Ellen Vig Nelausen, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 24 Feb 2026 10:53:22 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Royal Greenland setzt auf standardisierte KI-Lösungen statt Eigenentwicklungen /germany/2026/03/ki-royal-greenland/ Mon, 16 Mar 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186540 Royal Greenland mit seinen mehr als 40 Werken und Produktionsstätten entlang der KĂĽste Grönlands und der atlantischen Provinzen Kanadas hat ein klares Ziel vor Augen:...

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Royal Greenland mit seinen mehr als 40 Werken und Produktionsstätten entlang der Küste Grönlands und der atlantischen Provinzen Kanadas hat ein klares Ziel vor Augen: eine stärker standardisierte, cloudbasierte Landschaft mit deutlich geringerer Komplexität sowie ein technologisches Fundament, das zukünftige KI-Strategien unterstützen kann.

51·çÁ÷Cloud ERP: Eine sofort einsatzbereite Unternehmens-managementlösung

Royal Greenland mit Hauptsitz in Nuuk, Grönland, vollständig im Besitz der grönländischen Regierung, will seine SAP-Plattform modernisieren und wechselt von einer On-Premise-Lösung zu Cloud ERP, um Kernprozesse zukunftssicher zu machen und integrierte KI-Funktionen in all seinen SAP-Unternehmensanwendungen nutzen zu können.

„Wir gehen von unserer bestehenden Konfiguration zu SAP Cloud ERP und SAP Business Data Cloud ĂĽber, weil wir Zugriff auf die Funktionen haben möchten, die auf einer Cloudplattform genutzt werden können“, erklärt Lars Bo Hassinggaard, Chief Information Officer und seit mehr als 25 Jahren bei Royal Greenland tätig.

Das Unternehmen vertreibt weltweit hochwertigen Wildfisch und Muscheln aus dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean. Royal Greenland nutzt seit 1998 SAP-Systeme, steht nun aber vor seinem bisher größten Vorhaben: Das Fischerei- und Fischverarbeitungsunternehmen will von 51·çÁ÷ERP Central Component auf SAP Cloud ERP migrieren und gleichzeitig seine Business-Intelligence-Landschaft (BI-Landschaft) auf SAP Business Data Cloud umstellen, gefolgt von der ĂśberfĂĽhrung von BI auf SAP Datasphere.

Das Projekt erfolgt gemäß der strukturierten „RISE with SAP“-Methodik, bei der die Transformation der Plattform, die betrieblichen Abläufe und der Innovationszyklus im Rahmen eines Vertrags kombiniert sind.

Vereinfachte Ăśbertragung ausgewählter Daten: Reduzierung der zu migrierenden Daten um 90 Prozent

Im Rahmen der Migration wendet Royal Greenland die „Lean Selective Data Transition“-Methodik an, um das Datenvolumen erheblich zu reduzieren.

„Wir bewahren Daten und bereinigte Daten zehn Jahre lang auf. So vermeiden wir veraltete Buchungskreise und historische Daten, die keinen Mehrwert mehr haben“, so Hassinggaard. „Wir konnten die Daten, die gespeichert und migriert werden müssen, um 90 Prozent reduzieren. Diese Methodik führt Datenanalysen, die Definition des Umfangs und standardisierte Mapping-Objekte in einem geführten Prozess zusammen. So wird sichergestellt, dass Royal Greenland nur die Daten überträgt, die wirklich notwendig sind. Auf diese Weise werden die Kosten des Transformationsprojekts vorhersehbarer und unnötige Komplexität kann vermieden werden.“

Technologie an erster Stelle, gefolgt von Innovation

Der Produktivstart ist für den 1. März 2027 geplant. Im Jahr 2026 steht die Migration der Plattform selbst an. 2027 wird Royal Greenland damit beginnen, geschäftsorientierte Verbesserungen auf Grundlage des standardisierten Kerns vorzunehmen – zum Beispiel durch neue Benutzungsoberflächen und die Optimierung von Prozessen mit einfachen KI-Agenten im Finanzwesen und in der Verwaltung.

