Ramona Scherrer, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 16 May 2023 10:00:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Energiekrise: Was Energieversorger jetzt tun können /germany/2022/11/energiekrise-energieversorger/ Thu, 03 Nov 2022 07:00:06 +0000 /germany/?p=162956 Energieversorger haben es derzeit nicht leicht. Ständig ändernde Preise machen Kalkulationen quasi unmöglich. Dennoch – oder gerade deshalb – dĂĽrfen sie in der aktuellen Situation...

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Energieversorger haben es derzeit nicht leicht. Ständig ändernde Preise machen Kalkulationen quasi unmöglich. Dennoch – oder gerade deshalb – dürfen sie in der aktuellen Situation ihre Kundinnen und Kunden nicht aus dem Auge verlieren. Denn jetzt können sie den Grundstein für eine langfristige Kundenbeziehung legen – oder ihren Vorteil für lange Zeit verspielen.

Gasumlage oder Gaspreisdeckel: Energieversorger stehen ständig vor neuen Herausforderungen. Und Geschäfts- wie Privatkunden haben zu Recht Existenzängste. „Alle wissen, dass die Energiekosten steigen, aber kaum einer weiß, was genau ihn zum Ende des Abrechnungszyklus erwarten wird“, sagt Alexander Neuhaus, Vice President Customer Advisory Energy & Healthcare bei SAP. Energieversorger können hier eine Schlüsselrolle einnehmen und Unsicherheiten mindern, indem sie in engem Kontakt mit ihren Kunden bleiben. Beispielsweise könnte durch eine einfache digitale Zählerstandsübermittlung ad hoc prognostiziert werden, wie hoch die Nachzahlung am Ende sein könnte. „Das hört sich banal an“, sagt Neuhaus. „Aber es trifft den Kunden in seiner Lebensrealität. Wenn er monatlich darüber informiert wird, wie hoch die Kosten bei gleichem Verbrauch und dem aktuellen werden könnten, fühlt er sich sicherer. Das schafft Vertrauen und Bindung.“

Kundenportale reichen nicht mehr aus

Kundenportale waren vor Jahren der erste Schritt in Richtung digitaler Kundenservice. Noch heute nutzen viele Verbraucher sie gerne. Aber bei Weitem nicht mehr alle. „72,6 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Social Media“, sagt der Vize President. „Es bietet sich für Energieverbraucher also an, auch dort präsent zu sein – und zwar mit mehr als nur einer Firmenseite oder einem Recruiting-Kanal.“ So könnte der Kunde beispielsweise eine kurze Nachricht eines Messengers mit dem Foto seines Zählerstands an den Kundenservice schicken, statt sich in ein Portal einzuloggen. „Oder er meldet seinen Umzug mit einer kurzen Nachricht über einen Messenger“, so Neuhaus. „Bots interpretieren die Nachricht des Kunden oder initiieren einen Chat und verarbeiten die Information. Einfacher geht es für den Kunden nicht.“ Auch proaktive Kommunikation kann so erfolgen und der Kunde z.B. vorab auf die anstehende Turnusrechnung vorbereitet werden.

Datenschutz und Social Media

„Die Anforderungen an den Schutz der Kundendaten sind hoch und schränken die Nutzung mancher Dienste ein“, sagt Neuhaus. „Das sollte aber keine Ausrede sein, um weiter ausschließlich auf Kundenportale zu setzen. Potenzial, dem Verbraucher in seinem Alltag näher zu kommen, gibt es genug. Letzen Endes verbessert sich dadurch das Kundenerlebnis und die Kosten sinken – in diesen Tagen ist das zwar ein vergleichsweise geringer Beitrag, aber dennoch relevant.“

Und in Zukunft?

