Datenbanken Archiv | 51News Center /germany/tags/datenbanken/ Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 03 Feb 2026 18:39:18 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Factory-X: Wie 51die Digitalisierung des Maschinenbaus vorantreibt /germany/2025/09/factory-x-sap-digitalisierung-maschinenbau/ Mon, 08 Sep 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=185147 Die Automobilindustrie hat mit Catena-X vorgemacht, wie souveräner Datenaustausch funktioniert. Factory-X überträgt diese Erfolgsprinzipien nun auf den Maschinenbau – von der Lieferkette bis zur Fertigungsebene....

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Die Automobilindustrie hat mit Catena-X vorgemacht, wie souveräner Datenaustausch funktioniert. Factory-X überträgt diese Erfolgsprinzipien nun auf den Maschinenbau – von der Lieferkette bis zur Fertigungsebene.

Europa steht vor einer entscheidenden Herausforderung: Während die Region jahrzehntelang mit dem Prinzip „Quality over Cost“ erfolgreich war, holen andere Kontinente qualitativ auf und setzen zusätzlich auf aggressive Preisstrategien. „Wir müssen die Qualität weiter hochhalten, gleichzeitig jedoch die Kosten senken und noch flexibler werden, was die Bedürfnisse unserer Kunden betrifft“, erklärt Georg Kube, Head of Industry Data Ecosystems bei 51SE.

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Die Antwort darauf könnte in den Daten liegen, die in deutschen Fabriken und SAP-Systemen seit Jahrzehnten gesammelt werden. „Europas großer Aktivposten gegenüber Amerika und Asien ist unser historisches Wissen darüber, wie gute Prozesse und gute Produkte funktionieren“, so Kube. „Dieses systemische Wissen – wie zerspant man, wie fertigt man, wie setzt man die richtigen Prozesse auf – liegt bei europäischen Firmen, typischerweise in SAP-Systemen.“

Diese Daten bilden die Grundlage für datengetriebene Geschäftsmodelle nach dem : Je mehr Daten in die Systeme einfließen, desto mehr neue Daten werden generiert – ein sich selbst verstärkender Effekt, der europäischen Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.

Manufacturing-X: Die deutsche Antwort auf globale Herausforderungen

Factory-X ist Teil einer größeren Vision: Manufacturing-X, eine branchenweite Initiative der deutschen Regierung, die als Teil der Industry 4.0 Plattform gestartet wurde. Ziel ist es, digitale Ökosysteme zu fördern und einen internationalen Standard für Datenaustausch zu etablieren.

Manufacturing-X basiert auf dem Grundprinzip der Datensouveränität und adressiert damit ein klassisches Dilemma: Unternehmen benötigen für die Digitalisierung Daten anderer, wollen aber ihre eigenen sensiblen Informationen schützen. Die Lösung ist ein rechtlich und technisch abgesicherter Rahmen, in dem Daten kontrolliert geteilt werden können, ohne dass die Eigentümer ihre Verfügungsgewalt verlieren.

Die Initiative umfasst verschiedene branchenspezifische Projekte: Catena-X für die Automobilindustrie war der Vorreiter, gefolgt von Factory-X für den Maschinenbau, Chem-X für die Chemieindustrie und Semiconductor-X für die Halbleiterindustrie.

Von der horizontalen zur vertikalen Integration

Während Catena-X als Vorreiter die horizontalen Supply-Chain-Prozesse in der Automobilindustrie revolutionierte, geht Factory-X einen Schritt weiter. „Factory-X erweitert die bewährten Catena-X-Konzepte auf weitere Industrien und bringt die vertikale Integration bis in die Fertigungsebene“, beschreibt Nadine Kanja, Solution Head 51Industry Network Automotive and Catena-X, das Vorhaben.

51teilt sich bei Factory-X die Konsortialleitung mit Siemens und koordiniert die Arbeit von 47 Konsorten. Das Besondere: Während Catena-X die Factory als einen Block betrachtete, steht sie bei Factory-X im Mittelpunkt. „Die Fertigungsebene ist für uns das zentrale Thema, denn dort stehen Maschinen mit eigenen Zulieferern und Wartungsanforderungen“, erklärt Nadine Kanja.

Neue Anwendungsfälle für mehr Flexibilität in der Fertigung

„Das Ziel ist, die Flexibilität der Lieferkette auf den Fertigungsbereich auszudehnen“, so Nadine Kanja. „Wenn technische Probleme auftauchen oder sich Kundenbedürfnisse ändern, müssen Hersteller schnell umschwenken können. Fabriken sind allerdings nicht gerade für ihre Flexibilität bekannt – da sind Maschinen fest installiert und hart verdrahtet. Das alles umzubauen, ist ein enormer Aufwand.“

Genau hier setzt Factory-X an: Die Initiative zielt darauf ab, durch neue Konzepte wie modulare Produktion, Manufacturing as a Service und On-Demand-Fertigung Flexibilität direkt in die Fertigung zu bringen – nicht nur in die Logistik. „Das ist ein wesentlicher Teil von Factory-X: Die Flexibilisierung und Automatisierung der eigentlichen Produktionsprozesse“, erklärt Nadine Kanja.

Die Schwerpunkte von Factory-X liegen deshalb auf Anwendungsfällen, die unter das Motto „Individualisierung und Customer Centricity“ fallen. Dazu gehören:

  • Collaborative Information Logistics: Optimierung der Informationsflüsse zwischen Partnern
  • Condition Monitoring: Überwachung des Zustands von Anlagen und Maschinen für proaktive, datenbasierte Wartungsentscheidungen
  • Modular Production: Flexible Produktionskonzepte für wechselnde Anforderungen
  • Manufacturing as a Service: On-Demand-Fertigung nach Bedarf über digitale Marktplätze

Konkrete Geschäftsvorteile für Unternehmen

Die Factory-X Anwendungsfälle versprechen messbare Verbesserungen für verschiedene Geschäftsmodelle. Condition Monitoring ermöglicht beispielsweise proaktive Wartung statt reaktiver Reparaturen – das reduziert nicht nur Produktionskosten und Stillstandzeiten, sondern eröffnet Maschinenherstellern neue digitale Service-Umsätze aus ihrer installierten Basis.

Back-to-School 2025: Einzelhändler setzen stark auf das Timing der Lieferungen

Manufacturing as a Service revolutioniert die Kapazitätsauslastung: Produktionsunternehmen können über digitale Marktplätze automatisch Aufträge erhalten, die zu ihren Fähigkeiten und verfügbaren Kapazitäten passen – ohne umfangreiche Vertriebsaktivitäten. Dabei ermöglichen standardisierte Datenmodelle sogar die wirtschaftliche Produktion von Einzelstücken (Losgröße 1), was Individualisierung ohne Kostennachteile bedeutet.

Ein weiterer Wettbewerbsvorteil liegt im Zugang zu neuen Partnern: Durch das offene Datenökosystem können Unternehmen mit Supply-Chain-Partnern kollaborieren, ohne bestehende Geschäftsbeziehungen zu benötigen – standardisierte Mechanismen machen die Integration schneller, sicherer und kosteneffizienter.

Technologische Innovation: Standards als Schlüssel

Factory-X erweitert nicht nur thematisch die Manufacturing-X Initiative, sondern auch technologisch. Um den hohen Anforderungen des Maschinenbaus an bestehende Datenformate gerecht zu werden, legt das Projekt besonderen Wert auf die Weiterentwicklung von Standards. Besonders das Schnittstellenformat der Asset Administration Shell (AAS) ist im Fokus.

„Die Bedeutung von Daten zu vereinheitlichen ist für den Maschinenbau essenziell und löst allein bereits viele Anwendungsfälle.“, erklärt Georg Kube. „Wenn in großen Netzwerken Auffindbarkeit und skalierbare Security notwendig ist, können Anwender auf das Dataspace Protocol als Ergebnis aus Catena-X zurückgreifen.“

Diese Strategie der zwei Geschwindigkeiten ermöglicht es Unternehmen, die sowohl in der Automobilindustrie als auch im Maschinenbau aktiv sind, ihre Systeme bei wachsenden Anforderungen flexibel zu erweitern.

Der Weg in die Zukunft

Factory-X ist bis Mitte 2026 als Entwicklungsprojekt angelegt und soll dann in eine stabile Betriebsphase übergehen. Die Vision ist ambitioniert: Ein digitales Ökosystem, das die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie stärkt und gleichzeitig neue, datengetriebene Geschäftsmodelle ermöglicht.

„Was wir in Factory-X aufbauen, kann auch auf die anderen Datenräume von Manufacturing-X skaliert werden“, erklärt Nadine Kanja. Der Maschinenbau wird damit zum Testfeld für eine umfassende Transformation der europäischen Industrie.

Neugierig auf die digitale Zukunft Ihrer Branche? Besuchen sie uns auf dem Maschinenbaugipfel am und erfahren sie wie Factory-X bereits heute die Weichen für morgen stellt – und was das für Ihr Unternehmen bedeutet.

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Mit Daten durch die Disruption: So steuern CFOs in unsicheren Zeiten /germany/2025/07/wie-cfos-durch-unsichere-zeiten-navigieren/ Mon, 14 Jul 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184446 In einer volatilen Geschäftswelt müssen CFOs von reiner Reaktion zu aktiver Antizipation übergehen. Echtzeitdaten, KI-gestützte Prognosen und Szenarioplanung helfen, Risiken zu minimieren und Chancen zu...

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In einer volatilen Geschäftswelt müssen CFOs von reiner Reaktion zu aktiver Antizipation übergehen. Echtzeitdaten, KI-gestützte Prognosen und Szenarioplanung helfen, Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen.

Die „unsicheren Zeiten“ waren und sind ein Dauerzustand. So begegnete und begegnet uns die aktuelle Weltlage täglich auf den Titelblättern von Finanz- und Wirtschaftspresse. Der steigt jedoch seit 1990 kontinuierlich an und die Ereignisse insbesondere der letzten fünf Jahre verunsichern CFOs – manchmal mehr denn je. Etablierte Trends werden durch eine Reihe unvorhersehbarer Ereignisse in einem zunehmend komplexen globalen Umfeld gestört. Die Möglichkeit, langfristige Prognosen aufzustellen, schwindet. Diese anhaltende Unsicherheit führt unter anderem dazu, dass sich zwei von fünf Geschäftsführenden ü.

CFOs stehen vor der Aufgabe, Methoden zu entwickeln, mit denen ihr Unternehmen diese Unsicherheiten bewältigen und seine Marktposition halten kann. Dabei kristallisieren sich folgende drei Handlungsfelder heraus:

CFO-Insights: Strategien zur Bewältigung wirtschaftlicher Ungewissheit

Umfassende Echtzeit-Analyse und Szenarioplanung

Traditionelle Prognosemethoden stoßen in einem volatilen Umfeld an ihre Grenzen. Sie basieren auf historischen Daten und linearen Trends und können kurzfristige externe Einflüsse wie Zollerhöhungen oder Unterbrechungen der Lieferketten ebenso wenig ausreichend berücksichtigen wie tagespolitische Veränderungen und neue Gesetze, beispielsweise im Feld der ESG-Regularien.

Um in diesem zunehmend dynamischen Wirtschaftsumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen Unternehmen immer mehr Echtzeitinformationen in Kombination mit szenariobasierten Modellierungstools wie Wertetreiberbäume. Sie ermöglichen es CFOs, Echtzeitsimulationen durchzuführen und die finanziellen Auswirkungen externer Ereignisse auf Umsatz und Kosten vorherzusagen. Allerdings verfügen viele Unternehmen noch nicht über die notwendige Datenbasis für solche Echtzeitprognosen, wodurch wertvolles Potenzial nicht gehoben werden kann.

Zugriff auf diese erforderlichen Informationen ermöglicht eine Big-Data-Lösung. Durch die Integration einer Cloud-Plattform können Unternehmen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen und analysieren – von ERP-Systemen über Internetquellen bis hin zu Drittanbieterdaten. Dazu gehören beispielsweise Daten aus dem Geschäftsreisemanagement, die durch Einblicke in Mitarbeiterausgaben, Reisekosten und Ausgabentrends Prognosen verbessern. Durch die Datenbasis lassen sich umfangreiche Simulationen durchführen, die die potenziellen Auswirkungen veränderter Parameter, wie etwa einer Zollerhöhung, detailliert aufzeigen.

Mit solchen Szenarioplanungen können CFOs nicht nur auf Veränderungen reagieren, sondern diese auch mit Wenn-dann-Simulationen in ihren Auswirkungen antizipieren und bewusst steuern. Damit stärken sie die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens.

KI-gestützte Datenanalyse und Prognose

Auf unvorhersehbare Marktschwankungen muss schnell reagiert werden. Viele CFOs verlassen sich jedoch noch auf zeitintensive, teilweise manuelle Prozesse sowie Prozesse mit Prozessbrüchen, um Daten zu sammeln und auszuwerten. Für 38Prozent der CFOs stellt dies laut dem eine der größten internen Herausforderungen dar. Künstliche Intelligenz bietet durch umfassendere Nutzung verschiedener Datenquellen ebenso wie durch schnellere und präzisere Prognosemodelle entscheidende Vorteile. Sie verarbeitet große, verschiedenartige Datenmengen in Echtzeit und unterstützt CFOs auf diesem Weg bei zeitkritischen Entscheidungen.

Eine bedeutende Veränderung ist dabei der Übergang von Bottom-up- zu Top-down-Prognosemodellen: Statt Daten aufwendig aus einzelnen Abteilungen zusammenzuführen, analysieren KI-Systeme CRM-Daten und generieren automatisch detaillierte Umsatzprognosen. Diese Methode hat sich oft als präziser erwiesen als herkömmliche Ansätze, da sie die Tendenz einzelner Führungskräfte ausgleicht, Umsatzprognosen zu niedrig zu schätzen und dadurch Prognosen zu verzerren.

Wie CFOs ihr Unternehmen 2025 zum Erfolg führen

Finanzteams waren schon lange Entscheidungsträger. Diese Fähigkeit wird kontinuierlich durch neue Methoden und Tools weiterentwickelt und verbessert. Ihr Fokus verschiebt sich immer mehr in Richtung der Ableitung von Handlungsempfehlungen aus KI-generierten Erkenntnissen. Um das volle Potenzial dieser Technologien auszuschöpfen, müssen sie zudem die aktive Beteiligung aller Teammitglieder und eine hochwertige Datenbasis fördern. Nur so kann ihr Unternehmen effizient durch das volatile Marktumfeld navigieren und die Herausforderungen sich ständig ändernder Bedingungen meistern.

Strategische Anpassung und schnelles Handeln

Echtzeitdaten und KI-Analysen bereiten Finanzverantwortliche auf Krisenzeiten vor beziehungsweise unterstützen sie, Krisen zu lösen – ebenso wie in der Generierung neuer Umsatzstrategien und Kostenmodelle. So gilt beispielsweise im Zusammenhang mit höheren Zöllen und Handelskonflikten, dass durch sie die Inflation und Beschaffungskosten innerhalb kürzester Zeit in die Höhe schnellen, wodurch Unternehmen vor vielen Herausforderung stehen wie beispielsweise:

  • Können die Mehrkosten durch erhöhte Effizienz aufgefangen und/oder an Kunden weitergegeben werden?
  • Wie verschieben sich Markt(eintritts)strategien?
  • Wie können Lieferketten stabiler gestaltet werden?

Laut haben 45Prozent der CFOs keine unmittelbaren Anpassungspläne bei signifikanten Kostensteigerungen, wie sie im Augenblick durch Zölle erfolgen. CFOs riskieren dadurch im besseren Fall Gewinnverluste, im schlechteren gar die Überlebensfähigkeit ihrer Organisationen. Um diese zu vermeiden, müssen sie abwägen, inwieweit sie die Mehrkosten bewältigen können. Im Schnitt geben 73Prozent die Zollsteigerungen an Kunden weiter.

Die Preisanpassung hängt dabei von Faktoren wie Margen, Cashpuffer sowie der Wettbewerbsposition und Preissensibilität der Produkte ab. Hohe Gewinnmargen und ausreichende Puffer können vorübergehende Kostensteigerungen auffangen, sodass die Preise nicht sofort erhöht werden müssen. So können Marktanteile gesichert und sogar ausgebaut werden, insbesondere, wenn Wettbewerber aufgrund der veränderten Kostenstrukturen Marktanteile verlieren. In manchen Fällen kann es daher auch für Unternehmen mit geringeren Margen gewinnbringend sein, Preise stabil zu halten.

Das Timing ist jedoch entscheidend: CFOs müssen einschätzen, ob es sich um eine vorübergehende Situation handelt oder ob langfristige Anpassungen erforderlich sind, um die Rentabilität und Marktposition zu sichern. Laut Gartner prüfen CFOs zunehmend alternative Strategien wie die Inanspruchnahme von Zollbefreiungen, Freihandelszonen und die Anpassung der Importstruktur, um Auswirkungen höherer Zölle zu minimieren. Auch moderne Technologien wie digitale Zwillinge können Unternehmen dabei helfen, Lieferketten zu optimieren und Kosten zu senken. Wichtig ist, alle Optionen sorgfältig abzuwägen, um eine maßgeschneiderte Strategie zu entwickeln und schnell umzusetzen. So lassen sich Gewinnverluste minimieren.

Vorausschauend durch turbulente Zeiten navigieren

In der zunehmend unberechenbaren Geschäftswelt müssen CFOs agil und vorausschauend handeln, um mit der stets weiter steigenden Dynamik Schritt halten zu können. Ausschlaggebend ist, sich nicht auf alte Strukturen zu verlassen, sondern flexibel und datenbasiert Szenarien und Modelle zu entwickeln und damit neue Chancen zu nutzen. Der Einsatz moderner Szenarioplanungs-Tools und KI-gestützter Prognosen ist dabei unerlässlich: Aus Echtzeitdaten mit Hilfe künstlicher Intelligenz werden Modelle und Szenarien entwickelt, die helfen, durch unsichere Zeiten zu navigieren. CFOs haben die Aufgabe, diese Werkzeuge effektiv einzusetzen und zukunftsorientierte Strategien mit zu entwickeln. Denn die Zukunft gehört denjenigen, die bereit und fähig sind, sich schnell und flexibel anzupassen.

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DeepSeek: Was Unternehmen über KI-Tools wissen müssen /germany/2025/07/deepseek-unternehmen-ki-tools/ Fri, 04 Jul 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183610 Die Verlockung, mit KI Kosten einzusparen, ist groß. Doch gibt es mehrere sensible Bereiche, bei denen Vorsicht geboten ist, um später höhere Kosten zu vermeiden....

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Die Verlockung, mit KI Kosten einzusparen, ist groß. Doch gibt es mehrere sensible Bereiche, bei denen Vorsicht geboten ist, um später höhere Kosten zu vermeiden.

DeepSeek hat mit seinem neuen R1-Modell die KI-Landschaft gehörig aufgemischt. Die Entwicklungen des chinesischen Startups für künstliche Intelligenz, so das Medienecho, könne die KI-Branche „revolutionieren“. Das führte dazu, dass sich die Chatbot-App des Unternehmens auf der Liste, der am meisten heruntergeladenen kostenlosen Apps im iOSApp Store an die Spitze setzen konnte – und sogar ChatGPT auf die Ränge verwies.

