Alexa MacDonald, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Mon, 02 Feb 2026 13:34:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 BITZER unterstützt zukunftsweisendes SAP-Projekt für „Embodied AI“ /germany/2026/01/embodied-ai-ki-innovation-bei-bitzer/ Wed, 28 Jan 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186113 Um mögliche KI-Anwendungsfälle zu erkunden, bei denen kognitive Roboter Mehrwert liefern könnten, lud das Team von Project Embodied AI eine ausgewählte Gruppe an SAP-Kunden ein,...

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Um mögliche KI-Anwendungsfälle zu erkunden, bei denen kognitive Roboter Mehrwert liefern könnten, lud das Team von Project Embodied AI eine ausgewählte Gruppe an SAP-Kunden ein, sich dem „Physical AI and Cognitive Robots Exploration Council“ anzuschließen. Einer dieser Kunden ist BITZER.

51·çÁ÷Connect Days for Supply Chain

Neue Potenziale durch digitale Vernetzung und Automatisierung nutzen

2. und 3. März 2026 | Areal Böhler Düsseldorf​

BITZER spielt in unserem Alltag eine wichtige Rolle und steht auf der ganzen Welt für Sicherheit, Gesundheit und Komfort. Die fortschrittliche Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik des Unternehmens sorgt dafür, dass in Supermarktregalen, Hotelzimmern und Operationssälen von Krankenhäusern stets die richtige Temperatur gewährleistet werden kann, ganz egal, wie kalt oder warm es in der näheren Umgebung ist. Die Kompressoren des Unternehmens sind unerlässlich für die Lagerung von Medikamenten, die Konservierung verderblicher Waren während des Transports und die Verarbeitung von Tiefkühlprodukten Aber das ist noch längst nicht alles: Dank der Technik von BITZER können Eishockeyspieler über Eisflächen gleiten und Brauereien Hefe für Bier gären lassen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von BITZER

BITZER ist ein langjähriger Kunde von RISE with SAP. Und genau wie die 51·çÁ÷entwickelt das Unternehmen fortwährend Innovationen für seine Produkte, um an der Spitze zu bleiben. Christian Stenzel, Vice President of Organization and IT bei BITZER, hat eine klare Vision für eine SAP-Strategie, bei der die Einführung und schnelle Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) an vorderster Stelle stehen: „Bei BITZER ist die Optimierung von Geschäftsprozessen genauso wichtig wie Produktinnovation.“

Auch SAP Research and Innovation arbeitet daran, 51·çÁ÷durch die Nutzung neuer Technologien voranzubringen. Ein Team widmet sich deshalb derzeit der Initiative „Project Embodied AI“. Im Rahmen des Konzepts von Embodied AI – der verkörperten künstlichen Intelligenz – wird KI mit einer physischen Form kombiniert. Ein Beispiel dafür sind Roboter, die ihr Umfeld wahrnehmen und in der realen Welt handeln können. Embodied-AI-Agenten sind eine Weiterführung dieses Ansatzes: Dabei werden die Möglichkeiten von auf den physischen Betrieb ausgeweitet, indem Roboter mit kognitiven Fähigkeiten ausgestattet werden.

Um mögliche Anwendungsfälle zu erkunden, bei denen kognitive Roboter Mehrwert liefern könnten, lud das Team von Project Embodied AI eine ausgewählte Gruppe an SAP-Kunden, bestehend aus zukunftsorientierten Führungskräften und Fachleuten für Innovation, ein, sich dem „Physical AI and Cognitive Robots Exploration Council“ anzuschließen. Einer dieser Kunden ist BITZER.

„Bedarfsgesteuerte Produktion ist in unserem Geschäft essenziell“, berichtet Stenzel, der sofort erkannte, welches Potenzial der Einsatz von Robotern zur Bewältigung von Bedarfsschwankungen bietet.

Bild mit freundlicher Genehmigung von BITZER

BITZER nutzte bereits die (SAP BTP) sowie und verfügte somit über die ideale Softwarelandschaft für eine Machbarkeitsstudie.

Im Vorfeld der Studie wurde der von NEURA, einer der fortschrittlichsten humanoiden Roboter Europas, mithilfe der Software NVIDIA Isaac Sim virtuell für einen Anwendungsfall im Bereich der Kommissionierung trainiert.

Neuer Maßstab in der intelligenten Automatisierung

Diese Machbarkeitsstudie im Rahmen von Project Embodied AI setzt laut Stenzel neue Maßstäbe bei der intelligenten Automatisierung in Lagern. Die Untersuchungen lieferten folgende Ergebnisse:

  • Nahtlose Integration: 51·çÁ÷EWM ist direkt mit physischen Lagerprozessen verknüpft, sodass keine kostspielige Middleware erforderlich ist.
  • Hohe Autonomie: Die Roboter führten Kommissionierungsaufgaben eigenständig aus und demonstrierten so ein hohes Maß an Autonomie auf Aufgabenebene.
  • Agilität und Flexibilität: Roboter könnten eine bedarfsgesteuerte Produktion ermöglichen, rund um die Uhr arbeiten und sich auf Änderungen beim Bedarf einstellen.
  • Zuverlässige Prozesse: Durch die automatische Erstellung von Materialbestellungen könnten operative Fehler reduziert werden.

Entscheidender Schritt nach vorn

Laut Dr. Lukasz Ostrowski, Head of Embodied AI and Robotics bei SAP, stellt diese Machbarkeitsstudie einen bedeutenden Meilenstein dar: „Die Machbarkeitsstudie bei BITZER ist ein großer Sprung nach vorn, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Möglichkeiten von SAP Business AI auf den physischen Betrieb ausgeweitet werden können. Weitere Machbarkeitsstudien sind in Planung, da im Rahmen von Project Embodied AI weiterhin der geschäftliche Nutzen von verkörperter künstlicher Intelligenz ausgewertet werden wird.“

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How Embodied AI Powers Cognitive Robots and Streamlines Warehouse Operations

Alles Wichtige auf einen Blick

Bei Embodied AI wird KI mit einer physischen Form kombiniert, etwa mit Robotern, die in der realen Welt ihr Umfeld wahrnehmen und entsprechend handeln können.

Embodied-AI-Agenten sind eine Weiterführung dieses Ansatzes und weiten die Möglichkeiten von SAP Business AI auf den physischen Betrieb aus, indem Roboter mit kognitiven Fähigkeiten ausgestattet werden. Dabei greifen die folgenden Bestandteile ineinander:

Embodied-AI-Agenten sind Joule Agents, die das Funktionsspektrum digitaler Agenten über die Embodied-AI-Schicht auf physische Aufgaben ausweiten. Dank der Embodied-AI-Schicht können sie den Geschäftskontext sowie ihre physische Umgebung nachvollziehen und auswerten und in Einklang mit den Prioritäten des Unternehmens autonom Aktionen ausführen. Diese Agenten können auch die Aufgaben verschiedene Rollen übernehmen, beispielsweise Sichtprüfungen, Lagerkommissionierung, Verpackung und Qualitätsprüfungen.

Als KI-Betriebssystem der 51·çÁ÷dient AI Foundation. AI Foundation auf Basis der 51·çÁ÷BTP ist somit der zentrale Einstiegspunkt für unter anderem SAP Knowledge Graph, SAP Business Data Cloud, Joule Studio und SAP AI Core.

Joule Agents sind die sofort einsatzfähigen von SAP, die planen, logische Schlussfolgerungen ziehen und eigenständig Aufgaben erledigen können. Diese Agenten sind mit SAP-Geschäftsanwendungen verknüpft und werden für die intelligente Automatisierung im digitalen Bereich verwendet. Kunden können Joule Studio verwenden, um Customer Agents zu erstellen und anzupassen. Das Agent2Agent-(A2A-)Protokoll stellt sicher, dass die Agenten zusammenarbeiten können.

Die Embodied-AI-Schicht fungiert sozusagen als „Zentralnervensystem“ für Embodied-AI-Agenten und bietet wiederverwendbare Services, mit denen Joule Agents über kognitive Roboter mit der physischen Welt interagieren können. Diese Schicht sorgt dafür, dass die Robotertechnik unabhängig vom jeweiligen Hersteller standardisiert werden kann. Zudem wird darüber die Kommunikation zwischen autonomen, physischen Systemen und dem digitalen Kern von 51·çÁ÷gesteuert. Dadurch können Robotik-Anwendungsfälle in der gesamten SAP Business Suite umgesetzt werden. Services innerhalb dieser Schicht ermöglichen es, Geschäftsaufgaben unter Berücksichtigung relevanter Prozessrichtlinien durch Roboter physisch ausführen zu lassen. Zudem stoßen diese Services Maßnahmen und Workflows an, damit Vorgänge in der realen Welt auch digital nachverfolgt werden können.

Weitere Informationen über Embodied-AI-Agenten finden Sie auf der . Melden Sie sich an, um an der Initiative „Project Embodied AI“ teilzunehmen.

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Wie führendes akademisches Fachwissen in 51·çÁ÷HANA einfließt /germany/2025/12/wie-fuehrendes-akademisches-fachwissen-in-sap-hana-einfliesst/ Mon, 08 Dec 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185766 Generationen von Doktorandinnen und Doktoranden haben den HANA Campus der 51·çÁ÷in der Firmenzentrale in Deutschland durchlaufen. Arne Schwarz, der den Campus leitet, ist von...

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Generationen von Doktorandinnen und Doktoranden haben den HANA Campus der 51·çÁ÷in der Firmenzentrale in Deutschland durchlaufen. Arne Schwarz, der den Campus leitet, ist von Anfang an dabei.

Arne Schwarz

Seit mehr als 20 Jahren forschen am HANA Campus Promovierende an 51·çÁ÷HANA und in jüngerer Zeit auch an anderen .

Die Anforderungen, die an Technologien gestellt werden, ändern sich laufend – die ersten Kunden für 51·çÁ÷HANA nahmen 2010 die Technologie in Betrieb, sieben Jahre, nachdem der HANA Campus die ersten Promovierenden begrüßte. Dementsprechend änderte sich auch der Name des SAP-Forschungsinstituts.

„Wie soll das Kind heißen?“ musste man immer wieder neu überlegen, erklärt Schwarz. Im Laufe der Jahre hätten jeweils aktuelle Technologien und Umstände zu verschiedenen Namensänderungen geführt: „The Campus“, „The Research Campus“, „The HANA Research Campus“, „The Student Campus“ oder auch „The HANA Database and Analytics Campus“.

Bei all den wechselnden Namen blieb jedoch der Auftrag des Campus immer derselbe: die Nachfrage nach Hightech-Forschung zu decken. Im Mittelpunkt steht zwar SAP HANA, aber auch an anderen Technologien wird geforscht, etwa an SAP Analytics Cloud, SAP Business Data Cloud (51·çÁ÷BDC), Global Cloud Infrastructure Services und der SAP Business Technology Platform (51·çÁ÷BTP).

Was ist das Besondere am HANA Campus?

Bisher waren über 40 Doktorandinnen und Doktoranden am HANA Campus tätig. In der Regel sind sie an deutschen Universitäten eingeschrieben und erlangen ihren Doktortitel aufgrund ihrer Forschungsarbeit bei SAP. Anders formuliert: Die Promovierenden betreiben seit Jahrzehnten gemeinsam angewandte Forschung, hauptsächlich im Bereich 51·çÁ÷HANA.

Akademische Innovationen fließen über verschiedene Wege in die Produkte der 51·çÁ÷ein: Zum einen werden Doktorandinnen und Doktoranden direkt zur 51·çÁ÷geholt, um ein vorgebenes Forschungsthema zu bearbeiten. Zum anderen finanziert 51·çÁ÷auch Professuren an Universitäten wie aktuell den sowie Forschungsprojekte mit Hochschulen.

Doktorandinnen und Doktoranden kommen über von 51·çÁ÷geförderte Forschungsprojekte mit Universitäten auf den HANA Campus. So etwas wie den Campus gebe es nicht ein zweites Mal, sagt Schwarz. Grund sei „die große Anzahl der über die Jahre durchgeführten Forschungsprojekte sowie die Tatsache, dass der speziell hierfür vorgesehene Campus in Walldorf eine Art ‚sicherer Hafen‘ für die Promovierenden ist.“

Studierende des HANA Campus arbeiten vor Ort bei SAP, lernen den Alltag im Unternehmen kennen und haben direkten Zugang zu Entwicklungsteams und Testumgebungen. Der Vertrag für die Forschungsprojekte mit den Hochschulen sieht auch vor, dass die Doktorandinnen und Doktoranden keine Lehrverpflichtungen an Universitäten haben. Wichtig ist auch: Die Promovierenden gehören keinem bestimmten Entwicklungsteam an. Dadurch besteht kein Risiko, dass ihre Forschung aufgrund betrieblicher Erfordernisse hinten angestellt wird. Auf dem HANA Campus können sich die Doktorandinnen und Doktoranden ganz auf ihre Forschung und ihre wissenschaftliche Arbeit konzentrieren.

