Supply-Chain Archiv | 51·çÁ÷News Center /germany/tags/supply-chain-2/ Unternehmensberichte & Presseportal Wed, 04 Feb 2026 14:31:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Highlights des Q4 2025 Release: 51·çÁ÷Business AI für die Lieferkette /germany/2026/02/highlights-q4-2025-sap-business-ai-lieferkette/ Mon, 16 Feb 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186381 Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden Mehrwert mit KI-Lösungen erzielen. Wenn Unternehmen Faktoren anführen, die sie daran hindern â€“ beispielsweise die Komplexität bei der Integration,...

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Unser Ziel ist es, dass unsere Kunden Mehrwert mit KI-Lösungen erzielen. Wenn Unternehmen Faktoren anführen, die sie daran hindern â€“ beispielsweise die , die , oder  â€“ machen wir es uns zur Aufgabe, dieses Hindernisse zu beseitigen.

Wir haben deshalb im 4. Quartal 2025 neue Modelle und Angebote für eine souveräne Cloud eingeführt, zahlreiche Produkte aktualisiert und neue und vertiefte Partnerschaften bekannt gegeben, um Kunden eine bessere Nutzung von KI zu ermöglichen. Diese werden im Folgenden im Detail beschrieben. SAP-RPT-1 ist ein neues KI-Modell, das speziell für Prognosen zu tabellarischen Daten optimiert

51·çÁ÷Business AI für die Lieferkette

Der Production Planning and Operations Agent
Beta-Release

Mit dem Production Planning and Operations Agent können Produktionsplaner die Auftragsabwicklung deutlich beschleunigen. Der Agent automatisiert wichtige Voraussetzungsprüfungen für die Freigabe von Fertigungsaufträgen, einschließlich Material-, Kapazitäts- und Terminierungsverfügbarkeit. Er ermittelt Materialengpässe und unterbreitet Vorschläge für Behelfslösungen wie alternative Komponenten oder Terminanpassungen. Wenn alle Kriterien erfüllt sind, erteilt der Produktionsplaner die Genehmigung und der Agent gibt den Fertigungsauftrag frei.

Die Funktion verringert den manuellen Aufwand, sorgt für eine Fertigung ohne Unterbrechungen und erhöht den Durchsatz, indem Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung reduziert werden. Dadurch kann die Produktivität von Fertigungssteuerern bei der Suche nach Informationen zu freigegebenen Aufträgen um bis zu 50 %* gesteigert werden, während zugleich Verluste durch Ausfallzeiten um 2 %* verringert werden.

Der Production Planning and Operations Agent

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KI-gestützte Analyse der Beschaffungsoptimierung in SAP Integrated Business Planning
Allgemeine Verfügbarkeit

Disponenten, die SAP Integrated Business Planning nutzen, erhalten mit einer neuen Funktion für die Analyse der Beschaffungsoptimierung beispiellosen Einblick in komplexe Optimierungsläufe.

Erläuterungen auf Basis von Joule zeigen die Ursachen für nicht erfüllte Anforderungen auf und helfen so, Probleme bei Optimierungsläufen zu verstehen. Joule kann die folgenden Arten von nicht erfüllten Anforderungen erläutern: „Bedarf nicht vollständig gedeckt“, „Fehlender Sollbestand“ und „Fehlende angepasste Werte“.

Disponenten können Joule beispielsweise fragen: „Welchen Status hat der Optimierungslauf für den Planungsbereich XYZ?“, „Welche Produkte sind vom nicht gedeckten Bedarf betroffen?“ oder „Zeig mir, an welchen Standorten Sollbestände nicht erfüllt wurden“.
Sie erzielen dadurch eine bis zu 25 %* höhere Produktivität bei der Analyse von Planungsergebnissen, was schnellere und zuverlässigere Anpassungen des Lieferkettenmodells und insgesamt agilere Abläufe ermöglicht.

KI-gestützte Analyse der Beschaffungsoptimierung

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KI-gestützte Analyse der Ergebnisse der Bestandsoptimierung in SAP Integrated Business Planning
Allgemeine Verfügbarkeit

Bestandsplaner, die SAP Integrated Business Planning einsetzen, erhalten mit einer neuen Funktion für die detaillierte Analyse der Ausgabe für den Sicherheitsbestand umfassenden Einblick in die Ergebnisse komplexer Bestandsoptimierungsläufe. Die erweiterte Funktion fasst die Gründe für empfohlene Sicherheitsbestände und Bestandsanpassungen präzise zusammen und übersetzt komplexe Berechnungen in verständliche Erläuterungen. Dabei werden wichtige Einflussfaktoren wie Schwankungen beim Bedarf und bei den Vorlaufzeiten sowie Service-Level zusammen mit Planabweichungen aufgezeigt.

Dadurch können Analysen und die Übernahme von Ergebnissen wesentlich beschleunigt werden. Indem sichergestellt wird, dass sowohl Eingaben als auch Ergebnisse auf die strategischen Geschäftsziele für das Working Capital Management und den Kundenservice abgestimmt sind, benötigen Bestandsplaner bis zu 25 %* weniger Zeit für die Auswertung der Ergebnisse aus Optimierungsläufen.

KI-gestützte Analyse der Ergebnisse der Bestandsoptimierung

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KI-gestützte Analyse von Prognoseergebnissen in SAP Integrated Business Planning
Allgemeine Verfügbarkeit

Disponenten, die mit SAP Integrated Business Planning arbeiten, haben nun direkt in ihrer Planungsoberfläche Zugriff auf eine erweiterte Analyse von Prognoseergebnissen. In einer mit generativer KI erstellten Zusammenfassung werden dabei die Details statistischer Prognosen angezeigt. Die Funktion macht komplexe Informationen verständlich, etwa die Logik des gewählten Algorithmus und Aspekte von Zeitreihen, und unterbreitet konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Genauigkeit.

Mit diesen erweiterten Einblicken profitieren Planungsverantwortliche von deutlich mehr Transparenz, Benutzerfreundlichkeit und Effizienz, was unmittelbar zu einer 25 %* höheren Produktivität bei der Analyse von Prognoseläufen führt und souveräne, strategisch fundierte Entscheidungen in der gesamten Lieferkette ermöglicht.

KI-gestützte Analyse von Prognoseergebnissen

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KI-gestützte Textgenerierung in SAP Integrated Product Development
Allgemeine Verfügbarkeit

Produktmanager können in SAP Integrated Product Development KI-gestützte Funktionen für das Generieren von Texten nutzen, um Beschreibungen für neue Kampagnen und Ideen zu verbessern. Die Funktion wandelt einfachen Text in kreative und ansprechende Beschreibungen um, die Anwender anschließend weiter ergänzen oder vereinfachen können.

Indem sie die Qualität dieser grundlegenden Texte verbessern, können Unternehmen die Kosten für die Erstellung von Kampagnen um bis zu 50 % senken und ihren Umsatz mit neuen Produkten potenziell um 1 % steigern.

KI-gestützte Textgenerierung

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Einsatz von Joule in SAP Logistics Management
Release im Rahmen des Programms SAP Early Adopter Care

Logistikmitarbeiter, die SAP Logistics Management nutzen, können nun mithilfe von Joule ihre Prozesse für die Lager- und Transportplanung optimieren. Durch Interaktion in natürlicher Sprache können sie Aufgaben wie das Abfragen und Anlegen von Lagerplätzen, die Verwaltung von Frachtausschreibungen und die Terminierung oder Anfragen zu Abhol- und Lieferbelegen effizient ausführen.

Mit der intuitiven, dialogbasierten Funktion können wesentlich bessere Entscheidungen getroffen und durchgängige Logistikprozesse optimiert werden. Sie ermöglicht Disponenten ein produktiveres Arbeiten, indem der Zeitaufwand für Anfragen zur Informationssuche um bis zu 30 %* reduziert wird und Anwender 20 %* schneller zu den relevanten Inhalten navigieren können.

Einsatz von Joule in 51·çÁ÷Logistics Management

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Philipp Herzig ist CTO der 51·çÁ÷SE.

* Haftungsausschluss: Dieser Artikel beschreibt die zu erwartenden Vorteile für Unternehmen. Sämtliche Berechnungen sind Schätzwerte, denen Fallstudien von SAP-Kunden, SAP-Benchmarks und andere Untersuchungen zugrunde liegen. Die tatsächlichen Vorteile können variieren und durch zusätzliche Faktoren beeinflusst werden, die in diesem Artikel nicht berücksichtigt werden. Die Informationen werden ohne jegliche Gewähr, weder ausdrücklich noch stillschweigend, bereitgestellt. 51·çÁ÷übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung dieses Artikels. Auf der Seite sind unter „Rechtliche Hinweise“ Nutzungsbedingungen, Haftungsausschlüsse, Pflichtangaben und Einschränkungen für dieses Material zu finden.

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Prozesse, Software und Catena-X: Wie sich Automobilhersteller auf CBAM vorbereiten sollten /germany/2025/12/prozesse-software-und-catena-x-wie-sich-automobilhersteller-auf-cbam-vorbereiten-sollten/ Thu, 18 Dec 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185927 Die Zeit für Europas Automobilhersteller drängt. Sie müssen sich auf die neue EU-Verordnung zu CO₂-Emissionen vorbereiten. Die Automobilindustrie in der EU, die für sechs Prozent der...

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Die Zeit für Europas Automobilhersteller drängt. Sie müssen sich auf die neue EU-Verordnung zu CO₂-Emissionen vorbereiten. Die , die für sechs Prozent der Gesamtbeschäftigung in der EU und für sieben Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts (BIP) verantwortlich ist, wird von dem (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM) der EU in hohem Maß betroffen sein.

Die neue Verordnung verpflichtet Unternehmen dazu, die CO₂-Emissionen ausgewählter importierter Produkte zu bilanzieren. Für die Automobilindustrie sind die Kategorien Stahl und Aluminium besonders von Bedeutung.

Mit 51·çÁ÷Cloud for Sustainable Enterprises können Sie Ihre Nachhaltigkeitsziele erfassen, Berichte erstellen und Maßnahmen ergreifen.

Komplette Fahrzeuge fallen derzeit zwar noch nicht unter das CBAM, doch der Automobilsektor zählt zu den am stärksten betroffenen Branchen, da er auf emissionsintensive Materialien angewiesen ist. Bei Komponenten wie Karosserieteilen, Fahrgestellen, Rahmen und Batteriewannen besteht eine hohe Abhängigkeit von importiertem Stahl und Aluminium.

Derzeit befindet sich das CBAM noch in der Übergangsphase, am 1. Januar 2026 wird es in die endgültige Phase eintreten. Das bedeutet, dass Unternehmen die Emissionen erfassen müssen, die im Laufe des Jahres 2026 durch die betreffenden von ihnen eingeführten Produkte verursacht werden. Ab Februar 2027 müssen sie Zertifikate für die erfassten Emissionen erwerben, der erste Bericht dazu wird im August 2027 fällig.

Kosten für CBAM werden sich rasch summieren

Ein moderner Personenkraftwagen besteht aus rund einer Tonne Stahl und 200 Kilogramm Aluminium. Der weltweite Durchschnitt liegt bei etwa pro Tonne produziertem Stahl, und mit jeder Tonne Primäraluminium entstehen rund .

Prognosen von Analysten zufolge könnten sich die bis 2030 auf 150 Euro pro Tonne COâ‚‚ belaufen. Somit könnten für ein neu hergestelltes Fahrzeug bald 300 Euro an CBAM-Zertifikatkosten anfallen, vorausgesetzt, die Hersteller importieren den EU-Importdaten gemäß 20 Prozent des benötigten Stahls und 54 Prozent des benötigten Aluminiums. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland 2024 produziert hat, könnten deutsche Automobilhersteller und Zulieferer im Jahr 2027 in der Pflicht stehen, rund 1,2 Milliarden Euro an CBAM-Zertifikaten zu erwerben.*

Für die Zeit nach 2027 plant die Europäische Kommission, Kategorien wie Chemikalien und Kunststoffe in die Verordnung aufzunehmen, wodurch noch weitere Autoteile unter die CBAM-Verordnung fallen würden. Im Hinblick darauf ist es für europäische Automobilhersteller und Zulieferer noch wichtiger, dass sie schon heute solide CBAM-Strategien entwickeln.