Der technologielastige NASDAQ­100 erlebte währenddessen hingegen eine Talfahrt: Investoren führten eine Neubewertung des Investitionsbedarfs in KI-Technologie durch und der Index sank um fast dreiProzent. Mit einem dramatischen Kurseinbruch von 17Prozent erlebten Konzerne wie NVIDIA einen der größten Tagesverluste in der Börsengeschichte. Grund war die Sorge um die sinkende Nachfrage nach hochleistungsfähigen Mikrochips.

KI im Jahr 2025: Fünf beherrschende Themen

Doch wie kam es zu dieser Entwicklung?

Die DeepSeek-Strategie

DeepSeek verfolgt eine besondere KI-Strategie, bei der vor allem Kosteneffizienz im Vordergrund steht. Das R1-Modell des Unternehmens wurde auf eine Stufe mit etablierten Modellen wie ChatGPT von OpenAI gestellt, doch die Entwicklungskosten für R1 beliefen sich auf lediglich 5 bis 6 Millionen US-Dollar. Dies steht im deutlichen Gegensatz zu den Milliardenbeträgen, die bei Wettbewerbern ausgegeben wurden. Das lässt Zweifel an der herrschenden Annahme aufkommen, dass für eine leistungsstarke KI erhebliche Investitionen in fortschrittliche Hardware erforderlich sind.

Infolgedessen haben Anleger damit begonnen, ihre Strategien zu überdenken, was zu einem deutlichen Rückgang der Aktienkurse für Unternehmen wie NVIDIA und AMD führte, die auf hochleistungsfähige Mikrochips angewiesen sind.

Kosteneffiziente KI – wo ist der Haken?

Im Zuge der Zunahme von KI-Technologie müssen Unternehmen die Komplexität einer Vielzahl von Plattformen bewältigen und gleichzeitig sicherstellen, dass sie grundlegende Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten.

„Während sich die Technologie weiterentwickelt, werden auch Cyber-Bedrohungen immer ausgereifter – und damit wächst die Verantwortung von Unternehmen“, so Gabriele Fiata, Head of Cybersecurity Market Strategy bei SAP.

Während die Aussichten auf Kosteneinsparungen verlockend sind, gibt es mehrere sensible Bereiche, bei denen Unternehmen Vorsicht walten lassen sollten, um im Nachhinein höhere Kosten zu vermeiden: 

1. Datenschutz und Sicherheit

In der Datenschutzerklärung vieler kostenloser KI-Tools wird darauf hingewiesen, dass diese mit den Informationen trainiert werden, die wir ihnen liefern. Das bedeutet, das alles, was wir in ein Tool eingeben, möglicherweise von anderen genutzt werden kann, einschließlich unseren Wettbewerbern. Aber es geht nicht nur um das Teilen von Daten: Auch Datenschutzverletzungen oder kriminelle Aktivitäten können ein Risiko für Datensicherheit darstellen.

„2025 wird diese Technologie im Fokus vieler Unternehmen stehen, um die Geschäftskontinuität und den Schutz sensibler Daten sicherzustellen. Es geht darum, Technologie zum bestmöglichen Schutz einzusetzen”, betont Fiata.

Unternehmen müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärken, um sensible Daten vor Datenschutzverletzungen zu bewahren. Mitarbeitende müssen dafür sensibilisiert werden, äußerst vorsichtig mit den Informationen umzugehen, die sie in diese Tools eingeben, um teure rechtliche Konsequenzen und einen möglichen Imageschaden zu vermeiden.

2. Konzepte zur Datenspeicherung

Neuere Anwendungen sind möglicherweise nicht mit älteren Speichersystemen kompatibel. Veraltete Speichersysteme können zu hohen Latenzzeiten und ineffizienten Betriebsabläufen führen, was zeitnahe Einblicke erschwert, die für die Entscheidungsfindung unerlässlich sind. Ein weiteres häufiges Problem ist, dass es bei einer hohen Zahl an Nutzern zu einer Systemüberlastung kommt oder dass das Tool nicht verfügbar ist, wenn es benötigt wird.

3. Datenqualität

KI-Systeme sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert werden. Minderwertige Daten können ungenaue Ergebnisse und operative Probleme nach sich ziehen. Wenn beispielsweise ein Einzelhandelsunternehmen fehlerhafte Kundendaten nutzt und deshalb Kauftrends missinterpretiert, könnte dies zu einer schlechten Bestandsführung und entgangenen Verkaufschancen führen.

4. Strategische Herausforderungen

In manchen Fällen sind Unternehmen mehr an kurzfristigen Einsparungen als an langfristigem Wachstumspotenzial interessiert. Fällt die Wahl auf ein KI-Konzept, bei dem Skalierungsmöglichkeiten nicht berücksichtigt werden, könnte dies zu Problemen führen und eine kostspielige Neuorientierung erforderlich machen, wenn sich die geschäftlichen Anforderungen des Unternehmens ändern.

5. Herausforderungen bei der Einhaltung von Vorschriften

„In Zeiten verschärfter Datenschutzregelungen und wachsender geopolitischer Spannungen wird die Möglichkeit, die Kontrolle über Daten zu behalten, für das Jahr 2025 zu einem entscheidenden Faktor werden“, erläutert Fiata. Unternehmen müssen in Compliance-Strategien investieren, um regulatorische Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI zu steuern. Und das kann zusätzliche Kosten nach sich ziehen.

Kunden müssen sich darüber im Klaren sein, dass DeepSeek zwar Möglichkeiten für Innovationen und Kosteneinsparungen bei der KI-Entwicklung bietet, aber auch einige Schwachstellen hat. Für Unternehmen, die Innovationen schaffen und Geld sparen möchten, mag Kosteneffizienz zwar eine attraktive Aussicht sein, aber es ist wichtig, sich auch die damit verbundenen potenziellen Fallstricke vor Augen zu halten.

Neue Technologien werden immer schneller zu einem integralen Bestandteil unseres Alltags und unseres Lebens. Diese Fortschritte effektiv zu nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu reduzieren wird viele Branchen vor große Herausforderungen in der nächsten Phase der KI-Entwicklung stellen.

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Ausfall des PlayStation Network: ein Weckruf für Cybersicherheitsteams? /germany/2025/06/weckruf-cybersicherheit/ Fri, 20 Jun 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183473 Unternehmen im Abonnementgeschäft sammeln und speichern Unmengen von Kundendaten, um Erlebnisse zu personalisieren. Das macht sie zu einem attraktiven Ziel für Cyberangriffe. Stellen Sie sich...

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Unternehmen im Abonnementgeschäft sammeln und speichern Unmengen von Kundendaten, um Erlebnisse zu personalisieren. Das macht sie zu einem attraktiven Ziel für Cyberangriffe.

Stellen Sie sich vor: Es ist Samstagabend, Sie haben Ihr Gaming-Headset aufgesetzt, den Controller für Ihre PlayStation in der Hand und eine Schüssel Chips in strategischer Reichweite platziert. Sie sind bereit, bei einer Runde Call of Duty abzuschalten, und Ihre Freunde warten darauf, sich mit Ihnen in den Kampf zu stürzen. Doch nach einigen frustrierten Fehlversuchen – vielleicht sogar einer kompletten Neuinstallation des Spiels (wer kennt es nicht?) – gelangen Sie zu der erschreckenden Erkenntnis: Die PlayStation-Server sind ausgefallen. Weltweit.

Und es geht nicht nur um einen Abend, an dem die Spielrunde ausfallen muss. Es handelt sich um eine 24-stündige Störung eines Dienstes, für den viele von uns zusätzlich zum Kauf von Spielen monatliche Abogebühren zahlen. Der Ausfall wirft außerdem ernste Fragen auf, was die Datensicherheit in unserer zunehmend abonnementbasierten Welt betrifft.

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Abonnementbasierte Geschäftsmodelle: eine bequeme Lösung oder Quelle des Frusts?

Wenn Sie einen Blick auf Ihren Kontoauszug werfen, sind Sie vielleicht überrascht, für wie viele Abonnements Sie jeden Monat Gebühren zahlen. Von Streaming-Diensten bis hin zu Software – Abonnements sind allgegenwärtig. Und immer mehr Unternehmen stellen auf Abonnementmodelle um oder bieten Abonnementoptionen an, um neue Einnahmequellen zu erschließen. Diese Umstellung ist jedoch vonseiten der Verbraucher mit einer hohen Erwartungshaltung verbunden.

PlayStations werden schon lange als Abonnementmodell angeboten. Gegen eine monatliche Gebühr erhalten Nutzer Online-Zugriff, auch auf Spiele, die sie bereits erworben haben. Natürlich lassen sich viele Titel auch offline spielen, aber bei manchen ist eine Online-Anmeldung erforderlich. Deshalb konnten sich bei dem Ausfall kürzlich Millionen Nutzer nicht bei den Spielen anmelden, für die sie bezahlt hatten, und hatten keinen Zugriff auf die gebührenpflichtigen Dienste. PlayStation Plus-Nutzern bot Sony nach der Behebung der Störung fünf Tage Entschädigung an.

Ausfälle können Absatzschwierigkeiten, mögliche Entschädigungszahlungen und eine langfristige Schädigung des Markenansehens nach sich ziehen. Auch die Finanzmärkte haben von dem PSN-Ausfall Kenntnis genommen. Die Aktie von Sony musste nach Bekanntwerden des Ausfalls hinnehmen. Dies zeigt die finanzielle Verwundbarkeit von Unternehmen, die in hohem Maße auf funktionierende Online-Dienste angewiesen sind. Bei abonnementbasierten Geschäftsmodellen ist die Kundenbindung entscheidend – und alles hängt davon ab, dass die Kunden das Vertrauen in den Anbieter nicht verlieren.

Sollten wir nachsichtig sein oder sollten wir unser Geld zurückfordern, wenn Bezahldienste nicht erreichbar sind? Und was ist mit unseren persönlichen Daten?

Cybersicherheitsrisiken steuern

Unternehmen im Abonnementgeschäft sammeln und speichern Unmengen von Kundendaten, um Erlebnisse zu personalisieren. Das macht sie zu einem attraktiven Ziel für Cyberangriffe.

Wenn sich herausstellt, dass es bei einem Ausfall zu einer Datenpanne kam, kann dies wesentliche und weitreichende Folgen sowohl für Verbraucher als auch für große Unternehmen haben. Für die Nutzer bedeutet eine Datenpanne, dass personenbezogene Daten wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kennwort und möglicherweise Kreditkarteninformationen an die Öffentlichkeit gelangen könnten.

Für Unternehmen hat eine Datenpanne nicht nur unmittelbare negative Auswirkungen auf den Gewinn, das Ansehen und das Kundenvertrauen, sondern sie müssen auch Sammelklagen der Nutzer befürchten, deren Daten kompromittiert wurden. Wenn die gestohlenen Informationen vertrauliche personenbezogene, rechtliche oder Gesundheitsdaten beinhalten, kann dies erhebliche und langfristige juristische Folgen haben.

Laut Sony handelte es sich bei dem Ausfall nicht um einen Hackerangriff, sondern um „Betriebsprobleme“, die etwa einen Tag andauerten. Die PSN-Community reagierte jedoch mit Panik, was an die Datenpanne im Jahr 2011 erinnerte, als das Unternehmen seine Server 23Tage lang außer Betrieb nehmen musste. Die finanziellen Auswirkungen der Untersuchung des Vorfalls, der Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen und der Entschädigung der Nutzer beliefen sich auf schätzungsweise 171Millionen US-Dollar.

Effizientes Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie mit Catena-X und SAP

Wie können Unternehmen ihre Systeme und Daten schützen?

In der Cybersicherheitsbranche gewinnt man schnell den Eindruck, dass jedes Jahr „das bislang schlimmste“ ist. Es wird davon ausgegangen, dass die Gefahren in Zukunft weiter deutlich zunehmen werden. Seit 2017 haben sich die finanziellen Verluste infolge von Cyberangriffen vervierfacht. Die meisten Angriffe haben relativ geringe Verluste () zur Folge, doch groß angelegte Angriffe können für Unternehmen verheerend sein. Alle zehn Jahre kann ein Unternehmen bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar aufgrund eines schwerwiegenden Cyberangriffs verlieren.

Was die betrifft, so gibt es keine Lösung, die für alle gleichermaßen geeignet ist. Um Systeme und Daten vor Cyberangriffen zu schützen, sollten Unternehmen einen mehrstufigen Ansatz verfolgen und eine einheitliche Cybersicherheitsstrategie mit folgenden Elementen entwickeln:

  • Bewertung von Cyberrisiken: Es stehen Tools zur Verfügung, mit denen Unternehmen die Cybersicherheitsrisiken für verschiedene Arten von kritischer Infrastruktur analysieren und bewerten können.Auf der Grundlage dieser Informationen können sie ihre Sicherheitsmaßnahmen gezielt priorisieren und Ressourcen zur Behebung von Sicherheitslücken bereitstellen.
  • Erkennung von Anomalien: Mithilfe von maschinellem Lernen und KI können Sicherheitssysteme ungewöhnliche Muster erkennen, die vom normalen Verhalten abweichen. So sind Unternehmen in der Lage, zu ergreifen und sich abzusichern, bevor es zu einem Cyberangriff kommt.
  • Automatisierte Reaktion auf Vorfälle: Mit automatisierten Sicherheitsfunktionen können Unternehmen automatisch auf Cyberangriffe wie Malware- oder DDoS-Angriffe reagieren. Dadurch lassen sich Bedrohungen schnell eindämmen und ihre Ausbreitung vermeiden. Durch Automatisierung der Erkennung und Abwehr dieser Angriffe können Unternehmen Ausfallzeiten verringern und potenzielle Schäden minimieren.
  • Investition in KI-spezifische Sicherheitsfunktionen: Nicht nur entwickeln sich weiter, sondern auch Cybersicherheitsbedrohungen. Unternehmen sollten in KI investieren, um ihre Systeme wirksam zu schützen und mit den ständig neuen Cybersicherheitsrisiken Schritt zu halten. Angenommen, ein Mitarbeitender klickt auf einen schädlichen Link in einer Phishing-Mail: Eine agentenbasierte KI wäre in der Lage, diesen Fehler in Echtzeit zu erkennen. Der Benutzer kann dann automatisch gesperrt oder mit einer Benachrichtigung gewarnt werden. All dies geschieht ohne menschliches Eingreifen, was insbesondere außerhalb der Geschäftszeiten eine große Hilfe darstellt. In einem anderen Szenario stiehlt ein Angreifer die digitale Identität eines Mitarbeitenden und versucht, sich von einem ungewöhnlichen Standort aus anzumelden. Eine KI kann hierbei Aktivitätsmuster erkennen, die nicht dem typischen Verhalten des Mitarbeitenden entsprechen. Wenn die Risikostufe einen vordefinierten Grenzwert überschreitet, kann die agentenbasierte KI das Konto automatisch sperren, um potenzielle Schäden zu verhindern.
  • Schulung Ihres Teams: Die Investitionen in Cybersicherheit ist für Unternehmen heute nicht mehr nur eine IT-Anforderung, sondern eine strategische Notwendigkeit. Während sich die KI um sicherheitsbezogene Routineaufgaben kümmert, sodass Teams sich mit komplexen Herausforderungen befassen können, bleibt das menschliche Know-how für strategische Innovationen auch weiterhin entscheidend. Sicherheitsexperten müssen geschult werden, damit sie in der Lage sind, komplexe KI-gestützte Bedrohungen zu erkennen, abzuwehren und einzudämmen. Dabei können sie auf menschliche Intuition, Kreativität und ein tiefgreifendes Verständnis neuer Bedrohungen zurückgreifen, die KI allein noch nicht vollständig erfassen kann.
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Fully Homomorphic Encryption: Dateneinblicke ohne Datenweitergabe /germany/2024/04/fully-homomorphic-encryption/ Thu, 18 Apr 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=178872 Berechnung des CO2-Fußabdrucks, Datenschutz für Patienten und Maschinelles Lernen auf der Grundlage sensibler Daten – dank fortschrittlicher Verschlüsselungsmethoden wie Fully Homomorphic Encryption. Die meisten Menschen...

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Berechnung des CO2-Fußabdrucks, Datenschutz für Patienten und Maschinelles Lernen auf der Grundlage sensibler Daten – dank fortschrittlicher Verschlüsselungsmethoden wie Fully Homomorphic Encryption.

Die meisten Menschen waren schon einmal in dieser Situation: Einer der von uns genutzten Anbieter oder Dienste ist Opfer einer Datenschutzverletzung geworden, und wir möchten herausfinden, ob unsere persönlichen Nutzerdaten betroffen sind. An dieser Stelle kommt Fully Homomorphic Encryption (FHE) ins Spiel. Mit dieser wird das verschlüsselte persönliche Kennwort mit dem Datensatz der gestohlenen Benutzerdaten verglichen und mögliche Übereinstimmungen werden identifiziert, ohne das Kennwort des Benutzers jemals preiszugegeben.

Wie 51die Anwendungen und Daten von Unternehmen schützt

Es gibt zahlreiche Anwendungsfälle für diese Art von Privacy-enhancing Technology (PET). Sie reichen von Anwendungen in der Medizin, bei denen Drittanbieter Gesundheitsdaten analysieren können, ohne die Privatsphäre des Patienten zu verletzen, bis hin zur Durchführung von maschinellem Lernen und KI-Algorithmen auf verschlüsselten Daten, die es Unternehmen ermöglichen, Erkenntnisse aus sensiblen Datensätzen abzuleiten, ohne die Daten potenziellen Verstößen oder Verletzungen der Privatsphäre auszusetzen.

So funktioniert es

Fully Homomorphic Encryption ermöglicht die Durchführung von Berechnungen mit verschlüsselten Daten, ohne dass diese zuvor entschlüsselt werden müssen. Die Vertraulichkeit bleibt gewahrt, da auch die Ergebnisse verschlüsselt sind und nur mit dem entsprechenden Entschlüsselungsschlüssel eingesehen werden können. Weitere Techniken zur Verarbeitung verschlüsselter Daten sind Multi-Party-Computation (MPC) und Trusted Execution Environments (TEE).

Mathias Kohler, Research Manager bei 51Security Research, skizziert die Unterschiede: „Während FHE die bekannteste Verschlüsselungstechnologie ist, ist MPC der ideale Kandidat, wenn man mit mehreren Parteien arbeitet, die verschlüsselte Daten über Unternehmensgrenzen hinweg austauschen. Und es kann wesentlich schneller sein als FHE.“ Während beide Technologien softwarebasiert sind, ist TEE hardwarebasiert und damit die schnellste Wahl. Der Nachteil: TEEs erfordern im Gegensatz zu MPC und FHE eine Entschlüsselung der Daten zur Verarbeitung. Während die Entschlüsselung in einer vertrauenswürdigen, vom Betriebssystem isolierten Hardware-Umgebung erfolgt, kann es zu Datenlecks durch side-channel attacks kommen. Die privancy-enhancing technologies müssen nicht isoliert betrachtet werden, sondern können sich gegenseitig verstärken.

