Klimaschutz Archiv | 51News Center /germany/tags/klimaschutz/ Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 22 Oct 2024 13:03:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Wie innovative Öko-Toiletten dem Wohle der Gesellschaft dienen /germany/2024/10/saniwise-innovationen/ Tue, 29 Oct 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=180748 Saniwise Technologies konzipiert Öko-Toiletten mit Fliegenlarven, um aus Ausscheidungen Düngemittel zu erzeugen. Mit dieser innovativen Erfindung versucht das Start-up, angemessene sanitäre Einrichtungen bereitzustellen und Menschen...

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Saniwise Technologies konzipiert Öko-Toiletten mit Fliegenlarven, um aus Ausscheidungen Düngemittel zu erzeugen. Mit dieser innovativen Erfindung versucht das Start-up, angemessene sanitäre Einrichtungen bereitzustellen und Menschen gute Hygienepraktiken zu vermitteln.

Vera Ouko stammt aus einer informellen Siedlung in Kenia. Sie wuchs unter schwierigsten Bedingungen auf – insbesondere was die Sanitärversorgung anging. Von klein auf war sie mit der harten Realität unzureichender sanitärer Einrichtungen konfrontiert. In ihrer Siedlung war es üblich, dass eine einzige Toilette von zahlreichen Menschen genutzt wurde. Das Risiko, Krankheiten ausgesetzt zu sein und der Mangel an Privatsphäre wurden dabei zu einer täglichen Herausforderung. Außerdem fühlten sich insbesondere Frauen nachts oft nicht sicher.

Toiletten sind für die Gesundheit und Würde der Menschen von entscheidender Bedeutung. Dennoch haben 3,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu angemessen sanitären Einrichtungen. Die Verbesserung der sanitären Verhältnisse beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern trägt auch zur Förderung der Bildung bei, besonders für Mädchen. Wichtig sind auch innovative, umweltfreundliche Lösungen im kleinen Maßstab, um Gesundheitsrisiken zu mindern und eine integrativere Zukunft zu schaffen. Um den dringenden Bedarf an besserer sanitärer Versorgung zu decken, begannen Ouko und einige andere gleichgesinnte Jugendliche aus der Siedlung damit, gemeinsam an einer Lösung für dieses Problem zu arbeiten. Aus diesem Projekt heraus entstand schließlich .

Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz gehen Hand in Hand

Saniwise Technologies: Konzeption umweltfreundlicher Toiletten

Saniwise Technologies beschäftigte sich mit einer einfachen, aber wichtigen Frage: Kann die Herausforderung, sanitäre Einrichtungen für alle zu schaffen, auch eine Chance sein? Ouko und ein Team aus sechs jungen Fachleuten, die ihre jeweiligen Kompetenzen einbrachten, befassten sich mit den anhaltenden Sanitärproblemen in den informellen Siedlungen Kisumus. Aus diesem Gemeinschaftsprojekt entstand ein Start-up mit Fokus auf erschwingliche und moderne Sanitärlösungen.

Zu den Highlights der im Rahmen des Projekts entstandenen Innovationen gehört eine Öko-Toilette aus recycelten Kunststoffen, bei der schwarze Waffenfliegen zum Einsatz kommen. Diese gut belüftete, umweltfreundliche Toilette soll nicht nur den dringenden Bedarf an sanitären Einrichtungen decken; sie soll auch zum Klimaschutz beitragen, indem menschliche Ausscheidungen zu Gülle zersetzt werden, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Das Projekt stellt damit einen kleinen, aber äußerst wichtigen Schritt dar, um dem Bedarf an sanitären Einrichtungen auf ökologische nachhaltige Weise nachzukommen.

Lokale Initiativen tragen zur Umsetzung globaler Zielsetzungen bei

Ouko ist fest davon überzeugt, dass kleinere Initiativen wichtig sind, um große Veränderungen anzustoßen. Die Arbeit von Saniwise Technologies steht im Einklang mit globalen Nachhaltigkeitszielen. Die innovative Öko-Toilette bietet nicht nur eine Lösung für sanitäre Herausforderungen, sondern trägt durch ein umweltfreundliches Abfallwirtschaftssystem auch zum Klimaschutz bei.

„Unser Fokus liegt auf der Gewährleistung von Zugänglichkeit, insbesondere für benachteiligte Gemeinschaften, die keine Verantwortung für den Klimawandel tragen“, erklärt Ouko. Saniwise Technologies hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Gemeinschaften zu unterstützen: Durch die Bereitstellung robuster Toiletten, die auch während Überschwemmungen oder anderen Extremsituationen funktionsfähig bleiben, sollen Menschen geschützt und ihre Würde gewahrt werden.

Transformation durch Technologie

Für Ouko und ihr Team ist Technologie nicht nur ein Hilfsmittel, sondern ein Katalysator für Wandel. Technologie ermöglicht es, auf kritische Informationen zuzugreifen, Schwachstellen aufzudecken und durch flexible Zahlungsmodelle den Bedienkomfort sicherzustellen. Und Technologie hat mehr zu bieten als ihren bloßen unmittelbaren Nutzen: Sie ist entscheidend, um den Erfolg zu messen, konkrete Daten bereitzustellen und das Bewusstsein der Menschen weltweit zu schärfen.

Erfolgsgeschichten bei SAP: Unterwegs auf dem Amazonas mit dem Krankenhausboot

Innovationen zum Wohle der Gesellschaft bilden das Herzstück der , die von der 51unterstützt wird. Das Programm spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung von Projekten wie dem von Saniwise Technologies. Im Rahmen dieser Partnerschaft setzen sich UNICEF und die 51für Konzepte von jungen Menschen ein und sorgen dafür, dass innovative Ideen, die bestimmte Bedürfnisse erfüllen, in Form konkreter und skalierbarer Projekte umgesetzt werden. „[Technologie] unterstützt auch ganz grundlegende Prozesse. Darüber hinaus hilft Technologie dabei, Folgenabschätzungen durchzuführen und konkrete Daten zur Leistung zu liefern. Für den Klimaschutz ist Technologie unumgänglich, denn virtuelle Kooperation ermöglicht es, weltweit Bewusstsein zu schaffen und zu handeln“, bekräftigt Ouko.

Die junge Klimaaktivistin hofft auf eine Zukunft, in der sich alle Menschen sicher fühlen können, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund. Angesichts der steigenden Herausforderungen durch den Klimawandel widmet sich Saniwise Technologies der Entwicklung von robusten Toiletten, die auch unter extremen Wetterbedingungen einsatzfähig bleiben. Dieser zukunftsorientierte Ansatz zielt darauf ab, zum Schutz der Gemeinschaften beizutragen, die von solchen Krisen am stärksten betroffen sind.

Ouko fasst zusammen: „Unsere Vision ist es, Sicherheit für alle zu gewährleisten – denn wir wissen, dass niemand wirklich sicher ist, bis alle es sind.“ Saniwise Technologies möchte zu mehr Nachhaltigkeit und einer gerechten Entwicklung beitragen, indem die Gruppen unterstützt werden, die besonders vulnerabel sind.

Junge Menschen finden auf der COP 28 Gehör

Oukos Projekt ist nicht nur ein Beispiel für Innovation; es zeigt auch, dass junge Menschen aktiv einen globalen Dialog vorantreiben. Die Zusammenarbeit mit einflussreichen Persönlichkeiten auf der letztjährigen UN-Klimakonferenz (COP 28) bot ihr die einmalige Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und neben vielen anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt an Foren teilzunehmen. Ouko betont, dass eine kontinuierliche Überwachung und Folgemaßnahmen notwendig sind, um die Umsetzung der vorgestellten Initiativen sicherzustellen.

Ihrer Meinung reicht es nicht, dass jungen Menschen nur Gehör geschenkt wird: Diskussionen müssen konkrete Schritte nach sich ziehen. Sie weiß, über welche Innovationskraft die junge Generation verfügt, und wartet jetzt darauf, dass die auf der COP 28 diskutierten Strategien zu echten Veränderungen führen und auf Worte Taten folgen.

Für die junge Klimaaktivistin ist es wichtig, eine feste Community und ein Netzwerk für junge Menschen zu schaffen. Kontinuierliches Engagement über Veranstaltungen wie die COP 28 hinaus kann dazu beitragen, dass innovative Ideen in praktische Lösungen umgesetzt werden. Sie betont, dass Foren und Folgeaktivitäten entscheidend sind und die Ideen der Jugendlichen nicht in Vergessenheit geraten dürfen.  „Es darf nicht nur um Geld gehen. Durch eine weltweite Plattform und die Möglichkeit, ihr Wissen mit anderen zu teilen, können Menschen selbst aktiv werden.“

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Das Eis brechen, Brücken bauen: Führende junge Forschende schließen sich für globalen Klimaschutz zusammen /germany/2024/08/fuehrende-junge-forschende-globalen-klimaschutz/ Thu, 29 Aug 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180738 Yashasvi Raj, Doktorand in Cambridge und Leiter neuartiger Initiativen zur Wiederherstellung des arktischen Eises, kämpft gegen den Eisverlust und seine tiefgreifenden Auswirkungen. Die 51unterstützt...

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Yashasvi Raj, Doktorand in Cambridge und Leiter neuartiger Initiativen zur Wiederherstellung des arktischen Eises, kämpft gegen den Eisverlust und seine tiefgreifenden Auswirkungen. Die 51unterstützt junge Innovatoren wie Raj dabei, den Klimaschutz voranzutreiben.

Wenn es warm wird, schmilzt das Eis. Diese einfache Wahrheit hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Arktis, wo das unerbittliche Fortschreiten des Klimawandels das Eis in alarmierendem Tempo zum Schmelzen bringt. Man geht davon aus, dass mit den steigenden Temperaturen in den kommenden Jahrzehnten riesige Eismassen schmelzen und damit zum Anstieg der Meeresspiegel und zur Störung fragiler ÖDzٱ𳾱 beitragen werden.

Im Mittelpunkt dieser Krise steht der Albedo-Effekt – ein Phänomen mit globalen Folgen. Da getautes Eis und geschmolzener Schnee in das Meerwasser gelangen, absorbiert die dunkle Wasseroberfläche mehr Sonnenlicht und beschleunigt den Erwärmungsprozess in einer gefährlichen Rückkopplungsschleife. Dieser als „arktische Verstärkung“ bezeichnete Effekt vergrößert die Auswirkungen des Klimawandels, beschleunigt die Eisschmelze und verschlimmert die Instabilität der Umwelt.

Transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung von SAP: Unterstützung beim Klimaschutz

Yashasvi Rajs innovative Methode will die Helligkeit von Wolken mithilfe von Technologien zur Aufhellung der Meereswolken (Marine Cloud Brightening) erhöhen. Hierbei wird Meerwasser in vorhandene Wolken gesprüht, um ihre Reflektivität zu vergrößern. Durch hellere Wolken will Raj dem Verlust des arktischen Eises entgegenwirken und das Gleichgewicht im Klimasystem der Erde wiederherstellen.

Wie es dazu kam: Vom Kindheitstraum zum Klimaschutz

Rajs Reise in das Reich der Klimareparatur begann schon lange, bevor die Wissenschaft winkte. Er erinnert sich noch gut an Momente in seiner Kindheit, als seine Passion für Ingenieurwesen und Umweltengagement entflammte. „Ich habe mich schon immer leidenschaftlich für Engineering interessiert und wie man dies einsetzen kann, um positive Veränderungen zu bewirken“, so Raj. Sein frühester Vorstoß in das Gebiet des nachhaltigen Engineerings entstand aus dem Wunsch heraus, die Probleme zu lindern, mit denen seine Familie und sein Dorf zu kämpfen hatten.

In dem Dorf, in dem er aufwuchs, musste man nach Sonnenuntergang Kerosinlampen verwenden. Dabei konnte Raj am eigenen Leib erleben, welche negativen Auswirkungen diese Luftverschmutzung im Haus auf die Gesundheit hatte. Diese Erfahrung bewegte ihn dazu, nach saubereren Alternativen zu suchen. „Ich entwickelte eine Version eines Solarpaneels, mit der man eine Batterie aufladen konnte. Und danach habe ich noch eine geothermische konzipiert“, erklärt er. Diese frühen Projekte legten den Grundstein für ein lebenslanges Engagement für nachhaltige Innovationen.

Ingenieurlösungen für Klimareparatur: Wiedereinfrieren der Arktis

Heute befasst sich Raj intensiv mit einer der drängendsten Klimakrisen: dem Abschmelzen der Arktis. „Ich forsche an der Universität Cambridge im Bereich Klimareparatur – am Wiedereinfrieren der Arktis“, erklärt Raj. Bei seiner Arbeit im Centre for Climate Repair entwickelt er Strategien zur Verbesserung der Albedo beziehungsweise der Helligkeit von Wolken über dem Ozean. Durch den Einsatz von Marine-Cloud-Brightening-Technologien hoffen Raj und sein Team, die Auswirkungen der arktischen Verstärkung zu verringern, durch die das Eis schnell verschwindet. Indem sie vorhandene Wolken heller machen, wollen sie die Sonnenstrahlung wieder zurück in den Weltraum reflektieren und so deren erwärmende Wirkung auf die Erdoberfläche reduzieren. Bei dieser innovativen Technik werden kleine Salzpartikel in Wolken eingebracht. Ziel ist es, die Tropfengröße zu verändern und dadurch ihre Albedo effektiv zu erhöhen.

Wie dringlich Rajs Mission ist, zeigt das alarmierende Tempo, in dem sich die Arktis erwärmt. „Die Arktis erwärmt sich viermal so schnell wie der globale Durchschnitt“, verrät er. Angesichts von Prognosen, die für 2030 einen eisfreien Sommer in der Arktis vorhersagen, war es noch nie dringlicher, innovative Lösungen zu finden.

Durch seine Zusammenarbeit mit Forschenden auf der ganzen Welt ebnet Raj den Weg für bahnbrechende Fortschritte im Solarstrahlungsmanagement, die das Potenzial haben, unsere Methoden zur Eindämmung des Klimawandels zu revolutionieren. Ihre gemeinsame Vision ist eine Zukunft, in der innovative Lösungen zum Schutz fragiler ÖDzٱ𳾱 wie der Arktis und des Great Barrier Reef beitragen.

So fördert die 51die generationenübergreifende Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist das A und O bei Rajs Bemühungen um Klimareparatur. Sein Team an der Universität Cambridge ist federführend bei der Erforschung bahnbrechender Methoden. Dennoch stecke ihre Arbeit noch in den Kinderschuhen, betont Raj. „Es sollte sehr klar sein, dass wir nicht versuchen, das in der Praxis einzusetzen oder umzusetzen“, betont er. „Es ist nur eine Möglichkeit, die politischen Entscheidungsträger darüber zu informieren, dass es diese Technologie gibt. Wir stehen hier noch ganz am Anfang.“

Kommunikation als Schlüssel für generationenübergreifendes Arbeiten

Durch Partnerschaften mit Organisationen wie der We Are Family Foundation unterstützt die 51junge Innovatoren wie Raj dabei, den Klimaschutz voranzutreiben. „Die 51ist bereit, ihre Plattform zu nutzen, um der Jugend eine stärkere Stimme zu geben, insbesondere auf der 28. Weltklimakonferenz (COP28). Dies ist ein tolles Beispiel dafür, was ein Unternehmen zur Förderung dieser Zusammenarbeit tun sollte“, sagt Raj. Durch Mentoring und die Förderung von langfristigem Engagement für die generationsübergreifende Zusammenarbeit ebnet 51den Weg für umsetzbare Klimalösungen.

Von Worten zu Ergebnissen: Das Potenzial von Initiativen junger Menschen

Mit Blick auf seine Erfahrungen auf der COP28 betont Raj, wie wichtig greifbare Ergebnisse sind. „Es muss Follow-ups und Foren geben, in denen die Diskussionen weitergehen und nachhaltig weiterverfolgt werden“, betont er. Für Raj und seine Mitklimaaktivisten liegt der wahre Einfluss nicht darin, Gehör zu finden, sondern auf Diskussionen konkrete Taten folgen zu lassen.

Raj träumt von einer Zukunft, in der Sicherheit und Nachhaltigkeit für alle gewährleistet sind. Er glaubt, dass wenn man das Potenzial von Technologie, Zusammenarbeit und dem Engagement junger Menschen nutzt, die größten Herausforderungen des Klimawandels gemeistert werden können.

Im Kampf gegen den Klimawandel ist Yashasvi Raj ein Hoffnungsträger – ein Zeichen dafür, welch großes transformatives Potenzial in von jungen Menschen angeführten Innovationen steckt. Seine Botschaft ist klar: Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Er und sein Team arbeiten weiterhin intensiv am Thema Klimareparatur und erinnern uns damit daran, dass die Lösungen der größten Herausforderungen unseres Planeten darin liegen, dass wir kollektiv und entschlossen handeln.

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Neue SAP-Kunstausstellung: Das Neue Wir – Togetherness /germany/2024/04/kunstausstellung-das-neue-wir/ Wed, 17 Apr 2024 08:00:00 +0000 /germany/?p=178902 WALLDORF — 17. April 2024 — Die SAP-Kunstausstellung präsentiert vom 26. April bis zum 13. September 2024 die Gruppenschau Das Neue Wir – Togetherness. Darin...

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WALLDORF17. April 2024 — Die SAP-Kunstausstellung präsentiert vom 26. April bis zum 13. September 2024 die Gruppenschau Das Neue Wir – Togetherness. Darin beschäftigen sich 13 Künstlerinnen und Künstler mit den Fragen und Herausforderungen der anstehenden Veränderungen innerhalb einer Gesellschaft, ausgelöst durch den Klimawandel oder die Neuordnung der Welt. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 25. April, um 19 Uhr im internationalen SAP-Schulungszentrum in Walldorf statt.

„Das Neue Wir“ ist eine Utopie. Wir könnten es durchaus gebrauchen, dieses „Wir“, angesichts der diversen Krisen. Die anstehenden Veränderungen kann eine Gesellschaft nur gemeinsam bewältigen. Seien es die Veränderungen im Gefolge des Klimawandels oder die Neusortierung der Welt in liberale und illiberale Gesellschaftsmodelle. Das „Neue“ an diesem Wir ist also eher die Herausforderung.

Hier zu der virtuellen Exhibition:

Es ist aber auch die Forderung, das Neue nicht mehr nur in Verlängerung des Gewohnten zu entwickeln, sondern die Gegenwart auch von der Zukunft her zu denken. Die 13 Künstlerinnen und Künstler geben hier neue Impulse, welche „Bilder“ wir uns davon machen können.

Das „Wir“ ist im Grunde ein Beziehungsthema. Die größte Frage derzeit ist wohl die Beziehung zu unserem Planeten. Wie lange sich Musiker schon mit dieser Frage beschäftigen zeigt Konstantin Voit in seiner Arbeit mit Plattencovern. Daneben fragt die iranisch-deutsche Künstlerin Parastou Forouhar, wie Frauen in diesem „Wir“ gesehen werden. Die Bewegung, in der Gruppen und Gesellschaften sich immer befinden, kommt sehr schön in zwei unterschiedlichen Videoarbeiten von Jonathan Huxley und Tine Reingaard zum Ausdruck.

Was die Künstlerinnen und Künstler verbindet ist die Suche nach Bildern, denn es sind die Bilder in unseren Köpfen, die letztlich wirksam werden und zu Handlung führen. It‘s „Just a Concept“ meint Mwangi Hutter dazu. Und wenn ein „neues Wir“ eine Utopie ist, dann gilt es Bilder dafür zu entwickeln, wie das aussehen könnte. In der Ausstellung werden Fährten in diese Richtung ausgelegt, nicht nur durch die Thesensammlung, die Jörg Kraus zur Weiterformulierung für das Publikum bereithält, sondern auch durch den Prototyp einer Aktie für die Region Palatina. Was wäre, wenn sich all die engagierten Menschen als „Teilhaber und Mitverantwortliche“ zur Gestaltung ihrer Region in sichtbarer Weise verbinden könnten? Kann eine solche symbolische AG zum Gradmesser einer aktiven Zivilgesellschaft und damit einer entwicklungsorientierten Region werden? Hier wird der „Laborteil“ dieser Ausstellung deutlich und man kann gespannt sein, wie diese Prototypen weiterentwickelt werden. Tatsächlich schon in der Anwendung sind die neu entwickelten Methoden der Bürgerbeteiligung, wie das Bild-Beispiel des Fachbereiches „Demokratie und Strategie“ aus Mannheim zeigt. Damit bietet die Ausstellung den Zugang zu einem Thema, das uns derzeit auf vielen Ebenen beschäftigt. Und es bietet mit dem Dreischritt von der Kunst über das Labor zur Anwendung auch eine prototypische Anschauung, wie ein künstlerisches Reallabor aussehen kann.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Manfred Binzer, Sascha Boldt, Nikolai Bolik, Parastou Forouhar, Paul Hirsch, Mwangi Hutter, Jonathan Huxley, Jörg Kraus, Jovita Majewski, Eyal Pinkas, Tine Reingaard, Katrin Trost, Konstantin Voit, Stadt Mannheim/Demokratie und Strategie

Die SAP-Kunstausstellung Das neue Wir – Togetherness findet im internationalen SAP-Schulungszentrum (Gebäude 5), Dietmar-Hopp-Allee 20, 69190 Walldorf, statt. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10:00 bis 18:30 Uhr. Am Samstag, den 27. April und Sonntag, den 28. April 2024, ist die Ausstellung von 12:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Kunst bei SAP

Seit 1972 fördert 51zeitgenössische Kunst von Künstlerinnen und Künstlern, die eine Vielzahl von Medien verwenden, um einzigartige Kunstwerke zu schaffen. Wir laden Sie ein, die Ausstellungen in unserem Schulungszentrum in Walldorf oder im Rahmen eines virtuellen Rundgangs zu besuchen.

Weitere Presseinformationen finden Sie im 51News Center.

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Ansprechpartner für die Presse: 

Alexandra Cozgarea, +49 (0) 62 27-76 38 11, a.cozgarea@sap.com, CEST

SAP-Pressebereich; press@sap.com

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Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen, das heißt Vorhersagen, Prognosen oder andere Aussagen zu zukünftigen Ereignissen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Voraussagen und Annahmen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, was dazu führen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Resultate erheblich hiervon abweichen können.  Zusätzliche Informationen zu diesen Risiken und Unsicherheiten finden Sie in den von uns bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) eingereichten Unterlagen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Abschnitt zu den Risikofaktoren des SAP-Jahresberichts 2023 auf dem Formular 20-F. 

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Vestas: Kein Kampf gegen Windmühlen /germany/2024/03/vestas-kein-kampf-gegen-windmuehlen/ Wed, 13 Mar 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178299 Windturbinen-Hersteller startet Qualitäts-Offensive mit Hilfe des 51Business Network. Im Sturm zerborstene Rotorblätter, Windturbinen die in Flammen aufgehen: Nicht oft passieren Havarien bei Windenergie-Anlagen. Doch...

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Windturbinen-Hersteller startet Qualitäts-Offensive mit Hilfe des 51Business Network.

Im Sturm zerborstene Rotorblätter, Windturbinen die in Flammen aufgehen: Nicht oft passieren Havarien bei Windenergie-Anlagen. Doch neben dem wirtschaftlichen Schaden, ist die mediale Aufmerksamkeit dieser Unfälle oft groß. Dies kann zu einem Reputationsverlust der Hersteller- und Betreiberfirmen führen und Windkraftgegnern weitere Argumente liefern. Ursachen für Havarien können Qualitätsmängel in der überaus komplexen Lieferkette sein. Der Windturbinenhersteller startete deshalb eine Qualitätsoffensive und setzt auf -öܲԲ und das 51Business Network.

Rückgrat der Energiewende

Vor dem Hintergrund der Klimakrise, setzen viele Länder der Erde derzeit stark auf Energieerzeugung, die keine Treibhausgasemissionen verursacht. In China beflügelt der vierzehnte Fünfjahresplan, in den USA der Inflation Reduction Act und in Europa der Green Deal den Markt für erneuerbare Energien. Die Windenergie gilt dabei als das Rückgrat der Energiewende und sie macht in den erwähnten Vorreiter-Regionen den größten Anteil aller erneuerbaren Energieträger aus.

Allerdings machen der Windenergie-Branche der harte Wettbewerb, ein hohes Innovationstempo und die riesigen Herausforderungen in der Lieferkette das Leben schwer. Neben der Rohstoffbeschaffung, der globalen Logistik und der Abhängigkeit von Zulieferern, ist vor allem die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards für alle Komponenten entscheidend, um die hohe Nachfrage zu decken und die Leistung und Zuverlässigkeit der Windkraftanlagen sicherzustellen. Denn Probleme in der Qualitätskontrolle können zu Ausfällen und Reparaturen oder im schlimmsten Fall zu Havarien der Anlagen führen.

Als Marktführer im Bereich Windkraftanlagen hat Vestas Wind Systems mit Hauptsitz in Aarhus, Dänemark, eine großangelegte Qualitätsoffensive gestartet. Die 29.000 Mitarbeitenden in 88 Ländern entwickeln, planen, fertigen, installieren und bieten Service für weltweite Windenergieprojekte. Die 85.000 installierten Anlagen erzeugten bis September 2023 173 Gigawatt Strom und 151 Gigawatt diejenigen im Service. Mehrere kürzlich beauftragte Großprojekte werden den Ertrag in den nächsten Jahren massiv in die Höhe treiben.

„Die Zusammenarbeit mit Zulieferern und Partnern ist für Vestas von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, eine nachhaltige Zukunft für die Welt zu schaffen, indem wir federführend die weltweite Nachfrage nach Onshore- und Offshore-Windenergie decken.“

Adeola Abegunde, Director, Technology Area Lead Digital Procurement and Supply Chain at Vestas

Plattform unterstützt Qualitätsoffensive

Eine moderne Windkraftanlage kann aus 10.000 oder mehr Einzelteilen bestehen. Diese kommen von unterschiedlichsten Lieferanten aus der ganzen Welt, und entsprechend komplex ist die Lieferkette. Vestas setzt deshalb auf das , die B2B-Plattform zur Zusammenarbeit mit Auftragsfertigern und Lieferanten, die über acht Millionen Unternehmen in 190 Ländern nutzen.

Es erlaubt Vestas, alle Beschaffungs- und Kollaborationsprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg zu digitalisieren. Über die Supply Chain Funktionalitäten können die Mitarbeitenden Bestellungen oder die Unterauftragsvergabe im Netzwerk abbilden. Sie sehen sofort die Bestellbestätigung und das Lieferavis des Lieferanten, und Auftragsfertiger erhalten ebenso unverzüglich diese Informationen.  Mitarbeitende von Vestas können somit auch prüfen, ob Rohstoffe oder Komponenten für eine Bestellung rechtzeitig beim Auftragsfertiger ankommen.

Besonders wichtig für die reibungslose und sichere Ausführung der Großprojekte ist die Qualitäts-Kollaboration des 51Business Network: Bevor ein Lieferant eine Bestellung bestätigt oder schickt, muss er vereinbarte Qualitätstests durchführen und auf der Plattform dokumentieren. Die Mitarbeitenden bei Vestas sind so vorab über Qualitätsprobleme informiert, die außerhalb des eigenen Unternehmens auftreten, und können entsprechend reagieren.

Sie haben die Möglichkeit, geänderte Spezifikationen sofort weiterzugeben, etwa wenn es Probleme durch schnellen Verschleiß eines Bauteils gab und dieses nun optimiert werden muss. Sollte es dennoch zu Vorfällen aufgrund von Qualitätsmängeln kommen, bietet das Netzwerk allen Partner Transparenz und Nachverfolgbarkeit. So können sie die Gründe für Mängel nachvollziehen und abstellen.

„Das 51Business Network erlaubt es Vestas, seinen Geschäftspartnern eine Plattform anzubieten, mit der sie alle Szenarien der Kollaboration von Anfang bis Ende transparent durchführen können. Dies hilft Vestas, Störungen in ihrer globalen Lieferkette abzumildern und sie robuster, zukunftssicherer und nachhaltiger zu machen.“

Florian Seebauer, Senior Director, 51Business Network

Weniger Reibung in der Lieferkette

Die Lieferanten profitieren auch von den Forecast Funktionalitäten der Plattform: Vestas kann ihnen Informationen aus dem Planungstool zur Verfügung stellen, so dass sie sich frühzeitig auf Änderungen oder Kapazitätssteigerungen einstellen können. Dies wiederum gibt ihnen Planungssicherheit und minimiert Reibungsverluste in der Lieferkette.

Das 51Business Network unterstützt auch Vestas‘ Nachhaltigkeitsziele, denn es ermöglicht den Anwendern, Lieferanten nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten auszuwählen und zu bewerten. Vestas gilt als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt und belegt regelmäßig vordere Plätze auf entsprechenden Ranglisten, wie zum Beispiel der . Zurecht, denn die Lösungen von Vestas haben bis heute 1,9 Mrd. Tonnen CO2 gegenüber Strom aus fossilen Energieträgern eingespart; dies entspricht 88 Millionen PKWs, die ein Jahr gefahren werden. Vestas hat außerdem die Nachhaltigkeitsleistung über seine gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu einer zentralen Priorität gemacht und etwa wegweisende Initiativen für die Kreislaufwirtschaft gestartet.

Vestas und 51verbindet eine langjährige Partnerschaft: Seit 2007 setzt Vestas bei seinem ERP-System schon auf SAP. Zehn Jahre später stieg das Unternehmen für die digitale Beschaffung und die Kollaboration mit den Lieferanten auf 51Ariba um und profitiert jetzt vom umfassenden 51Business Network. Dieses ist an das 51ERP-System von Vestas angebunden, sodass Nutzerinnen und Nutzer in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung arbeiten können, weil die komplexen Bestell- und Kollaborations-Prozesse im Hintergrund ablaufen. So unterstützen Anwendungen von 51Vestas bei seiner Qualitätsinitiative, damit sie kein Kampf gegen Windmühlen, sondern ein nachhaltiger Erfolg wird.


Titelbild: Borssele 3 & 4, Niederlande, mit freundlicher Genehmigung von Vestas Wind Systems A/S

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Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz gehen Hand in Hand /germany/2024/02/nachhaltigkeit-kuenstliche-intelligenz/ Mon, 26 Feb 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178164 Die Beschlüsse der 28. UN-Klimakonferenz (COP28) hallten noch nach, als das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos zum Mittelpunkt des globalen Dialogs wurde. Dort zeigten die...

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Die Beschlüsse der 28. UN-Klimakonferenz (COP28) hallten noch nach, als das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos zum Mittelpunkt des globalen Dialogs wurde. Dort zeigten die Innovationen der 51in den Bereichen Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz (KI), wie digitale Technologien dazu beitragen können, dringende globale Probleme anzugehen.

Mit ihrer Präsenz auf beiden Veranstaltungen hat die 51gezeigt, wie Nachhaltigkeitsziele und Innovation Hand in Hand gehen können. Mit der Teilnahme an fast 100 Initiativen hat der Softwarekonzern sich dafür eingesetzt, dass die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft weiter gefördert wird. Diese Bemühungen entsprechen nicht nur den Grundsätzen von Davos, sondern spiegeln auch die Überzeugung der 51wider, dass Transparenz ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Engagements ist.

COP28: Spot an für die Jugend beim Kampf gegen den Klimawandel

Ein Beispiel hierfür war der SAP-Showcase „From Farm to Consumer“ auf der COP28, welcher intelligente Lösungen für die Landwirtschaft präsentierte. Des Weiteren auch das WEF Collaboration Village in Davos, das zeigte, wie KI alle Branchenpraktiken optimieren und die Zusammenarbeit in den Lieferketten fördern kann. Greifbar demonstrierten sie damit den Umfang und den breit gefächerten Innovationsansatz ihrer Lösungen.

