Kreislaufwirtschaft Archiv | 51News Center /germany/tags/kreislaufwirtschaft/ Unternehmensberichte & Presseportal Mon, 03 Jul 2023 11:09:01 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Europäischer Stahlriese weist Branche den Weg zur Klimaneutralität /germany/2023/06/salzgitter-klimaneutralitaet/ Wed, 28 Jun 2023 06:00:34 +0000 /germany/?p=174682 Wer schon einmal den Warmwalzprozess in einem Stahlwerk beobachtet hat, dem wird sich die Farbpalette des Logos derSalzgitter AG sofort erschließen – ein leuchtend warmes...

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Wer schon einmal den Warmwalzprozess in einem Stahlwerk beobachtet hat, dem wird sich die Farbpalette des Logos der sofort erschließen – ein leuchtend warmes Orange im Zentrum, umgeben von einem neutralen Blaugrau. Die Bildmarke verdeutlicht so das Fundament des Unternehmens: Menschen, Stahl und Technologie.

Mehr über die Salzgitter AG erfahren Sie in diesem.

Vorreiter bei Kreislauflösungen

Erst kürzlich hat der deutsche Großkonzern seine Markenidentität zum Ausdruck seiner strategischen Vision neu gestaltet: Er möchte sich als Vorreiter in Sachen Kreislaufwirtschaft etablieren – daher das kreisförmige Logo mit den drei Elementen Menschen, Stahl und Technologie im Zentrum. Drei Komponenten – Kreislaufdenken, innovative Partnerschaften und󲹱پ𾱳ٲöܲԲ – sind notwendig, um diese Strategie erfolgreich umzusetzen.„Unser Ziel ist es, die Stahlindustrie zu transformieren und dadurch die CO2-freie Stahlerzeugung zu ermöglichen“, sagt Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG. „Aktuell werden pro Tonne herkömmlich erzeugten Stahls zwei Tonnen CO2 freigesetzt. Wir beabsichtigen, Kohle durch Wasserstoff zu ersetzen und dadurch die Emissionen quasi auf null zu reduzieren. Ab 2025 werden wir grünen Stahl liefern.“

Stahl ist der wichtigste Werk- und Baustoff der Welt. Er kommt in allen Bereichen unseres Lebens zum Einsatz: von Autos und Frachtschiffen bis hin zu Skalpellen und Löffeln. Außerdem handelt es sich um eines der nachhaltigsten Materialien, die es gibt, da Stahl endlos recycelt werden kann.Die Salzgitter AG ist dabei, ihr Geschäftsmodell neu zu definieren, weg von der Linearwirtschaft und hin zum Kreislaufkonzept mit niedrigerem Energie- und Materialverbrauch durch höhere Wiederverwendungs- und Recyclingquoten. Am wichtigsten aber: Der neue Ansatz ist flexibel und wird regelmäßig angepasst.

Für eine echte Kreislaufwirtschaft muss die Produktlebenszyklusplanung mit ganzheitlichen Prozessen einhergehen, und zwar in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Wir standen bisher in einer klassischen Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden, die mit der Produktübergabe endet. Nun arbeiten wir mit ihnen zusammen, um die Produkte nach ihrer Verwendung zurückzunehmen, damit wir sie wiederverwenden oder das Material erneut in den Produktionszyklus aufnehmen können“, erklärt Groebler.

Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Seit über 150 Jahren produzieren das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften Stahl. So werden etwa im Elektrostahlwerk von Peiner Träger bereits rund eine Million Tonnen Rohstahl umweltfreundlich und energieeffizient aus Stahlschrott erschmolzen. Mit seinen qualitativ hochwertigen Produkten beweist Peiner Träger klar, dass Stahl ohne Qualitätsverluste wiederverwertet werden kann.„Ich habe mehr als 20 Jahre lang in der Versorgungsindustrie gearbeitet. Also habe ich den Umstieg von Braun- beziehungsweise Weichkohle auf Offshore-Windkraft erlebt – eine tiefgreifende Transformation. Zu sehen, was sich in einem Jahrzehnt getan hat, motiviert mich sehr“, bekräftigt Groebler. „Mir ist klar, dass sich durch diese Transformation bei der Salzgitter AG letztendlich in der gesamten Branche nachhaltigere Produktionsweisen durchsetzen werden.“

Er staunt darüber, wie viele Unternehmen ihre Rolle neu definieren und wie aus Kunden Partner werden.

„Wir alle befinden uns im Wandel“, erläutert er. „Unsere Kunden müssen ihre eigenen Ziele erreichen. Nehmen wir als Beispiel die Automobilindustrie: Dort geht es nicht nur um die Dekarbonisierung des Fahrzeugs selbst, sondern auch um die seiner Nutzung während seiner gesamten Lebensdauer. Da Stahl zentraler Bestandteil jedes Fahrzeugs ist, erwarten unsere Partner in der Automobilbranche, dass wir Stahl dekarbonisieren.“

Groebler denkt viel über die Erwartungen der Gesellschaft nach. Heute ist die Salzgitter AG für rund ein Prozent des deutschen CO2-Fußabdrucks verantwortlich, was etwa acht Millionen Tonnen pro Jahr entspricht. Das Gute ist, dass der Großteil der Emissionen an einem Ort ausgestoßen wird. So lässt sich der Reduktionsaufwand besser steuern als bei Verbrennungsmotoren in Autos, die überall Emissionen verursachen. Die Strategie und ihre Finanzierung stehen bereits. Daher ist Groebler zuversichtlich, dass die Salzgitter AG in den nächsten zehn Jahren klimaneutral werden kann.

Nachhaltigkeitstools und -lösungen

Groebler ist sich zudem durchaus bewusst, welchen Einfluss der Bereich Umwelt, Gesellschaft und Governance (Environment, Social and Governance– ESG) auf das Ansehen der Marke ausübt. Nachhaltige Geschäftspraktiken spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, weniger Treibhausgase auszustoßen und unsere Ressourcen zu schonen. Unternehmen, die aktiv auf Nachhaltigkeit setzen, profitieren von treueren Kunden und Verbrauchern und erschließen sich neue Möglichkeiten, um ihre Marktanteile zu steigern.

„Wenn Sie sich anschauen, welche Entwicklung ESG nimmt, müssen wir Umweltdaten genauso viel Bedeutung zukommen lassen wie Finanzdaten. Wir sind Experten in der Stahlerzeugung, aber nicht in der Datenverwaltung“, gibt Groebler zu bedenken. „Und hier kommt die 51ins Spiel. Sie unterstützt uns dabei, auf einfache WeiseDaten zu konsolidieren und ein klares Bild von unserem CO2-Fußabdruckzu erhalten.“

Mehr ESG-Transparenz erzielt der Salzgitter-Konzern durch die Datenanalyse- und Geschäftslogikfunktionen von. NebenܲԻ hat das Unternehmenim Einsatz, um umfassendere Einblicke in seine Umweltdaten zu erhalten und für sichere und nachhaltige Geschäftsabläufe zu sorgen.

Der Kreislaufwirtschaft verschrieben

Seitdem sich die Salzgitter AG der Kreislaufwirtschaft verschrieben hat, ist es zu einigen unübersehbaren Veränderungen gekommen: Sechs riesige Windräder, jeweils 150 Meter hoch, geben der Skyline über der Stahlhütte ein neues Gesicht. Und auch im Hintergrund passiert so einiges. Die Wasserstoffproduktion wird nicht ausschließlich vor Ort stattfinden. Daher besteht die größte Herausforderung darin, Wasserstoff von anderen Standorten zu beziehen und die erforderliche Infrastruktur zu schaffen. In der Übergangsphase wird das Unternehmen eine Kombination aus Erdgas und Wasserstoff verwenden, bevor es ausschließlich auf Wasserstoff umstellt.

Groebler ist sehr optimistisch: „Wir erleben einen gewaltigen Wandel innerhalb der Unternehmenskultur des Salzgitter-Konzerns. Die Mitarbeitenden zeigen viel Eigeninitiative, angefangen bei einer Mitarbeitergenossenschaft zur Finanzierung einer Photovoltaikanlage bis hin zu unserer lokalen Baumpflanzkampagne – unser nachhaltiger Geschäftsansatz hat überall in unserem Unternehmen einen weitreichenden, positiven Einfluss.“

Gemeinsam mit ihren Kunden und Lieferanten, Technologiepartnern wie der 51und ihren Mitarbeitenden ist die Salzgitter AG zu einem echten Vorreiter der Kreislaufwirtschaft geworden.

Weitere Informationen darüber, wie die 51Unternehmen beim Umsetzen und Dokumentieren ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt, finden Sie auf.

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Cloud Success Services: Schnelle Wertschöpfung und dauerhafter Erfolg /germany/2023/06/cloud-success-services-schnelle-wertschoepfung-und-dauerhafter-erfolg/ Mon, 05 Jun 2023 06:00:41 +0000 /germany/?p=174366 Anfang des Jahres 2022 hat 51sein komplexes Service- und Supportportfolio durch eine neue Organisation stark vereinfacht. Hendrik Haas ist seitdem als Head of Cloud...

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Anfang des Jahres 2022 hat 51sein komplexes Service- und Supportportfolio durch eine neue Organisation stark vereinfacht. Hendrik Haas ist seitdem als Head of Cloud Success Services für das gesamte Servicegeschäft und Post-Sales der 51in Deutschland verantwortlich und Mitglied der Geschäftsleitung. Im Interview spricht er über Kundenerfolg in unsicheren Zeiten, Veränderungen im Consulting in den letzten Jahren und aus welchen Gründen Transformationsprojekte vor allem scheitern.

Herr Haas, sagen Sie bitte mit einem Satz, was ist das Ziel der neuen Organisation Cloud Success Services (CSS)?

Hendrik Haas: Der Fokus liegt auf der schnelleren Einführung und besseren Nutzung unserer Anwendungen. Um es plakativ auf den Punkt zu bringen: Wir wollen die digitale Transformation unserer Kunden rocken und unsere Produkte bestmöglich und nachhaltig zum Einsatz bringen.

Ist dieses Angebot ausschließlich für den Umzug in die Cloud gedacht?

Haas: Nein, unser Portfolio ist so konzipiert, dass es Kunden auf ihrem gesamten Weg End-to-End mit 51begleitet – in der Cloud, in On-Premise- und in hybriden Umgebungen. Aber natürlich sind wir heute eine Cloud-Company und wir wollen unseren Kunden dort maximal helfen, damit sie eine schnelle Wertschöpfung realisieren und dauerhaften Erfolg erzielen. Dabei machen wir bei unseren hunderten von Projekten im Jahr keinen Unterschied, ob es sich um mittelständische Unternehmen, global agierende Konzerne, Start-ups oder die öffentliche Verwaltung handelt. Auch die Art der Projekte ist völlig unterschiedlich.

Nennen Sie dafür bitte einige konkrete Beispiele?

Haas: Beim haben wir mit einem großen Team eine umfangreiche Greenfield-Implementierung eines einheitlichen intelligenten ERP-Systems unterstützt. Der , der eine globale strategische Digitalisierungspartnerschaft mit 51vereinbart hat, brauchte unter anderem unsere Expertise in Spanien und Großbritannien bei der Einführung der Lösung 51Responsible Design and Production zur Reduzierung des Kunststoffverbrauchs und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft. Für die Finanzbehörde des haben wir in kürzester Zeit eine Plattform für die Beantragung von Fördermitteln für Kulturschaffende entwickelt. Und beim internationalen , der zur FORVIA Gruppe gehört, ging es um die Implementierung einer ERP-Lösung in 11 Vertriebsgesellschaften im Aftermarket-Geschäft.

Das ist ein breites Spektrum. Gibt es besondere Schwerpunkte in der Tätigkeit von Cloud Success Services?

Haas: Mit mehr als 1500 Mitarbeitenden allein in Deutschland – und natürlich nutzen wir zusätzlich auch unsere globalen Lieferkapazitäten – sind wir branchenübergreifend mit Abstand der größte Anbieter von SAP-Dienstleistungen. Dazu zählen konzeptionelle Fragestellungen ebenso wie Architekturdesign. Aber beispielsweise auch Migrationsprojekte in die Cloud, die wir komplett durchführen, ebenso wie das Safeguarding oder Change Management und Trainingsangebote. Die Größe des Kunden ist dabei nicht entscheidend, sondern uns reizen vor allem innovative Herausforderungen. Wir sehen unsere Verantwortung insbesondere darin, den Markt weiterzuentwickeln und neue Technologien als Vorreiter voranzubringen. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel auch SAP-Partner bei ihren Kundenprojekten. Dabei gibt es in der Praxis völlig unterschiedliche Konstellationen.

Stehen Sie nicht in einem Konkurrenzverhältnis zu den Partnern?

Haas: Der Markt ist für uns alle groß genug, aber wir haben darin eine besondere Rolle. Wir fördern ein dynamisches Partnernetz, das wichtige Branchen- und Fachkenntnisse beisteuert, um unsere Kunden bei der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen. Auch unser Service- und Support-Portfolio ist so ausgerichtet, dass es einfach durch das Angebot der Partner ergänzt werden kann. Wir geben unser Know-how weiter und stellen Ressourcen, Inhalte, Werkzeuge und Angebote bereit, mit denen die Partner den Erfolg ihrer Kunden steigern können. Das ist unser gemeinsames Interesse. Im Einzelfall kann es aber trotzdem auch Wettbewerb um einen Auftrag geben. Wir sehen das sportlich, denn dadurch wird der Markt insgesamt vorangebracht. Als CSS-Organisation haben wir ja auch die Verantwortung für die Nutzung unserer Lösungen.

Sie persönlich waren zwischen 1999 und 2006 bei der 51als Berater tätig und sind nach einer längeren Unterbrechung mit ganz unterschiedlichen Karrierestationen Ende 2019 wieder zurückgekehrt. Was hatte sich in der Zwischenzeit verändert?

Haas: Natürlich ist die 51inzwischen sehr viel größer, aber auch die Inhalte der Arbeit und die technologischen Möglichkeiten sind ganz andere. Genauso die Komplexität der Lösungen, die Methoden und die notwendige Geschwindigkeit in der Umsetzung. Aber trotzdem, und das hat mich entscheidend zu meiner Rückkehr bewogen, ist der kulturelle Kern des Unternehmens stabil geblieben. Etwa die hervorragende bereichsübergreifende Zusammenarbeit und die flachen Hierarchien.

Und was ist mit den Kunden? Haben die heute nicht völlig andere Ansprüche? Gerade in den vergangenen Jahren mit Coronakrise, Lieferkettenproblemen und Ukrainekrieg.

Haas: Die Anforderungen an den Nutzen einer Lösung oder den Business Case haben sich eigentlich nicht so stark verändert. Die Kunden stehen in der Regel vor einem konkreten Problem, dass sie mit Hilfe unserer Software möglichst effizient lösen wollen. Wo es nach meiner Wahrnehmung deutliche Veränderungen gibt, ist der Wunsch nach mehr Agilität, höherer Flexibilität und einem schnelleren Tempo bei der Umsetzung. Das erfordert von uns, dass wir echte strategische Guidance bieten und auch andere Methoden als früher einsetzen.

Sie konnten in Ihrer beruflichen Laufbahn Veränderungsprozesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben. Verraten Sie uns die Gründe, woran Transformationsprojekte in Unternehmen überwiegend scheitern?

Haas: Früher waren das meist ganz harte Fakten, etwa mangelnde Performance oder fehlende Integrationsmöglichkeiten. Heute liegen die Ursachen mehr bei den weichen Faktoren wie unzureichende Change-Prozesse oder beim Enabling der Mitarbeitenden. Es fehlen oft grundlegende Voraussetzungen für den Erfolg, etwa die Klarheit über Ziele, den Ausgangspunkt und die Rahmenbedingungen. Wenn dieses Fundament nicht stimmt, läuft ein Projekt schnell schief. Wichtig ist auch die Absicherung und Kontrolle, die wir durch unser Guidance-Angebot gewährleisten, und eine sinnvolle Zeitplanung.

Ihre Organisation nennt sich Cloud Success Services, wie definieren Sie denn Kundenerfolg?

Haas: Das ist natürlich in jedem Unternehmen individuell. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. Was in unsicheren Zeiten wie heute vor allem zählt, ist neben Effizienz eine schnelle Anpassungsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit. Wir sehen uns in der Verantwortung, dass unsere Kunden das Potenzial ihrer Cloud-Lösungen möglichst optimal nutzen.

Wie können Sie das erreichen?

Haas: Dazu ist vor allem ein kontinuierlicher Dialog mit immer wieder neuen Denkanstößen von beiden Seiten notwendig. Wir wollen nicht einfach ein Stück Software über den Zaun werfen und dann möglichst schnell wieder verschwinden. Sondern es geht uns um eine langfristige Beziehung und um einen erkennbaren Wertbeitrag für das Geschäft unserer Kunden. Der Nutzen einer Lösung zeigt sich nicht im Einführungsprojekt, sondern erst wenn mit den Systemen gearbeitet wird. Und gerade in dieser Phase wollen wir unsere Kunden begleiten und mit Rat und Tat unterstützen.

Hendrik Haas war nach seinem ersten SAP-Leben 13 Jahre lang als Führungskraft bei den Consultingfirmen Capgemini und Kienbaum sowie im IT-Strategiebereich der Deutschen Telekom tätig. Dann wechselte er als Partner zur mittelständischen Managementberatung goetzpartners und gründete mit mehreren Kollegen die Strategieberatung ADVYCE, wo er fünf Jahre als Geschäftsführer tätig war. Nach dem Wiedereinstieg übernahm er bei 51Digital Business Services die Verantwortung für die Industry Division Process, Services & Utilities, bevor er im April 2020 als Head of Services Germany startete. Im Zuge der Neugestaltung und Erweiterung des Cloud-Portfolios entwickelte sich dieser Bereich zur neuen Organisation Cloud Success Services. Hendrik Haas leitet diese seit Beginn 2022.

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Intelligente Nachhaltigkeit realisieren mit der 51Business Technology Platform /germany/2023/04/intelligente-nachhaltigkeit-realisieren-sap-business-technology-platform/ Tue, 11 Apr 2023 06:00:12 +0000 /germany/?p=165651 Ein Großteil der weltweiten Finanzsysteme, des globalen Handelsverkehrs und der Interaktionen über Geschäftsnetzwerke läuft heute über SAP-Lösungen: 87% des weltweiten Handelsvolumens werden von SAP-Kunden generiert....

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Ein Großteil der weltweiten Finanzsysteme, des globalen Handelsverkehrs und der Interaktionen über Geschäftsnetzwerke läuft heute über SAP-Lösungen: . Durch diese Vernetzung und Reichweite sind SAP-Partner in der Lage, unsere gemeinsamen Kunden bei der Bewältigung der Herausforderungen ihrer Branche und ihres Geschäftsfelds zu unterstützen, indem sie Daten und Geschäftsprozesse zusammenführen.

In Kombination mit dem Know-how und den Innovationen unserer Partner profitieren Unternehmen durch diese Abdeckung unterschiedlichster Geschäftsbereiche und Prozesse von einem leistungsfähigen Instrument, mit dem sie wichtige Initiativen voranbringen und unter anderem ihre Ziele in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) umsetzen können. Unsere Kunden sind damit in der Lage, ihren langfristigen Erfolg zu sichern, neue Chancen zu erkennen und Risiken zu mindern. Zugleich können sie betrieblichen Turbulenzen trotzen und Hindernisse auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und gerechteren Gesellschaft beseitigen.

Umweltschutzgesetze und Forderungen der Verbraucher führen dazu, dass Unternehmen ESG-Ziele stärker in den Mittelpunkt rücken. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für Partner, Kunden mit ihren Innovationen bei der Erreichung dieser Ziele zu unterstützen. Implementierungs-, Content- und Technologieexperten können die Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit nutzen und Kunden helfen, zum einen wettbewerbsfähiger zu werden und zum anderen positive Veränderungen gemäß den ESG-Prinzipien zu bewirken.

Eine wichtige Plattform für nachhaltigen Wandel

In den vergangenen Jahren haben SAP-Partner auf der Grundlage der (SAPBTP) erfolgreich Lösungen für unterschiedliche Geschäftsbereiche und Branchen in der Cloud entwickelt, integriert und erweitert. Mit ihrem Wissen und ihrem Innovationsgeist können sie Kunden nun dabei unterstützen, ihre Nachhaltigkeitsstrategie und -ziele zu definieren und diese schnell umzusetzen.

SAP-Partner können auf Basis der SAPBTP schnell Innovationen hervorbringen. Die Voraussetzungen dafür schaffen ein auf Zusammenarbeit ausgelegtes Partnernetz und der Zugang zu Schulungs- und Supportangeboten von 51rund um das Thema ESG. Dadurch sind sie bestens gerüstet, Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen, die durch Emissionsverringerung und Abfallvermeidung, Kreislaufmodelle sowie eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Unternehmensführung Umsätze generieren, ihre Effizienz steigern und Risiken mindern möchten.

Ein Beispiel dafür ist die Digitalisierung von Lieferketten. Für Unternehmen gewinnt die Verringerung ihres CO2-Ausstoßes und Abfallaufkommens sowie eine verantwortungsbewusste Beschaffung von Rohstoffen zunehmend an Bedeutung. Dadurch wird das Prinzip der Nachhaltigkeit mehr und mehr in den zentralen Geschäftsabläufen verankert. Die größten Erfolge lassen sich jedoch erzielen, wenn ESG-Initiativen mit den Zielen für widerstandsfähigere Systeme, den Ausbau von Logistikkapazitäten oder die Vermeidung von Betriebsunterbrechungen, die die Erfüllung von Kundenanforderungen gefährden, verknüpft werden– und nicht mit diesen konkurrieren.

Für Unternehmen und ihre Kunden stellt der Klimawandel eine ebenso große Herausforderung dar wie wirtschaftliche Instabilität. Immer mehr SAP-Partner wie und die erkennen, dass Nachhaltigkeit nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden darf. Sie helfen Kunden zu verstehen, wie sie durch Befolgen von ESG-Prinzipien Waren und Dienstleistungen nachhaltig bereitstellen, ihre Abläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Risiken bewältigen können, um weltweit stabilere Lieferketten zu schaffen.

Entwicklung innovativer ESG-Lösungen durch enge Zusammenarbeit

Software wie die Lösung , die auf der SAPBTP basiert, stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie durch die Zusammenarbeit von SAP-Partnern und SAP-Kunden innovative ESG-Lösungen entstehen können. Unsere Partner können eine datengestützte Echtzeitumgebung bereitstellen, die Unternehmen bei der Einhaltung von Meldepflichten sowie nationaler und regionaler Vorschriften zur Auditierbarkeit unterstützen, unter anderem der Vorschriften des International Sustainability Standards Board und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission.

Als Komponente einer einheitlichen Plattform zur Verknüpfung von Daten und Geschäftsprozessen können Partner mit dem 51Sustainability Control Tower ihren Kunden helfen, präzise, revisionssichere und zuverlässige Finanzdaten und nicht finanzielle Informationen zusammenzuführen. Sie profitieren damit von neuen Einblicken und der erforderlichen Transparenz, um gezielte Änderungen an Geschäftsabläufen vorzunehmen. Da die meisten Handelstransaktionen weltweit über SAP-Software laufen, lässt sich mit der Lösung das Potenzial vorhandener Daten nutzen, um Unternehmens- und ESG-Ziele umzusetzen und zu dokumentieren.

Unsere Partner unterstützen Kunden mit dem 51Sustainability Control Tower jedoch auch bei anderen Aufgaben. Mithilfe der vordefinierten Integrationen in produktive SAP-Systeme wie können sie revisionssichere Daten umgehend aktualisieren und die Personalwirtschaft, das Finanzwesen und die Organisationsstrukturen ihrer Logistikkette mit wichtigen Nachhaltigkeitskennzahlen verknüpfen. Dadurch lassen sich Nachhaltigkeitsdaten gezielt nutzen und auf der Grundlage von Istdaten nachhaltige Verfahren in wichtigen Geschäftsprozessen und -funktionen verankern.

Die in der Lösung enthaltenen vorkonfigurierten Content-Bibliotheken ermöglichen es Partnern außerdem, ihre Kunden bei einer schnelleren Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen. Sie können Prozesse identifizieren, die zur Verringerung der Emissionen angepasst werden müssen oder die durch die Umstellung auf Kreislaufmodelle und eine stärkere Automatisierung optimiert werden können.

Durch intelligente Datennutzung die Transformation voranbringen

Wir sind an einem Scheideweg angekommen, an dem sich Unternehmen bei ihrer digitalen Transformationen zwischen zwei Optionen entscheiden müssen. Sie können entweder in ESG-Initiativen investieren, um von den Vorteilen des Kreislaufmodells, mehr Effizienz und besserer Widerstandsfähigkeit zu profitieren, oder den Wunsch umweltbewusster Kunden nach mehr Nachhaltigkeit und Prozessintegrität ignorieren.

Diese neue Realität bringt auch neue Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit sich. Für die meisten von ihnen kann es ohne kontinuierliche Beratung und Unterstützung eine ziemliche Herausforderung darstellen, die richtigen Daten zu erheben und in ihren Berichten auszuweisen sowie die erforderlichen Prozesse miteinander zu verknüpfen.

SAP-Kunden können in Zusammenarbeit mit unseren Partnern die neuesten Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit einsetzen und damit ihre Transformation durch intelligente Datennutzung auf Basis der SAPBTP voranbringen. Vor allem aber können sie neue Geschäftschancen nutzen und einen wesentlichen Beitrag zu nachhaltigen Geschäftspraktiken leisten.

Erfahren Sie mehr über die , den und die . Wenn Sie sich für die Chancen interessieren, die eine Softwarepartnerschaft mit der 51bietet, informieren Sie sich über . Falls Sie bereits Partner sind, könnten diese Ressourcen im 51Partner Portal für Sie interessant sein:

  • Webinar
  • openSAP-Kurs

51Discovery Days for Sustainability

Erfahren Sie mehr zum Thema nachhaltige Lieferketten, Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und ESG-Reporting bei unserer virtuellen Eventserie 51Discovery Days for Sustainability.


Gabriele Goertz ist Vice President und globale Leiterin des Sustainability Ecosystem bei SAP.

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Green CX: Neue grüne Kundenerlebnisse mit SAP /germany/2023/01/green-cx-nachhaltigkeit/ Thu, 12 Jan 2023 07:00:44 +0000 /germany/?p=163858 51ergänzt sein CX-Portfolio gezielt mit 󲹱پ𾱳ٲöܲԲ. Green CX heißt der neue Trend, der jetzt stark ausgebaut wird. Denn die Kunden auf der ganzen Welt...

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51ergänzt sein CX-Portfolio gezielt mit 󲹱پ𾱳ٲöܲԲ. Green CX heißt der neue Trend, der jetzt stark ausgebaut wird. Denn die Kunden auf der ganzen Welt verlangen nach Transparenz hinsichtlich der Nachhaltigkeit der angebotenen Produkte.

Nachhaltig handeln, das wollen die meisten Kunden. Wie groß ist der ökologische Fußabdruck eines Produkts? Wo kommt es genau her? Wie wurde es hergestellt? Wie sieht die Lieferkette aus? War alles fair und sozial bei der Produktion? Und kann es nach Gebrauch recycelt werden? Das wollen die Verbraucher heute wissen. Und die Unternehmen spüren die Verantwortung, all diese Fragen so genau und ehrlich wie möglich zu beantworten. 51hilft Unternehmen und Kunden jetzt dabei – mit einem dezidierten Fokus des Green CX-Portfolios auf Nachhaltigkeit.„Es geht bei Green Customer Experience – also Green CX – per se nicht um ein neues Produkt oder um eine neue Produktpalette“, sagt Iris Konrad, Solution Advisor for 51Customer Experience bei SAP. „Es geht darum, das bestehende CX-Portfolio zu erweitern.“ Endkonsumenten stehen dabei ebenso wie B2B-Kunden im Zentrum der Aktivitäten.

Nachhaltigkeit fußt auf drei Säulen: als erste und wohl bekannteste die Ökologie. Dazu gehören Klimaneutralität, Treibhausgasemissionen und Klimawandel. Dann gibt es die ökonomische Nachhaltigkeit, die sich auf faire Löhne oder sichere Arbeitsplätze fokussiert. Und als dritten Bereich die soziale Nachhaltigkeit, das bedeutet etwa, die Regelungen des neuen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes einzuhalten und Menschenrechtsverletzungen entlang der gesamten Lieferkette auszuschließen.

Wie viel Nachhaltigkeit will der Kunde?

Viele Firmen haben heute schon ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Die Konsumenten, Investoren oder der Gesetzgeber, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlangen danach. 51will den Unternehmen ermöglichen, ihre Kunden in die Nachhaltigkeitsaktivitäten aktiv mit einzubeziehen und so für mehr Transparenz zu sorgen.

Nachhaltigkeit ist auf der einen Seite essenziell für unseren Planeten Erde, auf der anderen Seite aber auch ein wichtiges Verkaufsargument und kann damit die Profitabilität für Unternehmen erhöhen: Sustainability sells. Produkte, die als nachhaltig klassifiziert sind, verkaufen sich besser als konventionelle Produkte. Wer als Unternehmen Nachhaltigkeit in den Fokus stellt, hat also auch ganz handfeste betriebswirtschaftliche Argumente auf seiner Seite. Dazu kommt eine Verbesserung der Markenwahrnehmung und der Kundenloyalität.

In einer gaben 74 Prozent der Führungskräfte im Bereich der digitalen Transformation an, dass sie einen Anstieg der Kundentreue verzeichnen konnten. 70 Prozent gaben einen Anstieg neuer Einnahmequellen und 59 Prozent eine Kostenreduzierung an – als Ergebnis des Umdenkens von linearen Geschäftsmodellen hin zu mehr Kreislaufwirtschaft, die ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist.

Einen kritischen Punkt haben die CX-Experten von 51jedoch festgestellt: Viele Firmen wüssten gar nicht genau, worauf ihre Kunden oder bestimmte Kundensegmente genau Wert legen. Geht es ihnen eher um eine nachhaltige Verpackung, die Transparenz in der Lieferkette oder um Zertifikate für die Produkte? Wie sehen die Abstufungen der einzelnen Segmente aus? Wenn Unternehmen dies genauer wüssten, könnten sie die verschiedenen Gruppen auch ganz individuell ansprechen, so die Überlegung.

Die Experten bei 51wollen Unternehmen deswegen ermöglichen, besser zu verstehen, wie die Einstellung jedes Kunden in Bezug auf Nachhaltigkeit und die die Anforderungen der Kunden ist. Danach könne man auf die Kundenwünsche und Bedürfnisse individuell eingehen – Stichwort: „Green Diagnostics“. So genannte Eco-friendly-Nutzer bekämen dann die Möglichkeit, schnell und einfach nachhaltig produzierte Produkte zu finden. Unternehmen könnten so all jenen, denen das Thema noch nicht so wichtig ist oder die noch unentschlossen sind, die Bedeutung und die Mehrwerte nachhaltigen Konsums aufzeigen.

Den „Action Value Gap“ überbücken

Denn stets gibt es eine Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln. Soziologen nennen dieses Missverhältnis „Action Value Gap“. Es sagt aus, dass zwar viele Werte haben, die belegen, dass Nachhaltigkeit immer wichtig wird, und die Erde nachfolgenden Generationen in einem guten Zustand hinterlassen werden solle. Doch die Handlungen, die dazu führen würden, sind noch immer begrenzt. Immer noch gibt es viele Inlandsflüge und es wird zu viel Fleisch konsumiert, obwohl doch eigentlich alle wissen, dass dies in Bezug auf Nachhaltigkeit schlecht ist. Wir als Gesellschaft sind gut darin, diese Werte zu vertreten, aber schlecht darin, sie umzusetzen, sagen Experten.

Indem auf den Webseiten der Online-Händler verschiedene Produkte in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck miteinander verglichen werden, könnten Unternehmen für nachhaltigen Konsum werben, aber gleichzeitig auch Kundenfeedback einholen. Dieses kann dann wiederum an die vorgelagerten Prozessschritte, z.B. die Abteilungen Forschung und Entwicklung, Produktion, usw. zurückgespielt werden, um so die gesamte Lieferkette nachhaltiger zu gestalten.

Nicht nur bei den Kunden gibt es eine Lücke zwischen Wollen und Handeln, auch in den Unternehmen. Laut der Studie von Oxford Economics und 51sagten rund 2.000 Führungskräfte, dass die Nachhaltigkeitspläne in ihrem Unternehmen trotz aller Aufklärung nach wie vor isoliert sind. Hauptgründe für die Kluft zwischen Ambitionen und Ergebnissen seien das Fehlen eines umfassenden Plans, mangelhafte Kommunikation und unzureichende Datenmanagement- und Analysefähigkeiten für die Entscheidungsfindung.

Deswegen will 51nun Unternehmen systemseitig mit Frontend-Lösungen, den Benutzeroberflächen, helfen, diese Lücke zwischen Wollen und Handeln zu schließen. Bei 51ist für die Frontend-Kommunikation das Customer Experience (CX)-Portfolio zuständig.

Tools helfen Kunden bei der Zielerreichung

Im E-Commerce-Shop können Kunden durch „Nudges“ in Richtung nachhaltiges Verhalten angestupst werden. „Nudge“ bedeutet „Stups“ oder „Schubs“, hier im Sinne von Denkanstoß. Wer früher ein Paar Schuhe in drei verschiedenen Größen gekauft und zwei am Ende wieder zurück geschickt hat, wird nun vom System aufgefordert, doch einmal das Size Fitting Tool zu nutzen, das Voraussagen trifft kann, welche Größe passt. So können unnötige Emissionen durch die Transporte verhindert werden.

Fast jedes vierte Paket geht im E-Commerce an die Händler zurück, so das Ergebnis einer an der Universität Bamberg. Der Fashion-Anteil beträgt bei den retournierten Artikeln 91 Prozent. Im Jahr 2021 wurden schätzungsweise 17 Millionen retournierte Artikel entsorgt. Ein weiterer Ansatzpunkt der Green CX von 51ist deswegen die Kreislaufwirtschaft, ein Ansatz, mit dem Unternehmen ihre Prozesse zirkulär gestalten können. Beim Re-Commerce kann es etwa einen zweiten Marktplatz für gebrauchte Produkte geben.

Auch ein Subskriptions-Modell hilft der Nachhaltigkeit: So kann ein Outdoor-Shop, der Zelte vertreibt, seinen Kunden ein Mietmodell anbieten. Dabei arbeitet 51mit Partnerlösungen, die die zirkulare Wirtschaft unterstützen, im 51Store zusammen. „Ein Zelt brauche ich möglicherweise nur alle drei Jahre, dazwischen liegt es herum und bindet Ressourcen“, sagt Konrad.

Bei 51ist Green CX noch ein junges Angebot, es wird erst seit ein paar Monaten beworben. „Es ist aber keine Neuerfindung, sondern beruht auf dem bestehenden CX-Portfolio“, sagt Konrad. Das Thema Nachhaltigkeit sei in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft omnipräsent und werde für Unternehmen zunehmend zum Erfolgsfaktor. „Wer sind sich dem nicht annimmt, wird als Firma mittelfristig nur schwer Überlebenschancen haben”, prognostiziert Konrad.

Green CX als Teil einer End-to-End-Lösung

Green CX ist dabei nur ein Bestandteil eines End-to-End-Nachhaltigkeits-Lösungsportfolios. So gibt es etwa die . Mit den zugehörigen Lösungen, die jetzt noch enger mit dem CX-Portfolio von 51verzahnt sind, können Unternehmen nachhaltige Prozesse in ihre Strategie und Abläufe integrieren.

Wenn Kunden ERP und Supply Chain-Lösungen von 51nutzen, gibt es von Einkauf über Produktion bis zur Lieferung eine durchgehende Informationsstruktur, Backend zu Frontend – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Nachhaltigkeit ist bei 51eines von drei strategischen Fokusthemen über alle Geschäftsfelder hinweg und damit ein fester Bestandteil der Vision von SAP. Mit 51Green CX können Unternehmen auf der Grundlage verlässlicher Daten kundenorientierte, nachhaltige Kauferlebnisse schaffen, um ihre Kundenbindung zu erhöhen, umweltbewusstes Verhalten zu fördern, nachhaltigen Konsum zu unterstützen und damit letztlich die Bedürfnisse und Anforderungen des Marktes, der Investoren und der Kunden zu erfüllen.

51NOW Germany: Nachhaltigkeit, Cloud-Computing und Gleichstellung

Nikolaus Hagl begrüßte auf der 51NOW Germany Christine Serrette als Gast des virtuellen Events. Die technische Vizedirektorin des ITZBund berichtete über die vielfältigen Nachhaltigkeitsinitiativen des öffentlichen IT-Dienstleisters und welche Rolle Cloud-Computing dabei spielt. Aber auch ihre Herzensangelegenheit, die erfolgreiche Förderung von Frauen in der Informationstechnik, wurde ausführlich zur Sprache gebracht.

Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an:

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Acht Branchentrends, die Bestand haben werden /germany/2023/01/acht-branchentrends/ Mon, 09 Jan 2023 07:00:38 +0000 /germany/?p=164038 Der Jahresanfang ist immer ein guter Zeitpunkt um zu betrachten, was auf uns zu­kommt. Ich denke, es zeichnen sich einige wirtschaftliche, technische und gesell­schaftliche Entwicklungen...

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Der Jahresanfang ist immer ein guter Zeitpunkt um zu betrachten, was auf uns zu­kommt. Ich denke, es zeichnen sich einige wirtschaftliche, technische und gesell­schaftliche Entwicklungen ab, die sich auf Unternehmen in allen Branchen auswirken werden.

Wenn Sie einen Moment Zeit haben, genehmigen Sie sich eine Tasse Kaffee und lesen Sie hier, welche acht Branchentrends uns meiner Ansicht nach langfristig beschäftigen werden.

Everything-as-a-Service

Das Herstellen und Verkaufen von Produkten ist in vielen Industriezweigen jahr­zehnte­lang das vorherrschende Geschäftsmodell gewesen. Dagegen war das Bereitstellen von Dienstleistungen auf einige wenige Wirtschaftssektoren be­schränkt, etwa die Telekommunikation. Diese Zeiten sind vorbei. Von Sportgeräten und Streaming-Services im B2C-Bereich bis hin zu Maschinen und Software im B2B-Sektor gibt es inzwischen kaum Produkte oder Services, die Kunden nicht auf Abonnementbasis beziehen können. Kurz gesagt, die Art und Weise, wie Waren und Dienstleistungen konsumiert, bestellt und bezahlt werden, hat sich geändert, und ich bin sicher, dass dieser Trend auch weiterhin branchenübergreifend die Umsatz­ströme, das Produktdesign und die Interaktion mit den Kunden verändern wird.

Integrierte Mobilitätssysteme

Branchentrends stehen im Zusammenhang miteinander, das trifft auch für Everything-as-a-Service und die Mobilität der Zukunft zu. Urbane Infrastrukturen sind traditionell für ein hohes Aufkommen an Fahrzeugen ausgelegt, die sich zwischen Vororten und Stadtzentren bewegen. Nachdem immer mehr Menschen in die Stadt ziehen, ist dieses Modell nicht mehr haltbar. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir mit neuen Konzepten und digitalen Technologien für eine komfortable, sichere und nachhaltige Mobilität in der Zukunft sorgen können. Eine , bei denen einzelne Mobilitätselemente wie etwa ein Auto oder ein Fahrrad in Massenmobilitätssysteme integriert werden – die die Fahrgäste nutzungs­abhängig bezahlen –, zeichnet sich jetzt bereits ab.

Neue Wege zum Kunden

Beim Thema Kundenerlebnis verschwimmen die Grenzen zwischen Branchen und zwischen Geschäftsmodellen. Sowohl Konsumenten als auch Geschäftskunden erwarten bei allen Interaktionen mit einer Marke ein einheitliches Erlebnis. Zudem wünschen Kunden personalisierte Erlebnisse, die ihnen jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Nachhaltigkeit ist eine weitere treibende Kraft. Die Erwartungen der Kunden werden weiterhin steigen, und ich bin gespannt, wie gut Unternehmen eine einheitliche Customer Experience verwirklichen können, die über den Verkaufs­prozess hinausgeht und Kunden langfristig bindet.

Lebenslange Gesundheit

Gesundheit ist ein hohes Gut. In den letzten Jahrzehnten sind enorme medizinische Fortschritte erzielt worden, deren Umfang nur durch Technologie möglich war. Außerhalb der Gesundheitsversorgung finden digitale Geräte, die Daten über den Gesundheitszustand und die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten erfassen und sammeln, in Lifestyle-Bereichen immer breitere Anwendung. Geräte wie Smartwatches, intelligente Waagen und sensorbestückte Workout-Maschinen generieren riesige Mengen von Gesundheits- und Aktivitätsdaten. Dieser Trend eröffnet Unternehmen in den Bereichen Gesundheitswesen und Life Sciences neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von Diagnose- und Behandlungsmethoden. Gleichzeitig wird er sich aus meiner Sicht auch auf die Konsumgüter-, Einzel­handels- und Versicherungsbranche auswirken.

Steuerung von Kapital und Risiken in der Zukunft

Banken und Versicherungsgesellschaften spielen die zentrale Rolle bei der Lenkung des weltweiten Finanzsystems, wobei sie sich im Rahmen von nationalen und internationalen Vorschriften bewegen. In den letzten Jahren haben innovative FinTech- und InsurTech-Unternehmen die Aufnahme und Allokation von Kapital, die Übertragung von Risiken und die Abwicklung von Zahlungen in unserer globalen Wirtschaft grundlegend verändert. Heute können Produkte und Dienstleistungen im Banken- und Versicherungssektor zu 100% digital sein. Damit ist zu erwarten, dass dieser Markt auch weiterhin raschen Veränderungen unterliegt.

Nachhaltige Energie

Die Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf unseren Planeten stellt eine der größten Herausforderungen des 21.Jahrhunderts dar, und der Um­stieg auf eine nachhaltige Wirtschaft ist eine der fundamentalen Notwendigkeiten unserer Zeit. Emissionsfreie Energie ist eine der tragenden Säulen der Nachhaltig­keit. Es gibt bereits zahlreiche Lösungen für die Energiewende. Jetzt kommt es darauf an, sie im großen Maßstab einzusetzen– und ich denke, davon wird jeder Industriezweig betroffen sein. Die Umstellung der weltweiten Energieversorgung ist eine Mammutaufgabe, die nur bewältigt werden kann, wenn alle Nationen, alle Industrien, alle Menschen an einem Strang ziehen.

Kreislaufwirtschaft

Ein weiterer wichtiger Stützpfeiler der Nachhaltigkeit ist die Kreislaufwirtschaft. Allzu lang schon funktioniert die Weltwirtschaft linear und nach dem Einweg-Prinzip. Unter­nehmen verwenden Ressourcen und produzieren daraus Dinge, die die Benutzer einmal verwenden und dann wegwerfen. Die Folgen: Wir Menschen verbrauchen nicht nur mehr Ressourcen, als unser Planet neu generieren kann. Wir türmen auch gigantische Müllberge auf. Durch eine Umstellung auf Kreis­lauf­wirtschaft schützen wir unsere Umwelt und eröffnen gleichzeitig neue Geschäfts­chancen. Ich bin überzeugt, dass die Vorteile von zirkulären Geschäftsmodellen die Investitionen, die Unternehmen heute tätigen müssen, bei weitem überwiegen.

Resiliente Liefernetzwerke

In der global vernetzten Wirtschaft von heute können Störungen in der Lieferkette gravierende Konsequenzen haben. Dazu gehören Lieferengpässe und -verzögerun­gen bei Rohstoffen und Waren, die zu leeren Regalen und höheren Preisen führen. Um Resilienz zu erreichen, benötigen Unternehmen Transparenz in ihren Liefer­ketten, sodass sie eine intelligente Planung durchführen können. Das erfordert eine enge Zusammenarbeit und umfassenden Datenaustausch zwischen Handels­partnern in einem offenen und dennoch sicheren digitalen Netzwerk. Die Schaffung solcher Echtzeit-Transparenz überall in den komplexen Lieferketten der heutigen Zeit stellt eine Herkulesaufgabe dar. Aber ich denke, nur so können Unternehmen Nachfrageschwankungen und Lieferunterbrechungen antizipieren und effizienter darauf reagieren.

Das sind die Branchentrends, die aus meiner Sicht die Wirtschafts­welt, die Welt um uns herum und das mit beeinflussen werden – 2023 und in den kommenden Jahren.

Peter Maier, President des Bereichs Industries and Customer Advisory bei der SAP, und sein Team verfügen über ein so umfassendes Branchenwissen, dass wir beschlossen haben, es in einem Buch zusammenzutragen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was hinter diesen branchenübergreifenden Trends steht, wie Führungskräfte darauf reagieren und welche Rolle SAP-Lösungen dabei spielen, empfehlen wir einen Blick in die Publikation .


Thomas Saueressig ist Mitglied des Vorstands der SAPSE.

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In drei Schritten zu einer nachhaltigen Unternehmenstransformation /germany/2023/01/unternehmenstransformation/ Thu, 05 Jan 2023 07:00:51 +0000 /germany/?p=163681 In der heutigen Wirtschaftswelt ist Nachhaltigkeit eine der zentralen Prioritäten. Mit zunehmendem Druck vonseiten der Stakeholder und der steigenden Zahl an Verordnungen wie SEC- und...

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In der heutigen Wirtschaftswelt ist Nachhaltigkeit eine der zentralen Prioritäten. Mit zunehmendem Druck vonseiten der Stakeholder und der steigenden Zahl an Verordnungen wie SEC- und ESG-Berichterstattung, EU-Taxonomie oder Plastikabgabe, hat das Thema Nachhaltigkeit seinen festen Platz auf der Tagesordnung eines CEO. Wie kann die Technologie diese sich ständig verändernde Weltwirtschaft unterstützen und damit wiederum die steigenden Erwartungen der Stakeholder erfüllen?

Die Transformation zur Nachhaltigkeit ist für Unternehmen eine komplexe Herausforderung. Sie werden beobachtet und anhand konkreter Zahlen, die genau unter die Lupe genommen werden, müssen sie zeigen, inwieweit sie die Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) erfüllen und sich dabei an die globalen Standards für die Messung halten. Sie müssen ihre Scope-3-Emissionen offenlegen, Kreislaufwirtschaft fördern und ethische Praktiken entlang der gesamten Logistik- und Wertschöpfungskette sicherstellen.

Die 51übernimmt hier unternehmerische Verantwortung: SAP-Lösungen können auf der Grundlage von Daten und prozessgestützter Technologie die erforderlichen Erkenntnisse liefern, damit Unternehmen in einer detaillierten Sicht ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, Ressourcen optimieren und soziale Verantwortung wahrnehmen können.

1. Istdaten anstatt Durchschnittswerte erfassen – über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg

Bei der Transformation zum nachhaltigen Unternehmen gibt es drei wichtige Schritte. Der erste Schritt besteht darin, über die Wertschöpfungsketten hinweg Istdaten zu erfassen und nicht einfach nur Durchschnittswerte.

„In der alten Welt genügte es, die Daten innerhalb der eigenen vier Wände zu kennen. Jetzt, in der neuen Welt, werden die Daten nicht mehr nur intern verwendet, sondern auch in Ihrer Lieferkette“, sagte Jim Sullivan, Leiter des Bereichs Sustainability Product Management bei SAP. Sullivan erörterte die Notwendigkeit präziser, umfassender und branchenspezifischer Daten beim Abschluss-Roundtable des Webinars . Er brachte die Forderung nach Datentransparenz zum Ausdruck – nicht nur bei den Unternehmensabläufen, sondern auch in den Lieferketten und in den branchenübergreifenden Geschäftsnetzwerken, um den Wert der verwendeten Materialien auf dem höchstmöglichen Niveau zu halten.

2. ESG-Berichterstattung bei sich rasch entwickelnden Vorgaben

Im zweiten Schritt müssen , doch das Regelwerk der ESG-Standards wird ständig weiterentwickelt. Mit der Plastiksteuer in Großbritannien und der Bekanntmachungdes International Sustainability Standards Board (ISSB) am 20. Oktober, dass Unternehmen nun ihre Scope-3-Treibhausgasemissionen offenlegen müssen, hat sich einiges geändert. Unternehmen müssen nun robuste Geschäftsmodelle entwickeln und flexibel auf die sich schnell ändernden ESG-Standards reagieren.

Um sich auf das zu konzentrieren, was am wichtigsten ist, müssen Unternehmen ihre Daten so erfassen, dass sie auf ganzer Linie den Standards entsprechen. Sie sollten die Leistungsindikatoren der gängigen ESG-Frameworks kennen und eine Softwarelösung nutzen, die offen und erweiterbar ist. So sind sie gut vorbereitet, um auf neue Vorschriften zu reagieren und in der Lage, ihre Kennzahlen klar nach außen zu kommunizieren – an ihre Stakeholder, Investoren und Kunden.

Janine Guillot, Sonderberaterin des Vorsitzenden des International Sustainability Standards Board (ISSB), erläuterte auf dem Wall Street Journal Pro Sustainable Business Forum am 10.Oktober, wie das ISSB vergleichbare Berichtsstandards für Nachhaltigkeitsthemen wie Klimarisiken einführt, die in die Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) integriert werden. „Wir versuchen, im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsleistung eine gemeinsame Sprache für Unternehmen und Investoren zu entwickeln – so wie bei den Rechnungslegungsstandards, die es seit ein paar Jahrzehnten gibt“, erklärte Guillot.

3. Ambitionierte Ziele – konkrete Maßnahmen

Der dritte Schritt besteht darin, eine erfolgreiche und nachhaltige Unternehmenstransformation voranzutreiben, zum einen durch zukunftsorientiertes Planen mit detaillierten Daten und das Setzen von Zielen, zum anderen durch das Verfolgen von Initiativen und das Ändern von Geschäftsprozessen. Das bedeutet, beträchtliche Schritte nach vorn zu machen, „neue mutige Partnerschaften einzugehen und Partnernetze aufzubauen, um ESG-Daten und gute Beispiele für Klimaschutz auszutauschen“, erklärte Sebastian Steinhäuser, Chief Strategy Officer und General Manager für Sustainability bei SAP.

„Letztendlich ist Nachhaltigkeit ein Teamsport“, sagte Steinhäuser beim . Der Austausch von Daten mit anderen Unternehmen ist entscheidend, um eine weltweite Umgestaltung zu erzielen, die über den Einfluss eines Einzelunternehmens hinausgeht. Die 51ist entschlossen, den Austausch von Daten zu unterstützen und damit letztlich das Rückgrat für eine zu bilden. Mit Lösungen, die nachvollziehbare Daten erfassen, mit einem wachsenden Partnernetz und der Fähigkeit, strategische Einblicke zu bieten, können Unternehmen gemeinsam auf eine nachhaltigere Welt hinarbeiten.

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Wie Unternehmen die Auswirkungen ihrer Social-Enterprise-Programme messen /germany/2023/01/unternehmen-social-enterprise-programme-csr-nachhaltigkeit/ Mon, 02 Jan 2023 07:00:07 +0000 /germany/?p=163563 Um den konkreten Nutzen eines Social-Enterprise-Programms zu ermitteln, empfiehlt es sich, die Zielgruppen des Programms zu befragen. Genau das hat das Unternehmen 60 Decibels getan....

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Um den konkreten Nutzen eines Social-Enterprise-Programms zu ermitteln, empfiehlt es sich, die Zielgruppen des Programms zu befragen. Genau das hat das Unternehmen 60 Decibels getan. Das Ergebnis: Fast 75 Prozent der Teilnehmenden von drei weltweiten Social-Enterprise-Programmen zur Fortbildung von Arbeitskräften, die von der Initiative SAPSocial Sabbatical unterstützt werden, profitierten vom Erwerb neuer Kenntnisse und der Möglichkeit, eine bessere Anstellung zu finden.

Knapp 700Menschen, die an Programmen zur beruflichen Weiterbildung oder zur Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen teilgenommen hatten, beteiligten sich an der Umfrage. Dabei handelte es sich vorwiegend um benachteiligte oder behinderte junge Menschen. Sie waren im Durchschnitt 28Jahre alt, jeweils zur Hälfte Frauen und Männer. Ihnen allen gemeinsam war der Wunsch nach einem besseren Leben– ganz gleich, ob sie ihr eigenes Unternehmen gegründet hatten oder angestellt waren.

„Die Auswirkungen von Freiwilligenprojekten lassen sich nur messen, wenn man sich mit den Menschen unterhält, die davon profitieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Analysen nach Projektabschluss, bei denen oft erst nach einigen Jahren Ergebnisse vorliegen, können wir durch die Remote-Datenerfassung und -analyse die Auswirkungen von Projekten innerhalb weniger Wochen ermitteln. So können unterstützende Unternehmen wie die SAP, soziale Unternehmen und ihre Zielgruppen die Ergebnisse schneller in konkrete Maßnahmen umsetzen“, erklärt Sasha Dichter, Mitbegründer und CEO von . „Die Organisationen können nahezu in Echtzeit auf Informationen zu ihren Zielgruppen zugreifen und ihrer Verantwortung gerecht werden, indem sie schnell die Ergebnisse in unterschiedlichen Regionen vergleichen und die Daten nutzen, um ihre Angebote ausgehend von den Rückmeldungen der Teilnehmenden weiter zu verbessern.“

Ich habe bereits selbst am teilgenommen und vor Ort meine Partner von der Organisation Business Botswana unterstützt. Daher weiß ich, wie befriedigend und motivierend es ist, praktische Hilfe zu leisten. Im Rahmen des weltweiten Programms für ehrenamtliche Beratertätigkeit, das in Zusammenarbeit mit durchgeführt wird, haben SAP-Mitarbeitende bislang mehr als 450gemeinnützige Organisationen und soziale Unternehmen mit ihren Fähigkeiten und ihrem Fachwissen unterstützt. Entscheidend ist jedoch, dass diese Social-Enterprise-Programme den Menschen vor Ort ein besseres Leben ermöglichen, indem sie Ungleichheiten verringern und benachteiligte Bevölkerungsgruppen unterstützen. Mit präzisen Kennzahlen zu den Ergebnissen lässt sich die Wirkungskraft der Programme nachweisen und zugleich eine Grundlage für die Planung zukünftiger Projekte schaffen, die Positives bewirken.

Kennzahlen geben Aufschluss über nachhaltige Verbesserungen

Von den Personen, die an der Umfrage von 60 Decibels teilgenommen haben, gaben 77 Prozent an, dass sich ihre Lebensqualität verbessert habe. Teilnehmende an den Programmen zur Förderung unternehmerischer Kompetenzen berichteten, dass sie durch das Programm neue Fähigkeiten und neues Wissen erwerben, die Perspektiven für ihr Unternehmen verbessern, ihre Geschäftstätigkeit ausweiten und bezeichnenderweise auch die Kundenzufriedenheit steigern konnten. Menschen, die an den Programmen zur Fortbildung von Arbeitskräften teilgenommen hatten, führten als positive Ergebnisse vor allem die berufliche Entwicklung, eine bessere Bezahlung und die persönliche Weiterentwicklung an. Auf die Frage, welche im Rahmen ihrer Programmteilnahme erworbenen neuen Kenntnisse für sie am wichtigsten sind, nannten die Teilnehmenden an erster Stelle Computerkenntnisse (70%), gefolgt von Kommunikationsfähigkeiten (45%), besserem Zeitmanagement (40%), besserer Teamfähigkeit (32%) und zusätzlichen fachlichen Kompetenzen (32%).

Bemerkenswert ist, dass fast 60 Prozent der Teilnehmenden beider Programme berichteten, dass sich ihr Umsatz bzw. ihr Einkommen verbessert habe. Die Ergebnisse reichten von der Möglichkeit, Geld zu sparen, bis hin zu besseren Führungskompetenzen, der Vernetzung mit anderen und weiteren Geschäftsstrategien.

Jedoch auch über die grundlegenden Aspekte hinaus wurden messbare Ergebnisse erzielt. Fast 70 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Selbstvertrauen deutlich gestiegen sei, da sie durch den Erwerb neuer Fähigkeiten unabhängiger sind und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. 45 Prozent berichteten, dass die Programmteilnahme dazu geführt habe, dass ihnen andere Familienmitglieder größeren Respekt entgegenbringen. Viele junge Menschen profitierten davon, nicht mehr auf die elterliche Unterstützung angewiesen zu sein und stattdessen selbst einen Beitrag zum Familieneinkommen leisten zu können. Die neu gewonnene berufliche Reife wurde häufig auf die Erfahrungen in den Fortbildungsprogrammen zurückgeführt.

„Es ist wichtig, die Auswirkungen der Programme aus einer 360-Grad-Perspektive zu messen“, betont Sasha Dichter. „Eine Anstellung zu finden und mehr zu verdienen sind unmittelbare Auswirkungen, doch die Erfahrungen, die die Teilnehmenden machen, wirken sich auch langfristig auf ihr Familienleben und ihre berufliche Entwicklung aus.“

Social-Enterprise-Programme wirken auf drei Ebenen

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des SAP-Social-Sabbatical-Programms habe ich mich mit Global Program Director Hemang Desai unterhalten. Er sieht die Ergebnisse der Befragung als Bestätigung für den Erfolg des Programms.

„Unser Ziel ist es, auf drei Ebenen Positives zu bewirken: durch langfristige, nachhaltige Vorteile für Organisationen im sozialen Sektor und für die von ihnen betreuten Menschen und Gemeinden sowie durch die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der SAP-Mitarbeitenden“, erläutert er. „Wir entwickeln unser Programm kontinuierlich weiter, um im Einklang mit der CSR-Strategie der 51globale Herausforderungen anzugehen. Dazu arbeiten wir nun noch enger mit gemeinnützigen Organisationen und sozialen Unternehmen zusammen, um Nachhaltigkeitsziele wie den Klimaschutz und den Umstieg auf die Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Wir möchten unsere Initiativen ausweiten und unsere bisherigen Erfahrungen nutzen, um durch ehrenamtliche Beratung soziale Unternehmen zu unterstützen, die sich für wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit einsetzen.“

Weltweit werden die Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit lauter. Soziale Unternehmen, die durch die Aus- und Weiterbildung berufliche Perspektiven für benachteiligte Menschen schaffen, sodass sie selbst an der Bewältigung dieser Herausforderungen mitwirken können, leisten einen wesentlichen Beitrag zu positiven Veränderungen in der Gesellschaft. Ich selbst engagiere mich in dem virtuellen Programm „Acceleration Collective“, das die 51vor Kurzem zur Unterstützung von sozialen Unternehmen ins Leben gerufen hat. Ich schule und berate das nigerianische Unternehmen im Bereich Kommunikation. Das soziale Unternehmen vermittelt Frauen in ländlichen Gemeinden die nötigen Kenntnisse, um durch die Herstellung von Produkten aus Abfallmaterialien ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Benachteiligte Bevölkerungsgruppen sind oft besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Hier können Social-Enterprise-Programme einen wichtigen Beitrag leisten und das Leben der Menschen verbessern.


Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

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African Voices: Die Zukunft Westafrikas nachhaltig gestalten /germany/2022/12/afrika-nigeria-zukunft/ Tue, 20 Dec 2022 07:00:57 +0000 /germany/?p=163505 Nigeria gilt als der Wirtschaftsmotor der Region Westafrika: Selbst die jüngsten Überschwemmungen lassen keinen Zweifel an einer aufstrebenden Wirtschaft – trotz Klimawandel. Nigeria wurden durch...

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Nigeria gilt als der Wirtschaftsmotor der Region Westafrika: Selbst die jüngsten Überschwemmungen lassen keinen Zweifel an einer aufstrebenden Wirtschaft – trotz Klimawandel.

Nigeria wurden durch die Fluten obdachlos. Mindestens 600Menschen kamen ums Leben. 200.000 Häuser wurden durch die Überschwemmungen zerstört oder massiv beschädigt. Betroffen sind 32 der 36 nigerianischen Bundesstaaten. Die schlimmsten Überschwemmungen seit einem Jahrzehnt haben Ernten vernichtet und die Trinkwasserversorgung unterbrochen. Teile der Stadt Lagos sind im Meer versunken.

Im vergangenen Monat fand die Jahrestagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington DC statt. Mai Farid von der afrikanischen Abteilung des IWF warnte vor den Auswirkungen der Überschwemmungen, die auch Kamerun und Tschad getroffen haben und sich vor allem auf Verkehr, Lebensmittelproduktion und die Preise auswirken.

Ernährungsunsicherheit in Nigeria

Farid betonte, dass Nigeria Teil der Region sei, in der die Ernährungslage am unsichersten sei – eine Region, die besonders anfällig für Klimaänderungen sei und dennoch am wenigsten vorbereitet. Sie forderte die Regierung auf, in Infrastruktur und Technologie zu investieren, um die Auswirkungen von Überschwemmungen und anderen klimabedingten Naturkatastrophen künftig zu verhindern und zu mildern. „Ein besserer Wiederaufbau ist etwas, was die Länder berücksichtigen müssen, da der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist“, unterstrich Farid.

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und seine größte Volkswirtschaft. Schon vor der jüngsten Überschwemmung war das Land mit zunehmender Ernährungsunsicherheit konfrontiert. Im Agrarsektor herrscht vorwiegend informelle Beschäftigung und die Bevölkerung wächst, was zu einer Verknappung der Nahrungsressourcen führt. Die Entwicklungsindikatoren der Weltbank weisen darauf hin, dass in Nigeria die Zahl der von Ernährungsunsicherheit betroffenen Menschen von 6Prozent im Jahr 2007 auf 13,4Prozent im Jahr 2017 stieg.

Schnell wachsende Märkte

Der Agrarsektor trägt am stärksten zur nigerianischen Wirtschaft bei. Zwei Drittel aller Arbeitskräfte sind dort beschäftigt. Laut der Welternährungsorganisation wird die Nahrungsmittelproduktion in Nigeria durch eine Reihe von Faktoren untergraben, darunter schlechtes Pflanzgut und unzureichender Einsatz von Düngemitteln, was zu einer wachsenden Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten führt.

CBi Innovations Limited (CBiIL), der gewinnorientierte Zweig der Convention on Business Integrity, hat die Lösung eingeführt, um diese Probleme anzugehen und Kleinbauern zu unterstützen. 850.000 kleine Maiserzeuger sollen nun unterstützt und entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten integriert werden.

Während Westafrika, wie auch Afrika insgesamt, noch stark von der Landwirtschaft abhängig ist, ist Lagos eine der am schnellsten wachsenden Megacitys der Welt. Deshalb stehen in Westafrika die Urbanisierung und die damit zusammenhängenden Umweltfragen im Vordergrund, insbesondere bei jungen Erwachsenen. Die Region ist auch dafür bekannt, Stufen der technologischen Entwicklung zu überspringen – zuerst Mobiltechnologie und jetzt Cloud Computing. In Nigeria selbst wird die Zahl der Mobilfunknutzer voraussichtlich von derzeit etwa 40 Millionen bis 2025 auf mehr als 140 Millionen steigen.

Nachhaltigkeit in Afrika

Als Afrikas größter Produzent von Erdöl und Flüssigerdgas, wirkt Nigeria an vorderster Front bei der der Debatte um nachhaltige Entwicklung in Westafrika mit. Nigeria ist auch ein wichtiger Markt für die SAP, zu deren Kunden Nigeria LNG zählt, das sechs Erdgas-Verflüssigungsanlagen betreibt, und die Dangote Group, ein Handelskonglomerat, das von Multimilliardär Aliko Dangote gegründet wurde.

Die Zementtochter Dangote Cement veröffentlicht bereits einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht, was auf das persönliche Engagement von Aliko Dangote zurückzuführen ist. Sein Ziel ist es, „ein sozial verantwortliches und wirkungsvolles Unternehmen aufzubauen, das allen Beteiligten dient“. Dangote steht auch kurz vor der Fertigstellung der Dangote-Raffinerie. Sie wird die größte einsträngige Ölraffinerie der Welt sein und eine Verarbeitungskapazität von etwa 650.000 Barrel Rohöl pro Tag haben. Wenn die 20 Milliarden US-Dollar schwere Anlage in Betrieb geht, wird Nigeria in der Lage sein, das Öl im Land selbst zu verarbeiten. „Wir führen mit Dangote Gespräche über einige unserer 󲹱پ𾱳ٲöܲԲ und wie sich damit die Umweltauswirkungen messen kann“, sagt Titilayo Adewumi, regionaler Vertriebsleiter für Westafrika bei der SAP.

Auch Nigeria LNG setzt sich für Nachhaltigkeit ein. Das teilstaatliche Unternehmen ist Afrikas größter Exporteur von Flüssigerdgas, wurde aber in jüngster Zeit aufgrund einer Reihe von Faktoren deutlich unter seiner Kapazität betrieben. Zu den Gründen zählen unzureichende Investitionen in den letzten Jahren und Diebstahl von Öl. „Wenn wir das nicht angehen, werden wir aus diesem Sumpf, in dem wir uns befinden, nicht rauskommen“, warnte Philip Mshelbila, der Geschäftsführer von LNG Nigeria. Im vergangenen Monat hielt Mshelbila eine Rede auf einer Konferenz in Lagos. Er räumte ein, dass die Gaslieferungen der vorgelagerten Lieferanten aufgrund der Überschwemmungen reduziert gewesen seien. Er sagte aber auch, dass die Anlagen von Nigeria LNG nicht betroffen gewesen seien und dass die Kapazität zur Produktion von Flüssigerdgas nicht beeinträchtigt sei.

Unternehmen in Nigeria kämpfen auch mit unzuverlässiger Stromversorgung und häufigen Stromausfällen. Dieses Problem habe, so sagen Führungskräfte, einige Hersteller veranlasst, ihren Standort in das benachbarte Ghana zu verlagern. Dort sei die Stromversorgung wesentlich zuverlässiger.

Ghana will Plastikverschmutzung reduzieren

Bei Themen wie Eindämmung der Verschmutzung durch Plastik und Kreislaufwirtschaft sticht Ghana hervor. Das Land hat sich einem zukunftsweisenden Pilotprojekt angeschlossen, der der Global Plastic Action Partnership (GPAP) des Weltwirtschaftsforums. Und nun sorgt die 51in Ghana für mehr Transparenz in der Kunststoff-Lieferkette. Die Hoffnung ist, dass Menschen, Unternehmen und die Umwelt gleichermaßen davon profitieren. Im Rahmen des Projekts nutzen über 2.000 ghanaische Abfallsammler eine angepasste Version von 51Rural Sourcing Management, um die Mengen und die Sorten des von ihnen gesammelten Plastiks zu bestimmen. Die Daten werden analysiert und mit marktgerechten Preisen abgeglichen, die in der gesamten Wertschöpfungskette sowohl lokal als auch international gezahlt werden.

Nur etwa 5 Prozent der 1,1 Millionen Tonnen Plastikmüll, die Ghana jährlich produziert, werden recycelt. Dieses neue wird derzeit in mehreren Städten in Ghana durchgeführt. Gemeinsam mit der GPAP Africa Regional Coordination Working Group, zu der auch 51gehört, soll das Projekt auf die gesamte Region und letztlich auf den Kontinent ausgeweitet werden.

Die meisten SAP-Kunden in der Region entscheiden sich eher für Cloud-Lösungen als für On-Premise-Technologie. Die 51möchte sie dabei unterstützen, ihre Klimaziele zu erreichen, indem sie die CO2-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette effizienter, transparenter und verantwortungsvoller darstellen und neue Prozesse und Geschäftsmodelle entwickeln.

Andere Prioritäten berücksichtigen

Doch Cathy Smith, Managing Director von 51Africa, und andere Experten weisen darauf hin, dass die Themen Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung (ESG) bei Gesprächen zwischen Regierungen und Führungskräften immer wichtiger würden. Und man müsse sich im Klaren sein, dass Kunden in Afrika häufig andere – vielleicht höhere – Prioritäten haben.

Insbesondere Führungskräfte müsse man davon überzeugen, dass Nachhaltigkeit wirtschaftlich sinnvoll ist und letztendlich dem Unternehmen, der Wirtschaft und den Menschen zugutekommt. „Wir erkundigen uns zunächst nach ihren geschäftlichen Prioritäten und dann lassen wir das Thema Nachhaltigkeit einfließen“, erklärt Smith. „Es ist einfach nur eine andere Herangehensweise.“

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Mehr Nachhaltigkeit mit SAP-Lösungen für nachhaltige Kundenerlebnisse /germany/2022/09/mehr-nachhaltigkeit-mit-sap-loesungen-fuer-nachhaltige-kundenerlebnisse/ Fri, 02 Sep 2022 06:00:22 +0000 /germany/?p=162196 Mit ihren Kaufentscheidungen stellen Kunden die Weichen für mehr Nachhaltigkeit in der Geschäftswelt. Viele Unternehmen implementieren Technologien, um durch die Vernetzung von Daten aus den...

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Mit ihren Kaufentscheidungen stellen Kunden die Weichen für mehr Nachhaltigkeit in der Geschäftswelt. Viele Unternehmen implementieren Technologien, um durch die Vernetzung von Daten aus den Bereichen Handel, Marketing, Vertrieb und Service ansprechende, nachhaltige Kundenerlebnisse zu schaffen.

Die Verknüpfung von Nachfrage, Lieferkette und Auslieferung ist dabei der erste Schritt. Um Kunden ein herausragendes Erlebnis zu bieten, müssen Unternehmen jedoch Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen.

Der Druck vonseiten des Marktes, der Investoren und der Kunden sowie die Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg machen nachhaltige Geschäftspraktiken erforderlich.

Rund die Hälfte (49 Prozent) aller Investoren weltweit würde ihre Beteiligungen an Unternehmen veräußern, die Probleme in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) nicht wirksam bekämpfen. Und eine weitere Marktanalyse zeigt, dass 73 Prozent aller B2B-Käufer vorhaben, die Zusammenarbeit mit einzelnen Lieferanten aufgrund ihrer unzureichenden Umweltleistung zu beenden.

Die Kunden haben unterdessen mehr Wahlmöglichkeiten als je zuvor. In einer aktuellen Umfrage von Accenture Strategy unter 25.000 Verbrauchern weltweit gaben 46 Prozent der Kunden, die im vergangenen Jahr zu einem anderen Unternehmen gewechselt hatten, als Grund an, zu haben. Die Verbraucher von heute entscheiden sich für umweltbewusste Unternehmen. Auf dem B2C-Markt verzeichnen als nachhaltig vermarktete Produkte ein Wachstum um den Faktor7.

Marktführer wissen, welche Schritte für die Entwicklung vom intelligenten Unternehmen zum nachhaltigen Unternehmen erforderlich sind. Sie bringen die so wichtige Integration von B2C-Frontoffice und B2B-Backend-Systemen voran. So wird versucht den lauter werdenden Forderungen von Mitarbeitenden, Kunden, Verbrauchern, Investoren und Behörden nach mehr Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Genau das möchte die erreichen. Ein kundenorientiertes Erlebnis, das den Schutz der Umwelt im Blick hat und auf vertrauenswürdigen Daten basiert, verbessert die Kundentreue. Außerdem fördert es umweltbewusstes Verhalten und schafft die Voraussetzungen für nachhaltigen Konsum. Das Ziel der SAP, nachhaltige Kundenerlebnisse zu gestalten, unterstützt Unternehmen mit Klimatransparenz, Abfallvermeidung und Kreislaufprozessen. Darüber hinaus werden langfristige Verhaltensänderungen gefördert.

Wir wissen, dass zukunftsorientierte Unternehmen dem Wunsch der Kunden nach mehr Nachhaltigkeit nachkommen möchten. In einer Umfrage von Oxford Economics und 51berichteten 74 Prozent der Unternehmen, die bei der Digitalisierung führend sind, dass die Kundentreue gestiegen sei, während 70 Prozent von zusätzlichen Einnahmequellen profitieren. 59 Prozent konnten ihre Kosten senken, indem sie von linearen Geschäftsmodellen verstärkt auf Kreislaufprozesse umstellen.

Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie sich diese Markttrends in eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Transformation unserer Kunden umsetzen lassen. Um Antworten auf diese Frage zu finden, haben wir das fiktive Modeunternehmen Trilogy Fashion geschaffen. Es sieht sich mit den großen Herausforderungen des modernen Handels konfrontiert: unterbrochene Lieferketten, eine Zunahme der Retouren, Überprüfung auf Greenwashing und sich schnell wandelnde Prioritäten der Verbraucher. Es veranschaulicht, wie SAP-Customer-Experience-Lösungen Unternehmen auf vielfältige Weise helfen können, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

1. Erreichen von Klimatransparenz

Durch den Fokus der 51auf nachhaltige Kundenerlebnisse erhalten Kunden nicht nur in ESG-Berichten, sondern in sämtlichen Phasen des Kaufprozesses Einblick in die CO2-Bilanz eines Unternehmens.

Auf der Website von Trilogy Fashion können Kunden sehen, welche CO2-Emissionen bei der Herstellung der einzelnen Kleidungsstücke erzeugt werden. Auch beim Zahlvorgang können sie genau sehen, welche Emissionen bei den einzelnen Versandoptionen entstehen. Mithilfe dieser Informationen sind sie in der Lage, eine umweltfreundliche Versandart zu wählen.

2. Abfallvermeidung

Kunden senden Waren nach dem Kauf aus unterschiedlichsten Gründen wieder zurück. Doch 10 Prozent der Retouren landen auf Mülldeponien. Durch nachhaltige Kundenerlebnisse können Unternehmen wie Trilogy Fashion Kunden darüber informieren, wie sich Retouren auf die Umwelt auswirken.

Da Trilogy Fashion außerdem die Retourenabwicklung über unterschiedliche Kanäle ermöglicht und Kunden beim Zurücksenden von Ware zu nachhaltigem Handeln motiviert, kann das Unternehmen die Kundentreue verbessern, seine Umsätze steigern und dabei zugleich Abfall vermeiden.

3. Umstellung auf das Kreislaufprinzip

Mit SAP-Customer-Experience-Lösungen kann Trilogy Fashion seine Geschäftsprozesse neu gestalten und die Umstellung auf die Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Dadurch kommt das Unternehmen seinem Ziel, Abfall vollständig zu vermeiden, einen Schritt näher.

Hierfür eignet sich beispielsweise eine Plattform für den Wiederverkauf – ein Markt, der Prognosen zufolge in den kommenden Jahren wachsen wird. Durch Re-Commerce-Angebote können sich Unternehmen von ihren Mitbewerbern abheben und Kunden ein nachhaltigeres Konsumverhalten ermöglichen. Zugleich bietet Trilogy Fashion Kunden die Möglichkeit, wenig getragene Kleidung über den Online-Shop zu erwerben.

Wenn Kunden einstige Lieblingsprodukte recyceln, wiederverkaufen, reparieren oder für andere Zwecke weiterverwenden, so ist dies der nächste Schritt in Richtung nachhaltige Kundenerlebnisse. Unternehmen gehen damit weit über herkömmliche Nachhaltigkeitsinitiativen hinaus und können sich als nachhaltige Marke positionieren.

4. Änderung des Verbraucherverhaltens

Mit dem Fokus der 51auf nachhaltige Kundenerlebnisse können sich Kunden bewusst für Nachhaltigkeit entscheiden. Durch kontinuierliches Feedback und konsistente Kommunikation über alle Interaktionspunkte hinweg kann Trilogy Fashion Kunden, die nachhaltig konsumieren möchten, gewinnen und langfristig binden.

Denn mit SAP-Customer-Experience-Lösungen kann Trilogy Fashion aufzeigen, welchen ökologischen Fußabdruck eine über die Re-Commerce-Plattform gekaufte Hose im Vergleich zu einem neuen Kleidungsstück hat.

Trilogy Fashion kann Kunden sogar mit Öko-Punkten dafür belohnen, dass sie Kleidung über den Re-Commerce-Marktplatz kaufen oder die nachhaltigste Versandoption wählen. Dadurch erhöht sich die Kundentreue, und das Unternehmen untermauert sein Bestreben, die gesteckten Ziele im Hinblick auf Klimaneutralität und Abfallvermeidung zu erreichen.

Mit 51Customer Experience haben Unternehmen die Möglichkeit, nachhaltige Kundenerlebnisse auf der Basis vertrauenswürdiger Daten zu gestalten. So können sie die Kundentreue verbessern und umweltbewusstes Verhalten fördern. Zugleich werden Voraussetzungen für nachhaltigen Konsum geschaffen und letztlich wird das Unternehmen den Anforderungen des Marktes und der Stakeholder gerecht.

Kunden sind Ihre größten Fürsprecher für mehr Nachhaltigkeit. Stellen Sie sie in den Mittelpunkt Ihrer Entwicklung zum nachhaltigen Unternehmen – mit SAP-Lösungen für nachhaltige Kundenerlebnisse.


Jen Bailin ist Chief Revenue Officer für 51Customer Experience.
Toni Burke ist Global Vice President der Green CX bei SAP.

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Mitsubishi Chemical Europe: Kunststoffe nachverfolgen mit GreenToken /germany/2022/08/mitsubishi-kunststoffe-nachverfolgen-green-token/ Mon, 15 Aug 2022 06:00:56 +0000 /germany/?p=161776 Wie sich Plastikmüll vermeiden und recyceln lässt, zeigt Mitsubishi Chemical Europe. Bei der Nachweiserbringung der Chemieprodukte unterstützt GreenToken by SAP. Mitsubishi Chemical Europe sorgt mit...

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Wie sich Plastikmüll vermeiden und recyceln lässt, zeigt Mitsubishi Chemical Europe. Bei der Nachweiserbringung der Chemieprodukte unterstützt GreenToken by SAP.

Mitsubishi Chemical Europe sorgt mit GreenToken für mehr Transparenz in seiner Recyclingkunststoff-Lieferkette. Das Unternehmen setzt im Rahmen eines Pilotprojekts die Lösung GreenToken von SAP in seiner Lieferkette für Methylmethacrylat (MMA) ein, um den Nachweis zu erbringen, dass Produkte aus Kunststoff einen bestimmten Anteil an chemisch recycelten Materialien enthalten.

Beschaffen, produzieren und entsorgen: Jahrzehntelang war dies das gängige Produktions- und Konsummodell. Produkte wurden genutzt und anschließend als Müll entsorgt. Die Abfallmenge wurde dabei jedes Jahr größer. Nur 12% aller Plastikabfälle werden laut einer Studie von McKinsey bislang wiederverwendet oder recycelt. Ein Großteil hingegen wird in Verbrennungsanlagen, Deponien oder Müllhalden entsorgt. Das hat zur Folge, dass das Material nicht mehr als Ressource genutzt werden kann.

Da Regulierungsbehörden immer mehr Verbote aussprechen, Steuern auf Produkte aus Kunststoff erhoben werden und auch die Verbraucher zunehmend umweltfreundliche Alternativen bevorzugen, wächst der Druck auf Unternehmen, nachhaltiger zu werden und ein Kreislaufmodell zu unterstützen. Der weltweite Ressourcenbedarf und die dadurch entstehenden Abfälle machen Maßnahmen erforderlich, die in den nächsten zehn Jahren tiefgreifende Veränderungen für alle Branchen mit sich bringen werden. Laut einem Bericht der Ellen McArthur Foundation könnte durch die Umstellung auf das Kreislaufprinzip der Plastikmüll, der in unsere Meere gelangt, bis zum Jahr 2040 um 80% reduziert werden.

Aus Plastikabfällen Rohstoffe für neue Produkte gewinnen

Eine Kreislaufwirtschaft, mit der sich aus Plastikabfällen neue Rohstoffe gewinnen lassen, hat für Mitsubishi Chemical Europe höchste Priorität. Durch Einsatz unterschiedlicher Recyclingtechnologien werden weniger Ressourcen benötigt, wodurch sich der ökologische Fußabdruck verringert. Das Unternehmen vertreibt hoch entwickelte Chemieprodukte wie Hochleistungskunststoffe, Polymerfolien und Halbleiterlösungen und ist der weltgrößte Hersteller von Methylmethacrylat (MMA).

„In den letzten Jahren ist die Nachfrage der Kunden nach nachhaltigen Produkten gestiegen“, berichtet Nicole Kambeck, Circular Economy Director bei Mitsubishi Chemical Europe. „Künftig wird es nicht mehr ausreichen, einfach nur ein Produkt anzubieten, das zur Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung beiträgt. Es ist außerdem mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette erforderlich, um die Einhaltung von Vorschriften zum Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz nachzuweisen“, führt sie weiter aus. „Als Hersteller des Vertrauens für unsere Kunden sind wir fest davon überzeugt, dass wir mit der Blockchain-Technologie diesen Anforderungen über den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte hinweg gerecht werden können.“

Polymethylmethacrylat (PMMA), umgangssprachlich auch als Acrylglas oder Plexiglas bezeichnet, gehört zu den vielseitigsten Materialien der Welt. Es kommt in Schildern, Corona-Schutzscheiben, Beleuchtungen, Fahrzeugausstattung und vielen weiteren Bereichen zum Einsatz. Mitsubishi Chemical plant den Aufbau und Betrieb einer Recyclinganlage für Acryl, um durch sogenanntes molekulares Recycling gebrauchtes PMMA in seine ursprünglichen MMA-Bausteine zu zerlegen. Daraus sollen dann zu 100% zirkuläres MMA und zirkuläres PMMA erzeugt werden.

 

In der globalen Wirtschaft von heute bestehen Lieferketten in der Regel aus mehreren Akteuren, und Informationen zur Herkunft von Materialien lassen sich nur schwer nachverfolgen. Genau dies aber ist Voraussetzung für die Förderung einer Kreislaufwirtschaft über den gesamten Lebenszyklus von Produkten hinweg. Um den Nachweis zu erbringen, dass Produkte aus Kunststoff einen bestimmten Anteil an chemisch recycelten Materialien enthalten, setzt Mitsubishi Chemical Europe im Rahmen eines Pilotprojekts die Lösung GreenToken von 51in seiner MMA-Lieferkette ein.

Undurchsichtige Lieferketten transparenter gestalten

GreenToken kombiniert Funktionen für die Berechnung der Massenbilanz mit der Tokenisierung und Blockchain und ermöglicht Mitsubishi Chemical Europe so die Nachverfolgung der Rohstoffe von Mischkunststoffen entlang der weltweiten Lieferkette– von der genauen Bezugsquelle bis zum Endprodukt. „In der Regel stammen die Rohstoffe sowohl aus zirkulären als auch aus herkömmlichen, nicht zirkulären Quellen. Um diese undurchsichtigen Lieferketten transparenter zu gestalten, verwenden wir Token für die Herkunft einer kleinen, festen Menge des Rohstoffs: 100kg eines Rohstoffs könnten in unserem System beispielsweise durch 100Token abgebildet werden“, erklärt James Veale, Mitbegründer von . „Zur Darstellung der verschiedenen Eigenschaften von Rohstoffen verwenden wir dabei Token in unterschiedlichen Farben, etwa grüne Token für zirkuläre Recyclingmaterialien und rote oder gar keine Token für herkömmliche Materialien“, führt er aus.

Die Datensätze dieser Token werden im zugrunde liegenden Blockchain-Ledger gespeichert. Wenn das Material die Lieferkette durchläuft, übermittelt das Cloud-System von GreenToken die Anzahl von Token, die der Masse des gekauften oder verkauften Materials entsprechen. Diese Token werden vom Wallet eines Akteurs in der Lieferkette in die eines anderen übertragen. Dadurch entsteht eine Rückverfolgungshistorie– eine unveränderbare Kontrollkette, die für vollständige Transparenz in der Lieferkette und vertrauenswürdige Daten sorgt. Das Verhältnis zwischen grünen und roten Token gibt Kunden unmittelbaren Aufschluss über den Anteil zirkulärer Stoffe in ihrem neuen Polymerprodukt.

„Um bei der Konzeption, Herstellung und Nutzung von Ressourcen neue Wege beschreiten zu können, benötigen wir detaillierte Daten von hoher Qualität“, erläutert Veale. „Auf der Grundlage der von GreenToken bereitgestellten Informationen zu den nachhaltigen Eigenschaften von Rohstoffen, beispielsweise zum Prozentsatz der recycelten Bestandteile, kann Mitsubishi Chemical Europe fundierte Entscheidungen zur Umsetzung seiner Ziele im Hinblick auf die Förderung einer Kreislaufwirtschaft treffen.“

Zirkuläre Geschäftsmodelle der Zukunft

Mit Funktionen für die Berechnung, Zuordnung und Übertragung von Daten zwischen verschiedenen Akteuren einer Lieferkette ergänzt die Lösung GreenToken den physischen Materialfluss nahtlos und ermöglicht es, diesen Materialfluss präzise abzubilden. Durch Einsatz dieser Lösung in unterschiedlichen Wertschöpfungsketten lassen sich in den jeweiligen Branchen neue Geschäftsmodelle umsetzen, die eine wichtige Voraussetzung für die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft sind. Die Möglichkeiten, die sich durch die Tokenisierung von Nachhaltigkeitsmerkmalen ergeben, spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung zukünftiger zirkulärer Geschäftsmodelle.


Dieser Artikel wurde ursprünglich auf öڴڱԳٱ.

Photo: Yatisha Varshney, SAP

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Podcast: Produkte und ihre Verpackungen nachhaltiger gestalten /germany/2022/08/podcast-verpackungen-nachhaltig-sap-responsible-design-and-production/ Tue, 09 Aug 2022 06:00:54 +0000 /germany/?p=162039 Was genau steckt drin in unseren Produkten und ihren Verpackungen? Wie nachhaltig sind die verwendeten Materialien? Wie können wir Produkte verantwortungsbewusster herstellen? Die neue Cloud-Lösung...

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Was genau steckt drin in unseren Produkten und ihren Verpackungen? Wie nachhaltig sind die verwendeten Materialien? Wie können wir Produkte verantwortungsbewusster herstellen? Die neue Cloud-Lösung 51Responsible Design and Production und 51Enterprise Product Development liefert Unternehmen die erforderlichen Kennzahlen dafür. Im neuen 51News Podcast stellen wir die Lösung vor.

Wer kennt sie nicht, die Bilder von den schwimmenden Plastikteppichen in unseren Ozeanen. Schätzungsweise 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr in die Weltmeere und bedrohen Meerestiere und ÖDzٱ𳾱. Unsere Produkte und ihre Verpackungen müssen nachhaltiger werden. Das verlangen nicht nur die Konsumenten sondern auch behördliche Regularien wie die erweiterte Herstellerverantwortung für das Entsorgen und Recyceln von Verpackungsmaterialien.

Um diese Anforderungen bedienen zu können, benötigen Unternehmen Transparenz und eine saubere Datenbasis, aus der sie Kennzahlen über die Arten, Materialien und Charakteristika ihrer Produkte und Verpackungen ermitteln und für eine nachhaltige Designentwicklung heranziehen können.

Im neuen 51News Podcast stellt Uwe Kuersten, verantwortlich für , die Möglichkeiten der neuen Lösung vor und macht klar: „Es ist einfach, die Lösung an bestehende Systeme anzudocken und so die Nachhaltigkeit von Verpackungen – z. B. den Anteil von recyceltem Material oder auch die Recycelbarkeit von Materialien – entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachvollziehen zu können.“ Genaue Kenntnisse über Produktbestandteile sind integriert: Podcast-Gast Petra Koepfer-Behncke, verantwortlich für die PLM-Produktentwicklung für die Prozessindustrie bei SAP, entwickelt gerade eine neue SaaS-Lösung für das Management von Produktspezifikationen als Bestandteil von . Sie erklärt: „Die Lösung beschreibt die genaue Zusammensetzung von Produkten entlang der Wertschöpfungskette und gibt Antworten auf Fragen wie: ‚Wieviel Plastik steckt drin, wieviel Plastik darf drinstecken‘“.

Hören Sie rein in den neuen 51News Podcast

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#35 Konsumgüterverpackungen in der Kreislaufwirtschaft /germany/2022/08/podcast-35-konsumgueterverpackungen-in-der-kreislaufwirtschaft/ Tue, 09 Aug 2022 06:00:06 +0000 Neue Produkte und Verpackungen verantwortungsbewusster produzieren Wiederverwenden, Recyceln, Müll vermeiden: Die Cloud-Lösung 51Responsible Design and Production eröffnet gemeinsam mit 51Enterprise Product Development Unternehmen...

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Neue Produkte und Verpackungen verantwortungsbewusster produzieren

Wiederverwenden, Recyceln, Müll vermeiden: Die Cloud-Lösung eröffnet gemeinsam mit Unternehmen den Weg zu umweltfreundlicheren Produkten und Verpackungen. So wird Nachhaltigkeit nachvollziehbar und berichtbar. Basis dafür ist eine Datenbank mit Detailspezifikationen für alle eingesetzten Produktbestandteile.

Uwe Kuersten und Petra Koepfer-Behncke sind die Produktverantwortlichen für die beiden Lösungen bei SAP. Im Podcast stellen sie die Möglichkeiten vor, die Unternehmen mit der neuen Software an die Hand bekommen, um Produkte verantwortungsvoll herzustellen.

Petra Koepfer-Behncke (rechts) und Uwe Kuersten im Podcast-Gespräch
Petra Koepfer-Behncke (rechts) und Uwe Kuersten im Podcast-Gespräch

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Solvay: Langjähriger SAP-Kunde setzt auf Nachhaltigkeit /germany/2022/07/solvay-kunde-nachhaltigkeit-klimaschutz-solar/ Tue, 19 Jul 2022 06:00:32 +0000 /germany/?p=161662 Polymere sind für gewöhnlich kein Thema, über das wir uns viele Gedanken machen. Dennoch spielen diese chemischen Stoffe eine äußerst wichtige Rolle in unserem Leben....

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Polymere sind für gewöhnlich kein Thema, über das wir uns viele Gedanken machen. Dennoch spielen diese chemischen Stoffe eine äußerst wichtige Rolle in unserem Leben. Sie kommen in zahllosen Bereichen zum Einsatz – von der Tiefseeforschung bis hin zu Wirbelsäulenimplantaten. Zu den Polymeren gehören unter anderem Kunststoffe, intelligente Hydrogele und Elastomere. Und genau diese Materialien kamen beim Bau der Solar Impulse zum Einsatz, dem ersten Flugzeug, das ohne einen einzigen Tropfen Treibstoff die Welt umrundete.

Fokus auf Innovation

, ein internationaler Konzern, der wissenschaftliche Lösungen entwickelt, stellt genau diese besonderen Materialien und Verbundwerkstoffe her. Das Unternehmen war einer der ersten Partner, die die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg unterstützten. 2016 schrieben die beiden mit ihrem solarbetriebenen Flug um die Welt Luftfahrtgeschichte. Vincent Colegrave, Head of Connected Research Journey bei Solvay, erläutert, welche Rolle das Unternehmens beim Projekt spielte.

„Unsere Teams für Forschung und Innovation lieferten einen entscheidenden Beitrag dazu, das Gewicht des Flugzeugs mithilfe ultrastarker und ultraleichter Materialien zu reduzieren und die Energiespeicherfähigkeit seiner Batterien zu maximieren“, so Colegrave. Das Flugzeug hat eine Flügelspannweite von 72 Metern, wiegt aber in etwa so viel wie ein Jeep und hat ungefähr so viel PS wie ein Motorrad. „Für das Projekt haben wir über 6.000 Einzelteile unter Verwendung von 15 leistungsstarken Materialien entwickelt. Solar Impulse ist quasi unser Labor am Himmel.“

Polymere und Verbundwerkstoffe werden von Ingenieuren eingesetzt, um die schwierigsten Design-Herausforderungen der Welt in anspruchsvollen Branchen wie dem Bauwesen, der Luft- und Raumfahrt, dem Gesundheitswesen, Öl und Gas, Konsumgüter und Elektronik zu lösen. Neben Chemikalien und speziellen Lösungen für die Nahrungsmittelproduktion, den Bergbau und die Landwirtschaft gehören diese Materialien zum Spezialgebiet von Solvay, einem Unternehmen, das sich auf Technologien konzentriert, die in vielen Aspekten des täglichen Lebens Nutzen bringen.

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How Chemistry Is Helping Solve the World’s Toughest Design Challenges

Auf Nachhaltigkeit ausgerichtet

Einer der größten Pluspunkte des Unternehmens ist seine Roadmap für eine nachhaltige Zukunft. Das Unternehmen schöpft die Möglichkeiten der Wissenschaft aus, um saubere Mobilität zu ermöglichen, den CO2-Ausstoß zu verringern und das Modell der Kreislaufwirtschaft umzusetzen.

Eine nachhaltige Lösung ist laut Solvay eine Lösung, die in sozialer und ökologischer Hinsicht zur Leistung der Kunden beiträgt und gleichzeitig für eine bessere Umweltbilanz in der Produktionsphase sorgt. Um dieses Gleichgewicht herzustellen, bewertet Solvay kontinuierlich die operativen und marktbedingten Risiken und Chancen in Bezug auf die Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt gegenüber dem Beitrag, den seine Produkte für den Planeten und die Gesellschaft leisten.

Ziel des Unternehmens ist es, Menschen, Ideen und Elemente miteinander zu verbinden, um Fortschritt neu zu erfinden. Als Experten im Bereich Chemie wissen die, dass Bindungen entstehen, wenn sich Elemente zu Molekülen verbinden und so die Welt um uns herum prägen. Sie sind davon überzeugt, dass Bindungen auch zwischen Menschen und den Ideen ihrer Mitmenschen entstehen können, sodass wir mit kollektiver Tatkraft gemeinsame Ziele verfolgen. In einer Welt, in der Ressourcen immer knapper werden und die Bevölkerung stetig wächst, reicht es nicht aus, neue Erfindungen zu entwickeln. Um ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern, müssen wir die Art und Weise, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen, neu gestalten.

Langjährige Zusammenarbeit

Solvay gehört bereits seit den 1980er-Jahren zum SAP-Kundenstamm und war einer der ersten Kunden in den Benelux-Ländern. Die beiden Unternehmen arbeiteten sogar bereits zusammen, als die 51noch gar kein Büro in Belgien eröffnet hatte.

„Die Entwicklung von Solvay hängt eng mit 51zusammen“, meint Frank Delinte, SVP und Leiter des Bereichs IT Project Service Line bei Solvay. „Jeder Geschäftsbereich nutzt 51für Transaktionen und um das Geschäft bei Solvay auszuweiten. Für die Zukunft hoffen wir, dass die 51uns dabei unterstützen wird, unser Nachhaltigkeitsziel zu erreichen – vollständige Transparenz in Bezug auf den Produktkreislauf, die CO2-Bilanz und eine nachhaltige Beschaffung.“

Laut Delinte setzt das Unternehmen für seine weitreichende Nachhaltigkeitsagenda – – auf gemeinsame Innovationen mit der SAP, um sich einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen. Dabei ist die Finanzberichterstattung von entscheidender Bedeutung, insbesondere zu Themen im Bereich Umwelt, Gesellschaft und Governance. Delinte und Colegrave sehen die digitale Transformation als wichtigen Faktor für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen will als Vorbild agieren – und das ist nur mithilfe eines systematischen Ansatzes zur Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern möglich, die dieselbe Vision verfolgen. Für Solvay ist die digitale Transformation sowohl grundlegender Bestandteil seiner Wachstumsstrategie als auch eine wichtige Möglichkeit, um neue Fachkräfte zu gewinnen.

Das Unternehmen ist auch darum bemüht, Talente zu identifizieren und im Unternehmen zu halten. In einer Welt, in der immer mehr Menschen für Unternehmen arbeiten möchten, die gesellschaftliches Engagement mit geschäftlichem Denken vereinen, bietet Solvay seinen Mitarbeitenden eine Reihe von Möglichkeiten, um zum firmeneigenen Nachhaltigkeitsprogramm beizutragen. So wurde zum Beispiel vor Kurzem einim Vorfeld der ein Spiel entwickelten.

Die Grundidee des Spiels war simpel: Die Teilnehmenden reduzierten kiloweise CO2-Emissionen, indem sie sich zu bestimmten Aktionen verpflichteten. So achteten sie etwa darauf, im Alltag Wäsche bei niedrigeren Temperaturen zu waschen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder Produkte mit einer schlechten CO2-Bilanz zu vermeiden, beispielsweise Bananen. Während der zehn Tage, an denen das Spiel verfügbar war, nahmen knapp 1.800 Personen teil, die dank 7.500 registrierter Aktionen 950 Tonnen an CO2-Emissionen einsparten.

Unternehmen wie Solvay, die in die digitale Transformation investieren und sowohl Menschen als auchNachhaltigkeitzum Kern ihres geschäftlichen Handels machen, gehören zu den Firmen, die am Ende auch besonders erfolgreich sind.

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Gemeinsam die Weichen für eine Kreislaufwirtschaft stellen /germany/2022/07/lebensmittelverschwendung-kreislaufwirtschaft-nachhaltigkeit-hunger/ Thu, 14 Jul 2022 06:00:50 +0000 /germany/?p=161641 „Die Hungersnöte haben einen neuen Höchststand erreicht“, warnt UN-Generalsekretär António Guterres. Weltweit hat sich die Zahl der Menschen mit starker Ernährungsunsicherheit allein in den vergangenen...

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, warnt UN-Generalsekretär António Guterres. Weltweit hat sich die Zahl der Menschen mit starker Ernährungsunsicherheit allein in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Laut António Guterres gibt es jedoch in unserer Welt genug zu essen für alle, wenn wir gemeinsam handeln.

Dieses gemeinsame Handeln muss auf vielerlei Weise erfolgen. Während der UN-Sicherheitsrat über eine Lockerung der Exportbeschränkungen, finanzielle Hilfen, die Stärkung der landwirtschaftlichen Produktion und Investitionen in widerstandsfähige Ernährungssysteme diskutiert, kommt auch Unternehmen eine wichtige Rolle zu. Auch wenn die Privatwirtschaft weniger unmittelbaren Handlungsspielraum hat als Regierungen und internationale Gremien, kann sie dennoch einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Nachhaltigkeit leisten. Sie kann die Lebensmittelverschwendung verringern und die Voraussetzungen für eine Kreislaufwirtschaft schaffen.

Derzeit . Wenn wir unsere Weltwirtschaft so umgestalten, dass Abfälle und Verschmutzung fast vollständig vermieden und Produkte und Materialien wiederverwendet werden, können wir . Den Konsum tierischer Produkte und die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern, sind dabei wichtige Ansatzpunkte. Und einige SAP-Kunden gehen mit gutem Beispiel voran.

Die ist eine internationale Molkereigenossenschaft mit Sitz in Dänemark, die fast 13.000Milchbauern in sieben Ländern gehört. Mit dem Ziel, das Abfallaufkommen zu verringern, setzt sie eine Lösung ein, mit der durch besseres Erkennen von und Reagieren auf Nachfrageänderungen die Supply-Chain-Planung optimiert werden kann. Arla implementierte die Lösung und die Komponente Demand Sensing. Die Genossenschaft konnte so die kurzfristige Planung verbessern, indem sie tagesgenaue Prognosen auf Basis von aktuellen Nachfragemustern auf dem Markt nutzt.

, ein großes norwegisches Unternehmen, das Back- und Speiseeiszutaten sowie pflanzliche Lebensmittel vertreibt, war auf der Suche nach einer unternehmensübergreifenden Planungsplattform, mit der es sein Geschäft ausbauen und zukünftigen Anforderungen gerecht werden kann. Das Unternehmen entschied sich für die Lösungen 51Integrated Business Planning for Supply Chain und . Dank der Kombination der Supply-Chain-Lösungen in der unternehmensübergreifenden Planungsplattform konnte Orkla Prozesse über Geschäftsbereiche hinweg automatisieren. Dadurch erzielte das Unternehmen eine um 14 Prozent höhere Prognosegenauigkeit und 27 Prozent weniger Abfall durch abgelaufene Produkten im Handel – ein wichtiger Beitrag zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung.

ist einer der weltweit führenden Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und hilft Landwirten, eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Das Unternehmen benötigte eine Lösung, mit der sich Lieferkettenschwankungen durch Wetterbedingungen, Konflikte und andere Einflussfaktoren, die Auswirkungen auf Millionen von Landwirten weltweit haben, besser prognostizieren lassen. Mithilfe von 51Integrated Business Planning kann Syngenta sicherstellen, dass Landwirte Saatgut und Düngemittel in der benötigten Menge erhalten. Mit Lösungen von 51war das Unternehmen in der Lage, die Bedarfsplanung zu optimieren, Prognosen zur zukünftigen Nachfrage zu erstellen und die Produktionsmengen an den Bedarf anzupassen.

Die 2020 gegründete Community LIVEKINDLY hat es sich zum Ziel gesetzt, pflanzliche Ernährung zum neuen Standard zu machen. Zur Community gehören verschiedene Marken, die unternehmensweite Geschäftsprozesse implementieren, Zugriff auf Echtzeitdaten erhalten und die Voraussetzungen für kontinuierliches Wachstum schaffen wollten. Deshalb wurde vor Kurzem beschlossen, alle Marken von LIVEKINDLY auf 51S/4HANA Cloud umzustellen. Mit diesem wichtigen Schritt will die Community ihre Vision umsetzen, die gesamte Nahrungsmittelkette von der Aussaat bis zum Konsum umzugestalten und eine führende Rolle in einer neuen globalen Lebensmittelwirtschaft zu übernehmen.

Auch einer der weltweit größten Lebensmittel- und Getränkekonzerne nutzt Lösungen von SAP, um bis 2025 auf vollständig recycelbare oder wiederverwendbare Verpackungen umzustellen. Mit unserer neuesten Lösung für die Kreislaufwirtschaft, , kann das Unternehmen den Verbrauch und das Recycling von Verpackungsmaterial intelligent steuern. 51Responsible Design and Production hilft dem Konzern, die Kosten im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung und die weltweiten Abgaben auf Kunststoffverpackungen genau und in Echtzeit zu berechnen, um intelligente ökologische und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Vor dem Hintergrund, dass , ist dies ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn er keine direkten Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit hat, bietet er doch die Möglichkeit, die durch Lebensmittelverpackungen erzeugten CO2-Emissionen deutlich zu verringern.

Die 51und ihre zahlreichen Kunden in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie können die gewaltigen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Ernährungsunsicherheit nicht unmittelbar bewältigen. Die Veränderungen, die Unternehmen bewirken können, sollten jedoch nicht unterschätzt werden.

Ich bin stolz darauf, einem Entwicklungsteam anzugehören, das mit seiner Arbeit die Innovatoren unserer Welt dabei unterstützt, schneller Lösungen zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung und Förderung der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.


Thomas Saueressig ist Mitglied des Vorstands der SAPSE und für den Vorstandsbereich 51Product Engineering verantwortlich.

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Hochgradig vernetzte Automobil-Lieferketten machen Elektrofahrzeuge noch nachhaltiger /germany/2022/07/automobilindustrie-lieferketten-elektrofahrzeuge-nachhaltigkeit/ Tue, 05 Jul 2022 06:00:43 +0000 /germany/?p=161544 Die neueste Ankündigung der US-Regierung, fünf Milliarden US-Dollar in ein nationales Ladenetz für Elektrofahrzeuge zu investieren, steht sinnbildlich für die weltweite Nachhaltigkeitswelle, die gerade über...

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Die neueste Ankündigung der US-Regierung, in ein nationales Ladenetz für Elektrofahrzeuge zu investieren, steht sinnbildlich für die weltweite Nachhaltigkeitswelle, die gerade über die Automobilindustrie schwappt. Kürzlich gab General Motors , sieben Milliarden Dollar in Elektrofahrzeuge zu investieren und ein Batteriewerk in den USA zu bauen.

prognostizieren, dass der Verkauf von Elektrofahrzeugen, Hybridautos und Plug-In-Hybriden jährlich durchschnittlich um 26 Prozent wachsen wird ― von drei Millionen Fahrzeugen im Jahr 2020 auf 36 Millionen bis 2030. Um jedoch dem der Automobilindustrie gerecht zu werden, muss die gesamte Lieferkette neu überdacht werden ― von der Batterieproduktion über die Infrastruktur bis hin zum Recycling.

„Elektroautos verändern das Mobilitätskonzept der Gesellschaft“, erklärt Thomas Pohl, Senior Director of Marketing bei SAP. „Automobilzulieferer setzen sich für nachhaltige Geschäftsmodelle über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg ein, einschließlich Batterien. CO2 -freies Wirtschaften wird selbstverständlich. Deshalb werden die Unternehmen herausstechen, die ihre umfassende Branchenexpertise und fortschrittliche Technologien nutzen, und sich für nachhaltige, ethische Praktiken ― als neues Geschäftsmodell auch für andere Branchen ― einsetzen.“

Netzwerke für die Automobilindustrie neu gedacht

Elektroautos treiben wortwörtlich den hart umkämpften Markt der Automobilzulieferer voran. Neben den traditionellen drängen auch Hightech-Größen und Startups sowie Anbieter von Unterhaltungselektronik auf diesen Markt. Alle wollen Teil dieser vielversprechenden Zukunft sein. Mit den Zulieferern für die „grüne Serie“ sind neue ÖDzٱ𳾱 entstanden, um den Akku-Lebenszyklus von Elektrofahrzeugen nachhaltig zu erstellen und zu verwalten.

Ein Beispiel ist , eine offene Community von Automobilherstellern, Lieferanten und anderen Partnern. Sie entwickeln gemeinsame Datenstandards, um den Fortschritt in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) in den Produktionsketten der Automobilindustrie zu verfolgen. Die Idee besteht darin, über das gesamte Netzwerk hinweg zusammenzuarbeiten, oft nahezu oder in Echtzeit.

Die Nachverfolgung und der Austausch von Daten über den gesamten Lebenszyklus der einzelnen E-Autos hinweg bieten umfassende Informationen. Sie ermöglichen eine transparente Entscheidungsfindung von der ersten Batterieproduktion und -bereitstellung bis hin zur zertifizierten Demontage und potenziellen Wiederverwendung. Die Mitglieder des Unternehmensnetzwerks untersuchen auch erste Anwendungsfälle im Bereich Rückverfolgbarkeit. Ziel ist es, Unternehmen zu helfen, Bauteile und Werkstoffe von Antriebsbatterien zu verfolgen, damit sie der Verpflichtung, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren nachkommen und ethische Beschaffungsrichtlinien einhalten können. Gleichzeitig sollen sie durch das Recycling von Batteriekomponenten unabhängiger werden. Außerdem soll Catena-X umfassende Informationen über die gesamte Wertschöpfungskette bieten. Für Automobilhersteller und Lieferanten bedeutet dies, dass sie rasch Teilnehmer der Wertschöpfungskette finden können, die schnell auf wechselnde Anforderungen reagieren können. Das Netzwerk erleichtert es, Lieferanten zu finden sowie Produktionspläne und andere Abläufe anzupassen, bevor Engpässe auftreten.

Kreislaufwirtschaft verändert Lieferketten in der Automobilindustrie

Die rege Datenerfassung in Verbindung mit Elektrofahrzeugen sorgt dafür, dass traditionelle Branchengrenzen entlang der Automobillieferketten verschwimmen. Zwischen Fahrzeug und Ladestation ist ein sicherer Datenaustausch notwendig ― von für den Verbraucher sichtbaren Daten bis hin zu den Daten der Abrechnungs- und Finanzsoftware. Hier eröffnen sich immense Geschäftschancen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Einzelhändler können ihren Kunden Rabatte anbieten, wenn diese ihr Fahrzeug während des Einkaufs aufladen. Elektroautos können als Stromspeicher für erneuerbare Energien dienen, wenn sie mit Solarstrom aus Photovoltaik betrieben werden. Einige Unternehmen erstellen digitale Zwillinge, um sich einen Überblick über den kompletten Lebenszyklus einer Batterie zu verschaffen.

„Die von digitalen Zwilligen erzeugten Daten helfen Erstausrüstern und Lieferanten, Zustand und Restwert der Batterie zu berechnen“, erklärte Johannes Weber, Solution Manager für 51E-Mobility. „Zum Beispiel lässt sich anhand der Ladehistorien erkennen, welchem Stress die Zellen der Batterie während Fahrten und Ladevorgängen ausgesetzt wurden. 51E-Mobility ist eine cloudbasierte Lösung für die Steuerung aller Prozesse rund um den Ladepunkt. Sie stellt alle notwendigen Daten zur Verfügung: Ladesumme, Ort, Datum, Dauer und Fahrzeug. Diese Art von Daten kann in digitale Zwillinge integriert werden, um die Entscheidung zu erleichtern, wann die Batterie eines E-Autos für ein zweites Leben umgerüstet oder ins Recycling überführt werden soll.

Elektrofahrzeuge gehören zu den seismischen Ereignissen, die die Lieferketten der Automobilindustrie bis ins Mark erschüttern können. Nachhaltigkeit beginnt mit den Batterien, die das Auto antreiben, und endet sicher nicht mit ihnen.


Folgen Sie Susan Galer auf Twitter: @smgaler.

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Durch Branchennetzwerke den Übergang zur Kreislaufwirtschaft ermöglichen /germany/2022/07/branchennetzwerke-kreislaufwirtschaft-automobilindustrie/ Fri, 01 Jul 2022 06:00:57 +0000 /germany/?p=161357 Das herkömmliche Konsum- und Produktionsmodell der Wegwerfgesellschaft basiert auf einem linearen Materialfluss– von der Ressourcengewinnung über die Fertigung bis hin zur Entsorgung nach der Nutzung....

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Das herkömmliche Konsum- und Produktionsmodell der Wegwerfgesellschaft basiert auf einem linearen Materialfluss– von der Ressourcengewinnung über die Fertigung bis hin zur Entsorgung nach der Nutzung. Für einen Großteil des Ressourcenverbrauchs (insbesondere Stahl, Aluminium, Kunststoff, Gummi und Glas) ist die Automobilindustrie verantwortlich.

Sie erzeugt etwa fünf Prozent der weltweiten Industrieabfälle*, und die wachsende Nachfrage nach Elektroautos lässt auch den Verbrauch der für Batterien benötigten Materialien deutlich ansteigen.

Das Kreislaufprinzip spielt bei der Bewältigung der ökologischen Herausforderungen eine Schlüsselrolle, da es eine größtmögliche Werterhaltung während des gesamten Lebenszyklus von Produkten und Materialien ermöglicht. Zugleich sorgt die Verwendung von Sekundärmaterialien dafür, dass die übermäßige Nutzung begrenzter natürlicher Ressourcen vermieden, die Abfallmenge am Ende der Nutzungsdauer eines Fahrzeugs minimiert und die Emissionen bei der Herstellung verringert werden.

Unser gegenwärtiger Ressourcenverbrauch führt zu Klimawandel, Umweltschäden, Verschmutzung und Ungleichheit.**

Laut Angaben der Ellen McArthur Foundation könnten mit zirkulären Geschäftsprozessen CO2-Emissionen um bis zu 45Prozent und Materialverschwendung um 90Prozent reduziert werden. Durch Implementierung einer Strategie für Wiederverwendung, Wiederaufarbeitung und Wiederverwertung unterstützt eine Kreislaufwirtschaft Unternehmen zudem nicht nur bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele, sondern schafft auch neue Geschäftsmöglichkeiten für die gesamte Branche.

Wie ermöglichen Branchennetzwerke den Übergang zur Kreislaufwirtschaft?

Julia White, Chief Marketing and Solutions Officer der SAP, erläuterte in ihrem Artikel Neuausrichtung der Branchen für einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft, dass Technologie das effektivste Mittel ist, um eine Kreislaufwirtschaft in großem Maßstab umzusetzen.

Unternehmen nutzen im Zuge ihrer digitalen Transformation Technologien, um Überschüsse bei den eigenen Abläufen zu eliminieren. Ein Übergang zur Kreislaufwirtschaft kann jedoch nicht innerhalb der eigenen Unternehmensgrenzen gelingen, sondern nur durch Zusammenarbeit im gesamten Partnernetz.

Durchgängiger Prozess und Vorteile einer Kreislaufwirtschaft

Zur Umsetzung dieser Vision zielt das Branchennetzwerk Catena-X als Vorreiter in der europäischen Automobilindustrie darauf ab, alle Geschäftspartner– einschließlich Zulieferern auf allen Ebenen, Erstausrüstern (OEMs) und Recycling-Dienstleistern– in einem Netzwerk miteinander zu verbinden. So soll ein offener, sicherer und interoperabler Datenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette möglich werden.

Die Transparenz der Daten innerhalb des Netzwerks ermöglicht Einblicke in den gesamten Materialfluss während des Lebenszyklus eines Produkts von der Entwicklung bis zur Entsorgung. Mithilfe der Informationen von gemeinsam genutzten digitalen Zwillingen können bessere Entscheidungen zu Altfahrzeugen getroffen werden. So können noch brauchbare Teile zurück in den Kreislauf gelangen und aufgearbeitet oder wiederverwendet werden. Zugleich lassen sich wertvolle Rohstoffe effektiver recyceln.

Indem sie auf Daten zur CO2-Bilanz zugreifen, die entlang der gesamten Lieferkette nach einer standardisierten Methodik erfasst wurden, können die Netzwerkpartner außerdem Möglichkeiten zur Dekarbonisierung ermitteln, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Lösungen für Branchennetzwerke legen den Grundstein für die Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie

Mit den Paketen von ermöglichen wir Unternehmen in der Automobilindustrie eine nachhaltige, datengestützte und lückenlose Zusammenarbeit.

Über das Netzwerk haben sie Zugriff auf digitale Zwillinge von Fahrzeugen und deren Bauteile. In Kombination mit Funktionen zur Materialrückverfolgbarkeit können Hersteller die Ursache von Qualitätsproblemen wesentlich effizienter und genauer ermitteln. Wichtige Produktinformationen wie Compliance-Zertifikate und Daten zu den CO2-Emissionen lassen sich innerhalb der Lieferkette sicher übertragen und austauschen. Dies ermöglicht einen besseren Einblick in die Nachhaltigkeitsleistung auf der Grundlage von Daten und zeigt Möglichkeiten zur Emissionsverringerung auf.

Über das Dashboard für einen digitalen Zwilling lassen sich auch in den nachgelagerten Prozessen Nutzungsdaten beispielsweise zur Wartung oder zum Zustand von Batterien aggregieren und analysieren. Demontageunternehmen können anhand der Ergebnisse dieser Analysen entscheiden, ob sie Altfahrzeuge ankaufen. Mit zusätzlichen Informationen zur Materialzusammensetzung oder Hinweisen der Zulieferer und Erstausrüster zur Demontage können Entscheidungen zur Wiederverwendung, Aufarbeitung und Wiederverwertung verstärkt auf Basis von Daten getroffen und so die Zirkularität von Materialien verbessert werden.

Das ist jedoch erst der Anfang. Die Automobilindustrie sind auf eine kontinuierliche Rückgewinnung von Sekundärmaterialien angewiesen, um diese aufzuarbeiten und wiederzuverwerten. So können sie flexibler auf Störungen der Lieferkette reagieren und Vorgaben für die Verwendung wiederverwerteter Materialien erfüllen. Verkäufer wie Demontageunternehmen verfügen zwar über die nötigen Bestände, um diese Nachfrage zu erfüllen, sehen sich aber angesichts eines sehr zersplitterten Marktes mit Problemen beim Absatz ihrer Komponenten und Bauteile konfrontiert.

Die Lösung Encore by 51ermöglicht als sekundärer Marktplatz regenerative Geschäftsprozesse und eine lückenlose Zusammenarbeit der Netzwerkmitglieder. So kann die Kreislaufwirtschaft Wirklichkeit werden. Die bedarfsgesteuerte Handelsplattform für Unternehmen kann an Backend-Lösungen für die Beschaffung oder das Anlagenmanagement angebunden werden und schafft so die Voraussetzungen für einen einfacheren Verkauf und Kauf von Sekundärmaterialien und gebrauchten Bauteilen. Über die Plattform können Aftermarket-Bauteile wie Lichtmaschinen oder Batterien gehandelt werden. Sie soll zukünftig auch weitere Bereiche wie Sekundärmaterialien– von Aluminium bis Polyurethan– oder Produktionsabfälle abdecken.

Mit diesen Lösungen trägt 51dazu bei, dass der Übergang zur Kreislaufwirtschaft gelingen kann. Gemeinsam mit Catena-X schaffen wir nachhaltigere, widerstandsfähigere und effizientere Lieferketten.


Hagen Heubach ist Global Vice President und Leiter der Industry Business Unit Automotive sowie Vorstandsmitglied des Catena-X Automotive Network.

Heiko Flohr ist Senior Vice President und Head of Product Management 51für den Bereich Discrete Industries sowie Mitglied des Guidance Board des Catena-X Automotive Network.

*Simic V (2013): „End-of-life vehicle recycling—a review of the state-of-the-art“, Technical Gazette 20(2): 371–380
**Quelle: Ellen MacArthur Foundation, Global Resources Outlook, Weltwirtschaftsforum, Circularity Gap 2021, World Wide Fund for Nature

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Nachhaltige Unternehmensinnovatoren bei SAP /germany/2022/06/nachhaltig-unternehmen-innovatoren-pioneers/ Mon, 27 Jun 2022 06:00:27 +0000 /germany/?p=161452 Die digitale Transformation ist der Kern nachhaltiger Geschäftspraktiken, die sich weltweit in allen Unternehmen durchsetzen. Das liegt daran, dass Herausforderungen wie Klimawandel, Vielfalt und Inklusion...

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Die digitale Transformation ist der Kern Geschäftspraktiken, die sich weltweit in allen Unternehmen durchsetzen. Das liegt daran, dass Herausforderungen wie Klimawandel, Vielfalt und Inklusion eine intensive und zielgerichtete Zusammenarbeit erfordern, um Lösungen zu finden.

Im Silicon Valley und in Indien treiben zwei Innovatoren die nachhaltige Unternehmensvision der 51voran. Dabei zeigen sie, wie Innovation entsteht, wenn begeisterte Leute mit dem richtigen Wissen bewusst über alle Wertschöpfungsketten hinweg miteinander vernetzt werden.

Dieser Artikel ist Teil einer neuen Serie, 51Pioneers. Sie stellt Innovatoren bei 51vor, die neue Horizonte in der Cloud erschließen und Unternehmen auf der ganzen Welt durch spannende Innovationsfelder führen.

Startup-Champion der Kreislaufwirtschaft

Seit sie als Praktikantin in der globalen IT-Organisation bei der 51anfing, geht Christina Hamilton vorneweg bei der digitalen Transformation. Mit Kunden und Partnern überzeugt sie Führungskräfte von der Cloud und hilft ihnen dabei, den vollen Wert aus ihren Softwareinvestitionen zu schöpfen. Hamilton gehörte zum ursprünglichen Team, das innerhalb von drei Jahren das führende SAP-Programm mitaufbaute. Die Innovationsschmiede mit hunderten Expertinnen und Experten generiert mit Cloud-Subskriptionen bedeutende Einnahmen für die SAP.

Obwohl sie gerade einmal 28 Jahre alt ist, spiegelt Hamiltons Karriere die digitale Transformation der 51und ihrer Kunden wider. Sie arbeitet im Herzen des Silicon Valley und leitet den Bereich Venture Operations von , dem nachhaltigen Start-up-Inkubator für Unternehmen, die noch in der Frühphase sind, aber hohes Wachstumspotenzial aufweisen.

„Wir setzen uns für eine Start-up-Kultur ein, indem wir in kleine Unternehmerteams innerhalb der 51investieren. So erreichen wir Prozessverbesserungen im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften“, erläutert Hamilton. „Die Teams testen und entwickeln die Software schnell weiter, damit sie rasch in die Hände der Kunden gelangt. Dadurch erzielen sie erste schnelle Ergebnisse, die langfristig zu hohem Wachstum, hoher Skalierung und hoher Akzeptanz führen. Es geht darum, Unternehmen dabei zu unterstützen, Transaktions- und Logistikdaten in ihren SAP- und Fremdsystemen zusammen mit unserer Branchen-Expertise zu nutzen, um ihre Geschäftsziele zu erreichen.“

Innovative Möglichkeiten wie die Kreislaufwirtschaft zu erkunden und ertragssteigernd zu nutzen motiviert Hamilton ungemein. Zu den neuesten Projekten von Hamilton zählt , eine Retail-Lösung, die Marken dabei unterstützt, Kleidung und andere Konsumgüter wiederaufzubereiten und weiterzuverkaufen. Das ist eine Chance, die Einzelhändler weitgehend verpasst haben.

„Der zirkuläre Markt wächst rasant. Direkt-Recycling ist eine tolle Möglichkeit, Einzelhändlern neue Einnahmequellen zu eröffnen und gleichzeitig Nachhaltigkeitsverpflichtungen zu erfüllen“, erklärt Hamilton. „Die Arbeit am nächsten großen Ding ist tagtäglich eine Offenbarung für unser Team.“

Weitere Projekte sind die Lösung für Elektroschrott-Recycling , das Tracking-und-Tracing-Tool für Lieferketten und die Lösung für das Bewerberscreening , die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiert.

So sehr sie Technologie liebt, hat Hamilton gleichermaßen eine Leidenschaft für zwischenmenschliche Beziehungen. Sie nennt sich selbst Tausendsassa. Wenn sie nicht mit SAP-Design, Marketing und anderen Teams zusammenarbeitet, kontaktiert sie führende Bildungseinrichtungen, um diese lebendige Innovationsgemeinschaft zu fördern.

„Die Ziele der Mitarbeitenden auf persönlicher und beruflicher Ebene zu erfüllen, ist sehr bereichernd“, sagte sie. „Wir haben ein Team geschaffen, in dem die Menschen sich voll und ganz einbringen – bei allem, was sie erreichen. Das war in schwierigen Zeiten wie der Pandemie besonders wichtig.“

Inklusion öffnet Türen für berufliche Innovation

Beharrlichkeit ist das Wort, das am besten beschreibt, wie Asha Sreedhar ihr Leben lebt und wie sie es in ihrem Sinne erfolgreich gestaltet – als Fürsprecherin für Menschen mit Autismus und Quality Associate bei den 51Labs India. Sie weiß, wie weit sie es gebracht hat – vom gemobbt werden in der Schule, hin zu den verdienten Auszeichnungen einer beruflichen Laufbahn.

Wer das Buch „Dream Big“ gelesen hat, kennt Sreedhars unglaubliche Geschichte. Und ihre Kollegen verlassen sich jeden Tag auf ihre Expertise im Bereich Software Testing. Ihr Aufgabenbereich steht für die digitale Transformation der SAP, die auf cloudbasierter Innovation beruht. Ihren Sieg bei einem Softwaretestwettbewerb der 51Labs India schreibt sie ihrem Qualitätsanspruch und ihrer Liebe zum Detail zu.

„Ich lerne schnell, achte sehr auf Details und Routine. Deshalb ist das der richtige Job für mich“, betonte sie „Ich bin jetzt von Menschen umgeben, die freundlich sind, inklusiv denken und mich akzeptieren. Das Beste für mich ist, dass ich für meine Arbeit geschätzt werde – von einem starken Kollegen- und Freundeskreis.“

Sreedhar wurde in Afrika geboren und zog mit ihrer Familie in die USA, wo Ärzte bei ihr im Alter von neun Jahren Autismus diagnostizierten. Sie absolvierte die staatliche Schule und schloss das Community College mit der höchsten Auszeichnung ab. Danach kehrte sie mit ihren Eltern zurück nach Indien. Nach Abschluss des Programms zur Berufsvorbereitung bei einer lokalen gemeinnützigen Organisation für Menschen mit Behinderungen fing sie 2015 im Rahmen des Programms Autism at Work bei 51Labs India an.

Menschen innerhalb und außerhalb der 51Dinge zu vermitteln, ist für ihr Leben von zentraler Bedeutung, da sie ihre Träume verwirklicht hat. Die Moderation des 51Autism Summit und der Gewinn eines für herausragende Influencer, darauf ist Sreedhar besonders stolz.

„Ich teile meine Lebensgeschichte mit anderen. So helfe ich Menschen, Autismus zu verstehen und vermittle ihnen, wie sie Familienangehörigen helfen können, ihre Träume am Arbeitsplatz zu verwirklichen“, erläuterte sie. „Ich sage den Leuten, sie sollen aufgeschlossen sein und sich über Autismus informieren. Mit der richtigen Ausbildung und Unterstützung können Personen mit Autismus ihren Interessen nachgehen und erfolgreiche Karrieren einschlagen. Es ist sehr zufriedenstellend, Bewusstsein für Autismus zu schaffen, da ich anderen und mir helfe voranzukommen.“

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Mit Technologien den Übergang zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen /germany/2022/06/nachhaltigkeit-kreislaufwirtschaft-technologien/ Fri, 24 Jun 2022 06:00:21 +0000 /germany/?p=161355 Nachhaltigkeit ist für Unternehmen heute ein Muss. Verbraucher, Investoren, Regulierungsbehörden und Mitarbeitende verlangen immer häufiger sozial, ökologisch und wirtschaftlich verantwortungsvolle Produkte und Dienstleistungen, bei deren...

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Nachhaltigkeit ist für Unternehmen heute ein Muss. Verbraucher, Investoren, Regulierungsbehörden und Mitarbeitende verlangen immer häufiger sozial, ökologisch und wirtschaftlich verantwortungsvolle Produkte und Dienstleistungen, bei deren Entwicklung, Herstellung, Nutzung und Wiederverwertung das Kreislaufmodell berücksichtigt wird.

Die 51ist fest davon überzeugt, dass Technologie führenden Unternehmen helfen wird, diese Herausforderung als Chance zu nutzen. Deshalb stellen wir mit dedizierte Lösungen bereit, die die nötige Transparenz zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft bieten.

Die Vorteile der Kreislaufwirtschaft

Unser Verbrauch natürlicher Ressourcen hat verheerende Auswirkungen auf Menschen, Tiere und den Planeten. Es ist wichtiger denn je, von den linearen Konsummodellen einer Wegwerfgesellschaft auf eine Kreislaufwirtschaft umzustellen, die ohne Abfall und Verschmutzung auskommt. Produkte und Materialien sollen länger genutzt werden und die Kreislaufwirtschaft soll die Regeneration natürlicher Systeme ermöglichen. In einer Kreislaufwirtschaft geht es nicht nur darum Umweltschäden zu beheben. Das Ziel ist es vielmehr, für Unternehmen aller Branchen und für alle Menschen Nachhaltigkeit rentabel und Rentabilität nachhaltig zu machen.

Die Verpackungsindustrie ist ein gutes Beispiel dafür. Laut Statista wurden 2020 über ausgeliefert – Tendenz steigend. Der dadurch entstehende Verpackungsmüll ist ein Ärgernis für Händler, Verbraucherinnen und Verbraucher und führt zu immensen Schäden für die Umwelt. Die gute Nachricht lautet, dass wie die Entwicklung von Produkten, die sich wiederverwenden und wiederverwerten lassen, immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Ein Vorreiter in diesem Bereich ist das Unternehmen , das Einzelhändler mit einem breit gefächerten Angebot unterstützt, unter anderem mit wiederverwendbaren Verpackungen, Rücknahmelogistik, Informationen und Analysen. Mit seinem hat LimeLoop bereits zur Vermeidung von über einer Million Einwegverpackungen beigetragen, die im Müll gelandet wären. Die Kunden von LimeLoop profitieren von einer 53 Prozent stärkeren Kundenbindung, 93 Prozent geringerem Ressourcenbedarf (einschließlich Holz, Wasser und Erdöl) sowie 41 Prozent weniger Verpackungen und Beständen.

Auch Miet-, Reparatur- und Wiederverkaufsmodelle finden im Einzelhandel zunehmend Verbreitung. Der Einrichtungskonzern IKEA hat in den vergangenen Jahren verschiedene durchgeführt. Der Re-Commerce-Softwareanbieter Lizee hat es sich zum Ziel gesetzt, die „Transformation des Einzelhandels “ voranzubringen, indem er Händler bei der unterstützt. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen wie Decathlon und adidas. Anstatt ein eigenes Geschäftsmodell für Miete und Wiederverkauf entwickeln zu müssen, stellt Lizee Technologiesysteme bereit. Mit ihnen können Unternehmen ihren Erfolg im E-Commerce ausbauen und zugleich nachhaltiger werden.

Verantwortung übernehmen

Eine wichtige Rolle spielen die Vorschriften zur erweiterten Herstellerverantwortung. Darin ist geregelt, dass der Hersteller eines Produkts auch für dessen Recycling, Wiederverwendung oder Entsorgung verantwortlich ist. Zudem werden immer häufiger Plastiksteuern erhoben, d.h. Unternehmen müssen Abgaben für die Verwendung von Materialien zahlen, die nicht einen bestimmten Anteil von wiederverwertbaren Stoffen enthalten.

Das Kreislaufmodell von Lizee unterstützt Einzelhändler bei der Einhaltung , die die Vernichtung nicht verkaufter Waren verbieten. Das Verbot ist Teil eines weitreichenden Gesetzes zur Abfallbekämpfung, das letztes Jahr vom französischen Parlament verabschiedet wurde. Auch in anderen EU-Ländern wächst der Druck, ähnliche Vorschriften umzusetzen.

Während Hersteller bislang beim Design ihrer Produkte vor allem die Kosten und die Leistung im Blick hatten, wird der Schwerpunkt künftig auf Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit liegen. Dieser Wandel wird durch die Nachfrage der Kunden, die Verfügbarkeit neuer Technologien und geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen vorangetrieben.

Für unseren Planeten sind das hervorragende Nachrichten. Doch ergeben sich daraus insbesondere für große Hersteller Herausforderungen, da es für sie sehr schwierig ist, die unterschiedlichen Vorschriften für Produkte in den einzelnen Regionen und Märkten einzuhalten. Hersteller, die ihre Abläufe neu ausrichten wollen, sehen sich mit komplexen Lieferketten, Altlasten und veralteten Technologien konfrontiert.

Den Lebenszyklus von Tausenden Produkten und vielen Zehntausend Materialien unter Einhaltung einer Vielzahl von Regularien in unterschiedlichen Regionen zu verwalten, wird in den kommenden Jahren eine der größten Herausforderungen globaler Unternehmen sein.Mit der Lösung können Unternehmen Vorschriften einhalten und den komplexen Übergang von einer linearen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft bewältigen, in der Produkte und Materialien wiederverwendet, für andere Zwecke genutzt und recycelt werden können.

Das Prinzip der Wesentlichkeit

Parallel zur verstärkten Ausrichtung auf eine verantwortungsbewusste Produktion berücksichtigen Investoren bei der Bewertung von Risiken und Chancen in zunehmendem Maße auch Faktoren in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG).

Im aktuellen stellt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers fest, dass 49 Prozent aller Investoren weltweit ihre Beteiligungen an Unternehmen veräußern würden, die Probleme in diesen Bereichen nicht wirksam bekämpfen. Für 79 Prozent ist das Management von Risiken und Chancen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance ein wichtiger Aspekt bei Investitionsentscheidungen. Seit Juni 2021 liegt rund einem Drittel der weltweiten Investitionen eine ESG-Strategie zugrunde. Insgesamt beläuft sich die Summe dieser Investitionen auf über 35 Billionen US-Dollar.

Die Wesentlichkeit spielt als Maßstab dafür, wie wichtig bestimmte Informationen für eine Entscheidung sind, eine zentrale Rolle bei der Gewichtung von ESG-Faktoren. Diese Faktoren unterscheiden sich von Branche zu Branche und können finanzielle Kennzahlen beeinflussen. Wesentliche ESG-Faktoren einer Fluggesellschaft wären beispielsweise die Treibstoffeffizienz, CO2-Emissionen sowie Maßnahmen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz, die sich stärker auf den Gewinn und die Kundenerwartungen auswirken als etwa Aspekte wie Kinderarbeit.

Die Bedeutung der Wesentlichkeit untermauert auch die aktuelle Studie von 51Insights: . Die Umfrage hat ergeben, dass Unternehmen, die Nachhaltigkeit als wesentlich für ihre Geschäftstätigkeit erachten – also Auswirkungen auf ihre Finanzlage oder ihre operative Leistung für wahrscheinlich halten –, ihre Abläufe umgestalten und bessere Geschäftsergebnisse erzielen als Unternehmen, die Nachhaltigkeit keine wesentliche Bedeutung beimessen. Unternehmen, die diesen , werden von langfristigem Wachstum profitieren.

Wirtschaftliche und soziale Wertschöpfung

Ein anschauliches Beispiel für einen zirkulären, regenerativen Ansatz, mit dem Einzelhändler Abfälle Schritt für Schritt vollständig vermeiden und dabei rentabel bleiben können, ist der Modehandel, . Stephanie Benedetto, die früher als Anwältin gearbeitet hat und sich in der New Yorker Textilbranche gut auskennt, hat mit einen Marktplatz für den Kauf und Verkauf von nicht genutzten Stoffen geschaffen, die sonst verbrannt oder anderweitig entsorgt werden würden.

Stephanie Benedetto hatte festgestellt, dass Einzelhändler oft wie gelähmt sind, wenn sie hochgesteckte Ziele wie vollständig nachhaltige Abläufe bis zum Jahr 2030 umsetzen sollen. Sie half ihnen, in einem ersten Schritt wertvolle Abfälle in ihren Lieferketten zu ermitteln, beispielsweise ungenutzte Bestände und unverkäufliche Ware, und diese über den Marktplatz zu vertreiben.

Die so erzielten Einnahmen können genutzt werden, um der Belegschaft höhere Gehälter zu zahlen und innovative Technologien und nachhaltige Materialien zu kaufen– ganz ohne höhere Investitionsausgaben.

Stephanie Benedetto ist fest davon überzeugt, dass Technologie und die Nutzung vorhandener Daten, etwa von Supply-Chain-Daten aus einer SAP-Lösung, zur Bewältigung des Abfallproblems beitragen können. Daten geben Aufschluss darüber, woher der Abfall stammt, woraus er besteht und wie er entsorgt wird. Mithilfe von Supply-Chain-Software auf der Basis von Technologien wie automatisiertem maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain kann der Übergang von einem linearen Geschäftsmodell zu einem Kreislaufmodell gelingen, das die Umwelt schützt und zugleich zur finanziellen Wertschöpfung beiträgt.

Unternehmen wie Queen of Raw, Lizee und LimeLoop haben die Risiken und Chancen unserer vom Klimawandel geprägten Welt erkannt. Mit klaren Strategien, einer Kreislaufwirtschaft und innovativen Tools und Lösungen helfen sie ihren Kunden, Abfall zu vermeiden, Klimaneutralität zu erreichen und Ungleichheit zu überwinden.

Noch ist unsere Geschäftswelt nicht nachhaltig, doch der Wandel hin zu nachhaltigen Abläufen stellt die größte gesellschaftliche und wirtschaftliche Chance unserer Zeit dar. Unternehmen müssen Nachhaltigkeit zum zentralen Element ihrer Strategien machen und mithilfe von Technologie ihre Nachhaltigkeitsleistung steuern. Mit 51Cloud for Sustainable Enterprises unterstützt die 51Kunden bei ihrer Entwicklung zum nachhaltigen Unternehmen, das Daten, Netzwerke und Partnerschaften zur Erreichung seiner Ziele nutzt.


Sebastian Steinhaeuser ist Chief Strategy Officer der SAP.

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Plastiksteuer im Vereinigten Königreich verändert globale Lieferketten und stärkt die Kreislaufwirtschaft /germany/2022/05/plastiksteuer-lieferketten-kreislaufwirtschaft-nachhaltigkeit/ Mon, 02 May 2022 06:00:42 +0000 /germany/?p=160802 Die „UK Plastic Packaging Tax“ (UK PPT) wurde nicht eingeführt, um die Einnahmen zu erhöhen. Die Steuer ist der Beginn eines Wandels, der Investitionen in...

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Die wurde nicht eingeführt, um die Einnahmen zu erhöhen. Die Steuer ist der Beginn eines Wandels, der Investitionen in die Kreislaufwirtschaft anregt und die globalen Lieferketten verändert.

„Als erste Plastiksteuer, die weltweit eingeführt wurde, ist die UK PPT der Anfang einer globalen Bewegung, die Verursacherprinzip und die erweiterte Herstellerverantwortung adressiert,“ meint Stephen Jamieson, globaler Leiter des Bereichs Circular Economy Solutions bei SAP. „Die Regierung schafft einen Anreiz für den Einsatz nachhaltiger Materialien und gleichzeitig erhöht sie den Marktwert von recycelbarem Kunststoff. Dadurch fördert sie eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft, die globale Auswirkungen haben wird.“

Die Forscher von haben vielleicht deshalb weniger Greenwashing unter B2C-Marketingexperten und mutigere Entscheidungen prognostiziert, bei denen ESG-Aspekte, wie Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, stärker berücksichtigt werden. Seit 2021 ist die Zahl der CEOs, die ökologische Nachhaltigkeit als eine der wichtigsten Unternehmensprioritäten aufführen, um 303 Prozent gestiegen, wie Forscher von ermittelten. Analysten der schätzen, dass 60 Prozent der Forbes-Global-2000-Unternehmen bis nächstes Jahr ökologische Nachhaltigkeit als Vorgabe in ihre Geschäftskennzahlen einbinden werden.

Erkenntnisse aus zirkulären Lieferketten

Die Erhebung von Steuern als rein finanzielles Instrument hat Tradition. In ganz Europa werden ähnliche Rechtsvorschriften erwartet. Einzelne Länder wie Italien und Spanien haben ebenfalls eine Steuer auf Kunststoffverpackungen beschlossen. Die UK PPT unterscheidet sich darin, dass sie nicht auf ein bestimmtes Material zu einem gewissen Zeitpunkt abzielt. Die Unternehmen müssen dokumentieren, woher das Material stammt und wo es landet, lange nachdem es die Produktion verlassen hat.

„Woher stammen die Produktmaterialien? Wo und wie wurden sie hergestellt und vertrieben? Was passiert mit diesem Produkt, wenn es in der gesamten Lieferkette verkauft wird und nachdem der Endkunde es verwendet hat?“ fragte Jamieson. „Das sind die kritischen Fragen, die Mitarbeitende beantworten müssen, wenn sie Steuerrisiken in Betracht ziehen. Das erfordert Einblicke in die gesamte Lieferkette.“

Kreislaufwirtschaft verändert Geschäftsverhalten

Wenn diese Vorschriften in Kraft treten, werden die Steuerspezialisten sicherlich mit Führungskräften aller Unternehmensbereiche zusammenarbeiten, zum Beispiel Produktdesign, Beschaffung, Betrieb, Supply Chain Management und Nachhaltigkeit. Um die Verantwortung des Unternehmens zu verstehen und das Risiko zu verringern, müssen sie kooperieren.

„Wir beobachten bereits Verhaltensänderungen hin zu einer verstärkten unternehmensweiten Zusammenarbeit“, betonte Jamieson. „Zunächst werden Unternehmen ihre Berechnungen transparent machen, um die Vorschriften im Rahmen der neuen Plastiksteuer einzuhalten. Wie Unternehmen sich aufstellen, um diese steuerliche Mehrbelastung möglichst gering zu halten, wird künftig ein wichtiges Erfolgskriterium sein.“

Nachhaltigkeit als Teil des Designprozesses

Für Führungskräfte ist die Plastiksteuer auf vorhandene Produkte ein wichtiges Thema. Deshalb richten sie das Design, die Produktion und Lieferpläne unmittelbar und langfristig neu aus. Um beispielsweise die Steuerpflicht für ein einzelnes Produkt zu berechnen, müssen Teams unternehmensweit jede Kunststoffkomponente der Verpackung kennen, wissen wie sich recyceltes Material auf die Steuer auswirkt und auch die internen und externen Lieferketten berücksichtigen. Und sie müssen auch mit weiteren Vorschriften rechnen.

„Wir haben die Lösung entwickelt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Informationen in ihren ERP-Systemen zu verknüpfen, um gesetzliche Anforderungen und freiwillige Standards rund um das Thema Nachhaltigkeit zu erfüllen“, erläuterte Jamieson. „Sie können ihre Leistung überwachen und die Entwicklung von Verpackungs- und Produktionsstrategien vorausschauend planen – von der Fabrik über die Verbraucher bis hin zur Gesellschaft im allgemeinen, um den sich wandelnden länderspezifischen Vorgaben gerecht zu werden.“

Viele Unternehmen, mit denen Jamieson Gespräche führt, sind nicht unbedingt im Vereinigten Königreich ansässig, aber sie verkaufen Waren in diese Länder. Die Steuer betrifft nicht nur den Lebensmittel- und Getränkesektor, sondern auch andere Branchen des produzierenden Gewerbes – von Automobil und Hightech bis hin zu Mode und anderen Konsumgütern.

Wandel zur Kreislaufwirtschaft

Die Vereinten Nationen haben ein Dekret für ein erlassen. Sie rufen Verantwortliche aus dem öffentlichen und privaten Sektor dazu auf, bezüglich Design, Produktion und Gebrauch von Plastikprodukten umzudenken. Natürlich ist eine nachhaltige Verhaltensänderung ein wesentlicher Bestandteil dieses Mandats. Jamieson sah Möglichkeiten für führende Unternehmen, den sich wandelnden Anforderungen der Verbraucher in Bezug auf Nachhaltigkeit gerecht zu werden und so die Kreislaufwirtschaft zu stärken.

„Vielleicht müssen Unternehmen irgendwann die Plastiksteuerpflicht eines Produkts auf der Rechnung des Kunden angeben“, sagte er. „Solch ein Maß an Kostentransparenz würde das Verbraucherbewusstsein für nachhaltige Produkte erhöhen und so die Geschäftspraktiken im Laufe der Zeit fördern.“

40 Prozent der Unternehmen werden, laut ,verantwortungsvolle und nachhaltige Beschaffungsrichtlinien festlegen und auch Lösungen für Revision und Rechenschaftspflicht einführen. Diese erfordern einen Nachweis der Compliance, um bis zum nächsten Jahr Vertrauen zwischen Verbrauchern und Stakeholdern aufzubauen. Angesichts der weltweiten Bewegung, eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren, kann dies nicht schnell genug gehen.


Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler

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51schließt sich mit Ellen MacArthur Foundation zusammen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben /germany/2022/04/ellen-macarthur-foundation-kreislaufwirtschaft-klimaschutz/ Fri, 29 Apr 2022 06:00:57 +0000 /germany/?p=160717 In einer Welt, die von zunehmender Komplexität geprägt ist, sind branchenübergreifende Partnerschaften unerlässlich, um die gemeinsamen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Die Herausforderungen unserer...

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In einer Welt, die von zunehmender Komplexität geprägt ist, sind branchenübergreifende Partnerschaften unerlässlich, um die gemeinsamen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Die Herausforderungen unserer Zeit sind gewaltig: den CO2-Ausstoß auf null reduzieren, Plastik und andere Abfälle weitestgehend vermeiden. Dazu bedarf es völlig neuer Wertschöpfungsketten. Alleine kann dies kein Unternehmen schaffen.

Firmen und Organisationen müssen in Netzwerken zusammenarbeiten, Einfluss ausüben und ihr Fachwissen nutzen, um eine echten Wandel herbeizuführen und positive Ergebnisse zu erzielen.

51ist Mitglied im Netzwerk der Ellen MacArthur Foundation geworden, um Lösungen bereitzustellen, die Kunden, nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) und Partnern helfen, regenerative Geschäftsmodelle aufzubauen und ihre kreislaufwirtschaftlichen Ziele zu erreichen.

Die Partnerschaft steht für die gemeinsame Verpflichtung, den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Dabei stehen drei Dinge im Mittelpunkt: Abfall und Umweltverschmutzung vermeiden, Produkte und Materialien im Gebrauch halten und natürliche Systeme regenerieren – durch innovative Geschäftsmodelle und Veränderungen auf Systemebene.

Andrew Morlet, CEO der Ellen MacArthur Foundation, sagte: „Wir freuen uns, die 51als Partner begrüßen zu dürfen. Die branchenübergreifende Zusammenarbeit ist von entscheidender Bedeutung, um das System zu ändern und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft weltweit zu beschleunigen – eine Wirtschaft, die darauf ausgerichtet ist, Abfall und Umweltverschmutzung zu vermeiden, Produkte und Materialien im Gebrauch zu halten und natürliche Systeme zu regenerieren. Technologie spielt eine sehr wichtige Rolle, und wir begrüßen die Spitzenstellung der 51in diesem Bereich.“

Im Fokus der Partnerschaft stehen drei Themen:

  • Förderung eines Designs mit Blick auf die Wiederverwendung
  • Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung
  • Realisierung regenerativer Geschäftsmodelle durch digitale Lösungen

Einer der wichtigsten Pfeiler einer Kreislaufwirtschaft ist das Design, einschließlich des Produktdesigns, der Festlegung von Richtlinien und der Konzeption auf Systemebene. Laut der Stiftung gibt es weltweit über 160Millionen Designer. Nur durch die Vernetzung mit ihnen kann das weltweite Abfallproblem gelöst werden. Technologien werden dabei eine zentrale Rolle spielen, denn sie liefern Informationen und Erkenntnisse, die helfen, bessere Materialentscheidungen zu treffen. Außerdem ermöglichen sie einen besseren Einblick in die Partnernetze.

Da nur neun Prozent der 400Millionen Tonnen Kunststoff, die jedes Jahr produziert werden, werden, ist Plastik ein Thema, bei dem der dringende Handlungsbedarf weltweit auf höchster politischer Ebene anerkannt wird. Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen darauf, ein verbindliches multilaterales Abkommen zur Plastikvermeidung auszuarbeiten, das ausdrücklich den gesamten Lebenszyklus der Plastikverschmutzung abdeckt – von der Produktion bis zu Kunststoffabfällen. Laut Executive Director des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, ist der Vertrag das „wichtigste internationale multilaterale Umweltabkommen seit dem Pariser Klimaabkommen.“

Wenn die Menschheit nicht bald geschlossen handelt und entsprechende Maßnahmen ergreift, wird sich der Plastikmüll in den Weltmeeren– von 11 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf 29 Millionen im Jahr 2040. Für die fragilen marinen ÖDzٱ𳾱 wäre dies verheerend. Aufgrund dieser besorgniserregenden Prognose ist es immens wichtig, dass die erweiterte Herstellerverantwortung umgesetzt wird. Dabei handelt es sich um eine Richtlinie, bei der die finanzielle Verantwortung von Regierungen an Hersteller übergeht und diese für die angemessene Koordination, Handhabung und Entsorgung von Konsumgütern zuständig sind. Für Hersteller schafft dies Anreize, Produkte zu entwickeln, die besser recycelt werden können und weniger ressourcenintensiv sind, sodass Abfall von Anfang an vermieden wird.

Die 51unterstützt Forderungen nach Regelungen für die erweiterte Herstellerverantwortung. Auch haben erkannt, dass solche Konzepte dazu beitragen können, wettbewerbsfähige Märkte für recycelte Kunststoffe und faire Bedingungen für alle Unternehmen zu schaffen, die auf Plastikprodukte angewiesen sind.

Innovationen und digitale Lösungen im Überblick

Um dafür zu sorgen, dass die erweiterte Herstellerverantwortung in der Geschäftswelt umgesetzt werden kann, wird Technologie benötigt. Im Rahmen der Partnerschaft greift die 51auf ihre Expertise und Innovationsfähigkeit im Bereich digitaler Lösungen zurück, um mithilfe der Kreislaufwirtschaft die Weichen für eine regenerative Zukunft zu stellen. Dabei stehen Prinzipien zur Schonung von Rohstoffen sowie erneuerbare Ressourcen im Vordergrund. In diesem Rahmen streben Unternehmen danach, der Gesellschaft und dem Planeten mehr zurückzugeben, als sie nehmen.

Die 51hat auf der Klimakonferenz COP26 ihre erste große Lösung für die Kreislaufwirtschaft vorgestellt:. Diese Lösung legt das Fundament dafür, dass Unternehmen ihre regenerativen Ziele erreichen und den Lebenszyklus der eingesetzten Materialien weltweit verfolgen können. Sie hilft Organisationen, einen besseren Überblick über die Materialflüsse innerhalb ihrer Geschäftsprozesse zu erhalten und weltweit Vorschriften zur erweiterten Herstellerverantwortung einzuhalten. Außerdem können sich Unternehmen damit auf die anstehenden Plastiksteuern vorbereiten und die Materialauswahl optimieren.

Mit , einer Lösung für den Klimaschutz, ist es möglich, den ökologischen Fußabdruck eines Produkts über den gesamten Produktlebenszyklus zu berechnen, um für noch mehr Transparenz entlang der Lieferketten zu sorgen. Dabei erhalten Unternehmen auf breiter Basis aussagekräftige Einblicke in die Umweltbilanz ihrer Produkte und können diese Daten nutzen, um ihre CO₂-Emissionen zu senken.

ist eine ganzheitliche Lösung, mit der Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsleistung messen und nachhaltige Geschäftsergebnisse erzielen können. Die Lösung liefert Erkenntnisse für die Entscheidungsfindung auf Führungsebene, um die Steuerung und Berichterstattung der finanziellen und nicht-finanziellen Auswirkungen von Geschäftsprozessen zu ermöglichen.

Und zu guter Letzt hat die 51mit kürzlich ein neues Cloudangebot eingeführt, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsleistung ganzheitlich zu verfolgen, zu steuern und zu verbessern.

Die 51verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Ressourcenverwaltung in allen Unternehmensbereichen, der Integration von Daten in Geschäftsprozesse sowie der Vernetzung von Unternehmen und Branchen auf der ganzen Welt. Damit ist sie in der einzigartigen Lage, Lösungen zu entwickeln, mit denen Unternehmen nachhaltig wirtschaften können.

Stephen Jamieson, Global Head of Circular Economy Solutions bei SAP, erklärte: „Diese Partnerschaft basiert auf unserem gemeinsamen Ziel, eine Kreislaufwirtschaft zu schaffen, die auf regenerativen Geschäftsmodellen fußt. Wir möchten dies erreichen, indem wir mithilfe innovativer Lösungen gemeinsam an der Lösung kritischer Design-Herausforderungen arbeiten. Zudem konzentrieren wir uns auf die erweiterte Herstellerverantwortung, dem wichtigsten Instrument, um gleiche Ausgangsbedingungen für alle zu schaffen – eine Voraussetzung für die Kreislaufwirtschaft. Zusammen setzen wir uns für Innovationen und die Bereitstellung von Lösungen ein, die diese umweltpolitische Richtlinie einfach, umsetzbar und praktikabel machen.“

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51Cloud for Sustainable Enterprises: Gemeinsam aktiv werden /germany/2022/01/cloud-sustainable-enterprises-nachhaltigkeit-strategie-zukunft/ Tue, 25 Jan 2022 07:00:21 +0000 /germany/?p=159470 Beim Thema Nachhaltigkeit ist Teamgeist gefragt, denn Unternehmen und Organisationen können die Weichen für eine nachhaltigere Zukunft nicht im Alleingang stellen. Ein dynamisches Partnernetz ist...

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Beim Thema Nachhaltigkeit ist Teamgeist gefragt, denn Unternehmen und Organisationen können die Weichen für eine nachhaltigere Zukunft nicht im Alleingang stellen. Ein dynamisches Partnernetz ist der beste Weg, um all unsere Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.

Deshalb arbeiten wir mit Technologieunternehmen, führenden Nichtregierungsorganisationen (NROs), Managementberatungsfirmen, globalen Systemintegratoren, Plattformen für Nachhaltigkeitsbewertung und Normierungsgremien zusammen, um die Anforderungen von Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die Ihnen helfen.

Im Rahmen dieser Bemühungen ist die 51stolz darauf, vielezu unterstützen:Hitachibeispielsweise nutzt verstärkt erneuerbare Energiequellen,Colgateinvestiert in die Vermeidung von Abfall undAnglian Watersetzt in hohem Tempo eine ganzheitliche, nachhaltige Geschäftsstrategie um.

Doch wir helfen nicht nur unseren Kunden, sondern verstärken auch unser eigenes Engagement für Nachhaltigkeit. Wir haben angekündigt, dass wir unser Ziel der Klimaneutralität entlang unserer Wertschöpfungskette bereits bis 2030 anstatt 2050 umsetzen wollen. Damit soll dieses Anliegen 20 Jahre früher als ursprünglich geplant verwirklicht werden. Wir sind auch stolz darauf, dass wir uns in der renommierten A-Liste des Carbon Disclosure Projects (CDP) platzieren konnten, in der eine ausgewählte Gruppe von Unternehmen vertreten ist, die große Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft macht. Außerdem führen wir das 15. Jahr in Folge die S&P Dow Jones Sustainability Indices (DJSI) im Softwarebereich an.

Es steht außer Frage, dass eine Beschleunigung der unternehmerischen Maßnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit sich ungemein positiv auf uns Menschen und den Planeten auswirken wird. Wir bei 51sind der Überzeugung, dass dieses Handlungsprinzip auch die größte wirtschaftliche Chance unserer Zeit darstellt. Dabei ist es falsch Nachhaltigkeit lediglich als zusätzlichen Kostenfaktor für Unternehmen zu betrachten, denn sie schafft tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil.

Wir haben auch verstanden, dass Unternehmen sich sowohl auf ihren Geschäftserfolg als auch auf nachhaltige Prozesse konzentrieren müssen. Das bedeutet, dass Menschen, der Planet und unternehmerischer Gewinn gleichermaßen berücksichtigt werden müssen, sodass die ökologische Bilanz denselben Stellenwert einnimmt wie der Umsatz und das Betriebsergebnis. Unternehmen, die sich auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung konzentrieren, können ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, leichter eine wachsende Zahl an Vorschriften einhalten und letzten Endes dank neuer Geschäftschancen anpassungsfähig und erfolgreich sein.

Fünf Maßnahmen für nachhaltige Unternehmen

Wir haben durch jahrelangen Fokus, Investitionen und Erfahrung im Bereich der Zusammenarbeit mit Kunden und der Verwaltung unserer eigenen Nachhaltigkeitsinitiativen viel gelernt. 2022 besteht dringender Handlungsbedarf: Für die Menschheit wurde – und dabei handelt es sich keinesfalls um eine Übertreibung. Alle Unternehmen müssen jetzt aktiv werden.

Da Nachhaltigkeit nicht im Alleingang realisierbar ist, möchten wir unsere Erkenntnisse weitergeben. Diese Woche veröffentlichen wir einen Leitfaden mit.

Die fünf Maßnahmen gelten für Firmen aller Größen, Branchen und Regionen sowie für sämtliche Phasen auf dem Weg zum nachhaltigen Unternehmen. Der Leitfaden soll dafür sorgen, dass Strategien umgesetzt werden können und bietet eine klare Roadmap für eine nachhaltigere Zukunft. Wenn jedes Unternehmen diese fünf Maßnahmen beherzigt, würde dies dabei helfen, dass die Geschäftswelt, Branchen und Volkswirtschaften die positiven Veränderungen anstoßen können, die dringend notwendig sind.

  1. Eine nachhaltige Geschäftsstrategie schaffen
    Stellen Sie sicher, dass Nachhaltigkeit eine zentrale Position innerhalb Ihrer Geschäftsstrategie einnimmt und alle Unternehmensbereiche einen Beitrag dazu leisten. Messen Sie Ihren Fortschritt und berichten Sie über Ihre jährlichen Nachhaltigkeitsergebnisse auf dem gleichen Niveau wie über Ihre finanziellen Ergebnisse.
  2. Daten zur Nachhaltigkeit in Prozesse und Netzwerke integrieren
    Nutzen Sie Daten zur Nachhaltigkeit für Ihre Geschäftsprozesse, um nachhaltige und profitable Entscheidungen zu treffen und die Entwicklung zu messen. Teilen Sie dann die Daten zu Ihrer Nachhaltigkeitsleistung – zum Beispiel berechnete CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch, Recyclingfähigkeit oder Informationen über den Personalaufwand – Ihren Lieferanten sowie Branchenverbänden, Aufsichtsbehörden und Nichtregierungsorganisationen mit.
  3. CO₂- und klimarelevante Emissionen über das Unternehmen hinweg steuern
    Senken Sie Ihre finanziellen und Reputationsrisiken, indem Sie klimarelevante Emissionen in allen Teilen Ihrer Wertschöpfungskette bis hin zur individuellen Produkt- und Serviceebene verfolgen und steuern.
  4. Die Kreislaufwirtschaft fördern und regenerativ wirtschaften
    Orientieren Sie sich an Handlungsprinzipien, bei denen die Vermeidung, Reduzierung, Wiederverwendung, Regeneration und das Recycling von Rohstoffen im Vordergrund stehen, um Verschwendung zu minimieren und die Einführung von Kreislaufwirtschaftsprozessen zu beschleunigen. Es geht darum, nicht nur „weniger schlecht“, sondern „gut“ zu sein.
  5. Menschen entlang der Wertschöpfungskette Vorrang einräumen
    Steigern Sie Ihre soziale Nachhaltigkeit, indem Sie die Vielfalt, Sicherheit und Menschenrechte Ihrer Mitarbeitenden respektieren, Lern- und Wachstumschancen entwickeln und das Potenzial der Beschaffungsgrundsätze Ihres Unternehmens nutzen.

Entscheidend bei all diesen fünf Maßnahmen ist vor allem eine wichtige Komponente: Daten. Was man nicht messen kann, kann man nicht steuern – diese Devise gilt sowohl für Umsatz und Gewinn als auch für Nachhaltigkeit. haben jedoch gezeigt, dass 79 Prozent der Unternehmen mit der Qualität der Daten unzufrieden sind, die sie über ökologische Nachhaltigkeit sammeln. Laut Angaben des Weltwirtschaftsforums, die Datenerfassung, -analyse und -berichterstattung zu Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) ermöglicht.

Um die Nutzung von Daten zu erleichtern, hat die 51ein neues Cloudangebot angekündigt, das die Nachhaltigkeitsziele jedes Unternehmens vorantreibt.

51Cloud for Sustainable Enterprises geht an den Start

Seit 50 Jahren wenden sich Unternehmen an die SAP, um ihre Geschäftsergebnisse zu messen, zu steuern und zu optimieren. Nun geben wir Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre Nachhaltigkeitsergebnisse zu verfolgen und transparenter zu gestalten.

Um ihre ökologische Bilanz zu kontrollieren, benötigen Unternehmen Technologie für Geschäftsprozesse, mit der sie Daten innerhalb ihrer durchgängigen Abläufe identifizieren, quantifizieren, analysieren und auf diese reagieren können. Unser neues Angebot liefert zu diesem Zweck ein umfassendes Portfolio an Lösungen, das es Unternehmen ermöglicht, ihre Nachhaltigkeitsleistung ganzheitlich zu steuern.

Und obwohl die Lösung äußerst umfassend ist, ist das Konzept ganz einfach: Es bietet ein anpassbares Cloudangebot, eine Lizenz, sachkundigensowie Unterstützung durch unserhoch qualifiziertes Partnernetz.

Egal, ob Sie Ihre Nachhaltigkeitsziele verfolgen, Vorschriften zum Thema Nachhaltigkeit erfüllen, Abfallstoffe regenerieren oder eine vielfältige Belegschaft unterstützen möchten: Mit 51Cloud for Sustainable Enterprises erhalten Sie eine Lösung, die Sie auf Ihrem Weg voranbringt.


Julia White ist Chief Marketing and Solutions Officer und Vorstandsmitglied der SAP.

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Das Start-up Feather by 51unterstützt Unternehmen beim Umstieg auf die Kreislaufwirtschaft /germany/2021/11/feather-by-sap-unternehmen-kreislaufwirtschaft-nachhaltigkeit/ Mon, 29 Nov 2021 07:00:31 +0000 /germany/?p=158702 Feather by 51ist das jüngste mitarbeitergeführte Unternehmen der 51und will in Kürze eine durchgängige Re-Commerce-Lösung auf den Markt bringen. Mit Funktionen für das...

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Feather by 51ist das jüngste mitarbeitergeführte Unternehmen der 51und will in Kürze eine durchgängige Re-Commerce-Lösung auf den Markt bringen. Mit Funktionen für das Management von Re-Commerce-Aktivitäten soll sie Marken und Einzelhändler beim schnelleren Umstieg von einem linearen Modell auf die Kreislaufwirtschaft unterstützen. Die Lösung ermöglicht SAP-Kunden die Rücknahme, Verwaltung und den Weiterverkauf gebrauchter Waren sowie die Überwachung wichtiger Finanz-, Kunden- und Nachhaltigkeitskennzahlen.

Ganz gleich, ob sie Secondhand-Ware über Gebrauchtwarenbörsen und andere Marktplätze in sozialen Medien oder über entsprechende Angebote auf E-Commerce-Websites kaufen– moderne Verbraucher möchten einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Immer mehr Unternehmen bieten deshalb auch gebrauchte Waren an. Mit Marken und Einzelhändlern, die die von ihnen vertriebenen Produkte zurücknehmen und über eigene Kanäle weiterverkaufen, wird dieser Markt weiter wachsen. Durch den Rück- und erneuten Verkauf von Produkten können sie ihren Gewinn steigern, jüngere Zielgruppen ohne hohe Kosten für die Kundenakquise ansprechen, die Kundenfrequenz erhöhen und die Kundentreue stärken. So verbessern sie nicht nur den Customer Lifetime Value, sondern werden auch nachhaltiger.

Wie bei jeder bahnbrechenden Idee ist auch der Umstieg auf die Kreislaufwirtschaft einfacher gesagt als getan. Hier kommt ins Spiel.

Durch die Investition in kleine, von Mitarbeitern geführte Teams, die Produkte entwickeln, auf den Markt bringen und erweitern, schafft SAP.iO Venture Studio ein Umfeld für interne Innovationen. Diese sollen Unternehmen bei der Lösung grundlegender Probleme helfen. SAP-Mitarbeitende werden so motiviert ihr unternehmerisches Potenzial zu entfalten und Ideen für neue Produkte sowie Lösungen einzubringen. Nach einem Auswahlverfahren, in dem die Teams ihre Ideen gemeinsam mit Mentoren weiter ausarbeiten, können die Unternehmensgründer ihr Produkt intern entwickeln und zur Marktreife führen.

Feather by 51hat knapp 3,5Mio. US-Dollar (3Mio. Euro) Startkapital von SAP.iO Venture Studio erhalten, um große Marken und Einzelhändler in den Marktsegmenten hochwertige Bekleidung, Mode und Luxusgüter bei der Umstellung auf die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen.

„Bislang konnten Markenunternehmen gebrauchte Ware ausschließlich über entsprechende Börsen und Marktplätze oder über White-Label-Anbieter weiterverkaufen“, erklärt Joanna Maryewska, Geschäftsführerin und Gründerin von Feather by SAP. „Um das Potenzial des Re-Commerce nutzen und ein attraktives Einkaufserlebnis bieten zu können, müssen sie den Weiterverkauf selbst in die Hand nehmen. Wir glauben, dass wir bei 51in der einzigartigen Position sind, eine Lösung zu entwickeln mit der Marken die Möglichkeiten des Re-Commerce voll ausschöpfen und nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können.“

Laut Joanna Maryewska ist Feather eine Cloudlösung mit der Unternehmen eigene Re-Commerce-Angebote entwickeln und bei Bedarf mit Dienstleistern in ihrer Wertschöpfungskette zusammenarbeiten können, ohne die Kontrolle über die Prozesse, Daten und das Kundenerlebnis abzugeben. Möglich wird dies, indem die Lösung den großen Erfahrungsschatz der 51bei der Steuerung von zentralen Prozessen der Mode- und Luxusgüterindustrie und des Einzelhandels mit innovativen Kreislaufprozessen kombiniert.

„Das ist eine schlagkräftige Kombination für uns und für unsere Innovationspartner bei Markenunternehmen und im Einzelhandel“ führt Joanna Maryewska aus. Kunden erhalten dadurch Einblick, wie erfolgreich ihre Re-Commerce-Aktivitäten sind und wie sie sich auf das gesamte Unternehmen auswirken.

Feather ist eine der ersten unternehmenstauglichen Lösungen zur Unterstützung interner Geschäftsprozesse, Erfassung von Daten, Interaktion mit Käufern und Kontrolle des gesamten Produktlebenszyklus– komplett in Eigenregie. Damit profitieren Kunden von einer durchgängig verwalteten Re-Commerce-Lösung mit Funktionen für drei zentrale Bereiche: die Re-Commerce-Oberfläche (Geschäftsprozesse), den Re-Commerce-Manager (Nachverfolgung und Berichterstellung) und die Rücknahme von Produkten (Produktannahme).

Die Re-Commerce-Oberfläche bietet Kunden die Möglichkeit Re-Commerce-Prozesse intern zu verwalten. Hierzu gehören Backend-Integrationen und Workflows für die Annahme, das Hinzufügen und das Nachverfolgen von gebrauchten Waren, für die Überwachung von Produktbewegungen und das Anbieten von Artikeln über den eigenen Shop. Ein einheitlicher Kaufabwicklungsprozess, mit dem die Käufer bereits vertraut sind, sorgt für ein nahtloses Erlebnis.

Die Reporting-Funktionen für den Re-Commerce-Manager beinhalten Analysen und Dashboards zur Performance-Überwachung. Damit haben Unternehmen ihre Abläufe und Leistungskennzahlen besser im Blick und können diese jederzeit analysieren. So können sie die Performance-Überwachung abstimmen und bei Bedarf ausweiten.

Die Funktionen für die Rücknahme von Produkten schließlich unterstützen Unternehmen dabei, Artikel von ihren Kunden zurückzukaufen. Sie können damit durchgängige Prozesse für den Rückkauf von Waren und die Routenplanung im Lager implementieren. Darüber hinaus kann mit der Lösung auch die Vergabe von Krediten an teilnehmende Käufer verwaltet werden.

„Ziel von Feather by 51ist es, Kunden ein nahtloses und attraktives Einkaufserlebnis mit zentraler Kaufabwicklung anzubieten“, erklärt Joanna Maryewska. „Um dieses Versprechen einzulösen, nutzen wir intelligente Funktionen und Lösungen, die sich in führende E-Commerce- und Retourenlösungen integrieren lassen. Dadurch sind unsere Kunden besser in der Lage, ihre Prozesse für Käufer nachhaltiger und intelligenter zu gestalten.“

Feather by 51reiht sich damit ein in die Riege der Start-ups, in die SAP.iO Venture Studio bereits investiert hat: , , , und .


Camille Nguyen-Tran ist Head of Content for New Ventures and Technologies bei SAP.

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51bietet neue Lösung für einen schnelleren Umstieg auf die Kreislaufwirtschaft /germany/2021/11/nachhaltigkeit-loesung-umstieg-kreislaufwirtschaft/ Mon, 08 Nov 2021 13:00:06 +0000 /germany/?p=158339 51hat heute die Verfügbarkeit der Lösung 51Responsible Design and Production bekannt gegeben, die eine nachhaltige Gestaltung von Produkten und den Übergang zu einer...

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51hat heute die Verfügbarkeit der Lösung 51Responsible Design and Production bekannt gegeben, die eine nachhaltige Gestaltung von Produkten und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft ermöglicht. Dies ist das neueste Angebot in einem wachsenden Portfolio von nachhaltigkeitsspezifischen Softwareanwendungen, die Unternehmen mehr Messbarkeit und ein umfassenderes Datenmanagement bieten.

Während Vorschriften für nachhaltiges Wirtschaften eingeführt werden, die zum Beispiel Abgaben auf nicht recycelte Kunststoffverpackungen festlegen, erlaubt die Lösung Unternehmen, schneller auf bewährte Verfahren der Kreislaufwirtschaft umzusteigen. Die neue Lösung bietet Unternehmen einen besseren Überblick über die Materialströme in ihren Prozessen und hilft ihnen, die sich schnell ändernden Vorschriften, vor allem zu Produktverpackungen und Kunststoffen, zu verfolgen und einzuhalten. Da Unternehmen zunehmend nachhaltige Produkte entwickeln, wird die Steuerung von Materialien und die Verwaltung gesetzlich vorgeschriebener Daten eine der komplexesten Herausforderungen in der heutigen Konsumgüterindustrie.

„Die Kreislaufwirtschaft beruht auf drei Prinzipien, die vom Design beeinflusst werden: Abfall und Umweltverschmutzung vermeiden, Produkte und Materialien immer wieder verwenden und natürliche Systeme regenerieren. Digitale Lösungen spielen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft eine wichtige Rolle“, sagte Andrew Morlet, CEO der . „Unternehmen können dadurch Verfahren der Kreislaufwirtschaft in ihre sämtlichen Abläufe einbinden – vom Produktdesign, das die Vermeidung von Abfall von vornherein berücksichtigt, bis zur Verfolgung des Lebenszyklus der verwendeten Materialien.“

Mit der neuen Lösung von 51können Unternehmen Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in ihre Kernprozesse integrieren und damit Abfall vermeiden und zusätzlichen Mehrwert erzielen, indem sie Produkte gestalten, die von Anfang an nachhaltig sind. So erhält zum Beispiel ein Markenmanager für Shampoos einen Überblick über den gesamten Produktlebenszyklus, einschließlich der Verpflichtungen aus der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) und der Abgaben auf Kunststoffverpackungen in verschiedenen Märkten. Er ist dadurch in der Lage, das Design zu verändern, um Abfälle zu verringern, und entsprechende Entscheidungen zu treffen, um die Kosten des nachgelagerten Abfallsystems zu senken.

„Jedes Jahr verbrauchen wir fast doppelt so viele Ressourcen, wie unser Planet wieder bereitstellen kann. Unternehmen können hier einen entscheidenden Beitrag zur längeren Ressourcennutzung in unseren Systemen leisten, indem sie auf ein intelligentes, verantwortungsvolles Produktdesign setzen, bei dem Ressourcen wiederverwendet und nicht entsorgt werden“, sagte Scott Russell, Mitglied des Vorstands der 51SE und Leiter des Bereichs Customer Success. „Produkte zu gestalten, mit denen Abfall vermieden wird und für die ökologisch verantwortungsvolle Materialien verwendet werden, ist grundsätzlich sehr kompliziert. Aber 51Responsible Design and Production verringert diese Komplexität und dient unseren Kunden als Maßstab, damit sie Produkte bereitstellen können, die dem Produktionszyklus wieder zugeführt werden und schließlich eine regenerative Wirtschaft erreichen.“

51Responsible Design and Production ist eine gemeinsam mit auf der entwickelte native Cloudlösung. Sie bietet maßgeschneiderte Informationen, die Unternehmen helfen, über EPR-Bestimmungen und Abgaben auf Kunststoffverpackungen auf dem Laufenden zu bleiben, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in die Kernprozesse zu integrieren und für nachhaltiges Wirtschaften das Design zu optimieren.

Weitere Informationen finden Sie im Blog „Helping Business Thrive in a Circular Economy“.

51nimmt seit über zehn Jahren eine Vorreiterrolle als nachhaltiges Unternehmen ein. Darüber hinaus ist 51das vierzehnte Jahre in Folge führendes Unternehmen der Softwarebranche in denDow-Jones-Nachhaltigkeitsindizes(DJSI) und Mitglied in der Value Balancing Alliance. Zusammen mit dem jährlichen verdeutlicht dies, wie wichtig es 51ist, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Leistung zu verknüpfen, um bessere Entscheidungen zu treffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website zu denund folgen Sie 51auf Twitter unter.

Informationen zu SAP

Die SAP-Strategie soll dabei helfen, jedes Unternehmen in ein nachhaltiges intelligentes Unternehmen zu verwandeln. Als ein Marktführer für Geschäftssoftware unterstützen wir Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: SAP-Kunden generieren 87 % des gesamten weltweiten Handels. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum nachhaltigen intelligenten Unternehmen. 51unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software nach ihren eigenen Vorstellungen einfach und reibungslos nutzen können. Unsere End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es Kunden in 25 Branchen weltweit, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft 51die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Weitere Informationen unter .

Ansprechpartner für die Presse:
Stacy Ries, +1 (484) 619-0411, stacy.ries@sap.com, ET
SAP-Pressebereich; press@sap.com

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Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf 51sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. 51übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von 51beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.
© 2021 51SE. Alle Rechte vorbehalten.
51und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von 51sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der 51SE in Deutschland und anderen Ländern. Zusätzliche Informationen zur Marke und Vermerke finden Sie auf der Seite .

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Wie mit SAP-Technologie aus Plastikmüll nachhaltige Mode wird /germany/2021/11/nachhaltigkeit-mode-plastikmuell-technologie-recyceln/ Fri, 05 Nov 2021 07:00:32 +0000 /germany/?p=158164 Seit Jahrzehnten wissen wir, dass sich das Klima der Erde verändert und unser Einfluss auf die Umwelt nicht von der Hand zu weisen ist. Der...

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Seit Jahrzehnten wissen wir, dass sich das Klima der Erde verändert und unser Einfluss auf die Umwelt nicht von der Hand zu weisen ist. Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) der Vereinten Nationen veröffentlichte vor Kurzem eine, in der dringlicher als je zuvor vor den Auswirkungen des Klimawandels gewarnt wurde. Dieser Weckruf sollte uns allen bewusst machen, dass wir handeln müssen, um für eine nachhaltige Zukunft zu sorgen.

Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit muss die 51eine Vorbildrolle einnehmen – etwa mit derVerpflichtung, bis 2023 klimaneutral zu werden– und Unternehmen dabei helfen, ihr Wachstumspotenzial zu erschließen. Möglich wird dies, indem zirkuläre Geschäftsmodelle mit praktischen und skalierbaren SAP-Lösungen wie51Product Footprint Management optimiert werden, die es Unternehmen erlauben, Treibhausgasemissionen in ihren durchgängigen Geschäftsprozessen nachzuvollziehen. Die 51konzentriert sich auf Innovationen, die Kunden dabei helfen, sich nachhaltiger zu entwickeln. Doch wir alle sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Wir müssen Maßnahmen ergreifen, um nachhaltiger zu leben, beispielsweise indem wir alternative Transportmittel nutzen oder weniger Einwegplastik verwenden.

Eine Kreislaufwirtschaft ist nur dann möglich, wenn Unternehmen und Verbraucher sich bemühen, Materialien weiter- und wiederzuverwenden und einen zirkulären Ansatz verfolgen, bei dem Waren produziert, genutzt, zurückgegeben und recycelt werden.

Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette verfolgen und einsparen

Um Kreislaufmodelle umzusetzen, muss man Liefer- und Wertschöpfungsketten über alle Branchen hinweg von Grund auf neu überdenken, um durchgängig Transparenz zu schaffen. Die 51hat im Rahmen ihrer Bemühungen, aus Abfall wertvolle Ressourcen zu schaffen, entwickelt – eine Lösung, mit der Ressourcen entlang der Wertschöpfungsketten besser verfolgt werden können. Die Lösung ermöglicht es Unternehmen, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu begreifen, zu kontrollieren und zu handhaben. Schätzungen zufolge verursacht die Modebranche . Laut dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen wird erwartet, dass die in diesem Sektor verursachten Emissionen , wenn nicht bald nachhaltigere Produktionsmethoden angewandt werden.

Ein sehr gutes Beispiel dafür, wie 51Rural Sourcing Management den Weg für die Kreislaufwirtschaft ebnen kann, ist ein nachhaltiges Netzwerk in Ghana für Müllsucher sowie Recyclingunternehmen, Hersteller, Marken und Konsumenten aus der Modebranche. In Afrika werden weniger als 20 Prozent aller Kunststoffabfälle recycelt, während die Europäische Union bis 2025 ein Ziel von 50 Prozent festgelegt hat. Ghana hat sich verpflichtet, aus dieser Not eine Tugend zu machen. Das Land baut eine heimische Recyclingindustrie auf, die Arbeitsplätze schafft und eine saubere Umwelt fördert. Innerhalb der städtischen Gebiete in Staaten wie Ghana ist Abfallsammeln ein Mittel zum Überleben. Viele Stadtbewohner haben jedoch wenig Einsicht in den Marktpreis der gesammelten Materialien, sodass sie mitunter einer undurchsichtigen Preispolitik unterlegen sind.

Nachhaltige Produktion durch digitale und transparente Logistik

Durch die Implementierung von 51Rural Sourcing Management können Abfallsammler in Ghana direkt Kontakt mit Dienstleistern in der Abfallentsorgung aufnehmen, um einen fairen und transparenten Lohn zu erhalten. Die Kunststoffe gelangen dann an die Recyclingunternehmen und dort zu wiederverwendbaren Ressourcen recycelt. Möglich ist auch der Transport des Kunststoffs zu verschiedenen Fabriken und Herstellern, wo er für die Produktion von Modeartikeln Verwendung findet. Mithilfe des ist eine vollständige Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Logistikkette möglich. So stellt man sicher, dass Erwartungen und Standards für eine nachhaltige Produktion und faire Bedingungen vorhanden sind.

Um die Geschäftsabläufe in Modeunternehmen zu verknüpfen und zu verwalten, unterstützt die 51Marken und Einzelhändler, die den Wert von Produkten nach dem Verkauf über Re-Commerce erfassen und kontrollieren möchten. Ziel ist es, spezifische Geschäftsprozesse im Bereich Re-Commerce zu ermöglichen und zu verbinden, zum Beispiel Rückkauf, Verwaltung und Weiterverkauf gebrauchter Waren sowie die Verfolgung wichtiger Finanz-, Kunden- und Nachhaltigkeitskennzahlen. Jede Modemarke kann Transparenz sicherstellen und das Re-Commerce-Geschäft steuern, um die Chancen, die sich bieten, voll auszuschöpfen – darunter ein profitables Geschäft durch den Weiterverkauf sowie positive Auswirkungen auf die Umwelt, die Kundenakquisition und den Mehrwert für Kunden.

Die SAP-Technologie bietet Lösungen, die schwerwiegende Umweltprobleme wie Kunststoffabfälle in integrale Bestandteile der Kreislaufwirtschaft verwandeln können. Mithilfe dieser Technologie können Menschen und Unternehmen mit gemeinsamen Werten zusammen eine nachhaltigere Wertschöpfungskette schaffen, in der Waren verwendet, zurückgegeben und wiederverwendet werden und so neuen Nutzen finden.


Katrin Lehmann ist Leiterin des Bereichs Customer Innovation & Maintenance bei der SAP.

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Wie die mittelständische Konsumgüterindustrie Nachhaltigkeit und Digitalisierung verbindet /germany/2021/09/mittelstand-konsumgueterindustrie-nachhaltigkeit-digitalisierung/ Wed, 29 Sep 2021 07:00:27 +0000 /germany/?p=157659 Klimaschutz, Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden für mittelständische Konsumgüterhersteller immer mehr zu einem wichtigen Thema. Und es lässt sich perfekt mit...

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Klimaschutz, Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden für mittelständische Konsumgüterhersteller immer mehr zu einem wichtigen Thema. Und es lässt sich perfekt mit dem digitalen Wandel unter einen Hut bringen.

Zu den Unternehmen im Mittelstand, die mich schon länger beeindrucken, gehört HiPP. Denn seit vielen Jahren hat der Babynahrungshersteller aus dem oberbayerischen Pfaffenhofen das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seiner Unternehmensphilosophie gestellt und lebt es Tag für Tag. Dazu gehören die Bio-Produktion und der schonende Umgang mit Ressourcen und Umwelt ebenso wie gesellschaftliche Verantwortung und ein soziales Miteinander.

Die gesamte Prozesskette im Blick haben

Das bayerische Familienunternehmen ist für mich ein Paradebeispiel dafür, wie mittelständische Konsumgüterhersteller mit ihrem Nachhaltigkeitsmanagement das ganze Unternehmen und die gesamte Prozesskette immer im Blick haben. Da das bei HiPP schon seit vielen Jahren als zur Organisation der betrieblichen Abläufe fest verankert ist, lässt sich dieser Ansatz auch über alle Produktionsstandorte hinweg realisieren und schließt auch die über 6.000 Vertragsbauern des Nahrungsmittelproduzenten mit ein.

Beeindruckend finde ich auch, dass sich der Öko-Pionier nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern immer weiter vorangeht. Etwa mit der klimapositiven Produktion der Gläschen für den Babybrei. Das bedeutet, dass mehr Treibhausgase ausgeglichen werden, als die Produktion der Verpackung verursacht. „Klimaneutralität reicht nicht mehr aus, um die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen“, ist der Mittelständler überzeugt. Deshalb strebt HiPP bis 2025 an, das gesamte Unternehmen über alle Produktbereiche und die gesamte Lieferkette hinweg klimapositiv aufzustellen.

Dazu soll der „Klimafußabdruck“ sämtlicher Produkte und Unternehmensbereiche ermittelt, so weit wie möglich reduziert und in der Bilanz durch Klimaschutzprojekte mehr als nur ausgeglichen werden. Bei seinem neuen Gläschen-Sortiment zeigt das Konsumgüterunternehmen bereits, wie das gehen kann: Vom Acker über die Erzeugung der Rohstoffe, die Herstellung der Gläschen und der Verpackungen bis hin zur Logistikkette und die Zentrallager des Handels wurden alle klimarelevanten CO2-Emissionen berechnet und Maßnahmen zur Reduzierung oder zum Ausgleich festgelegt.

Umfassendes SAP-Nachhaltigkeitsportfolio

Für mich zeigt das Beispiel von HiPP aber auch sehr gut, dass der Umwelt- und Klimaschutz kein reines politisches oder soziales Thema mehr ist. Sondern definitiv auch eines, das massive Auswirkungen auf das Wirtschaften von Unternehmen hat und bisweilen für den Mittelstand sogar existenziell werden kann. Denn wer in dieser Frage nicht zukunftsorientiert aufgestellt ist, steht als Konsumgüterhersteller vor mehreren Problemen.

Zuallererst sind da die Endverbraucher, die beim Einkauf zunehmend auf Klimaschutz und die Einhaltung von ökologischen Standards achten. Aber auch die Attraktivität als Arbeitgeber leidet und Investoren, die ihr Geld immer öfter anhand der ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) anlegen, wird man ohne eine überzeugendes Nachhaltigkeitskonzept nicht gewinnen.

Wir als 51wollen deshalb unseren Kunden im Mittelstand weiterhin ein guter Partner und Wegbegleiter auf dieser Reise in eine bessere Zukunft sein. So haben wir ein neues Nachhaltigkeitsportfolio vorgestellt, mit dem auch mittelständische Unternehmen aus der Konsumgüterbranche nachhaltige Geschäftspraktiken in ihren Unternehmen und entlang Ihrer gesamten Wertschöpfungskette vorantreiben können. Unser erklärtes Ziel ist es, damit den Klimaschutz messbar, Vielfalt und Inklusion sichtbar und ethische Verantwortung transparent zu machen.

Teil dieses Angebots ist beispielsweise die demnächst verfügbare Lösung „51Responsible Design and Production“, mit der Produktdesigner zum Beispiel die Wiederverwendbarkeit von Produkten oder ihrer Materialien systemisch nachhalten und somit die Einhaltung von Ökodesign-Regularien sicherstellen können. Zu unserem Portfolio gehört außerdem das „51Product Footprint Management“, mit dem sich die Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus verfolgen und messen lässt und schnell Verbesserungspotenziale entdeckt werden können – über die gesamte Lieferkette hinweg.

Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfökonomie

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist unser neues „Sustainability Service Package“, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre betrieblichen Abläufe und Entscheidungsprozesse durch die stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekte im Wertschöpfungsprozess umzugestalten. Auf unserem globalen Ende April 2021 haben wir diese und etliche andere Lösungen und Initiativen vorgestellt und diskutiert.

Ein besonderes Augenmerk richten wir auch auf die Unterstützung der Entwicklung zu einer Kreislaufwirtschaft, die im Gegensatz zur bisher üblichen Wegwerfökonomie das Ziel verfolgt, Ressourcen und Energie zu schonen, Abfall zu vermeiden und Materialkreisläufe zu schließen. Etwa indem Produkte – wie im Falle von Verpackungsmüll – nach Gebrauch einem Re- oder Upcycling zugeführt werden.

in einer volldigitalisierten Produktion können dabei helfen, frühzeitig Störfälle vorherzusagen und so Stillstände zu vermeiden. Das verhindert nicht nur teure Ausfälle und Ausschuss, sondern ermöglicht auch eine ressourcenschonende Produktion mit konstant hoher Qualität. Mit der zunehmenden Digitalisierung eröffnen sich hier völlig neue Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit.

Wie etwa auch mit unserem „Intelligenten Retouren Management“ für Online-Händler und Konsumgüterhersteller, dass die Verschwendung von wertvollen Ressourcen eindämmt. Beispielsweise dadurch, dass die Hersteller so schneller erfahren, welche Waren sich besonders gut verkaufen werden und welche nicht? Dadurch kann zum Beispiel die teure und auch aus ökologischen Gründen überflüssige Produktion von „Ladenhütern“ mit Hilfe der Analysen bereits zu einem frühen Zeitpunkt verhindert werden.

ERP-System mit Nachhaltigkeitszielen verbinden

ist Vertriebsleiter Mittelstand Konsumgüter bei 51Deutschland.

Das wir mit solchen Angeboten im Mittelstand offene Türen einrennen, zeigt die Studie „“. Danach sehen 55 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen die Digitalisierung als Chance für mehr unternehmerische Nachhaltigkeit. „Diese Zugänge können jedoch nur genutzt werden, wenn die entscheidende Infrastruktur vorhanden ist – sie ist das Rückgrat jeder Digitalisierungsstrategie und Produktion im Industrie-4.0-Zeitalter“, heißt es in der Studie.

Und da sind wir beim Thema ERP-System. Der Name „Enterprise Resource Planning“ drückt ja bereits aus, dass damit sämtliche zur Verfügung stehenden Ressourcen möglichst effizient im betrieblichen Wertschöpfungsprozess eingesetzt werden sollen. Als Herz eines Unternehmens sorgt es auch dafür, dass das Thema Nachhaltigkeit ein fester und integrativer Bestandteil aller betrieblichen Prozesse wird. So lassen sich die entsprechenden Ziele direkt mit den SAP-Daten verbinden, messen und auswerten.

Dabei geht es darum, dass Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten so gestalten, dass Klima, Umwelt und Menschen nicht überstrapaziert und sichtbare Fortschritte bei der Dekarbonisierung unserer Wirtschaft erzielt werden. Und das nützt uns allen und vor allem den nachfolgenden Generationen.

Weinar-Reihe:„SAP-IMPULSE für das digitale Konsumgüterunternehmen“

Sind Sie an diesem Thema interessiert? Dann besuchen Sie die Aufzeichnung der Auftaktveranstaltung unserer Webinar-Reihe „SAP-IMPULSE für das digitale Konsumgüterunternehmen“ mit dem Fokus Nachhaltigkeit. Dort berichtet u.a. Reinhard Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Reinigungsmittelhersteller Werner & Mertz („Frosch“, „Erdal“), über den Ansatz seines Unternehmens.

51News Podcast:Nachhaltigkeit – was bedeutet das für Unternehmen?

Mehr über unsere Lösungen auf diesem Gebiet erfahren Sie im 51News Podcast. Bettina Zedlitz, Senior Director bei 51für das Portfolio im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz, zeigt im Gespräch mit Claus Kruesken auf, dass der Weg zu mehr Nachhaltigkeit alle Bereiche eines Unternehmens betrifft. Jetzt reinhören!


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Ecobat treibt die Kreislaufwirtschaft mit RISE with 51voran /germany/2021/08/kreislaufwirtschaft-nachhaltigkeit-recycling-rise-with-sap/ Wed, 25 Aug 2021 06:00:11 +0000 /germany/?p=156723 Die Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt und immer mehr Akteure fordern deshalb eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft. Idealtypisch entstehen in ihr keine Abfälle, stattdessen werden...

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Die Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt und immer mehr Akteure fordern deshalb eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft. Idealtypisch entstehen in ihr keine Abfälle, stattdessen werden diese wieder in den Kreislauf zurückgeführt und erneut wiederverwertet. Dieser Idee folgt auch Ecobat und setzt dabei auf 51S/4HANA Cloud um ein nachhaltigeres Wirtschaftswachstum zu fördern.

Viele haben es schon einmal selbst erlebt: Man möchte sein Auto starten, doch der Motor streikt. „Zeit für eine neue Batterie“ – das ist in dem Moment wahrscheinlich der erste Gedanke, der einem durch den Kopf geht. Während man sich um den Austausch der Batterie kümmert und entweder selbst nach dem passenden Teil sucht oder das Auto in die Werkstatt bringt, übersieht man dabei oft eine wichtige Frage, die die heutige Debatte rund um das Thema Nachhaltigkeit dominiert: Was passiert eigentlich mit der alten Batterie?

Um genau diese Frage, die sich für viele Produkten stellt – darunter Kunststoffe und Metalle, die zur Stromerzeugung oder zur Vernetzung der Gesellschaft eingesetzt werden – geht es bei der Kreislaufwirtschaft. Dieser Begriff beschreibt das Konzept, bei dem wirtschaftliches Wachstum und die Wiederverwendung begrenzter Ressourcen miteinander in Einklang gebracht werden sollen.

Für Ecobat, das weltweit führende Unternehmen in Sachen Batterierecycling und Bleiproduktion, ist die Kreislaufwirtschaft untrennbar mit der eigenen Unternehmensstrategie verbunden. Das Unternehmen ist auf das Recyclen von mehr als 99 Prozent der Metalle in Batterien spezialisiert, die von Unternehmen und Verbrauchern täglich genutzt werden. Angesichts der immensen Bedeutung dieser Initiative und der Komplexität, die notwendig ist, um die Kreislaufwirtschaft zu koordinieren, wissen die Führungskräfte von Ecobat, dass Technologie einen wichtigen Teil des Konzepts ausmacht. Das Unternehmen hat deshalb seine Investitionen auf diesem Gebiet verdoppelt, um sein Ziel zu erreichen, eine Vorreiterrolle bei der verantwortungsvollen Sammlung, dem Recycling, der Produktion und der Verteilung von Ressourcen einzunehmen, die integraler Bestandteil unseres Lebens sind.

Jamie Lee, CIO bei Ecobat, ist eine treibende Kraft hinter diesen Bemühungen. So hat Ecobat beispielsweise vor Kurzem einen Vertrag für das neue Angebot unterzeichnet. Im Rahmen dessen wird die 51das Unternehmen bei der Migration zu 51S/4HANA Cloud unterstützen.

Lee berichtete, wie der Recyclingspezialist die Kreislaufwirtschaft vorantreibt und in welchen Bereichen die Einführung von Cloudlösungen dem Unternehmen helfen wird, seine Ziele in Sachen Nachhaltigkeit zu verwirklichen.

Eine treibende Kraft für Nachhaltigkeit

Laut Lee setzt Ecobat auf einen vollständigen Kreislauf bei der Umfunktionierung und Wiederverwendung von Materialien, die Menschen im Alltag verwenden – angefangen bei Blei und anderen Legierungen bis hin zu Lithium und den Kunststoffen, aus denen Batterien gefertigt werden. Das Unternehmen verlässt sich auf tragfähige Partnerschaften im Bereich der Herstellung, um dies umzusetzen. Dabei verfolgt der Recycler ein noch größeres globales Ziel: die Transformation von Ressourcen für eine vernetztere, nachhaltigere Welt.

Mit seinem Innovationsgeist konnte sich Ecobat als eines der führenden Unternehmen in der Kreislaufwirtschaft positionieren.

„Wir recyceln, fertigen oder überarbeiten Produkte und Materialien, die aus diesen Batterien stammen. Es ist wichtig, dass sie nicht auf der Müllhalde landen, da es heute weltweit so viele Batterien gibt“, betonte Lee. Anhand des Beispiels von Batterieherstellern, die Blei, Lithium und Kunststoffe einsetzen möchten, erläuterte Lee, wo Verbraucher bereits die Ergebnisse dieser Bemühungen sehen können: angefangen bei unseren Geräten und Smartphones über Rechenzentren und Elektrofahrzeuge bis hin zu fixen und mobilen Systemen zur Energiespeicherung.

„Wir sind der Überzeugung, dass wir einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in dieser Welt leisten“, so Lee. Dies wird auch anhand der Zahlen deutlich. Ecobat und andere Unternehmen haben erkannt, wie wichtig Nachhaltigkeit für Verbraucher ist und dass dieses Thema aus wirtschaftlicher Sicht ebenfalls von großer Bedeutung ist.

51S/4HANA sorgt für Wachstum bei Ecobat

Ecobat ist stolz auf seine Führungsrolle innerhalb der Kreislaufwirtschaft. Lee wies darauf hin, dass 51S/4HANA Cloud ein wichtiges Werkzeug sein wird, um dem Unternehmen zu globalem Wachstum zu verhelfen. Als Veteran der Fertigungsindustrie kennt Lee negative Beispiele anderer Unternehmen, die nicht proaktiv in Form von qualifizierten Mitarbeitern und Ressourcen in ihre Technologiestrategie investiert hatten. In einem sich stets ändernden Marktumfeld betrachtet Lee diese Erkenntnisse sowie seine umfassende Erfahrung mit dem SAP-Partnernetz als entscheidende Faktoren für die Investition in die Technologiestrategie.

Mit Unterstützung der 51plant Ecobat, seine Lieferkette und seine Kunden miteinander zu vernetzen, damit die Produkte, die recycelt werden, auf einen digitalen Daten- und Informationsfluss abgestimmt sind. „Für uns ist 51weniger ERP und mehr eine Art Plattform für Unternehmen. Die 51wird uns dabei helfen, unsere Ziele erfolgreich umzusetzen“, sagte er.

RISE with 51geht zur richtigen Zeit an den Start

Lee arbeitet bereits seit vielen Jahren mit der 51zusammen. Er war hocherfreut über die Ankündigung von RISE with SAP; für ihn ist das Angebot das ideale Mittel, um bestmöglich auf die Bedürfnisse von Kunden einzugehen, insbesondere für Unternehmen – zum Beispiel in der Fertigung –, die möglicherweise nicht in der Lage waren, längerfristig in Technologien zu investieren. „Das Angebot vermittelt Folgendes: ‚Wir wissen, dass Sie möglicherweise kein generalisiertes Cloudkonzept verfolgen können. Deshalb investieren wir in den richtigen Ansatz für Ihr Unternehmen, um Sie auf Ihrem Weg zu unterstützen‘“, beschreibt Lee.

Die Unterstützung erfolgt hierbei durch ein Supportteam, und nicht nur durch einen Mitarbeiter im Verkauf, der die Verantwortung hat. „Mir steht ein Team zur Seite“, betonte Lee. „Ich kenne die beteiligten Teammitglieder. Alle sind voller Tatendrang.” Und neben dem Team, das Ecobat hilft, seine Pläne umzusetzen, war Lee besonders dankbar dafür, einen dedizierten Ansprechpartner für Fragen zur Lizenzierung zu haben. „Hut ab vor Christian Klein und der 51für die neue Lizenzstruktur und die kundenorientierte Strategie hinter RISE with SAP.“

Lee freut sich darauf, in Zukunft 51Analytics Cloud einzusetzen, um dem Unternehmen dabei zu helfen, wichtige Trends in den Lieferketten zu prognostizieren und die Geschäftsabläufe auch weiterhin an neue Entwicklungen in der Weltwirtschaft anzupassen. In der Zwischenzeit wird RISE with SAP Ecobat die Möglichkeit geben, innovative und nachhaltige Produkte zu entwickeln, die den wachsenden Bedarf an effizienteren, zuverlässigen Lösungen zur Energiespeicherung decken.


John Tully ist Senior Vice President und Managing Director der Region South bei 51North America.

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Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit /germany/2021/07/unternehmen-mehr-nachhaltigkeit/ Thu, 22 Jul 2021 06:00:16 +0000 /germany/?p=156386 Das Thema Nachhaltigkeit ist allgegenwärtig, auch Unternehmen bekennen sich verstärkt zu den Nachhaltigkeitszielvorgaben der UN. Bei der Umsetzung unterstützen nachhaltige Analytics-Lösungen. Treiber für Nachhaltigkeit –...

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Das Thema Nachhaltigkeit ist allgegenwärtig, auch Unternehmen bekennen sich verstärkt zu den Nachhaltigkeitszielvorgaben der UN. Bei der Umsetzung unterstützen nachhaltige Analytics-Lösungen.

Treiber für Nachhaltigkeit – unternehmerische Verantwortung als Chance

Unternehmen sind einer steigenden Zahl von Risiken ausgesetzt: Gemäß einer jährlichen Umfrage beim World Economic Forum in Davos sind die meisten der globalen Risiken inzwischen ökologischer Natur; insbesondere der Klimawandel verursacht signifikante gesellschaftliche Risiken. Der Verlust der Biodiversität ist ein weiteres Risiko, welches sich bereits in der Covid-19-Pandemie realisiert hat.

Darüber machen sich nicht nur Wirtschaftslenker Sorgen, sondern auch andere wichtige Stakeholder. Konsumenten und Bürger fordern beständig mehr Nachhaltigkeit, sowohl von Unternehmen als auch vom Gesetzgeber.

Die Gesetzgeber wiederum greifen diesen Wunsch auf und wirken zunehmend stärker in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung. Dazu gehört auch, dass sie den Druck auf Unternehmen erhöhen, ihre ökologischen und sozialen Wirkungen und Abhängigkeiten zunehmend sorgfältig zu managen. Letztlich geht es darum, dass Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten so gestalten, dass Klima, Umwelt und Menschen nicht überstrapaziert werden.

Investoren wirken hier ebenfalls mit. Diese fokussieren sich immer mehr auf Unternehmen, welche ihr Geschäftsmodell mit wichtigen ESG-Kriterien (Environment, Social und Governance) in Einklang bringen.

Auf dem Weg zur unternehmerischen Nachhaltigkeit müssen Unternehmen und Projekte zunächst die Chance für mehr Nachhaltigkeit erkennen. Um diese auch wahrnehmen und so einen Beitrag zu nachhaltigem geschäftlichen Erfolg leisten zu können, ist allerdings häufig eine erhebliche Transformation notwendig: So muss die reale Performance greifbar gemacht werden, damit sich Ziele und der Wettbewerb messen lassen. Ebenso elementar ist die Fähigkeit, verschiedene Nachhaltigkeitsszenarien (financial und non-financial) zu simulieren umso an den richtigen Stellschrauben zu drehen.

Entwicklungsstufen unternehmerischer Nachhaltigkeit

Der Weg der Unternehmen zur Nachhaltigkeit kann folgendermaßen aussehen.

Für viele geht es dabei zunächst darum, grundsätzliche Compliance herzustellen. Dies sichert zwar die „License to operate“ (LtoO), geht jedoch nicht darüber hinaus.

Um langfristig gesellschaftliche Akzeptanz und Wachstumsmöglichkeiten zu sichern, müssen zudem gesellschaftliche Wertvorstellungen akzeptiert werden. Die Umsetzung dieser Stufe, der „License to Grow“ (LtoG), schützt die Marke und bringt oft Kostenvorteile mit sich.

Darüber hinaus gilt es, das Geschäftsmodell der Unternehmen zunehmend auf Nachhaltigkeit auszurichten. Dadurch können sie sich im Markt besser differenzieren, höhere Umsätze erzielen und mehr gesellschaftliche Mitspracherechte erreichen. Diese Positionierung wird als „License to lead“ (LtoL) bezeichnet. Unternehmen, die erfolgreich auf der Ebene LtoL agieren, bieten u. a. Lösungsansätze zur Bekämpfung des Klimawandels, agieren erfolgreich in einer Kreislaufwirtschaft (Wiederverwerten; Instandhalten; Recyceln), errichten eine nachhaltigkeitsfokussierte Supply Chain und erschaffen eine höchstmögliche Transparenz ihrer Value Chain.

Implikationen für Unternehmen & Lösungsansätze basierend auf SAP-Technologie

Sustainability Analytics bietet einen Ansatzpunkt für eine verlässliche und ganzheitliche Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie, basierend auf SAP-Technologie. So können die Nachhaltigkeitsziele direkt mit SAP-Daten verbunden, gemessen und ausgewertet werden.

Dies bedingt, dass Unternehmen konstant neue bzw. akute Nachhaltigkeitsthemen operativ in den Prozessen und Datenströmen abbilden müssen, die u.a. fürs interne und externe Reporting verwendet werden. Somit ergibt sich eine direkte Auswirkung auf IT-/SAP-Landschaft. Eine integrierte Lösung für Daten und steuerungsrelevante Kennzahlen wird notwendig – denn nachhaltigkeitsorientierte Strategien erfordern die Unterstützung von neuen und nachhaltigen Geschäftsmodellen und flexible Reaktionen auf Marktveränderungen.

Deshalb sind gerade beim Neuaufsatz von SAP-Architekturen Agilität und Flexibilität gefragt, um die spezifischen Analytics Use Cases bedienen zu können. Das Reporting, basierend auf prozessualen Daten sowie der zugehörigen Planung zur zukünftigen Beeinflussung der KPIs, ist ein Standard-Anwendungsfall für integrierte SAP-Lösungen.

Die Unternehmensberatung Deloitte bringt langjährige Erfahrung sowie fachliche Expertise bei Sustainability-Fragen in die Unternehmen. Sie definiert mit ihrem Kinetic-Enterprise-Ansatz vier Grundprinzipien für die erfolgreiche digitale Transformation der Unternehmens-IT auf der Basis von : clean, intelligent, inclusive und responsive. Gerade im Zuge einer grundsätzlichen digitalen Transformation bieten sich Chancen zur Realisierung von Synergieeffekte im Hinblick auf Sustainability Analytics. Deloitte‘s praxiserprobter Analytics-First-Ansatz hilft Organisationen dabei, beispielsweise bereits vor und während einer SAP-S/4HANA-Einführung Mehrwerte durch die Zusammenführung steuerungsrelevanter KPIs mit Geschäftsprozessen zu schaffen. Somit unterstützt Analytics First die datengestützte Auswertung und Umsetzung der Geschäftsprozesse auf dem Weg zum Kinetic Enterprise.

Bewährte Anwendungsfälle im Bereich Sustainability Analytics

Folgende beispielhafte Anwendungsfälle zeigen, dass das Kinetic Enterprise operativ anwendbar und hinsichtlich jeweiligen Kundenanforderungen adaptierbar ist. Grundsätzlich steht am Anfang zunächst die Frage, inwieweit Prozesse angepasst werden müssen, damit die notwendigen internen Daten korrekt entstehen. Beispiel 1 zeigt, inwieweit Unternehmen sich klimaschutz-konform aufstellen können.

Beispiel 1: CO2-Management für einen Automobilhersteller (adaptierbar auf weitere Industrien)

Ziel:

  • Berechnung und Optimierung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes der verkauften Fahrzeugflotte
  • Berechnung von Empfehlungen zum schwerpunktmäßigen Verkauf der Modelle, die zum Erreichen des Ziels am besten beitragen.

SAP-Architektur und Aufsatz Kinetic Enterprise:

  • im Kern (Sales- & CO2-Daten)
  • 51Predictive Analytics Library (PAL), 51R, 51Profitability and Performance Management (PaPM) für Simulationen/Predictive und Datenintegration
  • und zur webbasierten Visualisierung

Insight-to-Action & Handlungsempfehlung:

  • Basierend auf Daten Marketing-Kampagnen steuern, um den Einsatz von Elektrofahrzeugen/Fahrzeugen mit niedrigem CO2-Footprint zu fördern

Jedoch umfasst das Thema Sustainability Analytics noch weit mehr als umweltschutzorientierte Kenngrößen. Kennzahlen aus dem Bereich Equal Pay, Gender Equality sowie Reputation gewinnen gesellschaftlich zunehmend an Bedeutung, weshalb auch Unternehmen mehr und mehr an diesen Kenngrößen gemessen werden. So ergibt sich eine eindeutige Relevanz für das Management. Beispiel 2 zeigt die Erarbeitung eines Sustainability Dashboards, welches die verschiedenen Bereiche adressiert.

Beispiel 2: C-Level-Dashboard mit Finance- & Sustainability-KPIs (Environmental, Social) – integrierter Blick auf alle relevanten Dimensionen

Ziel:

  • Darstellung und Messung von Kennzahlen zum Umweltschutz (recyclebarer Müll vs. nicht-recyclebarer Müll, Nutzung von Energie aus regenerativen und fossilen Quellen)
  • Darstellung und Messung von Kennzahlen zu sozialen Nachhaltigkeitsfaktoren

SAP-Architektur und Aufsatz Kinetic Enterprise:

  • im Kern (Sales-, Controlling-KPIs, HR-KPIs)
  • als Reporting-Frontend zur management-gerechten Aufbereitung der KPIs inkl. Option zur Detailuntersuchung
  • Abbildung des Dashboards im

Insight-to-Action & Handlungsempfehlung:

  • Ganzheitliche Steuerung der KPI-Performance im Top-down Approach und Ableitung notwendiger Maßnahmen
  • Sicherstellung der Messbarkeit beim Design von Maßnahmen und Prozessen in Datenentstehung (unternehmensintern) und Datenerhebung (unternehmensextern)

Ansprechpartner:

Tristan Werner, Deloitte,twerner@deloitte.de

Thomas Krick, Deloitte, tkrick@deloitte.de

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Neuausrichtung der Branchen für einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft /germany/2021/04/uebergang-kreislaufwirtschaft/ Tue, 27 Apr 2021 07:00:59 +0000 /germany/?p=155574 Es wird erwartet, dass die Nutzung von Rohstoffen – darunter Biomasse, fossile Brennstoffe, Metalle und nicht metallische Mineralien – sich zwischen 2017 und 2060 fast...

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Es wird erwartet, dass die Nutzung von Rohstoffen – darunter Biomasse, fossile Brennstoffe, Metalle und nicht metallische Mineralien – sich zwischen 2017 und 2060 fast verdoppeln und anwachsen wird.

Ausgangsbasis für diese ernüchternden Zahlen ist ein prognostizierter Anstieg des Rohstoffverbrauchs aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung sowie eines höheren Pro-Kopf-Einkommens. Wenn dieser Konsumanstieg wirklich eintritt, wird dies weitreichende Folgen für unseren Planeten haben.

Verbraucher, Mitarbeiter und Bürger legen zunehmend ein hohes Sozialbewusstsein an den Tag und üben Kritik am Verbrauchs- und Produktionsmodell, das auf den wirtschaftlichen Geschäftspraktiken des Industriezeitalters – und damit einer Wegwerfgesellschaft – beruht. Zur Bewältigung der Abfallprodukte, die durch dieses Modell entstehen, werden noch mehr Ressourcen und Energie benötigt, was wiederum einen Anstieg der Treibhausgasemissionen und Umweltprobleme zur Folge hat. Anders ausgedrückt: Abfall führt zu noch mehr Abfall.

Es liegt auf der Hand, dass wir von einer Linearwirtschaft zu einem nachhaltigeren, zirkulären Geschäftsmodell übergehen müssen, bei dem ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, Rückgewinnung und Wiederverwendung im Vordergrund stehen. Laut Angaben der Ellen McArthur Foundation, bei deren Programmen die 51mitwirkt, könnten mit zirkulären Geschäftsprozessen und Materialverschwendung um 90 Prozent reduziert werden.

Bei Unternehmen findet diese Botschaft zunehmend Gehör. Angesichts der potenziellen negativen Auswirkungen auf die Betriebskosten, den Ruf der eigenen Marke und die Mitarbeiterbindung setzen sich viele Unternehmen ambitionierte Ziele und investieren in Ideen, um Abfälle und Emissionen entlang ihrer Lieferketten zu verringern. Diese Investitionen bieten unserer Generation auch die Chance, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, die neue Wachstumsquellen erschließen können. Das effektivste Mittel, um eine Kreislaufwirtschaft in großem Maßstab umzusetzen, ist dabei Technologie – egal, ob in der Konsumgüterbranche oder in der Agrarindustrie. Eine Kreislaufwirtschaft lässt sich mithilfe von Technologie in drei Schritten realisieren.

In drei Schritten zur Kreislaufwirtschaft

Zuallererst muss ein Unternehmen damit beginnen, Überschüsse bei den eigenen Abläufen zu eliminieren, um Produkte und Materialien wiederverwenden zu können und die Regeneration natürlicher Systeme zu ermöglichen. Das Agrarunternehmen &ever mit Sitz in Hamburg ist dafür ein ideales Beispiel: Es bietet Lösungen für vertikale Landwirtschaft in Städten, in denen Platz rar gesät ist. Das Start-Up nutzt dabei die , um die Produktion zu optimieren und den Bedarf und die Kapazitäten seiner landwirtschaftlichen Betriebe zu steuern, sodass Abfall innerhalb der internen Geschäftsprozesse auf ein Minimum verringert werden kann.

Zweitens kann ein Unternehmen Abfall reduzieren, indem es detaillierte Einblicke in den Materialfluss entlang der eigenen Lieferkette und der seiner direkten Handelspartner bekommt. bietet eine effektive Lösung für diesen Prozess. Die Lösung wird durch Blockchain-Technologie unterstützt und bietet ein neues Maß an Transparenz in der Lieferkette für Rohstoffe. Dieses einzigartige Angebot ermöglicht nicht nur die Nachverfolgbarkeit der Verbrauchsgüter, sondern bietet auch Einblicke in die Beschaffung aller Rohstoffe, einschließlich Plastik, landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Metall. Innovative Lösungen wie GreenToken sorgen dafür, dass Beschaffung und Einkauf auf nachhaltige Weise abgewickelt werden können und beschleunigen den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.

Drittens kann ein Unternehmen zirkuläre Praktiken umsetzen, indem es über das gesamte Geschäftsnetzwerk hinweg branchenspezifische Probleme angeht und Chancen wahrnimmt. Die 51hat beispielsweise die Plattform Plastics Cloud geschaffen, einen neuen globalen Marktplatz für Lieferanten von recycelten Kunststoffen und Plastikalternativen. Ziel der Plastics Cloud ist es, dass weniger Einwegkunststoffe in einem ganzen Branchencluster verwendet werden. Im Rahmen der Beteiligung der 51an der des Weltwirtschaftsforums testen wir diese innovative Technologielösung in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Wissenschaft, Technologie und Innovation von Ghana. In einem Land, in dem nur fünf Prozent aller Kunststoffe recycelt werden, sorgt die Plastics Cloud für eine Neuausrichtung bei der Herstellung, Verwendung und Wiederverwendung von Kunststoffen, trägt zum Umweltschutz bei und verbessert das Leben der ghanaischenAbfallsammler.

Ich freue mich auf die Möglichkeiten, mit denen die 51Unternehmen dabei helfen kann, die Produktivität zu steigern, ihre Geschäftsmodelle zu revolutionieren und Wachstum zu erzielen, um das Ziel einer Kreislaufwirtschaft in allen Branchen zu realisieren.

Als Führungskräfte müssen wir uns auf Nachhaltigkeit als eine der Prioritäten in unseren Unternehmen konzentrieren. Dafür ist es wichtig, dass wir Nachhaltigkeit in unsere Geschäftsprozesse integrieren, sie als Kriterium bei der Wahl unserer Lieferanten anwenden und einen branchenweiten Paradigmenwechsel vorantreiben. Gemeinsam können wir uns für eine Zukunft einsetzen, in der wir möglichst wenig Abfall produzieren und von einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft profitieren, die nicht auf Kosten von Menschen und der Umwelt geht.

Erfahren Sie mehr über unsere Bemühungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen, indem Sie am virtuellen teilnehmen.


Julia White ist und Vorstandsmitglied der SAP.

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