Die Relevanz der Technologie

Es besteht ein Bedarf an dieser Art von Technologie. Laut werden bis 2025 60 Prozent der großen Unternehmen mindestens eine privacy-enhancing technology in den Bereichen Analytik, Business Intelligence oder Cloud Computing einsetzen.

Die homomorphe Entschlüsselung hat zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere dann, wenn Datenschutz und Sicherheit von größter Bedeutung sind, wie z. B. sichere Berechnungen in der Cloud, datenschutzfreundliche Datenanalyse und sicheres Outsourcing von Berechnungen. Solange eine Partei die Datenverarbeitung zentral durchführt, ist Fully Homomorphic Encryption die am besten geeignete Verschlüsselungsmethode. Dabei wird es Unternehmen ermöglicht, verschlüsselte Daten mit Partnern oder Dritten zu Analyse- oder Monetisierungszwecken auszutauschen und dabei die Vertraulichkeit der Daten zu bewahren. Dies ist besonders in Branchen wie der Werbung und der Marktforschung von Bedeutung. Interessante Anwendungsszenarien aus Sicht von 51könnten sicheres Benchmarking und vorausschauende Instandhaltung sein.

Sicheres Benchmarking

Unternehmen bewerten häufig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem sie innerhalb der Branche geschäftsrelevante KPIs wie Automatisierungs- oder Rücklaufquoten vergleichen. Mit Fully Homomorphic Encryption können alle beteiligten Parteien verschlüsselte KPIs austauschen, ohne individuelle Daten preiszugeben. Auf diese Weise erfahren sie relevante Statistiken wie Durchschnittswerte oder Mediane, um ihre relative Wettbewerbsfähigkeit zu beurteilen und zu entscheiden, wo sie sich verbessern und investieren sollten.

Vorausschauende Instandhaltung

Vorausschauende Instandhaltung ist eine maschinelle Lerntechnik zur Vorhersage des Bedarfs an Wartung oder Ersatzteilen auf der Grundlage historischer Daten. „In bestimmten Branchen gelten die erforderlichen Daten, wie z. B. Nutzungsmuster und Ausfälle, als sensibel und werden nicht ohne weiteres an Datenwissenschaftler oder Wartungspersonal weitergegeben“, sagt Anselme Tueno, Senior Researcher bei 51Security Research. Durch die Verarbeitung verschlüsselter Daten werden keine sensiblen Informationen preisgegeben, aber die erforderlichen Erkenntnisse für Vorhersageaufgaben können gewonnen werden.

CO2-Fußabdruck Berechnung mit Multi-Party-Computation

Während sich die Produktverfügbarkeit noch in der Anfangsphase befindet, arbeitet 51mit Kunden und Partnern an möglichen Anwendungsfällen. Ein wichtiges Beispiel ist die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Produkten.

Wie digitale Unternehmen Sicherheit in der Cloud gewährleisten

Ein Paradebeispiel für komplexe Kooperationen sind die heutigen Lieferketten, komplizierte Netzwerke, die verschiedene Ebenen von Lieferanten, Herstellern und verarbeiteten Waren umfassen. Leider mangelt es oft an umfassender Transparenz über den gesamten Prozess – entweder aus technischen Gründen oder weil Unternehmen oft zögern, sensible Daten über Lieferketten hinweg auszutauschen, zu denen oft auch direkte Wettbewerber gehören.

Um jedoch den CO2-Fußabdruck eines Produkts genau zu bewerten, sind sensible Produktionsdetails und damit verbundene Kohlenstoffkosten für produktionsrelevante Teile und Materialien erforderlich. Hier kann MPC nur den erforderlichen CO2-Fußabdruck aufzeigen, ohne die damit verbundenen, geschützten Herstellungsdetails an andere Teilnehmer der Lieferkette weiterzugeben.

Derzeit arbeitet 51gemeinsam mit Bosch an der Cloud-nativen Software für sichere Multi-Party-Computation.

„51beteiligt sich an diesem Open-Source-Projekt und unterstützt die Entwicklung der Speicher- und Verarbeitungsdienste von Carbyne Stack sowie die Bereitstellung von Carbyne Stack auf Amazon Web Services (AWS)“, erklärt Kohler. „Für Bosch ist Carbyne Stack eine Art Cloud-natives Betriebssystem für MPC-Workloads, das Ressourcen so verwaltet, dass sie in Multi-Cloud-Implementierungen so effizient wie möglich laufen.“ Diese Bemühungen können 51langfristig dabei helfen, MPC als Technologie in SAP-Lösungen und -Services zu integrieren und gleichzeitig in einer Cloud-nativen Umgebung zu betreiben.

Was kommt als nächstes?

Trotz aller Vorteile im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung führt die Verschlüsselung aufgrund der Komplexität der Ausführung von Operationen mit verschlüsselten Daten zu einem erheblichen Rechenaufwand. Langsame Verarbeitungsgeschwindigkeiten, insbesondere bei komplexen Operationen und großen Datensätzen, macht Fully Homomorphic Encryption für Echtzeitanwendungen oder die Verarbeitung großer Datenmengen unpraktisch. Obwohl sich die Leistung ver homomorphen Entschlüsselung in den letzten Jahren stark verbessert hat, ist die praktische Anwendung aufgrund des Verarbeitungsaufwands und der Leistungsüberlegungen immer noch begrenzt. Laufende Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Entwicklung von spezifischen Hardware-Beschleunigern für Fully Homomorphic Encryption.

„PETs für die Arbeit mit verschlüsselten Daten haben das Potenzial, die datengesteuerte Zusammenarbeit von Unternehmen zu verbessern und die Zukunft des Cloud Computing neu zu gestalten“, erklärt Jonas Böhler, Senior Researcher bei 51Security Research. Durch den Schutz der Daten ermöglichen sie den Zugang zu bisher ungenutzten Informationen, während die Risiken für den Datenschutz und Datenschutzverletzungen minimiert werde. Die Zukunft der Datenverarbeitung ist verschlüsselt.

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Dieser Artikel wurde maschinell übersetzt. Das englische Original finden Sie hier.

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Möglichkeiten von KI mithilfe der 51HANA Cloud Vector Engine im Geschäftskontext anwenden /germany/2024/04/ki-sap-hana-cloud-vector-engine/ Tue, 16 Apr 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=178793 Mit der neuen Vector Engine in 51HANA Cloud können Unternehmen die Möglichkeiten großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) mit unternehmensspezifischen Echtzeitdaten und Know-how über...

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Mit der neuen Vector Engine in 51HANA Cloud können Unternehmen die Möglichkeiten großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) mit unternehmensspezifischen Echtzeitdaten und Know-how über Geschäftsprozesse im Rahmen der Multi-Modell-Datenbank 51HANA Cloud kombinieren. Die Vector Engine ist mit dem aktuellen Q1 2024 Release nun allgemein verfügbar.

51HANA Cloud ist ein führendes Database-as-a-Service-Angebot für intelligente Datenanwendungen und einer derjenigen Services der 51Business Technology Plattform (SAP BTP), die intern bei 51am häufigsten genutzt werden. Derzeit greifen mehr als 180 verschiedene Anwendungen und Dienste auf die Multi-Modell-Funktionen von 51HANA Cloud zurück.

Damit bleibt 51HANA Cloud auch im Zeitalter der generativen KI eine der führenden Datenbanken.

Bei 51kommen verschiedene LLMs wie GPT-4, Llama2, Falcon-40b und Claude 2 zum Einsatz. Obwohl diese Modelle bahnbrechende Möglichkeiten bieten, haben sie auch ihre Grenzen: LLMs arbeiten etwa mit veralteten Trainingsdaten oder es fehlt ihnen an unternehmensspezifischen Daten und dem passenden Geschäftsprozesskontext.

Stellen wir uns zum Beispiel vor, wir hätten ein LLM, also ein großes Sprachmodell, als Kollegen. Dieser Kollege ist sehr intelligent, kann programmieren, Prüfungen ablegen und Diskussionen führen – weiß nichts über das aktuelle Weltgeschehen, die internen Prozesse unseres Unternehmens oder unsere Systeme. Und was noch schlimmer ist: Nach jedem Gespräch vergisst er, worüber wir gerade gesprochen haben. Ein dermaßen eingeschränktes Erinnerungsvermögen würde nur wenig Mehrwert liefern. Dieses Manko ist der Grund, warum ein LLM zum Beispiel keine an sich simple Frage beantworten kann, wie: „Was hältst du von dem Angebot, dass unser wichtigster Lieferant letzte Woche gemacht hat?“. Ein LLM kann nur mit den Trainingsdaten arbeiten, mit Hilfe jender es geschult und aufgebaut wurde. Alle anderen Daten müssen als Kontext bereitgestellt werden.

Die Vector Engine in SAPHANA Cloud kann dabei helfen, diese fehlenden Informationen zu ergänzen und die LLMs mit allen relevanten Daten eines Unternehmens zu versorgen – ein Prozess, der als „Retrieval-Augmented Generation (RAG)“ bezeichnet wird.

Entwicklung und Bereitstellung intelligenter Datenanwendungen mit 51HANA Cloud

Eine innovative Funktion

Wie funktioniert also die Vector Engine? Die Engine ergänzt die sogenannten Multi-Modell-Engines in SAPHANA Cloud und versetzt Kunden in die Lage, Geschäftsprobleme anhand der Ähnlichkeit zwischen zwei oder mehr Vektoren zu lösen. Die Integration von KI-Technologie in SAPHANA Cloud ermöglicht es außerdem, intuitives Denken mit datengestützten Erkenntnissen zu kombinieren, um selbst die komplexesten Herausforderungen zu bewältigen.

Zu den wichtigsten Vorteilen und Funktionen der Vector Engine gehören:

  • ѳܱپǻ岹ä: Benutzer können alle Arten von Daten in einer einzigen Datenbank zusammenbringen, um innovative Anwendungen mit einer effizienten Datenarchitektur und In-Memory-Performance zu erstellen. Indem einer Datenbank, die bereits relationale, graphische, räumliche und sogar JSON-Daten enthält, ein Vektorspeicher und Funktionen zur Vektorverarbeitung hinzugefügt werden, können Entwickler innovative Lösungen schaffen, die auf natürlichere Weise mit Benutzern interagieren.
  • Erweiterte Suchen und Analysen: Unternehmen können Dokumente wie Verträge, Entwurfsspezifikationen und sogar Notizen zu Serviceabrufen nutzen, um semantische Suchen und Ähnlichkeitssuchen zu implementieren um damit Geschäftsprozessen zu optimieren.
  • Personalisierte Empfehlungen: Benutzer profitieren von präziseren und personalisierten Vorschlägen.
  • Optimierung großer Sprachmodelle: Der Output von LLMs wird um effektivere und kontextbezogene Daten erweitert.

Datenbank als Grundlage der SAP-Strategie für generative KI

Mit der Einführung der Vector Engine wird SAPHANA Cloud zu einem wichtigen Grundpfeiler der SAP-Strategie für generative KI-Lösungen. Kunden können auf der SAPBTP ein völlig neues Benutzererlebnis schaffen und eine Reihe anderer Services erstellen. Über die SAPBTP können sie beispielsweise auf SaaS-basierte LLMs von mehreren Anbietern sowie auf Host-LLMs von Open-Source-Modellen oder Drittanbietern zugreifen. Der Generative AIHub in SAPAI Core, eine Lösung, die die Nutzung generativer KI-Funktionen erleichtert, wird in Kürze SAPHANA Cloud als primären Vektorspeicher nutzen. Der Hub bietet unter anderem einen Prozess zum Erstellen von sogenannten Embeddings und zum Speichern der daraus resultierenden Vektoren in SAPHANA Cloud. Kunden, die intelligente Datenanwendungen entwickeln, können beide Services in Kombination nutzen, um LLM-Abfragen mit dem jeweiligen Kontext zu ergänzen und so aussagekräftige Daten zu erhalten.

Darüber hinaus arbeitet 51an Basismodellen, die speziell auf SAP-bezogene Branchen- und Prozesskenntnisse ausgerichtet sind.

Die Datenbank für Innovation

51HANA Cloud bietet weltweit führende Technologien und kann diverse Arten von Daten speichern und verarbeiten – und zwar in ein und derselben Datenbank. In Kombination mit anderen Multi-Modell-Funktionen eröffnet die neue Vector Engine ungeahnte Möglichkeiten für Anwendungen, die dazu beitragen, Geschäftsprozesse zu verbessern. Ganz egal, ob es darum geht, Suchfunktionen zu verbessern, umfassendere Erkenntnisse für fundierte Entscheidungen zu gewinnen oder LLMs zu optimieren – mit SAPHANA Cloud lassen sich Anwendungen erstellen, die das Fachwissen und die Effizienz eines jeden Benutzers steigern können.

Haben Sie bereits eine Idee für einen Anwendungsfall, bei dem die Vector Engine von 51HANA Cloud von Nutzen sein könnte? Dann registrieren Sie sich für das Programm .


Jürgen Müller ist Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der SAP SE.
Stefan Bäuerle ist Head of Database, 51HANA Database, & Analytics for Technology & Innovation bei der SAP.

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Was passiert, wenn KI schlauer wird als der Mensch? /germany/2024/02/ki-mensch/ Wed, 07 Feb 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=177253 KI ist die schnellste Möglichkeit, an Informationen zu gelangen und diese zu nutzen. Die große Herausforderung bei KI besteht darin, dass sich die Kluft zwischen...

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KI ist die schnellste Möglichkeit, an Informationen zu gelangen und diese zu nutzen. Die große Herausforderung bei KI besteht darin, dass sich die Kluft zwischen denen, die Zugang dazu haben, und denen, die keinen Zugang dazu haben, zunehmend vergrößert. 

Dr. Vince Kellen, Chief Information Officer an der , ertappt sich oft dabei, wie er vom Zeitwert des Wissens spricht. Wie Geld ist auch Wissen, das heute erworben wird, wertvoller als morgen – wer es zuerst besitzt, ist im Vorteil. (KI) ist die schnellste Möglichkeit, an Informationen zu gelangen und sie zu nutzen. Wer Zugriff auf KI hat, befindet sich daher in einer Machtposition.

„Wir sind nun an einem Punkt angekommen, an dem KI so gut wie jede Aufgabe übernehmen kann, die der Mensch mit seinem Verstand bewältigen kann, und dies sogar noch besser“, sagt Kellen in einem Exklusivinterview, das auf veröffentlicht wurde. „Dies wirkt sich auf diejenigen aus, die kein Wissen haben oder keinen Zugang dazu, denn Wissen kostet Geld. KI wird sich auf nahezu alle Aspekte des Geschäfts auswirken. Sie eröffnet neue Möglichkeiten für die Weiterbildung von Mitarbeitenden, damit diese ihre Aufgaben besser erledigen und das nötige Wissen schneller aufbauen können.“

Innovationen im KI-Zeitalter: Drei Wege, um die Grundlagen in Unternehmen zu schaffen

Von der Erfindung des Buchdrucks zum Internet: Vieles wurde erschaffen, das den Lauf der Geschichte verändert hat, indem Wissen für Menschen zugänglich wurde. Bei KI ist es nun aber so, dass sich die Kluft zwischen denen, die Zugang dazu haben, und denen, die keinen Zugang dazu haben, zunehmend vergrößert.

Laut Kellen werden Unternehmen mit KI-gestützten Tools weniger Wissensarbeiter mit durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Qualifikationen benötigen. Mitarbeitende in diesen Positionen müssen sich eventuell weiterbilden oder komplett umorientieren. Körperliche Arbeit hingegen oder auch Berufe, die eine Anwesenheit vor Ort erfordern, etwa im Gesundheitswesen, wird es nach wie vor geben.

Kellen hat die Hälfte seines Berufslebens Fortune-500-Unternehmen bei ihrer IT-Strategie, Analysen und Data Warehousing beraten. Er geht davon aus, dass Menschen immer noch benötigt werden, um die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen.

Auswirkungen auf die Bildung

Die Studierenden von heute sind begeisterte Nutzer moderner Technologien und geübt im Umgang mit mobilen Geräten und Laptops. Sie mit Online-Kursen oder KI-Tutoren zu versorgen, ist keine Herausforderung. Das Problem der amerikanischen Universitäten wie UC San Diego ist vielmehr, dass der demografische Wandel die Hochschulen erreicht. Die Zahl der Lernenden, die direkt vom Gymnasium kommen, sinkt, und die Zahl der Erwachsenen, die sich weiterbilden müssen, steigt.

Für Kellen gibt es zwei Kategorien der Kompetenzentwicklung. Die erste Kategorie umfasst Grundkompetenzen, die man sich über längere Zeit und mit größerem Lernaufwand aneignen muss. Das betrifft also Studierende im Grund- und Hauptstudium. In dieser Kategorie ist es Aufgabe der Universitäten, sicherzustellen, dass Studierende der klassischen Altersgruppe erfolgreich einen Abschluss erwerben und zu verhindern, dass sie vorzeitig abbrechen. In diesem Fall liegt das Hauptaugenmerk darauf, die Studierenden zu begleiten und zu halten.

Erwachsene Lernende haben einen anderen Bedarf

Die zweite Kategorie betrifft themenbezogene Kompetenzen, die auf dem vorhandenen Wissen und der Erfahrung erwachsener Lernender aufbauen und die schnell erworben werden können. Lernende im Erwachsenenalter besitzen gewisse Qualitäten und Eigenschaften, etwa Berufserfahrung und Ausdauer. Sie benötigen vor allem spezifische Kompetenzen; die Herausforderung besteht darin, passgenaue Bildungsangebote in ihre vollen Terminkalender zu integrieren. Der Markt versucht stets herauszufinden, welche Kurse genau den Wissensanforderungen erwachsener Lernender entsprechen.

„Universitäten bieten sehr gute berufsbegleitende Master-Studiengänge an, also denke ich, dass der Markt auf Seiten der erwachsenen Lernenden wahrscheinlich viele Lücken füllt“, so Kellen. „An der UC San Diego haben wir eine Fort- und Weiterbildungsgruppe, die einzig und allein die Aufgabe hat, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten und sie bei der Entwicklung von strikt bedürfnisorientierten Programmen zu unterstützen.“

Ohne Datensysteme geht es nicht

Etwa 100.000 Menschen arbeiten und studieren täglich an der UC San Diego. Das entspricht einer kleineren Großstadt. Sie gehört zu den 20 besten Universitäten weltweit und wird auf Rang sieben der besten staatlichen Hochschulen der Vereinigten Staaten aufgeführt. Das Forschungsbudget beläuft sich auf über 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr. 43.000 Studierende sind an der UC San Diego eingeschrieben, 16 Nobelpreisträger haben auf ihrem Campus unterrichtet und 161 Fakultätsmitglieder gehören einer der National Academies an.