Vorbereitungen auf CBAM für Automobilhersteller und Zulieferer

In der gesamten EU-Automobilindustrie scheinen die Unternehmen nur unzureichend auf die neue CBAM-Phase vorbereitet zu sein.

Das ist allerdings nicht nur auf die Untätigkeit der Unternehmen zurückzuführen, sondern liegt auch daran, dass die EU-Regulierungsbehörden die Details zur Berechnungsmethode von Emissionswerten und zur Überprüfung von Daten noch nicht endgültig ausgearbeitet haben. Der Umfang der meldepflichtigen Unternehmen und die Fristen für den Kauf von Zertifikaten stehen dagegen bereits fest.

Angesichts dessen ist es für europäische Automobilhersteller und Zulieferer nun an der Zeit, sich auf die Regelungen vorzubereiten, die im Januar 2026 in Kraft treten. Sie sollten folgende Prioritäten ins Auge fassen.

1. Einarbeitung in CBAM und Bewertung eigener Prozesse

Die wichtigsten Elemente des CBAM wurden definiert, jetzt müssen Unternehmen handeln. Wenn Sie dies noch nicht getan haben, sollten Sie sich zunächst mit dem Gesamtprozess und den Anforderungen vertraut machen.

Wenn Sie in den Geltungsbereich fallen, das heißt wenn Sie die De-minimis-Schwelle für den Import von mehr als 50 Tonnen CBAM-relevanter Waren pro Jahr oder 100 Tonnen von damit verbundenen COâ‚‚-Emissionen pro Jahr überschreiten, sollten Sie ermitteln, welche Bereiche Ihrer Lieferkette am stärksten betroffen sind. Identifizieren Sie Ihre wichtigsten Lieferanten und importierten Waren, entwickeln Sie einen gezielten Ansatz, um von diesen Lieferanten die tatsächlichen Emissionsdaten zu erhalten, und bewerten Sie die potenziellen finanziellen Auswirkungen. Da immer mehr Materialien in den Anwendungsbereich des CBAM fallen und die Preise für Treibhausgasemissionszertifikate steigen, werden die finanziellen Auswirkungen in den kommenden Jahren zunehmen. Unternehmen müssen sich darauf vorbereiten, diese neuen Verpflichtungen zu erfüllen und die finanziellen Auswirkungen zu tragen.

2. Zusammenarbeit mit Lieferanten

Identifizieren Sie Ihre wichtigsten Lieferanten â€“ in der Regel die 50 bis 100 größten â€“ und konzentrieren Sie sich auf diese. Erstellen Sie dann einen zielgerichteten Plan für die Zusammenarbeit und definieren Sie gleichzeitig einen fundierten Ansatz für den breiteren Lieferantenstamm. Ziehen Sie in Betracht, Ihre Beschaffungsbedingungen zu überarbeiten, um zukünftig die Weitergabe von Daten verlangen zu können. Gegebenenfalls können Sie Ihre Lieferanten auch bei der Einarbeitung in das Thema Emissionen und deren Berechnung unterstützen. Eine enge Zusammenarbeit ist unerlässlich, um tatsächliche Emissionsdaten zu erhalten, die teureren Standardwerte zu vermeiden und weiteres Potenzial für die Dekarbonisierung zu identifizieren. 

Der Zugang zu vertrauenswürdigen Lieferantendaten ist eine der größten Herausforderungen, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind.

Während die EU Mechanismen für den Datenaustausch zwischen Zulieferern und Importeuren bereitstellt, bietet , ein Branchennetzwerk für die europäische Automobilindustrie, in Kombination mit einer Datenaustauschsoftware von Drittanbietern eine Alternative zur Erfassung vertrauenswürdiger, standardisierter Emissionsdaten. Catena-X ermöglicht es Unternehmen, in einer vertrauenswürdigen Umgebung zusammenzuarbeiten und Daten auszutauschen. Es bringt Hersteller, Technologieanbieter und Lieferanten zusammen, um die Datenaustauschprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu standardisieren. Über den Datenaustausch hinaus fördern diese Netzwerke den Wissensaustausch, sodass die Mitglieder kennenlernen, Standards abstimmen und gemeinsam die Compliance-Bereitschaft beschleunigen können.

Um Teil dieses Netzwerks zu werden, müssen sich Unternehmen in der Regel registrieren und zertifizierte Software einführen, die einen standardisierten Datenaustausch unterstützt. Dann können sie beginnen, mit anderen Mitgliedern zusammenzuarbeiten. Dieser Ansatz gewährleistet Interoperabilität und automatisiert die Erfassung vertrauenswürdiger Emissionsdaten. Catena-X arbeitet aktiv daran, seine Möglichkeiten und Standards zur Unterstützung des CBAM zu verfeinern.

3. Das richtige Tool für das jeweilige Geschäft finden

Das Wichtigste ist, den richtigen Technologiepartner zu finden, der die CBAM-Berichterstattung optimiert und die Integration von Daten zu Treibhausgasemissionen in zentrale Finanzbuchhaltungsprozesse unterstützt.

Der EU-CBAM-Bericht erfordert viele Daten, die alle mithilfe von maßgeschneiderten ERP-basierten Systemen automatisch angefordert, ausgefüllt und gemeldet werden können. Dazu werden die tatsächlichen Emissionswerte verwendet. Die Lösung 51·çÁ÷Green Token unterstützt die Berichterstattung für CBAM-Anmelder, indem sie standardisierte, auditierbare Berichtsworkflows ermöglicht. Die Lösung 51·çÁ÷Green Ledger verwaltet das Zertifikateregister und trägt dazu bei, die finanzielle und COâ‚‚-Bilanzierung von CBAM-Emissionen und -Zertifikaten in Übereinstimmung mit Rechnungslegungsstandards wie US-GAAP und IFRS (geplant für das erste Halbjahr 2026) sicherzustellen.

Manuelle Prozesse wie E-Mails und Excel-Dateien sind fehleranfällig, nicht skalierbar und machen die Einhaltung der CBAM-Anforderungen zeit- und ressourcenintensiv.

Vorbereitung aller Systeme auf CBAM-Konformität

Das CBAM wird die Materialbeschaffung in der Automobilindustrie neu gestalten, indem es CO₂-Emissionen als Kostenfaktor einführen und die Transparenz in globalen Lieferketten fördern wird.

Das ideale Szenario für Automobilhersteller und Zulieferer besteht darin, entschiedene Maßnahmen zur Dekarbonisierung zu ergreifen â€“ zum Beispiel die Beschaffung von emissionsarmen Stahl- und Aluminiumprodukten, intensivere Bemühungen um Kreislaufwirtschaft und die Optimierung von Produktdesigns, um weniger CBAM-Materialien einzusetzen â€“ und gleichzeitig die Aktivitäten zur Einhaltung der CBAM-Vorgaben vollständig zu automatisieren.

Der Zugriff auf genaue Daten zu Emissionen in der Lieferkette und deren finanzielle Auswirkungen liefert die Erkenntnisse, die Führungskräfte benötigen, um in den kommenden Jahren die Dekarbonisierung voranzubringen und Risiken zu reduzieren.

Die richtige Kombination aus Softwaretools und Zusammenarbeit innerhalb des branchenspezifischen Netzwerks ermöglicht die kostenoptimierte und automatisierte Konformität mit den CBAM-Anforderungen und liefert wertvolle Informationen über die Lieferkette. Die  können einen messbaren ROI erzielen, indem sie die Datenerfassung und Workflows automatisieren. Zudem ermöglichen sie es Finanzteams, manuellen Prozessen ein Ende zu setzen, damit sie sich stärker strategischen Analysen und Maßnahmen widmen können. Dies trägt dazu bei, eine skalierbare Grundlage für ein kontinuierliches CO₂-Kostenmanagement zu schaffen und gleichzeitig den standardisierten Datenaustausch und die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu unterstützen.

Beginnen Sie jetzt mit den Vorbereitungen, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen weiterhin wächst, während sich die endgültige Phase des CBAM 2026 nähert.

Lesen Sie das CBAM- und sehen Sie sich das an, um mehr zu erfahren.


Thomas Janzen ist Branchenexperte bei der SAP SE.

*Dies ist eine grobe Berechnung, um die möglichen Auswirkungen zu veranschaulichen. Sie basiert auf Daten, aus denen hervorgeht, dass die EU im Jahr 2024 27,4 Millionen Tonnen an Fertigerzeugnissen aus Stahl eingeführt hat. Der EU-Verbrauch lag bei etwa 129 Millionen Tonnen. Daher gehen wir davon aus, dass Importe etwa 20 Prozent des EU-Stahlverbrauchs ausmachen. stammten 54 Prozent des in der EU verwendeten Aluminiums aus Importen. Legt man diese Durchschnittswerte zugrunde, ergibt das etwa zwei Tonnen an importierten Treibhausgasemissionen pro Fahrzeug oder 300 Euro, wobei 20 Prozent der Emissionen eine Tonne Stahl und 53 Prozent der Emissionen 200 Kilogramm Aluminium zugerechnet werden.

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CERATIZIT und Soley setzen auf SAP-Technologien für nachhaltiges Produktportfoliomanagement /germany/2025/11/ceratizit-soley-sap-technologien-nachhaltiges-produktportfoliomanagement/ Mon, 17 Nov 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185541 Soley und CERATIZIT, die gemeinsam mit 51·çÁ÷durch Supply & Demand Chain Executive ausgezeichnet wurden und für die Innovation Awards nominiert waren, konnten dank KI...

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Soley und CERATIZIT, die gemeinsam mit 51·çÁ÷durch Supply & Demand Chain Executive ausgezeichnet wurden und für die Innovation Awards nominiert waren, konnten dank KI beeindruckende Ergebnisse im Bereich Nachhaltigkeit erzielen: eine Realisierungsquote von 87 Prozent bei der Umsetzung von vorgeschlagenen Maßnahmen und einen Anstieg des Gewinns vor Zinsen und Steuern von 10 Prozent.

Die Soley GmbH und ihr Kunde, die CERATIZIT Group, erhielten Anfang des Jahres gemeinsam mit der 51·çÁ÷eine Auszeichnung durch das Magazin . Die Unternehmen, die auch für die diesjährigen SAP Innovation Awards nominiert waren, verfolgen einen wegweisenden Ansatz zur nachhaltigen Optimierung von Produktportfolios. Mit ihrer innovativen Implementierung der Soley Product Mining Platform sowie SAP-Technologien für Supply Chain Management (SCM) stellten sie unter Beweis, dass Nachhaltigkeit und Rentabilität Hand in Hand gehen können.

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Verwaltung komplexer Produktportfolios in großem Maßstab

Die CERATIZIT Group, ein führender Anbieter von Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz, sah sich mit einem schwierigen Thema konfrontiert, das viele moderne Fertigungsunternehmen nur allzu gut kennen: die Verwaltung eines komplexen Produktportfolios mit über 65.000 Produkten. Die für Zerspanungswerkzeuge zuständige Sparte des Unternehmens benötigte eine Lösung, um wirtschaftliche und ökologische Ziele umzusetzen und gleichzeitig Wettbewerbsvorteile aufrechtzuerhalten.

Klaus Lupfer, Product Lifecycle Manager bei der CERATIZIT Deutschland GmbH, beschreibt die Motivation des Unternehmens: „Bei der Partnerschaft mit Soley war uns die wirtschaftlichen Sicht auf das Produktportfolio ebenso wichtig wie der ökologische Aspekt. Als Unternehmen, das seit Jahren um Nachhaltigkeit bemüht ist, freuen wir uns besonders über die Chancen, die sich uns durch die Ausweitung der Daten zum CO₂-Fußabdruck von Produkten bieten.“

Eine Herausforderung stellte dabei nicht nur die Größe des Produktportfolios dar, sondern auch die mangelnde Transparenz hinsichtlich der Kennzahlen für Produktperformance und Nachhaltigkeit. Mitarbeitende verbrachten viel Zeit damit, Berichte zu erstellen, anstatt strategische Entscheidungen zu treffen. Außerdem erschwerten fehlende Einblicke bezüglich Materialien und Lieferanten eine effiziente Ausgliederung von energieintensiven Produkten.