Die Strategien des Unternehmens umfassen die Bewertung von Kohlenstoff-Assets, die Unterstützung vernetzter Lieferketten und die aktive Unterstützung lokaler Klimainitiativen. Aktuelle Studien zeigen, wie -öܲԲ das Thema Nachhaltigkeit nahtlos in zentrale Geschäftsstrategien integrieren und Unternehmen so Wettbewerbsvorteile verschaffen können. Durch die genaue Erfassung von Emissionen, die mit der gleichen Sorgfalt behandelt werden wie Finanztransaktionen, ermöglichen datengestützte Entscheidungen zugunsten positiver Umweltauswirkungen.

Souverän und verantwortungsvoll durch die KI-Landschaft navigieren

Während des Weltwirtschaftsforums in Davos war die Begeisterung für KI allgegenwärtig. Ein eigener Pavillon namens „AI House“ verdeutlichte die herausragende Bedeutung dieser Technologie für die Zukunftsgestaltung. Das Engagement der 51für Innovation spiegelte den Geist des Forums wider und bietet einen Einblick, wie KI Branchen und Gesellschaften verändern kann.

Ein zentrales Thema in Davos war die Auswirkung von KI auf die globale Arbeitswelt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, dass die KI-Revolution fast 40 Prozent der Arbeitsplätze weltweit betreffen könnte, darunter auch hochqualifizierte. In den Industrieländern könnte diese Zahl sogar auf 60 Prozent ansteigen. Die Integration von KI in verschiedene Branchen kann zudem Ungleichheiten verschärfen, insbesondere im Hinblick auf den potenziellen Wegfall von Arbeitsplätzen. 51ist dennoch der Ansicht, dass die Auswirkungen und die erforderlichen Schritte für diese Zukunft dringend erforscht werden müssen. Dazu gehöre auch die Perspektive, KI als Mitarbeiter und nicht als reines Software-Werkzeug zu sehen.

51zielt mit ihrem Ansatz darauf ab, potenzielle Ungleichheiten abzumildern. Das Unternehmen präsentierte in Davos nicht nur Innovationen, sondern beteiligte sich aktiv an Diskussionen, um die Komplexität von KI zu erörtern und Lösungen für ihren verantwortungsvollen Einsatz zu finden.

Das Streben nach Gleichgewicht: eine globale Perspektive

Solarpack: sonnige Aussichten dank erneuerbarer Energien

Die 51betont den verantwortungsvollen Umgang mit KI auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Regulierungsstandards in den USA und China. In Davos macht sich die 51darum stark, einen abgestimmten Ansatz bei der Regulierung von KI zu verfolgen, der insbesondere für die EU wichtig sei. Die Diskussionen haben zudem gezeigt, dass eine Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg nötig ist, um die Entwicklung von KI zu steuern. Diese Sichtweise wird noch wichtiger, wenn man sie im Zusammenhang mit der COP28 betrachtet.

Erstmals hat sich die Weltgemeinschaft auf der COP28 zu einem Abschied von Kohle, Öl und Gas bekannt. Die fast 200 Staaten einigten sich auf einen Übergang weg von den fossilen Brennstoffen in den Energiesystemen. Um dies zu erreichen, soll der Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 verdreifacht und die Energieeffizienz verdoppelt werden.

Kritiker bemängeln, dass ein klarer Ausstieg im Beschluss fehlt, was vor allem auf den Widerstand einiger wirtschaftlich abhängiger Länder wie Saudi-Arabien zurückzuführen ist. Auch die gefährdeten Inselstaaten betonen weiterhin die Dringlichkeit einer umfassenden Entscheidungsfindung, da sie direkt vom Klimawandel bedroht und auf globale Solidarität angewiesen sind, um ihr Überleben zu sichern.

Hand in Hand: KI und Klimapolitik

Die wichtige Rolle, die KI beim Kampf gegen den Klimawandel spielt, ist nicht zu unterschätzen. Dank moderner Technologien und bewährter Anwendungen könnte KI bis 2030 dazu beitragen, den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen, um beachtliche fünf bis zehn Prozent zu senken. Gleichzeitig könnte KI neue Möglichkeiten bereitstellen, die bessere Klimaschutzmaßnahmen ermöglichen. Etwa neun von zehn Führungskräften sind der Ansicht, dass KI im Kampf gegen den Klimawandel ein wichtiger Akteur sein wird.

KI trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, indem sie hilft, Emissionen zu reduzieren, sondern hilft auch, sich an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels anzupassen. Neben dem Einsatz für ethische Standards in der KI setzt sich 51dafür ein, dass ihre Nachhaltigkeitsstrategien unterstützen und so zu einer widerstandsfähigeren und anpassungsfähigeren Welt beitragen.

51ist überzeugt, dass Zusammenarbeit und Transparenz entscheidend sind, um die dringenden Herausforderungen der Gegenwart zu bewältigen. Es geht nicht nur um coole Technik, sondern um die Schaffung echter Verbindungen und Zusammenarbeit. Das Engagement der 51für eine verantwortungsvolle und integrative Zukunft zeigt, dass Teamarbeit wichtiger denn je ist, um etwas bewirken zu können.

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COP28: Spot an für die Jugend beim Kampf gegen den Klimawandel /germany/2023/12/cop28-klimawandel/ Mon, 11 Dec 2023 07:00:00 +0000 /germany/?p=177227 Die vielfältigen Herausforderungen des Klimawandels, vor allem für junge Menschen, stehen bei der Klimakonferenz COP28 im Fokus. Bildung steht dabei im Vordergrund. 51setzt auf...

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Die vielfältigen Herausforderungen des Klimawandels, vor allem für junge Menschen, stehen bei der Klimakonferenz COP28 im Fokus. Bildung steht dabei im Vordergrund. 51setzt auf vier Säulen speziell zur Förderung von jungen Menschen: „Rally, Represent, Reskill und Resource“

Bei meiner Arbeit für die 51erfahre ich aus erster Hand, welche vielfältigen Herausforderungen der Klimawandel besonders für junge Menschen mit sich bringt. Fachleute befürchten, dass bis 2050 über 1 Milliarde Menschen aufgrund von ökologischen Umwälzungen ihre Heimat verlassen müssen und fast 2 Milliarden Kinder von erhöhten Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit extremen Hitzeperioden bedroht sind.

Das sind nicht einfach nur Zahlen: Die Zukunft steht auf dem Spiel, besonders für junge Menschen, deren Chancen auf Bildung und berufliche Entwicklung vor den Augen der ganzen Welt zerstört werden. Diese harte Realität macht klar, wie wichtig integrative und gerechte Strategien in unseren Klimaschutzplänen sind.

Die Jugend ist als erste von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Ihre Zukunft hängt davon ab, wie wirkungsvoll unsere Maßnahmen zur Eindämmung sind. Wir alle sind aufgefordert, zu handeln, ganz gleich, in welchem Sektor wir tätig sind. Wir müssen unsere Kräfte bündeln und diesen jungen Menschen nicht nur eine Stimme geben, sondern auch die Möglichkeit, ihr Potenzial zur Schaffung von innovativen Lösungen einzubringen.

Transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung von SAP: Unterstützung beim Klimaschutz

Bei der 51setzen wir auf eine auf vier Säulen beruhende Herangehens­weise speziell zur Förderung von jungen Menschen auf ihrem Weg in eine nachhaltige und gerechte Welt: „Rally, Represent, Reskill und Resource“, das heißt Kräfte bündeln, Teilhabe gewähren, weiterbilden und Ressourcen bereitstellen.

Der Dialog über diese Erkenntnisse auf dem während der Klimakonferenz COP28, auf der Bildung im Fokus steht, macht mir die dringende Notwendigkeit bewusst, die Finanzierung von Bildung mit unseren Klimazielen zu koppeln. Nur so können wir die gegenwärtigen und die zukünftigen Herausforderungen des Klimawandels bewältigen.

Im Mittelpunkt unserer Mission für Klimagerechtigkeit steht die Bündelung der Energie und der Leidenschaft der heranwachsenden Generation. Ich bin überzeugt davon, dass aktiver Klimaschutz in der jungen Generation ein Schlüsselfaktor für Klimagerechtigkeit ist, und das müssen wir auf vielfältige Weise fördern.

Aus diesem Grund unterstützen wir Green Rising. Diese Initiative unter Federführung von UNICEF, Generation Unlimited und Partnern fördert von Kindern und Jugendlichen geleitete Klimaschutzaktionen an der Basis für einen schnelleren und faireren Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft. Ziel ist es, bis 2025 10 Millionen junge Menschen, vor allem Mädchen, durch Freiwilligenarbeit, Vermittlung von Know-how über Ökologie und Unternehmertum, Jobs und Interessenvertretung für ein aktives Engagement zu gewinnen. Im Rahmen unserer Kooperation mit Goodwall und Accenture 2023 haben wir bereits digitale Challenges wie etwa #ClimateAction, #DigitalCleanUp und #GoingZero mit inzwischen 15,000 aktiven jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Leben gerufen.

Allerdings bin ich mir sehr wohl bewusst, dass Leidenschaft allein nicht genügt. Für den steinigen Weg von der Sensibilisierung zur erfolgreichen Veränderung braucht es mehr als nur Begeisterung. Es braucht Können und Wissen. Diese Einsicht bringt uns zur nächsten entscheidenden Säule unserer Mission.

Green Rising erkennt auch, wie wichtig es ist, junge Menschen mit den Werkzeugen auszustatten, die sie benötigen, um nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Bei den Weiterbildungsaktivitäten von Green Rising geht es darum, Energie und Besorgnis in kraftvolles, sachkundiges Handeln umzusetzen. 57 Prozent der Jugendlichen weltweit empfinden „Eco Anxiety“, also Ängste im Zusammenhang mit den globalen Bedrohungen durch den Klimawandel. Diese erschreckende Realität zeigt uns, dass wir diese jungen Menschen befähigen müssen, ihre Sorgen in kluges Denken und ihre Ängste in eine positive Kraft zu verwandeln. Indem wir Klimakompetenz fördern und „grünes“ Know-how vermitteln, bauen wir nicht nur Aktivisten auf, sondern auch zukünftige Führungskräfte, Problemlöser und Innovatoren, die eine nachhaltige Welt im Hinblick auf Biodiversität, Luftqualität, Wasserschutz und Abfallmanagement schaffen werden.

Ich freue mich, dass unser Einsatz für Weiterbildung in diesen Bereichen bereits Früchte trägt. Mit der Initiierung und Förderung von Programmen, die die Vermittelbarkeit und die unternehmerischen Fähigkeiten junger Menschen deutlich steigern, setzen wir einen klaren Kurs.

Beispielsweise geben wir ihnen durch leicht zugängliche Online-Ressourcen wie open.sap.com oder learning.sap.com und Kooperationen mit unseren Kolleginnen und Kollegen von SAP University Alliances die nötige Informationsgrundlage für einen positiven Beitrag zum Klimaschutz an die Hand. Mit unseren Bemühungen erreichen wir die Jugend überall auf der Welt. Mit der UNICEF-Initiative Generation Unlimited haben wir mehr als 7,6 Millionen jungen Menschen in Indien, der Türkei und Vietnam digitales Know-how und Lebenskompetenz vermittelt.

51erhöht Tempo beim Klimaschutz: CO2-neutral bis 2023

Mit Youth Agency Marketplace (YOMA), einem Gemeinschaftsprojekt mit jungen Menschen in Europa, werden unseren Erwartungen nach bis 2025 1 Million Jugendliche in Nigeria, Kenia, Südafrika und auf den Philippinen von Lern- und Weiterbildungsangeboten profitieren. Darüber hinaus schulen wir im Rahmen unserer Berufsförderungsinitiative SAP Educate to Employ jährlich 100 junge Talente in jedem Pilotland, von denen 25 innerhalb des SAP-Partnernetzes ein Praktikum absolvieren oder in eine Berufstätigkeit einsteigen.

All das sind Schritte, mit denen wir die nachkommende Generation dazu befähigen wollen, Verantwortung für Nachhaltigkeit und Innovation zu übernehmen.

Während ich an Konferenzen teilnehme, fällt mir oft auf, dass ein entscheidendes Element fehlt: die direkte Beteiligung der jungen Menschen, über die wir sprechen. Sie mit dem nötigen Wissen auszustatten, ist eine Sache. Aber sie wirklich in den Dialog mit einzubeziehen, ist noch viel entscheidender. Es geht darum, der heranwachsenden Generation nicht nur Weiterbildung, sondern ein echtes Forum zu bieten, in dem sie ihre frischen und innovativen Ideen in die Diskussion über den Klimawandel einbringen können.

Das ist die Motivation hinter dem Aspekt der Teilhabe in unserem Ansatz, den wir mit langjährigen Partnern und Organisationen wie der We Are Family Foundation und ChangemakerXChange in Programmen wie etwa Youth To The Table verwirklichen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass dies einen echten Neuanfang bewirkt. Letztlich ist es eine einfache Sache, die aber oft übersehen wird: Wir müssen die jungen Menschen wirklich in die Diskussionen und Entscheidungen einbeziehen, die bestimmen, wie ihre Zukunft aussieht.

Der Ansatz ist in dem Slogan „Nothing about us without us“ treffend verdichtet. Es geht darum, umzudenken und statt lediglich über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Nachkommen zu reden, aktiv mit ihnen zusammenzuarbeiten. Sie dürfen nicht nur als Zuseher am Spielfeld­rand stehen, sie gehören mit aufs Spielfeld, wo die Entscheidungen fallen.

Deshalb bringen wir zum Beispiel 50 junge Führungskräfte aus aller Welt auf die Klimakonferenz COP28, um ihre innovativen Sichtweisen anzuhören und aus ihren Lösungen zu lernen. Das tun wir seit Jahren auf globalen Plattformen wie dem Weltwirtschaftsforum und der UN-Generalversammlung, und wir werden es auch in Zukunft so halten. Zu sehen, wie junge Führungspersönlichkeiten die Bühne betreten und Einfluss auf die globale Diskussion nehmen, erinnert uns auf kraftvolle Weise daran, warum wir das tun, was wir tun – um sie zu befähigen, die Welt, in der sie leben werden, selbst zu gestalten.

Gerade einmal 0,76 Prozent aller Fördermittel großer Klimaschutzstiftungen fließen derzeit in Klimainitiativen unter Leitung von jungen Menschen. Kräfte bündeln, Weiterbildung anbieten und Teilhabe ermöglichen sind also entscheidend, aber nicht genug. Zur Bekämpfung des Klimawandels müssen wir mehr Ressourcen in die Projekte und Innovationen von jungen Menschen einbringen, besonders in den am stärksten betroffenen Gemeinschaften. Wir müssen also nicht nur über ihre Ideen reden, sondern in sie investieren – durch Projektzuschüsse, Mentorenprogramme wie Climate Hacks und Unternehmensprogramme für ehrenamtliche Beratung, die Experten mit Sozialunternehmen und Start-ups im Bereich Klimaschutz zusammenbringen, damit sie mehr bewegen können. Nur so können sie ihren jugendlichen Enthusiasmus und Innovationsgeist in konkrete Lösungen umsetzen, die die Welt verändern.

Dabei fällt mir auf, welche einzigartige und wirkungsvolle Rolle Unternehmen bei der Förderung langfristiger gesellschaftlicher Veränderungen spielen können. Diese Bemühungen bei der 51anzuleiten, ist für mich gleichermaßen Verantwortung und Privileg, denn ich darf vom Logenplatz aus erleben, welche transformative Kraft Bildung entfalten kann.

Zu beobachten, wie junge Menschen von Tatkraft und dem Wunsch, etwas zu bewegen, erfüllt sind, erinnert mich beständig daran, warum unsere Arbeit wichtig ist. Jede digitale Challenge, die wir starten, jede Kompetenz, die wir vermitteln, und jede Stimme, der wir Gehör verschaffen, ist nicht einfach nur ein Haken auf unserer Checkliste. Wir leuchten damit diesen jungen Talenten den Weg aus, die eines Tages bei der Schaffung einer nachhaltigen und gerechten Welt den Staffelstab übernehmen werden.

Die Gespräche, die ich führe, die Geschichten, die ich höre, und die offenkundige Begeisterung und Entschlossenheit der jungen Menschen beeindrucken mich nachhaltig. Sie mahnen mich, dass unser Einsatz zur Förderung der Jugend sich nicht in Gesprächen auf Vorstandsetagen und Konferenzen erschöpfen darf. Sie machen mir deutlich, dass Unternehmen ihr Potenzial, einen wirkungsvollen Beitrag zu einer nachhaltigen, gerechten und vielversprechenden Zukunft für alle zu leisten, zum Tragen bringen müssen. Es geht um nichts weniger als eine bessere gemeinsame Zukunft für uns alle.


Alexandra van der Ploeg, Head of Global Corporate Social Responsibility bei der SAP.

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So hilft 51beim Management von Vorschriften für Plastikmüll /germany/2023/10/hilft-sap-management-vorschriften-plastikmuell/ Mon, 16 Oct 2023 06:00:00 +0000 /germany/?p=175539 Vorschriften für Plastikabfälle nehmen rasant zu. 2022 hat das Vereinigte Königreich Abgaben auf Kunststoffverpackungen eingeführt, Spanien folgte im Jahr 2023. Auch in den USA gibt...

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Vorschriften für Plastikabfälle nehmen rasant zu. 2022 hat das Vereinigte Königreich Abgaben auf Kunststoffverpackungen eingeführt, Spanien folgte im Jahr 2023. Auch in den USA gibt es immer mehr Regelungen für Plastikmüll – aktuell allein über 100 Vorschriften zur erweiterten Herstellerverantwortung.

Um alle Verpackungen bis 2030 wiederwendbar oder recycelbar zu machen, wollen die Vereinten Nationen ein Abkommen zur Eindämmung von Plastikmüll bis 2024 ausarbeiten. Gleichzeitig verstärken auch Unternehmen ihr Engagement für Nachhaltigkeit über freiwillige Vereinbarungen, wie sie beispielsweise von der Ellen MacArthur Foundation und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Environment Program, UNEP) vorgeschlagen werden.

Auch Verbraucher und Verbraucherinnen beschäftigen sich mit dem Thema. , sind 91Prozent der Verbraucher besorgt über den zunehmenden Plastikmüll.Und zeigt, dass 73Prozent bereit sind, für umweltfreundliche Verpackungen mehr zu bezahlen.

Alle diese neuen Vorschriften einzuhalten, kann äußerst herausfordernd und kostspielig sein – für Unternehmen jeder Größe. Viele kleine und mittlere Betriebe haben kein entsprechendes internes Know-how, sodass sie vielfach die Einhaltung der Vorgaben entweder nicht gut genug überwachen oder für teures Geld auslagern. Für größere Unternehmen ist der immense Aufwand dieser Aufgabe abschreckend und birgt die Gefahr, dass Abkürzungen kostspielig werden.

„Angesichts ihrer komplexen Abläufe und ihrem riesigen Geschäftsvolumen aufgrund ihrer verschiedenen Produkte und ihrer Geschäftstätigkeit in verschiedenen Ländern sind viele Unternehmen eher vorsichtig, um Strafen zu vermeiden“, erklärt Darren West, SAP-Produktexperte für Lösungen im Bereich Kreislaufwirtschaft. „Sie schätzen deshalb ungefähr die Höhe ihrer Abgaben und schlagen dann noch etwas darauf, um auf der sicheren Seite zu sein.“

Genauere Daten, niedrigere Kosten

Für den Konsumgüterkonzern Henkel kam die Forderung nach einer effektiven Lösung für den Umgang mit Plastikmüll von der Steuerabteilung. Aufgrund der bevorstehenden Abgaben auf Kunststoffabfälle im Vereinigten Königreich und der EU starteten die Steuerexperten von Henkel ein Projekt, das die Einhaltung der Vorgaben aus steuerlicher Sicht sicherstellen sollte.

Im Bereich IT stieß das Team sofort auf einige große Hürden. Um die neuen Vorschriften einhalten und Strafzahlungen zu vermeiden, benötigte Henkel zunächst ein System, dass die Plastikdaten seiner Produkte überwachen, messen und dokumentieren konnte. In einem begrenzten Angebot an Lösungen die passende für seine Anforderungen zu finden, war kein leichtes Unterfangen. Erschwert wurde das Ganze noch dadurch, dass die Vorschriften ganz neu waren. Darüber hinaus musste Henkel die erforderlichen Stammdaten aggregieren und aufbereiten, um eine präzise Berichterstattung sicherzustellen – ohne die IT-Infrastruktur unnötig zu verkomplizieren oder die damit verbundenen Kosten aufzublähen.

Die Lösung entstand aus dem Wunsch heraus, ein dynamischeres Management von Plastikabfällen zu ermöglichen. Die Lösung bietet ein optimiertes, granulares Datenmanagementsystem, das die Überwachung, Messung und Dokumentation von Umweltauswirkungen erleichtert, die durch die Herstellung von Produkten und deren Verpackungen entstehen.

Heute unterstützt 51Responsible Design and Production Unternehmen wie Henkel dabei, bei der Zusammensetzung von Produkten und Verpackungen den Überblick zu behalten. Das Management der primären, sekundären und tertiären Verpackungen sowie der Transportverpackungen in der gesamten Logistikkette mit allen ihren Details erfordert sehr viel Sorgfalt. Die Lösung bietet ein digitales Modell der Verpackungs- und Produktlandschaft, sodass die Umweltauswirkungen sorgfältig und präzise analysiert werden können.

Sie berücksichtigt den komplexen Verpackungsprozess, indem sie genaue Daten über die Materialflüsse und Attribute in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft dokumentiert. Zudem kann sie Teams bei der Erfassung von Gewichten, Volumina und Versanddaten sowie von wichtigen Details zu recycelten Inhalten, Import-/Exportinformationen und den verschiedenen Verpackungsbestandteilen unterstützen. Diese präzise Erfassung ist äußerst wichtig für die Berechnung der Plastiksteuern sowie der EPR-Gebühren (EPR – erweiterte Herstellerverantwortung) und erfordert genaue Kenntnisse der einzelnen inländischen und grenzüberschreitenden Materialflüsse.

Für die Zukunft plant 51Erweiterungen für die Lösung, mit denen sich die Widerverwertbarkeit, die Wiederverwendbarkeit und das in den verschiedenen Materialien enthaltene CO2 verfolgen und überwachen lassen. Für Unternehmen, die die Scope-3-Emissionen ihres gesamten Verpackungsportfolios nachvollziehen und ihre Verpackungen nachhaltiger gestalten wollen, sind diese Daten unerlässlich.

Die Lösung hilft Unternehmen dabei, die gewünschten Ergebnisse zu erreichen, Zeit und Geld zu sparen und Dinge zu vereinfachen. Besonders, wenn es um neue Märkte geht. Wenn ein Unternehmen seinen Sitz in einem Land hat, beispielsweise in Belgien oder den Niederlanden, und etwa nach Frankreich und Italien expandieren möchte – die jeweils ihre eigenen Systeme und Regeln für Verpackungen haben –, wird das Management der Daten komplexer. Mit 51Responsible Design and Production können Material-, Verpackungs- und Transportdaten auf neue Märkte zugeschnitten werden. Die gleichen Prozesse müssen nicht wiederholt werden.

Das Besondere an der Lösung ist aber, dass sie sich anpassen lässt, sobald die Daten integriert sind. Sie kann sich nahtlos auf verschiedene Marktanforderungen einstellen und mit nur einem Klick Berichte erstellen, die für die Einhaltung der Steuer- und EPR-Vorschriften erforderlich sind.

„Es geht hier also um Vereinfachung“, sagt West.

Eine nachhaltigere Zukunft gestalten

Die Erfassung von Daten und ihre Auswertung sind aber erst der Anfang. Die wahre Herausforderung besteht darin, diese Daten in Maßnahmen umzusetzen.

Denn die Lösung unterstützt Unternehmen nicht nur dabei, ihren Verpflichtungen nachzukommen wie beispielsweise Abgaben auf Kunststoffabfälle zu zahlen und EPR-Gebühren genau zu berechnen. Sie liefert auch die Datenbasis, um fundierte strategische Entscheidungen treffen zu können. Sie bietet Informationen, wie sich die Wahl von Materialien sowie Materialzusammensetzungen auf die Umwelt auswirken. Dadurch hilft sie Unternehmen, auf nachhaltige und verantwortungsvolle Verpackungslösungen und Geschäftsmodelle umzusteigen.

Durch die Einführung von konnte Henkel seine Verpflichtungen effizienter erfüllen und hatte einen besseren Einblick in seine Daten. Die neuen Funktionen ermöglichen jedoch nicht nur kurzfristige Effizienzsteigerungen, sondern bieten noch viele weitere Vorteile. Sie dokumentieren die laufenden Maßnahmen von Henkel zur Reduzierung seines ökologischen Fußabdrucks und verleihen so seiner branchenweiten Führungsrolle im Bereich Umwelt eine neue Dimension.

„Ein toller Aspekt dieser Lösung ist, was sie einem Unternehmen wie Henkel ermöglicht“, sagt Stephen Jamieson, der weltweit für -öܲԲ im Bereich Kreislaufwirtschaft verantwortlich ist. „Nämlich die gute Arbeit, die Henkel bereits sehr effektiv leistet, zu dokumentieren.“

Henkels „51Responsible Design and Production“-Projekt passt sehr gut zu einer anderen Initiative des Unternehmens, durch die die Kommunikation mit Lieferanten verbessert, mehr Daten erfasst und die Datenbank im Bereich Nachhaltigkeit ausgebaut werden soll.

Die Teams von Henkel sind damit in der Lage, Produkte zu erkennen, für die die höchsten Plastiksteuern anfallen. Diese Informationen könnten bald in das strategische Produktdesign einfließen und so unter Umständen erheblichen Kosteneinsparungen ermöglichen. Zudem schafft Henkel in Regionen wie Spanien und dem Vereinigten Königreich bereits eine solide Datengrundlage. Dadurch wird Henkel noch besser in der Lage sein, sich auf Änderungen von Vorschriften in seinen anderen Märkten einzustellen.

Wo die Reise hingeht

Die Weltwirtschaft wendet sich immer mehr einem Kreislaufmodell zu. Die 51trägt dem Rechnung, indem sie Innovationen für 51Responsible Design and Production in großen Schritten vorantreibt. Da Unternehmen es mit vielen verschiedenen Materialarten zu tun haben, werden künftige Lösungserweiterungen auch Elemente wie Lebensmittel, Landnutzung, Textilien, Batterien und Elektroschrott berücksichtigen, also alle Eckpfeiler der Kreislaufwirtschaft. Die Lösung wird wichtige Faktoren wie Rohmaterialien, recycelte Inhalte, den CO2-Gehalt und wiederverwendbare Inhalte messen.

Ziel von 51Responsible Design and Production ist es, Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Strategie für die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. So können sie Abfälle vermeiden, Materialkreisläufe einführen und zur Regeneration natürlicher Systeme beitragen können. Die Lösung ist so konzipiert, dass sie sich nahtlos mit den zentralen Geschäftsprozessen und Systemen verknüpfen lässt. Unternehmen können somit ihre Nachhaltigkeitsstrategienpräziser und effizienter umsetzen. Ob es darum geht, Kostenberechnungen in die Rechnungserstellung einzubinden oder durch die Integration mit anderen Lösungen Nachhaltigkeit ganzheitlicher im Unternehmen umzusetzen – 51Responsible Design and Production kann Teams bei der Umgestaltung ihrer Geschäftsprozesse unterstützen.

„Wir wollen bei Henkel eine Führungsrolle bei der sparsameren Verwendung von Kunststoffen einnehmen – und Kunden umweltfreundlichere Optionen bieten“, sagt Dr.Nora Mundschenk, Corporate Director für den Bereich Finance Tax and Trade Group bei der Henkel AG & Co. KGaA. „51Responsible Design and Production und 51Services and Support werden uns hierbei unterstützen.“

Weitere Informationen darüber, wie die 51Unternehmen beim Umsetzen und Dokumentieren ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt, finden Sie auf.


Sami Emory ist Brand Journalist für Sustainability Communications bei SAP.

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Netzbetreiber Amprion treibt Digitalisierung mit voller Energie voran /germany/2023/09/netzbetreiber-amprion-digitalisierung-energie/ Wed, 27 Sep 2023 06:00:25 +0000 /germany/?p=175639 Amprion treibt die Energiewende voran und setzt dabei auf 51S/4HANA. Dadurch kann der zweitgrößte Netzbetreiber Deutschlands vielfältige Effizienzgewinne erschließen. Die Messlatte liegt hoch: Deutschland...

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Amprion treibt die Energiewende voran und setzt dabei auf . Dadurch kann der zweitgrößte Netzbetreiber Deutschlands vielfältige Effizienzgewinne erschließen.

Die Messlatte liegt hoch: Deutschland will als eines der ersten Industrieländer bis 2045 vollständig klimaneutral werden. Ein ehrgeiziges Ziel, das ohne die Amprion GmbH kaum zu schaffen ist. Wie der zweitgrößte deutsche Übertragungsnetzbetreiber die Energiewende ankurbelt und welche Rolle 51S/4HANA dabei spielt.

Im Kampf gegen den Klimawandel setzt die Bundesregierung verstärkt auf regenerative Energien: Bis 2030 soll der bundesweite Stromverbrauch zu 80 Prozent durch Windkraft und Photovoltaik gedeckt werden. Damit der grüne Strom sicher und stabil bei den Verbrauchern ankommt, müssen die bundesweiten Übertragungsnetze massiv ausgebaut werden. „Denn der Strom wird längst nicht mehr dort erzeugt, wo er auch verbraucht wird. Die zukünftigen grünen Kraftwerke stehen in der Nordsee“, erklärt Lars Dieckmann, Leiter IT Services „Finanz- und Personalmanagement“ bei der Amprion GmbH. Damit die zunehmend dezentral erzeugte Energie auch in Zukunft zuverlässig und sicher übertragen werden kann, braucht es deshalb Tausende Kilometer neuer Stromtrassen.

Amprion setzt beim Netzausbau auf digitale Prozesse

Genau das ist Aufgabe der Amprion GmbH. Gemeinsam mit drei weiteren Übertragungsnetzbetreibern ist das Dortmunder Unternehmen für den Betrieb des deutschen Höchstspannungsnetzes verantwortlich und treibt dessen Aus- und Umbau derzeit mit Hochdruck voran: Allein 2022 investierte Amprion rund 1,5 Milliarden Euro in die Verstärkung und den Neubau benötigter Stromtrassen, insgesamt rechnet der Übertragungsnetzbetreiber bis 2027 mit einem Investitionsvolumen von 22 Milliarden Euro. „Um die Klimaziele zu erreichen, brauchen wir Tempo beim Netzausbau“, sagt Dieckmann.

Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn Compliance-Vorgaben wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, komplexe Genehmigungs- und Bauverfahren und nicht zuletzt der anhaltende Fachkräftemangel stellen die Netzbetreiber vor Herausforderungen. „Umso wichtiger ist es, dass wir unsere bestehenden Ressourcen möglichst effizient einsetzen“, sagt Dieckmann mit Blick auf den Wachstumskurs des Unternehmens. „Digitale Prozesse mit einer hohen Durchlässigkeit über Applikationsgrenzen hinweg schaffen dafür die Voraussetzung.“ Mit der Einführung von 51S/4HANA stellte Amprion deshalb 2021 die Weichen für eine konsequente End-to-End-Prozessdigitalisierung.