„Wissen ist unser Geschäft, daher fallen bei uns enorm viele Daten an und das bedeutet, dass wir die richtigen Systeme brauchen“, erklärt Kellen, der im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen erhalten hat. So wurde er etwa im Magazin CIO in die Liste der 100 Top-CIOs aufgenommen und von der Zeitschrift InformationWeek zu einem der „Chiefs of the Year“ gekürt.

Die wirklich relevanten Daten für ein Unternehmen wurden traditionell zentral über große Systeme gesteuert, sowohl in der Fertigung als auch im Dienstleistungssektor, etwa dem Bankwesen. Unternehmen haben diese Daten nie wirklich dezentralisiert. Im Bereich der Hochschulbildung war die Dezentralisierung jedoch von Anfang an Standard.

Datenkonsolidierung fiel früher schwer

Hochschulen erfassen Daten zu Studierenden, wie sie etwa bei der Einschreibung anfallen, Verwaltungsdaten, beispielsweise zur Raumbuchung für Kurse sowie Fakultätsdaten bezüglich Noten und Lehraufträgen. Alles kleine eigenständige Dateneinheiten, die in der Regel fragmentiert sind. Kellen vergleicht die Universitätsdatenlandschaft mit dem Gesundheitswesen von vor Jahren, als alle Patientendaten separat in vielen verschiedenen Systemen erfasst wurden.

Generative KI für Unternehmen: Wie eine Plattform intelligente Systeme ermöglicht

„Die Universitäten tun sich schwer, all diese Daten zu konsolidieren“, erzählt Kellen. „Wir haben es mit zwei Dimensionen zu tun – einer technischen sowie einer organisatorischen und/oder politischen. Die Menschen betrachten Daten in ihrem Arbeitsalltag immer noch als Mittel der Macht. Sie denken, wenn Sie anderen ihre Daten überlassen, kommt dies einem Machtverlust gleich. An der UC San Diego versuchen wir, die Vorstellung zu verbreiten, dass der Austausch von Daten Macht bedeutet.“

Das IT-Team an der UC San Diego verwaltet zwischen sieben und acht Milliarden Datenzeilen, die alle in den Kernsystemen integriert sind. In Anbetracht der fragmentierten Landschaft und um die Studierendendaten besser verwalten und analysieren zu können, hat die Universität den Student Activity Hub (SAH) eingerichtet.

Datenintegration klappt mit 51HANA

Der Hub läuft auf  und fasst die verschiedensten Daten in einer Lösung zusammen. So kann die Universität ihre vielfältigen Ziele als Bildungseinrichtung erreichen und bewahrt gleichzeitig ihre institutionelle Unabhängigkeit und die Kontrolle über alle Daten. Jede Fakultät verfügt über eine eigene Hochgeschwindigkeits-In-Memory-Serverumgebung, die sicher, skalierbar und komplex ist. Dadurch ist die Universität in der Lage, alle Daten wie gewünscht zu integrieren.

„Das Schöne an 51HANA ist, dass es eine unglaublich schnelle und leistungsstarke Lösung ist“, betont Kellen. „Aus technischer Sicht beseitigt sie das Problem der Skalierung bei der Datenverwaltung“, so Kellen weiter. „Organisatorisch gesehen unterstützt sie uns beim Aufbau eines soliden Data-Governance-Systems. Sie hilft uns dabei, die einzelnen Akteure zusammenzubringen und eine neue Kultur des Datenaustausches, Datenschutzes und der Datennutzung zu schaffen. Man braucht schließlich ein Team, um Studierenden etwas beizubringen.“

Indem sie die richtigen Kompetenzen, ob grundlegender oder themenbezogener Art, vermittelt, hilft die UC San Diego ihren Lernenden, Veränderungen herbeizuführen. Durch eine Kombination aus menschlichem Verstand und künstlicher Intelligenz bringen sie unsere Gesellschaft und Wirtschaft voran und sorgen für geringere Umweltbelastung.

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Wie man sich zum datenorientierten Unternehmen wandelt /germany/2022/01/datenkultur-unternehmen-wandel/ Mon, 03 Jan 2022 07:00:10 +0000 /germany/?p=158669 In einem Unternehmen mit traditionellen Strukturen können Daten ihren eigentlichen Zweck nicht erfüllen. Werden aber Unternehmensstrategien bis hinunter zur Datenstrategie definiert und durch eine datenorientierte...

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In einem Unternehmen mit traditionellen Strukturen können Daten ihren eigentlichen Zweck nicht erfüllen. Werden aber Unternehmensstrategien bis hinunter zur Datenstrategie definiert und durch eine datenorientierte Struktur gestützt, können Unternehmen die erforderlichen Einblicke erhalten und die Voraussetzungen für den Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit schaffen.

Leider kann es ernsthafte Folgen haben, wenn Führungskräfte dem Wert von Daten auf strategischer und operativer Ebene nicht genügend Bedeutung beimessen. Unternehmen werden dann oft zu unbeweglich und können sich nicht auf die Marktdynamik und die sich ändernden Geschäftsanforderungen einstellen. Sie sind dann nicht in der Lage, Wettbewerber effektiv herauszufordern und sich einen großen Marktanteil zu erobern.

Ich habe erlebt, wie die Führungsriege eines Unternehmens mit der Aussage, künftig auf Datenorientierung zu setzen, die Weichen für langfristigen Erfolg gestellt hat. Wenn jeder Bereich des Unternehmens auf dieses zentrale Ziel ausgerichtet wird, können die Abteilungen gemeinsam eine ergebnisorientierte Datenstrategie entwickeln, die die Unternehmensstrategie in messbare Kennzahlen (KPIs) herunterbricht.

Die Grundlage für eine Datenkultur schaffen

Für viele SAP-Kundenspielen die eine wichtige Rolle bei ihrem Wandel zu einem wirklich datenorientierten Unternehmen. Nur wenn Unternehmen die Möglichkeit haben Innovationen voranzubringen, Ideen zu fördern sowie eine widerstandsfähige Infrastruktur mit entsprechenden Prozessen aufzubauen, sind sie auch in der Lage den Wert von Daten zu verstehen und zu nutzen – und somit geschäftliche Herausforderungen mit niedrigerem Risiko und geringeren Kosten zu lösen.

Einer der ersten Schritte, die unsere Beratungsexperten unternehmen, besteht darin, unseren Kunden dabei zu helfen, den wesentlichen Grundstein für ein datengesteuertes Unternehmen zu legen. Hierfür skizzieren sie den Rahmen mit den zentralen Positionen, die für die Datentransformation eines jeden Unternehmens erforderlich sind – das sogenannte „House of Roles“.

Data Governance: Das „House of Roles“ des datenorientierten Unternehmen

Jede Rolle innerhalb dieses Rahmens ist für ganz spezielle Aufgaben zuständig. Damit will man sicherstellen, dass eine Kontrolle der Datenlandschaft im Hinblick auf Aspekte wie Qualität, Konsistenz, Relevanz, Verarbeitungsleistung, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Sicherheit und Zugriffsrechte gegeben ist:

  • Der Data Owner (in der Regel ein Manager der Ebene eins) ist für eine bestimmte Teilmenge von Daten verantwortlich und definiert die Ziele für deren Verwaltung.
  • ٱHead of Master Data Management (MDM) oder Chief Data Officerüberwacht die entsprechenden Datenobjekte, definiert Ziele für die Datenqualität und die Spezifikationen und überwacht die entsprechenden Service-Level-Vereinbarungen und KPIs.
  • ٱData Steward definiert Governance-Regeln und bewertet Anträge für die Pflege bestimmter Datenobjekte. Damit soll sichergestellt werden, dass die Qualität sowie die Integrität der Unternehmensdaten hoch bleibt.
  • ٱData Architect entwickelt Stammdatenprozesse und die Logistik für abhängige Systeme und bietet technischen Support, etwa im Hinblick auf Regeln für die Datenqualität und entsprechende Analysen.
  • ٱData Requester(beliebige Mitarbeitende) beantragt neue Daten oder Änderungen an vorhandenen Daten.
  • ٱData Agentlegt Stammdaten in Absprache mit einem Data Requester an und pflegt diese.

Beim Festlegen dieses Rahmens können Konflikte entstehen. Der Head of MDM will vielleicht, dass die Data Agents für die Pflege bestimmter Datensätze zuständig sind, die Fachabteilungen sind aber dagegen.

Mit den 51Advisory Services sollen solche Kontroversen beigelegt werden. In Workshops können unsere Kunden die einzelnen Rollen unter Einbeziehung aller Beteiligten transparent definieren. Hierzu gehört auch, dass Mitarbeitende den einzelnen Positionen und Datendomänen zugeordnet werden, für die sie die Kommunikation und die Governance-Anforderungen steuern.

Data Governance: Grundlegende Veränderungen vorantreiben

Am Anfang des Wandels zum datenorientierten Unternehmen steht ein Entscheidungsfindungsprozess, der eine Kultur schafft, die auf Daten-Zuständigkeiten und Data-Governance setzt. Mit dem „House of Rules“ können 51Advisory Services Kunden mit dieser Vision einen großen Schritt näher bringen.

Was bedeutet das für SAP-Kunden? Ganz viele Möglichkeiten: Zum einen erhalten sie eine Basis für korrekte, faktenbasierte Entscheidungen. Zum anderen können sie neue Einnahmenquellen durch die Monetarisierung von Daten erschließen – sowie Einblicke in Daten gewinnen, die in ihren Unternehmensanwendungen bereits vorhanden sind.


Jan Hoffmann ist Business Processes Principal Consultant bei SAP.

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Daten gewinnbringend nutzen: Wo stehen Sie? /germany/2021/09/daten-trends-analyse-unternehmen-intelligent/ Fri, 10 Sep 2021 06:00:10 +0000 /germany/?p=157183 Es gibt sehr viele Variablen und externe Einflussfaktoren, die unser Urteilsvermögen und unsere Entscheidungsfindung trüben können. Wenn also jemand selbstbewusst eine Entscheidung trifft, sind Daten...

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Es gibt sehr viele Variablen und externe Einflussfaktoren, die unser Urteilsvermögen und unsere Entscheidungsfindung trüben können. Wenn also jemand selbstbewusst eine Entscheidung trifft, sind Daten mit Sicherheit der Grund dafür.​ Sie können Menschen dabei helfen das zu tun, was sie am besten beherrschen: innovativ und kreativ sein.

Daten sorgen für Sicherheit, da sie objektiv sind, und sie untermauern neue Ideen durch fundierte Belege. Sie tragen dazu bei, dass Entscheidungen nicht von Vorurteilen und Emotionen beeinflusst werden. Aus diesem Grund gehören Daten zu den wertvollsten Ressourcen eines Unternehmens. Sie sollten daher allen Benutzern auf allen Unternehmensebenen zur Verfügung stehen – sowohl im operativen Geschäft als auch in der IT-Abteilung. Wo steht Ihr Unternehmen?

Zeit für eine neue Datenkultur

Trotz des inhärenten Nutzens von Daten bleibt es für viele Unternehmen ein schwer erreichbares Ziel, eine starke, datengestützte Kultur aufzubauen. ​

Unternehmen sollten nicht nur darüber reden, dass sie Daten in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen wollen, sondern sie sollten Daten zu einem wesentlichen und nahezu automatischen Bestandteil des Prozesses machen. Dies erfordert einen Wandel in der Denkweise und Kultur. ​Um eine neue datengestützte Unternehmenskultur zu etablieren, müssen Daten allen Mitarbeitern zugänglich sein, damit sie neue Ideen erkunden und ihre Hypothesen mühelos testen können. Mitarbeiter sollten auch in der Lage sein, vertrauenswürdige Daten heranzuziehen und eine kooperative Beziehung zwischen der IT und den Fachabteilungen aufzubauen.

Wie können wir die Unternehmenskultur also verändern und Daten einen Sinn geben?

https://www.youtube.com/watch?v=tXvCZ5sgUVg

Datentrends im Jahr 2021

Alles beginnt mit einer einheitlichen Strategie!​

In der heutigen Welt ist es von enormer Bedeutung, dass Unternehmen ihre Analyse- und Datenstrategie vereinheitlichen. Daten werden immer wertvoller, doch sie sorgen auch für mehr Komplexität. Daher ist es sehr wichtig Nutzen aus diesen Daten zu ziehen und Komplexität zu beseitigen. ​

Es gibt drei wichtige Trends, die die Bedeutung einer einheitlichen Analyse- und Datenstrategie unterstreichen:​

  1. Aufgrund von COVID-19 entscheiden sich immer mehr Unternehmen für einen Umstieg in die Cloud oder eine Erweiterung in der Cloud. Dies wird auch in den kommenden Jahren so bleiben. ​
    • prognostiziert, dass die Cloud für die Implementierung wichtiger Anwendungen in den Unternehmen bis 2025 Standard sein wird. Es scheint, dass sich dieser Trend in der jüngsten Vergangenheit noch beschleunigt hat.
  2. Data Warehouses und Data Lakes werden mit der zunehmenden Weiterentwicklung und Optimierung der Technologien eine vergleichbare Bedeutung erlangen. ​
  3. Immer mehr Unternehmen werden sich für einen Data Supermarket entscheiden, um die Datennutzung zu steuern und so ihre Prozesse zu vereinfachen. ​

Wie 51mit ERP-Lösungen unterstützt

​Mit der Agilität und Geschwindigkeit der (51BTP) – einer Plattform, die Unternehmen leistungsfähige Funktionen zur Erstellung, Integration und Erweiterung von Anwendungen bereitstellt und Dateneinblicke ermöglicht. ​ċ

Diese Funktionen werden durch vier Technologiekategorien ermöglicht: ​ċ

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Mit 51BTP können Kunden alle erforderlichen Schritte ausführen, um Daten sinnvoll zu nutzen, indem sie die marktführende SAP-Lösung für und Analysen mit eingebetteten intelligenten Technologien kombinieren. ​

Die Datenwertformel veranschaulicht, wie die einzelnen Teile des SAP-Produktportfolios zusammenarbeiten, um Kunden Dateneinblicke zu ermöglichen. ​

  • Datenvolumen: ist eine leistungsfähige, Cloud-native Datenbank als Service (Database as a Service), die das Datenvolumen durch die Optimierung des Datenspeichers und die Verarbeitung von Daten beliebiger Größe in einer einzigen Datenbank verwaltet​.
    • Unternehmen müssen heutzutage ein zunehmend hohes Datenvolumen managen – doch ein Großteil davon sind Duplikate zwischen eindeutigen und replizierten Daten bis 2024. 51HANA Cloud bietet Ihnen die Möglichkeit, mit einem zentralen Datenpool zu arbeiten, der die Anzahl von Datenkopien reduziert.
  • ϳܲä: und stellen die Datenqualität sicher und wandeln Daten jeder Art um, damit eine aussagekräftige Grundlage für Analysen und Einblicke bereitgestellt wird. ​
    • Eine einheitliche Analyse- und Datenstrategie ist wichtig für die Handhabung verschiedener Datentypen. Im Jahr 2020 verwendeten Entscheidungsträger regelmäßig im Durchschnitt zur Unterstützung unternehmenskritischer Initiativen (Forrester). Diese Zahl dürfte noch weiter zunehmen.
  • Nutzung: ist eine Cloud-Lösung für Business Intelligence, Planung und Predictive Analytics. Sie macht Daten für alle Mitarbeiter in intuitiven Datenanalysen verfügbar. So wird sichergestellt, dass Unternehmen ihre Daten für eine selbstbewusste Entscheidungsfindung heranziehen können.
    • Menschen sind im Allgemeinen neugierig und kreativ, wenn ihnen die richtigen Werkzeuge an die Hand gegeben werden. Daten können die Neugier und Kreativität Ihrer Mitarbeiter fördern. Stellen Sie sicher, dass alle mühelos auf die Daten zugreifen können, die sie benötigen.

Intelligente Datennutzung mit SAP.
Die Datenwertformel veranschaulicht, wie die einzelnen Teile des SAP-Produktportfolios zusammenarbeiten, um Kunden Dateneinblicke zu ermöglichen. ​

Wenn das Volumen, die Qualität und die Nutzung von Daten kombiniert werden, können Unternehmen einen Mehrwert aus ihren Daten ziehen.​

Weitere Informationen:

  • Erfahren Sie mehr über die und darüber, wie Sie aus Ihren Daten Einblicke gewinnen können.
  • Besuchen Sie unser und erfahren Sie mehr direkt von unseren Kunden, Partnern und Experten.
  • Erfahren Sie mehr über unser und .

Wo steht Ihr Unternehmen? Arbeiten Sie datengestützt– mit den aktuellen, qualitativ hochwertigen Daten, die Sie benötigen?

 

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51Global Trade Services setzt auf der neuen SAP-HANA-Plattform auf: Was ändert sich? /germany/2021/06/aussenhandel-hana-plattform-herausforderungen/ Thu, 17 Jun 2021 06:00:34 +0000 /germany/?p=156133 51Global Trade Services erscheint in neuem Gewand: Was hat sich verändert? Wie begegnet die Lösung den aktuellen Herausforderungen im Außenhandel? Product Owner Christian Stadler...

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51Global Trade Services erscheint in neuem Gewand: Was hat sich verändert? Wie begegnet die Lösung den aktuellen Herausforderungen im Außenhandel? Product Owner Christian Stadler und Pre-Sales-Verantwortlicher Andreas Weber geben einen Überblick.

F: Herr Stadler, Sie und Ihr Team haben in den letzten Monaten 51Global Trade Services (51GTS) neu aufgelegt. Warum?

Christian Stadler: Die digitale Transformation steht bei unseren Kunden auf der Agenda und hat vollumfänglich den Außenhandel erreicht. Die aktuelle Pandemie führte bei vielen Unternehmen zu Veränderungen der Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Sie mussten neue Quellen erschließen, die Lieferkette veränderte sich, Compliance-Richtlinien wurden von Grund auf neu überprüft. Auch hat der BREXIT viel Veränderung und Flexibilität eingefordert. Zudem steht das neue Lieferkettengesetz in den Startlöchern – das sorgt dafür, dass globale Lieferketten Mindeststandards einhalten wie beispielsweise, dass die Waren garantiert ohne Zwangs- und Kinderarbeit produziert wurden und auf den Klimaschutz geachtet wird. Darauf müssen Importeure und Exporteure vorbereitet sein. Daher wurde es Zeit, dass auch wir unsere Lösung für den Außenhandel anpassen und unsere Kunden ihre Prozesse noch schneller und flexibler gestalten können.

Welche Prozesse werden denn schneller und flexibler, Herr Weber?

