Luis Trunk de Flores, Autor bei 51News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 22 Oct 2024 13:03:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Wie innovative Öko-Toiletten dem Wohle der Gesellschaft dienen /germany/2024/10/saniwise-innovationen/ Tue, 29 Oct 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=180748 Saniwise Technologies konzipiert Öko-Toiletten mit Fliegenlarven, um aus Ausscheidungen Düngemittel zu erzeugen. Mit dieser innovativen Erfindung versucht das Start-up, angemessene sanitäre Einrichtungen bereitzustellen und Menschen...

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Saniwise Technologies konzipiert Öko-Toiletten mit Fliegenlarven, um aus Ausscheidungen Düngemittel zu erzeugen. Mit dieser innovativen Erfindung versucht das Start-up, angemessene sanitäre Einrichtungen bereitzustellen und Menschen gute Hygienepraktiken zu vermitteln.

Vera Ouko stammt aus einer informellen Siedlung in Kenia. Sie wuchs unter schwierigsten Bedingungen auf – insbesondere was die Sanitärversorgung anging. Von klein auf war sie mit der harten Realität unzureichender sanitärer Einrichtungen konfrontiert. In ihrer Siedlung war es üblich, dass eine einzige Toilette von zahlreichen Menschen genutzt wurde. Das Risiko, Krankheiten ausgesetzt zu sein und der Mangel an Privatsphäre wurden dabei zu einer täglichen Herausforderung. Außerdem fühlten sich insbesondere Frauen nachts oft nicht sicher.

Toiletten sind für die Gesundheit und Würde der Menschen von entscheidender Bedeutung. Dennoch haben 3,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu angemessen sanitären Einrichtungen. Die Verbesserung der sanitären Verhältnisse beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern trägt auch zur Förderung der Bildung bei, besonders für Mädchen. Wichtig sind auch innovative, umweltfreundliche Lösungen im kleinen Maßstab, um Gesundheitsrisiken zu mindern und eine integrativere Zukunft zu schaffen. Um den dringenden Bedarf an besserer sanitärer Versorgung zu decken, begannen Ouko und einige andere gleichgesinnte Jugendliche aus der Siedlung damit, gemeinsam an einer Lösung für dieses Problem zu arbeiten. Aus diesem Projekt heraus entstand schließlich .

Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz gehen Hand in Hand

Saniwise Technologies: Konzeption umweltfreundlicher Toiletten

Saniwise Technologies beschäftigte sich mit einer einfachen, aber wichtigen Frage: Kann die Herausforderung, sanitäre Einrichtungen für alle zu schaffen, auch eine Chance sein? Ouko und ein Team aus sechs jungen Fachleuten, die ihre jeweiligen Kompetenzen einbrachten, befassten sich mit den anhaltenden Sanitärproblemen in den informellen Siedlungen Kisumus. Aus diesem Gemeinschaftsprojekt entstand ein Start-up mit Fokus auf erschwingliche und moderne Sanitärlösungen.

Zu den Highlights der im Rahmen des Projekts entstandenen Innovationen gehört eine Öko-Toilette aus recycelten Kunststoffen, bei der schwarze Waffenfliegen zum Einsatz kommen. Diese gut belüftete, umweltfreundliche Toilette soll nicht nur den dringenden Bedarf an sanitären Einrichtungen decken; sie soll auch zum Klimaschutz beitragen, indem menschliche Ausscheidungen zu Gülle zersetzt werden, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Das Projekt stellt damit einen kleinen, aber äußerst wichtigen Schritt dar, um dem Bedarf an sanitären Einrichtungen auf ökologische nachhaltige Weise nachzukommen.

Lokale Initiativen tragen zur Umsetzung globaler Zielsetzungen bei

Ouko ist fest davon überzeugt, dass kleinere Initiativen wichtig sind, um große Veränderungen anzustoßen. Die Arbeit von Saniwise Technologies steht im Einklang mit globalen Nachhaltigkeitszielen. Die innovative Öko-Toilette bietet nicht nur eine Lösung für sanitäre Herausforderungen, sondern trägt durch ein umweltfreundliches Abfallwirtschaftssystem auch zum Klimaschutz bei.

„Unser Fokus liegt auf der Gewährleistung von Zugänglichkeit, insbesondere für benachteiligte Gemeinschaften, die keine Verantwortung für den Klimawandel tragen“, erklärt Ouko. Saniwise Technologies hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Gemeinschaften zu unterstützen: Durch die Bereitstellung robuster Toiletten, die auch während Überschwemmungen oder anderen Extremsituationen funktionsfähig bleiben, sollen Menschen geschützt und ihre Würde gewahrt werden.

Transformation durch Technologie

Für Ouko und ihr Team ist Technologie nicht nur ein Hilfsmittel, sondern ein Katalysator für Wandel. Technologie ermöglicht es, auf kritische Informationen zuzugreifen, Schwachstellen aufzudecken und durch flexible Zahlungsmodelle den Bedienkomfort sicherzustellen. Und Technologie hat mehr zu bieten als ihren bloßen unmittelbaren Nutzen: Sie ist entscheidend, um den Erfolg zu messen, konkrete Daten bereitzustellen und das Bewusstsein der Menschen weltweit zu schärfen.

Erfolgsgeschichten bei SAP: Unterwegs auf dem Amazonas mit dem Krankenhausboot

Innovationen zum Wohle der Gesellschaft bilden das Herzstück der , die von der 51unterstützt wird. Das Programm spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung von Projekten wie dem von Saniwise Technologies. Im Rahmen dieser Partnerschaft setzen sich UNICEF und die 51für Konzepte von jungen Menschen ein und sorgen dafür, dass innovative Ideen, die bestimmte Bedürfnisse erfüllen, in Form konkreter und skalierbarer Projekte umgesetzt werden. „[Technologie] unterstützt auch ganz grundlegende Prozesse. Darüber hinaus hilft Technologie dabei, Folgenabschätzungen durchzuführen und konkrete Daten zur Leistung zu liefern. Für den Klimaschutz ist Technologie unumgänglich, denn virtuelle Kooperation ermöglicht es, weltweit Bewusstsein zu schaffen und zu handeln“, bekräftigt Ouko.

Die junge Klimaaktivistin hofft auf eine Zukunft, in der sich alle Menschen sicher fühlen können, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund. Angesichts der steigenden Herausforderungen durch den Klimawandel widmet sich Saniwise Technologies der Entwicklung von robusten Toiletten, die auch unter extremen Wetterbedingungen einsatzfähig bleiben. Dieser zukunftsorientierte Ansatz zielt darauf ab, zum Schutz der Gemeinschaften beizutragen, die von solchen Krisen am stärksten betroffen sind.

Ouko fasst zusammen: „Unsere Vision ist es, Sicherheit für alle zu gewährleisten – denn wir wissen, dass niemand wirklich sicher ist, bis alle es sind.“ Saniwise Technologies möchte zu mehr Nachhaltigkeit und einer gerechten Entwicklung beitragen, indem die Gruppen unterstützt werden, die besonders vulnerabel sind.

Junge Menschen finden auf der COP 28 Gehör

Oukos Projekt ist nicht nur ein Beispiel für Innovation; es zeigt auch, dass junge Menschen aktiv einen globalen Dialog vorantreiben. Die Zusammenarbeit mit einflussreichen Persönlichkeiten auf der letztjährigen UN-Klimakonferenz (COP 28) bot ihr die einmalige Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und neben vielen anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt an Foren teilzunehmen. Ouko betont, dass eine kontinuierliche Überwachung und Folgemaßnahmen notwendig sind, um die Umsetzung der vorgestellten Initiativen sicherzustellen.

Ihrer Meinung reicht es nicht, dass jungen Menschen nur Gehör geschenkt wird: Diskussionen müssen konkrete Schritte nach sich ziehen. Sie weiß, über welche Innovationskraft die junge Generation verfügt, und wartet jetzt darauf, dass die auf der COP 28 diskutierten Strategien zu echten Veränderungen führen und auf Worte Taten folgen.

Für die junge Klimaaktivistin ist es wichtig, eine feste Community und ein Netzwerk für junge Menschen zu schaffen. Kontinuierliches Engagement über Veranstaltungen wie die COP 28 hinaus kann dazu beitragen, dass innovative Ideen in praktische Lösungen umgesetzt werden. Sie betont, dass Foren und Folgeaktivitäten entscheidend sind und die Ideen der Jugendlichen nicht in Vergessenheit geraten dürfen.  „Es darf nicht nur um Geld gehen. Durch eine weltweite Plattform und die Möglichkeit, ihr Wissen mit anderen zu teilen, können Menschen selbst aktiv werden.“

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Das Eis brechen, Brücken bauen: Führende junge Forschende schließen sich für globalen Klimaschutz zusammen /germany/2024/08/fuehrende-junge-forschende-globalen-klimaschutz/ Thu, 29 Aug 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180738 Yashasvi Raj, Doktorand in Cambridge und Leiter neuartiger Initiativen zur Wiederherstellung des arktischen Eises, kämpft gegen den Eisverlust und seine tiefgreifenden Auswirkungen. Die 51unterstützt...

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Yashasvi Raj, Doktorand in Cambridge und Leiter neuartiger Initiativen zur Wiederherstellung des arktischen Eises, kämpft gegen den Eisverlust und seine tiefgreifenden Auswirkungen. Die 51unterstützt junge Innovatoren wie Raj dabei, den Klimaschutz voranzutreiben.

Wenn es warm wird, schmilzt das Eis. Diese einfache Wahrheit hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Arktis, wo das unerbittliche Fortschreiten des Klimawandels das Eis in alarmierendem Tempo zum Schmelzen bringt. Man geht davon aus, dass mit den steigenden Temperaturen in den kommenden Jahrzehnten riesige Eismassen schmelzen und damit zum Anstieg der Meeresspiegel und zur Störung fragiler Ökosysteme beitragen werden.

Im Mittelpunkt dieser Krise steht der Albedo-Effekt – ein Phänomen mit globalen Folgen. Da getautes Eis und geschmolzener Schnee in das Meerwasser gelangen, absorbiert die dunkle Wasseroberfläche mehr Sonnenlicht und beschleunigt den Erwärmungsprozess in einer gefährlichen Rückkopplungsschleife. Dieser als „arktische Verstärkung“ bezeichnete Effekt vergrößert die Auswirkungen des Klimawandels, beschleunigt die Eisschmelze und verschlimmert die Instabilität der Umwelt.

Transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung von SAP: Unterstützung beim Klimaschutz

Yashasvi Rajs innovative Methode will die Helligkeit von Wolken mithilfe von Technologien zur Aufhellung der Meereswolken (Marine Cloud Brightening) erhöhen. Hierbei wird Meerwasser in vorhandene Wolken gesprüht, um ihre Reflektivität zu vergrößern. Durch hellere Wolken will Raj dem Verlust des arktischen Eises entgegenwirken und das Gleichgewicht im Klimasystem der Erde wiederherstellen.

Wie es dazu kam: Vom Kindheitstraum zum Klimaschutz

Rajs Reise in das Reich der Klimareparatur begann schon lange, bevor die Wissenschaft winkte. Er erinnert sich noch gut an Momente in seiner Kindheit, als seine Passion für Ingenieurwesen und Umweltengagement entflammte. „Ich habe mich schon immer leidenschaftlich für Engineering interessiert und wie man dies einsetzen kann, um positive Veränderungen zu bewirken“, so Raj. Sein frühester Vorstoß in das Gebiet des nachhaltigen Engineerings entstand aus dem Wunsch heraus, die Probleme zu lindern, mit denen seine Familie und sein Dorf zu kämpfen hatten.

In dem Dorf, in dem er aufwuchs, musste man nach Sonnenuntergang Kerosinlampen verwenden. Dabei konnte Raj am eigenen Leib erleben, welche negativen Auswirkungen diese Luftverschmutzung im Haus auf die Gesundheit hatte. Diese Erfahrung bewegte ihn dazu, nach saubereren Alternativen zu suchen. „Ich entwickelte eine Version eines Solarpaneels, mit der man eine Batterie aufladen konnte. Und danach habe ich noch eine geothermische konzipiert“, erklärt er. Diese frühen Projekte legten den Grundstein für ein lebenslanges Engagement für nachhaltige Innovationen.

Ingenieurlösungen für Klimareparatur: Wiedereinfrieren der Arktis

Heute befasst sich Raj intensiv mit einer der drängendsten Klimakrisen: dem Abschmelzen der Arktis. „Ich forsche an der Universität Cambridge im Bereich Klimareparatur – am Wiedereinfrieren der Arktis“, erklärt Raj. Bei seiner Arbeit im Centre for Climate Repair entwickelt er Strategien zur Verbesserung der Albedo beziehungsweise der Helligkeit von Wolken über dem Ozean. Durch den Einsatz von Marine-Cloud-Brightening-Technologien hoffen Raj und sein Team, die Auswirkungen der arktischen Verstärkung zu verringern, durch die das Eis schnell verschwindet. Indem sie vorhandene Wolken heller machen, wollen sie die Sonnenstrahlung wieder zurück in den Weltraum reflektieren und so deren erwärmende Wirkung auf die Erdoberfläche reduzieren. Bei dieser innovativen Technik werden kleine Salzpartikel in Wolken eingebracht. Ziel ist es, die Tropfengröße zu verändern und dadurch ihre Albedo effektiv zu erhöhen.

Wie dringlich Rajs Mission ist, zeigt das alarmierende Tempo, in dem sich die Arktis erwärmt. „Die Arktis erwärmt sich viermal so schnell wie der globale Durchschnitt“, verrät er. Angesichts von Prognosen, die für 2030 einen eisfreien Sommer in der Arktis vorhersagen, war es noch nie dringlicher, innovative Lösungen zu finden.

Durch seine Zusammenarbeit mit Forschenden auf der ganzen Welt ebnet Raj den Weg für bahnbrechende Fortschritte im Solarstrahlungsmanagement, die das Potenzial haben, unsere Methoden zur Eindämmung des Klimawandels zu revolutionieren. Ihre gemeinsame Vision ist eine Zukunft, in der innovative Lösungen zum Schutz fragiler Ökosysteme wie der Arktis und des Great Barrier Reef beitragen.

So fördert die 51die generationenübergreifende Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist das A und O bei Rajs Bemühungen um Klimareparatur. Sein Team an der Universität Cambridge ist federführend bei der Erforschung bahnbrechender Methoden. Dennoch stecke ihre Arbeit noch in den Kinderschuhen, betont Raj. „Es sollte sehr klar sein, dass wir nicht versuchen, das in der Praxis einzusetzen oder umzusetzen“, betont er. „Es ist nur eine Möglichkeit, die politischen Entscheidungsträger darüber zu informieren, dass es diese Technologie gibt. Wir stehen hier noch ganz am Anfang.“

Kommunikation als Schlüssel für generationenübergreifendes Arbeiten

Durch Partnerschaften mit Organisationen wie der We Are Family Foundation unterstützt die 51junge Innovatoren wie Raj dabei, den Klimaschutz voranzutreiben. „Die 51ist bereit, ihre Plattform zu nutzen, um der Jugend eine stärkere Stimme zu geben, insbesondere auf der 28. Weltklimakonferenz (COP28). Dies ist ein tolles Beispiel dafür, was ein Unternehmen zur Förderung dieser Zusammenarbeit tun sollte“, sagt Raj. Durch Mentoring und die Förderung von langfristigem Engagement für die generationsübergreifende Zusammenarbeit ebnet 51den Weg für umsetzbare Klimalösungen.

Von Worten zu Ergebnissen: Das Potenzial von Initiativen junger Menschen

Mit Blick auf seine Erfahrungen auf der COP28 betont Raj, wie wichtig greifbare Ergebnisse sind. „Es muss Follow-ups und Foren geben, in denen die Diskussionen weitergehen und nachhaltig weiterverfolgt werden“, betont er. Für Raj und seine Mitklimaaktivisten liegt der wahre Einfluss nicht darin, Gehör zu finden, sondern auf Diskussionen konkrete Taten folgen zu lassen.

Raj träumt von einer Zukunft, in der Sicherheit und Nachhaltigkeit für alle gewährleistet sind. Er glaubt, dass wenn man das Potenzial von Technologie, Zusammenarbeit und dem Engagement junger Menschen nutzt, die größten Herausforderungen des Klimawandels gemeistert werden öԲԱ.

Im Kampf gegen den Klimawandel ist Yashasvi Raj ein Hoffnungsträger – ein Zeichen dafür, welch großes transformatives Potenzial in von jungen Menschen angeführten Innovationen steckt. Seine Botschaft ist klar: Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Er und sein Team arbeiten weiterhin intensiv am Thema Klimareparatur und erinnern uns damit daran, dass die Lösungen der größten Herausforderungen unseres Planeten darin liegen, dass wir kollektiv und entschlossen handeln.

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Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz gehen Hand in Hand /germany/2024/02/nachhaltigkeit-kuenstliche-intelligenz/ Mon, 26 Feb 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178164 Die Beschlüsse der 28. UN-Klimakonferenz (COP28) hallten noch nach, als das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos zum Mittelpunkt des globalen Dialogs wurde. Dort zeigten die...

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Die Beschlüsse der 28. UN-Klimakonferenz (COP28) hallten noch nach, als das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos zum Mittelpunkt des globalen Dialogs wurde. Dort zeigten die Innovationen der 51in den Bereichen Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz (KI), wie digitale Technologien dazu beitragen können, dringende globale Probleme anzugehen.

Mit ihrer Präsenz auf beiden Veranstaltungen hat die 51gezeigt, wie Nachhaltigkeitsziele und Innovation Hand in Hand gehen öԲԱ. Mit der Teilnahme an fast 100 Initiativen hat der Softwarekonzern sich dafür eingesetzt, dass die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft weiter gefördert wird. Diese Bemühungen entsprechen nicht nur den Grundsätzen von Davos, sondern spiegeln auch die Überzeugung der 51wider, dass Transparenz ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Engagements ist.

COP28: Spot an für die Jugend beim Kampf gegen den Klimawandel

Ein Beispiel hierfür war der SAP-Showcase „From Farm to Consumer“ auf der COP28, welcher intelligente Lösungen für die Landwirtschaft präsentierte. Des Weiteren auch das WEF Collaboration Village in Davos, das zeigte, wie KI alle Branchenpraktiken optimieren und die Zusammenarbeit in den Lieferketten fördern kann. Greifbar demonstrierten sie damit den Umfang und den breit gefächerten Innovationsansatz ihrer Lösungen.

Die Strategien des Unternehmens umfassen die Bewertung von Kohlenstoff-Assets, die Unterstützung vernetzter Lieferketten und die aktive Unterstützung lokaler Klimainitiativen. Aktuelle Studien zeigen, wie -öܲԲ das Thema Nachhaltigkeit nahtlos in zentrale Geschäftsstrategien integrieren und Unternehmen so Wettbewerbsvorteile verschaffen öԲԱ. Durch die genaue Erfassung von Emissionen, die mit der gleichen Sorgfalt behandelt werden wie Finanztransaktionen, ermöglichen datengestützte Entscheidungen zugunsten positiver Umweltauswirkungen.

Souverän und verantwortungsvoll durch die KI-Landschaft navigieren

Während des Weltwirtschaftsforums in Davos war die Begeisterung für KI allgegenwärtig. Ein eigener Pavillon namens „AI House“ verdeutlichte die herausragende Bedeutung dieser Technologie für die Zukunftsgestaltung. Das Engagement der 51für Innovation spiegelte den Geist des Forums wider und bietet einen Einblick, wie KI Branchen und Gesellschaften verändern kann.

Ein zentrales Thema in Davos war die Auswirkung von KI auf die globale Arbeitswelt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, dass die KI-Revolution fast 40 Prozent der Arbeitsplätze weltweit betreffen könnte, darunter auch hochqualifizierte. In den Industrieländern könnte diese Zahl sogar auf 60 Prozent ansteigen. Die Integration von KI in verschiedene Branchen kann zudem Ungleichheiten verschärfen, insbesondere im Hinblick auf den potenziellen Wegfall von Arbeitsplätzen. 51ist dennoch der Ansicht, dass die Auswirkungen und die erforderlichen Schritte für diese Zukunft dringend erforscht werden müssen. Dazu gehöre auch die Perspektive, KI als Mitarbeiter und nicht als reines Software-Werkzeug zu sehen.

51zielt mit ihrem Ansatz darauf ab, potenzielle Ungleichheiten abzumildern. Das Unternehmen präsentierte in Davos nicht nur Innovationen, sondern beteiligte sich aktiv an Diskussionen, um die Komplexität von KI zu erörtern und Lösungen für ihren verantwortungsvollen Einsatz zu finden.

Das Streben nach Gleichgewicht: eine globale Perspektive

Solarpack: sonnige Aussichten dank erneuerbarer Energien

Die 51betont den verantwortungsvollen Umgang mit KI auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Regulierungsstandards in den USA und China. In Davos macht sich die 51darum stark, einen abgestimmten Ansatz bei der Regulierung von KI zu verfolgen, der insbesondere für die EU wichtig sei. Die Diskussionen haben zudem gezeigt, dass eine Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg nötig ist, um die Entwicklung von KI zu steuern. Diese Sichtweise wird noch wichtiger, wenn man sie im Zusammenhang mit der COP28 betrachtet.

Erstmals hat sich die Weltgemeinschaft auf der COP28 zu einem Abschied von Kohle, Öl und Gas bekannt. Die fast 200 Staaten einigten sich auf einen Übergang weg von den fossilen Brennstoffen in den Energiesystemen. Um dies zu erreichen, soll der Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 verdreifacht und die Energieeffizienz verdoppelt werden.

Kritiker bemängeln, dass ein klarer Ausstieg im Beschluss fehlt, was vor allem auf den Widerstand einiger wirtschaftlich abhängiger Länder wie Saudi-Arabien zurückzuführen ist. Auch die gefährdeten Inselstaaten betonen weiterhin die Dringlichkeit einer umfassenden Entscheidungsfindung, da sie direkt vom Klimawandel bedroht und auf globale Solidarität angewiesen sind, um ihr Überleben zu sichern.

Hand in Hand: KI und Klimapolitik

Die wichtige Rolle, die KI beim Kampf gegen den Klimawandel spielt, ist nicht zu unterschätzen. Dank moderner Technologien und bewährter Anwendungen könnte KI bis 2030 dazu beitragen, den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen, um beachtliche fünf bis zehn Prozent zu senken. Gleichzeitig könnte KI neue Möglichkeiten bereitstellen, die bessere Klimaschutzmaßnahmen ermöglichen. Etwa neun von zehn Führungskräften sind der Ansicht, dass KI im Kampf gegen den Klimawandel ein wichtiger Akteur sein wird.

KI trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, indem sie hilft, Emissionen zu reduzieren, sondern hilft auch, sich an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels anzupassen. Neben dem Einsatz für ethische Standards in der KI setzt sich 51dafür ein, dass ihre Nachhaltigkeitsstrategien unterstützen und so zu einer widerstandsfähigeren und anpassungsfähigeren Welt beitragen.

51ist überzeugt, dass Zusammenarbeit und Transparenz entscheidend sind, um die dringenden Herausforderungen der Gegenwart zu bewältigen. Es geht nicht nur um coole Technik, sondern um die Schaffung echter Verbindungen und Zusammenarbeit. Das Engagement der 51für eine verantwortungsvolle und integrative Zukunft zeigt, dass Teamarbeit wichtiger denn je ist, um etwas bewirken zu öԲԱ.

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51entwickelt KulturPass-App: Kulturvielfalt mit einem Klick /germany/2023/06/kulturpass-public-sector-politik/ Wed, 14 Jun 2023 11:30:33 +0000 /germany/?p=174588 Kostenlose Kunst und Kultur für 18-Jährige: Am 14. Juni startet der KulturPass der Bundesregierung. Erfahren Sie im Interview mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth und Jürgen Müller,...

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Kostenlose Kunst und Kultur für 18-Jährige: Am 14. Juni startet der KulturPass der Bundesregierung. Erfahren Sie im Interview mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth und Jürgen Müller, Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer der SAP, wie er funktioniert und welche Rolle die KulturPass-App spielt.

Fragen an Claudia Roth, Kulturstaatsministerin

Kulturstaatsministerin Claudia Roth zur Kultur-App
Kulturstaatsministerin Claudia Roth erläutert die Funktion des KulturPass. (Aufgenommen von J. Konrad Schmidt)

Die Bundesregierung finanziert den KulturPass mit 100 Millionen Euro. Welche Ziele haben Sie?

Claudia Roth: Beim KulturPass haben wir zwei Ziele: Zum einen geht es darum, die Nachfrage nach Kultur anzukurbeln. Dadurch wollen wir die Kulturbranche stärken, die immer noch unter den Nachwirkungen der Corona-Pandemie leidet. Zum anderen wollen wir Lust auf Kultur machen, denn viele junge Menschen haben ja während Corona zwei Jahre lang keine Live-Kultur erleben öԲԱ. Sie möchten wir begeistern für die Vielfalt und den Reichtum der Kultur in unserem Land. Und meine Hoffnung ist dabei, dass viele junge Menschen durch den KulturPass erfahren, welch große Bereicherung Kunst und Kultur für das eigene Leben sein öԲԱ.

Wie funktioniert der KulturPass genau?

Roth: Der KulturPass läuft über einen digitalen Marktplatz, der ist quasi die Brücke zwischen den Kulturanbietenden und den jungen Menschen. Dort können Kulturanbietende einen eigenen „Shop“ mit ihren Angeboten anlegen. Dazu gehören Konzerte, Theater- und Kinovorstellungen, Eintrittskarten für Museen sowie physische Produkte wie Bücher, Comics und Musikinstrumente. Die Jugendlichen können ihre 200 Euro Budget auf dieser Plattform einsetzen. Sie erhalten dann einen digitalen Code, den sie beim Anbieter vor Ort einlösen öԲԱ. Die Kosten für die abgeholten Angebote werden den Anbietenden anschließend erstattet.

Gibt es inhaltliche Vorgaben, für was die Jugendlichen ihr Guthaben ausgeben dürfen?

Roth: Grundsätzlich sind die jungen Menschen frei in ihrer Entscheidung, was sie mit dem Budget machen wollen. Vor dem Hintergrund der Pandemie und durch den Fokus auf die Kulturanbietenden vor Ort, sind Streaming-Dienste und große Online-Versandhändler nicht mit dabei. Und selbstverständlich sind verfassungsfeindliche und jugendgefährdende Angebote verboten. Aber ansonsten steht der KulturPass allen Anbietenden deutschlandweit offen: ob kleine Buchhandlung, Stadttheater, Musikfestival, Plattenladen, Konzertveranstalter, Kunstmuseum, Gedenkstätte, das Arthouse – wie aber auch das Multiplexkino oder off-Theater – sie alle sind eingeladen, den KulturPass für sich zu nutzen und sich auf diese Weise einen neuen Zugang zu jungem Publikum zu schaffen.

Mit welchen Partnern wird das Projekt umgesetzt?

Roth: Bei der Umsetzung hat die Bundesregierung mit verschiedenen externen Partnern zusammengearbeitet. Die Stiftung Digitale Chancen ist für die Umsetzung und den Kontakt zu den Anbietenden und Nutzenden zuständig, bei der Kommunikation unterstützt uns die Agentur Zum Goldenen Hirschen. Der digitale Marktplatz und die dazugehörige App wurden von 51entwickelt. Für die vertrauensvolle und effiziente Zusammenarbeit bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen beteiligten SAP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern.

Inwiefern wird die Wirksamkeit des KulturPass-Programms gemessen?

Roth: Wir werden das sehr genau analysieren. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist dabei, wie viele 18-Jährige den KulturPass dann wirklich aktiv nutzen. Auch andere Kennzahlen werden bei der Erfolgsmessung wichtig sein, wie beispielsweise die Anzahl der Anbietenden. Und natürlich wird auch die allgemeine öffentliche Wahrnehmung des KulturPass bei der Beurteilung eine Rolle spielen.

Gibt es Überlegungen, das Programm auch auf andere Altersgruppen auszuweiten?

Roth: Ja. Der KulturPass startet 2023 zunächst als Pilotprojekt für alle 18-Jährigen. Wenn er positiv angenommen wird, dann werden wir schauen, wie wir den KulturPass weiterführen und inhaltlich ausweiten können, zum Beispiel durch die Einbeziehung von Kursangeboten. Darüber sind Finanzminister Christian Lindner und ich uns einig.

Fragen an Jürgen Müller, SAP-Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer:

Jürgen Müller, 51CTO zur Kulturpass-App
Jürgen Müller, SAP-Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer, freut sich über die Zusammenarbeit an der KulturPass-App.

Erklären Sie uns kurz, wie die KulturPass-App funktioniert.

Jürgen Müller: Der KulturPass selbst ist ein Angebot der Bundesregierung für alle, die 2023 ihren 18. Geburtstag feiern und in Deutschland leben. Sie erhalten ein Budget von 200 Euro, das sie für Eintrittskarten, Bücher, Tonträger, Musikinstrumente und vieles andere einsetzen öԲԱ. Mit der KulturPass-App stellen wir sozusagen die entsprechende Erlebnis-Plattform für die Zielgruppe zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer können mit der App das verfügbare Budget einsehen, Angebote durchsuchen, Tickets kaufen und ihre Einkäufe verwalten. Sie bietet eine breite Auswahl an regionalen und thematischen Angeboten, um sicherzustellen, dass die Jugendlichen etwas finden, das ihrem Interesse und Geschmack entspricht.

Das klingt sehr zugänglich und vielfältig. Wie hat 51sichergestellt, dass die KulturPass-App benutzerfreundlich und barrierefrei gestaltet ist?