Kundenservice über verschiedene Kanäle, proaktive Ansprachen, Tarifwechsel und Gaspreisdeckel: Es sind vermeintliche Kleinigkeiten. Sie zeigen aber deutlich, dass die Systemlandschaft nicht nur auf aktuelle Anforderungen reagieren können muss, sondern so flexibel sein sollte, dass sie auch zukünftige Herausforderungen abdeckt – die man heute noch gar nicht kennt. Das gilt umso mehr, wenn man auch die regulatorischen Anforderungen, Veränderungen im Wettbewerb, in der Produktnachfrage und im technologischen Fortschritt bedenkt.

„Viele Energieversorger bieten derzeit auch Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher an. Auch Wall-Boxen für E-Autos sind nach wie vor beliebt“, weiß der Experte. „Schnell neue Angebote machen zu können, ist essentiell, wenn Anbieter nicht den Anschluss verpassen wollen. Außerdem ist es natürlich ein weiterer Schritt in Richtung besserer Kundenservice. Können Kunden die raren Produkte direkt bei ihrem Energieversorger erwerben, trägt das zur Kundenbindung bei – und erfreut die Verbraucher, schließlich sparen sie sich die derzeit mühselige Suche nach einem passenden Handwerker.“

Nur ein offenes System ist zukunftssicher

Damit schnelles Handeln auch in Zukunft noch gelingt, muss das System der Energieversorger so offen sein, dass eigene Erweiterungen oder Fremdsysteme schnell und einfach angebunden werden können. Gleichzeitig muss es so durchdacht sein, dass möglichst wenige Fehler passieren – denn die meisten Kosten für das Unternehmen und Unzufriedenheit beim Kunden entstehen durch Fehler und Prozessstörungen. Künstliche Intelligenz kann hierbei helfen und beispielsweise Plausibilitätsprüfungen bei Zählerständen durchführen, Wechselprozesse optimieren oder Zahlungen sicherer zuordnen.

„51·çÁ÷hat eine Plattform entwickelt, die genau das kann: Sie ist die solide Grundlage, mit der alle Kernprozesse der Energiebranche abgedeckt werden. Sicher und zuverlässig und ohne Datenlecks“, sagt Neuhaus. „Es lassen sich aber auch modular weitere Lösungen integrieren, damit Unternehmen auf alle Eventualitäten der Zukunft reagieren können. NatĂĽrlich wissen wir heute nur sehr begrenzt, was morgen sein wird. Wir können aber die Technologie bieten, mit der kĂĽnftigen Anforderungen effizient begegnet werden kann.“

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51·çÁ÷Global Trade Services setzt auf der neuen SAP-HANA-Plattform auf: Was ändert sich? /germany/2021/06/aussenhandel-hana-plattform-herausforderungen/ Thu, 17 Jun 2021 06:00:34 +0000 /germany/?p=156133 51·çÁ÷Global Trade Services erscheint in neuem Gewand: Was hat sich verändert? Wie begegnet die Lösung den aktuellen Herausforderungen im AuĂźenhandel? Product Owner Christian Stadler...

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51·çÁ÷Global Trade Services erscheint in neuem Gewand: Was hat sich verändert? Wie begegnet die Lösung den aktuellen Herausforderungen im AuĂźenhandel? Product Owner Christian Stadler und Pre-Sales-Verantwortlicher Andreas Weber geben einen Ăśberblick.

F: Herr Stadler, Sie und Ihr Team haben in den letzten Monaten 51·çÁ÷Global Trade Services (51·çÁ÷GTS) neu aufgelegt. Warum?

Christian Stadler: Die digitale Transformation steht bei unseren Kunden auf der Agenda und hat vollumfänglich den Außenhandel erreicht. Die aktuelle Pandemie führte bei vielen Unternehmen zu Veränderungen der Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Sie mussten neue Quellen erschließen, die Lieferkette veränderte sich, Compliance-Richtlinien wurden von Grund auf neu überprüft. Auch hat der BREXIT viel Veränderung und Flexibilität eingefordert. Zudem steht das neue Lieferkettengesetz in den Startlöchern – das sorgt dafür, dass globale Lieferketten Mindeststandards einhalten wie beispielsweise, dass die Waren garantiert ohne Zwangs- und Kinderarbeit produziert wurden und auf den Klimaschutz geachtet wird. Darauf müssen Importeure und Exporteure vorbereitet sein. Daher wurde es Zeit, dass auch wir unsere Lösung für den Außenhandel anpassen und unsere Kunden ihre Prozesse noch schneller und flexibler gestalten können.

