Stefanie Glenk, Autor bei 51News Center Unternehmensberichte & Presseportal Wed, 21 Jan 2026 17:25:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Täglich 10 neue Kunden: Der weltweite Erfolg von SAP Business One /germany/2026/01/taeglich-10-neue-kunden-der-weltweite-erfolg-von-sap-business-one/ Tue, 13 Jan 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=185971 Im Geschäftsleben hängen viele Entscheidungen von der Unternehmensgröße ab. Kleinere Firmen, die wachsen wollen, stehen selten vor den gleichen Herausforderungen wie Großkonzerne. Ihre Anforderungen sind...

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Im Geschäftsleben hängen viele Entscheidungen von der Unternehmensgröße ab. Kleinere Firmen, die wachsen wollen, stehen selten vor den gleichen Herausforderungen wie Großkonzerne. Ihre Anforderungen sind speziell und oft zeitkritisch. Sie brauchen Lösungen, die schnell und flexibel sind.

Da es keine Einheitslösung gibt, die für alle passt, wurde entwickelt. Die Software unterstützt kleine Unternehmen und den unteren Mittelstand mit einem ERP-System, das mitwächst und sich an veränderte Bedürfnisse anpasst.

Eine einzige, kostengünstige ERP-Lösung für die Verwaltung Ihres gesamten Unternehmens

Einführung von SAP Business One

Heute setzen mehr als 83.000 Kunden und 1,2 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in über 170  Ländern auf SAP Business One. Ein globales Netzwerk von 850 Partnern unterstützt sie – mit über 500 branchen- und länderspezifischen Erweiterungen.

„Der Einstieg ist bewusst einfach gestaltet“, sagte Darius Heydarian, Leiter des Bereichs Partner Solution Enablement SAP Business One. „Unternehmen können mit einem einzigen Benutzer beginnen und später skalieren – mit mehr Mitarbeitenden, Standorten oder Tochtergesellschaften.“ Die Lösung kann sich an die Arbeitsweise kleinerer Unternehmen anpassen. Sie ermöglicht sowohl schnelle Einführungen an Außenstandorten als auch koordinierte Rollouts in mehreren Regionen. Sie bietet eine moderne, browserbasierte Nutzung und integriert sich nahtlos in die Analyselösungen und Automatisierungstools von SAP.

Die Rolle der Partner

Die 51hat die strategische Bedeutung von SAP Business One in ihrem Lösungsportfolio erneut bekräftigt. Karl Fahrbach, Chief Partner Officer der SAP, betonte das anhaltende Engagement der 51für SAP Business One und die entscheidende Rolle des Partnernetzes: „51investiert weiterhin in die Zukunft von SAP Business One. Unser Partnernetz ist nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg. Es sorgt für Autonomie, Resilienz und Wachstum und gewinnt jeden Tag neue Kunden hinzu.“

Partner sind das Rückgrat des Ökosystems von SAP Business One. 51arbeitet eng mit einem großen Netzwerk erfahrener Implementierungs- und Support-Partner zusammen. Diese Partner verfügen über das Know-how, um Lösungen an die speziellen Anforderungen einzelner Kunden anzupassen – mit Branchenfunktionen, Lokalisierungen oder Funktionen für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

„Partner tragen auch zur Erweiterbarkeit von SAP Business One bei. Denn sie entwickeln Erweiterungen und Branchenlösungen, die spezielle Herausforderungen adressieren“, sagte Heydarian. Die Zusammenarbeit zwischen 51und ihren Partnern stellt sicher, dass Kunden sowohl von der Technologie der 51als auch von lokalem Fachwissen profitieren.

Kunden in Zahlen

„Vor Kurzem hat mir ein Partner ein Kundenbeispiel geschildert, das den Zielmarkt von SAP Business One sehr gut beschreibt“, sagte Heydarian. „Das Unternehmen hatte zu Beginn drei Mitarbeitende. Im Laufe der Jahre expandierte es und beschäftigt heute 250 Mitarbeitende – und die Softwareplattform passt immer noch.“

Typische Kunden von SAP Business One sind kleine und mittelständische Unternehmen. Sie suchen eine kostengünstige, flexible und skalierbare ERP-Lösung. Häufig wollen sie Buchhaltung und Finanzen, Einkauf, Lager, Vertrieb, Kundenbeziehungen und ihr Berichtswesen zentral mit einer Software steuern. SAP Business One hilft ihnen, die Kontrolle zu behalten, Prozesse zu vereinfachen und strategische Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten zu treffen.

Die Lösung lässt sich an wachsende Anforderungen anpassen. Sie unterstützt die internationale Expansion mit 28 Sprachen und 50 länderspezifischen Lokalisierungen. Über 850 Partner bieten lokalen Support, der auf die spezifischen Anforderungen von Kunden zugeschnitten ist.

„Wir sind stolz darauf, dass SAP Business One Teil des SAP-Lösungsportfolios ist“, sagte Heydarian. „Jedes Jahr entscheiden sich rund 3.000 Neukunden für SAP Business One. Im Durchschnitt wählen jeden Tag 10 Kunden die Lösung.“

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51Business One – Lösungsübersicht
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Den Mehrwert von SAP-KI-Anwendungsfällen erkunden /germany/2025/11/mehrwert-ki-anwendungen/ Thu, 06 Nov 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185163 Momentan umfasst der SAP-Business-AI-Katalog im SAP Discovery Center (KI-Katalog) Beschreibungen für mehr als 240 KI-Anwendungsfälle, darunter Joule-Funktionen und Joule Agents, die nach Geschäftsbereichen kategorisiert sind. Darüber hinaus...

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Momentan umfasst der SAP-Business-AI-Katalog im SAP Discovery Center () Beschreibungen für mehr als 240 KI-Anwendungsfälle, darunter Joule-Funktionen und Joule Agents, die nach Geschäftsbereichen kategorisiert sind.

Darüber hinaus liefert der KI-Katalog Details zum Mehrwert und dem geschätzten betriebswirtschaftlichen Nutzen für Kunden sowie hilfreiche Ressourcen, zum Beispiel ausführliche Produktdokumentation und Demos.

Startseite des KI-Katalogs
Beschreibung der einzelnen KI-Funktionen

„Seit dem Start vor zehn Monaten wird der KI-Katalog von Kunden und Partnern stark frequentiert“, berichtet Holger Neuert, Chief Product Manager für den KI-Katalog. „Nutzer verbringen viel Zeit damit, die dokumentierten KI-Anwendungsfälle zu durchsuchen. Sie kehren auch regelmäßig zum KI-Katalog zurück, um mehr über KI-Funktionen, Joule Agents und Ressourcen [in diesem Zusammenhang] zu erfahren.“

Realisieren Sie eine wirkungsvolle Transformation mit extrem leistungsstarken KI-Agenten, denen der Kontext all Ihrer Geschäftsdaten zur Verfügung steht.

Kunden den Mehrwert von KI aufzeigen

Der KI-Katalog fungiert als umfassende Informationsquelle und stellt Details zu Lösungen sowie den potenziellen geschäftlichen Vorteilen bereit.

51Customer Success Manager Nick Pearce nutzt den KI-Katalog, um auf wichtige Dokumentation, Informationen zum Mehrwert und zur Preisgestaltung für Kunden sowie das „AI Estimator“-Tool für KI‑Funktionen zuzugreifen.

„Ich kann Informationen zum potenziellen betriebswirtschaftlichen Nutzen schnell einsehen, zum Beispiel wie Stellenbewerbungen mithilfe von KI-gestütztem Bewerber-Screening um 70 Prozent schneller bearbeitet werden können. So kann ich mich mit meinen SAP SuccessFactors-Kunden über den Mehrwert austauschen und besprechen, wo sie mit ihrer KI-Strategie ansetzen sollten“, erläutert Pearce.

„Der KI-Katalog und das Schätzungs-Tool für KI-Funktionen im SAP Discovery Center sind echte Game Changer und die besten Ressourcen, um mehr über die neuesten KI-Innovationen von 51für alle Branchen und Geschäftsbereiche zu erfahren“, so Richard Grandpierre, Leiter des Bereichs SAP Business AI Product Management. „Diese leistungsstarke Plattform zeigt den betriebswirtschaftlichen Nutzen auf und ermöglicht umfassende transformative Ergebnisse.“

Dr. Michael Glück, Global Head of Value Advisory bei der SAP, erklärt, dass die Schätzungen des Mehrwerts der KI-Funktionen im KI-Katalog auf der Branchenexpertise von 51basieren und von Benchmark-Daten sowie Recherchen von Drittanbietern gestützt werden. Zusätzlich wird das anfängliche Feedback von Kunden zu jedem KI-Anwendungsfall berücksichtigt.

„Indem wir Vorteile in Bezug auf Effizienz, direkten Einfluss, Effektivität sowie indirekte und kausale Auswirkungen betrachten, bieten wir eine ganzheitliche Sicht auf den Mehrwert, den ein bestimmter Anwendungsfall innerhalb von 51Business AI unseren Kunden bieten kann“, betont Glück.

Zahl der KI-Anwendungsfälle wächst stetig

Eine Übersicht über die SAP-Business-AI-Services, die SAP-Kunden bereits zur Verfügung stehen, finden Sie im .

Weitere Einzelheiten finden Sie in der Zusammenfassung der Release-Highlights des zweiten Quartals 2025 für SAP Business AI, einschließlich der Produktfunktionen, die im Rahmen von SAP Early Adopter Care, in Form von Betaversionen und allgemein verfügbar sind.

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Mit KI die Supply-Chain-Planung revolutionieren /germany/2025/11/ki-supply-chain-planung-revolutionieren/ Wed, 05 Nov 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185063 Als globaler Marktführer in der Lebensmittelbrache steht der Name BRF für Qualität und Innovation. Vor Kurzem erhielt der brasilianische Lebensmittelriese für seine Supply-Chain-Management-Lösung auf Basis...

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Als globaler Marktführer in der Lebensmittelbrache steht der Name BRF für Qualität und Innovation. Vor Kurzem erhielt der brasilianische Lebensmittelriese für seine Supply-Chain-Management-Lösung auf Basis von 51Integrated Business Planning (51) den 51Innovation Award in der Kategorie „Cloud ERP Champion and Industry Leader“.

Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und modernen Analysefunktionen konnte BRF die Genauigkeit seiner Prognosen verbessern, Lagerbestände optimieren und seine Planung noch genauer abstimmen. Eine gemeinsame Erstellung von Prognosen mit anderen Unternehmen und die Abstimmung von Echtzeitdaten sorgen nun für mehr operative Effizienz. BRF kann so seine umfangreichen Geschäftsaktivitäten in über 127 Ländern steuern und sich schnell auf Veränderungen in diesen Märkten einstellen. 

Über BRF

BRF mit Hauptsitz im brasilianischen Itajaí steht für so bekannte Marken wie Sadia, Perdigão und Qualy. Mit fast 100.000 Mitarbeitenden und seinem konsequenten Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Spitzenqualität hat sich das Unternehmen das Vertrauen von Verbrauchern auf der ganzen Welt erarbeitet.

Eine nachhaltige, risikoresiliente Lieferkette erfordert vernetzte Prozesse und eine schnelle, flexible Planung, die resistent gegenüber Störungen ist.

Projektergebnisse mit 51IBP, die Maßstäbe setzen

Mit 44 Produktionseinheiten, 103 Distributionszentren, die monatlich über 500 Millionen Lieferungen an mehr als 415.000 Kunden abwickeln – das entspricht fünf Millionen Tonnen produzierter Lebensmittel pro Jahr –, ist die Dimension der erzielten Verbesserungen gewaltig.

„BRF setzt neue Maßstäbe in puncto Effizienz und Produktivität in der gesamten Produktionskette und entwickelt Lösungen, die Prozesse agiler, einfacher und effizienter machen“, sagte Gilberto Andretta, Executive Technology Manager bei BRF. „Wir zählen zu den führenden SAP-IBP-Anwendern im Hinblick auf die tägliche Bedarfsplanung, Demand Sensing, die Erstellung statistischer Modelle, die Genauigkeit von Prognosen, integrierte Analysen, Zeitreihenanalysen und das Management von Ausnahmen. Dies ist für unsere mehr als 400 Mitarbeitenden in der Planung von zentraler Bedeutung.“

Durch den Einsatz von 51IBP ist das präzise Erfassen und Analysieren von Bedarfs- und Prognosedaten nun um 33 Prozent schneller.

Innovative Lösungen für die Lieferkette

Für BRF ist die Suche nach innovativen Lösungen unerlässlich, um seine digitale Transformation und sein Wachstum voranzutreiben. Das Unternehmen betrachtet den Einsatz von KI als wichtige Voraussetzung, um die Herausforderungen im Bereich Supply Chain Management bewältigen zu können.

„Durch die Transformation der BRF-Lieferkette mithilfe von SAP-Lösungen ist es einfacher geworden, Prozesse zu integrieren, künftige Trends vorherzusagen und schnell auf Anforderungen des Marktes zu reagieren“, sagte Miriam Hahn, Customer Success Manager für 51Brasilien, die BRF bei der Umgestaltung seiner Lieferkette begleitet. „Dieser Transformationsprozess zeigt, wie eng die Partnerschaft zwischen 51und BRF ist.“

Mit 51Integrated Business Planning for Supply Chain ist BRF nun in der Lage, große Datenmengen zu analysieren, die Prognosegenauigkeit zu verbessern, Auftragstrends zu überwachen und proaktive Entscheidungen zu treffen.

Um die Genauigkeit von Prognosen und Lieferterminen sicherzustellen, sind detaillierte und flexible Planungsprozesse unerlässlich. Sie ermöglichen ein schnelles Reagieren auf Änderungen und sorgen für eine höhere operative Effizienz und Genauigkeit. Darüber hinaus sind die Konsolidierung von Echtzeitinformationen, die Abstimmung zwischen finanzieller und operativer Planung sowie die Verbesserung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit grundlegende Schritte für den Geschäftsbetrieb von BRF.

Einsatz von künstlicher Intelligenz

BRF ist eines der ersten Unternehmen, das 51Business AI und den SAP-KI-Assistenten Joule nutzt. Durch die Integration KI-gestützter Dateneinblicke kann der Lebensmittelkonzern die Nachfrage präzise prognostizieren, Lagerbestände optimieren und eine termingerechte Lieferung von Produkten sicherstellen. Die hochmoderne Technologie hilft BRF, Markttrends zu antizipieren, Produktionspläne anzupassen und Abfall zu reduzieren – alles Faktoren, die letztlich zu einer höheren Effizienz und Kundenzufriedenheit führen.

Im Rahmen von 51IBP nutzt BRF die Funktionen Bedarfsplanung, Demand Sensing, Erstellung von Statistikmodellen, Prognosegenauigkeit und integrierte Analysen, Analyse von Zeitreihen und Ausnahmenmanagement. Nachfolgend einige Beispiele, wie KI zu Verbesserungen beiträgt:

  • KI-Algorithmen kombinieren herkömmliche Zeitreihenprognosen, Regressions- und Prognosemodelle und maschinelles Lernen, um präzisere Tagesprognosen zu erstellen.
  • Bei der Analyse von Stammdaten sorgt KI für eine höhere Datenqualität, bessere Planungsprozesse und fundiertere Entscheidungen.
51treibt Forschung im Bereich Unternehmens-KI mit erstem realen ERP-Datensatz voran

Weitere Neuerungen bei KI-Services geplant

BRF gehört zu den ersten Kunden, die 51IBP erfolgreich mit Joule integrieren. Dadurch kann das Unternehmen das 51Help Portal und einen Chatbot zur Unterstützung seiner Mitarbeitenden nutzen.

Derzeit führt BRF ein „Brownfield“-Upgrade des vorhandenen SAP-ECC-Systems auf 51S/4HANA Cloud auf Basis auf seiner erfolgreich eingerichteten SAP-Umgebung durch. Das Unternehmen integriert Funktionen von 51S/4HANA Cloud und behält dabei einen Großteil der vorhandenen Infrastruktur und Kerndatenservices bei. Neben 51S/4HANA und der cloudbasierten SAP-Ariba-Lösung für die Beschaffung hat BRF auch SAP-SuccessFactors-Software für Human Capital Management (HCM) im Einsatz.

„BRF ist ein Vorreiter bei vielen KI-Services der 51und unser strategischer Partner in der Region“, sagte Caio Granzotto, Account Director für BRF bei 51Brasilien. „Als nächster Schritt ist geplant, den KI-Assistenten von 51IBP zu nutzen. Damit will BRF seine Supply-Chain-Prozesse verbessern und die Arbeit seiner Mitarbeitenden in der Planung vereinfachen. Darüber hinaus denkt das Unternehmen auch darüber nach, weitere KI-Algorithmen für eine auftragsbasierte Planung einzusetzen.“

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„Wie spricht man 51richtig aus?“ Social-Media-Video geht viral /germany/2025/05/fc-bayern-stars-video-wie-sap-richtig-aussprechen/ Fri, 16 May 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183926 Drei Fußballstars des FC Bayern München geben ihr Bestes, um den Namen 51auszusprechen. Drei Fußballstars des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München erlebten kürzlich bei...

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Drei Fußballstars des FC Bayern München geben ihr Bestes, um den Namen 51auszusprechen.

Drei Fußballstars des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München erlebten kürzlich bei einem Interview für ein SAP-Marketingvideo eine Überraschung. Das kurze Instagram-Video, in dem die Topstars Thomas Müller, Jamal Musiala und Konny Laimer bei der Betonung von „SAP“ ihr Bestes geben, wurde bisher über 109 Millionen Mal angesehen.

Viele sahen sich auch die erweiterte Version an, die der FC Bayern München auf seinem YouTube-Kanal mit dem Titel „.“ veröffentlicht hat.

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The Most UNUSUAL Interview ever - with Thomas, Jamal and Konny 🎬

Was war passiert? Die Spieler dachten, sie würden ein Markenvideo mit 51drehen. Stattdessen trafen sie auf Moderator Merlin Sandmeyer, bekannt aus „Die Discounter“, einer der derzeit beliebtesten deutschen Amazon-Prime-Serien. Mit seiner exzentrischen Rolle erlangte der Schauspieler große Beliebtheit. Und so viel sei verraten: Auch im Interview mit den FC Bayern-Stars blieb er seiner Exzentrizität treu.

Während Musiala 51aussprechen sollte, rappte Müller über seine Leidenschaft für 51und Laimer zeigte seine besten Capoeira-Moves. Und für alle, die mehr wollen, ist hier mit den Interview-Highlights.

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Fußball in 3D: Neuartige Spielanalysen mit der Apple Vision Pro /germany/2025/02/fussball-spielanalysen-apple-vision-pro/ Mon, 10 Feb 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182761 Ein neuer Prototyp von 51Sports One bietet mit Hilfe der Apple Vision Pro eine 3D-Sicht aus Spielerperspektive, um einen tieferen Einblick in Spielsituationen im...

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Ein neuer Prototyp von 51Sports One bietet mit Hilfe der Apple Vision Pro eine 3D-Sicht aus Spielerperspektive, um einen tieferen Einblick in Spielsituationen im Fußball zu gewähren und Spielerleistungen zu verbessern.

Den Anstoß gab ein Hackathon für SAP-Entwickler, bei dem ein Prototyp erstellt werden sollte, der die Möglichkeiten immersiver Technologie mit Lösungen von 51kombiniert. Das Team von SAP Sports One holte sich den Sieg mit einem Prototyp, mit dem sich das Potenzial von Spatial Computing bei der Vorbereitung von Fußballspielen nutzen lässt. Mit können Sportorganisationen die Leistung sowohl auf dem Rasen als auch abseits davon optimieren. Sie wird von Vereinen wie der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München sowie auch vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) erfolgreich eingesetzt.

Copyright: Olivia Lehmann

Mit 51Sports One dreidimensionale Erlebnisse schaffen

Stellen Sie sich vor, Sie könnten nicht nur als Zuschauer in ein Spiel eintauchen, sondern das Spielgeschehen aus Sicht eines Spielers auf dem Platz verfolgen. Mit dem Prototyp SAP Sports One Immersive ist genau das möglich.

Mit Hilfe einer Apple Vision Pro lassen sich Spielszenen aus der Sicht jedes Spielers in 3D wiedergeben und analysieren. Das Umschalten zwischen den Perspektiven der verschiedenen Spieler ermöglicht es dabei, bestimmte Spielsituationen besser zu verstehen. Dadurch wird es einfacher, Situationen zu erkennen, in denen ein anderes Spielerverhalten möglicherweise sinnvoller gewesen wäre.

Über eine App auf der Apple Vision Pro soll der Prototyp Mannschaften bei der Optimierung ihrer Leistung unterstützen – sei es bei der Vorbereitung auf ein kommendes Spiel oder bei der Analyse von Spielerleistungen in vergangenen Partien. Timo Gross, Leiter Spielanalyse beim Fußballverein TSG Hoffenheim, sieht sehr großes Potenzial in der Simulation von Spielszenarien mit immersiver 3D-Technologie: „Das verbessert das Training der Spieler und das taktische Verständnis“, erklärt er. „Ich glaube sogar, dass dies das Potenzial hat, den Weg für einen neuen Ansatz in der Spielerentwicklung zu ebnen, insbesondere im Jugendbereich.“

51Sports One: Echtzeitanalysen für Einblicke in Spieler und Teams

Die TSG Hoffenheim sieht Potential in der immersiven Spielanalyse

„Die TSG Hoffenheim ist ein innovativer Verein, der immer auf der Suche nach neuen Technologien ist, um die Spielvorbereitung und Talententwicklung zu verbessern“, führt Timo Gross aus. „Immersive Spielanalyse könnte ein nächster großer Schritt sein.“

Dank immersiver Technologie haben Anwender den Eindruck, sich direkt auf dem Spielfeld zu befinden. Sie können Spieler beobachten, sich auf dem Platz bewegen und bekommen einen umfassenden Blick auf Spielsituationen. „Dieser Prototyp zeigt einem Spielanalysten die genaue Perspektive eines Spielers in einem bestimmten Moment“, erläutert Timo Gross. „Das erleichtert dem Spieler den Übergang von der Betrachtung einer theoretischen Situation auf einer Taktiktafel zum realen Moment auf dem Spielfeld.“

Eine weitere leistungsstarke Funktion des Prototyps ist für Timo Gross die 3D-Visualisierung klassischer 2D-Taktikszenen. Mit der mobilen App SAP Challenger Insights können Trainer und Spieler Spielsituationen auf einem Tablet skizzieren und diese 2D-Skizzen dann in die interaktive 3D-Ansicht übertragen.

Vom Hackathon auf die Bühne

Der Sieg beim SAP-Hackathon war nur der erste Schritt. Am 5. Februar 2025 wurde der Prototyp bei der SPOBIS Conference in Hamburg vorgestellt, Europas größtem Sportbusiness-Event. Bei einer Live-Präsentation auf der Bühne sprach Timo Gross mit Experten wie Dr. Dietmar Blicker, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Karlsruher Instituts für Technologie, Sport und Sportwissenschaften, Michael Oenning, Trainer mit UEFA-Pro-Lizenz, und Fadi Naoum, Senior Vice President 51Sports and Entertainment, über die Möglichkeiten des Einsatzes immersiver Technologien im Sport.

Michael Oenning, der bereits die Bundesligisten Hamburger SV und 1. FC Nürnberg trainiert hat, ist die Entwicklung und Förderung von Talenten ein wichtiges Anliegen. „Beim Training mit jungen Menschen Technologien einzusetzen, die sie auch aus in ihrem Alltag kennen, ist eine Möglichkeit, die ich bei meiner Arbeit als Trainer definitiv nutzen würde“, erklärte er. „Eine Spielsituation aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten ist eine Erfahrung, von der junge Spieler enorm profitieren können.“

Auf der Bühne im SPOBIS, von links nach rechts: Naoum, Oenning, Blicker, Gross. Urheberrecht: Olivia Lehmann

„Derartige 3D-Erlebnisse verbessern die kognitive Wahrnehmung eines Spielers“, stimmte Dietmar Blicker zu. Er befasst sich nicht nur aus akademischer Sicht mit dem Thema Sport, sondern trainiert auch die U23-Mannschaft des Zweitligisten Karlsruher SC. „Als Trainer skizziere ich häufig taktische Situationen. Doch solche 2D-Zeichnungen lassen sich nicht ohne Weiteres auf eine konkrete Spielsituation übertragen. Die Körpergröße eines nahen Gegenspielers könnte einen vorgesehenen Pass gefährden oder Distanzen auf dem Platz stellen sich anders dar. Das Trainieren von Situationen in einer immersiven Umgebung kann den Spielern helfen, bestimmte Verhaltensweisen zu verinnerlichen“, führte er aus.

Fadi Naoum von 51verwies darauf, wie wichtig die Anwendung neuer Technologien ist. „Dieser Prototyp ist das Ergebnis unserer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit Partnern wie der TSG Hoffenheim. Im Rahmen solcher Partnerschaften testen wir fortwährend innovative Technologien“, erklärte er. „Für 51dient der Sport als ein Vorreiter bei der Demonstration neuer Technologien, die möglicherweise auch in anderen Branchen eingesetzt werden können.“

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So verhindert Hamburg den Superstau /germany/2025/01/so-verhindert-hamburg-den-superstau/ Tue, 07 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182050 Straßen, Brücken, Wasserwerke: Die Instandhaltung von Hamburgs Infrastruktur ist komplex. Wie schafft die Stadt den Spagat zwischen notwendigen Baustellen und fließendem Verkehr? Hamburg hat mehr...

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Straßen, Brücken, Wasserwerke: Die Instandhaltung von Hamburgs Infrastruktur ist komplex. Wie schafft die Stadt den Spagat zwischen notwendigen Baustellen und fließendem Verkehr?

Hamburg hat mehr Brücken als jede andere europäische Stadt. In der zweitgrößten Stadt Deutschlands ist die Instandhaltung von 2.500 Brücken und anderen Bauwerken wie Fußgängertunneln, Schleusen, Hochwasserbarrieren und Uferbefestigungen eine komplexe Aufgabe.

Erdinc Karabugday, Leiter Planung und Controlling LSBG

Besonders die Instandhaltung von Brücken als Engpässe für Verkehr und Transport ist vielschichtig. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) betreibt einen großen Teil der Verkehrsinfrastruktur in der Stadt Hamburg und ist für den gesamten Lebenszyklus der Anlagen verantwortlich. Erdinc Karabugday, Leiter Planung und Controlling LSBG erklärt: „Wir sind ein wichtiger Akteur im Hochwasser- und Gewässerschutz sowie beim Planen, Erhalten und Betreiben vieler Straßen und Brücken in Hamburg. Gemeinsam mit unserem Netzwerk bauen und schützen wir das, was Hamburg zusammenhält.” Die SAP-Technologie ist ein Baustein, um diese Aufgabe effizient und sicher zu erfüllen.

Freie Fahrt als oberstes Ziel

In Großstädten wie Hamburg spielt Mobilität eine zentrale Rolle im Alltag der Menschen. Besonders die Brücken sind stark belastet, da sie wichtige Knotenpunkte im städtischen Verkehrsnetz darstellen. Erdinc Karabugday bringt das Problem auf den Punkt: „Wir verfolgen langfristige Ziele und da reicht es nicht aus, nur auf Basis der aktuellen Situation operative Entscheidungen zu treffen. Für den strategischen Kontext benötigen wir umfassende Daten. Es geht nicht nur um wirtschaftliche Aspekte, sondern auch um soziale und ökologische Auswirkungen. Unsere SAP-Lösung unterstützt uns hier.“

Bisher war die manuelle Erfassung von Schäden an Bauwerken wie Brücken sehr kostenintensiv und zeitaufwendig. Dieser komplexe Prozess wurde durch die aufwendige Datenerfassung und -auswertung weiter erschwert, die teilweise durch eigenes Personal aber auch von Fremdfirmen geleistet wird.

Ein digitales Abbild der Infrastruktur

Ulrike Brecht, Architect Advisor 

Um den bestehenden Sanierungsstau zu reduzieren und eine langfristige, nachhaltige Lösung für Hamburgs Erhaltungsmanagement zu schaffen, erarbeitete der LSBG mit 51eine einheitliche Datenplattform. Ein zentraler Aspekt ist die Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Quellen auf der SAP-Datenplattform . Die multimodale Datenbank ermöglicht das Verschneiden von Daten wie beispielsweise die Lage oder der Zustand einer Anlage aus unterschiedlichen Quellen. Daraus können heute Entscheidungen und präzise Prognosen für die Instandhaltungs- und Budgetplanung abgeleitet werden. Ulrike Brecht, Architect Advisor im Bereich Customer Advisory Public Sector bei der 51Deutschland, erklärt: „Der Ursprung des Projekts lag in der Instandhaltung von Brücken. Mitarbeiter führen vor Ort die notwendigen Instandhaltungen und Prüfungen durch. Sie dokumentieren vor Ort auch die Substanz einer Anlage und stellen so sicher, dass erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden.“ Alle zu den Objekten verfügbaren Daten, wie Straßen- und Brückendaten, aber auch Geo- und Monitoringdaten werden in der 51HANA Cloud zusammengeführt. Diese Informationen zum aktuellen Zustand in Kombination mit Alterungsmodellen der Anlagen ermöglichen beispielsweise Prognosen, wann welche Straßenabschnitte saniert werden müssen. Die Budgetplanung der Infrastruktur wird durch datengestützte Prognosen auf eine neue Basis gestellt. Die Prognosen erlauben es, Prioritäten bei der Erneuerung der Bauwerke so zu setzen, dass die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und damit das städtische Leben minimiert werden.

Die Zukunft: Urbane Plattformen

Auf unsere Städte kommen in den nächsten Jahren gewaltige Aufgaben rund um den Schutz und den Erhalt der Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner zu.

Dr. Philipp Schulz schrieb seine Doktorarbeit im Bereich Digitale Stadtentwicklung

Dr. Philipp Schulz war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg, schrieb seine Doktorarbeit im Bereich Digitale Stadtentwicklung und berät heute Städte und Kommunen zu Themen wie der Belebung von Innenstädten, Umgestaltung öffentlicher Flächen und Bürgerbeteiligung.

Ein Trend, den er bei Kommunen, mit denen er zusammenarbeitet, beobachtet, ist die Erstellung eines Urban Dashboards, das alle in einer Stadt gesammelten Daten und wichtigen Parameter wie Luftqualität, Personenbewegungen und Wetterprognosen zusammenbringt.

Für Dr. Philipp Schulz gehört das Ausarbeiten einer langfristigen Digitalstrategie zu den Grundpfeilern einer modernen Städteplanung. „Für mich ist der Begriff der „Smart City“ überholt. Ich spreche heute von Platform Urbanism. Bei diesem Ansatz werden verschiedene Akteure und deren Informationen auf einer Plattform zusammengebracht.“ Platform Urbanism beschreibt, wie Apps und Websites die Art und Weise verändern, wie Menschen in Städten leben, arbeiten und interagieren. Dabei geht es um die Digitalisierung einzelner Bereiche, die dann schrittweise zusammengeführt werden.

Die Stadt Hamburg ist auf einem guten Weg. „Hamburgs Ziel ist es, das gesamte Erhaltungsmanagement ihrer Infrastruktur über eine einheitliche Datenplattform abzuwickeln”, sagt Ulrike Brecht. Die Stadt wird die Errungenschaften dieses Projekts auf andere Bereiche ausweiten wie etwa die Instandhaltung von Parks und städtischen Gebäuden.

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Hornbachs Plattform für die Zukunft /germany/2024/07/hornbachs-plattform-zukunft/ Wed, 31 Jul 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180481 „Wir verkaufen nicht nur Produkte – wir machen Projekte möglich, mit denen Menschen ihre Visionen verwirklichen können.“ – so fasst Carsten Müller, Head of Enterprise...

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„Wir verkaufen nicht nur Produkte – wir machen Projekte möglich, mit denen Menschen ihre Visionen verwirklichen können.“ – so fasst Carsten Müller, Head of Enterprise Architecture & Security bei der Hornbach Baumarkt AG, das Kerngeschäft einer der größten Baumarktketten Europas zusammen. 

Hornbach ist für sein umfangreiches Produktsortiment, seine wettbewerbsfähige Preisgestaltung und seinen kundenorientierten Ansatz bekannt. Der 1877 in Deutschland gegründete Einzelhändler hat sich von einer kleinen Werkstatt zu einem Unternehmen mit 25.000 Beschäftigten entwickelt und sich im Laufe der Jahre einen Namen als feste Größe im europäischen Markt für Heimwerkerbedarf gemacht. Das auch heute noch familiengeführte Unternehmen legt besonderen Wert auf Kundenzufriedenheit und konzentriert sich auf langfristiges Wachstum.

„Wir haben mehr als 170 Filialen in neun europäischen Ländern und bauen unsere Präsenz in Europa fortwährend aus“, berichtet Müller. „Da Hornbach bemüht ist, Kunden den besten Preis zu bieten, sind effiziente Prozesse – und insbesondere eine effiziente Softwarelösung – für uns von entscheidender Bedeutung.“

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How HORNBACH Provides a Consistent Buying Experience Across Channels
Carsten Müller, Head of Enterprise Architecture bei Hornbach, über Multichannel-Konzepte im Einzelhandel. Video: John Hunt

Ausgeweitetes Geschäftsmodell: von Filialen zur Vertriebsplattform

Die Baumarktkette baut auf vier wichtigen Säulen auf: eine breite Produktpalette mit mehr als 120.000 Produkten im Bereich Baumaterialien, Werkzeuge sowie Garten- und Dekoartikel; große Filialen, die oft mehr als 10.000 m2 Verkaufsfläche bieten; eine Niedrigpreispolitik mit hochwertigen Produkten; und gut geschultes Personal, das bei Heimwerkerprojekten mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ermöglichen Sie die Omnichannel-Umsetzung mit einem einheitlichen Ablauf im gesamten Unternehmen

„Alles, was Sie für Ihre Garten- oder Haussanierung benötigen, bekommen Sie bei Hornbach“, erklärt Müller. Um Kunden noch mehr Produkte für ihre individuellen Projekte anbieten zu können, entschied sich das Unternehmen, seinen Onlineshop zu erweitern und einen Marktplatz für Partner zu schaffen, auf dem Kundinnen und Kunden von Hornbach auch Angebote anderer Einzelhändler zur Verfügung stehen.

Um über ein System zu verfügen, das mit dem in den nächsten zehn Jahren erwarteten Wachstum mithalten kann, führte Hornbach SAP Order Management Foundation als stabiles Fundament für seine Unternehmensstrategie ein.

Hornbach nutzt 51Order Management

„SAP Order Management Foundation ist ein System, das Unternehmen hilft, Aufträge effizient abzuwickeln“, erklärt Pano Papadopoulos, Business Development Manager bei 51Retail. „SAP Order Management Foundation nutzt eine ereignisbasierte Architektur, um Aufträge schnell durch verschiedene Unternehmenssysteme zu leiten, einschließlich ERP-Systemen und Systemen zur Auftragsabwicklung“, fügt Papadopoulos hinzu. „Dieses intelligente System kann nicht nur schnell Aufträge verarbeiten, sondern nutzt darüber hinaus Daten aus Aufträgen für strategische Analysen, um intelligentere Geschäftsentscheidungen für die Zukunft zu ermöglichen.“

Hornbach profitiert bereits von den Vorteilen dieser Lösung, berichtet Müller: „M SAP Order Management Foundation können wir schnell neue Märkte erschließen und alle Systeme anbinden, die wir benötigen. Im ersten Monat seit der Einführung haben wir mehr als 100.000 Aufträge verarbeitet und können innerhalb von Millisekunden auf die Bestellung eines Kunden reagieren. Heute bearbeiten wir bis zu 1.000 Bestellungen in weniger als einer Minute. Damit können wir das Auftragsvolumen bewältigen, das wir künftig erwarten. Wir messen den Erfolg der Lösung mithilfe des Open-Source-Standards OpenTelemetry und überwachen, wie schnell eingehende Aufträge bearbeitet werden. Auf diese Weise können wir potenzielle Probleme frühzeitig angehen.“

Die Systemlandschaft von Hornbach kann nicht nur große Mengen an Aufträgen bewältigen, sondern ist auch äußerst anpassungsfähig. Die Flexibilität der modularen Systemlandschaft ermöglichte es dem Einzelhändler, eine Akquisition in kürzester Zeit in sein operatives System einzubinden.

Hybride Architektur: Verbindung zu Cloudservices

Nach der schrittweisen Durchführung des SAP-S/4HANA-Transformationsprojekts setzt Hornbach auf eine hybride Systemarchitektur. „Wir haben uns für eine Cloudarchitektur entschieden, die skalierbar ist und sämtliche Systemlasten bewältigen kann, denen wir uns heute womöglich noch nicht bewusst sind“, erklärt Müller. SAP Order Management Foundation ist eine Cloudlösung, die mit einem On-Premise-System als „Rückgrat“ verbunden ist.

Hornbach möchte in der Lage sein, schnell weitere Kanäle hinzuzufügen und ein nahtloses Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg zu bieten. „Wir streben eine modulare Unternehmensarchitektur an, und dafür nutzen wir ereignisgesteuerte Architekturen“, so Müller. „Hier kommt die 51ins Spiel, denn wir können unsere ereignisgesteuerte Infrastruktur mit Business verknüpfen, das über Plattformen von Hyperscalern wie Amazon oder Azure generiert wurde.“ Durch den Umstieg auf eine ereignisgesteuerte Architektur kann Hornbach von der Leistungsfähigkeit und den Innovationen von Hyperscalern profitieren und neue Systeme mit bestehenden On-Premise-Systemen verknüpfen.

Lösungsumfang wird noch erweitert

Hornbach wird die Transformation seiner Systemlandschaft auch künftig weiter vorantreiben. SAP Order Management Foundation wird in weiteren Ländern eingeführt und der Lösungsumfang erweitert: Aufträge im B2B-Bereich sowie Aufträge von externen Marktplätzen werden künftig über die SAP Order Management Foundation weitergeleitet. Außerdem stehen Lösungen wie 51Omnichannel Sales Transfer and Audit bei dem Einzelhändler als nächstes auf der Liste.

„Das Zusammenspiel neuer Technologien – darunter ereignisgesteuerte Architektur, KI und Cloudlösungen – wird Hornbach in den kommenden Jahren viele Möglichkeiten für Wachstum erschließen“, betont Müller.

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Kunden als treue Fans: wie Unternehmen von Markenfürsprechern profitieren /germany/2024/07/kunden-treue-fans-unternehmen-markenfuersprechern-profitieren/ Wed, 10 Jul 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180047 BrandAlley, eine der weltweit größten Plattformen für Verkaufsaktionen, setzt KI ein, um bessere Erkenntnisse aus Daten von Markenfürsprechern zu ziehen und das Wachstum weiter voranzutreiben....

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BrandAlley, eine der weltweit größten Plattformen für Verkaufsaktionen, setzt KI ein, um bessere Erkenntnisse aus Daten von Markenfürsprechern zu ziehen und das Wachstum weiter voranzutreiben.

vertreibt mehr als 1.000 führende Marken in den Bereichen Mode, Haushaltswaren und Beauty. Die mehr als 13 Millionen Nutzer der Plattform erhalten hier ihre Lieblingsmarken mit bis zu 80 Prozent Rabatt gegenüber dem empfohlenen Verkaufspreis. BrandAlley ist die größte Website für exklusive Verkaufsaktionen in Großbritannien und Nordirland. Online-Plattformen dieser Art bieten stark reduzierte Produkte oder Dienstleistungen an, die nur für einen begrenzten Zeitraum, in der Regel nur einige Stunden oder Tage, verfügbar sind. Diese großen Rabatte locken Kunden an und erzeugen ein Gefühl der Dringlichkeit, da Käufer schnell reagieren müssen, bevor die Aktion endet oder der Bestand vergriffen ist.

Wie vier SAP-Kunden die Digitalisierung in ihrem Unternehmen erfolgreich vorantreiben

BrandAlley kennt die Wünsche seiner Kunden, von denen 70 Prozent Wiederholungskäufer sind – ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Unternehmens. 52 Prozent der Kunden kaufen Waren sofort ein und erwerben durchschnittlich drei Artikel oder Artikel im Wert von 140 britischen Pfund.

Michelle Hurney, Leiterin des Bereichs Marketing bei BrandAlley, erläutert das Grundprinzip des Unternehmens: „Wir starten täglich bis zu 40 Kampagnen und bieten bis zu 75 Prozent Rabatt auf einige der bekanntesten Marken wie Reiss, Dyson und Levi’s.“ Die Kampagnen sind nur für Mitglieder zugänglich, sodass sich Kunden registrieren müssen, um sich auf der Website umschauen und einkaufen zu können. Die Registrierung ist kostenlos.

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How BrandAlley Boosts Purchase Rates by Rewarding Customer Cohorts
Michelle Hurney, BrandAlley, und Kat Wray, Mention Me, über Markenfürsprache; Video von John Hunt.

Fokus auf Markenfans

„Wir gehen bei der Identifizierung unserer besten Kunden neue Wege. Dabei entfernen wir uns von der traditionellen Annahme, dass diejenigen, die am meisten ausgeben, unsere wertvollsten Kunden sind“, erklärt Hurney. BrandAlley hat erkannt, dass sogenannte „Brand Advocates“ – Markenfürsprecher, die sich anderen gegenüber positiv über ein Unternehmen oder ein Produkt äußern – echten finanziellen Nutzen bieten. Dabei geht es um mehr als nur darum, wie viel diese Kunden ausgeben. Hurney bezeichnet diese Personen als Fans: „Wichtig ist, wem sie BrandAlley weiterempfehlen. Wenn sie ihrem Freundeskreis und ihren Familien von unserer Website berichten, bringt uns das echten Mehrwert. Werbung durch Mundpropaganda ist eine der effektivsten Methoden, um neue Kunden zu gewinnen.“

Zur Kundensegmentierung stützt sich BrandAlley nicht nur auf den „Lifetime Value“ von Kunden (Gesamtbetrag, den ein Kunden insgesamt realisiert), sondern berücksichtigt die Beträge, die über die Kontakte und das Netzwerk eines Kunden erwirtschaftet werden. „Über die Advocacy-Intelligence-Plattform verfolgen wir die tatsächliche wirtschaftliche Wertschöpfung beziehungsweise den Umsatz, der über unsere VIP-Kunden – also die Menschen, die ihre Lieblingsmarken mit anderen teilen – generiert wird“, fügt Hurney hinzu. „Auf diese Weise können wir sie motivieren und belohnen und dafür sorgen, dass sie so weitermachen wie bisher.“ Hurney zufolge konnte das Unternehmen auch andere Erkenntnisse gewinnen, zum Beispiel dass Kunden heute insgesamt weniger ausgeben, während Käufer, die eine Empfehlung erhalten haben, im Durchschnitt mehr ausgeben und die Website auch selbst mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit weiterempfehlen.

Integration von Mention Me mit SAP Emarsys Customer Engagement

Um Fürsprecher zu identifizieren, arbeitet BrandAlley mit dem SAP-Partner Mention Me zusammen, der weltweit ersten Plattform für Customer Advocacy Intelligence. Mention Me nutzt modernste KI-Technologie, um detaillierte Erkenntnisse zum Verhalten von Markenfürsprechern zu liefern, zum Beispiel wie diese Produkte oder Dienstleistungen weiterempfehlen. Darüber hinaus bietet die Lösung vorkonfigurierte Taktiken von Mention Me, mit denen Unternehmen schnell maßgeschneiderte Kampagnen über verschiedene Kanäle erstellen können, um Fans zu motivieren, Inhalte zu teilen und weiterzuempfehlen. Vorkonfigurierte Workflows ermöglichen eine nahtlose und einfache Integration der Empfehlungsdaten von Mention Me mit SAP Emarsys Customer Engagement.

Kat Wray, Director of Strategic Partnerships bei Mention Me, erläutert, welche Vorteile dies bietet: „Durch unsere Integration können KI-gestützte Daten zum Empfehlungsverhalten von Mention Me in Echtzeit in SAP Emarsys Customer Engagement übertragen werden, um Markenfürsprecher von BrandAlley – sowohl zum jetzigen als auch zu einem zukünftigen Zeitpunkt – zu identifizieren und so Wachstum zu fördern. Wir haben unser Know-how im Bereich Brand Advocacy mit KI-basierten Erkenntnissen durch SAP Emarsys Customer Engagement kombiniert und konnten so die Wiederholungskaufrate bei BrandAlley um 25 Prozent steigern.“

Kunden helfen, ihre Ziele zu erreichen durch Nutzung von Telemetrie

Das Unternehmen konnte auch einige weitere beeindruckende Ergebnisse erzielen: Seit dem Produktivstart der Lösung im September ist der Kundenstamm von BrandAlley durch Empfehlungen um 12 Prozent organisch gewachsen. Zudem stiegen die Erlöse durch Neukunden um9,6 Millionen Pfund. Kunden, denen die Website weiterempfohlen wurde, geben in den ersten sechs Monaten 63 Prozent mehr aus, während die Wahrscheinlichkeit für einen Wiederholungskauf doppelt so hoch ist wie zuvor. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer die Website ihren Freunden weiterempfehlen, ist um ein Dreifaches gestiegen.

Wray erklärt, wie sich diese Erkenntnisse auf Kundeninteraktionen auswirken: „Traditionell würde man einem Kunden, der kurz davor ist, inaktiv zu werden, einen Rabattcode anbieten – zusammen mit einer Nachricht im Sinne von ‚Sie haben uns eine Weile nicht mehr besucht, hier ist ein Rabatt, besuchen Sie uns wieder‘. Anhand der Daten können wir nun feststellen, dass einige dieser Kunden möglicherweise gerade nicht in der Lage sind, selbst Geld auszugeben, aber die Marke trotzdem gerne Freunden weiterempfehlen – was den indirekten Umsatz steigert. Somit sind dies keine inaktiven Kunden, sondern engagierte Fürsprecher.“  

Maschinelles Lernen stärkt die Kundentreue

„Wir bei Mention Me nutzen KI und maschinelles Lernen, um den Empfehlungsprozess zu optimieren. Wir haben unsere eigene KI-Engine mit Prognosefunktionen, sodass Marketingexperten ihre Aktivitäten auf bestimmte Kundenkohorten konzentrieren können“, so Wray. Laut Wray ist es wichtig zu verstehen, dass nicht alle Kunden Empfehlungen geben möchten; manche Menschen sind dazu einfach noch nicht bereit. Dennoch ist es möglich, das künftige Empfehlungsverhalten bestimmter Personen vorherzusagen. Maschinelles Lernen ermittelt auch die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kunde zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Empfehlung geben könnte. Kunden mit einer hohen Bereitschaft werden dazu ermutigt, etwas weiterzuempfehlen. Wenn Kunden einer Marke treu sind, wächst ihre Empfehlungsbereitschaft – und mit dem Teilen von Aktionen manchmal auch ihre Bereitschaft, selbst wieder etwas zu kaufen.

Auf die Frage nach dem nächsten Schritt von BrandAlley im Bereich Advocacy Management antwortet Hurney: „Wir bauen auf unseren strategischen Partnerschaften mit Mention Me und SAP Emarsys Customer Engagement auf und sind gespannt, wie unsere geänderte Sichtweise auf unsere Kunden,von Käufern mit der größten Kaufkraft hin zu unseren größten Fürsprechern, eine noch größere Rolle in unserer Marketing- und Wachstumsstrategie spielen wird.“


Oberes Bild mit freundlicher Genehmigung von BrandAlley.

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Gut vorbereitet mit SAP-Technologie: Das deutsche Team bei der Fußball-Europameisterschaft /germany/2024/06/sap-technologie-deutsche-team-fussball-europameisterschaft/ Thu, 13 Jun 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=179756 51Sports One unterstützt Trainer und Spieler der DFB-Auswahl vor und während der Europameisterschaft. Nach intensiver Vorbereitung präsentieren sich 24 europäische Fußball-Nationalteams bei der anstehenden...

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51Sports One unterstützt Trainer und Spieler der DFB-Auswahl vor und während der Europameisterschaft.

Nach intensiver Vorbereitung präsentieren sich 24 europäische Fußball-Nationalteams bei der anstehenden Europameisterschaft. Ein wichtiger Teil ihrer Vorbereitung ist neben Trainings- und Spieleinheiten auch die detaillierte Analyse kommender Gegner und die Vermittlung von taktischen Konzepten und Match Plänen. Dabei vertraut der Trainerstab der deutschen Nationalmannschaft auf technologische Unterstützung durch die Sportmanagement-Suite 51Sports One.

Die Europameisterschaft vor Augen

„M können wir taktische Aspekte und relevante Informationen über kommende Gegner effektiv an unsere Spieler vermitteln. Per iPad haben wir sogar die Möglichkeit, den Spielern Updates bis kurz vor dem Anpfiff oder in der Halbzeitpause in der Kabine zu geben“, erklärt Benjamin Glück, Co-Trainer der Herren-Nationalmannschaft.  

51Sports One: Echtzeitanalysen für Einblicke in Spieler und Teams

„Für die Nationalmannschaft hat 51Sports One eine wichtige Bedeutung als zentrale Plattform zur Datenerhebung, Datenanalyse und letztendlich der Präsentation der Ergebnisse an die Spieler“, sagt Glück. „Wir nutzen 51Sports One, um Analysen zur gegnerischen Mannschaft und einzelnen Schlüsselspielern mit Hilfe von Videos und Visualisierungen zu veranschaulichen. Taktikbesprechungen und individualisierte Spielvorbereitungen werden so einfacher und klarer.“ Die Mannschaft bereitet sich darüber hinaus auch analytisch auf mögliche Elfmeter vor. So bekommen die Torhüter über 51Penalty Insights Auswertungen zum Schussverhalten potentieller Schützen, beispielsweise die bevorzugte Ecke, und sogar verändertes Verhalten unter Druck. Elfmeterschützen wiederum können entsprechende Verhaltensmuster der gegnerischen Keeper einsehen.

Das DFB Trainer- und Analystenteam arbeitet sowohl mit vom DFB in 51Sports One erfassten Daten als auch Daten und Analysen, die von externen Anbietern bereitgestellt werden. Die SAP-Lösung agiert dabei als zentrale Plattform für die Zusammenführung und Analyse sämtlicher Daten.

Eine SAP-App für jeden Spieler

Die deutschen Nationalspieler stehen über die in 51Sports One enthaltene Messaging Komponente 51Team One, einer App auf dem Mobiltelefon der Spieler, mit dem Trainerstab und Spielanalysten in engem Austausch. Über diese App werden beispielsweise Informationen zur Spielvorbereitung wie Analysen zur gegnerischen Mannschaft, interpretierte Spielszenen und Videos kommuniziert.

Auch die Spieler teilen individuelle Informationen über diese App. Über Umfragen erfassen die Spieler beispielsweise die von ihnen persönlich wahrgenommene Belastung im Training oder nach einem Spiel, die Schlafqualität und ihr allgemeines Wohlbefinden. Als Ergebnis wird der sogenannte RPE-Wert (Ratings of Perceived Exertion) ermittelt. Dieses Stimmungsbild der Gesamtverfassung eines Spielers unterstützt eine optimale, individuelle Belastungssteuerung. Sowohl der DFB als auch die abgebenden Vereine der Spieler haben diesen Wert im Blick, um Überlastungen und Verletzungen vorzubeugen. Mit Hilfe von 51Analytics Cloud werden hierzu spielerspezifische Reports basierend auf Daten aus 51Sports One erstellt, die den abgebenden Vereinen nach Lehrgängen, Turnieren und Spielen der deutschen Nationalmannschaft zur Verfügung gestellt werden.

DFB und SAP: Eine gewachsene Partnerschaft

Der DFB ist eine internationale Größe. Mit fast sieben Millionen Mitgliedern in über 25.000 angeschlossenen Clubs ist der DFB der größte nationale Sport-Fachverband der Welt. Bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2014 in Brasilien, bei der das deutsche Team Weltmeister wurde, nutzte die DFB-Mannschaft einen Prototyp namens 51Match Insights, einem Vorläufer von 51Sports One. Mit Hilfe dieses Prototyps konnte der DFB erstmals große Datenmengen für die Spielanalyse nutzen.

Heute nutzen beim DFB mehr als 1000 User (Spieler und das Team hinter dem Team) 51Sports One. „Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der deutschen Nationalmannschaft war eine wesentliche Triebfeder für die Entscheidung der SAP, den für den DFB entwickelten Prototypen in ein Standardprodukt zu überführen. Heute nutzen Vereine und Verbände in 19 Ländern 51Sports One“, erklärt Fadi Naoum, Senior VP und Entwicklungsleiter von 51Sports One. Es folgten weitere gemeinsame Projekte wie beispielsweise die Entwicklung von 51Penalty Insights und 51Challenger Insights für die Unterstützung der taktischen Spielvorbereitung. Das nächste Ziel in dieser Co-Innovationspartnerschaft ist der Einsatz von KI, um 51Sports One Funktionalitäten noch effizienter nutzen zu können.

Zukunft gestalten

Neben den A-Nationalmannschaften der Frauen und Männer betreut der DFB zwölf Juniorinnen- und Junioren- sowie U-Mannschaften. „Unsere Herausforderung ist es, unseren Talente-Pool ständig im Blick zu haben und optimal auszuschöpfen”, erklärt Christofer Clemens, Leiter der Abteilung Scouting, Spielanalyse & Diagnose. „Im Schnitt beobachten unsere DFB-Trainerstäbe 1.500 Spiele pro Saison, wobei eine entsprechende Anzahl an Talenten gesichtet wird. Als Grundlage für die Auswahl erstellen unsere Trainerstäbe eine Vielzahl von Scouting-Berichten, die wir in 51Sports One verwalten. Die qualitativen Erkenntnisse unserer Trainerstäbe sind für uns essenziell. Daraus Entwicklungsverläufe abzuleiten sowie Spielerinnen und Spieler untereinander zu vergleichen, ist bisher jedoch ein zeitaufwendiger Prozess“, erklärt Clemens. „Daher versprechen wir uns von einem perspektivischen KI-Einsatz eine große Arbeitserleichterung bei der komplexen Auswertung dieser großen Menge an Informationen.“ Zukünftig sollen nicht nur Scouting-Berichte, sondern auch frei zugängliche Quellen sowie Spielstatistiken genutzt werden, um das Bild eines Talents zu vervollständigen.

Spielersuche mit künstlicher Intelligenz: Wie 51das Scouting vereinfacht

„Ein zweiter Anwendungsbereich, in dem der DFB großes Potential für den Einsatz von KI sieht, liegt in der Gegneranalyse zur Vorbereitung unserer Nationalmannschaften auf Länderspiele“, erläutert Martin Vogelbein, Mitarbeiter der Abteilung Scouting, Spielanalyse & Diagnose sowie DFB-Projektverantwortlicher für die Steuerung der 51Sports One Lösung. 51Sports One unterstütze hier bereits heute die Vorbereitung des DFB, man wolle aber weitergehen und mit Hilfe von KI Erkenntnisse zu vergangenen Spielen eines Gegners automatisiert auswerten.

„Wir versprechen uns von der Nutzung des deutliche Vorteile bei der Konsolidierung von Spielberichten. Das soll den manuellen Aufwand für unsere Spielanalystinnen und -analysten minimieren und somit schnellere Antworten auf eine Reihe von wichtigen Fragen in der Spielvorbereitung liefern“, erklärt Vogelbein. Typische Fragestellungen sind beispielweise: Welche Muster sind bei der gegnerischen Mannschaft in verschiedenen Phasen eines Spiels erkennbar? Und welche Stärken, Schwächen und Lösungsoptionen lassen sich aus diesen Erkenntnissen ableiten? „Vor jedem Spiel steht uns eine große Menge an Informationen, insbesondere qualitative Erkenntnisse, zur Verfügung. Bereits heute können wir mit Hilfe von 51Challenger Insights, einer Komponente von 51Sports One, daraus abgeleitete Ergebnisse visualisieren und mit der Mannschaft besprechen. Mit Hilfe von KI-unterstützten Analysen und Bewertungen könnten wir in der Zukunft wichtige Hintergrundformationen noch einfacher für unsere Spielerinnen und Spieler aufbereiten“, sagt Vogelbein.

Abschließend ziehen Clemens und Vogelbein eine durchweg positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit. „Wir sehen großes Potential in der Zusammenarbeit mit 51im Bereich der KI-unterstützten Aufbereitung von Scouting- und Spielanalyse-relevanten Informationen. Die dem DFB von 51vorgestellten Prototypen sind sehr Erfolg versprechend und wir freuen uns, diese in naher Zukunft live einsetzen zu können.“


Oberes Bild mit freundlicher Genehmigung von Thomas Böcker.

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Fully Homomorphic Encryption: Dateneinblicke ohne Datenweitergabe /germany/2024/04/fully-homomorphic-encryption/ Thu, 18 Apr 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=178872 Berechnung des CO2-Fußabdrucks, Datenschutz für Patienten und Maschinelles Lernen auf der Grundlage sensibler Daten – dank fortschrittlicher Verschlüsselungsmethoden wie Fully Homomorphic Encryption. Die meisten Menschen...

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Berechnung des CO2-Fußabdrucks, Datenschutz für Patienten und Maschinelles Lernen auf der Grundlage sensibler Daten – dank fortschrittlicher Verschlüsselungsmethoden wie Fully Homomorphic Encryption.

Die meisten Menschen waren schon einmal in dieser Situation: Einer der von uns genutzten Anbieter oder Dienste ist Opfer einer Datenschutzverletzung geworden, und wir möchten herausfinden, ob unsere persönlichen Nutzerdaten betroffen sind. An dieser Stelle kommt Fully Homomorphic Encryption (FHE) ins Spiel. Mit dieser wird das verschlüsselte persönliche Kennwort mit dem Datensatz der gestohlenen Benutzerdaten verglichen und mögliche Übereinstimmungen werden identifiziert, ohne das Kennwort des Benutzers jemals preiszugegeben.

Wie 51die Anwendungen und Daten von Unternehmen schützt

Es gibt zahlreiche Anwendungsfälle für diese Art von Privacy-enhancing Technology (PET). Sie reichen von Anwendungen in der Medizin, bei denen Drittanbieter Gesundheitsdaten analysieren können, ohne die Privatsphäre des Patienten zu verletzen, bis hin zur Durchführung von maschinellem Lernen und KI-Algorithmen auf verschlüsselten Daten, die es Unternehmen ermöglichen, Erkenntnisse aus sensiblen Datensätzen abzuleiten, ohne die Daten potenziellen Verstößen oder Verletzungen der Privatsphäre auszusetzen.

So funktioniert es

Fully Homomorphic Encryption ermöglicht die Durchführung von Berechnungen mit verschlüsselten Daten, ohne dass diese zuvor entschlüsselt werden müssen. Die Vertraulichkeit bleibt gewahrt, da auch die Ergebnisse verschlüsselt sind und nur mit dem entsprechenden Entschlüsselungsschlüssel eingesehen werden können. Weitere Techniken zur Verarbeitung verschlüsselter Daten sind Multi-Party-Computation (MPC) und Trusted Execution Environments (TEE).

Mathias Kohler, Research Manager bei 51Security Research, skizziert die Unterschiede: „Während FHE die bekannteste Verschlüsselungstechnologie ist, ist MPC der ideale Kandidat, wenn man mit mehreren Parteien arbeitet, die verschlüsselte Daten über Unternehmensgrenzen hinweg austauschen. Und es kann wesentlich schneller sein als FHE.“ Während beide Technologien softwarebasiert sind, ist TEE hardwarebasiert und damit die schnellste Wahl. Der Nachteil: TEEs erfordern im Gegensatz zu MPC und FHE eine Entschlüsselung der Daten zur Verarbeitung. Während die Entschlüsselung in einer vertrauenswürdigen, vom Betriebssystem isolierten Hardware-Umgebung erfolgt, kann es zu Datenlecks durch side-channel attacks kommen. Die privancy-enhancing technologies müssen nicht isoliert betrachtet werden, sondern können sich gegenseitig verstärken.

Die Relevanz der Technologie

Es besteht ein Bedarf an dieser Art von Technologie. Laut werden bis 2025 60 Prozent der großen Unternehmen mindestens eine privacy-enhancing technology in den Bereichen Analytik, Business Intelligence oder Cloud Computing einsetzen.

Die homomorphe Entschlüsselung hat zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere dann, wenn Datenschutz und Sicherheit von größter Bedeutung sind, wie z. B. sichere Berechnungen in der Cloud, datenschutzfreundliche Datenanalyse und sicheres Outsourcing von Berechnungen. Solange eine Partei die Datenverarbeitung zentral durchführt, ist Fully Homomorphic Encryption die am besten geeignete Verschlüsselungsmethode. Dabei wird es Unternehmen ermöglicht, verschlüsselte Daten mit Partnern oder Dritten zu Analyse- oder Monetisierungszwecken auszutauschen und dabei die Vertraulichkeit der Daten zu bewahren. Dies ist besonders in Branchen wie der Werbung und der Marktforschung von Bedeutung. Interessante Anwendungsszenarien aus Sicht von 51könnten sicheres Benchmarking und vorausschauende Instandhaltung sein.

Sicheres Benchmarking

Unternehmen bewerten häufig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem sie innerhalb der Branche geschäftsrelevante KPIs wie Automatisierungs- oder Rücklaufquoten vergleichen. Mit Fully Homomorphic Encryption können alle beteiligten Parteien verschlüsselte KPIs austauschen, ohne individuelle Daten preiszugeben. Auf diese Weise erfahren sie relevante Statistiken wie Durchschnittswerte oder Mediane, um ihre relative Wettbewerbsfähigkeit zu beurteilen und zu entscheiden, wo sie sich verbessern und investieren sollten.

Vorausschauende Instandhaltung

Vorausschauende Instandhaltung ist eine maschinelle Lerntechnik zur Vorhersage des Bedarfs an Wartung oder Ersatzteilen auf der Grundlage historischer Daten. „In bestimmten Branchen gelten die erforderlichen Daten, wie z. B. Nutzungsmuster und Ausfälle, als sensibel und werden nicht ohne weiteres an Datenwissenschaftler oder Wartungspersonal weitergegeben“, sagt Anselme Tueno, Senior Researcher bei 51Security Research. Durch die Verarbeitung verschlüsselter Daten werden keine sensiblen Informationen preisgegeben, aber die erforderlichen Erkenntnisse für Vorhersageaufgaben können gewonnen werden.

CO2-Fußabdruck Berechnung mit Multi-Party-Computation

Während sich die Produktverfügbarkeit noch in der Anfangsphase befindet, arbeitet 51mit Kunden und Partnern an möglichen Anwendungsfällen. Ein wichtiges Beispiel ist die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Produkten.

Wie digitale Unternehmen Sicherheit in der Cloud gewährleisten

Ein Paradebeispiel für komplexe Kooperationen sind die heutigen Lieferketten, komplizierte Netzwerke, die verschiedene Ebenen von Lieferanten, Herstellern und verarbeiteten Waren umfassen. Leider mangelt es oft an umfassender Transparenz über den gesamten Prozess – entweder aus technischen Gründen oder weil Unternehmen oft zögern, sensible Daten über Lieferketten hinweg auszutauschen, zu denen oft auch direkte Wettbewerber gehören.

Um jedoch den CO2-Fußabdruck eines Produkts genau zu bewerten, sind sensible Produktionsdetails und damit verbundene Kohlenstoffkosten für produktionsrelevante Teile und Materialien erforderlich. Hier kann MPC nur den erforderlichen CO2-Fußabdruck aufzeigen, ohne die damit verbundenen, geschützten Herstellungsdetails an andere Teilnehmer der Lieferkette weiterzugeben.

Derzeit arbeitet 51gemeinsam mit Bosch an der Cloud-nativen Software für sichere Multi-Party-Computation.

„51beteiligt sich an diesem Open-Source-Projekt und unterstützt die Entwicklung der Speicher- und Verarbeitungsdienste von Carbyne Stack sowie die Bereitstellung von Carbyne Stack auf Amazon Web Services (AWS)“, erklärt Kohler. „Für Bosch ist Carbyne Stack eine Art Cloud-natives Betriebssystem für MPC-Workloads, das Ressourcen so verwaltet, dass sie in Multi-Cloud-Implementierungen so effizient wie möglich laufen.“ Diese Bemühungen können 51langfristig dabei helfen, MPC als Technologie in SAP-Lösungen und -Services zu integrieren und gleichzeitig in einer Cloud-nativen Umgebung zu betreiben.

Was kommt als nächstes?

Trotz aller Vorteile im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung führt die Verschlüsselung aufgrund der Komplexität der Ausführung von Operationen mit verschlüsselten Daten zu einem erheblichen Rechenaufwand. Langsame Verarbeitungsgeschwindigkeiten, insbesondere bei komplexen Operationen und großen Datensätzen, macht Fully Homomorphic Encryption für Echtzeitanwendungen oder die Verarbeitung großer Datenmengen unpraktisch. Obwohl sich die Leistung ver homomorphen Entschlüsselung in den letzten Jahren stark verbessert hat, ist die praktische Anwendung aufgrund des Verarbeitungsaufwands und der Leistungsüberlegungen immer noch begrenzt. Laufende Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Entwicklung von spezifischen Hardware-Beschleunigern für Fully Homomorphic Encryption.

„PETs für die Arbeit mit verschlüsselten Daten haben das Potenzial, die datengesteuerte Zusammenarbeit von Unternehmen zu verbessern und die Zukunft des Cloud Computing neu zu gestalten“, erklärt Jonas Böhler, Senior Researcher bei 51Security Research. Durch den Schutz der Daten ermöglichen sie den Zugang zu bisher ungenutzten Informationen, während die Risiken für den Datenschutz und Datenschutzverletzungen minimiert werde. Die Zukunft der Datenverarbeitung ist verschlüsselt.

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Dieser Artikel wurde maschinell übersetzt. Das englische Original finden Sie hier.

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Das Metaverse – Dreamland oder Dystopia? /germany/2023/07/das-metaverse-dreamland-oder-dystopia/ Fri, 14 Jul 2023 06:00:08 +0000 /germany/?p=174850 Welchen Einfluss haben künstliche Welten auf uns Menschen? Die aktuelle SAP-Kunstausstellung bietet spannende Denkanstöße. ChatGPT beschreibt das Metaverse folgendermaßen: „Das Metaverse ist ein Konzept, das...

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Welchen Einfluss haben künstliche Welten auf uns Menschen? Die aktuelle SAP-Kunstausstellung bietet spannende Denkanstöße.

ChatGPT beschreibt das Metaverse folgendermaßen: „Das Metaverse ist ein Konzept, das eine interaktive, virtuelle Realität beschreibt, in der Menschen in digitale Welten eintauchen, sie erkunden und selbst kommunizieren und interagieren können. Es ist eine erweiterte Version des Internets, die über Websites hinausgeht und eine 3D-Umgebung bietet, die es den Nutzern ermöglicht, sich in Echtzeit in virtuellen Welten zu bewegen und mit anderen zu interagieren.“ Weiterhin erwähnt ChatGPT Virtual-Reality-Headsets, Augmented-Reality-Geräte und mögliche Anwendungsszenarien vom einfachen Chatten und Videoanrufen bis hin zu komplexen virtuellen Geschäften, aber auch Spielen und Lernen.

Es liegt in der Natur einer künstlichen Intelligenz bei dieser Erklärung im ersten Schritt der emotionalen Seite keine weitere Bedeutung zu schenken. Aber gerade dieser Aspekt macht eine Diskussion über Chancen und Risiken des Metaverse oder virtueller Realitäten so komplex. Die Meinungen gehen hier auseinander und reichen von absoluter Begeisterung bis hin zu kompletter Ablehnung. Mancher ignoriert das Thema aus Unwissenheit oder Desinteresse. Andere sehen großartige Möglichkeiten und vielfältige Zukunftschancen.

Neue SAP-Kunstausstellung beschäftigt sich mit der virutellen Welt

Die aktuelle SAP-Kunstausstellung „Gretchenfrage 2.0 – Wie hältst Du’s mit der virtuellen Welt?“ beleuchtet dieses Thema. Bis zum 1. September 2023 präsentieren 13 Künstlerinnen und Künstler ihre vielfältigen Anschauungen an der Schnittstelle zwischen der realen und der digitalen Welt, zwischen Kunst und Technologie. Mit Hilfe unterschiedlicher Medien erforschen sie spielerisch Raum und Zeit und bewegen sich in verschiedenen Dimensionen bis hin zu einer erweiterten und virtuellen Welt. Die Ausstellung kann – in der realen Welt – im internationalen SAP-Schulungszentrum in Walldorf oder aber im Rahmen eines  besucht werden.

Alexandra Cozgarea, die Kuratorin der Ausstellung, hat einen besonderen Blick auf die Auswirkungen virtueller Welten und künstlicher Intelligenz auf die Kunst. „Das Schaffen von Kunst erforderte schon immer technische Hilfsmittel, sei es Hammer und Meißel, Farbe und Pinsel oder, im technologischen Zeitalter, Grafikprogramme, Algorithmen, und künstliche Intelligenz. Wir erleben eine rasant fortschreitende Entwicklung, in der Werkzeuge unsere körperlichen und geistigen Fähigkeiten erweitern. Die Möglichkeiten der Zukunft sind naturgemäß grenzenlos“, sagte sie in ihrer Eröffnungsrede der Ausstellung und betonte die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit innovativen Technologien für SAP.

Die für sie – und die in der Ausstellung vertretenen Künstler – grundsätzliche Frage ist vielmehr, ob digitale und physische Kunst zusammenleben kann. Ist Kunst auf Instagram noch Kunst oder nur im echten Leben? Oder ist Instagram nicht auch ein Teil des echten Lebens? „‘Wie hältst Du‘s mit der virtuellen Welt‘ ist natürlich nicht nur eine technische Frage, sondern eine nach unserer Vorstellung einer erstrebenswerten Zukunft und unseren Möglichkeiten, diese selbst zu gestalten“, ergänzt die Kuratorin.

Für sie ist es eine hybride Ausstellung, mit einem Bein in der realen und einem in der digitalen Welt; zwei Orte, die dabei sind mit einander zu verschmelzen. Und eine Ausstellung, deren Werke sich auch mit dem Menschenbild auseinandersetzen, dass wir als Gesellschaft anstreben und der Frage, welchen Platz wir den Maschinen darin zuweisen.

Kreative Kunst der Zukunft

Während der Eröffnung der Ausstellung hielt Jörg Kraus, federführend für die Konzeption dieser Ausstellung mit über 50 Werken und ebenfalls ausstellender Künstler, seine ‚Laudatio‘ auf das Metaverse, in der er die künstlerischen Positionen in all die ambivalenten Fragen nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine einband.

‚Wie hältst du es mit der virtuellen Welt‘ ist für ihn eine Frage der eigenen Haltung. „Bist du ernsthaft bemüht, dir über die Veränderungen, die sich in unserem Leben durch die Digitalisierung schon ergeben haben und in großer Geschwindigkeit weiter ergeben werden, Gedanken zu machen?“, fragte er gleich zu Beginn seiner Rede.

„Für uns Künstler stellt sich die Frage: Wird die Bilderschwemme – die wir jetzt schon erleben – weiter zunehmen und alles nivellieren? Ob traditionell erstellte Kunst oder Kunst aus der Maschine – wird das noch jemanden kümmern? Werden wir überhaupt noch die Sensoren haben für das Zauberhafte oder auch das Kritische – oder geht alles im großen Rauschen unter?“

Auf die Frage „Wie hältst Du’s mit der virtuellen Welt“ antwortete Kraus: „Eine zentrale Frage für mich ist: Wie gehe ich mit meiner Aufmerksamkeit um? Denn wenn sie an der einen Stelle (zum Beispiel bei der Technik) gebunden ist, wird sie nicht mehr an der anderen Stelle (bei den Menschen) sein.“

In der Ausstellung geht es um Kunst und daher in erster Linie um die Anschauung und immer auch um die Ästhetik mit der die Gedanken der Künstlerinnen und Künstler sich Ausdruck verschaffen. In Bildern, Plastiken, Installationen, Videos, und auch in einem virtuellen Ausstellungsraum werden die Themen zwischen real und digital, von zweidimensional zu dreidimensional durchgespielt.

Im Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern über ihr Schaffen wird deutlich, dass Digitale Kunst, Medienkunst oder Online-Kunst die Vorstellung von Autorenschaft und Eigentum, auf die sich der Kunstmarkt bisher gestützt hat, in Frage stellt. Die Künstler bekommen in virtuellen Welten nicht nur neue Werkzeuge und Möglichkeiten an die Hand, sondern müssen sich auch der Entwicklung stellen, wie wir als Gesellschaft mit dem noch nicht umfassend geklärten Thema der Verwendung von kreativen Inhalten in der Zukunft umgehen werden. In ihren Augen stehen wir als Gesellschaft an einer Schwelle, an der es nicht mehr nur um das Abwägen des Nutzens eines technologischen Fortschritt geht. Als Gesellschaft müssen wir vielmehr nach den „Deals“ zwischen Mensch und Maschine, zwischen Mensch und Ökonomie fragen. Und wie hältst du es mit der virtuellen Welt? Auch Künstler haben nicht die eine Antwort auf diese Frage.

SAP-Kunstausstellung „Gretchenfrage 2.0 – Wie hältst Du’s mit der virtuellen Welt?“

Die SAP-Kunstausstellung „Gretchenfrage 2.0 – Wie hältst Du’s mit der virtuellen Welt?“ findet im internationalen SAP-Schulungszentrum (Gebäude 5), Dietmar-Hopp-Allee 20, 69190 Walldorf, statt. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10:00 bis 18:30 Uhr.

Ausstellende Künstler: Christiane Rath, Eunjeong Kim, Helga Schwalt-Scherer, Helen Shulkin, Jörg Kraus, Lukas Einsele, Michaela Schrabeck, Paul Hirsch, Paul Wiersbinski, Peter Zuppa, Susanne Freiler-Höllinger, Thomas Schneider, Volkmar Hoppe

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Knowledge Graphs – Der Traum von vernetztem Wissen /germany/2023/05/knowledge-graphs-vernetztes-wissen/ Mon, 08 May 2023 06:00:45 +0000 /germany/?p=165757 Als Gartner Knowledge Graphen im Jahr 2019 in ihrem Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies auf eine Ebene mit Quantum Computing stellte, war die Häme in...

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Als Gartner Knowledge Graphen im Jahr 2019 in ihrem  auf eine Ebene mit Quantum Computing stellte, war die Häme in Wissenschaftskreisen groß. Knowledge Graphs, also Systematiken, anhand derer Informationen gesucht und verknüpft werden, waren im Grunde nichts Neues.

Schon in den 50er Jahren beschäftigte sich die Wissenschaft mit diesem Konzept der Datenmodellierung. Im Kontext von Expertensystemen waren sie in den 80er Jahren ein vieldiskutiertes Thema und rückten in den 2000ern erneut im Kontext von Semantic Web ins Blickfeld der Forschung. Schließlich verhalf im Jahr 2013 eine Suchmaschine Knowledge Graphs zu ihrem großen Auftritt vor der breiten Bevölkerung: Google prägte den Begriff ‚things not strings‘ und drückte damit aus, dass die Google Suchmaschine nicht nur stumpf nach Buchstaben suchte, sondern zusätzlich jede Benutzeranfrage in den richtigen Kontext setzen konnte. Alles mit dem Ziel bessere, intelligentere Antworten auf Anfragen zu erzielen.

„Stark vereinfacht sind Knowledge Graphs eine Technologie, die versucht, Wissen maschinenverstehbar zu machen“, beginnt Michael Burwig, Innovation Engineer am Innovation Center Potsdam. Der Schwerpunkt liegt dabei im Modellieren der Beziehung zwischen den Dingen. Diese Beziehung wird in einem netzartigen Graph dargestellt.

„M Hilfe von Kowledge Graphs lässt sich abbilden, wie wir Menschen die Welt erfassen. Wie wir durchs Leben gehen, Wissen anhäufen und diese Informationen in unseren Köpfen in Beziehung zueinander setzen,“ erklärt Michael Burwig. Diese Fähigkeit ermögliche es dem Menschen, Schlussfolgerungen zu ziehen – mit faszinierenden A-ha Effekten. Letztendlich ist das auch das Ziel einer Business Software: Wissen zu verknüpfen und Lösungen zu finden – und diesen Vorgang im Idealfall zu automatisieren. Potenzielle Anwendungsszenarien gibt es viele: im Bereich von Wissens- und Datenmanagement, Chat Bots oder in so speziellen Use Cases wie das Aufdecken von Versicherungsbetrug. Kurz – überall dort, wo die Auswertungen von Mustern Aussagen über Ausnahmen oder Auffälligkeiten erlaubt.

Die Möglichkeiten von Hybrid AI

Doch Michael Burwig sieht die Umsetzung solch automatisierter Schlussfolgerungen in der Praxis bisher noch nicht. „Hybrid AI, die Kombination von semantischer Technologie, also Knowledge Graphs, und statischen Machine Learning Methoden, die derzeit für die Vielzahl solcher Szenarien verwendet werden, ist jedoch ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, erklärt er.

Dr. Jan Portisch, Lead Architekt bei 51Signavio Value Accelerator Delivery (VAD), erklärt den Unterschied zwischen klassischen Machine Learning-Ansätzen versus Hybrid AI-basiertem Machine Learning folgendermaßen: „Als Grundlage von klassischen Machine Learning-Ansätzen dienen Abzüge bestehender Datenbanken. Auf diesen Datensets – einer statischen Momentaufnahme ohne Kontext – werden Machine Learning-Inhalte aufgebaut. Im Gegensatz dazu sind Knowledge Graphs jederzeit erweiterbar, ‚lernen‘ permanent und bieten damit den aktuellen Bezug, der den statischen Ansätzen fehlt.“

Auch wenn die Technologie nicht neu ist, konnten Knowledge Graphs erst durch das seit den 2000er Jahren massiv gesteigerte Computing Power ihr wahres Potenzial entfalten, erläutert Dr. Jan Portisch. Noch ist das Thema kein fester Bestandteil der Lehre an Universitäten und das Wissen in der Entwicklerbasis daher überschaubar. „Eine weitere Hürde ist auch der hohe Aufwand im Design der Graphen und das notwendige Umdenken über Applikationsgrenzen hinweg. Ein umfassendes, semantisch sauberes Modellieren der Graphen ist für das Ergebnis maßgeblich, doch das Potenzial ist enorm“, fasst Dr. Jan Portisch die Situation zusammen.

In seiner Rolle als Architekt ist Dr. Jan Portisch beteiligt am Aufbau eines zentralen Graphen für prozessbezogenes Wissen bei SAP. 51Signavio Value Accelerator Delivery (VAD) sammelt und modelliert Prozesswissen aus 50 Jahren SAP, mit dem Ziel, Kunden diese integrierte Sicht auf verschiedene Prozesse zur Verfügung zu stellen.  VAD wird perspektivisch eine semantische Suche anbieten: ein Nutzer gibt ein Businessproblem ein, das er lösen möchte, und erhält eine Auflistung, welche Prozesse und Daten eine Auswirkung auf seine Fragestellung haben,“ erläutert Dr. Jan Portisch. Auch als Transition Tool bei einer Migration oder als Presales Tool beim Definieren einer individuellen Kundenlösung könnte dieses Funktionalität zusätzliche Visibilität bringen.

Felix Sasaki, Experte für knowledge graphs & semantische Technologien im Bereich 51AI, erläutert weitere Vorteile: „Standardbasierte knowledge graph technologies erleichtern die Modellierung von Geschäftsszenarien. Sogenannte Constraints ergänzen die bestehende logikbasierte Modellierung. Da Constraints das Wissen von Geschäftsexperten leicht erfassen können, wird die Modellierung einfacher. Darüber hinaus haben wissensgraphenbasierte Vokabulare wie schema.org weite Verbreitung gefunden und helfen so, eine allgemeingültige Sprache zu finden.“

Rendering des Signavio VAD Knowledge Graphs

Entkopplung von Business-Wissen und Applikation

Das Potential dieser Technologie für 51liegt in der flexiblen Zusammensetzbarkeit von Graphen und damit in der Integration und Komposition von Datenmodellen und letztendlich auch Applikationen.

„Bei diesem Thema ist es wichtig zu verstehen, dass es mit RDF (Ressource Description Framework: einer Syntax, die für die Modellierung von Metadaten für Ressourcen im Internet verwendet wird) einen öffentlichen Standard gibt und Knowledge Graphs insbesondere außerhalb des Corporate Umfelds schon intensiv genutzt werden. Einer der bekanntesten Knowledge Graphs ist ; ein Beispiel für einen umfangreichen Graph ist . Diese Graphen sind öffentlich zugänglich und können auch kommerziell genutzt werden“, erklärt Dr. Jan Portisch.

Hieraus ergeben sich interessante Anwendungsszenarien. So können Corporate Daten (private data) um öffentlich zugänglichen Daten (public data) erweitert werden. Damit könnte ein (SAP-basiertes) Lieferantensystem beispielsweise automatisch zusätzliche Metadaten über Geschäftspartner aus einem Graphen laden, zum Beispiel das Geschäftsfeld, das Firmenlogo oder den Geschäftsführer.

Semantic Glue – Integration by design

Für Michael Burwig liegt ein weiterer Vorteil der Graphen in ihrer flexiblen, in Echtzeit erweiterbaren Struktur und der Möglichkeit der Komposition, dem Verknüpfen verschiedener Graphen, dem sogenannten Semantic Glue, mit dessen Hilfe Datensilos ‚zusammengeklebt‘ werden können. Im Unterschied zu Graphen muss bei einer relationalen Datenbank die Tabellenstruktur von Anfang an definiert sein und ist nur mit großem Aufwand zu ändern. Mit Hilfe von Graphen könnten Metadaten in einem semantischen Datenlayer unabhängig von den in Tabellen gehaltenen Daten der dazugehörigen Applikationen existieren und verknüpft werden. So könnten Daten über verschiedene Produkte und Datensilos hinweg konsolidiert werden.

Bei bestimmten Szenarien haben Graphen enorme Vorteile gegenüber relationalen Datenbanken, beispielsweise den kürzesten Weg zu berechnen oder ein bestimmtes Material mit einem Kundenmaterial in Verbindung bringen. „Hier muss man sich bei einer relationalen Datenbank einmal quer durch die 51Welt fragen, für einen Graphen ist es eine recht einfache Problemstellung“, begeistert sich Dr. Jan Portisch. Während relationale Datenbanken bei den entsprechenden Anwendungen meist performanter sind, haben Graphen immer dann einen Vorteil, wenn es darum geht, Brücken (Joins) zwischen Datenstrukturen zu bauen und den richtigen Kontext zu erkennen.

Durch ihre Erweiterbarkeit bieten Knowledge Graphs Firmen auch das perfekte Datenmodell, um mit einem kleinen Fußabdruck eine Systemeinführung zu starten und in einem iterativen Prozess das Modell an weitere Lokationen auszurollen und auszubauen. Ein konkretes Beispiel: ein Unternehmen könnte mit nur einem Use Case oder einer Abteilung beginnen und das Modell dann nach und nach auf die gesamte Organisation ausweiten. Zusätzliche Datenmodelle werden dabei über Knoten in den Graphen ‚zusammengeklebt‘.

Der Situation Knowledge Graph – Einer der ersten Knowledge Graphs bei 51

Einer der bisher am weitesten entwickelten Knowledge Graphs seitens der 51bildet die Grundlage für das sogenannte ‚Erkunden verknüpfter Situationen‘ im Intelligent-Situation-Automation-Service auf der für Situation Handling in .

Zum Business Hintergrund: Bei circa 4 Prozent der Vorgänge innerhalb eines Unternehmens kommt es zu einer Ausnahme wie beispielsweise einer fehlenden Zahlung, einer verspäteten Lieferung oder einer LKW-Panne, in der ein Mitarbeiter manuell eingreifen muss.

Der Situation Knowledge Graph verknüpft solche Ausnahmen mit zugehörigen Business Entitäten und ermöglicht dem Nutzer ein besseres Verständnis der Situation im Business Kontext – und hilft somit bei der Lösung und der Optimierung der Geschäftsprozesse. Weitere Analysen dieser Ausnahmen zeigen oft Zusammenhänge beispielsweise zu bestimmten Materialien oder Businesspartnern. „Diese Art des Wissens ist heute oft hart kodiert“, sagt Dr. Torsten Leidig, Architekt im Situation Handling Team. Der Knowledge Graph, der die Basis von Intelligent Situation Automation bildet, erlaubt es einem Business Experten oder einem Key User, Prozesse zu modellieren und in einem umfassenden Business Kontext zu verstehen. Ohne zusätzliche Programmierung und basierend auf einfachen Regeln (51Business Rules) kann ein erkanntes Problem automatisch gelöst werden.

Situation Graph

Dr. Knut Manske, Engineering Lead Situation Handling und Responsibility Management, erklärt den Graphen als eine Schicht, die über verschiedene 51Anwendungen gezogen wurde. „Wissen, das in unsere Applikationen eingebettet ist, wird herausgezogen und nutzbar für Algorithmen gemacht. Situation Handling läuft parallel zur Applikation, analysiert die Daten und reagiert auf Informationen über Datenänderungen, sogenannte Events. Ziel ist es, über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg Lösungen für auftretende Probleme aufzuzeigen“, fasst  Dr. Knut Manske die Funktion von Situation Handling zusammen. Kunden und Partner können selbst Situationen definieren, ohne die eigentliche Applikation jemals zu berühren. Derzeit validiert eine ausgewählte Gruppe von Kunden die Lösung.

Ein Ausblick

Noch ist ein Prototyp: Das 51Innovationsprojekt ‚Business Decision Simulator‘ simuliert Auswirkungen interner, aber auch externer Faktoren auf ein Unternehmen und präsentiert dem Nutzer mögliche Zukunftsszenarien und Empfehlungen für eine adäquate Reaktion. „Eine mögliche Fragestellung wäre: Was bedeutet ein Buschfeuer in Australien für meine Wertschöpfungskette und damit die Zielerreichung meines global agierenden Pharma-Unternehmens in Europa? Zum einen kann Knowledge-Graph-Technologie helfen die komplexen Beziehungen zwischen aktuellen Ereignissen und unternehmensrelevanten Prozessen auszudrücken, zum anderen erleichtert ein umfangreicher Wissensschatz eine bestmögliche Reaktion auf Chancen und Risiken“, veranschaulicht Michael Burwig.

„Das Potenzial von Knowledge Graphen ist – davon kann man zumindest träumen -, dass irgendwann in ferner Zukunft, auf umfassendem Wissen und Erfahrung modellierte Graphen existieren, auf die Programme zugreifen können. Bei jedem Technologie-Wechsel müsste so lediglich die Applikation, aber nicht mehr das darin enthaltene Wissen neu kodiert werden“, antwortet Michael Burwig auf die Frage nach den Möglichkeiten der Graphen-Technologie.

Die Entkopplung von Daten und Applikation und die damit einhergehende Skalierbarkeit von Entwicklungen ist ein wichtiger Aspekt für ein IT-Unternehmen, doch Michael Burwig sieht auch eine Vision, die über den Kontext der 51hinausgeht: Symbolic AI, Artificial Intelligence, die mit einer großen Anzahl an interdisziplinären Wissensnetzen verknüpft ist, könnte das Potenzial haben, neues Wissen zu generieren, das nicht explizit modelliert wurde. Das Verknüpfen von wissenschaftlichen Texten könnte den Fortschritt bei der Entdeckung neuer Medikamente beschleunigen oder Innovationen zwischen verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen aufzeigen, die sich heute nicht explizit austauschen.

In der Geschichte der Menschheit wurden – und werden – Dinge oft mehrfach erfunden, zumindest teilweise aus Unkenntnis anderer, relevanter Erkenntnisse. Die Vernetzung globaler Forschungsprojekte innerhalb einer Disziplin hat in den letzten Jahren durch digitale Inhalte stark zugenommen. In der Verknüpfung von wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Grenzen der einzelnen Disziplinen hinaus (beispielsweise aus Mathematik, Biologie, Medizin und Chemie) könnten sich spannende Verbindungen entwickeln und wissenschaftsübergreifende Erfindungen entstehen, beendet Michael Burwig sein Plädoyer für die Knowledge Graphs.

Der Kreislauf zwischen Wissensgraphen, maschinellem Lernen und der Verarbeitung natürlicher Sprache

Die akademischen Gemeinschaften der symbolischen KI und des maschinellen Lernens hatten in der Vergangenheit nur wenige Berührungspunkte in Bezug auf Forschungsmethoden und Forscher. Dies ändert sich gerade – unter anderem durch die sogenannte hybride KI. Dies führt zu verschiedenen Kreisläufen, in denen sich Knowledge Graphs, maschinelles Lernen und die Verarbeitung natürlicher Sprache gegenseitig befruchten. Johannes Hoffart, Leiter des Chief Technology Office der AI Unit bei SAP, erklärt die Beziehung zwischen maschinellem Lernen und Knowledge Graphs wie folgt: „Knowledge Graphs ermöglichen es Datenwissenschaftlern, mit komplexen und heterogenen Datenquellen zu arbeiten. Ihr flexibles Schema kann leicht erweitert werden und enthält leistungsstarke Datenvalidierungsfunktionen. Gleichzeitig erleichtern Knowledge Graphs den Zugang und die Exploration von Daten, da sie Daten und deren Schema so darstellen, dass sie für Menschen (und auch große Sprachmodelle) leichter zu verstehen sind.“

Christian Lieske vom Language Experience Lab der 51ergänzt zum Verhältnis zur natürlichen Sprachverarbeitung (Natural Language Processing, NLP): „Knowledge Graphs können NLP speisen und von NLP gespeist werden. Nehmen wir als Beispiel die Erkennung neuer Geschäftseinheiten (z.B. eines Firmennamens): ein Knowledge Graph kann NLP über bekannte Entitäten informieren, und NLP kann zusätzliche Entitäten zu einem Knowledge Graph hinzufügen.“

Dieser Artikel gibt einen groben Überblick über Graphen-Technologie. Eine aktuelle Studie, an der Dr. Jan Portisch Portisch mitgewirkt hat, vermittelt tiefere Einblicke: Combining Machine Learning and Semantic Web: A Systematic Mapping Study

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Für Frauenrechte am Ball: Die Frauen-Fußballweltmeisterschaft Frankreich 2019 /germany/2019/06/frauenrechte-weltmeisterschaft-frankreich-2019/ Wed, 12 Jun 2019 07:00:39 +0000 /germany/?p=140906 SAP-Mitarbeiterin und Sozialfotografin Dana Rösiger setzt sich im Vorfeld der Frauen-ß-² international für Frauenrechte ein. Ihr Anliegen: Sie will den Sportlerinnen ein Gesicht geben. Am...

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SAP-Mitarbeiterin und Sozialfotografin Dana Rösiger setzt sich im Vorfeld der Frauen-ß-² international für Frauenrechte ein. Ihr Anliegen: Sie will den Sportlerinnen ein Gesicht geben.

Am 7. Juni startete die Frauenfußball-WM in Frankreich. Den besten Spielerinnen der Welt geht es dort um die Anerkennung ihrer sportlichen Leistung – in anderen Ländern treibt Frauen oft Grundlegenderes an: Fußball bietet ihnen die Grundlage für ein neues Leben.

Frauenfußball: Mädchen, das Fußballl spielt in Rio
Ein Naturtalent in einer Favela in Rio De Janeiro

Dana Rösiger aus dem Bereich Media Relations MEE bei der 51und international anerkannte Sozialfotografin engagiert sich seit 2009 zusammen mit internationalen NGOs für Frauenrechte und die Sichtbarkeit des Frauenfußballs. Im Vorfeld der Frauen-WM hat sie ein Projekt initiiert, das diesen Frauen ein Gesicht geben soll.

Sie haben in den letzten Jahren mit der NGO „“ Fußballspiele und am Toten Meer dokumentiert. Worum geht es bei dem neuen Projekt und warum gerade Frauenfußball?

Dana Rösiger: Es geht mir darum, den fußballspielenden Frauen ein Gesicht zu geben. Ich möchte zeigen, was junge Frauen mit Fußball erreichen können. Mein Interesse geht weit über den rein sportlichen Aspekt hinaus. Als leidenschaftliche Fotografin möchte ich das Schicksal hinter der Spielerin auf dem Platz beleuchten. In vielen Ländern dieser Erde ist es für Frauen gesellschaftlich nicht anerkannt, Fußball zu spielen – oder aber der Sport ermöglicht ihnen, einen Schritt aus ihrer verfahrenen Situation zu machen und ihr Leben zu ändern.

In Ländern wie Deutschland geht es im Frauenfußball um Anerkennung, um Wahrnehmung. Mein Anliegen ist die positive Darstellung des Frauenfußballs. Ich möchte den Spielerinnen eine Plattform geben und mit meinen Bildern untermauern, was sie leisten – auch ohne den finanziellen Spielraum, den die Popularität des Männerfußball mit sich bringt.

Frauenfußball: Syrische Mädchen
Den syrischen Mädchen gibt der Sport Selbstvertrauen.

Wie transportieren Sie diese Idee in ihren Bildern – sprich: wie arbeitet ein „social photographer“ und wie verstehen Sie diese Rolle?

Mir geht es in erster Linie um Frauen- und Menschenrechte. Meine Fotos halten Augenblicke im Leben benachteiligter Menschen in Entwicklungsländern oder aus einem schwierigen sozialen Umfeld fest. Damit will ich mich für eine Welt einsetzen, in der Mädchen und Frauen Sport treiben können, ohne aus irgendeinem Grund diskriminiert zu werden. Ich will die Ästhetik und Ausdrucksstärke der Fotografie nutzen, um soziale, ökologische und wirtschaftliche Ungerechtigkeit in der Welt bekannt zu machen.

Was war die Motivation für die Fotoausstellung #kickitlikelira?

#kickitlikelira will Mut machen und inspirieren, Stärke zu zeigen: für die Freiheit, als junge Frau für die eigenen Träume einzustehen und Herausforderungen mit Kampfgeist zu meistern. „Auf dem Spielfeld sind wir alle gleich“ ist ein Leitspruch der Initiative, die aus einer Fotoausstellung und einer Social-Media-Kampagne besteht.

Die Fotoausstellung konzentriert sich derzeit auf deutsche Amateur- und Profispielerinnen, doch die begleitende Social-Media-Kampagne setzt darauf, über das Internet auch weniger liberale Länder dieser Erde zu erreichen. Das Ziel: Mädchen und Frauen weltweit den virtuellen Ball zuzuspielen und ihr Leben positiv zu beeinflussen: mit emotionalen Fotos, motivierenden Zitaten, bewegenden Geschichten und packenden Videoformaten.

Frauenfußball: Aufbau des Fußballfelds am Kilimanjaro in 6.000 Metern Höhe
Aufbau des Fußballfelds am Kilimanjaro in 6.000 Metern Höhe.

Was steht als nächstes auf der Liste?

Es geht nach Südfrankreich zum längsten Fußballspiel der Welt. Fünf Tage lang halten 3.500 Spielerinnen den Ball am Laufen.

Werden Sie auch auf dem Platz stehen?

Fußball ist persönlich nicht mein Sport, aber ich werde mich für dieses Spiel zehn Minuten ins Tor stellen. Für den Rest der Zeit bleibe ich lieber hinter der Kamera.

Frauenfußball: Von 1970 bis heute

Über 700.000 verkaufte Tickets, Eröffnungs- und Endspiel der Damen finden vor ausverkauften Stadien statt. Die Zahlen der diesjährigen WM zeigen: Frauenfußball ist auf der Weltbühne angekommen. Im Rahmen der  vom 7. Juni bis zum 7. Juli treten in Frankreich die weltweit besten Teams gegeneinander an. Ein Blick zurück in die Geschichte des Fußballs verrät: Bis 1970 war der Frauenfußball in Deutschland sogar verboten! Keine fünfzig Jahre ist das Verbot her, heute ist dies – zumindest in westlichen Ländern – unvorstellbar

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