ü: Die Benutzungsfreundlichkeit für alle war für uns bei der Entwicklung der KulturPass-App von größter Bedeutung. Bereits in einer sehr frühen Phase haben wir die Designs mit Kolleginnen und Kollegen mit Behinderungen durchgesprochen, um frühzeitig deren Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Uns ist wichtig, dass die App nicht nur gesetzliche Barrierefreiheitsstandards einhält, sondern sich auch leicht bedienen lässt. Dazu gehören beispielsweise eine klar strukturierte, intuitive Nutzungsführung, zielgruppenorientierte Sprache, kontrastreiche Farbgebung und Unterstützung von Bildschirmvorleseprogrammen. Unser Ziel ist es, die KulturPass-App für alle jungen Menschen gleichermaßen ansprechend und nutzbar zu machen. Daher werden wir in den kommenden Wochen nochmals intensive Nutzungstests durchführen und weitere Lösungen für mehr Barrierefreiheit im kommenden Release ausliefern.

Datenschutz und -sicherheit sind heutzutage von großer Bedeutung. Wie berücksichtigt die KulturPass-App diese Aspekte?

ü: Auch für uns bei 51sind Datenschutz und -sicherheit von höchster Priorität. Wir sind hierzu den Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gefolgt und haben strenge Sicherheitsmechanismen in die KulturPass-App integriert. Bei der Entwicklung haben wir detailliert analysiert, welche Cybersecurity-Bedrohungen auftreten könnten, und haben diesen entgegengewirkt. Zusätzlich wurden Penetrationstests eingesetzt, um simulierte Cyberangriffe durchzuführen und die Systemsicherheit zu bewerten.

Gemeinsam haben diese Methoden dazu beigetragen, Schwachstellen zu identifizieren und potenzielle Risiken abzusichern. Wir haben auch darauf geachtet, dass nur nutzungsberechtigte Personen die App nutzen können, indem wir elektronische Identifizierungsverfahren, beispielsweise die Online-Funktion unseres Personalausweises, verwenden. Insgesamt stellen wir sicher, dass die persönlichen Daten der Nutzenden geschützt sind und nur für den vorgesehenen Zweck verwendet werden.

Inwiefern ermöglicht die technische Infrastruktur zukünftige Erweiterungen des Programms?

ü: Der KulturPass ist eine Initiative des Deutschen Bundestags. Es handelt sich um ein Projekt, das darauf abzielt, den Zugang zur Kultur für junge Erwachsene zu ermöglichen. Wenn es ein erhöhtes Interesse gibt, ist die Infrastruktur der KulturPass-App flexibel genug gestaltet, um schnell Erweiterungen umzusetzen.

Wir haben hierzu eine flexible Architektur geschaffen, die es uns ermöglicht, das Programm kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Funktionen hinzuzufügen. Hierbei hilft auch unsere technologische Basis, die . Somit sind wir jederzeit in der Lage, das Feedback der Nutzenden entsprechend in der App umzusetzen. Wir werden die KulturPass-App kontinuierlich weiterentwickeln, um sie den Bedürfnissen unserer Zielgruppe anzupassen und das Kulturerlebnis für junge Menschen in Deutschland zu bereichern.

Die Entwicklung einer solche App ist technisch komplex. Welche Herausforderungen gab es bei der Entwicklung der App und wie wurden sie bewältigt?

ü: Zunächst möchte ich ein großes Lob an das Team aussprechen, das die App konzipiert, entwickelt und letztlich implementiert hat. Tatsächlich war die Entwicklung der KulturPass-App in gerade mal sechs Monaten eine herausragende Leistung der Kolleginnen und Kollegen. Die zeitliche Begrenzung erforderte eine enge Zusammenarbeit und eine effiziente Projektplanung. Wir mussten sicherstellen, dass alle technischen Komponenten reibungslos ineinandergreifen und den Nutzenden eine nahtlose Erfahrung bieten. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die verschiedenen Partnerlösungen, wie das Käufer- und das Anbieter-Management, in die Gesamtarchitektur zu integrieren. Wir haben intensiv mit internen und externen Fachleuten zusammengearbeitet, um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und die KulturPass-App termingerecht fertigzustellen.

Inwiefern haben die technische Expertise und Erfahrung der 51dazu beigetragen, das KulturPass-Projekt erfolgreich umzusetzen?

ü: Die 51verfügt über langjährige Erfahrung und umfangreiche technische Expertise, wenn es darum geht, komplexe IT-Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Unser Entwicklungsteam hat sein Wissen und seine Fähigkeiten eingebracht, um die KulturPass-App zu konzipieren und zu implementieren. Wir haben bewährte Technologien und Konzepte angewendet, im Fachjargon „Best Practices“ genannt, um sicherzustellen, dass die App zuverlässig, sicher und benutzerfreundlich ist. Darüber hinaus haben wir unsere eigenen Lösungen und Partnerlösungen eingesetzt, um den gesamten Prozess, von der App-Entwicklung bis hin zur Guthabenabrechnung, zu begleiten. Alle diese Faktoren haben stark dazu beigetragen, das KulturPass-Projekt erfolgreich umzusetzen – zum einen, um die Kulturindustrie zu unterstützen, zum anderen, um jungen Menschen in Deutschland ein hoffentlich vielfältiges Kulturerlebnis zu bieten.

Weitere Informationen:

 

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Von der Küchenhilfe zur IT-Studentin /germany/2023/05/duales-it-studium-sap-ausbildung-frauen/ Thu, 04 May 2023 06:00:39 +0000 /germany/?p=165988 Die Geschichte vonMalbina Ramil Kyzy handelt von Mut, Ehrgeiz und harter Arbeit. Ihre Karriere bei der 51begann durch einen Zufall in der Kantine des...

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Die Geschichte vonMalbina Ramil Kyzy handelt von Mut, Ehrgeiz und harter Arbeit. Ihre Karriere bei der 51begann durch einen Zufall in der Kantine des Konzerns.

Es gibt Menschen, die trotz aller Hindernisse immer wieder Wege finden, ihre Ziele zu erreichen. Kyzy ist eine solche Person. Wenn man ihr Leben betrachtet, ist man sofort von ihrer Willensstärke, Neugier und Lebensfreude beeindruckt. Geboren und aufgewachsen in der zentralasiatischen Republik Kirgistan, hat sie sich selbst herausgefordert und sich auf den Weg gemacht, ihre Träume zu verwirklichen.

Der Zufall als Karrierehelfer

Im Sommer 2019 kam sie durch das„”Programm nach Deutschland. Gemeinsam mit einer Freundin arbeitete sie in der Gastronomie auf Hochzeiten, Festivals und in Hotels. Doch bald empfand sie diese Arbeit als belastend und bat ihren Arbeitgeber um einen Job mit festen Arbeitszeiten.

Sie landete als Küchenhilfe in der Kantine der 51in Walldorf. Ihr erster Eindruck damals war: „Wow… 51ist ja riesig und hier arbeiten so viele junge interessante Menschen.“ Beeindruckt von der Größe, der Kultur und dem modernen Arbeitsumfeld der 51war dieser Gedanke der Grundstein für ihre weitere Karriere.

Kurz darauf kam ihr der Zufall zur Hilfe und sie traf eine SAP-Mitarbeiterin, die ebenfalls aus Kirgistan stammte und die sie dazu motivierte, in Deutschland zu studieren. Sie beschreibt die Kollegin als inspirierende Person: „Sie hatte einen ähnlichen Hintergrund wie ich, war zuerst als Au-Pair in Deutschland und hat dann später auch hier studiert. Sie war wirklich toll und sagte zu mir: „Ich habe das geschafft, du kannst das auch tun!“

Nach dieser glücklichen Begegnung stand Kyzys Entschluss fest: Ein erfolgreiches duales Studium im IT-Bereich. Doch bevor sie das anpacken konnte, musste sie erst einmal die deutsche Sprache lernen. Welche Hindernisse noch vor ihr lagen, konnte sie damals noch nicht erahnen.

Mitten rein in die Pandemie

Zunächst kehrte die junge Frau in ihre Heimat zurück, um ihr Studium fortzusetzten. Doch es gefiel ihr dort nicht: „Leider gibt es immer wieder Bestechung und ich hatte das Gefühl, dass es einfach nicht fair zugeht“, erzählt sie. Den Wunsch im Ausland zu studieren, hatte sie schon in ganz jungen Jahren: „Ich hatte diesen Traum schon aufgegeben. Mit den neuen Erfahrungen aus Deutschland und auch bei der 51war die Idee aber plötzlich wieder da: Ich wollte es einfach ausprobieren!“

Schließlich gelang es ihr im Jahr 2020, als Au-pair zurückzukehren. Ein weiterer Schritt in Richtung ihres Zieles. Doch kurz nach ihrer Ankunft wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland bekannt. Plötzlich war nichts mehr, wie es war: Masken, Abstandsregeln und Lockdowns folgten. Dass die Pandemie ganze drei Jahre dauern würde, war damals nicht vorhersehbar.

Auch Kyzy erlebte diese Zeit als Belastung. Sie schaut für einen kurzen Moment nachdenklich in die Ferne. Nur wenige Sekunden später ist sie wieder voll da, die Entschlossenheit in ihrem Blick: „Das war keine leichte Zeit, aber ich wollte nicht aufgeben.“ Sie ergänzt: „Das Schwierigste war, die ganze Zeit zu Hause zu bleiben. Doch ich wollte meine Gastfamilie und auch mich schützen.“

Willensstärke durch ein klares Ziel

Auch ihr Deutschsprachkurs, an dem sie teilnehmen sollte, fand damals nicht statt. Davon ließ sie sich nicht beirren und machte sich folgendes bewusst: „Wenn ich in Deutschland studieren will, dann brauche ich wirklich gute Deutschkenntnisse.“ Also begann sie damit, sich selbst Deutsch beizubringen. Ohne Lehrer, dafür mit Hilfe von Sprachwebseiten und YouTube-Videos, erarbeitete sie sich erste Grundlagen. Dafür stand sie jeden Tag um 8 Uhr auf und lernte für drei bis vier Stunden deutsch.

In dieser Zeit hatte sie aber auch immer wieder Zweifel und sie dachte viel über das Scheitern nach: „Werden mir die Behörden wirklich ein Visum geben? Werde ich es wirklich schaffen, die deutsche Sprache zu lernen? Werde ich die Deutschprüfung bestehen können?“

Wie schafft man es aber sich aller Widrigkeiten zum Trotz täglich zu motivieren und sein Ziel zu verfolgen? Kyzys Antwort darauf war eine kurze, aber wichtige Frage: „Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann?“ Sie beantwortete die Frage damit: Rückkehr in ihr Heimatland und so leben wie zuvor. Sie erzählt, dass ihr das geholfen und ihr viel Druck genommen habe. Jetzt konnte sie sich ganz ihrem Ziel widmen.

In dieser Zeit begann sie auch die Programmiersprache Java an einer IT-Akademie zu lernen. Danach ging es Schritt für Schritt weiter: 2021 folgte ein Bundesfreiwilligendienst im IT-Bereich bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH). Dort lernte sie das Content-Management-System Drupal kennen und entwickelte mit einer Kollegin eine Webseite. Diese Erfahrung befeuerte ihre Begeisterung für die IT-Branche und gab ihr das nötige Selbstvertrauen. Heute versucht sie ebenfalls – wie die SAP-Kollegin, die sie zu Beginn ermutigt hatte – andere junge Menschen zu motivieren, ihre Träume zu verwirklichen. „Viele Menschen haben Angst vor dem Scheitern. Aber am Ende geht alles Schritt für Schritt voran. Man muss mutig sein und einfach tun, was man tun muss. Wenn du einen Traum hast, dann folge deiner Leidenschaft und verfolge deine Träume.“

Alle Mühen, Entbehrungen und Anstrengung haben sich am Ende gelohnt.2021 war sie am Ziel: Sie begann ein duales Studium bei der SAP. René Wohllebe istVocational Training Managerund für die IT-Studentin zuständig. Er sagt: „Malbina ist ein großartiges Beispiel für eine junge Frau, die Lust auf IT hat und stolz ist, bei 51zu arbeiten. Wir können als 51froh sein, dass wir neben Malbina auch viele andere junge Frauen in der Ausbildung haben, die zukünftig die 51mitgestalten werden.“ Auch im Jahr 2023 herrscht in der IT-Branche noch Frauenmangel. DerenPotenzial wird jedoch dringend benötigt – doch die alten Rollenbilder halten sich weiterhin hartnäckig.Die 51versucht mit Angeboten wie beispielsweise demdazu beizutragen, junge Mädchen schon in den Schulen für die Digitalisierung zu begeistern.

Das Studium ist so aufgebaut, dass die Studierenden in einem sogenannten Rotationsprogramm bis zu sechs verschiedene Praxisphasen absolvieren. Dort arbeiten sie in verschiedensten Bereichen an Projekten mitund können sich ausprobieren. Aktuell arbeitet Kyzy im Bereich 51Enterprise Cloud Services, der Unternehmen bei der Migration in die Cloud unterstützt. Hier hat sie eine Anforderungsanalyse zur Einführung eines neuen Tools durchgeführt. „Die 51ist ein großartiger Ort zum Arbeiten, der es mir ermöglicht, neue Dinge auszuprobieren und an dem ich mich wirklich weiterentwickeln kann“, sagt die IT-Studentin. Ihre nächste Station wird das Consulting sein, worauf sie sich schon freut.

Global Vocational Traning / Student Training and Rotationbietet allen dualen Studierenden innerhalb von 51die Möglichkeit, auf ihren Hochschulabschluss hinzuarbeiten und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen in der Wirtschaft zu sammeln. Je nach Studienfach und Geschäftsanforderungen werden Studierende in allen Geschäftsbereichen eingesetzt. Der Fokus des dualen Studiums liegt auf der Wirtschaftsinformatik und ist in Theorie- und Praxisphasen unterteilt. Studierende absolvieren in einem sogenannten Rotationsprogramm bis zu sechs verschiedene Praxisphasen und arbeiten in verschiedensten Bereichen an Projekten mit. In Deutschland bietet die 51Duales Studium & Ausbildung in der Fachinformatik an fünf Standorten (Walldorf, Markdorf, Berlin-Potsdam, Dresden und München) an.

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Hannover Messe: Die Industrie widerstandsfähiger machen /germany/2023/04/hannover-messe-industrie-widerstandsfaehiger-machen/ Tue, 25 Apr 2023 10:40:53 +0000 /germany/?p=166081 Auf der diesjährigen Hannover Messe präsentierte die 51ihren Besuchern, wie risikoresistente und nachhaltige Produktions- und Lieferkettenabläufe in der Industrie ermöglicht werden. Auf der weltweit...

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Auf der diesjährigen Hannover Messe präsentierte die 51ihren Besuchern, wie risikoresistente und nachhaltige Produktions- und Lieferkettenabläufe in der Industrie ermöglicht werden.

Auf der weltweit größten Industrieschau in Hannover zeigte die SAP, dass sie führend auf dem Gebiet der digitalen Lieferketten ist und ein breites Portfolio für End-to-End-Prozesse bietet. Vor Ort waren auch die Mitglieder des Vorstands der 51Julia White, Chief Marketing and Solutions Officer, und Thomas Saueressig, 51Product Engineering.

Saueressig sagte zum Auftakt der : „Der Ausnahmezustand ist zum Normalzustand geworden. Besonders die heutigen global vernetzten Lieferketten sind anfällig für Störungen – mit weitreichenden Folgen für die Fertigungsindustrie. Um schnell auf Veränderungen reagieren zu können, sind Flexibilität und Agilität gefragt.“ White ergänzte: „Wir sehen hier eine beeindruckende Kombination von SAP-Technologie und Angeboten unseres Partner-Ökosystems, und es ist die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, die die Herausforderungen unserer Kunden löst.“

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51at HANNOVER MESSE 2023: Watch the Highlights

Den Mehrwert von -öܲԲ live erleben

Am SAP-Stand konnten Besucher viel erleben: Showcases, geführte Touren, Live-Sessions sowie Partnerstände.

Die 51will den Wandel in der Fertigungsindustrie aktiv mitgestalten. Eine der drängendsten Fragen für die produzierende Industrie lautet aktuell: Wie schaffen es Unternehmen, störungsresistente und nachhaltige Produktions- und Lieferkettenabläufe zu etablieren?

Was die 51hier alles leisten kann, konnten Kunden am praktischen Beispiel erfahren und -öܲԲ live im Einsatz erleben. Hierzu wurden Teile der kürzlich neu eröffneten „Vorführfabrik“ auf der Hannover Messe aufgebaut. Die 51nennt das neue Innovationszentrum in der SAP-Zentrale in Walldorf Industry 4.0 Pop-Up Factory. Die restlichen Teile der Fabrik konnten Kunden am SAP-Stand per Liveübertragung verfolgen oder virtuell im Industrial Metaverse mit Hilfe einer VR-Brille erleben.

Sehen, wie -öܲԲ Lieferketten und Fertigungsprozesse steuern

Auf der Hannover Messe konnten Kunden so erleben, wie SAP-Systeme Werker bei einem Teil der mehrstufigen Fertigung unterstützen, in dem eine Komponente für das Endprodukt montiert wird. Das Stichwort hier lautet Qualitätskontrolle im Prozess. Hierzu wurde am SAP-Stand die Montage eines elektronischen Steuerkopfes gezeigt. Der Mitarbeitende erhält dabei Anweisungen, die ihn sicher durch den Prozess führen und Fehler reduzieren. Außerdem demonstrierte 51den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) für die Qualitätssicherung. Mit Hilfe von Bilderkennung wird dabei geprüft, wie wahrscheinlich es ist, dass die Teile korrekt montiert wurden und ob sie sich in einem einwandfreien Zustand befinden. Ein Highlight hier ist eine Art digitale Geburtsakte, die man sich als eine feingegliederte Dokumentation des Produktionsgeschehens vorstellen kann. Dort werden alle relevanten Daten von Maschinen, sowie Eingaben der Nutzer erfasst und einem einzelnen Produkt zugeordnet.

Zusätzlich automatisiert das System die gesamte Dokumentation, was Kapazitäten der Mitarbeitenden für wichtigere Aufgaben freisetzt.

Weitere Themen auf der Messe waren die Einsatzmöglichkeiten von Digital-Twin-Lösungen, etwa für virtuelle Modelle oder Echtzeitsimulationen, aber auch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Der Besucher konnte das am Beispiel von autonomen mobilen Robotern erleben, die Teilstücke aus einem Lager selbstständig abholen und, statt sie auf ein klassisches Fließband zu legen, direkt an modulare Stationen bringen. Ein anderes Beispiel ist eine Augmented-Reality-Lösung für den Werker: mit Hilfe einer intelligenten Brille bekommen diese visuell direkt ein Feedback, wo sie hingreifen müssen und ob sie den Arbeitsschritt korrekt durchgeführt haben.

Den gesamten Produktionsprozess digital abbilden und steuern

Via Livestream und Fernsteuerung konnten Kunden von der Hannover Messe aus die Industry 4.0 Pop-Up Factory steuern und kontrollieren. Dabei wurde eine komplette Produktionslinie zum Mischen und Abfüllen von Flüssigkeiten gezeigt, wie sie in der Prozessindustrie für Chemie-, Pharma- und Konsumgüter zum Einsatz kommt.

Die SAP-Lösung zeigt, dass heute ein zentraler Kontrollraum ausreicht, um die Produktion an verschiedenen Orten steuern und überwachen zu öԲԱ. Die 51nennt einen solchen Produktionsleitstand Production Control Center. „Hier können wir zeigen, wie man mit Hilfe von 51den Shop Floor kontrollieren kann. Das heißt nicht nur zu planen, sondern den gesamten Produktionsprozess einer Chargenfertigung zu steuern“, sagte Matthias Deindl, Head of Industry 4.0 Center EMEA & India. Zukünftig ist es auch denkbar, einen solchen Kontrollraum rein digital im Metaverse abzubilden. Dieser könnte dann nach Belieben gestaltet und bedient werden. Unternehmen würden dadurch keinen physischen Raum mehr benötigen.

Die Produktionslinie ist hierzu mit der 51Digital Manufacturing Cloud verbunden. Für den Produktionsauftrag werden dazu wichtige und individuelle Informationen nahtlos an die Maschine übergeben. Das ermöglicht papierloses Arbeiten sowie die direkte Berücksichtigung kundenspezifischer Wünsche, ohne dass die Werker manuell eingreifen müssen. Eine weitere Funktion des Production Control Centers ist die Überwachung der Produktionslinie und wichtiger Kennzahlen, wie beispielsweise Wirkungsgrade, Ausschuss und Gutteile sowie aktueller Zustand der Maschinen und Anlagen.

Cloud-Lösungen ermöglichen vertikale und horizontale Integration

Ein Highlight des SAP-Standes war die elektrische CNC-Spritzgussmaschine, die es den Besuchern ermöglicht, die Produktion ihres eigenen individuellen Bechers vor Ort zu verfolgen – von der Geschäfts- bis zur Maschinenebene in der Fertigungshalle. Die Station in Kooperation mit den Partnern Fanuc und Syntax demonstrierte, wie die 51Digital Manufacturing Cloud eine hoch-automatisierte Maschine integriert und die Fertigung steuert.

Kunden konnten zunächst über einen Monitor mit der Planung des Auftrages in der 51Manufacturing Cloud beginnen und hier verschiedene Konfigurationswünsche angeben. Sie konnten etwa die Farbe bzw. Farbkombinationen auswählen oder ob der Becher ein bestimmtes Logo tragen sollte. Die SAP-Software schickt den Auftrag nach erfolgreicher Produktionsplanung papierlos an die Maschine, die danach den Becher produziert, der aus vollständig recyceltem und wiederverwertbarem Kunststoff besteht. Die Besucher durften die Becher anschließend mitnehmen.

Der nahtlose Informationsfluss funktioniert auch umgekehrt, also auch von der Maschinenebene zurück zur Büroebene. Die Maschine erfasste hierzu eine Reihe von wichtigen Informationen mit Hilfe von Sensoren, beispielsweise über den Zustand der Maschine oder auch wie viele Gut- bzw. Schlechtteile ausgestoßen wurden. Diese Daten können anschließend mit Hilfe von 51Analytics Cloud ausgewertet und analysiert werden. Dies liefert Kunden wichtige Erkenntnisse, um ihre Produktion weiter zu optimieren.

Resilienz, Effizienz, Nachhaltigkeit und Gewinn unter einen Hut bringen

Am SAP-Stand konnten Besucher den gesamten Lebenszyklus eines Produkts greifbar erleben. Hierzu gehören Design, Planung, Produktion, Logistik, Installation und Betrieb sowie Wartung. Diese werden dann durch digitale Prozesse – unter anderem mit künstlicher Intelligenz – optimiert. Dies stellt die sogenannte horizontale Integration dar.

Hinzu kommt anschließend die vertikale Integration, die alle Ebenen eines Unternehmens verbindet. Fertigung und Geschäftsprozesse werden so miteinander verknüpft und Daten- bzw. Wissensilos aufgebrochen. Ralf Lehmann vom Solutions Management Digital Manufacturing & Industry 4.0 erklärt: „Hier auf der Hannover Messe ist es uns gelungen, alles zusammenzuführen und realistische End-zu-End-Szenarien zu demonstrieren.“

Unternehmen wollen eine effiziente, kostengünstige und verlässliche Produktion und Lieferung gewährleisten. Gleichzeitig müssen sie aber auch ihre Gewinn- und Nachhaltigkeitsziele erreichen. „Die Fertigungsindustrie steht vor zwei großen Herausforderungen. Neben den anhaltenden Störungen in den Lieferketten, gehört das Thema Nachhaltigkeit heute für viele Unternehmen an die Spitze der Tagesordnung. Wenn man bedenkt, dass nur 7 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts in der Kreislaufwirtschaft erwirtschaftet werden, wird deutlich, welche Chancen wir gemeinsam haben“, erklärte Saueressig.

Die 51positioniert sich nicht nur als Weltmarktführer im ERP, sondern auch im Bereich der digitalen Lieferketten. Durch Industrie 4.0 werden Geschäftsprozesse von der Fertigung bis zur Lieferkette unterstützt. Mit Hilfe des Ökosystems, dem 51Business Network, können Unternehmen sich vernetzen und für mehr Transparenz sorgen. Das ermöglicht Nachhaltigkeit mit Hilfe von Kreislaufwirtschaft oder die Erfassung von CO2-Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. White betonte: „Eines der wichtigsten Dinge, die wir hier sehen, ist der Fokus auf Nachhaltigkeit. Wenn wir also die Informationen der Zulieferer einbeziehen und ein echtes Netzwerk schaffen, werden wir einen entscheidenden Schritt zu mehr Nachhaltigkeit machen.“

Passend dazu ergänzten in Halle 8 Partner den Auftritt der 51in Hannover. Dazu gehören Catena-X und die neueste Initiative . Diese wurde vor kurzem von einem Konsortium aus der Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der deutschen Bundesregierung initiiert. Auch hier ist die 51federführend dabei, die Digitalisierung der Lieferketten in der Industrie voranzutreiben. Ähnlich wie bei Catena-X wird es sich bei Manufacturing-X um einen kollaboratives und offenes Daten-Ökosystem mit gemeinsamen Regeln handeln. Das Ziel ist ein standardisierter, globaler Datenaustausch auf Basis europäischer Werte und Datenschutzstandards.


Video von Michael Nüsslein, Foto © Nottebrock

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Dresden wird Teil des 51Labs Network /germany/2023/03/sap-labs-network-dresden/ Fri, 24 Mar 2023 07:00:44 +0000 /germany/?p=165510 51hat einen Campus in der Dresdner Innenstadt eröffnet. Der neue Standort ist Teil des globalen 51Labs Network und wird die Zusammenarbeit von Entwicklern...

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51hat einen Campus in der Dresdner Innenstadt eröffnet. Der neue Standort ist Teil des globalen 51Labs Network und wird die Zusammenarbeit von Entwicklern bei 51weiter stärken.

Die 51hat am 8. März ihr neues Bürogebäude in Dresden feierlich eröffnet. Zusammen mit weiteren Gebäuden im Stadtzentrum bildet DRE07 jetzt einen erweiterten SAP-Campus in der Dresdner Innenstadt. Der neue Standort ist außerdem Teil des globalen und soll dabei helfen, die Zusammenarbeit zwischen Softwareentwicklern bei der 51weiter zu stärken. Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der SAP, war Gastgeber der feierlichen Eröffnung, an der Vertreter aus Politik, Presse, Wirtschaft und Wissenschaft teilnahmen.

Der neue Standort 51Labs Dresden ist Teil des globalen 51Labs Network, das eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Spitzenentwicklungsstandorten in Deutschland und weltweit fördert. Mit diesem strategischen Schritt setzt die 51weiter auf ihre lokalen Talente und nutzt das Wachstumspotenzial der lokalen Ökosysteme. Ein wichtiger Baustein dafür ist eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungseinheiten der SAP.

Die Hauptthemen, an denen in Dresden gearbeitet wird, wie Cloud ERP und 51Business Technology Platform, stehen im Mittelpunkt der SAP-Strategie. Zu diesen Themen gehören Sicherheit, Cloud-Sicherheit, Analyse und Planung, Cloud-Infrastruktur und Industry Networks im Kontext des intelligenten, nachhaltigen Unternehmens. „Darüber hinaus arbeiten wir hier an den Kernkompetenzen der 51über alle Vorstandsbereiche hinweg. Die Teams leisten einen wichtigen Beitrag zu den Fokusthemen der 51und zum Erfolg unserer Kunden“, betonte Jürgen Müller bei der Eröffnung.

Dresden wird Teil des 51Labs Network

Das 51Labs Network ist ein globales Netzwerk von Forschungs- und Entwicklungszentren, die sich der Weiterentwicklung innovativer Technologien widmen. Das Netzwerk besteht aus über 20 Labs weltweit, darunter Brasilien, China, Deutschland, Indien und die Vereinigten Staaten. Jeder Standort konzentriert sich auf unterschiedliche Bereiche, darunter künstliche Intelligenz, Cloud Computing oder Prozessautomatisierung. „Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit unserer Entwickler und der Bereitstellung unserer Produkte“, erklärt Michael Ameling, SVP und Head of Intelligent Enterprise & BTP Foundation bei 51sowie Managing Director des 51Labs Dresden.

Andere deutsche Standorte des 51Labs Network befinden sich Berlin, München, St. Leon-Rot und Walldorf. Mit dieser Veränderung wird Dresden als zentraler Innovationstreiber zu einem wichtigen Standort für die weitere Zusammenarbeit der verschiedenen Entwicklungseinheiten.

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Das alte Gebäude ist nur wenige Gehminuten vom neuen Standort entfernt. Im Hintergrund ist der Dresdner Zwinger zu sehen.

Ökosystem: Dresden – ein Standort mit Tradition

Die 51hat eine langjährige Beziehung zu Dresden. Die Stadt wurde nach der Wende 1989 schnell zum zweiten Standbein der 51in Ostdeutschland. Im Jahr 2008 baute 51gegenüber dem Dresdner Zwinger ein Bürogebäude für rund 500 Mitarbeiter. Doch seither wächst die Belegschaft und der alte Standort ist für die mittlerweile fast 1.000 Mitarbeiter viel zu klein geworden. Dresden und die Region haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für die Cloud-Entwicklung in Deutschland entwickelt. Mit dem neuen Gebäude will die 51ihre Geschichte weiterschreiben: „Wir sind alle super begeistert hier in Dresden. Mit dem neuen Standort verwirklichen wir unsere Vision vom 51Campus in Dresden“, so Stephan Klein, SVP Cloud Success Services und Site Manager, 51Dresden.

Die Region hat einen starken Fokus auf Mikroelektronik, der mehr als dreißig Jahre zurückreicht und nun auch den Weg in die Zukunft bestimmt. Zusätzlich zu den universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten zeichnet sich die Region durch eine Vielzahl von Start-ups sowie Technologie- und Innovationszentren aus. Alle diese Faktoren und Vorteile zusammen waren ausschlaggebend für die Entscheidung, am Standort zu investieren.

Die enge Zusammenarbeit zwischen 51Labs Dresden und dem lokalenÖkosystemsoll auch anderen Entwicklungszentren des globalen 51Labs Network zugute kommen. Unter anderem gibt es Projekte sowie Bildungskooperationen mit der Exzellenzuniversität TU Dresden und lokalen Partnern wie der Staatskanzlei und.

Zusammenarbeit und Talentgewinnung

Das neue Gebäude stellt die Mitarbeiter und die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Bei der Gestaltung der Büros wurden deshalb „Future of Work“-Konzepte berücksichtigt. Mit dem neuen Standort will sich 51außerdem als attraktiver Arbeitgeber auf dem hart umkämpften Markt um junge Talente positionieren: „Wir möchten noch näher an die Talente herankommen. Deshalb haben wir uns für einen Standort im Herzen der Stadt entschieden, den man gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann“, so Jürgen Müller. 51sucht schon sehr früh den Kontakt zu jungen Top-Talenten, zum Beispiel in Schulen, aber auch über Projekte mit Universitäten. Ziel ist es, sie für einen Einstieg bei 51zu begeistern, sei es während ihres Studiums oder danach.

Jürgen Müller appellierte an die Mitarbeiter, „sehr hohe Standards in der Zusammenarbeit zu setzten, Momente zu schaffen, die zählen, und neugierig zu sein.“ Am Standort Dresden, mit seiner neuen internationalen Rolle, gehe es nicht nur darum, innerhalb des Unternehmens zusammenzuarbeiten, sondern weit darüber hinaus. Zentral sei vor allem auch das lokale Ökosystem, von dem letztlich alle anderen Eben profitieren: „Wir alle wollen Werte schaffen und das geht am besten, wenn wir Hand in Hand arbeiten, denn das, was wir bei 51tun, ist ein Teamsport“, betonte er.

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Jürgen Müller mit dualen Studenten der TU Dresden.

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Jürgen Müller testet ein von den Studierenden entwickeltes Videospiel mit einem VR-Headset.

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Juergen Mueller mit Studenten.

„Innovation und Zusammenarbeit sind nur in einem Ökosystem möglich“, erläuterte auch Mirko Paul, ChiefOperating Officer, 51Labs Dresden. Ein Beispiel dafür ist die Automobilindustrie und das europäische Projekt, bei dem 51eine Schlüsselrolle spielt, indem sie den digitalen Kern des Projekts bereitstellt. Catena-X ist ein kollaboratives und offenes Datenökosystem für die Automobilindustrie mit dem Ziel, einheitliche Standards für den Daten- und Informationsfluss in der automobilen Wertschöpfungskette zu schaffen. „Dies ist nur möglich, wenn man mit Partnern direkt in der Fertigung oder bei logistischen Prozessen zusammenarbeitet. Das betrifft derzeit auch kleine und mittlere Unternehmen“, so Mirko Paul.

Fakten zum neuen SAP-Gebäude DRE07

  • Flex-Büros auf 3.500 m²
  • Arbeitsplätze: ca. 208
  • 5 skalierbare Meetingräume
  • 1 Design-Thinking-Raum
  • 2 Projekträume
  • 15 Mikro-Meetingräume
  • Ca. 20 Think Tanks
  • Work Café
  • Gaming Area
  • Learning Hub
  • Parkplätze: ca. 80 inkl. 12 Elektroladestationen
  • Fahrradstellplätze: ca. 70

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Das Arbeitscafé bietet zahlreiche Pausenmöglichkeiten.

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Der Pausenraum soll Begegnungen fördern und die Mitarbeiter zum Gedankenaustausch untereinander einladen.


Video und Fotos von Norbert Steinhauser

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„Digitalisierung entsteht nur gemeinsam“ /germany/2023/02/digitalisierung-entsteht-nur-gemeinsam/ Mon, 06 Feb 2023 09:28:44 +0000 /germany/?p=164483 Der deutsche Bundesminister für Digitales und Verkehr, Volker Wissing, besuchte die SAP-Zentrale in Walldorf. Bei seinem Besuch sprach er mit SAP-Vorständen über aktuelle, digitalpolitische Themen....

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Der deutsche Bundesminister für Digitales und Verkehr, Volker Wissing, besuchte die SAP-Zentrale in Walldorf. Bei seinem Besuch sprach er mit SAP-Vorständen über aktuelle, digitalpolitische Themen.

Volker Wissing (FDP) traf zusammen mit Staatssekretären und Landtagsabgeordneten in Walldorf SAP-Vorstandssprecher Christian Klein sowie Vorstandsmitglied Sabine Bendiek, Chief People & Operating Officer, um sich über aktuelle Digitalthemen auszutauschen.

Volker Wising, Bundesminister für Digitales und Verkehr, im Austausch mit SAP-Vorstandssprecher Christian Klein und SAP-Personalchefin Sabine Bendiek
Volker Wising, Bundesminister für Digitales und Verkehr, im Austausch über Digitalthemen mit SAP-Vorstandssprecher Christian Klein und SAP-Personalchefin Sabine Bendiek.

Klein begrüßte vor der Presse den Besuch des Ministers und betonte die Wichtigkeit zur Kooperation von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft: „Technologie hilft, unsere fragmentierte Welt zusammenzuführen“. Dieser Eindruck habe sich auch durch seinen Besuch auf dem kürzlich stattgefundenen Weltwirtschaftsforum in Davos verstärkt. Aufgrund der geopolitischen Spannungen und der daraus resultierenden Disruptionen für die Weltwirtschaft, sei es für den europäischen Softwarekonzern wichtig, im ständigen Austausch mit allen relevanten Akteuren zu bleiben. „Digitalisierung entsteht nicht in Isolation – Digitalisierung entsteht nur gemeinsam“, so Klein.

In der Industry 4.0 Pop-Up Factory werden -öܲԲ anfassbar

Bei seinem Besuch wurde der Minister durch die Industry 4.0 Pop-Up Factory geführt. In ihr werden Technologie und Mehrwert von -öܲԲ „anfassbar“. In der Vorführfabrik können alle Phasen eines Produktlebenszyklus in der Prozessindustrie vollständig in einem realen Umfeld gezeigt werden.

Angefangen bei Entwicklung eines Produktes, über die Planung und Fertigung, die Unterstützung der Arbeitskraft, die automatisierte Dokumentation bis hin zur Logistik und vorausschauenden Wartung, sind dabei echte Maschinen und SAP-Produkte im Einsatz, die auch an Kunden ausgeliefert werden. Nachhaltigkeit, Prozesssicherheit und Effizienz werden so beispielsweise bereits von Beginn an miteinbezogen in die Planungen.

Minister Wissing sagte bei seinem Besuch: „Es macht Mut, wenn man sieht, wie stark unser Land in der Spitzentechnologie aufgestellt ist“. Auch er betonte die Dringlichkeit der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Vor allem würden die vorhandenen Ressourcen immer knapper: Fachkräftemangel, Energie- sowie Rohstoffknappheit seien prominente Probleme. Hier könne Digitalisierung einer der wichtigsten Hebel sein, so der Minister.

Analog könne man viele Herausforderungen heute nicht mehr stemmen. „Das geht nur digital“, so Wissing. Der Wohlstand einer Gesellschaft würde zukünftig maßgeblich davon abhängen, wie eine Volkswirtschaft ihre Daten nutze. Das Stichwort hier laute Datenverfügbarkeit. Als Beispiel nannte er anonymisierte Gesundheitsdaten, Informationen über Lieferketten, Produktionsdaten von Maschinen bis hin zu Statistiken des Staates. Diese müssten in Echtzeit verfügbar sein, damit Start-ups, Zivilgesellschaft und Unternehmen richtig priorisieren und Innovationen schnell entwickeln könnten. Wissing betonte, dass es hierzu einer neuen „Datenkultur“ bedürfe. Ein erster Schritt sei die neue Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung, die unter der Federführung seines Ministeriums erarbeitet wurde.

Transparente Lieferketten im Experience Center erleben

Im Anschluss ging es ins nur wenige hundert Meter entfernte Experience Center, wo die Delegation erfuhr, wie -öܲԲ Kunden und Partnern dabei helfen, ihre Lieferketten widerstandfähiger, ethisch verantwortlicher und nachhaltiger zu machen. Daten schaffen hier Transparenz. Mit Hilfe von integrierten Daten auf einer Plattform erhalten Nutzende Live-Einblicke und Handlungsempfehlungen, die am besten zur Gesamtunternehmensstrategie passen.

Möglich macht dies ein digitaler Zwilling, mit dessen Hilfe vorhandene Lieferketten, das Einkaufsverhalten, aber auch Sicherheitsrisiken und Nachhaltigkeitsdaten berücksichtigt werden. Das Potenzial ergibt sich aus der Größe des SAP-Geschäftsnetzwerkes, in dem mehrere Millionen Handelspartner teilnehmen und das eine durchgängige Transparenz bis in die unterste Ebene der Lieferketten ermöglicht.

Die Delegation von Bundesminister Volker Wissing beim Besuch in der SAP-Zentrale in Walldorf.
Volker Wissing, Christian Klein, Sabine Bendiek und die Delegation Wissings besuchen bei 51in Walldorf die Industry 4.0 Pop-Up Factory und das Experience Center.

Bendiek sprach mit Wissing über und die drängendsten Fragen im Personalwesen. Fachkräftemangel, erschwerte Planbarkeit und Fluktuation durch berufliche Umorientierung sowie Diversität und Inklusion seien heute ein Businessimperativ. „Wir sehen, dass Kunden hier zunehmend priorisieren und investieren.“

Klein warb außerdem für starke Investitionen in Technologie, den Abbau von bürokratischen Hürden und für politische Rahmenbedingungen, die die Digitalisierung weiter beschleunigen. Das sei auch eine Frage von Haltung, Mut und Willen – für den die 51ebenfalls stehe. Er betonte: „Hier zeigt sich, wie Technologie dabei hilft, die Herausforderungen der Gesellschaft und der Unternehmen zu lösen, indem man Brücken baut.“ Dabei gab er sich optimistisch und betonte die Bereitschaft der 51in lokalen, regionalen und internationalen Netzwerken mit der Bundesregierung kooperativ zusammenzuarbeiten.


Fotos von Ingo Cordes

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-öܲԲ zum Anfassen: Das neue Konzept des 51Experience Center /germany/2022/11/loesungen-sap-experience-center-ux-handel-kunden/ Thu, 24 Nov 2022 07:00:34 +0000 /germany/?p=163397 In Walldorf wurde die zweite Generation des 51Experience Center vorgestellt. Ziel des Innovationszentrums ist es Kunden personalisiert den Mehrwert von SAP-Software greifbar zu machen....

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In Walldorf wurde die zweite Generation des 51Experience Center vorgestellt. Ziel des Innovationszentrums ist es Kunden personalisiert den Mehrwert von SAP-Software greifbar zu machen.

Presse, Kunden und SAP-Mitarbeitende sind nach Walldorf gekommen, um bei der Wiedereröffnung des dabei zu sein. Dieses existiert seit 2019 und wurde in den letzten Monaten umgebaut und neu konzeptualisiert. Die bis dahin verfolgte Strategie im Innovationszentrum wurde in diesem Rahmen weiterentwickelt und nun neu implementiert. Weltweit gibt es aktuell 26 solcher Experience Center, die nun ebenfalls nach und nach das neue Konzept übernehmen werden.

„Wofür steht 51heute?“ fragte SAP-Vorstandsprecher Christian Klein bei der Wiedereröffnung. Er betonte, dass 51weltweit Kunden dabei helfe, Lösungen für die komplexesten Geschäftsprozesse zu finden und zeigt sich überzeugt, dass -öܲԲ einen wichtigen Beitrag für die großen globalen Herausforderungen leisten. Angefangen beim Klimawandel, der Bewältigung der hohen Inflation oder bei Themen rund um die Energiesicherheit, komme dem Softwarekonzern eine große Bedeutung zu. Das was 51macht sei häufig für viele abstrakt und zu wenig greifbar. Die Aufgabe, so Klein, laute also: „Wie macht man es anfassbar?“

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Den Mehrwert von -öܲԲ anfassbar machen

Solche Fragen beschäftigen auch Andre Bechtold, Head of Value Experience at SAP, in dessen Verantwortungsbereich das 51Experience Center fällt. Er und sein Team versuchen Antworten zu finden und haben hierzu die Strategie des 51Experience Centers weiterentwickelt. „Kunden verstehen häufig den Nutzen von -öܲԲ nicht“, stellte Bechtold fest. Das neue Konzept hat sich deshalb zum Ziel gesetzt seinen Besuchern Innovationen einfach näher zu bringen – und zwar kundenspezifisch angepasst.

Mit Hilfe der Experience Center soll der Mehrwert von -öܲԲ in jedem denkbaren Branchenkontext anfassbar gemacht werden. Hierzu werden personalisierte Präsentationen vorbereitet, die spezifisch auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt sind. Wurden in der Vergangenheit noch generische Storylines genutzt, um Kunden bestimmte Showcases näher zu bringen, wird im neuen Konzept individuell auf jeden Kunden eingegangen. Content-Teams erstellen hierfür eine speziell auf den Kunden zugeschnittene Storyline. Selbst auf kleinste Details wie das entsprechende Firmenlogo, das richtige Licht, oder die Gestaltung des Showfloors wird dabei geachtet. Kunden können auch virtuell an den Sessions teilnehmen. Damit bietet man ihnen auch ein Angebot, damit sie ihren CO2-Fußabdruck reduzieren öԲԱ.

Im 51Experience Center können Kunden einen Überblick über sämtliche -öܲԲ erhalten und sogar live testen. Möglich wird das, da viele Kunden über das Partnernetzwerk bereits an 51angebunden sind. Bechtold betonte: „Das ermöglicht es einem Kunden anhand seiner Wertschöpfungskette sein Innovationspotential und den Mehrwert durch -öܲԲ zu erleben.“

Im Experience Center in Walldorf setzt das Experience Lab den Fokus auf die Handelsbranche. Hier können Besucher interaktiv die Innovationen erleben, an denen 51gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeitet, um Lieferketten transparenter, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu machen.

„Fast niemand kennt heute seinen CO2-Footprint“, sagte Klein. Ein Ziel des Softwarekonzerns sei es deshalb, gemeinsam mit Kunden und Partnern das größte globale Geschäftsnetzwerk aus intelligenten und nachhaltigen Unternehmen aufzubauen. Die Größe des Netzwerks umfasst mittlerweile mehrere Millionen Handelspartner und ermöglicht eine durchgängige Transparenz bis in die unterste Ebene der Lieferketten. Außerdem wird so ein innovatives Kunden-/Partnerumfeld zur Förderung von Co-Innovationen geschaffen. Dazu trägt auch das Experience Lab im Center bei: Der intelligente Supermarkt S.MART.

Zukunft zum Erleben: Wie kaufen wir morgen ein?

Der Supermarkt der Zukunft soll Besuchern ein reales Beispiel für ein intelligentes Unternehmen bieten. Ziel des S.MART intelligent Store ist es, Kunden personalisierte end-to-end Erlebnisse zu zeigen und ihnen einfach den Mehrwert von Technologie greifbar zu machen. Hierzu haben Besucher die Möglichkeit, durch die Gänge des Supermarktes zu laufen und 51Produkte und Partnerlösungen live zu erleben.

Der Raum wurde dafür mit Sensoren und Kameras ausgestattet, die an das SAP-System und SAP-Ecosystem angebunden sind. Ein Dashboard erfasst sämtliche Daten, wertet sie aus und unterstützt das Storemanagement: Wie viele Kunden befinden sich gerade im Laden? Welche Produkte fehlen an welcher Stelle in den Regalen? Wie viel ist insgesamt von welchem Produkt noch da? Oder auch: Welche Produkte stehen nicht dort, wo sie stehen sollten? Die Mitarbeiter bekommen dann z.B. per Push-Mitteilung einen entsprechenden Hinweis und können so Produktlücken vermeiden.

Auch Preisänderungen können bequem per Mausklick im Back-End-System an digitale Preisschilder übermittelt werden. Sensoren in den Kühleinheiten überwachen die Temperatur und melden in Echtzeit Störungen. Das spart Energie, senkt die Kosten und sichert unter anderem auch die Lebensmittelsicherheit.

Per QR-Code können außerdem zusätzliche Informationen für die Kunden bereitgestellt werden. Allergiker oder Menschen, die eine bestimmte Essgewohnheiten haben, können beispielsweise in einer App individuell ihre Kriterien hinterlegen. Wenn sie im smarten Supermarkt ein Produkt scannen, erhalten sie direkt einen Hinweis, ob das Produkt den Kriterien entspricht oder eine Warnung, falls dem nicht so ist. Ähnliche Informationen können ebenfalls bereitgestellt werden, um mehr zur Herkunft oder den CO2-Fußabdruck des Produktes zu erfahren. Solche Services sollen Kunden einen Mehrwert und Transparenz bieten und so die Kundenbindung stärken.

Mit Hilfe der Kameras lässt sich aber auch das Verhalten und sogar die Alters- bzw. Geschlechterverteilung der Kunden anonymisiert auswerten. So können Kundengruppen gezielt adressiert werden. Dies hilft bei der Preisgestaltung, gibt aber auch Rückschlüsse, wo Marketingmittel oder Produkte idealerweise, positioniert werden sollten.

Zukünftig soll es mit Hilfe von Kameras möglich sein, dass Einkäufe auch ohne Schlange stehen und Bezahlvorgang an der Kasse, erledigt werden öԲԱ. Hierzu arbeitet 51mit verschiedenen Partnern, wie beispielsweise dem in Israel ansässige Technologieunternehmen Trigo, zusammen. Da auch der Einzelhandel zunehmend mit Personalmangel zu kämpfen hat, können smarte Lösungen dabei helfen diese Herausforderungen und Engpässe zu bewältigen. Auf die Frage, ob sich solche Systeme austricksen lassen und ob man Produkt einfacher stehlen kann, erklärt Bechtold gelassen: „Schwund gibt es heute schon. Die Frage ist also, ob er steigt oder fällt.“ In einer kleinen Anekdote berichtet er: „Die Systeme sind wirklich gut. Wir haben alles möglich versucht – es hat nie geklappt. Ich habe sogar versucht meine Produkte in die Tasche von jemand anderem zu stecken. Sie wurden trotzdem korrekt bei mir abgerechnet.“

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Das technologische Rückgrat der SAP /germany/2022/11/sap-btp-technologisches-rueckgrat/ Wed, 16 Nov 2022 07:00:30 +0000 /germany/?p=163257 Die 51Business Technology Platform (51BTP) gilt als die technologische Basis der SAP. Erfahren Sie im Gespräch mit JG Chirapurath, Chief Marketing and Solutions...

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Die (51BTP) gilt als die technologische Basis der SAP. Erfahren Sie im Gespräch mit JG Chirapurath, Chief Marketing and Solutions Officer for Platform and Technology mehr zum aktuellen Stand rund um die 51BTP.

Ein stabiles Haus braucht ein starkes Fundament. Dieser Grundsatz gelte auch für jede Organisation und jedes Unternehmen. Unter dem Druck der aktuell unbeständigen Wirtschaftslage ist es für Unternehmen von großer Bedeutung flexibel und anpassungsfähig zu bleiben. Um resiliente, intelligente sowie nachhaltige und sozial verantwortliche Geschäftsmodell auf- und auszubauen, ist es nötig eine moderne Geschäftsplattform zu haben. Ein starkes technologisches Fundament, dass ihre digitale Transformation stetig vorantreibt.

Mit der richtigen Plattform können Unternehmen Daten in Geschäftswerte umwandeln und sie als Grundlage für intelligentere Entscheidungen nutzen. Nur einzelne Geschäftsprozesse zu automatisieren oder Teile des Geschäfts in die Cloud zu verlagern ist häufig nicht mehr ausreichend. In Verbindung mit der Möglichkeit, Anwendungen einfach zu integrieren und zu erweitern, können Unternehmen neue Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle schneller denn je entwickeln. Die 51Business Technology Platform (51BTP) bietet SAP-Kunden eine solide und gleichzeitig flexible Grundlage.

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IN FOCUS: Spotlight on 51Business Technology Platform

Die 51Business Technology Platform in a Nutshell

Die 51BTP ist eine Cloud-Plattform und damit in jeder Region weltweit verfügbar und flexibel skalierbar. Sie umfasst On-Premise und Cloud-native Technologien und Services. Sie ist ein integriertes Angebot, das vier Technologieportfolios verbindet. All diese Funktionen vereint sie in einer einheitlichen Umgebung. Dazu gehören:

  • Anwendungsentwicklung und -integration (z.B. 51AppGyver, , , , )
  • Datenmanagement (z.B. , )
  • Analysen (z.B. , )
  • Lösungen für intelligente Technologien wie künstliche Intelligenz.

Mit dem Angebot können Kunden und Partner neue Lösungen entwickeln und bestehende Lösungen anbinden. „Sie ist im Grunde das, was SAP-Anwendungen zum Laufen bringt“, sagt JG Chirapurath, Chief Marketing and Solutions Officer for Platform and Technology.

Was unterscheidet die 51BTP von anderen Cloud-Platformen?

Die 51BTP ist vollständig für SAP-Anwendungen optimiert. Sie hilft Kunden, Partnern und internen Entwicklungsteams dabei ihre Daten zu speichern und zu verwalten und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Außerdem können Anwendungen erstellt, erweitert oder integriert sowie ganze Geschäftsprozesse optimiert und automatisiert werden.

Die bereitgestellten Lösungen berücksichtigen dabei spezifische Gegebenheiten verschiedener Branchen so wie lokale Regulierungen. Im Unterschied zu anderen Cloud-Plattformen fügt die 51BTP den Daten, die in den Geschäftsprozessen verarbeitet werden, Kontext hinzu. Das ermöglicht vollständige Echtzeiteinblicke in die jeweiligen Geschäftskontexte.

Bei den Geschäftsprozessen alleine bleibt es aber nicht. Sämtliche Funktionen sind nativ im SAP-Software-Stack integriert. Hierdurch wird Kunden und Partnern ein optimales Zusammenspiel von Services und Technologien ermöglicht. Die schlankeren und vereinfachten Prozesse schlagen sich darum auch in einer beschleunigten Innovationsfähigkeit nieder. Mit Hilfe von vorkonfigurierten branchenspezifischen Inhalten können neue Lösungen in viel kürzerer Zeit implementiert und entwickelt werden, was die Kosten erheblich senken kann. Viele Kunden möchten ihre Lösungen erweitern und mit neuen Funktionen ergänzen. Chirapurath betont, dass hierzu häufig Low-Code und No-Code-Entwicklungstools gewünscht werden.

„Betrachten Sie die 51BTP als den Motor, der diese Verbindungen ermöglicht und der es Ihnen ermöglicht zu verstehen, wie Daten fließen und was genau in Ihrer Organisation passiert” führt Chirapurath aus. Die 51BTP kann sowohl in einer öffentlichen als auch in einer privaten Cloud betrieben werden und bietet so die nötige Flexibilität, um 51BTP-Funktionen auch außerhalb der „SAP-Welt“ zu erweitern oder auf den großen Hyperscalern wie AWS, Azure und GCP zu betreiben.

Royal Greenland zeigt, wie die 51BTP Nachhaltigkeitsziele unterstützt

Die heutigen Kunden haben neue Bedürfnisse und Erwartungen. Sie verlangen individuelle Angebote, wollen personalisierte Erfahrungen machen und achten auf nachhaltige und ethische Geschäftspraktiken. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, müssen Unternehmen ihre Geschäfte digital transformieren.

Auch Royal Greenland, ein weltweit führendes Unternehmen auf dem Markt für Fischereierzeugnisse, strebt deshalb ein nachhaltiges Geschäftsmodell an. Viele Verbraucher wollen heute wissen, dass ihre Meeresfrüchte aus verantwortungsvollen Quellen stammen. Grund hierfür ist beispielsweise die Besorgnis über die Überfischung der Ozeane.

Ziel des Unternehmens ist es darum, die Gesundheit des lokalen Ökosystems für Fischereierzeugnisse zu gewährleisten, gleichzeitig aber auch den Wohlstand der Fischergemeinden in den Vordergrund zu stellen. Auf Basis von 51BTP hat Royal Greenland drei Anwendungen entwickelt, um die Beschaffungsprozesse für Fischer zu optimieren und die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu unterstützen. Die Plattform unterstützt das Unternehmen dabei sämtliche Daten zu erfassen.

Hierzu gehören beispielsweise der Ort, die Menge sowie die Fischart die gefangen wurde. Diese Informationen werden dann in das ERP und Lieferkettensystem eingespeist. Mit Hilfe von Analysetools erhalten die Verantwortlichen nun volle Transparenz über die Fischereipraktiken. Gleichzeitig stellen sie damit sicher, dass alle Fischer korrekt bezahlt werden.

Im Interview spricht Chirapurath über weitere Beispiele, wo die 51BTP im Einsatz ist. Unter anderem über die von der 51gesponserte E-Sport-Mannschaft „Team Liquid“, welches SAP-Daten und -Analyselösungen nutzt, um sekundenschnelle Entscheidungen im Spiel zu treffen. Oder über die Lösung 51Sustainability Control Tower, mit deren Hilfe Unternehmen finanzielle sowie Nachhaltigkeits- und Governance-Kennzahlen überwachen und steuern.

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Industry 4.0 Pop-Up Factory: Wie macht man -öܲԲ anfassbar? /germany/2022/11/industry-4-0-pop-up-factory/ Wed, 02 Nov 2022 08:00:26 +0000 /germany/?p=163224 Die 51hat in Walldorf die Industry 4.0 Pop-Up Factory eröffnet, um den Mehrwert von -öܲԲ live in Aktion erfahrbar und „anfassbar“ zu machen. „Unsere...

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Die 51hat in Walldorf die Industry 4.0 Pop-Up Factory eröffnet, um den Mehrwert von -öܲԲ live in Aktion erfahrbar und „anfassbar“ zu machen.

„Unsere Kunden verstehen häufig den Nutzen von -öܲԲ nicht“. Das sagte Andre Bechtold, Head of Value Experience at SAP, bei der Wiedereröffnung des Experience Centers und der Neueröffnung der Industry 4.0 Pop-Up Factory in Walldorf. Die beiden Innovationszentren liegen nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt und haben das Ziel, die 51mit ihren Lösungen, Technologien und Innovationen für Kunden und Partner in Aktion erlebbar zu machen.

Bei dem Event war auch Vorstandssprecher Christian Klein anwesend, der vor Presse, Kunden und SAP-Mitarbeitern betonte, dass ihm die Eröffnung „eine persönliche Herzensangelegenheit“ sei. 51ist einer der weltgrößten Anbieter von Unternehmenssoftware, dessen Kunden 87 Prozent des weltweiten Handelsvolumens generieren. Klein betonte, dass 51die komplexesten Geschäftsprozesse betreibt und Kunden und Partnern dabei hilft, Lösungen für diese Herausforderungen zu finden.

„Hierzu ist es wichtig, dass Ganze anfassbar zu machen“, betonte Klein. Der Mehrwert von -öܲԲ müsse daher besser begreifbar gemacht werden. Auf über 500 qm Fläche ist dies nun für Lösungen der Digital Supply Chain und für Industry 4.0 möglich.

Was bietet die Industry 4.0 Pop-Up Factory?

Die Industry 4.0 Pop-Up Factory ist eine Fabrik zum Anfassen. In ihr stehen unter anderem Roboter für die Komponentenfertigung, die die Werkerin oder den Werker bei der Fertigung unterstützen. Zu sehen ist eine komplette Produktionslinie zum Mischen und Abfüllen von Flüssigkeiten, wie sie in der Prozessindustrie zum Einsatz kommt, und sogar fahrerlose Transportsysteme. Die Pop-Up Factory legt den Fokus auf die Industrie 4.0 und richtet sich explizit an Kunden der Prozessindustrie (z.B. Chemie, Pharma, Konsumgüter) und der diskreten Fertigung (z.B. Maschinenbau, Automobil und Elektronik). Bereits vorhandene Showcases wurden schrittweise verbessert und nun ebenfalls in der Industry 4.0 Pop-Up Factory zusammengeführt.

Mit Hilfe der Showcases soll die digitale Lieferkette erlebbar und greifbar gemacht werden. Angefangen beim Design des Produktes, über die Planung und Fertigung, bis hin zur Logistik und Instandhaltung, können alle Phasen des Produktlebenszyklus in einem realen Umfeld abgebildet werden. Mit dem Innovationszentrum will die 51zeigen, dass sie führend im Gebiet der digitalen Supply Chain und der integrierten Supply Chain ist und ein breites Portfolio für durchgängige End-to-End-Prozesse bietet.

Das neue Innovationszentrum umfasst dabei mehrere Funktionsbereiche (Lines of Business), integriert echte Maschinen und Anlagen und setzt dieselben SAP-Produkte ein, die auch an die Kunden ausgeliefert werden. Einzelne Showcases gab es zwar auch schon in der Vergangenheit, aber wie Ralf Lehmann vom Solutions Management Digital Manufacturing & Industry 4.0 sagt: „In der neuen Fabrik haben wir nun die Möglichkeit, alles unter einem Dach zusammenzuführen und realistische End-to-End-Szenarien zu demonstrieren.“

Industrie 4.0 ist Realität und mehr als nur Technologie

Ziel der Industrie 4.0 ist die Nutzung intelligenter Technologien, um nachhaltige, wirtschaftliche und soziale Vorteile zu generieren. Der Begriff selbst wird häufig als Synonym für industrielles IoT verwendet. Der Anspruch des Konzepts geht jedoch weit darüber hinaus und zielt nicht nur auf Technologie ab. Die Industrie 4.0 versteht sich als eine neue Form der Organisation und Steuerung des Wertflusses über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts. Die Herausforderungen werden dabei zunehmend komplexer: Kunden haben heute sehr spezifische Anforderungen und Prioritäten. Dazu gehören personalisierte Erfahrungen oder nachhaltige und ethische Geschäftspraktiken.

Industrie 4.0 zum Anfassen und Erleben

Die Industry 4.0 Pop-Up Factory ist außergewöhnlich und sticht hervor: „Sie macht den Mehrwert von -öܲԲ in einem realistischen Umfeld greifbar, indem Kunden und Partner diese live in der Praxis und einer Umgebung beobachten können, die ihrem eigenen Shopfloor sehr ähnlich ist“, erläutert Matthias Deindl, Head of Industry 4.0 Center EMEA & India.

Eine erste Idee für eine solche Vorführ-Fabrik kam im Kontext der Hannovermesse auf, wo einzelne Showcases oder Produktlinien gezeigt wurden, um Technologien und den Mehrwert von -öܲԲ greifbar zu machen. Die Kunden kamen an den SAP-Stand und fragten, wie sie die Szenarien in ihren Unternehmen nachstellen könnten. Sie wollten wissen, wie das Ganze funktioniert und wo sie die Lösungen in der Praxis sehen öԲԱ. Als Antwort darauf wurden die vorhandenen Showcases über die Jahre stetig weiterentwickelt und finden nun in der neuen Industry 4.0 Pop-Up Factory ihr eigenes Zuhause.

51arbeitet seit Jahren sehr eng mit Hardware-Partnern zusammen. Auch bei der Gestaltung des Innovationszentrums wurde darauf geachtet, die enge Zusammenarbeit mit diesen Partnern fortzusetzen. Hierzu gehören unter anderem Arkite, asentics, Beckhoff, Endress+Hauser, Evoguard, Gebhardt, Google, intranav, item, Kuka, Krones, Kinemic, Mettler Toledo, Navvis, Neoception, OPC UA, Proglove, Rocketfarm, Sartorius, Schunk, SICK, TRUMPF, Universal Robot, VMT.

Die Corona-Pandemie stellte das Pop-Up-Factory-Team vor zusätzliche Herausforderungen. Eine zentrale Aufgabe damals lautete: „Wie können wir unsere Showcases zu den Menschen bringen, wenn sie nicht zu uns kommen können?“, erinnert sich Ralf Lehmann. Im Zuge dessen wurde eigens ein TV-Studio gebaut, um digitale Kundendemos als Streaming anzubieten.

Kunden und Partner sollen sich in der Industry 4.0 Pop-Up Factory informieren, inspirieren lassen und neue Ideen entwickeln, aber auch mit ihren Experten in sogenannten Deep-Dives ins Detail gehen. Die Sessions können persönlich vor Ort aber auch virtuell stattfinden. 51hat in modernste Videotechnik investiert und die gesamte Fabrik mit Kameras ausgestattet – nicht nur, um dem Live-Stream-Publikum das bestmögliche Erlebnis zu bieten, sondern auch für Remote-Sessions im Sinne der Nachhaltigkeit.

Positives Feedback: Die neue Industry 4.0 Pop-Up Factory überzeugt

Bereits vor der Eröffnung der Factory wurden mehr als 400 Live-Sessions mit Kunden und Interessenten durchgeführt, sowohl vor Ort als auch remote. Das Feedback der Kunden war äußerst positiv. Aber auch die angebotenen Remote-Sessions kommen bei den Kunden sehr gut an, wie Matthias Deindl berichtet: „Sie bieten viele Vorteile: Man hört alles, sieht alles und es können 80 oder 100 Leute auf einmal teilnehmen. Außerdem bieten wir unseren Kunden eine Möglichkeit, um ihren CO2-Footprint zu reduzieren.“

Das Team erhält viele Anfragen von Kunden, die Sessions nutzen möchten, um hochrangigen Führungskräften in ihren Unternehmen -öܲԲ näher zu bringen.

Neben der Möglichkeit, die Software in Aktion zu sehen, schätzen die Fachexperten, die die Fabrik besuchen, auch den Austausch mit anderen Teilnehmern. So entstehen richtige Gemeinschaften. Das schafft nicht nur Vertrauen bei den Kunden, sondern gibt den Verantwortlichen der Industrie 4.0 Pop-Up Factory auch wertvolles Feedback.

Gerade in der kritischen Phase kurz vor einer Kaufentscheidung kann ein Besuch in der SAP-Fabrik und der Austausch mit anderen Teilnehmern ein umfassenderes Verständnis der Lösungen vermitteln, so dass sich die Kunden sicher sein können, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Informationen:


Bilder von Ingo Cordes

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51organisiert erstes eigenes Esports-Turnier /germany/2022/07/esports-turnier/ Fri, 29 Jul 2022 06:00:49 +0000 /germany/?p=161908 51engagiert sich bereits seit 2018 intensiv im Esports-Bereich. Ziel war es dabei von Anfang an, sich als Technologiepartner zu etablieren. Nun fand in Berlin...

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51engagiert sich bereits seit 2018 intensiv im Esports-Bereich. Ziel war es dabei von Anfang an, sich als Technologiepartner zu etablieren. Nun fand in Berlin das Finale des ersten eigenen 51Community Esports-Turniers statt. Das Turnier stieß auf sehr großes Interesse und könnte kommendes Jahr global veranstaltet werden.

Esports ist eine schnell wachsende Branche. Das virtuelle Spielen – und Esports als dessen wettkampfmäßige Ausformung – entwickelt sich zunehmend zu einem globalen Kulturphänomen. Ausverkaufte Arenen, Turniere vor Millionenpublikum und Athleten, die um Millionenpreisgelder spielen und wie Popstars verehrt werden. Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung und Popularität von Esports deutlich beschleunigt. 2020 zog das globale Umsatzwachstum stark an und die Branche konnte erstmalig die Grenze von einer Milliarde US-Dollar knacken.

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51Berlin Esports Tournament | The Aftermovie

Esports-Turnier in Berlin: 51zeigt, was mit Innovation und Daten im Esport möglich ist

Bereits seit 2018 kooperiert 51mit einer professionellen Esports-Mannschaft und ist Sponsor und offizieller Innovationspartner von Team Liquid, einem der erfolgreichsten Teams im Esports. Das trug nun das erste eigene Esports-Turnier aus: „Es ist das erste Mal, dass 51ein eigenes Esports-Event veranstaltet, was es wirklich zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Es begeistert mich zu sehen, wie wir Studierende und SAP-Kolleginnen und Kollegen zusammenbringen konnten, um sie miteinander spielen zu sehen und mit SAP-Technologien wie In-Game Data Analytics zu ihrem Gaming-Erfolg beizutragen. Ich bin sehr stolz darauf, dass 51Labs Berlin diese besondere Veranstaltung ausrichtet“, sagte Martin Heinig, Head of New Ventures & Technologies and Managing Director of 51Labs Berlin, der als Executive Sponsor bei dem Event dabei war.

51zeige damit, dass der Konzern nicht nur Teil des Esports-Ökosystems sein kann, sondern es auch mitgestaltet. Vor allem der Standort 51Labs Berlin sucht stetig nach Möglichkeiten sich im Berliner Ökosystem zu positionieren. Berlin gilt mittlerweile als einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte für Esports und stellt auch für die Stadt große wirtschaftliche Potenziale in Aussicht.

Vor Ort war auch Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands von 51SE, der die Begeisterung für Esports und Gaming mit den Teilnehmenden teilte: “Es ist fantastisch! Die Arena ist voll, man spürt die Aufregung, es ist laut, und viele Leute haben eine Menge Spaß. 51und Esports passen hervorragend zusammen. Als Technologieunternehmen nutzen wir unsere Expertise in der Datenanalyse und Innovation im Esports genauso wie in jedem anderen Geschäftsfeld, um den Spielern zu helfen, die Geschichte hinter ihren Daten zu erzählen. Ich freue mich sehr über das große Interesse unserer Kunden, Partner und der Studierenden vor Ort.”

Gespielt wurde auf dem Esports-Turnier Dota 2: Der Name ist eine Abkürzung des Vorgängers „Defense of the Ancients“. Dabei treten zwei Teams gegeneinander an, mit dem Ziel das Hauptgebäude – den sogenannten „Ancient“ – des Gegners zu zerstören und den eigenen zu verteidigen. Die Teams setzten sich aus je fünf Spielern zusammen, die jeweils einen „Helden“ aus der Vogelperspektive steuern. Insgesamt gibt es über 120 unterschiedliche „Helden“ mit verschiedenen Fähigkeiten.

Das Spiel ist ein vielschichtiges und taktisch anspruchsvolles Spiel. Denn jeder „Held“ hat einen eigenen Talentbaum, der durch das Erreichen von vorgegebenen Erfahrungsstufen weiterentwickelt werden kann. Das ermöglicht tausende Konstellationen und sorgt dafür, dass jedes Spiel einzigartig verläuft.

51ermöglicht neue Einblicke: Mit Daten die Performance verbessern

Im professionellen Umfeld nutzt von SAP. Mit Hilfe der Daten und Analysen, die dem Team bereitgestellt werden, können sich die Athleten optimal auf ihre Turniere und die gegnerischen Spielstrategien vorbereiten. Zum Einsatz kommen hierbei Lösungen der (51BTP) wie z.B. 51HANA Cloud oder KI-Funktionen. Die Daten in Echtzeit zu analysieren, ermöglicht es den Spielern, ihre Leistung zu optimieren und anschließend im Spiel schnellere Entscheidungen zu treffen.

Um die Daten überhaupt strategisch nutzen zu können, ist es – wie in der Unternehmenswelt auch – wichtig schnell auszumachen, welches die bedeutenden Daten sind. Denn im Verlauf eines Esports-Turniers fallen sehr große Datenmengen an. In einem weiteren Schritt ging es für 51deshalb darum, die Daten anschaulich und ansprechend darzustellen. „Es ist beeindruckend zu sehen, welchen Mehrwert die SAP-Technologie auch im Esports-Kontext bietet, indem sie die Leistung der Spieler durch Live-Daten und Einblicke verbessert”, sagte Heinig.

Die Spieldaten und Spielstatistiken können auch dem Publikum und den Kommentatoren in Echtzeit bei der Live-Übertragung zur Verfügung gestellt werden. Das ermöglicht zum einen bessere Einblicke in die Leistung einzelner Spieler, zum anderen mehr Verständnis für bestimmte Entscheidungen während des Spiels. Wie das funktioniert, wurde bei den Finalisten Spiele gezeigt: Wie bei wie professionellen Spielen wurden die Wettkämpfe auf dem Event mit Analytics-Lösungen durch einen der Top-Oberserver und Producer in Dota 2 Jonathan “PimpmuckL” Liebig begleitet. Dabei werden historische Daten von der 51BTP mit den Livedaten aus den Spielen der Finalisten zusammengebracht. Die Zuschauer erhalten hierdurch mehr und der jeweiligen Spielerperfomance.

Vernetzung von Studierenden, Esports-Begeisterten und 51Mitarbeitenden

Das erste Esports-Tunier der 51in Berlin bot eine einzigartige hybride Erfahrung, die einen Livestream und eine Veranstaltung vor Ort kombinierte. Dabei nahmen knapp 100 Spieler am Turnier teil, wovon rund die Hälfte Studierende, die andere SAP-Mitarbeitende waren. Das Event war damit auch ein Ort der Vernetzung für die Teilnehmenden, die sich auch in den gemischten Teams widerspiegelten. Vor Ort feuerten über 230 Gäste die Spieler an und über 2500 verfolgten das Turnier über das Live-Streaming-Portal Twitch. In den sozialen Netzwerken erreichte das Event sogar über 420.000 Menschen.

Das Event kam vor allem bei den Studierenden besonders gut an: „Ich hätte nicht gedacht, dass 51eine Verbindung zu Esports hat. Ich bin wirklich froh, dass ich bei diesem besonderen Event in Berlin dabei sein konnte – es ist toll zu sehen, dass 51etwas so cooles macht. Außerdem ist es eine tolle Gelegenheit zum Kontakteknüpfen und ich konnte den CTO von 51treffen”, sagte Fritz Hinze, Student der Freien Universität in Berlin, der sich über die Möglichkeit und die hinzugewonnene Erfahrung freute.

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Ride4NetZero: Nachhaltig unterwegs – mit dem E-Bike von Walldorf nach Davos /germany/2022/05/nachhaltigkeit-e-bike-tour-wef-davos/ Fri, 20 May 2022 08:56:11 +0000 /germany/?p=161100 400 Kilometer, vier Tage, eine Mission!Begleiten Sie drei SAP-Mitarbeitende, die mit ihren E-Bikes von Walldorf zum Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz fahren. Unterwegs werden...

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400 Kilometer, vier Tage, eine Mission!Begleiten Sie drei SAP-Mitarbeitende, die mit ihren E-Bikes von Walldorf zum Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz fahren. Unterwegs werden sie Kunden und Partner von 51treffen, mit ihnen über Nachhaltigkeit diskutieren und sich über spannende Anwendungsfälle und Best Practices austauschen.

Für die diesjährige Reise zum Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, Schweiz, Ende Mai, haben sich die SAP-Führungskräfte Christian Boos, Leiter New Ventures and Technologies Sustainability Engagement, Stefan Schoepfel, Co-Leiter the Intelligent Enterprise Institute und Joerg Barten, Leiter Strategic Service Engagements MEE + EMEA entschieden, mit ihren E-Bikes von Walldorf nach Davos zu fahren. Inspiriert durch die , wollen sie nun ihre Erfahrungen mit Geschäftsreisen teilen und die Idee des nachhaltigen Pendelns weiterverfolgen.

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Ride4NetZero | Davos WEF22

Nachhaltiger Verkehr bewirkt einen soziokulturellen Wandel, der über den nachhaltigen Ansatz hinausgeht. Er ebnet auch den Weg in eine neue Realität, in der Innovation und Empathie das Aund O sind. Intelligente Städte mit integrierten Verkehrssystemen, die es den Bürgern ermöglichen, umweltfreundliche Alternativen über weite Strecken zu nutzen, sind näher als wir denken. Indem wir im Unternehmensumfeld als Vorreiter und Verbündete neue Wege beschreiten, schaffen wir mehr Bewusstsein für den Klimaschutz.

Eine E-Bike-Tour für mehr Nachhaltigkeit

Die Informationen, die wir über die Auswirkungen von CO2-Emissionen auf die Umwelt haben, sind eindeutig. Gleichzeitig werden weltweit die Folgen des Klimawandels immer deutlicher. Trotzdem werden nach wie vor zu viele umweltschädliche Verkehrsmittel genutzt. Um die Klimaziele zu erreichen, sind laut Umweltexperten Digitalisierung, Datentransparenz und gezieltes Handeln erforderlich. Aber Klimaneutralität kann nicht im Alleingang erreicht werden. Dieses Jahr sagen drei SAP-Führungskräfte aus den Bereichen Intelligent Enterprise Institute, New Ventures & Technologies und Strategic Service Engagements MEE + EMEA: „So kann es nicht weitergehen!“ Sie haben beschlossen, mit E-Bikes zum Gipfeltreffen nach Davos zu fahren. Sie setzen sich mit diesem ungewöhnlichen Vorhaben für den Klimaschutz ein und möchten zum Nachdenken anregen.

Bisher war eine Fahrradtour zum WEF unter angenehmen Bedingungen nicht möglich, da es gewöhnlich im Winter in der Schweiz stattfindet. Dieses Jahr ist alles anders! Am 18.Mai starteten die Teilnehmer von der SAP-Zentrale in Walldorf und legen nun in vier Tagen mehr als 400 Kilometer zurück. Die Reise ist Erlebnis und Abenteuer zugleich. Sie bietet ihnen nicht nur die Möglichkeit sportlich zu sein. Sie werden unterwegs Kunden und Partnerwie JobRad, Deutsche Post DHL Group, DB Energie, Kramer Werke, BSB, Bechtle und Axinozum Ideenaustausch treffen und Einblicke in laufende Nachhaltigkeitsprojekte gewinnen.

Wir nehmen Sie mit auf die Reise: Erfahren Sie beispielsweise mehr über intelligente Lösungen für grüne Wasserstoffantriebstechnologie und die EU-Taxonomie im Kontext des European Green Deal. Oder über eine Lösung, die dazu beiträgt, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und gleichzeitig den Energieverbrauch massiv zu senken.

Im Jahr 2020 entschied sich Christian Klein, CEO der SAP, „grün“ zu reisen und unternahm die Reise nach Davos mit einem E-Auto. Kleins Tour stand im Zeichen der Elektromobilität und er widmete sich der Infrastruktur von Ladestationen. In diesem Jahr planen Boos, Schöpfel und Barten, die Bandbreite der Themen zu erweitern und ein umfassendes nachhaltiges Erlebnis zu bieten.

Vor dem Start am 51Hauptsitz in Walldorf. Von links nach rechts: Stefan Schoepfel, Jörg Barten, Holger Tumat (JobRad) und Christian Boos.

Nachhaltiger Wandel gelingt nur zusammen

In Davos wird das Intelligent Enterprise Institute eine Podiumsdiskussion zum Thema „Neue Geschäftsmodelle für eine nachhaltigere Zukunft“ halten. Das Institut unterstützt Unternehmen bei ihrem kontinuierlichen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit, Rentabilität und Resilienz. Vorstandsmitglieder von SAP, Kunden und Partner werden daran teilnehmen. Beispielsweise Claudio Muruzabal, President Cloud Success Services bei SAP, Judith Wallenstein, Geschäftsführerin und Senior Partner bei BCG, Bettina Petzhold, Global Head of Marketing bei Lufthansa Cargo, und Claudia Malley, President/Managing Director Partnerships bei Economist Impact.

Ziel dieser Debatte wird es sein, die Bedeutung intelligenter Lösungen stärker ins Bewusstsein zu rücken, denn sie bieten die richtigen Einblicke und verhelfen so zu intelligenten Entscheidungen. Zudem fördern sie persönliches Engagement und kollektives Handeln und tragen dazu bei, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda voranzutreiben – in den Unternehmen und in der Gesellschaft. Das Institut führt während der gesamten Veranstaltung auch Videointerviews mit leitenden Angestellten der SAP, ihren Partnern, ihren Kunden und der breiten Öffentlichkeit durch. Die Videos werden vor dem 51House in Davos gedreht. Das Team geht dabei der Frage nach, wie engagierte Führungskräfte mit intelligenten Lösungen exponentielle Veränderungen in den Gemeinden bewirken öԲԱ.

Sind Sie inspiriert?

Machen Sie sich auf den Weg und entdecken Sie die Welt des nachhaltigen Reisens. Viele pendeln bereits täglich mit dem Rad, Fahrgemeinschaften oder öffentlichen Verkehrsmitteln ins Büro. Folgen Sie , und unter auf Instagram, um mehr über die Partner und Kunden zu erfahren, die sie befragt haben. Auf ihrem Instagram Account geben sie Einblicke in spannende Projekte und informieren über Nachhaltigkeitsthemen. Hinzu kommen ausführliche Updates während der Tour und vieles mehr.


Erster Halt: Wasserstoff auf der Schiene

Die Deutsche Bahn und Siemens Mobility entwickeln und testen derzeit in Tübingen den Einsatz von Wasserstoff für die Schiene. Lesen Sie hier mehr über das neu entwickelte Gesamtsystem aus Zug und Tankstation.


EU-Taxonomie: Ein Regelwerk für mehr Nachhaltigkeit

Die EU-Taxonomie ist heutzutage für fast alle SAP-Kunden ein wichtiges Thema. Aber was ist die EU-Taxonomie und was bedeutet sie für einen SAP-Kunden wie Deutsche Post DHL Group?


Revolution in der Kühlkette: Lebensmittelverschwendung reduzieren und Energiekosten senken

Erfahren Sie in diesem Blog, wie der Einsatz von IoT dem Lebensmitteleinzelhandel hilft, sowohl nachhaltige als auch wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Mit Hilfe von Algorithmen ist nun eine permanente Überwachung der Kerntemperatur von Produkten möglich. Eine echte Revolution.

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Die Vorteile und neuen Funktionen der Corona-Warn-App /germany/2021/09/vorteile-neue-funktionen-corona-warn-app/ Wed, 15 Sep 2021 07:00:45 +0000 /germany/?p=157538 Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erhält kontinuierlich nützliche und neue Funktionen. Erfahren Sie in diesem Beitrag fortlaufend mehr zu den wichtigsten Updates und Neuerungen. Dieser...

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Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erhält kontinuierlich nützliche und neue Funktionen. Erfahren Sie in diesem Beitrag fortlaufend mehr zu den wichtigsten Updates und Neuerungen.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.


  1. Updates der Corona-Warn-App
  2. Diese Funktionen besitzt die Corona-Warn-App
  3. Eventregistrierung: die „Check-In-Funktion“ in der Corona-Warn-App
  4. Neue Version 2.9 mit verbesserter Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen
  5. Der digitale Impfpass
  6. Nachweise für Impfauffrischer und Genesene
  7. PCR- und Schnelltest-Ergbenisse anzeigen lassen
  8. Zertifikate vor einer Reise auf Gültigkeit prüfen
  9. Zertifikats-Wallet: Zertifikate für Familienmitglieder integrieren

Mit den letzten Updates wurde die Corona-Warn-App (CWA) an die veränderte SARS-CoV-2-Infektionslage und neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Zusätzlich kamen viele nützliche Funktionen hinzu. Auch künftig wird die App kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Die App verzeichnet derzeit etwa 34 Millionen Downloads. Die Nutzung der App ist ein wichtiger Baustein der gesamten Maßnahmen zum Infektionsschutz, indem sie mit den neuen Funktionen weiter dazu beiträgt Infektionsketten zu unterbrechen. Ein wichtiger Vorteil der App ist ihre Schnelligkeit bei der Warnung. Denn die CWA geht nicht den Weg über die Gesundheitsämter, wo die Mitarbeiter die Daten anfordern, entschlüsseln und weiterleiten müssen – sondern erledigt den Warnprozess automatisch.

Wie zu Beginn wurde auch bei der Weiterentwicklung der vollständige Einblick in den Quelltext für die Öffentlichkeit berücksichtigt. Das Konzept für Datenschutz und -sicherheit gilt international als vorbildlich und ermöglicht eine anonyme Nutzung der App.

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um die Funktionsweise der App.


1. Updates der Corona-Warn-App

Corona-Warn-App zeigt Nutzern ihren aktuellen Status-Nachweis an

Mit der neuen Version 2.16 ist die CWA in der Lage, die gültigen Nachweise (Impf-, Genesenenzertifikat oder digitalen Testnachweis) in einen Gesamtstatus kombiniert zusammenzufassen. Der Status erscheint im Zertifikatsbereich und zeigt Nutzern an, welchen Status sie haben.

Folgende vier Status-Nachweise gibt es: 2G, 2G+, 3G, 3G+

Hinweis: Die CWA berücksichtigt aktuell nicht die Regelung, dass Personen, die eine Auffrischimpfung (Boosterimpfung) erhalten haben, bei 2G+ keinen aktuellen Test vorlegen müssen. Das Projektteam der App, das RKI, die 51und Deutsche Telekom arbeiten derzeit daran, dass die Auffrischimpfung zukünftig miteinbezogen werden kann.

Mit einem Schalter können Nutzer mit einem 2G-Nachweis zwischen dem QR-Code und dem Testzertifikat wechseln. Das ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes Erbringen des 2G+-Nachweis.

Wo finde ich den aktuellen Status-Nachweis?

Tippen Sie in der Hauptanzeige der App auf „Zertifikate“, um in den Zertifikatsbereich zu gelangen. In der rechten oberen Ecke des Zertifikats erscheint nun der aktuelle Status-Nachweis. Indem Sie auf das Zertifikat tippen, erhalten Sie zusätzliche Informationen welche Regeln der aktuelle Status erfüllt.

Update: Version 2.16 der Corona-Warn-App: Januar 2022


Corona-Warn-App: Impfnachweis schon vor Besuch einer Veranstaltung erbringen

Mit der dem Update 2.15 der CWA können Covid-Zertifikate (geimpft, genesen oder negativ getestet) jetzt schon vor Besuch einer Veranstaltung vorgelegt und überprüft werden. Durch die aktuellen Regeln gelten an verschiedenen Orten im Alltag gesetzlich vorgeschriebene Zutrittsvoraussetzungen. Mit Hilfe des Updates soll die Vorlage und Prüfung der Zertifikate erleichtert werden.

Die Neuerung bietet sowohl Veranstaltern als auch den Gästen Vorteile: Gäste können beim Ticketkauf ihr Covid-Zertifikat nachweisen und die Daten sofort im Ticket hinterlegen. Die Veranstalter ersparen sich durch diesen Schritt die zusätzliche Prüfung des Status beim Einlass, was wiederum die Wartezeit reduzieren kann.

Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist, dass der Veranstalter den dafür zur Verfügung stehenden Validierungsservice (Corona Validation Service) mit Schnittstelle zur App nutzt.

Wie funktioniert die Zertifikatsprüfung beim Ticketkauf?

Während des Online-Buchvorgangs für ein Veranstaltungsticket haben Sie die Möglichkeit, die entsprechenden Nachweise für den Status der jeweiligen Person anzugeben.

Im Anschluss erscheint ein QR-Code im Buchungsprozess, der mit Hilfe der CWA gescannt werden kann. Nutzen Sie hierzu den mittig am unteren Rand der App platzierten universellen QR-Code-Scanner. Für den Fall, dass das Ticket mit demselben Smartphone gebucht wird, kann auch ein Screenshot vom QR-Code gemacht werden. Dieser kann anschließend in der CWA hochgeladen werden. Wählen Sie auch hierzu den universellen QR-Code-Scanner in der App aus und wählen dann die Funktion „Datei öffnen“.

Im nächsten Schritt prüft die CWA die Anforderungen des Veranstalters. Anschließend können Sie das entsprechende Zertifikat wählen, welches als Nachweis dienen soll. Die App zeigt in der Regel nur die hinterlegten Zertifikate an, die vom Anbieter verlangt werden. Für den Fall, dass kein passender Zertifikat hinterlegt ist, erscheint in der CWA eine entsprechende Meldung.

Nachdem Sie erneut Ihr Einverständnis zur Übermittlung gegeben haben, wird das Covid-Zertifikat verschlüsselt an den Validierungsservice übermittelt. Dieser überprüft lediglich, ob das Zertifikat den Regeln entspricht. Die Zertifikate werden weder an das Buchungssystem übertragen noch vom Validierungssystem gespeichert. Veranstalter und Anbieter haben somit keinen Einblick in den tatsächlichen Status einer Person, sondern sehen lediglich, dass der Gast zu diesem Zeitpunkt ein gültiges Zertifikat für das Event besitzt.

Beachten Sie bitte, dass der Name, der im Zertifikat hinterlegt ist, exakt dem Namen entspricht, der auch bei der Buchung angegeben wird – beispielsweise bei einem zweiten Vornamen.

Update: Version 2.15 der Corona-Warn-App: Januar 2022


Erweiterter Statistikbereich und Papierkorb-Funktion

Mit dem Release 2.12 wurde der Statistikbereich der CWA erweitert. Dieser umfasst jetzt neben der 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung auch die Zahlen der COVID-19-Erkrankten auf Intensivstationen. Des Weiteren wurde der universelle QR-Code-Scanner zentral in das untere Hauptmenü der Applikation integriert. Die Funktion ist dadurch schneller und einfacher zu bedienen. Zugleich finden Sie den QR-Code-Scanner weiterhin an den bekannten Orten in der CWA.

Mit der Version 2.13 wurde der App eine Papierkorb-Funktion hinzugefügt. Hat ein Nutzer ein Zertifikate (versehentlich) gelöscht, wird es zunächst in den Papierkorb verschoben. Von dort kann es einfach wiederhergestellt werden. Nach 30 Tagen werden Zertifikate automatisch aus dem Papierkorb gelöscht.

Als weitere Neuerung ist mit der neuen Version auch eine lokale 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung verfügbar.

Corona-Warn-App kann jetzt auch luca-Codes scannen

Mit den letzten Updates wurde die Check-In-Funktion der CWA erweitert. Nutzer können sich jetzt auch auf Events und Veranstaltungen einchecken, deren Veranstalter auf QR-Codes des luca-Systems setzen. Dadurch müssen künftig keine verschiedenen QR-Codes mehr ausgestellt werden. Am hohen Datenschutz der CWA ändert sich durch die neue Funktion nichts.

Update: Version 2.12 und 2.13 der Corona-Warn-App: November 2021


2. Diese Funktionen besitzt die Corona-Warn-App aktuell

  • Anonyme Warnung darüber, dass Sie sich in der Nähe einer positiv getesteten Person aufgehalten haben, welche den Test in der App zugänglich gemacht hat
  • Check-In-Funktion zur Registrierung bei Veranstaltungen
  • Digitaler Impfnachweis
  • Anzeige von Schnell- und PCR-Testergebnissen
  • Digitales Testzertifikat, um ein negative Testergebnis offiziell nachzuweisen
  • Digitaler Nachweis über den Genesenen-Status
  • Digitaler Nachweis für Auffrischungsimpfung
  • Verwaltung unterschiedlicher Zertifikate: zum Hinterlegen von Zertifikaten von weiteren Personen
  • Lokale 7-Tage-Inzidenzen für bis zu fünf Kreise oder Bezirke hinzufügen
  • Kontakt-Tagebuch

3. Eventregistrierung: die „Check-In-Funktion“ in der Corona-Warn-App

Mit Hilfe dieser Funktion können Einzelhandel, Gastronomie oder Privatveranstalter einen QR-Code für ihre Veranstaltung erstellen. Durch Einscannen des QR-Codes über die CWA (Check-In ➜ QR-Code scannen) checken die Gäste und Besucher sich anonym ein und wieder aus. Wird im Anschluss eine Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet, können auf diese Weise alle Teilnehmer gewarnt werden, die zur gleichen Zeit eingecheckt waren. Das unterstützt die Pandemieeindämmung gerade in den kalten Monaten, da besonders in geschlossenen Räumen das Infektionsrisiko stark erhöht ist.

Sie planen eine Veranstaltung?

Scrollen Sie hierzu im Hauptmenü bis zum Feld „Sie planen eine Veranstaltung?“. Tippen Sie danach auf den blauen Button „QR-Code erstellen“. Anschließend müssen Sie einen Ort oder ein Event für die geplante Veranstaltung angeben. Es stehen verschiedene Kategorien zur Auswahl:

  • Orte: Einzelhandel, Gastronomiebetrieb, Handwerksbetrieb, Arbeitsstätte Bildungsstätte, Bildungsstätte, öffentliches Gebäude oder anderes.
  • Events: Kulturveranstaltung, Vereinsaktivität, private Feier, Gottesdienst oder andere Events.

In einem letzten Schritt werden Sie gebeten folgende Informationen anzugeben: Veranstaltungsbezeichnung, Ort, Beginn und Ende der Veranstaltung sowie die geschätzte Aufenthaltsdauer.Die App erstellt nach Eingabe aller Informationen einen QR-Code, der auch als PDF ausgedruckt und am Einlass zum Veranstaltungsort angebracht oder versendet werden kann.

Wie funktioniert der Check-In für die Besucher einer Veranstaltung?

Zu der Funktion gelangen Sie über den Button „Check-In“, der mittig am unteren Bildschirmrand angezeigt wird. Bei erstmaliger Nutzung erscheint beim Aufruf eine kurze Erklärung mit den wichtigsten Informationen. Im nächsten Schritt, „Meine Check-ins“, können die QR-Codes mit der Kamera des Smartphones eingescannt werden. Hier werden alle Ihre Check-Ins aufgeführt. Es ist auch möglich einzelne Check-ins wieder zu entfernen.

4. Neue Version 2.9 mit verbesserter Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen

Mit der aktuellen Version 2.9 wurde eine neue Warnfunktion für Veranstaltungen implementiert. Nutzer der App können jetzt über einen Kontakt mit einer positiv getesteten Person gewarnt werden, auch wenn diese selbst gar kein Nutzer der CWA ist. Hierzu arbeiten Veranstalter und Gesundheitsämter zusammen.Möglich wird dies durch eine sogenannte Stellvertreter-Regelung für die Veranstalter: Das Gesundheitsamt informiert bei der Nachverfolgung der Infektionsketten die Veranstalter, dass eine positiv getestete Person ihre Veranstaltung besucht hat.Wenn der Veranstalter einen QR-Code für das Event zum „Check-In“ über die App erstellt hat, können die Gesundheitsämter eine Transaktionsnummer ausstellen. Mit Hilfe dieser können Veranstalter anschließend eine Warnung an alle per CWA eingecheckten Personen versenden.

5. Der digitale Impfpass

Mit dem digitalen Impfnachweis gibt es eine zusätzliche und praktische Möglichkeit, um COVID-19-Impfungen neben dem klassischen gelben Impfheft nachzuweisen. Auch die CWA bietet die Möglichkeit, die Impfzertifikate einzuscannen und zu verwalten. Per QR-Code können Impfzertifikate einfach der App hinzugefügt und gespeichert werden, 14 Tage nach der letzten Impfung weist die App anschließend den vollständigen Impfschutz aus.

Wie erhalte ich den digitalen Impfnachweis?

Bei der Impfung gibt es die Möglichkeit, das Impfzertifikat in Form eines QR-Codes zu erhalten. Ausgestellt werden sie durch die autorisierten Impfstellen wie Impfzentren, Krankenhäuser und Arztpraxen.

Bereits geimpfte Personen haben seit dem 14. Juni 2021 die Möglichkeit, sich kostenlos in der Apotheke den digitalen Impfnachweis ausstellen zu lassen. Zur Überprüfung vor Ort werden hierfür das gelbe Impfheft undein Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass) benötigt. Über die Webseite können Sie prüfen, welche Apotheken in Ihrer Nähe den Service anbieten.

Welche Daten werden im digitalen Impfpass gespeichert?

Folgende Informationen werden gespeichert: Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfdatum, Krankheit gegen die geimpft wurde, Impfstoff, Produkt, Hersteller, Dosennummer, Gesamtdosen, Land und Austeller des technischen Zertifikates sowie eine ID-Nummer für das Zertifikat. Diese Daten werden einmalig an das Robert-Koch-Institut übermittelt. Dies geschieht, um den Impfnachweis zu signieren. Anschließend werden die Daten laut RKI sofort wieder gelöscht. Die Corona-Warn-App speichert die Daten nur lokal auf Ihrem Mobiltelefon. Wird die App gelöscht, werden auch die Daten vollständig mitgelöscht. Wird die App zum Nachweis vorgezeigt, sind nur Name, Vorname, Geburtsdatum und der Impfstatus sichtbar.

6. Nachweise für Impfauffrischer und Genesene

Mit der neuen Version 2.9 können sich Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung – eine dritte Impfung – erhalten haben, diese sofort in der CWA anzeigen lassen und nachweisen.

Außerdem wird für Genesene bereits nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der CWA angezeigt. Die 14-tägige Wartezeit entfällt hiermit künftig für diese Gruppe (Ausnahme Johnson & Johnson). Das Genesenenzertifikat ist seit Version 2.5 verfügbar.

7. PCR- und Schnelltest-Ergebnisse anzeigen lassen

Mit der CWA haben Nutzer die Möglichkeit PCR- und Schnellstest-Ergebnisse direkt auf die App zu erhalten. Im Falle eines positiven Tests können so andere Personen schnell und unkompliziert gewarnt werden. Bei der jeweiligen Testung scannen Nutzer hierzu einen QR-Code per Smartphone ein, und erhalten im Anschluss das Testergebnis direkt in der App. Das Ergebnis wird anschließend 48 Stunden lang in der App angezeigt und kann beispielsweise bei Events als Nachweis vorgezeigt werden. Die entsprechenden rechtlichen Regelungen können je nach Bundesland voneinander abweichen. Positive Ergebnisse werden so lange angezeigt, bis das Ergebnis geteilt wurde und somit andere Mitmenschen gewarnt wurden. Folgen Sie hierzu den Anweisungen, die in der App angezeigt werden.

Wussten Sie…

…dass derzeit mehr als 90 Prozent der vorhanden PCR-Testkapazitäten an die technische Infrastruktur der CWA angeschlossen sind? Das bedeutet, dass Testergebnisse dieser Institutionen schnell und digital an die App der getesteten Personen übermittelt werden öԲԱ. Die Funktion der CWA verarbeitet sowohl Schnelltests als auch den aufwändigeren PCR-Test. Über die Testverwaltung (Startseite der CWA ➜ „Sie lassen sich testen?“) können Sie Teststellen in Ihrer Umgebung suchen.

8. Zertifikate vor einer Reise auf Gültigkeit prüfen

Mit der EU-Zertifikatsprüfung kann abgefragt werden, ob Ihre Zertifikate (Test-, Genesen, und/oder Impfzertifikat) in einem ausgewählten Land zum Zeitpunkt der Reise auch gültig sind. Dabei werden von der CWA die geltenden Einreiseregelungen berücksichtigt und diese mit den Parametern der Zertifikate abgeglichen. Alle europäischen Länder, die das digitale COVID-Zertifikat der EU unterstützen, haben die Möglichkeit ihre Bestimmungen auf dem entsprechenden EU-Server hochzuladen, damit die CWA sie abgleichen kann.

9. Zertifikats-Wallet: Zertifikate für Familienmitglieder integrieren

Im Zuge der Entwicklung wurde der Zertifikatsbereich der CWA zu einer sogenannten Wallet, zu Deutsch Brieftasche oder Geldbörse,ausgebaut. Ein Ort also, an dem die unterschiedlichen Zertifikatstypen – getestet, geimpft und genesen – abgelegt und verwaltet werden öԲԱ. Darüber hinaus können auch digitale Nachweise für weitere Personen wie etwa Kinder oder Partner hinterlegt und bei Bedarf vorgezeigt werden. Das erleichtert das Reisen, da alle Zertifikate an einem Ort gespeichert werden öԲԱ.

Weitere Informationen:


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Reisezeit: Mehr Bewegungsfreiheit mit dem digitalen COVID-Zertifikat der Europäischen Union /germany/2021/07/digitales-covid-zertifikat-eu-reisezeit/ Fri, 02 Jul 2021 14:16:18 +0000 /germany/?p=156448 Ein wichtiger Schritt zum unkomplizierten und sicheren Sommerurlaub. Im Auftrag der EU-Kommission hat die 51gemeinsam mit T-Systems die technische Infrastruktur für das digitale COVID-Zertifikat...

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Ein wichtiger Schritt zum unkomplizierten und sicheren Sommerurlaub. Im Auftrag der EU-Kommission hat die 51gemeinsam mit T-Systems die technische Infrastruktur für das digitale COVID-Zertifikat der Europäischen Union entwickelt. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr über den Zweck und die Funktionsweise des Zertifikats.

Mit dem digitalen COVID-Zertifikat der Europäischen Union wird ein wichtiger Baustein zur Normalisierung der Bewegungsfreiheit in der gesamten EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein gelegt. Entwickelt wurde es auf Vorschlag der EU-Kommission, beschlossen von Europäischem Parlament und den Mitgliedsstaaten. Das Ziel: das Reisen in der EU zu erleichtern.



Ein europaweiter Standard, der das Reisen sicherer macht

Um zu verifizieren, dass Impfzertifikate echt sind, haben 51und T-Systems im Auftrag der EU-Kommission ein digitale Schnittstelle (Gateway) geschaffen. Über die von der EU-Kommission in Luxemburg gehostete Schnittstelle werden Signaturschlüssel zwischen nationalen Backends ausgetauscht, die bei einer Überprüfung eines Zertifikats abgeglichen werden. Diese technische Infrastruktur ist bereits seit 1. Juni 2021 in Betrieb, nach weniger als zwei Monaten Entwicklung, damit einen Monat vor dem offiziellen Start am 1. Juli 2021.

Das Beispiel zeigt, wie Technologie einen Beitrag hin zu mehr Normalität leisten kann. Sie unterstützt die Mitgliedsstaaten dabei, die Bewegungsfreiheit wieder herzustellen und diese sicher, verantwortungs- und vertrauensvoll zu gestalten.

Neben dem Gateway haben 51und T-Systems auch Referenzsoftware und Apps entwickelt, welche den Mitgliedsländern von EU-Kommission zur Verfügung gestellt werden. Sie sind als Open Source auf öffentlich und der Quelltext transparent allen zugänglich. Durch diesen Ansatz können Öffentlichkeit und Experten die Funktionsweise der App einsehen, überprüfen und darüber hinaus durch Verbesserungsvorschläge aktiv zum Erfolg beitragen.

Wie funktioniert das digitale COVID-19-Zertifikat der EU?

Mit dem COVID-Zertifikat der EU können Reisende per QR-Code nachweisen, dass sie entweder genesen, geimpft oder negativ getestet wurden. Der QR-Code kann digital auf dem Smartphone oder auf Papier mitgeführt werden und wird in allen EU-Staaten anerkannt.

Ebenfalls gültig ist das Zertifikat in Norwegen, Island, Liechtenstein und in Zukunft auch der Schweiz. Es ersetzt jedoch weder Reisepass noch Personalausweis.

Flughäfen, Behörden, Hotels oder Veranstalter können mit einer entsprechenden Prüf-App EU-weit den Status einer Person schnell und einfach überprüfen. Hierzu scannen sie den QR-Code. Springt die Anzeige auf Grün, ist das Impfzertifikat echt.

Wie werden Datenschutz und -sicherheit gewährleistet?

Die hohen Standards der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schützen in der EU Datenschutz und -sicherheit. Dies hatte bei der Entwicklung höchste Priorität.

Durch die dezentrale Datenspeicherung wird Datenmissbrauch verhindert. Durch sie werden die verschlüsselten Daten nicht auf einem zentralen Server zusammengeführt, sondern ausschließlich lokal im generierten QR-Code auf dem Smartphone in einer Wallet-App oder ausgedruckt auf Papier abgelegt. Wird ein QR-Code ausgelesen, werden keine personenbezogenen Daten ausgetauscht oder gespeichert. Das ermöglicht auch eine Überprüfung ohne Internetverbindung.

Wie in der DSGVO vorgeschrieben, hat die Datenminimierung auch beim europäischen COVID-Zertifikat höchste Priorität. Hinterlegt werden lediglich notwendige Informationen wie Name, Geburts- und Ausstellungsdatum sowie Details zum Impfstoff und dem Impfzeitpunkt. Die digitale Schnittstelle überprüft zur Verifizierung der Echtheit eines Impfzertifikats ausschließlich die Gültigkeit der nationalen Signaturen – überträgt jedoch keine Daten

3 Fragen anJohannes Bahrke,Koordinierender Sprecher für digitale Wirtschaft, Forschung und Innovation bei der EU-Kommission

F: Das digitale COVID-Zertifikat der EU wurde in einem sehr kurzen Zeitraum entwickelt und eingeführt. Was waren die Schlüsselfaktoren, um dies zu erreichen?

A:Der entscheidende Erfolgsfaktor für das digitale COVID-Zertifikat der EU liegt im Engagement und in der guten Zusammenarbeit aller Akteure. Es war von Anfang an klar: Wenn wir das COVID-Zertifikat bis zum Sommer haben wollen, müssen wir schnell handeln. Erste Diskussionen zwischen den Beamten der EU-Länder fanden bereits im November statt, noch bevor die Impfungen begannen. Im März legte die Kommission ihren Gesetzesvorschlag vor, um das Zertifikat zu einem Recht für alle Europäer zu machen. Denn die Freizügigkeit ist eine grundlegende Errungenschaft der EU.

Das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten haben den Gesetzestext in Rekordzeit verabschiedet, parallel dazu begann die technische Arbeit: am Gateway, an Referenz-Apps und an technischen Spezifikationen. Hier war es sicher hilfreich, dass die Kollegen von 51und T-Systems, von der Kommission und den nationalen Ministerien, auf ihre gemeinsamen Erfahrungen aus dem Aufbau des Gateways für Tracing-Apps aufbauen konnten. Parallel dazu rollten die EU-Länder ihre eigenen nationalen Systeme und Apps für das Zertifikat aus. Einen Monat vor der gesetzlichen Frist ging das Gateway live. 21 Länder haben den Termin 1. Juli vorweggenommen und mehr als 200 Millionen EU-Zertifikate vor dem Stichtag generiert – wirklich bemerkenswert!

Schließlich ist das EU-Zertifikat mehr als nur ein QR-Code auf den Handys der Menschen: Es ist ein bisschen wie der Euro, ein greifbares Ergebnis von Europa in den Taschen der Menschen; es geht um die Wiedererlangung von Freiheit, um Sicherheit, eine digitale Vorreiterrolle und um den Nachweis eines EU-Mehrwerts.

Welche Rolle spielen digitale Technologien für das Management zukünftiger Pandemien?

Digitale Technologien spielten bei dieser Pandemie eine grundlegende Rolle. Natürlich ist Technologie der Schlüssel zum Lernen, Arbeiten und in Kontakt bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Verbindungen stabil und sicher sind. Mehr Menschen gingen online einkaufen, daher ist es wichtig, dass sie vor Betrug und illegalen Inhalten geschützt sind.

Die Pandemie hat aber auch gezeigt, wie digitale Technologien neue Funktionen mit konkretem Mehrwert für die Bürger bieten können: ob es sich um Apps zur Nachverfolgung von Infektionen handelt, die in der gesamten EU über ein Gateway verbunden sind, oder um das digitale COVID-Zertifikat der EU, das den Europäern einen einfachen und sicheren Nachweis ihres COVID-Gesundheitsstatus bietet und gleichzeitig wichtige EU-Werte wie Datenschutz und Inklusion respektiert.

Behörden könnten die Verbreitung und die Auswirkungen von Maßnahmen durch zusammengeführte und anonymisierte Mobilfunkdaten modellieren. Forscher setzten Supercomputer ein, um digitale Modelle der Proteine des Virus zu vergleichen und sie mit einer Datenbank vorhandener Medikamente abzugleichen. Oder wir könnten an Desinfektionsroboter denken, von denen die Kommission mehr als 200 an europäische Krankenhäuser liefert. Schließlich könnten wir bei der Beschleunigung der Digitalisierung während dieser Pandemie an den Kampf gegen Desinformation oder einen Anstieg von Cyberangriffen denkenHerausforderungen für unsere Gesellschaften, die besondere Aufmerksamkeit und eine robuste Reaktion erfordern.

Wie hat die COVID-19-Pandemie die Digitalisierungsstrategie der EU beeinflusst?

Die Europäische Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen hat die gemeinsame grüne und digitale Transformation einer Kernpriorität gemacht. Denken Sie an die Regulierung großer Online-Plattformen, den allerersten Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz, eine digitale Identität für alle Europäer, einen Binnenmarkt für Daten und die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe – allesamt wichtige digitale Prioritäten. Aber es stimmt, dass die Pandemie als Katalysator diente.

Sie hat deutlich gemacht, wie wichtig digitale Technologien und Fähigkeiten sind, um zu arbeiten, zu studieren und in Kontakt zu bleiben – und sie hat gezeigt, wo Europa sich verbessern muss. Wir sprechen von „Europas digitalem Jahrzehnt“, um zu verdeutlichen, dass jetzt der Zeitpunkt für notwendige Investitionen ist, um den digitalen Wandel zu vollziehen: in die Infrastruktur, in digitale Fähigkeiten, in die digitale Transformation von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Wir haben konkrete Ziele formuliert, die wir bis 2030 erreichen wollen. Und mit NextGenerationEU, dem 750-Milliarden-Euro-Konjunkturprogramm der EU, haben wir auch die finanziellen Mittel: Jedes EU-Land muss mindestens 20 Prozent der Mittel in die Digitalisierung investieren. So wie digitale Technologien für die Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen und sozialen Lebens während der gesamten Pandemie entscheidend waren, werden sie jetzt der Schlüsselfaktor für einen erfolgreichen Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft nach der Pandemie sein.


Mehr Informationen:


Bildrechte:

© European Union, 2017 (Etienne Ansotte)

© European Union, 2021 (Denis Lovrovic)

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Was ist Plattformökonomie? /germany/2021/06/digitale-plattformen-plattformoekonomie/ Wed, 23 Jun 2021 06:00:14 +0000 /germany/?p=156054 Amazon, Uber, Netflix und Airbnb: Viele der heute am schnell wachsendsten und erfolgreichsten Unternehmen setzen auf ein Plattformmodell um Gewinn zu machen. Doch was macht...

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Amazon, Uber, Netflix und Airbnb: Viele der heute am schnell wachsendsten und erfolgreichsten Unternehmen setzen auf ein Plattformmodell um Gewinn zu machen. Doch was macht eine Plattform aus, und welche Herausforderungen ergeben sich für Firmen, die sich als Plattform durchsetzen möchten?

Bereits in der Antike waren Marktplätze Orte, zu denen Waren gebracht wurden, um Käufer und Verkäufer zentral miteinander in Verbindung zu bringen. Beide Seiten profitieren seit damals von der Masse der jeweils anderen Seite. Jeder Verkäufer profitiert von zusätzlichen Kunden, während Käufer Zugang zu einem umfassenderen Angebot an Waren und Dienstleistungen erhalten.

Die Ausgestaltung von Marktplätzen und die Art der gehandelten Güter waren dabei stets den gesellschaftlichen Entwicklungen unterworfen. Der altertümliche Naturalgütermarkt wich dem mittelalterlichen Basar, bis schließlich moderne Einkaufszentren, die den Marktplatz selbst zum Geschäftsmodell machen, an deren Stelle traten. In dieser Folge ist eine Tendenz zu immer weitläufigeren Teilnehmerkreisen erkennbar, während sich durch den ständigen Kontakt gleichzeitig gewohnheitsmäßige Erwartungen an Gepflogenheiten, Bedürfnisse und Produkte ergeben. Trotzdem bleiben auch Einkaufszentren, selbst wenn sie Teil einer international agierenden Kette sind, in ihrer Reichweite beschränkt durch ihre physische Position.

Der Handelsplatz wird virtuell

Die allgemeine Verbreitung von persönlichen Computern sowie deren Vernetzung hat hier den Weg für die nächste Entwicklungsstufe geebnet – die digitale Plattform. Sie stellt einen Marktplatz dar, der von der Notwendigkeit eines zentralen physischen Sammelplatzes vollständig befreit ist: Ein internetfähiges Gerät ersetzt den Gang in die Ortsmitte. Der anfängliche Aufwand des Zusammenfindens, durch Anreise, Gedränge und Informieren, den beide Parteien eines Handels zuvor auf sich nehmen mussten, ist so gesunken. Gleiches gilt für den Aufwand zur Bereitstellung eines zusätzlichen Verkaufsplatzes auf dem Marktplatz. Ein einzelner Austausch von Werten wird somit erleichtert, und das Gesamtvolumen an Transaktionen nimmt dementsprechend zu.

Es ist dieser Umstand, der das wesentliche Merkmal der modernen Plattform darstellt. In der Vergangenheit fand die Masse der zustandekommenden Transaktionen ihre Schranke in den proportional steigenden Kosten der Bereitstellung der zu ihrer Vermittlung nötigen Infrastruktur. Jeder zusätzliche Verkaufsplatz bedeutete höhere Betriebskosten. In vielen Branchen war es deshalb für Firmen nicht profitabel, einen Marktplatz als Geschäftsmodell bereitzustellen. Die sich entfaltende Digitalisierung hat diese Schranke durchbrochen: Die durch den digitalen Marktplatz vergünstigten Transaktionen nehmen eine solche Masse an, dass die Kosten zur Bereitstellung der entsprechenden Infrastruktur gemessen am weitergegebenen Aufpreis auf den einzelnen Austausch verschwindend gering sind.

Mehr Benutzer, mehr Daten, mehr Nutzen

Für Plattformteilnehmer stellt sich die Situation dar wie die Verbreitung von Telefonen. Existiert auf der ganzen Welt lediglich ein einziges Telefon, so ist für den Einzelnen nicht einzusehen, warum er oder sie sich eines zulegen solle. Ist jedoch fast jeder telefonisch erreichbar, wird auch der letzte unnachgiebigste Verfechter des Telegrafen sich gut beraten sehen, den Wechsel anzustellen. Dieser sogenannte Netzwerkeffekt bedeutet, dass Endverbraucher von einer wachsende Masse an Teilnehmern profitieren. Anbieter freuen sich zwar auch über eine höhere Anzahl von potenziellen Käufern, sehen sich jedoch gleichzeitig auch unmittelbarerem Wettbewerbsdruck ausgesetzt.

Plattformen können also die Vermittlungsleistung von Marktplätzen nun auch in Branchen anbieten, in denen dieses Modell bisher nicht rentabel war. Uber vermittelt Fahrer und Fahrgäste, ohne Autos zu besitzen. Airbnb vermittelt Gastgeber und Gäste, ohne Immobilien zu besitzen.

Die Analogie des Einkaufszentrums zeigt, dass Plattformbetreiber hier Vorteile aus einem weiteren Effekt ziehen öԲԱ. In Form von Algorithmen haben sie die Platzverteilung ihres Marktplatzes in der Hand. Ähnlich wie Betreiber von Einkaufszentren am Bieterwettstreit um begehrtere und weniger begehrte Verkaufsräume verdienen, können sich auch die Eigentümer von Plattformen so die unterschiedlich ausgestaltete Kaufkraft ihrer Anbieter zunutze machen. Es ist ihnen weiterhin möglich, selbst auf der Anbieterseite ihres eigenen Marktplatzes aufzutreten, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Plattformbetreiber können sich dabei selbst einen attraktiven „Verkaufsplatz“ zuweisen, und sich weitgehendes Wissen um die Gewohnheiten der Besucher ihrer Plattform dienstbar machen.

Plattformen als Prozess begreifen

Eine zusätzlich mögliche Einnahmequelle liegt in der weiteren Entfernung vom tatsächlichen Handelsgeschehen. Anstatt die Plattform selbst zu betreiben, können Unternehmen geistiges Eigentum auf die Bestimmtheit des jeweiligen Marktplatzes anmelden, und so über Lizenzvergaben Gewinne erzielen. Auch hier sind Mischformen möglich. Google tritt in Form seiner Pixel-Smartphones als Plattformbetreiber auf. Gleichzeitig überlässt die Firma jedoch auch etablierten Größen auf dem Mobilfunkmarkt die Möglichkeit, Handys auf Basis des Android-Betriebssystems in Lizenz zu vermarkten.

Dieses Beispiel deutet bereits an, wie Plattformen dank etablierter Nutzerbasis plötzlich und sehr schnell in Domänen von bisher scheinbar konsolidierten Märkten eindringen öԲԱ. Indem Apple etwa seine Plattform um eine Armbanduhr erweitert hat, konkurrieren Firmen wie Casio oder Rolex nicht mehr nur untereinander, sondern auch mit Apples neuartigem Produkt.

Unternehmen sind keine fixen, statischen Gebilde, sondern wesentlich ein Prozess. Daran ändert sich auch in der Plattformwirtschaft nichts. In verschiedenen Entwicklungsstadien eines Plattformunternehmens können unterschiedliche Strategien zielführend sein, damit sich langfristiger Erfolg einstellt.

Erfolgsfaktoren für digitale Plattformen

Wie in einem traditionellen Geschäftsmodell ist es auch bei Plattformen entscheidend, dass anstrebende Betreiber ihren Markt möglichst vollständig verstehen. Nur mit diesem Verständnis lässt sich beurteilen, ob ein Plattformmodell im gegebenen Markt überhaupt funktionieren könnte, und wie es ausgestaltet sein muss, um schnell eine kritische Masse an Teilnehmern zu erreichen.

Entscheidendes Erfolgskriterium ist, dass alle Parteien durch die Plattform genug profitieren, um Anreize zu haben, sie zu gebrauchen. Dabei müssen Firmen etwa wissen, wie umkämpft der Wettbewerb in der entsprechenden Branche ist. Da Plattformen dazu tendieren, unmittelbarere Reibungspunkte zwischen Marktkontrahenten hervorzubringen, kann es in Branchen mit hohem Konkurrenzdruck sinnvoll sein, in der Anfangsphase einer Plattform Anreize zugunsten der Anbieterseite bereitzustellen. Ist Anwesenheit auf der Plattform bereits notwendige Voraussetzung zum Geschäftserfolg der Anbieter geworden, können diese Anreize dagegen wieder zurückgefahren werden.

Umgekehrt kann die Herausforderung darin bestehen, eine hinreichende Masse an ersten Konsumenten zu gewinnen. In diesem Fall mag es sinnvoll sein, deren Eintritt in die Plattform zu subventionieren, bis eine etablierte Schicht von Nutzern vorhanden ist.

Beide Fälle weisen darauf hin, dass Profitabilität des Plattformgeschäfts erst angestrebt werden sollte, wenn der Plattformgebrauch für alle Parteien bereits den Charakter der Selbstverständlichkeit besitzt. Werden Teilnehmern anfangs zu viele Steine in den Weg gelegt, lohnt sich für sie der Gang zum digitalen Marktplatz nicht, und der Erfolg bleibt aus. Ist der Zugang jedoch zu leicht, kann es geschehen dass Plattformbetreiber die Kontrolle verlieren, und konkurrierende Plattformen emporsprießen. Firmen, welche diese Tücken allerdings richtig navigieren, werden mit einer dominierenden Marktposition belohnt, die aktuell kaum zu überbieten ist.

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Gemeinwohlorientiertes Bier: Quartiermeister setzt auf 51Business One /germany/2021/06/social-business-bier-kmu-business-one/ Thu, 10 Jun 2021 06:00:14 +0000 /germany/?p=156024 Ein Unternehmen gründen und mit der Geschäftsidee anderen etwas Gutes tun. Der Fachbegriff dafür lautet soziales Unternehmertum. Dabei ist der Anspruch, dass der soziale Zweck...

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Ein Unternehmen gründen und mit der Geschäftsidee anderen etwas Gutes tun. Der Fachbegriff dafür lautet soziales Unternehmertum. Dabei ist der Anspruch, dass der soziale Zweck dem wirtschaftlichen übergeordnet wird. Eine Biermarke aus Berlin hat sich dieser Idee verschrieben und setzt dabei auf 51Business One.

Ökologische und soziale Verantwortung werden weltweit von immer mehr Menschen als notwendig wahrgenommen. Immer häufiger suchen Unternehmen, Verbraucherinnen und Verbraucher Lösungen für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Probleme.

Auch bei wollte man etwas anders machen. Die Berliner Biermarke mit Sitz im Stadtteil Kreuzberg wirbt damit, Deutschlands erste gemeinwohlorientierte Biermarke zu sein. Gegründet wurden das Unternehmen und der Verein im Jahr 2010. Das Prinzip: mit jedem verkauften Liter Bier fließen 10 Cent an soziale und kulturelle Projekte in der unmittelbaren Umgebung. Ein soziales Bier, das transparent und regional produziert wird. Bisher konnte Quartiermeister mehr als 160 Projekte unterstützen. Per Online-Voting können die Konsumenten mitbestimmen, wohin die Erlöse am Ende gehen.Die GmbH kümmert sich dabei um die Beschaffung, Vermarktung und den Verkauf, der Verein um die Mittelvergabe an die auserwählten Projekte.

Was ist ein soziales Unternehmen?

Das Prinzip von sozialen Unternehmen ist kein neues Phänomen. 1983gründete beispielsweise Mohammed Yunus eine Bank in Bangladesch, die es auch Menschen mit wenig finanzieller Sicherheit ermöglichte, Mikrokredite aufzunehmen. Das Projekt gilt vielen als Vorreiter für soziale Unternehmen. Dabei ist die Idee dahinter viel älter.

Schon vor knapp 600 Jahren rief der Franziskanerorden in Italien eine bedeutende Initiative ins Leben: die sogenannte „Montes Pietatis“, die „Berge der Barmherzigkeit“. Im Unterschied zur damals gängigen Praxis des Geldverleihs, war der Wunsch der franziskanischen Initiative nicht der Profit des Verleihers, sondern der Nutzen des Schuldners. Die Idee verbreitete sich rasch über sämtliche Grenzen Europas und etablierte sich dort. Einige dieser Initiativen haben bis heute überlebt und wurden zu einem späteren Zeitpunkt in genossenschaftliche Strukturen überführt. Zu den Pionieren des Genossenschaftswesens im deutschsprachigen Raum zählen auch Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schultze-Delitzsch.

Zweck der Unternehmung soll die Lösung eines bestimmten gesellschaftlichen Problems sein. Den Erfolg des sozialen Unternehmens möchten die sogenannten „Social Entrepreneurs“ nicht ausschließlich am finanziellen, sondern auch am sozialen Nutzen bemessen. Quartiermeister folgt dieser Idee und zielt darauf ab, durch den Verkauf von Bier Geld für soziale oder kulturelle Projekte zu erlösen.

Mehr Wachstum bedeutet mehr Geld für soziale und kulturelle Projekte

Der erste Kontakt zwischen Quartiermeister und der 51fand im Rahmen von 51One Billion Lives statt, eine Initiative, die Social Entrepreneurship (auch Sozialunternehmertum) unterstützt.

Kurz darauf entschied sich die Berliner Biermarke dafür, eine ERP-Software einzuführen, um weiter wachsen zu können und den Betrieb weiter zu professionalisieren. Aus Sicht des Unternehmens bedeutet weiteres Wachstum mehr Geld und damit weitere Möglichkeiten, soziale und kulturelle Projekte zu unterstützen.

Hierzu möchte Quartiermeister in ganz Deutschland neue Absatzgebiete aufbauen und betreiben. Damit der bundesweite Ausbau gelingt, benötigt das Unternehmen eine ERP-Lösung. Ein weiteres wichtiges Anliegen sind transparente und effizientere Abläufe. Durch sie verspricht sich das Berliner Unternehmen mehr Kapital und Zeit, der eigenen Mission ein Stück näher zu kommen: eine Wirtschaft zum Wohle aller.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben oft individuelle Anforderungen, für die es spezifische Lösungen braucht. Durch den Ausbau des lokal vernetzten SAP-Partnernetzwerks und den Lösungen und , unterstützt die 51solche Firmen und eröffnet ihnen neue Möglichkeiten. Der Einstieg in die Cloud mit einer ERP-Lösung wie 51Business One mit Hilfe eines Partners bietet Sicherheit, Skalierbarkeit und optimale Unterstützung bei der Umsetzung.

Besondere Anforderungen und spezifische Lösungen dank starker Partner

Nach dem ersten Kontakt 2019 brachte die 51daraufhin Quartiermeister mit dem SAP-Partner zusammen. Gemeinsam entwickelten sie einen Plan, um eine zwar standardisierte, aber trotzdem skalierbare SAP-basierte Lösung für Quartiermeister zu finden. Auch hierbei standen die Werte des Unternehmens ganz oben auf der Liste. UNIORG hat langjährige Projekterfahrung und war sich bewusst, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse eines Kunden zu verstehen und zu helfen diese umzusetzen. „Wir freuen uns, kleineren gemeinnützigen Unternehmen durch Einführung von 51Business One eine kaufmännische und technische Plattform bereitstellen zu können, die ihnen eine weitere Digitalisierung und damit Professionalisierung ermöglicht. Das gibt ihnen den Raum, weiter zu wachsen, mehr soziale Projekte zu fördern und sich somit auf ihre eigentliche Kernidee zu konzentrieren“ so Frank Hoischen, Head of Sales 51Business One UNIORG Group.

Die Wahl fiel am Ende auf . Die ERP-Software, die 51speziell für die Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen entwickelt hat. Sie verfügt über die wichtigsten Funktionen für Unternehmen dieser Größe und lässt sich mit zusätzlichen Cloud-Angeboten von 51oder Add-Ons fast beliebig erweitern. Der Betrieb von 51Business One ist sowohl On-Premise als auch in der Cloud möglich. Zusätzlich entwickelte UNIORG ein Add-On für Brauereien, welches spezifische Prozesse abdeckt. Ende Januar 2020 erfolgte der Auftrag und schon bald danach begann die Implementierung.

Kurz nach dem Projektstart im Februar 2020 wurde der Prozess durch die Corona-Pandemie unterbrochen. Dazu kamen die Schließungen des Gastronomiesektors, die den Umsatz sinken ließen. Trotzdem konnten die Partner das Projekt im August wieder aufnehmen und nach der Testphase im Januar 2021 live gehen.

Das Beispiel macht die Stärke der Zusammenarbeit mit den Partnern der 51deutlich:

  • die Gestaltung der Lösung nach den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden.
  • Unterstützung, um auf zusätzliche Herausforderungen reagieren zu öԲԱ.
  • Nachbetreuung und Festigung der Prozesse, so dass die Investition optimal ausgeschöpft wird.

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Quartiermeister: Soziales Unternehmertum mit passender Software durch 51Business One & UNIORG

Die ERP-Lösung ist eine Investition in die Zukunft – mehr Bier für mehr Projekte!

Rückblickend ist das Resümee bei allen sehr positiv: Mit Hilfe der Implementierung von kann Quartiermeister nun seine Prozesse straffen und effizienter gestalten. Das senkt die Arbeitsbelastung und legt neues Potenzial frei. Das Management erhält nun außerdem zuverlässigere Informationen aus den verschiedenen Vertriebsbereichen. Das ermöglicht ihm, sich auf strategische Ziele zu konzentrieren und die bundesweite Ausweitung voranzutreiben.

„Mit 51Business One können wir weiter wachsen, weiter Gutes tun und mehr soziale Projekte fördern.Dabei haben wir nun die Sicherheit, dass im Hintergrund alle Geschäftsprozesse funktionieren.“

David Griedelbach, Co-Founder, Managing Director, Quartiermeister – korrekter Konsum GmbH

Auch wenn die Corona-Pandemie derzeit wieder das öffentliche Leben stark einschränkt, und sein „soziales Bier“ haben mit der ERP-Implementation den nächsten Schritt in die Digitalisierung vollzogen und damit den Grundstein für weiteres Wachstum und weiteres soziales Engagement gelegt.


Über 51ONE Billion Lives:

Die Initiative der 51hat sich zum Ziel gemacht, einen Beitrag zur Lösung der größten sozialen Probleme der Welt zu leisten: mit Menschen, Technologie, Daten und einem riesigen Kunden- und Partnernetz. All dies zusammen ermöglicht die Entwicklung eines Portfolios von schlanken, nachhaltigen Start-up-Ventures, die etwas Positives für die Menschen bewirken.

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Hauptversammlung 2021: Hasso Plattner will Amtszeit um zwei weitere Jahre verlängern /germany/2021/05/hauptversammlung-cloud-strategie-plattner/ Mon, 17 May 2021 13:32:27 +0000 /germany/?p=155832 Auf der Hauptversammlung bekräftigte Vorstandsprecher Christian Klein den Strategiewechsel zur Cloud. Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner will 2022 erneut kandidieren. Hasso Plattner will den Aufsichtsrat für zwei...

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Auf der Hauptversammlung bekräftigte Vorstandsprecher Christian Klein den Strategiewechsel zur Cloud. Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner will 2022 erneut kandidieren.

Hasso Plattner will den Aufsichtsrat für zwei weitere Jahre lang führen. Das kündigte der SAP-Mitgründer, dessen verkürzte Amtszeit 2022 ausläuft, auf der diesjährigen Hauptversammlung des Konzerns an. Im Vorfeld hatten Aktionärsvertreter Klarheit gefordert, was die Nachfolge von Plattner angeht, der seit 18 Jahren an der Aufsichtsratsspitze steht.

Ihnen gegenüber versicherte er, dass er und der Aufsichtsrat sich intensiv, um eine Nachfolge kümmern. Dem fügte er hinzu: “Ich mache das auf meine Weise mit Bedacht, Ruhe und Herzblut.” Hierzu versprach er, dass er mindestens ein halbes Jahr vor Ende der Amtszeit 2024, einen Vorschlag für seine Nachfolge präsentieren werde um keine „lahme Ente“ zu werden.

Aufgrund der globalen Pandemie und den wirtschaftlichen Unsicherheiten befinde sich die 51in einer „wichtigen und kritischen Phase“. In dieser wolle er dem Vorstand beiseite stehen, so der aus dem Home-Office in Kalifornien virtuell zugeschaltete Hasso. Mit den zusätzlichen zwei Jahren würde er lediglich die volle Amtsperiode von fünf Jahren erfüllen.

Aufgrund der anhaltenden Reise- und Kontaktbeschränkungen fand die diesjährige Hauptversammlung öffentlich als Live-Stream statt. Mehr als 6.000 Zuschauer verfolgten die virtuelle Veranstaltung. Moderiert wurde die Versammlung, wie im vergangenen Jahr, von Aufsichtsratsmitglied Friederike Rotsch.

Rotsch stellte auch klar, dass die Nachfolge des Aufsichtsratschefs eine wichtige Aufgabe für den gesamten Aufsichtsrat sei – zum einen aufgrund Hassos wegweisender Verdienste um die SAP. Zum anderen sei er der letzte SAP-Mitgründer, der das Unternehmen verlassen werde. Es liege darum „im Interesse der 51diesen Schritt so zu gehen, dass die Stabilität und Kontinuität in der Führung des Unternehmens gewährleistet wird, die gerade jetzt in der Phase der Transformation zu einem Cloud-Unternehmen so wichtig ist“, erklärte sie.

Strategieschwenk zur Cloud ist das bestimmende Thema der Hauptversammlung

Ein weiteres wichtiges Thema beim Aktionärstreffen war der Strategiewechsel und beschleunigte Umstieg in die Cloud. In dessen Folge hatte die SAP-Aktie im Oktober 2020 an Wert verloren. Plattner betonte, dass ihm bewusst sei, dass dies nicht einfach für die Aktionäre gewesen sei. Als größter Einzelaktionär, habe auch er dies zu spüren bekommen. Trotzdem sei die Entscheidung richtig gewesen, um den Erfolg der 51nachhaltig zu sichern. Die Strategie des Vorstands sei eng mit dem Aufsichtsrat abgestimmt worden.

Ähnlich äußerte sich auch Vorstandsprecher Christian Klein. Ihm zufolge war das Jahr 2020 ein erfolgreiches Jahr für den Konzern, der ohne den Einsatz der knapp 100.000 Mitarbeiter nicht möglich gewesen wäre. Die Corona-Pandemie stelle die Welt und das Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen. „Aber: wir sehen Licht am Ende des Tunnels“, hielt er fest.

Während die Clouderlöse im Jahr 2020 um 18 Prozent stiegen, verdoppelte sich der operative Cashflow zum Vorjahr auf 7,2 Mrd. Euro. Letzterer fungiert als Kennzahl über die Möglichkeit eines Unternehmens Investitionen aus eigener Kraft tätigen zu öԲԱ. Der CEO der 51betonte, dass die 51weiterhin Marktanteile dazu gewinne und mit seinen Innovationen und dem Partnernetzwerk so stark wie nie aufgestellt sei.

Vorstandssprecher Christian Klein verteidigt den Strategiewechsel

Es sei keine Option gewesen, die Marge kurzfristig zu optimieren auf Kosten des Erfolgs der Kunden und des Wachstumspotenzials der SAP: “Das würde langfristig das Vertrauen in die 51zerstören”, erklärte der Vorstandssprecher. Die globale Pandemie habe die Digitalisierung – vor allem in die Cloud – stark beschleunigt. „Unsere Strategie ist goldrichtig. Alle Zeichen stehen auf robustem Cloudwachstum“, hatte er in seiner vorab veröffentlichten Rede das Vorgehen begründet.

Klein gab sich selbstbewusst und optimistisch: Die „51ist ein gutes Investment für nachhaltiges, langfristiges Wachstum“, warb er bei den Aktionären. Dies untermauerte er durch eine Vielzahl an Punkten: Als Erstes nannte er die Mitarbeiter der SAP, die Kern des Erfolgs seien. Dabei würdigte er das Engagement einiger Kollegen und Kolleginnen, die sich während der Pandemie in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl engagiert haben. Das mache ihn stolz, ergänzte er.

Weiter führte er aus, dass der Geschäftsnutzen der Kunden Priorität für die 51hat. Dass das Unternehmen den Kunden zuhört, machte er am zwei Punkten fest: Kundenfokus und Innovation. Ersteres untermauerte er mit einer um zehn Prozent gestiegenen Kundenzufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr. Auch im Bereich Innovation habe der Konzern die richtigen Schritte unternommen. Wichtiges Beispiel sei das Angebot , mit dem sich Unternehmen ganzheitlich transformieren und so ihre Geschäftsprozesse intelligent optimieren öԲԱ.

Die Pandemie habe auch gezeigt, dass die 51als wichtiger globaler Akteur eine große Verantwortung habe. „Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung selbstverständlich sind“, stellte er heraus. Die 51werde weiterhin das Tempo anziehen, um Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen anzustoßen.

Mittelfristig sei man auf dem besten Weg die gesetzten Ziele zu erreichen und gut aufgestellt, um die Kunden auf dem Weg in die digitale Welt zu begleiten. „Nehmen Sie mich beim Wort. Messen Sie mich daran“, forderte er die Aktionäre und Kollegen auf. Mit Blick auf das 50-jährige Jubiläum im kommenden Jahr, gab er sich überzeugt, dass die 51nie relevanter war.

Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand

Als Nachfolger für den scheidenden Pekka Ala-Pietilä wurde Rouven Westphal auf der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Für Diane Greene, die ihr Mandat im Dezember 2020 niedergelegt hatte, wurde Qi Lu als Nachfolger bestätigt. Damit sind acht der 18 Aufsichtsratsmitgliedern Frauen.

Im Rahmen der Hauptversammlung stellten sich auch die neuen VorstandsmitgliederChief People Officer und Arbeitsdirektorin Sabine Bendiek, Chief Marketing und Solutions Officer Julia White und Scott Russell, Leiter Customer Success, den Aktionären vor.

Abstimmungsergebnisseder Hauptversammlung

Alle Beschlüsse auf der Tagesordnung wurden mit der erforderlichen Mehrheit und hoher Zustimmung der Aktionäre genehmigt.

Für das Geschäftsjahr 2020 erhalten die Aktionäre der 51eine Dividende von 1,85Euro pro Aktie. Dies entspricht einer Erhöhung um 17 Prozent im Vergleich zur Dividende im Vorjahr von 1,58 Euro. Die Gesamtausschüttung an die Aktionäre beläuft sich auf ca. 2,18Mrd.Euro.


Bildrechte: 51SE, Norbert Steinhauser

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Innovative Medizin-Apps: Partner und Ökosystem sind der Motor des Prototyps OP 4.1 /germany/2021/04/partner-oekosystem-op41/ Wed, 28 Apr 2021 06:00:54 +0000 /germany/?p=155267 Partner und ihre Anwendungsentwickler sind der Motor der OP 4.1 Integrationsplattform. Was sie benötigen, um ihre Innovationen zu den Patienten zu bringen und wie die...

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Partner und ihre Anwendungsentwickler sind der Motor der OP 4.1 Integrationsplattform. Was sie benötigen, um ihre Innovationen zu den Patienten zu bringen und wie die 51sie bei der Realisierung des „Operationssaal der Zukunft“ unterstützt, erfahren Sie hier.

Das Potenzial, das in den Lösungen vieler kleiner hochinnovativer Unternehmen und Start-Ups steckt, ist enorm – der Weg bis zum Patienten allerdings häufig herausfordernd. Um die Leistungsfähigkeit des OP 4.1 Prototyps zu veranschaulichen, wurden während des Co-Innovationsprojektes exemplarisch vier Starter-Apps entwickelt und in den Prototypen integriert.

Anforderungen der Anwendungsentwickler an die OP 4.1 Plattform

Die beteiligten Partner und Anwendungsentwickler nannten vor allem drei Anforderungen an eine Plattform wie OP 4.1:

  • Technischer Zugriff auf die Geräte und Daten im Krankenhaus,
  • formale Unterstützung ihre Innovation schneller in die Krankenhäuser zu liefern und
  • nutzungsbasierte Abrechnung als das neue Geschäftsmodell.

Ein besonders wichtiger Aspekt für die Partner ist die Absicherung ihrer Investitionen. Prof.Dr.Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor an der und Konsortialführer des Projektes, brachte es bei einem Vortrag am Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg im Herbst 2019 auf den Punkt: „Nur, wenn die Erfinder sich darauf verlassen können Geld zu verdienen, werden ihre Innovationen auch die Patienten erreichen.“ Zentrale Aufgabe der OP 4.1 Plattform ist es, ihre Partner dabei zu unterstützen, indem sie eine technische und kommerzielle Grundlage zur Entwicklung, Vertrieb und Anwendung innovativer Apps im medizinischen Bereich bietet.

Das OP 4.1 App Center

Der unterstützt weltweit zahlreiche Partner, nicht nur aus dem Healthcare-Bereich. Das OP 4.1 Projekt hat gezeigt, dass das Partner-Programm der 51mit den drei Phasen Design, Build und Go-to-Market auch die besonderen Anforderungen der OP 4.1 Plattform abdecken kann.

Am Ende dieser Journey steht das OP 4.1 App Center und bildet das zentrale Element des Vertriebskonzepts. Softwarepartner bieten hier ihre Apps und Lösungen an. Die Kunden sind Krankenhäuser und ihre Ärzte. Sie wählen die zu ihren geplanten Operationen passenden Apps aus. Das Angebot ist nach Fachrichtungen strukturiert. Basierend auf den im Krankenhaus vorhandenen Medizingeräten und Apps bekommen die Kunden gezielt passende Angebote. Wie üblich können Kunden genutzte Apps und Services bewerten und somit Lösungsumfang und Qualität der Apps aktiv beeinflussen. Die transparente Nutzung des aktuellen Portfolios ermöglicht es dem Betreiber der Plattform, Lücken im Angebot gezielt durch zusätzliche Partner zu schließen.

So könnte das OP 4.1 App Center aussehen:

 

Niedrige Einstiegskosten sind insbesondere für kleinere Partner entscheidend, um ihre Ideen zu verwirklichen und zu den Patienten zu bringen. Eine rundum nutzungsbasierte Abrechnung kann kleine Partner vor dem Risiko schützen, vorab in eigene Infrastruktur zu investieren, die eventuell keine Umsätze generiert. Auch die (51BTP) unterstützt dieses Konzept umfänglich mit skalierbarer Nutzung und . Geräte, Services und Apps können durch die technische Infrastruktur gleichermaßen nutzungsbasiert abgerechnet werden.

Die bestmögliche Versorgung durch vorausschauende Wartung

Die im Projekt OP 4.1 realisierten Starter-Apps greifen über APIs auf die im Krankenhaus vorhandenen Daten zu. Operative Daten – wie der OP-Plan und logistische Informationen zum Bestand von Verbrauchsmaterialien – werden mit den Nutzungsdaten der Medizingeräte verknüpft. Das bietet neue Möglichkeiten, beispielsweise im Bereich Predictive Maintance. Dies meint die „vorausschauende Instandhaltung“: dabei wird auf Grundlage von Live-Daten, der tatsächliche Zustand der Anlage abgeleitet, um vorauszusagen, wann eine Wartung notwendig ist, bevor es beispielsweise zu einem Ausfall kommt. So lassen sich, Ausfallzeiten von Maschinen minimieren, eine durchgängig optimale Patientenversorgung sichern und die Nutzer- und Patientenzufriedenheit erheblich steigern.

Eine spannende Aufgabe für weitere Projekte wird es sein zu testen, wie und ob sich diese operativen Daten der Plattform mit Erfahrungswerten der Angestellten anreichern lassen öԲԱ. Die Starter-App Mobiler Informationsservice von mbits imaging überträgt aktuelle Informationen über den OP-Verlauf vonder Plattform auf mobile Endgeräte. Hier könnten die Mitarbeiter direkt Feedback zu den laufenden OPs und verwendeten Geräten geben. Diese Kombination von Daten unterstützt das Verbesserungsmanagement im Krankenhaus kontinuierlich. Das steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und damit auch die Qualität für die Patienten.

Datenschutz schafft Wettbewerbsvorteil

Sicherheit und Datenschutz sind bei der Medizingerätezertifizierung von zentraler Bedeutung. Die hohen Anforderungen an Geräte und Software machen deren Einführung heute sehr zeitaufwendig und kostenintensiv. Für die OP 4.1 Plattform wurde ein spezielles Datenschutzkonzept entwickelt, das unter anderem die EU-Datschenschutzgrundverordnung berücksichtigt. Die App-Entwickler erhalten von Anfang an Empfehlungen und technische Services, mit denen sie die rechtlichen Anforderungen effizient umsetzen öԲԱ. Vor der Veröffentlichung der Apps im OP 4.1 App Center soll geprüft werden, ob alle Anforderungen erfolgreich umgesetzt wurden.

Auf der OP 4.1 Plattform ermöglicht das Patienten die von ihnen geforderte Transparenz und Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten. Forschungseinrichtungen und das Krankenhaus können so gezielt die Zustimmung der Patienten zur Nutzung ihrer Daten erheben und diese effizient verwalten. Transparenz über die Sicherheit, Datenschutz und Compliance der Cloud-Infrastruktur der 51bietet das . Über das virtuelle Schaufenster können in Echtzeit Informationen über der aktuelle Betriebszustand von SAP-Cloud-Lösungen abgerufen werden. Auch die Einhaltung hoher Standards im Cloud-Betrieb wird so dokumentiert.

Von vielen Insellösungen zu einem digitalen Ökosystem

Für den Erfolg einer Plattform kommt es nicht nur auf die einzelnen Teile an, sondern wie gut diese miteinander verknüpft sind. Das OP 4.1 Projekt zeigt wie die technischen Fähigkeiten der zusammen mit einem maßgeschneiderten Datenschutzkonzept und einem innovativen Vertriebskonzept die wesentlichen Grundlagen für ein wachsendes Partner Eco-System schaffen könnten.


Weitere Informationen:

 

 

 

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OP 4.1 – User Experience (UX) Design stellt den Patienten in den Mittelpunkt /germany/2021/04/ux-user-experience-design-op41/ Wed, 21 Apr 2021 06:00:38 +0000 /germany/?p=155253 Eine der zentralen Anwendungen auf dem Prototyp der OP 4.1 Plattform ist das sogenannte OP-Dashboard. Dieses soll OP-Teams dabei unterstützen, einen Überblick über relevante Informationen...

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Eine der zentralen Anwendungen auf dem Prototyp der OP 4.1 Plattform ist das sogenannte OP-Dashboard. Dieses soll OP-Teams dabei unterstützen, einen Überblick über relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu bekommen. So können sie sich auf das Wichtigste fokussieren – die Patienten.

Das OP-Dashboard bündelt Informationen sinnvoll und liefert dem OP-Team für jede Operationsphase wichtige und leicht verwertbare Informationen. Angezeigt werden die benötigten Daten auf einem 47 Zoll großen und berührungsempfindlichen Monitor, der etwa drei bis fünf Meter vom Operationstisch entfernt steht und für Ärztinnen und Ärzte sowie das OP-Personal gut einsehbar ist.

Die Hauptaufgabe dieses Bildschirms ist es, alle Informationen über einen Patienten und die ihm zugeordnete Operation zu bündeln und bedarfsgerecht dem medizinischen Personal vor, während und nach der Operation zukommen zu lassen.

Endnutzer-Orientierung als Maßstab für UX Design

User Experience (UX) Design bildet hier die Grundlage. Ausgehend vom Benutzer der Software wird „rückwärts“ gearbeitet, um das passende Design mit dem größten Nutzen zu finden. Deshalb startete der Design- und Entwicklungsprozess erstmal mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen Praxis.

Wird man heute operiert, kommen alle Informationen, die die verantwortlichen Mediziner über einen als Patient benötigen, aus unabhängigen Quellen und in verschiedenen Medien: Die Patientenakte besteht klassisch aus Papier, die bildgebenden Verfahren (CT, Röntgenbilder, etc.) bringt der Patient oft auf Datenträgern mit, die Laborwerte werden am Rechner (z.B. in Cerner i.s.h. med from SAP) angezeigt, die Einwilligungen als Ausdruck mitgebracht.

Damit stehen die Mediziner vor der Aufgabe, sich aus vielen Quellen ihre Informationen selbst zusammen zu suchen. Es folgt die Planung der Operation. Dann steht das Operationsteam am OP-Tisch und verknüpfen dort während des Eingriffs kognitiv die vorhandenen mit den aktuellen Informationen. Hier setzt das OP-Dashboard an, mit dem Ziel diese Informationen zu bündeln und „bedarfsgerecht“ zur Verfügung zu stellen. Damit dies gelingt, ist die optische Darstellung, die dem Benutzer der Software bestmöglich entspricht, besonders wichtig.

Die Entwicklung des Dashboards für OP 4.1

Somit stellte sich für die Designer zunächst die Aufgabe, alle Quellen sowie die bereitgestellten Informationen zu sammeln und in mehreren sogenannten User Research Sessions zu erfragen, zu welchem Zeitpunkt welche Informationen benötigt werden. In diesen Research Sessions erfuhren wir nicht nur viele Details über den Ablauf von Operationen, sondern auch viel über die Bedürfnisse und Wünsche der des OP-Personals. Zusätzlich ermöglichte die Uniklinik Heidelberg den UX Designern bei Operationen zu hospitieren, um den Ärzten live vor Ort über die Schulter zu schauen.

So wurde ein erstes Grundraster erstellt, das durch mehrere Wiederholungen seine heutige Gestalt bekommen hat. Durch diese Methode werden die Endnutzer in den Entwicklungsprozessen miteinbezogen, um u.a. das Dashboard zu validieren.

Das Dashboard im Detail

 

  1. Auf der linken Seite des Dashboards zeigt ein Akkordeon-Menü die verschiedenen Phasen der Operation an.
  2. Die Shellbar ganz oben zeigt rechts den eingeloggten Operationssaal als User an. Darunter kann der Arzt die passenden Einstellungen (Settings) für die jeweilige Operation einstellen. Ebenso befindet sich dort der Indikator für die Voice Interaction.
  3. Im oberen Bereich, direkt unter der Shellbar, ist einen sogenannter Header platziert. Dieser zeigt konstant wichtige Grundinformationen wie Dauer der Operation oder eine Zeit-Stopp-Funktion, die für alle definierten Personas wichtig sind.
  4. Ganz rechts befindet sich der sogenannte App Drawer, ein auf- und zuklappbares Seitenpanel, das Apps von Drittanbietern, die vorher von den Ärzten als relevant erachtet und passend im AppCenter augewählt wurden, anzeigt
  5. Zentral in der Mitte befindet sich der Content-Bereich, der verschiedene Kacheln beinhaltet, die sich dynamisch, je nach Phase der Operation anpassen. Auf ihnen werden alle Informationen zusammengetragen und sind auf einen Blick zu sehen. Zusätzlich lassen sich einige der Kacheln öffnen, wenn noch detailliertere Informationen benötigt werden. Der gesamte Content-Bereich lässt sich scrollen, wenn der Arzt vor der Operation noch mehr Kacheln in den Settings aktiviert hat, als auf einem Bildschirm angezeigt werden öԲԱ.

Dieses Layout wurde mit den Ärztinnen in weiteren User Research Sessions validiert. In mehreren Zwischenschrittenwurde das Dashboard auf diese Weise optimal an die Bedürfnisse der zwei Hauptpersonas, die Anästhesisten und die Chirurgin, angepasst.

Nach Abschluss dieses Prozesses wurde das Design mit dem SAP-UX-Team abgeglichen, um so nah wie möglich an der aktuellen Designsprache und Guidelines der SAP, Quarz Dark Theme von , zu sein.

App Guidelines für Drittanbieter

Zusätzlich zum Dashboard wurden gesonderte Design-Vorgaben, für Drittanbieter Applikationen entwickelt. Diese wurden in den ersten Beispiel-Apps bereits umgesetzt und mit den Endnutzern validiert.

Die Abweichungen von den grundsätzlich verwendeten 51Fiori 3 UX Dark Theme Guidelines sind darin begründet, dass es für den Einsatz der Drittanbieter-Apps, einer Medizinprodukt-Zertifizierung bedarf. Trotzdem sind die Designs der Apps sehr stark an die Optik des Dashboards angelehnt. Durch die ähnliche Darstellung nehmen Endnutzer Dashboard und App einheitlich wahr.

Die Patienten stehen im Fokus

Ziel für die Entwicklung des übersichtlichen Dashboards, war es, den Nutzern die Arbeit so leicht wie möglich zu machen und den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen. Es unterstützt OP-Teams im Alltag, sich auf das wesentliche zu fokussieren und unterstützt eine schonende, erfolgreiche und effiziente Operation. Die Vernetzung und Digitalisierung im Operationssaal geben einen spannenden Ausblick in eine Zukunft, die für alle einen Mehrwert ermöglicht.


Weitere Informationen:


Bildquelle: Screenshot

 

 

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Der Operationssaal der Zukunft: ein Einblick in die Technologie von OP 4.1 /germany/2021/04/operationssaal-zukunft-technologie-op41/ Thu, 15 Apr 2021 06:00:43 +0000 /germany/?p=155246 Der OP 4.1 Prototyp gibt einen Ausblick auf den „Operationssaal der Zukunft“. Erhalten Sie hier einen Einblick in die Technologie von OP 4.1, das ein...

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Der OP 4.1 Prototyp gibt einen Ausblick auf den „Operationssaal der Zukunft“. Erhalten Sie hier einen Einblick in die Technologie von OP 4.1, das ein tragfähiges Geschäftsmodell ermöglicht, das allen Beteiligten einen Mehrwert bieten kann.

Viele Operationssäle sind heutzutage mit der neuesten Medizintechnik ausgestattet. Die verschiedenen Geräte und Datenquellen liefern große Mengen von Informationen, die für eine Operation benötigt werden. Häufig handelt es sich dabei allerdings um isolierte Lösungen, die eine herstellerunabhängige Vernetzung erschweren. Chirurgen müssen während einer OP nach wie vor alle Daten kognitiv miteinander verknüpfen.

Das Projekt OP 4.1 sollte zeigen, wie die Vernetzung von Krankenhäusern mit ihren Ärzten und Pflegekräften, Geräteherstellern und unabhängigen Softwareanbietern gelingen kann, indem die benötigten Daten zum richtigen Zeitpunkt bereitgestellt werden. Dafür wurde einsolidesModell einer Geschäftsplattform für den Informationsaustausch eingeführt.

Was macht OP4.1 zu einer Integrationsplattform?

Das oberste Ziel ist die Gesundheit der Patienten. Durch die intelligente Verknüpfung von Daten können Operationen präziser durchgeführt und Patienten schneller und schonender behandelt werden.Hierdurch wird ein technisches Operationsumfeld ermöglicht, das Eingriffe durch verschiedene Funktionen unterstützt.

Um das zu erreichen, werdenvieleInformationen benötigt.Informationen aus der Patientenakte, über die Verfügbarkeit vonBlutkonserven, Laborergebnisse, Sensordaten von medizinischen Geräten oder etwa medizinische Bildgebungsdaten von einem Endoskop. Letztere können mit CT- oder MRT-Bildern kombiniert werden, um eine 3D-Augmentationderkörperinneren Strukturen imOperationsfeldzu erzeugen.Um diese Informationen verfügbar zu machen, ist Integration notwendig – beispielsweise diedermedizinischenGeräte im Operationssaal.

Welchen Nutzen würde der Plattformprototyp OP 4.1 aber Gesundheitsdienstleistern wie Krankenhäusern, Medizingeräteherstellern, App-Entwicklern oder Startups bieten? Und was könnte die Beteiligten dazu veranlassen, bereitwillig ihre Daten zu teilen und so die nötige Integration zu ermöglichen?

  • Krankenhäuser würden Unterstützung bei Operationen erhalten, um bessere und sicherere Verfahren zu ermöglichen und nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit zu steigern.
  • Hersteller von Medizingeräten könnten sich neue Geschäftsmodelle erschließen und würden detaillierte Einblicke in die Verwendung ihrer Produkte im chirurgischen Umfeld erhalten, um so ihre Geräte fortwährend nutzungsgerecht weiterentwickeln und optimieren zu öԲԱ.
  • Für Startups und Entwickler von Apps für das Gesundheitswesen würde die Nutzung der Plattform OP 4.1 eine unmittelbare Verbindung zum Operationssaalund einen bedeutenden Markt

Das folgende Beispiel veranschaulicht die Abrechnungs- und Fakturierungsfunktion von OP 4.1 und bietet technologische Einblicke dahingehend, wie OP 4.1 die verschiedenen Daten integriert, indem es Funktionen der (51BTP) nutzt.

Ein Einblick in die Technologie von OP4.1– Abrechnungen

Die Kernkomponente des Prototyps von OP 4.1 beruht aufder . Neben dieser Cloud-Integrationsplattform für OP 4.1 gibt es das vor Ort installierte OP 4.1 Gateway, das als physikalische Schnittstelle zu den medizinischen Geräten im OP fungiert. Es verarbeitet die Sensordaten der Geräte und sendet sie anschließend an die Cloud. Die Kommunikation zur Cloud wird hierbei über IoT-Komponenten wie 51Edge Services und dem 51IoT-Service realisiert. 51Subscription Billing dient als zentrale Abrechnungskomponente in OP 4.1. Die Kommunikation im gesamten OP 4.1 System und in den zugehörigen Komponenten, vor allem in Bezug auf externe Anfragen an die , erfolgt mittels APIs. Diese werden über 51API Management strukturiert, geschützt und zugänglich gemacht. Die Koordination übernimmt die Cloud-Plattform und verschiedene OP 4.1 spezifische Komponenten wie Event-Handler, die Geschäftslogik und eine Rechnungs-Engine, die, basierend auf den Nutzungs- und Abrechnungsdaten von 51Subscription Billing, Rechnungen erzeugt, die beispielsweise im PDF-Format visualisiert werden öԲԱ. Die folgende Darstellung zeigt und beschreibt das Zusammenspiel der Komponenten von der Verwendung eines medizinischen Gerätes im Operationssaal (lila) bis hin zur Rechnungserstellung.

 

Partnerintegrationermöglicht Geschäftsmodell für einen mehrseitigen Markt

Die Integration neuer Plattform-Partnerist entscheidend, um einenmehrseitigen Markt zu schaffen. Aber wie schnell und reibungslos ist so etwas umsetzbar?

Gegen Ende des Projektsgalt es,einenweiterenGeräteherstellerzuintegrieren – eineBewährungsprobe für diePlattform. Im ersten Schritt wurde ein neues Gerät lokal mit dem OP 4.1 Gateway über Schnittstellen wie IEEE 11073 Service-orientedDevice Connectivity (SDC) oder Patient Care Device Interface (PCD-01) verbunden. Schritt 2 bestand darin, die digitale Repräsentation auf der OP-4.1-Plattform zu konfigurieren und schließlich, in einem dritten Schritt, Gerätedaten an den SAP-IoT-Service hochzuladen, damit sie von der Geschäftslogik verarbeitet werden und einen neuen Eintrag im Rechnungsdokument ergeben konnten.

Das Fazit aus dem Projekt ist positiv: Basierend auf der generellen Herangehensweise, auf standardisierte Schnittstellen und eine generische Datenverarbeitung zurückzugreifen, haben sich die Integrationskonzepte der Plattform OP 4.1 sowohl nach geschäftlichen als auch nach technologischen Kriterien als funktionsfähig erwiesen.

Der OP 4.1 Prototyp bietet noch viele weitere Funktionen

Zusätzlich zur Abrechnungs- und Fakturierungsfunktion für medizinische Geräte und Plattform-Apps, wie sie im Beispiel gezeigt wurden, bietet der Prototyp von OP 4.1 vielfältige weitere Funktionen.

Über das OP4.1Dashboard für Operationen ermöglicht die Plattformdas Erfassenvon OP-Zeitstempelper Sprachbefehl sowie die Aufzeichnung von Sprachmitteilungen während einerOperation. Das OP-Team, Pflegekräfte undOP-Managementkönnen von der Plattform per mobiler Benachrichtigung über den aktuellen OP-Fortschritt und -Status informiert werden.

Basierend aufSAPConsentRepositorystellt die OP 4.1Plattform eine digitale Alternative zumüberwiegend papiergebundenen Einwilligungsprozess für Patienten dar. Über eine App fürEinwilligungen erhalten Patienten detaillierte Informationen über die geplante Operation sowie die möglichen Risiken und Folgen. Außerdem kann der Patient seine Einwilligung zu einer OP geben, sie verweigern oder zurückziehen. Gleichzeitig werden die Datensätze im Repository für Einwilligungen der Plattform zentral verwaltet.

Der OP 4.1 Prototyp bietet einen Vorgeschmack auf eine spannende Zukunft und das Potenzial, das in digitalen Plattformen schlummert.


Weitere Informationen:

 

 

 

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Jahresrückblick 2020: die zehn meistgeklickten Artikel /germany/2020/12/jahresrueckblick-2020-meistgeklickte-artikel/ Tue, 29 Dec 2020 07:00:05 +0000 /germany/?p=153831 2020 war ein denkwürdiges Jahr und die Nachrichten wurden überwiegend von der Corona-Pandemie dominiert. Aber was hat unsere Leserschaft noch interessiert? Lesen Sie hier die...

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2020 war ein denkwürdiges Jahr und die Nachrichten wurden überwiegend von der Corona-Pandemie dominiert. Aber was hat unsere Leserschaft noch interessiert? Lesen Sie hier die zehn meistgeklickten Nicht-Corona-Artikel des Jahres.

Platz 10 –Was 51Fiori 3 Neues zu bieten hat

Die neue Version 3.0 verspricht über alle SAP-Anwendungen hinweg eine konsistente, intelligente und integrierte Benutzererfahrung. Erfahren Sie in diesem Text, welche Vorteile hierdurch für eine bessere User Experience (UX) entstehen und wie ein möglichst hoher Bedienkomfort dabei hilft, die Voraussetzungen für das intelligente Unternehmen schaffen.

Hier gehts zum Artikel!

Platz 9 – Umstieg auf 51S/4HANA bei Windmöller & Hölscher: Planung, Umsetzung und Erkenntnisse

City of London Panorama Bild

In unserem Text auf Platz 9. erfahren Sie mehr über das IT-Migrationsprojekt bei einem Maschinenbauer. Die Umstellung bei Windmöller & Hölscher steht exemplarisch für eine Vielzahl von Unternehmen, die den Wechsel auf 51S/4HANA planen. In dieser dreiteiligen Serie, erfahren Sie alles über die Planung, die Umsetzung und die gewonnen Erkenntnisse des ERP-Transformationsprojekts.

Hier gehts zur Themenserie!

Platz 8 – Podcast: Digitale Transformation – eine Frage der Führung

Dass sich Unternehmen auf den Weg in die Digitalisierung begeben müssen, steht heute außer Frage. Im Fokus steht vielmehr: Welchen Weg beschreiten sie dabei, und welche Rolle spielt dabei die Führungskultur. Hat das klassische Top-Down ausgedient oder ist es wichtiger denn je? Der 51News Podcast versucht Antworten zu finden. In dieser Folge geht es um Führung in der Digitalen Transformation am Beispiel der Daimler AG.

Hören Sie rein!

Platz 7 –Karriereportal LinkedIn: „Das sind die Jobs der Zukunft“

Das Karriereportal LinkedIn hat die Berufe identifiziert, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt aktuell am stärksten an Bedeutung gewinnen. Fast alle sind IT-Berufe oder haben einen IT-Bezug. Unter den Top-Berufen mit den besten Zukunftsaussichten, ermittelte die Studie zunehmend vor allem Stellen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Mehr erfahren Sie in diesem Text.

Hier gehts zum Artikel!

Platz 6 –51S/4HANA Finance for group reporting: Was sagen die Kunden der ersten Stunde?

Viele Unternehmen nutzen verschiedene Tools für ihre Finanzabschlüsse – entsprechend aufwendig sind die Closings. Seit rund einem Jahr gibt es eine Alternative: for group reporting. Hier werden alle Konsolidierungsfunktionen an einer Stelle gebündelt. Lesen Sie diesem Artikel erste Kundenerfahrungen mit dem Tool.

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Platz 5 – 51S/4HANA: Schlanke Konvertierung für den Mittelstand

Besonders Mittelständlern erscheint der Umstieg auf 51S/4HANA als komplex und aufwändig. Viele fragen sich, wie sie am Besten anfangen sollen. 51Services bietet deshalb jetzt die Möglichkeit zunächst die Software technisch und funktional auf den aktuellen Stand anzupassen und anschließend Innovationen nachzuziehen. Die Idee soll explizit dem Mittelstand den Umstieg vereinfachen. Erfahren Sie hier, wie 5 Module bei der SAP-S/4HANA-Konvertierung helfen.

Hier gehts zum Artikel!

Platz 4 – 51S/4HANA: Wissenswertes für den Umstieg

Derzeit planen mindestens 80 Prozent aller deutschen SAP-Kunden den Wechsel auf 51S/4HANA. Das ERP der nächsten Generation bringt dabei viele Neuerungen mit. Viele fragen sich deshalb, welcher Migrationspfad dabei der beste ist. Welches Bereitstellungsmodell sich für das eigene Unternehmen anbietet, hängt von vielen Faktoren ab. Erhalten Sie in diesem Artikel einen Überblick, was bei der Entwicklung der eigenen Roadmap zu beachten ist und was den Umstieg erleichtert. Viele Wege führen zu 51S/4HANA.

Hier gehts zum Artikel!

Platz 3 – openSAP-Kurse rund um 51S/4HANA

Aufgrund von COVID-19 hat die 51ihr Angebot für kostenlose Online-Lernmöglichkeiten weiter geöffnet. Der große Bedarf an Online-Schulungen macht sich auch an Ihrem Interesse an zwei Beiträgen über openSAP-Kurse rund um das Thema 51S/4HANA bemerkbar. Platz 3. teilen sich diese beiden Artikel:

Lernen Sie in zwei kostenlosen Kursen auf open51mehr über die Vorraussetzungen zur Implementierung von 51S/4HANA.

Hier gehts zum Artikel!

Während sich 51S/4HANA kontinuierlich weiterentwickelt, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, gibt Ihnen dieser Online-Kurs einen Überblick, welche Möglichkeiten und Vorteile 51S/4HANA im Jahr 2020 bietet.

Hier erfahren Sie mehr!

Platz 2 –Wartungsverlängerung für 51S/4HANA bis 2040 – Mehr Zeit für den Umstieg

Kunden, die auf 51S/4HANA umstellen, können die 51Business Suite 7 und 51S/4HANA bis zum Abschluss der Umstellung parallel nutzen. Erst kürzlich hat die 51die Wartung für SAPS/4HANA bis Ende 2040 zugesagt. Gleichzeitig hat die 51den Verfügbarkeitszeitraum der Mainstream-Wartung für Kernanwendungen der 51Business Suite 7 bis Ende 2027 verlängert, gefolgt von einer optionalen Extended-Wartung bis Ende 2030.Mehr zur ERP-Roadmap erfahren Sie in diesem Artikel auf Platz 2. Weiteren Hintergrund zur Wartungsverlängerung erfahren Sie auch im Interview mit Michael Kleinemeier und Thomas Saueressig.

Hier gehts zum Artikel!

Platz 1 – Warum Unternehmen das Mitarbeitererlebnis in den Fokus rücken sollten

Geschäftsstelle Viessmann mit drei roten Fahnen und Firmenlogo.

Im Top-Artikel des 51News Centers in diesem Jahr dreht sich alles um das Mitarbeitererlebnis. Zufriedene und engagierte Mitarbeiter sind für ein Unternehmen unverzichtbar. (HXM) läutet einen Paradigmenwechsel im Personalmanagement ein. Erfahren Sie, warum Unternehmen jeder Größe die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter ernst nehmen sollten und wie HXM dazu beiträgt.

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Pandemiebekämpfung: Jede Corona-Warn-App im Einsatz hilft /germany/2020/10/pandemiebekaempfung-corona-warn-app/ Wed, 21 Oct 2020 09:04:10 +0000 /germany/?p=152771 Die Corona-Warn-App bietet gerade jetzt für die kalte Jahreszeit einen wirksamen Beitrag zur Pandemiebekämpfung. Dies ist vor allem in den kälteren Monaten relevant, da das...

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Die Corona-Warn-App bietet gerade jetzt für die kalte Jahreszeit einen wirksamen Beitrag zur Pandemiebekämpfung. Dies ist vor allem in den kälteren Monaten relevant, da das Gesundheitssystem stärker belastet ist. Lesen Sie hier mehr über Neuerungen in der App und erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Die 51und die Deutsche Telekom entwickelten im Auftrag der deutschen Bundesregierung die Corona-Warn-App zur Rückverfolgung von Infektionsketten. Seitdem wurde die App fast 20 Millionen Mal heruntergeladen. Besonders berücksichtigt bei der Entwicklung der App wurden der vollständige Einblick in den Quelltext für die Öffentlichkeit, sowie Datenschutz- und Datensicherheit.

Mit Technologie durch die kalte Jahreszeit

Der Herbst ist da und vielerorts steigen die Zahlen der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 rasant an. In einer der Verbände aller Heilberufe sprechen sich Ärzte und Apotheker für die Nutzung der Corona-Warn-App aus.

Die Rückverfolgung von Infektionsketten ist ein entscheidender Teil der Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Pandemie. Neben der AHA-Formel (Abstand einhalten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen) bietet die Nutzung der Corona-Warn-App ein wirksames Werkzeug zur Pandemiebekämpfung. Im Vergleich zum Sommer sind die Gesundheitseinrichtungen in den kälteren Monaten viel stärker belastet – gerade im Hinblick auf die alljährliche Grippewelle. Bundesinnenminister Jens Spahn warnte erst kürzlich davor, dass die Gesundheitssysteme überlastet werden könnten, sollte zu dem befürchteten Anstieg an COVID-19-Fällen eine schwere Grippewelle hinzukommen. Aus diesem Grund seien Grippeimpfungen dieses Jahr von besonderer Wichtigkeit.

Ein erfolgreiches Verlangsamen der Ausbreitung des COVID-19-Erregers erfordert weiterhin Eigenverantwortung, Solidarität und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürger. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist ein wichtiger Baustein der gesamten Maßnahmen zum Infektionsschutz.

So funktioniert die Corona-Warn-App.

Kann die Corona-Warn-App mittlerweile mit Lösungen anderer Länder interagieren?

Ja, in drei EU-Staaten werden sich Nutzer im Verlauf des Herbstes durch ihre nationale Tracing-App, anonym und länderübergreifend vor einer möglichen Infektion warnen lassen öԲԱ. Bislang half die deutsche Corona-Warn-App nur dabei, Infektionsketten in der Bundesrepublik zu unterbrechen. Seit dem 17. Oktober werden Datenbestände der nationalen Kontaktverfolgungs-Apps über eine Schnittstelle für eine Staatengruppe bestehend aus Deutschland, Irland und Italien verbunden.

Wie wird Datenschutz und -sicherheit gewährleistet?

Datenschutz und -sicherheit werden in der EU unter den hohen Standards der Datenschutz-Grundverordnung geschützt. Dies wird erreicht, indem die nationalen Server ausschließlich mit der europäischen Schnittstelle kommunizieren und nicht untereinander. Sie fungiert als Vermittler zwischen den nationalen Servern. Des Weiteren pseudonymisiert die Schnittstelle alle Codes die übermittelt werden. Das bedeutet, dass sich die Corona-Warn-App nicht selbst mit der europäischen Schnittstelle verbinden kann und die Identität oder Standort eines Nutzers nicht erfassen kann.

Geschieht der EU-weite Datenaustausch automatisch?

Nein. Nutzer müssen hierzu ihre App aktualisieren und dem EU-weiten Datenaustausch explizit zustimmen.

Ist es egal welche europäische App Nutzer verwenden?

Es steht Nutzern frei zu entscheiden, welche der teilnehmenden Apps sie installieren. Es wird jedoch empfohlen, die App des Landes zu verwenden, indem Nutzer ihren Wohnsitz haben, da einige Staaten nur Testergebnisse als Nachweis akzeptieren, die innerhalb des jeweiligen Landes entstanden sind.

Können zwei Apps zur selben Zeit verwendet werden?

Nein. Das sogenannte Exposure Notification Framework, die Schnittstelle von Google und Apple auf welcher die Technologie der europäischen Warn-Apps basiert, erlaubt nur die Aktivierung einer einzigen Warn-App.

Warum bleibt die App trotz Kontakt zu Infizierten grün?

Zeigt die App einen grünen Risikostatus mit Risikobegegnung an, bedeutet dies, dass das Risiko einer Infektion als niedrig einschätzt wird. Die App informiert bei Berührung des grünen Feldes darüber, dass sich das betreffende Smartphone und das einer Person, die sich in der App innerhalb der letzten 14 Tage als infiziert gemeldet hat, nahegekommen sind. Dauer und Abstand dieser Begegnung waren lange und gering genug, dass die Geräte per Bluetooth pseudonymisiert verschlüsselte Codes ausgetauscht haben. Der Algorithmus, welcher der Risikobewertung zugrunde liegt, hat dabei ermittelt, dass Dauer und Abstand der entsprechenden Begegnung wahrscheinlich nicht ausreichend für eine Infektion waren. Die App zeigt in diesem Fall einen grünen Risikostatus mit der Mitteilung „niedriges Risiko“, an. Festgelegt wurden die Schwellenwerte vom Robert Koch-Institut (RKI). Für Nutzer besteht in diesem Fall kein besonderer Handlungsbedarf.

Bei auftretenden Symptomen trotz „niedrigem Risiko“ werden Nutzer gebeten wenn möglich weitere Kontakte zu vermeiden und Kontakt zu ihrem Hausarzt, dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117, oder dem Gesundheitsamt aufzunehmen.

Die App zeigt plötzlich mehrere Risikobegegnungen an. Bedeutet das, dass Kontakt zu mehreren infizierten Nutzern bestand?

Nicht notwendigerweise. Übermitteln Nutzer ihre Infektion, so werden ihre gesamten Codes der letzten 14 Tage als infiziert gemeldet. Bestand zu einem solchen Nutzer also mehrmaliger Kontakt, kann sich dies als mehrfache Risikobegegnung darstellen. Gleichzeitig ist es jedoch auch möglich, dass Kontakt zu verschiedenen infizierten Nutzern bestand. Die App ist aus Datenschutzgründen nicht in der Lage, zwischen verschiedenen infizierten Nutzern zu unterscheiden.

Die Zahl der Risikobegegnungen in der Statusanzeige hat sich innerhalb eines Tages geändert. Liegt hier ein Fehler vor?

Risikobegegnungen werden 14 Tage nach der Aufzeichnung gelöscht. Der Zeitpunkt der erstmaligen Anzeige kann daher von der tatsächlichen Begegnung abweichen. Es kann deshalb vorkommen, dass Nutzern Risikokontakte nur einmalig angezeigt werden, da diese bereits 14 Tage zurückliegen.

Die App zeigt einen roten Risikostatus an. Was nun?

Ermittelt die App ein erhöhtes Risiko für eine Infektion, ändert sich die Farbe des Risikostatus auf Rot. Nutzern wird empfohlen sich, wenn möglich, nach Hause zu begeben, Begegnungen zu reduzieren, auf auftretende Symptome zu achten und weitere Schritte mit dem Hausarzt, dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, oder dem Gesundheitsamt abzustimmen. Nach 14 Tagen seit der letzten Risikobegegnung ändert sich die Farbe des Risikostatus in der App wieder auf Grün und zeigt ein niedriges Risiko an.

Weitere Informationen:


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Rückblick: Das sind die 5 meistgeklickten Artikel des Sommers /germany/2020/09/rueckblick-top5-meistgeklickte-artikel-sommer-2020/ Tue, 15 Sep 2020 07:00:48 +0000 /germany/?p=151983 51S/4HANA in kleinen und mittleren Betrieben, SAP-Vorstandssprecher Christian Klein über das intelligente Unternehmen und eine neue Lösung für die CO2-Bilanzierung: Erfahren Sie, welche Themen...

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51S/4HANA in kleinen und mittleren Betrieben, SAP-Vorstandssprecher Christian Klein über das intelligente Unternehmen und eine neue Lösung für die CO2-Bilanzierung: Erfahren Sie, welche Themen die Leserschaft des 51News Centers diesen Sommer besonders interessierten.

Platz 5: Im Kampf gegen den Klimawandel bringt 51eine neue Lösung für die CO2-Bilanzierung auf den Markt

Das Thema Nachhaltigkeit nimmt während der COVID-19-Pandemie weiter an Fahrt auf. Der Wandel hin zu nachhaltigeren Geschäftspraktiken wird von Behörden, Verbrauchern, Investoren und auch Mitarbeitern vorangetrieben. In diesem Artikel lesen Sie, wie 51Product Carbon Footprint Analytics es Unternehmen erlaubt, die CO2-Emissionen für Produkte nach Produktionsstätte, Profitcenter oder Kostenstelle zu erfassen und darzustellen.

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Platz 4: Was macht der Gewinner des Hasso Plattner Founders‘ Awards?

Anfang des Jahres berichtete das 51News Center über Nicolas Neumann, der den HPFA für seine Erfindung „Posting Automation“ gewann – einem Tool, das die Buchhaltung stark vereinfacht und beschleunigt. In unserem Text auf Platz 4 unserer Liste erfahren Sie, wie sich die Lösung und Nicolas Leben seither verändert haben.

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Platz 3: Nicht nur für Große – 51im Einsatz bei kleinen Firmen

Bei der 51denken viele automatisch an große Firmen mit mehreren tausend Mitarbeitern. Der SAP-Partner IBYKUS aus Erfurt zeigt, dass es anders geht und SAP-ERP-Software auch in Firmen mit zehn bis 30 Nutzern sinnvoll eingesetzt werden kann. Lesen Sie, wie die 51S/4HANA-Migration dank des Umsetzungsplans „10Steps2S4“ in zehn Schritten gelingt.

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Platz 2: Christian Klein bei der SAPPHIRE NOW

Aufgrund der Pandemie musste dieses Jahr die Kundenmesse der 51online stattfinden. Ein Highlight des Programms aus Livestreams und On-Demand-Übertragungen mit Kunden und Experten sowie Demos zu Lösungen in 14 Sprachen war die Keynote des SAP-Vorstandssprechers Christian Klein. Intelligente Unternehmen, die Industry Cloud und die Business Technology Platform: hier erhalten Sie weitere Informationen über die Inhalte seiner Rede.

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Platz 1: Artikelserie – Umstieg auf 51S/4HANA bei Windmöller & Hölscher

Die meistgeklickten Artikel des Sommers befassen sich mit einem IT-Migrationsprojekt bei einem Maschinenbauer. Die Umstellung bei Windmöller & Hölscher steht exemplarisch für eine Vielzahl von Unternehmen, die den Wechsel auf 51S/4HANA planen. Erfahren Sie in dieser dreiteiligen Serie alles über die Planung, die Umsetzung und die gewonnen Erkenntnisse des ERP-Transformationsprojekts.

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Krebspräventionswoche: „Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel“ /germany/2020/09/krebs-praevention-ernaehrung/ Fri, 11 Sep 2020 06:00:21 +0000 /germany/?p=151849 Das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebshilfe veranstalten jährlich die Nationale Krebspräventionswoche. In diesem Jahr dreht sich alles um die Ernährung. Lesen Sie, wie sich...

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebshilfe veranstalten jährlich die Nationale Krebspräventionswoche. In diesem Jahr dreht sich alles um die Ernährung. Lesen Sie, wie sich die 51daran beteiligt und erfahren Sie mehr über das vielseitige Engagement des Softwarekonzerns gegen Krebs.

Krebs ist in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Beschwerden die häufigste Erkrankung und zweithäufigste Todesursache. Statistisch gesehen erkrankt in Deutschland fast jede zweite Person im Laufe ihres Lebens an Krebs. Auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit aktuell auf die Corona-Pandemie gerichtet ist: Eine wirksame Prävention und Bekämpfung von Krebs bleibt von zentraler Bedeutung.

Zu einem Lebensstil mit positivem Einfluss auf das Krebsrisiko gehört neben regelmäßiger Bewegung, einem normalen Körpergewicht sowie verantwortungsvollem Umgang mit Alkohol, Tabak und UV-Strahlen auch eine ausgewogene Ernährung. Experten schätzen, dass fast ein Drittel aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden könnte. Eine ausgewogene Ernährung kann das Risiko für die besonders häufigen Tumorarten Brustkrebs und Darmkrebs reduzieren.

Krebs und Ernährung: Was ist gesund?

Im Mittelpunkt der diesjährigen Nationalen Krebspräventionswoche vom 14. bis 18. September steht die Aktion „Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel“. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe wollen damit auf das große Potenzial der Prävention aufmerksam machen.

Die 51beteiligt sich an der Präventionsaktion, um über das Thema zu informieren und ihre Mitarbeiter aktiv in ihrer Gesundheit zu unterstützen.

Anlässlich der diesjährigen Präventionswoche hat der Spitzenkoch Thomas Kammeier exklusiv fünf gesunde Rezepte entwickelt – geeignet zum Nachkochen zu Hause und für Kantinen.

Gesund und bewusst essen zu Hause und am Arbeitsplatz

Die Rezepte der Aktionswoche stehen zum Nachkochen zu Hause zum Download zur Verfügung. Für die Kolleginnen und Kollegen, die im Büro sein müssen, werden die 51Catering-Partner diese Gerichte anbieten. Ziel ist es jeweils zu vermitteln, dass Gesundheit und Genuss Hand in Hand gehen öԲԱ.

„Gerade in diesen Zeiten, in sich denen sich für viele von uns coronabedingt ungesunde Lebensweisen eingeschlichen oder verstärkt haben, ist es wichtiger denn je, auf unsere Gesundheit zu achten. Die Aktion „Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel“ passt perfekt in unsere laufende Gesundheitsaktion „Back to healthy habits“, in der wir Kolleginnen und Kollegen dabei unterstützen, zu einem gesunden Lebensstil zurückzufinden.“

– Dr. Natalie Lotzmann (Global Head of Health & Well-Being, Chief Medical Officer at SAP)

Bereits vor Corona hat 51einen gesunden Lebensstil gefördert, indem den Mitarbeitenden die Auswahl eines ausgewogenen Mittagessens mithilfe des gastronomischen Ampelsystems erleichtert wird. Durch die Kennzeichnung der Gerichte mittels Ampelfarben ist auf den ersten Blick ersichtlich, welche Gerichte aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte so oft wie möglich auf dem Speiseplan stehen sollten. Das gastronomische Ampelsystem basiert auf aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Darüber hinaus werden weitere Aspekte wie Qualität und Frische der Zutaten, sowie die Standzeit der Speisen berücksichtigt. Durch ein wachsendes Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten ist es Mitarbeitern zudem problemlos möglich, sich auch vollwertig ohne Fleisch zu ernähren.

In Verbindung mit dem Ampelsystem hat 51ein Anreizkonzept für die Catering-Partner eingeführt, welches Gesundheit neben Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit zu einem wesentlichen Faktor macht.

Vielseitiges Engagement gegen Krebs

Entsprechend ihrer Vision, die Welt und das Leben der Menschen zu verbessern, engagiert sich die 51auch im Kampf gegen Krebs. So findet beispielsweise während der Präventionswoche ein jährlich angebotenes Hautscreening statt. Zudem gibt es regelmäßige Angebote zur Darmkrebsprävention. Die 51ist Hauptsponsor des jährlichen Spendenlaufs des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Die Spendengelder fließen dabei in Forschungsprojekte am NCT, welche die Krebsforschung und -behandlung unter dem Einsatz neuester SAP-Technologien voranbringen.

Gemeinsam mit führenden Kunden setzt die 51alles daran, die Forschung und Behandlung von Krebs weiter voranzubringen. Hierzu zählt das „DataBox“-Projekt in Zusammenarbeit mit Siemens, dem DKFZ und dem Berlin Institute of Health (Charité), welches individuelle und sichere Datenräume für Patienten zur Verfügung stellt.

Das Projekt OP 4.1 zeigt eine intelligente Plattform für den Operationssaal der Zukunft und demonstriert, wie Chirurgen durch Technologie zukünftig optimal unterstützt werden öԲԱ. Das Förderprojekt ist Teil des Technologieprogramms „Smart Service Welt II“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Davon profitieren auch SAP-Mitarbeiter, die an Krebs erkrankt sind: Durch die Zusatzleistung „Corporate Oncology Program for Employees“ (COPE) bietet die 51Zugang zu einer molekulargenetischen Tumoranalyse. Eine Software auf Basis von 51HANA hilft Medizinern bei der Krebsanalyse und ermöglicht individuelle Therapieansätze. Auch bei psychosozialen oder organisatorischen Herausforderungen im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung werden Mitarbeiter auf Wunsch im Rahmen des „Employee Assistance Programs“ anonym und kostenfrei unterstützt.

Weitere Infos zur Krebspräventionswoche „Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel“ und zum gemeinsamen Kochen gegen Krebs:

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Was macht der Gewinner des Hasso Plattner Founders‘ Award? /germany/2020/08/gewinner-hpfa/ Tue, 11 Aug 2020 06:00:09 +0000 /germany/?p=151484 Anfang des Jahres gewann Nicolas Neumann den HPFA für Posting Automation, einem Tool, das die Buchhaltung stark vereinfacht und beschleunigt. Das ist seit dem passiert....

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Anfang des Jahres gewann Nicolas Neumann den HPFA für Posting Automation, einem Tool, das die Buchhaltung stark vereinfacht und beschleunigt. Das ist seit dem passiert.

Nicolas Neumann ist der erste Einzelgewinner der renommierten SAP-Mitarbeiterauszeichnung. Mit dem Award werden interne Projekte ausgezeichnet, die den Innovationsgeist, den Unternehmergeist und den Mut der Gründer widerspiegeln.

Bei der Preisverleihung im Januar sagte der 21-Jährige strahlend: „Ich bin sehr glücklich! Der Preis motiviert mich sehr bei diesem Projekt. Und die Anerkennung meiner Arbeit ist ein wichtiger Schritt für meine berufliche Zukunft.”

Posting Automation: Mit Technologie Prozesse revolutionieren

Die Bearbeitung komplexer firmenübergreifender Rechnungen ist ein aufwändiger Prozess, der bisher bis zu mehreren Tagen dauerte. Das manuelle Erstellen solcher Rechnungen ist zudem sehr fehleranfällig und ineffizient.

Nicolas, der 2016 im Rahmen des Programms „Autism at Work“ zur 51kam, arbeitet als Accounts Payable Analyst in Buenos Aires. Als ein solcher fühlte sich von den tausenden zu bearbeitenden Buchungspositionen zunehmend überwältigt. Er machte sich deshalb Gedanken, wie Technologie ihm helfen könnte, dieses „Problem“ zu lösen und entwickelte Posting Automation.

Corona-Pandemie macht Nicolas Strich durch die Rechnung

Mit dem HPFA im Rücken, schien auch Nicolas‘ Traum Entwickler zu werden, ein Stück näher gerückt. Doch dann wirbelte die Corona-Pandemie seine Pläne durcheinander.

Bereits kurz nach der Rückkehr aus Walldorf, wo die Preisverleihung stattfand, breitete sich das Coronavirus von China aus beginnend, weltweit aus. Die 51ließ daraufhin ihre zwölf Niederlassungen in China schließen, um die Mitarbeiter zu schützen. Kurz danach wurden weltweit auch die anderen Standorte geschlossen und die Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt.

Damit konnte eine von Nicolas geplante Reise zu einem Entwicklerteam in China wie auch ein herbeigesehntes Fellowship vor Ort nicht stattfinden. Vor allem letzteres sollte ihn seinem Ziel, als Entwickler zu arbeiten, näher bringen.

Stattdessen musste er sich zunächst in seinem Elternhaus einrichten und von dort virtuell mit den chinesischen Kollegen an der Entwicklung weiterarbeiten. Trotz einiger Herausforderungen aus dem Homeoffice sind sie im Zeitplan und rechnen mit der fertigen Lösung gegen Ende des Jahres – zunächst SAP-Intern.

Die ersten geplanten Regionen, die das Tool nutzen können, sind Nordamerika und Asien-Pazifik, verrät Nicolas. Nach und nach soll das Tool auch für externe Kunden verfügbar sein, wobei jeweils rechtliche Richtlinien für jedes Land zu berücksichtigen sind.

Monatelanger Lockdown in Argentinien

Seit Mitte März herrscht in Argentinien ein harter Lockdown. Das öffentliche Leben findet praktisch kaum noch statt. So gut wie alles ist geschlossen. Das Land hat eine der längsten Plicht-Quarantänen weltweit. Zwar wurde die Ausbreitung des Virus nicht vollständig gestoppt, doch im Unterschied zu Peru und seinem Nachbarstaat Brasilien, ist die Pandemie noch nicht völlig außer Kontrolle.

Auch Nicolas‘ Familie ist betroffen: Nachdem sein Vater starke Symptome zeigte, brachte ein Test Gewissheit: Er ist COVID-19-positiv. Nur wenige Tage später zeigte auch Nicolas Symptome und die Familie musste daraufhin für 14 Tage in Quarantäne. Ein schwerer Verlauf der Krankheit blieb zum Glück bei allen aus. Mittlerweile sind wieder alle auf den Beinen und fühlen sich gut.

Hasso Plattner Founders‘ Award – Ein Preis, der Vieles ermöglicht

Nicolas Neumann, SAP-Mitarbeiter und Gewinner des Hasso Plattner Founders' Award 209
Nicolas Neumann gewann den Hasso Plattner Founders‘ Award 2019.

Dass er sein Fellowship nicht antreten konnte, frustriert Nicolas und seine Mentoren ein wenig: „Das wäre wirklich toll gewesen. Aktuell arbeite ich immer noch zu 50 Prozent im Finanzbereich und 50 Prozent in der Softwareentwicklung. Mein Ziel und Traum sind aber 100 Prozent in der Entwicklung arbeiten zu öԲԱ.“

Auf die Frage was sich seit der Preisverleihung am meisten verändert habe, sagt er: „Ich fühle, dass man mir zuhört. Dass man meine Pläne und Ideen ernst nimmt.“ Neben Posting Automation entwickelt er aktuell auch eine Lösung, um die manuelle Bearbeitung von Steuern zukünftig zu automatisieren.

Auch privat hat sich einiges getan. Nach drei Monaten Lockdown wurde das Arbeiten aus dem Wohnzimmer für den jungen Erfinder zunehmend zur Herausforderung. Daher überwand er sich und beschloss eine eigene Wohnung zu suchen. „Diese Entscheidung hat einen großen Einfluss auf mein Leben und auf meine persönliche Entwicklung“, berichtet er.

Möglich wurde die Wohnungssuche durch das Preisgeld, das er beim Hasso Plattner Founders‘ Award gewonnen hat. Für Nicolas ist der dieser Schritt ist enorm wichtig und er zeigt, wie er stetig über sich hinauswächst.

Die Wohnung bedeutet Verantwortung, die er selbst übernehmen muss und sie macht ihn unabhängiger: „Vor allem die Ruhe, die ich jetzt habe, tut mir gut. Es macht mich viel selbstständiger. Jetzt habe ich viel mehr Zeit sowohl für meine Arbeit aber auch für mich. Ich habe durch diese Erfahrung sehr viel dazugelernt. Dafür bin ich dankbar!“ stellt er fest.

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Mit der SAP-Cloud alle Krankenhausbetten im Blick /germany/2020/06/cloud-krankenhausbetten-covid19/ Thu, 25 Jun 2020 07:00:13 +0000 /germany/?p=150647 Krankenhäuser und Gesundheitsbehörden sind durch die COVID-19-Pandemie besonders stark belastet. Mit der dzܻ-Բپ-öܲԲ „Betten-Management@SAP“ hat die COVID-19-Koordinierungsstelle im Rhein-Neckar-Kreis in Echtzeit eine Übersicht über sämtliche...

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Krankenhäuser und Gesundheitsbehörden sind durch die COVID-19-Pandemie besonders stark belastet. Mit der „Betten-Management@SAP“ hat die COVID-19-Koordinierungsstelle im Rhein-Neckar-Kreis in Echtzeit eine Übersicht über sämtliche Krankenhauskapazitäten.

Auch die Gesundheitsversorger in der Rhein-Neckar-Region und der Stadt Heidelberg stehen aufgrund des neuartigen Virus vor enormen Herausforderungen. Neben der Erhöhung der Bettenkapazitäten für COVID-19-Patienten, muss auch die Versorgung der Patienten mit anderen akuten Erkrankungen gewährleistet bleiben.

Hierzu richtete das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises gemeinsam mit weiteren Kliniken und Krankenhäusern unter Leitung des Universitätsklinikums Heidelberg eine COVID-19-Koordinierungsstelle ein. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für einen bedarfsgerechten Umgang mit stationär aufgenommenen COVID-19-Patienten.

Koordination von Krankenhausbetten in Echtzeit

MitBetten-Management@SAPunterstützt die 51die Koordinierung von Krankenhausbetten in der Rhein-Neckar-Region und in der Stadt Heidelberg. Außerdem ermöglicht die Lösung eine operative Steuerung von Krankentransporten und unterstützt dadurch gezielt die Verteilung der Patienten. Die Lösung ermöglicht Ärztinnen und Ärzten der Koordinierungsstelle einen Überblick über alle intensivmedizinischen Ressourcen in der Region in Echtzeit. Mit Hilfe der Daten können sie die vorhandenen Kapazitäten schnell überblicken und entscheiden, in welchem Krankenhaus der jeweilige Patient bestmöglich versorgt werden kann.

Dies wird auch durch eine interaktive Landkarte (Geomap) visuell unterstützt. Durch sie hat das zuständige Personal alle Krankenhäuser auch räumlich im Blick, was zu einer schnellen Orientierung und präzisen Koordination beiträgt. Das entlastet im Krisenfall bestehende Strukturen der Gesundheitsversorgung. Inzwischen werden in 25 Kliniken die Betten von 45 Stationen mit der Lösung verwaltet.

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Bed Management at Heidelberg University Hospital

Software-Lösung hilft bei der Suche nach freien Krankenhausbetten

Entwickelt wurde Betten-Management@51innerhalb einer Woche zur Unterstützung bei der Krisenbewältigung. Dabei waren von Anfang an Ärztinnen und Ärzte der Koordinierungsstelle mit eingebunden. Die Evaluation durch die Endnutzer ermöglichte es den Entwicklern die Lösung auf die Bedürfnisse aller Beteiligten maßzuschneidern.

Die vorhandenen Betten-Kapazitäten werden von den Krankenhäusern direkt vor Ort in das System eingetragen. Die Software aktualisiert daraufhin den kompletten Belegungsplan der Krankenhausbetten der Region.

Die Lösung kann ortsunabhängig via Webbrowser abgerufen werden und unterstützt die unterschiedlichsten Endgeräte. Dabei bietet sie flexible Darstellungsformen für einen bedarfsgerechten Zugang und ermöglicht den Nutzern rollenspezifische Prioritäten festzulegen.

Cloud-Technologie ermöglicht dank Analytics-Funktion optimale medizinische Versorgung

Als technologische Grundlage der Lösung dient die SAP-Cloud-Technologie. Auf Basis der , 51Fiori und 51Analytics Cloud stellt die Anwendung eine leicht skalier- und erweiterbare Lösung dar. Die Software ermöglicht so analytische Auswertungen, die über das reine Reporting von Intensivbettenkapazitäten hinausgehen. Entwicklungen der Bettenbelegung und Veränderungen bei der Anzahl von Krankenhausbetten können damit abgebildet und ausgewertet werden. Außerdem ermöglicht die Analytics-Funktion die Auswertung historischer Kennzahlen und damit die Abbildung von Zeitreihen. So können Krankenhäuser auf erkannte Trends reagieren. Mit einem sicheren Berechtigungs- und Rollenkonzept erfüllt sie die höchsten Standards für Datenschutz und Datensicherheit sämtlicher Informationen.

Herausforderungen als ein Team angehen

Neben einigen technischen Herausforderungen wurde das Team auch mit kommerziellen und rechtlichen Hürden konfrontiert. Die erfolgreiche Entwicklung der Lösung gelang durch die enge Zusammenarbeit und Abstimmung auch innerhalb der 51Teams.

„Das Konsortium rund um das Universitätsklinikum Heidelberg suchte nach einem vertrauensvollen und zuverlässigen Partner. Wir haben als Team gezeigt, wie wir völlig neue Anforderungen zügig umsetzen und so auch in Krisenzeiten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten können“, sagt Michael Byczkowski, Vice President und globaler Leiter der Industry Business Unit Healthcare Providers.

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Warum es sich lohnt, die Corona-Warn-App zu installieren /germany/2020/06/corona-warn-app-nutzen/ Wed, 10 Jun 2020 07:00:15 +0000 /germany/?p=150217 Die Corona-Warn-App, die im Auftrag der Bundesregierung von der Deutschen Telekom und der 51entwickelt wird, soll dazu beitragen, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verlangsamen....

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Die , die im Auftrag der Bundesregierung von der Deutschen Telekom und der 51entwickelt wird, soll dazu beitragen, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Was ist der Nutzen der Applikation?

Die Mitarbeiter der Gesundheitsämter sind in diesem Moment damit beschäftigt, SARS-CoV-2-Infektionsherde aufzudecken und Ansteckungsketten zurückzuverfolgen. Gleichzeitig stehen die Ämter dabei vor einer enormen Herausforderung und kommen nicht selten strukturell an ihre Grenzen. Die Rückverfolgung von Infektionsketten ist ein entscheidender Teil der Gesamtstrategie zur Bekämpfung von Pandemien. Derzeit gibt es beinahe wöchentlich weitere Lockerungen und viele wünschen sich im Alltag mehr Normalität. Damit das gelingt, müssen – nebst den weiter notwendigen Hygiene-Schutzmaßnahmen – Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen schnell benachrichtigt werden, so dass Infektionsketten früh unterbrochen werden. Die Corona-Warn-App unterstützt hier.

Wird die Corona-Warn-App Pflicht?

Nein. Die App setzt auf Freiwilligkeit und nutzt sowohl Einzelnen, wie auch der Gesellschaft. Die Deutsche Telekom und die 51setzen daher auf einen verantwortlichen Umgang und eine hohe Nutzung. Die Software ermöglicht den elektronischen Abruf von Testergebnissen und hilft bei der Erkennung möglicher Infektionsrisiken. Hierbei geschieht nichts ohne die ausdrückliche Zustimmung des Anwenders. Die COVID-19-Warnfunktion lässt sich selbstständig vom Nutzer deaktivieren, und die App kann selbstverständlich jederzeit wieder vollständig deinstalliert werden.

Die Zahl der Neuinfizierten ist derzeit gering; die Auflagen werden immer stärker gelockert. Warum jetzt die App installieren?

COVID-19 wird auf absehbare Zeit nicht verschwinden. Solange kein Impfstoff breit verfügbar ist, kann eine neue Infektionswelle nicht ausgeschlossen werden. Damit keine zweite flächendeckende Quarantäne mit weitreichenden Schutzmaßnahmen notwendig wird, müssen Infektionsketten erfolgreich und möglichst lückenlos zurückverfolgt werden öԲԱ. Dabei hilft die Corona-Warn-App.

Die App ist ein wichtiger Baustein für mehr Normalität. Allerdings: Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus ist mit dem Herunterladen der App nicht gebannt. Trotz der derzeit vergleichsweise niedrigen Zahl an Neuinfektionen in Deutschland sind die Gefahren durch das Virus nicht weniger brisant. Andere Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten, oder Nasen- und Mundschutz bleiben auch weiterhin wichtig.

Welche Daten werden wo gespeichert und wer hat Zugriff auf die Daten?

Die App fordert vom Nutzer keinerlei persönliche Daten. Informationen wie Name, Alter oder Anschrift werden von der Corona-Warn-App nicht abgefragt.

Weitergegeben werden ausschließlich Codes, wenn sich zwei Geräte über einen bestimmten Zeitraum nahekommen. Diese Codes ändern sich in kurzen Abständen und verhindern so eine Nachverfolgung des Geräts. Die Liste der empfangenen Codes verbleibt zu jeder Zeit auf dem Endgerät, so dass niemand, außer der lokalen App selbst, Zugriff auf diese Daten erhält. Welches Gerät sich hinter diesem Code verbirgt, lässt sich nicht erkennen, weil der Code verschlüsselt ist und so die Identität des anderen Smartphones schützt.

So könnte beispielsweise eine Person, zu der täglich im Bus ein Kontakt besteht, einen Nutzer selbst dann nicht mit einem Code in Verbindung bringen, wenn eine Liste der verfügbaren Codes einsehbar wäre. Neben diesen Codes sammeln die Geräte in der Nähe keine weiteren Informationen. Eine Verknüpfung mit Benutzerkennungen oder der Seriennummer (IMEI) von Geräten ist nicht möglich. Wie in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vorgeschrieben, ist die Datenminimierung oberstes Gebot.

Wie wird sichergestellt, dass die Daten nicht missbraucht werden?

Die dezentrale Datenspeicherung auf den Geräten sorgt für Datenschutz. Dezentral bedeutet, dass die verschlüsselten Daten nicht auf einem zentralen Server zusammengeführt werden. Die IDs sind vom Benutzer unabhängig, werden zufällig generiert und zunächst nur lokal auf dem Smartphone des Nutzers gespeichert. Die 51und die Deutsche Telekom arbeiten sehr eng mit Experten aus der Datenschutz-Community zusammen und stimmen sich während des Entwicklungsprozesses eng mit diesen ab.

Der quelloffene Code sorgt zudem dafür, dass die Öffentlichkeit die Funktionsweise der App überprüfen und Anmerkungen abgeben kann.

Wie lange speichert die Corona-Warn-App Begegnungen mit anderen Nutzern?

Die Software speichert die Codes der letzten 14 Tage. Meldet sich der betreffende Anwender als mit SARS-CoV-2 infiziert, werden seine eigenen Codes auf einen Server übertragen. Alle anderen Smartphones laden diese Codes herunter, und gleichen daraufhin lokal ab, ob sie einem der Codes des Anwenders begegnet sind.

So funktioniert die Corona-Warn-App.

Bei welchem Abstand und welcher Dauer von Begegnungen mit infizierten App-Nutzern warnt die Software?

Die Corona-Warn-App schätzt anhand der Dämpfung des verwendeten Bluetooth-Signals, ob der Abstand zwischen zwei Geräten mehr oder weniger als zwei Meter beträgt. Diese Nähe wird vom Robert Koch-Institut aufgrund derzeitigen epidemiologischen Informationen als kritisch bewertet. In die Risikoberechnung fließt dann ein, wie lange sich Nutzer während einer Begegnung in verschiedenen Entfernungen zueinander aufgehalten haben. Entscheidend für die Bewertung ist also nicht lediglich die einmalige Entfernung während eines Treffens, sondern der Gesamtverlauf des Kontakts.

Auf welchen Smartphones funktioniert die Corona-Warn-App?

Die Software funktioniert auf iOS- und Android-Geräten. iOS-Geräte benötigen Version 13.5 des Betriebssystems um die App herunterladen zu öԲԱ. Bei Android-Geräten ist Version 6 Voraussetzung zum Verwenden der Lösung. Zusätzlich müssen hier die Google Play Services installiert sein.

Wird die App auch mit den Lösungen anderer Länder interagieren können?

Aktuell konzentrieren sich die Deutsche Telekom und die 51voll auf die Funktionalität der App in Deutschland. Dabei wird die übergreifende Funktionalität mit anderen europäischen Lösungen schon mitgedacht. Derzeit gibt es noch große Unterschiede in Nachbarstaaten bezüglich Entwicklungsfortschritt und der Entscheidung über ein dezentrales oder zentrales Modell der Kontaktfeststellung. Daher ist eine Interaktion der verschiedenen Apps zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Durch das Bluetooth-Protokoll sowie den Standard von Google und Apple wird die Möglichkeit geschaffen, entsprechende Roaming-Funktionalitäten anzubinden. Die 51und die Deutsche Telekom stehen schon im engen Austausch mit anderen Ländern, beispielsweise mit der Schweiz, Niederlande und Frankreich, um eine Interoperabilität über Landesgrenzen zukünftig einrichten zu öԲԱ.

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Corona-Warn-App: So wird sie aussehen /germany/2020/06/corona-warn-app-design-ux/ Fri, 05 Jun 2020 07:00:06 +0000 /germany/?p=150177 Die Entwicklung der Corona-Warn-App geht mit großen Schritten voran. Sehen Sie hier die ersten Entwürfe der App für die Betriebssysteme Android und iOS (iPhone). Im...

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Die Entwicklung der Corona-Warn-App geht mit großen Schritten voran. Sehen Sie hier die ersten Entwürfe der App für die Betriebssysteme Android und iOS (iPhone).

Im Auftrag der Bundesregierung entwickelt die 51zusammen mit der Deutschen Telekom die . Mit ihrer Hilfe soll die Rückverfolgung von Infektionsketten während der anhaltenden COVID-19-Pandemie unterstützt werden.

Der Quelltext der Applikation wurde seit Anfang Mai schrittweise auf Open-Source-Plattform veröffentlicht und ist für jeden frei zugänglich und einsehbar. Durch diesen Ansatz können die Öffentlichkeit und Experten die Funktionsweise der App einsehen, überprüfen und darüber hinaus durch Verbesserungsvorschläge aktiv zum Erfolg beitragen. Seit den ersten Veröffentlichungen am 18. Mai, wurde die Seite mehr als 400.000 Mal aufgerufen. Neben 260 Meldungen (Issues) gab es auch 285 Verbesserungsvorschläge (Pull requests).

Das Design der Corona-Warn-App

Ein wichtiges Ziel bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche war, dass die Anwendung für alle Menschen nutzbar ist. Sie setzt daher auf uneingeschränkte Inklusion, unabhängig von Alter, körperlicher Verfassung und Bildungsstand. Zu diesem Zweck wird die Corona-Warn-App alle Funktionen zur Barrierefreiheit in den Betriebssystemen unterstützen. Die wird zunächst auf Deutsch und Englisch zur Verfügung stehen. Im Anschluss werden weitere Sprachen folgen.

Mit Hilfe von Testern im Alter zwischen 19 und 74 Jahren wurde auf den unterschiedlichen Endgeräten, die Benutzerfreundlichkeit schrittweise angepasst und validiert. Während des ganzen Prozesses arbeitete die 51in enger Zusammenarbeit mit . Eine Initiative europäischer Technologieunternehmen, um aktiv, mit digitalen Lösungen, die COVID-19-Pandemie einzudämmen.

Muster der Corona-Warn-App für Android

 

 

 

 

Die Darstellung für iOS unterscheidet sich nur geringfügig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:


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Corona-Warn-App: Antworten auf häufig gestellte Fragen /germany/2020/05/corona-warn-app-faq/ Wed, 13 May 2020 09:00:37 +0000 /germany/?p=149748 Die 51entwickelt zusammen mit der Deutschen Telekom im Auftrag der Bundesregierung eine App, die bei der Rückverfolgung von Infektionsketten in der COVID-19-Pandemie helfen soll....

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Die 51entwickelt zusammen mit der Deutschen Telekom im Auftrag der Bundesregierung eine App, die bei der Rückverfolgung von Infektionsketten in der COVID-19-Pandemie helfen soll. Erfahren Sie mehr über den Zweck und die Funktionsweise der Software. Ein Überblick.

Die Umgebungsuntersuchung ist eine bewährte Methode zur Bekämpfung von Epidemien. Im ersten Schritt sollen alle angesteckten Personen gefunden werden. Danach wird überprüft, welcher Personenkreis mit den Infizierten in Kontakt stand, und daher möglicherweise ebenfalls angesteckt wurde. Durch die Benachrichtigung aller Betroffenen, die sich daraufhin in Quarantäne begeben sollten, kann so die Ausbreitung des Erregers eingedämmt werden.

Auch in der COVID-19-Pandemie wird dieses Verfahren angewandt. Manuelle Befragungen von SARS-CoV-2-Positiven helfen derzeit dabei, Ansteckungsketten festzustellen. Dieses Verfahren trägt so dazu bei, weitere Infektionen durch frühzeitige Isolation von Kontaktpersonen zu reduzieren.

Wie kann eine App bei der Eindämmung der Pandemie unterstützen?

Die Corona-Warn-App informiert Nutzer per Mitteilung, wenn sie sich in der Vergangenheit für eine bestimmte Zeit innerhalb der näheren Umgebung eines mit SARS-CoV-2 infizierten anderen Nutzers aufgehalten haben.

Im Vergleich zu manuellen Befragungen kann so eine schnellere Benachrichtigung über ein Infektionsrisiko erreicht werden. Gleichzeitig werden die Gesundheitsämter durch die Automatisierung entlastet. Auch können unbewusste Ansteckungsketten erfasst werden – beispielsweise zufällige Begegnungen mit Unbekannten in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Eine präzisere Umgebungsuntersuchung trägt dazu bei, Testkapazitäten für COVID-19 besser zu steuern. Personen mit festgestelltem Infektionsrisiko könnten etwa bevorzugt getestet werden. Zudem ließen sich Isolationsmaßnahmen gezielter einsetzen.

So funktioniert die Corona-Warn-App.

Meldet die App, wenn sich in der Nähe ein mit SARS-CoV-2 infizierter Nutzer aufhält?

Nein. Um die Schutzrechte ihrer Nutzer zu wahren, meldet sie nicht in Echtzeit, ob sich etwa in einem Supermarkt ein infizierter Nutzer befindet. Abstand halten, sowie unterstützend das Tragen eines Schutzes für Mund und Nase, ist auch mit Verwendung der Corona-Warn-App wichtig. Die Applikation liefert schnell Anhaltspunkte für eine mögliche Weitergabe des Erregers, nicht über eine tatsächliche Ansteckung.

Wie funktioniert die App?

Die Software nutzt eine spezielle Bluetooth-Technologie, um andere Smartphones in der Nähe zu erkennen, welche die App ebenfalls installiert haben. Die Geräte tauschen dann anonymisiert verschlüsselte Daten über die Dauer und die physische Distanz ihres Zusammentreffens aus. Der Ort des Kontakts wird dabei nicht übertragen. Ein Algorithmus dient als Maß dafür, ob Zeitraum und Abstand für eine Infektion ausreichen würden. Jene Treffen, bei denen das der Fall ist, werden für eine bestimmte Zeit lokal auf dem Gerät hinterlegt.

Wird nun ein Nutzer positiv auf SARS-CoV-2 getestet, kann er das freiwillig in der App angeben. Nach Bestätigung des Testergebnisses erhalten daraufhin alle relevanten Kontakte eine Warnung auf ihr Smartphone. Sie erfahren jedoch nicht, wann, wo oder mit wem sie ein entsprechendes Zusammentreffen hatten. Datenerhebungen über den vereinbarten Zweck der App hinaus sind ausgeschlossen.

Bluetooth Low Energy (BLE)

Die in der Corona-Warn-App eingesetzte Bluetooth-Technologie unterscheidet sich deutlich von der meist im Alltag genutzten Variante. Eine Kommunikation zwischen diesen Standards ist nicht möglich. BLE ist um ein Vielfaches stromsparender und beeinflusst die Akkuleistung mobiler Geräte kaum. Diese Sparsamkeit wird durch eine geringere Datenübertragungsrate und Reichweite erzielt.

Wie sieht die Arbeitsteilung zwischen der Telekom und der 51aus?

Die beiden Unternehmen haben ein Team geformt und arbeiten mit Hochdruck an der Lösung. Die Deutsche Telekom bringt ihre Expertise rund um Netzwerk- und Mobilfunktechnologie ein und stellt einen sicheren und effizienten Betrieb bereit. Die 51stellt über eine technische Plattform die erforderliche Software-Technologie zur Verfügung und treibt die Entwicklung voran.

Um erfolgreich zu sein, muss die App von einem hohen Anteil der Bevölkerung genutzt werden. Wie lässt sich das erreichen?

Da die Corona-Warn-App dem persönlichen und gemeinschaftlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger dient, setzen die 51und die Deutsche Telekom auf einen verantwortlichen Umgang mit der App und eine hohe Nutzung. Durch größtmögliche Einsicht in die Funktionsweise der Applikation soll Transparenz für Experten, Vereinigungen, Verbände und die breite Bevölkerung geschaffen werden.

Wird die Software quelloffen sein?

Ja. Die Lösung wird „Open Source“ sein und der Quelltext dementsprechend vollständig veröffentlicht. Durch diesen Ansatz können Öffentlichkeit und Experten die Funktionsweise der App einsehen, überprüfen und darüber hinaus durch Verbesserungsvorschläge aktiv zum Erfolg beitragen. Seit dieser Woche ist eine online, auf welcher der Quelltext nach und nach geteilt werden wird.

Weitere Informationen:

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