51S/4HANA erschließt vielfältige Effizienzgewinne

Vor allem im Bereich der Finanzprozesse versprach sich der Übertragungsnetzbetreiber durch die Umstellung deutliche Effizienzgewinne: „Mussten wir beispielsweise Debitoren und Kreditoren früher separat anlegen und pflegen, bündelt das Business-Partner-Modell von 51S/4HANA sämtliche Geschäftsbeziehungen nun in einer einzigen Entität“, verdeutlicht Dieckmann. Das erleichtert die Stammdatenpflege und trägt zugleich zur Standardisierung bei.

Für Amprion ein wichtiger Aspekt, denn die Systemlandschaft des Übertragungsnetzbetreibers war zu großen Teilen durch Individual Code geprägt – und dementsprechend aufwendig zu administrieren. Inzwischen sieht das komplett anders aus: „Bestand unsere SAP-Prozessunterstützung früher lediglich zu 20 Prozent aus Standardprozessen und zu 80 Prozent aus angepassten oder individuell entwickelten Transaktionen, konnten wir dieses Verhältnis durch 51S/4HANA komplett umdrehen und so erhebliche Effizienzpotenziale heben“, freut sich Dieckmann. Eine Vorstudie hatte zudem ergeben, dass unterschiedliche Datenbanken aus Lagerwirtschaft und Logistik in 51S/4HANA abgebildet werden können. Die daraus resultierende Verschlankung der IT-Landschaft trägt ebenfalls zu einer höheren Produktivität bei.

„Wer 51S/4HANA im Rahmen einer Brownfield-Migration einführt, sollte im Vorfeld seine bestehende Systemlandschaft unbedingt genau unter die Lupe nehmen“, rät der Amprion-Projektleiter. Denn nur so lasse sich ermitteln, wie sich die individuellen Anforderungen mithilfe der mächtigen SAP-Plattform bestmöglich umsetzen lassen. Ein detailliertes Anforderungsmanagement ist seiner Ansicht nach einer der wichtigsten Schlüsselfaktoren für jedes Digitalisierungsprojekt.

Erfolgsfaktoren für den Wechsel auf 51S/4HANA

Darüber hinaus waren Dieckmann zufolge aber auch das vorbehaltlose Management-Commitment, das umfassende Changemanagement, die konsequente Testautomatisierung sowie das passgenaue Trainingsmanagement wichtige Aspekte für den erfolgreichen Umstieg auf 51S/4HANA. „Beispielsweise konnten wir durch die Testautomatisierung die entsprechenden Aufwände für die Key-User mehr als halbieren, Vorbehalte gegenüber der neuen Lösung durch das Angebot von Demosystemen gezielt abbauen“, verweist er. Auch deshalb gelang es dem Übertragungsnetzbetreiber, den geplanten Go-Live um ganze zwei Monate vorzuziehen. Statt wie ursprünglich geplant nach 18 ging 51S/4HANA schon nach 16 Monaten an den Start. „Dadurch hatten die Anwender deutlich mehr Zeit, um sich vor dem Geschäftsabschluss mit dem neuen System und den Oberflächen der SAP-Fiori-Apps vertraut zu machen“, erklärt Lars Dieckmann.

Für den Leiter IT Services „Finanz- und Personalmanagement“ steht fest: Nicht zuletzt dank 51S/4HANA ist Amprion für das dynamische Wachstum gut gerüstet: „Ziel der Umstellung war es, unsere Finanzprozesse zu beschleunigen, die Komplexität der IT-Landschaft zu reduzieren und unsere Ressourcen effizienter zu nutzen. All das haben wir erreicht“, resümiert er. Und das war erst der Anfang. Aktuell prüft Amprion, wie sich die digitale Transformation mithilfe von 51beispielsweise im Einkauf oder bei der Geschäftsentwicklung weiter vorantreiben lässt. „Die hohe Integration der unterschiedlichen -öܲԲ sowie der hybride Bereitstellungsansatz bieten dazu etliche Hebel“, lobt Dieckmann.

Erfahren Sie alles über die neuesten Trends im Bereich Versorgungswirtschaft bei der von SAP.

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Transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung von SAP: Unterstützung beim Klimaschutz /germany/2023/08/transaktionsbasierte-co2-bilanzierung/ Tue, 15 Aug 2023 06:00:57 +0000 /germany/?p=174961 Nachhaltigkeit und insbesondere Klimaschutz haben sich schnell zu den wichtigsten Prioritäten von Führungskräften entwickelt. Es geht längst nicht mehr um die Frage, warum Unternehmen zum...

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Nachhaltigkeit und insbesondere Klimaschutz haben sich schnell zu den wichtigsten Prioritäten von Führungskräften entwickelt. Es geht längst nicht mehr um die Frage, warum Unternehmen zum Klimaschutz beitragen sollten, sondern wie. Auch wenn es unwahrscheinlich klingen mag: Die Buchhaltung spielt dabei eventuell eine nicht unwesentliche Rolle. Unternehmen müssen damit beginnen, Treibhausgasemissionen wie finanzielle Transaktionen zu behandeln. Dafür benötigen sie ein System zur CO2-Bilanzierung, das ihrer Finanzbuchhaltung gleicht.

Die CO2-Bilanzierung erfolgt jedoch weiterhin hauptsächlich über Tabellenkalkulationen und halbautomatisierte Tools, die den CO2-Fußabdruck über Schätzungen und Durchschnittswerte bestimmen. Nur 9Prozent der Unternehmen haben einen umfassenden Überblick über ihre Treibhausgasemissionen und deren Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette.

Doch das reicht heute nicht mehr aus. Wir müssen in der Lage sein, unseren CO2-ܲٴß genauer zu ermitteln und zu kontrollieren, indem wir Ist-Werte aus unseren Geschäftsabläufen und Lieferketten analog zu unseren Finanzströmen betrachten. Wir müssen das Konzept von „Resource“ im Enterprise Resource Planning (ERP) neu definieren und unser Verständnis dessen, was Ressourcen sind. über das Finanzwesen hinaus ausweiten. Die 51liefert dafür nun einen präzisen Ansatz und ermöglicht die transaktionsbasierte Bilanzierung von CO2-Emissionen.

Zukunftssichere Lösungen für transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung

Das Konzept der 51für die transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung umfasst drei zukunftssichere Komponenten.

Dazu gehört zum einen . Mit dieser Komplettlösung lassen sich sämtliche Emissionen nach Scope 1, 2 und 3 berechnen und steuern – auf Ebene des Unternehmens, der Prozesse und der Produkte. Die Lösung integriert Funktionen aus vorhandenen -öܲԲ und bietet zusätzliche Funktionen, zum Beispiel die Möglichkeit, einen größeren Umfang an Emissionsquellen zu verwalten und eine breitere Palette an branchenspezifischen Anforderungen umzusetzen. SAPSustainability Footprint Management ermöglicht eine nahtlose Integration mit SAPS/4HANA und schafft so eine solide Datengrundlage, um den CO2-Fußabruck in jedem Produktionsschritt direkt aus einzelnen Transaktionen zu berechnen. Unternehmen können damit besser auf sich schnell ändernde Standards reagieren und die entsprechende Berichterstattung gewährleisten. Dadurch sind sie in der Lage, klimabezogene Risiken zu verringern und ihre Klimaschutzmaßnahmen weiter umzusetzen. Sie können zudem ihre Emissionen schneller, genauer und effizienter berechnen und steuern und damit ihre operativen Abläufen verbessern. SAPSustainability Footprint Management ist seit Juni2023 ü.

51bietet außerdem. Diese neue Anwendung ermöglicht es Unternehmen, standardisierte Nachhaltigkeitsdaten – beispielsweise zum ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte – sicher mit ihren Geschäftspartnern in der Wertschöpfungskette auszutauschen. Die Anwendung erfasst tatsächliche CO2-Daten direkt von Lieferanten und liefert so präzise Einblicke. Als Teil des nutzt SAPSustainability Data Exchange die Standards für den Austausch von Emissionsdaten, die von der Partnership for Carbon Transparency (PACT) des Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung (World Business Council for Sustainable Development, WBCSD) entwickelt wurden. Die Beta-Version von SAPSustainability Data Exchange ist bereits verfügbar, die allgemeine Verfügbarkeit der Lösung ist für das dritte Quartal2023 geplant.

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Moving Toward a Green Ledger | 51Sapphire 2023

Außerdem führt die 51dasGreen-Ledger-Konzeptein, mit dem Finanz- und Umweltdaten gemeinsam verwaltet werden können, um detaillierte Einblicke und effektive Entscheidungen an verschiedenen Stellen im Geschäftsprozess zu ermöglichen. Das Green Ledger wird in ܲԻüintegriert werden. Mit jedem Release werden neue Funktionen bereitgestellt. Die nächste wesentliche Erweiterung bietet beispielsweise eine neue Funktion, um CO2-Daten – angefangen bei den wichtigsten Scope-Kategorien – in die Produktkosten einzubeziehen.

Diese drei leistungsstarken Angebote, die dieCO2-Bilanzierung neu definieren, bieten Führungskräften ein zukunftssicheres Toolkit, mit dem sie ihren CO2-Fußabdruck steuern und reduzieren können. Die -öܲԲ erfassen Daten auf Grundlage von Ist-Werten anstelle von Durchschnittswerten und gewährleisten so mehr Transparenz, Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Die CO2-Daten sind somit nachvollziehbar, verlässlich und können geprüft werden – genau wie Finanzdaten. Um Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen, betrachten Unternehmen Emissionsdaten und Finanzdaten nebeneinander, damit sie zum erforderlichen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen treffen können – sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht.

Auf Grundlage von Emissionsdaten handeln

Die -öܲԲ für die CO2-Bilanzierung ermöglichen es Entscheidungsträgern, Emissionen nicht nur auf betrieblicher Ebene, sondern auch auf Produktebene zu verfolgen. Neben den Finanzdaten können sie auch den CO2-Fußabdruck einbeziehen, um einen Ausgleich zwischen Kosteneffizienz und Kohlenstoffintensität zu finden. Um solche Abwägungen zu ermöglichen, muss zum Zeitpunkt einer Geschäftsentscheidung eine detaillierte CO2-Bilanz vorliegen.

In der Automobilindustrie beispielsweise ist die Rückverfolgbarkeit von Stahl, Gummi, Batterien und elektrischen Bauteilen ein wichtiger Bestandteil des CO2-Fußabdrucks der Produkte von Herstellern von Elektroautos. -öܲԲ liefern alle grundlegenden Daten, den Energieverbrauch und andere Informationen rund um diese eingekauften Materialien und Komponenten – und stellen zudem weitere Datenquellen bereit, zum Beispiel Datenbanken zur Analyse der Ökobilanz.

Mithilfe dieser Daten lässt sich der CO2-Fußabdruck berechnen, indem die Daten über den Ursprung der Materialien mit Emissionsfaktoren abgeglichen werden. Ähnlich wie in der Finanzbuchhaltung werden die Zu- und Abgänge von Materialien, Komponenten und Produkten mit einem hohen Maß an Transparenz und Prüfbarkeit zurückverfolgt und bilanziert.

Diese Art der Bilanzierung geht über die reine Buchhaltung hinaus. Dank dieser Datentransparenz können Teams im gesamten Unternehmen Nachhaltigkeitsmaßnahmen ergreifen – von der Geschäftsleitung über das Supply Chain Management bis hin zum Marketing. Sie können Entscheidungen bezüglich Kosten und CO2-Emissionen parallel treffen – was momentan selten der Fall ist. Auf Grundlage der Kosten und der CO2-Werte können Automobilhersteller somit Szenarien planen und fundierte Entscheidungen treffen, um sowohl finanziell gesehen als auch in Bezug auf Nachhaltigkeit die besten Ergebnisse zu erzielen.

Nachhaltigkeit ganzheitlich abbilden

Unternehmen müssen Nachhaltigkeitsdaten erfassen und dokumentieren, die zuverlässig und leicht zugänglich sind, und diese auch umsetzen. Nur so können sie wirklich nachhaltig wirtschaften und ihre Geschäftsabläufe schnell und gezielt dekarbonisieren. Indem sie Nachhaltigkeitsdaten mithilfe ihres ERP-Systems in ihre Kerngeschäftsprozesse integrieren, können Führungskräfte ganzheitlich die Unternehmensleistung messen.

Nachhaltige Geschäftsdaten auf Basis von ERP bilden die Grundlage, um mithilfe von KPIs zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen festzulegen und Fortschritte im Bereich der Nachhaltigkeit für eine Vielzahl an Berichtsrahmen offenzulegen. Diese ganzheitliche Sicht ist von entscheidender Bedeutung, um zu verstehen, wo Emissionen entstehen, um genaue Netto-Null-Ziele festzulegen und um bestimmte Bereiche zu identifizieren, in denen die Dekarbonisierung am wirkungsvollsten vorangetrieben werden kann.Diesind cloudbasiert, modular aufgebaut und lassen sich in 51S/4HANA Cloud integrieren

Peter Bakker, CEO des WBCSD, erklärte vor einigen Jahren, dass „Buchhalter die Welt retten werden“. Und damit hat er vielleicht vollkommen recht. Die 51blickt auf mehr als 50Jahre Erfahrung in der Finanzbuchhaltung zurück, verfügt über zukunftssichere Technologien und hat ein breites Kunden- und Partnernetz. Damit ist sie gut aufgestellt, um Unternehmen eine leistungsstarke CO2-Bilanzierung zu bieten, mit der diese ihre Geschäftsprozesse schnell und gezielt dekarbonisieren können.


Sebastian Steinhäuser ist Chief Strategy Officer der SAP.

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Kooperation der 51und der GIZ zur Zertifizierung von grünem Wasserstoff /germany/2023/06/kooperation-sap-giz-gruen-wasserstoff-nachhaltigkeit/ Thu, 01 Jun 2023 06:00:21 +0000 /germany/?p=166166 Regionen wie die Europäische Union (EU) und Lateinamerika setzen auf ihrem Weg zu Klimaneutralität zunehmend grünen, d.h. mit erneuerbaren Energien erzeugten Wasserstoff als strategischen Rohstoff...

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Regionen wie die Europäische Union (EU) und Lateinamerika setzen auf ihrem Weg zu Klimaneutralität zunehmend grünen, d.h. mit erneuerbaren Energien erzeugten Wasserstoff als strategischen Rohstoff ein. Dabei soll grüner Wasserstoff nicht nur grauen Wasserstoff als Rohstoff für die verarbeitende Industrie ablösen, sondern vor allem als Energieträger mit einem geringen Ausstoß von CO2-Äquivalenten (CO2e) genutzt werden. Er ist eine der Schlüsseltechnologien für die Dekarbonisierung von Industriezweigen wie der Stahl-, Glas- und Chemieindustrie sowie des Transportwesens.

2020 legte die EU-Kommission ihre Wasserstoffstrategie vor, nach der grüner Wasserstoff bis 2050 eine tragende Säule eines klimaneutralen Energiesystems werden soll. Zu diesem Zeitpunkt betrug der . Wasserstoff wurde vorwiegend in der chemischen Industrie für die Herstellung von Kunststoffen und Düngemitteln eingesetzt. 96Prozent dieses Wasserstoffs wurden mit Erdgas erzeugt, was hohe CO2-Emissionen zur Folge hatte.

Ein weiteres Ziel dieser Strategie besteht darin, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Durch Diversifizierung und den Zugang zu neuen Formen von erneuerbarer Energie wie Wasserstoff möchte Europa seine Energieversorgungssysteme resilienter machen.

Die Europäische Kommission hat deshalb beschlossen, bis zum Jahr 2030 zehn Millionen Tonnen erneuerbaren Wasserstoff selbst zu erzeugen und weitere zehn Millionen Tonnen zu importieren. Zwar kann grüne Energie überall erzeugt werden, doch sind die Bedingungen für eine effiziente und kostengünstige Produktion in Ländern wie Brasilien günstiger, da dort Sonne und Wind sehr viel stärker für die Energieerzeugung genutzt werden können. Mit seinen Wasserkraftanlagen und politischen Anreizen zur Ablösung von fossilen Brennstoffen durch erneuerbare Energien ist Brasilien ein vielversprechender Kandidat für strategische Partnerschaften mit Europa, was den Handel mit grünen Kraftstoffen betrifft.

Brasilianische Unternehmen, die grünen Wasserstoff verkaufen und in Regionen wie die Europäische Union exportieren, müssen jedoch transparent nachweisen, woher dieser Wasserstoff stammt. Hierbei kommen Zertifizierungssysteme zum Einsatz.

Die öffentlich-private Partnerschaft zwischen der 51und der GIZ

Im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der 51und der (GIZ) sollen die allgemeinen Anforderungen ermittelt und Konzepte für eine Software entwickelt werden, die eine Zertifizierung des von Brasilien an Deutschland gelieferten grünen Wasserstoffs ermöglicht. Um brasilianische Energielieferanten beim Nachweis zu unterstützen, dass ihr Wasserstoff wirklich grün ist, werden Zertifizierungsregeln evaluiert und festgelegt sowie verschiedene digitale Lösungen getestet.

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„Mit dieser Zusammenarbeit möchten wir nachhaltige Wasserstoffprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern fördern“, erklärte Sabine Bendiek, Chief People and Operating Officer und Vorstandsmitglied der SAPSE nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Übereinkunft zwischen den beteiligten Parteien. Die Erklärung wurde später bei einem Empfang für die Delegation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), an dem auch Bundesminister Robert Habeck teilnahm, von der GIZ Brasilien unterzeichnet.

„Eines der ersten Ziele der 51im Rahmen der Partnerschaft mit der GIZ ist die Entwicklung eines Pilotprojekts, das brasilianische Unternehmen dabei unterstützen soll, die Prozesse für die Zertifizierung von Wasserstoff zu digitalisieren. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der GIZ bei diesem Projekt. Wir möchten die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Zertifizierungsdaten in der gesamten Wertschöpfungskette manipulationssicher, kosteneffizient und nachvollziehbar ausgetauscht und evaluiert werden können“, führte Sabine Bendiek aus.

Die Lösung sorgt beispielsweise für Transparenz in der Lieferkette mit Rückverfolgbarkeit bis zur Herkunft eines Materials. Dabei kommt eine Blockchain-basierte Kontrollkette zum Einsatz, der anerkannte Standards wie ISCC PLUS, ISCC EU und REDcert2 zugrunde liegen. Dieser einzigartige Ansatz nutzt einen digitalen Zwilling auf Basis einer Blockchain und gewährt so länderübergreifenden Einblick in ESG-Informationen (Umwelt, Gesellschaft und Governance) etwa zur Herkunft eines Rohstoffs, zu Kinderarbeit sowie zum Recycling- und/oder Nachhaltigkeitsstatus.

Eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufbauen

„Brasilien hat die idealen Voraussetzungen, zum Global Player in diesem Bereich zu werden. Unter anderem hat das Land die nötige Infrastruktur, um einen bedeutenden Inlandsmarkt zu schaffen und sich als wichtiger Exporteur von grünem Wasserstoff zu etablieren. Damit ist Brasilien ein attraktiver Partner für Länder wie Deutschland, die grünen Wasserstoff importieren möchten“, erklärte Dr.Markus Francke, stellvertretender Landesdirektor der GIZ in Brasilien. „Das Projekt hilft brasilianischen Wasserstoffunternehmen, die ihre Produkte auf dem heimischen Markt, in Europa und auf anderen Märkten verkaufen möchten, sich für die Anforderungen regionsspezifischer Zertifizierungsprozesse zu rüsten.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Projekt, und Experten gehen davon aus, dass brasilianische Unternehmen jeder Größe von den Ergebnissen der Partnerschaft profitieren werden.

Die Entwicklung einer grünen Wasserstoffwirtschaft ermöglicht nicht nur die Dekarbonisierung der Industrie, sondern kann parallel dazu auch das Wirtschaftswachstum und die Widerstandsfähigkeit fördern, indem Arbeitsplätze in Ländern wie Brasilien geschaffen werden, die grünen Wasserstoff erzeugen. Die neue Partnerschaft zwischen der 51und der GIZ leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in Brasilien, indem sie eine zuverlässige Zertifizierung für Brasilien, Deutschland und– durch die Einhaltung von EU-Richtlinien– die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ermöglicht. So können alle Akteure den erforderlichen Nachweis erbringen, dass für die Erzeugung des Wasserstoffs Energie aus erneuerbaren Quellen genutzt wurde.

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Dazulernen für eine nachhaltige Welt /germany/2023/05/nachhaltigkeitsziele-klimakrise/ Mon, 22 May 2023 06:00:27 +0000 /germany/?p=174205 Unser Klima verändert sich und weltweit hängen 1,47 Milliarden Arbeitsplätze von einem stabilen Klima ab. Richten wir deshalb unsere Aufmerksamkeit darauf, wie diese Krise neue...

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Unser Klima verändert sich und weltweit hängen 1,47 Milliarden Arbeitsplätze von einem stabilen Klima ab.

Richten wir deshalb unsere Aufmerksamkeit darauf, wie diese Krise neue Chancen für Unternehmen und den einzelnen Menschen schaffen kann. In diesem Artikel beleuchtet die SAP, wie wichtig ist. Dieser Wandel wird uns helfen, unseren Planeten, unsere Umwelt und den „sicheren Ort für die Menschheit“ – unsere Gesellschaft, unsere Freunde und unsere Familien – für künftige Generationen zu schützen.

Wenn es um die Folgen des Klimawandels geht, spricht scheinbar noch kaum jemand von den sozialen Auswirkungen – und als Chance werden sie schon gar nicht aufgefasst.

Nachhaltigkeitsziele im Wandel

Bei der Diskussion über den Klimawandel geht es vor allem um Treibhausgasemissionen, nicht um die Auswirkungen auf den Menschen. Doch wir haben die Chance, diese Perspektive zu erweitern. Wir können soziale Ungleichheiten adressieren und zeitgleich Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, indem wir eine inklusive grüne Wirtschaft fördern. Für diesen Wandel ist menschliches Talent entscheidend. Eine umweltfreundlichere Wirtschaft erfordert neue, grüne Kompetenzen – sowohl für neu entstehende Berufsfelder als auch für existierende Berufe, die sich im Wandel befinden.

Ohne eine entsprechend ausgebildete Belegschaft wird dieser unbedingt notwendige Wandel zu einer nachhaltigen Welt nicht möglich sein. gehen davon aus, dass der weltweite Fachkräftemangel bis 2030 bei über 85 Millionen liegen wird, was etwa der Gesamtbevölkerung Deutschlands entspricht. Und 85 Prozent dieser Jobs sind bis heute noch nicht erfunden. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften ist also höher als das vorhandene Angebot. Dies wird sich auf die Gesellschaft und die Unternehmen auswirken. Das ist eine Herausforderung, aber sie bietet uns gleichzeitig eine so noch nie dagewesene Möglichkeit, neue Jobs zu schaffen.

Fachliche Kompetenz im Bereich Nachhaltigkeit ist entscheidend

Wenn sich etwa ein Unternehmen zur Klimaneutralität verpflichtet, kann dies bedeuten, dass es seine Betriebsabläufe grundlegend ändern muss. Wie werden Emissionen gemessen, Aktionspläne ausgearbeitet, Änderungen umgesetzt, die Zielerreichung der Nachhaltigkeitsziele kontrolliert und dokumentiert sowie welche entsprechenden Anpassungen vorgenommen. Zudem ist es erforderlich, das Schulungs- und Weiterbildungsangebot für die arbeitende Bevölkerung weltweit entsprechend umzugestalten. Um zu verstehen, wie Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit in Jobs zum Tragen kommen, muss man feststellen, wo es Lücken gibt und welche Maßnahmen wir ergreifen können, um sie zu schließen. Ein integrativer Wandel zu einer nachhaltigen Welt könnte in den nächsten zehn Jahren Millionen von Arbeitsplätze schaffen, jedoch nicht ohne erhebliche Investitionen in Weiterbildungsmaßnahmen.

Grüne Kompetenzen als Schlüssel

GrüneKompetenzen sind also unverzichtbare Element für die nachhaltige Transformation unserer Gesellschaft. Sie sind Schlüssel zur Mobilisierung des menschlichen Potenzials, das diese Veränderung antreibt. Es ist von entscheidender Bedeutung, diese Entwicklung auf eine faire Weise zu gestalten, die sicherstellt, dass niemand von den Vorteilen ausgeschlossen wird.

So stellt der Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft für dar. Langfristig würden dadurch neue Arbeitsplätze und zusätzliche Investitionen geschaffen, die die nachhaltige Entwicklung des Kontinents ermöglichen. Für Afrika ist dies von entscheidender Bedeutung, da etwa 70Prozent der Bevölkerung unter 30 Jahre alt sind und jedes Jahr neue Menschen auf den Arbeitsmarkt drängen. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) schätzt, dass der Ausbau der Solar- und Windenergie im Senegal bis 2035 bis zu 30.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wird.

Herausforderungen und Aufgaben für Arbeitgeber

​​​​​​​Drei zentrale Akteure sind bei diesem Wandel besonders von Bedeutung: Regierung, Arbeitgeber und der einzelne Mensch. Aber was sind dabei die größten Herausforderungen und Aufgaben für Arbeitgeber?

Die meisten Unternehmen verfügen aber noch nicht über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, um ihre Verpflichtungen auch einhalten zu können. Nachhaltigkeitsziele lassen sich nur mit den erforderlichen Fachkenntnissen erreichen. Dazu zählen spezifische Datenanalysen zu Emissionen und Energieverbrauch, Hardware-Fachkenntnisse zur Installation von Energiemonitoring-Modulen, Know-how im Bereich Kommunikation und Marketing, wie das Thema Nachhaltigkeitin bestimmten Märkten aufgenommen wird und vieles mehr.

Unternehmen müssen ihre Anstrengungen besonders auf drei wichtige Bereiche richten:

  • Gutes Jobdesign: Tätigkeitsprofile sollten mit Blick auf die passenden Anforderungen erstellt werden. Für einige Rollen wird gezieltes Fachwissen im Nachhaltigkeitsbereich erforderlich sein. Doch meist genügen schon Grundkompetenzen, um sicherzustellen, dass das gesamte Unternehmen einen einheitlichen Kurs fährt und Nachhaltigkeitsziele erreicht. Datenspezialisten benötigen nicht unbedingt einen Abschluss in Nachhaltiger Entwicklung. Mitarbeitende im Einkauf müssen nicht fünf Jahre in einer Abteilung für soziale Verantwortung gearbeitet haben, um Produkte und Dienstleistungen mit geringerem CO2-Fußabdruck zu kaufen. Passend konzipierte Jobs greifen diese Anforderungen auf und sorgen damit für entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen und dafür, dass Unternehmen Fachkräfte gewinnen und Bewerber nach ihrer Eignung beurteilen können.
  • Fachkräfte gewinnen: Das Anwerben qualifizierter Arbeitskräfte geht über die Veröffentlichung von Stellenanzeigen hinaus. Bei der Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers prüfen Bewerber regelmäßig, ob sich Unternehmen nachhaltig positionieren. Personalvorstände und für die Talentakquise zuständige Führungskräfte, die darauf achten, dass bei der Personalanwerbung ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Mittelpunkt steht, werden unverhältnismäßig viele dieser Job-Aspiranten für sich gewinnen können. Die Menschen möchten nicht einfach nur Geld verdienen; sie möchten etwas bewegen. Bei Greenwashing zeigen sich die Bewerber jedoch skeptisch. Unternehmen müssen also beweisen, dass sie es ernst meinen, ihr Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und ihre bisherigen Erfolge unterstreichen und in attraktive Jobs investieren.
  • Fachkräfte weiterbilden: Unternehmen können nicht nur überprüfen, ob ihre Stellen die Anforderungen enthalten, die zur Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele notwendig sind. Sie können auch untersuchen, welche Fähigkeiten ihre Mitarbeitenden mitbringen. Wenn sie wissen, welche Fähigkeiten sie benötigen – Stichwort „Jobdesign“ – und über welche sie bereits verfügen – dies betrifft die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden – können Unternehmen herausfinden, wo es bei der Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele noch hakt. Ohne ausgereifte Software und die nötigen Machine-Learning-Funktionen zur Prozessoptimierung mag dies offen gesagt wie eine Herkulesaufgabe erscheinen. Doch es lohnt sich. Seine Qualifikationsdefizite zu kennen ist der Schlüssel zu effektiven, personalisierten Weiterbildungsprogrammen. Ein personalisiertes Schulungsangebot, Ziel- und Leistungsmanagement fördern das Engagement der Mitarbeitenden und ihre Bindung an das Unternehmen sowie die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele.

Aktuell kann der Arbeitsmarkt nicht mit dem stetig steigenden Angebot an „grünen“ Jobs mithalten. Unternehmen mit gut durchdachten beruflichen Tätigkeitsprofilen, sinnvollem Personalmarketing und personalisierter, datengestützter Talentförderung haben die besten Chancen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

CSR wichtig für Nachhaltigkeitsziele

Neben den Chancen und Pflichten der Arbeitgeber in ihren Betrieben und Abläufen spielt die Rolle Corporate Social Responsibility (CSR) eine entscheidende Rolle. Corporate Social Responsibility steht für die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. In den meisten Firmen sind die CSR-Teams deshalb dafür zuständig, die sozialen und ökologischen Initiativen des Unternehmens zu betreuen und umzusetzen. Sie haben somit eine zentrale Rolle inne, wenn es darum geht, den Übergang zu einer grünen Wirtschaft zu fördern und den Herausforderungen entgegenzuwirken, die sich aus Qualifikationsdefiziten und einem Mangel an Fachkräften ergeben.

Die CSR-Strategie sollte daher berücksichtigen, dass gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Herausforderungen eng miteinander verwoben sind. CSR-Teams können Grundlagen für ihr eigenes Unternehmen schaffen und mit anderen zusammenarbeiten, um gemeinsame Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die 51setzt dies bereits erfolgreich um: Gesellschaftliche Verantwortung ist ein fester Bestandteil ihres Nachhaltigkeitskonzepts.

Mit Bildungsangeboten dem Fachkräftemangel begegnen

Nicht nur im eigenen Betrieb werden Unternehmen den Fachkräftemangel zu spüren bekommen. Auch in ihren Partnernetzwerken wird er sich bemerkbar machen. Er wirkt sich auf alle Beteiligten am Wirtschaftsgeschehen aus und es ist offensichtlich, dass der Engpass bei den Fachkräften am Kompetenzdefizit liegt und nicht an fehlenden Bewerbern. Die Zahl der Lernwilligen ist hoch.

Daher sollten Unternehmen in ihrem eigenen Interesse alle ihnen verfügbaren Mittel in hochwertige Bildungsangebote investieren. CSR-Teams und ihre Netzwerke verfügen über das nötige Know-how, um solche strategischen Programme durchzuführen. Letztes Jahr zum Beispiel hat die. Diese Initiative will jungen Leuten zu besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt verhelfen. Dieses Jahr werden die 51und Generation Unlimited ein Pilotprogramm auflegen, das benachteiligte junge Menschen in ihrer Ausbildung für einen erfolgreichen Berufseinstieg in die digitale und „grüne“ Wirtschaft unterstützt. Dabei werden sie sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen erwerben, die sich ihre zukünftige Beschäftigungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sind.

Auswirkungen des Klimawandels

Die Auswirkungen des Klimawandels und anderer globaler Entwicklungen wie der COVID-19-Pandemie wirken sich häufig auf die ärmsten Menschen weltweit aus. Jede negative Beeinträchtigung ökonomischer oder ökologischer Systeme hat schädliche Auswirkungen auf die sozialen Strukturen und betrifft in erheblichem Maße insbesondere bereits marginalisierte und benachteiligte Gemeinschaften.