Welche Prozesse werden denn schneller und flexibler, Herr Weber?

Andreas Weber: Der AuĂźenhandel berĂĽhrt ja fast alle Unternehmensbereiche. Im kompletten Lebenszyklus – vom ersten Entwurf ĂĽber das Produktdesign bis zur Produktion und Auslieferung – stellt sich immer die Frage, wo die benötigten Rohstoffe zu welchem Preis und unter welchen gesetzlichen Bestimmungen herkommen. Dazu mĂĽssen die einzelnen Abteilungen eng zusammenarbeiten und konstant Zugriff auf relevante Informationen haben. Das klappt nur mit einer geeigneten SystemunterstĂĽtzung und verlässlichen Stammdaten. Deshalb haben wir viele Prozesse weiter automatisiert und neue Integrationspunkte geschaffen, die die einzelnen Abteilungen miteinander verbinden. Beispielsweise ist die Inbound-Logistik jetzt an 51·çÁ÷GTS angeschlossen. Der Importverantwortliche eines Unternehmens sieht damit alle Warenbewegungen vom Lieferanten bis zum eigenen Werk. Er erfährt, wenn der LKW auf das Betriebsgelände rollt und kann die Ware direkt bei der Zollbehörde anmelden – auf der Basis bereits existierender Daten. Keiner tippt mehr Daten ab, der Zollprozess läuft parallel zur Warenannahme im Zusammenspiel mit 51·çÁ÷Transportation Management (51·çÁ÷TM) und 51·çÁ÷Extended Warehouse Management (51·çÁ÷EWM).

Abbildung: Zoll und AuĂźenwirtschaft haben in jeder Phase des Produktlebenszyklus eine tragende Rolle

Christian Stadler: Was aber mindestens genauso wichtig ist wie die neuen Prozesse: Wir haben die technologischen Grundlagen und das Look and Feel modernisiert. Die Lösung läuft auf der SAP-HANA-Datenbank und auf Wunsch auch in der Cloud. Damit machen Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung digitale Transformation – an intelligenten Lieferketten und AuĂźenhandelsprozessen fĂĽhrt auf Dauer kein Weg mehr vorbei. Mit 51·çÁ÷GTS schaffen wir diesen Weg.

Wie passt das neue 51·çÁ÷GTS zur SAP-Roadmap?

Andreas Weber: Wir haben bei 51·çÁ÷GTS die Prozesse verbessert, das User Interface und die technologische Basis auf die SAP-HANA-Datenbank gehoben. 51·çÁ÷GTS wächst also mit 51·çÁ÷S/4HANA weiter – das Design der Oberflächen ist jetzt gleich. NatĂĽrlich hat auch die bisherige SAP-GTS-Lösung dafĂĽr gesorgt, dass unsere Kunden alle Compliance-Richtlinien eingehalten haben und der AuĂźenhandel reibungslos lief. Doch die Integration in andere Systeme ist wesentlich einfacher, was vor allem bei der Supply Chain und dem Transportmanagement zu deutlich besseren Prozessen fĂĽhrt.


Virtueller SAP-Infotag fĂĽr den internationalen Zoll- und AuĂźenhandel am 30.6.2021 um 10:15 Uhr.

 

 

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Immobilienmanagement: Wie funktioniert es in 51·çÁ÷S/4HANA und den SAP-Cloudlösungen? /germany/2020/08/immobilienmanagement-cloud-erp/ Tue, 25 Aug 2020 06:00:48 +0000 /germany/?p=151545 Viele Unternehmen ersetzen Ihre bisherigen SAP-ERP-Systeme gerade durch 51·çÁ÷S/4 HANA. Was verändert sich dabei grundsätzlich im Immobilienmanagement der Unternehmen verschiedener Branchen? Kann dieser Schritt...

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Viele Unternehmen ersetzen Ihre bisherigen SAP-ERP-Systeme gerade durch . Was verändert sich dabei grundsätzlich im Immobilienmanagement der Unternehmen verschiedener Branchen? Kann dieser Schritt auch für die vielfach geforderte Digitalisierung der Immobilien genutzt werden?

Die meisten Fachmagazine für Immobilienmanagement schreiben darüber, doch die wenigsten Gebäude sind bereit dafür: digitale Immobilien. Instrumente wie Building Information Modelling (BIM), mobile Anwendungen zur Steuerung der Flächennutzung oder Sensortechnik könnten Immobilienverwaltern ihre Arbeit erleichtern. Vor allem bei Bestandsimmobilien fehlen aber häufig die Baupläne – wo welche Kabel oder Rohre verlegt sind, können die Techniker nur erahnen.

Digitale Gebäudeverwaltung mit intelligenter ERP-Lösung

Dennoch lassen sich mit der Systemumstellung auf 51·çÁ÷S/4HANA weite Teile der Gebäudeverwaltung digitalisieren und vor allem zentralisieren – auch ohne Sensortechnik.

Das Immobilienmanagement mit 51·çÁ÷S/4HANA greift auf die Daten aus anderen Unternehmensbereichen zu, beispielsweise auf den Umsatz in einzelnen Ladengeschäften oder auf die laufenden Kosten eines jeden Gebäudes. Läuft beispielsweise ein Pachtvertrag aus, meldet das System die KĂĽndigungsfrist und weitere Rahmenbedingungen: Lohnt sich das Objekt auf Dauer? Wie ist die Auslastung? Wie hoch sind die laufenden Kosten und Erträge verglichen mit anderen Objekten? Wird die Fläche optimal genutzt? Auf dieser Basis können Immobilienmanager entscheiden, ob sich eine Vertragsverlängerung lohnt oder ob sie besser nach kostendeckenden Alternativen suchen.

RĂĽckmeldung in der Cloud: Wie geht es der Immobilie?

Mit den neuen Technologien und integrierten SAP-Lösungen funktioniert die Meldefunktion auch umgekehrt: Fällt der Umsatz beispielsweise in einem Ladengeschäft ab oder verursacht das Gebäude deutlich höhere Wartungskosten als vergleichbare Immobilien, warnt das System. Die Immobilie gibt regelmäßig durch, wie ihr Zustand gerade ist und Manager können frühzeitig handeln. Das Management der Immobilie wird dadurch einfacher und effizienter.

Möchten Sie mehr erfahren?

Im kostenlosen Webinar erfahren Sie, welche in 51·çÁ÷integrierten Lösungen fĂĽr Ihre Immobilienaktivitäten verfĂĽgbar sind und wie Sie Ihr Immobilienmanagement fĂĽr das digitale Zeitalter neu ausrichten.

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Dienstleistung statt Verkauf: Was brauchen Unternehmen, um ein servicegetriebenes Geschäftsmodell aufzubauen? /germany/2020/08/dienstleistung-statt-produkte-services/ Thu, 20 Aug 2020 06:00:20 +0000 /germany/?p=151536 Ob Mietkaffeemaschinen für die Gastronomie oder ein Softwareabonnement mit Cloudspeicher für Privatkunden: Immer mehr Unternehmen ergänzen ihr Verkaufsangebot durch Services. Die SAP-Lösung für diesen Zweck...

