51风流

This post appears in the following series:

Corona-Warn-App

Die deutsche Telekom und 51风流wurden von der deutschen Bundesregierung mit der Entwicklung der Corona-Warn-App beauftragt. Bleiben Sie auf dem neusten Stand mit den folgenden Beitr盲gen:

Die Corona-Warn-App bietet gerade jetzt f眉r die kalte Jahreszeit einen wirksamen Beitrag zur Pandemiebek盲mpfung. Dies ist vor allem in den k盲lteren Monaten relevant, da das Gesundheitssystem st盲rker belastet ist. Lesen Sie hier mehr 眉ber Neuerungen in der App und erhalten Sie Antworten auf h盲ufig gestellte Fragen.

Die 51风流und die Deutsche Telekom entwickelten im Auftrag der deutschen Bundesregierung die Corona-Warn-App zur R眉ckverfolgung von Infektionsketten. Seitdem wurde die App fast 20 Millionen Mal heruntergeladen. Besonders ber眉cksichtigt bei der Entwicklung der App wurden der vollst盲ndige Einblick in den Quelltext f眉r die 脰ffentlichkeit, sowie Datenschutz- und Datensicherheit.

Mit Technologie durch die kalte Jahreszeit

Der Herbst ist da und vielerorts steigen die Zahlen der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 rasant an. In einer der Verb盲nde aller Heilberufe sprechen sich 脛rzte und Apotheker f眉r die Nutzung der Corona-Warn-App aus.

Die R眉ckverfolgung von Infektionsketten ist ein entscheidender Teil der Gesamtstrategie zur Bek盲mpfung der Pandemie. Neben der AHA-Formel (Abstand einhalten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen) bietet die Nutzung der Corona-Warn-App ein wirksames Werkzeug zur Pandemiebek盲mpfung. Im Vergleich zum Sommer sind die Gesundheitseinrichtungen in den k盲lteren Monaten viel st盲rker belastet – gerade im Hinblick auf die allj盲hrliche Grippewelle. Bundesinnenminister Jens Spahn warnte erst k眉rzlich davor, dass die Gesundheitssysteme 眉berlastet werden k枚nnten, sollte zu dem bef眉rchteten Anstieg an COVID-19-F盲llen eine schwere Grippewelle hinzukommen. Aus diesem Grund seien Grippeimpfungen dieses Jahr von besonderer Wichtigkeit.

Ein erfolgreiches Verlangsamen der Ausbreitung des COVID-19-Erregers erfordert weiterhin Eigenverantwortung, Solidarit盲t und das Verantwortungsbewusstsein aller B眉rger. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist ein wichtiger Baustein der gesamten Ma脽nahmen zum Infektionsschutz.

So funktioniert die Corona-Warn-App.

Kann die Corona-Warn-App mittlerweile mit L枚sungen anderer L盲nder interagieren?

Ja, in drei EU-Staaten werden sich Nutzer im Verlauf des Herbstes durch ihre nationale Tracing-App, anonym und l盲nder眉bergreifend vor einer m枚glichen Infektion warnen lassen k枚nnen. Bislang half die deutsche Corona-Warn-App nur dabei, Infektionsketten in der Bundesrepublik zu unterbrechen. Seit dem 17. Oktober werden Datenbest盲nde der nationalen Kontaktverfolgungs-Apps 眉ber eine Schnittstelle f眉r eine Staatengruppe bestehend aus Deutschland, Irland und Italien verbunden.

Wie wird Datenschutz und -sicherheit gew盲hrleistet?

Datenschutz und -sicherheit werden in der EU unter den hohen Standards der Datenschutz-Grundverordnung gesch眉tzt. Dies wird erreicht, indem die nationalen Server ausschlie脽lich mit der europ盲ischen Schnittstelle kommunizieren und nicht untereinander. Sie fungiert als Vermittler zwischen den nationalen Servern. Des Weiteren pseudonymisiert die Schnittstelle alle Codes die 眉bermittelt werden. Das bedeutet, dass sich die Corona-Warn-App nicht selbst mit der europ盲ischen Schnittstelle verbinden kann und die Identit盲t oder Standort eines Nutzers nicht erfassen kann.

Geschieht der EU-weite Datenaustausch automatisch?

Nein. Nutzer m眉ssen hierzu ihre App aktualisieren und dem EU-weiten Datenaustausch explizit zustimmen.