Deshalb konzentriert sich unser Pilotprogramm auf benachteiligte Jugendliche auf den Philippinen, in Nigeria, Kenia und Südafrika – mit dem Ziel, im ersten Jahr mehr als 500.000 junge Menschen zu erreichen. Sie erhalten grundlegende und SAP-spezifische Kenntnisse, die ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Karriere im SAP-Partnernetz ebnen sollen. Hinzu kommen praktische Erfahrungen am Arbeitsplatz sowie Coaching und Mentoring für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Dies stellt einen echten Gewinn für das Programm dar. 51profitiert kompetenten jungen Menschen im eigenen Ökosystem, die SAP-Partner und -Kunden bei ihrer digitalen Transformation unterstützen und auf ihrem Weg zur Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele begleiten. Gleichzeitig eröffnen sich für die jungen Talente verbesserte Möglichkeiten, eine erfüllende Karriere aufzubauen, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen und ein angemessenes Leben zu führen.

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Drei Schritte zu einem profitablen und nachhaltigen Energiemanagement /germany/2023/05/energie-versorgungsindustrie-nachhaltigkeit-energiemanagement-strategie/ Tue, 16 May 2023 06:00:25 +0000 /germany/?p=166008 Die energieintensiven Branchen sind angesichts einer Welt voller Unwägbarkeiten intensiv auf der Suche nach mehr Widerstandsfähigkeit. Vor dem Hintergrund ausufernder und unvorhersehbarer Kraftstoffkosten und zunehmender...

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Die energieintensiven Branchen sind angesichts einer Welt voller Unwägbarkeiten intensiv auf der Suche nach mehr Widerstandsfähigkeit. Vor dem Hintergrund ausufernder und unvorhersehbarer Kraftstoffkosten und zunehmender Vorschriften für Treibhausgasemissionen steht besonders in Bereichen wie Transport, Immobilien, Telekommunikation und Fertigung viel auf dem Spiel. Wie überall in der modernen Geschäftswelt beginnt der Weg zu nachhaltiger Profitabilität mit Daten, auf deren Grundlage sich intelligente Strategien entwickeln lassen.

„Unternehmen haben Schwierigkeiten, in einem volatilen Markt die Energiekosten zu prognostizieren und zu verstehen, wie sich neue Trends wie E-Mobilität auf ihren operativen Betrieb und das Finanzwesen auswirken“, sagte Catherine Garcera, Global Head of Sustainability des Bereichs Services Industry bei SAP. „Sie brauchen Resilienz in der aktuellen Energiekrise und müssen in der Lage sein, zu wachsen und Gewinne zu erwirtschaften und dabei gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu erreichen.“

Schritt 1: Mehr Energieeinsparungen dank digitaler Zwillinge

Um den Energieverbrauch und die Betriebskosten senken zu können, muss man zunächst einmal die Energiedaten eines Unternehmens bis ins Detail verstehen. Führende Unternehmen nutzendigitale Zwillinge, um Echtzeitdaten zu ihrem Energieverbrauch wie Strom, Erdgas und erneuerbare Energien zu erfassen und zu analysieren. Hier setzt Flexinergy an, eine Softwareplattform für das Energiemanagement, die von SAP-Partner entwickelt wurde. Die Plattform erstellt eine digitale Version der Energieverträge und des Energieverbrauchs eines Unternehmens, sodass der Kunde auf dieser Grundlage seine Abrechnung vorab berechnen kann. Einbezogen werden können Daten wie Verteilungskosten für Tochtergesellschaften, Steuern, Größe und Standort von Anlagen, Auslastungsquoten, externe Temperaturen und vieles mehr. Kunden sind damit in der Lage, Fehler in Rechnungen zu entdecken, ihre Energieeffizienz zu bewerten und den Verbrauch zu reduzieren.

„Es kommt nicht selten vor, dass man feststellt, dass die Rechnung des Energieversorgers nicht so aussieht, wie sie eigentlich sollte“, sagte Erwin Guizouarn, CEO und Gründer von Evolution Energie. „Kunden nutzen unsere Software auch, um bei Preisschwankungen, Neuverträgen oder Störungen von Lieferketten ihre Energiekosten besser zu prognostizieren.“

Laut Guizouarn ist es möglich, dass Kunden aufgrund von Abrechnungsfehlern jährlich bis zu 5Prozent zu viel berechnet wird. Und was Kostensenkungen anbelangt, hat beispielsweise ein großer Flughafen bei seinem Energieverbrauch 17Prozent einsparen können.

Echtzeitdaten wurden in der jüngsten Energiekrise besonders wichtig für Unternehmen. Laut Guizouarn können Kunden What-if-Szenarien durchspielen und dabei verschiedene Faktoren einbeziehen, beispielsweise Energiepreisänderungen und andere Parameter wie Kraftstoffe mit niedrigeren CO2-Emissionen, geänderte Vertragsbedingungen oder Kosten für Absicherungen, um dadurch Risiken im Falle von Energiepreisschwankungen abzufedern. Laufende Warnmeldungen informieren Entscheidungsträger über Abweichungen vom Plan, beispielsweise wenn die Energiepreise höher als erwartet steigen, sodass Unternehmen ihre Strategien bei Bedarf anpassen können.

Die Zusammenarbeit von Evolution Energie mit der 51begann mit der Teilnahme des Startups in der Gruppe „Green Tech and Sustainability“ in der, dem weltweiten Startup-Accelerator-Programm der SAP. Beide Unternehmen haben die gleichen Business-to-Business-Zielmärkte und zeigen, welch unglaubliches Potenzial in vernetzten Daten steckt.

„Durch die Verknüpfung energiebezogener Daten mit Finanzinformationen aus dem und den ESG-Informationen (Umwelt, Gesellschaft und Governance, ESG) aus kann man sehen, wie sich dies auf die Profitabilitäts- und Emissionsziele auswirkt“, sagte Garcera. „Man kann die Abläufe für einzelne Tage, Wochen oder sogar eine ganze Saison anpassen, um Effizienzsteigerungen zu erzielen, durch die sich der Gewinn erhöhen könnte, die Nachhaltigkeitsziele aber weiterhin erreicht werden.“

Schritt 2: Wechsel zu grüner Energie

Der Umstieg auf grüne Energie ist ein weiterer Schritt, den energieintensive Unternehmen gehen können, um ihre ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Einige Kunden konzentrieren sich zunehmend auf den Einkauf erneuerbarer Energie sowie die Erzeugung von grüner Energie und Investitionen in grüne Anlagen. Auch hier kann ein digitaler Zwilling Unternehmen dabei helfen, den Energieverbrauch und die daraus resultierenden Kosten zu erfassen sowie die CO2-Emissionen aus Strom, Biomasse, Wasserstoff und anderen erneuerbaren Quellen zu überwachen.

„Man kann seine Strategien für grüne Energie den Kosten für Neuverträge und den Emissionszielen für Treibhausgase gegenüberstellen“, sagte Garcera. „Darüber hinaus müssen Unternehmen die Herkunft der von ihnen verbrauchten grünen Energie im Auge haben, um eine präzise Berichterstattung im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeitsziele zu gewährleisten. Dies kommt ihrem Ruf zugute und hilft, Vertrauen bei Kunden und Investoren aufzubauen.“

Schritt 3: Neue Energietrends realistisch beurteilen

Unternehmen haben zwar das Ziel, so viel grüne Energie wie möglich zu verbrauchen, müssen bei ihren Plänen für mehr Nachhaltigkeit jedoch auch die Realität berücksichtigen. Einige Branchen wie die Luftfahrt sind noch nicht bereit für eine vollständige Dekarbonisierung: Nachhaltige Flugkraftstoffe stehen nur begrenzt zur Verfügung, und die Umgestaltung der komplexen Infrastruktur ist sehr aufwändig. Auf jeden Fall benötigen Unternehmen Energiestrategien, die Finanzen, Risikomanagement und Nachhaltigkeit miteinander verknüpfen.

„Explodierende Energiepreise sowie sich ändernde Nachhaltigkeitsvorschriften bedeuten, dass Unternehmen ihre Kosten kontinuierlich überwachen müssen, um herauszufinden, wo sie ihre Effizienz weiter steigern können. Außerdem müssen sie nachweisen, dass sie ihre Unternehmensziele und die Vorschriften für ihre Branche einhalten“, sagte Garcera. „Je genauer man Störungen prognostizieren kann, desto besser kann man Entscheidungen treffen, um sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und damit die Resilienz des Unternehmens zu verbessern.“

Grüne Marktrevolution dank aussagekräftiger Daten

Vernetzte Daten sind eine Grundvoraussetzung, um den Energieverbrauch und die Kosten steuern zu können.Analysten von gehen davon aus, dass bis 2025 75Prozent der Großstädte und Gemeinden branchenspezifische Partnernetze mit IT-, Architektur-, Ingenieurs- und Immobilienfirmen bilden werden. Ziel ist es, Daten und Know-how auszutauschen und Anwendungen gemeinsam zu nutzen, um damit ESG-Themen anzugehen. Da Vorschriften für emissionsfreies Wirtschaften sich immer weiter durchsetzen, empfehlen Analysten von Unternehmen, die Preis-, Leistungs- und Funktionsverbesserungen von erneuerbaren Energiesystemen kontinuierlich zu verfolgen und auch „mit Logistikkettenpartnern zusammenzuarbeiten, um die Effizienz im Einkauf zu steigern“. So unvorhersehbar die nächste Krise auch sein mag – Unternehmen können mit präzisen Daten die Voraussetzungen dafür schaffen, in der Zukunft widerstandsfähig zu sein.


Susan Galer ist Communications Director bei SAP.Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

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Systeme zur CO2-Bilanzierung neu gestalten /germany/2023/03/co2-bilanzierung-co2-emissionen/ Fri, 31 Mar 2023 06:00:11 +0000 /germany/?p=165627 Nachhaltige Unternehmen setzen sich ambitionierte Klimaziele, auch im Bezug auf die CO2-Bilanzierung und richten ihr Augenmerk auf ihre Betriebsabläufe und Lieferketten. Um diesen Unternehmen zu...

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Nachhaltige Unternehmen setzen sich ambitionierte Klimaziele, auch im Bezug auf die CO2-Bilanzierung und richten ihr Augenmerk auf ihre Betriebsabläufe und Lieferketten.

Um diesen Unternehmen zu helfen, ihren Verpflichtungen nachzukommen, ist die 51dem WBCSD-Projekt Value Chain Carbon Transparency Pathfinder beigetreten. Der WBCSD (World Business Council for Sustainable Development) ist eine globale, von Unternehmensvorständen geleitete Organisation, die daran arbeitet, den Übergang zu einer nachhaltigen Welt zu beschleunigen.

Warum die CO2-Bilanzierung weiterentwickelt werden muss

Damit Klimaschutz wirklich gelingt, müssen Unternehmen Emissionsdaten erfassen – insbesondere entlang der Lieferkette. Wichtig ist, dass diese Informationen zuverlässig und leicht zugänglich sind, denn sie dienen dazu, Netto-Null-Ziele festzulegen. Außerdem ermitteln sie bestimmte Bereiche, in denen weitere Schritte zur Dekarbonisierung erforderlich sind. Darüber hinaus lässt sich anhand dieser Daten genau verfolgen, ob die Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen erfolgreich sind.

Die derzeitigen Systeme zur Erhebung von CO2-Emissionen in der Lieferkette stützen sich auf Daten, die nicht sehr genau, zu wenig aufgeschlüsselt und schlecht vergleichbar sind. Ein System zur Bilanzierung von CO2-Emissionen, das ähnlich wie ein Finanzbuchhaltungssystem aufgebaut ist, würde Unternehmen und Verbrauchern helfen, die tatsächlichen Auswirkungen ihrer Produkte zu verstehen. Verlässliche Emissionsdaten sollten entlang der Wertschöpfungskette von einem Unternehmen zum nächsten weitergeleitet werden. Dann lässt sich der CO2-Fußabdruck bestimmter Produkte und Dienstleistungen berechnen.

Es gibt zwei grundlegende Herausforderungen, die Unternehmen angehen müssen, wenn sie die Glaubwürdigkeit ihres nachhaltigen Engagements und ihrer Dekarbonisierungsaktivitäten stärken möchten: mangelnde Datenqualität und fehlender Datenzugriff. Hier kommt Technologie ins Spiel, denn sie ermöglicht Daten in hoher Qualität und schnellen Zugriff. Die Vorteile im Überblick:

  • Transparenz in Bezug auf Emissionen, die außerhalb der direkten Kontrolle des Unternehmens liegen
  • Echtzeit-Zugriff auf präzise Daten durch Automatisierung
  • Zusammenspiel verschiedener Lösungen zur CO2-Bilanzierung dank Datenstandardisierung innerhalb des Netzwerks und technischer Interoperabilität
  • Aufbau einer offenen und zielorientierten Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen und Standardisierungsgremien
  • Verwendung von Primärdaten aus eigenen Geschäftsabläufen und von Lieferanten, anstatt sich auf Sekundärdaten aus Quellen wie IEA, EPA/EWR oder Ecoinvent zu verlassen, um „Hotspots“ für Treibhausgase zu entdecken
  • Anwendung einheitlicher Standards für dieselben Berechnungen in der gesamten Wertschöpfungskette

Wie die CO2-Bilanzierung auf der Grundlage von Istdaten aussehen wird

In der Finanzbuchhaltung werden Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Bilanzen im Modul Hauptbuch des ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) verwaltet. Die in der Wertschöpfungskette beteiligten Parteien teilen Daten, indem sie Bestellungen und Rechnungen zum nächsten Teilnehmer weitergeben. Wie die Daten berechnet werden, ist durch weltweite Standards geregelt. Dieselbe Vorgehensweise sollte auch bei der CO2-Bilanzierung gelten.

Um Transparenz über die eigenen CO2-Emissionen zu erzielen, sind drei Dinge notwendig:

  • Das Regelwerk für die CO2-Bilanzierung muss stets aktualisiert werden.
  • Die Technologieinfrastruktur sollte unabhängig sein.
  • Die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungsketten sollte besser werden, sowohl zwischen den Branchen als auch zwischen den Akteuren des privaten und öffentlichen Sektors.

Das ideale System bietet eine einheitliche Vorgehensweise bei der Berechnung des CO2-Fußabdrucks und ermöglicht einen offenen, agilen Datenaustausch über Lösungen und Plattformen hinweg. Bei jedem Schritt entlang der Wertschöpfungskette erhalten Unternehmen Zugriff auf standardisierte Emissionsdaten. Mit einer genaueren Bilanzierung ihrer Produkt- und Gesamtemissionen sind sie in der Lage, Ziele festzulegen und ihre Fortschritte besser zu überwachen.

Wie Firmen damit beginnen können, die Weichen neu zu stellen

Um kurzfristig messbare Unterschiede zu bewirken, sollten Unternehmen auf ein hybrides Modell für die CO2-Bilanzierung setzen. Solange, bis eine umfassendere Lösung zur Verfügung steht, die den buchhalterischen Strukturen folgt. Zunächst können sie die Genauigkeit und den Detailgrad der Scope-1- und Scope-2-Emissionen verbessern und eine glaubwürdige Scope-3-Strategie einführen, die auf folgenden Schritten basiert:

  • Identifizieren der Emissionsquelle
  • Sammeln von CO2-Fußabdrücken (Product Carbon Footprints/PCFs) von Produkten und Lieferanten
  • Zusammenarbeit bei der Emissionsreduzierung
  • Ausbau des PCF-Datenaustauschs
  • stetige Optimierung der Qualität, Granularität und Bereitstellung von CO2-Daten.

Nachhaltige Unternehmen erzielen Wettbewerbsvorteile für ihre Produkte und Dienstleistungen, wenn sie sich an diese Schritte halten. Dies zeigt sich bereits in Lebensmittel-, Getränke- und anderen Konsumgüterbranchen sowie in Branchen mit hohen Emissionen wie Stahl und Zement. Diese Unternehmen sind bestens gerüstet für eine künftige CO2-Bepreisung oder eine CO2-Steuer.

Die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, insbesondere der Scope-3-Emissionen, ist eine Herausforderung, die Zusammenarbeit und Standardisierung erfordert. Nur so lassen sich Transparenz und Datenqualität erreichen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite . Dort können Sie auch den vollständigen Bericht herunterladen.

51Discovery Days for Sustainability

Erfahren Sie mehr zum Thema nachhaltige Lieferketten, Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und ESG-Reporting bei unserer virtuellen Eventserie 51Discovery Days for Sustainability.


Sebastian Steinhäuser ist Chief Strategy Officer der SAP.
Anna Stanley-Radière ist Leiterin des Bereichs Climate Transparency und Mitglied der Extended Leadership Group beim WBCSD.

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Coldplay Music Of The Spheres World Tour App jetzt auch für blinde und sehbeeinträchtigte Fans verfügbar /germany/2023/03/coldplay-music-spheres-world-app-blinde-sehbeeintraechtigte-fans/ Thu, 23 Mar 2023 07:00:14 +0000 /germany/?p=165472 Mit Hilfe der Coldplay #MusicOfTheSpheresWorldTour App, die in Zusammenarbeit mit 51entwickelt wurde, können Fans ihren Besuch eines Coldplay-Konzerts möglichst umweltfreundlich gestalten. Ein blinder Coldplay-Fan...

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Mit Hilfe der Coldplay #MusicOfTheSpheresWorldTour App, die in Zusammenarbeit mit 51entwickelt wurde, können Fans ihren Besuch eines Coldplay-Konzerts möglichst umweltfreundlich gestalten. Ein blinder Coldplay-Fan unterstützte 51dabei, die App auch für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen besser nutzbar zu machen.

Als Coldplay 2022 ihre Music Of The Spheres World Tour starteten, hatten sie ein klares Ziel: Es sollte ihre bisher nachhaltigste und umweltfreundlichste Tour werden. Um das zu erreichen, sollen die CO2-Emissionen im Vergleich zur Welttournee 2016/17 um 50 Prozent reduziert werden. 51unterstützt dieses Ziel mit der Entwicklung der Coldplay Music Of The Spheres World Tour App. Die Tour App ermöglicht Fans exklusive Einblicke in die aktuelle Welttournee. Zudem können sie sich ihren CO2-Fußabdruck anzeigen lassen, der abhängig von ihrem gewählten Transportmittel zur An- und Abreise eines Konzertbesuchs entsteht. Mit Hilfe dieser Daten können Fans ihre Anreise nachhaltiger gestalten.

Die berechnet die Auswirkungen der An- und Abreise von Fans zu Konzerten und honoriert Konzertbesucher, die sich für eine möglichst nachhaltige Alternative entscheiden. Zudem ermöglicht die App der Band, den CO2-Fußabdruck ihrer Fans zu erheben und die verursachten Emissionen auszugleichen.

Fans von Coldplay in 150 Ländern

Mit dem Start des zweiten Jahres der Tour im März 2023 haben bereits mehr als 350.000 Fans in über 150 Ländern die App heruntergeladen. Diese Zahlen bestätigen Coldplay in ihrem Ziel: Jeder Konzertbesucher kann einen Beitrag leisten und nachhaltige Reiseentscheidungen treffen. Das Wichtigste ist dabei die eigene Bereitschaft sowie Informationen, die die Auswirkungen des eigenen Reiseverhaltens veranschaulichen.

App für blinde und sehbeeinträchtige Menschen zugänglich machen

Während des gemeinsamen Entwicklungsprozesses war es für Coldplay und 51wichtig, dass die App auch für Blinde und sehbeeinträchtigte Nutzer, die auf Hilfsmittel wie Screenreader oder Lupen angewiesen sind, zugänglich gemacht wird. Als das SAP-Team mit der Umsetzung begann, meldete sich ein Coldplay-Fan aus Mexiko, der von seinen Herausforderungen mit der App als blinder Nutzer berichtete.

Der Fan (der anonym bleiben möchte) erklärt: „Ich bin von Geburt an blind und benötige Screenreader, um mich in meinem Alltag digital austauschen und digitale Inhalte konsumieren zu können. Als großer Coldplay-Fan wollte ich sehr gerne die Tour-App nutzen und merkte dabei schnell, dass sie für Blinde oder sehbeeinträchtigte Menschen sehr schwer zu bedienen war. Mir liegt es persönlich sehr am Herzen, dass blinde Menschen die gleichen Chancen bekommen und Zugang zu interaktiven Inhalten haben. Aus diesem Grund habe ich mich an 51gewandt, um meine Unterstützung in den Bereichen Sound Design, Testing und kreative Ideen für die Softwareentwicklung anzubieten. Ich wollte einfach einen Teil dazu beitragen, die App für blinde Fans zugänglich zu machen.“

Ein blinder mexikanischer Coldplay-Fan unterstützte 51dabei, die Music Of The Spheres World Tour App auch für blinde und sehbeeinträchtige Menschen nutzbar zu machen. Der Fan ist ein technologie-begeisterter Toningenieur und verbindet seine große Leidenschaft für Musik mit dem Bestreben, die Welt inklusiver zu machen.

Coldplay ist seine absolute Lieblingsband, die er besonders für ihr starkes Engagement für Barrierefreiheit und Gleichberechtigung bewundert, z.B. in der Bereitstellung von Gebärdensprachdolmetschern für gehörlose Konzertbesucher oder der Einrichtung von Ruhezonen mit sensorischen Elementen für Menschen mit Autismus. Seine Lieblingssongs von Coldplay sind Politik und Coloratura.

Gemeinsam mit dem SAP-Entwicklungsteam

Der Coldplay-Fan nahm Kontakt zu Nicole Windmann auf, Vice President Accessibility and Inclusive Design bei SAP: „Mit unseren SAP-Produkten wollen wir ein nachhaltigeres und inklusiveres Umfeld für alle Menschen schaffen. Barrierefreiheit ist dabei ein Kernelement unserer Vision. Indem wir die Erfahrungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und verschiedenen Arbeits-, Wahrnehmungs- und Interaktionsweisen miteinbeziehen, können wir nutzerfreundliche und effiziente Softwarelösungen entwickeln.“

Gemeinsam mit drei blinden SAP-Mitarbeitern arbeitete das Entwicklungsteam der an der Optimierung barrierefreier Funktionen für die Music Of The Spheres World Tour App. Das Team fügte beispielsweise Beschreibungen zu App Buttons und Bildern hinzu, die von Screenreadern vorgelesen werden können. Blinde nutzen zudem oftmals Gesten wie Wischen und Doppelklicks, um durch eine App zu navigieren. Um diese Funktionalität und damit eine einfachere Navigation für Blinde zu ermöglichen, hat das Entwicklerteam den Code der Coldplay App umstrukturiert.

Perspektiven von Blinden besser verstehen

Der Coldplay Fan aus Mexiko stand in engem Austausch mit dem SAP-Team, um die Benutzerfreundlichkeit der App für blinde und sehbeeinträchtige Personen zu testen und Feedback zu geben. „Die Zusammenarbeit mit 51war großartig“, so der Fan. „Ich freue mich, dass mein Feedback den Entwicklern geholfen hat, die Perspektive von Blinden besser zu verstehen. In einer Welt, in der die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen oftmals unterschätzt oder einfach übergangen werden, ohne die Person vorher zu kennen, möchte ich jeden Tag meinen Beitrag für eine inklusivere Welt leisten.“

„Bei 51sind wir davon überzeugt, dass Diversität ein starker Treiber für Innovation ist und bessere Erfahrungen für Mitarbeitende, Kunden und Partner ermöglicht“, sagt Christian Klein, CEO und Mitglied des Vorstands der 51SE. „Das Feedback des Fans zu unserer Coldplay-App ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wichtig das Feedback unserer Anwender:innen für die Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen ist, um sicherzustellen, dass sie barrierefrei und für alle zugänglich sind.“

Diversität und Inklusion bei SAP

Bei 51streben wir danach, das integrativste Unternehmen der Welt zu sein und in allen Handlungen einen hohen Standard an gesellschaftlichen Werten und Perspektiven widerzuspiegeln. Die D&I-Strategie der 51stützt sich dabei auf drei Säulen:

  • Vielfalt der Belegschaft: Wir glauben daran, dass wir durch eine möglichst große Vielfalt an individuellen Persönlichkeiten, Gedanken und Perspektiven Geschäftsergebnisse erzielen können, die dazu beitragen, die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.
  • Inklusion am Arbeitsplatz: Wir schaffen ein positives Arbeitsumfeld, in dem sich unsere Kollegen wohlfühlen und ihr volles Potenzial ausschöpfen können, um so die Ziele der 51zu erreichen. Inklusion beinhaltet die aktive Mitgestaltung einer Unternehmenskultur, in der durch die Erfahrungen aller ein Gefühl von Akzeptanz und Zugehörigkeit entstehen kann.
  • Ѳٴü: Wir sind uns der Verantwortung als eines der größten Technologieunternehmens der Welt bewusst, und beziehen unser Handeln auf unser gesamtes Ökosystem. Unser gesellschaftliches Engagement in den Bereichen Philanthropie, Bildung und Fürsprache trägt zur Stärkung unserer Marke bei.

Nach einer umfangreichen Test- und Entwicklungsphase können nun blinde und sehbeeinträchtigte Fans die App einfacher nutzen – rechtzeitig zu den kommenden Kon zertterminen in Lateinamerika, Europa und Nordamerika.

Sie möchten die App selbst ausprobieren? Die Coldplay #MusicOfTheSpheresWorldTour App ist für und ü.

„Unsere Fans weltweit sind unsere größte Inspiration. Durch ihr Feedback haben sie es uns ermöglicht, die Music Of The Spheres World Tour App noch besser und barrierefreier zu gestalten. Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit unserem Partner SAP, der eine wirkungsvolle App entwickelt hat, die nun auch von blinden und sehbeeinträchtigten Fans genutzt werden kann“, so Coldplay.

Der mexikanische Coldplay-Fan wartet schon sehnsüchtig auf die Coldplay Tour 2023. „Ich werde bei der Coldplay Show in San Diego dabei sein und freue mich schon jetzt riesig darauf. Und natürlich werde ich die App nutzen, um meine Anreise nachhaltig zu gestalten“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht.

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Nachhaltigkeitstrends 2023: Die Zeit des Greenwashing ist vorbei, jetzt zählen wirkliche Ergebnisse /germany/2023/02/nachhaltigkeit-2023-greenwashing-geschaeftsergebnisse-klimaschutz-esg/ Thu, 16 Feb 2023 07:00:13 +0000 /germany/?p=164744 Die diesjährige Prognose der Nachhaltigkeitstrends kommt einem perfekten Sturm gleich. Und zwar im positiven Sinne: Zweckorientierung führt zu Fortschritt und eröffnet zugleich neue Geschäftschancen. Im...

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Die diesjährige Prognose der Nachhaltigkeitstrends kommt einem perfekten Sturm gleich. Und zwar im positiven Sinne: Zweckorientierung führt zu Fortschritt und eröffnet zugleich neue Geschäftschancen. Im Jahr 2023 erwarten die Analysten von , dass mindestens zehn Unternehmen fünf Millionen Dollar oder mehr an Geldstrafen für Greenwashing zahlen müssen. Langfristig jedoch gehen die Prognosen davon aus, dass positive Umweltauswirkungen erzielt werden.

Die Forscher von prognostizieren, dass politische Akteure weltweit einzelstaatliche Verpflichtungen unterstützten würden, von 2025 bis 2035 mehrere Billionen Dollar in Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Aufgerüttelt durch die Forderungen der Verbraucher und genötigt durch zunehmend strengere Vorschriften, hat die Wirtschaft Maßnahmen ergriffen, um eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen. Hier eine Zusammenfassung der Bereiche, in die schwerpunktmäßig investiert wird:

Nutzung präziser, qualitativ hochwertiger ESG-Daten (Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung)

ESG-Standards und Vorschriften werden zum wesentlichen Bestandteil der Arbeitsweise der Unternehmen, denn sie betreffen alle Bereiche des Geschäfts. Die drängt auf schärfere ESG-Regeln, während die britische Kunststoffverpackungssteuer globale Lieferketten verändern soll. Laut Deborah Kaplan, globale Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit in der Customer-Success-Organisation der SAP, besteht für Unternehmen die größte Herausforderung darin, die riesigen Mengen unterschiedlicher Daten zusammenzutragen und zu verstehen – unabhängig davon, wie stark ihr Bewusstsein für Nachhaltigkeit ausgeprägt ist.

„Unternehmen benötigen Lösungen, die Datentransparenz und Detailgenauigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten. Sie müssen rasch handeln, da das Regelwerk der ESG-Standards ständig weiterentwickelt wird. Nachhaltigkeitsmetriken sollten in jeden Geschäftsprozess integriert und auf die Unternehmensstrategie abgestimmt werden“, erklärte Kaplan. „Wir sehen, dass Kunden manuelle Prozesse, die sowohl zeitaufwendig als auch ungenau sind, abschaffen und auf eine ganzheitliche Lösung wie SAPSustainability Control Tower setzen, um ihre Berichte detailgenauer und schneller zu erstellen. Sie erhalten einen besseren Überblick über ihre Daten. Die Lösung unterstützt sie dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele umzusetzen und zu dokumentieren – über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg mit integrierten Prüf- und Kontrollfunktionen.“

Die Analysten von prognostizieren, dass 30 Prozent der Unternehmen bis zum Jahr 2024 eine Plattform für ESG-Datenmanagement nutzen werden, um ihre ESG-Kennzahlen in einem zentralen System zur Berichterstellung zu verwalten und operative Entscheidungen auf der Grundlage von Echtzeitinformationen treffen zu können. Sie rechnen auch damit, dass in drei Jahren die ESG-Leistung ein wesentlicher Entscheidungsfaktor für den Erwerb von IT-Geräten sein wird. Mehr als 50 Prozent der Ausschreibungen werden Kennzahlen zu CO2-Emissionen, Materialverbrauch und Arbeitsbedingungen miteinbeziehen.

Verknüpfte Daten, um verantwortliches Handeln zu unterstützen

Durch die steigenden und sich ständig ändernden Berichtspflichten zu Scope3 haben Führungskräfte den Wert verknüpfter Daten erkannt, denn sie helfen ihnen, die Auswirkungen auf das Klima zu verfolgen, zu dokumentieren und zu reduzieren. Laut der Analysten von beziehen sich die Erwartungen der Kunden in puncto ökologische und soziale Nachhaltigkeit auf den gesamten Produktlebenszyklus. Die Forscher prognostizierten, dass „Käufer ihr Ausgabeverhalten ändern werden und nur von Unternehmen und Lieferanten kaufen werden, die ihren Verpflichtungen tatsächlich nachkommen.” Darüber hinaus stellten sie fest, dass 67Prozent der Unternehmen beabsichtigen, Führungskräfte im Bereich Supply Chain für die Einhaltung der Leistungskennzahlen zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verantwortlich zu machen.

Laut einer Prognose von werden bis 2024 rund 80Prozent der G2000-Unternehmen ihre CO2-Daten erfassen und ihren unternehmensweiten CO2-Fußabdruck anhand quantifizierbarer Kennzahlen melden. Bisher lag diese Zahl bei 50Prozent.Die Forscher von gehen davon aus, dass bis 2027 bereits 50Prozent der zehn größten Konsumgüterhersteller „digitale Produktpässe“ für mindestens eine ihrer Produktkategorien haben werden. Mit dem Produktpass stehen wichtige Informationen lückenlos digital zur Verfügung: CO2-Fußabdruck, Abfallaufkommen, Haftung und Risiko und vieles mehr. Die Informationen können sowohl unternehmensweit als auch an Lieferanten und Aufsichtsbehörden weitergegeben werden.