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Ob Mietkaffeemaschinen für die Gastronomie oder ein Softwareabonnement mit Cloudspeicher für Privatkunden: Immer mehr Unternehmen ergänzen ihr Verkaufsangebot durch Services. Die SAP-Lösung für diesen Zweck heißt . Sie besteht aus fünf Modulen. Doch nicht jedes Unternehmen benötigt jedes Modul. Welches nutzt wem? Eine Übersicht.

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren neben ihren traditionellen Verkaufsprodukten auch Serviceangebote in ihr Portfolio aufgenommen. So verkauft beispielsweise ein Hersteller von Baumaschinen seine Schlagbohrer und Presslufthammer weiterhin, gleichzeitig vermietet er sie aber auch. Dadurch generiert das Unternehmen immer wiederkehrende Umsätze und erreicht auch Kunden, denen das Markenprodukt sonst zu teuer gewesen wäre.

Ein neues Service-Geschäftsmodell heiĂźt aber auch: mehr Aufwand bei Abrechnungen. Um den kompletten Prozess der Services abzudecken und eine flexible Kundenabrechnung zu ermöglichen, gibt es 51·çÁ÷Billing and Revenue Innovation Management.

FĂĽnf Module decken die unterschiedlichsten Bedarfe ab

Die Lösung gliedert sich in fünf Module, die je nach Bedarf gebucht werden können – denn nicht jedes Unternehmen benötigt jedes Modul. Eine Übersicht:

1. Produkte, Services und Abos verwalten: 51·çÁ÷Billing and Revenue Innovation Management, subscription order management

Welche Kunden nutzen welche Produkte und Dienstleistungen? Sind Partner beteiligt, an die Umsätze weiterzureichen sind? Welche Services passen zum Geschäftsmodell? Welche Produkt-Service-BĂĽndel werden angeboten? Mit 51·çÁ÷Billing and Revenue Innovation Management, subscription order management lassen sich alle Bestandteile der Verträge an die KundenbedĂĽrfnisse anpassen.

2. Abrechnungsrelevante Zulieferinformationen zentralisieren: 51·çÁ÷Convergent Mediation by DigitalRoute

Das Modul 51·çÁ÷Convergent Mediation by DigitalRoute sammelt alle Informationen von Zulieferern und Dienstleistern, berĂĽcksichtigt die Verbräuche und unterstĂĽtzt bei der Kalkulation. Deshalb ist dieses Modul vor allem fĂĽr verbrauchsabhängige Services oder Leasingmodelle wichtig, bei denen eine Vielzahl von externen Informationen in unterschiedlichsten Formaten mit einbezogen werden mĂĽssen.

3. Preise und Konditionen bestimmen: 51·çÁ÷Convergent Charging

Aus welchen Komponenten setzt sich ein reeller Preis zusammen? Welche Parameter sind zu beachten? Bei komplexen Preisfindungen hilft 51·çÁ÷Convergent Charging. Auch hier gilt: Einfache Abomodelle lassen sich auch ohne dieses Modul schnell kalkulieren. Bei Provisionsmodellen, Abrechnungen nach Verbrauch oder ähnlichem unterstĂĽtzt das Modul, indem es Logiken zur Preisfindung bereithält – von simpel bis zu komplexen Abhängigkeiten.

4. Abrechnungen erstellen: 51·çÁ÷S/4HANA for Convergent Invoicing

Wie viele Stunden waren die Bohrhammer des Werkzeugherstellers beim Kunden in Betrieb? Wie hoch ist die Abnutzung? Alle Informationen, um eine Rechnung zu erstellen, laufen hier zusammen – aus allen verfügbaren Quellen. Die Rechnungen enthalten alle Details zum Service – Kunden wissen genau, wie sich die Kosten zusammensetzen. Das stärkt das Vertrauen.

5. Kundenbuchhaltung, Zahlungen und Forderungen managen: 51·çÁ÷S/4HANA for Customer Financial Management

Einfache Rechnungsprozesse und ein genauer Überblick über das Zahlungsverhalten des Kunden: Damit lassen sich Risiken vermeiden und langfristig eine gute Kundenbeziehung aufbauen. Ein maximaler Automatisierungsgrad aller Prozesse ist die Maxime. Verspätete Zahlungen meldet das Modul automatisch und Kundenbetreuer können direkt handeln.