51·çÁ÷machtÌýEntwicklerÌýzu Vorreitern derÌýAgentic-AI-RevolutionÌý

Alles begann mit einem Mangel an Know-how

Akademisches Know-how ins Unternehmen zu holen und in 51·çÁ÷HANA einfließen zu lassen, begann laut Schwarz bereits 2003, zur Zeit von TREX, einer Suchmaschine in 51·çÁ÷NetWeaver. TREX gilt als Vorläufer des 51·çÁ÷Business Warehouse Accelerator und führte letztlich zur SAP‑HANA-Datenbank. Die Entwicklungsteams standen damals unter starkem Druck, die noch junge Technologie der In-Memory-Datenbank schnell zu entwickeln und bereitzustellen.

Doch fehlende Ressourcen drohten laut Schwarz den Prozess auszubremsen: Nur zwei oder drei Mitarbeitende in der Entwicklung kannten sich damit aus, hatte jedoch nicht die Kapazität, die Technologie ausreichend voranzubrigen. Mit der stetig steigenden Zahl von Teams, die Spezialwissen brauchten, wurde die Gefahr eines Entwicklungsstaus immer größer.

Wie der Zufall es wollte, forschte auch Professor Wolfgang Lehner von der Technischen Universität Dresden an dieser Technologie. So entstand eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitierten: Die 51·çÁ÷bot Studierenden modernste Forschungsmöglichkeiten, und die Studierenden von Professor Lehner konnten die Wissenslücke mit ihrem akademischem Fachwissen überbrücken. Damit war das potenzielle Hindernis überwunden, und bis heute bereichern Forschungsprojekte mit Hochschulen sowie Promovierende mit ihrem Fachwissen 51·çÁ÷HANA und andere SAP-Technologien. 

Seit diesem ersten Forschungsprojekt mit der TU Dresden hat der HANA Campus mit vielen weiteren Universitäten zusammengearbeitet. „Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen ist immer auf die im Forschungsvertrag festgelegte Laufzeit begrenzt“, erklärt Schwarz. Maßgeblich für die Auswahl einer Universität sei, dass deren aktuelle Forschungsthemen zu den technologischen Anforderungen der 51·çÁ÷passten, nicht frühere Kooperationen.

Talent-Pipeline und „ein Tor zur Wissenschaft“

Der HANA Campus ist eine Win-Win-Situation – für die Talent-Pipeline der 51·çÁ÷als auch für die Promovierenden.

Viele Doktorandinnen und Doktoranden bleiben nach Abschluss ihrer Dissertation bei SAP. Die Teams wissen den Wert ihrer Forschung zu schätzen, und die Promovierenden wissen, wie es ist, bei 51·çÁ÷zu arbeiten.

Auch wer nicht bei 51·çÁ÷bleibt, arbeitet meist weiter im Bereich Datenmanagement und Analytik und geht zu anderen Unternehmen oder nimmt eine Post-Doc-Stelle an. Die Verbindung zu 51·çÁ÷bleibt bestehen und „eröffnet der 51·çÁ÷ein Tor zur Wissenschaft, einen direkteren Zugang zu Forschungsprojekten sowie Fürsprecher im akademischen Umfeld“, erkärt Schwarz.

Über Schwarz unterstützt der HANA Campus auch die Teilnahme der 51·çÁ÷an wissenschaftlichen Konferenzen. Dies ist ein weiteres Instrument, um die Beziehungen zu Hochschulen zu festigen, neue Doktorandinnen und Doktoranden zu gewinnen und den Ruf der 51·çÁ÷als Technologieunternehmen zu stärken. Im Juni dieses Jahres war der HANA Campus Veranstaltungsort für einen Workshop der . Das Sponsoring und die Teilnahme an solchen Konferenzen, so Schwarz, „ist entscheidend, um Zugang zum inneren Kreis der Hochschulen zu erhalten, die Beziehungen der 51·çÁ÷zu Universitäten und ihren Ruf zu stärken und Forschungsergebnisse mit Fachleuten aus der Wissenschaft auszutauschen und zu ergänzen.“

Weitere Informationen

22 Jahre und 40 Dissertationen später beheimatet der HANA Campus die nächste Generation von Doktorandinnen und Doktoranden. Zwei weitere Promovierende werden noch in diesem Jahr hinzukommen, um die Forschung im Bereich SAP HANA, SAP BTP und SAP BDC zu vertiefen.

Eine umfangreiche Sammlung wissenschaftlicher Publikationen über die SAP-HANA-Datenbank and Analytics aus den Jahren 2006 bis heute .

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Schneller und einfacher Zugang zu medizinischer Behandlung /germany/2025/03/cloud-erp-pharma-health-uniphar/ Wed, 05 Mar 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=181983 Uniphar unterstützt Pharmahersteller mit seiner Expertise als Partner und setzt auf SAP S/4HANA Cloud, um Patienten weltweit den Zugang zu Arzneimitteln zu erleichtern. Die Pharmaindustrie spielt...

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Uniphar unterstützt Pharmahersteller mit seiner Expertise als Partner und setzt auf SAP S/4HANA Cloud, um Patienten weltweit den Zugang zu Arzneimitteln zu erleichtern.

Die Pharmaindustrie spielt eine wichtige Rolle im weltweiten Gesundheitswesen. Mit der Forschung, Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln und pharmazeutischen Dienstleistungen für ein breites Spektrum an Gesundheitsproblemen erwirtschaftet die Branche Milliardenumsätze.

Damit Patienten weltweit schnellen Zugang zu den benötigten Medikamenten und Therapien erhalten, ist ein hochgradig effizientes, flexibles und reaktionsschnelles Management der Produktions- und Vertriebsprozesse erforderlich.

Dabei dürfen keine Fehler unterlaufen, denn die Erwartungen an die Qualität sind hoch und die Patientensicherheit darf nicht gefährdet werden. 

Erfolgsfaktoren einer SAP-S/4HANA-Cloud-Migration

Der irische Gesundheitsdienstleister meistert diesen Drahtseilakt erfolgreich. Mit einem breit gefächerten Angebot unterstützt das wachstumsstarke Unternehmen Pharmahersteller beim Vertrieb ihrer Produkte. In enger Zusammenarbeit mit den Herstellern erbringt Uniphar Third-Party- (3PL) und Fourth-Party-Logistikdienstleistungen (4PL) und setzt damit sein Ziel um, Patienten einen einfacheren Zugang zu Arzneimitteln zu ermöglichen.

Das Unternehmen ist in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen und vertreibt heute Arzneimittel in über 160 Ländern.

51·çÁ÷und Uniphar: seit 15 Jahren Partner

Organisches Wachstum und verschiedene Akquisitionen haben dazu geführt, dass die SAP-ERP-Landschaft von Uniphar hochgradig individualisiert ist.

Vor zwei Jahren betraute der Vorstand von Uniphar Chief Enterprise Architect Piotr Wojdowski mit der Aufgabe, „den digitalen Kern des Unternehmens neu zu gestalten“ und durch Digitalisierung Möglichkeiten für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Zugleich galt es, höchste Standards in der Produktions- und Vertriebskette einzuhalten.

Uniphar suchte deshalb einen Softwarepartner für seine digitale Transformation. Das Unternehmen benötigte laut Piotr Wojdowski „einen Partner und eine Software, die zuverlässig und branchenführend ist“, um sein Ziel, Patienten den Zugang zu Arzneimitteln zu erleichtern, auch in Zukunft erfolgreich umsetzen zu können.

Er führt aus, dass Uniphar mit diesem Ziel auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden will. Der Patient, der Arzneimittel oder pharmazeutische Dienstleistungen benötigt, „könnte ein Angehöriger, Mutter oder Sohn sein“. Deshalb sei es umso wichtiger, für die digitale Transformation eine Software und einen Partner auszuwählen, die bzw. der nicht nur branchenführend ist, sondern auch zuverlässig und vertrauenswürdig. 

„51·çÁ÷ist seit 15ÌýJahren zuverlässiger Partner des Vertrauens für Uniphar“, erläutert Piotr Wojdowski. Zugleich gilt 51·çÁ÷als „Standard in der Gesundheitsdienstleistungsbranche, was die Integration anderer Services einfacher macht.“

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Scaling Patient Access to Health Services With Cloud Tech
Video: Rana Hamzakadi

Mit SAP-Lösungen technologische Grundlagen schaffen und Spitzenkräfte gewinnen

Uniphar hat es sich zum Ziel gesetzt, horizontal zu wachsen, zu expandieren und Prozesse bedarfsorientiert zu skalieren. Bei der Umsetzung dieses Ziels spielen die SAP-Lösungen , und eine entscheidende Rolle: zum einen durch die konzernweite Standardisierung von IT-Prozessen, zum anderen durch die Steuerung der Vertriebsprozesse und Bestände in verschiedenen Lagern mit der hochmodernen Lagerverwaltungssoftware SAPÌýEWM. Das Datenmanagement erfolgt dabei über ³§´¡±ÊÌý¶Ù²¹³Ù²¹²õ±è³ó±ð°ù±ð.

Arbeiten Sie auf einer Innovationsplattform, die für SAP-Anwendungen in der Cloud optimiert ist.

„Der Technologie-Stack von 51·çÁ÷ermöglicht uns eine schnelle und effiziente Umsetzung unseres Programms“, fasst Piotr Wojdowski die Vorteile zusammen. Für die Anwendungsentwicklung und Erweiterung von SAP-Lösungen setzt Uniphar zudem ein. Die SAPÌýBTP beschleunigt dabei den Umstieg auf SAPÌýS/4HANA Cloud Private Edition und unterstützt Uniphar mit bewährten Tools für die Migration und einer anwendungsübergreifenden Integration bei einer sicheren und schnellen Transformation.

51·çÁ÷und insbesondere die SAP BTP schafft nicht nur die technologischen Voraussetzungen für diese Transformation, sondern ermöglicht es Uniphar auch, „Innovationen voranzubringen und Spitzenkräfte zu gewinnen, denen wir ein Arbeitsumfeld bieten, das innovativ ist und in dem man Dinge ausprobieren und experimentieren kann“, erklärt Piotr Wojdowski.

Mit 51·çÁ÷heute die Grundlagen für die KI von morgen schaffen

Uniphar befindet sich derzeit noch in der Implementierungsphase, doch Piotr Wojdowski hat die Zukunft bereits fest im Blick und weiß, dass Eventing, Beobachtbarkeit und Telemetrie die Grundlage für zukünftige KI-Erweiterungen bilden werden.

Daten sind in der Pharmaindustrie von zentraler Bedeutung, führt er aus, und Uniphar „verfügt über unzählige Terabyte an Daten, die wir aufgrund ihrer Komplexität und ihres Umfangs gar nicht analysieren können“. Geplant ist deshalb eine Migration der Daten in ein zentrales Repository und dessen zukünftige „Anbindung an ein KI-System, um Muster zu verfolgen, das Kundenverhalten zu verfolgen, Markttrends zu verfolgen und mit geeigneten Maßnahmen darauf zu reagieren“.

Herausforderungen als Proof of Concept nutzen

Mit Lösungen von 51·çÁ÷kann Uniphar Innovationen voranbringen und das Unternehmen mit standardisierten Prozessen, Best Practices und Grundlagen für den Einsatz von KI-Technologie im eigenen Tempo in die Zukunft führen. Damit kann Uniphar sein Ziel, Patienten weltweit den Zugang zu Arzneimitteln und pharmazeutischen Dienstleistungen zu erleichtern, noch besser umsetzen.

Piotr Wojdowski resümiert, dass 51·çÁ÷für jede geschäftliche Anforderung eine Lösung anzubieten scheint, doch selbst wenn Unternehmen „möglicherweise die von 51·çÁ÷bereitgestellten Funktionen ändern und anpassen müssen, profitieren sie letztlich von einer umfassenden Suite von Unternehmensanwendungen und können SAP-Lösungen sogar durchgängig zur Unterstützung sämtlicher Prozesse einsetzen“.

Was er anderen Unternehmen rät, die ihre digitale Transformation in Angriff nehmen möchten? Herausforderungen lassen sich als Proof of Concept nutzen â€“ man muss sich nicht damit abfinden, dass etwas unmöglich ist. „Seien Sie mutig, seien Sie risikobereit und stellen Sie Fragen. Fordern Sie Ihre Partner und sich selbst heraus“, lautet sein Ratschlag.