Nachhaltigkeit bedeutet letztendlich bessere Geschäftsergebnisse

Nachhaltiges Wirtschaften ist weitaus mehr als nur die Berichterstattung über CO2-Emissionen.In diesem Jahr erwarten die Analysten von , dass fünf Fortune-Global-200-Unternehmen Richtlinien bekannt geben werden, die Geschäftsreisen aus Nachhaltigkeitsgründen beschränken. Eine Rückkehr auf das Niveau vor der Pandemie halten die Analysten für unwahrscheinlich. Sie schreiben: „Einige nutzen den Neustart [nach der Pandemie], um die bestehenden Reiserichtlinien neu zu bewerten, indem sie die Emissionsdaten von Reisen verfolgen.“

Normen im Bereich der Nachhaltigkeit werden auch durch finanzielle Aspekte vorangetrieben. Da die SEC Unternehmen zunehmend auf Greenwashing überprüft, gehen Forrester-Analysten davon aus, dass Unternehmen „ihre Nachhaltigkeitsziele in ihren Unternehmensrichtlinien verankern werden – mit dem Ziel, .“ Die Analysten von prognostizieren, dass bis 2026 über 60Prozent der internationalen Hersteller den CO2-Fußabdruck von Produkten als wichtige Kennzahl nutzen werden, um Nachhaltigkeit – über die Berichterstattung hinaus – zu etablieren. Der Grund dafür sind neue Vorschriften und nachhaltigkeitsbezogene Aspekte bei Kreditvergaben.

Innovationen und nachhaltige Geschäftsmodelle

Nachhaltigkeit ist gut für das Geschäft. Dabei geht es nicht nur darum, Gesetzesvorschriften zuverlässig einzuhalten. Die Forscher von weisen darauf hin, dass Unternehmen, die in der Lage sind, den Überblick im weltweiten Auflagendschungel zu behalten und ihre Compliance-Systeme zu skalieren, einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erzielen werden. Diese Analysten fordern Führungskräfte auf, noch weiter in die Zukunft zu blicken. Nach Ansicht der Gartner-Forscher wird es einen „Carbon Flip“ geben, einen Punkt, an dem die Mehrheit der Akteure erhebliche Ressourcen bereitstellen wird, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren. „Es wird eine Zeit voller Neuerungen bei den Klimaschutz-Technologien geben, gefolgt von einer langen Phase, etwa 20Jahre, in denen skalierbare Lösungen eingeführt und Kohlenstofftechnologien abgeschafft werden.“

Für die nahe Zukunft erwarten die Forscher viele kurzfristige geschäftliche Erfolge im Zuge der Nachhaltigkeitswelle. Bis zum nächsten Jahr, so prognostizieren -Analysten, wird ein Viertel der Unternehmen weltweit mit gutem Beispiel vorangehen und verantwortungsvolle Unternehmensführung demonstrieren, indem sie ihre Ausgaben für digitale Technologien im Bereich Nachhaltigkeit gegenüber 2022 um mehr als 25Prozent steigern werden. Die Analysten rechnen damit, dass in drei Jahren 45Prozent der G2000-Unternehmen Nachhaltigkeit in ihren Lieferketten umsetzen werden und Daten zu den Auswirkungen auf effektive Weise melden werden und so für zehn Prozent weniger Abfall sorgen werden, um nicht zuletzt auch ihren Wettbewerbsvorteil zu erhöhen.

Nachhaltigkeit umfasst inzwischen mehr als nur die Nachverfolgung von CO2-Emissionen. Was zählt, ist auch das unternehmensweite Bekenntnis, weltweit Fortschritte für Nachhaltigkeit zu erreichen. Und so setzen sich unterschiedlichste Unternehmen für eine gesündere Welt ein. Das ist sicherlich ein Fortschritt, der uns helfen wird, etwas leichter durchzuatmen und länger zu leben.

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Die Wichtigkeit von Daten für ESG-Investionen /germany/2023/01/daten-esg-investionen/ Mon, 23 Jan 2023 07:00:35 +0000 /germany/?p=164023 Praxisorientiert Klimaschutzmaßnahmen umsetzen – zwei SAP-Kunden berichten, wie umfangreich die Vorschriften dazu sind und wie sich ESG-Datentransparenz reichen lässt. Daten stellen bei Investitionen in den...

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Praxisorientiert Klimaschutzmaßnahmen umsetzen – zwei SAP-Kunden berichten, wie umfangreich die Vorschriften dazu sind und wie sich ESG-Datentransparenz reichen lässt.

Daten stellen bei Investitionen in den Bereich Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) die größte Herausforderung dar. Die meisten Schwierigkeiten ergeben sich für Investoren daraus, dass Daten nicht konsistent, vergleichbar und überprüft sind. In einer Sondersitzung zur Veranstaltung „Bloomberg Green at COP27“ im Rahmen der diesjährigen sollten Best Practices und aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich ausgelotet werden. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der 51ausgerichtet. Unternehmen hatten hier die Gelegenheit, außerhalb der Verhandlungssäle der Klimakonferenz über praxisorientierte Strategien für branchenübergreifende Klimaschutzmaßnahmen zu diskutieren.

Ein Unternehmen mit umfassender Erfahrung in ESG-Berichterstattung ist Anheuser-Busch InBev, die größte Brauereigruppe der Welt mit Hauptsitz in Belgien. Die Strategie des Unternehmens für Wachstum durch Digitalisierung seines Geschäftsumfelds– 200Brauereien, 6Millionen Kunden und über 2Milliarden Konsumenten– beinhaltet die Auswertung enormer Datenmengen.

Die richtigen Daten

„Zum Brauen braucht man die hochwertigsten Zutaten und dazu braucht es eine gesunde Umwelt. Wir sind ein Unternehmen in der Agrarindustrie. Wir beobachten die tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels auf unsere betrieblichen Abläufe und unsere Herkunftsregionen“, sagte Ezgi Barcenas, Chief Sustainability Officer, Anheuser-Busch InBev. „Mit Standorten in über 50 Ländern haben wir zahlreiche Metriken einzubeziehen. Allein im eigenen Unternehmen wenden wir 400 Betriebspraktiken für die Erfassung unserer Effizienz, unseres Wasser- und Energieverbrauchs, unserer Instandhaltungsvorgänge und unserer Beschaffung an, um nur einige zu nennen.“

Wie Barcenas erklärte, müssen bei der Analyse der Lieferkette die ökologischen und gesell­schaftlichen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit auf alle vor- und nachgeschalteten Stufen betrachtet werden. D.h. von den Kleinbauern bis hin zu der halben Million an mittelständischen Unternehmen, die ihre Kunden sind und die Produkte überall auf der Welt verkaufen, vom Tante-Emma-Laden bis zur großen Handelskette. „Das sind riesige Datenmengen“, erklärte sie. „Und dazu kommen noch die gesamten Forschungs- und Entwicklungsdaten, Sicherheitsdaten und Daten über zukünftige Verpackungs- und Logistik­konzepte. Der Punkt ist: Manchmal brauchen Sie nicht mehr Daten, sondern bessere. Sie müssen sich fragen: Sind diese Daten nützlich, um Entscheidungen zu treffen? Helfen sie uns, die richtigen Maßnahmen überall im Unternehmen umzusetzen?“

Schneider Electric investiert in Innovation

Als weiteres Unternehmen, das enorme Datenmengen auszuwerten hat, war Schneider Electric SE vertreten. Schneider Electric ist ein französischer multinationaler Konzern, spezialisiert auf digitale Automatisierung und Energiemanagement für Gebäude, Rechenzentren, Infrastruktur und Industrieunternehmen. Mit seinen Services für Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement wird Schneider Electric Kunden bis 2025 bei der Dekarbonisierung und der Vermeidung von 800 Millionen Tonnen CO2 unterstützt haben.

„Wir müssen unser Tempo verdreifachen, wenn wir die Klimakatastrophe abwenden wollen. Die Berichterstattung über Scope-3-Emissionen ist überaus wichtig, denn wir können nur beobachten, was wir messen können, und wir können uns nur verbessern, wenn wir Messungen durchführen“, betonte Michael Lofty, Senior Vice President des Bereichs Power Products bei Schneider Electric. Die gute Nachricht: Schneider Electric erzielt bereits 70% seines Ertrags aus „grünen“ Lösungen. Das Unternehmen investiert stark in Innovation. „Jede Innovation, die von Schneider Electric stammt, ist ein nachhaltiges Angebot“, unterstrich er. „Jedes Produkt ist nachhaltiger als sein Vorgänger, und Kennzahlen sind die wichtigsten Belege.“

Die größte Herausforderung bestand für Schneider Electric darin, auf seinem Kurs zur Nachhaltigkeit die Lieferanten mit ins Boot zu holen. Das Unternehmen rief ein Zero Carbon Project ins Leben. Das soll den ca. 1.000 Lieferanten zu mehr Nachhaltigkeit verhelfen. Zusammen waren diese für 70 % der CO2-Emissionen in vorgelagerten Stufen ver­antwortlich. „Hier bewegen wir wirklich etwas, und diese Bewegung ist unabdingbar, weil wir nur so stark sind wie unser kleinster Lieferant“, meinte Lofty. Im Rahmen des Projekts sollen die Emissionen der Lieferanten quantifiziert werden, um eine Baseline zu ermitteln und die wichtigsten Quellen von Emissionen herauszufinden. Das ermöglicht wiederum eine datengesteuerte Priorisierung von Maßnahmen und Roadmap-Entwicklung.

ESG-Reporting

Einer weit verbreiteten Annahme zufolge dienen Investitionen im Bereich ESG dazu, Unternehmen zu belohnen, die sich für den Umweltschutz einsetzen. Doch gemäß einem beruhen ESG-Bewertungen, die den Ausschlag für die Auswahl von ESG-Fonds geben, auf dem Grundsatz der Wesentlichkeit. Dieser Rechnungslegungsgrundsatz besagt, dass alle Faktoren, die die Entscheidungen von Investoren beeinflussen können, anhand in den Abschlüssen eines Unternehmens genau ausgewiesen werden müssen.

Einige Unternehmen haben bereits das Prinzip der Wesentlichkeit mit ihrem eigenen finanziellen Erfolg und dem Wohlergehen unseres Planeten verknüpft. In einer hat eine signifikante Minderheit der Befragten angegeben, dass Nachhaltigkeit schon jetzt finanziell wesentlich für ihr Unternehmen ist, und eine größere Gruppe erwartet dies für die nähere Zukunft. Unternehmen wie Anheuser-Busch InBev und Schneider Electric finden bereits Wege, diese Verknüpfung wertschöpfend zu nutzen.„Was sich in den letzten Jahren gewandelt hat, ist, dass Investoren besser verstehen, welche Daten für ein Unternehmen wesentlich sind, und sie stellen mehr Fragen dazu“, erläuterte Barcenas. „Deshalb sind wir bestrebt, mehr Kontext zu unseren Daten bereitzustellen.“

Nur mit genauen Daten kann ein Unternehmen wirklich veranschaulichen, welche handfesten Auswirkungen die Veränderungen in der Welt auf seine Gewinne und Verluste haben. Mit einem globalen Rahmenkonzept und einer obligatorischen Berichterstattung könnten die Heraus­forde­rungen in Bezug auf Datenmengen sicher bewältigt werden. Doch das wird in absehbarer Zeit nicht der Fall sein.„Bei einigen Standards und Regeln müssen wir noch mehr Fortschritte machen, bevor wir sie ver­pflichtend vorschreiben“, sagte Gunther Rothermel, Senior Vice President und Leiter des Bereichs Sustainability Engineering bei der SAP. „Wir müssen den gemeinsamen Nenner für die Regelungen ermitteln und diesen erst einmal umsetzen. Diesen gemeinsamen Nenner können wir dann mit zunehmender Reife und Akzeptanz der Regelungen ausweiten.“

ESG-Datentransparenz in den Geschäftsprozessen

Unternehmen wie die 51mit Produkten, die ebenfalls Standards erfüllen müssen, werden zumindest vorerst, so Rothermel, zahlreiche Vorschriften einhalten müssen. In der Zwischenzeit helfen -öܲԲ mit ihren Funktionen für ESG-Datentransparenz in allen wichtigen Geschäfts­prozessen, ihren Geschäftsnetzwerken und ihrem weitreichenden Partnernetz Unternehmen aller Größen und Branchen, null Emissionen, null Abfall und null Diskriminierung zu erreichen.„Wir sind überzeugt, dass Unternehmen durch die Verankerung von Nachhaltigkeit mitten in ihrer Geschäftsstrategie effizientere Betriebsabläufe aufbauen, ihre Innovationskraft stärken, das Mitarbeiterengagement fördern, stabilere Lieferketten schaffen, Risiken minimieren, Umsätze steigern und noch mehr strategische Vorteile erzielen können“, sagte Rothermel.

Mit den richtigen Kennzahlen für den Nachweis können Unternehmen die Rendite aus ihren Investitionen in Nachhaltigkeit (Return On Sustainability Investment, ROSI) und die Wesentlichkeit, die für die Entscheidungen von Investoren ausschlaggebend ist, besser verstehen. Das bringt letztlich höhere Renditen für die Aktionäre und langfristigen Nutzen für Umwelt und Gesellschaft.

Weitere Informationen darüber, wie die 51Unternehmen beim Umsetzen und Dokumentieren ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt, finden Sie auf

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Wie die öffentliche Verwaltung Green IT-Vorreiter wird /germany/2023/01/2023-nachhaltigkeit-in-der-oeffentlichen-verwaltung/ Mon, 16 Jan 2023 08:00:48 +0000 /germany/?p=164134 Mit dem Chasing-Zero-Ansatz – Null Emissionen, Null Abfall, Null Diskriminierung – will 51die Welt und das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Die Energieversorgung, das...

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Mit dem Chasing-Zero-Ansatz – Null Emissionen, Null Abfall, Null Diskriminierung – will 51die Welt und das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Die Energieversorgung, das Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung spielen dabei eine wichtige Rolle.

In einer Welt massiver Veränderungen, wie wir sie derzeit erleben, kommt es vor allem auf eine schnelle Anpassung an die neuen Bedingungen an. Nachhaltigkeit wird dabei immer mehr zu einem zentralen Aspekt für Energieversorgungsunternehmen, Gesundheitsdienstleister und den öffentlichen Sektor. Die digitale Transformation schafft die notwendigen Voraussetzungen, um die unterschiedlichen Anforderungen unter einen Hut zu bekommen und bestehende Prozesse zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Am deutlichsten war dieser immense Handlungsdruck in den letzten Monaten im mit dem schlagartigen Umbruch durch die globale COVID-19-Pandemie zu spüren. Ebenso in der Energiewirtschaft. Denn diese Branche muss nicht nur aktuelle Herausforderungen wie massiver Preisanstieg und Sicherstellung der Versorgung bewältigen. Vor ihr steht auch die nachhaltige Umgestaltung des gesamten Wirtschaftszweigs – mit den Schwerpunkten .

Eigene Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen und Rahmen vorgeben

Für die öffentliche Hand geht es nicht nur um die Umsetzung der von der Bundesregierung festgelegten ambitionierten nationalen für Deutschland. In Anlehnung an die 17 globalen (SDGs) der Vereinten Nationen hat diese das zentrale Ziel, bis 2030 ein Gleichgewicht zwischen sozialer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Leistung zu schaffen und die nachhaltige Transformation zu stärken.

Die Behörden auf allen Ebenen – von der Kommune bis zum Bund – übernehmen hier aber gleichzeitig auch eine steuernde Aufgabe und geben den Rahmen für den notwendigen Veränderungsprozess in der gesamten Gesellschaft vor. Das Spektrum reicht dabei von der Klimaneutralität durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und nachhaltiges Bauen, über die Reduzierung mobilitätsbedingter CO2-Emissionen und die flächendeckende Einführung von Energie- und Umweltmanagementsystemen bis hin zur besseren Vereinbarkeit von Familien- und Pflegeaufgaben im Alltag oder die Förderung von Diversität in den eigenen Reihen.

Um bei der Umsetzung klimaverträglicher Maßnahmen mit gutem Beispiel vorangehen zu können, spielt eine nachhaltige IT-Infrastruktur für die öffentlichen Verwaltung eine zentrale Rolle. Kürzlich habe ich auf LinkedIn ein zum Thema Nachhaltigkeit gesehen. Das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) fragte dort, wieviel Energie wohl seine drei größten Rechenzentren verbrauchen?

Dazu muss man wissen, dass diese Einrichtung mit über 4.000 Beschäftigten an bundesweit 12 Standorten IT-Dienstleistungen für rund 200 Behörden der Bundesverwaltung erbringt. Das ITZBund betreibt dazu Datacenter in ganz Deutschland, die das technische Herzstück für die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung auf oberster Ebene darstellen.

Drei Rechenzentren verbrauchen so viel Strom wie 15.000 Haushalte

Die Antwort auf die Quizfrage? Am Hauptsitz in Bonn schlucken die Server 17 Gigawattstunden an elektrischer Energie. In Frankfurt sind es 13,7 GWh und in Berlin immerhin noch 6,6 GWh. Zusammen werden also nur an diesen drei Standorten 37,3 Gigawattstunden an Strom benötigt, was ungefähr dem Verbrauch von 15.000 typischen Zwei-Personen-Haushalten entspricht.

„Die von uns genutzten Rechenzentren werden zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben und bei der Suche und Auswahl neuer Datacenter oder deren Neubau legen wir direkt hohe Maßstäbe an deren Energieeffizienz an“, unterstreicht , die seit November 2021 technische Vizedirektorin des ITZBund ist.

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit ihr am 9. Februar auf der 51NOW Germany. Unser Thema beim virtuellen Jahresauftakt-Event der 51Deutschland wird das Thema Nachhaltigkeit im öffentlichen Sektor sein. Dabei soll auch die der Bundesverwaltung eine wichtige Rolle spielen, mit deren Hilfe der durch den IT-Betrieb verursachte Energieverbrauch seit 2008 bereits um rund die Hälfte reduziert werden konnte.

Neben energieeffizienten IT-Strukturen helfen mehr als 70 Einzelmaßnahmen dabei, die Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit und den Umwelt- und Klimaschutz zu nutzen. So lässt sich beispielsweise der CO2-Fußabdruck in einem verringern, indem die Auslastung der Server optimiert wird, effizientere Kühltechnologien zum Einsatz kommen oder die Abwärme zur Heizung in Gebäuden genutzt wird.

IT-Verlagerung in die Cloud nutzt auch der Nachhaltigkeit

Mit unserem – Null Emissionen, Null Abfall, Null Diskriminierung– wollen wir als 51die Welt und das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Ob in der Energieversorgung, dem Gesundheitswesen oder in der öffentlichen Verwaltung – unser Portfolio von Sustainability-Lösungen unterstützt in allen Bereichen in großem Maßstab das Forcieren einer nachhaltigen Entwicklung auf der Grundlage von operativen, Experience- und Finanzdaten und den daraus gewonnenen Erkenntnissen.

Der nächste große Schub für die Steigerung der Energieeffizienz ist von der Verlagerung vieler Prozesse und Applikationen in die Cloud zu erwarten. Denn Cloud-Systeme verbrauchen aufgrund der Größenskalierung tendenziell weniger Strom. Mit der souveränen , die derzeit von 51und Arvato Systems auf der Technik von Microsoft Azure als Ergänzung zur aufgebaut wird, wollen wir dem digitalen Staat nachhaltige Impulse geben.

Eine Studie von S&P Trucost Limited und ESG Global Scores, die den Zusammenhang zwischen digitalem Reifegrad und Nachhaltigkeit untersucht hat, bestätigt den ökologischen Nutzen der Cloud-Technologie. Demnach verursachen die digitalen Vorreiter um fast ein Viertel weniger CO2-Emissionen und haben um 75 % höhere ESG-Scores (Environmental, Social und Governance). Die entsprechenden Ratings bewerten die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereich Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

ESG-Kriterien umfassen mehr als nur für den Klima- und Umweltschutz

Die ermöglicht nicht nur ein umfassendes ESG-Reporting, sondern unterstützt auch die bessere und schnellere Entscheidungsfindung. Denn ESG steht für mehr als nur für den Klima- und Umweltschutz. Deshalb werde ich auf dem 51Now-Panel mit Christine Serrette auch über die anderen Aspekte diese Themas sprechen. Etwa über Diversity, Inklusion und die Gleichstellung der Geschlechter.

Zwar liegt der Frauenanteil im ITZBund mittlerweile aktuell bei rund 33 Prozent und damit doppelt so hoch wie in der IT-Branche ingesamt. Doch zufrieden ist meine Gesprächspartnerin damit noch längst nicht. „Ich freue mich, wenn wir gemeinsam noch mehr Frauen für eine Karriere in der Informationstechnik inspirieren können, dafür setze ich mich persönlich sehr gerne ein“, sagt Christine Serrette. Wie sie das anpackt, ist sicher nicht nur für mich äußerst interessant.

51NOW Germany: Nachhaltigkeit, Cloud-Computing und Gleichstellung

Nikolaus Hagl begrüßte auf der 51NOW Germany Christine Serrette als Gast des virtuellen Events. Die technische Vizedirektorin des ITZBund berichtete über die vielfältigen Nachhaltigkeitsinitiativen des öffentlichen IT-Dienstleisters und welche Rolle Cloud-Computing dabei spielt. Aber auch ihre Herzensangelegenheit, die erfolgreiche Förderung von Frauen in der Informationstechnik, wurde ausführlich zur Sprache gebracht.

Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an:


Nikolaus Hagl ist Leiter im Geschäftbereich Public & Energy und Mitglied der Geschäftsleitung 51Deutschland

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In drei Schritten zu einer nachhaltigen Unternehmenstransformation /germany/2023/01/unternehmenstransformation/ Thu, 05 Jan 2023 07:00:51 +0000 /germany/?p=163681 In der heutigen Wirtschaftswelt ist Nachhaltigkeit eine der zentralen Prioritäten. Mit zunehmendem Druck vonseiten der Stakeholder und der steigenden Zahl an Verordnungen wie SEC- und...

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In der heutigen Wirtschaftswelt ist Nachhaltigkeit eine der zentralen Prioritäten. Mit zunehmendem Druck vonseiten der Stakeholder und der steigenden Zahl an Verordnungen wie SEC- und ESG-Berichterstattung, EU-Taxonomie oder Plastikabgabe, hat das Thema Nachhaltigkeit seinen festen Platz auf der Tagesordnung eines CEO. Wie kann die Technologie diese sich ständig verändernde Weltwirtschaft unterstützen und damit wiederum die steigenden Erwartungen der Stakeholder erfüllen?

Die Transformation zur Nachhaltigkeit ist für Unternehmen eine komplexe Herausforderung. Sie werden beobachtet und anhand konkreter Zahlen, die genau unter die Lupe genommen werden, müssen sie zeigen, inwieweit sie die Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) erfüllen und sich dabei an die globalen Standards für die Messung halten. Sie müssen ihre Scope-3-Emissionen offenlegen, Kreislaufwirtschaft fördern und ethische Praktiken entlang der gesamten Logistik- und Wertschöpfungskette sicherstellen.

Die 51übernimmt hier unternehmerische Verantwortung: -öܲԲ können auf der Grundlage von Daten und prozessgestützter Technologie die erforderlichen Erkenntnisse liefern, damit Unternehmen in einer detaillierten Sicht ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, Ressourcen optimieren und soziale Verantwortung wahrnehmen können.

1. Istdaten anstatt Durchschnittswerte erfassen – über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg

Bei der Transformation zum nachhaltigen Unternehmen gibt es drei wichtige Schritte. Der erste Schritt besteht darin, über die Wertschöpfungsketten hinweg Istdaten zu erfassen und nicht einfach nur Durchschnittswerte.

„In der alten Welt genügte es, die Daten innerhalb der eigenen vier Wände zu kennen. Jetzt, in der neuen Welt, werden die Daten nicht mehr nur intern verwendet, sondern auch in Ihrer Lieferkette“, sagte Jim Sullivan, Leiter des Bereichs Sustainability Product Management bei SAP. Sullivan erörterte die Notwendigkeit präziser, umfassender und branchenspezifischer Daten beim Abschluss-Roundtable des Webinars . Er brachte die Forderung nach Datentransparenz zum Ausdruck – nicht nur bei den Unternehmensabläufen, sondern auch in den Lieferketten und in den branchenübergreifenden Geschäftsnetzwerken, um den Wert der verwendeten Materialien auf dem höchstmöglichen Niveau zu halten.

2. ESG-Berichterstattung bei sich rasch entwickelnden Vorgaben

Im zweiten Schritt müssen , doch das Regelwerk der ESG-Standards wird ständig weiterentwickelt. Mit der Plastiksteuer in Großbritannien und der Bekanntmachungdes International Sustainability Standards Board (ISSB) am 20. Oktober, dass Unternehmen nun ihre Scope-3-Treibhausgasemissionen offenlegen müssen, hat sich einiges geändert. Unternehmen müssen nun robuste Geschäftsmodelle entwickeln und flexibel auf die sich schnell ändernden ESG-Standards reagieren.

Um sich auf das zu konzentrieren, was am wichtigsten ist, müssen Unternehmen ihre Daten so erfassen, dass sie auf ganzer Linie den Standards entsprechen. Sie sollten die Leistungsindikatoren der gängigen ESG-Frameworks kennen und eine Softwarelösung nutzen, die offen und erweiterbar ist. So sind sie gut vorbereitet, um auf neue Vorschriften zu reagieren und in der Lage, ihre Kennzahlen klar nach außen zu kommunizieren – an ihre Stakeholder, Investoren und Kunden.

Janine Guillot, Sonderberaterin des Vorsitzenden des International Sustainability Standards Board (ISSB), erläuterte auf dem Wall Street Journal Pro Sustainable Business Forum am 10.Oktober, wie das ISSB vergleichbare Berichtsstandards für Nachhaltigkeitsthemen wie Klimarisiken einführt, die in die Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) integriert werden. „Wir versuchen, im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsleistung eine gemeinsame Sprache für Unternehmen und Investoren zu entwickeln – so wie bei den Rechnungslegungsstandards, die es seit ein paar Jahrzehnten gibt“, erklärte Guillot.

3. Ambitionierte Ziele – konkrete Maßnahmen

Der dritte Schritt besteht darin, eine erfolgreiche und nachhaltige Unternehmenstransformation voranzutreiben, zum einen durch zukunftsorientiertes Planen mit detaillierten Daten und das Setzen von Zielen, zum anderen durch das Verfolgen von Initiativen und das Ändern von Geschäftsprozessen. Das bedeutet, beträchtliche Schritte nach vorn zu machen, „neue mutige Partnerschaften einzugehen und Partnernetze aufzubauen, um ESG-Daten und gute Beispiele für Klimaschutz auszutauschen“, erklärte Sebastian Steinhäuser, Chief Strategy Officer und General Manager für Sustainability bei SAP.

„Letztendlich ist Nachhaltigkeit ein Teamsport“, sagte Steinhäuser beim . Der Austausch von Daten mit anderen Unternehmen ist entscheidend, um eine weltweite Umgestaltung zu erzielen, die über den Einfluss eines Einzelunternehmens hinausgeht. Die 51ist entschlossen, den Austausch von Daten zu unterstützen und damit letztlich das Rückgrat für eine zu bilden. Mit Lösungen, die nachvollziehbare Daten erfassen, mit einem wachsenden Partnernetz und der Fähigkeit, strategische Einblicke zu bieten, können Unternehmen gemeinsam auf eine nachhaltigere Welt hinarbeiten.

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Bessere Geschäftsentscheidungen durch Messung des CO2-Fußabdrucks der Belegschaft /germany/2022/12/geschaeftsentscheidungen-co2-fussabdrucks/ Wed, 28 Dec 2022 07:00:10 +0000 /germany/?p=163799 Wissensarbeiter haben während der Pandemie gelernt, dass sie sehr produktiv sein können, wenn sie im Homeoffice arbeiten. Mitarbeitende mit ausgeprägten digitalen Kompetenzen wurden plötzlich aus...

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Wissensarbeiter haben während der Pandemie gelernt, dass sie sehr produktiv sein können, wenn sie im Homeoffice arbeiten. Mitarbeitende mit ausgeprägten digitalen Kompetenzen wurden plötzlich aus ihrem Büro vertrieben und mussten von zu Hause arbeiten. Bald darauf begannen viele, von den Städten in weniger dicht besiedelte Gebiete oder von kalten Regionen in Feriengebiete zu ziehen – manchmal sogar in andere Länder. Losgelöst vom Büro konnten Wissensarbeiter nun an jedem beliebigen Ort arbeiten – was die meisten nicht wieder aufgeben möchten.

Laut einer Umfrage von wünschen sich 76 Prozent der Mitarbeitenden Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes und 93 Prozent bei der Wahl der Arbeitszeit. Der Wunsch nach flexiblen Arbeitsmodellen ist besonders ausgeprägt bei Frauen, berufstätigen Eltern und Mitarbeitenden anderer Hautfarbe, deren Zugehörigkeitsgefühl durch mobiles Arbeiten gestärkt wurde. 81 Prozent der befragten schwarzen Mitarbeitenden geben an, dass sie flexibel entscheiden möchten, wo sie arbeiten, während unter den befragten weißen Mitarbeitenden nur 75 Prozent diesen Wunsch haben.

Diese Daten stehen im klaren Gegensatz zu den Arbeitsmodellen, die die meisten Führungskräfte nach der Pandemie bevorzugen. Von den Personen, die zurzeit ausschließlich im Homeoffice arbeiten, möchte fast die Hälfte aller befragten Führungskräfte (44 Prozent) täglich im Büro arbeiten, während dies bei den Mitarbeitenden nur 17 Prozent angeben. Und 75 Prozent dieser Führungskräfte möchten drei bis fünf Tage in der Woche im Büro arbeiten, im Gegensatz zu nur 34 Prozent der Mitarbeitenden.

Was sollen Unternehmen also tun? Wie können sie entscheiden, was für Manager, das Unternehmen und ihre Belegschaft das Beste ist.

Arbeitsorte nach Kriterien der Nachhaltigkeit wählen

Man kann die Rückkehr ins Büro oder hybride Arbeitsformen auch aus Sicht der Nachhaltigkeit für das Unternehmen betrachten. Wenn die Belegschaft beispielsweise gezwungen wird, ins Büro zu kommen, und dadurch das Risiko steigt, dass wichtige Mitarbeitende kündigen, kann sich dies negativ auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens auswirken. Unternehmen sind darauf angewiesen, dass sie zur richtigen Zeit über genügend Personen mit den richtigen Fähigkeiten verfügen.

Ein weitere Perspektive, die betrachtet werden sollte, ist die Frage, wie sich das heutige Geschäftsumfeld durch den Klimawandel, Umweltschäden usw. verändert hat. Auf unserem Planet muss sich etwas ändern und die Menschen verlangen diese Veränderung. Was wäre, wenn Führungskräfte bei ihrer Entscheidung, wer wann ins Büro kommen muss, den CO2-ܲٴß in Betracht ziehen würden, den die Mitarbeitenden durch die verursachen, und diese Entscheidung abwägen gegen den Energieverbrauch im Homeoffice und die Nachhaltigkeitsziele, die den Mitarbeitenden wichtig sind.

Hierzu wäre eine innovative ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung erforderlich, um operative und Feedback-Daten abzubilden und damit den Fortschritt bei Zielen wie der Senkung der CO2-Emissionen im Unternehmen zu zeigen. Man stelle sich vor, das Management verfügte über die notwendigen Daten, um CO2­Emissionen und Naturkapital ökonomisch zu bewerten und zum Beispiel den individuellen und gesamten CO2-Fußabdruck der Mitarbeitenden nachzuverfolgen.

Organisationen wie das Weltwirtschaftsforum (WEF) möchten, dass Unternehmen diese ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung in ihre strategische Entscheidungsfindung einbinden. Wenn Daten zur ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Leistung – auch als Stakeholder Capitalism Metrics bezeichnet – in Entscheidungen einfließen, können Führungskräfte ihre eigenen Ziele erreichen, die Wünsche der Belegschaft hinsichtlich Arbeitszeit und ­ort respektieren, und dazu beitragen, dass Nachhaltigkeitsziele erreicht werden, die für eine sauberere und grünere Welt sorgen.

Unterstützung durch SAP

2020 verpflichtete sich die 51dazu, Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, die Stakeholder Capitalism Metrics des WEF in ihre Berichterstattung einzubeziehen. Wir haben daher die Lösung bereitgestellt, die eine ganzheitliche unternehmensweite Steuerung der Nachhaltigkeitsleistung ermöglicht. Und mit der Lösung können Unternehmen noch leichter ihre CO2-Emissionen senken und nachhaltiger wirtschaften. Der datengestützte Ansatz der 51versetzt Unternehmen in die Lage, Nachhaltigkeit umfassend in ihren Abläufen zu verankern und wertvolle Erkenntnisse in der gesamten Wertschöpfungskette zu gewinnen. Dies erlaubt ihnen den Umstieg auf CO2-arme Geschäftsprozesse.

Ein SAP-Kunde mit einem ehrgeizigen Nachhaltigkeitsprogramm und hohen CO2-Minderungszielen wollte noch einen Schritt weitergehen. Er wollte die Wünsche der Belegschaft für das Arbeiten im Homeoffice und im Büro berücksichtigen. Dabei wollte er die durch ihre Fahrt zur Arbeit erzeugten CO2-Emissionen mit der Energie vergleichen, die sie im Homeoffice einsparten. Das Unternehmen hatte es sich zum Ziel gesetzt, den betrieblichen CO2-ܲٴß zu verringern, und suchte nach einem Mechanismus, der die Manager bei den Abläufen für die operative Personalplanung unterstützt.

Die 51entwickelte innerhalb eines Tages eine „Proof of Concept“(PoC)-Anwendung, sobald die Daten aus der Mitarbeiterbefragung vorlagen.

Die PoC-Anwendung zur Entscheidungsunterstützung wurde folgendermaßen umgesetzt:

Die Adressdaten der Mitarbeitenden wurden über standardmäßig verfügbare Programmierschnittstellen aus Datensätzen inɴDzԲԱ. für Standortdaten wurden sowohl zur Datenbereinigung – der Kunde konnte in 51SuccessFactors Employee Central falsche Adressen bereinigen – als auch zur Datenanreicherung genutzt, um die Privatdresse und die Adresse der Arbeitsstätte mit Informationen zu Breitengrad, Längengrad und Höhe zu versehen.

Demografische Kenngrößen und Dimensionen wurden mit dem SAP-Analytics-Cloud-Standardkonnektor von 51SuccessFactors Workforce Analytics bereitgestellt.

CO2-ܲٴß pro Arbeitstag

Während versucht wurde, die Stimmung der Mitarbeitenden bezüglich Arbeitsplatz und Flexibilität zu verstehen, wurde mithilfe von Employee-Experience-Management-Lösungen von 51und Qualtrics eine Umfrage erstellt. Mitarbeitende, die von zu Hause arbeiten durften, konnten in der Umfrage angeben, wie viele Tage sie wöchentlich im Homeoffice arbeiten möchten, und ihre Wünsche für die Fahrt zur Arbeit (Verkehrsmittel und Fahrzeit) äußern. Die gesammelten Erkenntnisse halfen zu verstehen, dass die Fahrzeit zur Arbeit – nicht die Entfernung – das Abwanderungsrisiko bei verschiedenen demografischen Gruppen wesentlich beeinflusst. Diese wertvollen Informationen flossen in die Berichterstattung des Unternehmens in ein.

Mit der konnte dann über externe Web-Services und Dienste zur Standortbestimmung die Entfernung und Fahrzeit zur Arbeit für unterschiedliche Verkehrsmittel berechnet werden. Einer der Services konnte dann den CO2-ܲٴß für das Beförderungsmittel ermitteln, das der Mitarbeitende angegeben hatte. Die Fahrzeit nach Gehaltsgruppe ist ein wesentlicher Faktor zur Vorhersage der Mitarbeiterfluktuation.

Die Systeme sammelten auch Informationen zu sämtlichen Unternehmensstandorten und möglichen Arbeitsorten. Dies ermöglichte es, die Arbeitsorte zu optimieren, was jedoch nicht Ziel des PoC war.

Die Daten wurden dann mit der 51Business Technology Platform, speziell , zusammengeführt. Und es wurden Anonymisierungssichten definiert, damit die eigentlichen Privatadressen nicht angezeigt werden. Durch die Datenanonymisierung mit in Echtzeit konnte die Anwendung die gewünschten Kennzahlen mit tatsächlichen Adressen präzise berechnen. Gleichzeitig wurden sensible Daten für die Visualisierung in Dashboards und Drilldowns sicher anonymisiert.

Ein Dashboard wurde entwickelt und weiter verfeinert, um die Kennzahlen zu den Fahrten der Mitarbeitenden abzufragen und auszuwerten und den entsprechenden Kohlendioxidausstoß pro Arbeitstag zu ermitteln. Anschließend wurden visuelle Darstellungen mit raumbezogenen Daten erstellt und mit interaktivem Zoom und Datenfiltern demonstriert. Ein What-if-Szenario mit in Echtzeit berechneten Diagrammen und Kennzahlen wurde vorgestellt, um zu zeigen, wie sich eine Veränderung des prozentualen Anteils mobiler Arbeit auf den CO2-ܲٴß auswirkt.

Wie der Prozess unten zeigt, wurden für das PoC verschiedene -öܲԲ wie zum Beispiel von auf der 51Business Technology Platform genutzt.

Beispiel für den Einsatz der 51Business Technology Platform und von -öܲԲ. Zum Vergrößern klicken.

Zusammenfassung

Führungskräfte können besser entscheiden, ob und wie oft Mitarbeitende wieder ins Büro zurückkehren können, wenn sie die CO2-Emissionen dieser Fahrten in ihrer Personalplanung berücksichtigen. Mit den Mitarbeiterinformationen in SAP-SuccessFactors-Lösungen können sie die Entfernung zum Büro geokodieren und mitFeedback-Daten in Präferenzen ermitteln. So sind sie in der Lage, den CO2-ܲٴß für unterschiedliche Verkehrsmittel zu analysieren und datengestützte Entscheidungen für ihre Nachhaltigkeitsinitiativen zu treffen.

Wie die Abbildung unten zeigt, können Führungskräfte diese Daten sogar getrennt nach Geschlecht, Hautfarbe und Alter der Belegschaft betrachten. So lässt sich zum Beispiel besser einschätzen, wie viele Mitarbeitende starke Vorlieben haben und unter Umständen bereit sind, zu kündigen, sollte das Unternehmen eine Büropflicht einführen.

Ein PoC-Dashboard zur Darstellung der genutzten Verkehrsmittel und des CO2-Fußabdrucks der Belegschaft. Zum Vergrößern klicken.

Die Abbildung unten zeigt anhand eines einfachen What-if-Szenarios, wie schnell und wirkungsvoll Analyseoberflächen entwickelt werden können. In diesem Fall wurde eine Schiebereglerleiste eingefügt. Die Auswirkungen bei Änderungen für die vorgefilterten Mitarbeitenden werden unmittelbar angezeigt.

What-if-Szenario, das veranschaulicht, wie sich vermehrtes Arbeiten von zu Hause auf die CO2-Emissionen auswirkt. Zum Vergrößern klicken.

Diese Art von Nachhaltigkeitsdaten und ­analysen erlaubt es Führungskräften, optimale Entscheidungen zu treffen und ein Gleichgewicht zwischen ihren Vorlieben und denen der Mitarbeitenden zu finden. Gleichzeitig können sie sicherstellen, dass ihre Entscheidungen an wichtigen Zielen wie der Senkung des CO2-ܲٴßes ausgerichtet sind.

Auf diese Weise wird schnell deutlich, was das Beste für alle ist.

Weitere Informationen finden Sie unter.


Tammie Eldridge gehört zum Bereich Solution Marketing bei 51SuccessFactors.

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African Voices: Die Zukunft Westafrikas nachhaltig gestalten /germany/2022/12/afrika-nigeria-zukunft/ Tue, 20 Dec 2022 07:00:57 +0000 /germany/?p=163505 Nigeria gilt als der Wirtschaftsmotor der Region Westafrika: Selbst die jüngsten Überschwemmungen lassen keinen Zweifel an einer aufstrebenden Wirtschaft – trotz Klimawandel. Nigeria wurden durch...

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Nigeria gilt als der Wirtschaftsmotor der Region Westafrika: Selbst die jüngsten Überschwemmungen lassen keinen Zweifel an einer aufstrebenden Wirtschaft – trotz Klimawandel.

Nigeria wurden durch die Fluten obdachlos. Mindestens 600Menschen kamen ums Leben. 200.000 Häuser wurden durch die Überschwemmungen zerstört oder massiv beschädigt. Betroffen sind 32 der 36 nigerianischen Bundesstaaten. Die schlimmsten Überschwemmungen seit einem Jahrzehnt haben Ernten vernichtet und die Trinkwasserversorgung unterbrochen. Teile der Stadt Lagos sind im Meer versunken.

Im vergangenen Monat fand die Jahrestagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington DC statt. Mai Farid von der afrikanischen Abteilung des IWF warnte vor den Auswirkungen der Überschwemmungen, die auch Kamerun und Tschad getroffen haben und sich vor allem auf Verkehr, Lebensmittelproduktion und die Preise auswirken.

Ernährungsunsicherheit in Nigeria

Farid betonte, dass Nigeria Teil der Region sei, in der die Ernährungslage am unsichersten sei – eine Region, die besonders anfällig für Klimaänderungen sei und dennoch am wenigsten vorbereitet. Sie forderte die Regierung auf, in Infrastruktur und Technologie zu investieren, um die Auswirkungen von Überschwemmungen und anderen klimabedingten Naturkatastrophen künftig zu verhindern und zu mildern. „Ein besserer Wiederaufbau ist etwas, was die Länder berücksichtigen müssen, da der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist“, unterstrich Farid.

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und seine größte Volkswirtschaft. Schon vor der jüngsten Überschwemmung war das Land mit zunehmender Ernährungsunsicherheit konfrontiert. Im Agrarsektor herrscht vorwiegend informelle Beschäftigung und die Bevölkerung wächst, was zu einer Verknappung der Nahrungsressourcen führt. Die Entwicklungsindikatoren der Weltbank weisen darauf hin, dass in Nigeria die Zahl der von Ernährungsunsicherheit betroffenen Menschen von 6Prozent im Jahr 2007 auf 13,4Prozent im Jahr 2017 stieg.

Schnell wachsende Märkte

Der Agrarsektor trägt am stärksten zur nigerianischen Wirtschaft bei. Zwei Drittel aller Arbeitskräfte sind dort beschäftigt. Laut der Welternährungsorganisation wird die Nahrungsmittelproduktion in Nigeria durch eine Reihe von Faktoren untergraben, darunter schlechtes Pflanzgut und unzureichender Einsatz von Düngemitteln, was zu einer wachsenden Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten führt.

CBi Innovations Limited (CBiIL), der gewinnorientierte Zweig der Convention on Business Integrity, hat die Lösung eingeführt, um diese Probleme anzugehen und Kleinbauern zu unterstützen. 850.000 kleine Maiserzeuger sollen nun unterstützt und entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten integriert werden.

Während Westafrika, wie auch Afrika insgesamt, noch stark von der Landwirtschaft abhängig ist, ist Lagos eine der am schnellsten wachsenden Megacitys der Welt. Deshalb stehen in Westafrika die Urbanisierung und die damit zusammenhängenden Umweltfragen im Vordergrund, insbesondere bei jungen Erwachsenen. Die Region ist auch dafür bekannt, Stufen der technologischen Entwicklung zu überspringen – zuerst Mobiltechnologie und jetzt Cloud Computing. In Nigeria selbst wird die Zahl der Mobilfunknutzer voraussichtlich von derzeit etwa 40 Millionen bis 2025 auf mehr als 140 Millionen steigen.

Nachhaltigkeit in Afrika

Als Afrikas größter Produzent von Erdöl und Flüssigerdgas, wirkt Nigeria an vorderster Front bei der der Debatte um nachhaltige Entwicklung in Westafrika mit. Nigeria ist auch ein wichtiger Markt für die SAP, zu deren Kunden Nigeria LNG zählt, das sechs Erdgas-Verflüssigungsanlagen betreibt, und die Dangote Group, ein Handelskonglomerat, das von Multimilliardär Aliko Dangote gegründet wurde.

Die Zementtochter Dangote Cement veröffentlicht bereits einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht, was auf das persönliche Engagement von Aliko Dangote zurückzuführen ist. Sein Ziel ist es, „ein sozial verantwortliches und wirkungsvolles Unternehmen aufzubauen, das allen Beteiligten dient“. Dangote steht auch kurz vor der Fertigstellung der Dangote-Raffinerie. Sie wird die größte einsträngige Ölraffinerie der Welt sein und eine Verarbeitungskapazität von etwa 650.000 Barrel Rohöl pro Tag haben. Wenn die 20 Milliarden US-Dollar schwere Anlage in Betrieb geht, wird Nigeria in der Lage sein, das Öl im Land selbst zu verarbeiten. „Wir führen mit Dangote Gespräche über einige unserer Nachhaltigkeitslösungen und wie sich damit die Umweltauswirkungen messen kann“, sagt Titilayo Adewumi, regionaler Vertriebsleiter für Westafrika bei der SAP.

Auch Nigeria LNG setzt sich für Nachhaltigkeit ein. Das teilstaatliche Unternehmen ist Afrikas größter Exporteur von Flüssigerdgas, wurde aber in jüngster Zeit aufgrund einer Reihe von Faktoren deutlich unter seiner Kapazität betrieben. Zu den Gründen zählen unzureichende Investitionen in den letzten Jahren und Diebstahl von Öl. „Wenn wir das nicht angehen, werden wir aus diesem Sumpf, in dem wir uns befinden, nicht rauskommen“, warnte Philip Mshelbila, der Geschäftsführer von LNG Nigeria. Im vergangenen Monat hielt Mshelbila eine Rede auf einer Konferenz in Lagos. Er räumte ein, dass die Gaslieferungen der vorgelagerten Lieferanten aufgrund der Überschwemmungen reduziert gewesen seien. Er sagte aber auch, dass die Anlagen von Nigeria LNG nicht betroffen gewesen seien und dass die Kapazität zur Produktion von Flüssigerdgas nicht beeinträchtigt sei.

Unternehmen in Nigeria kämpfen auch mit unzuverlässiger Stromversorgung und häufigen Stromausfällen. Dieses Problem habe, so sagen Führungskräfte, einige Hersteller veranlasst, ihren Standort in das benachbarte Ghana zu verlagern. Dort sei die Stromversorgung wesentlich zuverlässiger.

Ghana will Plastikverschmutzung reduzieren

Bei Themen wie Eindämmung der Verschmutzung durch Plastik und Kreislaufwirtschaft sticht Ghana hervor. Das Land hat sich einem zukunftsweisenden Pilotprojekt angeschlossen, der der Global Plastic Action Partnership (GPAP) des Weltwirtschaftsforums. Und nun sorgt die 51in Ghana für mehr Transparenz in der Kunststoff-Lieferkette. Die Hoffnung ist, dass Menschen, Unternehmen und die Umwelt gleichermaßen davon profitieren. Im Rahmen des Projekts nutzen über 2.000 ghanaische Abfallsammler eine angepasste Version von 51Rural Sourcing Management, um die Mengen und die Sorten des von ihnen gesammelten Plastiks zu bestimmen. Die Daten werden analysiert und mit marktgerechten Preisen abgeglichen, die in der gesamten Wertschöpfungskette sowohl lokal als auch international gezahlt werden.

Nur etwa 5 Prozent der 1,1 Millionen Tonnen Plastikmüll, die Ghana jährlich produziert, werden recycelt. Dieses neue wird derzeit in mehreren Städten in Ghana durchgeführt. Gemeinsam mit der GPAP Africa Regional Coordination Working Group, zu der auch 51gehört, soll das Projekt auf die gesamte Region und letztlich auf den Kontinent ausgeweitet werden.

Die meisten SAP-Kunden in der Region entscheiden sich eher für Cloud-Lösungen als für On-Premise-Technologie. Die 51möchte sie dabei unterstützen, ihre Klimaziele zu erreichen, indem sie die CO2-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette effizienter, transparenter und verantwortungsvoller darstellen und neue Prozesse und Geschäftsmodelle entwickeln.

Andere Prioritäten berücksichtigen

Doch Cathy Smith, Managing Director von 51Africa, und andere Experten weisen darauf hin, dass die Themen Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung (ESG) bei Gesprächen zwischen Regierungen und Führungskräften immer wichtiger würden. Und man müsse sich im Klaren sein, dass Kunden in Afrika häufig andere – vielleicht höhere – Prioritäten haben.

Insbesondere Führungskräfte müsse man davon überzeugen, dass Nachhaltigkeit wirtschaftlich sinnvoll ist und letztendlich dem Unternehmen, der Wirtschaft und den Menschen zugutekommt. „Wir erkundigen uns zunächst nach ihren geschäftlichen Prioritäten und dann lassen wir das Thema Nachhaltigkeit einfließen“, erklärt Smith. „Es ist einfach nur eine andere Herangehensweise.“

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Hasso Plattner Founders’ Award 2022 –Die Finalisten in der Kategorie „Products and Technology“ /germany/2022/12/hasso-plattner-founders-award-2022-finalisten-products-technology-nachhaltigkeit/ Tue, 06 Dec 2022 14:30:19 +0000 /germany/?p=163783 Diese Woche stellt wir Euch die Finalisten für den Hasso Plattner Founders’ Award 2022 in der Kategorie „Products and Technology“ vor. Neun Teams wetteifern um...

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Diese Woche stellt wir Euch die Finalisten für den Hasso Plattner Founders’ Award 2022 in der Kategorie „Products and Technology“ vor.

Neun Teams wetteifern um die höchste Mitarbeiterauszeichnung der SAP, den Hasso Plattner Founders’ Award. Wie im vergangenen Jahr gibt es , die verschiedene zukunftsweisende Denkansätze abbilden, wie Innovationen zum Erfolg der 51beitragen können. In diesem Beitrag stellen wir die Finalisten in der dritten Kategorie, „Products and Technology“, vor.

Bei der Dekarbonisierung ist Teamgeist gefragt

Auf dem Weg zur Klimaneutralität müssen alle Unternehmen ihre CO2-Emissionen offenlegen. Das Problem: Es ist nicht möglich, verifizierte Emissionsdaten entlang der gesamten Lieferkette zu aggregieren.

Angesichts der mangelnden Genauigkeit der öffentlichen Emissionsdatenbanken, die häufig für Messungen herangezogen werden, der Vielzahl von Lieferanten und Ländern und des Fehlens von einheitlichen Standards für die Messung, Prüfung oder Verifizierung von CO2-Emissionen wächst der Druck auf Unternehmen, transparente, glaubwürdige Informationen über die Emissionen ihrer Lieferketten bereitzustellen.

„Wenn wir keine Ausgangsdaten über den CO2-ܲٴß unserer Lieferketten haben, wie sollen wir da fundierte Entscheidungen über unsere Lieferanten treffen. Das geht einfach nicht, wenn Daten in entsprechender Qualität fehlen“, erklärt Marcus Krug, Product Manager.

Abgesehen vom Problem der verifizierbaren Emissionsdaten erkannte das Team vom Carbon Data Network, dass das Thema CO2-Emissionen im Bereich Nachhaltigkeit ein einzigartiges Merkmal aufweist: Hier sind alle Branchen, oder zumindest bestimmte Branchensektoren, potenziell miteinander verbunden– unabhängig von den Lieferanten, der Größe oder dem Land des jeweiligen Unternehmens. Letztlich muss jedes Unternehmen, ob groß oder klein, Emissionen erfassen und dokumentieren. Grenzen wären hierbei künstlich gesetzt und könnten dazu führen, dass Unternehmen ausgenommen bleiben. Um in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen, müssen Netzwerke offen und inklusiv sein. Doch wie kann ein solches Netzwerk sicher sein? Vertrauenswürdig? Glaubwürdig?

Bühne frei für: Carbon Data Network

Mithilfe von Blockchain-Technologie, Zero-Knowledge-Proofs und Self-Sovereign Identity (SSI) baute das Team das Carbon Data Network auf. Dies ist ein interoperables Netzwerk, das allen Unternehmen zur Verifizierung von CO2-Emissionsdaten offen steht und den Schutz von Geschäftsdaten gewährleistet.

Vertrauenswürdige Herausgeber weisen Unternehmen, die dem Carbon Data Network beitreten, dezentrale Identitäten als verifizierbare Zugangsdaten zu. Dank SSI haben Unternehmen vollständige Kontrolle darüber, wann und wie sie Emissionsdaten weitergeben. Wenn ein Unternehmen (Dateneigentümer) von einem anderen Unternehmen (dem Anfordernden) eine Anfrage zu Emissionsdaten erhält, überträgt der Dateneigentümer die angeforderten Emissionsdaten direkt aus seinem Backend an das Backend des Anfordernden. Zero-Knowledge-Proofs verifizieren Bilanzierungsstandards in den Emissionsberechnungen.

Zu den Pilotkunden zählen unter anderem Maersk und H&M. Wie in Europa und den USA hat das Team inzwischen auch in der chinesischen Blockchain-Infrastruktur die Durchführbarkeit von Proofs bewiesen.

Obwohl das Carbon Data Network dezentral und offen ist, kann es über die Netzwerkkunden gewinnbringend genutzt werden. Wenn der angestrebte Erfolg sich einstellt, wird dieses Netzwerk Unternehmen überall auf der Welt miteinander verbinden und die Reichweite des steigern. Die geplante Herausgabe von dezentralen Identitäten an die 3 Millionen Kunden im 51Business Network eröffnet der 51eine weitere mögliche Einnahmequelle. Bereits bestehende Kunden werden Emissionsdaten von Kunden anfordern, die das 51Business Network nicht nutzen. Das wird nach Überzeugung des Teams zum geschäftlichen Wachstum der 51und des 51Business Network beitragen.

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Carbon Data Network

Video by Esteban Villate

Bei der Dekarbonisierung kommt es auf globale Zusammenarbeit an

Mit einer berechtigungsfreien Blockchain-Infrastruktur und einer extrem niedrigen Einstiegsbarriere bietet das Carbon Data Network ein anbieterunabhängiges Netzwerk. Da dezentrale Identifizierer garantieren, dass alle Unternehmen im Netzwerk vertrauenswürdig sind, kann jedem Unternehmen auf der Welt Zugang zu verifizierbaren CO2-Emissionsdaten gegeben werden. Dadurch wird Dekarbonisierung zu einem Prozess, der auf globaler Zusammenarbeit beruht.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag: Carbon Data Network (Carbon Data Collaboration, neuer Projektname nach Genehmigung durch das Marketing)
  • Team: Marcus Krug, Mehran Shakeri, Nicola Zanon, Anne Taubitz, Niko Lockenvitz, Madhubala Ganesan, Pembe Karahan, Phipps Xue, Jesper Schleimann, Mohan Shekar, Yan Zhao, Pouline Mensen
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 12
  • Leistung: Wir haben eine Anwendung für ein offenes, dezentrales Netzwerk entwickelt, über die alle Unternehmen auf der Welt unabhängig von ihrem geografischen Sitz, ihrer Branche oder Größe vertrauenswürdige, verifizierbare CO2-Emissionsdaten miteinander austauschen können, und wir haben eine bedeutende Pipeline von namhaften Kunden aufgebaut, die Interesse haben, dem Netzwerk beizutreten.
  • Auswirkungen: Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Netzwerk erheblich besser in der Lage sind, CO2-Emissionen zu messen und zu reduzieren, sodass das Projekt einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung unseres Planeten leisten wird. Das neu geschaffene Netzwerk könnte zudem für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen in anderen geschäftlichen Bereichen genutzt werden und ist nicht auf den Austausch von Daten über CO2-Emissionen beschränkt.

Industry-Cloud-Lösung unterstützt künftige Nahrungsmittelsicherheit

Mehr als ein Viertel der weltweiten Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft und sorgen für die Ernährung der Weltbevölkerung. Doch gerade in diesem Bereich stehen Betriebe heute vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, die durch den Klimawandel, globale Konflikte und Ressourcenknappheit entstanden sind.

Alle Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette in der und der Nahrungsmittelindustrie befassen sich verstärkt mit der Frage, wie sie Nachhaltigkeit erreichen und gleichzeitig regenerative Landwirtschaft profitabel machen und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten können. Allen gemeinsam ist die Vision einer effizienten, nachhaltigen und resilienten Landwirtschaft. Das Team von SAPIntelligent Agriculture hat den SAPAdvisory Council for Agribusiness konsultiert und mit der zugehörigen Workgroup for Efficient and Sustainable Farming und 14Kunden zusammengearbeitet, um die Anforderungen und Probleme zu verstehen.

„Wir haben herausgefunden, dass die Vision, Vorgänge in der Landwirtschaft durch den Einsatz von Technologie intelligenter zu machen, in vieler Hinsicht einfach noch nicht praktisch umsetzbar ist. Viele unserer Kunden hatten bereits in neue Funktionen investiert, etwa Drohnen und KI-Modelle, stießen aber bei der effizienten Nutzung dieser Investitionen in ihren täglichen landwirtschaftlichen Prozessen, Leistungen und den damit verbundenen Entscheidungen auf erhebliche Schwierigkeiten“, erinnert sich Cedrik Kern, Solution Owner.

Wie könnte eine SAP-Lösung Abhilfe schaffen?

Bühne frei für: SAPIntelligent Agriculture

„Wir mussten rasch ein Ergebnis liefern, um ein entscheidendes Zeitfenster im Markt nutzen zu können. Deshalb setzte sich das ganze Team zum Ziel, nach nur neun Monaten Entwicklungszeit ein Release fertig zu haben. Das Team arbeitete unermüdlich, und so konnten wir die Lösung rechtzeitig auf den Markt bringen, was wirklich beachtlich ist“, erzählt Florian Waidner, Product Manager.

Mit SAPIntelligent Agriculture lassen sich zukunftsweisende datengesteuerte landwirtschaftliche Prozesse und Leistungen verwirklichen. Zum ersten Mal können SAP-Kunden jetzt eine unternehmenstaugliche native Cloud-Lösung nutzen, um landwirtschaftliche Daten mit hoher Detailgenauigkeit zu erfassen und zu verwalten und die Planungen und Abläufe für ihren Betrieb unter Einbeziehung ihrer wertvollen Erfahrungen zu optimieren. In Kombination mit KI-gestützten Funktionen und datenwissenschaftlichen Modellen haben Agrarbetriebe jetzt die Möglichkeit, ihre Produktion bei gleichzeitiger Verringerung des Wasser-, Düngemittel- und Pestizideinsatzes zu steigern.

SAPIntelligent Agriculture treibt Innovationen voran und ist daher auch in vielen anderen Bereichen ein Vorreiter, beispielsweise bei der funktionsgesteuerten Entwicklung auf der Grundlage des Ansatzes „Deploy with Confidence“ (DwC), der eine sofortige Veröffentlichung von neuen Funktionen ermöglicht, sowie beim neuen ICEA (Industry Cloud Enterprise Agreement).

Bereits an Bord ist der Early-Adopter-Kunde Royal Eswatini Sugar Corporation Limited (RES), andere Unternehmen sind in der Pipeline.

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51Intelligent Agriculture

Video by Matt Dillman

Landwirtschaft der Zukunft

51Intelligent Agriculture eröffnet der 51einen Markt für intelligente Betriebsabläufe in der Landwirtschaft mit einem geschätzten Volumen von 1 bis 2Milliarden US-Dollar. Zugleich ermöglicht die Lösung unseren Kunden in der Agrarwirtschaft, wettbewerbsfähig zu bleiben, resiliente Betriebsabläufe aufzubauen und zum Erhalt der Nahrungsmittelsicherheit beizutragen.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag:– unser Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährung der Weltbevölkerung
  • Team:funktionsübergreifendes Intelligent-Agriculture-Team
  • Anzahl der Mitarbeitenden: Kernteam von ca. 50Personen, Mitwirkung zahlreicher weiterer Stakeholder und Unterstützer bei der SAP
  • Leistung: Gemeinsam mit Kunden in der Agrarwirtschaft haben wir die Vision und den Umfang für unsere Industry-Cloud-Lösung definiert, die datengesteuerte landwirtschaftliche Prozesse und Leistungen für eine nachhaltigere, effizientere und resilientere landwirtschaftliche Produktion ermöglicht. Trotz zahlreicher Herausforderungen hat unser hoch motiviertes Team aus Expertinnen und Experten mit unterschiedlichstem Hintergrund nach nur neun Monaten den Produktivbetrieb aufgenommen. Heute arbeiten wir mit unserem ersten Early-Adoption-Kunden zusammen, um die Funktionen der Lösungen in der Praxis zum Einsatz zu bringen.
  • Auswirkungen: Insgesamt sehen wir für die 51ein enormes Wachstumspotenzial bei Cloud-Lösungen im Markt für Agrarwirtschaft (Gesamtzielmarkt: 5 bis 10Milliarden US-Dollar). Außerdem sehen wir SAPIntelligent Agriculture in diesem Bereich als Treiber und Wegbereiter für Lösungen mit SAPS/4HANA, SAPDigital Supply Chain, SAPBusiness Technology Platform (51BTP) und SAPCustomer Experience (51CX).

Textileinzelhändler steigern Umsätze, ohne mehr zu produzieren

Markeneinzelhändler nutzen häufig spezielle markeneigene Kanäle zum Verkauf ihrer hochwertigen Bekleidung. Diese Kanäle bieten sorgfältig gestaltete Customer Journeys und Kundenkontaktpunkte. Dabei ist ein herausragendes Kundenerlebnis entscheidend für die Markentreue der Kunden.

Doch Joanna Maryeswka, General Manager und Gründerin von SAP.iOVenture Studio, New York, machte beim Verkaufen und Kaufen von Second-Hand-Markenbekleidung eine andere Erfahrung, die sie als „sehr mühsam“ aus Sicht des Kunden beschrieb. „Warum“, überlegte sie, „machen diese Second-Hand-Börsen so viel Geld mit einem Produkt, das sie gar nicht hergestellt haben?“

Ein paar Jahre später unterstreichen Trends auf dem Gebiet der Wagniskapitalfinanzierungen das anhaltende Wachstum des Onlinehandels mit gebrauchter Kleidung. Einer Schätzung zufolge wird der weltweite Markt für Second-Hand-Textilien in den nächsten fünf Jahren um 127 Prozent auf 218 Milliarden US-Dollar wachsen. Angetrieben wird dieses Erfolgsmodell durch den Bedarf von Kundenschichten, die entweder günstiger oder nachhaltiger einkaufen wollen, oder beides.