Branchen mit hohem Buchungsaufkommen können mit 51·çÁ÷S/4HANA for Customer Financial Management eine Nebenbuchhaltung in einem hohen Detailierungslevel fĂĽhren und die Hauptbuchhaltung entsprechend ĂĽbersichtlich gestalten.

Webinar

Im kostenlosen erklärt Mathias Schwerin, Customer Advisory Finance & Risk, alle Details zu 51·çÁ÷Billing and Revenue Innovation Management.

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Intelligentes Kreditmanagement: Algorithmus verhindert Forderungsausfälle /germany/2020/07/kreditmanagement-intellligent-algorithmus/ Thu, 09 Jul 2020 06:00:32 +0000 /germany/?p=150650 In Zeiten wie diesen bekommen selbst stabile Unternehmen mitunter Zahlungsprobleme. Mit einer umfassenden Analyse lässt sich die Bonität von Kunden oder potenziellen Kunden schnell bewerten...

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In Zeiten wie diesen bekommen selbst stabile Unternehmen mitunter Zahlungsprobleme. Mit einer umfassenden Analyse lässt sich die Bonität von Kunden oder potenziellen Kunden schnell bewerten – auch in Ausnahmesituationen.

Die Auftragsannahme fällt derzeit vielen Unternehmen schwer: Wer weiß schon, ob der Neukunde auch in vier Wochen noch zahlungsfähig ist? Und wie steht es um die Stammkunden? Da blicken Kundenbetreuer und Kreditmanager zwar mitunter auf langjährige Erfahrungswerte zurück, wissen aber dennoch nicht, was die Zukunft bringt.

Was Software zum Kreditmanagement kann

Ein guter Kreditmanager prüft die Bonität jedes Kunden. Wie gut und sicher das funktioniert, steht und fällt mit der Anzahl und Gewichtung der Bewertungsparameter. In der Praxis weiß jeder Mitarbeiter des Kreditmanagements, wie mühsam es ist, alle Informationen im System zu sammeln. Wie lange in die Vergangenheit führt die Zahlungshistorie zurück? Welche Informationen sind in der jetzigen Situation wichtig, welche zu vernachlässigen?

Ein intelligentes System nimmt dem Kreditmanager die langwierige Recherche und Systempflege ab, sodass er seinen Fokus auf die wichtigen Fälle legen kann. Alle Daten, die über den einzelnen Kunden in SAP-Lösungen des Unternehmens vorliegen, werden automatisch erfasst und ausgewertet: der Jahresumsatz, die Anzahl offener Posten, überfällige Zahlungen und die gesamte Auftrags- und Zahlungshistorie der vergangenen Jahre und vieles mehr. Auskunfteien wie beispielsweise Creditreform, Dun & Bradstreet und Creditsafe können ebenfalls direkt integriert werden und ergänzen so die internen Zahlen. Auch Kriterien wie Gründungsjahr, Branche, Mitarbeiteranzahl oder ähnliches bezieht das System in seinen Entscheidungsprozess mit ein.

Grafik: Intelligentes Kreditmanagement mit SAP-Software
51·çÁ÷Credit Management und 51·çÁ÷S/4HANA Cloud for Credit Integration greifen auf Daten von internen Systemen und externen Auskunfteien zu. Auf dieser Basis lassen sich fundierte Entscheidungen treffen – entweder automatisch vom System oder manuell durch den Kreditmanager.

Aus all den Informationen berechnet das System anhand eines mathematischen Algorithmus den Bonitätsscore pro Kunde und leitet daraus das Kreditlimit ab. Liegt ein neuer Auftragswert über dem automatisch berechneten Kreditlimit, meldet sich das System und fordert eine Entscheidung des Verantwortlichen – die dieser anhand der umfassenden Datensammlung im System meist schnell treffen kann.

