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Corona-Warn-App Entwicklung: “Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassen”

Corona-Warn-App Entwicklung: “Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassen”

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Corona-Warn-App

Die deutsche Telekom und 51wurden von der deutschen Bundesregierung mit der Entwicklung der Corona-Warn-App beauftragt. Bleiben Sie auf dem neusten Stand mit den folgenden Beiträgen:

Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet 51an der . Eyk Kny, Development Director, und Thomas Klingbeil, Senior Developer, sind ü die Entwicklung und die Architektur der öܲԲ verantwortlich. Im Kurzinterview sprechen sie über ihren Projektalltag.

Wo liegen Ihre Verantwortlichkeiten im Projekt?

Eyk Kny, Development Director bei der SAP, hat die Corona-Warn-App mitentwickelt.
Eyk Kny, Development Director bei der SAP.

Eyk Kny: In der Entwicklung ü wir uns um die technische Umsetzung der App. Diese umfasst das Design der Benutzeroberfläche, den Entwurf der Systemarchitektur, das Bauen der eigentlichen App und die Erstellung des Backends, also das, was im Hintergrund an Prozessen abläuft. Mit der Veröffentlichung und des haben wir erste, wichtige Meilensteine unseres Entwicklungsplans bereits erfüllt.

Thomas Klingbeil: In der Arbeitsgruppe Systemarchitektur geht es um das Zusammenspiel der Applikationskomponenten. Dazu zählt die Integration der Schnittstellen (Application Programming Interface, API) mit und . Und auch die Prozessfolge innerhalb der App, die angestoßen wird, sobald ein positiver Test vorhanden ist. ü muss dieser Vorgang vor Missbrauch geschützt werden. Zudem stellen wir sicher, dass nur die wirklich benötigten Daten gesammelt werden. Die App fordert vom Nutzer keinerlei persönliche Daten wie Name, Alter oder Anschrift. Es werden ܲß üٱ Codes verarbeitet. Wir definieren auch, wo die Daten gespeichert werden sollen. Zum Beispiel auf den mobilen Endgeräten. Und auch wann sie wieder zu ö sind.

Die Corona-Warn-App soll ü alle nutzbar sein

Was sind die größten Herausforderungen?

Kny: Die Anforderungen von Anwendungen ü EndkonsumentInnen unterscheiden sich grundlegend von denen ü ұäڳٲapplikationen. Vor allem hinsichtlich der Skalierbarkeit. Business-Apps werden oftmals nur von Mitarbeitenden eines Unternehmens verwendet. Sie haben einen praktischen Nutzen wie die Vereinfachung von ұäڳٲprozessen. Consumer-Apps werden unter Umständen von mehreren Millionen Personen heruntergeladen und sollen den User emotional ansprechen. Dies schlägt sich unter anderem im Design des User Interfaces nieder. Diesü ist Inklusion unser höchstes Gebot. Die Corona-Warn-App soll ü alle nutzbar sein – unabhängig vom Alter, der Sprache, der physischen Konstitution oder dem Bildungsgrad einer Person. Zielgruppen mit Einschränkungen wie Seh- oder Hörschwäche müssen noch stärker berücksichtigt werden. Wir arbeiten zum Beispiel mit einfacher Sprache und intuitiver Bedienbarkeit.

Thomas Klingbeil, Senior Developer bei der SAP. © WFBB, Fotograf: Jungblut & Büssemeier

Klingbeil: Daran angeschlossen geht es aus Architektursicht ܲäٳ darum, öܲԲswege ü jedes mögliche Szenario zu erstellen. Zum Beispiel werden unter Umständen nicht alle Labore an die App gekoppelt sein. Es ist auch möglich, dass Testergebnisse nicht elektronisch verfügbar sind. Hier schauen wir, wie wir – basierend auf höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandardsdiese Informationen dennoch in die App 𾱲Դڱß lassen öԲԱ. Ein zweiter kritischer Punkt war auch die Schnittstelle zu der API von Apple und Google. Sie entwickelt sich schnell weiter. Das heißt, die Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassen. ü hat auch die Interoperabilität mit den Applikationen anderer äԻ Einfluss auf die Architektur. Zum Beispiel hinsichtlich der Anbindung entsprechender DzԲ-ܲ԰پDzԲäٱ. Derzeit herrscht noch eine große Variabilität in unseren Nachbarstaaten ü Fortschritt und der Entscheidung über das passende Modell. Wir stehen dazu im Austausch mit äԻ wie der Schweiz und Frankreich.

Enge Verzahnung der Projektpartner

Wie klappt die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern?

Klingbeil: Wir arbeiten sehr produktiv und eng verzahnt miteinander, sind in täglicher Abstimmung und dadurch sehr fokussiert. stellt die skalierbare Infrastruktur ü die Corona-Warn-App und ist Experte in diesem Bereich. Das sowie das stehen uns gerade hinsichtlich der Bluetooth-Schnittstelle und der Datensicherheit beratend zur Seite. Das legt die Parameter fest, ob und wie ein „Kontakt“ registriert wird. Wir sind sehr froh, die KollegInnen an unserer Seite zu haben.

Kny: Dem kann ich mich nur anschließen. ü gibt es auch viele Anfragen und Hilfsangebote von außen. Insbesondere von der Open SourceCommunity. Die Vorarbeit, die durch das PEPP-PT-Konsortium erstellt wurde, ist ü uns zudem eine sehr wertvolle Informationsgrundlage. Die Fraunhofer-Gesellschaft steht, wie von Thomas Klingbeil bereits erwähnt, den Projektpartnern bei der App-Entwicklung nach wie vor beratend zur Seite.

Alle verwendeten Fotos im Artikel sind vor der Corona-Krise aufgenommen worden.

Weitere Informationen zu den COVID-19-Aktivitäten von Telekom und 51finden Sie hier:

Logo der Corona-Wan-App, die 51und Telekom entwickeln.