Andreas Weber: Der Außenhandel berührt ja fast alle Unternehmensbereiche. Im kompletten Lebenszyklus – vom ersten Entwurf über das Produktdesign bis zur Produktion und Auslieferung – stellt sich immer die Frage, wo die benötigten Rohstoffe zu welchem Preis und unter welchen gesetzlichen Bestimmungen herkommen. Dazu müssen die einzelnen Abteilungen eng zusammenarbeiten und konstant Zugriff auf relevante Informationen haben. Das klappt nur mit einer geeigneten Systemunterstützung und verlässlichen Stammdaten. Deshalb haben wir viele Prozesse weiter automatisiert und neue Integrationspunkte geschaffen, die die einzelnen Abteilungen miteinander verbinden. Beispielsweise ist die Inbound-Logistik jetzt an 51GTS angeschlossen. Der Importverantwortliche eines Unternehmens sieht damit alle Warenbewegungen vom Lieferanten bis zum eigenen Werk. Er erfährt, wenn der LKW auf das Betriebsgelände rollt und kann die Ware direkt bei der Zollbehörde anmelden – auf der Basis bereits existierender Daten. Keiner tippt mehr Daten ab, der Zollprozess läuft parallel zur Warenannahme im Zusammenspiel mit 51Transportation Management (51TM) und 51Extended Warehouse Management (51EWM).

Abbildung: Zoll und Außenwirtschaft haben in jeder Phase des Produktlebenszyklus eine tragende Rolle

Christian Stadler: Was aber mindestens genauso wichtig ist wie die neuen Prozesse: Wir haben die technologischen Grundlagen und das Look and Feel modernisiert. Die Lösung läuft auf der SAP-HANA-Datenbank und auf Wunsch auch in der Cloud. Damit machen Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung digitale Transformation – an intelligenten Lieferketten und Außenhandelsprozessen führt auf Dauer kein Weg mehr vorbei. Mit 51GTS schaffen wir diesen Weg.

Wie passt das neue 51GTS zur SAP-Roadmap?

Andreas Weber: Wir haben bei 51GTS die Prozesse verbessert, das User Interface und die technologische Basis auf die SAP-HANA-Datenbank gehoben. 51GTS wächst also mit 51S/4HANA weiter – das Design der Oberflächen ist jetzt gleich. Natürlich hat auch die bisherige SAP-GTS-Lösung dafür gesorgt, dass unsere Kunden alle Compliance-Richtlinien eingehalten haben und der Außenhandel reibungslos lief. Doch die Integration in andere Systeme ist wesentlich einfacher, was vor allem bei der Supply Chain und dem Transportmanagement zu deutlich besseren Prozessen führt.


Virtueller SAP-Infotag für den internationalen Zoll- und Außenhandel am 30.6.2021 um 10:15 Uhr.

 

 

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Eine leistungsstarke Plattform für die Transformation von Unternehmen /germany/2021/02/zentrale-plattform-digitale-transformation-unternehmen/ Tue, 02 Feb 2021 07:00:18 +0000 /germany/?p=154415 Im vergangenen Jahr wurde die Geschäftswelt, wie wir sie kannten, völlig auf den Kopf gestellt. Eines zeigte sich in dieser Krise ganz deutlich: Unternehmen mit...

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Im vergangenen Jahr wurde die Geschäftswelt, wie wir sie kannten, völlig auf den Kopf gestellt. Eines zeigte sich in dieser Krise ganz deutlich: Unternehmen mit Konzepten und Rahmenbedingungen für die Digitalisierung waren im Vorteil.

Innerhalb weniger Monate hat die COVID-19-Pandemie laut einer aktuellen die digitale Transformation von Lieferketten und Kundenaktivitäten sowie interner Prozesse um drei bis vier Jahre beschleunigt. Zwar sind sich die meisten Unternehmen der strategischen Bedeutung von Technologie für ihre Wettbewerbsfähigkeit bewusst, doch wissen viele nicht, wie sie bei der Umgestaltung ihrer Abläufe vorgehen sollen. Unabhängig davon, an welchem Punkt ihrer Transformation sich Unternehmen befinden, möchten wir sie bei der Umsetzung ihrer individuellen Digitalisierungsziele unterstützen und ihnen helfen, widerstandsfähiger zu werden und schnell und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren.

Deshalb haben wir heute unser neues Angebot vorgestellt, unseren Rundum-Service zum intelligenten Unternehmen. Bei der Strategie für das Intelligente Unternehmen geht es letztlich um die Integration von Daten und Prozessen in allen Geschäftsbereichen. Dabei spielt die (51BTP) als technologische Grundlage eine entscheidende Rolle.

Wir wissen, dass eine echte Transformation einen ganzheitlichen Ansatz voraussetzt. Deshalb beinhaltet das Angebot RISE with 51auch den Zugriff auf Funktionen der 51Business Technology Platform in den Bereichen Anwendungsentwicklung und -integration, Datenbank- und , Analysen und intelligente Technologien. Mit diesen Funktionen können Kunden ihre Systeme ganz einfach erweitern und in andere Lösungen von SAP, Partnern oder Drittanbietern integrieren– sowohl in der Cloud als auch in ihrer On-Premise-Umgebung. So können sie Mehrwert mit ihren Daten schaffen.

Eine zentrale Plattform für die Integration, Erweiterung und Wertschöpfung mit Daten

Von Kunden höre ich immer wieder, dass sie bei der Transformation ihres Unternehmens vor drei zentralen Herausforderungen stehen.

Sie agieren in zunehmend komplexen IT-Umgebungen von On-Premise- bis hin zu Cloud-Infrastrukturen, die Lösungen unterschiedlicher Anbieter, ältere intern entwickelte Anwendungen, verschiedene Plattformen und Open-Source-Technologien umfassen.Das berichtet, dass große Unternehmen im Durchschnitt 129verschiedene Anwendungen nutzen. Seit 2015 ist diese Zahl um 68% gestiegen. Jedes operative System benötigt kontextrelevante Datenmodelle, Geschäftslogik und Prozessdefinitionen.Die Integration dieser Systeme ist Voraussetzung für die zuverlässige Interoperabilität dieser zentralen Komponenten in den unternehmensweiten Systemen und Geschäftsprozessen.

Unser Kunde , ein niederländisches Versorgungsunternehmen mit rund 3.000Mitarbeitern und über 4Mrd.Euro Umsatz, konnte innerhalb weniger Wochen seine IT-Ausgaben für die Integration von Middleware um rund 50% der Gesamtbetriebskosten senken. Mit den Funktionen der implementierte das Unternehmen einen durchgängigen Prozess, der vom Design eines Produkts bis zu dessen Betrieb und darüber hinaus reicht, und ermöglichte auf diese Weise die Integration aller SAP- und Drittanbietersysteme.

Die gegenwärtige Pandemie hat uns schmerzlich bewusst gemacht, wie wichtig eine flexible Verwaltung von Lieferketten für Unternehmen ist, um auf Marktschwankungen und veränderte Anforderungen reagieren zu können. Auch neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln sich zu einer ernsthaften Bedrohung für etablierte Unternehmen.Einer Schätzung von zufolge werden Unternehmen, die sich 2016 durchschnittlich 24Jahre im US-Aktienindex S&P500 halten konnten, schon 2027 nur noch 12Jahre darin vertreten sein. Damit Unternehmen relevant bleiben und neue Geschäftsmöglichkeiten schnell ergreifen können, müssen sie in der Lage sein, ihre zentralen Prozesse und Anwendungen flexibel zu entwickeln, zu erweitern und zu optimieren.

, ein innovatives Energieversorgungsunternehmen mit Niederlassungen in 40Ländern, vollzieht derzeit einen schnellen Wandel zum Branchenführer in der Cloud und setzt dabei auf verschiedene Komponenten der 51Business Technology Platform, unter anderem auf die und . Damit kann das Unternehmen die Abläufe in seinen Anlagen, im Außendienst und im Backoffice optimieren und digitalisieren. Uniper konnte den Zeitaufwand für die Anlageninspektion bereits um 50% verringern und kann nun Daten für Stellenanforderungen zehn Mal schneller eingeben als bisher.

Unternehmen benötigen außerdem eine zentrale Sicht auf ihre Daten und einfachen Zugriff auf alle Unternehmensdaten. Während die Zahl der Datenquellen und Datentypen sowie die Datenmengen immer weiter zunehmen, haben Unternehmen Schwierigkeiten, diese Daten effektiv zu nutzen und damit Mehrwert zu schaffen. Eine hat ergeben, dass 69% aller Unternehmen keinen datengestützten Ansatz verfolgen. Ein gebündelter Datenzugriff und konsistente Informationen zur Datensemantik und zu den Beziehungen zwischen einzelnen Objekten sind jedoch Voraussetzungen für eine zentrale Datenquelle und Echtzeiteinblicke in sämtliche unternehmensweiten Prozesse.

Das Telekommunikationsunternehmen beschäftigt über 19.000Mitarbeiter und hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Liegenschaftsbetrieb und das Berichtswesen zu vereinfachen. Dadurch sollten intuitivere und stärker kontextbasierte Prozesse sowie eine einfachere Erstellung von Dashboards ermöglicht werden. Durch Einsatz verschiedener Lösungen, darunter und , konnte Swisscom den Zeitaufwand für die Berichterstellung halbieren und die Zahl der Frontend-Probleme um 90% verringern.

Ich möchte Sie hier noch über weitere Neuerungen informieren, die die Zukunft unserer Plattform betreffen:

EINE Plattform

In Einklang mit unserem Ziel, die 51Business Technology Platform als die Plattform für das Intelligente Unternehmen zu etablieren, haben wir beschlossen, den Produktnamen künftig nicht mehr zu verwenden, um Verwechslungen mit der 51Business Technology Platform zu vermeiden. Wir benennen die Lösungen unserer Cloud-Plattform um (aus der 51Cloud Platform Integration Suite wird beispielsweise die 51Integration Suite), doch die entsprechenden Produkte und Services sind weiterhin verfügbar, und auch ihre Funktionen und die dazugehörigen Verträge bleiben bestehen. Die Services werden auch in Zukunft eine sehr wichtige Rolle spielen.

Ein starkes Partnernetz

Viele Aspekte unserer Strategie bauen außerdem auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung einer harmonisierten Produktarchitektur im gesamten Partnernetz, ermöglichen die Integration und Interoperabilität von Lösungen und bieten Kunden Flexibilität bei der Wahl ihrer Infrastruktur. In diesem Zusammenhang haben 51und Microsoft vor einigen Tagen den Ausbau ihrer Partnerschaft bekannt gegeben und möchten die Zusammenarbeit im Technologiebereich weiter fördern. Durch die Kombination der 51Business Technology Platform mit Microsoft Azure werden wir die Verfügbarkeit, Integration, Anbindung und Sicherheit von SAP-Lösungen in Microsoft-Azure-Umgebungen weiter verbessern. Hierzu gehören die Integration von Ereignissen, eine einfachere Administration und Bereitstellung, eine schnellere Erstellung von Landschaften .

Die Grundlage für Ihre Transformation

Ich bin fest davon überzeugt, dass Technologie Unternehmen bei der Umsetzung ihrer geschäftlichen Ziele unterstützen kann– und zwar unabhängig davon, wie wenig ihre internen Strukturen miteinander verknüpft sind oder welche Fortschritte sie bisher bei ihrer digitalen Transformationen verzeichnen konnten. Seit fast 50Jahren vertrauen Kunden bei der Ausführung ihrer Geschäftsprozesse auf 51und nutzen dafür auch Anwendungen unserer intelligenten Suite und unserer branchenspezifischen Cloud. Um ihre Transformation voranzubringen, benötigen intelligente Unternehmen zusätzliche Flexibilität und Unabhängigkeit, was die Verlagerung ihrer Ressourcen in die Cloud, die Integration ihrer IT-Landschaft sowie die Konfiguration und Erweiterung ihrer SAP-Anwendungen betrifft.

Und genau das bietet die 51Business Technology Platform: eine geschäftsorientierte und offene Plattform, mit der Kunden die benötigten Technologien zur Verfügung stehen, um ihre Geschäftsabläufe umzugestalten und sich für eine neue digitale Zukunft zu rüsten.


Jürgen Müller ist Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der SAPSE.

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51HANA Cloud – der einfache Weg zu modernster Datenbanktechnologie /germany/2020/07/hana-cloud-datenbank-crm/ Thu, 30 Jul 2020 06:00:46 +0000 /germany/?p=150970 Zehn Jahre nach Vorstellung der ersten Version von 51HANA stellt 51die superschnelle Datenbank jetzt als Cloud-Service bereit. Damit können Unternehmen modernste datenbasierte Lösungen...

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Zehn Jahre nach Vorstellung der ersten Version von stellt 51die superschnelle Datenbank jetzt als Cloud-Service bereit. Damit können Unternehmen modernste datenbasierte Lösungen entwickeln. Als einer der ersten Kunden hat Geberit seine globale Berichtslandschaft mit Hilfe des innovativen Cloud-Service komplett neu aufgestellt.

Als 51die Datenbanktechnologie von (ursprünglich: High Performance Analytic Appliance) vor zehn Jahren vorstellte, war das eine kleine Revolution. Denn mit der so genannten , bei der ganze Datenbanken direkt in den Hauptspeicher des Servers geladen werden können, ließen sich bis dahin unvorstellbare Geschwindigkeiten erzielen. Im Vergleich zu der Verarbeitung von Daten, die erst von einer Festplatten in den Arbeitsspeicher des Computers übertragen werden müssen, vervielfachte sich die Geschwindigkeit um das tausendfache, in speziellen Fällen sogar um mehr als das zehntausendfache. Auswertungen, die früher mehrere Stunden dauerten und meist über Nacht liefen, waren jetzt innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden möglich.

Damit wurden erstmals komplexe Datenauswertungen in Echtzeit möglich. Mit der treibt 51die Entwicklung der In-Memory-Datenbank jetzt einen weiteren Schritt voran: Unter Einbindung der 51Analytic Cloud, einer Cloud-basierten Lösung für – oder anderer Analyse-Programme – können in Echtzeit Daten aus allen an die angebundenen Datenquellen ausgewertet werden. Die 51HANA Cloud wird so zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Datenlandschaft eines Unternehmens und verlässliche Basis für alle denkbaren Auswertungen, digitale Anwendungen und Geschäftsmodelle.

Das , das zu den europäischen Marktführern für Sanitärprodukte gehört, ist eines der ersten Unternehmen, das die . Als global tätiges Unternehmen mit einer Präsenz in 50 Ländern und weltweit 29 Produktionsstandorten verzeichnet Geberit einen starken Anstieg an Daten und Informationen aus unterschiedlichsten Quellen. Um diese ständig wachsende Datenflut intelligent auszuwerten und für Unternehmensentscheidungen und neue digitale Geschäftsmodelle zugänglich zu machen, bedarf es einer leistungsstarken Infrastruktur.

Business Analytics und Reporting in Echtzeit

Vorher bestand die IT-Landschaft bei Geberit aus einer Mischung von SAP-Anwendungen und einer ganzen Palette von Programmen und Datenbanken anderer Hersteller, wie etwa von Microsoft. Die gesamte Anwendungslandschaft lief zuverlässig und es gab keinen Grund, sie grundsätzlich zu verändern. Allerdings bedurfte es einer Vielzahl von Hilfsprogrammen – so genannter Middleware – für die Verzahnung der verschiedenen Anwendungsprogramme. Sie waren der Grund für eine hohe Komplexität der gesamten IT-Landschaft, wirkten sich bei hohen Datenaufkommen als potenzielle Fehlerquelle und Performance-Bremse aus und verlangten permanente Anpassung und Wartung. Zudem fehlte in der Anwendungsumgebung eine zentrale Stelle, in der alle Unternehmensdaten zusammenflossen und die einen einheitlichen Blick auf die gesamte Datenlandschaft ermöglicht hätte („Single Point of Truth“). Das erwies sich besonders im CRM-Bereich als Hindernis.

Mit dem Einsatz der 51HANA Cloud konnte Geberit diese Probleme lösen und die unternehmensweite Landschaft für Berichts- und Analysefunktionen erheblich vereinfachen – ohne deshalb die Anwendungsinfrastruktur verändern zu müssen.

  • Mit der 51HANA Cloud als zentralem Zugangspunkt werden viele bisher eingesetzten Middleware-Lösungen überflüssig.
  • Die CRM-Daten werden aus einer Microsoft–Datenbank direkt in die 51HANA Cloud eingebunden und sind in Echtzeit verfügbar.
  • Mit der Einbindung der 51Analytics Cloud, einer Cloud-basierten Lösung für , können in Echtzeit Daten aus allen an die 51HANA Cloud angebundenen Datenquellen ausgewertet werden.

„Die 51HANA Cloud wird zur Basis für das Reporting in unserer gesamten Datenlandschaft. Als „Single Source of Truth“ verbindet sie alle unsere Datenquellen und ermöglicht uns die Einsichten, die wir benötigen“, resümiert Marius Reck, Head of IT Business Support Applications at Geberit.

Nun liegt es auf der Hand, dass bei einem global tätigen Unternehmen mit Dutzenden von weltweit verteilten Niederlassungen die Anforderungen an das Datenmanagement besonders hoch sind – aber der Eindruck täuscht: „Im Zuge der Digitalisierung sehen sich selbst kleine Mittelständler heute einer rasant wachsenden Datenmenge gegenüber, die sich mit traditionellen Architekturen kaum mehr bewältigen lassen“, sagt Matthias Stemmler, Head of Customer Advisory Platform and Data Management bei SAP. Denn auch sie stünden vor der Aufgabe, Daten aus digitalen Endgeräten, dem IoT (Internet of Things), ERP- und CRM-Systemen, Social Media und digitalen Lieferketten zusammenzuführen, um sie für die Analyse, Unternehmensentscheidungen und moderne digitale Software-Programme nutzbar zu machen.

„Gerade Mittelständlern eröffnet die ein Potenzial, das ihnen bisher verschlossen war, weil die Einstiegshürden in die HANA-In-Memory-Technologie sowohl finanziell als auch im Hinblick auf Wartung und Betrieb sehr viel höher lagen“, sagt SAP-Experte Stemmler. Hier spielt die die Vorteile Cloud-basierter Lösungen voll aus: keine Hardware-Investition, kein Aufwand für Einführung, Betrieb, Wartung und Updates, keine Kosten für brachliegende oder Überkapazitäten.

51HANA Cloud – einfacher und kostengünstiger Einstieg für Mittelständler

Während eine lokale Installation von 51HANA immer mit einem zeitaufwändigen Projekt, hohen Investitionen, Personaleinsatz und Know-how verbunden war, ist der Einstieg in die Cloud-Lösung erheblich einfacher und in Tagen oder wenigen Wochen realisierbar. Mit dem Pay-per-Use-Zahlungsmodell und der hohen Elastizität und Skalierbarkeit entfallen auch Aufwand und Risiken, die bisher viele Unternehmen vom Einsatz der Datenbank-Technologie von 51HANA abgehalten hatten.

„Unternehmen können mit der klein anfangen, zuerst nur wenige Datenquellen anschließen und nach und nach weitere hinzufügen“, erklärt Stemmler. Dabei sei die Cloud-Plattform so offen konzipiert, dass alle Datenquellen – also SAP- und Non-SAP-Systeme – angebunden werden können. Dafür stellt die 51HANA Cloud eine umfassende Palette von Software-Tools zur Verfügung. Dazu gehören etwa Programme für das Datenmanagement, die Integration beliebiger Datenquellen sowie ein Nutzer- und Rechtemanagement. Die Offenheit erstreckt sich auch auf die Auswertungs- und Analyse-Instrumente. Dafür können sowohl die 51Analytics Cloud als auch beliebige Auswertungs-Programme, die bei dem Unternehmen schon im Einsatz sind, genutzt werden.

Nach der Implementation eröffnet die 51HANA Cloud vor allem den Fachabteilungen eine Flexibilität, die vorher nicht erreichbar war: „Jede Fachabteilung kann – natürlich in Abhängigkeit von der Rechtezuteilung – auf den gesamten Datenpool zugreifen, und die spezifischen Auswertungen fahren, die sie für ihre Arbeit benötigt“, erläutert Stemmler, „das könnte man auch ‚Single Point of View’ nennen.“

Die , davon ist der SAP-Experte überzeugt, könne Unternehmen eine Flexibilität und Agilität im Datenmanagement verschaffen, die bisher nicht möglich – oder nicht erschwinglich – gewesen sei. „Man kann ohne Übertreibung sagen, dass ein so modernes und extrem leistungsfähiges In-Memory-Datenbanksystem bisher so einfach und kostengünstig nicht verfügbar war.“

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Bessere Behandlungschancen für Krebspatienten /germany/2020/02/personalisierte-krebstherapie-hana/ Fri, 14 Feb 2020 08:00:58 +0000 /germany/?p=147903 Eine Software auf Basis von 51HANA hilft Medizinern bei der Tumoranalyse und eröffnet individuelle Therapieansätze bei Krebs. Wie ein fröhlicher Wirbelwind wirkt Jutta Vinzent,...

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Eine Software auf Basis von hilft Medizinern bei der Tumoranalyse und eröffnet individuelle Therapieansätze bei Krebs.

Wie ein fröhlicher Wirbelwind wirkt Jutta Vinzent, als sie den Raum betritt. Voller Lebensenergie spricht sie mit den Krankenschwestern, dem Klinikpersonal und den Ärzten. Dabei ist die Lage ernst. Jutta Vinzent hat Krebs. „Das Leben hat sich damals für mich um 40 Jahre verkürzt“, berichtet sie über den Moment, als bei ihr 2011 im Alter von 43 Jahren Eierstockkrebs diagnostiziert wurde. Seither ertrug sie fünf Chemotherapien und drei Operationen, die sie aus ihrem gewohnten Leben rissen. Eine neuartige Analyse ihres Tumors mit Hilfe von brachte schließlich eine Wende: , ein Unternehmen für computergestützte Biomedizin und SAP-Partner, entwickelte eine Software, mit der eine wirksamere und verträglichere Therapie identifiziert werden konnte. Dadurch kann Jutta Vinzent heute wieder ein relativ normales Leben führen, die Zeit mit ihrer Familie genießen und ihren Beruf ausüben.

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Personalisierte Krebstherapie

Weltweiter Forschungsabgleich mit 51HANA

nennt sich das von Molecular Health entwickelte Tool, das die Ärzte bei Jutta Vinzent einsetzen. Es analysiert die genetischen Labordaten von Patienten und deren Tumoren. Anschließend vergleicht es diese sehr individuellen Daten, das so genannte molekulare Profil, mit den weltweit verfügbaren Daten aus Biomedizin und Arzneimittelforschung auf Übereinstimmungen. Welche Erkenntnisse zu einer Mutation liegen bereits vor? Welche Behandlung führte bei anderen Patienten mit dieser Mutation zum Erfolg, wo gab es Nebenwirkungen? Diese Fragen beantwortet die Software. Die Ergebnisse helfen Ärzten, die vielversprechendsten Therapieoptionen für jeden Patienten individuell zu bestimmen. Der Abgleich zwischen der genetischen Analyse des Tumors und den medizinischen Forschungsergebnissen, auf denen die Datenbank von Molecular Health aufgebaut ist, geschieht im Hintergrund in sehr schneller Zeit mit Hilfe von 51HANA. Dabei können sich neuartige Erkenntnisse für die Behandlung ergeben. Beispielsweise kommt es vor, dass die Software Übereinstimmungen für gewisse Tumormerkmale identifiziert und daraufhin ein Medikament vorschlägt, das bisher vorrangig für eine andere Krebsart eingesetzt wird.

„Nicht einmal der beste Onkologe der Welt kann das gesamte Wissen in seinem Kopf verfügbar haben. Unser Tool ermöglicht es ihm, die optimalen Therapieoptionen zu finden und aus diesen die passende auszuwählen. MHGuide unterstützt die behandelnden Ärzte darin, informierte, evidenzbasierte und personalisierte Behandlungsentscheidungen für ihre Patienten zu treffen“, sagt Dr. Christian Meisel, Chief Medical Officer bei Molecular Health in Heidelberg, wo MH Guide entwickelt wurde.

Als Krebs bezeichnet man krankhafte Veränderungen von Zellen. Krebszellen teilen sich unkontrolliert, häufiger und schneller als gesunde Zellen. So entsteht ein Verband aus entarteten Zellen, der Tumor. Diese bösartigen Neubildungen breiten sich in benachbartem gesundem Gewebe aus und zerstören dieses (Quelle: ). Krebs ist laut Angaben der die zweithäufigste Todesursache und ist für schätzungsweise 9,6 Millionen Todesfälle im Jahr 2018 verantwortlich. Weltweit ist etwa einer von sechs Todesfällen auf Krebs zurückzuführen.

Individuelle Krebstherapie kann Patienten Lebenszeit schenken

MH Guide wird heute schon in onkologischen Kliniken und Praxen angewendet. So auch an einer der größten Universitätskliniken Europas, der Charité in Berlin. Dort wird MH Guide eingesetzt, um bei Patientinnen mit Eierstockkrebs neue personalisierte Therapieoptionen zu identifizieren, die von den Ärzten bei der Erstellung des individuellen Behandlungsplans diskutiert werden.

Prof. Dr. Jalid Sehouli behandelt Jutta Vinzent seit einigen Jahren. Er ist Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie an der Charité sowie Leiter des Europäischen Kompetenzzentrums für Eierstockkrebs. Der Experte sagt, bei seltenen Tumoren oder wenn es darum gehe, einen Tumor am Wachsen zu hindern, könne der aktuelle Einsatz dieses Tools dem Patienten Zeit schenken. Für den Arzt liegen die Vorteile von MH Guide auf der Hand. Seine Vision sei es, MH Guide bereits für Therapieentscheidungen bei der Erstdiagnose bei jedem Krebspatienten einzusetzen. Er sagt: „Je besser ich jeden Tumor kenne, desto wirksamer und nebenwirkungsärmer kann ich meine Patientinnen begleiten.“

Bei Jutta Vinzent konnten die Ärzte aufgrund der Analyse die Behandlung umstellen. Anstatt einer weiteren Chemotherapie nimmt sie derzeit Medikamente in Tablettenform ein, was ihr nicht nur Lebensqualität, sondern auch Freiheit zurückgibt. Das Gefühl, nun tatsächlich auf dem richtigen Behandlungsweg speziell für ihre Tumorerkrankung zu sein, gebe ihr Zuversicht. Sie sagt: „MH Guide hat mein Leben völlig verändert.“

Bauchgefühle. Leben aus Leidenschaft

Jutta Vinzent veröffentlichte zusammen mit ihrem Arzt Prof. Dr. Sehouli ein Buch über ihre und die Erfahrungen anderer rund um den Eierstockkrebs.

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51HANA Cloud Services: Zentrales Gateway für verteilte Datenlandschaften /germany/2020/01/hana-cloud-services/ Tue, 28 Jan 2020 07:00:31 +0000 /germany/?p=147168 Das „intelligente Unternehmen“ steht und fällt mit der Fähigkeit, aus heterogenen Daten und Datenquellen gezielt Mehrwerte zu erschließen. Mit der Softwaresuite 51HANA Cloud Services...

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Das „intelligente Unternehmen“ steht und fällt mit der Fähigkeit, aus heterogenen Daten und Datenquellen gezielt Mehrwerte zu erschließen. Mit der Softwaresuite als zentralem Gateway können Unternehmen Daten aus Quellen aller Art extrahieren, verarbeiten und analysieren – und so den größtmöglichen Nutzen aus diesen Daten ziehen.

Daten sind das neue Gold der Geschäftswelt. Unternehmen jeder Größe und Branchenzugehörigkeit haben daher ein gemeinsames Ziel: Sie alle wollen in der Lage sein, Daten beliebiger Herkunft zu nutzen. Mithilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse soll das bestmögliche operative oder wirtschaftliche Ergebnis erzielt werden. „Somit rückt mehr denn je eine übergeordnete Aufgabe in den Fokus: Datenmanagement, verbunden mit der Fähigkeit zur Datenanalyse“, sagt Niclas Schlautkötter, Technology Platform Architect bei SAP. Denn die Bandbreite der Datenquellen ist enorm, die verfügbare Datenmenge riesig, Tendenz steigend.

Big Data: Heterogene Datenströme zusammenführen

Um dauerhaft und kontinuierlich wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen, müssen Unternehmen die Daten aus ihren Geschäftslösungen flexibel mit strukturierten oder unstrukturierten Daten aus verschiedensten Quellen kombinieren. „Immer mehr Kunden sehen externe Daten, die nicht durch die im Einsatz befindlichen, transaktionalen SAP-Lösungen generiert werden, als extrem wertvoll an“, so Schlautkötter weiter. Dazu zählen zum einen Informationen aus sozialen Medien, Data Lakes oder dem Internet of Things, etwa Logistik- oder Maschinendaten. Hinzu kommen allgemein zugängliche Webdaten wie Wetterprognosen, Berichte über politische Geschehnisse oder Katastrophen, Aktien, Marktdynamiken sowie Wettbewerbsdaten aus öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. Webstores oder Marktplätze). Durch die Services der Hyperscaler (Amazon AWS, Microsoft Azure, Google Cloud Platform etc.) und Open-Source-Technologien wie Hadoop ist es nun außerdem viel leichter, Daten nahezu unbegrenzt und günstig zu speichern.

Daraus ergeben sich drei zentrale Herausforderungen: Erstens müssen diese externen Daten dem unternehmerischen Produktivbetrieb zugänglich gemacht werden. Zweitens gilt es, externe und unternehmensinterne Daten zusammenzuführen und zu integrieren. Drittens braucht es vollumfängliche Analysen aller unternehmensrelevanten Daten (SAP- und Nicht-SAP-Daten) über verschiedene, heterogene Infrastrukturen (on Premise und Cloud) hinweg, ohne dass dadurch Redundanzen entstehen.

Ganzheitliches Datenmanagement mit 51HANA Cloud Services

„Diese Anforderungen adressieren wir mit den drei nachfolgenden Komponenten des Portfolios und dank der Zusammenarbeit mit den Services der Hyperscaler“, erklärt Niclas Schlautkötter:

  • 51HANA Cloud
    bildet als „Datenplattform as a Service“ das technische Fundament des Portfolios.
  • 51Data Warehouse Cloud
    stellt Services für Data Warehousing, Datenmodellierung und Datenaufbereitung zur Verfügung.
  • 51Analytics Cloud
    ist die Visualisierungs- und BI-Schicht. Sie dient dem Endanwender als Werkzeug für Analysen, prädiktive Szenarien und Planung.

„Mit 51HANA Cloud Services können Unternehmen in Echtzeit Daten aller Art zusammenführen, in ein gemeinsames Datenmodell bringen, kombinieren, anreichern, speichern und auswerten. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich in Folgeaktionen umwandeln – und fließen so direkt wieder ins Unternehmen zurück. Und helfen dort, Prozesse zu optimieren sowie das Geschäftsergebnis, den Service oder das Kundenerlebnis zu verbessern“, sagt Schlautkötter. Die Vorteile: Unternehmen greifen nur auf diejenigen Funktionalitäten zu, die sie tatsächlich benötigen. Sie müssen keine eigene Rechenleistung oder Rechenzentren vorhalten. Aufwand für Administration, Update oder Upgrade entfällt.

„Dank des Cloud-basierten Platform as a Service bleiben Unternehmen dauerhaft agil und flexibel. Außerdem haben sie stets die neuesten Technologien an der Hand. Mit monatlicher Subskription oder Pay-as-you-go-Modellen halten sie ihre Total Cost of Ownership (TCO) niedrig. Dadurch sinken die Betriebskosten beim Datenmanagement“, erklärt Schlautkötter. Und fügt als weiteren Vorteil hinzu: „Die meisten Unternehmen – auch SAP-Kunden – verfügen über historisch gewachsene On-Premise-Landschaften. Viele wollen jedoch aus Kostengründen oder für ein Plus an Flexibilität in Teilbereichen zu hybriden Lösungen übergehen. Mit 51HANA Cloud Services bieten wir für nahezu jedes Unternehmen das passende Umstiegsszenario.“

Elastische Cloud-Plattform für Datenzugriff und Datenanalyse

Zum Beispiel für SAP-Kunden, die schon viele Jahre lang die klassische Anwendung 51Business Warehouse (51BW) on Premise betreiben: Mit der Lösung 51Data Warehouse Cloud können sie Third-Party- oder Open-Source-Datenquellen einfach anbinden und zudem alle SAP-Datenquellen nutzen. Oder für SAP-BW-Kunden, die zudem auch Data-Warehouse-Services der Hyperscaler Amazon, Microsoft oder Google nutzen oder nutzen möchten: Mit 51Data Warehouse Cloud lässt sich ein solcher hybrider Ansatz leicht vereinen. Gleiches gilt für Unternehmen, die transaktionale SAP-Lösungen im Haus betreiben, für Data Warehousing jedoch bislang Lösungen anderer Anbieter verwendet haben, egal ob on Premise oder aus der Cloud: Sie können mit 51Data Warehouse Cloud problemlos einen rein SQL-basierten Ansatz im Data Warehousing fahren. Mit der Lösung 51Analytics Cloud wiederum lassen sich transaktionale SAP- oder Third-Party-Systeme in Echtzeit auswerten, ohne diese Daten überhaupt vom System of Records in ein Data Warehouse schieben zu müssen. Die Endanwender in den Fachbereichen haben damit einfach zu konsumierende Auswertungen und vorgefertigte Dashboards an der Hand.

„51HANA Cloud Services bildet eine flexible, elastische Plattform, über die Unternehmen auf alle für sie relevanten Daten zugreifen können, ganz gleich welchen Ursprungs diese sind“, so Schlautkötter weiter. Das sei immens wichtig, denn Mehrwert entstehe nur, wenn externe Daten mit SAP-Daten kombiniert sowie durch Business Content angereichert würden und sich gewonnene Einsichten sofort in Aktion umwandeln ließen. „Zudem bleiben unsere Kunden mit 51HANA Cloud Services Herr ihrer Daten. Sie können Datenströme mit nur einer Technologie zusammenführen, den TCO beim Datenmanagement senken oder ihre On-Premise-Landschaft sukzessive vollständig abbauen“, schließt der SAP-Experte.

mehr über Datenmanagement und Analytics mit 51HANA Cloud Services erfahren.

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Blockchain und die Zukunft der Reisebranche /germany/2020/01/blockchain-zukunft-reisebranche/ Fri, 10 Jan 2020 07:00:22 +0000 /germany/?p=146989 Blockchain ist dazu prädestiniert, die Reisebranche grundlegend zu verändern. Im Interview erläutert Dr. Mark van Rijmenam, Gründer von Datafloq und Management-Buchautor, seine Sicht auf die...

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ist dazu prädestiniert, die Reisebranche grundlegend zu verändern. Im Interview erläutert Dr. Mark van Rijmenam, Gründer von Datafloq und Management-Buchautor, seine Sicht auf die Zukunft der Reisebranche.

Viele kennen den Begriff Blockchain nur im Zusammenhang mit Bitcoin. Wie würden Sie erklären, was Blockchain ist?

Blockchain ist eine Datenbank. Aber es ist eine Datenbank, in der Daten nur geschrieben und gelesen werden können. Anders als in einer regulären Datenbank, in der Daten gelesen, geschrieben und bearbeitet werden, können also Daten in einer Blockchain, sobald sie sich einmal darin befinden, nicht mehr bearbeitet werden. Das heißt, Daten in einer Blockchain sind unveränderlich und somit verifizierbar und rückverfolgbar. Sie können zurückverfolgen, was in der Vergangenheit passiert ist, und sehen, was mit einem Datensatz oder einem Produkt im Laufe der Zeit geschehen ist. Somit haben Sie eine zentrale Datenquelle, in der alle an der Blockchain beteiligten Parteien zur gleichen Zeit Zugriff auf die gleichen Informationen haben.

Definition und Arten von Blockchains

Darüber hinaus gibt es verschiedene Arten von Blockchains. Es gibt zugangs­beschränkte oder private Blockchains, bei denen eine Teilnahme einer Genehmigung bedarf – beispielsweise können 5 oder 10 oder 20Banken eine Blockchain gemeinsam nutzen, zu der andere Institutionen keinen Zugang haben sollen.

Andererseits gibt es Blockchains ohne Zugangsbeschränkung oder öffentliche Blockchains, bei denen Sie keine Genehmigung benötigen, um teilnehmen zu dürfen. Sie können einfach mitmachen, Software herunterladen, die Blockchain herunterladen, und los geht‘s. Das Paradebeispiel hierfür ist die Bitcoin-Blockchain, in der jeder einem Netzwerk beitreten, Mining-Transaktionen starten und sofort zum Netzwerk beitragen kann.

Das Wesentliche ist, dass die Blockchain eine zentrale Datenquelle ist, in der jeder Zugriff auf die gleichen Daten hat. Die Daten sind unveränderlich, verifizierbar und rückverfolgbar.

An welchen Punkten hat Blockchain die größten Auswirkungen auf die Reisebranche?

Blockchain ist besonders relevant, wenn zwei Dinge vorhanden sind. Erstens, wenn eine Transaktion stattfindet. Zweitens, wenn ein Vertrauensfaktor im Spiel ist. Und das ist vor allem dann der Fall, wenn man mit Parteien interagiert, die man nicht kennt.

Die größten Auswirkungen hat Blockchain in der Reisebranche dort, wo Verbraucher mit Anbietern in Kontakt treten, etwa mit Hotels und Fluggesellschaften. Da bei Blockchain die Notwendigkeit eines Vermittlers entfällt – in diesem Fall eines Online-Reisebüros oder eines Global Distribution System –, kann ein Konsument jetzt plötzlich direkt bei einer Fluggesellschaft oder einem Hotel buchen, ohne Rückgriff auf das momentan etablierte komplexe System.

Wenn die Vermittler in diesen Transaktionen entfallen, welche Auswirkungen hat das auf Reisemanager in Unternehmen?

Blockchain macht Reisemanager in Unternehmen, die , nicht überflüssig. Der Hauptunterschied besteht darin, dass ein Reisemanager jetzt Reisen ohne ein zentralisiertes Global Distribution System buchen kann. Nach wie vor besteht ein System, aber es ist ein voll automatisierter, dezentraler Marktplatz ohne Zwischenhändler, die eine Provision von 15, 20 oder sogar 25 Prozent einbehalten.