KI-gestützte Produktportfolioanalyse

Die in München ansässige Soley GmbH, die an einem ehemaligen SAP.iO-Accelerator-Programm für Start-ups zur Förderung und Integration innovativer Lösungen in das SAP-Ökosystem teilgenommen hatte, entwickelte einen innovativen Ansatz, um diese Problematik anzugehen. Die Soley Product Mining Platform, die im Rahmen der Erweiterungs- und Add-on-Lösungen von 51·çÁ÷verfügbar ist, umfasst drei innovative Kernfunktionen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI), die schnellere, intelligentere und fundiertere Geschäftsentscheidungen ermöglichen, damit aus komplexen Produktdaten aussagekräftige Erkenntnisse gezogen werden können:

  • Der AI Advisor nutzt generative KI, um präzise Handlungsempfehlungen zu geben – beispielsweise Vorschläge dazu, welche Produkte aus dem Sortiment genommen werden sollten, um den COâ‚‚-Fußabdruck zu minimieren, ohne dabei die Margen zu beeinträchtigen.
  • Darüber hinaus steht mit dem AI Assistant eine intuitive Benutzeroberfläche bereit, die natürliche Sprache nutzt und es Nutzern ohne umfassende technische Kenntnisse ermöglicht, mühelos mit Soley zu interagieren.
  • Zudem analysiert der AI Detective Daten, um verborgene Abhängigkeiten aufzudecken und strategische Chancen zu identifizieren, etwa um herauszufinden, welche Konfigurationsoptionen entfernt werden sollten, um sowohl die Rentabilität als auch die Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern.

Die Soley Product Mining Platform zieht Daten aus SAP S/4HANA und SAP Business Warehouse und verwendet dabei die SAP Business Technology Platform als Serviceschicht. SAP Datasphere konsolidiert SAP-Daten und -Analysen, während SAP Analytics Cloud die Analysen bereitstellt, die den Kern des KI-Modells bilden. Diese technische Architektur ermöglicht eine intelligente Datenextraktion und -transformation über SAP Databricks, während umfangreiche Diagrammanalysen komplexe Abhängigkeitsanalysen erlauben.

„Mit diesen SAP-Lösungen setzen wir neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit in der Hightech- und Fertigungsindustrie“, betont Ephraim Triemer, Gesellschafter und Advisor Enterprise Accounts bei Soley. „Zum ersten Mal können unsere Kunden die Berichterstattung über Umwelt, Soziales und Unternehmensführung hinaus ausweiten und konkrete Maßnahmen ergreifen. Sie können für mehr Nachhaltigkeit sorgen und gleichzeitig die Rentabilität im Blick behalten.“

Nahtlose SAP-Integration schafft Mehrwert

Indem Daten zur CO₂-Bilanz der Produkte von CERATIZIT mit Finanzkennzahlen kombiniert werden, kann die Soley Product Mining Platform einen digitalen Zwilling erstellen, der Chancen ermittelt, Risiken identifiziert und Produkthierarchien, Stücklisten und den CO₂-Fußabdruck analysiert. Und mithilfe von KI sorgen die Entwickler von Soley zudem dafür, dass die Funktionen der Plattform Entscheidungen und Ergebnisse ermöglichen, die sowohl die Rentabilität als auch den Umweltschutz verbessern.

Dominik Metzger, der Anfang des Jahres zum President und Chief Product Officer von SAP Supply Chain Management ernannt wurde, betont, wie wichtig für ihn der Fokus auf Resilienz, Nachhaltigkeit und intelligente Automatisierung ist:

„Mein größtes Anliegen ist es, dass wir Kunden nicht nur beim Umgang mit Störungen unterstützen, sondern sie auch in die Lage versetzen, vorausschauend zu planen und zu handeln … Wir erreichen dies, indem wir KI, generative KI, Echtzeitdaten und vorausschauende Analysen mit der Leistungsfähigkeit von SAP-Technologie vereinen. Unsere Vision ist es, eine autonome Lieferkette aufzubauen, die vernetzt und kontextbezogen ist und die es ermöglicht, zusammenzuarbeiten.“

51·çÁ÷SCM treibt Transformation voran

Die Analyse lieferte beeindruckende und messbare Ergebnisse und stellte das Potenzial von KI-gesteuerten Analysen in Kombination mit SAP-Technologien unter Beweis. CERATIZIT stellt eine Realisierungsquote von 87 Prozent bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen fest, was die Nachhaltigkeit in Bezug auf die Produkte fördert und die Lieferkette weiter optimiert. Gleichzeitig erzielte das Unternehmen eine Reduzierung von über 30 Prozent bei Produkten mit einer negativen CO₂-Bilanz, die nicht mehr benötigt wurden, und schaffte vollständige Transparenz bei Nachhaltigkeitsdaten über alle Elemente, Produktgruppen und Aggregationsebenen hinweg.

Alexander Springer, CEO der Soley GmbH, erklärt, was dies für eine strategische Bedeutung hat: „Wenn Sie wissen, welche Produkte am wichtigsten für den Gesamterfolg Ihres Unternehmens sind, können Sie sich darauf konzentrieren, die Wertschöpfungskette für diese Produkte zu sichern, und proaktive Schritte unternehmen, um potenzielle Lieferrisiken zu vermeiden.“

Ein Modell für eine nachhaltige digitale Transformation

Die erfolgreiche Partnerschaft von CERATIZIT, Soley und 51·çÁ÷zeigt, wie moderne Unternehmen durch den intelligenten Einsatz von Daten und KI sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Ziele umsetzen können. Die Kombination aus bewährten SAP-Technologien und innovativen Analyselösungen schafft messbaren Mehrwert für Unternehmen jeder Größe. Für andere SAP-Kunden und -Partner demonstriert dieses Beispiel, dass Nachhaltigkeit und Rentabilität einander nicht ausschließen müssen, denn mit den richtigen Technologien und Partnern können beide Ziele gleichzeitig erreicht werden.

Erfahren Sie mehr von Dominik Metzger über die neuesten Entwicklungen im 51·çÁ÷Supply Chain Management.

Die Soley Product Mining Platform ist im SAP Store unter ±¹±ð°ù´Úü²µ²ú²¹°ù.

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Mit KI die Supply-Chain-Planung revolutionieren /germany/2025/11/ki-supply-chain-planung-revolutionieren/ Wed, 05 Nov 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185063 Als globaler Marktführer in der Lebensmittelbrache steht der Name BRF für Qualität und Innovation. Vor Kurzem erhielt der brasilianische Lebensmittelriese für seine Supply-Chain-Management-Lösung auf Basis...

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Als globaler Marktführer in der Lebensmittelbrache steht der Name BRF für Qualität und Innovation. Vor Kurzem erhielt der brasilianische Lebensmittelriese für seine Supply-Chain-Management-Lösung auf Basis von 51·çÁ÷Integrated Business Planning (51·çÁ÷) den 51·çÁ÷Innovation Award in der Kategorie „Cloud ERP Champion and Industry Leader“.

Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und modernen Analysefunktionen konnte BRF die Genauigkeit seiner Prognosen verbessern, Lagerbestände optimieren und seine Planung noch genauer abstimmen. Eine gemeinsame Erstellung von Prognosen mit anderen Unternehmen und die Abstimmung von Echtzeitdaten sorgen nun für mehr operative Effizienz. BRF kann so seine umfangreichen Geschäftsaktivitäten in über 127 Ländern steuern und sich schnell auf Veränderungen in diesen Märkten einstellen. 

Über BRF

BRF mit Hauptsitz im brasilianischen Itajaí steht für so bekannte Marken wie Sadia, Perdigão und Qualy. Mit fast 100.000 Mitarbeitenden und seinem konsequenten Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Spitzenqualität hat sich das Unternehmen das Vertrauen von Verbrauchern auf der ganzen Welt erarbeitet.

Eine nachhaltige, risikoresiliente Lieferkette erfordert vernetzte Prozesse und eine schnelle, flexible Planung, die resistent gegenüber Störungen ist.

Projektergebnisse mit 51·çÁ÷IBP, die Maßstäbe setzen

Mit 44 Produktionseinheiten, 103 Distributionszentren, die monatlich über 500 Millionen Lieferungen an mehr als 415.000 Kunden abwickeln – das entspricht fünf Millionen Tonnen produzierter Lebensmittel pro Jahr –, ist die Dimension der erzielten Verbesserungen gewaltig.

„BRF setzt neue Maßstäbe in puncto Effizienz und Produktivität in der gesamten Produktionskette und entwickelt Lösungen, die Prozesse agiler, einfacher und effizienter machen“, sagte Gilberto Andretta, Executive Technology Manager bei BRF. „Wir zählen zu den führenden SAP-IBP-Anwendern im Hinblick auf die tägliche Bedarfsplanung, Demand Sensing, die Erstellung statistischer Modelle, die Genauigkeit von Prognosen, integrierte Analysen, Zeitreihenanalysen und das Management von Ausnahmen. Dies ist für unsere mehr als 400 Mitarbeitenden in der Planung von zentraler Bedeutung.“

Durch den Einsatz von 51·çÁ÷IBP ist das präzise Erfassen und Analysieren von Bedarfs- und Prognosedaten nun um 33 Prozent schneller.

Innovative Lösungen für die Lieferkette

Für BRF ist die Suche nach innovativen Lösungen unerlässlich, um seine digitale Transformation und sein Wachstum voranzutreiben. Das Unternehmen betrachtet den Einsatz von KI als wichtige Voraussetzung, um die Herausforderungen im Bereich Supply Chain Management bewältigen zu können.

„Durch die Transformation der BRF-Lieferkette mithilfe von SAP-Lösungen ist es einfacher geworden, Prozesse zu integrieren, künftige Trends vorherzusagen und schnell auf Anforderungen des Marktes zu reagieren“, sagte Miriam Hahn, Customer Success Manager für 51·çÁ÷Brasilien, die BRF bei der Umgestaltung seiner Lieferkette begleitet. „Dieser Transformationsprozess zeigt, wie eng die Partnerschaft zwischen 51·çÁ÷und BRF ist.“

Mit 51·çÁ÷Integrated Business Planning for Supply Chain ist BRF nun in der Lage, große Datenmengen zu analysieren, die Prognosegenauigkeit zu verbessern, Auftragstrends zu überwachen und proaktive Entscheidungen zu treffen.

Um die Genauigkeit von Prognosen und Lieferterminen sicherzustellen, sind detaillierte und flexible Planungsprozesse unerlässlich. Sie ermöglichen ein schnelles Reagieren auf Änderungen und sorgen für eine höhere operative Effizienz und Genauigkeit. Darüber hinaus sind die Konsolidierung von Echtzeitinformationen, die Abstimmung zwischen finanzieller und operativer Planung sowie die Verbesserung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit grundlegende Schritte für den Geschäftsbetrieb von BRF.

Einsatz von künstlicher Intelligenz

BRF ist eines der ersten Unternehmen, das 51·çÁ÷Business AI und den SAP-KI-Assistenten Joule nutzt. Durch die Integration KI-gestützter Dateneinblicke kann der Lebensmittelkonzern die Nachfrage präzise prognostizieren, Lagerbestände optimieren und eine termingerechte Lieferung von Produkten sicherstellen. Die hochmoderne Technologie hilft BRF, Markttrends zu antizipieren, Produktionspläne anzupassen und Abfall zu reduzieren – alles Faktoren, die letztlich zu einer höheren Effizienz und Kundenzufriedenheit führen.

Im Rahmen von 51·çÁ÷IBP nutzt BRF die Funktionen Bedarfsplanung, Demand Sensing, Erstellung von Statistikmodellen, Prognosegenauigkeit und integrierte Analysen, Analyse von Zeitreihen und Ausnahmenmanagement. Nachfolgend einige Beispiele, wie KI zu Verbesserungen beiträgt:

  • KI-Algorithmen kombinieren herkömmliche Zeitreihenprognosen, Regressions- und Prognosemodelle und maschinelles Lernen, um präzisere Tagesprognosen zu erstellen.
  • Bei der Analyse von Stammdaten sorgt KI für eine höhere ¶Ù²¹³Ù±ð²Ô±ç³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù, bessere Planungsprozesse und fundiertere Entscheidungen.
51·çÁ÷treibt Forschung im Bereich Unternehmens-KI mit erstem realen ERP-Datensatz voran

Weitere Neuerungen bei KI-Services geplant

BRF gehört zu den ersten Kunden, die 51·çÁ÷IBP erfolgreich mit Joule integrieren. Dadurch kann das Unternehmen das 51·çÁ÷Help Portal und einen Chatbot zur Unterstützung seiner Mitarbeitenden nutzen.