Lässt sich der Algorithmus verändern?

Welche Parameter für den einzelnen Kunden zählen, entscheidet zunächst die Kreditabteilung basierend auf Kriterien, die bei einer manuellen Entscheidung zu Rate gezogen werden. Später lassen sich einzelne Parameter jederzeit anpassen. So ließen sich beispielsweise Zahlungsverzögerungen während der Corona-Krise weniger stark gewichten als während einer wirtschaftlichen Hochphase. Bei kurzfristigen finanziellen Engpässen kann auch die langjährige gute Zusammenarbeit als Entscheidungskriterium an Bedeutung gewinnen und so gute Geschäftsbeziehungen auch weiter erhalten. Ein manuelles Überschreiben des automatisch berechneten Kreditlimits ist außerdem mithilfe von Workflows möglich und erlaubt somit volle Flexibilität für Kreditmanager.

Mit einem intelligenten System für das Kreditmanagement können die Mitarbeiter Risiken von Forderungsausfällen von vorneherein besser abschätzen und Verluste für das Unternehmen verhindern. Sie treffen klar nachvollziehbare Entscheidungen basieren auf einer Vielzahl unterschiedlicher Daten – haben aber nach wie vor die Flexibilität, die ein Unternehmen benötigt, um seine Kunden langfristig zu halten.

Weitere Informationen:

Erfahren Sie alle Details rund um das Kreditmanagement sowie weitere Finanzthemen bei der Webinar-Reihe „“.

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51·çÁ÷S/4HANA Finance for group reporting: Was sagen die Kunden der ersten Stunde? /germany/2020/03/s4hana-finance-group-reporting/ Tue, 17 Mar 2020 07:00:11 +0000 /germany/?p=148274 Die meisten Unternehmen nutzen verschiedene Tools fĂĽr ihre FinanzabschlĂĽsse – entsprechend aufwendig sind die Closings. Seit rund einem Jahr gibt es eine Alternative: 51·çÁ÷S/4HANA...

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Die meisten Unternehmen nutzen verschiedene Tools für ihre Finanzabschlüsse – entsprechend aufwendig sind die Closings. Seit rund einem Jahr gibt es eine Alternative: for group reporting. Hier werden alle Konsolidierungsfunktionen an einer Stelle gebündelt. Wie sind die ersten Kundenerfahrungen?

Das erste Unternehmen, das 51·çÁ÷S/4HANA Finance for group reporting in Deutschland implementierte, war die BBT-Gruppe. Die gemeinnĂĽtzige GmbH betreibt ĂĽber 80 soziale Einrichtungen in SĂĽdwestdeutschland mit rund 700.000 Patienten pro Jahr. „Die BBT-Gruppe reizte es sehr, erster Kunde einer neuen Lösung zu sein“, erzählt Jens-Uwe Klempien von Implementierungspartner concellens. „Sie wollte Vorreiter sein und sich dadurch auch Vorteile im Markt verschaffen.“

Zur BBT Gruppe gehören etwas mehr als 50 zu konsolidierende Gesellschaften. Die Konzernmutter selbst, die BBTgGmbH, besteht darüber hinaus aus 16 unselbständigen Einheiten, die vorkonsolidiert werden. Die Beteiligungsstruktur der Tochtergesellschaften bewegt sich zwischen 51 Prozent und 100 Prozent.

Zum Jahresende kamen so einige unstrukturierte Abschlüsse auf Excel-Basis zusammen, die konsolidiert und homogenisiert werden mussten – ein enormer Aufwand. Der Umstieg auf eine neue Lösung war dringend nötig. Die Tabellenkalkulationen sollten daher schnellstmöglich komplett abgelöst werden. Zudem wollten die Verantwortlichen weite Teile der Jahresabschlüsse automatisieren. Weniger Fehler durch möglichst wenige manuelle Eingaben. Mit der Automatisierung erhoffte sich BBT deutlich schnellere Abschlüsse – und möchte zukünftig die Frequenz der Abschlüsse deutlich erhöhen – zunächst halbjährlich, später mindestens quartalsweise.