Wie können Markeneinzelhändler diese Kundenschichten für sich gewinnen, besonders Verbraucher, die Wert auf günstige Kaufpreise und Nachhaltigkeit legen? Zugriff auf ihre Second-Hand-Bekleidung gewinnen? Sie vermarkten? Verantwortungsbewussten Konsum fördern? Ihre Marke schützen?

Bühne frei für: Feather by SAP

Die Antwort: Feather by SAP eröffnet Anbietern mit einer durchgängigen Lösung zur Einführung, Steuerung und Ausweitung des Wiederverkaufsgeschäfts den Re-Commerce-Markt, einen neuen Wachstumsbereich für die 51und den Markeneinzelhandel.

Die Lösung Feather by SAP, die auf einer cloudgestützten Plattform aufbaut und jetzt Teil des SAP-Customer-Experience-Portfolios ist, umfasst Backend-Integrationen (ERP) und Workflows zur Übertragung aller Transaktionsdaten in ein Reporting-Dashboard. Die Lösung ermöglicht die Steuerung des gesamten Wiederverkaufszyklus, von der Bestandsverwaltung, dem Ankauf der Textilien und der Ausgabe von Shop-Gutschriften über die Vorbereitung der Kleidungsstücke für den Re-Commerce bis hin zur Bereitstellung in einem Marken-Shop.

Das kleine Team startete mit fünfköpfiger Besetzung und umfasst heute elf Mitglieder– darunter Raghunath Posa, Head of Engineering, Kenneth Fajardo, Head of Product, sowie zahlreiche Praktikanten und Fellows. Inzwischen hat es mehr als 30Kundenprojekte durchgeführt, unter anderem mit Tapestry und PVH, und betreut einen aktiven Pilotkunden, Sports Basement.

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Feather by SAP

Video by David Aguirre

Mode für Menschen, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen

Mit diesem neuen Geschäftsmodell und dieser innovativen Lösung ermöglicht Feather by SAP Markeneinzelhändlern einen Wechsel von einem linearen zu einem Kreislaufmodell. Anbieter können ohne zusätzlichen Ressourcenverbrauch die Wertschöpfung steigern– dank eines Modells, das die Nachhaltigkeit verbessert und Kunden wie auch der 51einen neuen Markt eröffnet und Umsatzwachstum beschert.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag: Feather by 51– Re-Commerce neu gestalten
  • Team: Joanna Maryewska, General Manager und Gründerin, New York, mit einem globalen, auf vier Kontinenten tätigen Team; Fürsprecherin für Gründerinnen bei SAP-Initiativen im Rahmen des Weltwirtschaftsforums
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 11, unterstützt durch zahlreiche unglaublich tatkräftige Fellows und Praktikanten
  • Leistung: Unternehmenstaugliche, durchgängige Lösung für ein neues nachhaltiges Geschäftsmodell– Wiederverkauf.Erster Kunde ist an Bord, ein Re-Commerce-Pilot ist in Planung, dieses Jahr über 30Accounts gewonnen. Durch eine jüngst aufgebaute Zusammenarbeit mit dem Bereich CX sind umfangreiche Chancen für den Resale an SAP-Kunden in der Pipeline.
  • Auswirkungen: Feather by 51ist ein Erfolgsfaktor für die Einführung und Ausweitung einer Re­Commerce-Tätigkeit, bei der Kunden gebrauchte Waren ankaufen, verwalten und wiederverkaufen können, ganz im Sinne einer besseren und nachhaltigeren Zukunft. Gleichzeitig können Kunden damit ihre Finanz- und Leistungskennzahlen verfolgen.

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51und Salzgitter AG: Vorreiter auf dem Weg zu grünem Stahl /germany/2022/12/salzgitter-stahlproduktion-industrie-nachhaltigkeit-klimaschutz/ Thu, 01 Dec 2022 07:00:24 +0000 /germany/?p=163666 51NEWSBYTE — 1. Dezember 2022 — 51SE und Salzgitter AG vertiefen ihre langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel ist es, die digitale Transformation des deutschen Stahlproduzenten...

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51NEWSBYTE 1. Dezember 2022 — 51SE und Salzgitter AG vertiefen ihre langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel ist es, die digitale Transformation des deutschen Stahlproduzenten gemeinsam voranzutreiben und so die Weichen für eine klimafreundliche Stahlproduktion zu stellen. Mit dem Umstieg auf die neueste SAP-Technologie und Komponenten aus dem Nachhaltigkeitsportfolio der 51bereiten die Unternehmen gemeinsam die Erreichung dieses Ziels vor.

Ressourcenschonendes Wirtschaften zählt für die Stahlindustrie zu den größten Herausforderungen: Bis 2045 muss sie ihre Kohlendioxidemissionen um 100 Prozent reduzieren. Dies stellt für die betroffenen Unternehmen eine Herkulesaufgabe dar. Kaum eine andere Branche stößt so viel Kohlendioxid (CO2) aus wie die Stahlindustrie. Allein im Hüttenwerk der Salzgitter AG fallen jährlich etwa acht Millionen Tonnen CO2 an – das entspricht rund einem Prozent des CO2-Fußabdrucks der gesamten Bundesrepublik. „Um hier gegenzusteuern, rücken wir mit unserer Strategie 2030 das Thema Nachhaltigkeit in den Kern all unseres Handelns“, sagt Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG. So will der Konzern bis 2033 die Dekarbonisierung seiner Rohstahlproduktion erreichen – und seine gute Marktposition im Grünstahlmarkt gezielt weiter ausbauen. Der erste klimaneutrale Stahl soll in Salzgitter bereits ab Ende 2025 produziert werden.

Daher arbeitet das Unternehmen bei der digitalen Transformation seiner Prozesse ab sofort noch enger mit 51zusammen. Bereits 2017 hatte die Salzgitter AG den konzernweiten Umstieg auf angestoßen. Die Zusammenarbeit mit 51im Bereich Data Analytics und Nachhaltigkeit ist für das Unternehmen deshalb die logische Konsequenz. „Die Cloud-Lösungen von 51spielen auf unserem Weg zur klimafreundlichen Stahlproduktion eine wichtige Rolle“, sagt Burkhard Becker, Vorstand Finanzen der Salzgitter AG.

So soll beispielsweise die Anwendung künftig dazu beitragen, den unternehmensweiten CO2-Fußabdruck der Salzgitter AG zu ermitteln, während eine sichere und nachhaltige Gestaltung der Betriebsabläufe unterstützt. Mit stellt der Stahlproduzent darüber hinaus die technologischen Weichen für eine effiziente und fundierte Nachhaltigkeitsberichterstattung. „Wir haben in den letzten Jahren unser Cloud-Produktportfolio, insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit, stetig ausgebaut und unsere bestehenden Lösungen integriert. Damit ermöglichen wir unseren Kunden, eine durchgängige Transparenz über ihre Geschäftsprozesse zu erlangen – eine Grundvoraussetzung zur Steuerung der Nachhaltigkeitszielen. Wir freuen uns auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit mit der Salzgitter AG, um unserem gemeinsamen Ziel näher zu kommen, den Weg für eine klimaneutrale Wirtschaft und nachhaltige Zukunft in Deutschland zu ebnen“, sagt Sven Mulder, Geschäftsführer der 51Deutschland. Ein wichtiger Aspekt für die erfolgreiche Umsetzung der Grünstahlpläne: „Die Zusammenarbeit von Salzgitter und 51ist deshalb ein wegweisendes Projekt für eine klimafreundliche Stahlproduktion – und liefert uns zudem wichtige Einsichten für eine schnelle und passgenaue Weiterentwicklung unseres Portfolios.“

Weitere Presseinformationen finden Sie im 51Newscenter. Folgen Sie 51auf Twitter unter .

Ansprechpartner für die Presse:

Björn Emde, 51SE, Tel. +49 6227 755107, E-Mail b.emde@sap.com, CET
SAP-Pressebereich; press@sap.com

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Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen, das heißt Vorhersagen, Prognosen oder andere Aussagen zu zukünftigen Ereignissen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Voraussagen und Annahmen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, was dazu führen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Resultate erheblich hiervon abweichen können. Zusätzliche Informationen zu diesen Risiken und Unsicherheiten finden Sie in den von uns bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) eingereichten Unterlagen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Abschnitt zu den Risikofaktoren des SAP-Jahresberichts 2021 auf dem Formular 20-F.

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Intelligente Technologien für mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft /germany/2022/10/umwelt-nachhaltigkeit-agrar-innovation/ Tue, 11 Oct 2022 06:00:48 +0000 /germany/?p=157031 Überschwemmung, Dürre, Hagel, Lauffeuer – der Klimawandel hat immer mehr Folgen für uns und unsere Umwelt. Lesen Sie, wie innovative Technologienin der Landwirtschaft höhere Erträge...

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Überschwemmung, Dürre, Hagel, Lauffeuer – der Klimawandel hat immer mehr Folgen für uns und unsere Umwelt. Lesen Sie, wie innovative Technologienin der Landwirtschaft höhere Erträge und den Schutz der biologischen Vielfalt ermöglichen.

Neben Regierungen und anderen Unternehmen weltweit, hat sich auch 51dazu verpflichtet, in den nächsten zehn Jahren Co2-neutral zu werden. Aber ist das genug? Werden diese Bemühungen ausreichen, den Klimawandel so zu bremsen, dass wir unsere Küsten und Städte sowie wichtige ÖDzٱ𳾱 und ihre Artenvielfalt erhalten können?

Die katastrophalen Ereignisse sind ein Zeichen dafür, dass die Natur aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wir müssen uns auf eine wärmere Zukunft vorbereiten. Und eine der größten Hürden, die wir dabei vielleicht nehmen müssen, ist die Bewertung unserer Nahrungsmittelquellen. Immerhin haben wir . Sie alle verlassen sich auf landwirtschaftliche Produkte. Doch die Ernten sind anfällig für Zerstörung durch extreme Wetterereignisse, die nun immer häufiger auftreten.

51will mit dem Programm Climate 21 Kunden helfen klimafreundlicher zu wirtschaften und ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. In der jüngsten Folge des sprach Gastgeber mit Tobias Fausch, CIO des Großhändlers , der zu den weltweit ö.

BayWa nimmt eine Ausnahmestellung in der Lieferkette ein. Der Konzern hilft agrarwirtschaftlichen Betrieben ihre Gewinne zu steigern und dabei gleichzeitig wegweisende Modelle für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft zu entwerfen– mit Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien und der Bereitstellung entsprechender Technologien.

Um die globalen Aufklärungsinitiativen des zu unterstützen und andere Führungskräfte und Politiker zu ermutigen, in die Zukunft unseres Planeten zu investieren, zeigt dieser Artikel auf, wie BayWa moderne Technologie einsetzt, um geschäftliche Ziele mit den Zielen des Umweltschutzes zu verbinden.

Nachhaltige Landwirtschaft mit Solarmodule auf Stahlstelzen

Im Rahmen ihrer Solarpaneel-Initiative arbeitet BayWa mit Agrarbetrieben zusammen, um ihre landwirtschaftlich genutzten Flächen mit Photovoltaikanlagen zu überdachen. Diese sind hoch genug, damit landwirtschaftliche Maschinen darunter passieren können. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Solarmodule nicht nur saubere Energie erzeugen, sondern auch als Gewächshäuser für die darunter liegenden Pflanzen dienen.

Die Sonnenkollektoren schützen die Pflanzen vor Unwetter wie Hagel, aber auch vor zu viel oder zu wenig Wasser. Sie sind so konzipiert, dass sie einen Teil des Lichts durchlassen. Das hält die Pflanzen kühler und reduziert die Wasserverdunstung. Trotz des blockierten Sonnenlichtes erhalten die Pflanzen genügend Licht, damit sie wachsen können.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: der Ernteertrag wächst, erneuerbare Energie wird erzeugt und der Wasserverbrauch reduziert.

Nachhaltigkeit durch Satellitenbilder: intelligente Landwirtschaft

Satellitenbilder ermöglichen eine umfassende Übersicht über die Felder – was viel hilfreicher ist, als man sich vorerst vielleicht vorstellt. Die Nutzer in den Betrieben können sich am BayWa-System anmelden und sich Luftaufnahmen der Felder ansehen. Darauf können sie erkennen, ob die Ackerböden homogen sind oder nicht und wo die Pflanzen nicht genug Wasser bekommen.

Mit Hilfe dieser Informationen können sie neu planen. Beispielsweise wie sie säen und wässern müssen, aber auch wo Maschinen eingesetzt werden sollen. Ackerböden, die weniger homogen sind, sind schwieriger zu bewirtschaften, da die Pflanzen je nach Bodenqualität unterschiedlich wachsen.

Die Satellitenbilder geben auch Aufschluss darüber, wo Pflanzen enger oder weiter auseinandergesetzt werden müssen. Dies basiert auf Indikatoren zu Wasser und Boden, die leicht aus der Luft erkennbar sind. Sie helfen eine nachhaltige Landwirtschaft zu gestalten und gleichzeitig, bei weniger Wasserverbrauch, höhere Ernteerträge zu erzielen.

Blockchain-Technologie für mehr biologische Vielfalt

Die neueste technologische Innovation von BayWa verbindet Einzelpersonen, Philanthropen und Unternehmen, die in den Erhalt der biologischen Vielfalt investieren möchten, mit landwirtschaftlichen Betrieben, die bereit sind, entlang ihrer Felder Blühstreifen zu pflanzen, um Insekten und Bienen Nahrung und Lebensraum zu bieten.

Aber hier geht es nicht einfach um den Austausch von Finanzmitteln oder eine laufende Investitionsbeziehung. Stattdessen können sich Nutzer am BayWa-System anmelden und daraufhin alle Betriebe, die am Biodiversitätsprogramm teilnehmen, durchsehen und dann auswählen mit welchem Unternehmen sie zusammenzuarbeiten möchten.

Das Geld geht nicht, wie sonst üblich, sofort an den landwirtschaftlichen Betrieb, sondern es wird mittels Blockchain-Technologie in Token umgewandelt. Dies trägt dazu bei Anreize zu schaffen, denn die Auszahlung erfolgt nur dann, wenn bestimmte Maßnahmen ergriffen werden. Beispiele sind wenn Blumen und Samen gekauft oder gepflanzt werden oder wenn sie anfangen zu wachsen.

Die Betriebe erhalten dadurch eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit und sie können entscheiden, welchen Investitionen sie Vorrang geben möchten: den Investitionen in den Erhalt der biologischen Vielfalt oder den Investitionen in Umsatz generierende Pflanzen.

Ein Gleichgewicht zwischen Betriebsergebnis und Nachhaltigkeit erzielen

Weltweit versprechen Privatpersonen, Unternehmen und Regierungen Emissionen einzudämmen und eine nachhaltigere Welt zu schaffen. Wir müssen Lösungen und Innovationen finden, die dabei besonders den Schwächsten unter uns helfen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit auf globaler Ebene verbessern.

BayWa setzt neue Technologien mit Erfolg ein. Das belegen nicht nur die nachhaltigen Ergebnisse, sondern auch der zusätzliche Nutzen, der den landwirtschaftlichen Betrieben geboten wird.

Betriebe, die mit BayWa zusammenarbeiten, werden mit der erforderlichen Technologie und Anleitungen unterstützt, um nachhaltigkeitsorientierte Entscheidungen zu treffen, die in einem herkömmlichen Geschäftsumfeld widersprüchlich wären. Dies wiederum ermöglicht es den Betrieben mehr Einnahmen zu erzielen und den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Dabei spielt auch die nachhaltige Landwirtschaft eine große Rolle.

Es sind gerade solche Innovationen, die uns rund um die Welt weiterhin und noch schneller den Weg in eine Zukunft weisen, in der angesehen wird.


Magnus Meier ist Vice President und weltweiter Leiter der Wholesale Distribution Business Unit bei SAP.

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Niedrige Flusspegel bereiten Probleme für den Handel /germany/2022/09/niedrige-flusspegel-duerre-probleme-handel/ Tue, 06 Sep 2022 08:00:05 +0000 /germany/?p=162424 Dürren in weiten Teilen Nordamerikas und Europas führen zu Einschränkungen des Wasserverbrauchs. Zudem sorgen außergewöhnlich niedrige Flusspegel für Probleme beim Gütertransport. Europa leidet diesen Sommer...

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Dürren in weiten Teilen Nordamerikas und Europas führen zu Einschränkungen des Wasserverbrauchs. Zudem sorgen außergewöhnlich niedrige Flusspegel für Probleme beim Gütertransport. Europa leidet diesen Sommer besonders unter Rekordtemperaturen und dem monatelangem Ausbleiben von Niederschlägen.

Zwei große Schifffahrtsstraßen – die Donau und der Rhein – sind an einigen Stellen fast unschiffbar. Der Transport von Getreide und anderen Rohstoffen auf der 2.800 Kilometer langen Donau, die in das Schwarze Meer mündet, könnte dadurch stark beeinträchtigt werden. Betroffen sind auch Lieferungen von Kohle und Dieselkraftstoff auf dem Rhein. Diese sind für die Volkswirtschaften Deutschlands, der Niederlande und der Schweiz von wesentlicher Bedeutung.

Lieferkettenprobleme durch Klimawandel: die Perspektive der SAP

Die niedrigen Wasserstände der wichtigsten schiffbaren Flüsse Europas verschärfen die Probleme in den Lieferketten, die durch die Coronapandemie und den Krieg in der Ukraine entstanden waren.

Die Schiffe und Binnenschiffe, die den Rhein befahren, sind wichtige Transportmittel für Produkte und Materialien in Westeuropa und insbesondere in Deutschland, so Richard Howells, Experte für bei der SAP. Schätzungen zufolge werden 80 Prozent der deutschen Wasserfracht auf dem Rhein transportiert. Somit verschiffen Händler jährlich Millionen Tonnen an Gütern auf dem Fluss.

„Der Warentransport rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erfordert Koordination und Zusammenarbeit“, meint Howells. „Wenn ein wichtiger Transportweg wie die Schifffahrt durch Niedrigpegel beeinträchtigt wird, führt das zu einem logistischen Alptraum.“

Damit die Schiffe nicht auf Grund laufen, müssen mehr Schiffe mit weniger Ladung eingesetzt werden. Oder man muss auf andere Transportmittel ausweichen, was in der Regel zu höheren Kosten führt. „Das hat auch andere Konsequenzen, wie zum Beispiel mehr Staus auf den Straßen und somit mehr Emissionen, die sich auf bereits hochgesteckte Nachhaltigkeitsziele auswirken“, warnt er.

Niedrige Pegelstände haben auch schwerwiegende Folgen für andere Bereiche. Die Regierung der Vereinigten Staaten musste einschreiten, nachdem Bundesstaaten im Westen der USA sich nicht auf eine Senkung des Wasserverbrauchs aus dem von Trockenheit geplagten Colorado River einigen konnten. Sie kürzte deshalb die Wasserzuteilung für Nevada, Arizona und Mexiko. In Frankreich ist das Wasser der Flüsse Rhone und Garonne zu warm. Deshalb verschärft sich die Energiekrise, da die Kernreaktoren nicht ausreichend gekühlt sind. Auch in Italien leidet die Landwirtschaft unter dem niedrigen Wasserstand des Po. Denn hier fehlt das Wasser, welches normalerweise die Reisfelder bewässert.

Einige Ökonomen befürchten, dass Europa nach den Belastungen durch den Ukrainekrieg nun aufgrund der Dürre endgültig in eine Rezession rutschen könnte.

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Mehr Nachhaltigkeit mit -öܲԲ für nachhaltige Kundenerlebnisse /germany/2022/09/mehr-nachhaltigkeit-mit-sap-loesungen-fuer-nachhaltige-kundenerlebnisse/ Fri, 02 Sep 2022 06:00:22 +0000 /germany/?p=162196 Mit ihren Kaufentscheidungen stellen Kunden die Weichen für mehr Nachhaltigkeit in der Geschäftswelt. Viele Unternehmen implementieren Technologien, um durch die Vernetzung von Daten aus den...

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Mit ihren Kaufentscheidungen stellen Kunden die Weichen für mehr Nachhaltigkeit in der Geschäftswelt. Viele Unternehmen implementieren Technologien, um durch die Vernetzung von Daten aus den Bereichen Handel, Marketing, Vertrieb und Service ansprechende, nachhaltige Kundenerlebnisse zu schaffen.

Die Verknüpfung von Nachfrage, Lieferkette und Auslieferung ist dabei der erste Schritt. Um Kunden ein herausragendes Erlebnis zu bieten, müssen Unternehmen jedoch Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen.

Der Druck vonseiten des Marktes, der Investoren und der Kunden sowie die Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg machen nachhaltige Geschäftspraktiken erforderlich.

Rund die Hälfte (49 Prozent) aller Investoren weltweit würde ihre Beteiligungen an Unternehmen veräußern, die Probleme in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) nicht wirksam bekämpfen. Und eine weitere Marktanalyse zeigt, dass 73 Prozent aller B2B-Käufer vorhaben, die Zusammenarbeit mit einzelnen Lieferanten aufgrund ihrer unzureichenden Umweltleistung zu beenden.

Die Kunden haben unterdessen mehr Wahlmöglichkeiten als je zuvor. In einer aktuellen Umfrage von Accenture Strategy unter 25.000 Verbrauchern weltweit gaben 46 Prozent der Kunden, die im vergangenen Jahr zu einem anderen Unternehmen gewechselt hatten, als Grund an, zu haben. Die Verbraucher von heute entscheiden sich für umweltbewusste Unternehmen. Auf dem B2C-Markt verzeichnen als nachhaltig vermarktete Produkte ein Wachstum um den Faktor7.

Marktführer wissen, welche Schritte für die Entwicklung vom intelligenten Unternehmen zum nachhaltigen Unternehmen erforderlich sind. Sie bringen die so wichtige Integration von B2C-Frontoffice und B2B-Backend-Systemen voran. So wird versucht den lauter werdenden Forderungen von Mitarbeitenden, Kunden, Verbrauchern, Investoren und Behörden nach mehr Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Genau das möchte die erreichen. Ein kundenorientiertes Erlebnis, das den Schutz der Umwelt im Blick hat und auf vertrauenswürdigen Daten basiert, verbessert die Kundentreue. Außerdem fördert es umweltbewusstes Verhalten und schafft die Voraussetzungen für nachhaltigen Konsum. Das Ziel der SAP, nachhaltige Kundenerlebnisse zu gestalten, unterstützt Unternehmen mit Klimatransparenz, Abfallvermeidung und Kreislaufprozessen. Darüber hinaus werden langfristige Verhaltensänderungen gefördert.

Wir wissen, dass zukunftsorientierte Unternehmen dem Wunsch der Kunden nach mehr Nachhaltigkeit nachkommen möchten. In einer Umfrage von Oxford Economics und 51berichteten 74 Prozent der Unternehmen, die bei der Digitalisierung führend sind, dass die Kundentreue gestiegen sei, während 70 Prozent von zusätzlichen Einnahmequellen profitieren. 59 Prozent konnten ihre Kosten senken, indem sie von linearen Geschäftsmodellen verstärkt auf Kreislaufprozesse umstellen.

Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie sich diese Markttrends in eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Transformation unserer Kunden umsetzen lassen. Um Antworten auf diese Frage zu finden, haben wir das fiktive Modeunternehmen Trilogy Fashion geschaffen. Es sieht sich mit den großen Herausforderungen des modernen Handels konfrontiert: unterbrochene Lieferketten, eine Zunahme der Retouren, Überprüfung auf Greenwashing und sich schnell wandelnde Prioritäten der Verbraucher. Es veranschaulicht, wie SAP-Customer-Experience-Lösungen Unternehmen auf vielfältige Weise helfen können, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

1. Erreichen von Klimatransparenz

Durch den Fokus der 51auf nachhaltige Kundenerlebnisse erhalten Kunden nicht nur in ESG-Berichten, sondern in sämtlichen Phasen des Kaufprozesses Einblick in die CO2-Bilanz eines Unternehmens.

Auf der Website von Trilogy Fashion können Kunden sehen, welche CO2-Emissionen bei der Herstellung der einzelnen Kleidungsstücke erzeugt werden. Auch beim Zahlvorgang können sie genau sehen, welche Emissionen bei den einzelnen Versandoptionen entstehen. Mithilfe dieser Informationen sind sie in der Lage, eine umweltfreundliche Versandart zu wählen.

2. Abfallvermeidung

Kunden senden Waren nach dem Kauf aus unterschiedlichsten Gründen wieder zurück. Doch 10 Prozent der Retouren landen auf Mülldeponien. Durch nachhaltige Kundenerlebnisse können Unternehmen wie Trilogy Fashion Kunden darüber informieren, wie sich Retouren auf die Umwelt auswirken.

Da Trilogy Fashion außerdem die Retourenabwicklung über unterschiedliche Kanäle ermöglicht und Kunden beim Zurücksenden von Ware zu nachhaltigem Handeln motiviert, kann das Unternehmen die Kundentreue verbessern, seine Umsätze steigern und dabei zugleich Abfall vermeiden.

3. Umstellung auf das Kreislaufprinzip

Mit SAP-Customer-Experience-Lösungen kann Trilogy Fashion seine Geschäftsprozesse neu gestalten und die Umstellung auf die Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Dadurch kommt das Unternehmen seinem Ziel, Abfall vollständig zu vermeiden, einen Schritt näher.

Hierfür eignet sich beispielsweise eine Plattform für den Wiederverkauf – ein Markt, der Prognosen zufolge in den kommenden Jahren wachsen wird. Durch Re-Commerce-Angebote können sich Unternehmen von ihren Mitbewerbern abheben und Kunden ein nachhaltigeres Konsumverhalten ermöglichen. Zugleich bietet Trilogy Fashion Kunden die Möglichkeit, wenig getragene Kleidung über den Online-Shop zu erwerben.

Wenn Kunden einstige Lieblingsprodukte recyceln, wiederverkaufen, reparieren oder für andere Zwecke weiterverwenden, so ist dies der nächste Schritt in Richtung nachhaltige Kundenerlebnisse. Unternehmen gehen damit weit über herkömmliche Nachhaltigkeitsinitiativen hinaus und können sich als nachhaltige Marke positionieren.

4. Änderung des Verbraucherverhaltens

Mit dem Fokus der 51auf nachhaltige Kundenerlebnisse können sich Kunden bewusst für Nachhaltigkeit entscheiden. Durch kontinuierliches Feedback und konsistente Kommunikation über alle Interaktionspunkte hinweg kann Trilogy Fashion Kunden, die nachhaltig konsumieren möchten, gewinnen und langfristig binden.

Denn mit SAP-Customer-Experience-Lösungen kann Trilogy Fashion aufzeigen, welchen ökologischen Fußabdruck eine über die Re-Commerce-Plattform gekaufte Hose im Vergleich zu einem neuen Kleidungsstück hat.

Trilogy Fashion kann Kunden sogar mit Öko-Punkten dafür belohnen, dass sie Kleidung über den Re-Commerce-Marktplatz kaufen oder die nachhaltigste Versandoption wählen. Dadurch erhöht sich die Kundentreue, und das Unternehmen untermauert sein Bestreben, die gesteckten Ziele im Hinblick auf Klimaneutralität und Abfallvermeidung zu erreichen.

Mit 51Customer Experience haben Unternehmen die Möglichkeit, nachhaltige Kundenerlebnisse auf der Basis vertrauenswürdiger Daten zu gestalten. So können sie die Kundentreue verbessern und umweltbewusstes Verhalten fördern. Zugleich werden Voraussetzungen für nachhaltigen Konsum geschaffen und letztlich wird das Unternehmen den Anforderungen des Marktes und der Stakeholder gerecht.

Kunden sind Ihre größten Fürsprecher für mehr Nachhaltigkeit. Stellen Sie sie in den Mittelpunkt Ihrer Entwicklung zum nachhaltigen Unternehmen – mit -öܲԲ für nachhaltige Kundenerlebnisse.


Jen Bailin ist Chief Revenue Officer für 51Customer Experience.
Toni Burke ist Global Vice President der Green CX bei SAP.

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Chasing Zero mit dem 51Industry Network for Automotive /germany/2022/08/industrie-automotive-emissionen/ Thu, 25 Aug 2022 06:00:19 +0000 /germany/?p=162052 Daten sind eine treibende Kraft, wenn es um die Verringerung von Treibhausgasemissionen geht.Mit Catena-X entsteht ein Datenökosystem, das Einblick in die Emissionsdaten von Geschäftspartnern entlang...

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Daten sind eine treibende Kraft, wenn es um die Verringerung von Treibhausgasemissionen geht.Mit Catena-X entsteht ein Datenökosystem, das Einblick in die Emissionsdaten von Geschäftspartnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie gewährt.

Mit den Paketen von können Unternehmen Daten zum CO2-Fußabdruck ihrer Produkte erfassen und Potenziale zur Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen aufdecken.

Scope-3-Emissionen: die größte Herausforderung auf dem Weg zur Klimaneutralität

Trotz der massiven Umwälzungen, mit denen sich Unternehmen derzeit konfrontiert sehen, bleibt der Klimawandel die größte Herausforderung, der sich alle Branchen gemeinsam stellen müssen. Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen und die Erderwärmung auf 1,5Grad Celsius zu beschränken– wodurch die gefährlichsten und unumkehrbaren Folgen des Klimawandels vielleicht verhindert werden könnten–, müssen die CO2-Emissionen etwa bis zur Mitte des Jahrhunderts weltweit auf null reduziert werden. Die Europäische Union (EU) hat sich noch ehrgeizigere Ziele gesetzt und möchte bis 2050 klimaneutral werden.

Das bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen bis 2030 und damit innerhalb kurzer Zeit um über 50 Prozent verringert werden müssen, um den Weg für Klimaneutralität zu bereiten.

Zwar haben große Konzerne Nachhaltigkeit oder Klimaneutralität ausdrücklich zum strategischen Ziel erklärt, jedoch haben bisher nur wenige von ihnen einen klaren und umfassenden Maßnahmenplan formuliert. Vorschriften wie die EU-Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichtserstattung () oder neue Vorschläge der US-Börsenaufsicht (United States Securities and Exchange Commission, SEC) zur Offenlegung von klimabezogenen Informationen lassen Unternehmen keine Zeit für leere Versprechungen zum Klimaschutz. Es ist Zeit zu handeln.

Was macht die Berichterstattung über CO2-Emissionen so kompliziert?Viele Unternehmen auf der ganzen Welt haben zwar bereits klar definierte nach Scope1 (direkte Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden) und Scope 2 (indirekte Emissionen aus der Erzeugung gekaufter Energie). Jedoch haben sie oft nur unzureichende Einblicke in die Emissionen, die in der Lieferkette entstehen (Scope 3), welche einen beträchtlichen Anteil der Gesamtemissionen ausmachen.

In der Automobilindustrie beispielsweise sind . Deshalb ist es umso wichtiger, Möglichkeiten zur Verringerung des CO2-ܲٴßes entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren. Die größten Hindernisse dabei sind mangelndes Vertrauen, der fehlende Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten, inkonsistente Methoden oder Standards für die Datenerhebung und die unzureichenden Interoperabilität von Technologielösungen in der hochkomplexen Lieferkette der Automobilindustrie.

Durch Vernetzung gemeinsam die Dekarbonisierung voranbringen

Um nachhaltiger zu werden und gesetzliche Auflagen zu erfüllen, müssen Unternehmen mit Partnern, Zulieferern und Kunden zusammenarbeiten und transparente Prozesse und einheitliche Datenstandards implementieren– von der Materialbeschaffung über die Fertigung bis hin zur Auslieferung.

