Logistik Archiv | 51·çÁ÷News Center /germany/tags/logistik/ Unternehmensberichte & Presseportal Mon, 20 Apr 2026 07:23:14 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Industrie unter Druck: Wie 51·çÁ÷und Uhlmann Wertschöpfung widerstandsfähig machen /germany/2026/04/industrie-sap-uhlmann-wertschoepfung-widerstandsfaehig-machen/ Mon, 20 Apr 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=187020 51·çÁ÷NEWSBYTE — 20. April 2026 — 51·çÁ÷SE (NYSE: SAP) und der Maschinen- und Anlagenbauer Uhlmann präsentieren einen integrierten Ansatz, der digitale Produktionsumgebungen, offene Datenökosysteme...

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51·çÁ÷NEWSBYTE — 20. April 2026 —  (NYSE: SAP) und der Maschinen- und Anlagenbauer Uhlmann präsentieren einen integrierten Ansatz, der digitale Produktionsumgebungen, offene Datenökosysteme und 51·çÁ÷Business AI direkt in operative Geschäftsprozesse einbindet.

Die Ankündigung erfolgte auf der HANNOVER MESSE 2026, wo die beiden Unternehmen den PacXplorer präsentierten, eine Hightech‑Verpackungsmaschine von Uhlmann, die sowohl als industrieller Demonstrator als auch als Entwicklungsplattform dient.

Der PacXplorer: Vernetzte Produktion in der industriellen Praxis

Gemeinsam mit dem Maschinen‑ und Anlagenbauer Uhlmann demonstriert 51·çÁ÷auf der HANNOVER MESSE 2026, wie dieser Ansatz in der industriellen Praxis umgesetzt werden kann. Im Zentrum steht der PacXplorer, eine Hightech‑Verpackungsmaschine von Uhlmann, die als industrielle Demonstrations- und Entwicklungsplattform dient. Entstanden aus der Zusammenarbeit in Factory-X verbindet der PacXplorer Digital Twins, Condition Monitoring, Smart Services und interoperable Produktionslösungen in einem kollaborativen Datenökosystem. Factory-X zielt darauf ab, einen dezentralen Datenraum für die ausrüstende Industrie aufzubauen und dabei Fabrikausrüstern und -betreibern einen sicheren, interoperablen Datenaustausch über Branchen hinweg zu ermöglichen.

Die Maschine ist vollständig in SAP‑Systemlandschaften integriert und wird live betrieben. Sie zeigt, wie industrielle Daten souverän, interoperabel und unternehmensübergreifend genutzt werden können, nicht als theoretisches Modell, sondern im realen Produktionsbetrieb. Transparenz über Anlagenzustand, Auslastung und Leistungsfähigkeit entsteht dabei ebenso wie die Voraussetzung für neue datenbasierte Services, individuell zugeschnitten mit Fokus auf vorausschauenden und dynamischen Service, basierend auf spezifischen Maschinenparametern.

Service als Schlüssel zur Resilienz

Besonders deutlich wird der Mehrwert dieses Ansatzes im Serviceumfeld. Wo Produktion, Daten und Betrieb eng verzahnt sind, entscheidet der Service über Anlagenverfügbarkeit, Produktivität und nachhaltige Kundenbeziehungen. Ein oft unterschätzter Einflussfaktor ist der Ersatzteilservice: Verzögerungen führen unmittelbar zu Stillständen und wirtschaftlichen Verlusten, insbesondere in volatilen Markt‑ und Liefersituationen. Gleichzeitig sind diese Prozesse in vielen Industrieunternehmen noch stark manuell geprägt.

51·çÁ÷und Uhlmann treiben daher die Weiterentwicklung dieses Bereichs gezielt voran. Ein KI‑gestützter Prozess unterstützt den gesamten Ablauf von der Bearbeitung eingehender Anfragen über die Klärung fehlender Informationen bis hin zur Identifikation des passenden Ersatzteils und der Angebotserstellung. Der Ansatz lässt sich in bestehende SAP‑Service‑ und Vertriebsprozesse integrieren und orientiert sich an Geschäftsabläufen. Ziel ist ein schneller, belastbarer und skalierbarer Kundenservice.

„Industrie steht heute mehr vor der Frage nach Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit als nach reiner Kostenoptimierung“, sagt Dominik Metzger, President und Chief Product Officer für 51·çÁ÷Supply Chain Management bei SAP. „Mit 51·çÁ÷Business AI sowie integrierten Produktions‑ und Servicelösungen verlagern wir Entscheidungen direkt in die Geschäftsprozesse. So können Unternehmen Risiken früh erkennen, flexibel reagieren und auch unter instabilen Bedingungen handlungsfähig bleiben.“

Gemeinsam Wertschöpfung neu gestalten

Die Zusammenarbeit von 51·çÁ÷und Uhlmann verdeutlicht einen grundlegenden Wandel in der Industrie: Resilienz entsteht nicht durch zusätzliche Sicherheitsbestände und Kapazitätspuffer, sondern durch bessere, schnellere und vernetzte Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfung. Unternehmen, die ihre Produktions‑ und Serviceprozesse datenbasiert steuern, können flexibler auf Veränderungen reagieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.

Über die HANNOVER MESSE hinaus setzen 51·çÁ÷und Uhlmann ihre Innovationspartnerschaft fort. Der PacXplorer wird im Anschluss in der 51·çÁ÷S.Factory in Walldorf weiterbetrieben und dient dort als Plattform für Kunden, Partner und Co‑Innovation mit dem Ziel, industrielle Transformation nicht nur zu demonstrieren, sondern kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Weitere Presseinformationen finden Sie im 51·çÁ÷News Center. Erhalten Sie 51·çÁ÷News auf und .

Ansprechpartner für die Presse: 

Dana Rösiger, +49 6227 7 63900, dana.roesiger@sap.com, CET
SAP-Pressebereich; press@sap.com  

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Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen, das heißt Vorhersagen, Prognosen oder andere Aussagen zu zukünftigen Ereignissen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Voraussagen und Annahmen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, was dazu führen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Resultate erheblich hiervon abweichen können.  Zusätzliche Informationen zu diesen Risiken und Unsicherheiten finden Sie in den von uns bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) eingereichten Unterlagen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Abschnitt zu den Risikofaktoren des SAP-Jahresberichts 2025 auf dem Formular 20-F. 

 
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Copyright Titelbild: ©Uhlmann Group

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So verändert KI die Lieferkette: Die wichtigsten Erkenntnisse der BME-Logistikstudie 2025 /germany/2026/02/so-veraendert-ki-die-lieferkette-die-wichtigsten-erkenntnisse-der-bme-logistikstudie-2025/ Wed, 18 Feb 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186413 KI ist in der Logistik längst mehr als ein Trend. Die BME-Logistikstudie 2025 zeigt, wo Unternehmen heute schon profitieren, welche Technologien sich schnell rechnen und...

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KI ist in der Logistik längst mehr als ein Trend. Die BME-Logistikstudie 2025 zeigt, wo Unternehmen heute schon profitieren, welche Technologien sich schnell rechnen und welche Investitionen Transparenz und Effizienz unmittelbar steigern.

51·çÁ÷Connect Days Supply Chain, 2. – 3. März 2026, Areal Böhler ​Düsseldorf

Erleben Sie diese Trends live – auf den 51·çÁ÷Connect Days for Supply Chain. Freuen Sie sich auf Einblicke in aktuelle Lösungen, Kundenvorträge zu Planung, Produktion und Logistik sowie unsere KI‑ und Cloud‑Services. Hier finden Sie .

Digitalisierung rückt ins Zentrum – KI wird zum Beschleuniger

Planung, Produktion und Logistik sind ohne digitale Technologien kaum noch denkbar. Seit Ende 2022 gewinnt KI zusätzlich an Tempo – getrieben durch technologische Sprünge und regulatorische Impulse wie den EU AI Act. Die BME-Logistikstudie 2025 liefert einen praxisnahen Überblick: Welche Technologien sind bekannt, welche im Einsatz und wo entstehen messbare Effekte?

Was wurde untersucht?

236 Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen und Funktionen (mit Schwerpunkt SCM und Logistik) wurden zu 15 Digitalisierungstechnologien und KI-Use-Cases entlang der Supply-Chain-Operations-Reference-Prozesse (SCOR) befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen, wo Unternehmen bereits im Normalbetrieb arbeiten – und wo Potenzial schlummert.

Technologien im Überblick

Die Studie macht sichtbar, wie stark zentrale Digitalisierungstechnologien heute bereits genutzt werden – und wo Unternehmen noch zurückhaltend sind.:

  • Hohe Bekanntheit: KI, Robotik/Automatisierung, autonome Fahrzeuge; auch Digitaler Zwilling, IoT, Cloud/API und VR/AR sind breit präsent.
  • Im produktiven Einsatz vorn: Cloud/API und Robotik/Automatisierung (je rund 60 Prozent).
  • Aufholer: KI, Big Data, Advanced Analytics – etwa die Hälfte testet oder plant.
  • Nischenstatus: Edge Computing, Bionic Enhancements, Quantencomputing.
  • Next Gen Wireless (5G, Wi-Fi 6/7, LPWAN): wichtiger Enabler für Transparenz und IoT.

Wo Nutzen entsteht

Digitale Technologien zahlen vor allem auf klassische SCM-Ziele ein:

  • Kostensenkung, Zeitgewinn, Qualitätssteigerung sind die Top-Effekte.
  • Robotik/Automatisierung punktet besonders bei Kosten.
  • 3D-Druck verbessert Kosten, Zeit und Flexibilität.
  • Big Data, Digitale Zwillinge und IoT unterstützen Risikoidentifikation und Reaktionsfähigkeit.

Treiber und Bremsklötze

  • Treiber: klarer Business-Nutzen, steigender Wettbewerbsdruck, Kundenerwartungen, offene Kultur und engagierte Mitarbeitende.
  • Hemmnisse: fehlende Fachkräfte (Top-Bremse), hohe Investitionen, Datenqualität sowie Mindset/Know-how.

Der Blick nach vorn

Die nächsten zwei Jahre werden entscheidend dafür sein, wie schnell KI in der Logistik skaliert:

  • KI: Über 80 Prozent planen den Einsatz innerhalb von zwei Jahren. Advanced Analytics folgt knapp dahinter.
  • Quantencomputing: keine kurzfristigen Pläne; mittelfristig relevant.
  • Blockchain: geringe Priorität; nur jedes fünfte Unternehmen plant kurzfristig.

KI in der Praxis – Use Cases entlang der SCOR-Prozesse

Die SCOR-Prozesse zeigen, wo KI heute schon Wirkung entfaltet – und wo Potenziale noch ungenutzt bleiben:

  • Plan: Hohe Potenziale bei Nachfrageprognosen, Simulationen und Bestandsoptimierung; produktiver Einsatz noch gering, Tests nehmen zu.
  • Source: Automatisierte Bestellungen und Risikofrüherkennung sind aussichtsreich, aber noch wenig umgesetzt. Vertragsanalyse mittels NLP ist sinnvoll, Lieferantenscoring ist im Aufbau.
  • Make: Predictive Maintenance, Produktionsplanung und visuelle Qualitätskontrolle sind am weitesten. Energieverbrauchsoptimierung folgt.
  • Deliver: Routenoptimierung liegt vorn – mehr als jedes fünfte Unternehmen nutzt KI bereits; ETA-Prognosen und Chatbots folgen.
  • Return: Geringere Priorität, aber Chancen bei automatischer Sortierung und Retourenprognosen.
  • Enable: Automatisiertes Reporting/KPIs hat das höchste Potenzial; Stammdatenmanagement mit KI/NLP bleibt ein zentraler Enabler.

Fünf Empfehlungen für Logistikprofis

Aus den Ergebnissen lassen sich klare Handlungsschritte ableiten, die Digitalisierung und KI pragmatisch voranbringen:

  1. Technologien verstehen: Trends, Nutzen und Grenzen kennen – über GenAI hinaus.
  2. Rollen klären: Verantwortlichkeiten, Ressourcen und Partnerstrukturen definieren.
  3. Gezielt priorisieren: Business Case, Prozessreife, Datenbasis und ROI je Use Case bewerten.
  4. KI breit denken: ML, Computer Vision, NLP und Agenten sinnvoll kombinieren.
  5. Stammdaten stärken: Saubere Daten sind Pflicht – KI kann unterstützen, ersetzt aber keine Basisarbeit.

Was heißt das für den Alltag?

Starten Sie dort, wo Nutzen und Machbarkeit zusammenkommen: automatisierte KPIs, Routenoptimierung, Predictive Maintenance, Bestandsoptimierung oder automatisierte Bestellungen liefern schnelle Effekte. Parallel gilt es, Datenqualität, Skills und Change-Management zu stärken. Maschinelles Lernen ist aktuell der pragmatischste Einstiegspunkt – andere KI-Teilbereiche ergänzen ihn gezielt. So wird KI Schritt für Schritt zum festen Bestandteil einer resilienten Wertschöpfung.

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Webcast-Serie Teil 5: 51·çÁ÷Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden /germany/2026/02/webcast-serie-teil-5-sap-business-suite-wie-lieferketten-resilient-und-zukunftsfaehig-werden/ Tue, 10 Feb 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186176 Mit der 51·çÁ÷Business Suite befreien Unternehmen ihre Lieferketten von fragmentierten, manuellen und reaktiven Strukturen und etablieren ein orchestriertes, datengetriebenes System. Eine Webcast-Serie zum Thema...

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Mit der 51·çÁ÷Business Suite befreien Unternehmen ihre Lieferketten von fragmentierten, manuellen und reaktiven Strukturen und etablieren ein orchestriertes, datengetriebenes System. Eine Webcast-Serie zum Thema liefert spannende Beispiele aus der Praxis.

Effizienzsteigerung, Resilienz und Compliance gelten seit Jahrzehnten als wichtigste Ziele des Supply Chain Managements – sind aber immer schwerer im gewünschten Umfang zu erreichen. Geopolitische Konflikte, strenge regulatorische Vorgaben, der Wettlauf um Klimaneutralität, steigende Kapitalkosten, Engpässe in der Logistik und ¹ó²¹³¦³ó°ì°ùä´Ú³Ù±ð³¾²¹²Ô²µ±ð±ô setzen Unternehmen massiv unter Druck.
Hinzu kommt, dass die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) die Erwartungen an Geschwindigkeit, Transparenz und Präzision bei der Steuerung von Lieferketten massiv erhöht.
Viele Unternehmen sind dieser Entwicklung kaum gewachsen, weil sie ihre Lieferkette nicht ganzheitlich proaktiv steuern, sondern fragmentiert und reaktiv erst eingreifen, wenn Störungen bereits eingetreten sind. Veraltete Systeme, manuelle Prozesse und mangelnde Transparenz der Lieferantennetzwerke führen dazu, dass Entscheidungen langsam und oft unvollständig getroffen werden.

Hier setzt die 51·çÁ÷Business Suite an. Sie führt als „Super-Orchestrator“ alle Fäden zusammen und befähigt Unternehmen dazu, ihre Lieferketten nicht nur effizienter, sondern auch intelligenter und adaptiver zu steuern.

Was das in der Praxis bedeutet, verdeutlicht unsere Webcast-Serie zu diesem Thema.

Webcast-Serie Teil 4: 51·çÁ÷Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Die 51·çÁ÷Business Suite wirkt auf die gesamte Wertschöpfungskette ein

Das Konzept der „Supply Chain Orchestration“ basiert auf drei Grundprinzipien: der Integration sämtlicher Kernprozesse, der Entscheidungsfindung auf Basis von Echtzeitdaten sowie dem Einsatz von KI-Agenten, die nicht nur den Status Quo analysieren, sondern auch eigenständig Aktionen anstoßen können.

Technologische Basis ist auch hier die 51·çÁ÷Business Technology Platform (51·çÁ÷BTP), die Anwendungen, Daten und Prozesse miteinander verbindet – auch über 51·çÁ÷hinaus. Die 51·çÁ÷Business Data Cloud (51·çÁ÷BDC) stellt standardisierte Datenprodukte für zentrale Bereiche wie Logistik, Fertigung, Planung, Asset Management oder Produktdesign bereit. Ergänzt wird das Ganze durch den 51·çÁ÷Knowledge Graph, der Zusammenhänge zwischen Daten sichtbar macht, und den KI-Copiloten Joule, der komplexe Analysen und Handlungsempfehlungen in natürlicher Sprache bereitstellt. Perspektivisch ermöglichen diese Lösungen damit Lieferketten, die nicht nur maximal digital und adaptiv, sondern in naher Zukunft auch weitgehend autonom funktionieren.

Die 51·çÁ÷Business Suite wirkt auf die gesamte Wertschöpfungskette ein – vom Produktdesign bis zum Service.
Unternehmen können ihre Produktentwicklung end-to-end orchestrieren. Alle Beteiligten sind über einen digitalen Thread miteinander verbunden, der sämtliche Konstruktionsdaten, Stücklisten und Spezifikationen enthält. KI beschleunigt die Entwicklung, reduziert Kosten und übernimmt Routineaufgaben.
Beispielhaft dafür steht der Lebensmittelkonzern Danish Crown, der seine Zusammenarbeit mit mehr als 1.500 Lieferanten digitalisiert und so den Austausch von Spezifikationen drastisch vereinfacht hat.

KI verbessert Prognosen, bereinigt Stammdaten und simuliert Szenarien

In der Planung sorgt die Suite dafür, dass Nachfrage, Bestand und Lieferungen synchronisiert werden. Interne Daten verschmelzen mit externen Marktinformationen, Risiken und Chancen bleiben so stets im Blick. KI verbessert Prognosen, bereinigt Stammdaten und simuliert Szenarien, sodass Unternehmen vorausschauend statt reaktiv agieren können.

Auch der Einkauf wird durch die Suite revolutioniert. Beschaffungsprozesse laufen automatisiert vom Auftrag bis zur Warenannahme ab, Lieferantensysteme sind direkt angebunden. KI erkennt und korrigiert fehlerhafte Rechnungen und verkürzt so Genehmigungszyklen. So gelang es Richemont International – auch dieses Beispiel enthält unsere Webcast-Serie – durch das 51·çÁ÷Business Network den Aufwand für die Warenannahme um die Hälfte zu reduzieren.

In der Fertigung automatisiert die 51·çÁ÷Business Suite Produktionsabläufe und digitalisiert Qualitätskontrollen. Joule unterstützt Ingenieure bei Fehleranalyse und Dokumentation.

Unternehmen können den gesamten Lebenszyklus von Anlagen überwachen

Beim Thema Delivery ermöglicht die 51·çÁ÷Business Suite eine nahtlose Steuerung von Lagerhaltung, Transport und Distribution. Globale Transporte werden in Echtzeit überwacht, Risiken analysiert und Carrier in digitale Kollaborationsnetzwerke eingebunden. KI erkennt ineffiziente Routen, optimiert Planungen und verarbeitet Dokumente automatisch. Die Celsa Group senkte so ihre Transportkosten um zwei Prozent und gewann deutlich mehr Transparenz über ihre Lieferketten.

Schließlich adressiert die Suite auch das Thema Operate, also Asset- und Servicemanagement. Unternehmen können den gesamten Lebenszyklus von Anlagen überwachen und mithilfe digitaler Zwillinge präzise steuern. KI prognostiziert Ausfälle, erkennt Anomalien und automatisiert Wartungspläne. Die Schweizerischen Bundesbahnen etwa nutzen 51·çÁ÷Intelligent Asset Management, um ihre Zugflotten effizienter zu warten und Ausfälle zu minimieren.

Resilienz und Agilität entscheiden über die Zukunft von Unternehmen

Über alle genannten Bereiche hinweg ist Nachhaltigkeit ein zentrales Ziel der 51·çÁ÷Business Suite. Mit Hilfe von KI und lassen sich Ressourcen effizienter einsetzen, Abfälle reduzieren und COâ‚‚-Emissionen senken. Nachhaltigkeit wandelt sich vom erfreulichen Nebeneffekt zum integralen Bestandteil der Supply-Chain-Orchestrierung.

Damit befreien Unternehmen ihre Lieferketten von fragmentierten, manuellen und reaktiven Strukturen und etablieren ein orchestriertes, datengetriebenes und KI-gestütztes System. Lieferketten werden so nicht nur widerstandsfähiger gegenüber externen Schocks, sondern auch effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähiger – und das in einer Zeit, in der Resilienz, Agilität und Nachhaltigkeit über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheiden.

Über die 51·çÁ÷Business Suite Webcast-Serie

Die 51·çÁ÷Business Suite begründet eine neue Ära des Enterprise Managements, in der intelligente, mit kontextbezogenen Unternehmensdaten gespeiste KI-Agenten die Geschäftsprozesse grundlegend verändern und Unternehmen so zu mehr Schnelligkeit, Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit verhilft. Dabei nutzt die Suite keine isolierten Einzellösungen, sondern einen vollständig integrierten Ansatz.

Unsere Webcast-Serie zur 51·çÁ÷Business Suite gliedert sich in die unterschiedlichen Lines of Business wie Finance, HR, Spend Management und Supply Chain Management. Zu jedem dieser Themen gibt es mehrere Webcasts, die auch Live-Demos und Best Practices enthalten.

Die komplette Serie:

Webcast-Serie Teil 1: Wie die 51·çÁ÷Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt

Webcast-Serie Teil 2: 51·çÁ÷Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten

Webcast-Serie Teil 3: 51·çÁ÷Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit

Webcast-Serie Teil 4: 51·çÁ÷Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Webcast-Serie Teil 5: 51·çÁ÷Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden

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Weir Minerals optimiert Kundenservice durch Digitalisierung des Außendienstmanagements und der Datenerfassung /germany/2024/12/weir-minerals-kundenservice-digitalisierung/ Mon, 16 Dec 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=181698 Weir Minerals gehört zur The Weir Group plc, beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter in 60 Ländern und setzt sich für Nachhaltigkeit ein. Der Bergbaumaschinenhersteller hilft Kunden...

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Weir Minerals gehört zur The Weir Group plc, beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter in 60 Ländern und setzt sich für Nachhaltigkeit ein. Der Bergbaumaschinenhersteller hilft Kunden dabei, ihr Potenzial vollständig und möglichst nachhaltig auszuschöpfen.

Das Unternehmen entwickelt technische Lösungen für die Märkte Mineralienaufbereitung und Bergbautechnik. Da seine Kunden geografisch auf viele Regionen verteilt sind, benötigt Weir Minerals ein synchronisiertes Netz aus Systemen für die Datenverarbeitung und -analyse, das die richtige Balance aus Weitblick und Agilität bietet, um Kundendaten nachhaltig zu verwalten. Über ein integriertes System aus Technologiezentralen, Fertigungsabläufen und lokale Servicezentren entwickelt das Unternehmen Nachhaltigkeitslösungen, mit denen der Lebenszyklus von Bergbaumaschinen überwacht, der Teileverschleiß vorhergesagt und Umweltbelastungen minimiert werden können.

Zur Speicherung von Aufzeichnungen und Daten hatte Weir Minerals jedoch isolierte Offline-Quellen, wie z.B. Tabellenkalkulationen, eingesetzt. „Durch unsere papiergebundenen Verfahren und den isolierten Prozess waren wir im Nachteil“, berichtet Karun Naidoo, zuständig für den globalen Serviceprozess bei Weir Minerals.

Service Procurement: Fünf Gründe, warum an 51·çÁ÷Fieldglass kein Weg vorbeiführt

Durch die isolierten Datenquellen war das Unternehmen – und letztendlich auch seine Kunden – anfällig für Risiken. Der ineffiziente Ansatz für die Erfassung und Verarbeitung von Daten und die Bestandsplanung war zeitaufwendig, fehleranfällig und ließ sich nur schwer an Veränderungen anpassen. Oft mussten Techniker zu jedem einzelnen Standort reisen, um erforderliche Kundenauditdaten zu erfassen. Wenn diese Daten dann endlich ordnungsgemäß kategorisiert waren, waren sie schon größtenteils veraltet, sodass das Unternehmen in Bezug auf die Lieferkette keine flexiblen Entscheidungen treffen konnte, wie z.B. bestimmte Ersatzteile für ältere Maschinen mit dem nötigen Weitblick zu bestellen. Außerdem waren die Mitarbeiter mit Schreibarbeit und anderen Aufgaben mit geringem Wertschöpfungspotenzial beschäftigt, wofür sie viel Zeit aufwenden mussten und sich daher nur schwer darauf konzentrieren konnten, Kunden den gewünschten Service zu bieten. Die ineffiziente Arbeitsweise und die fehlende zentrale Digitalisierung führten zu Unzufriedenheit bei den Kunden.

„Um unsere Kundenbeziehungen wieder zu verbessern und unsere Nachhaltigkeitsmission weiterzuverfolgen, mussten wir unsere Kerninfrastruktur digitalisieren, um mit modernen Technologie- und Datenanalysestandards mitzuhalten“, so Naidoo.

Mehr Agilität durch Stärkung der Umgebungen für die Datenverarbeitung

Als langjähriger SAP-Kunde führte Weir Minerals eine interne Beurteilung durch, um eine Lösung im SAP-Portfolio zu finden, die seine besonderen Anforderungen bei der Bestandsplanung und Datenverarbeitung erfüllen konnte. Wie das Team feststellte, eignete sichÌýÌýaufgrund seiner zentralen und digitalen Hubs ideal für die überall verteilten Außendienstmitarbeiter. Die Lösung konnte dazu beitragen, manuelle Fehler zu vermeiden, Silos abzubauen und die Transparenz zu erhöhen.

„Neben 51·çÁ÷Field Service Management nutzen wir auch die Kundenservicefunktion der SAP-ERP-Anwendung“, erklärt Naidoo. Hiermit können Kundenempfehlungen mit einem besseren Überblick über relevante Serviceinformationen viel schneller und genauer eingebunden werden.

Mithilfe der Integration von 51·çÁ÷Field Service Management und 51·çÁ÷ERP konnte Weir Minerals digitale Berichte über den Kundenserviceverlauf erstellen und die Kommunikation zwischen dem Backoffice und den Technikern im Außendienst verbessern. So ließ sich die Erfassung und Analyse von zentralen Echtzeitdaten vereinfachen. Zudem richtete das Unternehmen eine Change-Management Struktur für interne Projektverantwortliche ein.

Produkt-Tour zu 51·çÁ÷Field Service Management

Mit beiden Lösungen verbesserte das Unternehmen seine interne Infrastruktur für die Datenerfassung mit einem digitalen Kanal, der ohne zeitaufwendige manuelle Prozesse Einblicke in Echtzeit bietet. Dank der Lösung können Techniker wichtige Servicenotizen in einer digitalen Umgebung statt auf Papier erfassen, was sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden die Datenverfügbarkeit verbessert. Durch die verbesserte Kommunikation im Hinblick auf Audits, Angebot und Nachfrage konnte das Unternehmen feststellen,Ìýdass 51·çÁ÷Field Service Management die Anforderungen seiner überall verteilten Außendienstmitarbeiter erfüllen konnte.

Mit der Überwachung der Lebensdauer von Maschinen und der Bestandsdaten kann Weir Minerals den Bedarf besser prognostizieren und Kunden hierdurch schnell Lösungen anbieten, statt sich auf veraltete Daten verlassen zu müssen. Sobald die Echtzeittransparenz in mehreren Umgebungen, unter anderem auch auf Mobilgeräten im Außendienst, eingerichtet war, konnte das Unternehmen die Effizienz steigern und seine Kunden effektiver zufriedenstellen.

Agile Analyseumgebungen für Angebots- und Nachfrageprognosen

Seit der Einführung der mit 51·çÁ÷ERP integrierten LösungÌý51·çÁ÷Field Service ManagementÌýverzeichnet Weir Minerals wesentliche Verbesserungen.

Die Richtigkeit und Transparenz der Daten sind unverzichtbar. Dank der Lösungen kann das Unternehmen Kundendaten digital erfassen und analysieren und so Prognosemodelle für die Produktnachfrage, -wartung und -qualität sowie Berichte über den Serviceverlauf erstellen. Darüber hinaus kann das Unternehmen mit 51·çÁ÷Field Service Management eine eingebettete digitale Datenintegration für einfachere Analysen im Backend nutzen.

Die Technikmitarbeiter können sowohl von mobilen als auch standortgebundenen Geräten digitale Tagesberichte hochladen, sodass ihnen mehr aussagekräftige Daten vorliegen. Durch diese Berichte lassen sich Daten viel schneller analysieren und erfassen. Die Kommunikation zwischen den Technikern und dem Backend wird verbessert; zeitaufwendige, fehleranfällige papiergebundene Prozesse fallen weg. 

Dank der sofort verfügbaren Berichte und digitalen Kanäle für die Datenerfassung können Außendienstmitarbeiter und Kunden besser nachvollziehen, wie Maschinen beim Kunden eingesetzt werden. Diese Informationen fließen in Nachhaltigkeitsmaßnahmen ein. Zudem lassen sich Trends beim Ersatzteilbedarf der Kunden genauer vorhersagen. Durch fortschrittliche digitale Dateneinblicke kann das Unternehmen feststellen, ob der passende Teilebestand im richtigen Lager verfügbar ist, und so schnell Kundenanforderungen erfüllen.

Die Funktionen zur Einrichtung der Lösung und für die mobile Integration ermöglichen es den Mitarbeitern von Weir Minerals zusätzlich, den Wandel und die Digitalisierung im Außendienst voranzutreiben. Erweiterte Datenanalysen und digitale Möglichkeiten zur Einbindung einfacherer und gezielter Nachhaltigkeitsmaßnahmen in die Abläufe der Kunden sorgen für höhere Kundenzufriedenheit.

Insgesamt machen die hohe Datenverfügbarkeit und Flexibilität auf Kunden, die Wert auf Transparenz und aussagekräftige Berichte zum Serviceverlauf legen, einen guten Eindruck. Die Ergebnisse:

  • 40ÌýProzent höhere Zufriedenheit mit besserer Qualität bei Daten und Service
  • 70ÌýProzent Zeitersparnis beim Erstellen von Kundenserviceberichten
  • 50ÌýProzent pünktlichere Berichte mit Echtzeitaufzeichnungen von Zeiterfassungsbögen und Ersatzteilen

Ausweitung des SAP-Portfolios für die zusätzliche Optimierung von Planungsprozessen

Nach der erfolgreichen Implementierung der mit 51·çÁ÷ERP integrierten Lösung 51·çÁ÷Field Service Management plant Weir Minerals jetzt den Einsatz weiterer SAP-Lösungen für die Datenverwaltung, die Verfügbarkeitsprüfung und die Bestandsplanung, um die Digitalisierung, die Produktverfügbarkeit und die Datengenauigkeit voranzutreiben.

Weir Minerals sieht sich derzeit auchÌýÌýan, um die Logistikplanung und die Transportprozesse in seinem weltweiten Unternehmen zu verbessern. Unabhängig davon, wie sich die technologischen Rahmenbedingungen in einer modernen Branche weiterentwickeln, setzt sich Weir Minerals für seine Nachhaltigkeitsarbeit ein und will die verbesserte Infrastruktur für einen umweltfreundlichen Bergbau nutzen.

„Durch die Einführung von 51·çÁ÷Field Service Management neben 51·çÁ÷ERP konnten wir manuelle Prozesse erfolgreich digitalisieren und die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten sowie die unternehmensweite Kommunikation verbessern“, so Naidoo abschließend. „Unsere Techniker können sich jetzt auf Aufgaben mit hoher Wertschöpfung konzentrieren und das Serviceniveau verbessern, was letztendlich zu höherer Kundenzufriedenheit und zu effizienteren Abläufen führt.“

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Karin Fent ist Senior Director für Global Customer Success Digital Supply Chain bei der SAP.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Weir Minerals

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Lieferketten modernisieren: Die autonome KI-gesteuerte Zukunft /germany/2024/11/lieferketten-autonome-ki-gesteuerte-zukunft/ Thu, 28 Nov 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=180925 Auf der diesjährigen 51·çÁ÷Sapphire stellte die 51·çÁ÷ihre Vision für KI vor: die Transformation von digitalen Lieferketten hin zu anpassungsfähigen und schließlich autonomen Lieferketten. Diese...

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Auf der diesjährigen 51·çÁ÷Sapphire stellte die 51·çÁ÷ihre Vision für KI vor: die Transformation von digitalen Lieferketten hin zu anpassungsfähigen und schließlich autonomen Lieferketten. Diese Umgestaltung zeichnet sich durch verbesserte datengestützte Analysen auf Basis riesiger Datenmengen, systemgestützte Empfehlungen, vorausschauende Analysen und kontextbezogene Entscheidungen aus.

Bei der  gaben 63 Prozent der Befragten an, dass sie „eine KI-Strategie haben, die an Geschäftsziele geknüpft ist“, um ihre Wirtschaftlichkeit, ihre geschäftliche Resilienz und die Produktivität von Mitarbeitenden zu steigern.

Unser Ziel bei dieser Umgestaltung der Lieferkette von digitalen über anpassungsfähige hin zu autonomen Prozessen ist es, KI-Technologien in ihrer ganzen Bandbreite zu nutzen. Auf diese Weise möchten wir unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Geschäftsziele zu erreichen und einen deutlichen Mehrwert zu erzielen, und zwar unabhängig vom aktuellen Reifegrad ihrer Geschäftspraktiken und -technologien.

Nutzen Sie KI und optimieren Sie Ihre risikobeständige, nachhaltige Lieferkette, um das Beste vorherzusagen, zu verwalten und zu liefern.

Geschäftliche Herausforderungen bei der Integration von KI

Die Integration von KI in Unternehmensanwendungen und Prozesse stellt Führungskräfte vor erhebliche Herausforderungen, vor allem, wenn es darum geht, große Mengen von unstrukturierten Daten auszuwerten und zu nutzen. Dies ist insbesondere auf Folgendes zurückzuführen:

  • ¶Ù²¹³Ù±ð²Ô±ç³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù: Ihre Daten sind inkonsistent, nicht zuverlässig oder nicht aktuell.
  • Bereitschaft des Unternehmens: Unternehmen stützen sich nach wie vor auf lokal installierte Systeme, die Probleme im Zusammenhang mit veralteten Daten, Integrationen und Skalierbarkeit bereiten.
  • ±«²Ô²ú±ð²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ°ì±ð¾±³Ù: Globale Vorschriften zu KI, beispielsweise das EU-Gesetz zu künstlicher Intelligenz, werden ständig weiterentwickelt. Auch Technologien wie Large Language Models (LLMs) ändern sich schnell hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Preis, und es vergeht kaum eine Woche, in der keine neuen Modelle und Anbieter auf den Markt kommen.

Diese Herausforderungen verdeutlichen, wie wichtig ein gut durchdachter Ansatz zur Integration von KI in Supply-Chain-Prozesse ist.  bietet eine umfassende Reihe von relevanten, zuverlässigen und verantwortungsvollen KI-Lösungen, die viele dieser Hürden effektiv überwinden und eine nahtlose Einführung von KI in Lieferkettenprozessen sicherstellen.

Unsere Vision von KI-gestützten Lieferketten

Die 51·çÁ÷ist seit Jahrzehnten wegweisend im Bereich . Sie ermöglicht es ihren Kunden, komplexe durchgängige Lieferkettenprozesse so zu optimieren, dass diese effizienter, agiler und resilienter werden. Das SAP-Portfolio für Lieferketten nutzt verschiedene Technologien wie KI, um Innovationen einzuführen und den Umstieg von einer digitalen in eine anpassungsfähige Lieferkette zu vollziehen, mit dem langfristigen Ziel, eine autonome Lieferkette zu etablieren.

Es gibt drei mögliche Reifegrade, die eine Unternehmenstransformation erreichen kann. Dabei darf man nicht vergessen, dass verschiedene Geschäftsbereiche eines Unternehmens unterschiedliche Reifegrade aufweisen können â€“ so kann die Lieferkettenplanung schon eine gewisse ´¡²Ô±è²¹²õ²õ³Ü²Ô²µ²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù erreicht haben, während die Fertigungsabläufe noch ganz am Anfang der digitalen Transformation stehen.

  • Digitalisierung: Die Digitalisierung ist der Ausgangspunkt. Das SAP-Supply-Chain-Portfolio automatisiert manuelle Prozesse, wodurch durchgängige digitale Geschäftsprozesse und die Digitalisierung von papiergebundenen Systemen möglich werden. Dies ermöglicht einen verbesserten Zugriff auf Daten sowie höhere Transparenz und Kontrolle über die gesamte Lieferkette. Und damit ist auch der Grundstein gelegt. Vor allem aber bietet die 51·çÁ÷die Tools und Systeme, mit denen Daten für die fortgeschritteneren Phasen aufbereitet werden können.
  • ´¡²Ô±è²¹²õ²õ³Ü²Ô²µ²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù:&²Ô²ú²õ±è;In diesem Schritt werden modernste Technologien in Geschäftsprozesse integriert. Dazu zählen vorausschauende Analysen, Simulationen von Entscheidungsprozessen und Big Data sowie , die Lösung der SAP, die Supply-Chain-Cloud-Anwendungen unterstützt. Durch diese Technologien gewinnen Logistikexperten aufschlussreiche Erkenntnisse und sie erhalten Empfehlungen, wodurch Entscheidungsprozesse verbessert werden. Die Unternehmen profitieren so von mehr Agilität und größerer Resilienz.
  • Autonomie: Im nächsten Schritt streben wir technische, verfahrens- und datenbezogene Erweiterungen an, welche die Logistikkette in eine autonome Ära überführen werden. Dieser Wandel wird sich schrittweise vollziehen und letztlich dazu führen, dass Logistikketten autonom und mit nur minimalen menschlichen Eingriffen funktionieren. Auf diese Weise werden Logistikketten noch effizienter, anpassungsfähiger und reaktionsschneller. Experten im Bereich der Lieferketten können sich dann stärker auf Tätigkeiten konzentrieren, die echten Mehrwert schaffen, und ihre wertvolle Zeit auf die kritischsten Unterbrechungen und die besten Geschäftschancen verwenden.

Technologien als Wegbereiter für autonome Lieferketten

51·çÁ÷hat innovative Funktionen für KI entwickelt, die vollständig in den Anwendungen für die digitale Logistikkette integriert und auf die verschiedenen technologischen Reifegrade von Kunden ausgerichtet sind. Hier einige Beispiele:

  • Optimierungsmodelle, regelbasierte vorausschauende Analysen und Heuristiken verbessern beispielsweise Transportpläne, die Produktions- und Beschaffungsplanung sowie Abwicklungsprozesse für Ersatzteile. So lassen sich Entscheidungsprozesse durch das Abwägen von Zielkonflikten, etwa zwischen Kundenservice-Levels und Lieferkettenkosten, effektiv automatisieren.
  • Das SAP-eigene maschinelle Lernen wird im gesamten SAP-Supply-Chain-Portfolio angewendet, beispielsweise in Gradient-Boosting-Algorithmen für Bedarfsprognosen, für intelligente Prognosen von Vorlaufzeiten oder bei Analysen von Fehlerkurven. Die 51·çÁ÷bietet ihren Kunden außerdem einen Bring-Your-Own-Model-Ansatz an, damit sie bestimmte Bereiche wie Sichtprüfungen und die Erkennung von Anomalien erweitern können.
  • Durch generative KI, die in Anwendungen für die digitale Logistikkette eingebettet und mit Joule kombiniert wird, können Benutzer komplexe Geschäftsvorgänge ganz einfach sprachgesteuert bearbeiten. Wir werden Aufgaben, wie das Durchspielen von Was-wäre-wenn-Szenarien für die Logistikkettenplanung, Unterstützung bei der Konzeption neuer Produkte, das Analysieren von Problemen bei der Fertigung in einer Weise durch generative KI erweitern, dass neue Geräte rascher einbezogen und auch komplexere Schadensbilder von Anlagen schneller untersucht werden können.

Ganz gleich, in welcher Transformationsphase sich Unternehmen befinden, möchten wir sie mit diesen Technologien unterstützen und ihnen helfen, den Blick weniger auf eine rein digitale Transformation, sondern mehr auf hochgradig anpassungsfähige Prozesse zu richten â€“ und schließlich auf autonome Lieferkettensysteme.

Beispiele für Innovationen im Bereich KI

Sehen wir uns einmal die konkreten Innovationen an, die das SAP-Supply-Chain-Portfolio bereitstellt: Diese Anwendungsfälle sind nach ihrem primären Schwerpunkt auf digitalen, anpassungsfähigen und autonomen Merkmalen im Rahmen einer kontinuierlichen Entwicklung eingestuft. Diese Innovationen werden im Laufe der Zeit immer mehr erweitert und jedes Unternehmen kann sich in verschiedenen Bereichen seiner Lieferkettenprozesse in einer anderen Reifestufe befinden.

Digitalisierung

Intelligente Prognosen von Vorlaufzeiten für eine präzisere integrierte Geschäftsplanung
Mit dieser Erweiterung für maschinelles Lernen können historische Vorlaufzeiten von Lagerbewegungsdaten in SAP S/4HANA extrahiert und Ausreißer und andere wichtige Faktoren, die für Änderungen bei Vorlaufzeiten sorgen, analysiert werden. Auf dieser Basis werden Vorhersagen für künftige Vorlaufzeiten erstellt. Die Ergebnisse fließen dann in die Planungsläufe in 51·çÁ÷Integrated Business Planning ein. So ermöglichen sie bessere Entscheidungen und sorgen für eine genauere Einhaltung von Plänen, da sie die Dynamik tatsächlicher Vorlaufzeiten und künftiger Trends einbeziehen.

Unterstützung risikosensibler Lieferketten durch den Partner Everstream für 51·çÁ÷Integrated Business Planning
Kritische Daten für Entscheidungen sind nicht unbedingt innerhalb eines Unternehmens zu finden. Daher ist es bei einer digitalen Transformation unumgänglich, auch externe Netzwerkdaten einzubeziehen, um auf Basis von Risiken in Lieferketten bessere Entscheidungen zu treffen. Diese Funktion integriert Daten über externe Vorfälle, beispielsweise aus Everstream Analytics, in die Lösung 51·çÁ÷Integrated Business Planning. Dadurch können Unternehmen Risiken antizipieren und proaktiv in ihrem Supply-Chain-Planungsprozess berücksichtigen. Durch diese Integration können Lieferkettenplaner Risiken in ihre Planung einkalkulieren, indem sie sich aktiv mit externen Risiken auseinandersetzen, die ihre Lieferkette betreffen, seien dies geopolitische Veränderungen, Materialengpässe, globale Vorschriften oder extreme Wetterereignisse. Abbildung 1 veranschaulicht diese Neuerung:

Abb. 1: 51·çÁ÷Integrated Business Planning â€“ Planner Workspace
  • .

´¡²Ô±è²¹²õ²õ³Ü²Ô²µ²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù

Produktdesign und -formulierung

51·çÁ÷Product Lifecycle Management (51·çÁ÷PLM): Generative KI für Rezepturformulierungen
Technologie spielt in der verarbeitenden Industrie bei der Erstellung von Rezepturen und Formulierungen eine wichtige Rolle, um die Anforderungen von Kunden zu erfüllen. Für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens kann die schnelle Markteinführung einer neuen Rezeptur in Einklang mit lokalen gesetzlichen Vorschriften und Nachhaltigkeitszielen ausschlaggebend sein. Die in 51·çÁ÷PLM integrierte generative KI bietet Unterstützung bei der Entwicklung, Erweiterung und Anpassung von Rezepturen. So werden Produktinnovationen beschleunigt, die Produktivität gesteigert und die Produktkonformität und Nachhaltigkeit für Hersteller rezepturbasierter Produkte unterstützt. Abbildung 2 veranschaulicht diese Neuerung:

Abb. 2: 51·çÁ÷Product Lifecycle Management â€“ Generative KI für Rezepturformulierungen
  • .

Logistik

51·çÁ÷S/4HANA Transportation Management: Intelligente Wareneingangsanalysen
In Branchen mit umfangreichen logistischen Vorgängen können manuelle Aufgaben im Zusammenhang mit dem Wareneingang sehr zeitintensiv und fehleranfällig sein. Mit einer KI-basierten Extrahierung von Dokumenten automatisiert dieser Anwendungsfall die Datenextraktion von Frachtpapieren und integriert diese nahtlos in 51·çÁ÷S/4HANA. Dies sorgt für höhere Effizienz, größere Genauigkeit und Zeitersparnis.

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Anlagenbetrieb

51·çÁ÷S/4HANA Enterprise Asset Management: Intelligente Empfehlungen für Wartungsaufträge
LLMs in 51·çÁ÷S/4HANA Enterprise Asset Management optimieren die Wartungsplanung, fördern die Agilität und verbessern die Leistung und Zuverlässigkeit von Anlagen. In dieser Neuerung unterstützt generative KI die Benutzer bei der Einschätzung von Wartungsanforderungen, indem sie geeignete Aufgaben und Ersatzteile empfiehlt, was diesen Vorgang effizienter gestaltet. Abbildung 3 veranschaulicht diese Neuerung:

Abb. 3: 51·çÁ÷S/4HANA Enterprise Asset Management â€“ Intelligente Empfehlungen für Wartungsaufträge
  • .

Autonomie

Supply-Chain-Planung

51·çÁ÷Integrated Business Planning: Interaktiver Planungsassistent
Fachkräfte in der Nachfrage-, Bestands- und Beschaffungsplanung nutzen häufig komplexe Algorithmen für maschinelles Lernen. Planer, die generative KI nutzen und mit Joule in natürlicher Sprache arbeiten, haben die Möglichkeit, Einblicke in die Variablen, Nebenbedingungen und Entscheidungsprozesse von Modellen zu gewinnen. Auf dieser Basis können sie fundiertere Entscheidungen treffen und proaktiv planen. Die 51·çÁ÷unterstützt ihre Kunden dabei, die Erklärbarkeit zu erhöhen, ermöglicht aber auch Was-wäre-wenn-Szenariosimulationen für komplexe Planungsentscheidungen. Abbildung 4 veranschaulicht diese Neuerung:

Abb. 4: 51·çÁ÷Integrated Business Planning â€“ Bedarfsplanung
  • .
  • .

Fertigung/Industrie 4.0

51·çÁ÷Digital Manufacturing: KI-gesteuerte Sichtprüfung
In der industriellen Fertigung kann eine von Menschen durchgeführte Sichtprüfung potenziell Qualitätsprobleme mit sich bringen. Außerdem ist sie immer mit einem höheren manuellen Aufwand verbunden. Diese Funktion wendet KI für maschinelles Sehen in Produktionsprozessen an, um Fehler automatisch zu erkennen und Abweichungen bei Produktentscheidungen zu berücksichtigen. Auf diese Weise unterstützt sie eine konsistente und objektive Qualitätsanalyse und sorgt für Kosteneinsparungen, da Nacharbeiten und Rückrufe zurückgehen. Abbildung 5 veranschaulicht diese Neuerung:

Abb. 5: 51·çÁ÷Digital Manufacturing â€“ Sichtprüfung
  • .

Unternehmen sollten offen für diese Entwicklungen und KI im Allgemeinen sein â€“ ganz gleich, ob sie sich in einer digitalen Transformation befinden, sie gerade auf anpassungsfähige Prozesse umstellen oder bereits Schritte hin zu einer autonomen Lieferkette oder autonomen Funktionen unternehmen.

Weitere Informationen

Bei Interesse an einer Neugestaltung der Lieferkette mithilfe künstlicher Intelligenz bieten wir folgende Unterstützung bei den ersten Schritten:

  • Für das Programm  registrieren, um Joule in 51·çÁ÷Integrated Business Planning für die sprachbasierte Suche zu erkunden
  • IDC-Bericht&²Ô²ú²õ±è;„“ lesen, der Informationen zur zentralen Rolle von KI und deren Anwendungsfällen in der Lieferkette und in anderen Betriebsabläufen enthält

Informationen zu weiteren Early-Adopter-Care-Programmen und Neuigkeiten zu künftigen Innovationen folgen in Kürze.


Dominik Metzger ist Leiter des Bereichs 51·çÁ÷Product Engineering bei 51·çÁ÷Digital Supply Chain.

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Wie Supply-Chain-Experten die Lieferketten der Zukunft gestalten /germany/2024/07/lieferketten-zukunft/ Thu, 18 Jul 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=179307 Ob eine Brücke einstürzt oder ein querliegendes Schiff einen Kanal blockiert, jede Krise erinnert uns daran, wie wichtig es ist, eine Lieferkette zu haben, die...

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Ob eine Brücke einstürzt oder ein querliegendes Schiff einen Kanal blockiert, jede Krise erinnert uns daran, wie wichtig es ist, eine Lieferkette zu haben, die unerwartete Situationen vorhersehen und ausgleichen kann.

In einer verrückten Welt, in der Roboter , beliebte Restaurants wegen Mangel an Chicken Wings verklagt werden und die lang ersehnte Spielkonsole auf einem Containerschiff in einem stecken bleibt, sind Supply-Chain-Experten gefragt, denn sie wissen besser als jeder andere, wo die Ursachen für die Lieferkettenprobleme liegen. Dazu ist ein komplexes Netzwerk von Prozessen nötig. Schließlich sind vielschichtige Design-, Fertigungs- und Logistikprozesse notwendig, damit Sie zum Beispiel Ihre erhalten.

Hier ein Überblick über die effizientesten Praktiken des Lieferkettenmanagements, die Führungskräften im Bereich Supply Chain ermöglichen, an der Spitze des Wettbewerbs zu bleiben.

1. Transparenz schaffen, um Agilität zu ermöglichen

Die erste namentliche Erwähnung des Begriffs „Supply Chain Management“ (Lieferkettenmanagement) erfolgte im Jahr 1982. Seitdem ist es der Kleber, der den Weltmarkt in schwierigen Zeiten und unerwarteten Situationen zusammenhält. Ob eine Brücke einstürzt oder ein querliegendes Schiff einen Kanal blockiert, jede Krise erinnert uns daran, wie wichtig es ist, eine Lieferkette zu haben, die unerwartete Situationen vorhersehen und ausgleichen kann.

Aufbau eines agilen, widerstandsfähigen und nachhaltigen Logistiknetzwerks

Und der entscheidende Faktor, der den Unterschied zwischen Überleben und Erfolg ausmachen kann, ist Transparenz.

Ein umfassender Einblick ist enorm wichtig, um die Hindernisse zu überwinden, die sich sowohl heute als auch morgen in den Weg stellen. Nur der Unternehmen haben einen vollständigen Überblick über die Abläufe in ihren Lieferketten. Unternehmen, die und die Zusammenarbeit über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg fördern, können schneller auf Veränderungen oder Störungen reagieren. So sorgen sie für einen nahtlosen Informationsfluss, der zu intelligenteren Entscheidungen und einer effektiveren Zusammenarbeit in den Lieferketten führt.

2. Das Potenzial von KI und ML für strategische Entscheidungen zu nutzen

hat das Potenzial, das Lieferkettenmanagement grundlegend zu verändern. Eingebettet in den operativen Betrieb, ermöglicht die KI eine schnelle Reaktion auf unvorhergesehene Ereignisse und hilft Unternehmen, strategische Entscheidungen zu treffen, die zum Erfolg führen.

Durch das Bereitstellen präziser, aussagekräftiger Echtzeitdaten sorgt die KI für die notwendige Transparenz, die es Fachkräften im Bereich Lieferkettenmanagement ermöglicht, zeitnahe und intelligente Entscheidungen zu treffen.

Leistungsstarke Tools wie zum Beispiel helfen Unternehmen, sich einen Vorsprung zu sichern. Sie sind damit in der Lage, Probleme in Echtzeit zu erkennen und sofort zu reagieren. Außerdem helfen ihnen die Tools, Verschwendung zu reduzieren und die Produktionsqualität insgesamt zu verbessern. Durch die Nutzung von Datenanalysen und Algorithmen für lassen sich mögliche Fehlfunktionen der Geräte und Anlagen verhindern, bevor sie auftreten. Dies erlaubt eine strategische Wartungsplanung und schützt vor kostspieligen Produktionsausfällen und -engpässen.

Im erklärte Mindy Davis, Vice President des Bereichs Digital Supply Chain Global Marketing bei SAP: „Wir werden in den entsprechenden Buying-Centern vermehrt Lieferketten-Verantwortliche und CEOs sehen, die sich aktiv beteiligen und Entscheidungen für das Unternehmen treffen, damit es in Zukunft überleben und wachsen kann.“

3. Innovationen für eine nachhaltige Zukunft

Heutzutage sind Lieferketten mehr als nur eine Reihe von Verbindungen, denn Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in den Mittelpunkt gerückt. Deshalb ist es unerlässlich, Innovationen zu nutzen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

Ist in Zeiten strengerer Regulierung Platz für Innovation im Lieferkettenmanagement?

„Die Lieferkette ist der Innovationsmotor für eine bessere Welt. Das ist historisch belegt“, sagte David Vallejo, globaler Leiter des Bereichs Digital Supply Chain bei der 51·çÁ÷im .

Das Streben nach umweltfreundlicheren Praktiken und geringeren CO2-Emissionen hat deutlich gemacht, dass bei Lieferketten Verbesserungsbedarf besteht. Mit dem steigenden Bedarf an Nachhaltigkeitsdaten, prüfen Entscheidungsträger nun ihre Lieferketten und suchen nach neuen Möglichkeiten, umweltfreundlichere Geschäftspraktiken zu integrieren.

Veränderte Verbraucherpräferenzen haben zu einen Dominoeffekt in den Lieferketten geführt. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass bemerkenswerte der Verbraucher das Thema Nachhaltigkeit als einen wichtigen Faktor bei ihren Einkäufen betrachten. Um diesen sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden, sollten Unternehmen damit beginnen, nachhaltige Praktiken in Betracht zu ziehen, zum Beispiel die Verwendung umweltfreundlicherer Kraftstoffe, die Verringerung von Emissionen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

Vallejo fügte hinzu: „Letztendlich sind es die Innovationen, die alle industriellen Revolutionen anführen, von Dampfmaschinen über Massenproduktion bis hin zu computergestützten Systemen. Sie haben die Menschen tatsächlich dazu gebracht, besser und verantwortungsbewusster mit dem Planeten umzugehen. Und sie haben zu einer Ära der friedlichen Globalisierung geführt, weil wir aufeinander angewiesen sind.

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RISE with SAP: Add-On-Pakete zur Optimierung von Finanz- und Logistikprozessen /germany/2024/05/rise-with-sap-add-on-pakete-finanz-logistikprozesse/ Thu, 02 May 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=179209 Um den Mehrwert der ERP-Funktionen kontinuierlich zu steigern, bietet 51·çÁ÷ein dynamisches Portfolio an Lösungen, das den sich ständig ändernden Anforderungen von Unternehmen weltweit gerecht...

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Um den Mehrwert der ERP-Funktionen kontinuierlich zu steigern, bietet 51·çÁ÷ein dynamisches Portfolio an Lösungen, das den sich ständig ändernden Anforderungen von Unternehmen weltweit gerecht wird.

Mit dem Angebot setzt 51·çÁ÷diese jahrzehntelange Tradition fort. Kunden werden auf ihrem Weg zum modularen Cloud-ERP – der Private Edition von – begleitet und ihnen wird verlässlicher Support und kontinuierliche Innovation geboten. 

Mit der Einführung der Add-On Packages zu RISE with 51·çÁ÷für entscheidende Geschäftsbereiche können Kunden, die RISE with 51·çÁ÷verwenden, einen erheblichen Nutzen aus ihren Cloud-ERP-Investitionen ziehen. Jedes gezielt zusammengestellte Paket erweitert das gesamte Angebot an Cloudlösungen, Infrastruktur und Services und stellt ein strategisches Arsenal für die Bewältigung vielfältiger Herausforderungen und Chancen dar. 

Die ersten beiden Pakete, die jetzt zur Verfügung stehen, konzentrieren sich auf die Anforderungen der Geschäftsbereiche Finanzwesen und Supply Chain. Diese Pakete wurden mit dem Ziel konzipiert, wichtige Bereiche wie digitales Banking, Treasury- und Risikomanagement, Produktlebenszyklusmanagement und Logistik zu fördern. Sie sind vielseitige Instrumente, die dabei unterstützen, mehr Effizienz, Nachhaltigkeit größeres Wachstum zu erzielen. 

Wenn Erwartungen und Ergebnisse der Cloud-Transformation übereinstimmen

Stärkung des Finanzmanagements, um geschäftliches Wachstum zu erzielen 

Das Finanzmanagement ist eine wichtige Säule des Unternehmenswachstums. Im Rahmen von RISE with 51·çÁ÷lässt sich das Finanzmanagement optimieren – mit Add-On Packages, die speziell auf die Abteilung des Finanzvorstands abgestimmt sind. 

Digitales Banking: erleichtert die Kooperation mit Kunden, Banken und Zahlungsdienstleistern und gewährleistet dabei die Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards.

Das Add-On Package für digitales Banking optimiert Finanztransaktionen und sorgt für eine umfassende und sichere Bankschnittstelle, die Zahlungsprozesse unterstützt, die in 51·çÁ÷S/4HANA Cloud Private Edition, integriert sind. .

Treasury and Risk Management: Investitionen tätigen, Kredite aufnehmen und finanzielle Risiken mindern mit einer umfassenden Lösung für zentrales Treasury- und Risikomanagement.

Dieses RISE with 51·çÁ÷Add-On Package ermöglicht es Finanzabteilungen, dank einer reibungslosen Integration mit Handelsplattformen, ihre Handelsaktivitäten zu optimieren, zu automatisieren und zu standardisieren. Außerdem können sie mithilfe von Echtzeit-Informationen und Prognosen bessere strategische Entscheidungen treffen. .

Financial Three Lines of Defense: Standardisierung und Automatisierung stehen im Mittelpunkt, um wichtige Aufgaben in den Bereichen unternehmensweites Risikomanagement, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Audit-Prozesse zu bewältigen.

Das Paket Three Lines of Defense ermöglicht es Finanzexperten, potenzielle wirtschaftliche Risiken zu erkennen und darauf zu reagieren, Probleme schneller zu erkennen und zu lösen und nahezu in Echtzeit Einblick in den Compliance-Status und die Wirksamkeit von Kontrollen im Unternehmen zu erhalten.Ìý.

Billing and Revenue Innovation Management: Beschleunigung der Monetarisierung innovativer Geschäftsmodelle und Abrechnungsprozesse für paketierte Services, Produkte, Projekte und wiederkehrende Leistungen, die auf einer einzigen Rechnung abgerechnet werden.

Die Nutzung des Pakets Billing and Revenue Innovation Management schafft die Grundlage für die Unterstützung der Verwaltung von Abonnementaufträgen, der konvergenten Abrechnung und Fakturierung, sowie der Vertragskontoabrechnung. Es ermöglicht zudem Anreize und Umsatzbeteiligungen für Geschäftspartner mit hohen Rechnungsbeträgen. .

Stabilität entlang der Lieferkette 

Risikoresiliente SCM-Planung stabilisiert die Lieferketten

Unternehmen, die ihre Prozesse, ihre Entscheidungen im Kontext treffen und mit jedem Lieferanten, Partner und Stakeholder zusammenarbeiten, sind gut aufgestellt, um widerstandsfähige, nachhaltige Lieferketten aufzubauen. RISE with 51·çÁ÷bietet diesen Wettbewerbsvorteil, indem es mit den folgenden Add-On-Paketen die richtige Grundlage schafft.

Erweitertes Product Lifecycle Management: unterstützt die Entwicklungsabteilung mit den besten Funktionen für Zusammenarbeit, Visualisierung, Definition von Anforderungen und Spezifikationen sowie Änderungsmanagement.

Das Paket (PLM) versorgt produktorientierte Unternehmen mit Lösungen, die den Informationsfluss über jede PLM-Aktivität hinweg gewährleisten und Lieferanten über digitale Netzwerke einbinden. Auf diese Weise können Designentscheidungen auf eine präzise Weise getroffen und Verzögerungen vermieden werden, was eine schnellere Markteinführung ermöglicht. .

Advanced Supply Chain Planning: unterstützt den Aufbau einer agilen, intelligenten und krisenfesten Lieferkette.

Mit dem Add-on-Paket können Supply-Chain-Unternehmen ihre Planungsprozesse automatisieren und eng verknüpfen, KI-gestützte Business-Intelligence- und Planungsfunktionen nutzen und Störungen und Engpässe frühzeitig erkennen. So können sie schneller und effektiver auf Änderungen reagieren. .

Advanced Logistics: mehr Wiederstandsfähigkeit ständige Veränderungen und termingerechte Lieferungen – jedes Mal.

Mit dem Add-on-Paket Advanced Logistics erhalten Supply-Chain-Unternehmen auf Best Practices basierende Logistikfunktionen für die Bereiche Lagerhaltung, Transport, Robotik und Yard-Management. So können sie Kosten senken, Fehlbestände vermeiden, die Bestellgenauigkeit verbessern und pünktliche Lieferungen sicherstellen. .

Advanced Manufacturing: mit intelligenter Fertigungsplanung und -ausführung lässt sich die Produktivität auf sichere und nachhaltige Weise steigern.

Das Add-on-Paket Advanced Manufacturing hilft Supply-Chain-Unternehmen die Nachfrage zu erfüllen – mit automatisierten, flexiblen Fertigungsprozessen, die einen krisenfesten Betrieb unterstützen und die Nachhaltigkeitsleistung verbessern. .

Advanced Asset and Service Management: eröffnet ganz neue Möglichkeiten mit optimierten, KI-gestützten Wartungs- und Servicefunktionen.

Das Add-on-Paket Advanced Asset and Service Management ebnet den Weg für innovative Technologien, die die Leistung der Anlagen maximieren, Wartungskosten reduzieren und erstklassigen Service bieten. Anlagenverantwortliche und Dienstleister sind damit in der Lage, alles bequem auf mobilen Geräten abzuwickeln – von der Anlagenstrategie über die Planung bis hin zur Wartungsplanung und Außendienststeuerung. .

Mit digitalen Synergien in die Zukunft steuern 

Das Angebot RISE with 51·çÁ÷ist nicht nur ein Wegbereiter für die Migration von On-Premise-ERP-Systemen in die 51·çÁ÷S/4HANA Cloud, sondern auch eine treibende Kraft, die die Zukunft von Unternehmen mitgestaltet.

Und mit den sorgfältig zusammengestellten Add-On-Paketen für die Herausforderungen im Finanzwesen und in der Lieferkette wird das Angebot zu einem strategischen Partner, der SAP-Kunden in ein neues Zeitalter der Effizienz, Resilienz und nachhaltigen Wachstums führt.


Eric van Rossum ist Chief Marketing and Solutions Officer für 51·çÁ÷Cloud ERP.

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Aufbau eines agilen, widerstandsfähigen und nachhaltigen Logistiknetzwerks /germany/2023/09/aufbau-logistiknetzwerk/ Tue, 26 Sep 2023 06:00:17 +0000 /germany/?p=175204 Für Unternehmen in der industriellen Fertigung entwickeln sich die Abläufe in der Logistik ständig weiter. In einem Interview gab Till Dengel, Global Head of Logistics...

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Für Unternehmen in der industriellen Fertigung entwickeln sich die Abläufe in der Logistik ständig weiter. In einem Interview gab Till Dengel, Global Head of Logistics and Manufacturing Solution Management bei der SAP, kürzlich wertvolle Einblicke in die Trends, Herausforderungen und Technologien, die die Logistik in der FertigungsindustrieÌý prägen. Nutzen Sie den Expertenrat von Dengel für ein agiles, widerstandsfähiges und nachhaltiges Logistiknetzwerk.

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SAP’s Industry Cloud Solutions for Industrial Manufacturing| Agile Logistics Operations

Welches sind die Trends und Herausforderungen, mit denen sich Fertigungsunternehmen heute auseinandersetzen müssen, wenn es um Logistikprozesse geht?

Till Dengel:ÌýDie Logistikprozesse haben sich vor allem durch die Coronapandemie beträchtlich verändert. Früher lag der Schwerpunkt darauf, dieÌýEffizienz zu steigern und mit der Einführung von Just-in-time- und Just-in-sequence-Modellen die Bestände zu reduzieren. Mit der Pandemie rückte aber zusätzlich zur Effizienz dieÌý°Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³ÙÌýder Logistikkette in den Vordergrund. Fertigungsunternehmen müssen heute vorausschauender, agiler und flexibler agieren, um unvorhergesehene Störungen wie Insolvenzen von Lieferanten und die Schließung von Grenzen meistern zu können.ÌýTransparenz, vorwiegend hinsichtlich Ursprung und ethisch verantwortungsvoller Beschaffung von Gütern, hat ebenfalls erheblich an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus spieltÌýNachhaltigkeit eine wesentliche Rolle, da Unternehmen ihre Emissionen und ihren Abfall verringern und die soziale Gerechtigkeit in ihren Wertschöpfungsketten fördern wollen.

Wie haben sich die Logistikabläufe für Fertigungsunternehmen in den letzten Jahren entwickelt? Und welche Lösungen und Technologien suchen sie, um in der industriellen Fertigung für die Zukunft gerüstet zu sein?

Dengel: Die Logistikabläufe für Fertigungsunternehmen haben sich in den letzten Jahren maßgeblich gewandelt. Der Schwerpunkt liegt nun weniger auf Verfahren, in denen allein Effizienzsteigerungen im Vordergrund stehen, sondern eher auf Methoden, die auf °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù, Transparenz und Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Unternehmen der industriellen Fertigung sind in ihren Prozessen bereits auf einen hohen Automatisierungsgrad angewiesen. Sie nutzen jedoch zunehmend Robotertechnik, um ihre Abläufe noch effizienter zu gestalten. Mit Hilfe von Robotern können Mitarbeiter Aufgaben wie Materialtransport und Bestandsführung schneller und effizienter erledigen.

Unternehmen streben auch nach mehr Transparenz in der Logistikkette. Hierfür benötigen sie Lösungen, die ihnen Echtzeitdaten zur Verfolgung und Rückverfolgung bereitstellen, um proaktiv auf Störungen reagieren zu können und Nachhaltigkeitsvorschriften zu erfüllen. Eine höhereÌýTransparenz der LagerprozesseÌýist ein weiterer wichtiger Aspekt. Durch Fortschritte bei Technologien zur Verarbeitung und Auswertung riesiger Datenmengen können Führungskräfte wichtige Einblicke gewinnen und Prozesse optimieren, um die Ressourcenzuordnung zu verbessern und Abfall zu reduzieren. Mit der Visualisierung von Bewegungsmustern im Lager sind Unternehmen etwa in der Lage, Engpässe zu erkennen und zu vermeiden. Technologie nimmt also eine entscheidende Rolle ein, wenn es darum geht, die Effizienz, Agilität und Nachhaltigkeit von Logistikabläufen zu verbessern.

Wie kann die 51·çÁ÷Kunden bei diesen Trends und Herausforderungen unterstützen?

Dengel: Die 51·çÁ÷bietet eine Vielzahl von Lösungen, die auf die neuen Trends und Herausforderungen in der Logistik ausgerichtet sind. So kann zum Beispiel die Lösung 51·çÁ÷Warehouse Robotics das Lagerverwaltungssystem an verschiedene Anbieter anbinden, damit zur Steigerung der Effizienz und Verbesserung der Automatisierung Roboter im Lager eingesetzt werden können. ist in der Lage, über ein durchgängiges Netzwerk Frachtführer und Logistikdienstleister miteinander zu verbinden.

Innerhalb von SAPÌýBusiness Network for Logistics stehen mehrere Lösungen zur Verfügung.ÌýÌýbietet einen umfassenden Überblick über Warenströme und hilft Unternehmen, Engpässe zu ermitteln und sich auf Bereiche zu konzentrieren, in denen Gegenmaßnahmen erforderlich sind.Ìý
vernetzt die gesamte Logistikkette und verbessert damit die Transparenz, Nachhaltigkeit und Effizienz.ÌýÌýbietet in Echtzeit Einblicke in die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten und hilft, Risiken in der Logistikkette zu mindern und Kosten zu optimieren. Nutzer können bereits im Vorfeld über auftretende Probleme benachrichtigt werden. Und ist in der Lage, Geschäftspartner in einem Netzwerk für die Zusammenarbeit zu verbinden, sodass Informationen in der gesamten Wertschöpfungskette leichter ausgetauscht werden können. Mit diesen Technologien können Führungskräfte auf die notwendigen Funktionen zugreifen, um ihre Logistikabläufe zu optimieren.

Wie bietet 51·çÁ÷Business Network for Logistics Kundinnen und Kunden Mehrwert in den Bereichen Compliance und Nachhaltigkeit?

Dengel: 51·çÁ÷Business Network for Logistics bietet Kunden beim Thema Compliance und Nachhaltigkeit einen konkreten Nutzen. Sobald die Informationen die SAP-Systeme durchlaufen, haben Führungskräfte einen klaren Überblick über den Ursprung und die Bewegungen von Waren, sodass Vorschriften und Standards für ethische Beschaffung leichter eingehalten werden können. Kunden können die Daten zusammenfassen, Berichte erstellen und Maßnahmen ergreifen. Dabei werden Daten über CO2-Emissionen erfasst, weitere Informationen zur Materialrückverfolgung gewonnen und sichergestellt, dass es bei Lieferanten keine Kinderarbeit gibt – alles mit revisionsfähigen Daten. Compliance und Nachhaltigkeit werden in den kommenden Jahren immer wichtiger werden und Unternehmen müssen heute über die geeigneten Instrumente verfügen, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

±õ²ÔÌýÌýerfahren Sie, wie Sie mit achtÌýÌýBest Practices und Next Practices nutzen können, um ein agiles, widerstandsfähiges und nachhaltiges Logistiknetzwerk aufzubauen.

Beim Online-Live-Event „51·çÁ÷Discovery Day Lager- und Transportmanagement“ am 8. November 2023 von 8:00 bis 15:00 Uhr lernen Sie zahlreiche Beispiele aus der Praxis kennen. Erfahren Sie aus erster Hand, wie Sie Ihre Logistikabläufe mit den intelligenten Cloud-Technologien von 51·çÁ÷und Partnern sicherer und agiler gestalten können. Mehr Informationen und Registrierung unterÌý


Kelly Cannon ist im Bereich Content Creation & Strategy für das Content Lab bei der 51·çÁ÷tätig.

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Wie mittelständische Unternehmen für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette sorgen /germany/2023/05/mittelstand-resilienz-lieferkette/ Fri, 12 May 2023 06:00:21 +0000 /germany/?p=165838 Wie Sprache sich ständig weiterentwickelt und unsere Denkweisen, Prioritäten und Einstellungen prägt, kann für Fans von Wortspielen und Sprachbegeisterte eine faszinierende Angelegenheit sein. Die englische...

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Wie Sprache sich ständig weiterentwickelt und unsere Denkweisen, Prioritäten und Einstellungen prägt, kann für Fans von Wortspielen und Sprachbegeisterte eine faszinierende Angelegenheit sein. Die englische Sprache ist ein gutes Beispiel dafür: Vor einigen Monaten wurden sage und schreibe 370 neue Wörter in das US-Wörterbuch Merriam-Webster aufgenommen.

Auch das Vokabular rund um die Lieferketten mittelständischer Unternehmen ist immer im Fluss. Jahrelang ging es in diesem Zusammenhang um Begriffe wie „Profitabilität“, „Kosten“ und „Effizienz“. Doch jetzt halten auch Schlagwörter wie „Resilienz“ und „Nachhaltigkeit“ zunehmend Einzug in den Sprachgebrauch von Lieferkettenverantwortlichen und werden zum Fokus von Initiativen, Zielen und langfristigen Strategien.

Laut demÌýÌýist für viele befragte mittelständische Unternehmen das Thema Resilienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette ein wichtiger Bestandteil ihrer Optimierungsstrategien, um den Umsatz und die Effizienz zu steigern und Risiken wie steigende Kosten zu mindern. Mit diesem Strategiewechsel wird der Fokus auch auf andere Aspekte ausgeweitet – zum Beispiel stabile und robuste Lieferketten, Kostenkontrolle und Ausgabenmanagement, weniger Abhängigkeit von knappen Ressourcen sowie Nachhaltigkeit in Bezug auf Produkte, Services und operative Prozesse.

In der Cloud Wettbewerbsvorteile erzielen

In den letzten zehn Jahren ist Cloudtechnologie wichtiger denn je für die Transformation mittelständischer Unternehmen und ihrer Branchen geworden. Distributoren beispielsweise nutzen die Cloud, um den Einkaufsprozess für Unternehmen und Konsumenten neu zu gestalten und Kosten einzusparen. Versorgungsunternehmen können währenddessen umweltverträglichere Energien nutzen und das Kundenerlebnis verbessern. Sogar Zulieferer in der Automobilbranche bieten neue, individuelle Services für Kundensicherheit und Infotainment in der Cloud an.

Es ist demnach nicht verwunderlich, dass für 83 Prozent der Führungskräfte mittelständischer Unternehmen, die auf die globale Umfrage von 51·çÁ÷Insights reagiert haben, die Cloud ein wichtiges Mittel ist, um Geschäftsprozesse zu optimieren. Neu ist dabei die Erkenntnis, dass sie cloudbasierte Anwendungen nutzen,ÌýÌýzu machen.

In Bezug auf Cloudinvestitionen standen Infrastrukturen für Cybersicherheit und automatisierte Business-Intelligence-Dashboards anfänglich ganz oben auf der Liste. Und das aus gutem Grund: Diese Technologien sind im Rahmen der Service-Level-Vereinbarungen des Public-Cloud-Anbieters von Anfang an im Angebotsumfang enthalten. Diese Funktionen eröffnen Unternehmen neue Möglichkeiten für digitale Flexibilität, schnelle Innovationszyklen, Datenmanagement und vollständige Transparenz. Sie geben ihnen auch die Zuversicht, dass ihr System vor Cyberangriffen und Hacks geschützt ist.

Die Cloud spielt auch bei der Digitalisierung der Lieferketten eine immer größere Rolle. Lieferkettenverantwortliche schaffen auf diese Weise ein einheitlicheres Partnernetz für ihre internen Teams, externen Lieferanten, Partner und Kunden. Darüber hinaus nutzen sie Tools für die Zusammenarbeit, Business Process Intelligence und Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI), zum Beispiel robotergesteuerte Prozessautomatisierung, maschinelles Lernen, dezentrale Ledger in der Blockchain und Mensch-Computer-Interaktion.

Mehrwert steigern durch ein einheitliches Erlebnis

Es gibt zwar eine Fülle von Nischenlösungen auf dem Markt, aber erweiterte Cloudfunktionen zahlen sich vor allem dann aus, wenn sie in eine einheitliche Lösung integriert werden.

, eine Tochtergesellschaft des südamerikanischen Energieversorgers Inkia Energy Limited, ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein mittelständisches Unternehmen integrierte Cloudtechnologien nutzen kann, um Übersicht und Kontrolle in der Lieferkette zu gewährleisten. Das peruanische Unternehmen ist einer der führenden Erzeuger im Bereich Wasserkraft und thermoelektrische Energieversorgung und produziert zudem Kohlenwasserstoffe. Kallpa Generación entschied sich für ein skalierbares Cloud-ERP-System mit integrierter KI, um das eigene Wachstum zu beschleunigen und gleichzeitig immer neue gesetzliche Anforderungen einhalten zu können. Der Energieversorger konnte auf erweiterte Funktionen zurückgreifen, um Komplexität zu reduzieren, Compliance und die Rückverfolgbarkeit von Daten zu erleichtern und die Transparenz und das Berichtswesen zu verbessern. Zudem konnte das Unternehmen Synergien schaffen, um weiter zu expandieren, und gleichzeitig die Effizienz in der Auftragsabwicklung um 40 Prozent verbessern.

wiederum nutzt die Cloud, um seinen E-Commerce-Bereich mit einheitlichen Planungsprozessen neu zu gestalten. Der südkoreanische Matratzen- und ²Ñö²ú±ð±ôhändler verabschiedete sich von tabellenbasierter Planung und führte ein cloudbasiertes, integriertes Planungssystem ein, das die Automatisierung von statistischen Prognosen und Echtzeitsimulationen ermöglicht. Dank einerÌý kann Zinus nun abteilungsübergreifend zusammenarbeiten. Echtzeitinformationen aus einer zentralen Datenquelle sorgen außerdem dafür, dass Mitarbeitende bessere Entscheidungen treffen können.

Auch die , ein Joint Venture der Porsche AG und der Schuler Group GmbH, profitiert von der Cloud. Der Hersteller für Karosserieteile konzentrierte sich im Rahmen der Entwicklungsstrategie für seine ERP-Systeme ³Ü²Ô»åÌýSysteme für Fertigungsteuerung auf die Cloud, um seine Produktionsprozesse zu digitalisieren und diese mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien komplett über die Cloud zu steuern. Die modernere Cloud-Architektur und Benutzeroberfläche ermöglichte eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit bei der Produktion – von Rohstoffen bis hin zu Fertigteilen – sowie vollständig papierlose Produktionsprozesse.

°Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù und eine nachhaltigere Zukunft

Bei dem Versuch, das richtige Gleichgewicht zwischen °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù und Nachhaltigkeit zu finden, geht es nicht nur darum, die Umweltbilanz entlang von Lieferketten zu verbessern. Es geht auch darum, die betriebliche Effizienz und Rentabilität zu steigern und die Kosten niedrig zu halten.

Mittelständische Unternehmen können diese Balance erreichen, indem sie erweiterte, digitale Funktionen in einer integrierten Cloudlösung nutzen. Gemeinsam können ihre internen und externen Gruppen als ein Partnernetz zusammenarbeiten – mit den gleichen Erwartungen im Hinblick auf die nächsten Schritte und Best Practices zur Minderung systematischer Risiken.

Weitere Informationen finden Sie in der SAP-Insights-Studie „“.

Sie planen den Wechsel auf 51·çÁ÷S/4HANA Cloud? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Implementierungsprojekte zu werfen. In unserer Kundenstudie „Mit 51·çÁ÷S/4HANA Cloud zur ganzheitlichen und skalierbaren ERP-Lösung“ berichten mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Größe über ihre Gründe für und die Erfahrungen auf der Reise zu 51·çÁ÷S/4HANA Cloud. Gewinnen Sie wertvolle Insights für die reibungslose Gestaltung Ihrer Cloud-Transformation.

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Risikoresiliente SCM-Planung stabilisiert die Lieferketten /germany/2023/04/supply-chain-scm-planung-lieferketten-logistik-erp/ Thu, 20 Apr 2023 06:00:14 +0000 /germany/?p=165854 Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten ihre globalen Lieferketten bereits transparenter, agiler und nachhaltiger gestaltet. Die risikoresiliente Planung des Supply Chain Managements (SCM) hilft...

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Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten ihre globalen Lieferketten bereits transparenter, agiler und nachhaltiger gestaltet. Die risikoresiliente Planung des Supply Chain Managements (SCM) hilft dabei, sich noch besser für künftige Herausforderungen zu rüsten und wettbewerbsfähiger zu sein.

In der kürzlich veröffentlichten Studie „“ stecken einige Überraschungen. So stellt der von der Deutsche Post DHL Group in Auftrag gegebene aktuelle jährliche Globalisierungsbericht der New York University unter anderem fest: „Trotz der jüngsten Schocks, wie der Covid-19-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine, sind die globalen Lieferketten bemerkenswert robust“.

Nach drei Jahren der Krisen, Konflikte und wachsenden internationalen Spannungen sei weder die Globalisierung rückläufig, noch konnte bisher ein spürbarer Trend zur Regionalisierung der Lieferketten festgestellt werden. Allerdings registriert der Bericht, für den Daten zu den Handels-, Personen-, Kapital- und Informationsströmen in weltweit 171 Ländern analysiert wurden, eine „fortschreitende Entkopplung zwischen den USA und China“.

Paradebeispiel dafür ist der iPhone-Hersteller Apple, der mittlerweile statt in der Volksrepublik verstärkt in Vietnam fertigen lässt. Außerdem hätten viele Unternehmen und Regierungen ihren Fokus im vergangenen Jahr auf Nearshoring gelegt, um die Risiken auf den Transportwegen zu minimieren.

Friendshoring: Verlagerung in Länder mit gleichen Werten

Das bestätigt auch der aktuelle „“ des Beratungsunternehmens Deloitte, für den Anfang des Jahres rund 120 Unternehmen in Deutschland befragt wurden. Danach haben bereits 37 Prozent mit dem Nearshoring begonnen oder diese Maßnahme bereits umgesetzt, weitere 29 Prozent planen sie in nächster Zeit. Friendshoring – also die Verlagerung von Teilen der Lieferkette in befreundete Länder mit gleichen Werten – haben 22 Prozent in Arbeit oder schon abgeschlossen, ein weiteres Drittel der Befragten bereitet diesen Schritt vor.

„Die Unternehmen in Deutschland stehen trotz einer allmählichen Entspannung der globalen Supply Chains im Vergleich zu den letzten Jahren auch im Frühjahr 2023 weiterhin unter Druck“, stellt die Studie fest. Nach der leichten Entspannung bei den Lieferengpässen sorgen nun die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise für neue Herausforderungen. So beklagt derzeit wieder mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Befragten eine Beeinträchtigung ihrer Supply Chains und fast jeder Zweite (46 Prozent) befürchtet sogar ein steigendes Risiko durch Ausfälle.

Risikoresiliente Planung über Unternehmensgrenzen hinweg

Aus den beiden Studien ergeben sich drei Trends für das Jahr 2023, auf die sich Unternehmen jetzt einstellen sollten:

  1. Die befürchtete De-Globalisierung der Weltwirtschaft scheint nicht stattzufinden und auch einen Rückzug in die eigene Region zur Risikominimierung gibt es nur in Teilbereichen.
  2. Die weltweiten Lieferketten zeigen sich bisher als recht stabil und viele Unternehmen haben rechtzeitig auf Strategien zur Erhöhung ihrer Resilienz umgestellt und geeignete Maßnahmen ergriffen.
  3. Trotzdem kann sich die Wirtschaft auf diesem Erfolg nicht ausruhen, weil die Zeiten auch in Zukunft unruhig bleiben und immer wieder neue Herausforderungen entstehen. Der Begriff „Permakrise“ oder „Polykrise“ beschreibt diesen Zustand der neuen Normalität sehr treffend.

Es bleibt also dabei, dass Unternehmen weiter ganzheitliche entwickeln und umsetzen müssen. SCM-Verantwortliche stehen vor der Aufgabe einer besseren Synchronisierung und Überwachung der Rohstoff- und Warenströme über Unternehmensgrenzen hinweg und dem schnelleren Identifizieren von möglichen Risiken. Dabei helfen , die mit ausgefeilten Prognosealgorithmen, maschinellem Lernen und der Analyse von Zeitreihen eine Simulation verschiedener Szenarien und den Vergleich von Planungs-Alternativen ermöglichen.

Durch eine genauere Abstimmung von Bedarfs- und Angebotsplanung wird dabei proaktives Handeln zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit möglich. Das ist keine Theorie, sondern viele Unternehmen aller Branchen – vom globalen Konzern bis zum „Hidden Champion“ aus dem Mittelstand – haben bereits mit der Umsetzung entsprechende Lösungen begonnen. Von ihren Erfahrungen gilt es zu lernen.

Transparenz der Supply Chains von Anfang bis Ende erhöhen

So will die Volkswagen Group mit dem Konzernprogramm ONE Log in den nächsten Jahren an 120 Standorten weltweit eine mehrstufige Prozess- und IT-Landschaft für die Logistik der Zukunft aufbauen und die Resilienz der Supply Chains erhöhen. In einem Zusammenschluss zwischen Volkswagen PKW, Volkswagen Komponenten, Audi und Skoda entstehen logistische Standardprozesse und ein neues Template auf Basis von , das in alle Werke ausgerollt wird. Die Lieferketten sollen in Zukunft bedarfsgesteuert, reaktionsfähig, schnell und flexibel, automatisiert, Ausnahmen-basiert, integriert und transparent mit Echtzeit-Verarbeitung gestaltet werden.

Bei der Behr-Hella Thermocontrol GmbH (BHTC) steht aktuell insbesondere die Erhöhung der Lieferkettentransparenz im Mittelpunkt. Das 1999 gegründete Unternehmen ist Weltmarktführer für Klimaregelungen und Human-Machine-Interface-Systemlösungen für die Fahrzeugindustrie. Von der Aufschlüsselung der externen Marktdaten bis zur Reaktion auf eingehende Abrufe der Hersteller – der durchgängige Planungsprozess eines Automobilzulieferers muss einen Horizont von bis zu fünf Jahren abdecken. Deshalb ist ein integrierter End-to-End-Supply-Chain-Planungsansatz von entscheidender Bedeutung, um alle Chancen zu nutzen.

Die Schunk Group ist ein international agierender Technologiekonzern mit mehr als 8.000 Beschäftigten in 29 Ländern. Der „Hidden Champion“, ohne dessen Produkte weder ICE-Züge fahren noch Handys bei einem Anruf vibrieren würden, bietet ein breites Produkt- und Leistungsspektrum aus den Bereichen Kohlenstofftechnik und Keramik, Umweltsimulation und Klimatechnik, Sintermetall und Ultraschallschweißen. In seinem One ERP+ Programm arbeitet das Unternehmen mit Hauptsitz im mittelhessischen Heuchelheim an einer modernisierten und standardisierten Prozesslandschaft mit einer und der Möglichkeit, Veränderungen in der Supply Chain frühzeitig zu simulieren und die Szenarien hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken zu optimieren.

Mit Prognosen und Simulationen besser planen

Die hat auf die Unsicherheit und Volatilität in den Lieferketten mit erweiterten Planungs-Funktionen und einer besseren Abstimmung der Bedarfs- und Angebotsplanung reagiert. Das traditionsreiche Familienunternehmen für die Herstellung und den Handel mit Wohn- und Büromöbeln schafft so höhere Transparenz und Stabilität über die gesamte Supply Chain hinweg. Unter anderem setzt der Schweizer Designmöbelproduzent mit seiner Zentrale in Birsfelden bei Basel und Werken in Deutschland, Japan und Ungarn auf Lösungen für sowie für die .

, einer der weltweit führenden Pflanzenzüchter und Saatguthersteller, ist seit über 165 Jahren im Geschäft. Wenn es um die Produktivität von Nutzpflanzen geht, kommt es vor allem auf eine strategische Planung an. KWS blickt deshalb immer mindestens zehn Jahre in die Zukunft, um sicherzustellen, dass sie das Saatgut entwickelt, das den künftigen Anforderungen von Verbrauchern, Landwirten, Biokraftstoffproduzenten und dem sich verändernden Klima in über 80 Ländern rund um den Erdball gerecht wird und mit minimalen Ressourcen den maximalen Ertrag erzielt. Um „die Zukunft zu säen“, so das Motto des Unternehmens aus dem niedersächsischen Einbeck, begann der Traditionsbetrieb mit der digitalen Transformation und dem Einsatz von integrierte Cloud-Lösungen, um einen „Single Point of Truth“ für die Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen sicherzustellen.

Mit einem Netzwerk von mehr als 7.500 Beschäftigten und 5.200 Landwirten produziert die (DMK Group) eine Vielzahl von Produkten wie Milch, Eis, vegane Lebensmittel und Babynahrung. Um durch eine höhere Transparenz in den Supply Chains die eigenen Nachhaltigkeitsziele besser zu erreichen, die Lieferzeiten zu verkürzen, die Milchverwertung zu optimieren und die Überschussproduktion zu reduzieren, setzt das Unternehmen auf eine genauere Planung von Angebot und Nachfrage mit Hilfe von Prognose- und Simulationstools.

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Auf Nummer sicher statt Just-in-Time? /germany/2023/02/lieferkette-just-in-case-modell/ Mon, 27 Feb 2023 07:00:52 +0000 /germany/?p=164779 Der Trend scheint unaufhaltsam: Wie mehrere aktuelle von 51·çÁ÷unterstützte Studien in den USA und Großbritannien bestätigen, wollen bis zu 85 Prozent der Unternehmen spätestens...

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Der Trend scheint unaufhaltsam: Wie mehrere aktuelle von 51·çÁ÷unterstützte Studien in den USA und Großbritannien bestätigen, wollen bis zu 85 Prozent der Unternehmen spätestens 2023 vom bisherigen Just In Time-Ansatz (JIT) in ihren Lieferketten zu einem Just In Case-Modell (JIC) wechseln.

Für Deutschland bestätigt eine unter 5.000 Firmen diese Entwicklung ebenfalls. Sie ergab, dass immerhin mehr als 40 % der Industrieunternehmen ihre Beschaffung massiv umstellen wollen oder dies bereits getan haben. Die Maßnahmen reichen dabei von der Erhöhung der eigenen Lagerhaltung über eine Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern bis zur besseren Überwachung bestehender Wertschöpfungsketten.

„Angesichts der Häufung von Lieferausfällen wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Lagerhaltung erkennbar neu bewertet und es findet damit zumindest teilweise eine Abkehr von den Prinzipien der Just-in-time-Produktion statt“, stellt die Studie fest.

Was ist Just-in-Case-Bestandsmanagement?

Beim JIT-Lieferkettenmodell („gerade zur rechten Zeit“) bestellen die Unternehmen Lagerartikel nur bei Bedarf und führen nur minimale Bestände, um so die hohen Lagerhaltungskosten zu senken. Auf Grund der zunehmenden Herausforderungen in den weltweiten Supply Chains – angefangen vom Brexit und dem globalen Chip-Mangel, über die globale COVID-19-Pandemie und Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen bis hin zum Krieg in der Ukraine – wird diese auf Kosteneffizienz fokussierte Strategie in allen Branchen immer häufiger in Frage gestellt.

Das Just-in-Case-Bestandsmanagement („Für den Fall der Fälle“) reagiert auf die zunehmenden Nachfrageschwankungen und Probleme mit der Warenverfügbarkeit mit einer Erhöhung der Lagerbestände, um so das Risiko von Engpässen bei der Belieferung der Kundschaft zu vermeiden oder zumindest abzumildern. Resiliente Lieferketten und das JIC-Modell basieren auf einem diversifizierten Beschaffungsnetzwerk, das auf alle möglichen Eventualitäten gerüstet ist und auch Unterbrechungen durch Sicherheitsbestände überbrücken und so die Lieferfähigkeit bewahren kann.

„Die Lieferketten müssen heute in der Lage sein, Störungen zu absorbieren, sich an diese anzupassen und sich von ihnen zu erholen, wann und wo immer sie auftreten. Verbesserte dynamische Einblicke, Risikoerkennung und Lösungen zur Risikominderung befähigen Unternehmen, mit plötzlichen Veränderungen in der Supply Chain besser umzugehen“, nennt die Accenture-Studie „“ als das Ziel dieser Strategie.

Wie lässt sich Just-in-Case in der Praxis umsetzen?

Beim Just-in-Case-Bestandsmanagement sollte es nicht darum gehen, so viel wie möglich auf Lager zu haben. Sondern sein Ziel ist es, das optimale Gleichgewicht zwischen der Deckung der Nachfrage und der Vermeidung unnötiger Investitionen in den Lagerbestand zu finden. Deshalb sind möglichst genaue Bedarfsprognosen die Basis für ein erfolgreiches JIC-Konzept.

Dazu gibt es eine Reihe von SAP-Lösungen, die bei der Umstellung von einer bedarfssynchronen JIT-Produktion auf eine nachfragegesteuerte JIC-Strategie hilfreich sein können. So ermöglichen von Künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Prognoseverfahren, Planungsalgorithmen und für Absatz, Produktion, Distribution und Beschaffung eine gezielte Bestandsoptimierung und stellen so die Lieferbereitschaft über das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk sicher. Außerdem

  • unterstützen wir mit unseren Unternehmen bei der Überarbeitung und Anpassung ihrer Supply Chain Policy und von aktuellen Lieferkettenrichtlinien – auch vor dem Hintergrund des neuen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das am 1. Januar 2023 in Kraft tritt.
  • sorgt eine intelligente dafür, dass Unternehmen jederzeit bedarfsgerecht mit Material versorgt werden. Sie basiert auf Verkaufsprognosen, Produktionsplänen und Bestellungen und automatisiert die Hintergrundprozesse. Für komplexe Produkte und größere Produktionsmengen sind umfassende Berechnungen erforderlich, die durch den KI-Einsatz optimiert werden können.
  • ist ein robustes für jedes Unternehmen mit Lagerbeständen unerlässlich und bietet Echtzeiteinblicke in den gesamten Bestand eines Unternehmens, sowohl in den Lagern als auch auf dem Transportweg. Ein digitales Warehouse-Management-System (WMS) übernimmt die Verfolgung von Ein- und Ausgängen, die Überwachung der Bestände und die Optimierung von Lagerplatz und -kosten. Außerdem beinhaltet es auch Tools für Kommissionierungs- und Verpackungsprozesse, Ressourcenauslastung, Analysen und vieles mehr.
  • helfen zur Steuerung und Terminierung der Abläufe im Fertigungsbereich Unternehmen dabei, die richtige Balance zwischen Angebot und Nachfrage zu finden. Denn damit lassen sich Produktionspläne erstellen und verwalten, einschließlich der Überwachung von Fertigungsaufträgen und der Optimierung von Ressourcen und Kapazitäten.
  • verbessern unsere agilen Lösungen für das (SCM) die Transparenz der Lieferantenbeziehungen und Logistikprozesse, inklusive der Überwachung von Zuliefererleistungen und der Optimierung von Lieferketten. Um auf dem heutigen Markt Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen, muss moderne SCM-Software in der Lage sein, alle in der gesamten Wertschöpfungskette erzeugten und erfassten Daten zu sammeln und schnell auszuwerten.

JIT und JIC clever miteinander kombinieren

Produzieren ohne Lagerhaltung, aber mit pünktlichen Lieferungen – Just-in-Time – rund um den Globus, war bisher in fast allen Branchen der Kern der weltweiten Arbeitsteilung. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass dieses Modell nicht mehr so funktioniert. Doch beim Umstieg auf einen Just-in-Case-Ansatz mit erhöhter Lagerhaltung und einem diversifizierten Liefernetzwerk reichen alte Rezepte nicht mehr aus.

Und es gibt auch kein striktes Entweder-Oder. Sondern es gilt, JIT und JIC clever miteinander zu kombinieren. Etwa indem die Sicherheit des Just-in-Case-Bestands mit dem Kapitalmanagement des Just-in-Time-Modells verbunden wird. Das steigert die Effizienz der Bestandsverwaltung und erhöht gleichzeitig die Flexibilität, um mit Störungen besser umzugehen.

Insgesamt kann die Verwendung unserer Softwarelösungen dabei helfen, Lagerbestände und Produktionspläne optimal zu verwalten und die Supply Chain risikoresistenter zu machen. So wird sichergestellt, dass jederzeit genügend Nachschub zur Verfügung steht, um eine unvorhergesehene Nachfrage oder Engpässe in der Produktion abzufedern und Risiken besser zu kontrollieren.

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AdBlue-Knappheit könnte Lkw-Transport zum Stillstand bringen /germany/2022/12/adblue-knappheit-lkw-transport/ Thu, 15 Dec 2022 07:00:05 +0000 /germany/?p=163327 Die meisten Menschen wissen vielleicht nicht genau, was es mit AdBlue auf sich hat. Dieselfahrzeuge brauchen die Flüssigkeit, um Stickoxide aus dem Abgas zu entfernen....

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Die meisten Menschen wissen vielleicht nicht genau, was es mit AdBlue auf sich hat. Dieselfahrzeuge brauchen die Flüssigkeit, um Stickoxide aus dem Abgas zu entfernen. Bald könnte der Stoff jedoch Schlagzeilen machen. Denn ein Mangel an AdBlue könnte Lieferketten zum Stillstand bringen und einen unerwünschten Schmetterlingseffekt auslösen, so dass schon kleinste Veränderungen dazu führen können, dass eine Vorhersagbarkeit über die weitere Entwicklung eines Systems nicht möglich ist.

Seit September 2015 dürfen alle in Europa verkauften Neufahrzeuge nicht mehr ohne AdBlue fahren. Und laut der hat der Absatz von gewerblichen Dieselkraftfahrzeugen in der Europäischen Union zugenommen und macht inzwischen 95,8ÌýProzent des Marktes aus (96,5ÌýProzent im JahrÌý2020).

Leider zwingen die astronomischen Energiepreise immer mehr Hersteller dazu, die Produktion von AdBlue einzustellen, sodass sich das Angebot verknappt hat. , hat beispielsweise die deutsche SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH vor Kurzem die Produktion gestoppt, um weitere Verluste zu vermeiden, und verkauft aktuell ihre AdBlue-Restbestände.Ìý„Wir lassen die Bestände auslaufen. Wir leeren unsere Vorräte, weil wir nicht mehr produzieren“, sagte ein Sprecher von SKW Piesteritz.

Die Folgen sind gravierend und könnten den Logistiksektor sehr schwer treffen – neben vielen anderen Branchen in der Lieferkette. Ohne AdBlue stehen die meisten Lkws still. Produkte können somit nicht an Läden ausgeliefert werden, und Supermarktregale bleiben leer.ÌýUnd wenn Lastwagen nicht mehr fahren, bricht alles zusammen, und die gesamte Wirtschaft ist komplett ausgebremst.ÌýWenn stattdessen Lkws ohne AdBlue fahren, müssten die europäischen Emissionsnormen vorübergehend geändert werden. Dies würde aber die Umwelt stark belasten.

Optimierung der Routenplanung

Wenn ein wichtiger Stoff (in diesem Fall AdBlue) knapp ist, ist es wichtig, seinen Verbrauch zu optimieren. Denn je weniger Kilometer gefahren werden, desto weniger AdBlue wird verbraucht. Dies hat auch enorme Auswirkungen auf die Umwelt, denn Logistikprozesse sind einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen – und somit ein wichtiger Faktor für das Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele. Ziel ist es, Waren effizient und nachhaltig zu möglichst niedrigen Kosten zu verteilen und zu liefern.

Die Routenplanung bietet daher großes Potenzial für die Optimierung von , den AdBlue-Verbrauch und die in die Atmosphäre gelangten Emissionen. Moderne Technologien wie etwa einÌýÌýkönnen dazu beitragen, die Kilometer und CO2-Emissionen zu minimieren sowie Verbesserungsmöglichkeiten für Flotte oder Laderaum, die Steuerung von Zeitfenstern und die Optimierung von Be- und Entladeprozessen zu erkennen.ÌýSpeditionsaufträge können somit kombiniert werden, um die bestmögliche Route mit optimaler Nutzung des Laderaums zu erstellen. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Treibstoff.

Alternative Transportmittel

Auch wenn ein großer Teil des Warentransports auf der Straße stattfindet, sollte die Wahl des Transportmittels wegen der zunehmenden Knappheit von AdBlue gut durchdacht werden.ÌýDer Schienenverkehr ist eine der umweltfreundlichsten und wirtschaftlichsten Verkehrsmittel, vor allem für große Mengen von Gütern. Die Waren werden nicht nur schnell, sondern auch kostengünstig transportiert. Und in Kombination mit anderen Verkehrsträgern sind fast alle Ziele im In- und Ausland erreichbar.

Dies gilt auch für den Transport per Schiff. Dieser Verkehrsträger ist jedoch stark vom Wetter abhängig. Hier gab es beispielsweise in diesem Jahr Probleme, als aufgrund des Niedrigwassers im Rhein keine Waren transportiert werden konnten.

Daher sollte die Entscheidung für einen bestimmten Verkehrsträger oder eine Kombination aus verschiedenen Verkehrsträgern von der Art und Menge der Waren sowie der Transportgeschwindigkeit, dem Ursprung und dem Ziel der Waren abhängig sein. Im Hinblick auf den Kundenservice und den Umweltschutz gewinnt dies immer mehr an Bedeutung.

Alternative Energiequellen

Um die Verwendung von AdBlue zu vermeiden, müssen alternative Antriebsoptionen gefunden werden. Die Verwendung von Flüssiggas (LPG) wäre eine Option. Es ist geruchslos, korrosionsbeständig und ungiftig. LPG eignet sich besonders für den Ferntransport, beispielsweise per LKW.ÌýEine weitere Möglichkeit besteht darin, von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, da diese kein Benzin brauchen und daher keine CO2-Emissionen verursachen.

Darüber hinaus ist es auch möglich, klimafreundlichen Wasserstoff, einen Rohstoff für künftiges Flugbenzin oder Schiffsdiesel, zu verwenden.ÌýDamit der Umstieg von Dieselmotoren zu alternativen, umweltfreundlicheren Optionen gelingt, sollten Logistikunternehmen eine Führungsrolle bei der Erprobung und Perfektionierung neuer Technologien und Transportmittel übernehmen. Die Zukunft des Güterverkehrs auf der Straße ist mit Sicherheit elektrisch. Und der Mangel an AdBlue zeigt, dass eine kleine, aber empfindliche Störung in der Lieferkette erhebliche Folgen haben kann.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Risiken in der Lieferkette minimieren und Chancen durch widerstandsfähige, nachhaltige und kundenorientierte Lieferketten maximieren können. Laden Sie dazu den neuesten herunter.

Übrigens, bei der virtuellen 51·çÁ÷NOW Germany am 9. Februar 2023 dreht sich in einer eigenen Gesprächsrunde alles um das Thema Risikoresistente Lieferketten. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz:

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Unternehmen für Lieferketten von morgen rüsten /germany/2022/12/lieferketten/ Fri, 09 Dec 2022 07:00:01 +0000 /germany/?p=162919 Lockdowns, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und Mitarbeitende in Quarantäne – der weltweite Handel hat in den letzten zweieinhalb Jahren schwerwiegende Umwälzungen erlebt, was sich natürlich...

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Lockdowns, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und Mitarbeitende in Quarantäne – der weltweite Handel hat in den letzten zweieinhalb Jahren schwerwiegende Umwälzungen erlebt, was sich natürlich auf die Lieferketten dieser Welt auswirkt.

Mit den Gründen dafür sind wir dank täglicher Schlagzeilen über das Weltgeschehen nur allzu vertraut: Während dieÌýCoronapandemieÌýin einem Teil der Welt abklingt, scheint sie sich anderorts wieder zuzuspitzen. Russlands Einmarsch in der Ukraine hat die Exporte aus beiden Ländern, darunter wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse, erheblich eingeschränkt.

Auch der Klimawandel, der die Energiepolitik vieler Länder bestimmt, beeinflusst unser aller Leben. Und Hersteller von Elektrofahrzeugen stehen vor dem Problem, dass ihre Bezugsquellen für Lithium und andere Batteriemetalle bald erschöpft sind und sie sich nach neuen Quellen umschauen müssen, etwa in AfrikaÌý³Ü²Ô»åÌýLateinamerika.

Gleichzeitig hat die anhaltende Knappheit bei Mikrochips für in den Lieferketten der Automobilbranche geführt. Es stehen nicht mehr schlanke Fertigungsmethoden zur Reduzierung der Kosten im Vordergrund, sondern alternative Beschaffungsmöglichkeiten, um den Absatz zu sichern. Auch der Einzelhandel hat fortwährend mit unbeständigen Bedingungen zu kämpfen. Krieg und Inflation haben unterdessen die Energiemärkte aus den Fugen gebracht.

Deutschland beispielsweise steht vor dem Dilemma, seine Abhängigkeit von Erdgasimporten verringern zu müssen. Doch dieÌýÌýsind stark vom Angebot abhängig. Afrikanische LänderÌýsuchen unterdessen nach neuen Importmöglichkeiten für den Weizen, der normalerweise aus Russland und der Ukraine geliefert wird. Und Hersteller von Elektroautos benötigen neue Quellen für Eisenerz, um es für die Produktion von Stromspeichern abzubauen oder zu recyclen.

Der ¹ó²¹³¦³ó°ì°ùä´Ú³Ù±ð³¾²¹²Ô²µ±ð±ô als ein ausschlaggebender FaktorÌý

Doch beim Trend zur Regionalisierung der Lieferketten geht es um mehr als nur Rohstoffe. Die Verfügbarkeit von Fachkräften kann ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Neugestaltung von Lieferketten und Logistikmodellen spielen. Cloudbasierte Lösungen zur Verwaltung externer Mitarbeitender können Unterstützung bieten, wenn Arbeitskräfte in Fabriken, Häfen und Speditionen aufgrund von Quarantäne, Lockdowns oder anderen Problemen ausfallen.

Auch wenn die Pandemie in vielen Regionen auf dem Rückzug ist, unterliegt der Arbeitsmarkt nach wie vor hohen Schwankungen. Transparenz in allen Aspekten der Lieferkette, von Rohstoffen bis hin zur Belegschaft und allem dazwischen, ist für Führungskräfte weiterhin ein entscheidender Faktor, um stabilere Lieferketten mit einem größeren Fokus auf Regionalität zu schaffen.

Von globalen zu regionalen Lieferketten

Aktuell findet eine schrittweise Umstellung von globalen Lieferketten auf regionale Lieferketten statt. Dabei gewinnen Konzepte wie „“ – die Verlagerung von betrieblichen Prozessen ins nahe Ausland – und „“ – verstärkter Handel mit politisch befreundeten Staaten – zunehmend an Bedeutung. Deshalb benötigen Unternehmen und ihre Handelspartner einen ganzheitlichen Überblick und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, die ihnen nur in digitalen Netzwerken zur Verfügung stehen. Die °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù ihres Betriebsmodells zeigt auf, in welchem Maße Unternehmen und ihre Handelspartner in der Lage sind, gemeinsam zu planen und zu handeln, um auf Änderungen von Angebot und Nachfrage zu reagieren.

SAP-Lösungen für agilere Lieferketten

Um Stabilität und Transparenz zu fördern, hat die 51·çÁ÷im vergangenen Jahr das weltweit größte ³Ò±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù²õ²Ô±ð³Ù³ú·É±ð°ù°ì ins Leben gerufen, das Beschaffung, Lieferketten, Logistik und Anlagenmanagement in einem einheitlichen, intelligenten Netzwerk zusammenbringt. Damit möchten wir unseren Kunden dabei helfen, sich souverän an Marktveränderungen anzupassen und ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen.

Mit können Handelspartner die Prozesseffizienz und Versorgungssicherung verbessern und die Einhaltung von Geschäftsprozessen und gesetzlichen Vorschriften gewährleisten, indem sie für mehr Übersicht bei allen betrieblichen Abläufen sorgen.

ermöglicht es Unternehmen, mehr Transparenz in der Lieferkette zu schaffen – durch planungsgesteuerte Automatisierung und die Optimierung von Kapazität und Bestand.

Mithilfe von können Unternehmen mit Verladern und Spediteuren zusammenarbeiten und Informationen austauschen. Zudem können sie die gesamte Lieferkette überblicken, indem sie Logistikprozesse optimieren, und so die Liefertermintreue verbessern und Risiken durch Drittanbieter mindern.

ermöglicht es Anlageneigentümern, Betreibern und Dienstleistern, die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch mithilfe einer einzigen, konsistenten Version ihrer Anlagenstammdaten zu verbessern. So lassen sich Prozesse bei der Anlagenwartung optimieren und Kosten senken.

Der Bedarf als neue Nachfrage

Wenn Unternehmen von globalen zu regionalen Lieferketten übergehen, steigt der Bedarf an vorausschauenden Analysen und Transparenz über integrierte und vernetzte Betriebsprozesse hinweg. Grund dafür ist, dass mit der zunehmenden Regionalisierung der Lieferketten die Zahl der Beschaffungsmöglichkeiten abnimmt. Damit löst der Bedarf die Nachfrage als wichtigsten Faktor ab – sowohl bei Entscheidungen zur Beschaffung als auch bei der Steuerung der Logistikabläufe beim Handel zwischen Unternehmen.

Durch die Verknüpfung der operativen Prozesse von Handelspartnern sorgen cloudbasierte Netzwerke nicht nur für mehr Transparenz, sondern erweitern auch integrierte Funktionen für Planung und Ausführung. Wenn Käufer, Lieferanten und Logistikanbieter genaue Bestandsprognosen und Geschäftsprozessdaten in Echtzeit miteinander austauschen, können sieÌýMehrwert für alle Beteiligten schaffenÌýund auf sichere und vorausschauende Weise planen.

Weitere Informationen über das 51·çÁ÷Business Network und darüber, wie wir für Stabilität und Transparenz für große und kleine Unternehmen sorgen, finden Sie unterÌý.

Übrigens, bei der virtuellen 51·çÁ÷NOW Germany am 9. Februar 2023 dreht sich in einer eigenen Gesprächsrunde alles um das Thema Risikoresistente Lieferketten. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz:


Paige Cox ist Senior Vice President, Chief Product Officer und Head of 51·çÁ÷Business Network.

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#38 Die Supply Chain resilienter machen /germany/2022/11/podcast-38-die-supply-chain-resilienter-machen/ Tue, 15 Nov 2022 07:00:45 +0000 Digitale Transformation vom Lager bis zur Lieferung sorgt dafür, dass Supply Chains resilienter werden. In unserer Welt voller Krisen laufen Lieferketten schon lange nicht mehr...

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Digitale Transformation vom Lager bis zur Lieferung sorgt dafür, dass Supply Chains resilienter werden.

In unserer Welt voller Krisen laufen Lieferketten schon lange nicht mehr rund. Gleichzeitig wollen Unternehmen nachhaltiger werden, und Endkunden haben immer anspruchsvollere Bedürfnisse.
Die Transformation der Lieferkette kann die Herausforderungen in all diesen Bereichen abmildern. Mehr °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù ist das Ziel: Zum Beispiel mit besser auf Unerwartetes vorbereitet sein und alternative Lösungen parat halten.

Im 51·çÁ÷News Podcast geht Manuel Flubacher, zuständig für das Business Development im Bereich Logistik für Mittel- und Osteruropa bei SAP, auf einzelne Stationen der Supply Chain und ihre Probleme ein und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.

Claus Kruesken im Gespräch mit Manuel Flubacher, SAP.
Claus Kruesken (links) im Gespräch mit Manuel Flubacher, SAP.

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Podcast: Sorgenkind Lieferkette – So wird sie resilienter /germany/2022/11/podcast-resilientere-lieferkette/ Tue, 15 Nov 2022 07:00:34 +0000 /germany/?p=163349 Ein Schiff blockiert den Suez-Kanal. Es mangelt an LKW-Fahrern. Rigide Corona-Maßnahmen legen chinesische Fabriken still. Wo immer man hinsieht: Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, ihre...

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Ein Schiff blockiert den Suez-Kanal. Es mangelt an LKW-Fahrern. Rigide Corona-Maßnahmen legen chinesische Fabriken still. Wo immer man hinsieht: Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, ihre Rohstoffe und Waren pünktlich geliefert zu bekommen. Wie können sie es schaffen, ihre Lieferkette widerstandsfähiger zu machen?

Manuel Flubacher, zuständig für Business Development im Bereich Logistik für Mittel- und Osteruropa bei SAP, kennt die Sorgen und Nöte der Unternehmen in einer sich rasch verändernden Welt: „Der Handel ist heute viel schneller. Da geht es nicht um 15 Minuten. Es sind Sekunden, die Vorteile bringen. Es geht also darum, nicht den Anschluss zu verlieren.“

  • Was macht eine resiliente Lieferkette aus?
  • Wie müssen sich Lager verändern?
  • Wie kann der Transport von Waren nachhaltiger gestaltet werden?
  • Welche Rolle spielen dabei neue Technologien wie Machine Learning, künstliche Intelligenz oder Predictive Analytics?
  • Wie gehen Unternehmen wie Paulaner oder der FC Bayern München diese Herausforderungen an?

Im 51·çÁ÷News Podcast geht Manuel Flubacher auf all diese Fragen ein und zeigt Lösungsansätze für die einzelnen Stationen der Lieferkette.

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Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Warum Sorgfaltspflicht kein Grund zur Panik ist /germany/2022/08/lieferkettensorgfaltspflichtengesetz-lieferkettengesetz-sorgfaltspflicht-ist-wichtig/ Tue, 23 Aug 2022 06:00:13 +0000 /germany/?p=162324 Das LkSG soll die Lieferkettentransparenz erhöhen, Menschenrechte und Umweltschutz stärken. Bei Verstößen drohen drastische Bußgelder. Wir sagen, welche Unternehmen es betrifft, wie sie damit verbundene...

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Das LkSG soll die Lieferkettentransparenz erhöhen, Menschenrechte und Umweltschutz stärken. Bei Verstößen drohen drastische Bußgelder. Wir sagen, welche Unternehmen es betrifft, wie sie damit verbundene Risiken senken – und warum das LkSG auch eine Chance ist.

Rund 80 Prozent der in Deutschland ansässigen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten kommen ihren Sorgfaltspflichten in puncto Lieferketten bisher unzureichend nach. Das geht aus dem Abschlussbericht des „Monitorings zum Stand der Umsetzung der fünf Kernelemente des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte“ hervor, den die Bundesregierung im Oktober 2021 vorgelegt hat.

Mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, werden Unternehmen verpflichtet, Verantwortung für das Handeln aller Partner innerhalb ihrer Lieferkette zu übernehmen, also sowohl von Lieferanten der Vorprodukte als auch von all jenen, die die eigenen Erzeugnisse weiterverarbeiten oder -verkaufen.
Welche Unternehmen von dem Gesetz betroffen sind, welche Auswirkungen es konkret für sie hat, wie sie damit umgehen sollten, und welchen Beitrag 51·çÁ÷in diesem Zusammenhang leistet – diese und weitere Fragen beantworten wir im Folgenden.
Und wir sagen, warum das LkSG auch eine Chance ist.

Woran orientieren sich die im Lieferkettengesetz definierten Standards?

Die eingeforderten Sorgfaltspflichten orientieren sich an den ESG-Eckpfeilern Environment, Social, Governance, also Umweltschutz, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung und führen weltweit zu neuen gesetzlichen Regelungen. Zum Beispiel sind menschenrechtliche Sorgfaltspflichten Teil der zweiten Säule der UN-Leitprinzipien und in einigen Ländern durch entsprechende Gesetze bereits reguliert. Mit dem werden sie nun auch in Deutschland verpflichtend.
Das Gesetz soll die Transparenz erhöhen, Menschenrechte stärken und zugleich für Rechtssicherheit und fairen Wettbewerb sorgen. Bei Verstößen drohen Unternehmen drastische Bußgelder.

Welche Verstöße gegen Arbeitsschutz und Menschenrechte in der eigenen Lieferkette werden – zum Beispiel – nicht mehr geduldet?

  • Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Sklaverei,
  • Missachtung des Arbeitsschutzes,
  • Vorenthalten angemessener Löhne.

Welche Verstöße gegen Umweltstandards werden – zum Beispiel – nicht mehr geduldet?

  • Schädliche Verunreinigungen von Böden, Gewässern und Luft sowie schädliche Lärmemissionen und übermäßiger Wasserverbrauch,
  • Herstellung, Verwendung und Behandlung von Quecksilber (Minamata-Übereinkommen),
  • Produktion und Verwendung persistenter organischer Schadstoffe (Stockholmer Übereinkommen, POPs-Übereinkommen).

Welche Unternehmen sind vom Lieferkettengesetz für Deutschland betroffen?

Das LkSG betrifft alle in Deutschland ansässigen Unternehmen mit mehr als 3000 Beschäftigten ab Januar 2023. Ab dem 1. Januar 2024 wird dieser Schwellwert auf 1000 Mitarbeitende sinken. Indirekt kann das Gesetz allerdings auch kleinere Unternehmen betreffen – sofern sie Teil der Lieferkette von größeren sind.

Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen das Lieferkettengesetz?

Unternehmen, die von Verstößen erfahren und keine Abhilfemaßnahmen ergreifen, drohen Zwangsgelder von bis zu 50.000 Euro und Bußgelder in Höhe von bis zu zwei Prozent des Jahresumsatzes – wenn dieser mehr als 400 Millionen Euro beträgt.

Darüber besteht die Möglichkeit, Unternehmen bis zu drei Jahre lang von der Vergabe öffentlicher Aufträge auszuschließen. Zudem sind Unternehmen zu Auskünften und zur Herausgabe von Daten verpflichtet.

Warum ist das Lieferkettengesetz auch eine Chance?

Die beschriebenen Standards bestimmen mittlerweile den öffentlichen Diskurs, und Stakeholder fordern ihre Beachtung immer mehr ein. Deshalb verschieben sich auch auf den Finanzmärkten die Prioritäten sichtbar in Richtung nachhaltiger Investments.

Reputation ist also wichtiger denn je, und Reputationsverlust durch Verstöße gegen das Lieferkettengesetz unter Umständen kostspieliger als irgendwelche Bußgelder.
Deshalb liegt in der Beachtung der Regeln für die Unternehmen auch eine große Chance, bietet sie ihnen doch die Gelegenheit, sich vom Wettbewerb abzugrenzen, mit Vertrauenswürdigkeit und Resilienz zu punkten.

Ein europaweit geltendes Lieferkettengesetz ist ebenfalls bereits in Sicht. Es soll bis spätestens 2024 verabschiedet werden und sieht schärfere Regeln als das deutsche LkSG vor – etwa einen größeren Anwendungsbereich, Sorgfaltspflichten auch jenseits der unmittelbaren Lieferanten sowie eine zivilrechtliche Haftung.
Die Vorgaben des deutschen Gesetzes so schnell wie möglich umzusetzen ist also auch eine sinnvolle Vorbereitung auf die Zukunft.

Welchen Beitrag leistet 51·çÁ÷bei diesem Thema?

Die 51·çÁ÷hat Nachhaltigkeit schon vor einigen Jahren ins Zentrum ihrer Unternehmens- und Produktstrategie gestellt. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um eine LkSG-Lösung bereitzustellen, die Kunden aller Größen und Branchen helfen kann, effizienter und effektiver LkSG-konform zu arbeiten.

Die Lösung wird im Kontext unserer Risk Aware Procurement-Produktvision entworfen. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Werttreiber: Risikotransparenz im Kernprozess, vollständige Informationsbasis und digitale Kollaboration.

  • Kaum ein Unternehmen möchte Lieferanten beauftragen, die hohe Risiken eingehen. Deshalb stellen wir aktuelle Risikobewertungen von Lieferanten bei der Lieferantenauswahl im Beschaffungsprozess bereit.
  • Für ein vollständiges Risikoprofil über sämtliche unmittelbare Lieferanten arbeiten wir an der Auswertung zahlreicher interner und externer Datenquellen.
  • Einmal erkannt, müssen Risiken in enger Zusammenarbeit mit Lieferanten reduziert, sowie ihre Umsetzung sauber dokumentiert werden.

So setzt sich 51·çÁ÷für einen risikobewussten Beschaffungsprozess ein. Und dies kann ein erster Schritt sein auf dem Transformationspfad zu resilienten und nachhaltigen Wertschöpfungsnetzwerken.

Weitere Informationen zu LkSG-Lösungen der 51·çÁ÷finden Sie .

Kostenfreies Webinar zum Thema LkSG

Wenn Sie verstehen möchten, wie all das in der Praxis funktionieren kann, laden wir Sie herzlich zu unserem Webinar ein, in dem wir gemeinsam mit unserem Consulting Partner Apsolut den SAP-basierten LkSG-Lösungsansatz für Vorwerk teilen. Hören Sie sich die Aufzeichnung an.

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Materialrückverfolgbarkeit fördert Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie /germany/2022/05/automobilindustrie-materialrueckverfolgbarkeit-nachhaltigkeit/ Fri, 13 May 2022 06:00:51 +0000 /germany/?p=160878 Tiefgreifende Veränderungen, die durchÌýVirusvarianten, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und geopolitische Konflikte noch verschärft wurden, haben dazu geführt, dass Unternehmenslenker nach jeder Möglichkeit suchen, um ihre...

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Tiefgreifende Veränderungen, die durchÌýVirusvarianten, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und geopolitische Konflikte noch verschärft wurden, haben dazu geführt, dass Unternehmenslenker nach jeder Möglichkeit suchen, um ihre Geschäftsabläufe und die ihrer Handelspartner widerstandsfähiger zu machen.

Nur in wenigen Wirtschaftsbereichen sind die Risiken höher als in der Automobilindustrie, wo für die Produktion eines Autos im DurchschnittÌýÌývon Zulieferern aus der ganzen Welt beschafft werden müssen. Wenn auch nur eine wichtige Komponente, wie etwaÌýMikrochips für die Fahrzeugelektronik, knapp wird, laufen Autobauer Gefahr, ihre Versprechen gegenüber den Kunden nicht einhalten zu können.

Um dieser ±«²Ô²ú±ð²õ³Ùä²Ô»å¾±²µ°ì±ð¾±³Ù in der Industrie zu begegnen, haben sich Automobilhersteller in ganz Europa zusammengetan, um einen umfassenden Überblick über ihre vernetzten Prozesse zu erlangen. Im Rahmen einer Allianz, die unter dem NamenÌý 2021 ins Leben gerufen wurde, haben Dutzende von Herstellern, Zulieferern, Händlerverbänden und Anwendungsanbietern ein erfolgreiches digitales Ökosystem aufgebaut, um auf Basis von SAP- und anderen Technologien einen einheitlichen Standard für den sicheren Datenaustausch in der gesamten automobilen Wertschöpfungskette zu schaffen.

Transparenz cloudbasierter Netzwerke nutzen

Die beteiligten Unternehmen, zu denen unter anderemÌý,Ìý,Ìý,Ìý,Ìý ³Ü²Ô»åÌý zählen, wollen die Transparenz cloudbasierter Netzwerke dazu nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und besser in der Lage zu sein, einschneidende Veränderungen vorauszusehen und sich entsprechend darauf einzustellen. Aber die Allianz ist nicht nur für führende Marktteilnehmer gedacht. Die Digitalisierung kommt mittelständischen Unternehmen genauso zugute wie größeren Wettbewerbern. Denn die Allianz basiert auf einem offenen und skalierbaren Netzwerk. Schließlich sind die Daten, auf die Betriebe für ihre operative Entscheidungsfindung und gemeinschaftliche Innovationen angewiesen sind, unabhängig von der Größe des Unternehmens.

Über digitale Netzwerke können sie Angebot und Nachfrage in jeder Phase der Produktion messen. Aber was ist mit anderen wichtigen Kenngrößen? Da sich Unternehmen zunehmend Ziele in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und guter Unternehmensführung setzen, brauchen sie auch bei diesen Aspekten einen Einblick in Echtzeit. Das Kernszenario von Catena-X ist die Material- oder Teilerückverfolgbarkeit, die vomÌý unterstützt wird.

Materialrückverfolgung in der digitalen Logistikkette

Mit der Option für Materialrückverfolgung für das können Unternehmen Produkte und Komponenten verschiedener Beteiligter in einer Wertschöpfungskette zurückverfolgen – von der Beschaffung in unterschiedlichen vorgelagerten Stufen über die Fertigung bis zum Vertrieb. Die Option ermöglicht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit und Rückrufabwicklung, um die Produkthistorie von den Rohmaterialien bis zum Fertigprodukt zu erfassen und zu analysieren. Die Materialrückverfolgbarkeit wurde ursprünglich zusammen mit führenden Unternehmen der Lebensmittellieferkette entwickelt und erlaubt es ihnen, durch Verknüpfung der gesamten Lieferkette Transparenz und Nachhaltigkeit zu stärken.ÌýDie cloudbasierte Technologie fördert die Verantwortung, die für Rückrufe und Herkunftsanalysen erforderlich ist, und lässt sich bequem in die bestehende ERP-Lösung eines Unternehmens integrieren.

Das Gleiche gilt für die Automobilindustrie. Wenn mangelhafte Produkte durch ausführliche Fertigungsdaten ausfindig gemacht werden, kann die Zahl der Rückrufe drastisch reduziert werden. Autobauer und Autohäuser sind so in der Lage, beträchtliche Einsparungen zu erzielen und ihren Kunden unnötigen Ärger zu ersparen. Gleichzeitig können Unternehmen mit der Option für Materialrückverfolgung feststellen, ob ein Produkt oder Prozess bestimmte Vorgaben erfüllt. Werden zum Beispiel im Fertigungsbetrieb eines Fahrzeugs ökologisch nachhaltige Geschäftsverfahren berücksichtigt? Legt ein Kraftfahrzeughersteller oder Zulieferer bei seinen Einstellungs- und Vertragsbestimmungen Wert auf Vielfalt? Hält sich das Unternehmen in der gesamten Lieferkette an Arbeitsnormen, die Zwangsarbeit verbieten, so wie das in immer mehr ?

Wenn dezentralisierte Branchennetzwerke wie Catena-X durch das 51·çÁ÷Business Network und Materialrückverfolgbarkeit unterstützt werden, können sie in mehrstufigen Lieferketten ein einzigartiges Maß an Transparenz erreichen. Dies deckt nicht nur herkömmliche Kennzahlen zu Angebot und Nachfrage ab, sondern auch eine breite Palette sozialer Aspekte und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Unternehmen und ihre Handelspartner profitieren so langfristig von maximaler °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù, nachhaltigen Innovationen und gemeinsamen Wachstum. Das 51·çÁ÷Business Network schafft mit seinen die Voraussetzungen für die Unterstützung offener Branchennetzwerke der Zukunft und die Interoperabilität mit ihnen. Die Anbindung an das 51·çÁ÷Business Network ermöglicht Unternehmen den Handel mit Betrieben jeder Größe und bietet ihnen mehr Transparenz, sei es für Einkaufs-, Logistik- oder branchenspezifische Szenarien.


Paige Cox ist Senior Vice President, Chief Product Officer und Leiterin des 51·çÁ÷Business Network.

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Procurement: Mit diesen Stellschrauben stabilisieren Sie Ihre Lieferkette /germany/2022/02/konsumgueterindustrie-procurement-supply-chain-lieferkette/ Wed, 16 Feb 2022 07:00:49 +0000 /germany/?p=159896 Das aktuelle Chaos in den globalen Lieferketten behindert die Produktion in der gesamten Konsumgüterindustrie, wie das Beispiel der Textilbranche zeigt. Ohne die Digitalisierung der Einkaufswege...

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Das aktuelle Chaos in den globalen Lieferketten behindert die Produktion in der gesamten Konsumgüterindustrie, wie das Beispiel der Textilbranche zeigt. Ohne die Digitalisierung der Einkaufswege können Firmen ihren Verpflichtungen Kunden gegenüber kaum noch zuverlässig nachkommen.

Jeans kaputt? Wer nicht gerade auf Trash-Design (bei dem Löcher ein Stilelement sind) steht, sucht für gewöhnlich nach schnellem Ersatz für das zerrissene Beinkleid. In jedem kleineren Ort gibt es Jeans- oder andere Bekleidungsgeschäfte, in denen Denim-Ware ganze Regale füllt. Zumindest ist dies die Erwartung der Kundinnen und Kunden. Doch wer heute nach einem bestimmten Modell oder nach einer bevorzugten Farbe Ausschau hält, sucht womöglich vergebens. Die Auswahl in Textil-, Schuh- und Lederwarengeschäften ist derzeit begrenzt, weil ein Teil der Herbst- und Wintermode 2021 fehlte, wie der bekannt gab.

Erste Sortimentslücken im Sportbereich bereits in der Vorweihnachtszeit

Besonders dramatisch stellt sich die Lage in der Sportbranche dar, die einerseits einen kräftigen Nachholeffekt nach den monatelangen, coronabedingten Schließungen verzeichnet. Zum anderen hat die Lust der Menschen an Freizeitaktivitäten außer Haus seit Beginn der Pandemie enorm zugenommen. Bestimmte Bereiche wie Outdoor-Sportarten erleben einen regelrechten Boom wie das feststellt. Laut dem Magazin haben sich insbesondere am Markt für Outdoor-Schuhe bereits vor Weihnachten 2021 erste Sortimentslücken aufgetan – mit der Folge, dass Endkunden nun monatelang auf ihr Wunschmodell warten müssen.

Gesamte Konsumgüterindustrie ist betroffen

Die Entwicklung trifft keineswegs allein die Textilbranche. Sie lässt sich in Art und Umfang in allen Segmenten der Konsumgüterbranche beobachten. So können deutsche Autobauer wie Audi oder Daimler aufgrund eines teilweise Neuwagen nicht wie vom Endkunden bestellt ausliefern. Seit dem Herbst erscheinen auch Bücher in abgespeckter Form: Viele oder Sonderfarben, weil beides nur schwer erhältlich ist und lange Lieferzeiten drohen.

Gründe für das Lieferketten-Chaos nicht nur pandemie-bedingt

Überall dasselbe Bild: Händler erhalten über ihre Zulieferer die Ware nicht, die zum Weiterverkauf bestimmt ist oder Hersteller erhalten wichtige Vorprodukte nicht, die sie zur Fertigung eines Endproduktes benötigen. Geschuldet ist dies den aktuellen Verwerfungen in der globalen Lieferkette von Rohstoffen beziehungsweise Vorprodukten. Hier seien nur einige der Hauptstörfaktoren genannt:

  • Die pandemiebedingte Schließung von Fabriken in aller Welt führte zu Produktionsausfällen.
  • Auch die pandemiebedingte Schließung von Häfen vor allem in Asien – zum Beispiel eines Terminals in Chinas zweitgrößtem Hafen Ningbo im August 2021 – führt zu einem Rückstau an Waren und Materialien.
  • Zufallsereignisse, wie die Blockade des Suez Kanals aufgrund eines Unfalls des Container-Schiffes „Ever Given“, verschlimmern die Lage.
  • Politische Entscheidungen wie der Brexit verschärfen die Situation weiter: So importiert die deutsche Tierfuttermittelbranche einen hohen Anteil ihrer Rohstoffe aus England, was seit dem Austritt der Vereinigten Königreiches aus der EU mit mehr Aufwand und Kosten verbunden ist.
  • Schiffscontainer erreichen ihre Destinationen verspätet oder gar nicht und befinden sich deshalb zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Sie werden zur knappen Ware, die Verschiffungsdauer steigt, die .
  • Langfristig steigen die Energiepreise im Transportbereich. Fuhrunternehmen bündeln in der Folge Transporte verstärkt.

Die Folgen der weltweiten Logistikprobleme für die Konsumgüterindustrie und die Textilindustrie im Speziellen sind gravierend. Zahlreiche Modeketten wie H&M oder Asos sowie Hersteller von Sportbekleidung wie Nike informierten bereits im Herbst vergangenen Jahres über ihre Lieferengpässe. Die Textilunternehmen rechnen erst ab der zweiten Jahreshälfte mit einer Besserung. Doch Tamara Braun, Chief Customer Officer IS&BN für die Region MEE bei SAP, warnt vor zu viel Optimismus: „Im Nachgang der Corona-Krise zeichnet sich bereits der nächste Engpass aufgrund der steigenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten ab“, erklärt die SAP-Expertin. „Die Kosmetikindustrie beispielsweise überlegt bereits heute, woher sie biozertifiziertes Palmöl beziehen kann. Und Unternehmen aller Branchen prüfen ihre Lieferketten zunehmend genauer im Hinblick auf den CO2-Ausstoß, den sie verursachen.“

Ökobilanz von Rohstoffen spielt eine immer wichtigere Rolle

Getrieben wird das Thema Nachhaltigkeit sowohl durch die öffentliche Diskussion um den Klimawandel als auch durch konkrete gesetzliche Vorgaben wie das Pariser Klimaabkommen. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel von Davos sind Unternehmen selbst eine Reihe Selbstverpflichtungen eingegangen. Viele Firmen forcieren das Thema: So will bis 2050 den gesamten Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt haben, den der Software-Konzern seit 1975 emittiert hat.

Doch nicht allein der Klimaschutz entfaltet Rückwirkungen auf die weltweiten Lieferketten. Weitere Regularien wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sorgen dafür, dass Unternehmen etablierte Lieferantenbeziehungen überprüfen (müssen), um soziale Ungerechtigkeiten und Missstände wie zum Beispiel Kinderarbeit in ihren Lieferketten zu eliminieren. Auch Veränderungen im Konsumverhalten bleiben nicht ohne Folgen für die Lieferketten: Im Trend liegen etwa die Individualisierung und Personalisierung von Produkten, vom Sweatshirt bis zur Küchenfront.

Keine zuverlässige Auslieferung ohne vertrauenswürdige Lieferanten

Das alles macht den Einkauf komplex wie nie. „Der weltweite Markt hat sich von einem Käufer- in einen Verkäufermarkt gewandelt“, erläutert Jan Grauthoff, Sales Director for Intelligent Spend Management bei SAP. „Viele Chief Procurement Officer fragen sich, wie sie unter den veränderten Bedingungen effizient und zu guten Konditionen einkaufen können.“ Und Tamara Braun ergänzt: „Der wichtigste Schritt, diese Probleme anzugehen, ist die .“ Ohne durchgängig digitale Procurement-Prozesse, ließen sich die vielen Faktoren, die für einen erfolgreichen Einkauf verantwortlich seien, nicht im Sinne einer optimalen Fertigung und Auslieferung koordinieren. „Das ist das Feedback, das ich von vielen CPOs erhalte: Beschaffungsorganisationen mit einer digitalen Roadmap können ihre Herausforderungen viel besser meistern als andere“, so die SAP-Expertin.

Jan Grauthoff empfiehlt Procurement-Verantwortlichen, vor allem an zwei Hebeln anzusetzen: Zum einen sei es erforderlich, ein durchdachtes zu betreiben. „Firmen brauchen eine Lösung, mit der sie ihre Lieferanten effizient und ganzheitlich verwalten können, vom Identifizieren neuer Lieferanten bis zum Abruf von Zertifikaten.“

Wirtschaftliche Verluste und Image-Schäden vermeiden

Zum anderen müssten Einkäufer in der Lage sein, die vielfältigen , die sich durch die schnell verändernden Herausforderungen in der Lieferkette ergeben, beim Einkauf wie auch in den Verpflichtungen den eigenen Kunden gegenüber, zu berücksichtigen: Wann ist ein bestimmtes Produkt wieder lieferfähig? Ist mit Verzögerungen bei der Verschiffung zu rechnen? Gibt es Alternativprodukte? Sind bestimmte Lieferanten in stark von Kinderarbeit betroffenen Regionen aktiv? Das Ziel sei, die Einkäufer bestmöglich zu informieren, so dass sie fundierte Entscheidungen treffen können, die die Unterbrechungen der Lieferkette verhindern. Nur so könnten sie wirtschaftliche, wie auch Rufschäden von ihrem Unternehmen abwenden.

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Verbesserte Lagerlogistikprozesse dank Industrie 4.0 und Robotern /germany/2022/01/iot-industrie-roboter-lagerlogistik/ Tue, 11 Jan 2022 07:00:39 +0000 /germany/?p=159256 Roboter sind heutzutage in vielen Fertigungsstätten und Lagerhallen weltweit zu finden und aus der Realität von Industrie 4.0 nicht mehr wegzudenken. Lesen Sie hier, wie...

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Roboter sind heutzutage in vielen Fertigungsstätten und Lagerhallen weltweit zu finden und aus der Realität von nicht mehr wegzudenken. Lesen Sie hier, wie Bechtle die Vorzüge von nutzt, um seine Prozesse in der Lagerlogistik zu verbessern.

Erinnern Sie sich noch an die ersten Science-Fiction-Filme mit Robotern, die mit Menschen zusammenarbeiteten und kommunizierten? Das alles wirkte damals sehr futuristisch. In der heutigen Realität von Industrie 4.0 sind Roboter hingegen nichts Ungewöhnliches mehr. Sie haben in vielen Fertigungsstätten und Lagerhallen weltweit Einzug gehalten. Bechtle, einer der größten IT-Dienstleister Europas, ist mit mehr als 40.000 Hardware- und Softwareprodukten für Industrie und öffentlichen Sektor geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie Industrie 4.0 in der realen Welt funktioniert.

Bechtle setzt sich konstant ehrgeizige Wachstumsziele. Das schlägt sich in einem starken Zuwachs bei der Abwicklung von Paketen in der zentralen Logistik nieder. Mit dem Aufkommen von COVID-19 waren zudem viele Beschäftigte gezwungen, mehr Arbeitszeit zu Hause zu verbringen, was die Nachfrage nach Homeoffice-Ausstattung rapide ansteigen ließ.

Um diesen hohen Bedarf zu decken, musste Bechtle seine Lieferkapazitäten erhöhen und dafür sein Lagerpersonal aufstocken. Aufgrund des begrenzten Fachkräfteangebots am Standort gestaltete es sich jedoch schwierig, neue Mitarbeitende zu finden. Dies veranlasste das innovative Unternehmen dazu unkonventionellere Wege zu beschreiten.

Mit dem Wissen, dass das Unternehmensziel mit den bestehenden manuellen Lagerprozessen nicht erreichbar war, suchte Bechtle nach einer neuen Lösung. Die Antwort darauf: Die des Unternehmens sollten mit den Mitteln von Industrie 4.0 transformiert werden. Um die Lieferkettenprozesse umzugestalten, stellte Bechtle in seinem Zentrallager in Neckarsulm bereit. Diese Integration von Robotern in die Lagerverwaltung war ein erster wichtiger Schritt beim Umstieg des Unternehmens zu .

Moderne Lagerlogistik: Die Lücke zwischen manuellen Prozessen und Automatisierung schließen

In einem Innovationsprojekt, das Bechtle und die 51·çÁ÷kürzlich gemeinsam durchführten, wurden AMRs in (51·çÁ÷EWM) integriert. Daraus entstand .

Die Lösung liefert vordefinierte Szenarien, mit denen sich AMRs nahezu aller Anbieter ganz einfach integrieren lassen. Die Roboter navigieren mithilfe von LIDAR, Laserscannern oder 3D-Kameras durch das Lager, damit sie Waren Seite an Seite mit Menschen auf sichere Weise lokalisieren und zuordnen können.

„Mit unserer Lösung 51·çÁ÷Warehouse Robotics haben wir einen Weg gefunden, unser Lager noch effektiver und flexibler zu verwalten und unsere Beschäftigten besser zu unterstützen“, sagte Klaus Kratz, Mitglied der Geschäftsleitung Logistik bei Bechtle. „Unser Kundenversprechen ist es, jede Bestellung noch am selben Tag zu versenden.“

Verbessertes Kundenerlebnis dank automatisierter Logistik

Bechtle betreibt einen Lagerbereich von 25.000 Quadratmetern – das ist etwas mehr als die Fläche von drei Fußballfeldern.

Zunächst befasste sich das Unternehmen mit der Automatisierung von Cross-Docking-Vorgängen. Dabei werden im Lagereingangsbereich ankommende Waren, für die ein Kundenauftrag vorliegt, direkt ausgeliefert, anstatt sie zunächst einzulagern. Der Roboter bewegt einen Wagen und setzt ihn am Warenausgangstor ab. In einem geplanten zweiten Schritt sollen die Einlagerungsvorgänge automatisiert werden. Bechtle beziffert die Kosteneinsparungen bei diesen Vorgängen auf über 30 Prozent.

Automatisierte Logistikprozesse sorgen nicht nur für schlankere Lieferketten, sie tragen auch dazu bei, dass Lieferfristen eingehalten werden.

„Wir haben unter Beweis gestellt, dass auch Industrie-4.0-Maßnahmen, wie der Einsatz von Robotik in Lagervorgängen, das Kundenerlebnis unmittelbar verbessern können“, so Christian Deppisch, Leiter Innovation Management bei der Bechtle Logistik & Service GmbH. „Das wird an folgendem Beispiel deutlich: Ein Kunde bestellt um 16 Uhr ein Produkt und dieses Produkt wird trotz hoher Auftragsvolumina noch am selben Tag an den Frachtführer übergeben.“

Diese Prozessintegration wurde innerhalb von vier Wochen abgeschlossen – eine nicht unerhebliche Zeitersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Integrationsprojekten, die in der Regel bis zu 18 Monate dauern.

Mehr Mitwirkungsmöglichkeiten durch IoT für Mitarbeitende

Die Automatisierung flexibler Lagervorgänge vereinfacht Betriebsabläufe erheblich. Der neue Prozess wird Mitarbeitende bei Routineaufgaben entlasten und ihre Arbeitsbelastung senken, wodurch ihnen mehr Zeit für andere, wertschöpfende Aufgaben bleibt.

„Als wir das logistische Problem betrachteten, wurde uns klar, dass wir die organisatorischen Veränderungen mit Umsicht angehen mussten“, erläuterte Kratz. „Wir mussten unseren Mitarbeitenden klar kommunizieren, dass der einzige Weg zum Erreichen unserer Ziele eine flexible Automatisierung war. Wir mussten ihnen vermitteln, dass wir ihre Leistung weiter wertschätzten, indem wir sie dabei unterstützen würden, ihre Qualifikationen weiterzuentwickeln, damit sie anspruchsvollere, kundenspezifische Aufgaben übernehmen könnten und von wiederkehrenden Tätigkeiten entlastet würden.“

Mit 51·çÁ÷Warehouse Robotics steht es Betreibern frei, Roboter unterschiedlicher Lieferanten zu nutzen, sodass sie Nachfragespitzen leichter abdecken können.

Bechtle, als innovationsfreudiger IT-Anbieter, plant außerdem in naher Zukunft noch mehr Robotik (beispielsweise Roboterarme) in seinen Lagervorgängen einzusetzen. Durch die Zusammenarbeit von Robotern und menschlichen Mitarbeitenden in einem integrierten, einheitlichen Umfeld ist das Unternehmen auf einem guten Weg seinen Umsatz in den nächsten zehn Jahren erheblich zu steigern – von annähernd 6 Milliarden Euro im Jahr 2020 auf 10 Milliarden Euro 2030.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie mit Industrie 4.0 Herstellungsverfahren verbessern können, lesen Sie den Bericht „“ und sehen Sie sich dieses Video (in englischer Sprache) an, um zu erfahren, wie .

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Stille Nacht? Warum die Weihnachtszeit hektisch werden könnte /germany/2021/11/lieferketten-weihnachten-supply-chain-management-logistik/ Tue, 16 Nov 2021 07:00:06 +0000 /germany/?p=158467 Ich weiß, was Sie gerade denken: Ein Blogbeitrag Mitte November zum Thema Weihnachten − muss das sein? Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, warum der Weihnachtsmann...

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Ich weiß, was Sie gerade denken: Ein Blogbeitrag Mitte November zum Thema Weihnachten − muss das sein?

Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, warum der Weihnachtsmann sich dieses Jahr sputen sollte.

Wir alle haben bestimmt eine Person im Verwandten- oder Freundeskreis, die sich stets damit brüstet, bereits Ende September mit allen Weihnachtseinkäufen fertig zu sein. Dieses Jahr sind sich jedoch viele Fachleute einig: Wenn wir ein ganz besonders sehnsüchtig erwartetes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen möchten, dann sollten wir alle frühzeitig mit der Geschenkesuche beginnen.

Grund dafür sind Engpässe in der Spielwarenbranche in dieser Weihnachtssaison, die aufÌý. Wenn auf der Wunschliste Ihres Kindes ein ganz bestimmtes Spielzeug steht, sollten sie laut Expertenrat bereits jetzt mit dem Einkaufen beginnen, um den Artikel auch wirklich zu bekommen und teure Versandkosten sowie mögliche Verzögerungen zu vermeiden.

Dominoeffekt in der globalen Logistikkette

Um herauszufinden, wie es soweit kommen konnte, müssen wir etwas weiter ausholen. Alles begann natürlich mit der Coronapandemie, die zu einen Dominoeffekt entlang den globalen Lieferketten führte. Aufgrund der Deltavariante kommt es auch heute noch immer wieder zu °Â±ð°ù°ì²õ²õ³Ù¾±±ô±ô²õ³Ùä²Ô»å±ð²Ô in Asien.

Und selbst wenn Waren produziert werden, können aufgrund der Schließung von Häfen Lieferengpässe auftreten, da die für den Transport benötigten Container und Schiffe auf sich warten lassen. Das hat dazu beigetragen, dass die Transportkosten für Waren gestiegen sind. Die Kosten für den Transport von Containern von Südchina an die US-Westküste, die sich vorher beispielsweise auf 3.000 US-Dollar beliefen, liegen heute mitunter bei 20.000 US-Dollar oder sogar darüber. Dies wird sich auch in den Kosten für uns als Verbraucher niederschlagen.

Weitere unerwünschte Nebenwirkungen sind Rückstaus von Schiffen bei der Einfahrt in Häfen. Ende September wurde an der US-Westküste eine Rekordzahl von 70 Frachtschiffen verzeichnet, die versuchten, in die Häfen von Los Angeles und Long Beach einzufahren.

Darüber hinaus herrscht ein ¹ó²¹³¦³ó°ì°ùä´Ú³Ù±ð³¾²¹²Ô²µ±ð±ô, und zwar nicht nur an den Häfen, sondern auch in den Verteilzentren und in der Logistikbranche.

Welche Produkte könnten betroffen sein?

  • Spielwaren: Da viele Spielwaren momentan in Containern in Häfen auf der ganzen Welt feststecken, wird es schwer werden, einige der zu ergattern, die dieses Jahr besonders heiß begehrt sind. Und wenn diese verfügbar sein sollten, kann der Preis steigen, um so länger man mit dem Kauf wartet.
  • Spielekonsolen: Die oft geführte Debatte, ob es nun eine sein soll, könnte dieses Mal entfallen. Vielmehr muss man sich mitunter einfach mit dem Gerät begnügen, das gerade überhaupt vorrätig ist. Wer ein Videospielgerät auf den Gabentisch legen möchte, der sollte nicht lange abwarten, denn aufgrund von Lieferverzögerungen und einer allgemeinen Knappheit an Mikrochips wird es Tag für Tag schwieriger werden, beim Einzelhändler Ihres Vertrauens eine Konsole zu ergattern.
  • Küchen- und Haushaltsgeräte: Mit einem Glas Wein auf die Couch und Netflix schauen? Das könnte ins Wasser fallen, denn sind ebenfalls von Logistikproblemen betroffen, besonders was Weinkühlschränke und Fernsehgeräte angeht.
  • Schuhe: Wegen weitreichender , Rückstaus in Häfen und Verzögerungen in der Schifffahrtsbranche werden es Schuhhersteller schwer haben, der Nachfrage der Verbraucher nachzukommen.
  • ²Ñö²ú±ð±ô: Produktionsstopps in Vietnam haben auch große ²Ñö²ú±ð±ôhersteller getroffen. Zusammen mit den steigenden Kosten für Holz und andere Materialien kann das vielleicht bedeuten, dass Sie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Ihrem alten, durchgesessenen Sofa schauen müssen.
  • Smarte Heim-Fitnessstudios:ÌýDie in Verbindung mit Versandverzögerungen könnte Ihren Vorsätzen fürs neue Jahr einen Strich durch die Rechnung machen.
  • Künstliche Weihnachtsbäume: Schwierig wird es auch, wenn Sie einen neuen Baum suchen, unter den Sie Ihre Geschenke legen möchten. Die American Christmas Tree Association, eine US-Industriehandelsgruppe für Hersteller von Christbäumen, meldete, dass es in den Vereinigten Staaten dieses Jahr auch bei Weihnachtsbäumen und Weihnachtsdekoartikeln knapp werden könnte und gab an, dass die Preise dafür möglicherweise um 20 Prozent steigen werden.

Wie können wir Lieferketten widerstandsfähiger machen?

Auf welche Bereiche sollten sich Unternehmen konzentrieren, um sicherzustellen, dass sie die richtigen Lösungen nutzen, um diese Herausforderungen zu bewältigen?

  • Setzen Sie Strategien zur Risikominimierung um.ÌýDie Pandemie hat die Schwächen und Risiken in der globalen Lieferkette ans Licht gebracht. Wenn eine ²Ñö²ú±ð±ôfabrik in Vietnam die Produktion einstellen muss oder eine Spielwarenlieferung in einem geschlossenen Hafen feststeckt, benötigen Sie für die wichtigsten Produkte oder Komponenten einen Plan B. Indem Sie für alternative Bezugsquellen sorgen und bei Lieferanten und Auftragsfertigern auf eine Mischung aus Offshoring, Nearshoring und Onshoring setzen, können Sie das Risiko von Störungen erheblich senken.
  • Integrieren Siein Ihr gesamtes ³Ò±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù²õ²Ô±ð³Ù³ú·É±ð°ù°ì, um Ihren Bestand an strategischen Entkopplungspunkten zu sichern und im Fall von Störungen einen Puffer zu haben.
  • Verbessern Sie die Transparenz über die tatsächliche Nachfrage, indem Sie Frühindikatoren wie Stimmungsanalysen über Trends in sozialen Medien berücksichtigen. Auch frühzeitige Erkenntnisse in Bezug auf den tatsächlichen Absatz sind wichtig.
  • Synchronisieren Sie Planung und Ausführung, um auf Veränderungen zu reagieren.ÌýPlanungsprozesse laufen schneller ab als zuvor. Wo früher ein monatlicher Planungszyklus stattfand, wird jetzt wöchentlich oder sogar täglich geplant. Dafür sind Systeme zur Unternehmensplanung erforderlich, mit denen eine schnelle Simulation der Szenarien und Neuplanung auf Grundlage einer sich ändernden Marktdynamik stattfinden kann. Zudem ist Flexibilität wichtig, um diese Änderungen über und hinweg umzusetzen.
  • Arbeiten Sie mit Ihrem Partnernetz zusammen.ÌýDie meisten Unternehmen verlassen sich auf ein an Auftragsfertigern, Lieferanten und Logistikdienstleistern, um den sich ändernden Kundenanforderungen und -bedürfnissen gerecht zu werden. Indem Sie mit diesen Handelspartnern zusammenarbeiten und in Echtzeit kommunizieren, können Sie das volle Potenzial des Netzwerks nutzen, um auf Veränderungen bei Angebot und Nachfrage zu reagieren.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Vorreiter im Bereich Lieferketten Risiken minimieren und Chancen dank widerstandsfähiger, nachhaltiger und kundenorientierter Lieferketten nutzen, laden Sie herunter, die aktuelle To-Do-Liste des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens International Data Corporation.


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#26 Wie lassen sich Lagerbestände intelligent steuern und verwalten? /germany/2021/11/26-wie-lassen-sich-lagerbestaende-intelligent-steuern-und-verwalten/ Mon, 15 Nov 2021 10:24:32 +0000 Transparenz und Effizienz für die Supply Chain von heute „Sie sind der Puffer in der Supply Chain.“ So beschreibt Matthias Nater die Rolle der großen...

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Transparenz und Effizienz für die Supply Chain von heute

„Sie sind der Puffer in der Supply Chain.“ So beschreibt Matthias Nater die Rolle der großen Lager der Unternehmen. Der 51·çÁ÷Solution Advisor im Bereich Digital Supply Chain gibt Einblicke in das Geschehen in jenen meist verkehrsgünstig am Rande von Autobahnen gelegenen „Black Boxen“, an denen die LKW vorfahren. Ob Automobilindustrie, Pharma, Lebensmittelproduktion oder Versandhandel: Effiziente Abläufe in den Lagern sind Pflicht, damit bei Produktion und Lieferung von Waren keine Zeit vertan wird, LKW keine unnötigen Standzeiten haben und die Regale der Supermärkte voll sind – mit stets frischer Ware. Der 51·çÁ÷News Podcast zeigt, welche entscheidende Rolle dabei 51·çÁ÷Extended Warehouse Management (EWM) spielt.

 

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Podcast: Wie in den Lagern der Unternehmen das Herz der Wirtschaft schlägt /germany/2021/11/podcast-lagerhalle-warehouse-management-logistik/ Mon, 15 Nov 2021 07:00:52 +0000 /germany/?p=158442 Joghurt landet frisch im Supermarktregal. In der Automobilproduktion finden die richtigen Teile eines Fahrzeugs am Fließband zusammen. 51·çÁ÷Extended Warehouse Management (EWM) sorgt dafür, dass...

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Joghurt landet frisch im Supermarktregal. In der Automobilproduktion finden die richtigen Teile eines Fahrzeugs am Fließband zusammen. (EWM) sorgt dafür, dass solche Abläufe reibungslos und aufeinander abgestimmt funktionieren. Worauf es dabei ankommt, und wie 51·çÁ÷für einen sicheren Go-Live im laufenden Betrieb sorgt, das erläutert Matthias Nater im aktuellen 51·çÁ÷News Podcast.

Matthias Nater, 51·çÁ÷Solution Advisor im Bereich Digital Supply Chain, kennt EWM seit den Anfangstagen und hat die Entwicklung bis heute begleitet. Er zeigt mit vielen Beispielen aus der Praxis die Leistungsfähigkeit von EWM – auch im aktuellen Kontext von Digitaler Transformation mit

EWM steuert alle Bewegungen: Von Ein- und Auslagerungen über die Materialflusssteuerung bis hin zum Management der LKW auf dem Hof des Lagers. Auch beim Mindesthaltbarkeitsdatum sorgt EWM für Transparenz genauso wie bei der Chargenrückverfolgung im Falle von Produktrückrufen.

So lassen sich Logistikprozesse optimieren

Ob es der Neubau eines Lagers ist oder die Ablösung einer alten Software, die den Anforderungen von heute nicht mehr gewachsen ist: Viele Kunden nutzen die Einführung von EWM dazu, ihre Prozesse zu optimieren und ihre Lager effizienter zu machen. Auch neue Verfahren wie „Pick-by-Voice“ und Augmented-Reality-Brillen kommen zum Einsatz. Ein wichtiger Aspekt ist deshalb die Schulung der Mitarbeiter, wie Matthias Nater betont.

 

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#25 Die Supply Chain widerstandsfähiger machen /germany/2021/10/lieferkettengesetz-supply-chain-podcast/ Tue, 12 Oct 2021 06:00:41 +0000 Vorbereitet sein für das neue Lieferkettengesetz. Holz und andere Baustoffe sind knapp, der Mangel an Halbleitern verlängert die Lieferzeiten in der Automobilindustrie um Monate. Nie...

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Vorbereitet sein für das neue Lieferkettengesetz.

Holz und andere Baustoffe sind knapp, der Mangel an Halbleitern verlängert die Lieferzeiten in der Automobilindustrie um Monate.
Nie waren Lieferketten so empfindlich wie jetzt. Die Pandemie hat ihren Teil zur Verknappung von Waren und der Neuausrichtung von Märkten beigetragen.
Der Podcast zeigt die aktuellen Herausforderungen für Lieferketten an konkreten Beispielen auf und bietet Ansätze, wie man sie in den Griff bekommt – auch zur Vorbereitung für das neue Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, das bei vielen Unternehmen schon 2023 zur Anwendung kommt.

Einkaufsleiterin Gundula Ullah ist zu Gast im SAP-Podcast mit Tamara Braun im FMO in Essen am Dienstag den 28.09.2021. Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services
Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Im Gespräch: Gundula Ullah, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), und Bereichsleiterin für den Einkauf bei der Funke Mediengruppe, sowie Tamara Braun, Chief Customer Officer 51·çÁ÷Procurement Solutions.

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Logistik: Top-Thema für Führungskräfte /germany/2021/09/logistik-fuehrungskraefte-supply-chain/ Thu, 23 Sep 2021 06:00:02 +0000 /germany/?p=156850 Das Supply Chain Management verfügt über eine hohe strategische Bedeutung für Unternehmen. Darüber sind sich auch Führungskräfte im Klaren. Wie verletztlich die Logistik ist, zeigten...

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Das verfügt über eine hohe strategische Bedeutung für Unternehmen. Darüber sind sich auch Führungskräfte im Klaren. Wie verletztlich die Logistik ist, zeigten jüngst globale Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder Behinderungen auf internationalen Schiffsverkehrsstraßen.

Schlechte Nachrichten zeigen auf, wo Komplikationen bestehen. Am Beispiel desÌý durch ein Containerschiff blockierten Suezkanal wurde dies deutlich: Es gab Lieferverzögerungen bei Produkten und Materialien, die in der Pandemie dringend benötigt wurden. Es kam zu Engpässen bei Halbleitern in der Automobilindustrie, die seit 50 Jahren auf Just-in-Time-Fertigungen setzen, um Lagerkosten zu sparen.

So steht das Thema Supply Chain bei Führungskräften nun an erster Stelle. Gerade im vergangenen Jahr wurde die Wichtigkeit besonders deutlich. Die Logistik ist für Unternehmen von strategischer Bedeutung. Im Juni 2021 befragte der Finanzdienstleistungskonzern JPMorgan Chase 1.375 Führungskräfte mittelständischer US-Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 20 und 500 Millionen US-Dollar. Die Ergebnisse der sind seit kurzem veröffentlicht und stimmen mit den ü²ú±ð°ù±ð¾±²Ô.

Das ist Führungskräften im Bereich Logistik besonders wichtig

  • Resilienz ist eines der drei wichtigsten Themen: „Fast zwei Drittel der Befragten geben an, dass sie aufgrund der Pandemie neue Produkt-/Servicelinien eingeführt haben, die sie später beibehalten werden. Die meisten Unternehmen wollen an ihren neuen Supply-Chain-Strategien festhalten und diese auch nach der Pandemie beibehalten.“
  • 62Ìý% der Befragten gehen davon aus, dass im kommenden Jahr weitere Probleme in den Lieferketten auftreten werden.
  • Während 51Ìý% der befragten Unternehmen Backoffice-Funktionen mit neuen digitalen Plattformen automatisiert haben, haben 45Ìý% dies noch nicht getan.
  • 49 % sind in der Lage, einige Bereiche ihrer Lieferkette per Fernzugriff zu steuern, 34 % jedoch nicht.
  • Lediglich 23Ìý% haben ihre Lieferstrategien für die letzte Meile angepasst. Auffallend ist, dass 71Ìý% dies nicht getan haben.

Abgerundet wird das Bild durch den von 51·çÁ÷in Auftrag gegebenen IDC Info Snapshot . Hier kommt IDC zu ganz ähnlichen Ergebnissen und merkt an:

„Die harte Realität sieht so aus, dass Unternehmen ihre Lieferketten regelmäßig neu justieren müssen, weil kleine und große Störungen dies erfordern. Nur so können die Unternehmen auf neue Nachfrageverschiebungen reagieren und die Herausforderungen der Lieferkette bewältigen. Zudem haben mittelständische Unternehmen oft auch mehr Glieder in ihrer globalen Lieferkette als ihre größeren Kontrahenten. … Doch je mehr Glieder in einer Kette beteiligt sind, desto anfälliger sind sie für Störungen. Transparenz entlang der gesamten Logistik ist heute wichtiger denn je, um Flexibilität und Unternehmenswachstum zu gewährleisten.“

Bereits vor der Corona-Krise stellte das Marktforschungsinstitut fest:

„Unternehmen mit konsequenteren Strategien – insbesondere bezüglich Kundenorientierung, Transparenz, Nachhaltigkeit und Nutzung intelligenter Technologien – sehen Erfolge: Effizienz der Lieferkette, °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù und finanzielle Gesamtleistung steigen. Zwar sind in einer globalen Wirtschaft alle Lieferketten anfällig für Risiken, aber durch die Umsetzung klarer strategischer Ziele – unterstützt mit den richtigen Tools und Taktiken, die Risiken und Komplexität mindern – können solche Ereignisse leichter bewältigt werden.“

Supply Chain Management in der Zukunft

Unternehmen und Branchen sind weiterhin dem Risiko von Unterbrechungen der globalen Lieferketten ausgesetzt. Dennoch haben viele Firmen die Chance noch nicht ergriffen, moderne digitale Technologie zu nutzen und ihre Lieferketten widerstandsfähiger zu machen. Dass es im nächsten Jahr zu weiteren Störungen der Logistikketten kommen wird, davon gehen die Führungskräfte aus. Deshalb ist es an der Zeit, dass sie ihre Lieferketten digitalisieren und für höhere sowie bessere sorgen. So lässt sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Störungen minimieren.


Franz Hero ist Entwicklungsleiter für 51·çÁ÷Digital Supply Chain.

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Entwicklung der neuesten Innovationen in Release 2108 von 51·çÁ÷S/4HANA Cloud /germany/2021/08/erp-cloud-innovation-release-2108/ Mon, 23 Aug 2021 06:00:54 +0000 /germany/?p=156998 Mehr als die Hälfte des Jahres liegt bereits hinter unsÌý– ein guter Zeitpunkt also, eine erste Bilanz zu ziehen, die Zahlen zu analysieren und sich...

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Mehr als die Hälfte des Jahres liegt bereits hinter unsÌý– ein guter Zeitpunkt also, eine erste Bilanz zu ziehen, die Zahlen zu analysieren und sich für den schnellsten Konjunkturaufschwung seit Anfang der 1980er-Jahre in Stellung zu bringen. Die Zeichen stehen auf Umbruch.

Sofern das zweite Halbjahr keine unerwarteten Turbulenzen mit sich bringt, können wir voller Zuversicht die Zukunft gestalten, anstatt uns weiter nur mit der Gegenwart abzumühen. Unternehmen passen ihre Abläufe an und suchen nach Möglichkeiten, sich neu auszurichten.

Welche Rolle die 51·çÁ÷bei dieser Transformation spielt, zeigt sich auch in unseren kürzlich veröffentlichten Ergebnissen für das zweite Quartal: Unser Cloud-Portfolio stößt bei den Kunden auf große Resonanz. Eine Neubewertung der Geschäftsziele zum Halbjahr bedeutet jedoch auch, die bisherigen Fortschritte zu analysieren und Anpassungen vorzunehmen. Mit kontinuierlichen Updates und der Bereitstellung neuer Funktionen sind wir in der Lage, mit den geänderten Anforderungen der Kunden Schritt zu halten und sie beim optimalen Einsatz unserer Technologien zu unterstützen.

Cloud-ERP-Release:ÌýRückblick auf Innovationsprozesse

Das neue soll zum Anlass für einen Rückblick auf unseren Innovationsprozess in den vergangenen Jahren genommen werden.

Die vor einem Jahr eingeführten Funktionen für das Lösungsauftragsmanagement, die Vertrieb und Service nahtlos miteinander verbinden, sind ein Bereich, in dem wir Innovationen vorangetrieben haben. Das Lösungsauftragsmanagement verhilft Kunden zu höheren Margen, indem sie anstelle einzelner Produkte und Dienstleistungen Lösungspakete anbieten, die Produkte, einmalige Services und Abonnements für wiederkehrende Services umfassen.

Neu in diesem Release ist die Möglichkeit einem Lösungsauftrag Projekte hinzuzufügen, was insbesondere für Dienstleistungsunternehmen interessant ist. Beim Anlegen eines Lösungsauftrags mit einem Projekt werden alle relevanten Details, wie der Projektzeitplan, Organisationsdaten und die Nettokosten des Projekts, in den Auftrag übernommen.ÌýDer Lösungsauftrag überwacht dann den Projektfortschritt und informiert die beteiligten Parteien über etwaige Änderungen.

Automatisierung und Transparenz für neue Abrechnungsmodelle im Finanzwesen

Mit 51·çÁ÷S/4HANA Cloud tragen wir der Tatsache Rechnung, dass Software immer häufiger im Rahmen von Abonnements bereitgestellt und genutzt wird. Somit ermöglichen wir Unternehmen aller Branchen die Umstellung auf abonnement- und nutzungsbasierte Modelle. Die entsprechende Erlösrealisierung trägt wiederum zu besseren finanziellen Ergebnissen des Unternehmens bei. Die aktualisierten Funktionen für das Finanzwesen beinhalten eine vorgangsbezogene Erlösrealisierung und Margenanalyse für Lösungsaufträge. Damit können Kunden in allen Branchen ihre Erlöse und Kosten auf der Grundlage von Verkaufs- und Servicebelegen sowie Abonnement- und Lösungsaufträgen genau analysieren. Auf diese Weise profitieren sie nicht nur bei der Erlösrealisierung von umfassender Transparenz, sondern können auch Rechnungslegungsstandards einhalten.

Ebenfalls hervorzuheben im Bereich Finanzwesen sind die Services zur transitorischen Abgrenzung, mit denen sich die Berechnung und Buchung von Rechnungsabgrenzungsposten bei Bestellungen automatisieren lässt. Kunden können damit den Finanzabschlussprozess weiter verkürzen und optimieren sowie die Genauigkeit externer Berichte verbessern. Wie auch in vielen anderen Anwendungsbereichen mit Automatisierung lässt sich der Aufwand für manuelle Aufgaben verringern, während zugleich eine Verbesserung in der Zuverlässigkeit und Compliance von Prozessen festzustellen ist.

Auch bei der internen Belegabstimmung spielt Automatisierung eine entscheidende Rolle. Im neuen Release wird der Abstimmungsprozess, bei dem Vorgänge von beiden Parteien ordnungsgemäß gebucht werden müssen, mithilfe von maschinellem Lernen optimiert. Bislang kamen hierbei benutzerdefinierte Regeln zum Einsatz. Buchhalter mussten die übrigen Belege mühsam manuell abgleichen, wodurch es immer wieder zu Fehlern kam.

Vertrieb: Neues Release ermöglicht Massen-Upload von Daten

Bereits mit den letzten Releases profitierten Vertriebsorganisationen von verschiedenen Verbesserungen, die ein einfacheres Anlegen von Kundenaufträgen ermöglichen. Das neue Release ermöglicht den Massen-Upload von Daten aus einer Tabelle, um mehrere Kundenaufträge gleichzeitig anzulegen und so den Verwaltungsaufwand und die Vertriebskosten zu verringern. So können Kunden ihren Vertriebsprozess noch effizienter gestalten.

Wichtige Neuerungen für die Lagerverwaltung und Logistik

In den Bereichen Supply Chain Management und Fertigung enthält das ReleaseÌý2108 eine wichtige Neuerung für die Lagerverwaltung, mit der sich alltägliche Prozesse auf völlig neue Weise abwickeln lassen. Für Routineaufgaben wie Einlagerung, Kommissionierung, Verpackung und Lagerauffüllung können Lagerarbeiter nun RFID-Geräte nutzen. Durch Scannen von Barcodes können sie Lagerplätze, Produkte und Handling-Unit-Nummern erfassen und überprüfen oder auch kommissionierte Mengen eingeben. Die erweiterten Lagerverwaltungsfunktionen in Release 2108 von 51·çÁ÷S/4HANA Cloud stehen über sofort einsatzbereite mobile Benutzungsoberflächen zur Verfügung. Dadurch werden keine zusätzlichen Technologien oder Eigenentwicklungen benötigt. Durch den unmittelbaren Zugriff auf die erforderlichen Informationen können Mitarbeiter schnelle Entscheidungen treffen und produktiver arbeiten.

Kunden, die sowohl 51·çÁ÷S/4HANA Cloud als auch SAP-Ariba-Software einsetzen, profitieren außerdem von einer besseren Kommunikation mit Lieferanten. Neue Funktionen für die Zusammenarbeit mit Lieferanten bei Änderungsaufträgen für die Materialbedarfsplanung ermöglichen einen hochgradig automatisierten Austausch zwischen dem Disponenten und dem Lieferanten. Diese sorgen dafür, dass der Disponent umgehend über zu erwartende Lieferprobleme informiert wird. Dieser Austausch bietet unseren Kunden die Möglichkeit das Integrationsszenario für externe Beschaffungssysteme zu nutzen und ihre Lieferanten direkt über Ausnahmen zu informieren, die in einem Planungslauf aufgetreten sind.

Zweistufige ERP-Systeme

Viele Kunden arbeiten mit einem zweistufigen , bei dem für unterschiedliche Bereiche des Unternehmens (z. B. die Zentrale und eine Niederlassung) separate ERP-Systeme implementiert werden, um flexibel agieren zu können. Wir bauen deshalb unsere Bereitstellungsszenarien für ein solches zweistufiges System mit 51·çÁ÷S/4HANA Cloud weiter aus. Im Finanzwesen hilft die Automatisierung der konzerninternen Abstimmung für miteinander vernetzte SAP-S/4HANA-Cloud- oder Fremdsysteme unseren Kunden. Zusätzlich können durch den Einsatz von maschinellem Lernen die Betriebskosten gesenkt, sowie der Aufwand für den kostenintensiven manuellen Abgleich deutlich verringert werden. Dank dieser Effizienzsteigerung sind sie in der Lage den Monatsabschluss zu beschleunigen und die Genauigkeit des Abstimmungsprozesses zu verbessern. Dadurch profitieren sie auch von besserem Einblick in interne Zusammenhänge.

Im Bereich Fertigung können Unternehmen durch die Integration der vorausschauenden Material- und Ressourcenplanung in Lieferpläne in einem zweistufigen ERP-System Planungssimulationen erstellen. Diese können sowohl für die Zentrale als auch für die Niederlassung durchgeführt werden und dabei verschiedene Arten von flexiblen Beschränkungen berücksichtigen. So ist eine effektive Planung mit ressourcenbasierten Simulationen möglich. Die Integration ermöglicht auch eine gemeinsame Planung von Zentrale und Niederlassung und damit einen Konsensplan für die Endmontage von Produkten und Baugruppen.

Mit Standardintegrationen für die neuen branchenspezifischen Cloud-Lösungen unterstützt 51·çÁ÷S/4HANA Cloud Kunden weiter bei ihrer Entwicklung zum intelligenten Unternehmen. Beispielsweise stehen in 51·çÁ÷S/4HANA Cloud umfassende, sofort einsatzbereite Integrationen für zur Verfügung, die bei Pilotkunden bereits produktiv genutzt werden. Eine Erweiterung der Schnittstellen zu weiteren Business-Objekten wie Kundenstamm, Restposten, Ausgleichpositionen usw. sorgen für eine schnelle und einfache Integration bei der Implementierung. Zudem stehen alle Schnittstellen über den bereit, was die Planung und Durchführung unabhängiger Projekte zur Systemintegration ermöglicht. Andere branchenspezifische Cloud-Produkte, darunter auch 51·çÁ÷Intelligent Returns Management, werden ab September folgen.

Portfolio für Nachhaltigkeitsmanagement wächst kontinuierlich

Schließlich bereiten wir durch kontinuierliche Innovationen den Weg für das intelligente, nachhaltige Unternehmen. Für Unternehmen, die ihren Wettbewerbsvorsprung sichern und ihre Ertragskraft steigern möchten, wird Nachhaltigkeit ein immer wichtigerer Erfolgsfaktor. Auch Behörden fordern mehr Transparenz im Hinblick auf Nachhaltigkeitskennzahlen. Verbraucher und Arbeitnehmer entscheiden sich zunehmend für Unternehmen, die ein klares Ziel verfolgen. Währenddessen werden Geschäftsmodelle nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft immer beliebter und Anleger investieren verstärkt in nachhaltigere Unternehmen.

Unser Portfolio für das Nachhaltigkeitsmanagement wächst immer weiter. Es beinhaltet nun auch Funktionen für das Management indirekter Treibhausgasemissionen sowie zusätzliche Integrationen im Bereich Produkt-Compliance. Wie bereits bei früheren Updates, werden wir in den kommenden Monaten weitere Produkte ankündigen, insbesondere in den Bereichen soziale Verantwortung, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft sowie ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung.

Das Release 2108 von 51·çÁ÷S/4HANA

Die vorgestellten Neuerungen sind wie immer nur ein Ausschnitt dessen, was das ReleaseÌý2108 von 51·çÁ÷S/4HANA Cloud für unsere Kunden zu bieten hat. Sehen Sie sich auch die an, und lesen Sie den .

Die Bereitstellung neuer Produkt-Updates und Funktionen für Kunden ist ein spannender Prozess und verdeutlicht wie wir unsere Produkte ausbauen und erweitern, um neuen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Am Anfang stehen meist das Feedback und die Funktionsanforderungen der Kunden, bevor es mit der internen Evaluierung und Entwicklung weitergeht. Die Erweiterungen und Neuerungen fließen dann in die Updates für unsere Kunden ein, womit sich der Kreis schließt.

Für mich untermauert jeder Release-Zyklus von 51·çÁ÷S/4HANA Cloud, wie eng die Beziehung zu unseren Kunden ist und welche Rolle wir bei ihrer Transformation spielen. Denn unseren Kunden zum Erfolg zu verhelfen ist ein fortlaufender Prozess und ein zentrales Element unserer Unternehmenskultur.


Jan Gilg ist President von 51·çÁ÷S/4HANA.

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Amazon Prime Day 2021: Die Lieferketten im Blick /germany/2021/07/amazon-prime-day-digitale-lieferketten-logistik/ Thu, 08 Jul 2021 07:00:44 +0000 /germany/?p=156482 Die meisten Verbraucher kennen den Black Friday und Cyber Monday. Sie sind in den USA der traditionelle Auftakt zur Weihnachtseinkaufssaison. Doch mit dem Prime Day,...

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Die meisten Verbraucher kennen den Black Friday und Cyber Monday. Sie sind in den USA der traditionelle Auftakt zur Weihnachtseinkaufssaison. Doch mit dem Prime Day, auch bekannt als „Weihnachten im Juli“, hat Amazon einen weiteren großen Einkaufstag geschaffen. Und so wurden die Karten der E-Commerce-Händler neu gemischt.

Im Jahr 2020 erwirtschaftete Amazon mit dem Prime Day weltweit einen Umsatz von 10,4 Milliarden US-Dollar. Ein selbst für Amazon verblüffender Erfolg. In diesem Jahr lief das Geschäft noch besser: 11,2 Milliarden US-Dollar wurden umgesetzt. In diesem Jahr fand der Amazon Prime Day vom 21. bis 22. Juni und damit früher als sonst statt.

Dabei mussten die Logistikexperten einige Herausforderungen meistern, denn der enorme Umsatz wirkt sich auch auf die Lieferketten aus.

Das Angebot auf eine nicht vorhersehbare Nachfrage abstimmen

Amazon warb bereits im Vorfeld mit „Angeboten zu Ihren Lieblingsprodukten“ und nutzte die Hilfe des eigenen „Elf on the Shelf“ (Weihnachtswichtels) namens Alexa, um Kunden frühzeitig über einige Aktionsangebote zu informieren.

Obwohl ich weiß, dass der Bestand aufgestockt wurde, weil ein Anstieg der Nachfrage erwartet wurde, ist die und -abwicklung ein Albtraum, denn es ist kaum möglich, genau vorherzusagen, wie viele Kunden auf das Angebot klicken werden und welche Angebote sich als „Renner“ herausstellen.

Ein überzeugendes Kundenerlebnis geht über den ersten Klick hinaus

2020 stieg die Zahl der Aufträge im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent. Diese Zahl war seit 2018 bereits um 33 Prozent gewachsen. Alle Indikatoren sprachen dafür, dass es in diesem Jahr einen ähnlichen Anstieg geben würde. Es war zu erwarten, dass über Alexa mehr Bestellungen als je zuvor aufgegeben wurden.

Ein massiver Anstieg der Nachfrage in Kombination mit Amazons Versprechen schnell zu liefern, ist die ultimative Herausforderung für . Lager, Verteilzentren und Amazon-Partner benötigen Einblick in die Kundenstimmung und müssen ihre Bestände rasch auffüllen, um Nachfragespitzen sofort abzudecken. Lkws, Züge und Flugzeuge müssen mit laufenden Motoren bereit stehen, um die kostenlose Lieferung am selben Tag zu ermöglichen, die Amazon seinen Prime-Mitgliedern sogar ohne Mindestbestellwert zusagt.

Das Versprechen der Same-Day-Lieferung halten

Wenn ich am Amazon Prime Day bestelle, dann bin ich wie Pawlows Hund. Meine Reaktion ist konditioniert. Ich erwarte das gleiche Ergebnis wie in der Vergangenheit. Innerhalb von 24 Stunden – oder besser noch weniger -erwarte ich wie alle Prime-Mitglieder die Lieferung an meine Haustür. Auch wenn Produkte bereits – auf der Grundlage des voraussichtlichen Bedarfs und mithilfe von Algorithmen zur – strategisch über das Amazon-Distributionsnetz verteilt worden sind, besteht die nächste große Hürde darin, das Versprechen der Paketzustellung „auf der letzten Meile“ zu erfüllen.

Hohe Erwartungen an das ³Ò±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù²õ²Ô±ð³Ù³ú·É±ð°ù°ì

Damit die Logistikzentren und Versandstandorte immer ausreichend bevorratet sind, um Same-Day-Lieferungen gewährleisten zu können, benötigt Amazon zusätzliche Unterstützung von seinem aus Spediteuren, Transportunternehmen und anderen Logistikdienstleistern. Dadurch entsteht an jedem Prime Day eine Belastung der gesamten Branche. Wenn die Zahl der Spediteure begrenzt ist, steigen die Preise und bei anderen Unternehmen kommt es zu Lieferverzögerungen. Auch für die Logistikdienstleister, die sich nur auf Transport- und Lagerservices konzentrieren und Prime-Day-Einkäufe ausliefern, steht viel auf dem Spiel. Sie müssen ihre Logistik (Ladungen, Routen, Sendungen) effizient planen, um die Erwartungen der Amazon-Kunden zu erfüllen. Gleichzeitig müssen sie versuchen, bei LKW-Teilladungen keine Ladekapazitäten zu verschwenden.

„Alexa: Buche allen in der in der Logistik- und Supply-Chain-Branche einen Urlaub – direkt nach dem Amazon Prime Day, der am 22. Juni endet.“ Einige werden Erholung brauchen!


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Die Dekarbonisierung mit Daten forcieren /germany/2021/06/dekarbonisierung-mit-daten-forcieren/ Tue, 22 Jun 2021 06:00:54 +0000 /germany/?p=156125 Umweltexperten sind sich einig, dass sich Klimaziele nur durch Digitalisierung, Datentransparenz und konzertiertes Handeln erreichen lassen. Unter den Automobilherstellern hat der Wettlauf um Klimaneutralität an...

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Umweltexperten sind sich einig, dass sich Klimaziele nur durch Digitalisierung, Datentransparenz und konzertiertes Handeln erreichen lassen.

Unter den Automobilherstellern hat der Wettlauf um Klimaneutralität an . Anfang Mai verkündete der Volkswagen Konzern (VW) und überraschte damit auch die Konkurrenz in Europa, die sich nun gezwungen sieht, nachzuziehen.

Noch befindet sich der Wettlauf um klimaneutrale Fahrzeuge jedoch in der ersten Runde, und bis ins Ziel wird es ein langer und beschwerlicher Weg werden. Die Automobilindustrie verursacht über neun Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen und damit gleich viel wie die gesamte Europäische Union. Damit sie ihre individuellen Nachhaltigkeitsziele erreichen können, sind die Unternehmen auf den Austausch zuverlässiger und überprüfbarer Daten angewiesen.

Zuverlässige Daten als Voraussetzung für die Dekarbonisierung

Um klimaneutral zu werden, müssen Unternehmen die CO2-Bilanz der einzelnen Produkte in ihrer Lieferkette steuernÌý– und benötigen deshalb Einblick in die Emissionen ihrer vorgelagerten Lieferanten, die sogenannten . Das Problem besteht darin, dass nur 21ÌýProzent der Führungskräfte mit der Qualität ihrer ökologischen Daten zufrieden sind, wie eine weltweite Umfrage von SAP ergeben hat.

Doch schon bald sollen präzisere Daten zum CO2-Ausstoß zur Verfügung stehen. „Bislang haben Unternehmen zur Berechnung der Emissionen auf Produktebene Durchschnittswerte verwendet, da es weder präzise, detaillierte Emissionsdaten noch eine einheitliche Methodik für die Erhebung dieser Daten gab“, erläutert John Revess, Director Net Zero Transformation beim World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). „Um weiter an globalen Lieferketten teilhaben zu können, müssen Unternehmen die CO2-Bilanz ihrer Produkte auf der Grundlage von Messwerten genau berechnen“, prognostiziert John Revess. Die 51·çÁ÷und andere Unternehmen unterstützen als Mitglieder des WBCSD die Initiative , die einen besseren Austausch von Emissionsdaten ermöglichen soll.

„Zur Umsetzung unserer Dekarbonisierungsziele sind wir auf zuverlässige Daten unserer Zulieferer zum ökologischen Fußabdruck der Komponenten angewiesen, die wir in unseren Fahrzeugen verbauen“, erklärte Ralf Pfitzner, der den Bereich Nachhaltigkeit bei Volkswagen leitet, beim .

Bei der zweitägigen Online-Veranstaltung ging es darum, wie Unternehmen durch den Einsatz neuer Technologien ihre CO2-Emissionen verringern und begrenzte Ressourcen produktiv einsetzen können. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit der 51·çÁ÷ein digitales Tool und eine Datenbank zur Überwachung von CO2-Emissionen zu entwickeln. Das ist ein wirklich spannendes Projekt, da es offensichtlich eine große Nachfrage gibt“, führte Ralf Pfitzner aus.

Volkswagen und die 51·çÁ÷arbeiten auch bei anderen Initiativen zur Dekarbonisierung zusammen. 2020 schlossen sich die CEOs der beiden Unternehmen, Herbert Diess und Christian Klein, der an. Zehn europäische Vorstandsvorsitzende investieren im Rahmen dieser Allianz 100ÌýMilliarden Euro in die Dekarbonisierung ihrer Unternehmen und Produkte und sprechen sich für weitgehende Klimaschutzmaßnahmen aus.

Umfangreiche Investitionen in die Elektrifizierung und Digitalisierung erforderlich

Volkswagen investiert die gewaltige Summe von , um seine Maßnahmen zur Dekarbonisierung entscheidend voranzubringen.ÌýFür die Investitionen von Unternehmen in den Klimaschutz gibt es unterschiedliche Beweggründe, die von Branchenvorschriften (29ÌýProzent) über die Akzeptanz des Unternehmens (27ÌýProzent) bis hin zur Verbesserung des Image (26ÌýProzent) reichen. Laut einer Studie bildet die Unsicherheit, wie Nachhaltigkeit in den Geschäftsprozessen und IT-Systemen verankert werden kann, die größte Hürde bei der Umsetzung von Aktionsplänen.

Trotz der Herausforderungen ist Ralf Pfitzner zuversichtlich, dass Volkswagen seine Dekarbonisierungsziele umsetzen kann. Der Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei Volkswagen geht davon aus, dass die Digitalisierung bei dieser Transformation eine wichtige Rolle spielen wird. „Es gibt neben der Nutzung von Ökostrom noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie wir durch Digitalisierung unsere CO2-Bilanz verbessern können, beispielsweise indem wir Fertigungsdaten in der Cloud bereitstellen und Fertigungsroboter effizienter programmieren“, erläuterte er.

Ralf Pfitzner bekräftigte erneut das Ziel von Volkswagen, zu werdenÌý– entlang des gesamten Lebenszyklus von VW-Fahrzeugen. Um dies zu erreichen, seien Zwischenziele erforderlich. „Die kommenden Jahrzehnte werden die Transformation des Transportwesens und der Automobilindustrie entscheidend beeinflussen. Bis 2030 möchten wir den CO2-Fußabdruck unseres Pkw-Portfolios über den gesamten Lebenszyklus hinweg um 30ÌýProzent gegenüber 2018 verringern“, erklärte er.

Klimaneutralität ist nicht im Alleingang möglich

Zwar haben sich bereits fast zwei Drittel der weltweiten Unternehmen das Ziel gesetzt, klimaneutral zu werden, doch erfordere die Erreichung dieses Ziels Systemdenken und gemeinsames Handeln in wesentlich größerem Maßstab als bisher, betont , Partnerin von Deloitte UK. „Ob es gelingt, wird sich in der Umsetzung zeigen“, so ihre Prognose.

„Kein Unternehmen oder Land kann im Alleingang klimaneutral werden“, führt Hannah Routh aus. „Ob bei der Energieversorgung, im Transportwesen, in der Infrastruktur, in Behörden oder KommunenÌý– in allen Bereichen ist konzertiertes Handeln erforderlich.“

Eine der größten Herausforderungen sieht Hannah Routh darin, dass Unternehmen ihre Maßnahmen zum Klimaschutz in ihre Geschäftsstrategien und Entscheidungsprozesse einbinden müssen. Voraussetzung dafür sei Datentransparenz. Sie verweist darauf, dass ausreichend Daten zur Verfügung stehen, jedoch deren Qualität und Nutzbarkeit verbessert werden müssen.

Dieser Meinung ist auch Nicolas Peter, Finanzvorstand von BMW. „Digitalisierung trägt wesentlich zur Verbesserung der Datenqualität bei. Und aus der Sicht eines Prüfers ist die Qualität von Daten entscheidend, damit er seiner Verantwortung im Audit-Prozess gerecht werden kann“, erklärte er beim 51·çÁ÷Sustainability Summit. Er ließ keinen Zweifel daran, dass BMW auf neue Technologien setzt, um seine : „Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit muss mit einer stärkeren Digitalisierung einhergehen. Es gibt keine Alternative“, resümierte er.

Digitalisierung als Triebfeder für die Dekarbonisierung

„CEOs benötigen Einblick in die Lieferketten ihres Unternehmens“, bekräftigt Thomas Saueressig, der den Vorstandsbereich 51·çÁ÷Product Engineering bei 51·çÁ÷verantwortet. „Die 51·çÁ÷bringt im Rahmen ihrer strategischen Initiative neue Lösungen auf den Markt, mit denen Kunden ihre Emissionen verringern und ihre CO2-Bilanz steuern können.“

Beim 51·çÁ÷Sustainability Summit wurden neue integrierte Lösungen vorgestellt, zu denen auch 51·çÁ÷Product Footprint Management zählt. Mit der Software lassen sich Treibhausgase in der Wertschöpfungskette als „Währung“ darstellen. „Mit unseren Lösungen für das Nachhaltigkeitsmanagement können Unternehmen ihre Produktionsstätten optimierenÌý– nicht nur im Hinblick auf Umsatz und Betriebsergebnis, sondern auch hinsichtlich der erzeugten Treibhausgasemissionen“, erklärt Thomas Saueressig. Im Rahmen verschiedener Nachhaltigkeitsinitiativen entwickeln 51·çÁ÷und Accenture gemeinsam neue SAP-Lösungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Erweiterung von Kerntechnologien.

Ein rascher Wandel ist nötig

Neben der Verbesserung der Datenqualität hängt die erfolgreiche Umstellung auf klimaneutrales Wirtschaften laut Hannah Routh von Deloitte vor allem von der Geschwindigkeit der Transformation ab. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Welt dieses Ziel erreichen kann, weiß aber nicht, ob wir es schnell genug schaffen. Erfolgreich werden die Unternehmen sein, die sich der Dringlichkeit des Problems bewusst sind und schnell handeln.“

 

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Globale Lieferketten widerstandsfähiger machen /germany/2021/04/globale-lieferketten-suezkanal-digitalisierung/ Fri, 09 Apr 2021 06:00:04 +0000 /germany/?p=155173 Der Suezkanal ist wieder befahrbar, doch das Logistikchaos hat gerade erst begonnen. Zwei Experten erläutern, wie die 51·çÁ÷bereits einen wichtigen Beitrag zur Lösung dieses...

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Der Suezkanal ist wieder befahrbar, doch das Logistikchaos hat gerade erst begonnen. Zwei Experten erläutern, wie die 51·çÁ÷bereits einen wichtigen Beitrag zur Lösung dieses Problems leistet.

Gerade als sich die Welt langsam von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholte, sorgte ein Riesenfrachter dafür, dass die globalen Lieferketten auf Grund gesetzt wurden. Die Blockade im Suezkanal durch eines der weltweit größten Containerschiffe zeigte wieder aufs Neue, wie störungsanfällig globale Lieferketten sind.

Etwa 12 Prozent des Welthandels laufen über den Suezkanal. Angesichts dieser Tatsache ist es nicht überraschend, dass die Auswirkungen bereits spürbar sind, noch bevor die bis vor Kurzem gestrandeten Schiffe ihre endgültigen Ziele erreichen. Durch die erwarteten Verzögerungen und Engpässe sind die Energiepreise und die Preise für Verbrauchsgüter bereits gestiegen.

Die Pandemie hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass die 51·çÁ÷eine Führungsrolle bei der Stärkung der °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù und Nachhaltigkeit von Lieferketten einnimmt. Weniger bekannt ist jedoch, dass neun der zehn größten Reedereien SAP-Lösungen einsetzen.

Eng vernetzte Logistik braucht digitale Lieferketten

Im Interview erläutern Sabine Hamlescher, Chief Product Owner, 51·çÁ÷Logistics Business Network, und Till Dengel, Head of Digital Logistics Solution Management, die aktuellen Herausforderungen für Reedereien und wie SAP-Lösungen helfen, Lieferketten widerstandsfähiger zu machen.

Was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als Sie gesehen haben, dass das Containerschiff einen der wichtigsten Seewege für den Handel blockiert?

Dengel: Es verdeutlicht, wie eng alles vernetzt ist und wie wichtig °Â¾±»å±ð°ù²õ³Ù²¹²Ô»å²õ´Úä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù in der Logistik für den Welthandel ist. Bereits vor dem Zwischenfall auf dem Suezkanal mangelte es in Folge der Pandemie an Containern und es gab Rückstaus in Handelshäfen. Der Welthandel gerät dadurch nur noch mehr unter Druck. Die Logistikabwicklung ist so stark auf Effizienz ausgerichtet, dass es fast keinen Raum für Ausfälle gibt. Das Zeitfenster für Lieferungen von Waren wie Chemikalien und Automobilteilen, die aus China angeliefert werden, beträgt nur wenige Tage. Ein Produktionsstillstand aufgrund von Verspätungen ist für alle Parteien kostspielig.

Hamlescher: Aufgrund eines Desasters von Menschenhand saßen die größten Schiffe der Welt quasi als „schwimmende Warenlager“ fest und selbst die Reedereien wissen mitunter nicht, was in den Containern enthalten ist. Ich kann mir vorstellen, dass einige CEOs sehr nervös werden, da sie nicht wissen, ob ihre Waren an Bord sind, geschweige denn, wann sie an ihr Ziel gelangen. Tatsache ist, dass es noch nicht genug Transparenz in der Logistik- und Transportbranche gibt, um dies herauszufinden. Aber die 51·çÁ÷hat die notwendigen Lösungen parat.

51·çÁ÷verfügt über Knowhow und Logistiklösungen für verschiedenste Branchen

Inwieweit unterstützt die 51·çÁ÷Kunden im Bereich der globalen Logistik?

Dengel: Als einer der Marktführer im Bereich digitaler Logistik verfügen wir über eingehende Kenntnisse der Lieferketten in allen wichtigen Branchen. Mehr als tausend Kunden nutzen unsere Transportlösung und wir haben mehrere Tausend Kunden aus der Logistik, einschließlich des Lagerwesens. Wir sind an der Logistikabwicklung für viele führende Unternehmen in zahlreichen Branchen beteiligt, darunter Konsumgüter, Chemikalien und Mode; ich denke, dass viele dieser Unternehmen mit Ungeduld auf Waren warten, die an Bord dieser Schiffe sind. Darüber hinaus bedienen wir auch die Linienfrachtverkehr und unterstützen die Seefrachtabwicklung für einige der größten Reedereien der Welt.

2020 war das bisher beste Jahr für unsere Lösung für . Kunden legen weiterhin großen Wert auf Lösungen, die Konzepte für Probleme hinsichtlich der Streckenplanung und Terminierung bieten sowie für die Steigerung der Transparenz innerhalb der Logistik, wie zum Beispiel 51·çÁ÷Logistics Business Network.

Wie können SAP-Lösungen die Branche in Krisensituationen wie dieser unterstützen?

Hamlescher: Wir wurden von vielen Kunden gebeten, eine Lösung für genau die Art von Problemen zu finden, die durch dieses Ereignis ausgelöst wurden. In den kommenden Wochen geht die neue Option für Intelligent Insights in (51·çÁ÷LBN) an den Start. Kunden können damit Informationen zu allen aktuellen Lieferungen erhalten und erfahren, welche Auswirkungen Störungen dieser Art für ihre Abläufe haben könnten. Kunden, dieÌýderzeit die Beta-Version testen, sind sehr zufrieden; sie können feststellen, ob es zu Auswirkungen kommt und können dann auf Alternativen ausweichen, je nachdem, welche Teile ihres Unternehmens betroffen sind.

Die „Ever Given“ ist wieder freigeschleppt. Damit ist alles wieder gut, oder?

Dengel: Leider ist noch lange nicht alles gut. Hunderte von Schiffen, die darauf warten, den Kanal passieren zu können, werden auch in großen Containerhäfen wie Rotterdam und Hamburg Rückstaus auslösen. Sobald diese Schiffe entladen sind, wird es beim Transport der Container an ihre Zielorte hektisch zugehen.

Dabei gibt es zwei Probleme: Die Planung der Transporte und die Rückführung der Leercontainer. 51·çÁ÷Transportation Management kann bei der Umplanung des Transports vom Hafen zum endgültigen Bestimmungsort helfen. Da jeder versucht, ein Transportunternehmen zu finden, das die Container liefern kann, gibt es auch eine Option für Frachtkooperation, mit der Kunden über den Spotmarkt einen Spediteur finden können – auch in Zeiten, in denen diese rar sind, so wie gerade jetzt. Dabei kommt beispielsweise unsere Partnerschaft mit ins Spiel, ein Uber-ähnliches Angebot für die europäische Frachtbranche, das inÌýdas Logistics Business Network eingebunden ist.

Die Rückführung von Leercontainern stellt ein Problem dar, da es wahrscheinlich eine ganze Zeit lang ein Ungleichgewicht zwischen Europa und China geben wird. 51·çÁ÷Transportation Resource Planning kann dabei helfen, auf optimale Weise wieder Stabilität herzustellen.

Lösungspakete mit Partnern ebnen den Weg zur digitalen Logistik

Was birgt die Zukunft für die 51·çÁ÷im Bereich Logistik und Fracht?

Hamlescher: Wir fördern weiterhin Partnerschaften mit in Sachen Technologie für Logistik und Container-Tracking, um Echtzeiteinblicke in Lieferketten zu ermöglichen. Auf Grundlage von Daten bezüglich der Risiken in der Lieferkette sowie Betriebsdaten entwickeln wir eine leistungsstarke Datenschicht, die Logistikexperten dabei hilft, die Auswirkungen von Störungen wie dem jüngsten Ereignis zu bewerten und auf diese zu reagieren.

Dengel: In den letzten 20 Jahren ging es vor allem um Effizienz und Kostensenkungen. Die Schwachstellen sind jetzt jedoch deutlich sichtbar geworden, sodass es mit größter Wahrscheinlichkeit zu einem Umdenken kommt, das zu noch stärkeren Digitalisierungsbemühungen führt. Mit dem neuen Angebot bieten wir jedem Kunden Zugang zumÌýLogistics Business Network. Gemeinsam mit unserem Partnernetz haben wir auch Lösungspakete entwickelt, mit denen Kunden innerhalb von 90 Tagen vom analogen, papierbasierten Transportmanagement zu einer digitalen Lösung übergehen können.

Was können wir aus dem Zwischenfall mit der „Ever Given“ lernen?

Dengel: Alles, was wir während der COVID-19-Krise umgesetzt haben, kann auf diesen kurzfristigen Vorfall angewendet werden. 2020 haben wir unsere Lösungen und Benachrichtigungsfunktionen neu ausgerichtet und haben Unternehmen deutlich gemacht, dass sie für die nächste Krise gewappnet sein müssen, indem sie ihre Lieferketten robuster, digitaler und transparenter gestalten. Dasselbe gilt für von Menschen verursachte Zwischenfälle wie diesen.

Hamlescher: Trotz der negativen Auswirkungen, die dieses Ereignis auf die Weltwirtschaft hat, bestätigt dies, dass wir bei der 51·çÁ÷an den richtigen Themen arbeiten und Lösungen bereitstellen, die unsere Kunden benötigen. Wir haben die einzigartige Gelegenheit, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Auswirkungen von Mensch und Natur auf globale Lieferketten besser zu bewältigen.

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Agile Produktion in unsicheren Zeiten: Digitaler Showcase für diskrete und Prozess-Industrien /germany/2021/02/iot-digitaler-showcase/ Tue, 23 Feb 2021 08:00:44 +0000 /germany/?p=154652 Die weltweite COVID-19-Pandemie und auch der Brexit stellen die produzierende Industrie derzeit vor große Herausforderungen, da die globalen Lieferketten häufig nicht so verlässlich funktionieren wie...

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Die weltweite COVID-19-Pandemie und auch der Brexit stellen die produzierende Industrie derzeit vor große Herausforderungen, da die globalen Lieferketten häufig nicht so verlässlich funktionieren wie gewohnt. Mit der digitalen 51·çÁ÷Industry 4.NOW Experience können SAP-Kunden sich inspirieren lassen, wie sie ihre Produktion in Zeiten der Krise agiler aufstellen.

Fahrradfahren, Klettern, Segeln: Hobbys, die man betreiben kann, ohne sich in eine Menschenmenge begeben zu müssen, erlebten in den vergangenen 12 Monaten einen regelrechten Boom. In Zeiten des Social Distancing haben viele Menschen ihre Liebe zu Outdoorsportarten (wieder)entdeckt.

Die Pandemie generiert so eine enorme Nachfrage nach Sportgeräten vom Mountainbike bis zum Sportboot – und kappt gleichzeitig wichtige internationale Lieferketten.

„Seit dem Frühjahr 2020 erreichen uns immer mehr Meldungen von produzierenden Unternehmen, deren Auftragsbücher voll sind, die aber ihre Waren nicht ausliefern können“, erklärt , Senior Director Solution Management Digital Manufacturing und Industrie 4.0 bei SAP.

Herausforderungen für die Supply Chain durch COVID-19

So drohten etwa Fahrräder knapp zu werden, weil eine Sattelstütze oder ein Tretlager, das nahezu alle Hersteller verwenden, aus China nicht geliefert werden konnten. Und obwohl in 2020 ein regelrechter Run auf Sportboote einsetzte, scheiterte die Fertigstellung häufig an den fehlenden Komponenten, die fremdbeschafft werden müssen, wie z.B. speziell gebogene Scheiben für Boote.

SAP@Hannover Messe 2021: Mehr Resilienz für Ihre Supply-Chain-Prozesse

Digital zu denken, heißt neu zu denken – auch im Bereich Supply Chain. Im letzten Jahr haben viele Unternehmen der Fertigungs- und Prozessindustrie erlebt, wie verwundbar ihre Lieferketten sind. Bei der Hannover Messe 2021 zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Supply Chain noch widerstandsfähiger gestalten können.

„Einer der wenigen Hersteller sitzt in Italien“, erklärt Lehmann. „Als das ganze Land wegen der Pandemie in den Shutdown gehen musste, war erst mal kein Nachschub an Frontscheiben zu bekommen.“ Ähnliche Szenarien lassen sich für den Brexit finden, als sich Verfügbarkeiten von einem Tag zum anderen änderten.

„Das ist das Dilemma fehlender Agilität“, so Lehmann. „Man ist vom Hersteller eines Einzelteils abhängig und kann nicht verkaufen, obwohl das Produkt zu 98% fertig ist und ausgeliefert werden könnte.“

In einer globalen Wirtschaftswelt haben Unternehmen sich darauf verlassen können, bestimmte Produktionsschritte in anderen Ländern ausführen zu lassen. Mit der Pandemie haben sich die Spielregeln geändert. „Das kann im schlimmsten Fall zu einer Knappheit bestimmter Güter am Markt führen“, erklärt Lehmann.

Von Industrie 4.0 zu Industry 4.Now

„Die Frage, die sich viele SAP-Kunden im produzierenden Gewerbe derzeit stellen, ist also: Wie können wir heute unsere Fertigung anpassen, damit wir kleine Losgrößen unterschiedlicher Art und Natur produzieren können und so das eigene Unternehmen sicher durch die Krise steuern?“ Lehmann und sein Team wollen Kunden dabei unterstützen, diese Frage auf ihre spezifische Situation zugeschnitten zu beantworten.

51·çÁ÷hat bereits im Sommer 2020 das Programm ins Leben gerufen.

Lehmann erklärt: „Das aktuelle Problem vieler Kunden, ihre Fertigung agil an den Markt anpassen und auch auf Situation zu reagieren, die sich kurzfristig ändern – das ist ein typischer Anwendungsfall, wie wir ihn mit dem Kunden anhand unseres Showcases Industry 4.Now in Walldorf durchspielen und gemeinsam nach Lösungen suchen können.“

Design-to-Operate-Prozess als digitaler Zwilling

Dieser ursprünglich für die Hannover Messe gebaute Showcase für diskrete Industrien erlaubt eine individuelle Konfiguration für den einzelnen Kunden und dessen spezifisches Problem. Nachdem die Messe 2020 entfallen musste, wurde der Showcase in Walldorf aufgebaut und SAP-Kunden physisch zugänglich gemacht.

„Der Showcase beinhaltet einige industrielle Komponenten – . Die Installation erfordert handwerkliche Leistungen, die vor Ort ausgeführt werden müssen. Auch 51·çÁ÷als digitales Unternehmen, musste zusehen, wie schwierig eine physische Installation in Pandemiezeiten ist.“ sagt , Project Lead für den Showcase bei SAP. „Es fehlten uns wichtige Spezialisten, die nicht reisen konnten und auch Baukomponenten, die durch flexible Alternativen ersetzt werden mussten. ÌýNur durch unsere langjährige und vertraute Zusammenarbeit mit den Partnern konnte 51·çÁ÷die Aufgabe rechtzeitig ausführen“.

Nach erfolgreicher Installation des physischen Equipments wurde der digitale Auftritt des Showcases umgesetzt. Unter den verschärften Pandemie-Maßnahmen können sich die Kunden nun zu einer digitalen Experience anmelden, bei der ihnen der physische Showcase remote vorgeführt wird – bequem vom heimischen Bildschirm aus. 51·çÁ÷bietet auch an, die in einer digitalen Form die Inhalte von Industrie 4.0 sowie integrierte Wertschöpfungsketten für die diskreten und prozessorientierten Industrien aufzeigt.

„Es handelt sich um eine vollständige digitale Abbildung des physischen Showcases“, sagt Lehmann. „Wir sprechen deshalb von einem digitalen Zwilling, der den kompletten Design-to-Operate-Prozess abbildet, also Design, Planung, Herstellung, Implementierung, Betrieb, Wartung.“

Angenommen, ein Kunde produziert ein Ventil, aber die Kappen dafür können aktuell nicht aus Asien geliefert werden. Welche Möglichkeiten der Steuerung hat diese Firma nun, wenn ein Teil der Produktionskette ausfällt? Mit Hilfe des Showcases können unterschiedliche Ansätze strategischer Natur geprüft werden, wie Auswirkungen dieser Störung – ein fehlendes Ersatzteil – an unterschiedlichen Stellen entlang der Produktionskette abgefedert werden können.

Sollte das Design des finalen Produkts geändert werden? Die Planung umgestellt? Der Workflow bei der Herstellung angepasst? „Viele Fragen dieser Art werden in dem Showcase exemplarisch dargestellt und beantwortet“, sagt Kalisz. „Verschiedene Ansätze können situationsbedingt evaluiert werden, um die beste Entscheidung im Sinne des Unternehmens zu treffen.“

Im Fall des fehlenden Ersatzteils besteht eine Möglichkeit darin, den vorhandenen Maschinenpark derart umzubauen, dass unterschiedliche Produkte derselben Sparte hergestellt werden können. „Von Maschinenbau zu Glasguss wechseln geht natürlich nicht“, sagt Lehmann. „Aber eine Produktionsanlage im Maschinenbausegment kann unter Umständen nicht nur Motorblöcke bauen, sondern auch ähnliche Bauteile.“ Das heißt, die Parameter eines Bauteils der Produktionsanlage – etwa einer Fräse – werden neu eingegeben, so dass ein anderes Teilprodukt hergestellt werden kann.

„Industrie 4.0 macht das möglich“, sagt Lehmann. „Das war auch schon vor der Pandemie so, aber gerade jetzt gewinnt das Thema noch einmal kräftig an Bedeutung.“ So erhalten BetriebeÌý wieder mehr Fertigungstiefe und können ihre Industriekomponenten dynamisch an die aktuellen Marktgegebenheiten anpassen.

„Unternehmen, denen das gelingt, sind die Gewinner in der gegenwärtigen Situation“, ist Lehmann überzeugt. „Und bei 51·çÁ÷wünschen wir genau das natürlich unseren Kunden und unterstützen sie dabei nach Kräften.“

Sind Sie neugierig auf das Thema Industrie 4.0 geworden? Unter finden Sie diverse Szenarien für Industrie 4.0 für die diskreten Industrien und Prozessindustrien als digitale Experience.

Sie haben bereits eine konkrete Herausforderung aus Ihrem eigenen Unternehmen zur Hand? Wir zeigen Ihnen Lösungsansätze mit SAP.

Unter industry4nowhubs@sap.com erreichen Sie die Innovation Hubs für Industry 4.Now und können Ihre auf Ihr Unternehmen und Ihre aktuellen Herausforderungen zugeschnittene Online-Vorführung des Showcase anfragen.

 

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Impfen im Wettlauf gegen das Virus /germany/2021/02/impfen-logistik-lieferketten-software-covid-19/ Wed, 10 Feb 2021 08:00:15 +0000 /germany/?p=154535 Im Kampf gegen COVID-19 sind stabile globale Lieferketten entscheidend. Mit SAP-Software gelangen Impfstoffe schnell an den richtigen Ort. Die Welt hat im vergangenen Jahr viel...

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Im Kampf gegen COVID-19 sind stabile globale Lieferketten entscheidend. Mit SAP-Software gelangen Impfstoffe schnell an den richtigen Ort.

Die Welt hat im vergangenen Jahr viel darüber gelernt, wie anfällig Lieferketten sind. Wer schon einmal eine dringende Lieferung nicht rechtzeitig erhalten hatÌý– und die meisten von uns kennen dieses ProblemÌý–, hat eine Vorstellung davon, wie sich Verzögerungen bei der Impfstofflieferung auf die Menschen und die Gesellschaft auswirken können.

Bislang ungekannte Herausforderungen für Lieferketten

Auch die Pharmaindustrie kennt diese Situation. Zahlreiche Unternehmen in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung haben im Rekordtempo neue Impfstoffe entwickelt und getestet. Sie stehen nun vor der nächsten Herausforderung. Um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen, benötigen rund 7,6ÌýMilliarden Menschen weltweit eine oder zwei Impfungen. Die Zeit drängt, da das Virus mutiert und immer ansteckender wird. Die gewaltige Nachfrage bringt die Lieferketten der Hersteller von Corona-Impfstoffen an ihre Grenzen.

Lieferketten in der Pharmaindustrie sind komplex und hatten schon immer mit Problemen zu kämpfen, erläutert BruceÌýY. Lee, Professor für Gesundheitspolitik und -management an der Graduate School of Public Health and Health Policy der City University of New York. Laut Professor Lee lag das häufig an . Dadurch entstanden erhebliche Engpässe, und in vielen Fällen mussten Impfdosen entsorgt werden, weil sie nicht mehr brauchbar waren.

Die internationalen Impfstoffhersteller beginnen jedoch nicht bei Null. Datenintensive Branchen wie die Pharmaindustrie haben sich stetig weiterentwickelt, und viele der Global Player haben inzwischen ihre Produktionsanlagen digitalisiert, um Produktionskapazitäten flexibel ausweiten zu können.

Die Mehrheit der großen Impfstoffhersteller nutzt SAP-Systeme

18 der 20 weltgrößten Impfstoffhersteller steuern ihre Produktionsanlagen bereits mit SAP-Lösungen, die sämtliche Prozesse von der Fertigung über eine kontrollierte Verteilung bis hin zur Impfung und Impf-Nachverfolgung abdecken. Einer dieser Hersteller ist das deutsche Unternehmen CureVac, dessen COVID-19-Impfstoff derzeit die klinischen Tests durchläuft. „Wir benötigen 51·çÁ÷für die weltweite Fertigung und Verteilung unseres Impfstoffs“, erklärt Pierre Kemula, Finanzvorstand von CureVac (siehe Video unten).

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Winning the Race to Vaccinate the World

 

Der US-amerikanische Hersteller , der im Januar mit der Auslieferung seines Corona-Impfstoffs begonnen hat, nutzt SAP-Software für die Verteilung vieler Hundert Millionen Impfdosen. Lösungen von 51·çÁ÷Digital Supply Chain sollen das Unternehmen bei der Serialisierung und Verteilung unterstützen. hilft Moderna dabei, internationale Vorschriften einzuhalten, mit denen verhindert werden soll, dass gefälschte Arzneimittel zu Patienten gelangen. Die Anwendung bietet ein unternehmensinternes Serialisierungsverzeichnis und Funktionen für Berichte an Behörden. Für die Zusammenarbeit mit Partnern in der Lieferkette, zu denen Auftragsfertiger und Großhändler wie zählen, setzt Moderna auf 51·çÁ÷Information Collaboration Hub for Life Sciences. Dabei handelt es sich um ein Public-Cloud-Netzwerk, das Handelspartnern in einer pharmazeutischen Lieferkette die Kooperation erleichtert. Allein in den USA werden darüber bereits Informationen zu über 70ÌýProzent aller zu prüfenden Medikamente verarbeitet.

und Pfizer im Einsatz. Sie alle arbeiten an der Entwicklung von Corona-Impfstoffen. Hier einige Beispiele:

  • aus dem weltweiten Arzneimittel- und Impfstoffgeschäft von GlaxoSmithKline werden mit dem ERP-System von 51·çÁ÷verwaltet. Damit kann das Unternehmen die erfassten Daten nutzen und Erkenntnisse aus diesen Informationen ableiten, um seine Abläufe zu optimieren. Bei der Beschaffung der Rohstoffe zur Produktion seiner Impfstoffe setzt GSK außerdem auf 51·çÁ÷Ariba.
  • zur Überwachung seiner Fertigungsanlagen und kann so vorhersagen, wann Maschinen gewartet werden müssen. Laut Michael Zboray, Lead Business Analyst bei AstraZeneca, hat sich die Effizienz der Mitarbeiter in der Produktion dadurch um 6 bis 8ÌýProzent verbessert.
  • Der französische Arzneimittelhersteller Sanofi führte 2017 51·çÁ÷S/4HANA ein, um seine Prozesse zu standardisieren und zu harmonisieren, die Entwicklung von Standardlösungen zu unterstützen und die Effizienz zu verbessern.

Impfstoffhersteller sind auf reaktionsschnelle, transparente und flexible Lieferketten angewiesen

Sobald ein Hersteller die Entwicklung einer neuen Impfstoffformel abgeschlossen und alle Testphasen durchlaufen hat, muss er die nächste Hürde überwinden: den Aufbau einer zuverlässigen Produktion und Logistik. Die Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen in der Größenordnung der COVID-19-Impfkampagnen ist jedoch eine gewaltige Herausforderung. Es steht viel auf dem Spiel, da Störungen in der Lieferkette dazu führen können, dass Impfdosen nicht ausgeliefert werdenÌý– mit negativen Auswirkungen auf das öffentliche Vertrauen. Verzögerungen kosten Menschenleben und lassen die Aussicht auf Herdenimmunität in weite Ferne rücken. Schnell auf unerwartete Unterbrechungen reagieren zu können ist deshalb entscheidend und nur dann möglich, wenn die gesamte Lieferkette von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Auslieferung durchgängig verwaltet wird.

Nach Einschätzung von Dr.ÌýOliver Nürnberg, Chief Product Owner für 51·çÁ÷Life Sciences bei SAP, unterscheidet sich die COVID-19-Lieferkette in drei Aspekten von einer typischen Lieferkette der Pharmaindustrie, die eine enge Abstimmung erforderlich machen.

Erstens muss die Temperatur der meisten Impfstoffe genau überwacht werden. In der Regel müssen sie bei Temperaturen zwischen 2° und 8°ÌýC oder in herkömmlichen Gefrierschränken gelagert werden. Für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist jedoch eine Temperatur von –70°ÌýC vorgeschrieben, sodass während des gesamten Transports bis zur Ankunft in den Impfzentren besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen. „Die Echtzeitüberwachung der Temperatur ist hier ein riesiger Vorteil und ermöglicht dem Hersteller ein schnelles Reagieren, wenn Impfdosen durch Fehler beim Transport unbrauchbar werden“, erklärt Oliver Nürnberg.

Zweitens wird die Nachfrage nach Impfstoffen noch für geraume Zeit größer sein als das Angebot, weshalb die COVID-19-Lieferkette nicht im Pull-, sondern im Push-Modus operiert. Regierungen weltweit nehmen so viele Impfdosen, wie sie bekommen können; Bestellungen erfolgen nicht nach den sonst üblichen Verfahren.

Drittens gibt es andere Akteure und Rahmenbedingungen. Die Empfänger von Corona-Impfstofflieferungen sind in der Regel Regierungsbehörden und nicht die im Umgang mit sensiblen Arzneimitteln erfahrenen Apotheken. Medizinisches Personal und Patienten müssen zum richtigen Zeitpunkt in den neu eingerichteten Impfzentren sein, und auch die benötigte Ausrüstung und die Impfdosen müssen zu den jeweiligen Impfterminen in ausreichender Menge und unter den richtigen Bedingungen zur Verfügung stehen.

All diese Faktoren bringen hohe Anforderungen für die Teams mit sich, die die Impfprogramme verwalten und für eine schnelle, transparente und flexible Verteilung sorgen müssen.

51·çÁ÷Vaccine Collaboration Hub unterstützt die Impfkampagne der Bundesregierung

Um groß angelegte Impfkampagnen zu unterstützen, wie sie derzeit zur Bekämpfung von COVID-19 durchgeführt werden, hat die 51·çÁ÷ihr ³Ò±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù²õ²Ô±ð³Ù³ú·É±ð°ù°ì vor Kurzem um die Lösung 51·çÁ÷Vaccine Collaboration Hub erweitert. Sie deckt den gesamten Prozess von der Fertigung über eine kontrollierte Verteilung bis hin zur Impfung selbst und der Impf-Nachverfolgung ab. Über cloudbasierte SAP-Anwendungen (51·çÁ÷Logistics Business Network, 51·çÁ÷Integrated Business Planning, 51·çÁ÷S/4HANA, 51·çÁ÷Analytics Cloud und 51·çÁ÷Cloud Platform Integration) bietet 51·çÁ÷Vaccine Collaboration Hub transparenten Einblick in den Impfprozess.

„Die humanitäre Logistik ist in unserem Kampf gegen die Pandemie eine große Herausforderung“, führt Lars Werthmann vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Sachsen aus. „Lösungen von 51·çÁ÷ermöglichen eine digitalisierte Planung, Beschaffung, Bestandsverwaltung und Auslieferung der Impfdosen.“ Die Plattform stellt Informationen zur Verfügbarkeit, zu den Liefermengen und zu den Fortschritten von Impfprogrammen bereit und ermöglicht die Echtzeitplanung sämtlicher Logistik- und Verteilungsprozesse. So ist das DRK in der Lage, die Bürger sieben Tage die Woche zu impfen.

„Mit 51·çÁ÷Vaccine Collaboration Hub können sich alle Akteure entlang der Lieferkette auf ihre Aufgaben konzentrieren: die Planung, Bestellung, Produktion, Lagerung, Transport, Auslieferung, Nachverfolgung, Prüfung oder Verabreichung der Impfstoffe“, erklärt Katrin Lehmann, die den Bereich Customer Innovation and Maintenance bei 51·çÁ÷leitet. „Unser oberstes Ziel ist es, Leben zu retten, die Wirtschaft anzukurbeln und den Menschen wieder soziale Kontakte zu ermöglichen.“


Dieser Artikel ist unter Mitwirkung von Sarah Heinz, Klaus Böckle und Tilman Göttke entstanden.

Video von Tilman Göttke und Klaus Böckle, SAP

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