Vorteile der Blockchain in der Reisebranche

Blockchain macht den Prozess also mit Sicherheit kostengünstiger, und wenn sie mit Smart Contracts richtig für die Zukunft konzipiert wird, lässt sich damit auch einfacher arbeiten. So könnten Smart Contracts etwa für Reiseversicherungen mit einer „Wenn-dies-dann-das“-Klausel genutzt werden. Eine solche Klausel könnte zum Beispiel besagen, dass ein Unternehmen bei einer Flugverspätung automatisch eine Reisekostenermäßigung erhält. Dieser Prozess ist bislang oft kompliziert und lästig.

An welchem Punkt stehen wir derzeit mit Blockchain in der Reisebranche, und wohin geht die Entwicklung?

Blockchain steckt in der Reisebranche noch in den Kinderschuhen, wie in den meisten anderen Branchen auch. Es gibt zwar inzwischen eine ganze Reihe von Unternehmen, die damit experimentieren, aber noch sind sehr wenige branchenweite Anwendungen im Einsatz.

Wie die Blockhain die Reisebranche verändert

In einem meiner jüngsten Blogbeiträge, , habe ich erklärt, in welchen Bereichen ich die größten Veränderungen erwarte.

  • Der erste sind die dezentralisierten Buchungsmarktplätze, die ich hier bereits erwähnt habe.
  • Der zweite sind Treueprogramme. Hier werden sich durch die erweiterte Transparenz, Sicherheit und Austauschbarkeit von Prämien Verbesserungen ergeben.
  • Der dritte Bereich sind Identitätsservices. Hier könnten Reisepässe und andere Dokumente verifiziert werden, ohne dass die privaten Daten des Reisenden preisgegeben werden.
  • Der vierte ist die Gepäckverfolgung. Mit Blockchain-Technologie könnten alle Parteien, die an der Gepackhandhabung beteiligt sind, ihre Informationen zentralisieren, sodass alle zu jeder Zeit die gleichen Informationen sehen.
  • Und zuletzt betrifft es Reiseversicherungen, die ich hier ebenfalls schon angesprochen habe.

In diesem Blog finden sich auch zahlreiche Beispiele für Unternehmen, die bereits mit Blockchain in ihren Reisemanagementprogrammen experimentieren.

Anwendungsbeispiele für die Blockchain

In einem anderen Blogbeitrag, Seven Use Cases of Enterprise Blockchain Solutions, geht es in einer der Lösungen, die ich dort beschreibe, um den Einsatz von Blockchain bei Fluggesellschaften zur gemeinsamen Nutzung einer einzigen Datenbank für Abflug- und Ankunftsinformationen an Flughäfen. Gegenwärtig verwenden alle beteiligten Akteure ihre eigenen Datenbanken.

Wird das mit einer privaten Blockchain dezentralisiert, dann haben der Abflughafen und der Ankunftsflughafen zu jedem Zeitpunkt die gleichen Informationen. Hier offenbaren sich die Vorteile einer zentralen Datenquelle auf der Grundlage einer dezentralen Plattform.

Worin bestehen die größten Hürden für die Implementierung von Blockchain-Lösungen?

Blockchain ist eine komplizierte Technologie – das notwendige Geschäftsumfeld ist noch im Aufbau. Es ist noch viel Entwicklungs- und Forschungsarbeit dafür zu leisten. Das ist das erste Problem.

Das zweite Problem hängt damit zusammen, dass die Technologie einfach noch nicht fertig ist. Das braucht Zeit, und die erforderlichen Qualifikationen und Talente sind immer noch spärlich gesät. Wir haben noch nicht genügend Fachkräfte, um die Forschungsarbeit zu leisten und all das aufzubauen, was wir brauchen, um diese Veränderung zu vollziehen.

Und nicht zuletzt glaube ich, dass es um einen kulturellen Wandel geht, weil Blockchain erfordert, dass Menschen sich eine andere Arbeitsweise aneignen. Letztlich sind es immer die Verhaltensänderungen, die am längsten dauern.

Haben Sie noch ein paar Tipps für Reisemanager, die mehr über Blockchain erfahren möchten?

Das Wichtigste ist, zu wissen, welche unterschiedlichen Technologien aufkommen und wie sie die Arbeit von Reisemanagern und allgemein aller Mitarbeiter in einem Unternehmen verändern. Ich sage gern, wir leben in einer „exponentiellen Zeit“, weil der Wandel sich immer schneller und schneller vollzieht. Und das Bewusstsein für diesen Wandel, die Kenntnis dieser Technologien und das Verständnis der Auswirkungen dieser Technologien auf Ihr Unternehmen sind der erste Schritt, Ihr Unternehmen für die Zukunft zu rüsten.

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SAP-Lösungen, die Unternehmensarchitekten unbedingt kennen sollten /germany/2019/08/sap-daten-architect-eim/ Wed, 21 Aug 2019 07:00:03 +0000 /germany/?p=144510 Angesichts rasant steigender Datenfluten steht so manchem Unternehmensarchitekten das Wasser bis zum Hals. Immerhin ist es seine Aufgabe, eine IT-Landschaft zu schaffen, mit der aus...

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Angesichts rasant steigender Datenfluten steht so manchem Unternehmensarchitekten das Wasser bis zum Hals. Immerhin ist es seine Aufgabe, eine IT-Landschaft zu schaffen, mit der aus Daten Informationen und aus diesen ein echter Mehrwert für den Geschäftsbetrieb generiert werden kann. Folgenden SAP-Lösungen helfen dabei.

Keine Frage: Daten bilden die Basis für intelligente Prozesse und somit eine wichtige Ingredienz für zukunftsorientierte Unternehmen. Damit sie ihre Wirkung voll entfalten können, braucht es allerdings ein ganzheitliches . Es fördert die effiziente Nutzung von Daten und sorgt dafür, dass wertvolle Zeit gewinnbringend investiert und nicht auf die umständliche Suche benötigter Informationen verschwendet wird. Auch deshalb werden zufolge beim Aufbau digitaler Plattformen schon im kommenden Jahr mindestens 50 Prozent der IT-Budgets in die Integration von Datensilos fließen.

Das überrascht nicht. Immerhin stehen Unternehmensarchitekten heute vor der Herausforderung, unterschiedlichste Datenformate und -quellen unter einen Hut zu bringen und den Fachabteilungen passgenau zur Verfügung zu stellen. Moderne Technologien helfen nicht nur, die explodierenden Datenmengen in produktive Bahnen zu lenken. Sie bilden auch die Grundlage, um Kunden mit neuen innovativen Produkten und Services zu begeistern.

Folgende Lösungsbausteine dürfen im Werkzeugkoffer jedes Unternehmensarchitekten künftig auf keinen Fall fehlen:

Applikationsübergreifendes Management von Stammdaten

Harmonisierte Kunden-, Lieferanten-, Produkt-, Material- und Mitarbeiterdaten mit aufeinander abgestimmten Datenmodellen sind unverzichtbare Bestandteile intelligenter Prozesse. Ein übergreifendes Stammdatenmanagement gewinnt deshalb rasant an Bedeutung. Und zwar nicht nur, weil Duplikate, Fehler und Lücken Unternehmen teuer zu stehen kommen können. Sondern auch, weil ein ganzheitliches Stammdatenmanagement automatisierte anwendungs- und bereichsübergreifende Abläufe überhaupt erst möglich macht. Umso wichtiger ist es, unternehmensweite Konzepte zu etablieren, die neben informationstechnischen Fragen auch Prozess- und Organisationsstrukturen im Blick haben. Die Stammdatenlösung und der aus der dafür die Grundlage. Diese Werkzeuge erleichtern die Pflege, Validierung, Anreicherung und Verteilung von Stammdaten und sorgen zudem dafür, dass Unternehmen gesetzliche Vorgaben, wie z.B. die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schnell und effizient umsetzen können. Und somit auch in Sachen Compliance stets auf der sicheren Seite sind.

Kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Datenqualität

Datenqualitätsmanagement spielt in Unternehmen eine zunehmend kritische Rolle. Schließlich werden etliche strategische Geschäftsanforderungen, wie z.B. die Produktionsplanung oder die Supply-Chain-Integration primär auf der Grundlage von Daten getroffen. Da fehlerhafte Daten jedoch in sämtlichen IT-Systemen auftreten können, gilt es, deren Qualität kontinuierlich zu messen. Nur so lässt sich potenzieller Optimierungsbedarf erkennen und mithilfe effektiver Maßnahmen zügig umsetzen. Mit dem behalten Architekten alle unternehmensweiten Informationen und deren Qualität problemlos im Blick. Unterschiedliche Datenquellen und Nutzer lassen sich im Handumdrehen identifizieren, potenzielle Compliance-Verstöße ausbremsen. Dazu tragen durchgängige Regeln und Richtlinien zur Datenanalyse ebenso bei wie intuitive graphische Diagramme. Sie visualisieren wichtige Kennzahlen und ebnen somit den Weg zur Ableitung erforderlicher Data Governance-Maßnahmen. Über individualisierbare Dashboards können Stammdatenverantwortliche detaillierte Analysen zur Datenqualität in Eigenregie durchführen, was die IT-Abteilung spürbar entlastet, Geschäftsprozesse beschleunigt und die Datenqualität nachhaltig steigert.

Vollumfängliche Orchestrierung und Governance

Das SAP-Lösungsportfolio umfasst eine Vielzahl von Datenmanagement-Werkzeugen, mit denen sich Ordnung in das unternehmensweite Datenchaos bringen lässt. So bieten beispielsweise die verschiedene Funktionen für die Integration, Transformation und Qualitätsverbesserung heterogener Datenquellen – und zwar unabhängig davon, ob diese aus dem Hause 51stammen und in welchem Format diese vorliegen. Darüber hinaus erschließt die 51HANA Data Management Suite Unternehmen die Möglichkeit, Daten direkt dort zu verarbeiten, wo sie gespeichert sind und anschließend über eine zentrale Stelle verfügbar zu machen. Integraler Bestandteil der Data Management Suite ist der . Er ermöglicht Anwendern, z.B. Data Scientists, Informationen in Eigenregie zu finden, zu bewerten und aufzubereiten. Mit dem 51Data Hub lassen sich darüber hinaus sämtliche Datenströme im Unternehmen orchestrieren, um mit Hilfe von mathematischen Modellen Geschäftsentscheidungen in Echtzeit treffen zu können. Der neue, cloudbasierte Service kombiniert die Funktionalität des 51Data Hub mit dem Lebenszyklusmanagement mathematisch analytischer Modelle – und ebnet so den Weg zu innovativen KI-Anwendungen. Data Scientists können z.B. selbständig auf Informationen zugreifen, diese aufbereiten und individuell präferierte Werkzeuge wie z.B. Python, Scikit, Tensorflow, R etc. in ihre Verarbeitungspipelines einbauen. Die SAP-Lösung sorgt nach Fertigstellung der Modelle für eine schnelle Produktivsetzung und die Einbettung in das operative Gefüge des Unternehmens.

Proaktive Steuerung des Datenwachstums und datenschutzkonforme Aufbewahrung

Um Daten in den 51Business Suite-Systemen konform zur EU-Datenschutzgrundverordnung und anderen gesetzlichen Regularien zu verwalten, kommen Unternehmensarchitekten an (ILM) nicht vorbei. Die Software unterstützt Unternehmen bei der digitalen Aufbewahrung, Sperrung und Löschung von Daten und Dokumenten. Anders gesagt: 51ILM erleichtert die Administration von Live- und Archivdaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg, von der Entstehung über die produktive Nutzung bis hin zur Abschaltung. Unternehmen können die Datenarchivierung und -speicherung mithilfe der Lösung ebenso automatisieren wie die Abschaltung von Altsystemen. Das reduziert die Gesamtbetriebskosten und sorgt dafür, dass die unternehmensweite Datenhaltung stets im Einklang mit gesetzlichen Vorschriften bleibt.

Daten sind das neue Gold – vorausgesetzt, man nutzt sie richtig. Denn nur wenn sie gezielt ausgewertet werden, lassen sich daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Folgende Beiträge zeigen, was es braucht, damit CIOs, Daten- und Innovationsmanager, Lösungsarchitekten und ERP-Verantwortliche aus Daten echten Mehrwert schaffen.

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Innovationen brauchen Querdenker /germany/2019/08/daten-innovation-querdenker/ Tue, 20 Aug 2019 07:00:40 +0000 /germany/?p=144423 Lange ließ sie zu wünschen übrig. Doch mittlerweile kann sich die Innovationskraft deutscher Unternehmen durchaus sehen lassen: Laut aktuellem Ranking der Boston Consulting Group (BCG)...

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Lange ließ sie zu wünschen übrig. Doch mittlerweile kann sich die Innovationskraft deutscher Unternehmen durchaus sehen lassen: Laut aktuellem Ranking der Boston Consulting Group (BCG) stammen fast 20 Prozent der 50 innovativsten Unternehmen der Welt aus der Bundesrepublik. Glenn Gonzalez, Chief Technology Officer (CTO) bei 51Deutschland, weiß, was diese richtig machen.

Der Weg von der Idee bis zur Marktreife ist lang und steinig. Studien zufolge bleibt die Mehrzahl der Innovationsprojekte auf halber Strecke stecken. Zudem setzen viele Betriebe bei der Entwicklung von Innovationen offenbar falsche Prioritäten. Gibt es einen Fahrplan, mit dem man sicher ins Ziel kommt?

Ich glaube nicht. Oder zumindest nur bedingt. Denn obwohl am Anfang jeder Innovation immer eine initiale Idee steht, hat das Endergebnis oft gar nichts mehr mit der Grundidee zu tun. Anders gesagt: Es ist wichtig, ein Ziel ins Auge zu fassen und loszugehen. Ebenso wichtig ist es aber auch, auf dem Weg offen für Abzweigungen zu bleiben. Oft merkt man erst unterwegs, dass eigentlich etwas ganz anderes benötigt wird. Das zeigen auch viele bahnbrechende Innovationen der Weltgeschichte: So sind beispielsweise Penicillin oder die Röntgendiagnostik keinesfalls das Resultat gezielter Forschungen, sondern entstanden rein zufällig. Eine ergebnisoffene Vorgehensweise ist deshalb ein unverzichtbarer Bestandteil erfolgreicher Innovationsprojekte.

Also einfach mal loslegen und dann schauen, wie es weiter läuft?

Vorsicht: Ergebnisoffen heißt nicht planlos. Wer ein Wettrennen gewinnen will, läuft ja auch nicht in Sandalen los, sondern zieht ordentliche Laufschuhe an. Meine Empfehlung lautet deshalb: Von Beginn an eine Ziel-Architektur – oder besser noch – eine Richtungs-Architektur ins Auge fassen. Diese sollte zukunftsorientiert ausgelegt und skalierbar sein. Schließlich will man nicht durch unzureichende Technik ausgebremst werden, wenn das Innovationsprojekt gerade so richtig schön Schwung aufnimmt.

Viele Unternehmen tun sich mit dieser Aufgabe allerdings recht schwer. 80 Prozent der Kunden, mit denen ich über datengetriebene Innovationsprojekte rede, wollen möglichst schnell Ergebnisse sehen. Sie schaufeln also eine Menge Informationen in irgendeinen Topf, fangen an zu analysieren, stellen fest, dass sie aus den Daten tatsächlich Mehrwert ziehen können – und stehen dann vor dem Problem, dass ihnen die dafür erforderlichen Systeme und Werkzeuge fehlen. Wenn man Daten einen Sinn geben will, dann muss man nicht nur verstehen, was sie bedeuten und was man damit anfangen kann, sondern auch, wie man ans angepeilte Ziel gelangt.

Angesichts der BCG-Zahlen scheint sich diese Erkenntnis hierzulande mehr und mehr durchzusetzen. Stimmt das?

Es ist ein bisschen wie beim Goldrausch vor rund 150 Jahren. Da hatte jemand glitzernde Steine im Fluss gefunden und schon pilgerten ganze Heerscharen zum Yukon, um sich ihr Stück vom Goldkuchen zu sichern. Die wenigsten wussten damals allerdings, wie sich das Edelmetall dem Fluss am besten entreißen ließ – und brachten dementsprechend auch selten das richtige Werkzeug dafür mit.Heute sieht das ganz ähnlich aus: Die innovativsten Unternehmen haben bereits herausgefunden, wie sie Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen können und überlegen nun, was sich daraus so alles machen lässt. Die Mehrzahl der Unternehmen ist allerdings noch nicht ganz so weit: Sie wissen zwar, dass Daten das neue Gold und entsprechend wertvoll sind – aber eben nicht, wie sie dieses Gold gewinnen können.

Warum ist es so schwierig, aus Daten echten Mehrwert zu erzeugen?

Vor allem, weil es inzwischen ausgesprochen viele Daten aus unterschiedlichen Quellen und ganz unterschiedliche Datenformate gibt. Früher mussten Unternehmen lediglich ihre transaktionalen Daten im Griff haben. Heute sammelt das Internet unendliche Datenmengen aus unendlichen Quellen ein. Es gibt Streaming-Daten, Social Media-Daten, Sensorik-Daten, Betriebs- und Experience-Daten – und alle müssen unter einen Hut gebracht werden. Das ist eine enorm große Herausforderung. Aber für eine ganzheitliche Perspektive unerlässlich. Früher hieß es immer, man solle nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Genau das ist heute aber gefragt: Statt sich nur mit dem Apfel oder nur mit der Birne zu befassen, gilt es, beide parallel in den Blick zu nehmen. So lassen sich Zusammenhänge herstellen, die bei getrennter Betrachtung nicht zu erkennen wären. Man entdeckt etwas, wonach man eigentlich gar nicht gesucht hat. Optimale Voraussetzung, um echte Innovationen zu anzustoßen.

Wie unterstützt 51diesen Prozess?

Wir versehen hoch agile Technologien wie , oder mit Stabilität. Und liefern damit alles, was Unternehmen für ihre zukunftsorientierte „Richtungs-Architektur“ benötigen. Unsere ist dabei nur die Speerspitze. Zum Beispiel lassen sich mit der Innovationen agil testen, bevor sie in die operativen Systeme überführt werden. ermöglicht, unterschiedliche Datenquellen smart zu orchestrieren. Parallel erzeugen Basis-Technologien im Standard Stabilität.Außerdem bringen wir nicht nur Systemkomponenten und Daten, sondern auch Menschen aus ganz unterschiedlichen Industrien und Bereichen zusammen. Das schärft deren Blick über den Tellerrand. Auch das ist wichtig, um Innovationen voranzutreiben.

Dieser Beitrag ist Teil der Themenserie

Daten sind das neue Gold – vorausgesetzt, man nutzt sie richtig. Denn nur wenn sie gezielt ausgewertet werden, lassen sich daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Folgende Beiträge zeigen, was es braucht, damit CIOs, Daten- und Innovationsmanager, Lösungsarchitekten und ERP-Verantwortliche aus Daten echten Mehrwert schaffen.

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One Data Platform: Wie generiere ich Wert aus meinen Daten?