Derzeit führt BRF ein „Brownfield“-Upgrade des vorhandenen SAP-ECC-Systems auf 51·çÁ÷S/4HANA Cloud auf Basis auf seiner erfolgreich eingerichteten SAP-Umgebung durch. Das Unternehmen integriert Funktionen von 51·çÁ÷S/4HANA Cloud und behält dabei einen Großteil der vorhandenen Infrastruktur und Kerndatenservices bei. Neben 51·çÁ÷S/4HANA und der cloudbasierten SAP-Ariba-Lösung für die Beschaffung hat BRF auch SAP-SuccessFactors-Software für Human Capital Management (HCM) im Einsatz.

„BRF ist ein Vorreiter bei vielen KI-Services der 51·çÁ÷und unser strategischer Partner in der Region“, sagte Caio Granzotto, Account Director für BRF bei 51·çÁ÷Brasilien. „Als nächster Schritt ist geplant, den KI-Assistenten von 51·çÁ÷IBP zu nutzen. Damit will BRF seine Supply-Chain-Prozesse verbessern und die Arbeit seiner Mitarbeitenden in der Planung vereinfachen. Darüber hinaus denkt das Unternehmen auch darüber nach, weitere KI-Algorithmen für eine auftragsbasierte Planung einzusetzen.“

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51·çÁ÷stellt Innovationen für Supply Chain Management vor /germany/2025/10/sap-stellt-innovationen-fuer-supply-chain-management-vor/ Thu, 16 Oct 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=185478 Störungen in der globalen Logistikkette sind heute längst keine Seltenheit mehr. In den letzten zehn Jahren haben Unternehmen eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt –...

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Störungen in der globalen Logistikkette sind heute längst keine Seltenheit mehr. In den letzten zehn Jahren haben Unternehmen eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt – sowohl bei der Bewältigung einer globalen Pandemie als auch beim Umgang mit Umbrüchen in der Handelspolitik und mit geopolitischen Konflikten.

Zugleich bieten diese Veränderungen auch die einzigartige Chance, Lieferketten von Grund auf neu zu konzipieren – angetrieben durch künstliche Intelligenz (KI) und agentenbasierte Arbeitsabläufe, die als wichtige Transformationsmotoren des kommenden Jahrzehnts fungieren. Das Fazit ist eindeutig: Unternehmen, die auf KI-gestützte Anwendungen und zuverlässige Daten setzen und Prozesse neu überdenken, schaffen Stabilität und sichern sich das Vertrauen von Kunden, während andere möglicherweise mit anhaltenden Schocks, sinkender Servicequalität, höheren Kosten und Umsatzverlusten rechnen müssen.

KI für tiefgehende Recherche und rollenbasierte Assistenten hebt die Effizienz auf ein neues Niveau.

Auf der Konferenz SAP Connect stellten wir im Rahmen der Veranstaltung „Supply Chain Connect“ vor, wie sich mithilfe von KI die Logistikkette optimieren lässt – mit Innovationen, die Führungskräften im Bereich Lieferketten helfen sollen, Störungen nicht nur zu überstehen, sondern als Chance für mehr Resilienz und Wachstum zu nutzen.

51·çÁ÷Supply Chain Orchestration

Im dynamischen Marktumfeld von heute sind zwei Faktoren absolut entscheidend: Weitblick und die Fähigkeit, Störungen schnell zu überwinden. Führungskräfte müssen wissen, wo sich ihre Produkte befinden, welche Lieferanten oder Unterlieferanten Probleme haben und wie sie souverän reagieren können. Dennoch führt mangelnde Transparenz oft dazu, dass Unternehmen völlig unvorbereitet von Störungen getroffen werden.

ist eine neue KI-basierte Lösung, die darauf ausgerichtet ist, potenzielle Störungen frühzeitig zu erkennen und Risiken für die individuelle Lieferkettenkonfiguration eines Unternehmens einzuordnen. Zudem ermöglicht sie intelligente Auswirkungsanalysen und das Einleiten KI‑gestützter Maßnahmen in der Planung, Logistik, Beschaffung und Fertigung. Die an Lieferketten beteiligten Parteien werden künftig von leistungsstarken Joule-Assistenten unterstützt, die KI-Agenten einsetzen, um die Einhaltung von Vorgaben durch Lieferanten sicherzustellen, den Kundenservice zu verbessern und die Abhängigkeit von einzelnen Umsatzquellen zu reduzieren.

Was SAP Supply Chain Orchestration besonders auszeichnet, ist die Basis der Lösung: die . Die Lösung integriert Daten aus dem sowie aus und bietet so einen umfassenden ܲú±ð°ù²ú±ô¾±³¦°ì über alle Ebenen der Lieferkette. Diese mehrstufige Transparenz hilft dabei, externe und interne Risikosignale in Maßnahmen mit verschiedenen Prioritäten umzuwandeln und so die betriebliche Effizienz, Compliance und Kundenzufriedenheit zu steigern.

51·çÁ÷Supply Chain Orchestration soll im ersten Halbjahr 2026 verfügbar sein und markiert die nächste Etappe auf dem Weg in eine Zukunft, in der Unternehmen globale Veränderungen antizipieren können, bevor diese zu schwerwiegenden geschäftlichen Auswirkungen führen.

Hochentwickelte KI-Funktionen und einheitliche Szenario-Simulationen für optimierte Logistikkettenplanung

51·çÁ÷ermöglicht es Kunden, mithilfe von die Logistikkettenplanung neu zu gestalten, um dadurch noch schneller und intelligenter wirtschaften zu können und eine stärkere Vernetzung zu gewährleisten. Die Lösung vereint intelligente Automatisierung, ein harmonisiertes Datenmodell und KI-gestützte Funktionen, um genauere Prognosen zu liefern und Prozesse zu optimieren, sodass Planer sich auf wichtige Entscheidungen konzentrieren können.

Ein einheitlicher Planungsbereich unterstützt nun sowohl die Planung auf Basis von Zeitreihen als auch auftragsbasierte Planung, sodass Nutzer nahtlos zwischen strategischen, taktischen und operativen Ebenen wechseln können, was letztendlich eine nahtlose und maßgeschneiderte Planung ermöglicht. Neue harmonisierte Szenario-Simulationen zeigen die Auswirkungen von Warnungen und Risiken auf Aufträge über alle Planungshorizonte hinweg auf. Integrierte KI sorgt für präzisere Prognosen und eine bessere Bestandsführung, während merkmalsbasierte Planung für eine genaue Beschaffungsplanung sorgt, um den Bestands- und Kapazitätsabgleich für wichtige Branchen wie den Modehandel, Hightech, Life Sciences oder Konsumgüter zu optimieren.

Der neue konfigurierbare Planner Workspace bietet eine einheitliche Oberfläche, auf der Planer die aktuelle Entwicklung verfolgen, Szenarios simulieren und sofort handeln können. Unterstützt werde sie dabei von , dem SAP-Assistenten, der kontextbezogenen Support und aussagekräftige Einblicke aus Prognosen, Beschaffungsplänen und mehrstufigen Beständen bietet.

Die KI-Funktionen befinden sich derzeit im Beta-Modus und sollen im zweiten Quartal 2026 allgemein verfügbar sein. Alle anderen Erweiterungen sind bereits ±¹±ð°ù´Úü²µ²ú²¹°ù.

Schnellere Entscheidungen und Automatisierung in der gesamten Lieferkette dank neuer Joule Agents

51·çÁ÷stellt drei neue für das Supply Chain Management vor, die wichtige, zeitaufwendige Aufgaben automatisieren und Teams in die Lage versetzen, sich auf strategische Entscheidungen zu konzentrieren. Diese Agenten ermöglichen KI-gestützte Automatisierung direkt in den Workflows von SAP Cloud ERP, SAP Cloud ERP Private und dem 51·çÁ÷Business Network, sodass der manuelle Aufwand reduziert wird und Fehler minimiert werden.

  • Production Planning and Operations Agent: Automatisiert die Prüfung der Voraussetzungen für die Freigabe von Fertigungsaufträgen, überprüft Materialien, Kapazitäten und die Terminierung und kann Behelfslösungen empfehlen oder Aufträge sofort freigeben. So können Auftragsabwicklungszyklen verkürzt und die Kosten gesenkt werden. Der Agent soll im ersten Quartal 2026 allgemein verfügbar sein.
  • Change Record Management Agent: Unterstützt Produktmanager und -ingenieure, indem er Problemberichte und Änderungsanträge begründet, weitere Schritte empfiehlt und Änderungen einleitet, was die Governance und Rückverfolgbarkeit verbessert und die Entscheidungsfindung beschleunigt. Der Agent soll im zweiten Quartal 2026 allgemein verfügbar sein.
  • Supplier Onboarding Agent: Optimiert das Onboarding im SAP Business Network, indem er Lieferantendetails heranzieht, Einladungen koordiniert, Daten überprüft und Eskalationen abwickelt, sodass Beschaffungsteams schneller skalieren und sich auf die strategische Lieferantenentwicklung konzentrieren können.

Mit diesen Agenten bettet die 51·çÁ÷intelligente Funktionen von Grund auf in die täglichen Abläufe der Logistikkette ein und sorgt dafür, dass Entscheidungen in den wichtigsten Bereichen noch schneller getroffen werden können.

Optimierung des 51·çÁ÷Business Network auf Basis von Kundenanforderungen

Der globale Handel ist enger verflochten als je zuvor, aber zu viele Unternehmen arbeiten noch mit fragmentierten Beschaffungs- und Logistikprozessen. Die 51·çÁ÷kündigt deshalb Optimierungen für das SAP Business Network an, die weltweit größte B2B-Plattform, über die jährlich ein Handelsvolumen von mehr als 6,3 Billionen US-Dollar in 190 Ländern abgewickelt wird.

  • Verfügbarkeit auf der SAP BTP: Grundlage des 51·çÁ÷Business Network bildet nun die 51·çÁ÷BTP, die ein modernes Datenfundament bietet und Unternehmen in die Lage versetzt, im großen Maßstab zu wirtschaften. Das SAP Business Network vernetzt SAP- und Drittanbietersysteme, bietet ein einheitliches globales Verzeichnis mit einem geführten Onboarding-Prozess und ermöglicht Anpassungen von Workflows über SAP Build. Die Integration von Joule wird ab Januar 2026 verfügbar sein, sodass eingebettete KI-Funktionen für Analysen, Automatisierung und Genehmigungen im gesamten Netzwerk bereitstehen.
  • Netzwerkgestützte Integration in der gesamten Business Suite: Das SAP Business Network wird im Laufe dieses Jahres durchgängige Wertschöpfungsketten mit SAP Cloud ERP, SAP Ariba, SAP Fieldglass und SAP Transportation Management unterstützen. So können Klärungsfälle schneller bearbeitet und Emissionen genauer verfolgt werden. Zudem ist eine KI-gestützte Navigation im Angebot.
  • Einfacher Zugriff auf Lieferantendaten: Ab dem vierten Quartal 2025 können Nutzer direkt über ihre ERP-Schnittstelle nach Lieferanten suchen, wodurch das manuelle Onboarding entfällt. Käufer können so schneller auf neue Anbieter zurückgreifen, was die Aktivierungskosten verringert und die Transparenz erhöht.

All diese Innovationen ergänzen das SAP Business Network mit intelligenten Funktionen, einer größeren Reichweite, mehr Benutzerfreundlichkeit sowie integrierten KI-Prozessen, einer nahtlosen Business-Suite-Integration und der ERP-gestützten Ermittlung von Lieferanten.

51·çÁ÷führt neue Lösung für Logistikmanagement ein

51·çÁ÷kündigte außerdem an – eine neue Cloudlösung, die Abläufe in großen Verteilzentren mit Funktionen zur Unterstützung kleinerer, lokaler und regionaler Lager ergänzt. Dies trägt dazu bei, mehrstufige Verteilnetzwerke aufzubauen, die widerstandsfähigere Prozesse und schnellere Lieferungen gewährleisten.