Das verfolgt als erstes offenes und kooperatives Datenökosystem das Ziel, durch Einbeziehung aller Beteiligten und umfassende Datentransparenz für mehr Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette der Automobilbranche zu sorgen. Einer der ersten Anwendungsfälle von Catena-X besteht darin, die CO2-Bilanz eines Produkts lückenlos nachzuvollziehen. Dies ist der Ausgangspunkt für ein besseres Verständnis der Scope-3-Emissionen, sodass umsetzbare Möglichkeiten für die Dekarbonisierung identifiziert werden können.

Hierfür wird zum einen eine einheitliche Methodik zur Erfassung und Berichterstattung der Emissionsdaten von Produkten benötigt, um die Konsistenz, Vergleichbarkeit und Überprüfbarkeit der von den Netzwerkpartnern erhobenen Daten sicherzustellen. Catena-X kooperiert mit dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und orientiert sich an den Leitlinien der Initiative für die Berechnung und den Austausch von CO2-Emissionsdaten.

Als erstes Unternehmen weltweit ist es der 51dieses Jahr gelungen, in einem Proof of Concept der WBCSD Emissionsdaten nach einer standardisierten Methodik zu erheben und zu übertragen. Der standardisierte Ansatz motiviert insbesondere auch andere Netzwerkpartner, ihrer Berichterstattung nicht mehr unspezifische Durchschnittswerte ihrer Branche zugrunde zu legen, sondern präzise primäre Emissionsdaten.

Zum anderen ist Technologie der Schlüssel zur Umsetzung von Prozessen, die die Erhebung und den Austausch von Emissionsdaten ermöglichen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem umfassenden Wissen über branchenspezifische Prozesse und ihren Best Practices für Lösungen bereitet die 51den Weg für die Nachverfolgung der Emissionsdaten von Produkten im Catena-X Automotive Network.

Lösungen für Branchennetzwerke helfen der gesamten Wertschöpfungskette, klimaneutral zu werden

Mit können Unternehmen Daten zum ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte einfach, sicher und effizient mit Geschäftspartnern austauschen.

GreenToken ist eine web- und abonnementbasierte SaaS-Lösung, die die Rechenschaftspflicht und Transparenz in der Materiallieferkette verbessern soll. Sie entspricht dem standardisierten Datenmodell der WBCSD und sorgt im gesamten Netzwerk für Datenkonsistenz.

Die Daten zum ökologischen Fußabdruck eines Produkts können ganz einfach auf Materialebene direkt zwischen den Geschäftspartnern verwaltet und übertragen werden.

GreenToken by 51nutzt eine , um Emissionsdaten zu verifizieren und als Token aus der Wallet eines Akteurs in der Lieferkette in die eines anderen zu übertragen. Dabei werden keine nicht öffentlichen oder vertraulichen Daten offengelegt. Auf dem Weg dieser Token durch die nachgelagerte Lieferkette werden die erfassten Informationen ausgetauscht, sodass eine zuverlässige, unveränderbare und überprüfbare Kontrollkette entsteht. Über dieses vertrauenswürdige und verifizierbare Verfahren lassen sich nicht nur CO2-Daten, sondern auch weitere Informationen beispielsweise zur Herkunft von Teilen und Zertifizierungen austauschen.

Die Lösung stellt eine abgesicherte offene API bereit, auf die auch andere Tools zur Berechnung von CO2-Emissionen oder Backend-Lösungen für Transaktionen zugreifen können. Sie ist direkt in SAPERP Central Component6.0 und SAPS/4HANA integriert.

Transaktionen können auch durch den Import von CSV-Dateien oder manuell angestoßen werden. So können auch kleine und mittelständische Unternehmen, ohne Backend-Lösungen für das Enterprise Resource Planning (ERP), GreenToken für den Austausch von Emissionsdaten innerhalb des Netzwerks nutzen.

„Mit dem neuartigen Ansatz von GreenToken kann ein rechenschaftspflichtiges und überprüfbares Netzwerk für die Berichterstattung von Scope-3-Emissionen geschaffen werden, das es bislang noch nicht gibt“, erklärt James Veale, Mitbegründer von GreenToken by SAP. „GreenToken wird außerdem bereits in großem Maßstab in anderen Lieferketten erfolgreich eingesetzt und ist somit nun bereit für Catena-X.“


Hagen Heubach ist Global Vice President und Leiter der Industry Business Unit Automotive bei 51sowie Vorstandsmitglied des Catena-X Automotive Network.
Heiko Flohr ist Senior Vice President und Head of Product Management 51für den Bereich Discrete Industries sowie Mitglied des Guidance Board des Catena-X Automotive Network.
Leyi Liu gehört dem Team von Solution Management for 51Industry Network for Automotive and Catena-X Automotive Network an.

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Podcast: Produkte und ihre Verpackungen nachhaltiger gestalten /germany/2022/08/podcast-verpackungen-nachhaltig-sap-responsible-design-and-production/ Tue, 09 Aug 2022 06:00:54 +0000 /germany/?p=162039 Was genau steckt drin in unseren Produkten und ihren Verpackungen? Wie nachhaltig sind die verwendeten Materialien? Wie können wir Produkte verantwortungsbewusster herstellen? Die neue Cloud-Lösung...

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Was genau steckt drin in unseren Produkten und ihren Verpackungen? Wie nachhaltig sind die verwendeten Materialien? Wie können wir Produkte verantwortungsbewusster herstellen? Die neue Cloud-Lösung 51Responsible Design and Production und 51Enterprise Product Development liefert Unternehmen die erforderlichen Kennzahlen dafür. Im neuen 51News Podcast stellen wir die Lösung vor.

Wer kennt sie nicht, die Bilder von den schwimmenden Plastikteppichen in unseren Ozeanen. Schätzungsweise 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr in die Weltmeere und bedrohen Meerestiere und ÖDzٱ𳾱. Unsere Produkte und ihre Verpackungen müssen nachhaltiger werden. Das verlangen nicht nur die Konsumenten sondern auch behördliche Regularien wie die erweiterte Herstellerverantwortung für das Entsorgen und Recyceln von Verpackungsmaterialien.

Um diese Anforderungen bedienen zu können, benötigen Unternehmen Transparenz und eine saubere Datenbasis, aus der sie Kennzahlen über die Arten, Materialien und Charakteristika ihrer Produkte und Verpackungen ermitteln und für eine nachhaltige Designentwicklung heranziehen können.

Im neuen 51News Podcast stellt Uwe Kuersten, verantwortlich für , die Möglichkeiten der neuen Lösung vor und macht klar: „Es ist einfach, die Lösung an bestehende Systeme anzudocken und so die Nachhaltigkeit von Verpackungen – z. B. den Anteil von recyceltem Material oder auch die Recycelbarkeit von Materialien – entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachvollziehen zu können.“ Genaue Kenntnisse über Produktbestandteile sind integriert: Podcast-Gast Petra Koepfer-Behncke, verantwortlich für die PLM-Produktentwicklung für die Prozessindustrie bei SAP, entwickelt gerade eine neue SaaS-Lösung für das Management von Produktspezifikationen als Bestandteil von . Sie erklärt: „Die Lösung beschreibt die genaue Zusammensetzung von Produkten entlang der Wertschöpfungskette und gibt Antworten auf Fragen wie: ‚Wieviel Plastik steckt drin, wieviel Plastik darf drinstecken‘“.

Hören Sie rein in den neuen 51News Podcast

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Emissionsstrategie: Messung, Datenaustausch und Emissionsverringerung /germany/2022/08/emissionsstrategie-messung-datenaustausch-und-emissionsverringerung/ Tue, 02 Aug 2022 06:00:19 +0000 /germany/?p=161616 Wollen Unternehmen aktiv zum Klimaschutz beitragen, müssen sie ihren CO2-ܲٴß ermitteln. Das ist mitunter kein leichtes Unterfangen – Zusammenarbeit ist gefragt. Das Emissionsdatennetzwerk liefert hierfür...

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Wollen Unternehmen aktiv zum Klimaschutz beitragen, müssen sie ihren CO2-ܲٴß ermitteln. Das ist mitunter kein leichtes Unterfangen – Zusammenarbeit ist gefragt. Das Emissionsdatennetzwerk liefert hierfür die Grundlage für den Datenaustausch.

36,4Milliarden Tonnen– so hoch war der weltweite CO2-ܲٴß . Es ist eine Zahl, die sich nur schwer fassen lässt. Um die verheerendsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden, müssen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 auf Null gesenkt werden, so das Fazit der Wissenschaftler.Es ist ein ehrgeiziges Ziel, das voraussetzt, dass alle Unternehmen eine Bilanz ihrer CO2-Emissionen erstellen und offenlegen. Im Jahr 2022 geht es nicht mehr darum, ob Unternehmen etwas tun müssen, sondern darum, womit sie am besten anfangen. Sie sind nicht länger stille Beobachter, sondern leisten einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels.

Lösungen für die CO2-Bilanzierung, mit denen Unternehmen ihren CO2-ܲٴß ermitteln können, sind bereits ü. Es gibt jedoch noch ein anderes Problem, das wesentlich schwieriger zu lösen ist: Wie können Unternehmen überhaupt Daten zu ihren direkten und indirekten Treibhausgasemissionen erheben?

Der ökologische Fußabdruck eines Unternehmens, unter den die fallen, ist komplex. Um ihn zu messen, greifen Unternehmen derzeit auf öffentlich zugängliche Kataloge wie oder die zurück. In diesen Datenbanken sind bestimmte Arten von Materialien und Aktivitäten zusammen mit Angaben dazu aufgeführt, welche CO2-Emissionen sie durchschnittlich erzeugen.

„Zwar ermöglichen diese Kataloge eine erste Schätzung des CO2-ܲٴßes eines Unternehmens, jedoch kein genauen Überblick über den individuellen Status quo“, erklärt Marcus Krug, Leiter des 51Innovation Center Potsdam. „Angesichts immer strengerer behördlicher Vorgaben in den einzelnen Regionen müssen Unternehmen in ihren Finanzberichten präzise und nachweisbare Zahlen zu ihren Emissionen offenlegen.“ Viele Unternehmen evaluieren außerdem auf der Grundlage präziser und zuverlässiger Nachhaltigkeitsdaten neue Geschäftsmodelle.

Große Marken wie und setzen auf Umweltschutz und integrieren nachhaltige Praktiken in ihre Geschäftsabläufe. Zuverlässige und überprüfbare Zahlen, die diese Initiativen untermauern, sind entscheidend, um Imageschäden und finanzielle Verluste zu vermeiden. Die Lösung dieses Problems erfordert einen standardisierten Ansatz, mit dem sich Emissionen mithilfe einer Vielzahl von Systemen unterschiedlicher Anbieter berechnen lassen. Die Daten können dann mit der gesamten Lieferkette– von den Zulieferern über Versandpartner und Hersteller bis hin zu den Einzelhändlern– ausgetauscht werden. Diese Prozesse sind nicht auf das Unternehmen beschränkt.

„Zusammenarbeit und Datenaustausch sind für Unternehmen das Gebot der Stunde, wenn es um die Messung und Steuerung ihres CO2-ܲٴßes geht“, betont Gunther Rothermel, Senior Vice President und Leiter des Bereichs 51S/4HANA Sustainability bei SAP.Sein Team untersucht, wie das Produktportfolio der 51um Lösungen für neue Schwerpunktbereiche wie Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft oder die ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung der Nachhaltigkeitsleistung erweitert werden kann.„Die Umsetzung nachhaltiger Geschäftspraktiken bedeutet, nachhaltige Verfahren durchgängig in allen Prozessen zu verankern“, so Rothermel.

Austausch mit dem Emissionsdatennetzwerk

In Zusammenarbeit mit Industrieverbänden wie dem (WBCSD) und sowie mit anderen Softwareanbietern entwickelt das ein interoperables Emissionsdatennetzwerk, über das Kunden Daten zu ihren CO2-Emissionen austauschen und dabei die Datenhoheit sicherstellen und die Festlegung auf einen Anbieter vermeiden können. Auf der Grundlage von Self-Sovereign Identity (SSI) soll diese Datengrundlage die Berechnung der Treibhausgasemissionen eines Unternehmens ermöglichen, damit das Unternehmen diese Emissionen verringern oder ausgleichen kann.

„Die Verwendung offener Standards war entscheidend, um unterschiedliche Anbieter zur Mitwirkung an diesem Projekt zu motivieren“, erklärt Krug. „Die Rückmeldungen der Kunden waren bisher positiv und lassen darauf schließen, dass dieses offene, interoperable und dezentrale Netzwerk offenbar eine wichtige Lücke schließt. Niemand hat wirklich Interesse daran, kostspielige, nicht standardisierte Punkt-zu-Punkt-Integrationen für die gesamte Lieferkette zu entwickeln.“

Für Unternehmen ist die Messung ihrer indirekten Scope-3-Emissionen – der Treibhausgase, die entlang ihrer Lieferketten und durch die Nutzung ihrer Produkte entstehen – eine besondere Herausforderung.„Wir wissen von unseren Kunden, dass die Steuerung der Scope-3-Emissionen und deren umfassende Verringerung für sie eine gewaltige Herausforderung darstellt“, berichtet Jesper Schleimann, Chief Strategy and Innovation Officer der 51für die Region EMEA Nord. „Ihre Offenheit im Hinblick auf den Austausch von Informationen und Anforderungen hat entscheidend zur Entwicklung einer offenen Lösung beigetragen, mit der alle Stakeholder in der gesamten Wertschöpfungskette von Vorteilen profitieren, und eine erfolgreiche Einführung auf globaler Ebene ermöglicht.“

Das Emissionsdatennetzwerk baut auf dem auf und schafft so die Grundlage für die Zusammenarbeit. Es ermöglicht unter anderem die Nachverfolgung des ökologischen Fußabdrucks eines Produkts von der Materialbeschaffung bis zum Endverbraucher. Da an einer Lieferkette eine Vielzahl von Parteien auf der ganzen Welt beteiligt sind, ist sie in der Regel komplex und wenig transparent.

Ein Modehändler bezieht beispielsweise Kleidungsstücke von einem Textilhersteller in Indien, die dann von einer Reederei nach Europa verschifft werden. Der Endverbraucher wünscht sich Informationen zu den gesamten CO2-Emissionen des gekauften Kleidungsstücks. Die Berechnung dieser Emissionen hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von den Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen des Textilherstellers, dem Versand per Seefracht, dem Transport zur Filiale und weiteren potenziellen Zwischenhändlern.

Das Emissionsdatennetzwerk bietet Hilfestellung bei diesem schwierigen Unterfangen, indem es Einblick in die Emissionen aller Teilnehmer des Netzwerks gewährt.

Ein dezentraler Ansatz für eine nachhaltigere Zukunft

Der Markt für Unternehmenssoftware war in den vergangenen Jahrzehnten von proprietären Lösungen geprägt. In einer Zeit, in der die Welt vor einer ihrer bislang größten Herausforderungen steht, haben jedoch viele Unternehmen erkannt, dass sich bestimmte Probleme nur gemeinsam lösen lassen. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, müssen Unternehmen neue Wege bei der Zusammenarbeit beschreiten.

Dezentrale Ansätze wie das Emissionsdatennetzwerk sind von Natur aus offen und schaffen die technische Grundlage für den unternehmensübergreifenden Datenaustausch. Sie ermöglichen außerdem die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette oder zur Unterstützung eines nachhaltigen Finanzwesens. Das Netzwerk könnte darüber hinaus genutzt werden, um Nachfrage, Angebot und Verteilung von Wasserressourcen in einem Ökosystem besser zu steuern.

„Wir lenken den Markt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft und gehen dabei gemeinsam vor“, so Marcus Krug. „Der dezentrale Netzwerkansatz spiegelt die natürliche Weiterentwicklung unserer Geschäftsnetzwerke wider.“


Corinna Schmidt arbeitet im Bereich NVT Marketing & Communications bei SAP.
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Foto: Silvia Pedroso, SAP

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Solvay: Langjähriger SAP-Kunde setzt auf Nachhaltigkeit /germany/2022/07/solvay-kunde-nachhaltigkeit-klimaschutz-solar/ Tue, 19 Jul 2022 06:00:32 +0000 /germany/?p=161662 Polymere sind für gewöhnlich kein Thema, über das wir uns viele Gedanken machen. Dennoch spielen diese chemischen Stoffe eine äußerst wichtige Rolle in unserem Leben....

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Polymere sind für gewöhnlich kein Thema, über das wir uns viele Gedanken machen. Dennoch spielen diese chemischen Stoffe eine äußerst wichtige Rolle in unserem Leben. Sie kommen in zahllosen Bereichen zum Einsatz – von der Tiefseeforschung bis hin zu Wirbelsäulenimplantaten. Zu den Polymeren gehören unter anderem Kunststoffe, intelligente Hydrogele und Elastomere. Und genau diese Materialien kamen beim Bau der Solar Impulse zum Einsatz, dem ersten Flugzeug, das ohne einen einzigen Tropfen Treibstoff die Welt umrundete.

Fokus auf Innovation

, ein internationaler Konzern, der wissenschaftliche Lösungen entwickelt, stellt genau diese besonderen Materialien und Verbundwerkstoffe her. Das Unternehmen war einer der ersten Partner, die die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg unterstützten. 2016 schrieben die beiden mit ihrem solarbetriebenen Flug um die Welt Luftfahrtgeschichte. Vincent Colegrave, Head of Connected Research Journey bei Solvay, erläutert, welche Rolle das Unternehmens beim Projekt spielte.

„Unsere Teams für Forschung und Innovation lieferten einen entscheidenden Beitrag dazu, das Gewicht des Flugzeugs mithilfe ultrastarker und ultraleichter Materialien zu reduzieren und die Energiespeicherfähigkeit seiner Batterien zu maximieren“, so Colegrave. Das Flugzeug hat eine Flügelspannweite von 72 Metern, wiegt aber in etwa so viel wie ein Jeep und hat ungefähr so viel PS wie ein Motorrad. „Für das Projekt haben wir über 6.000 Einzelteile unter Verwendung von 15 leistungsstarken Materialien entwickelt. Solar Impulse ist quasi unser Labor am Himmel.“

Polymere und Verbundwerkstoffe werden von Ingenieuren eingesetzt, um die schwierigsten Design-Herausforderungen der Welt in anspruchsvollen Branchen wie dem Bauwesen, der Luft- und Raumfahrt, dem Gesundheitswesen, Öl und Gas, Konsumgüter und Elektronik zu lösen. Neben Chemikalien und speziellen Lösungen für die Nahrungsmittelproduktion, den Bergbau und die Landwirtschaft gehören diese Materialien zum Spezialgebiet von Solvay, einem Unternehmen, das sich auf Technologien konzentriert, die in vielen Aspekten des täglichen Lebens Nutzen bringen.

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How Chemistry Is Helping Solve the World’s Toughest Design Challenges

Auf Nachhaltigkeit ausgerichtet

Einer der größten Pluspunkte des Unternehmens ist seine Roadmap für eine nachhaltige Zukunft. Das Unternehmen schöpft die Möglichkeiten der Wissenschaft aus, um saubere Mobilität zu ermöglichen, den CO2-ܲٴß zu verringern und das Modell der Kreislaufwirtschaft umzusetzen.

Eine nachhaltige Lösung ist laut Solvay eine Lösung, die in sozialer und ökologischer Hinsicht zur Leistung der Kunden beiträgt und gleichzeitig für eine bessere Umweltbilanz in der Produktionsphase sorgt. Um dieses Gleichgewicht herzustellen, bewertet Solvay kontinuierlich die operativen und marktbedingten Risiken und Chancen in Bezug auf die Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt gegenüber dem Beitrag, den seine Produkte für den Planeten und die Gesellschaft leisten.

Ziel des Unternehmens ist es, Menschen, Ideen und Elemente miteinander zu verbinden, um Fortschritt neu zu erfinden. Als Experten im Bereich Chemie wissen die, dass Bindungen entstehen, wenn sich Elemente zu Molekülen verbinden und so die Welt um uns herum prägen. Sie sind davon überzeugt, dass Bindungen auch zwischen Menschen und den Ideen ihrer Mitmenschen entstehen können, sodass wir mit kollektiver Tatkraft gemeinsame Ziele verfolgen. In einer Welt, in der Ressourcen immer knapper werden und die Bevölkerung stetig wächst, reicht es nicht aus, neue Erfindungen zu entwickeln. Um ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern, müssen wir die Art und Weise, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen, neu gestalten.

Langjährige Zusammenarbeit

Solvay gehört bereits seit den 1980er-Jahren zum SAP-Kundenstamm und war einer der ersten Kunden in den Benelux-Ländern. Die beiden Unternehmen arbeiteten sogar bereits zusammen, als die 51noch gar kein Büro in Belgien eröffnet hatte.

„Die Entwicklung von Solvay hängt eng mit 51zusammen“, meint Frank Delinte, SVP und Leiter des Bereichs IT Project Service Line bei Solvay. „Jeder Geschäftsbereich nutzt 51für Transaktionen und um das Geschäft bei Solvay auszuweiten. Für die Zukunft hoffen wir, dass die 51uns dabei unterstützen wird, unser Nachhaltigkeitsziel zu erreichen – vollständige Transparenz in Bezug auf den Produktkreislauf, die CO2-Bilanz und eine nachhaltige Beschaffung.“

Laut Delinte setzt das Unternehmen für seine weitreichende Nachhaltigkeitsagenda – – auf gemeinsame Innovationen mit der SAP, um sich einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen. Dabei ist die Finanzberichterstattung von entscheidender Bedeutung, insbesondere zu Themen im Bereich Umwelt, Gesellschaft und Governance. Delinte und Colegrave sehen die digitale Transformation als wichtigen Faktor für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen will als Vorbild agieren – und das ist nur mithilfe eines systematischen Ansatzes zur Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern möglich, die dieselbe Vision verfolgen. Für Solvay ist die digitale Transformation sowohl grundlegender Bestandteil seiner Wachstumsstrategie als auch eine wichtige Möglichkeit, um neue Fachkräfte zu gewinnen.

Das Unternehmen ist auch darum bemüht, Talente zu identifizieren und im Unternehmen zu halten. In einer Welt, in der immer mehr Menschen für Unternehmen arbeiten möchten, die gesellschaftliches Engagement mit geschäftlichem Denken vereinen, bietet Solvay seinen Mitarbeitenden eine Reihe von Möglichkeiten, um zum firmeneigenen Nachhaltigkeitsprogramm beizutragen. So wurde zum Beispiel vor Kurzem einim Vorfeld der ein Spiel entwickelten.

Die Grundidee des Spiels war simpel: Die Teilnehmenden reduzierten kiloweise CO2-Emissionen, indem sie sich zu bestimmten Aktionen verpflichteten. So achteten sie etwa darauf, im Alltag Wäsche bei niedrigeren Temperaturen zu waschen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder Produkte mit einer schlechten CO2-Bilanz zu vermeiden, beispielsweise Bananen. Während der zehn Tage, an denen das Spiel verfügbar war, nahmen knapp 1.800 Personen teil, die dank 7.500 registrierter Aktionen 950 Tonnen an CO2-Emissionen einsparten.

Unternehmen wie Solvay, die in die digitale Transformation investieren und sowohl Menschen als auchNachhaltigkeitzum Kern ihres geschäftlichen Handels machen, gehören zu den Firmen, die am Ende auch besonders erfolgreich sind.

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Nachhaltigkeit ist ein Teamsport, der dem Menschen, Planeten und Gewinn zugutekommt /germany/2022/07/nachhaltigkeit-afrika-klimawandel-strategie-pioneers/ Mon, 04 Jul 2022 06:00:31 +0000 /germany/?p=161468 Tracy Bolton, COO von 51Africa, begann ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit, als sie vor fünf Jahren eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach installierte und in...

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Tracy Bolton, COO von 51Africa, begann ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit, als sie vor fünf Jahren eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach installierte und in ihrem Garten Regentonnen aufstellte.

Dieser Artikel ist Teil einer neuen Serie, 51Pioneers. Sie stelllt Innovatoren bei der 51vor, die neue Horizonte in der Cloud erschließen und Unternehmen auf der ganzen Welt durch spannende Innovationsbereiche führen.

Innovationen für Nachhaltigkeit: Tracy Bolton von 51Africa im Interview
Tracy Bolton, COO 51Africa, setzt sich für mehr Nachhaltigkeit ein.

Was hat Sie dazu bewogen, nachhaltiger zu werden?

Tracy Bolton: Das war sowohl eine freie Entscheidung als auch ein äußerer Zwang. Auf der einen Seite war es mein Interesse an einer ganzheitlichen Lebensweise, bei der ich den Planeten möglichst wenig belasten wollte. Andererseits gab es das Phänomen der sogenannten Lastreduzierung. Die staatseigenen Stromversorger in Afrika können häufig nicht mit dem Bedarf an elektrischer Energie Schritt halten und müssen ihn daher über verschiedene Energiequellen verteilen, was meist zu einer Unterbrechung der Stromversorgung führt.

Man stelle sich vor, man müsste im Dunkeln unter Zeitdruck seine Arbeit erledigen – ohne Stromquelle für Licht, Laptop-Akkus, Internet und Mobiltelefon. Und das stundenlang, mit sehr kurzer oder ohne Vorwarnzeit.

Ich lebe bereits zu etwa 80 Prozent unabhängig vom Versorgungsnetz, was sehr fortschrittlich ist. Das ist toll, denn ich bin von einer Lastreduzierung im Stromnetz nicht betroffen. Ich kann einfach weiterarbeiten, wenn sie den Strom abschalten. Ich habe eine App, in der ich sehe, wie viel Energie ich produziere und wie viel CO2 ich eingespart habe und wie vielen gepflanzten Bäumen das entspricht. So bleibe ich immer auf dem Laufenden.

Nachhaltige Entwicklung: Herausforderungen in Afrika

Welche Herausforderungen gibt es für geschäftliche Aktivitäten in der Region?

Afrika ist ein riesiger Kontinent mit einer Vielzahl unterschiedlicher Gebiete, wild lebender Tiere, Menschen, Kulturen und Sprachen. Die Region steht vor ernsthaften Umweltproblemen wie Bodendegradation, Abholzung, Verlust der Artenvielfalt und extremer Anfälligkeit für Klimaänderungen. Außerdem ist die Armut auf dem gesamten Kontinent eine der größten Herausforderungen für eine nachhaltige Entwicklung, zusammen mit größeren Problemen wie die Infrastruktur und die Stromversorgung.

Drei Viertel der 759 Millionen Menschen weltweit, die keinen Zugang zu Strom haben, leben in Afrika südlich der Sahara. Bildung und Erwerbstätigkeit können nicht im Dunkeln stattfinden. Ohne den universellen Zugang zu Strom bleibt Afrika anfällig für Unterentwicklung, hohe Arbeitslosigkeit, eine Migrationskrise und Instabilität. Deshalb ist das – den Zugang zu bezahlbarer, nachhaltiger und moderner Energie für alle zu sichern – für die Region so wichtig.

All das trägt zu dem einzigartigen und meist intensiven und persönlichen Erlebnis bei, wenn man in Afrika arbeitet. Es gibt viele Höhen und Tiefen in unseren Bemühungen, diese Herausforderungen auf innovative Weise zu meistern oder zu umgehen.

Wie man ein nachhaltiges Unternehmen aufbaut

In einemauf dem südafrikanischen Radiosender Hot 102.7FM haben Sie kürzlich beschrieben, wie man ein nachhaltiges Unternehmen aufbaut.

Ich denke, dass nachhaltiges Wirtschaften für das wirtschaftliche Wachstum in Afrika von entscheidender Bedeutung ist. Für mich ist Nachhaltigkeit ein Teamsport.

Damit ein Unternehmen sowohl profitabel als auch nachhaltig sein kann, müssen die Aspekte Mensch, Planet und Gewinn gleichberechtigt behandelt werden. Die 51hat zwei Aufgaben, um Kunden zu helfen, dieses Ziel zu erreichen: erstens muss sie Unternehmen dabei unterstützen, auf dem eingeschlagenen Weg erfolgreich zu sein, und zweitens muss sie mit ihrem eigenen Ziel,bis 2030 klimaneutral zu sein, als Vorbild fungieren.

Meiner Erfahrung nach möchten die meisten Unternehmen nachhaltig sein, wissen aber nicht wie. Am Anfang steht eine strategische Entscheidung: möchte man das absolute Minimum umsetzen und nur den gesetzlichen Vorgaben folgen oder möchte man Nachhaltigkeit als zentrale Strategie verankern und damit Innovationen vorantreiben? In beiden Fällen bietet die 51die besten Werkzeuge, um Prozesse zu optimieren, die Effizienz zu erhöhen sowie Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen.

Daten aus primären und sekundären Quellen sind das wesentliche Element. Sobald man begonnen hat, diese zu vergleichen und in allen vier Säulen – Mensch, Planet, Gewinn und gute Unternehmensführung – zu verfolgen, können Prozesse nach Bedarf aufeinander abgestimmt werden. Es muss sichergestellt werden, dass alle von den Veränderungen überzeugt sind. Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten und Partner müssen alle über die eigenen Ziele informiert werden. Da Verbraucher nachhaltigere Produkte verlangen, müssen Unternehmen alle Bereiche des Betriebs zu jeder Zeit einbinden, um zu verstehen, wie das Produkt am Ende des Lebenszyklus entsorgt wird.

Technologieprojekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit

Wie fördern Innovationen Nachhaltigkeit?

Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen. Ich freue mich über Technologieprojekte, die das Agrobusiness in Afrika verändern. Über 30 Prozent aller weltweit für Menschen produzierten Nahrungsmittel gehen verloren oder werden verschwendet. In Afrika finden diese Lebensmittelverluste fast vollständig bei der Herstellung und Verteilung statt. Rund 90 Prozentdie nicht die Kühllager wie große Produzenten haben. Viele Produkte verderben also auf ihrem Weg.

ist eine Lösung, die entwickelt wurde, um Kleinbauern an landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten anzubinden. Sie hilft Kleinbetrieben, Daten zu Anbauarten, Betriebsgröße, Ernteaussichten, Produktion und Verkaufstransaktionen zu erfassen, zu pflegen und bereitzustellen. Das Tool erleichtert auch den Zugang zu unterschiedlichen Beteiligten in der breiteren landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, wie zum Beispiel Finanzdienstleistern, Käufern und Lieferanten von Saatgut, Düngern und landwirtschaftlichen Geräten – und zu Vertriebsnetzen.

Auch Großunternehmen profitieren von technischen Innovationen. Die Dangote Group in Nigeria ist ein führendes Unternehmen, das in verschiedenen Bereichen tätig ist – von der Zementherstellung über die Zucker- und Salzraffination bis zum Hafenbetrieb im Afrika südlich der Sahara. Die Dangote Group baut derzeit die weltweit größte einsträngige Ölraffinerie, die täglich bis zu 650.000 Barrel Rohöl verarbeiten wird. Eine Düngemittelfabrik am Standort der Raffinerie befindet sich gerade in der Bauendphase. Nach ihrer Fertigstellung wird sie die weltweit größte Anlage sein und mit einer Kapazität von 3 Millionen Tonnen Dünger pro Jahr die gesamte Binnennachfrage befriedigen können. DieEffizienz dieser Projektewird durch modernste Technologie, wie SAPS/4HANA, gewährleistet.

Ich bin froh, dass wir für ein Unternehmen wie die 51arbeiten, das die Vision und Ressourcen hat, um alle diese verschiedenen Elemente – Mensch, Planet und Gewinn – auf wirklich innovative Weise miteinander zu verbinden. Und wir sind damit Teil dieser treibenden Kraft für Veränderungen. Das ist etwas Neues für uns, aber es treibt uns an und verleiht unserer Arbeit weitere Bedeutung!

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