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Business Builders – Ein Lern-Tool zur universitären Vorbereitung auf eine KI-gestützte ArbeitsweltÌý /germany/2025/01/business-builders-lern-tool-ki-gestuetzte-arbeitswelt/ Thu, 16 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182028 Das gamifizierte Lernwerkzeug Business Builders wurde zur Entwicklung von MINT-Fähigkeiten konzipiert. Basierend auf der Lösung 51·çÁ÷Analytics Cloud hilft es Studierenden, ihre Kompetenzen in analytischem,...

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Das gamifizierte Lernwerkzeug Business Builders wurde zur Entwicklung von MINT-Fähigkeiten konzipiert. Basierend auf der Lösung hilft es Studierenden, ihre Kompetenzen in analytischem, kritischem und kreativem Denken auszubauen.ÌýÌý

In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz (KI) die Fähigkeiten von Mitarbeitenden rasch gefährden oder gar ersetzen kann, brauchen aktuelle sowie zukünftige Mitarbeitende dringend Unterstützung, um die Lücke zwischen ihren derzeitigen und den für KI nötigen Fähigkeiten zu schließen. Während sich Unternehmen darauf konzentrieren, ihre Stammbelegschaft umzuschulen, arbeiten Pädagogen weltweit intensiv daran, Kurse zu entwickeln und anzubieten, mit denen Studierende die Kompetenzen erwerben, die sie in einer zunehmend von KI bestimmten Welt benötigen, um erfolgreich zu sein.ÌýÌý

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des ergab, dass kognitive Kompetenzen wie kreatives und analytisches Denken sowie Technologiekompetenz, eine Art Fähigkeit zu kritischem Denken, bis 2027 voraussichtlich die gefragtesten Qualifikationen von Arbeitnehmern sein werden.Ìý

Wesentlich ist, dass Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten, um Studierenden diese Kompetenzen rasch zu vermitteln.Aus diesem Grund werden im Rahmen des seit 25 Jahren Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen geknüpft. Aktuell arbeiten mehr als 2.800 Institute mit der 51·çÁ÷zusammen, um den Talenten von morgen SAP-Kenntnisse zu vermitteln. 

Einer dieser Partner ist die , eine renommierte, international anerkannte Wirtschaftshochschule, die seit Langem innovative Lernansätze zur Vermittlung von SAP-Kenntnissen entwickelt.  

51·çÁ÷Analytics Cloud: Treffen Sie klare Entscheidungen.

Vor zwei Jahrzehnten bereitete die HEC Montréal den Weg, einem revolutionären und äußerst erfolgreichen Lern-Tool, mit dem Studierende in ein reales Geschäftsszenario innerhalb von 51·çÁ÷eintauchen können. Heute lernen schätzungsweise 30.000 Studierende pro Jahr mit ERPsim.  

Professor Pierre-Majorique Léger von der HEC Montréal sprach in einem Interview mit 51·çÁ÷News über die neueste Zusammenarbeit zwischen der HEC Montréal und der SAP: „Business Builders“, die nächste Generation des gamifizierten Lernens mit SAP. 

Business Builders: Spielerisch lernen mit 51·çÁ÷Analytics Cloud 

Das gamifizierte Lernwerkzeug Business Builders wurde zur Entwicklung von MINT-Fähigkeiten konzipiert. Basierend auf der Lösung hilft es Studierenden, ihre Kompetenzen in analytischem, kritischem und kreativem Denken auszubauen.  

Professor Léger zufolge werden Lehrende derzeit regelrecht vom Tsunami der generativen KI überrollt. Sie sind gefordert, „umzudenken und einen neuen pädagogischen Ansatz zu entwickeln, damit Studierende Fähigkeiten in der Datenanalyse und Datenkompetenzen entwickeln können. Gleichzeitig müssen sie erkennen, dass Studierende, etwa mit ChatGPT, es sehr einfach umgehen können, Aufgaben eigenständig zu bearbeiten.“   

Business Builders ist eine Lösung für dieses Problem. 

Das Spiel kann im persönlichen oder virtuellen Unterricht gespielt werden, entweder synchron in einer einzigen Sitzung oder über mehrere Sitzungen verteilt.  

In einem rasanten, wettbewerbsorientierten Spiel werden die Studierenden in einem von drei Lernszenarien mit interaktiven realistischen didaktischen Inhalten vertraut gemacht. Dabei gibt es keine Möglichkeit, auf ChatGPT oder ein ähnliches KI-Tool zurückzugreifen, um zu gewinnen. Die Studierenden müssen stattdessen ihr datengestütztes Entscheidungsvermögen unter Beweis stellen und Visualisierungstechniken anwenden, um fundierte Entscheidungen zu treffen. 

In den einzelnen Spielen schlüpfen sie in Rollen wie Marketing-/Produktforscher, Finanzanalyst oder Lieferkettenanalyst. Jedes Spiel umfasst mehrere Level, die aufeinander aufbauen und zunehmend mehr Fähigkeiten und Kenntnisse erfordern.  

Die Level umfassen zehn betriebswirtschaftliche Fragestellungen, die auf unterschiedliche Qualifikationen abzielen. Diese Fragestellungen sind sowohl für Studierende mit geringen oder ohne Kenntnisse in der Datenanalyse als auch für Studierende mit umfassenderem Wissen in Datenvisualisierung (ADV) und -manipulation konzipiert.  

Im Rahmen des Spiels verwenden die Studierenden 51·çÁ÷Analytics Cloud, um Daten visuell zu analysieren und die beste grafische Darstellung zur Beantwortung der Fragen zu ermitteln.  

Probleme aus der Praxis mit realistischen DatenÌýaus der Cloud lösen

Das Spiel nutzt umfangreiche synthetische Datensätze, um die Entscheidungsfindungsprozesse eines Unternehmens so authentisch wie möglich nachzubilden.  „Das Konzept synthetischer Daten ist wichtig“, erklärt Professor Léger, denn die Realität ist manchmal zu komplex für den Unterricht und dient damit nicht dem pädagogischen Prozess. Die Erfahrungen mit ERPsim haben gezeigt, dass es der beste Weg ist, einen realistischen synthetischen Datensatz zu erstellen, der der Realität möglichst nahekommt.“ 

Willkommen bei Business Builders

Business Builders enthält derzeit drei Spielszenarien mit einer Vielzahl von realen Problemen, die Studierende mit 51·çÁ÷Analytics Cloud lösen können: Umwelt, Soziales und Governance, Widerstandsfähigkeit in der Lieferkette und Internationale Expansion. 

Der HEC Montréal zufolge wurde das Szenario zu Widerstandsfähigkeit in der Lieferkette bisher am häufigsten gespielt. Darin geht es um ein reales Problem, bei dem der Panamakanal aufgrund des Klimawandels geschlossen wird. Dies wirkt sich auf die Auslieferung von Weihnachtsgeschenken von Südostasien in die Vereinigten Staaten aus. Die Studierenden müssen entscheiden, wie Container umgeleitet und Produkte priorisiert werden können, um die Auswirkungen dieses Ereignisses möglichst gering zu halten.  

Generative KI: Win-win-Situation für Studierende, Lehrende und ArbeitgeberÌý

„Unsere Generation von Professoren steht durch das Aufkommen generativer KI vor der Herausforderung, einen neuen Weg zu finden, Studierenden die Aspekte der Datenanalyse zu näherzubringen“, so Professor Léger. „Wir haben über Gamification einen Weg gefunden, um Studierende dazu zu motivieren, mit ihrem Wissen über Analytik und Mathematik zu Business Buildern zu werden. Dazu wird die beste verfügbare Technologie â€“ 51·çÁ÷Analytics Cloud â€“ eingesetzt, um Erkenntnisse zu gewinnen und Probleme zu lösen. Und das Beste daran ist, dass dies für Dozenten und ihre Studenten weltweit kostenlos ist.“  

Um die Studierenden durch die Fragen der Spielszenarien zu führen und die Lernerfahrung zu optimieren, erhalten Lehrende Zugang zu maßgeschneiderten Schulungsmaterialien. Anstatt sich auf gut Glück mit den Daten- und Plattformfunktionen zu befassen, können sie diese Materialien nutzen, um die Lernerfahrung zu vertiefen. Studierende lernen, wie sie Erkenntnisse gewinnen und auf Basis der Analyse von Datensätzen und Datenvisualisierungen fundierte Geschäftsentscheidungen treffen können. 

Die 51·çÁ÷hat zudem ein Handbuch über die grundlegenden Konzepte der Datenvisualisierung und des Storytelling in 51·çÁ÷Analytics Cloud verfasst. Es ist als Foliensatz verfügbar, damit Dozenten auf die theoretischen Aspekte zurückgreifen können, während Studierende praktische Erfahrungen mit 51·çÁ÷Analytics Cloud sammeln können. 

Seit der Einführung im Juli 2024 haben sich mehr als 300 Bildungseinrichtungen für das Spiel „Business Builders“ registriert. Bis Ende 2024 werden voraussichtlich 2.500 Studierende 51·çÁ÷Analytics Cloud nutzen, um im Spiel gegen ihre Kommilitonen anzutreten.  

Das Positive an dem immer höheren Tempo der technologischen Entwicklung ist, dass sich Pädagogen bei Business Builders kostenlos registrieren und das Spiel innerhalb weniger Tage nutzen können. Näheres dazu finden Sie auf der Webseite von . 

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Warum sich die überarbeitete KI-Ethikrichtlinie der 51·çÁ÷an der UNESCO-Empfehlung zur Ethik der künstlichen Intelligenz orientiert /germany/2024/10/ki-ethikrichtlinie-sap-unesco-kuenstliche-intelligenz/ Mon, 07 Oct 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=181156 Die Anforderungen an die Globale KI-Ethikrichtlinie der 51·çÁ÷haben sich seit ihrer letzten Überarbeitung im Jahr 2021 grundlegend gewandelt. Ursprünglich betraf sie nur eine Nischengruppe...

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Die Anforderungen an die Globale KI-Ethikrichtlinie der 51·çÁ÷haben sich seit ihrer letzten Überarbeitung im Jahr 2021 grundlegend gewandelt. Ursprünglich betraf sie nur eine Nischengruppe von SAP-Mitarbeitenden, die Lösungen auf Basis von KI entwickeln. Nun hat sich durch das Aufkommen von generativer KI und KI für Unternehmen sowohl der Geltungsbereich der Richtlinie als auch die Zahl der betroffenen Stakeholder vergrößert.

„Durch generative KI hat das Interesse an der Richtlinie massiv zugenommen“, berichtet Vikram Nagendra, Director of Sustainability bei SAP. „Inzwischen sind fast alle Geschäftsbereiche involviert. KI für Unternehmen ist nun ein zentrales Element unserer Strategie und so gut wie alle Mitarbeitenden haben mittlerweile mit KI zu tun, sei es als Entwickler oder als Nutzer.“

Die überarbeitete Version der (KI-Ethikrichtlinie) orientiert sich an der UNESCO-Empfehlung zur Ethik der künstlichen Intelligenz. Sie deckt nun auch den Bereich generativer KI ab und gilt für alle Mitarbeitenden sowie für bestimmte Systeme von Partnern und Dritten.

Die UNESCO-Empfehlung zur Ethik der künstlichen Intelligenz ist das bislang umfassendste Rahmenwerk, das sich mit der Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen befasst. Die von allen 193 Mitgliedstaaten verabschiedete Empfehlung beinhaltet zehn Grundsätze zum Schutz und zur Stärkung der Menschenrechte, Menschenwürde, Umwelt, Transparenz, Rechenschaftspflicht und Einhaltung von Gesetzen. „Da die 51·çÁ÷ihre Ethikrichtlinie an einem weltweit anerkannten Standard ausgerichtet hat, können SAP-Mitarbeitende durch Befolgen dieser Richtlinie darauf vertrauen, dass die Entwicklung, Implementierung, Nutzung und der Verkauf von KI-Lösungen höchsten ethischen Standards genügt“, erklärt Nagendra.

KI-Ethikrichtlinie umfasst zehn Leitlinien

Die Globale KI-Ethikrichtlinie der 51·çÁ÷umfasst zehn Leitlinien zum ethischen Umgang mit KI, die auf den Grundsätzen der UNESCO beruhen. Jede dieser Leitlinien ist im Kontext der Nutzung von KI bei 51·çÁ÷definiert. Ein kurzer Abschnitt zum Thema Governance zeigt laut Nagendra, „dass einzelne Entwickler und Teams mit Problemen nicht alleine gelassen werden, sondern dass es Governance-Gremien und Prozesse gibt, die ihnen beim richtigen Umgang mit diesen Problemen helfen“.

Leitprinzipien der 51·çÁ÷für KI-Ethik

  1. Verhältnismäßigkeit und Schadensverhütung
  2. Schutz und Sicherheit
  3. Fairness und Nichtdiskriminierung
  4. Nachhaltigkeit
  5. Recht auf Privatsphäre und Datenschutz
  6. Menschliche Kontrolle und Selbstbestimmung
  7. Transparenz und Erklärbarkeit
  8. Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht
  9. Sensibilisierung und Wissensvermittlung
  10. Flexible Governance und Zusammenarbeit unter Einbeziehung verschiedener Stakeholder

Warum legt die 51·çÁ÷ihrer Richtlinie die UNESCO-Empfehlung zugrunde?

Die UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz ist ein international anerkannter Wertekanon. Dieser geht über die Einhaltung der derzeitigen Gesetze hinaus und sieht Maßnahmen zum Schutz ethischer Werte dort vor, wo nationale oder globale Standards fehlen. Mit dem Grundsatz der Fairness und Nichtdiskriminierung verpflichtet sich die 51·çÁ÷beispielsweise, Fairness nicht nur zu gewährleisten, sondern auch gezielt zu fördern, und möglichst viele Maßnahmen zu ergreifen, um Diskriminierung oder Voreingenommenheit zu verhindern.  

Die 51·çÁ÷orientiert sich aus folgenden Gründen an der UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz:

Sie untermauert damit ihre Verpflichtung zur Achtung der Menschenrechte

Grundpfeiler der UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz ist der Schutz der Menschenrechte und der Menschenwürde. Dies steht im Einklang mit der Verpflichtung der SAP, innerhalb des Unternehmens, in ihrer erweiterten Lieferkette sowie während des Lebenszyklus ihrer Produkte die Menschenrechte zu achten und zu fördern. Dieser Verpflichtung nachzukommen ist für den Ansatz der 51·çÁ÷für einen ethischen Umgang mit KI entscheidend.

„Der UNESCO-Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und Schadensverhütung deckt sich mit meiner Überzeugung, dass mögliche Auswirkungen auf die Rechte Einzelner mit der Verantwortung einhergehen sollten, die entsprechenden Menschenrechte zu schützen.“

– Camila Lombana Diaz, KI-Ethikexpertin und Forscherin, SAP

Sie stärkt damit das Vertrauen von Stakeholdern, Mitarbeitenden und Kunden

Indem die 51·çÁ÷ihre KI-Ethikrichtlinie an der UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz orientiert, kann sie bei ihren geschäftlichen Aktivitäten ihr Augenmerk auf menschenrechtliche Aspekte legen und eine Vorbildfunktion übernehmen, was die ethische Entwicklung, Implementierung, interne Nutzung und den Verkauf von KI-Systemen betrifft.

Sie stärkt damit ihren Ruf als Unternehmen, das sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist

Die zehn Leitlinien zum ethischen Umgang mit KI in der KI-Ethikrichtlinie bilden den Ausgangspunkt für das KI-Ethik-Handbuch der SAP. Dieses Handbuch übersetzt die Leitlinien in konkrete Maßnahmen und Prozesse für die Entwicklung und Implementierung von KI-Systemen, die dem Grundsatz der menschlichen Kontrolle und Selbstbestimmung entsprechen, fair sind und Diskriminierung verhindern sowie Nachhaltigkeit und Datenschutz gewährleisten und fördern. Die Leitlinien der Globalen KI-Ethikrichtlinie der 51·çÁ÷schaffen zusammen mit den Empfehlungen des externen AI Ethics Advisory Panel und des internen KI-Ethikrats der 51·çÁ÷sowie dem KI-Ethik-Handbuch Transparenz im Hinblick darauf, wie die 51·çÁ÷verantwortungsvolle KI-Lösungen bereitstellt.

„Ich befürworte den UNESCO-Grundsatz der Nachhaltigkeit, da er das Engagement der 51·çÁ÷für mehr Nachhaltigkeit untermauert und deutlich macht, dass wir die Auswirkungen von KI â€“ sowohl die positiven als auch die negativen â€“ aus ganzheitlicher Perspektive betrachten und angehen müssen. Dabei müssen wir alle Dimensionen berücksichtigen: Auswirkungen auf die Menschen, die Gesellschaft, die Kultur, die Wirtschaft und die Umwelt.“

– Christine Susanne Müller, Deputy Human Rights Officer, SAP

Sie unterstützt Kunden bei der Risikominderung

Die UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz bietet einen soliden, weltweit anerkannten rechtlichen Rahmen, der Kunden hilft, bestehende und zukünftige Vorschriften im Zusammenhang mit KI einzuhalten.

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Wie Frauen bei 51·çÁ÷künstliche Intelligenz prägen /germany/2024/04/frauen-praegen-kuenstliche-intelligenz/ Mon, 15 Apr 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=178805 Frauen prägen den Themenbereich künstliche Intelligenz (KI) bei 51·çÁ÷maßgeblich. In diesem Artikel berichten fünf SAP-Mitarbeiterinnen von ihrer Rolle im Themenbereich KI, den technischen Herausforderungen...

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Frauen prägen den Themenbereich künstliche Intelligenz (KI) bei 51·çÁ÷maßgeblich. In diesem Artikel berichten fünf SAP-Mitarbeiterinnen von ihrer Rolle im Themenbereich KI, den technischen Herausforderungen und der ethischen Gestaltung von KI.

Der Frauenanteil der SAP-Belegschaft liegt bei etwa 35 Prozent. Bei der Gestaltung von KI scheinen jedoch überdurchschnittlich viele Frauen mitzuwirken.

In diesem Artikel berichten fünf SAP-Mitarbeiterinnen über ihre Rolle bei SAP, ihre Motivation und Tipps für alle, die in das Themenfeld der künstlichen Intelligenz einsteigen wollen. Khawla Mallat, Camila Lombana Diaz, Xin Chen, Nadine Hoffmann und Puntis Palazzolo kommen aus vier verschiedenen Ländern und drei unterschiedlichen Bereichen: Data Science Engineering, Produktmanagement und KI-Ethik.

Data Science Engineering: technische Herausforderungen im Zusammenhang mit KI

Dr. Khawla Mallat, Security and Quantum Exploration Team, 51·çÁ÷France

Sollten Sie eine Karriere im Bereich der KI anstreben, „seien Sie bereit, sich immer wieder herausfordern zu lassen“, sagt Mallat.

Im Gegensatz zu den meisten Data Scientists bei 51·çÁ÷arbeitet Mallat nicht direkt am Produkt, sondern ausschließlich in der Forschung. Sie befasst sich mit „einigen technischen Herausforderungen im Zusammenhang mit KI, nämlich Fairness, Erklärbarkeit, Datenschutz und Sicherheit.“

Portrait von Dr. Khawla Mallat, Security and Quantum Exploration Team, 51·çÁ÷France.
Khawla Mallat strebt nach einem interdisziplinären Ansatz für KI bei SAP.

Bevor sie vor zwei Jahren zu 51·çÁ÷kam, wurde Mallat mit den unbeabsichtigten Vorurteilen von Gesichtsanalysesystemen konfrontiert. Bestimmte demografische Gruppen, erklärt Mallat, wurden in den zugrunde liegenden Datensätzen versehentlich ausgelassen oder waren unterrepräsentiert, was zu Unzulänglichkeiten in den Gesichtsanalysefunktionen führte. Solche Fälle beleuchten das allgemeinere Problem der Voreingenommenheit bei KI-Anwendungen. In Bereichen wie dem Personalwesen, so die Expertin weiter, scheint die Entfernung persönlicher Details aus den Datensätzen das Problem der Verzerrung zu lösen. Die KI kann allerdings immer noch auf diese Details schließen. Das führt zu potenziell verzerrten Ergebnissen. Lässt man solche Datensätze zu leistungsstarken Datenmodellen heranwachsen, die keiner Überprüfung unterliegen, wird die inhärente Voreingenommenheit oder Diskriminierung nur noch verstärkt.

Heute deckt sich Mallats Leidenschaft für die Bekämpfung solcher Ungerechtigkeiten mit ihrer Aufgabe, die inhärenten Risiken von KI zu identifizieren, Teams darüber aufzuklären und technologische Lösungen zu ihrer Minderung zu entwickeln.

51·çÁ÷Business AI: Revolutionäre Technologie, praxisnahe Ergebnisse

„Um erfolgreich zu sein, müssen wir einen interdisziplinären Ansatz für KI wählen, zum Beispiel mit Experten für Ethik und Rechtskonformität und von der Rolle der Datenwissenschaftler wegkommen“, sagt Mallat.

„Ich liebe die Arbeit im Bereich KI“, fährt sie fort. „Alles entwickelt sich in einem unglaublichen Tempo, und wenn man mit KI arbeiten will, muss man einen gewissen Wissensdurst haben. Und unabhängig von Ihrer Rolle müssen Sie die KI-Ethik – also die Vorschriften und den Rechtsrahmen – ernst nehmen, denn diese haben enorme Auswirkungen nicht nur auf SAP, sondern auf den Einzelnen und die Gesellschaft im Allgemeinen.“

KI-Ethik: eine menschenzentrierte Perspektive für verantwortliche künstliche Intelligenz

Camila Lombana Diaz, Responsible AI, Germany

„KI ist ein Spiegel unserer Fähigkeiten als Menschen. Die größte Verantwortung für alle, die im Bereich KI arbeiten, ist die Frage, was wir in diesem Spiegel sehen wollen“, erklärt Lombana Diaz, Forschungsexpertin für im Team für KI-Ethik/ Verantwortliche KI, das im Wachstumsbereich 51·çÁ÷Business AI angesiedelt ist.

Zu den Aufgaben von Lombana Diaz gehören die Weiterentwicklung und Anwendung der globalen KI-Ethikrichtlinien von SAP, die Erstellung und Bereitstellung von Schulungsinhalten, die Definition von KI-Personen und -Prozessen sowie die Bereitstellung von Leitlinien, um verantwortungsvolle KI zu einer operativen Realität für die Entwicklung zu machen, wie im von 51·çÁ÷beschrieben.

Portrait von Camila Lombana Diaz, Responsible AI, Germany.
Camila Lombana Diaz entwickelt die globalen KI-Ethikrichtlinien von 51·çÁ÷weiter.

Als sie vor acht Jahren zu 51·çÁ÷kam, zunächst als UX-Designerin und dann als strategische Designerin, waren maschinelles Lernen und KI zentrale Themen. Aber es wurde ihr immer klarer, dass „das Verständnis der menschlichen Implikationen von KI für eine verantwortungsvolle und ethische KI eine menschenzentrierte Perspektive erfordert“.

Obwohl sich 51·çÁ÷der ethischen Entwicklung von KI verschrieben hat – Entwickler müssen nun Aufgaben zur ethischen Bewertung von KI absolvieren und ein Lenkungsausschuss prüft alle risikoreichen Anwendungsfälle -, betont Lombana Diaz, dass man sich weiterhin auf die inhärenten Risiken und unbeabsichtigten Schäden konzentrieren muss, die KI mit sich bringen kann. Ein Teil ihrer Aufgabe ist die fortlaufende Bewertung der Technologie, die Identifizierung von Risiken und Beschränkungen und deren Weitergabe an verschiedene Teams.

Wie KI, so entwickeln sich auch die verschiedenen Rollen im rasanten Tempo weiter. Lombana Diaz setzt sich leidenschaftlich dafür ein, KI über die Grenzen einer technologiezentrierten Perspektive hinaus zu betrachten. „KI ist heute eine allgegenwärtige Technologie, die unser tägliches Leben prägt. Daher brauchen wir Menschen, die in diesem Bereich arbeiten und die KI-Technologie in den Mittelpunkt der Gemeinschaft stellen. Die KI-Ethik ist ein Raum für experimentierfreudige, offene, neugierige, kollaborative und menschenzentrierte Individuen.“

„Die Zeit für den Einstieg in die KI und den Aufbau einer Karriere ist jetzt gekommen, denn im Gegensatz zur Technologie wird das Geschäft der KI, die rechtlichen und ethischen Aspekte, immer noch gestaltet“.

Camila Lombana Diaz, Responsible AI, Germany

Data Science Engineering: Maschinelles Lernen und Fairness

Dr. Xin Chen, 51·çÁ÷HANA Machine Learning, China

„Seit ich vor neun Jahren bei 51·çÁ÷angefangen habe, habe ich immer gerne gearbeitet. Ich mag das Arbeitsumfeld und die Kollegen hier und möchte andere dazu ermutigen, sich uns im Bereich KI anzuschließen“, sagt Chen, Data Science Researcher im Machine Learning Team.

Portrait von Dr. Xin Chen, 51·çÁ÷HANA Machine Learning, China.
Xin Chen forscht an den neuesten Algorithmen für maschinelles Lernen für 51·çÁ÷HANA.

Das Team arbeitet an einer Toolbox, die verschiedene Arten von Algorithmen des maschinellen Lernens für Regression, Klassifizierung, Clustering usw. für die 51·çÁ÷HANA-Bibliothek für Vorhersageanalysen bereitstellt.

Ein Teil von Chens Aufgabe besteht darin, Forschungsarbeiten über die neuesten Algorithmen für maschinelles Lernen zu untersuchen und gemeinsam mit dem Team zu entscheiden, welche Algorithmen für die Kunden von Vorteil sind. Sobald die Algorithmen für maschinelles Lernen implementiert sind, werten Chen und ihr Team das Feedback der Kunden aus und liefern Verbesserungen.

Kürzlich untersuchten Chen und ihr Team Algorithmen für maschinelles Lernen, die sich mit dem Begriff der Fairness befassen. „Fairness ist gerade ein sehr aktuelles Thema“, sagt sie. „In der Mathematik gibt es verschiedene Vorstellungen von Fairness, aber es ist immer noch ein komplexes und sich entwickelndes Thema“.

Und Chens Rat an angehende KI-Entwickler? „Kritisches Denken wird noch wichtiger werden, um zu verstehen, welche Lösungen man anbieten kann, um seine eigenen Innovationen zu beurteilen und um zu wissen, ob das erzeugte Ergebnis richtig oder falsch ist“, sagt sie in Bezug darauf, dass diese Fähigkeit für künftige KI-Entwickler immer wichtiger werden wird.

Produkt Management: der Einklang von Kunden und Software mit KI-Produkten

Nadine Hoffmann, 51·çÁ÷Business AI, Germany

„Ich übersetze und ich will faszinieren“, sagt Hoffmann, Globale KI Produktmanagerin im Wachstumsbereich .

Auch nach mehr als 20 Jahren bei 51·çÁ÷reizen Hoffmann disruptive Ideen und Denkanstöße. Eine Expertin für neue Technologien zu sein und sich von deren ständiger Menge und Geschwindigkeit anregen und begeistern zu lassen, ist entscheidend, um in den KI-Produktmanagement-Teams von heute erfolgreich zu sein, denn das Produktmanagement ist der Klebstoff zwischen Partnern, Kunden, der Praxis und der Entwicklung.

Portrait von Nadine Hoffmann, 51·çÁ÷Business AI, Germany.
Nadine Hoffmann begeistert Teams und Partner im 51·çÁ÷KI-Produktmanagement.

„Auf der einen Seite“, so Hoffmann, „hat 51·çÁ÷Datenwissenschaftler, Softwareingenieure und Forscher, die unsere Software auf das nächste Level bringen. Und auf der anderen Seite gibt es Experten, die die rechtlichen und ethischen Leitplanken definieren.“ Das Produktmanagement muss sowohl die „technische Software-Sprache“ als auch die „Kunden-Sprache“ fließend beherrschen, um Wünsche, Problemstellen und Geschäftsprozesse zu verstehen.

Zwischen diesen beiden Sprachen zu wechseln und die Sprache des Kunden mit der technischen Sprache der Software in Einklang zu bringen, ist wie das Übersetzen eines Textes, sagt Hoffmann. Unsere Software wird nur dann den Anforderungen der Kunden gerecht, wenn es ein gemeinsames Verständnis zwischen den Teams, die für die technische Entwicklung verantwortlich sind, den juristischen Teams, die für die ethische und rechtliche Compliance zuständig sind, und dem Kunden gibt.

Unabhängig von der neuesten Innovation geht es laut Hoffmann im Produktmanagement darum, „Teams und Partner nicht nur von der Einfachheit und Positivität einer Technologie zu überzeugen, sondern sie so zu faszinieren, dass sie zu leidenschaftlichen Befürwortern werden und intrinsisch motiviert sind, selbst mehr darüber zu erfahren“.

Data Science Engineering: Probleme mit KI gemeinsam anzugehen

Puntis Palazzolo, AI Strategist & Ethics Lead, 51·çÁ÷SuccessFactors, USA

„Die ethischen Herausforderungen, die KI mit sich bringt, sind nicht mehr nur auf einzelne Unternehmen beschränkt, sondern gehen über Unternehmen wie 51·çÁ÷hinaus. Es ist wichtig, dass wir mit anderen zusammenarbeiten, um die aufkommenden Probleme von KI gemeinsam anzugehen“, sagt Palazzolo, die das 51·çÁ÷SuccessFactors Data Science Team leitet.

Das Team fungiert als Beratungsdienst für KI-Anwendungsfälle für Produktteams in, analysiert das Problem, entwickelt Code und Algorithmen und erstellt Proof-of-Concepts. Erfolgreiche KI-Anwendungsfälle werden dann in 51·çÁ÷SuccessFactors-Lösungen integriert.

Portrait von Puntis Palazzolo, AI Strategist & Ethics Lead, 51·çÁ÷SuccessFactors, USA.
Puntis Palazzolo arbeitet bei 51·çÁ÷an den ethischen Herausforderungen von KI.

Ein Großteil der Daten in 51·çÁ÷SuccessFactors-Lösungen sind sensible Kundendaten. Angesichts der drastischen Zunahme von generativen KI-Anwendungen muss der Schutz von Kundendaten Vorrang haben, sagt Palazzolo. „Generative KI ist eine leistungsstarke Technologie, die neue Herausforderungen mit sich bringt, wie zum Beispiel Halluzinationen und automatisierte Entscheidungsfindung. In Hochrisikobereichen wie dem Personalwesen müssen wir erklären, wie wir zu bestimmten Entscheidungen kommen, insbesondere wenn wir das Leben von Menschen beeinflussen.“

Palazzolo ist seit 11 Jahren bei 51·çÁ÷und seit 2013 in Palo Alto, Kalifornien, ansässig, wo sie 51·çÁ÷bei vertritt. Eine Kooperation von Hochschulen und Unternehmen wie Google und NVIDIA, die sich der Entwicklung sicherer Verfahren und branchenüblicher Benchmarks zur Verbesserung von KI-Modellen widmet.

Ihr Rat an aktuelle und angehende KI-Anwender macht deutlich: Folgen Sie Ihrer Leidenschaft, seien Sie ethisch korrekt, und verschaffen Sie sich Gehör, solange noch Zeit ist.

„Der Gesetzgeber allein kann keine KI-Vorschriften für uns erlassen, weil er die Komplexität nicht vollständig versteht“, sagt sie. „Wir können nicht alle Probleme selbst lösen, aber wir müssen uns Gehör verschaffen, um die Zukunft der KI zu gestalten.“

Puntis Palazzolo, AI Strategist & Ethics Lead, 51·çÁ÷SuccessFactors, USA

Alexa MacDonald ist Redakteurin bei 51·çÁ÷News.

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Schritt für Schritt zu KI-Akzeptanz /germany/2024/01/interview-walter-sun-ki-akzeptanz/ Mon, 29 Jan 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=177526 Walter Sun ist als Global Head of AI seit dem 1.ÌýSeptember bei der SAP. In diesem Interview spricht er über Chancen, die Zusammenarbeit mit Hochschulen...

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Walter Sun ist als Global Head of AI seit dem 1.ÌýSeptember bei der SAP. In diesem Interview spricht er über Chancen, die Zusammenarbeit mit Hochschulen und verantwortungsvolle KI.

Bevor er zur 51·çÁ÷stieß, war Sun bei Microsoft als Leiter eines interdisziplinären Teams tätig, das sofort einsetzbare KI und Funktionen für maschinelles Lernen entwickelte. Davor hatte er Positionen bei BlackRock Financial Management als Quantitative Portfolio Analyst und bei Apple Inc. als Senior-Softwareentwickler und -spezialist inne.

Seine anwendungsorientierte Forschung umfasste Arbeiten zu stochastischen Verfahren, Signalverarbeitung, maschinellem Lernen und Deep Learning, Operations Research und Large Language Models. Er war Lehrbeauftragter an der Seattle University und Fakultätsmitglied der University of Washington. Derzeit ist er ein Beiratsmitglied bei Georgia Tech.

Sun promovierte in statistischer Signal- und Bildverarbeitung sowie maschinellem Sehen bei Anwendungen in der medizinischen Bildgebung am Massachusetts Institute of Technology.

51·çÁ÷News: Wie glauben Sie, wird KI die Zukunft der IT-Branche formen?

Foto mit freundlicher Genehmigung von Walter Sun

Sun: Ähnlich wie bei anderen großen technologischen Entwicklungen, etwa dem Durchbruch des Internets, tragen das Verständnis und die Umsetzung von Verbrauchern dazu bei, dass Technologien in der Geschäftswelt rascher eingeführt werden. Ich denke, dass dies bei generativer KI derzeit auch geschieht. Dass Verbraucher letztes Jahr so schnell über künstliche Intelligenz, und gerade über generative KI, Bescheid wussten, war in erster Linie darauf zurückzuführen, dass ChatGPT im November 2022 für Verbraucher veröffentlicht wurde. Das war der Türöffner für KI und Geschäftsanwendungen.

Aktuell beobachte ich einen schrittweisen Ansatz zur Akzeptanz. Führungskräfte möchten zunächst sehen, dass die Technologie funktioniert. Also werden sie diese zu Beginn unter intensiver Aufsicht ausprobieren und kleinere, vorsichtigere Gehversuche unternehmen.

Wenn sie ein gewisses Vertrauen entwickelt haben, folgt eine etwas breitere Einführung. Später werden sie sich so wohl damit fühlen, dass sie die Technologie sie in all ihren Geschäftsbereichen einsetzen. Die Unternehmen zu unterstützen, die diesen Prozess Schritt für Schritt durchlaufen, wird für die 51·çÁ÷eine große Gelegenheit bedeuten.

Worin sehen Sie die größte Chance für die 51·çÁ÷auf dem Gebiet der KI?

Als ein weltweit führender Anbieter von Unternehmensanwendungen, können wir in hohem Maße mitgestalten, wie Unternehmen KI übernehmen. Es ist sehr spannend, eine technologische Vorreiterrolle innezuhaben und auch in einer Position zu sein, diese verantwortungsvoll auszufüllen.

Mensch sein im Zeitalter von KI

Wir bei der 51·çÁ÷möchten, dass das Vertrauen unserer Kunden in uns wächst. Wie Sie wissen, ist die Technologie relevant, verlässlich und verantwortungsvoll. Dies ist tief in der Einhaltung der EU-Datenschutzgesetze verwurzelt. Anhand von Inhaltsfiltern, der Überprüfung der Datenherkunft und anderen Funktionen helfen wir unseren Kunden, stets präzise und zuverlässige Ergebnisse zu erzielen. Durch unseren ethisch verantwortungsvollen Umgang mit KI stellen wir sicher, dass Kunden Vertrauen darin haben können, wie wir diese Funktionen erstellen.

Dafür sind wir gut aufgestellt: Wir verfügen über tiefgreifendes Wissen und bereits ausgelieferte Funktionen, um KI bei unseren Kunden zum Laufen zu bringen. Sie kennen ihre Problempunkte, und wir finden einen Weg, das Problem mithilfe von Technologie zu lösen. Dabei geht es auch um die Demokratisierung von Informationen für alle. Wir demokratisieren für alle Unternehmen â€“ ob groß oder klein â€“ die Möglichkeit zur Nutzung von KI.

Ich glaube, wir können das Alleinstellungsmerkmal der 51·çÁ÷nutzen, das heißt, unseren Zugang zu Geschäftsdaten in Verbindung mit diesen hohen Datenschutzstandards, um Kunden davon zu überzeugen, dass sie auf unsere Technologie vertrauen können. Mit Joule liefert die 51·çÁ÷bereits Funktionen für generative KI aus, und wie wir auf unserer Konferenz 51·çÁ÷TechEd gesehen haben, gibt es Pläne für die Auslieferung weiterer Funktionen, sowohl innerhalb von Produkten als auch für unsere Entwicklungsteams der .

Wie halten wir das Gleichgewicht zwischen Innovationen und der umsichtigen Einbeziehung ethischer Aspekte bei der Bereitstellung von KI?

Ich bin davon überzeugt, dass KI-Ethik einen enorm wichtigen Bestandteil unserer Gleichung bildet. Es dauert viele Jahre, eine Vertrauensbeziehung aufzubauen, doch sie kann durch nur ein Versäumnis oder einen Fehler verloren gehen. Wir bei der 51·çÁ÷haben viel in  investiert, um sicherzugehen, dass wir eine verantwortungsvolle KI für unsere Kunden entwickeln. Dazu zählen Fairness, Erklärbarkeit und Transparenz, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Auch Datengenauigkeit, Datenschutz und Sicherheit sind hier relevant. Darüber hinaus haben wir unseren Lenkungsausschuss 51·çÁ÷AI Global Ethics, der dafür Sorge trägt, dass weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Wenn wir auch nur einen dieser Aspekte übersehen, laufen wir Gefahr, bestehendes Vertrauen zu verspielen und bei unserem schnellen Drängen nach Fortschritt Rückschritte zu machen. In Gesprächen mit Kunden hat sich bestätigt, dass sie gerne wissen möchten, was hinter den Kulissen abläuft.

Mit KI-gestützten Innovationen das Potenzial der Belegschaft erschließen

Dabei geht es nicht rein um die Informationen, die an die Unternehmensleitung kommuniziert werden, sondern es geht darum, alle Beteiligten zu unterstützen, sich mit generativer KI vertraut zu machen, da sie für alle etwas Neues ist. Menschen sind etwas vorsichtig dahingehend, was möglich ist, und sie möchten wissen, was vor sich geht.

Je mehr wir erklären können, umso mehr demonstrieren wir, dass wir die Technologie unter Kontrolle haben und umso wohler werden sich die Menschen damit fühlen, die Technologie einzuführen und zu verwenden. Daraus entsteht das Momentum, das eine zunehmende Nutzung, wachsendes Vertrauen und weitere Akzeptanz zur Folge hat.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie?

Bei jeder neuen Innovation ist es äußerst wichtig, dass die Zusammenarbeit schnellstmöglich vorankommt.

Da ich sowohl an Hochschulen als auch in der Industrie gearbeitet habe, sehe ich gemeinschaftliche Projekte als spannende Möglichkeiten. Wir bei der 51·çÁ÷möchten Brücken und keine Silos bauen. Wir sollten akademische Prioritäten wie die Veröffentlichung von Arbeiten und modernste Wissenschaft anerkennen und uns die Frage stellen: „Wie können wir zusammenarbeiten, damit eine Win-Win-Situation entsteht?“

Wir arbeiten mit wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen zusammen, um zu verstehen, welche neuesten Entwicklungen in der Pipeline sind. Unsere Rolle dabei ist, betriebswirtschaftliches Know-how und Anwendungsfälle bereitzustellen und diese dann mit den Forschungsszenarien zusammenzuführen, um herauszuarbeiten, was praktisch umsetzbar und für unsere Kunden wertvoll ist.

Die Beziehungen der 51·çÁ÷zu vielen Spitzeninstituten wie Stanford, Berkeley, das MIT und die Technische Universität München sind hervorragend. Als konkretes Beispiel möchte ich unsere Beteiligung am Programm HAI (Human-Centered Artificial Intelligence) der Stanford University nennen. Neben den Forschungskooperationen sorgen diese Beziehungen auch dafür, dass die besten Absolventen dieser Universitäten an die 51·çÁ÷denken, wenn sie ihren ersten Job suchen, und sie garantieren, dass wir über die neuesten Technologien auf dem Laufenden sind.

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Die Kundenerfahrung ist der Motor des Wandels /germany/2023/11/die-kundenerfahrung-ist-der-motor-des-wandels/ Fri, 24 Nov 2023 07:00:00 +0000 /germany/?p=176872 Das 51·çÁ÷AppHaus wird zehn Jahre alt. SVP Andreas Hauser erklärt, was das 51·çÁ÷AppHaus so einzigartig macht und warum das Lernen nie aufhört. Das...

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Das 51·çÁ÷AppHaus wird zehn Jahre alt. SVP Andreas Hauser erklärt, was das 51·çÁ÷AppHaus so einzigartig macht und warum das Lernen nie aufhört.

Das 51·çÁ÷AppHaus wurde vor zehn Jahren gegründet, um gemeinsam mit Kunden Innovationen zu schaffen. Andreas Hauser, Senior Vice President und Leiter des 51·çÁ÷AppHaus Network, erläutert, was das AppHaus einzigartig macht, wie es sich in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt hat, was Innovation ist und wie er Führung definiert.

51·çÁ÷News: Was ist die zentrale Idee hinter dem 51·çÁ÷AppHaus?

Andreas Hauser: Das 51·çÁ÷AppHaus war seit jeher Vorreiter bei der Entwicklung neuer Produkte, Technologien und Methoden. Bisher haben wir mehr als 1.000 gemeinsame Innovationsprojekte mit Kunden abgeschlossen. Aber einzigartig ist, dass bei unseren Innovationen der Mensch im Mittelpunkt steht. Dieses Konzept basiert auf den Methoden des 

Andreas Hauser, Senior Vice President und Leiter des 51·çÁ÷AppHaus Network über die praktische Umsetzung von Innovation

Bei einem Kundenworkshop im 51·çÁ÷AppHaus kommen die Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Abteilungen eines Kundenunternehmens oft zum ersten Mal in einem Raum zusammen – Kollegen aus der IT, dem Business oder die eigentlichen Anwender. Und hier beginnt der Dialog, wobei die Endanwender im Mittelpunkt des Prozesses stehen.

Bei unserer Methode geht es in erster Linie darum, deren Problem zu verstehen. Die Suche nach einer Lösung für dieses Problem ist sozusagen unser Leitstern von der ersten Iteration bis zum Produktivstart. Deshalb, glaube ich, arbeiten Kunden gerne mit uns zusammen, denn wir helfen ihnen, das eigentliche Problem zu verstehen, bevor wir zu einer Lösung kommen und ihnen Software verkaufen.

Unser Mantra lautet: Innovation zur Realität werden lassen und sie den Endanwendern in die Hand geben.

Andreas Hauser, Senior Vice President und Leiter des 51·çÁ÷AppHaus Network

Was ich bei Unternehmen generell immer wieder beobachte, ist die Tendenz, Produkte zu entwickeln, zu verkaufen oder zu vermarkten, bevor das Problem des Kunden überhaupt klar erkannt ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist KI. Bei neuen Technologien glauben viele, dass die neue Software alle ihre Probleme lösen wird, aber auch generative KI kann das nicht schaffen. Deshalb haben wir einen neuen Workshop konzipiert, den . Ziel ist es, Anwendungsfälle zu ermitteln, bei denen generative KI die perfekte Lösung ist, um einen möglichst hohen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. 

Was ist der Auslöser für Wandel und Innovation?

Das 51·çÁ÷AppHaus Network: Eine wachsende und inspirierende Innovationscommunity

Die Kundenerfahrung treibt den Wandel voran. Vor zehn Jahren wünschten sich unsere Kunden bei ihren SAP-Anwendungen eine Nutzererfahrung wie bei Amazon, und damit verlagerte sich unser Schwerpunkt auf die Erfahrungen und Erwartungen der Nutzer. Plötzlich stand für uns die Frage im Vordergrund: Was brauchen die Kunden und ihre Endanwender?

Kreativität und neue Ideen sind nutzlos, wenn sie nicht umgesetzt werden – und wenn wir etwas umsetzen, das niemand braucht, ergibt das keinen Mehrwert. Und ohne Mehrwert keine Innovation.

Daher definiere ich Innovation als Kreativität multipliziert mit praktischer Umsetzung. Echte Innovation schafft einen Mehrwert für das Unternehmen und die Kunden profitieren davon.

Wie messen Sie den Erfolg des 51·çÁ÷AppHaus? Wie lauten Ihre KPIs?

Wir versuchen unermüdlich, Kunden auf die Bühne zu bringen, die ihre Geschichte erzählen, denn  sind unsere Währung.

Nichts ist so wirksam, wie Kunden, die selbst über ihre erfolgreichen Implementierungen sprechen und erklären, wie sie SAP-Lösungen einsetzen – damit beeinflussen wir, wie SAP-Produkte im Markt wahrgenommen werden. Mit unserem auf Menschen ausgerichteten Ansatz zeigen wir, dass wir auf mehrfache Weise zu den strategischen Zielen der 51·çÁ÷beitragen: indem wir den Verkauf unserer Software und Services fördern, die Kunden bei der Nutzung ihrer Software unterstützen, Produkte auf der Grundlage von Kundenfeedback verbessern und natürlich auch, indem wir 51·çÁ÷als Innovationspartner der Wahl positionieren. Unsere Kundenbeziehungen sind langfristig: Wir begleiten sie bis zum Produktivstart, helfen ihnen, mit ihrer neuen SAP-Lösung erfolgreich zu arbeiten und stehen ihnen bei weiteren Verbesserungen und Innovationen zur Seite.

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Klicken Sie auf das Bild, um das Video „10 Years of 51·çÁ÷AppHaus“ zu starten.

Die Kunden, auf die wir uns im 51·çÁ÷AppHaus konzentrieren, brauchen typischerweise schnelle Innovationen und eine Lösung innerhalb weniger Monate oder sogar Wochen. Diese Kunden bei Veranstaltungen wie der SAPPHIRE NOW und der 51·çÁ÷TechEd live auf die Bühne zu bringen, ist ein wichtiger Erfolgsindikator für das 51·çÁ÷AppHaus.

Auf  waren wir zum Beispiel mit Erfolgsgeschichten von AMD, Döhler, Henkel, Pif Paf und Orbia vertreten. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass diese Erfolge immer das Ergebnis von Teamarbeit sind, an der verschiedene Bereiche im ganzen Unternehmen beteiligt waren: Marketing & Solutions, Customer Success, Technology and Innovation und 51·çÁ÷Product Engineering. Alle Bereiche tragen mit ihrem Knowhow, ob im Business oder in der Entwicklung, zum Gesamterfolg bei. Was wir als 51·çÁ÷AppHaus zusätzlich einbringen, sind Methoden, um die Bedürfnisse der Menschen zu verstehen (User Research), Methoden zur Visualisierung der potenziellen Lösungen (User Experience Design) und die Fähigkeit, ein Kundenprojekt ganzheitlich abzuwickeln.

Wie skaliert das 51·çÁ÷AppHaus seine Tätigkeit?

Mit KI-gestützten Innovationen das Potenzial der Belegschaft erschließen

Bereits 2016 haben wir darüber nachgedacht, wie wir unser Konzept ausweiten und noch mehr Kunden-Erfolgsstorys produzieren können. Das hat dazu geführt, dass wir unser erstes Pilotprojekt mit einem Partner in Amsterdam starteten. Heute umfasst das  22 Standorte und Teams – drei Standorte werden von 51·çÁ÷betrieben und 19 von Partnern. Insgesamt hat das Netzwerk über 15.000 Mitarbeitende. Somit gibt es einen SAP-AppHaus-Partner auf jedem Kontinent. Unser jüngster Partner ist  in Mexiko.

Alle Partner sind dem Netzwerk als Einzelunternehmen beigetreten. Doch im Laufe der Zeit hat sich das Netzwerk weiterentwickelt. Die Mitglieder rund um die Welt haben sich zu einer Community zusammengeschlossen. Was sie eint, ist ihre gemeinsame Vision, Innovation zu verwirklichen, die bei den Bedürfnissen der Menschen und nicht bei der Technologie ansetzt. Ein Beispiel: Das Netzwerk hat eine sehr aktive Enterprise-Architect-Community mit etwa 120 Mitgliedern, die sich derzeit auf generative KI konzentrieren.

Und welchen Nutzen bringen uns die Partner? Sie müssen jedes Jahr zwei Kunden-Erfolgsstorys liefern oder zwei Produkte vorweisen, die auf der 51·çÁ÷BTP basieren.

Das 51·çÁ÷AppHaus arbeitet generell mit lokalen SAP-Market-Units zusammen, um kleinere, agile Partner zu ermitteln, die die Kultur des Landes sehr gut kennen und sich auf diese Region oder dieses Land konzentrieren.

Was ist das Besondere am Team des 51·çÁ÷AppHaus?

Im Team herrscht eine Kultur der Offenheit. Es gibt keine Hierarchien, dafür gibt es Raum für verschiedene Meinungen und Zeit, um eine Einigung zu erreichen. Vor allem würde ich sagen, dass wir eine lernende Organisation sind. Das Team hat die erstaunliche Fähigkeit, sich ungefähr alle zwei Jahre neu zu erfinden, um neue Produkte, Methoden und Trends aufzugreifen.

Was haben Sie während Ihrer Zeit im 51·çÁ÷AppHaus über Führungsqualitäten gelernt?

Zu lernen, Teams auf die richtige Art und Weise zu führen, ist ein andauernder Prozess. Ich bin fest davon überzeugt, dass man den Mitarbeitenden Verantwortung übertragen sollte, damit sie ihr Bestes geben und ihr Potenzial entfalten können. Aber das bedeutet auch, dass sie für ihre Handlungen verantwortlich sind. Die Aufgabe einer Führungskraft ist es, ein Gleichgewicht zu finden.

Was aus meiner Erfahrung wirklich hilft, ist einfach authentisch zu sein: Klartext reden und das eigene Ego beiseite lassen. Es geht einzig und allein um das Team und darum, dass wir uns gemeinsam auf den Erfolg unserer Kunden konzentrieren. Ich bin ein Mensch wie alle anderen. Und, ja, ich habe eine bestimmte Rolle, aber, wie jeder andere auch, hatte ich Herausforderungen zu bewältigen.

Ich leite das 51·çÁ÷AppHaus seit seiner Gründung vor zehn Jahren. Während dieser Zeit hatte ich zweimal Krebs. Das war für mich ein Anlass, mein Leben zu überdenken. Heute bin ich dankbar für diese Erfahrung, denn sie hat mir geholfen, eine bessere Work-Life-Balance zu finden und eine bessere Führungskraft zu werden. Meine wichtigste Erkenntnis ist, sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren, diese zu erledigen und anderen den Raum zu geben, das zu tun, was sie am besten können.

Das 51·çÁ÷AppHaus Team lädt zum Tag der offenen Tür am 1. Dezember 2023Ìýein. Schauen Sie vorbei, wenn Sie in der Nähe sind!Ìý

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Interview mit Robyn Arroyo – Stolz bei SAP /germany/2023/08/robyn-arroyo-stolz-sap/ Fri, 18 Aug 2023 06:00:15 +0000 /germany/?p=175042 51·çÁ÷Senior Compliance Lead Robyn Arroyo spricht über ihre Erfahrungen bei 51·çÁ÷und ihr Engagement im Team von Global Pride@SAP. In der neuesten Folge der...

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51·çÁ÷Senior Compliance Lead Robyn Arroyo spricht über ihre Erfahrungen bei 51·çÁ÷und ihr Engagement im Team von Global Pride@SAP.

In der neuesten Folge der Videoserie AHA! Moments for DiversityÌý& Inclusion spricht 51·çÁ÷Chief DiversityÌý& Inclusion Officer Supriya Jha mit 51·çÁ÷Concur Senior Compliance Lead Robyn Arroyo darüber, inwiefern 51·çÁ÷ein sicheres Arbeitsumfeld für LGBTQIA+-Mitarbeitende bietet. Robyn berichtet auch, wie dieses Umfeld es ihr ermöglicht und sie ermutigt hat, bei der Arbeit offen mit ihrer Transition umzugehen.

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Embracing LGBTQ+ Identity AHA! Moments in D&I

Robyn verwendet die Pronomen sie/ihr/ihre und identifiziert sich als Frau. Transgender zu sein versteht sie als Prozess, nicht als Identität. Als Frau, Latina, Mitglied der Sicherheits- und Compliance-Community, Mitarbeiterin von SAPÌýConcur im Bereich ISBN (Intelligent Spend and Business Network) und des weltweiten SAP-Konzerns klärt sie darüber auf, dass das Konzept der Intersektionalität (das Überlappen verschiedener Identitäten) entscheidend für das Verständnis ist, dass sich LGBTQIA+-Personen nicht nur nach ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität definieren. Intersektionalität ist Teil der Unternehmenskultur bei 51·çÁ÷und ermöglicht es Robyn, all diese Identitäten miteinander zu vereinen und ganz sie selbst zu sein.

Aha-ErlebnisseÌý

In Robyns Leben gab es gleich zwei entscheidende Aha-Erlebnisse, die sie erkennen ließen, dass sie bei der Arbeit sie selbst sein kann: das Urteil des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten im Fall Bostock gegen Clayton County aus dem Jahr 2020 und die Lektüre der SAP-Richtlinie für Geschlechtsangleichung.

19ÌýJahre nach der Gründung von Pride@51·çÁ÷und neun Jahre, nachdem sich die 51·çÁ÷in ihrer Selbstverpflichtung zur Achtung der ausgesprochen hat, entschied der Oberste Gerichtshof im Juni 2020, dass die Entlassung von Mitarbeitenden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gegen das Gesetz verstößt.

Vor diesem Urteil konnten Unternehmen in mehr als der Hälfte der US-Bundesstaaten Mitarbeitenden kündigen, weil sie lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender sind. „Das Urteil hat mir den Mut gegeben, am Arbeitsplatz ganz offen ich selbst zu sein“, erinnert sich Robyn.

Die SAP-Richtlinie für Geschlechtsangleichung war für Robyn auch ein klares Zeichen, dass die 51·çÁ÷ein sicherer Ort für ihre Transition ist.

Viele Transgender-Personen wie Robyn kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie ihr Leben und ihre körperliche Identität nach und nach an ihre geschlechtliche Identität anpassenÌý– im Allgemeinen mit dem Ziel, ihre Geschlechtsidentität konsequent ausleben zu können. Damit dieser Prozess möglichst reibungslos vonstattengehen kann, kommt es entscheidend auf den Arbeitgeber an. Viele Mitarbeitende, Teams und Führungskräfte bei 51·çÁ÷haben noch nie mit Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet, die sich in der Transition befinden (oder diese bereits vollzogen haben); es kann deshalb Ängste bezüglich des von ihnen erwarteten Verhaltens oder auch Fragen und Unsicherheit geben, wie man eine Kollegin oder einen Kollegen während des Transitionsprozesses unterstützen kann.

Der Prozess für die Mitarbeitenden

Die SAP-Richtlinie für Geschlechtsangleichung legt klar fest, wie Mitarbeitende zu Beginn dieses Prozesses vorgehen können: von der Ankündigung der Geschlechtsangleichung bis hin zum äußeren Erscheinungsbild (Mitarbeitende haben das Recht, sich in Überstimmung mit ihrer Geschlechtsidentität zu kleiden, wobei für alle SAP-Mitarbeitenden die gleichen Vorgaben zum äußeren Erscheinungsbild gelten). Auch Aspekte wie der Zugang zu sanitären und Gesundheitseinrichtungen, die der Geschlechtsidentität der Mitarbeitenden entsprechen, sind in der Richtlinie geregelt.

Der Prozess für die Personalabteilung und Vorgesetzte

Um das Wohlbefinden von Mitarbeitenden während ihrer Geschlechtsangleichung zu gewährleisten, ist die richtige Unterstützung durch die Personalabteilung und Vorgesetzte entscheidend.

In der Richtlinie ist erläutert, wie die Personalabteilung HR-Ansprechpartner festlegt, die Transgender-Personen oder Mitarbeitende während ihrer Transition unterstützen. Es wird auch darauf verwiesen, dass Vorgesetzte verpflichtet sind, die Privatsphäre dieser Mitarbeitenden zu respektieren. Ebenfalls enthalten sind Empfehlungen, wie Vorgesetzte mit Bedenken und Fragen anderer Teammitglieder umgehen können. Vorgesetzte sind angehalten, zuzuhören, offen zu bleiben und sich eng mit dem zuständigen HR-Ansprechpartner abzustimmen.

Die Personalabteilung ist auch für Namensänderungen und die Pronomenverwendung in allen Dokumenten zuständig, die nicht mit dem gesetzlichen Namen übereinstimmen müssen. Hierzu gehören beispielsweise E-Mails und Zugangskarten.

Keine Ansprache mit dem Geburtsnamen

Wird eine Person mit ihrem Geburtsnamen angesprochen, der nicht ihrer Geschlechtsidentität entspricht, werden andere daran gehindert, ein Gespür für die tatsächliche Identität der Person zu entwickeln.

Robyn erzählt, dass die Änderung ihres Namen, ihrer Pronomen und ihres Geschlechtskennzeichens in Unternehmensanwendungen wie Success Factors, im E-Mail-System, in Microsoft Teams und anderen Kommunikationssystemen für sie sehr wichtig war, um anderen zu vermitteln, wer sie ist. Zwar war dieser Prozess nicht einfach, da sich die IT-Abteilung mit der Personalabteilung abstimmen musste, doch sind diese Änderungen für eine erfolgreiche Transition bei 51·çÁ÷unverzichtbar.

Für Robyn war die Namensänderung ein entscheidender Schritt bei ihrem Coming-out am Arbeitsplatz. Er ermöglichte es ihr, sie selbst zu sein. Sie lächelt strahlend und erklärt: „Als ich meinen Namen sah, sah ich mich selbst. Und wenn andere meinen Namen sehen, wissen sie, wer ich bin.“

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Man sollte sich in der Mitte treffen: Autism Acceptance Month /germany/2023/04/autism-acceptance-month-autismus/ Mon, 03 Apr 2023 06:00:14 +0000 /germany/?p=165728 Sascha Dietsch, Product Security Associate bei SAP, erinnert sich noch gut daran, wie ein ebenfalls dem Autismus-Spektrum angehöriger SAP-Kollege ihn motivierte, sich zu bewerben. Schätzungen...

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Sascha Dietsch, Product Security Associate bei SAP, erinnert sich noch gut daran, wie ein ebenfalls dem Autismus-Spektrum angehöriger SAP-Kollege ihn motivierte, sich zu bewerben.

Schätzungen zufolge gehört etwa 1 Prozent der Weltbevölkerung dem Autismus-Spektrum an. Hierunter versteht man unterschiedliche Merkmale, die Menschen aufweisen können und die sich darin äußern, dass sie anders als die meisten ihrer Mitmenschen kommunizieren, lernen, sich verhalten und mit anderen interagieren.

Sascha Dietsch gehört zu dieser Gruppe. „Der Autismus ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt“, erklärt Sascha. Bevor sich die Begriffe Neurodiversität und Neurodivergenz zur Beschreibung dieser Unterschiede in den Gehirnfunktionen und den Verhaltensweisen durchsetzten, wurde Autismus häufig als Behinderung eingeordnet. Heute lehnen die meisten Menschen aus dem Autismus-Spektrum diese „Etikettierung“ als Behinderung ab. Neurodivergenz bedeutet einfach nur: anders, nicht behindert.

Laut Sascha klassifizierten dagegen neurotypische Personen, die Neurodivergenz als „Behinderung und Beeinträchtigung“ betrachteten, die unterschiedlichen Verhaltensweisen, Kommunikations- und Interaktionsmuster eines Menschen mit Autismus vielfach als Behinderung.Leider können es diese Unterschiede Menschen mit Autismus manchmal schwer machen, sich in konventionellen Vorstellungsgesprächen gut zu präsentieren. Dies trägt zur mehr Arbeitslosigkeit beziehungsweise zur höheren Unterbeschäftigung in dieser Gruppe bei.Um Einstellungsverfahren fairer zu gestalten und eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die Menschen mit Autismus einschließt, hat 51·çÁ÷2013 das „Autism at Work“-Programm ins Leben gerufen.

„Autism at Work“-Programm

Mit einem speziellen Team, das sich um eine inklusive Arbeitsumgebung für Menschen mit Autismus kümmert, bietet das „Autism at Work“-Programm maßgeschneiderte Arbeitsplätze, einschließlich eines Buddys für neue Kolleginnen und Kollegen. Zudem werden die beim Vorstellungsgespräch angesprochenen Themen vorab mitgeteilt.

Das globale Programm signalisiert nicht nur, dass sich die 51·çÁ÷für die Inklusion von Menschen mit Autismus engagiert. Es stellt auch tragfähige Instrumente und Prozesse zur Verfügung, um dies umzusetzen. Über 215 Kolleginnen und Kollegen wurden bisher über dieses Programm eingestellt oder haben sich selbst geoutet.Das Programm spielt eine maßgebliche Rolle bei der Einstellung von Mitarbeitenden aus dem Autismus-Spektrum, die wiederum oft zu Vorbildern und zur Motivation für andere werden.

Der AHA-Moment: Das Vorbild

Sascha erinnert sich noch sehr gut an den Moment, als ihm klar wurde, dass 51·çÁ÷gut zu ihm passen und ein Arbeitsplatz für ihn sein könnte, an dem er sich entfalten kann. Auf einer „Autism at Work“-Veranstaltung im Jahr 2018 begegnete Sascha jemandem, der wie er dem Autismus-Spektrum angehörte und im Bereich Cybersicherheit bei 51·çÁ÷arbeitete. Dieses Vorbild bestärkte ihn in seinem Selbstbewusstsein und der Überzeugung, dass der Bereich Cybersicherheit auch etwas für ihn sein könnte. Dies ermutigte ihn, sich zu bewerben. Mit einem entsprechend ausgelegten Bewerbungsformat – beispielsweise keinen offenen Fragen, keinen Gruppenaufgaben, keinem Augenkontakt – sicherte sich Sascha ein Praktikum bei der SAP, bevor er sich für seine aktuelle Festanstellung bewarb.

