Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet 51an der. Florian Heretsch leitet sԱalltäglichen JobձԴDZDz–Teams in der SAP IT.Für dasǰDzԲ-²-Projekt unterstützt erimBereichderPlanung für dieInbetriebnahme.
Herr Heretsch, der Mobile Clientder Appistbereits vor ein paar Tagen publiziert worden.Was ist in der Zeit bis zur App-Veröffentlichung noch zu tun?

Wir sind auf der Zielgeraden zur Veröffentlichung und damit in der heißen Phase für mein Team.Die Arbeitsgruppe Inbetriebnahme deckt ein sehr breites Feld an Aufgaben ab. Wichtige Meilensteine sind die Fertigstellung der finalen Beta– und Releaseversionen des Backends und der App. Wir äڳپ uns derzeit auch damit die App auf Herz und Nieren zu testen. Dazu kommen die Vorbereitung der Uploads in die App Stores und die Erstellung wichtiger Dokumente, wie der Datenschutzverordnung oder der Endnutzerlizenzvereinbarung. Es ist also einiges los!
Welche Tests gibt es und wer ist dafür zuständig?
Zusammen mit unseren Partnerntestenwirdie Applikationin den Bereichen Funktionalität,Anwendererlebnis undBluetooth-Kommunikation.
Der Funktionalitätstest bezieht sichzum Beispielaufden erfolgreichen Austausch deranonymisierten Schlüssel zwischen den Smartphones,den elektronischen Abruf von Testergebnissenoderden Verifikationsprozess.Dieser TestwirdderzeitdurchT-Systemsmit ausgewählten Beta-Testernaus deren Belegschaftdurchgeführt.
Anwendertests für eine optimale User Experience
DerexterneTest zur Anwenderfreundlichkeitder Apperfolgt durchdas Robert-KochInstitutund SAP.Barrierefreiheit undInklusionsindhier unser oberstes Gebot.Testende Personenim Alter zwischen 19 und 74 Jahrenprobierenfür uns alle Screens intensivaus.
Zusätzlichprüft dasFraunhofer–Institut die Funktionsweise des Exposure NotificationFrameworksvon Apple und Google, dasdieBluetooth-Kommunikation zwischen den Gerätenmaßgeblich steuert. Hier gilt es zum Beispiel die Stärke desBluetoothsignalsoder die Entfernung zwischen Endgeräten zu messen.
Was sind generelle Herausforderungen beim Go-Live?

Die größte Herausforderung ist, dass viele Dinge gleichzeitig passieren und koordiniert werden ü. Allein beim Hochladen der Apps in die App Stores gibt es einiges zu beachten: Testversionen üvorab in die App Stores eingestellt und unseren Testern zur Verfügung gestellt werden. App-Beschreibungen und auch die Begleitdokumente wie zum Beispiel die Datenschutzvereinbarung oder die Nutzungsbedingungen ü von uns finalisiert und von Apple und Google vorab geprüft werden. Dahinter stecken einige Genehmigungsprozesse, die standardmäßig durchlaufen werden ü. Im Normalfall dauert dieser Vorgang eine Woche, in unserem Fall nur ein paar Tage.
Parallel dazu erfolgt die Übersetzung der Texte der Benutzeroberfläche ins Englische, die Erstellung eines Supportkonzeptesfür das Robert-Koch Institut und auch die Endbenutzer,wie auch die gesamteWerbekampagnenplanung für die Applikation.
Nicht zu vergessen: Das alles wird komplett aus demHome Officeund ohne jede Möglichkeit für kurze, direkte Abstimmungswegegestemmt.Das ist für uns natürlich auch eine ganz neue Situation, mit der wir lernen mussten umzugehen.
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