KI im Jahr 2026: FĂĽnf bestimmende Themen

„Royal Greenland und 51·çÁ÷arbeiten seit 1998 zusammen, und wir freuen uns darauf, diesen Januar mit dem technischen Teil der Migration der Plattform beginnen zu können“, teilt Hassinggaard mit. „Wir halten die Transformation vorerst so einfach wie möglich und werden uns 2027 damit beschäftigen, Vorteile zu erschlieĂźen, zum Beispiel eine verbesserte Datenanalyse, höhere Benutzerfreundlichkeit und effizientere Arbeitsprozesse.“

Royal Greenland nutzt ein klassisches Wasserfallmodell und hat bereits ein Zielsystem, die sogenannte „Golden Shell“, als Grundlage für die weitere Konfiguration und Nachrüstung eingerichtet.

51·çÁ÷ist fĂĽr die Implementierung der Cloudlösung verantwortlich, die zunächst in Schweden auf Microsoft Azure betrieben wird. Es besteht die Möglichkeit, später in ein dänisches Rechenzentrum zu wechseln. Das externe Beratungshaus Spektra Analytics ĂĽbernahm die VertragsprĂĽfung.

Von internen Versuchen zu standardisierten KI-Lösungen

Royal Greenland hat bereits erfolgreich mit eigenen KI-Lösungen experimentiert, zum Beispiel im Rahmen von Projekten fĂĽr maschinelles Sehen in der Produktion. Die kĂĽnftige strategische Ausrichtung des Unternehmens sieht jedoch vor, integrierte und standardisierte KI-Datenprodukte von 51·çÁ÷sowie Modelle zu nutzen, die auf der SAP Business Data Cloud und ihrer semantischen Datenschicht basieren.

„Wir sind ein Unternehmen, das es vorzieht, aus vorhandenen KI-Lösungen Nutzen zu ziehen, anstatt diese selbst zu entwickeln“, betont Hassinggaard. „FĂĽr uns ist das viel effizienter. Es gibt keinen Grund, dass wir Ressourcen dafĂĽr einzusetzen, um das, was die 51·çÁ÷bereits bietet, neu zu erfinden. Der Schwerpunkt wird zunächst auf der Prozessoptimierung innerhalb von administrativen Funktionen wie dem Finanzwesen liegen â€“ etwa mit einfachen KI-Agenten, die tägliche Arbeiten erleichtern können.“

Mehr Zeit investieren und die Methodik von Cloud ERP verstehen

Hassinggaard macht deutlich, dass der „RISE with SAP“-Vertrag und die damit einhergehende Methodik und Vorbereitung Zeit und einen gewissen Reifegrad erfordern. Sein Rat an andere Unternehmen, die vor einer ähnlichen Entscheidung in Bezug auf Cloud ERP stehen: „Man muss sorgfältig vorgehen – und mehr Zeit investieren, als man denkt. Die Methodik, Preisgestaltung und Verträge müssen genau geprüft werden. Und man muss einen kompetenten Berater ins Boot holen.“


Ellen Vig Nelausen ist Integrated Communications Expert fĂĽr 51·çÁ÷Regional Communications.

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Ahlstrom erneuert globale Unternehmenssoftware-Plattform und migriert in die Cloud – größte Investition in der Unternehmensgeschichte /germany/2025/12/ahlstrom-erneuert-globale-unternehmenssoftware-plattform-und-migriert-in-die-cloud-groesste-investition-in-der-unternehmensgeschichte/ Wed, 03 Dec 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185834 2023 nahm Ahlstrom ein wichtiges strategisches Transformationsprojekt in Angriff. Ziel des Projekts war es, die Abläufe in den 36 Werken weltweit zu modernisieren und zu...

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2023 nahm Ahlstrom ein wichtiges strategisches Transformationsprojekt in Angriff. Ziel des Projekts war es, die Abläufe in den 36 Werken weltweit zu modernisieren und zu vereinheitlichen. Das Unternehmen entschied sich fĂĽr 51·çÁ÷S/4HANA Cloud. Mit der Lösung kann Ahlstrom Prozesse optimieren, die Flexibilität verbessern und die Voraussetzungen fĂĽr ein daten- und KI-gestĂĽtztes Arbeiten schaffen.

51·çÁ÷S/4HANA Cloud: Eine sofort einsatzbereite Enterprise-Management-Lösung und ein sofort einsatzbereites ERP-System

Ahlstrom ist ein groĂźer internationaler Hersteller von Spezialwerkstoffen mit 36 Werken weltweit und rund 7.000 Mitarbeitenden. Die Strategie des Unternehmens ist es, weltweit fĂĽhrend auf seinem Gebiet zu sein.

Das Transformationsprojekt mit dem Namen Stella ist die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. Es soll alle Geschäftsabläufe – mit Ausnahme von HR und Produktentwicklung – in die neue SAP-S/4HANA-Cloud-Umgebung überführen. Das bisherige System des Konzerns stammte aus den 1990er-Jahren und entsprach nicht mehr den Anforderungen der globalen Fertigung. Für die Beschaffung nutzt Ahlstrom bereits SAP-Ariba-Lösungen.

„51·çÁ÷S/4HANA Cloud war eindeutig die beste Lösung fĂĽr uns, insbesondere fĂĽr die Fertigungssteuerung und -planung“, sagt Kristiina Lammila, CIO von Ahlstrom, die das Projekt verantwortet. „Damit können wir unsere Abläufe harmonisieren und alle Werke unter ein gemeinsames System bringen.“

Systeme und Daten vereinheitlichen

Eine zentrale Herausforderung war die Integration unterschiedlicher Systeme und die Vereinheitlichung fragmentierter Daten. Mit der Modernisierung lassen sich Prozesse straffen, die tägliche Arbeit wird einfacher, und es bleibt mehr Zeit für strategisch wichtige Aufgaben.

„Mit der Standardlösung 51·çÁ÷S/4HANA Cloud haben wir deutliche Fortschritte erzielt“, so Lammila. „Wir nutzen eine Private Cloud, sodass auch relativ flexible Anpassungen möglich sind. Ein Werk ist bereits live, nächstes Jahr kommen sieben weitere hinzu. Ziel ist es, die gesamte Transformation innerhalb von fĂĽnf Jahren abzuschlieĂźen.“

Laut Lammila ist es mit dem System möglich, die Produktion flexibel von einem Werk in ein anderes zu verlagern und die Lieferkette weltweit zu optimieren.

Vorteile fĂĽr Mitarbeitende und Kunden

bringen allen Beteiligten Vorteile. Optimierte Produktionsprozesse sorgen fĂĽr weniger Ausschuss und eine bessere Produktqualität. Ein harmonisierter Einkauf bringt Einsparungen. Und fĂĽr die Kunden von Ahlstrom ist die sichtbarste Veränderung eine reibungslosere Lieferkette und eine bessere VerfĂĽgbarkeit von Produkten. DarĂĽber hinaus nutzt Ahlstrom jetzt mehr KI- und Analysefunktionen. Vor allem in der VertriebsunterstĂĽtzung sind bereits KI-Lösungen im Einsatz, die auf Daten aus der 51·çÁ÷Sales Cloud aufbauen.

7 Tipps zur Entwicklung von 51·çÁ÷KI-Kompetenzen

„Wir können uns noch enger mit unseren Kunden vernetzen, da viele von ihnen ebenfalls 51·çÁ÷nutzen“, erklärt Lammila. „Das vereinfacht und optimiert den Informationsfluss zwischen Unternehmen.“

Im Hinblick auf die Mitarbeitenden erleichtert 51·çÁ÷S/4HANA Cloud die Teamarbeit. Bestellungen und Lagerbestände lassen sich zum Beispiel bequem auf Basis von Echtzeitdaten ĂĽberprĂĽfen. Zudem stärkt laut Lammila das aktualisierte System das Arbeitgeberimage von Ahlstrom, da Bewerberinnen und Bewerber passende und moderne Tools erwarten.

Gutes Change Management ist entscheidend fĂĽr den Erfolg

Lammila rät Unternehmen, die ähnliche Projekte planen, solche Vorhaben als umfassende Transformation zu verstehen. Alle Mitarbeitenden müssten eingebunden werden – auch die Geschäftsleitung – , nicht nur die IT-Abteilung.

„Es braucht eine starke Unterstützung vonseiten des Managements und eine gemeinsame Vision, wohin man will und wie man dorthin kommt. Das Projekt muss als tiefgreifende Transformation geführt werden, und das Endergebnis darf nicht aus Zeitdruck verwässert werden. Denn eine schlechte Umsetzung lässt sich später nur schwer korrigieren“, erklärt sie.


Ellen Vig Nelausen ist Integrated Communications Expert fĂĽr 51·çÁ÷Regional Communications.

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