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One Data Platform: Wie generiere ich Wert aus meinen Daten? /germany/2019/08/daten-platfform-warehouse-hub/ Fri, 16 Aug 2019 07:00:06 +0000 /germany/?p=144405 Daten sind das Gold des digitalen Zeitalters. Sie ermöglichen ein besseres Kundenverständnis, innovative Geschäftsideen und Produkte, reibungslose Business-Prozesse und fundierte Management-Entscheidungen. Voraussetzung hierfür ist eine...

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Daten sind das Gold des digitalen Zeitalters. Sie ermöglichen ein besseres Kundenverständnis, innovative Geschäftsideen und Produkte, reibungslose Business-Prozesse und fundierte Management-Entscheidungen. Voraussetzung hierfür ist eine Daten-Plattform und Analytics-Strategie, die Daten nicht nur bereinigt und verbindet, sondern diese auch semantisch anreichert, daraus wertvolle Informationen extrahiert und verständlich kommuniziert.

„Von den Top Ten der weltweit wertvollsten Unternehmen hat die Hälfte ein datengetriebenes Geschäftsmodell“, sagt Rouven Morato, Chief Data Officer und Leiter der „Intelligent Data & Analytics“ Organisation bei SAP. Wer Prozesse automatisieren, innovative Business-Szenarien aufbauen oder seine Geschäftsentscheidungen mithilfe leistungsfähiger, tiefgreifender Analysen treffen will, braucht dafür saubere und vertrauenswürdige Daten. „Genau deswegen haben die Datentöpfe der Unternehmen entscheidend an Wert gewonnen. Im intelligenten Unternehmen gelten sie als Anlagegut, als Vermögenswert – und das unabhängig von der Branchenzugehörigkeit“, fährt Morato fort.

Vorhandene Daten- und Analytics-Strategien überprüfen

Als Chief Data Officer und Analytics-Verantwortlicher bei 51sieht er seine Hauptaufgabe darin, Daten nicht nur zu verwalten, sondern vor allem zu können. „Business Intelligence muss dabei helfen, die Geschäftsstrategie des Unternehmens erfolgreich umzusetzen“, bringt es Rouven Morato auf den Punkt. Dazu braucht es eine , die es ermöglicht belastbare Daten in Echtzeit zu erzeugen, anzureichern, auszuwerten und allen Unternehmensbereichen wertstiftend zur Verfügung zu stellen.

Genau hier liegt der Knackpunkt. Die Mehrheit der Unternehmen verfügt über eine heterogene System- und Anwendungslandschaft, mit verschiedenen Datenquellen und -silos oder isolierten Data-Warehouse-Landschaften. Insbesondere mit Blick auf unternehmensübergreifende analytische Anforderungen, die immer weiter an Bedeutung gewinnen, ist hier ein Umdenken nötig. „Diese Erkenntnis hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr durchgesetzt. 51nennt ihren Ansatz hierfür die One Data Platform“, erklärt Morato. Dabei handelt es sich um ein Data-Warehouse-Konzept, das zum einen heterogene Daten aus unterschiedlichen Quellen vereint – und diese zudem semantisch verbindet, anreichert und im Unternehmen bereitstellt.

Die „klassischen“ Aufgaben im Umgang mit Daten, wie Datenharmonisierung, Data Governance, Stammdatenverwaltung und Datenmanagement spielen hier weiterhin eine große Rolle. Sie werden jedoch zunehmend durch neue Aufgaben ergänzt.

Mehr als ein zentrales Data-Warehouse

Die bei 51ist beispielsweise nicht mehr nur ein zentrales Data-Warehouse System. Vielmehr handelt es sich um eine harmonisierte Systemlandschaft, die unter anderem die zentralen ERP-, CRM- und HR-Anwendungen einschließt und durch ein BW-System mit angeschlossenem Data Lake in der Cloud ergänzt wird. Diese hochgradig integrierte Landschaft ermöglicht ein nahtloses Reporting über alle Geschäftsprozesse hinweg. Das bleibt unabhängig davon, ob hierfür Daten in Echtzeit direkt aus den Quellsystemen konsumiert werden, oder ob diese erst in eigenen „Semantical Data Lake“ angereichert werden.

„Der Druck auf die Business-Intelligence-Abteilungen in den Unternehmen ist enorm. Und eine One Data Platform kann helfen, die neue Komplexität im Umgang mit Daten sicher im Griff zu behalten“ ergänzt Morato. Und fährt mit Blick auf seine Erfahrung im fort: „Für 51ist es nicht mehr ausreichend zu wissen, was in der Vergangenheit geschehen ist. Was vielmehr zählt ist herauszufinden,warum etwas aufgetreten ist, wie sich aktuell geplante Änderungen darauf auswirken und was in Zukunft relevant wird.“ Diese Anforderungen lassen sich nur mit einer geschäftsprozessübergreifenden und den entsprechenden Analytics und Data Science-Werkzeugen und Spezialisten lösen.

Herzstück One Data Platform

In diesem Kontext begegnen Unternehmen auch immer stärker der Anforderung, ein BI-System nicht nur als Endstation für Daten zu betrachten, sondern die aufwendig bereinigten, verbundenen und standardisierten Daten wiederum an andere Applikationen und Prozesse zu verteilen. Bei 51sorgt das unter anderem dafür, dass Kunden in Zukunft ihre eigenen Lizenz- und Nutzungsdaten aus der gleichen One Data Platform konsumieren die für die internen Geschäftsprozesse aufgebaut wurde. Das stellt automatisch eine konsistente Datenqualität über alle internen und externen Applikationen hinweg sicher und macht die Integration neuer Applikationen, beispielsweise in der Cloud, deutlich einfacher.

Werkzeuge und Anwendungen wie , und dienen als Basis für eine leistungsfähige One Data Platform – als Herzstück des Unternehmens, auf dem Daten zusammenlaufen, bearbeitet und verteilt werden. „Von der One Data Platform lässt sich das gesamte Unternehmen in Echtzeit mit den richtigen Daten für alle steuerungsrelevanten oder transaktionalen Anforderungen versorgen. Erst damit kann die BI den vollen Nutzen und Wert des Assets `Daten´ erschließen“, ist sich Rouven Morato sicher.

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Daten sind das neue Gold – vorausgesetzt, man nutzt sie richtig. Denn nur wenn sie gezielt ausgewertet werden, lassen sich daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Folgende Beiträge zeigen, was es braucht, damit CIOs, Daten- und Innovationsmanager, Lösungsarchitekten und ERP-Verantwortliche aus Daten echten Mehrwert schaffen.

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Wozu braucht ein Unternehmen eine Datenstrategie?

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Erstes Database-as-a-Service-Angebot von 51und Esri für ArcGIS-Kunden /germany/2019/07/database-as-a-service-esri-cloud-plattform/ Tue, 09 Jul 2019 13:00:50 +0000 /germany/?p=141393 Esri, der weltweit führende Anbieter von Location-Intelligence-Lösungen, kann künftig auch 51Cloud Platform, SAP-HANA-Service nutzen. Damit steht Kunden erstmals ein Database-as-a-Service-Angebot mit umfassender Unterstützung durch...

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, der weltweit führende Anbieter von Location-Intelligence-Lösungen, kann künftig auch nutzen. Damit steht Kunden erstmals ein Database-as-a-Service-Angebot mit umfassender Unterstützung durch die Esri-Technologie ArcGIS zur Verfügung.

Das erlaubt Unternehmen 51HANA als Mehrmodelldatenbank-Service für die Geodaten-Plattform ArcGIS einzusetzen. Sie profitieren dadurch von höherer Performance, niedrigeren Gesamtbetriebskosten und einer einfacheren Verknüpfung von Unternehmensdaten mit Geodaten in ihren On-Premise-, Cloud- oder hybriden Umgebungen. Diese Ankündigung erfolgte auf der , die vom 8. bis 12.Juli in San Diego stattfand.

„Durch unsere Partnerschaft mit Esri haben unsere vielen gemeinsamen Kunden Zugang zu Lösungen, die aus mehr als 20Jahren gemeinsamer Innovation hervorgegangen sind“, sagt Gerrit Kazmaier, der bei 51den Bereich 51HANA and Analytics verantwortet. „Als jüngstes Ergebnis unserer gemeinsamen Innovationsaktivitäten stellen wir mit dem SAP-HANA-Service erstmals ein Database-as-a-Service-Angebot bereit, das als Grundlage der Geodatenbank für die Plattform ArcGIS genutzt werden kann. Esri ArcGIS auf Basis von 51HANA unterstützt nun On-Premise-, Cloud- und hybride Umgebungen, sodass Kunden ihre bevorzugte Bereitstellungsoption wählen können und damit von deutlich höherer Performance und besserer Skalierbarkeit profitieren. Zugleich ermöglicht die Anbindung an eine wesentlich größere Anzahl von internen und externen Datenquellen leistungsstärkere Geodatenanalysen und bessere Entscheidungsprozesse.“

Der SAP-HANA-Service ist eine zentrale Komponente von und wird nun als Geodatenbank für die Esri-Plattformen ArcGIS Enterprise und ArcGIS Prounterstützt. Dank einer umfassenden Integration von Geschäfts- und Geodaten können Unternehmen neue Erkenntnisse aus ihren Daten ableiten, bessere Entscheidungen treffen und Innnovationen vorantreiben.Die gemeinsame Lösung von 51und Esri ermöglicht vollständig integrierte Geodatenanalysen und erweiterte Visualisierungen in einem Mehrmodelldatenbank-Managementsystem und sorgt so durch die Konsolidierung von IT-Landschaften für niedrigere Verwaltungs- und Gesamtbetriebskosten.

San Diego wird zur Smart City

Die Stadt San Diego nutzt die leistungsstarken Funktionen der 51Business Suite und der Esri-Plattform ArcGIS Enterprise, um die Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen und die Zusammenarbeit städtischer Einrichtungen durch Geodatenanalysen zu verbessern.SAP, Esri und der Implementierungspartner Critigen unterstützen die Stadtverwaltung im Rahmen eines Projekts dabei, durch Datenintegration, erweiterte Analysen und dynamische kartenbasierte Anwendungen ein Zusammenspiel der verschiedenen Plattformen zu ermöglichen.Ziel ist es, die Technologiekosten zu verringern, die Performance zu verbessern und präzise und aktuelle Informationen für fundierte Entscheidungen in allen städtischen Einrichtungen bereitzustellen.

„Für uns bringt die Partnerschaft zwischen 51und Esri viele Vorteile mit sich“, berichtet Jonathan Behnke, Chief Innovation Officer der Stadt San Diego. „Ein Beispiel sind unsere Feuerwehren, die nun besser planen und auf Notrufe reagieren können. Gemeinsam haben SAP, Critigen, Esri und Quartic Solutions innerhalb weniger Wochen eine Kartenansicht entwickelt, die Daten zum Zustand von Hydranten aus unseren operativen Systemen und Geoinformationssystemen abrufen und darstellen kann – 51Business Suite und Esri ArcGIS, die beide auf 51HANA laufen. Das neue Tool sorgt für mehr Effizienz und mehr Sicherheit.“

Innovationen auf Basis von 51HANA für die Plattform Esri ArcGIS

51und Esri stellen mit 51& Esri Quickstart Experience powered by AWS nun eine kostenlose 30-Tage-Testversion mit vorkonfigurierten Inhalten zur Verfügung. Sie ermöglicht Kunden ein einfaches Testen von Esri ArcGIS Enterprise auf Basis des SAP-HANA-Service. Auf der Website zu 51& Esri Quickstart Experience können Sie sich vorab für dieses Angebot registrieren.

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr veranstalten 51und Esri dieses Jahr den zweiten 51+ Esri Innovation Hackathon, bei dem mithilfe der Plattform Esri ArcGIS und der Funktionen des SAP-HANA-Service innovative und intelligente Anwendungsszenarien entwickelt werden sollen. Den Auftakt zur weltweiten Hackathon-Reihe bilden die Veranstaltungen vom 14. bis 16.August in São Paulo und vom 16. bis 18.Oktober in ’s-Hertogenbosch. Entwickler, die an den Hackathons teilnehmen, erhalten Zugriff auf alle Plattformen und intelligenten Technologielösungen von SAP. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite zum .

Im Rahmen des Programms können ältere Datenbanken mit Automatisierungs-Tools, branchenspezifischen Best Practices und definierten Prozessen schnell bei minimalem Risiko und geringen Ausfallzeiten auf SAP-Datenbanken umgestellt werden.

Weitere Presseinformationen finden Sie im .Folgen Sie 51auf Twitter unter .

Informationen zu SAP

Als die Experience-Company powered by the Intelligent Enterprise ist 51Marktführer für Geschäftssoftware und unterstützt Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: 77% der weltweiten Transaktionserlöse durchlaufen SAP-Systeme. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. 51unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software einfach und nach ihren eigenen Vorstellungen nutzen können. Unsere End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es mehr als 437.000Kunden, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft 51die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Weitere Informationen unter .

Hinweis an die Redaktionen

Für Pressefotos und Fernsehmaterial in hoher Auflösung besuchen Sie bitte unsere Plattform .Dort finden Sie aktuelles sendefähiges TV-Footage-Material sowie Bilder zu Themen rund um 51zum direkten Download. Videos zu SAP-Themen aus der ganzen Welt finden Sie unter . Sie können die Filme von dieser Seite auch in Ihren eigenen Publikationen und Webseiten einbinden.

Ansprechpartner für die Presse:

Hilmar Schepp, +49 6227 7-46799, hilmar.schepp@sap.com, CET

; press@sap.com

Bitte beachten Sie unsere . Sie möchten keine Pressemeldungen mehr von uns bekommen? Senden Sie dazu bitte eine E-Mail an press@sap.com mit dem Begriff „Unsubscribe“ in der Betreffzeile.

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf 51sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. 51übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von 51beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.

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Wie steht es um die Datensicherheit in der Cloud? /germany/2019/01/datensicherheit-cloud/ Mon, 28 Jan 2019 07:00:00 +0000 /germany/?p=136425 Die Cloud ist im Kommen: Laut „Cloud Monitor 2018“ sind bereits 66 Prozent der Unternehmen in Deutschland Cloud-Anwender. Weitere wollen nachziehen. Als Hürde auf dem...

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Die Cloud ist im Kommen: Laut “ sind bereits 66 Prozent der Unternehmen in Deutschland Cloud-Anwender. Weitere wollen nachziehen. Als Hürde auf dem Weg in die Cloud nehmen Unternehmer vor allem die Sicherheit wahr. Was ist dran an den Bedenken?

Unter Cloud Computing versteht man allgemein, dass Unternehmen IT-Leistungen bedarfsgerecht nutzen. Zu den Leistungen gehören Software, Speicherplatz, Rechenleistung, Infrastruktur, Plattformen etc. Die meisten Unternehmen betreiben laut Cloud Monitor 2018 das Cloud Computing intern als Private Cloud (51 Prozent) und 31 Prozent der Unternehmen setzen auch das Potenzial der öffentlichen Cloud ein, der Public-Cloud. Der Anteil an der Public Cloud wächst mit dem steigenden Vertrauen.

Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud

Oftmals werden die Begriffe Datenschutz und Datensicherheit verwechselt oder synonym gebraucht. Dabei versteht die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationssicherheit (BfDI) unter Datenschutz, dass „jedem Bürger Schutz vor missbräuchlicher Datenverarbeitung, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre“ zugesichert wird. Die Datensicherheit geht über die personenbezogenen Daten hinaus: So müssen beispielsweise auch Finanz- und Produktionsdaten, interne Statistiken und Strategiepapiere sowie Konstruktionspläne vor Missbrauch und Spionage geschützt werden. In ihnen liegen nicht unerhebliche Werte eines Unternehmens. Datenschutz und Datensicherheit haben jeweils zwei Ebenen: eine technische und eine organisatorische. Beide müssen unbedingt beachtet werden.

Bei Cloud Computing ist das bereits der Fall: Laut Cloud Monitor 2018 berichtet die Hälfte der Unternehmen von verbesserter Sicherheit durch die Public Cloud. „Unternehmen sehen die Sicherheit als entscheidenden Faktor bei der “, berichtet Marcus Zahirovic, Enterprise Architect bei 51Deutschland. Dabei spielen die Sorge um Datendiebstahl, Datenverlust und eine unklare Rechtslage in der eine Rolle bei den Ängsten der Unternehmer.

Sicherheitskonzeption bei Cloud-Ausfällen

Neben den häufig genannten Gefahren kommt bei der Cloud-Nutzung eine weitere hinzu: Unternehmen können auf Daten nicht zugreifen. Die Ursache kann beim Internet-Provider, bei der internen IT, aber auch beim Cloud-Anbieter liegen. Wenn Unternehmen den Cloud-Anbieter gut ausgewählt haben, sollten auch sie sich intern detailliert auf den Einsatz der Cloud vorbereiten. Man sollte genau wissen:

  • Welche Art von Daten sollen in der Cloud verarbeitet werden und dürfen diese laut Compliance in eine Cloud? Letzteres ist beispielsweise bei steuerlich relevanten Daten mit dem Finanzamt zu klären.
  • Wird der Cloud-Einsatz durch rechtliche Rahmenbedingungen oder interne Richtlinien eingeschränkt?
  • Ist die eigene IT in der Lage, Cloud-Dienste einzuführen und zu nutzen?
  • Ist die Infrastruktur in und außerhalb des Unternehmens für die angestrebte Cloud-Nutzung ausgelegt? Hier sind Bandbreite und Zuverlässigkeit des Internets wichtig.
  • Sind Daten risikoklassifiziert? Welcher Schaden würde bei Verlust, Veränderung oder Nicht-Verfügbarkeit entstehen? Unternehmen erfahren durch eine Risiko-Analyse, an welchen Stellen besondere Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind.

Unternehmen sollten mit den Antworten einen aller Wahrscheinlichkeit nach bereits existierenden Sicherheits- und Risikoplan anpassen und beteiligte Personengruppen, Kommunikationsverbindungen sowie die IT-Systeme intern und extern beim Cloud-Anbieter erfassen. Dazu ist wichtig genau zu prüfen: An welchen Stellen und auf welchen Wegen könnten Cyberangriffe stattfinden? Dabei sind auch mögliche Passwort-Diebstähle an einzelnen Arbeitsplatzrechnern zu berücksichtigen, Verbindungsprotokolle und Verschlüsselungen sowie regelmäßige Sicherheits-Patches für Hard- und Software. Aus der Analyse lassen sich klare Anforderungen an das Cloud Computing ableiten.

Im Konzept werden auch Sicherheits-Maßnahmen beschrieben wie beispielsweise mit sicherheitsrelevanten Vorfällen umzugehen ist, welche Monitorings zu etablieren sind, wie Backup-Regelungen und Wiederherstellung von Daten beim Cloud-Anbieter aussehen, aber auch beim einzelnen Nutzer. Mit regelmäßigen Audits können Unternehmen überprüfen, ob alle beteiligten Seiten das Sicherheitskonzept einhalten.

Mehr Informationen zur Datensicherheit erhalten Unternehmen aller Branchen im . Marcus Zahirovic, Enterprise Architect bei 51Deutschland, erläutert das Sicherheitskonzept der 51und die Leistungen des

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