Ist es egal welche europ盲ische App Nutzer verwenden?

Es steht Nutzern frei zu entscheiden, welche der teilnehmenden Apps sie installieren. Es wird jedoch empfohlen, die App des Landes zu verwenden, indem Nutzer ihren Wohnsitz haben, da einige Staaten nur Testergebnisse als Nachweis akzeptieren, die innerhalb des jeweiligen Landes entstanden sind.

K枚nnen zwei Apps zur selben Zeit verwendet werden?

Nein. Das sogenannte Exposure Notification Framework, die Schnittstelle von Google und Apple auf welcher die Technologie der europ盲ischen Warn-Apps basiert, erlaubt nur die Aktivierung einer einzigen Warn-App.

Warum bleibt die App trotz Kontakt zu Infizierten gr眉n?

Zeigt die App einen gr眉nen Risikostatus mit Risikobegegnung an, bedeutet dies, dass das Risiko einer Infektion als niedrig einsch盲tzt wird. Die App informiert bei Ber眉hrung des gr眉nen Feldes dar眉ber, dass sich das betreffende Smartphone und das einer Person, die sich in der App innerhalb der letzten 14 Tage als infiziert gemeldet hat, nahegekommen sind. Dauer und Abstand dieser Begegnung waren lange und gering genug, dass die Ger盲te per Bluetooth pseudonymisiert verschl眉sselte Codes ausgetauscht haben. Der Algorithmus, welcher der Risikobewertung zugrunde liegt, hat dabei ermittelt, dass Dauer und Abstand der entsprechenden Begegnung wahrscheinlich nicht ausreichend f眉r eine Infektion waren. Die App zeigt in diesem Fall einen gr眉nen Risikostatus mit der Mitteilung 鈥瀗iedriges Risiko鈥, an. Festgelegt wurden die Schwellenwerte vom Robert Koch-Institut (RKI). F眉r Nutzer besteht in diesem Fall kein besonderer Handlungsbedarf.

Bei auftretenden Symptomen trotz 鈥瀗iedrigem Risiko鈥 聽werden Nutzer gebeten wenn m枚glich weitere Kontakte zu vermeiden und Kontakt zu ihrem Hausarzt, dem kassen盲rztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117, oder dem Gesundheitsamt aufzunehmen.

Die App zeigt pl枚tzlich mehrere Risikobegegnungen an. Bedeutet das, dass Kontakt zu mehreren infizierten Nutzern bestand?

Nicht notwendigerweise. 脺bermitteln Nutzer ihre Infektion, so werden ihre gesamten Codes der letzten 14 Tage als infiziert gemeldet. Bestand zu einem solchen Nutzer also mehrmaliger Kontakt, kann sich dies als mehrfache Risikobegegnung darstellen. Gleichzeitig ist es jedoch auch m枚glich, dass Kontakt zu verschiedenen infizierten Nutzern bestand. Die App ist aus Datenschutzgr眉nden nicht in der Lage, zwischen verschiedenen infizierten Nutzern zu unterscheiden.

Die Zahl der Risikobegegnungen in der Statusanzeige hat sich innerhalb eines Tages ge盲ndert. Liegt hier ein Fehler vor?

Risikobegegnungen werden 14 Tage nach der Aufzeichnung gel枚scht. Der Zeitpunkt der erstmaligen Anzeige kann daher von der tats盲chlichen Begegnung abweichen. Es kann deshalb vorkommen, dass Nutzern Risikokontakte nur einmalig angezeigt werden, da diese bereits 14 Tage zur眉ckliegen.

Die App zeigt einen roten Risikostatus an. Was nun?

Ermittelt die App ein erh枚htes Risiko f眉r eine Infektion, 盲ndert sich die Farbe des Risikostatus auf Rot. Nutzern wird empfohlen sich, wenn m枚glich, nach Hause zu begeben, Begegnungen zu reduzieren, auf auftretende Symptome zu achten und weitere Schritte mit dem Hausarzt, dem kassen盲rztlichen Bereitschaftsdienst, oder dem Gesundheitsamt abzustimmen. Nach 14 Tagen seit der letzten Risikobegegnung 盲ndert sich die Farbe des Risikostatus in der App wieder auf Gr眉n und zeigt ein niedriges Risiko an.

Weitere Informationen: