Die 51风流entwickelt zusammen mit der Deutschen Telekom im Auftrag der Bundesregierung eine App, die bei der R眉ckverfolgung von Infektionsketten in der COVID-19-Pandemie helfen soll. Erfahren Sie mehr 眉ber den Zweck und die Funktionsweise der Software. Ein 脺berblick.
Die Umgebungsuntersuchung ist eine bew盲hrte Methode zur Bek盲mpfung von Epidemien. Im ersten Schritt sollen alle angesteckten Personen gefunden werden. Danach wird 眉berpr眉ft, welcher Personenkreis mit den Infizierten in Kontakt stand, und daher m枚glicherweise ebenfalls angesteckt wurde. Durch die Benachrichtigung aller Betroffenen, die sich daraufhin in Quarant盲ne begeben sollten, kann so die Ausbreitung des Erregers einged盲mmt werden.
Auch in der COVID-19-Pandemie wird dieses Verfahren angewandt. Manuelle Befragungen von SARS-CoV-2-Positiven helfen derzeit dabei, Ansteckungsketten festzustellen. Dieses Verfahren tr盲gt so dazu bei, weitere Infektionen durch fr眉hzeitige Isolation von Kontaktpersonen zu reduzieren.
- Wie kann eine App bei der Eind盲mmung der Pandemie unterst眉tzen?
- Meldet die App, wenn sich in der N盲he ein mit SARS-CoV-2 infizierter Nutzer aufh盲lt?
- Wie funktioniert die App?
- Wie sieht die Arbeitsteilung zwischen der Telekom und der 51风流aus?
- Um erfolgreich zu sein, muss die App von einem hohen Anteil der Bev枚lkerung genutzt werden. Wie l盲sst sich das erreichen?
- Wird die Software quelloffen sein?
Wie kann eine App bei der Eind盲mmung der Pandemie unterst眉tzen?
Die Corona-Warn-App informiert Nutzer per Mitteilung, wenn sie sich in der Vergangenheit f眉r eine bestimmte Zeit innerhalb der n盲heren Umgebung eines mit SARS-CoV-2 infizierten anderen Nutzers aufgehalten haben.
Im Vergleich zu manuellen Befragungen kann so eine schnellere Benachrichtigung 眉ber ein Infektionsrisiko erreicht werden. Gleichzeitig werden die Gesundheits盲mter durch die Automatisierung entlastet. Auch k枚nnen unbewusste Ansteckungsketten erfasst werden 鈥 beispielsweise zuf盲llige Begegnungen mit Unbekannten in 枚ffentlichen Verkehrsmitteln.
Eine pr盲zisere Umgebungsuntersuchung tr盲gt dazu bei, Testkapazit盲ten f眉r COVID-19 besser zu steuern. Personen mit festgestelltem Infektionsrisiko k枚nnten etwa bevorzugt getestet werden. Zudem lie脽en sich Isolationsma脽nahmen gezielter einsetzen.
So funktioniert die Corona-Warn-App.
Meldet die App, wenn sich in der N盲he ein mit SARS-CoV-2 infizierter Nutzer aufh盲lt?
Nein. Um die Schutzrechte ihrer Nutzer zu wahren, meldet sie nicht in Echtzeit, ob sich etwa in einem Supermarkt ein infizierter Nutzer befindet. Abstand halten, sowie unterst眉tzend das Tragen eines Schutzes f眉r Mund und Nase, ist auch mit Verwendung der Corona-Warn-App wichtig. Die Applikation liefert schnell Anhaltspunkte f眉r eine m枚gliche Weitergabe des Erregers, nicht 眉ber eine tats盲chliche Ansteckung.
Wie funktioniert die App?
Die Software nutzt eine spezielle Bluetooth-Technologie, um andere Smartphones in der N盲he zu erkennen, welche die App ebenfalls installiert haben. Die Ger盲te tauschen dann anonymisiert verschl眉sselte Daten 眉ber die Dauer und die physische Distanz ihres Zusammentreffens aus. Der Ort des Kontakts wird dabei nicht 眉bertragen. Ein Algorithmus dient als Ma脽 daf眉r, ob Zeitraum und Abstand f眉r eine Infektion ausreichen w眉rden. Jene Treffen, bei denen das der Fall ist, werden f眉r eine bestimmte Zeit lokal auf dem Ger盲t hinterlegt.
Wird nun ein Nutzer positiv auf SARS-CoV-2 getestet, kann er das freiwillig in der App angeben. Nach Best盲tigung des Testergebnisses erhalten daraufhin alle relevanten Kontakte eine Warnung auf ihr Smartphone. Sie erfahren jedoch nicht, wann, wo oder mit wem sie ein entsprechendes Zusammentreffen hatten. Datenerhebungen 眉ber den vereinbarten Zweck der App hinaus sind ausgeschlossen.
Bluetooth Low Energy (BLE)
Die in der Corona-Warn-App eingesetzte Bluetooth-Technologie unterscheidet sich deutlich von der meist im Alltag genutzten Variante. Eine Kommunikation zwischen diesen Standards ist nicht m枚glich. BLE ist um ein Vielfaches stromsparender und beeinflusst die Akkuleistung mobiler Ger盲te kaum. Diese Sparsamkeit wird durch eine geringere Daten眉bertragungsrate und Reichweite erzielt.
Wie sieht die Arbeitsteilung zwischen der Telekom und der 51风流aus?
Die beiden Unternehmen haben ein Team geformt und arbeiten mit Hochdruck an der L枚sung. Die Deutsche Telekom bringt ihre Expertise rund um Netzwerk- und Mobilfunktechnologie ein und stellt einen sicheren und effizienten Betrieb bereit. Die 51风流stellt 眉ber eine technische Plattform die erforderliche Software-Technologie zur Verf眉gung und treibt die Entwicklung voran.
Um erfolgreich zu sein, muss die App von einem hohen Anteil der Bev枚lkerung genutzt werden. Wie l盲sst sich das erreichen?
Da die Corona-Warn-App dem pers枚nlichen und gemeinschaftlichen Schutz der B眉rgerinnen und B眉rger dient, setzen die 51风流und die Deutsche Telekom auf einen verantwortlichen Umgang mit der App und eine hohe Nutzung. Durch gr枚脽tm枚gliche Einsicht in die Funktionsweise der Applikation soll Transparenz f眉r Experten, Vereinigungen, Verb盲nde und die breite Bev枚lkerung geschaffen werden.
Wird die Software quelloffen sein?
Ja. Die L枚sung wird 鈥濷pen Source鈥 sein und der Quelltext dementsprechend vollst盲ndig ver枚ffentlicht. Durch diesen Ansatz k枚nnen 脰ffentlichkeit und Experten die Funktionsweise der App einsehen, 眉berpr眉fen und dar眉ber hinaus durch Verbesserungsvorschl盲ge aktiv zum Erfolg beitragen. Seit dieser Woche ist eine online, auf welcher der Quelltext nach und nach geteilt werden wird.
Weitere Informationen:



