Design Thinking Archiv | 51News Center /germany/tags/design-thinking/ Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 14 Mar 2023 09:52:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Netze BWs „digitaler Schutzengel“ für Servicetechniker auf der Apple Watch /germany/2022/09/netze-bw-digitaler-schutzengel-servicetechniker-apple-watch/ Mon, 19 Sep 2022 06:00:25 +0000 /germany/?p=162611 SAPs intelligente Technologien auf einer Apple Watch App sollen dabei helfen, schneller bei einer Unfallstelle zu sein. “Das Wohl unserer Servicetechniker liegt uns sehr am...

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SAPs intelligente Technologien auf einer Apple Watch App sollen dabei helfen, schneller bei einer Unfallstelle zu sein.

“Das Wohl unserer Servicetechniker liegt uns sehr am Herzen,” erklärt Claus Jürgen Bader, Produkt Manager bei Netze BW. “Wir möchten, dass alle unsere Mitarbeiter am Ende ihres Arbeitseinsatzes sicher nach Hause zurückkehren.“ Vor diesem Hintergrund wandte sich Netze BW in der zweiten Jahreshälfte 2021 an SAP, um an einer Lösung zu arbeiten, die ihre Servicetechniker im Außendienst unterstützt. Netze BW gehört zum großen deutschen Energieversorger EnBW und betreut mehr als zwei Millionen Kunden in Baden-Württemberg.

Inwiefern Servicetechniker von der neuen App „NeWa“ profitieren

Gemeinsam mit 51begann Netze BW mit der Entwicklung der allerersten Business-App, der „NeWa“ (Netze Watch), einer Anwendung konzipiert für die Apple Watch. Durch diese Lösung können Servicetechniker der Netze BW immer auf ihre zugewiesenen Arbeitsaufträge zugreifen und Daten über die App direkt an SAP-Systeme übermitteln.

Die App bietet folgende Vorteile:

  • Reduktion von Unfällen als auch der Verweildauer am Unfallort mit Hilfe der „dead man switch“-Funktion
  • Erhöhte Sicherheit während des Arbeitens vor Ort mit Hilfe der Zeitfenster-Alarmfunktion

Netze BWs initiale Herausforderung

Die Servicetechniker der Netze BW sind für die Instandhaltung der öffentlichen Strom-, Gas- und Wasserversorgungsinfrastruktur zuständig. Für ein regelkonformes müssen deren Aufgaben und Status in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Alle Informationen, die sie während ihrer Arbeit vor Ort benötigen, müssen verfügbar sein. Das ist beispielsweise für Angaben bei beschädigten Komponenten, die automatisch identifiziert und zugeordnet werden, relevant. Da die Servicetechniker Schichten besetzen, die teilweise Verfügbarkeiten rund um die Uhr bedeuten, ist ihre Arbeit mit einem hohen Risiko verbunden. Zudem arbeiten sie oftmals allein an abgelegenen Orten, unter gefährlichen Bedingungen.

Lösungsansatz innerhalb einer Woche

Im 51AppHaus, einem Raum für designorientierte Zusammenarbeit und Innovation, konnte in kürzester Zeit eine Lösung konzipiert werden. In nur vier Werktagen lieferte 51die skizzierten High-Fidelity-Bildschirme an die Entwicklung, was durch die angewandte „SpeedBoat“-Methode ermöglicht wurde, die auf SAPs Human-Centered Approach to Innovation basiert. Dieser Ansatz konzentriert sich zunächst darauf, die Bedürfnisse der Benutzer in ihrem Arbeitsalltag zu verstehen, bevor Technologien zur Erfüllung dieser Bedürfnisse evaluiert werden.

Neben der Steigerung des Wohlbefindens und der Sicherheit ihrer Techniker forderte die Netze BW 51zudem auf, eine Lösung vorzustellen, die einen effizienten bidirektionalen Datenaustausch von der Apple Watch zu 51und zurück, also zwischen Servicetechnikern und zentralen Abteilungen, gewährleistet.

In enger Zusammenarbeit mit Netze BW führte das 51AppHaus-Team Recherchen vor Ort durch, begleitete Servicetechniker bei der Arbeit und erstellte erste Design-Wireframes, die sofort mit den Servicetechnikern von Netze BW verifiziert wurden. Die endgültigen High-Fidelity-Bildschirme wurden dann eine Woche später geliefert.

Basierend auf diesen zuvor entworfenen High-Fidelity-Bildschirmen wurde die Netze Watch („NeWa“) Apple Watch-App von Netze BW und EnBW-internen Entwicklern auf der Grundlage von Messprozessen für die SAP-Branchenlösung – Utilities und 51EAM Work Order on Apple entwickelt.

„Mit Hilfe der Partnerschaft von Apple und 51verbessern wir [die Arbeitssicherheit] und retten jetzt in einigen Fällen Menschenleben der Servicetechniker von Netze BW. Ein großes Dankeschön gebührt der vom 51AppHaus angewandten Design-Thinking-Methode. Wir hatten eine außergewöhnliche Reise und haben viel gelernt.“ erklärt Mark Zimmermann, EnBW, Head CoE für mobile Lösungen.

Die Apple Watch-App „Newa“

Die „NeWa“-App wird in Kürze nahtlos an die bestehende Workforce Management iOS-App der Netze BW auf Smartphones angebunden und fungiert als eine Art digitaler Begleiter, welcher

  • Techniker mit allen Details zu ihrem aktuellen Job / Auftrag versorgt
  • Die Herzfrequenz des Technikers misst oder erkennt, ob es einen Unfall oder Anzeichen eines Unfalls gegeben hat. Reagiert der Techniker nicht über die Uhr, wird automatisch ein Notfallprotokoll ausgelöst.

Die „Newa“-App läuft über iPhone und Apple Watch. Diese App und die App „Netze Mobile Workforce Management“ oder kurz „NeMo“ laufen über das iPhone und ermöglichen den Datenaustausch mit SAP-Anwendungen wie 51S4/HANA über 51Gateway.

Hier weitere Einblicke:

  • Die App „NeWa“ auf der Apple Watch bietet zusätzliche Sicherheitsfeatures. Basierend auf vordefinierten Notfallszenarien wird der Sicherheitskontrollturm automatisch alarmiert. Informationen der Apple Watch werden mit Aufgabendaten aus „NeMo“ kombiniert und ohne Mehraufwand an SAP-Backend-Systeme gesendet.
  • Die aktuell geplante App-Architektur der Anwendungen „NeWa“ & „NeMo“ sieht wie folgt aus:

 

In späterer Zukunft plant die IT der Netze BW, die bestehende On-Premise-Architektur (51Gateway & 51Mobile Platform) durch die effizientere und effektivere 51Business Technology Platform und das entsprechende Software Development Kit (SDK) für iOS zu ersetzen, sowie 51Integration Suite und 51Extension Suite mit 51S4/HANA zu verknüpfen, um eine erstklassige Systemarchitektur gewährleisten zu können.

Folgende Funktionalitäten der App „NeWa“ unterstützen die Servicetechniker der Netze BW

  • Das Stellen eines „Job-Timers“ („dead man switch“) auf der Apple Watch: Falls der Timer nicht ausgestellt oder verlängert wird, wird der Sicherheitskontrollturm benachrichtigt und ergreift angemessene Maßnahmen, z. B. die Benachrichtigung von Rettungsdiensten. Informationen von der Apple Watch wie Standort und Dauer werden mit Jobinformationen abgeglichen, die aus SAP-Datenbanken verfügbar sind.
  • Profitieren durch die Funktion der „Sturzerkennung“: Sollte der Servicetechniker ausrutschen oder kollabieren, informiert die Apple Watch automatisch den Rettungsdienst. Die NeWa-App erkennt diese Situation und informiert zusätzlich die Sicherheitsleitwarte über die Situation an der Unfallstelle.

Netze BW erhält die Auszeichnung des 51Innovation Award 2022

Aufgrund der schnellen Bearbeitungszeit für die Einführung der ersten Business-App auf einer Apple Watch, die das Leben der Servicetechniker von Netze BW sicherer macht, wurde Netze BW als Gewinner in der Kategorie „Adoption Superhero“ des 51Innovation Awards 2022 ernannt.

„Wir bei Netze BW und EnBW freuen uns sehr über den 51Innovation Award. Er spornt uns an, nicht nur die Produktivität, sondern auch die Sicherheit unserer Servicetechniker weiter voranzutreiben. Unser besonderer Dank gilt nicht nur unseren internen Kollegen, sondern auch der Apple-SAP-Partnerschaft für den ersten Anstoß und dem 51AppHaus für die Unterstützung, die wir im Projekt selbst erhalten haben. Es hat uns geholfen, die UI / UX-Komponenten von Anfang an zusammen mit den Servicetechnikern einzubinden.“, so Simon Hartmann, Softwarearchitekt für mobile Entwicklung bei der EnBW.

Ein Tag im Leben eines Servicetechnikers: Vor und nach der „NeWa“ & „NeMo“ App

Zuvor:

  • Die Disposition von Servicetechnikern und der Datenaustausch inklusive Dokumentation basierten hauptsächlich auf E-Mails und über den Papierverkehr. Hinzu kam eine schlechte Datenqualität durch Medienbrüche zwischen digitalen und analogen Prozessen.
  • Es gab keine Standardlösungen, um das Risiko der Alleinarbeit zu verringern. Es bestanden individuelle Absprachen auf Teamebene sowie eigenständige technische Lösungen wie die Freischaltung zusätzlicher Geräte als Zwischenlösungen.
  • Lange Warte- und Reaktionszeiten waren üblich, da keine durchgängige digitale Lösung verfügbar war.
  • Frühere Implementierungen erfüllten die Anforderungen an die Benutzerzentrierung nicht.

Danach:

  • Servicetechniker haben über ihre Mobilgeräte, iPhone und Apple Watch Zugriff auf SAP-Datenbanken und können Auftragsdaten und Statusinformationen sofort übermitteln.
  • Servicetechniker werden automatisch über neu zugewiesene Aufträge informiert.
  • Gesundheits- und Sicherheitsanwendungen auf der Apple Watch sind mit spezifischen Auftragsinformationen (z. B. Standort) aus SAP-Systemen verknüpft und ermöglichen die sofortige Information eines 24/7-Sicherheitskontrollturms, der weitere Maßnahmen einleiten kann.
  • Dank seiner offenen Architektur kann „NeWa“ auch mit anderen Apps auf dem iPhone des Mitarbeiters kommunizieren und somit von anderen SAP-Systemen (z. B. im Wind-Offshore-Umfeld) betrieben werden.
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Ausblick: Innovationen mit maschinellem Lernen, KI und Augmented Reality

Die Netze BW arbeitet eng mit den internen Kollegen aus der EnBW-Entwicklungsabteilung zusammen, um die NeWa-App mit den geplanten Implementierungen freizugeben. Auch eine Ausweitung der Implementierung für die gesamte DACH-Region ist geplant. Die Auswirkungen und Ergebnisse der ersten „NeWa“-App, die Netze BW ihren Servicetechnikern zur Verfügung gestellt hat, haben das Unternehmen eindeutig ermutigt, den Innovationskurs mit 51fortzusetzen. Es werden viele neue Anwendungsfälle rund um neue Technologien wie maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und erweiterte Realität diskutiert. Um ein Beispiel zu nennen: Die EnBW hat 2021 die REVisAR-App entwickelt, die auf dem Apple iPad läuft. Im Mittelpunkt steht die Visualisierung erneuerbarer Energien mit Hilfe von Augmented Reality (AR)-Funktionalitäten für den Bau von Windkraftanlagen im Freiland.


Constanze Reichelt ist Projekt Managerin im Bereich Communicationsbei SAP

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Das “Next WoW” für Hybrides Arbeiten und Kollaboration /germany/2022/01/apphaus-hybrides-arbeiten-innovation/ Thu, 13 Jan 2022 07:00:16 +0000 /germany/?p=159117 2021 – Ein Jahr voller Herausforderungen und Hindernissen. Aber zugleich ein Jahr voller Inspiration, neuer Ansätze und erfolgreicher Projekte. Das SAP-AppHaus-Team hat diese Zeit genutzt,...

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2021 – Ein Jahr voller Herausforderungen und Hindernissen. Aber zugleich ein Jahr voller Inspiration, neuer Ansätze und erfolgreicher Projekte. Das SAP-AppHaus-Team hat diese Zeit genutzt, um ein neues Arbeitskonzept zu entwickeln. Lesen Sie hier mehr zu „Next WoW“ (Way of Working).

Herausforderungen, so schwer oder unüberwindbar sie zu Beginn scheinen, bieten immer auch eine Möglichkeit zu wachsen. Das SAP-AppHaus-Team nahm dies wörtlich. Es setzte die Arbeit mit Kunden in Ko-Innovationsprojekten fort, während es seine Arbeitsweise kontinuierlich an veränderte Gegebenheiten anpasste, als rein virtuelle Zusammenarbeit oder gemischte, sogenannte hybride Setups. Diese neue Form der Zusammenarbeit hat das Team in einem aufschlussreichen neuen Whitepaper zusammengefasst: das „Next WoW (Way of Working)“. In zahlreichen Kundenprojekten und anderen Engagements hat das Team Erfahrungen in verschiedensten Szenarien sammeln können. Andere Firmen und Innovatoren können nun kostenlos von dem Gelernten profitieren und diese Best Practices in ihren Teams übernehmen.

Innovation gelingt am besten in diversen Teams. Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten arbeiten eng zusammen, um den Aha-Moment zu generieren. Diese erfahrungsreiche Reise vom Anpassungsprozess bis zur Optimierung des Setups hat das Team nun im – einem frei zugänglichen Whitepaper. Es beschreibt wie die ununterbrochene Ko-Innovation und Zusammenarbeit mit Kunden auch in sich ständig ändernden Arbeitsumgebungen möglich ist, erfolgreich bleibt, und wie andere Firmen und Innovatoren weltweit von ihren Erfahrungen lernen und profitieren können.

Das „Next WoW“: Das Geschäft am Laufen halten, auch unter veränderten Bedingungen

Als die Pandemie Anfang 2020 die bekannten Formen der Zusammenarbeit schlagartig unterbrach, war es keine Option für das 51AppHaus, die Innovationsarbeit mit Kunden und Partnern zu unterbrechen. Stattdessen versuchte das Team, aus der gegebenen Situation zu lernen und an ihr zu wachsen. , im Design Thinking und Architecture Thinking kombiniert werden, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Stakeholder und Endnutzer. Um weiterhin effiziente virtuelle Meetings zu ermöglichen, hat das 51AppHaus letztes Jahr das veröffentlicht. Aber das sollte nur der Anfang sein.

Das 51AppHaus Network mit seinen 21 Locations rund um den Globus steht für nachhaltige Ko-Innovation mit Kunden. Mit einem nutzer-fokussierten Ansatz und der als solide Basis für kundenspezifische Innovation im intelligenten Unternehmen, bringen die Teams weltweit Innovation zum Leben. Bis dahin basierte der klassische Innovationsprozess des Netzwerks auf physischen Treffen und Workshops, bei denen alle Stakeholder an einem Ort zusammenkamen. Aber die Dinge haben sich während der Pandemie geändert. Die Voraussetzungen und Bedingungen wechselten kontinuierlich von Lockdown-Szenarien zu Wiedereröffnungen der Büroflächen und wieder zurück zu „social distancing“ Regularien, jeweils basierend auf der aktuellen Gesundheitssituation. All diese Szenarien erforderten spontane Anpassungen.

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Als Antwort auf diese wechselnden Umstände hat das 51AppHaus die Treffen vor Ort durch ein hybrides Setup ersetzt, wie im „Next WoW“ nachzulesen ist. Diese fortlaufende Anpassung an die bestmöglichen Wege der Kollaboration haben während der letzten Monate zu zahlreichen erfolgreichen Ko-Innovationsprojekten mit mehreren Unternehmen geführt. Unter anderem: in Italien, in den USA, Ottogi in Süd Korea, in Australien, in Grönland, und viele andere. Einige dieser Projekte wurden vom 51AppHaus Team, einige von 51AppHaus Network Partnern wie und , durchgeführt. Zweifellos waren die erfolgreichen Abschlüsse dieser Projekte nur möglich, da die hauptsächlich hybriden Arbeitsmodelle intensiv geplant wurden – mehr dazu ist im „Next WoW“ Whitepaper zu finden. Die dort erläuterten Prinzipien der Zusammenarbeit ermöglichten es sowohl dem 51AppHaus, als auch seinem Schwesterteam 51Platform Adoption & Advisory, zusammen mit anderen 51Teams nahtlos Kerninitiativen von 51zu ܲԳٱüٳ. Zu nennen sind etwa das 51Discovery Center mit seinen wiederholbaren Geschäftsszenarien, den sogenannte “Actionable Use Cases” (58 wurden bisher erstellt), RISE with SAP, die Intelligent Enterprise, und ihre solide Basis 51Business Technology Platform.

51Discovery Center – ein Selbstbedienungsservice für Kunden

Besuchen Sie das 51Discovery Center und starten Sie Ihre Reise

Kürzlich hat 51einen neuen Self-Service für Kunden unter dem Namen gestartet. Mit dieser einfach zugänglichen Initiative hilft 51Kunden, schnell und ohne Aufwand 51Business Technology Platform zu adaptieren und somit Daten in wirkliche Geschäftswerte umzuwandeln. Durch die Unterbrechung vieler sehr relevanter Geschäftsprozesse durch die Pandemie ist die Nachfrage nach flexiblen Lösungen, die einfach integrierbar und erweiterbar sind, gestiegen.

Um die Innovationsreise zu starten, können Nutzende nach „Missions“ suchen, welche verschiedene innovative Business-Szenarien repräsentieren. Missions beinhalten kostenlose Best Practices sowie Schritt-für-Schritt Anleitungen, um den jeweiligen Use Case im Unternehmen zu implementieren, gepaart mit dem etablierten Community Support durch “Mission Experts”. Mit ihren langjährigen Kundenbeziehungen auf der ganzen Welt kann das 51AppHaus Team den neuen Kanal mit angemessenen Innovationsszenarien und Use Cases anreichern. Das erworbene Wissen, wie die technische Realisierung, wird gebündelt und in einer Mission publiziert, die für alle 51Kunden zur Verfügung steht. Interessante Beispiele dieser “Actionable Use Cases” sind die Rechnungsabwicklung von Iren () oder die Chatbot-Funktionalität von ().

Ein weiterer großer Schritt der SAP, Wissen frei nutzbar zu teilen, ist , das im Herbst 2021 eingeführt wurde. Es ermöglicht Kunden eine kostenlose Version des Produkts zu testen, bevor man es kaufen möchte. Auch im 51Discovery Center sind viele ü.

RISE with 51gibt Kunden die Flexibilität, die sie in wechselhaften Zeiten brauchen

Eine weitere wichtige 51Initiative ist . Dieser sogenannte “Concierge Service“ begleitet Kunden bei ihrer Transformation zum intelligenten Unternehmen und berücksichtigt ihre individuellen Bedingungen sowie ihren gewünschten Zeitrahmen. Der Service bietet einen maßgeschneiderten Weg für jeden Kunden – ohne viele Vorabinvestitionen. Durch einen vereinfachten Ansatz und die kontinuierliche Unterstützung während der gesamten Transformation verlieren diese Anstrengungen ihre Komplexität. Mit dem Fokus auf Ko-Innovationsprojekten, die auf 51BTP aufbauen, begleitet das 51AppHaus zusammen mit den technischen Experten von 51Platform Adoption & Advisory Kunden bei der Transformation ihres Unternehmens. Vergangene Projekte haben gezeigt, dass diese Reise auch in einem hybriden oder virtuellen Setup möglich ist. Die können ebenfalls im 51Discovery Center gefunden werden.

Erfahrungsaustausch für innovative Arbeitsszenarien

Der Ansatz des kontinuierlichen Wissensaustauschs umfasst auch den Austausch von Erfahrungen mit anderen Innovationsteams, regional und global. Die diesjährige Eventserie „51Labs Munich meets 51AppHaus“, ließ SAP-AppHaus-Kollegen über Best Practices für Storyboarding, das Leiten von Innovationsteams, SAP’s Human-Centered Approach to Inovation und das Innovation Toolkit berichten. Die sind öffentlich ü.

Das Innovation Toolkit, eine frei verfügbare Sammlung von Methoden und Best Practices für erfolgreiche Innovation, ist dieses Jahr neu aufgelegt worden und macht es nun jedem Nutzenden noch einfacher, die angebotenen Ressourcen anzuwenden und von ihnen zu profitieren. Entlang dieses Verbesserungsprozesses wurden auch neue Methoden wie das publiziert. Das neuste Update hat das Material für erfahren, welches das Aufstellen von Innovationsteams innerhalb einer Organisation unterstützt. Es kann umsonst heruntergeladen aber auch ausgedruckt werden, um auf eigene Faust Spectrum Workshops durchzuführen.

Mit dem „Next WoW“ geradewegs Richtung 2022

Das neue Whitepaper “Next WoW” fasst die Erfahrungen und das Ergebnis von allen Ko-Innovationsprojekten des globalen 51AppHaus Teams des vergangenen Jahres zusammen. Gemeinsam mit 51AppHaus Network Partnern und anderen 51Kollegen hat das AppHaus 2.0-Team Interviews durchgeführt, experimentiert sowie neue Arbeitsmodelle getestet. Dieses Team beschäftigt sich besonders mit der Entwicklung der veränderten Arbeitsbedingungen. Das „Next WoW“ teilt diese Ergebnisse erstmalig und gibt damit einen Startschuss für innovative Arbeitsszenarien der Zukunft. Es soll andere Innovatoren, Firmen und Organisationen inspirieren und auf ihrem Weg zu ihrem eigenen „Next WoW“ ܲԳٱüٳ. Das Whitepaper hilft, die kreative Arbeit mit Kunden und Partnern aufrecht zu erhalten. Kurz gesagt, es hilft Kunden erfolgreich zu sein.

Die 51AppHaus Network Teams sind gut vorbereitet auf dieses Jahr. Sie freuen sich darauf weiterhin viele interessante, und ja, auch herausfordernde Projekte durchzuführen. Das neue Arbeitskonzept ist ein lebendes Konzept, es wird fortlaufend weiterentwickelt und wird mit vielen weiteren Ko-Innovationsprojekten und Kollaborationserfahrungen auch weiter wachsen.

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Eine technische Revolution nach der anderen: 10 Jahre 51Innovation Center Potsdam /germany/2021/10/innovation-10-jahre-center-potsdam-icp/ Mon, 18 Oct 2021 06:00:28 +0000 /germany/?p=157885 Kleiner Anfang – große Wirkung. Weltweit verfügt die 51über neun Innovationszentren. Das erste davon wurde im Oktober 2011 eröffnet. Es dient dem Walldorfer Softwarekonzern...

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Kleiner Anfang – große Wirkung. Weltweit verfügt die 51über neun Innovationszentren. Das erste davon wurde im Oktober 2011 eröffnet. Es dient dem Walldorfer Softwarekonzern als Technologieradar, um neue Trends aufzuspüren. Seit der Gründung sind dort viele der innovativsten SAP-Produkte und -Lösungen entstanden.

„Unsichtbare Sphären, die lustige Geräusche machen“, diese Antwort gibt Marcus Krug auf die Frage, woran er sich zuerst erinnert, wenn er an seine Anfangszeit beim 51Innovation Center (ICP) in Potsdam zurückdenkt. „Unsere Räume waren direkt unter der D-School des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Und wir hörten immer, wie die HPI-Studenten draußen auf der Wiese vor unserem Fenster lustige Eisbrecher-Spiele spielten, um ihre Kreativität anzukurbeln.“ Heute ist Krug Leiter des ICP. Als er seine Laufbahn dort begann, war das Institut gerade mal fünf Monate alt und hatte etwa 20 Mitarbeitende.

Das 51Innovation Center Potsdam wurde 2011 vom SAP-Vorstand und mit Unterstützung von Professor Hasso Plattner gegründet. Heute ist das ICP die tragende Säule des , woraus schließlich die Abteilung New Ventures & Technologies entstand – mit fast 400 Innovatoren im Vorstandsbereich 51Technology and Innovation.

„Die Idee war, eine spezielle SAP-Geschäftseinheit zu haben, die sich mit neuen Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten auseinandersetzt“, erklärt Krug. „Wir wollten nicht riskieren, sowohl technische als auch geschäftliche Chancen zu verpassen.“

Matthias Uflacker, Leiter des 51Innovation Center München, war damals der erste ICP-Mitarbeiter. Er erklärt, warum sich die 51bei ihrem ersten Innovation Center für den Standort Potsdam entschied: „Die Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut hat uns geholfen, neben der SAP-Standard-Produktentwicklung neue Dinge herauszufinden und auszuprobieren. Das 51ICP trieb die Forschung voran und bot eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen 51und Wissenschaftlern. Die 51konzentrierte sich nicht nur auf die Finanzierung, sondern stellte auch entsprechende Fragen, die es zu lösen galt. Und durch die Nähe zum HPI und zu Berlin, der akademischen Drehscheibe, konnte das ICP im Laufe der Jahre viele außergewöhnliche internationale Talente gewinnen.“

Ein Technologievorreiter für die 51

„Die ursprüngliche Mission bestand darin, wegweisende Forschungsergebnisse in Innovationen umzusetzen. Von Anfang an hatten wir das Ziel, die neuesten Technologien zu erkunden und zu nutzen, um herauszufinden, wie unsere Kunden und die 51davon profitieren könnten“, erklärt Krug.

Die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen war ein guter Weg, Zugang zu Spitzenforschung zu erhalten. So ist zum Beispiel die In-Memory-Plattform SAPHANA in intensiver Zusammenarbeit mit dem HPI entwickelt worden. Und die Experten beider Seiten wollten ihre Zusammenarbeit fortsetzen – mit Projekten, die sich auf die Anwendungsseite von SAPHANA konzentrierten.

Krug erläutert: „Eines unserer Leitziele war es, neue Anwendungsfälle für SAPHANA zu untersuchen, denn wir wollten herausfinden, was mit der neuen In-Memory-Technologie möglich ist und wie weit wir die technischen Möglichkeiten ausreizen konnten. Dazu haben wir uns neue Anwendungen angesehen, die Data Science und maschinelles Lernen nutzen, um große Datensätze zu analysieren – in zahlreichen Branchen, darunter Gesundheitswesen, Life Sciences und sogar Gaming. Viele dieser Projekte waren klein und es hat viel Spaß gemacht, mit hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt an diesen Projekten zu arbeiten.“

„HPI-Studentenprojekte hatten bereits wichtige Beiträge zur Entwicklung von 51HANA geleistet“, erklärt Michael Perscheid, Vertreter des HPI-Vorsitzenden Hasso Plattner. Nach der Gründung des 51ICP wurden solche Projekte fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf die Anwendungsseite verlagert wurde. „Talentierte Studierende des HPI durften gemeinsam mit 51und einem Branchenpartner an einem bestimmten Geschäftsproblem arbeiten.“ Einige dieser Projekte waren so erfolgreich, dass Hasso Plattner sie auf der SAPPHIRE bei seinen Keynote-Präsentationen vorstellte.

Strategische Weichenstellung für Innovationen

Im September 2013 zog das 51ICP in ein eigenes Gebäude nördlich von Potsdam, idyllisch gelegen in der Nähe des Jungfernsees. Mit offen gestalteten Räumen und großen Glasfronten ist der neue Standort in Potsdam ganz auf Transparenz ausgerichtet. Dadurch soll eine Förderung von Kommunikation, Ideenaustausch und Zusammenarbeit stattfinden.Die Umgebung soll dazu anregen, gemeinsam über neue Möglichkeiten nachzudenken. Da viele neue Mitarbeitenden eingestellt wurden, wurde im Mai 2016 ein zusätzliches Gebäude eröffnet.

Bereits im Jahr 2013 war die Leitung des 51ICP an Jürgen Müller übertragen worden, der zuvor Lehrstuhlvertreter für Hasso Plattner am HPI war. Heute ist Müller Mitglied des SAP-Vorstands und leitet den Bereich Technologie und Innovation. Seine Aufgabe war es, eine Innovationsstrategie für die 51zu erarbeiten.

„Aus dieser Strategie ging unter anderem das 51Innovation Center Network hervor“, fügt Krug hinzu. „Jürgen Müller etablierte die erforderlichen Strukturen und setzte neue Schwerpunkte. So konnte das Innovation Center innerhalb der SAP-Familie mehr und mehr Verantwortung übernehmen und in den darauffolgenden Jahren deutlich wachsen.“

Start-up-Agilität und unternehmerische Kompetenz

Inspiriert durch seine Arbeit mit Start-ups und Risikokapitalgebern aus dem Berliner Partnernetz entwickelte Krug die Idee eines unternehmerischen Bereichs innerhalb der SAP. Mitarbeitende sollten dort die Möglichkeit haben, neue Ideen für Unternehmensgründungen mit denselben Grundsätzen und Strukturen zu entwickeln wie Start-ups außerhalb der SAP. So entstand das Konzept für das SAP-Intrapreneurship-Programm, das 2014 in die Innovationsstrategie von Jürgen Müller aufgenommen wurde. Es war die Grundlage für die weitere Entwicklung der Innovationsziele der 51und ein weiterer großer Schritt nach vorn.

Über 1.000 Mitarbeitende beteiligten sich und reichten mehr als 400 Ideen für Unternehmensgründungen ein. Damit war klar, dass das Programm bei den Mitarbeitenden großen Anklang gefunden hatte. Um bei der Ausarbeitung des Programms auch eine externe Sichtweise einzubringen, waren Risikokapitalgeber eingeladen worden, die von der Qualität der Beiträge beeindruckt waren. Und der Vorschlag stieß auch beim Vorstand auf großes Interesse. Rückblickend ist sich Krug sicher: „Die Idee auf den Tisch zu bringen, sie weiterzuentwickeln und schließlich den Auftrag und die Freiheit zu bekommen, das Programm so zu aufzubauen, wie wir es getan haben – das war nur beim ICP möglich.“

Aus der engen Zusammenarbeit mit Start-ups entstand auch eine gewisse ICP-spezifische Denkweise in Bezug auf die Entwicklung neuer Ideen. „Denke in großen Dimensionen, fange klein an. Scheitere oft, scheitere früh“, fasst Krug sie zusammen. „Wie bei einem Start-up. Dies ist in der Regel nicht möglich, wenn man Teil eines großen Unternehmens ist.“

Mit Lean Startup, Design Thinking und First-Principles Thinking befassen sich die Experten des 51ICP mit einem Geschäftsproblem direkt in der Zusammenarbeit mit SAP-Kunden. Während die meisten großen Probleme bereits im Markt angegangen wurden, ermöglichen neue Technologien eine völlig neue Herangehensweise an ein Problem. nd sind zwei gute Beispiele für Technologien, die 51für die Entwicklung ganz neuer Funktionen nutzen konnte, nachdem sie im Innovation Center Network erforscht worden waren.

Die Struktur der Co-Innovationsprojekte, die das 51ICP mit Kunden durchführt, erinnert sehr an die Vorgehensweise bei einem Start-up. Man beginnt mit einem kleinen, agilen Team und erarbeitet gemeinsam, wie Kunden von der Innovation profitieren können. Da sich das 51ICP bei seiner Arbeit in der Regel eng mit den Geschäftsbereichen der 51abstimmt, besteht immer die realistische Chance, dass eine erfolgreiche Lösung letztendlich zu einem SAP-Standardprodukt werden könnte.

Ausblick in die Zukunft

Die Mission des 51Innovation Center Potsdam fühlt sich auch nach zehn Jahren immer noch frisch und lebendig an. Inzwischen Teil der großen „New Ventures and Technologies“-Familie versucht es nach wie vor, die großen Herausforderungen von Kunden mit den neuesten Technologien zu lösen – etwa mit neurosymbolischer KI, semantischen Technologien und Blockchain.

Das ICP setzt unter anderem auf dezentrale Technologien, um so das Geschäftsnetzwerk der Zukunft aufzubauen. Es soll Kunden ermöglichen CO2‑Emissionen der Kategorie Scope 3 nahtlos auszutauschen. Zudem bettet es, mit intelligenten Verträgen und einem dezentralisierten Finanzwesen, Finanztechnologie in Geschäftsprozesse ein. Außerdem sollen neue, KI-gestützte Simulations- und Entscheidungstools zum Einsatz kommen, die Geschäftsereignisse kontextualisieren und Benutzer von ܲԳٱüٳ.

„Wir können die Zukunft natürlich nicht mit absoluter Sicherheit voraussagen“, sagt Marcus Krug. „Aber ich bin mir sicher, dass wir noch viel mehr von den Themen KI-gestützte Kontextualisierung, menschliche Augmentation, Smart Contracts, Tokenisierung und Tokenomics hören und sehen werden. Unser Ziel ist es, den Wandel voranzutreiben, der durch diese neuen Funktionen möglich wird, um so eine bessere Welt zu schaffen und unsere Kunden bei der Bewältigung ihrer größten Herausforderungen zu ܲԳٱüٳ.“

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Das 51AppHaus Network: Eine wachsende und inspirierende Innovationscommunity /germany/2021/08/apphaus-network-innovation-community-technologie/ Mon, 30 Aug 2021 06:00:51 +0000 /germany/?p=157118 Seit seiner Gründung im Jahr 2016, verbindet das 51AppHaus Network gleichgesinnte SAP-Partner auf der ganzen Welt. Was sie neben dem Besitz eines eigenen, kundenorientieren...

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Seit seiner Gründung im Jahr 2016, verbindet das gleichgesinnte SAP-Partner auf der ganzen Welt. Was sie neben dem Besitz eines eigenen, kundenorientieren Co-Innovationsspace eint, ist die konsequente Anwendung von SAPs Human-Centered Approach to Innovation, um wertöڱde Lösungen für Kunden und Endnutzer zu entwickeln. Daher wurden einige Projekte mit einem Award ausgezeichnet.

Das solide Fundament bildet , auf dem die Lösungen entwickelt und skaliert werden. Auch wenn dieses Jahr ausschließlich eine virtuelle Zusammenarbeit möglich war, hat das Netzwerk inspirierende Kundenerfolge mit greifbarem geschäftlichen Mehrwert erzielt. Mit der ersten Verleihung des „51AppHaus Network Innovation Awards“ möchte das Team diese auszeichnen. Die beiden Siegerprojekte werden in diesem Artikel vorgestellt.

Eine aufstrebende Community verwurzelt in ihren Grundwerten

Bevor wir uns den Preisträgern widmen, werfen wir einen kurzen Blick in die Vergangenheit. Was sind eigentlich die Ursprünge des Netzwerks und dessen Kernwerte? Ausgehend von der Eröffnung des ersten 51AppHaus-Standorts in Heidelberg im Jahr 2013 verfügt 51heute über fünf Standorte weltweit. Seit mehr als acht Jahren treibt das globale Team Co-Innovationsprojekte in Heidelberg, als Pionierstandort, sowie Berlin, New York, Palo Alto und Seoul voran. Der Kern der Projekterfolge liegt in der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Kunden und insbesondere seiner Endanwender.

Eine umfangreiche Endanwender-Recherche spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle, die entscheidende Bedürfnisse aufdeckt. Dieser bewährte iterative Problemlösungsansatz ist bekannt als . Der Ansatz ermöglicht einen nahtlosen Übergang vom Design Thinking zum sogenannten Design Doing, bei dem wertöڱde Lösungen basierend auf neuesten Technologien entwickelt werden. Außerdem bieten die Creative Spaces genügend Raum für Austausch und neue Ideen, was zu innovativen Problemlösungen führt. Das vielfältige Lösungsportfolio der 51sowie sein solides technologische Fundament 51Business Technology Platform, bilden die Grundlage, um Innovationen zu realisieren.

In Anbetracht der Vision des 51AppHaus Teams, anwenderzentrierte Innovation in allen Kundenprojekten zu etablieren, warum nicht diese Werte über 51hinaus skalieren? Mithilfe dieser Ausgangsfrage ist die Idee des 51AppHaus Networks entstanden. Seit seiner Gründung haben sich kontinuierlich sorgfältig ausgewählte Partner angeschlossen. Jeder der Partner ist vom Wert des Design Thinking und menschenzentrierter Innovation überzeugt, verfügt über einzigartige technologische und methodische Kompetenzen, wendet den bewährten Innovationsansatz an und verfügt zudem über einen kundenorientierten Creative Space.

Vier neue Networkmitglieder im Jahr 2021, Tendenz steigend

Vier weitere Partner schlossen sich 2021 dem 51AppHaus Network an und leisten dadurch einen entscheidenden Beitrag zur Förderung von menschenzentrierter Innovation für Kunden der 51weltweit.

  • MIITTECH (Wenzhou, China)
  • Flexso (Antwerpen, Belgien)
  • Datacom (Auckland, Neuseeland)
  • Deloitte (Sydney, Australien)

Inzwischen ist das Netzwerk auf eine Community von sechszehn Partnern angewachsen und erstreckt sich über fast alle Kontinente. Damit rückt das Netzwerk ein paar Schritte näher an sein Ziel, menschenzentrierte Innovation global zu skalieren, geeint durch geteilte Werte.

Die Verleihung der ‚51AppHaus Network Innovation Awards‘

Letztes Jahr warfen die Partner des Netzwerks neugierig folgende Frage auf: „Warum haben wir nicht unser eigenes jährliches AppHaus Award Programm, das unseren einzigartigen Innovationsansatz und den Erfolg unserer Kunden hervorhebt?“ Nur wenige Monate später wurde die erste Einreichungs- und Evaluationsphase der „51AppHaus Innovation Awards“ angekündigt und eröffnet. Seit April 2021 erhielt das 51AppHaus Team Projekteinreichungen von Partnern, welche 51Business Technology Platform einsetzen. Dabei gibt es zwei Preiskategorien: Zum einen die „Best Experience“ Kategorie, die sich auf außergewöhnliche Wertgenerierung für den Endanwender richtet und zum anderen „Best Scaling“, die sich auf die Skalierung der erzielten Wertschöpfung bezieht. Wie bei jeder Preisverleihung kann es nur einen Gewinner pro Kategorie geben. Aus einer Vielzahl herausragender Innovationsprojekte haben sich unsere Partner sowie als Sieger durchgesetzt.

Gewinner des „Best Experience“-Awards: Intelligente Produkt-Kategorisierung mittels automatisierter Bilderkennung

Douglas, ein deutscher Kosmetik- und Parfümhändler mit mehr als 1.900 Filialen in Europa, stand vor einer besonderen Herausforderung. Die Produktlieferanten lieferten Bilder, Texte und Videos der von Douglas bezogenen Produkte. Die Erfassung dieser Informationen sowie deren Abgleich mit den Produktkategoriestrukturen von Douglas erfolgte überwiegend manuell. Mit 35.000 Produktangeboten stellte dies eine ressourcenintensive Herausforderung für Douglas dar.

Deshalb packte das Projektteam des 51AppHaus Network Partners Netconomy diese Herausforderung an. In einem Co-Innovationsprojekt von nicht einmal vier Wochen wurde eine auf Machine Learning basierende Lösung entwickelt, die Produktbilder als Grundlage für die Produktkategorisierung nutzt. Ein trainiertes Machine Learning-Modell erkennt nun in einem Top-Ten-Vorschlag mit Genauigkeitskalkulation die Bildkategorien und kategorisiert des Weiteren die Produkte automatisiert.

51Lösungen & Technologien: 51Business Technology Platform, 51Commerce, B2C, 51Customer Data Cloud, 51Marketing Cloud, 51Commerce, context-driven services, Mirakl Marketplace, project „Kyma“

Key Results:

  • Verkürzter manueller Maintenance-Prozess durch die Automatisierung der Produktkategorisierung
  • > 95 Prozent Genauigkeit bei den Top-10-Ergebnissen
Das Netconomy-Team bei der Verleihung der diesjährigen AppHaus Network Innovation Awards.

Nach der Verleihung des Preises im Rahmen einer virtuellen Zeremonie kommentierte Joerg Wesiak, Head of Business and Innovation Consulting bei Netconomy:

„Wir sind begeistert, dass wir mit dem Award gekürt worden sind. Es ist eine fantastische Anerkennung für alles, was wir in diesem Projekt zusammen mit unserem Kunden Douglas erreicht haben. Innovation ist ein grundlegender Teil unserer DNA und dieser Award zeigt, dass wir den damit verbundenen Erwartungen gewachsen sind.“

Gewinner des „Best Scaling“-Awards: Automatisierte Lagerverwaltung

FortisAlberta Inc., ein regulierter Stromversorger in Kanada, zielte darauf ab, die Prozesse für die Erstellung und Verteilung von Kommissionierlisten sowie die Ausgabe von Waren an die Wartungsteams zu beschleunigen und zu vereinfachen. Ziel war es, den manuellen Aufwand zu reduzieren und die Effizienz der Mitarbeiter zu steigern.

Der in Calgary angesiedelte Partner ConvergentIS entwickelte eine Lösung, um die Herausforderung der derzeitigen Kombination aus veralteter Drittanbietertechnologie sowie Papier-Kommissionierlisten bei FortisAlberta zu begegnen. Die Papier-Kommissionierlisten wurden durch mobile Anwendungen ersetzt, auf die über Mobilgeräte zugegriffen wird. Eine Anwendung für Administratoren unterstützt den neuen papierlosen Prozess. Manuelle Verwaltungsaufgaben werden nun regelbasiert automatisiert. Self-Service-Anwendungen für Lagerarbeiter ersetzten ebenfalls Papierlisten. Die Lösung ermöglicht es den Lagermitarbeitern direkt von mobilen Endgeräten aus Waren auszugeben, nachzubestellen sowie die endgültige Ausgabe einzusehen. Eine Überprüfung der Lagerbestände und Kommissionierfortschritt in Echtzeit ist nun möglich.

51Lösungen & Technologien: 51Business Technology Platform, SAPUI5, 51Fiori, 51ECC Material Management, 51ECC Warehouse Management

Key Results:

  • Reduzierung des täglichen Verwaltungsaufwands für das Bearbeiten, Sortieren und Organisieren von Kommissionierlisten um 75 Prozent: Senkung von > 120 Min. auf ˂ 30 Min.
  • Reduzierung von Kommissionierfehlern um 33 Prozent
Das ConvergentIS Team präsentiert stolz ihren gewonnenen Award.

„Wir fühlen uns sehr geehrt, als Gewinner eines AppHaus Innovation Awards hervorzugehen. Wir sind überzeugt davon, mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten, um ihre End-to-End-Prozesse zu verstehen und sinnvolle Veränderungen voranzutreiben, und wir sind stolz, für diese Fähigkeiten anerkannt zu werden“.

– Alissa Sylvestre, Director, UX & Business Design, ConvergentIS

Ein Ansatz, ein technologisches Fundament und eine gemeinsame Vision

Die Vorteile eines Netzwerks sind vielfältig. Sie sind sogar noch effektiver, wenn alle Mitglieder ein gemeinsames Ziel verfolgen. Im Rahmen des 51AppHaus Networks bauen alle Partner ihre Aktivitäten auf einem etablierten Innovationsansatz und einer technologischen Grundlage, der 51Business Technology Platform, auf. Alle Partner greifen auf multidisziplinäre Teams aus Researchern, Business-Experten, Strategen, Designern, Technikern und Entwicklern zurück, die wertvollen Input nicht nur für die Kunden, sondern auch als Feedback an die jeweiligen SAP-Entwicklungsteams liefern.

„16 Partner, mehr als 5.400 Mitarbeiter, fast 3.000 Workshops und mehr als 75.000 Besucher. Das Netzwerk floriert, und die Grundwerte bewähren sich. Danke an alle Partner für die Einreichung brillanter Projekte, die allesamt den Endanwender in den Mittelpunkt stellen. Durch unser kontinuierliches Wachstum machen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung unseres Ziels, nämlich allen Kunden menschenzentrierte Innovation global näher zu bringen.“

– Birgit Fien-Schmalzbauer, Global Head 51AppHaus Partner Network

Interessiert an einer Zusammenarbeit mit dem 51AppHaus Network? Das Netzwerk ist bereit, Herausforderungen im Unternehmen zu meistern sowie gemeinsam zukunftsweisende Kapitel zu verfassen. Die bietet Eindrücke über das Partnernetzwerk, die einzelnen Partner und deren Projekte. Bei Fragen steht Birgit Fien-Schmalzbauer als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

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Wie die 51Business Technology Platform den Reitsport nachhaltig verändert /germany/2021/05/business-technology-platform-reitsport/ Wed, 05 May 2021 06:00:02 +0000 /germany/?p=155592 51SE hat ein benutzerfreundliches Dashboard für einen Reitsimulator entwickelt, das auf die Bedürfnisse der Lernenden und Ausbildenden des RRV abgestimmt wurde und Trainingsanalysen, Ergebnis-Visualisierungen...

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51SE hat ein benutzerfreundliches Dashboard für einen Reitsimulator entwickelt, das auf die Bedürfnisse der Lernenden und Ausbildenden des RRV abgestimmt wurde und Trainingsanalysen, Ergebnis-Visualisierungen und Speicherung der Unterrichtshistorie bietet. Dank der (51BTP) können die Trainingsdaten nun analysiert und visuell aufbereitet werden, um das Reittraining individuell zu fördern.

Seit mehr als 10 Jahren unterstützt 51SE den Reitsport. Nun hat das Unternehmen einen weiteren Schritt unternommen, um Sport und Technologie näher zusammenzubringen und Synergien zu nutzen. Die bildet hierfür sowohl die Grundlage als auch das Bindeglied.

2019 wurde der erstmalig in Kooperation mit 51den Schülern und Lehrern des RRV Walldorf vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein maschinelles Pferd, das die Bewegungen eines echten Tieres imitiert und somit virtuelles Training ermöglicht. „Sir Waldo” genannt, ist der Simulator darauf programmiert, verschiedene Disziplinen zu simulieren, unter anderem Dressur, Springen und Geländereiten. Während der Übungen misst das Programm die Gewichtsverteilung der Trainierenden auf dem Sattel und ermöglicht so eine präzise Analyse des Trainings, sowie Empfehlungen zur Positionierung von Zügel und Beinen.

Diese technische Innovation befindet sich auf dem gesponserten Gelände des 51Equestrian Experience Centers, das direkt an den Hof des RRV angrenzt und den Zugang für Mitglieder des Vereins vereinfacht. In dieser kontrollierten Umgebung haben sowohl professionelle Reitsportlerinnen und Reitsportler als auch Anfänger die Chance, ihre Fähigkeiten in einem simulierten Trainings- und Wettkampfumfeld zu verbessern.

In enger Zusammenarbeit mit professionellen Trainern und Gastdozenten bietet der Reitclub einer breiten Zielgruppe diese neue Erfahrung in verschiedensten Formen an. Darüber hinaus wurden spezielle Kurse wie Angstmanagement und Traumatherapie ins Leben gerufen, welche zuvor nur durch die direkte Konfrontation von Beteiligten mit dem Pferd möglich war.

Diese Art der Simulation ist ein Pionierprojekt in Deutschland. Durch kontinuierliche Innovation bemüht sich der RRV seit Jahren, Mitgliedern die bestmöglichen Bedingungen bieten zu können und sich als Reitverein weiterzuentwickeln und Angebote nachhaltig zu optimieren.

Optimierung der Trainings-Analysen durch SAP-Technologie

Der ursprüngliche Simulator verfügte bereits über ein Datenset für jede Trainingssession, welches nach der Übung ausgedruckt bereitgestellt werden konnte. Dieses Dokument enthielt allerdings nicht ausreichend Informationen für Trainierende und Ausbildende, um Rückschlüsse auf das Trainingsverhalten ziehen zu können. Die Nutzer entwickelten daher ein Bedürfnis nach aufgeschlüsselten Datensätzen, die Trainingsfortschritte und potenzielle Lücken analysieren und Einblicke für einen langfristigen Trainingsplan ermöglichen.

Um die technischen Möglichkeiten des Racewood Simulators vollkommen auszuöڱ, suchte das Team den direkten Kontakt zum . Durch diese Zusammenarbeit wurde die Idee und das Design einer umfangreichen Trainings-App entwickelt, die auf der aufbaut. Für die technische Entwicklung arbeiteten die Teams mit der zusammen.

Im Rahmen von zwei virtuellen Workshops wendete das 51Projektteam an, um Erkenntnisse über mögliche erfolgskritische Aspekte des Projekts zu gewinnen. Dazu gehörten neben technischen Rahmenbedingungen des Racewood Simulators auch die Bedürfnisse der Endnutzer und erste Lösungsansätze. Das Team erkannte die Notwendigkeit, wertvolle Daten aus dem Racewood Simulator zu sammeln, diese zu konsolidieren und in eine verständliche Analysevisualisierung umzuwandeln. Dazu nutzte das 51Team die. Sie ermöglichte den Aufbau des 51Riding Simulator Analysis Portals, das die Basis der gesamten Anwendung bildet.

Die zukünftige webbasierte Lösung soll detaillierte Trainingsdaten liefern und sie in vier Hauptkategorien darstellen: Sitzanalyse, Dressur, Springen und Geländereiten. Diese Klassifizierungen enthalten diverse wichtige Informationen, wie beispielsweise eine Programmanalyse (Balance, Zügel, Schenkel), einen freien Reitmodus und die Zusammenfassung von Trainingsfortschritten. Somit wird es Nutzern ermöglicht, die Entwicklung ihres Reitverhaltens detailliert zu verfolgen, ausbaufähige Vorgänge zu identifizieren und Fähigkeiten effizient zu verbessern. Darüber hinaus ist es möglich, Notizen und Hausaufgaben von Schülern und Lehrern für zukünftige Trainingsstunden zu speichern.

„Die neue SAP-Trainings-App gibt sowohl Reittrainern als auch Schülern wertvolle Einblicke und hilft, das Training über alle Disziplinen hinweg – Dressur, Springen und Geländereiten – zu optimieren. Ich bin jetzt in der Lage, meine Simulator-Sitzungen mit einer Vielzahl von Möglichkeiten im Detail zu analysieren. Zu jeder Zeit kann mein Trainer meine Einheiten effektiv vorbereiten und wir können meine kurz- und langfristige Entwicklung gemeinsam überprüfen und bearbeiten.”

Aileen Trunk, Reiterin, RRV Walldorf

Um individuelle Trainingsergebnisse zu speichern und vor Dritten zu schützen, werden Authentifizierung und Single Sign-On durch gewährleistet und im 51Cloud Application Programming Model, basierend auf , gespeichert.

Zukunftsfähige Digitalisierung im Pferdesport

Aktuell wird die Sitzplatzanalyse bereits im täglichen Trainingsbetrieb eingesetzt. Weitere Komponenten sind in der Entwicklung und werden in Kürze eingeführt. Dank der neuen Anwendung, die auf der aufbaut, können Trainingsdaten schon jetzt flexibel von überall abgerufen und analysiert werden. Zusätzlich kann der Simulator in zukünftigen Trainingseinheiten eingesetzt werden, um den Weg für nachhaltigen Fortschritt zu ebnen. Mit dieser Lösung haben SAP-Teams einmal mehr dazu beigetragen, den Grundstein für den nachhaltigen Pferdesport der Zukunft zu legen, indem sie virtuelle Lösungen mit 100% papierlosem Arbeiten anbieten. Schon jetzt freut sich das 51Team darauf, auch in Zukunft neue Projekte mit dem RRV Walldorf zu realisieren.

„Der Racewood Reitsimulator ist ein großartiges Mittel, um allen Interessierten die Faszination des Sports zu vermitteln. Insbesondere ist es erstaunlich zu sehen, wie Reiterinnen und Reiter schon jetzt das digitale Pferd nutzen und Technologien wie 51HANA Cloud und 51Business Technology Platform einsetzen können, um ihr Training auf die nächste Stufe zu bringen.“

Thomas Esser, Innovation Manager, 51Global Sponsorships

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OP 4.1 – User Experience (UX) Design stellt den Patienten in den Mittelpunkt /germany/2021/04/ux-user-experience-design-op41/ Wed, 21 Apr 2021 06:00:38 +0000 /germany/?p=155253 Eine der zentralen Anwendungen auf dem Prototyp der OP 4.1 Plattform ist das sogenannte OP-Dashboard. Dieses soll OP-Teams dabei unterstützen, einen Überblick über relevante Informationen...

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Eine der zentralen Anwendungen auf dem Prototyp der OP 4.1 Plattform ist das sogenannte OP-Dashboard. Dieses soll OP-Teams dabei unterstützen, einen Überblick über relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu bekommen. So können sie sich auf das Wichtigste fokussieren – die Patienten.

Das OP-Dashboard bündelt Informationen sinnvoll und liefert dem OP-Team für jede Operationsphase wichtige und leicht verwertbare Informationen. Angezeigt werden die benötigten Daten auf einem 47 Zoll großen und berührungsempfindlichen Monitor, der etwa drei bis fünf Meter vom Operationstisch entfernt steht und für Ärztinnen und Ärzte sowie das OP-Personal gut einsehbar ist.

Die Hauptaufgabe dieses Bildschirms ist es, alle Informationen über einen Patienten und die ihm zugeordnete Operation zu bündeln und bedarfsgerecht dem medizinischen Personal vor, während und nach der Operation zukommen zu lassen.

Endnutzer-Orientierung als Maßstab für UX Design

User Experience (UX) Design bildet hier die Grundlage. Ausgehend vom Benutzer der Software wird „rückwärts“ gearbeitet, um das passende Design mit dem größten Nutzen zu finden. Deshalb startete der Design- und Entwicklungsprozess erstmal mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen Praxis.

Wird man heute operiert, kommen alle Informationen, die die verantwortlichen Mediziner über einen als Patient benötigen, aus unabhängigen Quellen und in verschiedenen Medien: Die Patientenakte besteht klassisch aus Papier, die bildgebenden Verfahren (CT, Röntgenbilder, etc.) bringt der Patient oft auf Datenträgern mit, die Laborwerte werden am Rechner (z.B. in Cerner i.s.h. med from SAP) angezeigt, die Einwilligungen als Ausdruck mitgebracht.

Damit stehen die Mediziner vor der Aufgabe, sich aus vielen Quellen ihre Informationen selbst zusammen zu suchen. Es folgt die Planung der Operation. Dann steht das Operationsteam am OP-Tisch und verknüpfen dort während des Eingriffs kognitiv die vorhandenen mit den aktuellen Informationen. Hier setzt das OP-Dashboard an, mit dem Ziel diese Informationen zu bündeln und „bedarfsgerecht“ zur Verfügung zu stellen. Damit dies gelingt, ist die optische Darstellung, die dem Benutzer der Software bestmöglich entspricht, besonders wichtig.

Die Entwicklung des Dashboards für OP 4.1

Somit stellte sich für die Designer zunächst die Aufgabe, alle Quellen sowie die bereitgestellten Informationen zu sammeln und in mehreren sogenannten User Research Sessions zu erfragen, zu welchem Zeitpunkt welche Informationen benötigt werden. In diesen Research Sessions erfuhren wir nicht nur viele Details über den Ablauf von Operationen, sondern auch viel über die Bedürfnisse und Wünsche der des OP-Personals. Zusätzlich ermöglichte die Uniklinik Heidelberg den UX Designern bei Operationen zu hospitieren, um den Ärzten live vor Ort über die Schulter zu schauen.

So wurde ein erstes Grundraster erstellt, das durch mehrere Wiederholungen seine heutige Gestalt bekommen hat. Durch diese Methode werden die Endnutzer in den Entwicklungsprozessen miteinbezogen, um u.a. das Dashboard zu validieren.

Das Dashboard im Detail

 

  1. Auf der linken Seite des Dashboards zeigt ein Akkordeon-Menü die verschiedenen Phasen der Operation an.
  2. Die Shellbar ganz oben zeigt rechts den eingeloggten Operationssaal als User an. Darunter kann der Arzt die passenden Einstellungen (Settings) für die jeweilige Operation einstellen. Ebenso befindet sich dort der Indikator für die Voice Interaction.
  3. Im oberen Bereich, direkt unter der Shellbar, ist einen sogenannter Header platziert. Dieser zeigt konstant wichtige Grundinformationen wie Dauer der Operation oder eine Zeit-Stopp-Funktion, die für alle definierten Personas wichtig sind.
  4. Ganz rechts befindet sich der sogenannte App Drawer, ein auf- und zuklappbares Seitenpanel, das Apps von Drittanbietern, die vorher von den Ärzten als relevant erachtet und passend im AppCenter augewählt wurden, anzeigt
  5. Zentral in der Mitte befindet sich der Content-Bereich, der verschiedene Kacheln beinhaltet, die sich dynamisch, je nach Phase der Operation anpassen. Auf ihnen werden alle Informationen zusammengetragen und sind auf einen Blick zu sehen. Zusätzlich lassen sich einige der Kacheln öffnen, wenn noch detailliertere Informationen benötigt werden. Der gesamte Content-Bereich lässt sich scrollen, wenn der Arzt vor der Operation noch mehr Kacheln in den Settings aktiviert hat, als auf einem Bildschirm angezeigt werden können.

Dieses Layout wurde mit den Ärztinnen in weiteren User Research Sessions validiert. In mehreren Zwischenschrittenwurde das Dashboard auf diese Weise optimal an die Bedürfnisse der zwei Hauptpersonas, die Anästhesisten und die Chirurgin, angepasst.

Nach Abschluss dieses Prozesses wurde das Design mit dem SAP-UX-Team abgeglichen, um so nah wie möglich an der aktuellen Designsprache und Guidelines der SAP, Quarz Dark Theme von , zu sein.

App Guidelines für Drittanbieter

Zusätzlich zum Dashboard wurden gesonderte Design-Vorgaben, für Drittanbieter Applikationen entwickelt. Diese wurden in den ersten Beispiel-Apps bereits umgesetzt und mit den Endnutzern validiert.

Die Abweichungen von den grundsätzlich verwendeten 51Fiori 3 UX Dark Theme Guidelines sind darin begründet, dass es für den Einsatz der Drittanbieter-Apps, einer Medizinprodukt-Zertifizierung bedarf. Trotzdem sind die Designs der Apps sehr stark an die Optik des Dashboards angelehnt. Durch die ähnliche Darstellung nehmen Endnutzer Dashboard und App einheitlich wahr.

Die Patienten stehen im Fokus

Ziel für die Entwicklung des übersichtlichen Dashboards, war es, den Nutzern die Arbeit so leicht wie möglich zu machen und den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen. Es unterstützt OP-Teams im Alltag, sich auf das wesentliche zu fokussieren und unterstützt eine schonende, erfolgreiche und effiziente Operation. Die Vernetzung und Digitalisierung im Operationssaal geben einen spannenden Ausblick in eine Zukunft, die für alle einen Mehrwert ermöglicht.


Weitere Informationen:


Bildquelle: Screenshot

 

 

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Podcast: Return to Work – Ideen für ein sicheres Miteinander im Unternehmen /germany/2020/09/podcast-return-to-work-ideen/ Tue, 22 Sep 2020 07:00:29 +0000 /germany/?p=152079 Wie geht es weiter im Umgang mit dem Coronavirus, das soviel Veränderung in unsere Arbeitswelt gebracht hat? Während nach besten Kräften versucht wird, Schülern einen...

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Wie geht es weiter im Umgang mit dem Coronavirus, das soviel Veränderung in unsere Arbeitswelt gebracht hat? Während nach besten Kräften versucht wird, Schülern einen halbwegs normalen Alltag zu ermöglichen, sehen sich Unternehmen vor der Aufgabe, wieder mehr Mitarbeiter aus dem Home Office in die Büros zurückzuholen und Meetings mit Anwesenheit zu erlauben. Bei 51wird an Konzepten gearbeitet, die Infektionsschutz und Präsenz zusammenbringen.

Man spürt Start-up-Spirit: Mit der Initiative One Billion Lives hat sich 51schon seit längerem zum Ziel gesetzt, Ideen zum Wohle der Menschheit zu fördern. So machen sich SAP-Mitarbeiter auch zu Fragen rund um COVID-19 Gedanken. In Hackathons und Design-Thinking-Prozessen entstehen immer wieder Konzepte, von denen einige einen Reifegrad der ersten Tests erreicht haben: Die Fragestellung „Wann sind zu viele Menschen in einem Konferenzraum?“ kann mit einem System von Bluetooth-Armbändern beantwortet werden – oder mit einer Luftanalyse des Raums.

51Business Architekt Kay Jeschke erläutert die Projekte im Gespräch mit Claus Kruesken, geht auf Hindernisse und Herausforderungen ein und beschreibt den spannenden Weg der Ideenfindung. Nicht jeder Einfall ist umsetzbar, aber mit der 51Cloud Platform können gute Konzepte schnell realisiert werden. Die ersten Ergebnisse machen neugierig.

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Mode-2 Garage: Mehr als 40 Prototypen in knapp zwei Jahren /germany/2020/09/mode-2-garage-prototypen-sap-services/ Wed, 09 Sep 2020 07:00:33 +0000 /germany/?p=151637 Der Innovation mit der Mode-2 Garage Raum zu geben hat sich für 51Services in der Schweiz gelohnt. Über hundert Unternehmen kamen innerhalb von knapp...

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Der Innovation mit der Mode-2 Garage Raum zu geben hat sich für 51Services in der Schweiz gelohnt. Über hundert Unternehmen kamen innerhalb von knapp zwei Jahren zum Innovationspark Zürich, um dort zusammen mit 51Prototypen zu entwickeln oder an Hackathons oder Innovations-Events zu Themen wie maschinellem Lernen oder Customer Experience teilzunehmen. Ein Resümee.

Ein neues Vehikel für Innovation: Das war die Motivation für 51Services, Mitte 2018 die Mode-2 Garage zu gründen. „Einen Ort, an dem Unternehmen schnell merken, ob ein Ansatz richtig ist und ausgebaut werden kann – oder nicht“, wie sagt, der zusammen mit Uli Eisert die Projekte koordiniert, Kunden vor Ort beraten, betreut und getrieben hat. In den zwei Jahren haben die Innovationsmanager von 51Services immer wieder zusammen mit den Kunden mögliche Cases qualifiziert, Teams zusammengestellt, Systeme vorbereitet, Design-Thinking-Workshops durchgeführt und jeweils innerhalb von einer Woche letztlich 40 Prototypen mitentwickelt. Manche wurden vom Kunden direkt weiterverfolgt und sind – wie etwa die des Schweizer Handelsunternehmens Valora – heute bereits im täglichen Einsatz. Andere dienen dem Unternehmen zunächst als Grundlage, um einen validen Business Case zu rechnen – wie der Schweizer Hersteller für Befestigungs- und Präzisionskomponenten SFS Group. „In beiden Fällen diente die Woche in der Mode-2 Garage als Beschleuniger“, sagt auch , „denn der Kunde weiß danach, was zu tun ist.“

Proof of Concept (PoC), Mock-up oder Business Case?

Entweder hat das Unternehmen nach einer Woche eine lauffähige Software als Proof of Concept (PoC) in der Hand (I.), per Mock-up bewiesen, dass die Software lauffähig ist (II.) oder aber in einem Business Case gezeigt, dass der Ansatz für das Unternehmen Sinn machen kann (III.). Nach Erfahrung von Kölsch und Eisert sucht etwa die Hälfte der Unternehmen nach einer technischen Lösung, für die das Internet der Dinge, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz oder Chatbots zum Einsatz kommen. Die andere Hälfte sucht nach „prozessorientierten“ Lösungen, um etwa mit Hilfe einer SAP-Cloud-Plattform Apps zu bauen und zudem auf Daten aus dem Backend zuzugreifen. In solchen Fällen kommen zunehmend so genannte High-Fidelity-Mock-ups zum Einsatz. „Sie sehen aus wie Software, sind aber keine“, erläutert Eisert das Vorgehen, das den Vorteil hat, dass sie meist innerhalb von zwei Tagen gebaut sind, was Zeit spart.

Klar ist: Jedes der Unternehmen, die in die Mode-2 Garage gekommen sind, hat sie auch mit einem Prototyp wieder verlassen. Kein Wunder also, dass auch die SAP-Geschäftsleitung mit dem Experiment „Mode-2 Garage“ sehr zufrieden war: „Wir haben eindrücklich bewiesen, dass 51ein idealer Partner für Innovationsthemen ist: Unkompliziert, mit viel Kreativität und Innovationskraft haben wir die Kunden für unsere digitale Welt begeistern können“, sagt , Mitglied der Geschäftsleitung 51(Schweiz) AG.

Positive Gruppendynamik: Kunde und Lieferant entwickeln Innovationen im Team

Ein Wagnis war der Schritt dennoch, als bekannter und etablierter Hersteller von ERP-Systemen nun in der Mode-2 Garage Innovationsthemen wie maschinellem Lernen, dem Internet der Dinge und künstlicher Intelligenz mit neuen Tools und Methoden in den Fokus zu stellen. Trotzdem war es für Kölsch „nicht überraschend, dass das Konzept laufen würde“, denn es war an der Zeit, der Geschäftsentwicklung eine neue Herangehensweise nahezubringen, die Innovationen ermöglicht. Interessanter Nebeneffekt: „Obwohl man sich meist gar nicht oder nur aus Vorabstimmungen kannte, entstand innerhalb einer Woche ein Team, das gemeinsam eine Idee verfolgt und einen Prototyp entwickelt“, sagt Eisert. Diese „positive Gruppendynamik“ ließ Grenzen zwischen Kunde und Lieferant verschwimmen. „Es ging ausschließlich darum, ein Problem gemeinsam zu lösen“, sagt Innovationsexperte Eisert. Die Konsequenz: Obwohl die Mode-2 Garage eher als SAP-Experiment geplant war, verlängerte die SAP-Services-Geschäftsführung die Laufzeit gleich zwei Mal. Erst die Corona-Krise beendete Mitte März 2020 die Fortsetzung der Innovationswerkstatt auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf.

Mode-2 Garage: Mehr Zeit in die Vor- und Nachbereitung stecken

Das gibt Zeit, zu reflektieren. „Während wir zu Beginn davon ausgingen, dass technische Herausforderungen beim Kunden im Mittelpunkt stehen, zeigte sich mehr und mehr, dass die Prozesse mindestens genauso wichtig sind“, sagt Eisert. Denn was nutzt modernste künstliche Intelligenz und Sensorik, wenn der Nutzer mit der Handhabung der Anwendung nachher nicht klarkommt? „Zudem wäre sinnvoll, die einwöchige Phase in der Garage nach vorne und nach hinten zu verlängern“, kommentiert Eisert. Es hat sich zwar gezeigt, dass Kunden in einer Woche mehr erreichen, als sonst in zwei Monaten. Doch fehlte es Unternehmen vor der Woche in der Mode-2 Garage manchmal an Inspiration. „Allerdings ist es eine Voraussetzung, mit einer konkreten Idee zu uns zu kommen, die sich in der Woche dann auch validieren lässt“, erläutert Kölsch, der schon vor der Garagenwoche diverse Ansätze mit den Kunden diskutiert und vorselektiert. Auch die Zeit „danach“ kann herausfordernd werden. „Nicht selten entsteht ein Bruch im Übergang“, sagt Eisert, „der Vertrieb nimmt den Ball auf, braucht aber recht lange, um ein konkretes Angebot zu entwickeln.“ Was nach Ansicht von Eisert noch fehlt, ist ein „Standardpaket zum Weitermachen“.

Coop: Parken ohne Verzögerungen

Natürlich gibt es auch Beispiele, die zeigen, dass der nächste Schritt umgehend machbar ist. Das Schweizer Einzelhandelsunternehmen Coop vereinfacht für die über drei Millionen Teilnehmer ihres Loyalty Programms „Supercard“ das Parken in den eigenen Parkhäusern mit einem neuen Service. Der Kunde hinterlegt in der „Supercard-App“ sein Auto-Kennzeichen. Bei der Ein- und Ausfahrt wird das Kennzeichen per Kamera gescannt und geprüft. Die Parkschranke öffnet sich automatisch und die Parkgebühr wird in Form von „Superpunkten“ abgebucht. Der Kunde braucht sich weder um das Parkticket, noch um Kleingeld zu kümmern. Der neue Service wurde in der Mode-2 Garage zunächst als Prototyp entwickelt und konnte bereits drei Monate später in einem ersten Parkhaus erfolgreich getestet werden.

Noch steht die Mode-2 Garage corona-bedingt still. „In den vergangenen Monaten haben wir deshalb neue, spannende Formate etabliert – sowohl virtuell als auch beim Kunden vor Ort. Im kommenden Frühjahr, wenn 51den neuen Zürcher Standort im „Circle“ bezogen hat, werden wir unsere Kunden mit einem völlig neuen Innovationskonzept überraschen“, sagt , Chief Technology Officer bei 51Schweiz. „Innovation ist ein Kernthema und wir haben sowohl die Strategie- wie auch die Innovationskompetenz, um mit den Kunden die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Bis dahin werden wir die Mode-2 Garage beim passenden Business Case weiterhin OnDemand sowohl virtuell als auch beim Kunden vor Ort verfügbar machen.“

Weitere Informationen

Zum Konzept der Mode-2 Garage.

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Klitschko Ventures & 51kombinieren Design Thinking und Willenskraft um Innovations-Mindsets zu stärken /germany/2020/09/klitschko-design-thinking-willenskraft-innovation/ Wed, 09 Sep 2020 06:00:15 +0000 /germany/?p=151771 51und Klitschko Venturesmachen gemeinsame Sache. Wie passt das zusammen? Eine berechtigte Frage, mit einer einfach Antwort. Erfahren Sie hier mehr über die Partnerschaft und...

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51und Klitschko Venturesmachen gemeinsame Sache. Wie passt das zusammen? Eine berechtigte Frage, mit einer einfach Antwort. Erfahren Sie hier mehr über die Partnerschaft und wie dadurch zukünftige Innovationstreiber ausgebildet werden sollen.

Beide Organisationen teilen die langjährige Erfahrung in der Entwicklung methodischer Fähigkeiten, sich Innovationsherausforderungen im Team zu stellen und sie zu bewältigen. Getreu dem Motto „Stärken bündeln, Synergien schaffen und voneinander profitieren“ sind das 51AppHaus aus dem SAP-Bereich Customer Innovation und Klitschko Ventures im Jahr 2019 eine Partnerschaft eingegangen. Sie entwickelten ein gemeinsames Training, welches SAPs Design Thinking und Dr. Wladimir Klitschkos “F.A.C.E. the Challenge” Ansatz kombiniert und die Ausbildung zukünftiger Innovationstreiber zum Ziel hat.

Design Thinking (DT) ist eine systematische und iterative Herangehensweise, die den Menschen in den Vordergrund stellt und zur Entwicklung innovativer Ideen eingesetzt wird. Seit mehr als einem Jahrzehnt wird es sowohl intern bei 51als auch in zahlreichen Innovationsprojekten mit Kunden eingesetzt. Als Teil von SAPs Human-Centered Approach to Innovation hat Design Thinking sich als richtige Methode erwiesen, um Innovationen zu gestalten und zu realisieren und Organisationen zu transformieren. Innovation aber hängt von den Menschen ab, die mit der notwendigen Willenskraft Herausforderungen meistern. An dieser Stelle kommen Dr. Wladimir Klitschko und seine Methodik „F.A.C.E. the Challenge“ ins Spiel.

F.A.C.E. steht für Focus, Agility, Coordination, und Endurance, und stellt einen vierstufigen Ansatz dar, der auf der Dualität von Körper und Geist basiert. Er kombiniert körperliches Training mit mentalen Übungen und zielt darauf ab, die persönliche Willenskraft der Teilnehmenden zu erkennen, zu verinnerlichen und zu stärken. Im Einklang mit dem Prinzip „human first“ ist die persönliche Willenskraft der Schlüsselfaktor für die Verwirklichung von Innovationen in einem organisatorischen Kontext. Um es auf den Punkt zu bringen: Das gemeinsam konzipierte Curriculum stattet seine Teilnehmenden genau mit den Fähigkeiten aus, die notwendig sind, um ein echter Innovationstreiber im Unternehmen zu werden.

„Mit dem neuenCurriculumbietet 51in Zusammenarbeit mit Klitschko Ventures einenholistischenAnsatz: Einerseits fördert er die richtigen Soft Skills und Methoden, um den Innovationsherausforderungen von Unternehmen zu begegnen. Auf der anderen Seite bietet er den richtigen technologischen Rahmen, um Innovationen mit der Business TechnologyPlatformvon 51voranzutreiben. Die Business TechnologyPlatformist ein Portfolio integrierter Lösungen, das kontinuierliche Geschäftsinnovation im gesamten Unternehmen ermöglicht, wobei in jede Interaktion Intelligenz eingebettet ist“.

Anja Schneider, SVP, Head of 51Customer Innovation

LeadingInnovation Curriculum 2019/2020

„Lasst uns High-Performer unserer Branche werden und die digitale Transformation erfolgreich meistern!“ Diesen Wunsch teilen und äußern viele Manager. Jedoch sind es häufig Inflexibilität und ein gewisser Widerstand gegenüber Veränderungen, die Unternehmen hindern, wirklich innovativ zu sein. Der feste Vorsatz, solche Innovationsblockaden zu überwinden, veranlasste sieben Manager am zehntägigen Pilotcurriculum teilzunehmen. Das erste von drei Trainingsmodulen startete im Dezember 2019 und das letzte wurde im März 2020 abgeschlossen. Die Teilnehmenden kamen aus verschiedensten Unternehmen aus Branchen wie Luftfahrt, Versicherung oder Verteidigung.

Alle verbindet eines: Die große Leidenschaft für Innovation. Jürgen Hönle zum Beispiel ist IT-Projektleiter bei HiPP, einem traditionellen Hersteller von Babynahrung und -Produkten. Sein Engagement wurde durch das Innovationscurriculum verstärkt und trägt in seiner Organisation bereits Früchte. Während der Schwerpunkt des Artikels auf Jürgens persönlicher Reise liegt, sind die Eindrücke aller Teilnehmenden in diesem Video zusammengefasst:

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Modul 1ICH:Persönlichkeit an erster Stelle

Für die Teilnehmenden drehte es sich im Modul 1 des Curriculums um Selbstwahrnehmung und -Erkenntnis, fernab vom Alltag und frei von Ablenkungen. Der dreitägige Workshop mit einer täglichen Agenda von 6 bis 21 Uhr war vollgepackt mit Achtsamkeits- und Denkübungen sowie sportlichen Aktivitäten, die durch Personal Coaching unterstützt wurden.

Beginnend mit “F” für “Fokus” durchliefen die Teilnehmenden jedes der vier Elemente. Jeden Tag aufs Neue stand Disziplin an erster Stelle: Pünktlichkeit, gesunde Ernährung und ausgewogener Schlaf. So gelang es den Teilnehmenden, ihre persönliche Komfortzone kennenzulernen und sie gezielt zu verlassen, um offen für eine eigene Innovations-Challenge zu sein. Modul 1 legte den Grundstein für die persönliche Reise, ein Innovationstreiber im eigenen Unternehmen zu werden.

Trotzeinervollgepackten Agenda, die jeden Tag ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erforderte, konnten wir als TeamSpitzenleistungen erbringen undzugleich Selbstvertrauen und Willenskraftöڱ,umunsere eigenen Innovationsprojekte zu initiieren.

Jürgen Hönle, IT Project ManagerbeiHiPP

Modul 2 –Mein Projekt:DesignThinkingerleben und coachen

Mit einem geschärften Selbstverständnis wurden die Teilnehmenden auf das im 51AppHaus Heidelberg stattfindende Modul 2 vorbereitet. Nun ging es darum, DT zu erleben und selbst anwenden zu lernen, um Innovationen als Team zu kreieren und zu fördern. Die Runde erlebte DT nicht nur aus der Perspektive eines Workshop-Teilnehmenden, sondern man schlüpfte selbst in die Rolle des DT-Coaches, mussten auf Teamdynamiken reagieren, Teammitglieder motivieren, ihr Potenzial identifizieren und entsprechend reagieren. Die sieben Manager lernten, ein Team vom Scoping der initialen Herausforderung bis hin zur Validierung eines Prototyps zu coachen mit dem klaren Fokus, das Innovationspotenzial als Ergebnis großer Teamsynergien zu entfalten.

Das Coaching von DesignThinkinghat nicht nur meine methodischen Fähigkeiten gestärkt, sondern auch gezeigt, wie wichtig es ist, jedes einzelne Mitglied in ein multidisziplinäres Team einzubinden und zu aktivieren.Es ist erstaunlich zu sehen, welche zentrale Rolle diesewirksameMethode bei der Anwendung in einemCreative Spacewie dem SAPAppHausspielen kann!

Jürgen Hönle, IT Project ManagerbeiHiPP

Modul 3 – Meine Organisation:Vom Methodenexpertenzum Innovationstreiber

Um den Kreis zu schließen, drehte sich in Modul 3 alles um die Rolle der einzelnen als Innovationstreiber und Initiatoren eines kulturellen Wandels in ihren eigenen Unternehmen. Dafür untersuchte jeder das kulturelle Profil und eine potentielle Skalierung von Innovation in ihren Organisationen.

Vor einer gemeinsamen Abschlussfeier tauschten sich die Teilnehmenden über ihre persönliche Entwicklung aus und präsentierten ihre Erfahrungen sowie ihren Ansatz zur Umsetzung der persönlichen Innovationsprojekte. Nach erfolgreicher Absolvierung des Curriculums erhielten alle ein Zertifikat sowie eine Einladung in das „F.A.C.E. the Challenge“ Alumni-Netzwerk.

Neinist keine Option:DieZeitfür Innovationist jetzt

Auch wenn der Wandel mit der persönlichen Willenskraft beginnt, kann die Veränderung der Kultur nicht alleinstehend oder isoliert erfolgen. Man braucht ein Team, das offen für Innovation ist, sowie eine neue Art von Leadership, die diese Veränderungen ermöglicht.

Das gemeinsam erarbeitete Curriculum zielt darauf ab, Leader wie Jürgen dabei zu unterstützen, nachhaltige Innovation in ihren Unternehmen voranzutreiben. Ein wichtiger Schritt, um dies zu ermöglichen, war die Vermittlung der erforderlichen Soft Skills, Methoden und Willenskraft, basierend auf der Kombination von Klitschko Ventures „F.A.C.E. the Challenge“ und Design Thinking.

“,Nein‘ ist keine Option! Das Curriculum hat mich mutiger gemacht, Neuland zu betreten und bestehende Methoden, Prozesse und Lösungen in Frage zu stellen. Bei HiPP schaffen wir weiterhin ein Arbeitsumfeld, in dem meine Kolleginnen und Kollegen neue Ideen entwickeln und umsetzen.“

Jürgen Hönle, IT Project ManagerbeiHiPP

Im Verlauf der drei Module entstand eine enge Bindung zwischen den Teilnehmern. Dieses vielfältige Netzwerk ermöglicht es ihnen nun, über das Curriculum hinaus als firmenübergreifendes Team zu fungieren. So können sie sich sowohl auf den Austausch untereinander verlassen als auch auf die kontinuierliche Unterstützung der 51als verlässlicher Innovationspartner. Die Absolventen des Curriculums wurden mit den richtigen Fähigkeiten ausgestattet, ihre Vision zu verwirklichen und Innovation in ihrer Organisation voranzutreiben.

Aufgrund von COVID-19 haben wir Inhalt und Format des Curriculums angepasst und in ein virtuelles Format gebracht: Aus dem Curriculum ist ein Digitales Camp für Innovation Leaders geworden. Weitere Aktivitäten und Kontaktinformationen sind auf unserer Website unter „Leading Innovation“ zu finden.

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UX-Design: Fünf Prinzipien für die Entwicklung attraktiver und flexibler Benutzeroberflächen /germany/2020/08/ux-design-5-prinzipien/ Fri, 07 Aug 2020 06:00:52 +0000 /germany/?p=151253 Künstliche Intelligenz (KI) verändert unsere Arbeitsweise. KI löst das traditionelle Paradigma ab, dass Maschinen von Menschen bedient werden, und macht aus der Mensch-Maschine-Interaktion einen Dialog...

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(KI) verändert unsere Arbeitsweise. KI löst das traditionelle Paradigma ab, dass Maschinen von Menschen bedient werden, und macht aus der Mensch-Maschine-Interaktion einen Dialog zwischen Partnern, deren Fähigkeiten einander ergänzen.

Designer haben bereits frühzeitig erkannt, welches Potenzial KI für die Verbesserung des Benutzererlebnisses birgt. Das Design sorgt dafür, dass den Anwendern aussagekräftigere Informationen und Optionen zur Verfügung stehen, die sie bei der Bedienung komplexer Oberflächen ܲԳٱüٳ. In der Vergangenheit haben intelligente Designs jedoch lediglich dazu geführt, dass Benutzeroberflächen mit Funktionen etwa für die Bewertung der Relevanz oder Vertrauenswürdigkeit, Optionen für Empfehlungen und inkompetenten Chatbots noch komplexer wurden. Bei den Anwendern führte dies zu Frust und Misstrauen. Denn für sie sind weniger die neuesten technologischen Spielereien wichtig, sondern vielmehr ein möglichst effizientes Arbeiten. Sie erwarten, dass KI unauffällig und dennoch zuverlässig funktioniert. Zugleich möchten sie in der Lage sein, intelligente Funktionen zu verstehen, korrigierend einzugreifen und bei Bedarf die KI außer Kraft zu setzen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen Designer eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ermöglichen. Beide nutzen dabei ihre individuellen Stärken, um sich gegenseitig zu unterstützen, doch der Mensch behält die Kontrolle. Wir haben eine Reihe von Designprinzipien und Richtlinien entwickelt, um dieses Konzept in unseren Lösungen zu verankern.

Neue KI-Technologien für die Interaktion

Mithilfe von KI lassen sich herkömmliche Interaktionsmethoden wie Maus und Tastatur hervorragend mit neuen Techniken wie der Blicksteuerung und der dialoggesteuerten Interaktion verbinden. Bislang ist keine dieser Methoden so weit entwickelt, dass sie die anderen ersetzen könnte, doch ihre Kombination eröffnet völlig neue Möglichkeiten.

Durch Blicksteuerung können Anwender Systeme schneller bedienen und produktiver arbeiten, da sie zusätzliche Informationen zu den Objekten in ihrem Blickfeld erhalten. Diese Technik ermöglicht ein einfacheres Auswählen und Filtern und stellt Kontextinformationen und zusätzliche Details bereit. Durch dialoggesteuerte Interaktion können Anwender das, was sie tun möchten, mit eigenen Worten ausdrücken, die dann von den Systemen in die entsprechenden Befehle übersetzt werden.
Mit diesen Technologien können Designer die Interaktion zwischen Mensch und Maschine erweitern und verbessern und dadurch eine intuitive, unmittelbare und bidirektionale Kommunikation ܲԳٱüٳ.

Technologie hat sich zu einer sozialen Kraft entwickelt– und die Interaktion von Menschen mit Technologie zu gestalten, ist Aufgabe des Designs. Unternehmen kommunizieren ihre Werte nicht nur durch Marketingbotschaften, sondern auch durch die Technologien, die ihre Mitarbeiter und Kunden einsetzen.

Deshalb ist für sie der Zweck stärker in den Mittelpunkt gerückt. Fragen wie „Warum machen wir etwas?“ und „Machen wir das Richtige und verfolgen wir damit den richtigen Zweck?“ sind somit wichtiger geworden. Design kann die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern und Kunden beeinflussen. Dieser Einfluss reicht weit über die Corporate Identity und das Marketing hinaus und zeigt, wie Entscheidungen getroffen und kommuniziert werden.

Um Mitarbeitern mehr Handlungsspielraum zu geben und ihr Engagement bei der Umsetzung der Unternehmensziele zu sichern, muss Software so gestaltet sein, dass sie Respekt und Transparenz fördert. Die Erläuterung von Aktionen und Entscheidungen sollte deshalb ebenfalls ein zentraler Aspekt des Designs einer Benutzeroberfläche sein.

Interaktion unabhängig vom Ort

Unsere Interaktion mit technischen Infrastrukturen erfolgt heute größtenteils über intelligente Geräte und Appliances. Technologie ist in unserem Alltag allgegenwärtig und prägt unser Erlebnis in der digitalen Welt. Über eine Vielzahl von Kanälen interagieren wir in unterschiedlichsten Situationen mit hochgradig komplexen Systemen. Diese Entwicklung macht auch vor Unternehmenssoftware nicht Halt. Bereits heute ist der Zugriff auf geschäftliche Aufgaben über Standardschnittstellen möglich, die in andere Kanäle wie intelligente Lautsprecher oder Steuerungskonsolen in Fahrzeugen integriert sind. Mit der Benutzeroberfläche 51Fiori haben wir erstmals komplexe geschäftliche Aufgaben in kleinere Anwendungen unterteilt, mit denen die Aufgaben über ein Smartphone ausgeführt werden können.

Die angezeigten Informationen werden weiter reduziert, indem ermittelt wird, welche konkreten Zahlen ein Benutzer im jeweiligen Kontext benötigt. Die Anwender können diese Anzeige sicher und zuverlässig an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Die Modularisierung und Kontextualisierung komplexer Informationsstrukturen auf den Backend-Systemen ist somit sowohl aus Design-Perspektive als auch aus technischer Sicht eine Herausforderung.

Während sich Anwender eine einfachere und natürlichere Interaktion mit Software wünschen, werden die zugrunde liegenden Fakten und Prozesse immer komplexer und sind zunehmend eng miteinander verflochten. Sehr deutlich zeigt sich dies bei Unternehmenssoftware, die uns neue Möglichkeiten für die Visualisierung und Eingabe von Informationen aufzeigen soll. Herkömmliche Diagramme werden um mehrdimensionale, mithilfe von KI optimierte Visualisierungen ergänzt, die relevante Zusammenhänge veranschaulichen. Der Einsatz von Prognosetechnologien und eine Kombination verschiedener Eingabemethoden, darunter auch Blick- und Sprachsteuerung, ermöglichen eine präzisere und schnellere Eingabe als mit herkömmlichen Methoden.

Eines der effektivsten Instrumente zur Vereinfachung der Benutzerinteraktion schließlich ist die Bereitstellung und Erfassung von Kontextinformationen. Abhängig vom Kontext können Systeme Ausnahmen von Geschäftsprozessen erkennen und aus bestimmten Kombinationen von Parametern geschäftliche Auswirkungen und geeignete Gegenmaßnahmen ableiten. Ein besseres Verständnis des geschäftlichen Kontexts schafft die Voraussetzungen dafür, dass das System die Problemanalyse und den Lösungsvorschlag der Maschine ohne manuelle Dateneingabe durch den Anwender erkennen, bestätigen und korrigieren kann.

Die fünf wichtigsten Designprinzipien

Um den aktuellen Trends bei Benutzeroberflächen Rechnung zu tragen, sollten Entwickler fünf grundlegende Designprinzipien befolgen.

1 – Informieren Sie sich über den Anwender und den Anwendungsfall

Dieses Prinzip hat Vorrang vor allen anderen. Bei der Entwicklung eines Produkts müssen die Menschen im Mittelpunkt stehen, die das Produkt zur Erledigung ihrer Aufgaben nutzen sollen. Weder eine überragende Architektur noch ein überragendes Design können ein Produkt retten, wenn es den vorgesehenen Anwendungsfall nicht unterstützt.

2 – Nehmen Sie Einschränkungen als Anlass, innovativ zu werden

Zwar sind die Rahmenbedingungen oft vorgegeben, doch gehen viele Innovationen auf kreative Ansätze zur Einhaltung dieser Rahmenbedingungen zurück. Dinge, die heute noch unvorstellbar sind, können morgen bereits möglich sein.

3 – Setzen Sie auf Vielfalt

Unternehmenssoftware unterstützt die Ausführung von Geschäftsprozessen, und es kommt entscheidend darauf an, dabei alle mitzunehmen. Unterschiedliche Mitarbeiter, Arbeitsbedingungen und Kulturen haben Einfluss darauf, ob eine Lösung die Produktivität fördert oder behindert. Machen Sie sich diese Unterschiede bewusst und berücksichtigen Sie sie beim Design, indem Sie sie in den richtigen Zusammenhang setzen, spezielle Varianten entwickeln sowie unterstützende Funktionen und intelligente Empfehlungen anbieten. Stellen Sie außerdem Tools bereit, mit denen Kunden Standardlösungen ohne großen Kostenaufwand optimieren können.

4 – Geben Sie dem Anwender die Kontrolle

Anwender müssen jederzeit in der Lage sein, sich einen Überblick über den Status des Systems zu verschaffen und diesen zu kontrollieren. Die Kontrolle durch den Anwender bedeutet, dass Systementscheidungen klar kommuniziert werden und außer Kraft gesetzt werden können. Dieser Handlungsspielraum erfordert Wissen und Transparenz.

5 – Entwickeln Sie anpassbare Lösungen

Standardlösungen sind auf Best Practices ausgelegt. Durch nutzungsbasierte Optimierungen, Personalisierung und Automatisierung können Anwendungsfälle an individuelle Rollen und Vorlieben angepasst werden.

Wechselspiel zwischen Flexibilität und Skalierbarkeit

Vieles, was den Reiz von Software für Verbraucher ausmacht, ist für den geschäftlichen Kontext nicht geeignet. Geschäftsprozesse müssen standardisiert, zuverlässig, wiederholbar und überprüfbar sein. Und selbst wenn ein optimales Benutzererlebnis für den Einzelnen angestrebt wird, müssen Unternehmen sicherstellen, dass Mitarbeiter ihre Aufgaben korrekt erledigen.

Für die Schulung und Unterstützung von Mitarbeitern sind stabile, standardisierte Prozesse und Softwaresysteme erforderlich. Die einzelnen Prozessschritte, Überprüfungen und Informationen müssen richtig eingegeben werden und können in den meisten Fällen nicht der willkürlichen Entscheidung eines elektronischen Geräts überlassen werden. Unternehmen schränken deshalb häufig die Flexibilität ein und berechtigen einige wenige Experten, Anpassungen vorzunehmen. Flexibilität ist nur in klar definierten Grenzen möglich. Die zugrunde liegenden Geschäftsprozesse bleiben hiervon unberührt.

Das größte Potenzial für die Anpassung an individuelle Bedürfnisse bietet die Kontextualisierung, die Anwendern in jeder Situation die richtigen Lösungsoptionen und Standardeinstellungen zur Verfügung stellt. Während der Prozess unverändert bleibt, ist das System zunehmend besser in der Lage, die richtigen Informationen am richtigen Ort und die für die jeweilige Situation am besten geeigneten Optionen bereitzustellen.

Moderne Technologien ermöglichen uns die Entwicklung von Systemen, die die Intentionen der Anwender besser verstehen, sie bestmöglich unterstützen und ihnen die Kontrolle geben. Das System muss jedoch ausreichend flexibel sein, um sich an den jeweiligen Informationsbedarf und die Intentionen des Anwenders anzupassen, ohne die Ziele des Unternehmens im Hinblick auf Prozesse, gesetzliche Vorschriften und wirtschaftlichen Erfolg zu gefährden.

Bei innovativen Funktionen zur Interaktion mit Unternehmenssoftware muss überprüft werden, wie sie sich auf die Mitarbeiterproduktivität auswirken. Sofern sie keine deutlichen Verbesserungen im Hinblick auf die Effektivität oder Effizienz mit sich bringen, sind bewährte Interaktionsmöglichkeiten vorzuziehen, für die keine umfangreichen Schulungen und kein Änderungsmanagement erforderlich sind. In vielen Fällen besteht die Herausforderung bei der Entwicklung von Unternehmenssoftware nicht darin, ein innovatives und ansprechendes neues Design zu entwickeln, sondern Standarddesigns so zu optimieren und zu erweitern, dass sie den komplexen und speziellen Anforderungen bestimmter Rollen gerecht werden.

Die Kunst unseres Berufs liegt in der Entwicklung eines Designsystems mit Komponenten und Funktionen, die stabil sind und sich zugleich in unterschiedlichen geschäftlichen Kontexten wiederverwenden lassen. Sie müssen außerdem lange und kurze Texte in verschiedenen Sprachen unterstützen, barrierefrei sein und eine effiziente Nutzung auf unterschiedlichen Geräten ermöglichen. Dies erfordert erheblichen Investitionen, die häufig unterschätzt werden.

Unsere technischen Frameworks zeichnen sich durch ein skalierbares Design aus. So können wir und unsere Kunden ohne hohe Entwicklungs- und Betriebskosten effektive und effiziente Lösungen entwickeln und warten.

Als Designer müssen wir sicherstellen, dass unsere Produkte unser Designsystem optimal nutzen, laufend optimiert und an die Anforderungen der Anwender angepasst werden und in einem skalierbaren Technologie-Framework implementiert werden können. Wie uns 51Fiori in den letzten sieben Jahren gezeigt hat, ist dies ein fortlaufender Prozess, in den kontinuierlich investiert werden muss.

Und das Design ist nur ein Aspekt der Entwicklung. Das bedeutet, dass wir eng mit den Produktbereichen, Kunden und Entwicklungsteams zusammenarbeiten müssen, um unsere Designs optimal auf die Anforderungen der Anwender, die jeweilige Marktsituation und technische Beschränkungen abzustimmen.

Gutes Design ist nicht unser alleiniges Ziel. Vielmehr möchten wir Produkte entwickeln, mit denen unsere Kunden ihr Unternehmen bestmöglich unterstützen können– und so von nachhaltigen Abläufen profitieren, die sich an immer wieder neue Anforderungen anpassen lassen.

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51AppHaus räumt vier German Innovation Awards 2020 ab /germany/2020/05/apphaus-german-innovation-awards-2020/ Tue, 26 May 2020 12:00:44 +0000 /germany/?p=149981 Die Einreichungsfrist ist vorüber. Die Jury hat entschieden. Unter den insgesamt 700Einreichungen erhält die 51gleich vier German Innovation Awards. Trotz aller Hindernisse, denen wir...

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Die Einreichungsfrist ist vorüber. Die Jury hat entschieden. Unter den insgesamt 700Einreichungen erhält die 51gleich vier German Innovation Awards.

Trotz aller Hindernisse, denen wir uns in Zeiten der Coronakrise gegenübersehen, konnte das 51AppHaus überzeugen: Als Teil der Organisation „Customer Innovation“ unter Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der 51SE, wurde das 51AppHaus für sein Innovation Culture Toolkit und das Healthcare-Projekt OP4.1 mit dem German Innovation Gold Award 2020 und dem German Innovation Winner Award 2020 ausgezeichnet.
German Innovation Award Logo German Innovation Award Logo

Gratulation an das Team: Die Awards unterstreichen, wie leistungsstark der holistische Ansatz der 51ist, mit einer klaren technologischen Strategie, die auf die Bedürfnisse intelligenter Unternehmen von heute zugeschnitten ist. Die Business Technology Platform der SAP, ergänzt durch unser Innovationskonzept, das Design Thinking und Unternehmensarchitektur vereint, bildet das Fundament für erfolgreiche Innovation und Transformation.“ – Anja Schneider, Senior Vice President und Global Head of Customer Innovation des Vorstandsbereichs Technology & Innovation der SAP

Die methodischen Ressourcen des wurden bereits in Hunderten von Kundenprojekten eingesetzt. Sie wurden vom 51AppHaus entwickelt, um gemeinsam mit Kunden Innovationen voranzutreiben. Im Rahmen des Projekts OP4.1 wurde ein Prototyp einer intelligenten Plattform für den Operationssaal der Zukunft entwickelt.

Das Sahnehäubchen: Bourne Digital, Partner des SAPAppHaus Network, erhielt beim 51Innovation Award 2020 zusammen mit dem Kunden Taronga Conservation Society Australia eine Honorable Mention. Diese Auszeichnung wurde für eine intuitive App auf Basis der 51Cloud Platform verliehen, die .

Das 51AppHaus in Kürze

Durch die Anwendung nutzerzentrierter und iterativer Methoden hebt das 51AppHaus das Prinzip von Co-Innovation mit Kunden auf die nächste Ebene. Mittels anwenderzentrierter Methoden und leistungsstarker Technologien wie der 51werden,

  • die vielversprechendsten Anwendungsfälle für die Transformation von Geschäftsprozessen herauszukristallisiert,
  • neue, an strategischen Zielen ausgerichtete Geschäftschancen identifiziert
  • Erlebnisdaten mit operativen Daten kombiniert

Culture Matters: Das Innovation Culture Toolkit

Das Toolkit erhielt den in der Kategorie „Excellence in Business to Business Office Solutions“ und einen in der Kategorie „Design Thinking“.

„Das Innovation Culture Toolkit ist eine unvergleichliche Sammlung bewährter Methoden und Tools für Unternehmen, die eine Innovationskultur etablieren möchten.“ Lutz Dietzold, Geschäftsführer des Rats für Formgebung

Die 51gewinnt vier Mal den German Innovation Award.

Es ist ein Mantra: Unternehmen müssen innovativ sowie transformativ sein, um ihr Geschäft nachhaltig zu gestalten und zu einem intelligenten Unternehmen zu werden. Neben Technologie hat sich Kultur als größte Hürde für den digitalen Wandel und Innovationen erwiesen. Dieser Herausforderung begegnet das 51AppHaus mit einem Framework von fünf Schlüsselfaktoren für Innovationen, mit dem es den Wandel in Organisationen vollzieht:

  • Menschen,
  • Prozesse,
  • Umgebung,
  • Führung und
  • Technologie

An dieser Stelle kommt auch das ins Spiel: Es bietet eine Vielzahl von einzigartigen Methoden und Ressourcen für jeden dieser fünf Schlüsselfaktoren. Das Toolkit unterstützt Organisationen bei der Anwendung des Framework und dient als Starthilfe für ihren Innovationsprozess. Die Toolkit-Ressourcen für den wichtigen Schlüsselfaktor „Prozess“ zielen beispielsweise darauf ab, Organisationen durch die einzelnen Phasen des Human-Centered Approach to Innovation der 51zu führen.

Das Innovation Culture Toolkit unterstützt in den Phasen des SAP-Innovationskonzepts

Ein Beispiel hierfür ist , ein Werkzeug zum Erstellen von Storyboards und Prototypen. Damit lassen sich unterhaltsame, anschauliche Geschichten kreieren, die den Nutzen von ersten Ideen sowie Produktvisionen darstellen.

Sogar in Zeiten von COVID-19 lässt sich das Potenzial des Toolkit als methodische Basis für alle Kundenprojekte des 51AppHaus umfassend nutzen. Da wir uns zum Ziel gesetzt haben, weiterhin nachhaltige Innovationen voranzutreiben, indem wir die SAP-AppHaus-Angebote virtualisieren, steht es nun auch als virtuelles Toolkit zur Verfügung. Näheres zum virtuellen Innovation Culture Toolkit wird in Kürze bekannt gegeben.

OP 4.1: Eine intelligente Plattform für den Operationssaal der Zukunft

Das Projekt OP4.1 gewann den renommierten in der Kategorie „Design Thinking“ sowie den in der Kategorie „B2B Medical Technologies“.

„Der Prototyp OP4.1 der 51zeigt, wie eine Plattform durchweg auf Basis von Design Thinking entwickelt werden kann und so Benutzeranforderungen, technische Realisierbarkeit und geschäftlichen Nutzen vereint.“ Lutz Dietzold, Geschäftsführer des Rats für Formgebung

Angesichts der Konsequenzen der Coronakrise gewinnt die Modernisierung und Digitalisierung in der Gesundheitsbranche immer mehr an Bedeutung. Die Nutzung von vernetzten Maschinen und Daten befindet sich im Gesundheitssektor allerdings noch im Anfangsstadium. Diesen Stein wollten wir mit dem Projekt OP4.1 ins Rollen bringen und entwickelten– gemeinsam mit einem Konsortium, bestehend aus einem Universitätsklinikum und Partnern aus Forschung und Industrie– den Prototyp einer benutzerorientierten, offenen und erweiterbaren Plattform für den Operationssaal der Zukunft.

Das Projekt ist Teil des Technologieprogramms „Smart Service Welt II“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert wird.

Die Vision des Projekts war ambitioniert: Erklärtes Ziel war die Vereinfachung und erhebliche Beschleunigung des Transfers von Untersuchungssergebnissen in die klinische Praxis zum Wohl von Patienten.

Beim Durchlaufen des Human-Centered Approach to Innovation der 51wurde schnell deutlich, dass eine Realisation in der Nutzung des technologischen Potentials der der 51besteht, welche die Transformation von Daten in Geschäftswerte ermöglicht. Die Kerntechnologie des Projekts ist die , die als Fundament für den Prototyp der „Plattform OP4.1“ dient. Sie liefert eine technische und wirtschaftliche Basis für Entwicklung, Vertrieb und die einfache Implementierung innovativer Apps im Umfeld von Operationssälen. Auf der Plattform wurden bereits vier innovative Partner-Apps entwickelt.

Eine intelligente Plattform für den Operationssaal der Zukunft

Michaela Epp, Projektleiterin von OP 4.1, erläutert: „Wir sind stolz darauf, dass die 51den Gold Award erhalten hat und dass die Jury anerkannt hat, dass wir die Geschäfts- und Technologieplattform durchweg auf Basis von Design Thinking entwickelt haben, wobei Benutzeranforderungen, technische Realisierbarkeit und geschäftlicher Nutzen perfekt kombiniert werden.“

Dank „Stax“ können Tierpfleger mehr Zeit mit Tieren verbringen

Die Taronga Conservation Society Australia wurde mit einer ausgezeichnet. Dazu möchten wir Bourne Digital, unserem in Melbourne ansässigen SAP-AppHaus-Network-Partner, gratulieren!

Bourne Digital setzte Design Thinking wirksam ein, um den Alltag von Mitarbeitern, aber auch von Tieren in Zoos zu verbessern. Während einer Umstellung auf die Cloud– zur Optimierung zentraler Funktionen wie Finanzwesen, Beschaffung, Personalabrechnung und Personalwirtschaft– wurde auf Basis der 51Cloud Platform eine Anwendung für das Mitarbeitererlebnis „Stax“ (Staff Experience Application) aufgesetzt. Eingehende Endnutzerrecherchen führten zu herausragenden Ergebnissen: Mit „Stax“, einer Anwendung für Mobilgeräte und Computern, werden die Mitarbeiter über wichtige Neuigkeiten des Zoos auf dem Laufenden gehalten. Außerdem verfügt sie über eine Kartentechnologie und erleichtert den Zugang zu zentralen Verwaltungsaufgaben. Die Vorteile liegen in einer höheren Produktivität der Mitarbeiter, die letztendlich das Erlebnis der Besucher verbessert. Die gesamte Erfolgsgeschichte der „Stax“ App

Mit Design Thinking und Lösungen aus der Cloud wird der Alltag von Mitarbeitern und Tieren in australischen Zoos verbessert.

Nachhaltige Innovationen dank holistischem Ansatz

Die Vision des 51AppHaus Network ist es, dass bis zum Jahr 2025 alle Kunden ein Innovationskonzept verfolgen, bei dem primär der Mensch im Mittelpunkt steht. Daher möchten wir unsere Innovationskultur skalieren und ein Netzwerk aus Changemakern– Menschen die Veränderungen bewirken– über die Grenzen der 51hinaus schaffen.

Wie wir das tun? Durch die Anwendung des der 51in Kundenprojekten wird der gesamte Innovationslebenszyklus, von der Generierung neuer Ideen bis zur Entwicklung und Auslieferung von hochwertigen Anwendungen, unterstützt. Sobald eine Idee geschaffen ist, kann sie mit der realisiert und skaliert werden. Die Business Technology Platform ist ein Portfolio von integrierten Lösungen. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Prozesse und Erlebnisdaten miteinander zu verknüpfen, integer und souverän zu agieren und mit den Informationen aus allen Interaktionen, wichtige Innovationen voranzutreiben. Sie führt Datenbanken und Datenmanagement, Analysen, Anwendungsentwicklung und -integration sowie intelligente Technologien zusammen.

Weitere Informationen:

Darüber hinaus unterstützt das 51AppHaus Network ihre Kunden bei Innovationsprojekten, selbst in diesen Zeiten der Coronakrise, mit bereits verfügbaren und geplanten virtuellen Angeboten. Wenn auch Sie sofortigen Handlungsbedarf sehen,

  • werfen Sie einen Blick in das ,
  • nehmen Sie heute an der virtuellen Info-Session mit @Klitschko über das Digital Camp for Leading Innovation von 51und Klitschko Ventures teil und
  • sehen Sie sich die vorhandenen virtuellen Angebote unserer SAP-AppHaus-Network-Partner an.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn wir Sie unterstützen können.

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Podcast – Nachhaltige Innovation auch in der Krise: Das 51AppHaus /germany/2020/05/innovation-covid19-apphaus/ Tue, 19 May 2020 07:00:45 +0000 /germany/?p=149862 Unternehmen streben nach Innovation. Der Wandel zum intelligenten Unternehmen im Zuge der digitalen Transformation ist die Basis für Zukunftsfähigkeit. Im 51App Haus unterstützt man...

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Unternehmen streben nach Innovation. Der Wandel zum im Zuge der digitalen Transformation ist die Basis für Zukunftsfähigkeit. Im 51App Haus unterstützt man die Kunden auf diesem Weg – und sah sich jetzt selbst vor unerwartete Bedingungen gestellt.

Keine Reisen mehr, keine persönlichen Kundenbegegnungen: Die COVID-19-Krise hat die Arbeit für das Team im in Heidelberg genauso verändert wie bei vielen der Kunden.

Workshops sind das Tagesgeschäft dort um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Prozesse zu verändern, User Experience neu zu erfinden. Innovation nachhaltig in Unternehmen bringen, dafür steht das 51AppHaus.

Die Innovatoren standen vor gleich zwei Herausforderungen: Sich selbst neu aufzustellen und die direkte Arbeit mit dem Kunden ins Virtuelle zu übertragen: Einmal Workshops und Design-Thinking-Methoden vom Home Office aus anzubieten und die neuen, veränderten Bedürfnisse der Kunden herauszufinden, um auf sie eingehen zu können.

Wie das 51AppHaus Herstellern hilft schnell auf die veränderte Nachfrage zu reagieren

Beate Riefer und Marcus Dorfmeyer stellen im Gespräch mit Claus Kruesken das 51AppHaus vor, berichten von dem Moment, an dem die Corona-Krise sie „kalt erwischt“ hat – mitten in laufenden Innovationsprozessen. Und sie schildern, wie sie ihre Arbeit transformiert haben – unter anderem am Beispiel eines Herstellers für Desinfektionsmittel, der sich in kürzester Zeit auf die neue Nachfrage einstellen musste. Eine Erkenntnis: Selbst die Happy Hour nach einem erfolgreichen Workshop macht virtuell Spaß.

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51AppHaus Network unterstützt virtuell /germany/2020/05/apphaus-network-virtuell-covid19/ Wed, 06 May 2020 06:00:05 +0000 /germany/?p=149427 In den vergangenen sieben Jahren hat 51weltweit fünf 51AppHaus-Niederlassungen für die Kunden eingerichtet. Das zugrundeliegende Ko-Innovationskonzept hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, so...

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In den vergangenen sieben Jahren hat 51weltweit fünf 51AppHaus-Niederlassungen für die Kunden eingerichtet. Das zugrundeliegende Ko-Innovationskonzept hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, so dass 51ausgewählten Partnern die Möglichkeit eröffnete, in strategisch wichtigen Regionen Partner-AppHäuser zu eröffnen.

Die Partner erfüllen dazu ein Rahmenwerk an Voraussetzungen wie eine solide Expertise in Design Thinking, Design und Entwicklung in ihrem Team, einen kreativen Raum für die Zusammenarbeit mit Kunden und vieles mehr. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht das 51AppHaus Network aus dreizehn Niederlassungen, Tendenz steigend.

, joined February 2020 , joined December 2018
, joined April 2018 , joined August 2019
, joined October 2017 , joined September 2019
, joined February 2020 , joined January 2020
, joined March 2020 , joined August 2018
, joined January 2019 , joined November 2019

Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie haben viele der SAP-Ko-Innovationspartner ihr Service-Portfolio an die neue Situation angepasst. Die Mitglieder des 51AppHaus Networks bieten dringend gebrauchten Fernsupport mit integrierten, interaktiven Möglichkeiten der Zusammenarbeit, um Kunden geschäftliche Kontinuität zu gewährleisten. Darüber hinaus helfen die erfahrenen Design Thinking Coaches und Experten für Unternehmensentwicklung des Netzwerks Kunden, ihre Innovations- und Digitalisierungsprojekte fortzusetzen. Gemeinsam mit den Kunden entwickeln und schaffen sie zukunftsfähige Arbeitsabläufe und Lösungen.

Antworten in Zeiten von COVID-19

Das 51AppHaus Network zeichnet sich durch Nähe zu Kunden und ihrer grundsätzlichen Flexibilität aus. So überrascht es nicht, dass das Netzwerk schon jetzt konkrete Hilfe anbietet, um direkte Antworten auf aktuell aufkommenden Fragen und zu finden.Kathrin Tarnai-Sindl, 51AppHaus Network Lead, über die derzeitige Situation: “In einer Zeit, in der die ganze Welt mit den direkten und indirekten Auswirkungen der Corona-Krise konfrontiert wird, bin ich so stolz, dass unser AppHaus Network schnell reagiert, dem Kunden zur Seite steht, und Serviceleistungen anpasst, um wirtschaftliche Kontinuität zu garantieren.“

Das 51AppHaus Network

Heute gibt es dreizehn SAP-AppHaus-Network-Partner die alle in der Zusammenarbeit mit Kunden SAPs Innovationsansatz, den , anwenden. In ihren kreativen Räumlichkeiten bekommen Unternehmen und Organisationen Hilfe und Unterstützung, um ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren und neue innovative Lösungen zu gestalten, die auf SAPs Business Technology Platform beruhen. In ihrem kürzlich erschienenen Podcast „” erwähnt Anja Schneider, SVP & Global Head of Customer Innovation bei SAP, explizit das Intelligente Unternehmen in der Experience Economy als einen idealen Arbeitsbereich für 51Partner. „Partner sind wirklich sehr wichtig.“ erklärt sie weiter. SAPs Strategie für die und der abgestimmte und auf den Menschen fokussierende Innovationsansatz, der sogenannte Human-Centered Approach to Innovation, unterstützen die Argumentation der Partner und stärken ihre Position gegenüber Kunden und Interessierten.

Das SAP-AppHaus-Konzept

2010 begann SAP, ihr Ko-Innovationskonzept zu revolutionieren. Das Unternehmen konzipierte weltweit seine Büros neu, um Teamwork zu fördern, und richtete mehrere AppHäuser ein. Diese Co-Innovation Spaces waren zunächst darauf ausgerichtet, Software-Entwicklungsteam gemeinsam arbeiten zu lassen, um neue „Apps“ für Verbraucher zu entwickeln, daher auch der Name. Aber bald schon stellte sich heraus, dass man die SAP-AppHaus-Standorte als Ko-Innovationsräume benötigte, in denen Kunden, Endnutzer und SAP-Teams gemeinsam Design Thinking als eine zentrale Methode anwenden konnten, um Ideen zu entwickeln und Lösungen zu gestalten. Das Credo für all ihre Kundenbeziehungen orientiert sich entlang der folgenden Werte:

  • People-Centric:Persönlich mit Partnern, Kunden und Endnutzern interagieren
  • Design-Driven:Auf kreative Zusammenarbeit fokussieren
  • Authentic:Ergebnisse sind reale Lösungen für reale Probleme
  • Visionary:Neue Wege, mit Kunden zusammenzuarbeiten
  • Networked:Ein Netzwerk kreativer Räume innerhalb des SAP-Ökosystems schaffen
  • Value-Generating:Vertrauensvolle langfristige Verbindungen mit Kunden aufbauen

51hat zurzeit fünf eigene 51AppHäuser an den Standorten Heidelberg, Palo Alto, Berlin, Seoul und New York. Kundenprojekte und Commitments werden in abgestimmter Weise SAP-weit und seitens der SAP-Partner gemäß dem in vordefinierten Schritten und Wiederholungen unterstützt und durchgeführt, siehe die zentrale Grafik unten:

Human-Centered Approach to Innovation

Gleichgesinnte Partner, die ihren Kunden zur Seite stehen

Das 51AppHaus Network ist eine Gemeinschaft von AppHaus-Betreibern, 51oder SAP-Partnern, die über kreative Räume verfügen und dabei helfen, Unternehmens-Software menschlich zu gestalten, sowie Innovation und Erfindungsgeist in die Hände der Menschen zu legen. In all ihren Interaktionen möchten sich die Mitglieder dieses Netzwerks auf die Endnutzer konzentrieren und SAP-Produkte und -Technologien nutzen, wie beispielsweise SAPs .


Die folgende Liste vermittelt einen Überblick über alle derzeitigen Mitglieder des 51AppHaus Networks zusammen mit Links zu ihren Webseiten und einigen krisenbezogenen Veröffentlichungen für mehr Information.

51AppHaus Network as of March 2020

BluestoneX, Shropshire, Großbritannien:

Bluestonex: Von Kirche zu pulsierendem kreativem Workshopraum

kam im Februar 2020 als neues Mitglied zum 51AppHaus Network hinzu. Das Team um die beiden CEOs Dan Barton und Feroz Khan restaurierten und renovierten kürzlich eine alte Kirche und richteten sie als neuen Firmensitz ein, um in diesem pulsierendem neuen Workshopbereich für und mit Kunden neue Ideen und Lösungen zu erarbeiten.

Konfrontiert mit der neuen (un)normalen Situation mit COVID-19 haben viele der BluestoneX-Designer bereits virtuelle Design Thinking Workshops und Meetings organisiert und abgehalten. Die Teilnehmer arbeiten dabei von zu Hause und können eine Bandbreite von Moderationsmethoden und Technologien verwenden, um Hürden zu überwinden. Mehr Informationen dazu finden sich auf ihren und auf ihrem .

Bourne Digital, Melbourne, Australien

trat im Dezember 2018 dem 51AppHaus Network bei. Seitdem hat das Team mehrere unterschiedliche Projekte durchgeführt, das jüngste mit der Taronga Conservation Society Australia, mit der sie eine App namens „STAX“ entwickelt haben. Diese App verbessert das Arbeitsleben der Zoowärter und erhielt gerade ein .

In ihrer aktuellen Publikation “ geben Melissa Voderberg und das Bourne-Digital-Team wertvolle Tipps für das Organisieren und Durchführen virtueller Workshops.

Bei Bourne Digital haben wir eine starke philosophische Ausrichtung basierend auf Design, das sich um den Menschen dreht. – Systeme sind für Menschen da.” sagt Managing Director Selim Ahmed. erfahren Sie mehr über Bourne Digitals Reise als SAP-AppHaus-Network-Partner.

Launch-Präsentation im AppHaus Melbourne

ConvergentIS, Calgary, Kanada

kam im April 2018 hinzu. Das Team hilft Unternehmen und Organisationen nutzerfreundliche und einfache Lösungen für komplexe Geschäftsprobleme zu erarbeiten. Dieses ist in Zeiten von zunehmend virtueller Arbeit besonders wichtig. Anwendungen müssen extrem einfach zu nutzen sein, wenn das Erlernen schnell und die Unterstützung eher niedrig sind. In ihrem Design Centre mit Hauptsitz in Calgary organisiert das Unternehmen Design Thinking Workshops für ERP und mobile Lösungen, Off-the-Shelf 51Fiori Anwendungen und Consulting für Prozessoptimierung, alles unter einem Dach. Mit der jetzigen Ausweitung von virtueller Arbeit aus dem Home Office hat ConvergentIS zahlreiche virtuelle Design-Workshops durchgeführt, mit Expertise und Training, die auf diese virtuelle Erfahrung zugeschnitten wurde. Das Team beschreibt sich so: “Wir sind ein SAP-Partner mit dem Fokus auf Design, Build, Sell und Services. Seit 2002 transformieren wir die Arbeitserfahrung in Unternehmen.“ Shaun Syvertsen, CEO und Managing Partner von ConvergentIS sagt: „Wenn Designer zusammenarbeiten, passiert Magisches.“ Mehr Information dazu in diesem . In einem weiteren einen Kunden erfahren Sie, wie das Unternehmen 70% Reportingzeit sparte dank einer mit dem Team entwickelten App!

ConvergentIS: Design Centre und Headquarter in Calgary

Extentia, Pune, Indien

’s XEN LAB PNQ war das erste 51AppHaus Network Mitglied in Indien. Die Videos in ihrem YouTube Channel verdeutlichen die Idee von kreativer und offener Zusammenarbeit und Designarbeit. Erkunden Sie Ihr Lab und das Experience Studio in . Das Extentia-Team integriert auf besondere Weise Hardware- und Software-Plattformen, kreative Räume, Räume für Breakout Sessions und Ruhebereiche, so dass Kunden und Partner sich auf ihre Customer Experience (CX) und Digital Transformation (DX) Initiativen konzentrieren können.

Global TMS Madrid, Spanien

AppHaus liegt in Majadahonda nicht weit vom Madrider Zentrum. Im Oktober 2017 wurden sie Mitglied des 51AppHaus Network und eröffneten einen ansprechenden kreativen Workshopbereich, der eine offene und spielerische Arbeitsweise garantiert.

Workshopbereich Global TMS Madrid

Incture, Bangalore, Indien

Die Firma hat die Vision, das Leben der Menschen mit Hilfe digitaler Systemen zu verbessern. Das Team rückt den Menschen in den Mittelpunkt, um betriebliche Herausforderungen zu meistern und messbaren Nutzen für die Kunden zu erreichen. Inctures Design Mantrai ist ein kreativer Raum, der genau diese Vision widerspiegelt, Der Arbeitsbereich kann von Kunden genutzt werden, von Mitarbeitern und der Entwickler-Community, um Erfahrungen, Best Practices, und Faktoren des Design Thinking und Design-led Engineering auszutauschen.

is a creative workspace that embodies this vision. The workspace can be leveraged by our customers, employees and the larger developer community to share experiences, best practices and values in Design Thinking and design-led engineering. Für mehr Informationen über den kreativen Raum Design Mantrai oder den Design Thinking Workshop Mehr Information über den Incture® Service-Portfolio erhalten Sie in .

AppHaus Design Mantrai, Bangalore, India

Invokers Kopenhagen und Aarhus, Dänemark

wurde in Februar 2020 Teil des 51AppHaus Network mit Standorten in Aarhus und Kopenhagen. Als erster Netzwerk Partner mit zwei zertifizierten SAP-AppHaus-Kreativbüros begrüßten sie 51AppHaus Kollegen aus Heidelberg zu ihrer Eröffnungsfeier in Kopenhagen, siehe das Bild unten oder die interessante . Thomas Ove Rasmussen, Head of Digital Design, und sein Team formulierten es wie folgt: „Wir spezialisieren uns auf den gesamten Prozess immer auf den Endnutzer: von Design, getrieben von unserem Ansatz des Effective Design Thinking, über Entwicklung bis zur Implementierung – immer mit dem besonderen Fokus auf den Endnutzer. Wir schaffen Unternehmenswert durch design-getriebene Transformation.“ In seinem kürzlich veröffentlichten argumentiert Thomas Ove Rasmussen, dass der aktuelle Lockdown der entscheidende Test für Firmen weltweit ist: Helfen Ihre digitalen Lösungen und Prozesse den Endnutzern oder erschweren sie ihnen die Arbeit, die sie zurzeit virtuell durch führen?

Von links: Dirk Ziegeler, Head of 51AppHaus EMEA/MEE, Kathrin Tarnai-Sindl, Director 51AppHaus Global Program Office, und Thomas Ove Rasmussen, Partner & Solution Architect at Invokers

Keytree Ltd., London, Großbritannien

Das 51Apphaus Network Mitglied Keytree Ltd. mit Sitz im Herzen von Londons erhielt kürzlich den 2020 51Pinnacle Award als 51Cloud Platform Partner des Jahres. Nachdem das Team erfolgreich seine bei Projekten auf der ganzen Welt eingesetzt hat, nutzt Keytree seine Expertise weiterhin in großen SAP-Implementierungs- und Innovationsprojekten, sowie bei Workshops im Bereich Design Thinking und User Experience, um Kunden und Partner sinnvoll zu ܲԳٱüٳ.

Keytree “space 51” in London, Großbritannien

LeverX, Minsk, Weißrussland

Das jüngste Mitglied des 51AppHaus Networks ist . Als erster Partner in Osteuropa trat das Team im März 2020 dem Netzwerk bei. Das LeverX-Team hat das Ziel, Firmen zu unterstützen, das gesamte Potential ihrer Investition in 51Lösungen auszuöڱ. Hierzu nutzen sie ihre Expertise und branchenübergreifenden Erfahrungen in User Experience gekoppelt an Design-Thinking-Methoden und SAP‘s Human-Centered Approch to Innovation.

LeverX. Minsk

Mindset Consulting LLC, Minneapolis, USA

AppHaus, Minneapolis, USA Mindset

Das US-amerikanische Mitglied hat gerade eine Kompilation seiner virtuellen Dienstleistungen herausgebracht, ““, sowie den „COVID-19 ”. Mit Hilfe von Tools wie Mural, Zoom, Invision, und Jira, schafft das Mindset-Team auch in virtuellen Workshops eine kreative und anregende Arbeitsatmosphäre für die Teilnehmer. Einer von Gavin Quinns, CEO und Gründer von Mindset Consultung, zentralen Grundsätzen: „Querdenken und auch einmal die Komfortzone verlassen. – Zu oft bleiben Mitarbeiter in ihren alltäglichen Arbeitspflichten verhaftet.“ Für mehr Informationen über Gavins Beweggründe, dem 51AppHaus Network beizutreten, gibt es ein interessantes und eine virtuelle Tour durch das AppHaus Minneapolis in dieser .

NETCONOMY, Wien, Östereich

Das Mitglied hat seinen Firmensitz in Wien. Das Team hat gerade ein Service-Paket geschnürt, um alle Unternehmen und Organisationen zu unterstützen, die diese Zeit der Reisebeschränkungen sinnvoll für sich nutzen wollen. Mit der unterstützt NETCONOMY Marken, um ihre “Digital First“ Strategie zu definieren basierend auf den Bedürfnissen der Kunden und durch ein Hinterfragen ihrer derzeitigen Innovationspläne (). „Innovation, die sich auf den Menschen konzentriert, ist die Antwort für Unternehmen, um der Konkurrenz voraus zu sein. Und mit dem 51AppHaus Network hat 51einen starken Impuls geschaffen, an dem wir aktiv teilnehmen möchten.” So drückt es Josef Grabner, NETCONOMY‘s Chief Innovation and Growth Manager aus. Mehr dazu in diesem .

Netconomy AppHaus Wien

sovanta AG, Hamburg, Deutschland

Als ihr zweites Büro in Deutschland hat das AppHaus in Hamburgs Hafencity eröffnet. Gemäß ihrem Slogan „simplicity first” hat das Team gerade zwei an die derzeitige Situation angepasste Services herausgebracht. Damit setzen sie ein deutliches Zeichen, dass sie ihren Kunden zur Seite stehen und sich schnell an geänderte Situationen anpassen:

1. Virtuelle Workshops für gezielte Team-Zusammenarbeit in Zeiten von virtueller Arbeit und Home Office.

2. Experience Management, um kurz den Puls zu fühlen über die virtuelle Arbeit und Feedback von den Mitarbeitern zu bekommen, die von zu Hause arbeiten.

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SFS Group: Wie Befestigungslösungen intelligent werden /germany/2020/04/befestigungsloesung-design-thinking/ Mon, 27 Apr 2020 06:00:40 +0000 /germany/?p=148835 Wenn künftig Befestigungslösungen der SFS Group verbaut werden, sollen sie automatisch wichtige Informationen an die Zielgruppen senden. Ein entsprechender Prototyp wurde dank Design Thinking durch...

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Wenn künftig Befestigungslösungen der SFS Group verbaut werden, sollen sie automatisch wichtige Informationen an die Zielgruppen senden. Ein entsprechender Prototyp wurde dank Design Thinking durch ein Team aus Fach- und IT-Experten innerhalb von einer Woche entwickelt.

Noch ist nicht klar, ob der neue digitale Service ein Preisschild bekommt oder direkt in die verkauften Produkte hineingerechnet wird: Sicher ist aktuell vor allem, dass der Business-Case, der im Herbst letzten Jahres entstanden ist, durchaus aufgehen kann. Das hatte , Head of Corporate IT bei SFS Group, zwar gehofft, aber nicht unbedingt erwartet, als er ein Team aus Fachexperten und IT-Spezialisten nach Zürich in die 51Mode-2 Garage der 51Schweiz schickte. Für eine eher symbolische Summe von 5.000 Schweizer Franken stecken ein Expertenteam von 51Services und Industrieunternehmen die Köpfe zusammen und entwickeln innerhalb von einer Woche einen Prototypen. Reto Buchli vom Spezialisten für Befestigungssysteme und Präzisionskomponenten SFS Group hatte bereits Präsentationen anderer Unternehmen mit ihren Prototypen erlebt, bevor er sich ebenfalls für eine Woche im Innovationspark Zürich entschied: „Die Idee war schon da, wir wussten nur nicht, wie man sie softwaremäßig unterstützt.“ Und ob es überhaupt möglich ist.

Befestigungssysteme intelligent machen

Zwei Fragen standen also zu Beginn der Woche im Mittelpunkt: Ist die von 51zur Verfügung gestellte Plattform für die Idee geeignet? Und: Lässt sich ein Business Case finden, der den Fachbereich zufriedenstellt? Die Kollegen aus der Division Construction, einer von sieben Divisionen der SFS Group, brachten ihre Hardware gleich mit. Die Befestigungssysteme enthielten diverse Sensoren. Die Intelligenz schlummerte allerdings noch in den Produkten des Traditionsunternehmens mit Hauptsitz in Heerbrugg nahe des Bodensees, das vor mehr als 90 Jahren als Eisenwarenhändler gegründet wurde und heute weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter beschäftigt, bei einem Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Der Ablauf der Innovations-Workshops in der 51Mode-2 Garage von 51Services ist etabliert: In der Design-Phase, dem ersten Tag des einwöchigen Workshops finden sich Experten aus Fachbereich und IT ein, um die Idee zu überprüfen und mit Hilfe von Design Thinking nachzujustieren. Von Tag zwei bis vier geht es in der Build-Phase darum, ein Minimal Viable Product (MVP) zu entwickeln und eine Roadmap für die weitere Entwicklung zu definieren. „Die Woche endet mit der Show-Phase, in der eine Live-Demo des Prototypen stattfindet. „Schon fast 40 Unternehmen haben in der Mode-2 Garage erste Prototypen entwickelt“, erläutert , der als Innovation Lead von 51Services die SFS Group vor Ort unterstützt hat.

Mit Design Thinking zum Prototyp: Personas Pablo und Mario – ihnen soll die Arbeit erleichtert werden

Pablo und Mario beherrschten den ersten Tag des Workshops von 51Services und der SFS Group, für die Verkaufsleiter, Techniker und IT-Experten am Start waren. Die Bedürfnisse der Design-Thinking-Personas wurden im Detail analysiert und Lösungen skizziert, um ihnen die Arbeit zu erleichtern. Etwas verspätet, am Dienstag-Nachmittag, stand die Entscheidung, diese beiden Personas weiter zu verfolgen, und zwei Tage später die technische Lösung: Sensordaten fließen in die , auf der sie ausgewertet und schließlich in einem Surveillance-Cockpit die wichtigsten Informationen dargestellt werden. Per App können die Personas auf die gewünschten Informationen zugreifen. „Nach einer Woche stand der Prototyp“, zeigt sich Buchli zufrieden.

51Mode-2 Garage Prototyp: Initialzündung für das Traditionsunternehmen SFS Group

Auch wenn die Einführung des neuen Produktes noch bevorsteht: Bei der SFS Group hat der Prototyp eine „Initialzündung“ ausgelöst, wie Buchli sagt. Schon bei der Live-Demo war die Divisionsleitung zugeschaltet. Inzwischen hat sich ein weiterer Geschäftsbereich dafür entschieden, in die 51Mode-2 Garage zu kommen. „Sie bringen sogar Endkunden mit, die letztlich die Lösung einsetzen sollen“, erläutert Buchli. Für den IT-Manager ist die erste Woche in der 51Mode-2 Garage ein Erfolg: Seit drei Jahren arbeitet der ehemalige Softwareentwickler und Berater schon in SAP-Projekten mit agilen Methoden. Doch ist der Ansatz bisher noch nicht so recht in den Fachbereich rüber geschwappt. Sieht ganz so aus, als wenn sich das jetzt ändern würde.

Weitere Informationen:

  • Innovate NOW! Interaktiver Workshop von der Automatisierung bis zur Datenstrategie, virtuell am 12. Mai 2020. . .
  • Erfahren Sie mehr über die im Switzerland Innovation Park Zürich.

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LEARNTEC 2020: 51zeigt Lernerfahrung und Trends von morgen /germany/2020/01/learntec-2020-lernen-trends/ Mon, 27 Jan 2020 07:00:25 +0000 /germany/?p=147390 Künstliche Intelligenz, Learning Experience, Podcasts: Wie digitale Trends das Lernen revolutionieren, präsentiert 51vom 28. bis 30. Januar auf der LEARNTEC 2020 in Karlsruhe. Auf...

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Künstliche Intelligenz, Learning Experience, Podcasts: Wie digitale Trends das Lernen revolutionieren, präsentiert .

Auf dem Messestand erfahren Besucher, wie das Unternehmen intelligente Technologien von Performance Support, Badges über Chatbots bis hin zum Social Learning für das digitale Lernportfolio von 51einsetzt, und Kunden so eine neue Art des Wissensaufbaus ermöglicht. informieren Experten zudem über aktuelle Trends beim digitalen Lernen und darüber, wie das Lernen künftig leichter und jederzeit zugänglich gemacht werden kann.

Ob während der Zugfahrt, beim Warten auf den Flieger oder im Büro: Im lernen Kunden unabhängig von Ort und Zeit in mehr als 180 Learning Journeys, also speziell auf den Lerner abgestimmten Trainingspfaden, alles über die SAP-Produktpalette und neue Releases. Um die Lernerfahrung und die User Experience des 51Learning Hubs kontinuierlich zu verbessern, nutzt 51innovative Technologien und stellt diese inklusive der neuesten Produktfeatures auf Europas größter Messe für digitales Lernen vor: Maschinelle Übersetzungtechnologien unterstützen beispielsweise bei der Übersetzung von Schulungmaterialien, die damit den Anwendern schneller bereitgestellt werden können. Ein Chatbot hilft den Kunden bei der Suche nach den passenden Inhalten und individuelle Fragen beantworten Mitarbeiter von 51im Live-Chat. Zusätzlich bietet die neue Onboarding-App Anwendern einen mobilen Einstieg in die Welt des 51Learning Hubs.

Auch neue Funktionen des Autoren-Tools stellt 51auf der Messe vor: Die Lösung gibt mit dem Web Assistant, der direkt in SAP-Anwendungen integriert ist, Anwendern Unterstützung bei Anwendungsfragen und erklärt in Tutorials einzelne Software-Funktionen. Die neueste Version vom Web Assistant ermöglicht Anwendern u.a. direkt in einer SAP-Lösung einen kontext-bezogenen Start von geführten Touren, bietet einen neuen Nutzungsreport und unterstützt nun auch 51GUI für HTML Oberflächen.

Wie digitale Assistenten auf Basis Künstlicher Intelligenz Mitarbeitern individuelle Lehrpläne erstellen? Warum eine positive Employee & Learning Experience zu besseren Lernergebnissen führt? Und warum Podcasts beim Lernen besonders angesagt sind? Diese und weitere Fragen beantworten SAP-Experten und Partner vor Ort in unterschiedlichen Vorträgen. Außerdem zeigen sie, welche Methoden das Lernen effektiver und leichter machen – vom Storytelling über Design Thinking bis hin zum Learning Experience Design.

Doch smarte Technologien allein führen auf Dauer nicht zum Erfolg: „Die passende Qualifikation der Mitarbeiter ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen“, so Eva Zauke, Senior Vice President 51Knowledge and Education bei SAP. Erfahren Sie in ihrem , wie Beschäftigte die richtigen Kompetenzen aufbauen und sich Lernen gut in den Arbeitsalltag integrieren lässt.

Außerdem zeigen wir, wie Human Capital Management zu Human Experience Management oder kurz: HXM wird. Sehen Sie selbst, wie moderne Technologie zu positiven Benutzererlebnissen führt, nicht nur beim Lernen sondern in allen hinweg. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Presseinformationen finden Sie im 51News Center. Folgen Sie 51auf Twitter unter .

Ansprechpartner für die Presse:

Björn Emde, +49 6227 75107, b.emde@sap.com, CET
SAP-Pressebereich; press@sap.com

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Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf 51sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. 51übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von 51beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.
© 2020 51SE. Alle Rechte vorbehalten.
51und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von 51sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der 51SE in Deutschland und anderen Ländern. Zusätzliche Informationen zur Marke und Vermerke finden Sie auf der Seite .

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51Fiori Makers bei adidas: gelungene Innovation für den Handel /germany/2019/11/sap-fiori-ux-adidas/ Tue, 26 Nov 2019 07:00:38 +0000 /germany/?p=146253 51und adidas beschäftigten sich kürzlich bei einem viertägigen Bootcamp mit neuen Anwendungsfällen aus dem Einzelhandelsgeschäft. Zweiundzwanzig Teilnehmer, darunter Entwickler, User-Experience (UX)-Designer und Führungskräfte, arbeiteten...

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51und adidas beschäftigten sich kürzlich bei einem viertägigen Bootcamp mit neuen Anwendungsfällen aus dem Einzelhandelsgeschäft.

Zweiundzwanzig Teilnehmer, darunter Entwickler, User-Experience (UX)-Designer und Führungskräfte, arbeiteten am Hauptsitz von adidas an einem gemeinsamen Innovationsprojekt im Zusammenhang mit einem größer angelegten Projekt für die Migration zu .

Ziel des Bootcamps war nicht nur, das Fundament für die Entwicklung weiterer SAP-Fiori-Apps für die Mitarbeiter von adidas zu legen, sondern auch, SAP-S/4HANA-Entwickler zu befähigen, bereits in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses das Augenmerk auf die User Experience, also das Benutzererlebnis, zu richten.

Sowohl bei der 51als auch bei adidas steht der Kunde im Mittelpunkt. Deshalb wurde es hoch geschätzt, dass das, was Designer und Entwickler geschaffen hatten, von adidas-Filialleitern erprobt worden war.

Die Anforderungen der Endbenutzer in Erfahrung bringen

Die 51verfolgte während des Bootcamps einen designorientierten Entwicklungsansatz, der auf Design-Thinking-Methoden beruht. Ziel war es, weitere SAP-Fiori-Apps für die Mitarbeiter von adidas zu entwickeln und dabei die Benutzer der Anwendung in den Vordergrund zu stellen. Die Teilnehmer des Bootcamps suchten das Gespräch mit Endbenutzern, um herauszufinden, welche Probleme sie hatten und was sie brauchten.

Bildunterschrift: Der designorientierte Entwicklungsansatz der SAP

Während des gesamten Prozesses der gemeinsamen Innovation wollten adidas und die 51die User Experience zu einem integralen Bestandteil der gemeinsamen Entwicklung machen und Lösungen für die Anwendungsfälle finden. Auf der Tagesordnung des viertägigen Bootcamps standen diverse Sitzungen, in denen Input zu 51Fiori, UX-Design und SAPFiori Elements gesammelt wurde. Daneben gab es mehrere Praxiseinheiten zu Design und Validierung. Einer der Anwendungsfälle, um die es ging, war eine SAP-S/4HANA-Standardanwendung für „Click and Collect“ von adidas.

UX-Innovation mit Zahlen untermauern

Schon beim letztjährigen Bootcamp mit adidas war dieser Ansatz ein Riesenerfolg. Dominik Meier, Director of Platform Engineering bei adidas, konnte es kaum abwarten, zusammen mit Designexperten der 51eine UX-Innovation auf den Weg zu bringen und eine Endbenutzererfahrung in greifbare Nähe zu rücken, die zu einer effizienteren und intuitiveren Arbeitsweise beider Unternehmen führen würde.

„adidas und 51entwarfen eine voll funktionsfähige SAP-Fiori-App, die die Bearbeitungszeit von telefonischen Kundenanfragen für unsere Callcenter-Mitarbeiter von 11Minuten auf drei Mausklicks reduzierte“, erzählte Meier. „Wir konnten die User Experience für unsere Callcenter-Mitarbeiter so verbessern, dass sie unseren Kunden heute schneller weiterhelfen können als jemals zuvor.“

Insgesamt entwickelte adidas acht SAP-Fiori-Apps, die in 150adidas-Stores verwendet werden, und zusätzlich zwei interne Apps. Die SAP-Fiori-Community bei adidas ist seitdem um mehr als 5.500Benutzer gewachsen.

„Jetzt sind wir erst recht stolz darauf, dass wir diesen Weg gegangen sind“, betonte Meier. „Das Bootcamp hat uns zu einer viel besser sichtbaren UX verholfen, und ich bin zuversichtlich, dass noch viel mehr folgen wird.“

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adidas and 51Fiori–A Story of User Experience Transformation

Auf die Anforderungen der Endbenutzer zugeschnittenes UX-Design

Ausgehend von den im ersten Schritt gesammelten Informationen schufen die 51und adidas für jeden Anwendungsfall eine Persona und eine User-Story. Zur Vorbereitung auf den Designprozess wurden die Teilnehmer mit Tools für die Erstellung von Prototypen vertraut gemacht, darunter „“ und Axure RP mit den erweiterten .

In nicht einmal vier Tagen, aber mit vielen anstrengenden Überstunden schufen die SAP-S/4HANA-Entwickler kundenspezifische Prototypen von SAP-Fiori-Apps, die von den Endbenutzern erprobt wurden. 51Fiori Elements bietet UI-Patterns und vordefinierte Vorlagen für die gängigsten Anwendungsfälle. Auf diese Weise sind Designkonsistenz und die Einhaltung der neuesten Designrichtlinien sichergestellt, und es ist weniger Frontend-Code für die Entwicklung von SAP-Fiori-Apps erforderlich.

„Ich freue mich sehr, dass das diesjährige Bootcamp wieder ein voller Erfolg für adidas und 51war“, betonte Alexander Lingg, Leiter des Bereichs User Experience bei der SAP. „In nur vier Wochen konnten wir zusammen mit adidas eine SAP-Fiori-App entwickeln und bereitstellen, die den Endbenutzern bei adidas eine großartige User Experience bietet.“

Erfahren Sie mehr über das Programm 51Fiori Makers, und .

.

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Customer Experience: Ein digitaler Begleiter für SAP-Kunden /germany/2019/11/customer-experience-produktportfolio/ Fri, 15 Nov 2019 08:00:58 +0000 /germany/?p=146133 „51for Me“ ist ein neues Tool, das Kunden jede gewünschte Information zu ihrem Produktportfolio liefert und Services bietet, die ihnen zu mehr Produktivität verhelfen....

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„51for Me“ ist ein neues Tool, das Kunden jede gewünschte Information zu ihrem Produktportfolio liefert und Services bietet, die ihnen zu mehr Produktivität verhelfen. Die Lösung für gehört zu den acht Finalisten für den Hasso Plattner Founders’ Award.

Wie wäre es, wenn alle SAP-Kunden an einem zentralen Ort aktuelle Informationen zu ihrer Unternehmenssoftware finden könnten? Wenn sie beispielsweise sehen könnten, wie gut die Benutzer die Software annehmen, wie viele Benutzerlizenzen noch ungenutzt sind oder welche Lerninhalte verfügbar sind? Und wie wäre es, wenn Self-Services den Kunden helfen würden, den größtmöglichen Nutzen aus ihren Lösungen zu ziehen– indem sie zum Beispiel ihre Lizenz selbst erweitern?

Genau darauf zieltab, einer der acht Finalisten für den Hasso Plattner Founders’ Award, die wichtigste Auszeichnung für SAP-Mitarbeiter.

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A Digital Companion for 51Customers

 

Transparenz, die den Kunden Entscheidungen erleichtert

Die 51bietet inzwischen sehr vielfältige Produkte an. Damit ist das Portfoliomanagement für die Kunden zur Herausforderung geworden. Es gibt eine ganze Reihe von Online-Tools dafür, die aber alle unterschiedliche Einstiegspunkte, Datenquellen und Oberflächen haben. 51for Me soll das Problem dadurch lösen, dass Daten aus verschiedenen Portalen in einer Informationsquelle zusammengeführt werden.

„Wir konsolidieren bestehende Tools und sorgen für Transparenz, damit die Kunden fundierte Entscheidungen über ihr Portfolio treffen können“, erklärt Jürgen Jakowski, Projektleiter und Chief Product Owner für 51for Me. Die ersten Kunden sind bereits auf das Tool aufmerksam geworden. „Es freut uns zu hören, dass in 51for Me Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden sollen. Und vor allem freuen wir uns darauf, eine kaufmännische Sicht auf unser SAP-Portfolio zu erhalten“, betont Frank Engelbrecht, Deutsche Telekom IT GmbH.

Digitaler Begleiter zur Datenintegration

Doch Jakowski erklärt, dass das Tool nicht nur für die Datenintegration da ist. „Mit 51for Me wollen wir unseren Kunden einen digitalen Begleiter und Berater zur Verfügung stellen, der niemals schläft.“ Dieser gibt dann zum Beispiel Ratschläge, wie sich die Akzeptanz eines Produkts bei den Benutzern verbessern lässt. Und das ist etwas, dass sowohl Kunden als auch 51interessiert. Zudem sollen Kunden die Möglichkeit erhalten, ihre Unternehmensdaten in den Backend-Systemen der 51selbst zu aktualisieren. Und es ist geplant, bis zur laufende Daten zu aggregieren, damit Kunden die Produktnutzung kontinuierlich überwachen können und entsprechende Hilfestellung und Empfehlungen angeboten bekommen.

Um die Integration mehrerer Datenquellen für 51for Me zu bewerkstelligen, musste sich das Team mit anderen Teams zusammentun. „Das Tolle an dem Projekt ist, dass wir nicht nur die verbessern, sondern indirekt auch unsere internen Prozesse optimieren“, sagt Jakowski. „Zusammen mit vielen willigen Partnern bei der 51decken wir Lücken auf, verbessern unsere Prozessketten und helfen unseren Kunden letztlich dabei, unsere Produkte bestmöglich zu nutzen.“

Mit Experience Data zu einer besseren Customer Experience

Es gibt bereits Pläne, zu beobachten, wie früh Kunden eine Betaversion des Tools verwenden. Diese Erkenntnis soll dann mit Experience-Daten, kurz X-Daten, aus Qualtrics kombiniert werden, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Jürgen freut sich über die spannenden Möglichkeiten, die X-Daten bieten. Eine Analyse dieser Daten kann man nämlich viel über die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden zutage fördern. Schließlich soll „51for Me“ die Kunden nicht nur produktiver, sondern auch zufrieden machen.

51for Me steht derzeit für alle Kunden alszur Verfügung. Für das 2.Quartal2020 ist eine mobile Version für Smartphones geplant.

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Mobilitätskonzepte gegen den Verkehrskollaps /germany/2019/11/mobilitaetskonzept-mobility-as-a-service/ Wed, 13 Nov 2019 07:00:59 +0000 /germany/?p=145949 51bringt die Entwickler-Community mit Mobilitätsanbietern zusammen, um Lösungen für die Verkehrsprobleme der Städte zu finden. Mobility as a Service hat Zukunft – aber nur,...

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51bringt die Entwickler-Community mit Mobilitätsanbietern zusammen, um Lösungen für die Verkehrsprobleme der Städte zu finden. Mobility as a Service hat Zukunft – aber nur, wenn lokale Partner mitmachen.

Sind Sie neulich mal wieder im Stau gestanden? Wenn nicht, dann können Sie sich glücklich schätzen, denn vielen Städten droht der Verkehrskollaps.

Derzeigt, dass Autofahrer in Städten jede Woche ein ganzes Hörbuch konsumieren könnten während sie im Stau stehen. Und es wird nicht besser. Aus der Studie des Amsterdamer GPS-Anbieters geht hervor, dass in 75Prozent der Städte das Stau-Level entweder weiter gestiegen oder gleich geblieben ist. Bei dieserwurden die Daten von 403Städten in 56Ländern für den Zeitraum von 2017 bis 2018 gesammelt.

Der Anteil der Menschen, die in Städten leben,wodurch sich die Probleme noch weiter zuspitzen werden. Was also tun?, die ihnen helfen, weiter als Lebensort attraktiv zu bleiben und ihren Bürgern mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens zu verschaffen.

Ein Wandel in der Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für das Erreichen derin den Bereichen Urbanisierung, Energieverbrauch, Klimaschutz und Gesundheit.

Mobility as a Service

Um das Problem Stau in den Griff zu bekommen und die Städte lebenswerter zu machen, beschäftigen sich Stadtplaner damit,. Ihr Ziel ist es, Fahrgemeinschaften sowie alternative Beförderungsarten wie Züge, Busse, Straßenbahnen und Fahrräder attraktiver zu machen. Doch dies ist eine komplexe Aufgabe und keine Stadt gleicht der anderen.

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The 51DevX Challenge: Mobility for a Gridlocked World

Hier kommt(MaaS) ins Spiel, ein neues Konzept, bei dem alle verschiedene Transportmittel zu einem einzigen Service verknüpft werden, den Nutzer bei Bedarf abrufen können. Mit MaaS soll Fahrgästen ein bequemes, effizientes und nahtloses Reiseerlebnis geboten werden – eine Fahrt, die sie jederzeit gerne wiederholen würden.

„Städte sind chaotisch und in Westeuropa gibt es viele alte Städte mit historischem Ortskern, die organisch gewachsen sind“, erklärt Alan Murphy, Leiter der Initiative, die auch die Koordination des MaaS-Konzepts für Dublin übernimmt. Für Dublin ist dieses Thema hoch aktuell, denn die Stadt steht vor gewaltigen Herausforderungen. Nach dem TomTom-Stau-Index ist Dublin„Wir müssen alternative Beförderungsarten anbieten, um die Leute davon abzubringen, Auto zu fahren“, fügt er hinzu.

Aus diesem Grund hat sich die Stadt Dublin mit zahlreichen MaaS-Partnern zusammengetan, darunter Mobilitätsanbieter, Anbieter von intelligenten Technologien, Forscher und Bürger. „Wenn man im Bereich der innerstädtischen Mobilität etwas erreichen will, dann muss man interagieren und Türen für mehrere Interessengruppen öffnen“, berichtet Murphy. „Deshalb arbeiten wir mit den großen öffentlichen Verkehrsbetrieben zusammen. Aber wir halten es auch für sinnvoll, neue Mobilitätsanbieter einzubeziehen, zum Beispiel Anbieter von Bikesharing, E-Scooter-Sharing, Shuttle-Bussen, Carsharing oder Carpooling.“

Die 51DevX Challenge für neue Mobilitätskonzepte

Murphy besucht andere Städte, um herauszufinden, welche Konzepte auf Dublin übertragbar sein könnten. So war er kürzlich bei der und Berlin dabei. Die Challenge wird an ausgewählten Softwareentwicklungszentren in ganz Europa ausgetragen. Sie bietet der SAP-Entwickler-Community eine Gelegenheit, mit städtischen Beamten, lokalen Mobilitätspartnern und Start-ups in Kontakt zu kommen und einen Dialog über neue MaaS-Lösungen zu führen.

51verfügt über Experten für Technologien, die die nächste Generation von Smart Cities ܲԳٱüٳ. Zu diesen Technologien zählen künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, das Internet der Dinge, Analytics und Experience Management. „Unser Ziel ist es, praxisorientiertes Lernen zu ermöglichen, damit unsere Mitarbeiter unseren Kunden helfen können, sich zu intelligenten Unternehmen zu entwickeln – durch Ausprobieren und nach dem Prinzip Learning by Doing“, betont Cameron Rouse, Leiter der 51DevX Challenge. „Die DevX Challenge ist Ausdruck unserer Firmenphilosophie: Unsere Mitarbeiter sollen neugierig und flexibel bleiben, um Produkte zu entwickeln, die die Welt verändern“, sagt Cameron.

Mitarbeiter nutzen die, um schnell Prototypen zu erstellen und deren Umsetzbarkeit zu testen. Die Prototypen werden dann von einer Jury aus lokalen Mobility-Experten beurteilt. Es ist eine optimale Kombination: Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, innovativ und unternehmerisch zu denken und auf diesem Gebiet noch dazuzulernen, und gleichzeitig können sie sich Problemen widmen, die ihre Kommunen und die ganze Welt betreffen“, ergänzt Rouse.

MaaS-Plattform holt das Optimum aus Mobilitätsdaten heraus

Eine MaaS-Plattform zu entwickeln, auf der zahlreiche Mobilitätspartner integriert werden, ist ein komplexes Unterfangen. Doch die Nutzer der Plattform sollen von dieser Komplexität nichts mitbekommen. Deshalb ist ein kompetenter Technologiepartner wichtig, der alles aufeinander abstimmt: Infrastruktur, Datenebenen, Ticketing- und Abrechnungssysteme. „Voraussetzung für diese Art von Koordination ist eine intelligente und anpassungsfähige MaaS-Plattform“, erläutert Edina Sewell, Future Cities, Global Public Sector, SAP.

Das Reizvolle an einer integrierten MaaS-Lösung ist, dass sie es Städten ermöglicht, Erlebnisdaten und operative Daten zu analysieren, um die Strecken für Pendler, Bürger und Besucher zu optimieren. „51bietet intelligente Lösungen, die beispielsweise Machine Learning nutzen, um Reiseinformationen in Echtzeit zu optimieren und dabei die aktuelle Verkehrslage oder Verspätungen berücksichtigen“, berichtet Sewell. „Wir können gewährleisten, dass die Mobilitätsanbieter ihre Dienste rund um die Uhr zur Verfügung stellen, indem wir intelligentes Anlagenmanagement mit vorausschauender Wartung verbinden.“ Diese Funktionen sind entscheidend, um Lebensqualität und wirtschaftlichen Wohlstand miteinander zu verbinden und Städten zu helfen, ihr volles Potenzial auszuöڱ.

Berlin wird zur Smart City

Beate Albert, kennt die Mobilitätsprobleme, vor denen Berlin steht. Die Zahl derundwird jedes Jahr größer. „Das hat enorme Auswirkungen auf die Mobilität“, betont Albert. „Wir brauchen mehr Services, aber wir müssen auch den Verkehr im Griff haben, damit die wir eine lebenswerte Stadt bleiben.“ Nur indem man den Bürgern hilft, ihr Ziel schnell zu erreichen, lässt sich verhindern, dass Autos die Straßen der Innenstadt verstopfen und die Luftqualität beeinträchtigen. Albert ist davon überzeugt, dass dies nur mit intelligenten Mobilitätslösungen erreicht werden kann.

„51ist ein hervorragender Partner. Die Firma entwickelt großartige Lösungen, nicht nur für Städte, sondern auch für Menschen. Durch die Teilnahme an der DevX Challenge erhalten wir neue Impulse für unsere Stadt. Das ist unsere Motivation. Und wenn die Ideen gut sind, dann wollen wir sie umzusetzen“, sagt Albert.

Zu diesem Artikel haben Bruno Patias Volpi und Denitsa Georgieva (51Labs Berlin) und John Julian (51Labs Ireland) beigetragen.

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Design Thinking: Vom Bauhaus zum AppHaus /germany/2019/11/bauhaus-apphaus-design-thinking/ Wed, 06 Nov 2019 08:00:58 +0000 /germany/?p=145946 Die neue SAP-Kunstausstellung schlägt die Brücke zwischen der Bauhauskultur und modernen Design-Thinking-Methoden. Sie lockt mit kreativen Werken junger Künstler. Ein Basketball. Ein bunt angemaltes Schiff...

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Die neue SAP-Kunstausstellung schlägt die Brücke zwischen der Bauhauskultur und modernen Design-Thinking-Methoden. Sie lockt mit kreativen Werken junger Künstler.

Ein Basketball. Ein bunt angemaltes Schiff aus Holz. Herumliegende Legosteine in allen Farben. Ein hölzernes Würfelspiel. Ein Turm, gebaut aus Spaghetti und Marshmallows. Und Wurfpuppen aus Bast. Die vielen bunten „Spielgaben“, die auf einem großen, weißen Tisch verstreut liegen, laden die Besucher der neuen Kunstausstellung dazu ein, sich in die neugierige, erforschende Denkweise eines Kindes in seinem Spielzimmer hineinzuversetzen. Wer sich darauf einlässt, erfährt vielleicht dieses freie, berauschende Gefühl, das entsteht, wenn man merkt: Ich habe eine Idee.

Der Prozess, der nötig ist, um zu dem Punkt zu gelangen, der kreatives Denken in Gang setzt – das ist Hauptgegenstand der aktuellen SAP-Kunstausstellung.

Kreativräume mit spielerischen Methoden wie Design Thinking zur Ideenfindung

„Die Gesellschaft sieht menschliche Kreativität als ultimative ökonomische Ressource“, erklärte Prof. Dr. Thomas Hensel von der Hochschule Pforzheim bei der Ausstellungseröffnung. Ziel von Unternehmen ist also, ein Umfeld zu schaffen, das förderlich für die Entstehung von Kreativität und damit Innovation ist. Ein Beispiel hierfür ist das . Hier wird in Kreativräumen mit Methoden wie Design Thinking gearbeitet, die unübersehbare Parallelen mit der vor 100 Jahren geschaffenen Kreativitätskultur des Bauhauses aufweisen.

Die neue SAP-Kunstausstellung „Vom Bauhaus zum AppHaus“ baut genau diese Brücke zwischen den kreativen Spielkulturen des Bauhauses und modernen Design-Thinking-Methoden. Sie veranschaulicht, wie wir in unserer heutigen Arbeitswelt die experimentellen Techniken des Bauhauses verwenden, um Ideen zu gewinnen. Die Ausstellung ist angelehnt an das „100-jährige Jubiläum dieser einflussreichsten Kunst- und Designschule des 20. Jahrhunderts“, wie Kuratorin Alexandra Cozgarea erklärte.

Spielkultur des Bauhauses als Zündkerze für Innovationen

Zündkerze der Kreativität ist damals wie heute das Potenzial des Spiels. Und die Ausstellung erscheint im wahrsten Sinne des Wortes wie ein künstlerisches Spielzimmer: Ausgangspunkt ist das Modell des „Haus am Horn“, ein in Weimar errichtetes Versuchshaus des Bauhauses, das heute Weltkulturerbe ist. Bei der Gestaltung des darin enthaltenen Kinderzimmers legte Alma Siedhoff-Buscher besonderen Wert auf Offenheit und Kreativität.

Für die Eröffnung der Ausstellung am 24.10. reiste eigens Schauspieler Joost Siedhoff an, der Sohn von Alma Siedhoff-Buscher. Aus seinem Vortrag wurde noch einmal deutlich: Das Bauhaus lebte vor 100 Jahren die Kultur vor, die wir heute in den Kreativräumen der 51wiederfinden. Auch Hensel sagte in seiner Rede: „Das AppHaus heißt AppHaus, weil es das Bauhaus gab.“

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51Art Exhibition ”From Bauhaus to AppHaus”

Video produziert von Norbert Steinhauser

Kreativität im AppHaus der SAP

Carl Eller, einer der ausstellenden Künstler, bezeichnet seine Bilder als „Archiv der Sachen, die übrig geblieben sind beim Kreativitätsprozess“. Er und Hannah Roscher, beide Studenten der Hochschule Pforzheim, haben die Prototyping-Materialien aus den Kreativräumen der 51gekonnt inszeniert. Ellers Lieblingsbild zeigt zwei Ringe aus Styropor, aus denen bunte Seifenputzer herausragen. „Ich könnte mir das stundenlang angucken und überlegen: Was wollte die Person damit sagen, welches Problem wollte sie lösen und wie ist sie damit auf eine Lösung gekommen?“, meint er.

„Die Zeit in ein Spinnennetz verwoben“ – so beschrieb eine Zuschauerin eines von Roschers Fotos. Ihre Bilder zeigen Detailaufnahmen, die genügend Freiraum für Interpretation lassen. Für die meisten Bilder nutzt sie außerdem eine Polaroid-Kamera. Diese wählt sie aus, weil hier „noch der experimentelle Aspekt hinzukommt. Man hat etwas vor, man möchte es auf eine bestimmte Art vund Weise fotografieren, aber die Polaroid macht ein eigenes Ding daraus.“

Und trägt der spielerische Umgang mit Materialien, wie er in ٱ-ճ󾱲԰쾱Բ-äܳ praktiziert wird, nun dazu bei, dass wir kreative Ideen haben? Roscher meint dazu: „Ich denke, es ist ein Instinkt, eine Begierde: Wenn man etwas vor sich stehen hat, dann will man es gern berühren, egal, ob es Lego ist oder Knete. Und dann überlegt man sich: Was kann ich daraus machen? Und sofort fängt ein Kopfkino an.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar 2019 im internationalen SAP-Schulungszentrum in Walldorf zu sehen.

ÖڴڲԳܲԲ𾱳ٱ: Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.30 Uhr.

Die Fotografien wurden von Klaus Kirchner zur Verfügung gestellt.

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Die Zukunft von IoT /germany/2019/10/iot-chance-moeglichkeiten/ Thu, 31 Oct 2019 07:00:11 +0000 /germany/?p=145373 Wie wird die Zukunft des Internets der Dinge (IoT) 2020 bis 2025 (und danach) aussehen? Forschungsinstitute wieStatistagehen von über 30 Milliarden vernetzten Geräten im Jahr...

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Wie wird die Zukunft des 2020 bis 2025 (und danach) aussehen? Forschungsinstitute wiegehen von über 30 Milliarden vernetzten Geräten im Jahr 2020 und 75 Milliarden im Jahr 2025 aus.

Wir haben es somit mit einer beachtlichen Zahl an „Dingen“ zu tun, die viele Daten und Informationen erfassen. Hieraus eröffnen sich viele Möglichkeiten für diejenigen, die den potenziellen Wert und (offen gesagt) Gewinn erkennen, der mit verschiedenen IoT-Einsatzszenarien erzielt werden kann.

Allerdings muss auch realistisch eingeschätzt werden, wie man den „Return on Investment“ für eine Unternehmensstrategie definiert.

Grafik zur Entwicklung des Internet der Dinge
Entwicklung IoT: Forschungsinstitute wieStatistagehen von über 30 Milliarden vernetzten Geräten im Jahr 2020 und 75 Milliarden im Jahr 2025 aus.

Kundenerwartungen mit IoT erfüllen

Der Einzelhandel bietet unzählige Interaktionsmöglichkeiten mit Kunden, unabhängig von ihrem Alter, Hintergrund, Anstellungsverhältnis, verfügbarem Einkommen und vielem mehr.

Und Einzelhändler sind auch sehr interessiert daran, Technologie für die Interaktion und Kommunikation mit ihren Kunden zu nutzen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos und scheinbar nur durch unser Vorstellungsvermögen begrenzt.

Und genau das ist ein kritischer Punkt: Wie können wir (aus so vielen Möglichkeiten) Einsatzszenarien finden, die tragfähig und praktikabel sind? Und wie können wir herausfinden, welche davon der Handel und andere Branchen entweder bereits umgesetzt haben oder dies planen?

Um dies etwas anschaulicher zu machen, nachfolgend ein paar Beispiele, wo IoT-gestützte Technologie bereits erfolgreich eingesetzt wird.

1. Bestandsoptimierung bei verderblichen Lebensmitteln

Eine der größten Herausforderungen für den Lebensmittelhandel ist die sehr kurze Lebensdauer der Waren. Deshalb müssen die Kühl- und Gefriergeräte in den Läden einwandfrei funktionieren, um die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zu gewährleisten.

Hierfür haben wir gemeinsam mit einem Lebensmittelhändler seine Kühl- und Gefriergeräte mit Sensoren ausgestattet, die regelmäßig die Temperatur erfassen. Bei Temperaturabweichungen erhält der Filialleiter eine Meldung. Der Lebensmittelhändler automatisierte nach und nach seinen Prozess, sodass seine Mitarbeiter nicht mehr in bestimmten Abständen manuelle Temperaturkontrollen vornehmen mussten.

Denn dabei hatte es passieren können, dass die Geräte zu stark oder zu wenig kühlten. Durch die Automatisierung wird man sofort auf Temperaturänderungen aufmerksam gemacht und kann so die Sicherheit der Lebensmittel jederzeit gewährleisten. Dadurch lässt sich auch die Menge an verdorbenen Lebensmitteln weiter reduzieren.

Ein weiteres Dilemma des Lebensmittelhandels zeigt folgendes Beispiel: Bei einer der Firmen, mit der wir zusammenarbeiteten, waren bei der Lieferung einige verderblichen Waren zu lange draußen stehen geblieben, bevor sie ins Kühlhaus gebracht wurden. Dadurch gingen zu viele Lebensmittel kaputt. Wir kombinierten IoT-Technologie, Temperaturerfassung und passive RFID-Tags und installierten so ein Frühwarnsystem, das Meldungen versendet, wenn Paletten in einer nicht gekühlten Umgebung stehen bleiben.

2. Customer Experience

Einige Einzelhändler setzen verschiedene IoT-Lösungen ein, um das Kundenerlebnis in ihren Läden zu verbessern.

Ein Händler installierte eine Kamera und ein Sensorsystem, um automatisch die Länge der Schlangen an den Kassen zu erfassen. Dadurch konnten bei Bedarf schnell zusätzlich Kassen geöffnet werden.

Ein anderer Händler implementierte ein Sensorsystem an einem Automaten für die Flaschenrückgabe. Mit dem System kann man automatisch feststellen, wenn der Automat fast voll ist. Dann kann er rechtzeitig geleert werden, sodass erst gar keine Unannehmlichkeiten für die Kunden entstehen.

Mithilfe von IoT-Technologie sind auch Automaten für den Verkauf von Waren intelligenter geworden. Händler können damit das Verhalten und die Kaufmuster ihrer Kunden analysieren und so die Aufstockung der Automaten optimieren. Um dies weiter auszubauen arbeiten wir mit innovativen Einzelhändlern zusammen, um unbemannte Geschäfte mit modernen Kameras und Sensoren vollständig zu automatisieren.

3. Veränderungen im Handel beginnen mit Design Thinking

Manchmal muss man die Art und Weise, wie man etwas schon immer gemacht hat, aus einer gewissen Distanz und einem anderen Blickwinkel betrachten. Darum geht es im Wesentlichen beim Design Thinking. Dabei muss nicht immer das Rad komplett neu erfunden werden: Meistens geht es darum, Dinge anders zu machen, mit einem besseren und schnelleren Ergebnis – und mit einem niedrigeren Kosten- und Zeitaufwand.

Den Vorgang kann man beschleunigen, indem man sich im Vorfeld über die potenziellen „Gewinne“ für sein Unternehmen Gedanken macht. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, wie man selbst mit relativ wenig Zeitaufwand eine Schwachstelle entdecken und durch deren Behebung viel gewinnen kann. IoT ist ein sehr dynamisches Thema, und es vergeht kaum eine Woche, dass nicht eine weitere neue Einsatzmöglichkeit von IT-Analysten diskutiert wird oder ein neues Gerät auf den Markt kommt.

Vielleicht kann man sich dies anhand von ganz neuen Beispielen schwer vorstellen. Lassen Sie uns deshalb wieder auf den Einzelhandel zurückkommen und dies an sehr anschaulichen und überzeugenden IoT-Einsatzszenarien verdeutlichen.

Eine große Herausforderung für Handelsunternehmen ist, dass ihnen potenzielle Verkäufe entgehen oder sie Möglichkeiten, etwas zu verkaufen, nicht nutzen können. Sehr oft haben Händler nicht genau das Produkt im Laden, das ein Kunde kaufen möchte. Dieses Problem lässt sich nicht dadurch lösen, dass man zu viel Bestand von den einzelnen Artikeln vorrätig hat, sondern durch innovatives Design und innovatives Denken.

Es kann sich als schwierig erweisen, den Überblick über alle Stellen im Laden zu behalten, an denen ein Artikel angeboten wird. Und manchmal kann ein eigentlich als verfügbar geglaubter Artikel beschädigt sein oder aufgrund von Schwund fehlen. Hier kann IoT-Technologie Abhilfe schaffen.

Mit kostengünstigen passiven RFID-Tags an den Artikeln lassen sie die Lagerorte im Laden ausfindig machen. Und innovative Regalsensoren können für eine genauere Erfassung von Artikeln in den Regalen sorgen. Wenn man den aktuellen Bestand im Laden genau erfassen kann, werden auch die Bestandsprognose und die Aufstockung der Bestände genauer. Wie viele Artikel aufgefüllt werden müssen, lässt sich so optimal an die aktuelle Situation anpassen.

RFID ist natürlich keine neue Technologie. Wie bei vielen anderen Technologien sind der Preis und die Nutzungskosten aber so stark zurückgegangen, dass sich der Einsatz nicht nur für Premium-Produkte lohnt. Jetzt haben auch Produkte, die nur ein paar Dollar kosten, das Potenzial, eine solide Rendite zu bringen – und zwar Monat für Monat.

Wie bei vielen anderen Sensor- und Tag-Technologien sind es die Einblicke in Daten, die genauso wertvoll oder sogar wertvoller sind als die durch sie erzielte Genauigkeit der Daten, die die Erstinvestition rechtfertigt. RFID rechnet sich schon allein durch die höhere Genauigkeit der Bestandsdaten und die positiven Auswirkungen auf den Verkauf (allein über dieses Thema könnte man schon einen seitenlangen Blog schreiben). Aber was sind das nun für „Einblicke“, die genauso wertvoll sind wie die Genauigkeit der Bestandsdaten?

Schauen wir uns dies am Beispiel eines Modehändlers an. Mit RFID-Technologie kann man erfassen, welche Kleidungsstücke welchen Stils und welcher Farbe die Kunden in die Umkleidekabine mitnehmen, welche Artikel in der Regel im Laden hängenbleiben und welche dann letztendlich gekauft werden. Man kann sich vorstellen, welche Möglichkeiten für zielgerichtetes Kundenmarketing sich daraus für Händler ergeben.

Mit einer weiteren IoT-Technologie wiekann man lokal umfassende Einblicke in den einzelnen Kunden in einem bestimmten Laden gewinnen und sein Verhalten durch die Kombination mit Analysetools für Experience- und operative Daten untersuchen. Dadurch ergibt sich ein großer Wettbewerbsvorteil. Denn Edge bietet die Möglichkeit, Teile des Geschäftsprozesses auch lokal zu steuern und zu erfassen.

Die Edge-Technologie ist auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmt und kann zum Sammeln detaillierter Sensordaten aus verschiedenen Bereichen des Ladens genutzt werden. Somit lässt sich für jeden Artikel der genaue Bestand errechnen. Die Technologie kann auch Empfehlungen abgeben, wann der Bestand aus dem Lager in die Ladenregale gebracht werden soll.

Dieser Prozess kann vollständig lokal ablaufen und in regelmäßigen Abständen – oder wenn es für andere zentrale Prozesse wie beispielsweise die Prognoseerstellung und Bestandsaufstockung erforderlich ist – mit dem zentralen System synchronisiert werden.

Wettbewerbsvorteile von IoT

Der Preis von Sensoren und Tags ist so weit gesunken, dass es jetzt nicht mehr darum geht, nur für Premium-Kundensegmente in IoT-Technologie zu investieren. Stattdessen können die Wettbewerbsvorteile, die IoT bietet, jetzt für jeden Aspekt im Handel genutzt werden. Dies sollte man bei den Investitionen für 2019 bis 2020 berücksichtigen.

IoT ist nicht die technische Lösung für alle Probleme im Einzelhandel. Für Unternehmen, die sich Wettbewerbsvorteile im immer härter umkämpften Handel verschaffen wollen, kann sie aber Mehrwert bringen und somit eine wichtige Rolle spielen.

IoT ist eine Chance für Unternehmen – und nicht nur eine technische Möglichkeit

Am Anfang dieses Blogs haben wir uns gefragt: Soll man erst mal weiterhin an einer IoT-Strategie basteln und abwarten, bis IoT reifer ist? Oder ist es sinnvoller, jetzt eine tragfähige IoT-Strategie zu planen und umzusetzen, um deren Vorteile zu nutzen? (Es geht also darum, nicht zu früh, aber auch nicht zu spät zu investieren).

Internet der Dinge: die Fakten

  1. IoT ist Realität – die Technologie ist da – und bietet viele Daten und Möglichkeiten für diejenigen, die sich dafür entscheiden.
  2. IoT ist machbar – wie wir an aktuellen Beispielen aus Unternehmen gezeigt haben.
  3. Design Thinkingkann helfen, den Einstieg zu erleichtern.
  4. Jetzt geht es nur noch darum,sich praktischen Rat zu holen, wie man das alles realisieren kann – und was hält Sie eigentlich noch davon ab?

Für einen erfolgreichen Einstieg in das Internet der Dinge bietet sich in der Regel ein kleines On-Premise Hub in Kombination mit einem Cloud-Konzept an. So ist es dann auch möglich, das Modell mit beispielsweise KI und ML zu erweitern. Um einige Vorteile des IoT nutzen zu können, ist der Umstieg auf eine partielle Cloud erforderlich. Auch dies muss dann mitgeplant werden.

Wenn wir an IoT denken, geht es oft vor allem darum, wie man noch mehr Sensoren und Geräte einsetzen kann. Betrachtet man das Thema jedoch aus einer größeren Distanz, geht es eigentlich um die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie, die IoT und ML (über KI und RPA) so miteinander kombiniert, dass man im hart umkämpften Handel einen großen Sprung nach vorne machen kann. IoT ist also nicht nur eine technische Möglichkeit – IoT ist eine Chance für Unternehmen!

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Best Practices für ein starkes Distributionsnetz /germany/2019/10/logistik-best-practices-distributionsnetz/ Fri, 25 Oct 2019 06:00:02 +0000 /germany/?p=145443 Die zwei maßgeblichen Kriterien für die Effizienz einer Logistikkette sind Zeit und Bestand. Die Waren müssen die Logistikkette möglichst schnell durchlaufen, um rasch Geldzuflüsse zu...

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Die zwei maßgeblichen Kriterien für die Effizienz einer Logistikkette sind Zeit und Bestand. Die Waren müssen die Logistikkette möglichst schnell durchlaufen, um rasch Geldzuflüsse zu generieren. Und je höher der Bestand im Lager, umso schneller können die Waren in liquide Mittel umgewandelt werden. Ihre Strategie, die Sie im Zuge der Planungsphase wählen, sollte sich deshalb an den Best Practices orientieren, die Sie zu nutzen gedenken.

Theoretisch stehen Bestand und Zeit in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zueinander. Je größer der Bestand im Lager wird, umso kürzer wird die Lieferzeit zum Kunden. Die Herausforderung besteht darin, eine zu erhalten.

Die meisten Analysten legen ihr Augenmerk auf die Umschlagshäufigkeit, wenn sie die Unternehmen mit dem besten Lieferkettenmanagement ermitteln. So fließt bei der Studie die Umschlagshäufigkeit mit zehn Prozent Gewichtung in die Bewertung mit ein. Je höher die Lagerumschlagshäufigkeit, umso besser, denn eine höhere Umschlagshäufigkeit bedeutet, dass Sie Ihren Warenbestand schneller in liquide Mittel umwandeln können. Bedarfsgesteuerte Lieferketten zeichnen sich im Vergleich zu prognosegesteuerten Lieferketten durch eine höhere Lagerumschlagshäufigkeit aus. Dies ist einer der Gründe, weshalb ein Großteil der Unternehmen, die es in die Top 25 des Gartner Supply Chain Ranking geschafft haben, über ü.

Best Practices für bedarfsgesteuerte Lieferketten

Hier einige der Best Practices, die Unternehmen in Betracht ziehen sollten, wenn sie ein starkes Distributionsnetz aufbauen wollen.

Cross-Docking

Beim Cross-Docking erfolgt ein zügiger Umschlag der Waren. Das bedeutet, wenn die Waren im Verteilzentrum ankommen, werden sie nicht eingelagert, sondern sofort weiter an die Kunden versendet – gegebenenfalls kommen wertöڱde Arbeitsschritte hinzu. Ein Beispiel: Produkte aus einer Fertigungseinheit kommen im Verteilzentrum an und werden dort für die einzelnen Kunden verpackt (der wertöڱde Schritt) und an ihren jeweiligen Bestimmungsort versandt.

So werden Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, vom Produktionsbetrieb ins Verteilzentrum verlagert und es werden Lagerbestände vermieden. Außerdem spart diese Vorgehensweise Geld. Es müssen nicht mehr mehrere Lkws von der Produktionsstätte zu den verschiedenen Kunden fahren. Stattdessen transportiert ein Lkw die Waren sofort nach deren Herstellung zum Verteilzentrum. Teure Lagerhaltung wird dadurch verringert. Und da die Waren nicht im Verteilzentrum zwischengelagert werden, verkürzt sich die Lieferzeit zum Kunden. Die Cross-Docking-Entscheidung kann, je nach Situation, vor der Ankunft der Waren getroffen werden (geplantes Cross-Docking) oder bei der Ankunft der Lieferung (opportunistisches Cross-Docking).

Kitting

Beim Kitting werden mehrere Produkte als Set verpackt und versendet. So kann eine Firma, die Computer montiert, lagert und vertreibt, die Komponenten als Set lagern und versenden anstatt die Bauteile einzeln zu vertreiben. Einfach ausgedrückt, anstatt Speicherchips, Bildschirme und Festplatten separat zu lagern und zu versenden, erstellt das Unternehmen ein Set mit den Komponenten, die für den Zusammenbau des PCs erforderlich sind. So kann durch Kitting der Faktor Zeit positiv beeinflusst werden.

Die passende Distributionsstrategie in der Logistikkette finden

Segmentierung

Bei der Segmentierung verabschiedet man sich vom „one size fits all“-Ansatz. Die Produkte werden anhand verschiedener Merkmale wie Art der Kunden oder Haltbarkeit unterteilt und es wird jeweils eine passende Distributionsstrategie festgelegt. Segmentierung hilft, die Bestände zu optimieren, denn bei stark nachgefragten Artikeln sind höhere Lagerbestände notwendig als bei hochwertigen Nischenprodukten.

Layoutorientierte Lagerungssteuerung

Lager und Verteilzentren sollten so gestaltet sein, dass sowohl eine effiziente Lagerung als auch eine effiziente Bewegung möglich ist. Die Waren sollten die Lager und Verteilzentren so schnell wie möglich verlassen. Daher sollte die Lagerumgebung so gestaltet sein, dass ein schneller Abruf und ein effizienter Versand möglich sind.

Darüber hinaus gibt es noch weitere bewährte Maßnahmen, die beim Aufbau eines starken Distributionsnetzes in Betracht gezogen werden können. Cross-Docking, Kitting, Segmentierung und layoutorientierte Lagerungssteuerung sind die am weitesten verbreiteten Best Practices und stehen daher im Mittelpunkt dieses Artikels.

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Neue SAP-Kunstausstellung: Vom Bauhaus zum AppHaus – kreative Spielräume gestern und morgen /germany/2019/10/kunstausstellung-bauhaus-apphaus/ Fri, 18 Oct 2019 08:43:34 +0000 /germany/?p=145636 Zum Bauhaus-Jubiläum zeigt die 51vom 25. Oktober 2019 bis 28. Mai 2020 mit der Kunstausstellung Vom Bauhaus zum AppHaus – kreative Spielräume gestern und...

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Zum Bauhaus-Jubiläum zeigt die 51vom 25. Oktober 2019 bis 28. Mai 2020 mit der Kunstausstellung Vom Bauhaus zum AppHaus – kreative Spielräume gestern und morgen, wie eine vor 100 Jahren geschaffene Kreativitätskultur Einfluss bis in unsere heutige Arbeitswelt nimmt. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 24. Oktober, um 19 Uhr im internationalen SAP-Schulungszentrum in Walldorf statt.

Das Bauhaus, 1919 in Weimar gegründet um in der Zusammenführung von Kunst, Architektur und Handwerk eine neue Formensprache zu entwickeln, gilt als die einflussreichste Kunst- und Designschule des 20. Jahrhunderts. Bis heute inspiriert das Bauhaus in großem Umfang nicht nur diese drei Disziplinen sondern auch die Art und Weise, wie diese Disziplinen unterrichtet werden. Die pädagogische Lehre am Bauhaus stellt eine Schlüsselstelle für die Entwicklung einer neuen modernen Vision der Kunst- und Wissensvermittlung dar. Die Bauhaus-Meister Walter Gropius und Johannes Itten regten bei ihren Schülern das tief verankerte Bedürfnis des Menschen nach kreativem Ausdruck an und erkannten das weitreichende soziale und gestalterische Potentials des Spiels.

Das Spiel hat in der Arbeitswelt nicht an Einfluss verloren. Damals wie heute geht es um die Transformation von Mensch und Gesellschaft und die Frage welche Formen des kulturellen Gestaltens wir leben möchten. Auch in der New Economy ist die zunehmende Beschäftigung mit Kreativität und Innovation wegweisend. Zur Steigerung der Inspiration und Ideengenerierung werden heute eigens dafür implementierte Räume (bei 51unter dem Begriff „AppHaus“) geschaffen und Methoden (wie zum Beispiel Design Thinking) entwickelt. Diese flexibel gestaltbaren Kreativbereiche, die neben Prototyping-Materialien auch mit zahlreichen Spiel-Utensilien – sogenannten „Zündhilfen“ – ausgestattet sind, welche die Motorik, das Wahrnehmungs-vermögen und die gemeinschaftliche Interaktion fördern sollen, dienen den vernetzten Disziplinen in Workshops als spielerische Impulsgeber für experimentelle Techniken.

Die SAP-Kunstausstellung veranschaulicht die Beziehung zwischen den kreativen Spielkulturen des Bauhauses und vergleichbaren Ansätzen in gegenwärtigen Design-Workshops und verdeutlicht die revolutionäre Kraft der Gestaltung durch spielerische Konzepte bis in unsere heutige Arbeitswelt, und zur Gestaltung von Zukunftswerkstätten.

Die SAP-Kunstausstellung Vom Bauhaus zum AppHaus – kreative Spielräume gestern und morgen findet im internationalen SAP-Schulungszentrum (Gebäude 5), Dietmar-Hopp-Allee 20, 69190 Walldorf, statt. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10:00 bis 18:30 Uhr. Am Samstag, den 26. Oktober und Sonntag, den 27. Oktober 2019, ist die Ausstellung von 12:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Weitere Presseinformationen finden Sie im 51News Center. Folgen Sie 51auf Twitter unter .

Ansprechpartner für die Presse:

Alexandra Cozgarea, +49 (0) 62 27-76 38 11, a.cozgarea@sap.com, CET

Pressebereich im 51News Center; press@sap.com

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Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf 51sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. 51übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von 51beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.

© 2019 51SE. Alle Rechte vorbehalten.
51und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von 51sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der 51SE in Deutschland und anderen Ländern. Zusätzliche Informationen zur Marke und Vermerke finden Sie auf der Seite .

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Beschaffungsmitarbeiter als Fürsprecher für 51Ariba /germany/2019/07/beschaffung-ariba-viacom/ Mon, 22 Jul 2019 06:00:44 +0000 /germany/?p=141276 Wünsche? Fragen? Bei Viacom standen die Mitarbeiter der Beschaffung im Mittelpunkt, als auf 51Ariba umgestellt wurde. Viacom ist ein Unternehmen der Unterhaltungsindustrie mit internationalem...

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Wünsche? Fragen? Bei Viacom standen die Mitarbeiter der Beschaffung im Mittelpunkt, als auf umgestellt wurde.

Viacom ist ein Unternehmen der Unterhaltungsindustrie mit internationalem Portfolio renommierter Marken. Hier kann jeder Mitarbeiter zum Einkäufer von Waren und Dienstleistungen werden. Deshalb wollte Viacom für die Mitarbeiter ein Einkaufserlebnis () nach Art von Amazon schaffen. Immerhin managen sie Ausgaben in Höhe von über sechs Milliarden US-Dollar pro Jahr in 180 Ländern.

Kürzlich erzählte Emily Amone, Vice President of Finance Operations bei Viacom, auf der , wie das Unternehmen 51Ariba für die Bestellabwicklung eingeführt hat. „Wir wollten unseren Mitarbeitern dasselbe Einkaufserlebnis bieten, das sie auch im Privatleben genießen“, erklärte Amone. „Wir machen Unterhaltung… Alle, die unser Gebäude betreten, erschaffen das, was wir verkaufen und was im Fernsehen läuft… Es war wirklich wichtig, unsere Mitarbeiter darin zu schulen, die Leistungen selbständig zu erbringen, […] und zu berücksichtigen, dass sie intuitiv lernen möchten […] und wie sie angesprochen werden wollen. So ist es zur Entwicklung des Programms gekommen.“

Intuitives Lernen in der Beschaffung mit 51Ariba

Bei der Umstellung auf 51Ariba waren sowohl Änderungsmanagement als auch operative Bereitschaft gefragt. Das Team förderte zunächst 125 Problempunkte im zutage, auch Procure-to-Pay genannt. Dazu hat es Mitarbeiter in verschiedenen Abteilungen und Markenbereichen weltweit ermutigt, offen Feedback zu geben.

„Leute, die mit dem Finanzwesen nichts zu tun haben, wurden gebeten, Bestellanforderungen anzulegen, was sie nie zuvor getan hatten“, erklärte Amone. „Wir wollten, dass sie ganz ehrlich waren. Wir entwickelten eine Erfahrungs-Roadmap nach Personas sowie einen Fahrplan nach dem Motto ‚Ein Tag im Leben‘, um aufzuzeigen, wie Personas mit dem Beschaffungsprozess interagieren… Wir wollten wissen, wie Endanwender zu dem neuen Erlebnis stehen. Dann fielen uns alle möglichen Lösungen ein.“

Die nächste Weiterentwicklung mit SAPAriba war Source-to-Pay für die Abwicklung des gesamten Prozesses von der Bezugsquellenfindung bis zur Bezahlung. Bestellanforderungen konnten nun mit Verträgen verknüpft und Ausgaben im Rahmen von ausgehandelten Vereinbarungen getätigt werden. Das System wird ständig in dem Maße aktualisiert, wie das Unternehmen Kataloge zum begleiteten Einkauf hinzufügt und Verträge aushandelt.

„Mit SAPAriba können wir Bestellanforderungen für verschiedene Kategorien an die für die globale Beschaffung zuständige Gruppe weiterleiten. Damit ist sichergestellt, dass dort auf ausgehandelte Verträge zurückgegriffen wird bzw. der Einkauf anhand von festgelegten Katalogen getätigt wird“, erklärte Sue Muller, Vice President of Global Procurement Operations Center bei Viacom. „Wir haben unser Team für die globale Beschaffung aufgestockt, sodass wir daran arbeiten können, die Verträge ins System einzupflegen, um die Konformität mit den Bestellanforderungen sicherzustellen.“

Während der stufenweisen globalen Einführung der SAP-Ariba-Software legte das Projektteam immer größten Wert auf die Vorteile für die Endanwender. Dazu gehörte ein besseres One-Stop-Shopping-Erlebnis. „Unsere Mitarbeiter wollen sich an die Vorgaben halten, und diese [Plattform] führt sie zum richtigen Katalog und Vertrag. So finden sie ganz einfach, was sie suchen“, führte Amone aus.

Schulung von Mitarbeitern zu Fürsprechern im Einkauf

Amone würdigte das durchdachte Gesamtkonzept des Unternehmens im Hinblick auf operative Bereitschaft und Änderungsmanagement zur Erreichung von Projektzielen. Dazu gehörte ein sogenanntes „Toolkit“ für die Kommunikation. Dies umfasste auch die Roadshows, um die Erwartungen betroffener Mitarbeiter in Erfahrung zu bringen. Wichtige Faktoren für den Erfolg des Projekts waren die aktive Beteiligung der Führungsetage sowie praktische Tests und Schulungen, kombiniert mit fortlaufender persönlicher Unterstützung vor Ort.

„Die Leute wussten, was auf sie zukam, und das hat viel zur Akzeptanz beigetragen“, betonte Amone. „Wir erklärten den Mitarbeitern, dass sie davon profitieren würden. Dass dies nichts sein würde, was ihnen aufgedrückt würde, sondern zu ihrem Besten sein würde…Wir wählten Personen aus verschiedenen Bereichen aus und schulten sie so, dass sie ihrerseits andere schulen können. Außerdem nehmen sie an den Benutzertests teil… Sie sind also umfassend vorbereitet […] und können zu Fürsprechern werden.“

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Customer Experience: Neue Kundenerlebnisse beim Skaten, Fischen, Züchten, Fliegen /germany/2019/07/customer-experience-intelligente-daten/ Fri, 12 Jul 2019 06:00:23 +0000 /germany/?p=141230 Intelligente Daten können das Kundenerlebnis verbessern und dazu beitragen, dass Flugreisen angenehmer, Hockey-Spiele erlebnisreicher, Landwirtschaft effizienter und Fischfang nachhaltiger wird. Führende Unternehmen dieser unterschiedlichen Branchen...

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Intelligente Daten können das verbessern und dazu beitragen, dass Flugreisen angenehmer, Hockey-Spiele erlebnisreicher, Landwirtschaft effizienter und Fischfang nachhaltiger wird.

Führende Unternehmen dieser unterschiedlichen Branchen nahmen an einer auf der jüngsten teil und berichteten auf der Bühne, wie sie innovative Technologien einsetzen, um eine erstklassige Customer Experience zu erzielen.

Bumble Bee – Geschäft und Zweck mit Blockchain in Einklang bringen

Tony Costa, Senior Vice President und Chief Information Officer bei Bumble Bee Foods, berichtete wie der größte Produzent von Fischkonserven in den USA seine Begeisterung für Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit in ein gemeinsames Innovationsprojekt mit SAP kanalisiert hat. Das Unternehmen nutzt , um die Reise von Gelbflossenthun vom indonesischen Ozean bis auf die Teller der Verbraucher in der ganzen Welt zu verfolgen. „Als Lebensmittelproduzent wissen wir, dass Rückverfolgbarkeit, Transparenz und vor allem Lebensmittelsicherheit sehr wichtig für Kunden und Einzelhändler sind“, erklärte Costa. „Die Geschäftspartner und die Technologie zusammenzubringen, war unglaublich gut.“

Die Entwicklung eines Wertversprechens ließ sich laut Costa auf zurückführen. „Wir hatten ein gutes Geschäftsmodell und einen guten Anwendungsfall. Also nutzten wir Design Thinking, um einen Überblick über die verschiedenen Personas entlang unserer Lieferketten zu erhalten. Dies sind die Fischer, die Käufer und die Lebensmittelverarbeiter. Gemeinsam mit den SAP-Teams sind wir jeden Einzelnen von ihnen durchgegangen, um das Wertversprechen herauszuarbeiten.“

National Hockey League – mit Echtzeitdaten die Customer Experience verbessern

Die stärkste Eishockey-Liga der Welt, die National Hockey League (NHL), zählt heute 260 Millionen Fans. In ihrer über 100-jährigen Geschichte hat sie ihre Fans immer wieder mit innovativen Kundenerlebnissen begeistert. Nun arbeitet die NHL mit 51zusammen, um auf dieser Erfahrung aufzubauen. „Wir arbeiten mit 51zusammen, um durch die Nutzung von Technologie sicherzustellen, dass der Eishockeysport weiter wachsen wird“, sagte David Lehanski, Senior Vice President des Bereichs Business Development and Global Partnerships bei der National Hockey League. „Wir wollen unsere Fangemeinde vergrößern, das Spiel auf dem Eis für Trainer, Spieler und Funktionäre verbessern und zusätzliche Einnahmen durch Technologie generieren.“

Damit kommt die NHL ihren Fans, Spielern, Trainern und Geschäftsführern entgegen, die sich Echtzeitdaten während der Spiele wünschen. Anstelle papierbasierter Ausdrucke vor und nach den Spielen, stehen den Trainern die Analysen sofort auf ihren Mobilgeräten zur Verfügung.

„Wenn die Spieler vom Eis gehen, können sie ihr Mobilgerät nehmen und schauen, was gerade passiert ist, um ein sofortiges Feedback zu ihrer Leistung zu erhalten“, erklärte Lehanski. „Wir sind der erste Sport in Nordamerika, der Echtzeit-Analysen auf den Bänken zur Verfügung stellt. Wir wussten, dass die Technologie von großem Nutzen sein würde … In Zusammenarbeit mit 51ist eine Lösung entstanden, die von der gesamten Liga genutzt werden kann. Jedes einzelne Team kann sie einsetzen und anpassen. So können wir einen ausgewogenen Wettbewerb gewährleisten. … Wir möchten, dass alle Teams Zugang zu dieser Art von Daten haben.

Topcon – Nachhaltigkeit und Effizienz vom Erzeuger bis auf den Tisch

Kris Cowles, Vice President von Global Applications IT bei Topcon, sprach über die Rolle von Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT) bei der Umsetzung des Leitziels ihres Unternehmens, die landwirtschaftlichen Betriebe angesichts des massiven Bevölkerungswachstums nachhaltiger und produktiver zu machen.

„Die Möglichkeit, physisch aufzuzeichnen, was etwas tut und mit welcher Geschwindigkeit, den Nitratgehalt des Bodens zu bestimmen oder die Ernteerträge zeitlich abzubilden ist erstaunlich“, betonte Cowles. „Wir können Bodenverluste überwachen und somit Sicherheit gewährleisten. Mithilfe unserer Fernerkundung können wir natürliche Lebensräume überwachen, ohne dass ein Mensch sich dort hinbegeben muss.“

Im ständigen Dialog mit 51zu stehen und die Produkt-Roadmap im Hinblick auf das schnell wachsende Geschäft von Topcon zu besprechen, hat sich laut Cowles positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Kundenerlebnis ausgewirkt. Sie gab Unternehmen den Rat, die Technologie, den Anwendungsfall und das Risikoprofil zu prüfen, wenn sie darüber entscheiden, wie und wann Innovationen eingeführt werden sollen.

American Airlines – Belegschaft als Differenzierungsmerkmal

Als American Airlines und US Airways sich zur weltgrößten Fluggesellschaft vereinten, war die oberste Priorität die Schaffung einer People-First-Kultur. „Unser Anspruch war es, die größte Airline der Welt zu sein“, erklärte Mark Mitchell, Managing Director von HR Shared Services bei American Airlines. „Wir mussten eine mitarbeiterorientierte Kultur schaffen, um auch unseren Kunden ein erstklassiges Erlebnis zu bieten. … Wir mussten unseren Mitarbeitern ein einheitliches und vor allem nahtloses Erlebnis bieten, … um all unsere Geschäftsergebnisse zu verbessern. Mitarbeiter machen den Unterschied. Wir nutzen die SAP-SuccessFactors-Suite, um sicherzustellen, dass wir differenzieren, was für unsere Kunden wichtig ist.

Auf den ersten Blick mögen Flugzeuge, Profisport, Thunfisch und Landwirtschaft vielleicht nicht viel gemeinsam haben. Doch diese Unternehmen sind alle daran interessiert, mit den neuesten Technologien differenziert auf die Wünsche der Kunden einzugehen.

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Durch moderne Technologie den Menschen stärker in den Mittelpunkt stellen /germany/2019/06/handel-digitalisierung-xm/ Thu, 13 Jun 2019 07:00:33 +0000 /germany/?p=140752 Die Digitalisierung ist für Einzelhändler von existenzieller Bedeutung. Davon ist der President und CEO von Walmart überzeugt. Denn mit der Einführung von Echtzeitanalysen und Experience...

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Die Digitalisierung ist für Einzelhändler von existenzieller Bedeutung. Davon ist der President und CEO von Walmart überzeugt. Denn mit der Einführung von Echtzeitanalysen und ) können Unternehmen in einem Markt, der zunehmend von Spitzentechnologie geprägt ist, besser konkurrieren – und Menschen (weiterhin) in den Mittelpunkt stellen.

„Daten sind der rote Faden, der alles verbindet“, sagte Doug McMillon, President und CEO von Walmart, auf der GRC 2019. (Kristen Hanning, University of Arizona)

„Die Daten und Technologien, die uns heute als Hilfsmittel zur Verfügung stehen, werden entscheiden, ob man als Unternehmen überlebt und ob man erfolgreich ist“, sagte Doug McMillon . „Schwierig wird es nicht in einem einzelnen Technologiebereich, sondern erst wenn diese sich überschneiden.“

Zu diesen Technologien gehören komplexe Analysen, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) sowie Robotik, virtuelle Realität (VR) und andere, die sich laut McMillon „gerade erst manifestieren“. Entscheidungsträger im Einzelhandel müssen zwar nicht die Feinheiten dieser Systeme verstehen, aber sie sollten auf jeden Fall wissen, wie sie sie nutzen können.

https://youtu.be/oOn7j8wUNCI

KI, ML, XM: Der Kunde bleibt im Mittelpunkt

„Man muss sich immer den Anwendungsfall vor Augen führen, den man lösen möchte“, sagte McMillon. „Was möchte man für Kunden erreichen, entweder in Form von Innovationen … oder mit der Beseitigung von Hindernissen oder der Lösung von Problemen?“

Laut McMillon konnte Walmart mithilfe von Technologie seine Kundenorientierung in eine praktische Strategie umsetzen. Und ein Top-down-Ansatz für Innovationen hat außerdem Teams, die bisher voneinander isoliert waren, zu einer ganzheitlichen Zusammenarbeit ermutigt.

„Man ermittelt die jeweiligen Kaufentscheidungsprozesse der Kunden oder die zu lösenden Probleme und arbeitet mit verschiedenen Bereichen des Unternehmens wie Produktmanagement, und Entwicklung zusammen, um schneller eine Lösung zu finden – und etwas zu erreichen, das sonst nicht machbar wäre“, sagte McMillon. „Gleichzeitig werden Hardware und Technologie implementiert, um alles konkret umzusetzen.“

Die richtige Lösung zur Datenanalyse kann ein entscheidender Teil dieses Prozesses sein.

Experience Management: Alle Arten von Daten nutzen

Mit Datenanalysen in Echtzeit sind Mitarbeiter im ganzen Unternehmen – von der Geschäftsführung bis zur Filiale – in der Lage, detaillierte Daten über verschiedene Dimensionen wie regionale Ergebnisse, Produktkategorien und Abteilungen abzurufen. Diese hochaktuellen Informationen ermöglichen es Nutzern, auf bewährten Lösungen aufzubauen, Probleme zu beheben und Vorhersagen zu treffen.

„Das Neue und Faszinierende am ist die Einbindung zusätzlicher Daten“, sagte Dan Moran, Presales für 51Retail, (siehe Video oben). „Wir verknüpfen also operative Informationen mit Erlebnisdaten.“

Erlebnisdaten bringen die Meinung von Kunden über eine Marke, Produkte, Stile, das Einkaufserlebnis in Filialen etc. zum Ausdruck. Diese Daten können mithilfe von , einem Anbieter von Software für das Experience Management (XM), gesammelt werden, um die Kundenzufriedenheit auf Grundlage von Umfragen, Onlinekommentaren und anderen Formen der Interaktion mit Käufern zu prüfen.

Die Analyse von operativen Daten, Stimmungs- und anderen Daten werde für reibungslose Prozesse im Handel von wesentlicher Bedeutung sein, so McMillon von Walmart.

Der Mensch steht an erster Stelle

„Daten sind der rote Faden, der alles verbindet“, sagte McMillon. Aber im Mittelpunkt stehen nicht die Daten. „Dort steht der Kunde, der Daten und Technologien für sich nutzt.“

Laut McMillon war es eine große Umstellung, den von Walmart auf digitale Prozesse auszurichten. Aber da der Einzelhändler an günstigen Preisen festhielt, konnte er seine Lieferkette optimieren, in Folge die Kosten senken und dadurch weiter die Preise reduzieren. Und dabei stand für Walmart immer der Mensch an erster Stelle.

„Wir sind kein Technologieunternehmen. Wir sind kunden- und mitarbeiterorientiert und werden durch Technologie unterstützt“, betonte McMillon. „Das heißt aber nicht, dass wir keine interessante Technologie haben … Die haben wir. Aber uns ist auch der Mensch wichtig – und in unserer Branche steht der Mensch an erster Stelle.“

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SAP-Kunstausstellung: Nicht nur scheitern, sondern auch darüber sprechen /germany/2019/06/design-thinking-kunstausstellung/ Fri, 07 Jun 2019 06:00:47 +0000 /germany/?p=140783 Die neue SAP-Kunstausstellung zeigt neue Experimentierfelder in der Fotografie rund um das Thema „Fail Early and Often“. Überall blinkt und brummt es. Viele Schränke, Türen,...

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Die neue SAP-Kunstausstellung zeigt neue Experimentierfelder in der Fotografie rund um das Thema „Fail Early and Often“.

Überall blinkt und brummt es. Viele Schränke, Türen, Kabel und Lichter. Es ist laut und warm. Inmitten der Szene: eine Lochkamera. So beschreibt der Künstler Paul Pape die Eindrücke seines Besuchs im SAP-Rechenzentrum in Walldorf. Hier, im Herzen der SAP, durfte er in den letzten Monaten mit seiner selbstgebauten Lochkamera einzigartige Bilder schießen.

Die dabei entstandenen Fotografien sind nun zusammen mit den fotografischen Werken von fünfzehn Kommilitoninnen und Kommilitonen der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main in der neuen SAP-Kunstaustellung in Walldorf zu sehen. Am 24. Mai wurde die Ausstellung mit dem Titel „Fail Early and Often – Martin Liebscher & Students“ im Internationalen Trainingszentrum feierlich eröffnet.

Die Werke zeigen eindrucksvoll, dass das Medium der Fotografie die Wirklichkeit auf vielfältige Weise darstellen und neu interpretieren kann. Dachte man früher noch, der Fotoapparat sorge für die originalgetreue Abbildung der Realität, so wird hier schnell klar, dass sich der Betrachter auch durchaus täuschen lassen kann. „Jeder von uns kennt den Augenblick, in dem man schmerzlich erkennt, dass man sich getäuscht, sich geirrt hat, dass man gescheitert ist“, sagte Alexandra Cozgarea, SAP-Kunstkuratorin, in ihrer Eröffnungsrede. „Diese Erfahrungen sind der Motor für neue Wege im Denken und Handeln. Sie machen widerstandsfähiger, resilienter und führen in Richtung Erfolg und Innovationen.“ Eben „Fail early and often“.

Die Nadel im Heuhaufen

Für Paul Pape liegen die Parallelen zwischen seiner Kunst und einem Softwareunternehmen wie der 51auf der Hand – und das nicht nur, weil seine Fotografien bei 51entstanden sind. Vielmehr geht es darum, dass er auf der ständigen Suche nach dem für ihn optimalen Ergebnis ist. Am Anfang stand nur eine Idee: eine eigene Lochkamera zu bauen. Die ersten Prototypen funktionierten nicht. „Ähnlich läuft es in der Softwareentwicklung, denke ich. Wenn da ein Fehler ist, weiß man vielleicht erst einmal gar nicht, wo er ist“, erklärt Paul. „Das ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es ist unheimlich komplex, aber auch spannend.“

Paul Papes Lochkamera nimmt Bilder nicht nur direkt analog auf, sondern ist auch mit einer weiteren Funktion ausgestattet, die die Lichtzeichnungen entstehen lässt: einem Stück Glasfaserkabel, an dem ein Segel befestigt ist, das bereits auf leichte Luftströme reagiert. Das Glasfaserkabel zeichnet dann ähnlich wie ein Pinsel das einfallende Licht auf das Papier. Bild: Wind spürbar im Gesicht

Neuer Ansatz mit Design Thinking

Früh und oft zu scheitern ist nicht nur ein Leitgedanke des , den 51in der Softwareentwicklung verfolgt, sondern auch in der Kunst ein wichtiger und produktiver Prozess. Kleine Fehler sind oft durchaus gewollt und verleihen den Kunstwerken erst einen gewissen Charme. Dadurch werden sie einzigartig.

Die Werke der Kunstausstellung laden die Betrachter dazu ein, Perspektiven zu hinterfragen und sich an neuen Herangehensweisen zu versuchen. So finden sich beispielsweise erst nach näherer Betrachtung in Martin Liebschers Großformatbild Steffi Graf Stadion zwei vermeintliche Fehler. Auch in dem Katalog, den die Studierenden Janine Bächle, Patrick David Brockmann und Svetlana Mijic begleitend zur Ausstellung gestaltet haben, findet man 22 solcher „zauberhafter kleiner Fehler“, wie Autor und Künstler Andreas Schlaegel sie nennt.

„Die Forderung „Fail Early and Often“ entdeckten wir an einer Glastür im SAP-Gebäude 5 und machten sie zum Ausstellungstitel, zur Selbstverpflichtung“, erklärt Professor Martin Liebscher, der 1998 den Guinness-Weltrekord für „Das längste Gruppenfoto mit einer Person“ erzielte. Bild: „Steffi Graf Stadion“

Nicht nur scheitern, sondern auch darüber sprechen

Auf den ersten Blick wirken die Bilder der Künstlerin Asli Özdemir chaotisch, bunt und vielleicht sogar erheiternd. Kleidungsstücke und Lebensmittel finden sich neben Geschirr und elektronischen Geräten. In der Badewanne sind Haare. Die autobiografisch geprägte Arbeit alles wird nach oben geschickt befasst sich mit dem traditionellen türkischen Trauerritual „taziye“. In der ersten Woche nach einem Todesfall empfängt die trauernde Familie eine große Trauergemeinschaft, was zu einer Ansammlung diverser Objekte in der Wohnung führt, die Asli in ihrer Arbeit inszeniert. Im Schaffungsprozess hat sie sich auch von kleineren „Fehlern“ und spontanen Ideen leiten lassen. „Plötzlich ist etwas da, hier zum Beispiel die Haare im Wasser, und es entsteht etwas, was ich selbst nicht erklären kann“, so Asli. Ihre Arbeit, so meint sie, sei erst durch Zufälle im Entstehungsprozess entstanden. „Fehler erzählen auch Geschichten“, erklärt sie.

Asli Özdemir, alles wird nach oben geschickt

Auch Günter Pecht, Global Vice President, Future of Work, erklärte in seiner Eröffnungsrede, wie wichtig der Prozess des frühen Scheiterns sowohl bei der 51als auch im Alltag ist. „Ein Kind fällt 2000 mal hin, bevor es laufen kann. Scheitern und Fehler machen ist Teil unseres Lernprozesses.“ Und prompt sorgte der kleinste Besucher der Vernissage, Günters Sohn Emil, für den wohl schönsten Moment des Abends. Ganz so, als wolle er seinen Vater kurz aus dem Konzept bringen, lief er zum Rednerpult, klopfte dagegen, und stahl seinem Vater für einen Moment die Show. Doch gerade die unvorhergesehenen Dinge wie diese führen oft zu einem noch besseren Ergebnis als erwartet. Am wichtigsten, so Günter, sei es, Fehler anzunehmen und sich mit anderen darüber auszutauschen und darüber zu sprechen. „Wer niemals scheitert, läuft Gefahr, nicht genug Risiko einzugehen und nichts wirklich Neues zu schaffen,“ schloss Günter seine Rede … und seinen Sohn in die Arme.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September 2019 im Internationalen Schulungszentrum (SAP-Gebäude 5) in Walldorf zu sehen. ÖڴڲԳܲԲ𾱳ٱ: Montag bis Freitag, 10:00 bis 18:30 Uhr.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler:

Joschua Yesni Arnaut, Janine Bächle, Jana Bissdorf, Laura Brichta, Patrick David Brockmann, Annika Grabold, Dennis Haustein, Zoé Hopf, Lea Kulens, Martin Liebscher, Svetlana Mijic, Asli Özdemir, Paul Pape, Yama Rahimi, Robert Schittko, Tatiana Vdovenko

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Neuer Kurs auf open51stellt das Zusammenspiel der beiden Methodiken Design Thinking und von Box-Legende Wladimir Klitschko entwickeltes Challenge Management vor /germany/2019/05/opensap-wladimir-klitschko-design-thinking-challenge-management/ Tue, 14 May 2019 13:00:00 +0000 /germany/?p=140462 Ab sofort steht auf der Plattform open51ein neuer Kurs mit dem Titel Design Thinking and Challenge Management zur Verfügung. Er führt die Teilnehmer an...

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Ab sofort steht auf der Plattform open51ein neuer Kurs mit dem Titel zur Verfügung. Er führt die Teilnehmer an zwei Methoden heran, die – in Kombination – Innovationen auf betrieblicher und persönlicher Ebene fördern. Dies ist der erste Schritt einer neuen Kooperation zwischen 51und dem ehemaligen Boxweltmeister im Schwergewicht sowie seinem Unternehmen Klitschko Ventures.

Die Design-Thinking-Methode von 51fördert frisches, kreatives Denken und die Entwicklung neuer Ansätze auf agile, schnelle und strukturierte Weise. 51nutzt Design Thinking, um kreative und innovative Lösungen zu entwickeln – für die hochkomplexe, vernetzte, globale Welt, in der wir heute leben. Durch die Zusammenarbeit von 51und Klitschko werden Design Thinking und Challenge Management kombiniert. Die Methode Challenge Management beschreibt den Umgang mit Herausforderungen im unternehmerischen oder persönlichen Umfeld – durch permanente, proaktive Bewusstseins- und Verhaltensänderung. Entwickelt wurde die Methode von Klitschko und seinem Team, aufbauend auf den Erfolgen in seiner Zeit als Profiboxer. Durch die Verknüpfung der beiden Ansätze wird eine nachhaltige Innovationskultur gestärkt.

„Innovation kann exponentiellen Mehrwert schaffen und zu tief greifenden Veränderungen führen. Was außergewöhnliche und nachhaltige Marken von durchschnittlichen Unternehmen unterscheidet, ist die Förderung von Innovation“, sagt Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des SAP-Vorstands. „Die Schlüsselfaktoren für die Schaffung einer Innovationskultur innerhalb einer Organisation sind die Mitarbeiter und ihre Neugier. Fachkräften die Möglichkeit zu bieten, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse einzusetzen und ihre Neugier durch lebenslanges Lernen aufrechtzuerhalten, hilft ihnen, ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu erreichen.“

Online-Kurs zu Design Thinking und Challenge Management

Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen nicht nur kontinuierlich Innovationen hervorbringen, sie müssen auch darüber nachdenken, wie sich die Fehler der Vergangenheit vermeiden lassen. Unternehmen, die Design Thinking und Challenge Management nutzen, können die Erfolgsformel für berufliche und persönliche Leistungen definieren.

„Durch den Einfluss von Wirtschaft, Globalisierung und Digitalisierung ist der Druck auf Unternehmen und Mitarbeiter, schnell innovative Ergebnisse zu erzielen, deutlich gestiegen“, sagt Klitschko. „Durch die Kombination der Methoden Design Thinking und Challenge Management geben wir Fachkräften Instrumente an die Hand, die ihnen ermöglichen, sich an interne und externe Veränderungen anzupassen und Herausforderungen positiv und gezielt anzugehen. Davon bin ich überzeugt.“

Im Kurs werden die Methoden vorgestellt und die Möglichkeiten erörtert, die sich ergeben, wenn diese fünf Themen miteinander verbunden werden:

  • Neue Erfolgsparadigmen im digitalen Zeitalter: Eine Innovationskultur, die den Mensch in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt, wird besprochen.
  • Design Thinking – De-facto-Standard, um Innovation voranzutreiben: Die Teilnehmer lernen das Konzept des Design Thinking kennen und erfahren, wie die Prozesse ihnen helfen, Geschäftsziele zu erreichen.
  • Die Philosophie des Challenge Management und Fähigkeiten für den „neuen“ Wandel In diesem Teil des Kurses wird vermittelt, wie man mit den rasanten Veränderungen in der digitalen Welt von heute Schritt hält.
  • Challenge Management: Wladimir Klitschko führt in das Thema ein und erklärt, wie jeder sich erfolgreich seinen individuellen Herausforderungen stellen kann.
  • Design Thinking und Challenge Management – das Dream-Team zum Erfolg: Die Teilnehmer erhalten einen Überblick darüber, wie Design Thinking und Challenge Management sinnvoll miteinander kombiniert werden können, um eine betriebliche Innovationskultur zu schaffen, die einem stark personenzentrierten Ansatz folgt.

Die sportliche Laufbahn von Wladimir Klitschko dauerte als mehr als 27 Jahre. Seine internationale Karriere begann 1996, als er die olympische Goldmedaille im Superschwergewicht gewann. Von 1996 bis 2017 gewann er als Profiboxer 64 von 69 Kämpfen. Er errang zwei Mal die Weltmeistertitel im Schwergewicht der Weltboxverbände WBO und IBO. Außerdem trug der Ukrainer den Super-Champion-Titel Weltboxverbands WBA.

Wenn Sie gerne mehr erfahren möchten, registrieren Sie sich auf open51für den kostenlosen Online-Kurs .

Weitere Presseinformationen finden Sie im SAPNews Center. Folgen Sie 51auf Twitter unter .

Informationen zu SAP

Als die Experience-Company powered by the Intelligent Enterprise ist 51Marktführer für Geschäftssoftware und unterstützt Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: 77 % der weltweiten Transaktionserlöse durchlaufen SAP-Systeme. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. 51unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software einfach und nach ihren eigenen Vorstellungen einfach nutzen können. Unsere End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es mehr als 437.000 Kunden, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft 51die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Weitere Informationen unter www.sap.com.

Hinweis an die Redaktionen

Für Pressefotos und Fernsehmaterial in hoher Auflösung besuchen Sie bitte unsere Plattform . Dort finden Sie aktuelles sendefähiges TV-Footage-Material sowie Bilder zu Themen rund um 51zum direkten Download. Videos zu SAP-Themen aus der ganzen Welt finden Sie unter . Sie können die Filme von dieser Seite auch in Ihren eigenen Publikationen und Webseiten einbinden.

Ansprechpartner für die Presse:

Martin Gwisdalla, SAP, +49 (6227) 7-67275, martin.gwisdalla@sap.com, CET

Jennifer Kohanim, FleishmanHillard, +1 (617) 692-0535, jennifer.kohanim@fleishman.com, ET

; press@sap.com

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf 51sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. 51übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von 51beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.

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Vier Möglichkeiten, die Vermüllung der Erde zu stoppen /germany/2019/04/klimawandel-sap-plastics-challenge/ Mon, 29 Apr 2019 06:00:40 +0000 /germany/?p=140061 51ist in der einzigartigen Position, etwas gegen den Klimawandel tun zu können: Wir haben die Daten, die Lösungen und die richtigen Mitarbeiter, Partner und...

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Viele von uns in den Industrienationen recyceln seit Jahrzehnten unseren Müll. Wir trennen Glas, Plastik, Papier und Textilien und haben ein gutes Gefühl. Aber wohin geht der ganze Abfall? Und tun wir wirklich genug? Was ist mit den Teilen der Welt, die zur Müllhalde geworden sind oder in denen es einfach keine Recyclingsysteme gibt?

Trotz unserer Anstrengungen landen jedes Jahr fast 9MillionenTonnen Plastik in den Meeren. Dies ist das Ergebnis des weltweiten linearen Konsummodells der Wegwerfgesellschaft.

Den Abfall auf Müllhalden abzuladen, ist auch keine Lösung. Weltweit produzieren wir schier unglaubliche 1,3MilliardenTonnen Deponieabfall pro Jahr, und die Menge wird Prognosen zufolge steigen. Der Schaden für Mensch, Tier und Umwelt ist nicht wiedergutzumachen. Aber wir können etwas unternehmen, um dem Einhalt zu gebieten.

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Let’s stop trashing the earth

Für mehr Nachhaltigkeit: Die Sache mit der Kleidung

Neben Plastik und Elektroschrott sind Textilien ein großer Teil des Problems.

Laut der US-Umweltschutzbehörde werfen die Amerikaner jedes Jahr 13,1Millionen Tonnen Textilien weg, von denen nur 15Prozent recycelt werden. Mit anderen Worten werden mehr als 11Millionen Tonnen Textilien pro Jahr auf Müllhalden entsorgt, wo Farbstoffe und Chemikalien aus den Textilien in den Boden gelangen, das Grundwasser verseuchen und insgesamt die Umwelt schädigen. Das Schlimmste ist, dass Textilien beim Verrotten Methan freisetzen– ein schädliches Treibhausgas, das in erheblichem Maße zur globalen Erwärmung beiträgt.

Kleidung stellt nach Wohnen, Mobilität und Ernährung die viertgrößte Umweltbelastung dar. Im Zeitalter des Online-Shopping haben sich die Einkaufsgewohnheiten der Menschen drastisch verändert. Viele ordern inzwischen Kleidung in mehreren Größen und Farben, um sie zu Hause anzuprobieren, und schicken dann das zurück, was sie nicht behalten möchten. Daraus ergeben sich ganz neue . Traurigerweise entsorgen viele Händler am Ende mehr als 25Prozent der zurückgesendeten Kleidungsstücke, womit jedes Jahr weitere 25MillionenTonnen brandneuer Waren auf Deponien landen.

Die beispielsweise steht unter einem enormen Druck, bei Produktion und Merchandising intelligenter vorzugehen, um die Schäden für die Umwelt einzudämmen.

Vier Maßnahmen zur Abfallreduzierung

Wir alle tragen Verantwortung für die Umwelt. Wenn Regierungen, Verbraucher, Hersteller und Händler das ihre tun, ist eine Trendwende möglich.

Als Bürgerinnen und Bürger und als Konsumenten haben wir eine große Macht. Wir können uns alle weigern, Einwegartikel aus Plastik, übermäßig verpackte Produkte oder billige Kleidung, die nach ein- oder zweimal Tragen auf der Müllhalde landet, zu kaufen.

Wir können Abfall reduzieren, indem wir erst gar keinen produzieren. So können wir etwa weniger Waren online bestellen und zurücksenden. Das Thema Wiederverwendung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Es gibt viele Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass ausrangierte Textilien, Möbel und Elektroartikel weiter genutzt werden, sei es über Secondhandläden oder durch Spenden an soziale Kaufhäuser oder Wohltätigkeitseinrichtungen. Allemal besser als die Müllhalde.

Das endgültige Ziel sollte das Recycling sein. Dadurch wird nicht nur die Abhängigkeit von Rohstoffen verringert, sondern es werden auch Arbeitsplätze geschaffen und die Auswirkungen unserer Konsumgesellschaft auf die Umwelt werden vermindert.

Leider ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir als Konsumenten für richtig halten, und dem, was wir tatsächlich im Alltag tun, immer noch riesig.

Studien wie die vom britischen Marktforschungsunternehmen Populus durchgeführte zeigen, dass die Verbraucher sehr motiviert sind, ihr Verhalten bei Konsum und Entsorgung von Plastik aktiv zu ändern, es allerdings noch viel Raum nach oben gibt. Beispielsweise sorgen die Etikettierung von Verpackungen und unklare Auskünfte der Gemeinden über die verfügbaren Recyclingmöglichkeiten zunehmend für Verwirrung.

Eine Teilnehmerin der Studie führte ein sehr gutes Beispiel dafür an, wie kompliziert es für die Menschen ist, das Richtige zu tun. „Ich habe mich über biologisch abbaubare Windeln informiert, denn diese erschienen mir sinnvoll“, erzählte sie. „Aber offenbar kann man sie nur im Komposter recyceln. Wenn sie auf die Mülldeponie gelangen, produzieren sie Methan, was wirklich sehr umweltschädlich ist.“

Umweltschonende Lieferkette: Die 51Plastics Challenge

Wenn es um Kunststoffe geht, ist ein Weg, um das Problem der Umweltverschmutzung anzugehen, eine Lieferkette ohne Plastik zu designen.

Letztes Jahr hat das Team gemeinsam mit dem ein Innovationsprojekt ins Leben gerufen, um neue Lösungen für das Plastikmüllproblem zu finden. Am Anfang der Initiative stand eine ethnografische Umfrage, um herauszufinden, wie Bürgerinnen und Bürger das Plastikproblem wahrnehmen. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Umfrage wurden fünf Personae entwickelt, die die in der britischen Gesellschaft von heute vorherrschen Einstellungen und Verhaltensweisen darstellen– von entspannten Einsteigern bis zu missionarischen Umweltschützern.

Die Studie brachte mehrere Themen hervor: Verantwortung für die Reduzierung des Plastikkonsums, Verwirrung und Mythen rund um die Recyclingfrage, die Notwendigkeit, zu lernen und richtig zu reagieren, und schließlich die Notwendigkeit der Sensibilisierung.

In der zweiten Phase des Projekts folgte ein dreitägiger Hackathon und Design-Thinking-Sprint mit Experten und Innovatoren von 51und führenden globalen Unternehmen wie Unilever, HSBC und Deliveroo. Die Teams hatten die Aufgabe, Prototyen für Produkte und Services für die verschiedenen Personae und die zugehörigen fünf Themen zu entwerfen. In einer Inkubationsphase werden die Prototypen entwickelt und getestet. Die fertigen Lösungen für die Plastikvermeidung sollen im September2019 auf der Gruppenausstellung im Rahmen des London Design Festival präsentiert werden.

Intelligente Müllentsorgung mit Sensoren in Heidelberg

Verschiedene Regionen in aller Welt sind in ihrem Bemühen um einen vernünftigen Umgang mit Industrie- und Haushaltsabfällen schon recht weit gekommen. Schweden importiert inzwischen Müll, da weniger als 1Prozent aller in Schweden entstehenden Abfälle auf Deponien gelangen. Der Rest wird recycelt oder zur Wärmeerzeugung für Haushalte verbrannt. Der Prozess ist so effizient, dass Schweden tatsächlich der Müll ausgegangen ist und das Land angefangen hat, Müll aus europäischen Nachbarländern zu importieren, um das schwedische Müll-zu-Energie-Programm aufrechtzuerhalten.

Ein anderes Beispiel ist Deutschland: Von den 45,9Millionen Tonnen Haushaltsabfall, die 2017 produziert wurden, gelangen nur 0,5Millionen Tonnen auf die Müllhalde. Zu verdanken ist dies EU-Richtlinien, strengen nationalen Vorschriften zur Abfallwirtschaft und hochmodernen Abfallaufbereitungsanlagen. Die Stadt Heidelberg hat beispielsweise ihre Abfallcontainer und mit der Lösung 51Connected Goods verbunden. Nun erhält die Stadt Echtzeitinformationen über die anfallenden Abfälle, sodass weniger Müllwagen unterwegs sein müssen sowie unnötige Abholungen und Überfüllung der Container vermieden werden. Lärm, Verkehrsbelastung und Umweltverschmutzung wurden reduziert.

Und auch von der sind Fortschritte zu vermelden. Bis Juni2018 hatten 94Unternehmen die Selbstverpflichtung, bis 2020 eine Kreislaufwirtschaft in der Mode zu schaffen („2020 Circular Fashion System Commitment“), unterzeichnet. Das entspricht 12,5Prozent der globalen Modebranche. Die Unternehmen haben sich verpflichtet, Kleidung und Schuhe zu sammeln und weiterzuverkaufen und den Anteil an Kleidung und Schuhen aus Recyclingfasern zu erhöhen. Auch haben sie sich darauf verständigt, jährlich einen Fortschrittsbericht vorzulegen und vor allem von ihren derzeitigen linearen Geschäftsmodellen abzurücken.

Je mehr Unternehmen erkennen, welche Vorteile eine Kreislaufwirtschaft bietet, und je mehr Verbraucher mit dem Geldbeutel für nachhaltigere Produkte und Services abstimmen, umso größer ist die Chance, das Ruder noch herumzureißen.

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Brexit hin oder her – die britische Kreativszene boomt /germany/2019/04/brexit-britische-kreativszene-boom/ Fri, 26 Apr 2019 06:00:47 +0000 /germany/?p=139965 Jeder sechste Beschäftigte in London arbeitet in der Kreativbranche. Das entspricht 900.000 Talenten, die London damit zur größten Kreativmetropole der Welt machen. Industriezweige wie die...

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Jeder sechste Beschäftigte in London arbeitet in der Kreativbranche. Das entspricht 900.000 Talenten, die London damit zur größten Kreativmetropole der Welt machen.

Industriezweige wie die Pharma- oder Automobilindustrie hängen in erster Linie von Rohstoffen und naturwissenschaftlichem oder technischen Know-how ab. Ganz anders verhält es sich in den Kreativbranchen: Bei Kunst, Architektur, Musik, Design, Mode, Film, Publishing und Software kommt es auf die Kreativität, das Können und das Talent von Einzelpersonen an.

Gleichgesinnte treffen

„Kreativität entsteht durch Talent und ist international. Sie kann sich besonders gut in einem Umfeld mit vielen Gleichgesinnten entfalten“, sagt , einer der einflussreichsten Vertreter der Londoner Designszene und Mitbegründer des . „Menschen aus der ganzen Welt zieht es wegen seinem Ruf nach London. Denn es geht nicht nur darum, Dinge zu schaffen, sondern wo die Ideen sind.“

London, 1966 vom Time Magazine als „die schwingende Stadt“ bezeichnet, war das Epizentrum einer Revolution, die die Welt weit über die 1960er Jahre hinaus veränderte. Damals gaben die Rolling Stones Konzerte im Hyde Park, das erste „Supermodel“ Twiggy kam auf den Plan, die Londoner Carnaby Street war das Modezentrum der Welt, und die erste Kreditkarte wurde von Barclaycard eingeführt.

Der Kreativschub jener Zeit läutete die Kehrtwende in London ein und beendet eine lange Rezession.

„Der Wandel Londons hin zu einer Wirtschaft, die auf Ideen, Kreativität und Technologie basiert, ist bemerkenswert“, sagt Evans, der sich um die Auswirkungen des Brexit Sorgen macht.

Die Vielfalt und das Wachstum der Londoner Kreativbranche zieht seit langem EU-Bürger an. Der Brexit könnte jedoch ihr Leben in vielerlei Hinsicht erheblich erschweren, beispielsweise durch Reisebeschränkungen, Visumspflichten und Arbeitserlaubnisse.

„Die Regierung hat in der Vergangenheit die Kreativdisziplinen nur langsam als Industrie anerkannt. Inzwischen wird aber immer deutlicher, dass sie mit ihren Kreationen ein enormes Potenzial haben, Wohlstand zu schaffen“, erklärt er. „Heute haben selbst Kleinstädte einen Beauftragten für die Kreativwirtschaft.“

Design ist alles

Für Evans gibt es Design seit Menschenbeginn. Denn Design ist Teil des menschlichen Grundbedürfnisses, die materielle Umgebung zu organisieren, um überleben zu können, und hat unsere Welt seit Anbeginn der Menschheit geprägt. Es ist ein sehr wirkungsvolles Instrument, das beeinflussen kann, wie wir uns fühlen, wie wir aussehen und was wir tun. Und es spielt eine wichtige Rolle bei der Art und Weise, wie wir leben, kommunizieren, pendeln, Probleme lösen und Dinge erledigen.

MultiPly by Waugh Thistleton Architects im Sackler Courtyard beim V&A, London Design Festival 2018

Als Evans 2003 zusammen mit Sir John Sorrell das London Design Festival aus der Taufe hob, war Design eine eher fragmentierte Disziplin. Und es war schwer, sich vor lauter Auswahl auf etwas festzulegen. Heute ist das Festival einer der Höhepunkte des Jahres, das jedes Jahr im September viele der größten Denker, Designer, Händler und Dozenten der Designbranche in London zusammenbringt.

„London ist in dieser Woche fest in unserer Hand“, sagt Evans, dessen Idee eine Million Festivalbesucher anzieht und 2018 99 Millionen Pfund zur britischen Wirtschaft beitrug.

Design ist aus Sicht von Evans ein Werkzeug – und der Ruf ist dabei alles:

„Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen dem Ruf und der Wanderbewegung der Arbeitskräfte. Die Menschen gehen nicht dahin, wo die Arbeit ist, wie früher beispielsweise nach Detroit zu den Automobilfabriken. Heute folgen die Investitionen den Arbeitskräften.“

Design Thinking für eine bessere Welt

Evans ist der Ansicht, dass Technologie und Design Hand in Hand gehen. Dies zeige das Beispiel eines BMW: Laut Evans werde ein BMW nicht deshalb gekauft, weil er zuverlässig sei – das seien heute alle Autos. Er werde gekauft, weil sich die Menschen vom Design angezogen fühlten. Und an den Käufen der Verbraucher könne man letztendlich ablesen, worauf sie Wert legten.

„BMW hat eine ganze Armee an Designern, die auf die größte Veränderung in der Automobilbranche seit 100 Jahren reagieren. In zehn Jahren wird es fast unmöglich sein, ein Auto mit Verbrennungsmoto zu kaufen“, stellt er fest.

Evans denkt auch, dass designorientierte Technologieunternehmen wie 51Maßstäbe bei der Bewältigung der großen Probleme im Bereich Nachhaltigkeit setzen können. In Zusammenarbeit mit 51konzipiert er die Gruppenausstellung im Rahmen des London Design Festival 2019. Die Ausstellung zeigt 20 Beispiele für Nachhaltigkeitsprojekte, -produkte und -initiativen von Unternehmen, die einsetzen. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Problemlösungsmethode, die auf den Nutzen für den Menschen und Empathie setzt.

Eine dieser Initiativen ist der . Unternehmen, Regierungsbehörden, gemeinnützige Organisationen und andere Interessengruppen erarbeiten dabei gemeinsam ein Konzept für eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe. Das Projekt will das Problem des Plastikmülls bekämpfen und bis 2025 Einwegverpackungen durch wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Verpackungen ersetzen. Gemeinsam mit 51hat die Organisation die Plattform Plastics Cloud geschaffen, um Daten aus der gesamten globalen Lieferkette zusammenzutragen.

Hierbei führte ein SAP-Team unter der Leitung von Stephen Jamieson, Leiter von 51Leonardo in Großbritannien und Irland, zunächst eine umfassende Umfrage durch, wie Verbraucher in Großbritannien Kunststoffe verwenden. Anschließend lud es 25 Schlüsselunternehmen wie Coca-Cola, Unilever und Marks & Spencer zu einem dreitägigen Design Thinking Workshop ein, um Lösungsstrategien für verschiedene Arten von Konsumentenverhalten zu entwickeln.

„Indem sich die 51in die Netzwerke der Stadt einbringt, wird sie zu einem Anker im Meer der Möglichkeiten“, sagt Evans. „Die Verbraucher sind heute designaffin und nehmen ihre Umwelt bewusst war. Die Menschen erkennen und verstehen, welchen Beitrag gutes Design für Industriezweige, Städte und letztendlich sie selbst leisten kann.“

Bild oben: Trashpresso by Pentatonic im Edmund J. Safra Courtyard in Somerset House, Design Frontiers 2017

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51Design Talk mit Amazon: Mit dem Kundenwunsch anfangen /germany/2019/04/sap-design-talk-amazon/ Thu, 25 Apr 2019 06:00:04 +0000 /germany/?p=140011 In der Reihe 51Design Talks sprach Chuck Ames, UXManager bei Amazon Business, über die Produktentwicklungskultur bei Amazon. Laut Ames ist die dauernde Unzufriedenheit der...

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In der Reihe sprach Chuck Ames, UXManager bei Amazon Business, über die Produktentwicklungskultur bei Amazon.

Laut Ames ist die dauernde Unzufriedenheit der Kunden die treibende Kraft des Fortschritts bei Amazon: „Wir müssen davon ausgehen, dass die Kunden morgen nicht mehr mit dem zufrieden sein werden, was wir heute anzubieten haben.“ Um die Anforderung der Kunden zu erfüllen, erklärte er, müsse man sich in der Zukunft aufstellen und die Probleme der Kunden heute lösen.

Rückwärts arbeiten, um Kunden zufriedenzustellen

Es ist keine Überraschung, dass der Ansatz, den Amazon bei der Produktentwicklung verfolgt, auch als „Working Backwards“ oder „Rückwärtsarbeiten“ bezeichnet wird. Ausgangspunkt ist ein Kundenproblem. Von dort aus wird rückwärts gearbeitet, um die Technologie zu finden, mit der das Problem gelöst wird. Auf diese Weise können die Produktentwicklungsteams bei Amazon die Zukunft erschaffen, die ihre Kunden brauchen… wenigstens vorläufig.

Man denke nur an , den futuristischen Supermarkt, in dem die Kunden sich Waren nehmen und wieder gehen können, ohne auch nur einmal die Geldbörse zu zücken. Die Idee dazu war das direkte Ergebnis des Ansatzes „Working Backwards“, und alles begann damit, dass das Problem erkannt wurde: Kunden stehen überhaupt nicht gerne an. Danach kam die Technologie (maschinelles Sehen, Sensorfusion und Deep Learning).

Am Anfang des Rückwärtsarbeitens steht das Verfassen einer PRFAQ (Abkürzung für „Press Release, Frequently Asked Questions“), eines Dokuments, das eine Pressemitteilung mit häufig gestellten Fragen und visuellen Mock-ups verbindet. Dieses Dokument soll zeigen, wie das Produkt das Problem des Kunden löst. Jeder, der an dem Produkt arbeitet, muss mit der PRFAQ vertraut sein und sie bei jedem Schritt des Design- und Entwicklungsprozesses berücksichtigen.

Die PRFAQ ist viel mehr als ein Mission Statement– sie ist eine Selbstverpflichtung zur Umsetzung. Am Anfang der Pressemitteilung werden ein Ort und ein Veröffentlichungsdatum genannt. Damit wird das Team gezwungen, sich auf eine Idee zu konzentrieren und sich auf ein fiktionales Auslieferungsdatum festzulegen. Während der Arbeit können sich Details und Termine ändern, aber im Grunde übernimmt das Team mit der PRFAQ die Verantwortung dafür, seine Vision zu verwirklichen.

In vielerlei Hinsicht lässt die PRFAQ uns an unsere Schulzeit zurückdenken. Sie muss einfach und klar formuliert sein und einhalten. Der Ansatz ist nicht mühelos anzuwenden und soll es auch nicht sein. Laut Ames gibt sogar Amazon-Chef Jeff Bezos zu, dass der Ansatz mit sehr viel Arbeit verbunden ist. Trotzdem ist er nicht optional. Wenn man es nämlich richtig angeht, lässt sich mit diesem Ansatz sehr viel Arbeit im Backend einsparen, da sich das Team auf die Entwicklung von Dingen konzentriert, von denen die Kunden wirklich profitieren.

Unbedingte Kundenorientierung als Maßstab für B2B

Der Ansatz „Working Backwards“ hat großen Anteil daran, dass Amazon laut Ames „das kundenorientierteste Unternehmen der Erde“ ist. Auch beim Vorstoß auf den Markt des B2B-E-Commerce mit Amazon Business scheint die unbedingte Kundenorientierung von Amazon nicht nachzulassen.

Amazon Business (früher Amazon Supply) ist dem Verbrauchermarktplatz von Amazon nachempfunden, richtet sich aber an Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen. Obwohl Amazon Business noch recht neu auf dem Markt ist, prognostizierte die Bank of America jüngst, dass der neue Marktplatz . Damit dürfte das Marktpotenzial doppelt so hoch liegen wie beim Kerngeschäft von Amazon im Handel.

Amazon Business ist mit anderen Herausforderungen konfrontiert als das Handelsgeschäft von Amazon. Geschäftskunden erwarten schnellere Lieferungen, Ausgabentransparenz, ein detailliertes Beschaffungsmanagement und Integration in bestehende Beschaffungssysteme. Doch laut Ames fällt der Unterschied zwischen Handels- und Geschäftskunden weniger ins Gewicht als die eigentlich wichtige Frage: „Was wird der Kunde in Zukunft wollen?“ Hier treten die Besonderheiten zu Tage, die Amazon von anderen Unternehmen abheben: die Möglichkeit, nach von Frauen geführten Unternehmen als Lieferantenkategorie zu suchen, das beliebte Amazon Prime für den Geschäftskontext und vieles mehr.

Ungeachtet der unterschiedlichen Ansätze bei der Produktentwicklung ist dies eines der wichtigsten Merkmale, die Amazon und 51gemeinsam haben: Beide pflegen eine äußerst intensive Innovationskultur. „Ich finde es fantastisch, dass die 51Innovation von Anfang an zu einem ihrer Grundwerte gemacht hat“, freute sich Ames. „Wir bei Amazon halten es genauso.“ Ob sie nun rückwärts oder vorausschauend arbeiten: Klar ist, dass beide Unternehmen dasselbe Ziel verfolgen. Sie stellen ihre Kunden in den Mittelpunkt von allem, was sie tun, während sie sich in eine Zukunft bewegen, die, wie Ames es ausdrückt, oft an Science Fiction erinnert.

Wollen Sie mehr von Chuck Ames zum Thema Design hören? Dann sehen Sie sich dieses kurze Video an:

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Designing to Solve Future Problems  – Chuck Ames, Amazon Business

Im Rahmen der Reihe bietet die 51ihren Mitarbeitern regelmäßig interessante Vorträge führender Vertreter der internationalen Designszene. Die Veranstaltungen finden auf einer großen Bühne statt und werden an zahlreiche SAP-Standorte rund um die Welt übertragen.


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