Die Lösung ist vollständig mit SAP Cloud ERP Private und dem SAP Business Network for Logistics vernetzt, sodass Bestand, Lieferungen und die Koordination von Partnern zentral ablaufen. Im Gegensatz zu Standalone-Tools werden ERP-Funktionen direkt auf mehrere dezentrale Lager ausgeweitet. Auf diese Weise können manuelle Aufgaben erheblich reduziert werden und es kann über verschiedene Netzwerke hinweg für Konsistenz gesorgt werden.

Integrierte KI-Funktionen steuern zudem operative Entscheidungen, beseitigen Silos und stärken die Zusammenarbeit in allen Logistiknetzen. SAP Logistics Management wird im ersten Quartal 2026 verfügbar sein.

Doehler, ein globaler Hersteller, Vermarkter und Anbieter von technologiebasierten natürlichen Ingredients für die Lebensmittel-, Getränke- und Ernährungsindustrie, wird die Lösung in seinen Lagern nutzen, um seine Produktionsstandorte, den Umgang mit Proben und Ersatzteile zu verwalten.

„SAP Logistics Management wird für den Großteil unserer über 50 Produktionsstandorte, die Entnahme von Proben und die technischen Lager eine effiziente Prozessautomatisierung und eine schnellere Transformation ermöglichen“, berichtet Dr. Michael Merget, Chief Operating Officer der Doehler Group. „Wir sehen die leistungsstarken, integrierten KI-Funktionen dieser Lösung nicht als Zusatz, sondern als intelligenten Kern, der unsere Logistikprozesse von morgen prägen wird.“

Ein Blick in die Zukunft

Robuste, intelligente und vernetzte Lieferketten sind keine Zukunftsmusik mehr – sie sind bereits unerlässlich geworden. Die hier vorgestellten innovativen Neuerungen sind Teil der Vision der 51·çÁ÷für eine perfekt koordinierte Lieferkette. Die nächste Generation an Technologien für die Logistikkette wird Unternehmen in die Lage versetzen, Störungen frühzeitig zu erkennen, Daten im großen Maßstab zu nutzen und die Kundenerwartungen fortwährend zu übertreffen. Indem sie mit Intelligenz und Weitblick vorangehen, können Unternehmen Krisen in Chancen verwandeln und in einer von Unsicherheit geprägten Welt erfolgreich sein.

Weitere Informationen zu allen Ankündigungen finden Sie im .


Dominik Metzger ist President und Chief Product Officer bei 51·çÁ÷Supply Chain Management.

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51·çÁ÷Business AI für die Beschaffung: Highlights des Q2 2025 Release /germany/2025/09/sap-business-ai-fuer-die-beschaffung-highlights-des-q2-2025-release/ Tue, 09 Sep 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184939 Bei unserer Entwicklungsarbeit rund um 51·çÁ÷Business AI stehen stets unsere Kunden im Mittelpunkt. Mit den Innovationen und Partnerschaften, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire...

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Bei unserer Entwicklungsarbeit rund um 51·çÁ÷Business AI stehen stets unsere Kunden im Mittelpunkt. Mit den Innovationen und Partnerschaften, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire angekündigt haben, und weiteren Releases im zweiten Quartal 2025 haben wir diese Kundenorientierung weiter untermauert.

Die ersten der mehr als 40 Joule-Agenten, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire angekündigt haben, sind nun für Kunden ±¹±ð°ù´Úü²µ²ú²¹°ù. Über verschiedene Funktionsbereiche hinweg unterstützen diese Agenten Unternehmen dabei, Klärungsfälle zu lösen, enge Beziehungen zu ihren Kunden zu pflegen, Folgeaktivitäten durchzuführen und zahlreiche weitere Aufgaben zu erledigen. Foundation, das KI-Betriebssystem für alle SAP-Business-AI-Lösungen, führt sämtliche Tools für die Entwicklung, Erweiterung und Ausführung kundenspezifischer KI-Lösungen und Agenten in großem Maßstab auf einer zentralen Plattform zusammen und vereinfacht so die Entwicklung im Bereich KI.

Und das waren nur einige Beispiele für die Innovationen und Lösungen, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire angekündigt haben. Weitere Ankündigungen und ausführliche Informationen finden Sie im oder in diesem ܲú±ð°ù²ú±ô¾±³¦°ì. Zum Ende des zweiten Quartals 2025 möchten wir Sie über die zahlreichen Neuerungen für SAP Business AI informieren.

Im Folgenden finden Sie einen ausführlichen ܲú±ð°ù²ú±ô¾±³¦°ì über die KI-Innovation für die Beschaffung, die wir im zweiten Quartal 2025 für unsere Kunden bereitgestellt haben.

Realisieren Sie eine wirkungsvolle Transformation mit extrem leistungsstarken KI-Agenten

Einsatz von Joule in SAP-Fieldglass-Lösungen

Allgemein verfügbar

Führungskräfte können mithilfe von Joule in SAP-Fieldglass-Lösungen wichtige Aufgaben mühelos erledigen und beispielsweise Aktivitäten anzeigen, aufrufen, suchen, genehmigen und organisieren. Diese Funktionen sind in Arbeitszeitblätter, Arbeitsaufträge und Stellenausschreibungen integriert und stehen über eine einheitliche Oberfläche zur Verfügung.

Joule hilft Führungskräften, schnell die richtigen Vorlagen z. B. für die Einstellung von Personal oder die Beschaffung von Dienstleistungen zu finden, und ermöglicht so eine effizientere Dokumenterstellung. Anwender erhalten Einblicke in Unternehmensdaten, indem sie die relevanten Berichte einfacher auffinden und die Entwicklung wichtiger Kennzahlen anzeigen können. Alternativ können sie Joule einfach Fragen stellen. Joule durchsucht daraufhin die Dokumentation im 51·çÁ÷Help Portal, um die richtigen Informationen abzurufen, ohne dass Anwender von ihrer aktuellen Aufgabe zu der entsprechenden Anwendung navigieren müssen.

Führungskräfte können damit rechnen, dass die Produktivität der Mitarbeitenden bei der Erledigung ihrer Aufgaben um 50 bis 70 % steigt, da sie weniger Zeit für das Suchen und Bearbeiten der richtigen Einstellungsvorlagen, das Erstellen von Leistungsbeschreibungen und Vorstellungsgespräche benötigen und Berichte einfacher abrufen, erstellen und bearbeiten können.*

Einsatz von Joule in SAP-Fieldglass-Lösungen

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KI-gestützte kompetenzbasierte Stellenausschreibungen in 51·çÁ÷Fieldglass Contingent Workforce Management

Allgemein verfügbar

Einstellende Führungskräfte verbringen häufig viel Zeit mit dem Verfassen detaillierter Stellenbeschreibungen, um die richtigen Fachkräfte zu finden. Mit KI-gestützten kompetenzbasierten Stellenausschreibungen in 51·çÁ÷Fieldglass Contingent Workforce Management können sie den Schwerpunkt dabei nun auf wichtige Kompetenzen legen, anstatt die jeweiligen Rollen ausführlich zu beschreiben. Die Funktion schlägt relevante Kompetenzen aus einer benutzerdefinierten Bibliothek vor und ermöglicht so eine schnellere und intelligentere Auswahl der richtigen Fachkräfte.

Dadurch verringert sich der Zeitaufwand für die Definition und den Abgleich von Qualifikationen für eine Stellenbeschreibung um 50 %. Zugleich steigt die Produktivität um 15 bis 25 % und Personal kann 40 % schneller aufgestockt werden, was eine effizientere und effektivere Verwaltung externer Arbeitskräfte ermöglicht.*

KI-gestützte kompetenzbasierte Stellenausschreibungen in 51·çÁ÷Fieldglass Contingent Workforce Management

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KI-gestützte Strategieübersichten für 51·çÁ÷Ariba Category Management

Allgemein verfügbar

Category Manager können mithilfe von KI-gestützten Strategieübersichten in 51·çÁ÷Ariba kurze Zusammenfassungen von Strategiedokumenten zu einer Category generieren und auf diese Weise ohne ausführliche manuelle Prüfung schnell wichtige Erkenntnisse gewinnen. Die überarbeiteten Übersichten können dann zur Genehmigung eingereicht und bei Bedarf neu generiert werden. Dadurch verringert sich der Zeitaufwand für die Prüfung und Genehmigung von Strategiedokumenten zu einer Category um 50 %.*

KI-gestützte Strategieübersichten in 51·çÁ÷Ariba Category Management

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Agent für die Beschaffung

Beta-Release

Beschaffungsverantwortliche können nun Beschaffungsereignisse automatisieren und Aktualisierungen in Echtzeit vornehmen, um mit den Anforderungen des Unternehmens Schritt zu halten. Der Agent für die Beschaffung kann durch die Anwendung von Logik Schlüsse aus Anforderungen für Beschaffungsereignisse, Daten zu früheren Ereignissen und Lieferanteninformationen ziehen, um auf dieser Grundlage eigenständig maßgeschneiderte Ereignisse zu erstellen. Beschaffungsverantwortliche können nun Ereignisse in Echtzeit erstellen und anpassen und automatisch intelligente Aktualisierungen durchführen. So können sie schneller fundierte Einkaufsentscheidungen treffen und flexibler auf Unterbrechungen der Lieferkette und veränderte Geschäftsbedingungen reagieren.

Der Agent für die Beschaffung ermöglicht einfachere Beschaffungsprozesse, indem er die Erstellung von Ausschreibungen automatisiert, Konsistenz sicherstellt und den manuellen Aufwand verringert. Beschaffungsverantwortliche erhalten intelligente Empfehlungen zur Ereignisdauer, zu Fragen, Artikeln und Lieferanten. Dadurch lassen sich Ausschreibungen bis zu 70 % schneller erstellen.*

Agent für die Beschaffung

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In der zweiten Jahreshälfte 2025 werden wir weitere Anwendungsfälle für unser gesamtes Lösungsportfolio bereitstellen. Kunden können sich .

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Philipp Herzig ist CTO und Chief AI Officer sowie Mitglied des erweiterten Vorstands der SAP SE.

* Haftungsausschluss: Dieser Artikel beschreibt die zu erwartenden Vorteile für Unternehmen. Sämtlichen Berechnungen sind Schätzwerte, denen Fallstudien von SAP-Kunden, SAP-Benchmarks und andere Untersuchungen zugrunde liegen. Die tatsächlichen Vorteile können variieren und durch zusätzliche Faktoren beeinflusst werden, die in diesem Artikel nicht berücksichtigt werden. Die Informationen werden ohne jegliche Mängelgewähr und ohne Gewährleistung jedweder Art, weder ausdrücklich noch stillschweigend, bereitgestellt. 51·çÁ÷übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung dieses Artikels. Auf der Seite sind unter „Rechtliche Hinweise“ Nutzungsbedingungen, Haftungsausschlüsse, Pflichtangaben und Einschränkungen für dieses Material zu finden.

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Back-to-School 2025: Einzelhändler setzen stark auf das Timing der Lieferungen /germany/2025/08/einzelhaendler-lieferkette-schulbedarf/ Thu, 28 Aug 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184690 Ob Stifte, Papier oder Federmäppchen – Schulbedarf wirkt unspektakulär, gehört aber zu den umsatzstärksten Warengruppen im Einzelhandel. Einer aktuellen Studie nach wird allein für 2024...

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Ob Stifte, Papier oder Federmäppchen – Schulbedarf wirkt unspektakulär, gehört aber zu den umsatzstärksten Warengruppen im Einzelhandel. Einer nach wird allein für 2024 das globale Marktvolumen der Back-to-School (BTS)-Saison auf rund 172 Mrd. USD geschätzt – Tendenz steigend auf über 230 Mrd. USD bis 2030.

Allerdings hat die Branche hat eine Besonderheit: es gibt nur ein kurzes Zeitfenster, um die Produkte für den Schulbedarf zu liefern. Hersteller, Logistik und Handel müssen Monate im Voraus Trends erkennen und so die Planung für die einzukaufenden Produkte durchführen. Neben den Social Media Trends, Einhaltung ESG-Vorgaben erschweren vor allem die neuen Zolltarife die kommende BTS-Saison.

Eine nachhaltige, risikoresiliente Lieferkette erfordert vernetzte Prozesse und eine flexible Planung, die resistent gegenüber Störungen ist.