Modernes Finanz-ERP: Investition in die Zukunft

Die Herausforderung fĂĽr die Implementierung: Die BBT-Gruppe wollte die Lösung on-premise betreiben. Die Vorteile einer schnellen Cloud-Implementierung fielen hierbei weg. Dennoch war der Zeitplan ambitioniert: Projektstart war Ende Juni direkt vor der Urlaubszeit der meisten Mitarbeiter. Den kommenden Jahresabschluss wollte BBT aber bereits mit der neuen Lösung absolvieren. So blieb nur mit dem Release 1809 zu starten – dem ersten Release, das auf dem Markt war – und zwar parallel zum operativen 51·çÁ÷S/4HANA, welches fĂĽr die nächsten drei Jahre noch auf dem Stand 1709 bleiben sollte. Erfahrungen anderer Kunden gab es noch nicht, auch Schulungen wurden noch keine angeboten. „Die Verantwortlichen von BBT sahen das ganz pragmatisch: Sie wussten, dass die erste Version noch nicht perfekt sein kann. Dennoch war sie besser als der bestehende Zustand und absolut zukunftsfähig“, erklärt Klempien. „DafĂĽr nahmen sie auch in Kauf, dass im ersten Jahr noch nicht alle Funktionen verfĂĽgbar waren und es an der einen oder anderen Stelle noch hakte.“

Hybrider Ansatz bei der Implementierung

Trotz der Herausforderungen war BBT zufrieden mit der neuen Lösung: Von Schulden- bis Kapitalkonsolidierung konnten viele einst manuelle Prozesse automatisiert werden. Die Buchungsbelege sind direkt im Konsolidierungssystem integriert, zum Stichtag stehen auf Knopfdruck alle Daten zur Verfügung.

Eine Besonderheit ist der gewählte hybride Ansatz der Implementierung. Da das operative 51·çÁ÷S/4 HANA, in dem die Buchhaltungen der Einzelgesellschaften abgebildet werden, noch auf dem Stand 1709 war, baute das Projektteam eine zweite Instanz mit dem Release 1809 auf, um die Funktionalität des Group Reporting ĂĽberhaupt nutzen zu können. Gleichzeitig suchten die Verantwortlichen nach einer Lösung fĂĽr die Datenbeschaffung aus dem operativen 51·çÁ÷S/4HANA. Sie entschieden sich, zusätzlich zu 51·çÁ÷S/4HANA, Release 1809, auch das 51·çÁ÷Business Planning und Consolidation (51·çÁ÷BPC) zu nutzen. FĂĽr die Daten- und Notes-Erfassung verwendeten sie das SAP-BPC-Template „con-force“ Ihres Implementierungspartners. Die Datenbereitstellung fĂĽr 51·çÁ÷BPC erfolgt automatisch mit dem integrierten Business Warehouse.

Schnellere KonzernabschlĂĽsse mit 51·çÁ÷S/4HANA finance for group reporting

Während früher der Datentransfer oft zu Ungenauigkeiten führte, werden nun die Daten automatisch an einer Stelle vereint; eigene Flatfiles müssen die Verantwortlichen nicht mehr erstellen. Jeder Bearbeiter kann in der Datenerfassung nachvollziehen, ob noch wichtige Daten wie Partnerinformationen oder Bewegungsarten ergänzt werden müssen. Die integrierte Notes-Erfassung erleichtert den Abschlussprozess enorm.

Alles in allem konnte BBT seine Konzernabschlüsse deutlich beschleunigen und erfüllt auch in Zukunft alle gesetzlichen Vorgaben. „Und auch strategisch ist der Konzern damit bestens aufgestellt“, sagt Klempien.

Weitere Informationen:

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