Social Media verändert den Point of Sale, zunehmend immer mehr Echtzeit. Der globale Social-Commerce-Markt wächst laut der aktuellen bis 2025 auf über 920 Mrd. USD. Für die Planung bedeutet das, die Forecasts müssen schneller, flexibler und datengetriebener werden.

Das bedeutet, dass die klassische Absatzplanung an ihre Grenzen stößt.  Unternehmen setzen vermehrt auf Prädiktive KI-Tools, mit denen sie Kundenverhalten und -bedürfnisse besser vorhersagen können. Und mit und Echtzeitdaten lassen sich Nachfrage-Peaks antizipieren, bevor der Lieblingsstift ausverkauft ist.

Nachhaltigkeit rechnet sich – auch bei Schulheften

Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Buzzword. Regulierer, Investoren und Konsumenten fordern messbare ESG-Leistungen: transparent und konsistent. Laut (NRF) bevorzugen 71 Prozent der befragten US-Studierenden im Jahr 2024 umweltfreundliche Back-to-School-Produkte.

Doch fragmentierte ESG-Richtlinien in verschiedenen Ländern machen das Reporting für Unternehmen zunehmend komplex. schafft hier Klarheit: Sie hilft, Daten zu strukturieren, Risiken früh zu erkennen und Compliance effizient abzubilden. Nachhaltigkeit wird damit nicht nur erfüllbar, sondern skalierbar.

Zölle verändern das Einkaufstiming und nicht nur die Preise

Trotz Unsicherheiten in der Handelspolitik und dem Inflationsdruck bleiben die Ausgaben für den Schulstart laut stabil, teils steigen sie sogar. Doch unter der Oberfläche verschieben sich Entscheidungsprozesse: Die Zollpolitik wirkt wie ein taktischer Eingriff ins Kaufverhalten.

Laut haben 74 Prozent der Konsumenten ihren Einkauf für die Back-to-School-Saison 2025 vorgezogen und das aus Sorge vor höheren Preisen durch neue Zölle. Die Kundschaft agiert datengetrieben: Preise werden in Echtzeit beobachtet, Schnäppchen gezielt zu Terminen wie den Amazon Prime Days gejagt.

51·çÁ÷kündigt neue Commerce-Cloud-Zahlungslösung an

Zeit wird zur strategischen Variable

Zölle verändern nicht nur, was im Warenkorb landet, sondern auch, wann. Für Handelsunternehmen entsteht daraus ein logistisches Spannungsfeld: Wer zu spät ordert, riskiert Engpässe und wer zu früh lagert, zahlt unter Umständen drauf.

Dieses Dilemma ist Manos Raptopoulos, Chief Revenue Officer APAC/EMEA/MEE bei SAP, durchaus bewusst. Er ist der Meinung, dass das gegenwärtige makroökonomische Umfeld und die Handelskonflikte die Volatilität der globalen Lieferketten verstärken.

„Eine proaktive Risikoabschätzung und das Management von Störungen bei aufkommenden Widrigkeiten sind entscheidend, um einen Wettbewerbsvorteil zu wahren“, erklärte Raptopoulos. „Mit Hilfe von prädiktiver Analytik und der Automatisierung von Abläufen kann Business-AI Unternehmen dabei unterstützen, komplexe Lieferketten effizient und in Echtzeit zu überwachen, zu steuern und darauf zu reagieren.

Um diese Herausforderungen zu meisten können Unternehmen wie Händler folgendes anwenden: , und eine Supply Chain aufbauen, die schnell reagieren kann, wenn der Zollhebel umgelegt wird. Wer klug plant, hat den Schulhof sicher und den Einkaufswagen der Eltern gleich mit.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie KI-gesteuerte Lieferketten darauf ausgerichtet sind, den heutigen Anforderungen gerecht zu werden und sich auf die Zukunft vorzubereiten? Lesen Sie diesen IDC-Analystenbericht: „

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51·çÁ÷Business AI für die Lieferkette: Highlights des Q2 2025 Release /germany/2025/08/sap-business-ai-lieferkette/ Mon, 25 Aug 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184892 Bei unserer Entwicklungsarbeit rund um 51·çÁ÷Business AI stehen stets unsere Kunden im Mittelpunkt. Mit den Innovationen und Partnerschaften, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire...

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Bei unserer Entwicklungsarbeit rund um 51·çÁ÷Business AI stehen stets unsere Kunden im Mittelpunkt. Mit den Innovationen und Partnerschaften, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire angekündigt haben, und weiteren Releases im zweiten Quartal 2025 haben wir diese Kundenorientierung weiter untermauert.

Realisieren Sie eine wirkungsvolle Transformation mit extrem leistungsstarken KI-Agenten

Die ersten der mehr als 40 Joule-Agenten, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire angekündigt haben, sind nun für Kunden ±¹±ð°ù´Úü²µ²ú²¹°ù. Über verschiedene Funktionsbereiche hinweg unterstützen diese Agenten Unternehmen dabei, Klärungsfälle zu lösen, enge Beziehungen zu ihren Kunden zu pflegen, Folgeaktivitäten durchzuführen und zahlreiche weitere Aufgaben zu erledigen. , das KI-Betriebssystem für alle SAP-Business-AI-Lösungen, führt sämtliche Tools für die Entwicklung, Erweiterung und Ausführung kundenspezifischer KI-Lösungen und Agenten in großem Maßstab auf einer zentralen Plattform zusammen und vereinfacht so die Entwicklung im Bereich KI.

Und das waren nur einige Beispiele für die Innovationen und Lösungen, die wir auf der 51·çÁ÷Sapphire angekündigt haben. Weitere Ankündigungen und ausführliche Informationen finden Sie im oder in diesem ܲú±ð°ù²ú±ô¾±³¦°ì. Zum Ende des zweiten Quartals 2025 möchten wir Sie über die zahlreichen Neuerungen für SAP Business AI informieren.

Im Folgenden finden Sie einen ausführlichen ܲú±ð°ù²ú±ô¾±³¦°ì über die KI-Innovation für die Lieferkette, die wir im zweiten Quartal 2025 für unsere Kunden bereitgestellt haben.

  • Erfahren Sie mehr über Joule

Joule with 51·çÁ÷Digital Manufacturing

Allgemein verfügbar

Eine Herausforderung, vor der viele Produktionstechniker stehen, ist der sofortige Zugriff auf wichtige Informationen, ohne umfangreiche Hilfeinhalte oder Dokumentationen durchforsten zu müssen. Joule with 51·çÁ÷Digital Manufacturing unterstützt sie dabei mit intuitiven sprachbasierten Suchfunktionen. Joule in 51·çÁ÷Digital Manufacturing wertet Abfragen aus und stellt umgehend relevante Informationen aus den Hilfeinhalten der Anwendung als Zusammenfassung bereit.

Dieser einfachere Zugriff auf wichtiges Fachwissen bringt erhebliche geschäftliche Vorteile mit sich. Unter anderem erhalten Unternehmen 30 % schneller Einblick in ihre digitalen Fertigungsprozesse und können so die Produktivität steigern.*

Joule with 51·çÁ÷Digital Manufacturing

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KI-gestützte Fertigungstechnik in 51·çÁ÷Digital Manufacturing

Beta-Release

In 51·çÁ÷Digital Manufacturing stehen Funktionen für die KI-gestützte Fertigungstechnik zur Verfügung, die Produktionstechnikern eine effiziente Verwaltung von Produktionsprozessen ermöglichen. Anwender können mit diesen Funktionen Fehlerprotokolle mithilfe von KI analysieren und so automatisch Fehlerursachen ermitteln sowie Anweisungen zur Fehlerbehebung generieren. Produktionstechniker können außerdem mithilfe natürlicher Sprache Skriptaufgaben zur Erweiterung von Prozessen erstellen.

Durch eine einfachere Fehleranalyse und Skripterstellung lässt sich der Zeitaufwand für die Analyse von Fehlern in Produktionsprozessen um bis zu 25 % verringern, während Stillstandszeiten um 1 % reduziert werden.*

KI-gestützte Fertigungstechnik in 51·çÁ÷Digital Manufacturing

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51·çÁ÷Integrated Business Planning, Add-in für Microsoft Excel für die KI-gestützte Planung

Release im Rahmen des Programms 51·çÁ÷Early Adopter Care

Supply-Chain-Planer können nun mit dem Add-in für Microsoft Excel in 51·çÁ÷Integrated Business Planning (51·çÁ÷IBP) Workflows wesentlich effizienter gestalten. Mit den Funktionen für eine KI-gestützte Planung können Anwender mittels natürlicher Sprache SAP-IBP-Formeln generieren, ohne hierfür umfassendes technisches Know-how zu den Funktionen und Parametern zu benötigen. Diese intuitiven Funktionen ermöglichen die nahtlose Einbindung benutzerdefinierter Berechnungen in Planungssichten.

Unternehmen profitieren damit von geschäftlichen Vorteilen, da Supply-Chain-Planer ihre Produktivität bei der Aktualisierung von wichtigen Zahlen und Attributen über das Excel-Add-in nachweislich um 10 % steigern können.*

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AI-Assisted Generation of Formulas in 51·çÁ÷IBP | 2505 Release Highlights & Demo

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Agent für die Einsatzplanung im Außendienst

Beta-Release

Mit dem neuen Agenten für die Einsatzplanung im Außendienst können Disponenten Serviceaufträge effizient planen und optimieren, indem sie Echtzeitdaten, Informationen zur Verfügbarkeit von Servicetechnikern und intelligente Empfehlungen nutzen. Der Agent unterbreitet Vorschläge, wie Servicetechniker zum optimalen Zeitpunkt und am richtigen Standort für die jeweiligen Aufträge eingesetzt werden können. Dadurch werden der manuelle Aufwand und die Belastung von Disponenten verringert. Jeder Vorschlag wird von einem Disponenten überprüft, um die Kontrolle durch den Menschen aufrechtzuerhalten und zugleich Abläufe zu vereinfachen. Dieser „Human-in-the-loop“-Ansatz sorgt für präzise Ergebnisse und schafft Vertrauen.

Der Agent steigert die Produktivität von Disponenten, indem er manuelle Aufgaben automatisiert, Fehler minimiert und schnellere und effizientere Entscheidungen ermöglicht. Er optimiert darüber hinaus die Ressourcenzuordnung, indem er Echtzeitdaten analysiert, die Zahl der Fehlzuordnungen verringert und sicherstellt, dass die richtigen Ressourcen den richtigen Serviceaufträgen zugeordnet werden.

Disponenten können mit einer Steigerung ihrer Produktivität um bis zu 50 % rechnen und die Zahl der Fehler bei der Planung von Technikereinsätzen um bis zu 8 % verringern.*

Agent für die Einsatzplanung im Außendienst

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Agent für die Instandhaltungsplanung

Beta-Release

Mit dem Agenten können Instandhaltungsplaner eine größere Zahl von Instandhaltungsmaßnahmen effizient verwalten und priorisieren, während zugleich die Zuverlässigkeit von Anlagen sichergestellt wird und Ausfallzeiten minimiert werden. Der Agent für die Instandhaltungsplanung unterstützt Instandhaltungsplaner bei ihren Aufgaben, indem er kontinuierlich Echtzeitdaten analysiert und Anpassungen des Instandhaltungsterminplans vorschlägt, um Aufgaben neu zu priorisieren und den Anlagenzustand zu verbessern.

Er hilft Instandhaltungsplanern, Instandhaltungsarbeitsvorräte schneller und effizienter anzulegen und zu optimieren. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten reduzieren, da Instandhaltungsprobleme schnell erkannt und behoben werden können.

Instandhaltungsplaner können ihre Produktivität mit dem Agenten um bis zu 40 %* steigern und ungeplante Ausfallzeiten um bis zu 1 %* reduzieren.

Agent für die Instandhaltungsplanung

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KI-gestützte Ausnahmenverwaltung in 51·çÁ÷Cell and Gene Therapy Orchestration

Beta-Release

Supply-Chain-Verantwortliche im Bereich Zell- und Gentherapie profitieren mit der Lösung 51·çÁ÷Cell and Gene Therapy Orchestration, die um eine KI-gestützte Ausnahmenverwaltung erweitert wurde, von beispielloser Transparenz und Kontrolle. Wenn im Prozess für die patientenbezogene Herstellung und Auslieferung unerwartete Verzögerungen oder Störungen auftreten, erkennt der KI-gestützte Control Tower diese Anomalien und benachrichtigt proaktiv das zuständige Personal.

Mit dieser Funktion können Supply-Chain-Verantwortliche Ausnahmen identifizieren sowie die Ausnahmelösung und Umplanung unterstützen, um bestmöglichen Zugang für den Patienten zu gewährleisten und Kosten zu minimieren. Sie optimiert die Herstellung so, dass Kapazitäten optimal genutzt und höhere Umsätze erzielt werden, weniger Material verschwendet und ein besseres Benutzererlebnis für Patienten und Gesundheitsdienstleister ermöglicht wird.

Supply-Chain-Verantwortliche können damit rechnen, dass die Produktivität durch die Ausnahmebehandlung um bis zu 60 % steigt.*

KI-gestützte Ausnahmenverwaltung in 51·çÁ÷Cell and Gene Therapy Orchestration

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In der zweiten Jahreshälfte 2025 werden wir weitere Anwendungsfälle für unser gesamtes Lösungsportfolio bereitstellen. Kunden können sich .

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Philipp Herzig ist CTO und Chief AI Officer sowie Mitglied des erweiterten Vorstands der SAP SE.

* Haftungsausschluss: Dieser Artikel beschreibt die zu erwartenden Vorteile für Unternehmen. Sämtlichen Berechnungen sind Schätzwerte, denen Fallstudien von SAP-Kunden, SAP-Benchmarks und andere Untersuchungen zugrunde liegen. Die tatsächlichen Vorteile können variieren und durch zusätzliche Faktoren beeinflusst werden, die in diesem Artikel nicht berücksichtigt werden. Die Informationen werden ohne jegliche Mängelgewähr und ohne Gewährleistung jedweder Art, weder ausdrücklich noch stillschweigend, bereitgestellt. 51·çÁ÷übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung dieses Artikels. Auf der Seite sind unter „Rechtliche Hinweise“ Nutzungsbedingungen, Haftungsausschlüsse, Pflichtangaben und Einschränkungen für dieses Material zu finden.

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51·çÁ÷stellt KI-gestützte Innovationen für netzwerkorientiertes Lieferkettenmanagement vor /germany/2025/06/ki-innovationen-lieferkettenmanagement/ Wed, 11 Jun 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184196 Wenn ich so über die diesjährige 51·çÁ÷Sapphire nachdenke, sehe ich der Zukunft des Supply Chain Managements mit Spannung entgegen. Die von uns vorgestellten Innovationen...

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Wenn ich so über die diesjährige 51·çÁ÷Sapphire nachdenke, sehe ich der Zukunft des Supply Chain Managements mit Spannung entgegen. Die von uns vorgestellten Innovationen werden einen grundlegenden Wandel der Art und Weise mit sich bringen, wie Unternehmen ihre Prozesse in einem immer komplexeren globalen Umfeld gestalten können. Die positive Energie unserer Kunden und Partner bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass wir mit unserer AI-First- und Suite-First-Strategie auf dem richtigen Weg sind.

Neu vorgestellte Innovationen und Partnerschaften revolutionieren die Arbeitsweise

Vereinheitlichung des Lieferkettennetzwerks

Die neuesten Angebote der 51·çÁ÷basieren auf grundlegenden Erweiterungen der Lösungen und . Diese Verbesserungen schaffen ein einheitlicheres, intelligentes Lieferkettennetzwerk, mit dem sich die vielfältigen Herausforderungen meistern lassen, denen Unternehmen heutzutage gegenüberstehen.

Wichtige Innovationen zur Unterstützung durchgängiger Geschäftsprozesse in der . Mit lassen sich komplexe Produktdaten wie Stücklisten, Rezepte oder Materialpreisschätzungen auf einfache Weise übertragen. Die Lösung sorgt für einen reibungslosen Übergang von der Produktentwicklung zur Produktion. Darüber hinaus ermöglicht die Integration von Serviceaufträgen in eine bessere Steuerung der Fertigungsprozesse in Bezug auf die Service- und Reparaturausführung. Bei hochadaptiven Prozessen werden Änderungen an Fertigungsaufträgen nahtlos mit der Ausführung im Fertigungsbereich synchronisiert.

Die im Februar eingeführte 51·çÁ÷Business Suite ist ein umfassendes Paket integrierter Lösungen, das auf Basis von  Cloud-ERP-Anwendungen, und kombiniert. Auf der Sapphire stellte 51·çÁ÷Cloud-Suite-Pakete vor, die auf bestimmte Geschäftsbereichsanforderungen abgestimmt sind. Das Business-Suite-Paket für SAP Supply Chain Management ist eine umfassende, KI-unterstützte und netzwerkgestützte Lösung, die Kunden dabei hilft, Daten, operative Prozesse und Lieferkettenfunktionen zu integrieren. Sie sorgt für mehr Flexibilität, Transparenz und schnellere Reaktionsfähigkeit. Gleichzeitig unterstützt sie Nachhaltigkeitsinitiativen und -kennzahlen.

Die vorgestellte Funktion Smart Guided Execution in 51·çÁ÷Digital Manufacturing unterstützt die konforme Fertigung in den Bereichen Biowissenschaften, Chemie und regulierte schnelldrehende Konsumgüter durch intelligente Prozessführung und ein neues elektronisches Chargenprotokollsystem. Dadurch werden Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung von Vorschriften gewährleistet. Gleichzeitig werden Fehler reduziert und die Gesamtproduktionsqualität verbessert.

Kunden in anlagenintensiven Branchen wie Energie- und Wasserversorgung, natürliche Ressourcen oder Reise und Transport profitieren von erweiterten Funktionen zur Überwachung des Anlagenzustands in . Durch die werden die Voraussetzungen für eine bessere Verwaltung von Zeitreihendaten und die Integration von IoT-Geräten (Internet-of-Things) geschaffen. Auf diese Weise können Unternehmen Echtzeitdaten für die vorausschauende Instandhaltung und Anlagenoptimierung nutzen und so Ausfallzeiten und Wartungskosten reduzieren.

Durch die Einführung vernetzter Lieferkettenprozesse, die verschiedene SAP-Anwendungen und Cloud-ERP verbinden, bietet 51·çÁ÷einen verbesserten Datenfluss, KI-gestützte Erkenntnisse und eine durchgängige Prozessoptimierung über die gesamte Lieferkette und die Kerngeschäftsfunktionen hinweg. Bei dieser Integration geht es nicht nur darum, Informationen miteinander zu verknüpfen, sondern für einen nahtlosen Fluss von Informationen und Aktionen zu sorgen, der es ermöglicht, Geschäftsabläufe neu zu gestalten.

Wie Joule und Agentic AI das Lieferkettenmanagement verändern

Zahlreiche Innovationen untermauern das Engagement der 51·çÁ÷für KI-gestützte Lösungen. Mit , dem KI-Assistenten von SAP, sind Unternehmen bestens gerüstet, um Logistikabläufe neu zu gestalten. Bis Ende des Jahres wird Joule in Kombination mit 51·çÁ÷Integrated Business Planning eine neue Funktion bieten. Diese Funktion wird es Disponenten, wie Bedarfs- oder Beschaffungsplanern, ermöglichen, die Ergebnisse der Beschaffungsplanung schnell und einfach zu interpretieren. Dies geschieht durch intelligente Analysen der Bedarfs-, Bestands- und Beschaffungsplanung. Mit dieser Funktion werden Entscheidungsprozesse in der Lieferkettenplanung erheblich vereinfacht.

Die Integration von Agentic AI in die gesamte 51·çÁ÷Business Suite ist ein großer Schritt in Richtung selbstständig ablaufender Lieferkettenprozesse.

Zu den angekündigten KI-Agenten gehören:

  • Maintenance Planner Agent: Optimiert die Wartungsplanung und die Koordination von Instandhaltungsmaßnahmen.
  • Shopfloor Supervisor Agent:  Steuert proaktiv Störungen im Produktionsbereich, zum Beispiel bei Maschinenausfälle. Und führt notwendige Umplanungen durch, damit weiter produktiv gearbeitet werden kann.
  • Field Service Dispatcher Agent: Ist in der Lage, Serviceaufträge in 51·çÁ÷Field Service Management eigenständig zu planen und zu optimieren.

Diese KI-Agenten werden ab dem vierten Quartal 2025 allgemein verfügbar sein. Das Versprechen: Mit ihnen wird die Planung zu einem proaktiven, kontinuierlichen Prozess werden. Die Agenten überwachen verschiedene Datenquellen, decken Zusammenhänge auf und schlagen Maßnahmen vor.

51·çÁ÷und AWS entwickeln generative KI, die Kunden hilft, durch Marktschwankungen und Lieferkettenkomplexität zu navigieren

51·çÁ÷Business Network: Erweiterte Funktionen für die Orchestrierung und das Nachhaltigkeitsmanagement der Lieferkette

Die 51·çÁ÷gab bekannt, dass auch , das größte B2B-Handelsnetzwerk weltweit, deutlich verbessert wurde. Auf der Plattform, auf der sich Handelspartner aus 190 Ländern präsentieren, werden jährlich Transaktionen im Wert von über 6,3 Billionen US-Dollar verarbeitet. Die neuen Funktionen sind so gestaltet, dass sie die Orchestrierung der Lieferkette von Grund auf verändern. Sie sorgen für eine noch nie dagewesene Transparenz, steigern die Effizienz und stellen sicher, dass alle Prozesse innerhalb der Lieferkette den geltenden Vorschriften entsprechen.

Die Neuerungen umfassen die bessere Einhaltung von Vorschriften und bessere Qualitätskontrollen beim Massen-Upload von Zertifikatsdokumenten für Lieferanten sowie bei käuferkontrollierten Dokumentenvorgaben für bestimmte Zertifizierungen.

Neue Funktionen für die Zusammenarbeit in der Logistik, zielen darauf ab, die Effizienz und Nachhaltigkeit der Lieferkette zu verbessern. Durch die Integration von aktuellen Transportdaten lassen sich Treibhausgasemissionen besser verfolgen. Und der Seefrachtverkehr wird unterstützt durch erweiterte Funktionen für die Durchführung von Ausschreibungen und die Klärung von Streitfällen.

Eine weitere wichtige Verbesserung konzentriert sich auf das erweiterte Anlagenmanagement mit cloudbasierter ERP-Integration für eine bessere Synchronisationssteuerung, bidirektionale Integration von Materialien und Modellen sowie automatisierte Equipmenterstellung durch AAS-Datei-Uploads und Integration von Qualitätsprüfungs-Checklisten.

Bis Ende 2025 sollen alle neuen Funktionen eingeführt werden. Diese ermöglichen es Unternehmen verschiedenster Branchen, mehrere Ziele zu erreichen: Sie können wichtige Zertifizierungen einfacher überwachen, die Einhaltung von Vorschriften verbessern, Verzögerungen verringern und sicherstellen, dass in der gesamten Lieferkette Regeln und Nachhaltigkeitsziele eingehalten werden.

Durch die Integration von aktuellen Transportemissionsdaten erhalten Unternehmen eine genauere Analyse ihres CO2-Fußabdrucks, ihnen ermöglicht, ihre betriebliche Effizienz besser mit der Verantwortung für die Umwelt in Einklang zu bringen.

soll bis Ende des dritten Quartals 2025 in Europa und Saudi-Arabien verfügbar sein. Darüber hinaus soll bis Ende des vierten Quartals 2025 in Europa und Saudi-Arabien erhältlich sein.

Der Weg in die Zukunft

Während diese neuen Funktionen im Laufe des Jahres 2025 herausgerollt werden, bin ich mehr denn je vom Engagement der 51·çÁ÷überzeugt, denn sie arbeitet kontinuierlich an Innovationen, um ihren Kunden Mehrwert zu bieten. In einer Welt voller Unsicherheiten und Risiken müssen Unternehmen anpassungsfähig und produktiv zugleich sein. Hier überzeugt die Anwendung Supply Chain Management, die Teil der 51·çÁ÷Business Suite ist. Sie nutzt intelligente Funktionen und alle relevanten internen und externen Daten. Mit diesen Einblicken können Unternehmen die richtigen Entscheidungen treffen und Anpassungen vornehmen, um erfolgreich zu sein und zu wachsen.

Unsere Vision ist klar: Lieferketten sollen proaktive, intelligente Netzwerke werden. Sie sollen Störungen antizipieren, Abläufe optimieren und das geschäftliche Wachstum vorantreiben.

Ich freue mich auf das, was vor uns liegt. Es wird spannend sein zu sehen, wie diese Innovationen dazu beitragen werden, Unternehmen in allen Branchen zu verändern. Falls Sie nicht bei der Sapphire dabei sein konnten, haben Sie die Möglichkeit, an der im Oktober teilzunehmen. Dort werden wir näher auf diese Innovationen eingehen und weitere spannende Entwicklungen aus unserer Innovations-Roadmap vorstellen.


Dominik Metzger ist President und Chief Product Officer, 51·çÁ÷Supply Chain Management bei SAP.

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Unternehmen müssen sich für Zoll-Welle wappnen /germany/2025/06/unternehmen-zoll-welle-wappnen/ Fri, 06 Jun 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183662 Das Thema Handelszölle ist derzeit in aller Munde – und in vielen Vorstandsetagen weltweit prägen die bevorstehenden Zölle zweifellos die Diskussionen über geopolitische Strategien. Grund...

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Das Thema Handelszölle ist derzeit in aller Munde – und in vielen Vorstandsetagen weltweit prägen die bevorstehenden Zölle zweifellos die Diskussionen über geopolitische Strategien.

Grund dafür sind die häufig komplexen Lieferketten, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind. Diese Lieferketten erstrecken sich über verschiedene Kontinente, sodass Waren mit unglaublicher Geschwindigkeit und zu wettbewerbsfähigen Preisen transportiert werden können. Komplexität birgt jedoch auch Risiken – und gegenwärtig sind es Zölle, die die Weltwirtschaft auf den Kopf stellen.

Handelszölle lösen Kettenreaktion aus

Wenn Zölle in Kraft treten, wirkt sich dies auf die gesamte Lieferkette aus. Um überhaupt einen Gewinn zu erzielen, müssen Importeure einige – wenn nicht sogar alle – der gestiegenen Kosten an Kunden weitergeben, was häufig zu einer sinkenden Nachfrage führt. Einzelhändler sind dann gezwungen, ihre Beschaffungsstrategien zu überdenken, Lieferantenbeziehungen neu zu bewerten und Bestandsverwaltungsprozesse zu überarbeiten. Denn die Kosten könnten unter Umständen astronomisch hoch sein: Schätzungen zufolge liegen die potenziellen jährlichen Preissteigerungen für Verbraucher im vierstelligen Bereich.

Intelligenter Vertrieb mit Joule nun in 51·çÁ÷Sales Cloud verfügbar

Erschwerend kommt hinzu, dass Unternehmen schon jetzt mit steigenden Verwaltungskosten zu kämpfen haben, die 2024 gegenüber dem Vorjahr bereits um 14 Prozent gestiegen waren. Weitere Herausforderungen sind die zunehmend strengen gesetzlichen Vorgaben und die allgemeine Unsicherheit aufgrund der Entwicklung der weltweiten Handelspolitik. Führungskräfte suchen deshalb nach neuen Wegen, um diese Kosten zu mindern. Ansätze wie Nearshoring oder die Nutzung neuer Beschaffungswege mögen auf den ersten Blick zwar attraktiv erscheinen, doch auch diese Alternativen erweisen sich oft als Notlösungen, die ihre ganz eigenen Risiken bergen.

Proaktiv statt reaktiv handeln: Resilienz durch Technologie

Anstatt lediglich auf veränderte Zölle zu reagieren, sollten Unternehmen eine proaktive und langfristig ausgerichtete Strategie verfolgen. Genau hier kommt moderne Technologie ins Spiel – insbesondere fortschrittliche Lösungen für das Supply-Chain-Management. Durch umfassende Datentransparenz, den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung lassen sich Lieferketten nicht nur widerstandsfähiger gegenüber Störungen gestalten, sondern auch insgesamt robuster und anpassungsfähiger machen.

  • Simulation unterschiedlicher Szenarios: Mithilfe von können Unternehmen alternative Strategien für ihre Lieferketten im Voraus erproben. Durch die Bewertung unterschiedlicher Beschaffungsregionen, Logistikrouten und Preismodelle lassen sich belastbare Notfallpläne entwickeln – mit dem Ziel, potenzielle Störungen effektiv zu bewältigen und die Auswirkungen von Zöllen zu minimieren.
  • Alternative Strategien für die Bezugsquellenfindung: Da das Ursprungsland maßgeblich die Höhe der Zölle bestimmt, suchen viele Unternehmen nach alternativen Lieferanten in zollfreien Regionen. Tatsächlich setzen fast ein Drittel der Unternehmen inzwischen auf ein duales Lieferkettenmodell mit sowohl globalen als auch regionalen Bezugsquellen. Über Plattformen wie das  können sie dabei herausfinden, bei welchen Lieferanten es Probleme geben könnte. Zudem können sie nach alternativen Bezugsquellen suchen oder Tools zur Zusammenarbeit nutzen, um rasch und souverän mit Störungen umzugehen.
  • : Um drohende Zölle abzufedern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sollten Unternehmen kritische Produkte frühzeitig identifizieren und möglichst vor Inkrafttreten der Zölle beschaffen. Ebenso entscheidend ist eine gezielte Präsenz an strategisch wichtigen Knotenpunkten der gesamten Lieferkette. Studien belegen, dass führende Unternehmen im Supply-Chain-Management im Vergleich zu weniger erfolgreichen Wettbewerbern doppelt so stark in künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen investieren.
  • Mehr Transparenz in der Lieferkette: Wenn Unternehmen Bedarfsschwankungen, Lagerbestände und logistische Abläufe in Echtzeit überwachen, können sie ihre Strategien, flexibel und schnell an neue Zölle oder andere Veränderungen anpassen. So lassen sich Lieferantennetzwerke gezielt erweitern, Bestände strategisch positionieren und Logistikprozesse anpassen und optimieren – mit dem Ziel, die Auswirkungen von Zöllen zu minimieren.

Besser für die Zukunft gerüstet

In der unbeständigen Handelswelt von heute sind Resilienz, Agilität und Anpassungsfähigkeit nicht mehr optional, sondern unerlässlich. Mit der richtigen Technologie können Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und sicherstellen, dass ihr Erfolg nicht von Zöllen diktiert wird.

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Lieferketten neu denken: Wie ESG-Kriterien, Krisen und Klimawandel den Welthandel verändern /germany/2025/01/lieferketten-krisen-klimawandel-welthandel/ Wed, 29 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182281 Umbrüche der weltweiten Lieferketten zwingen Supply-Chain-Verantwortliche dazu, ihre Ökosysteme grundlegend zu reformieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Reinventing Supply Chains 2030“ von PwC Deutschland....

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Umbrüche der weltweiten Lieferketten zwingen Supply-Chain-Verantwortliche dazu, ihre Ökosysteme grundlegend zu reformieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Reinventing Supply Chains 2030“ von PwC Deutschland. Nur ein Drittel der Befragten sieht sich ausreichend auf den Wandel vorbereitet.

Geopolitische Konflikte, die Folgen des Klimawandels, steigende Kosten und Inflation sowie immer komplexere gesetzliche Vorgaben zwingen Unternehmen dazu, ihre Lieferketten grundlegend zu reformieren. Welche Folgen das hat und wie Verantwortliche mit dieser Herausforderung umgehen, dazu befragte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland weltweit mehr als 1.000 Supply Chain Executives.
Über die Herausforderungen zeigten sich diese dabei weitgehend einig: Lieferketten müssen anpassungsfähiger, nachhaltiger und intelligenter werden, um Probleme schneller erkennen und beheben zu können. Es brauche „denkende Systeme“, die lernen und sich weiterentwickeln. Möglich werde dies, auch hier stimmte mehr als die Hälfte der Befragten zu, durch den Einsatz von KI und Robotik und durch eine optimale Vernetzung sämtlicher Stakeholder.

16 Prozent glauben an mehr Umsatz durch bessere Lieferketten

Solche Ansätze seien allerdings komplex, erforderten anspruchsvolle Fähigkeiten und Technologien sowie neue Arbeitsweisen, so die Supply Chain Executives. Gerade einmal acht Prozent von ihnen gaben an, ihre Lieferketten bereits wie beschrieben transformiert zu haben. Immerhin 45 Prozent – unter den deutschen Teilnehmern sind es 37 – sehen sich dazu in der Lage und planen entsprechende Initiativen.  
Eine gelungene Transformation würde die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, so 19 Prozent der befragten Executives, 16 Prozent erhoffen sich davon unmittelbare Umsatzsteigerungen.

ESG-Themen werden immer wichtiger

Lieferketten modernisieren: Die autonome KI-gesteuerte Zukunft

„Kontinuierliche Disruptionen sind das New Normal. Unternehmen müssen ihre Lieferketten ganzheitlich neu denken. Anpassungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und ein kognitives Ökosystem sind dabei der Schlüssel“, so Stefan Schrauf, Partner und Co-Lead Operations Transformation and Supply Chain Europe bei PwC Deutschland. Flexibilität verlangt auch das Erfüllen wachsender regulatorischer Vorgaben von den Unternehmen ab. Vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Menschenrechte und gute Unternehmensführung – Environment, Social and Governance, abgekürzt ESG – rücken immer stärker in den Fokus nationaler und europäischer Gesetzgeber.

Gesetzgeber verschärft regulatorische Vorgaben

Die rasch zunehmende Regelungsdichte beschert Unternehmen neue Compliance- und Haftungsrisiken, zumal sich Vorgaben für die Achtung von Menschenrechten und für mehr Nachhaltigkeit unmittelbar auf die Lieferketten auswirken – und sich einige davon zuletzt von mehr oder weniger unverbindlichen Empfehlungen zu sanktionsbewehrten Gesetzen wandelten. „Die Gesetzgeber weltweit verschärfen regulatorische Vorgaben, und Verbraucher erwarten zunehmend, dass Unternehmen ihre Umwelt- und Sozialbemühungen verstärken“, so Stefan Schrauf von PwC Deutschland.

Entsprechend sehen mehr als 40 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen die Notwendigkeit, ihre Lieferketten ESG-konformer zu gestalten. Doch lediglich 12 Prozent haben ihre Schlüsselfunktionen bereits an sanktionsbewehrte ESG-Ziele angepasst. In knapp zwei Dritteln der befragten Unternehmen gibt es immerhin entsprechende Initiativen, 22 Prozent gehen das Thema bisher noch gar nicht an.

80 Prozent der Befragten glauben, dass KI Lieferketten besser macht

Nachhaltiger und widerstandsfähiger – so die Autoren der Studie – werden Lieferketten vor allem mithilfe von Technologien, die die Datensichtbarkeit erhöhen, Entscheidungsfindungen automatisieren und so die Kommunikation und Zusammenarbeit aller Akteure verbessern. Großes Potential böten hier sogenannte digitale Zwillinge, also interaktive virtuelle Replikate von physischen Objekten, Systemen und Prozessen. Auch Künstliche Intelligenz hält PwC für eine Schlüsseltechnologie der Lieferkettentransformation. Einige der befragten Unternehmen nutzen KI bereits zur Planung ihrer Supply Chain, in der Logistik, beim Auftrags- und Risikomanagement, um Störungen vorherzusagen und schnell reagieren zu können. Insgesamt glauben 80 Prozent der Teilnehmer, dass der Einsatz Künstlicher Intelligenz langfristig positive Auswirkungen auf ihre Lieferketten haben wird.

Marginale Verbesserungen sind nicht genug

Unterm Strich ist die Transformation von Lieferketten eine komplexe Herausforderung, die parallel zum alltäglichen Geschäftsbetrieb erfolgen muss. Deshalb scheuen Supply Chain Manager nicht selten vor allzu umfänglichen Anpassungen zurück.

Doch nach Ansicht von Stefan Schrauf, Partner und Co-Lead Operations Transformation and Supply Chain Europe bei PwC Deutschland, lassen sich durch lediglich marginale Verbesserungen von Qualität oder Service keine zeitgemäßen Lieferketten herstellen. Dazu brauche es einen umfassenden Ansatz, so Schrauf. „Auf dem Weg zur wettbewerbsfähigen Lieferkette gibt es keine Abkürzungen.“

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