 

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Working with Autism: AHA! Moments in D&I

 

In der neuen Folge der Videoserie AHA! Moments for Diversity & Inclusion spricht 51·çÁ÷Chief Diversity & Inclusion Officer Supriya Jha mit Sascha darüber, wie Vorbilder und ein Zugehörigkeitsgefühl den entscheidenden Unterschied machen können.

„Ich muss mich nicht verstellen“

Nur 5 Prozent der behinderten und neurodivergenten Mitarbeitenden in Unternehmen entschließen sich, sich zu outen. Eine Arbeitskultur, in der Mitarbeitende sich unwohl oder angreifbar fühlen, wenn sie sich geben, wie sie sind, setzt sie sehr unter Druck. Dies macht es wahrscheinlicher, dass sie sich nicht voll entfalten können und den Unternehmen dadurch wertvolle Talente entgehen.

Als Sascha zur 51·çÁ÷kam, konnte er sich davon überzeugen, dass die 51·çÁ÷es mit ihrer Aussage, neurodivergente Mitarbeitende willkommen zu heißen, ernst meinte. Zum ersten Mal hörte er von „Autism at Work“ im Jahr 2013, besuchte eine Veranstaltung des Programms im Jahr 2016 und hatte dann den Moment, der sein Leben verändern sollte, im Jahr 2018 auf einer anderen „Autism at Work“-Veranstaltung, als er den SAP-Kollegen aus dem Bereich Cybersicherheit traf.

2019 konnte er sich dann davon überzeugen, dass der Einstellungsprozess des „Autism at Work“-Programms auf seine Stärken ausgerichtet war, und hatte anschließend ein Praktikum in der Tasche. Offen mit seiner Neurodivergenz umzugehen, war kein Thema – und auch kein Risiko. Das Bekenntnis der 51·çÁ÷zur Inklusion von Menschen mit Autismus war ihm bewusst: Er konnte sein, wie er ist, musste sein Verhalten nicht anpassen oder sich dem mentalen Stress aussetzen, sich anders zu geben, nur um dazu zu passen. Er fühlte sich integriert und dazugehörig.

Eine Unternehmenskultur, die Menschen mit Autismus einbezieht

Die Inklusionsförderung für Menschen aus dem Autismus-Spektrum stützt sich bei 51·çÁ÷auf zwei Säulen:

  • 51·çÁ÷Autism at Work
    Das Programm ist die externe Säule der Inklusionsmaßnahmen der 51·çÁ÷und war Saschas erster Berührungspunkt mit dem Unternehmen. Schwerpunkt des Programms ist es, Menschen mit Autismus einzustellen und einzuarbeiten sowie ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen.
  • Autism Inclusion Network (AIN)
    Das AIN ist ein Mitarbeiternetzwerk mit Chief Technology Officer und Vorstandsmitglied Jürgen Müller als Schirmherrn. Die interne Plattform fördert das Zugehörigkeitsgefühl von SAP-Mitarbeitenden sowie Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz.
  • Maßnahmen zur Stärkung von Diversität am Arbeitsplatz sollen die berufliche Weiterentwicklung von Mitarbeitenden mit Autismus fördern. Hierfür unterstützt das AIN das Global Diversity and Inclusion Office (GDIO), um inklusive Einstellungsverfahren zu systematisieren, und fördert den internen Austausch zwischen Mitarbeitenden über Vielfalt.
  • Im Rahmen der Maßnahmen zur Inklusion am Arbeitsplatz werden interne Veranstaltungen organisiert, um die Inklusion von Menschen mit Autismus voranzubringen, das Zugehörigkeitsgefühl von Mitarbeitenden aus diesem Spektrum zu stärken, ihre Führungskompetenzen zu entwickeln und die Vernetzung zwischen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.

Die Stärken nutzen

Für Sascha liegen die Stärken von Mitarbeitenden mit Autismus klar auf der Hand. Wenn man beispielsweise eine offene, ehrliche Meinung sucht, wird man sie von Kolleginnen und Kollegen aus dem Autismus-Spektrum definitiv immer bekommen – besonders bei SAP, wo sie sich geben können, wie sie sind. Hierbei müsse man sich immer klar machen, dass die bisweilen „brutale Ehrlichkeit“ nicht persönlich gemeint sei.

Wenn man Ironie, Sprichwörter und jegliche Kommunikation weglasse, bei der man „zwischen den Zeilen lesen“ müsse, dann profitiere man am meisten von der Interaktion mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Autismus-Spektrum. Es sei, so Sascha, ganz einfach: „Man sollte sich in der Mitte treffen.“

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Hasso Plattner Founders’ Award 2022 –Die Finalisten in der Kategorie „Products and Technology“ /germany/2022/12/hasso-plattner-founders-award-2022-finalisten-products-technology-nachhaltigkeit/ Tue, 06 Dec 2022 14:30:19 +0000 /germany/?p=163783 Diese Woche stellt wir Euch die Finalisten für den Hasso Plattner Founders’ Award 2022 in der Kategorie „Products and Technology“ vor. Neun Teams wetteifern um...

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Diese Woche stellt wir Euch die Finalisten für den Hasso Plattner Founders’ Award 2022 in der Kategorie „Products and Technology“ vor.

Neun Teams wetteifern um die höchste Mitarbeiterauszeichnung der SAP, den Hasso Plattner Founders’ Award. Wie im vergangenen Jahr gibt es , die verschiedene zukunftsweisende Denkansätze abbilden, wie Innovationen zum Erfolg der 51·çÁ÷beitragen können. In diesem Beitrag stellen wir die Finalisten in der dritten Kategorie, „Products and Technology“, vor.

Bei der Dekarbonisierung ist Teamgeist gefragt

Auf dem Weg zur Klimaneutralität müssen alle Unternehmen ihre CO2-Emissionen offenlegen. Das Problem: Es ist nicht möglich, verifizierte Emissionsdaten entlang der gesamten Lieferkette zu aggregieren.

Angesichts der mangelnden Genauigkeit der öffentlichen Emissionsdatenbanken, die häufig für Messungen herangezogen werden, der Vielzahl von Lieferanten und Ländern und des Fehlens von einheitlichen Standards für die Messung, Prüfung oder Verifizierung von CO2-Emissionen wächst der Druck auf Unternehmen, transparente, glaubwürdige Informationen über die Emissionen ihrer Lieferketten bereitzustellen.

„Wenn wir keine Ausgangsdaten über den CO2-Ausstoß unserer Lieferketten haben, wie sollen wir da fundierte Entscheidungen über unsere Lieferanten treffen. Das geht einfach nicht, wenn Daten in entsprechender Qualität fehlen“, erklärt Marcus Krug, Product Manager.

Abgesehen vom Problem der verifizierbaren Emissionsdaten erkannte das Team vom Carbon Data Network, dass das Thema CO2-Emissionen im Bereich Nachhaltigkeit ein einzigartiges Merkmal aufweist: Hier sind alle Branchen, oder zumindest bestimmte Branchensektoren, potenziell miteinander verbundenÌý– unabhängig von den Lieferanten, der Größe oder dem Land des jeweiligen Unternehmens. Letztlich muss jedes Unternehmen, ob groß oder klein, Emissionen erfassen und dokumentieren. Grenzen wären hierbei künstlich gesetzt und könnten dazu führen, dass Unternehmen ausgenommen bleiben. Um in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen, müssen Netzwerke offen und inklusiv sein. Doch wie kann ein solches Netzwerk sicher sein? Vertrauenswürdig? Glaubwürdig?

Bühne frei für: Carbon Data Network

Mithilfe von Blockchain-Technologie, Zero-Knowledge-Proofs und Self-Sovereign Identity (SSI) baute das Team das Carbon Data Network auf. Dies ist ein interoperables Netzwerk, das allen Unternehmen zur Verifizierung von CO2-Emissionsdaten offen steht und den Schutz von Geschäftsdaten gewährleistet.

Vertrauenswürdige Herausgeber weisen Unternehmen, die dem Carbon Data Network beitreten, dezentrale Identitäten als verifizierbare Zugangsdaten zu. Dank SSI haben Unternehmen vollständige Kontrolle darüber, wann und wie sie Emissionsdaten weitergeben. Wenn ein Unternehmen (Dateneigentümer) von einem anderen Unternehmen (dem Anfordernden) eine Anfrage zu Emissionsdaten erhält, überträgt der Dateneigentümer die angeforderten Emissionsdaten direkt aus seinem Backend an das Backend des Anfordernden. Zero-Knowledge-Proofs verifizieren Bilanzierungsstandards in den Emissionsberechnungen.

Zu den Pilotkunden zählen unter anderem Maersk und H&M. Wie in Europa und den USA hat das Team inzwischen auch in der chinesischen Blockchain-Infrastruktur die Durchführbarkeit von Proofs bewiesen.

Obwohl das Carbon Data Network dezentral und offen ist, kann es über die Netzwerkkunden gewinnbringend genutzt werden. Wenn der angestrebte Erfolg sich einstellt, wird dieses Netzwerk Unternehmen überall auf der Welt miteinander verbinden und die Reichweite des steigern. Die geplante Herausgabe von dezentralen Identitäten an die 3 Millionen Kunden im 51·çÁ÷Business Network eröffnet der 51·çÁ÷eine weitere mögliche Einnahmequelle. Bereits bestehende Kunden werden Emissionsdaten von Kunden anfordern, die das 51·çÁ÷Business Network nicht nutzen. Das wird nach Überzeugung des Teams zum geschäftlichen Wachstum der 51·çÁ÷und des 51·çÁ÷Business Network beitragen.

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Carbon Data Network

Video by Esteban Villate

Bei der Dekarbonisierung kommt es auf globale Zusammenarbeit an

Mit einer berechtigungsfreien Blockchain-Infrastruktur und einer extrem niedrigen Einstiegsbarriere bietet das Carbon Data Network ein anbieterunabhängiges Netzwerk. Da dezentrale Identifizierer garantieren, dass alle Unternehmen im Netzwerk vertrauenswürdig sind, kann jedem Unternehmen auf der Welt Zugang zu verifizierbaren CO2-Emissionsdaten gegeben werden. Dadurch wird Dekarbonisierung zu einem Prozess, der auf globaler Zusammenarbeit beruht.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag: Carbon Data Network (Carbon Data Collaboration, neuer Projektname nach Genehmigung durch das Marketing)
  • Team: Marcus Krug, Mehran Shakeri, Nicola Zanon, Anne Taubitz, Niko Lockenvitz, Madhubala Ganesan, Pembe Karahan, Phipps Xue, Jesper Schleimann, Mohan Shekar, Yan Zhao, Pouline Mensen
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 12
  • Leistung: Wir haben eine Anwendung für ein offenes, dezentrales Netzwerk entwickelt, über die alle Unternehmen auf der Welt unabhängig von ihrem geografischen Sitz, ihrer Branche oder Größe vertrauenswürdige, verifizierbare CO2-Emissionsdaten miteinander austauschen können, und wir haben eine bedeutende Pipeline von namhaften Kunden aufgebaut, die Interesse haben, dem Netzwerk beizutreten.
  • Auswirkungen: Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Netzwerk erheblich besser in der Lage sind, CO2-Emissionen zu messen und zu reduzieren, sodass das Projekt einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung unseres Planeten leisten wird. Das neu geschaffene Netzwerk könnte zudem für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen in anderen geschäftlichen Bereichen genutzt werden und ist nicht auf den Austausch von Daten über CO2-Emissionen beschränkt.

Industry-Cloud-Lösung unterstützt künftige Nahrungsmittelsicherheit

Mehr als ein Viertel der weltweiten Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft und sorgen für die Ernährung der Weltbevölkerung. Doch gerade in diesem Bereich stehen Betriebe heute vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, die durch den Klimawandel, globale Konflikte und Ressourcenknappheit entstanden sind.

Alle Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette in der und der Nahrungsmittelindustrie befassen sich verstärkt mit der Frage, wie sie Nachhaltigkeit erreichen und gleichzeitig regenerative Landwirtschaft profitabel machen und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten können. Allen gemeinsam ist die Vision einer effizienten, nachhaltigen und resilienten Landwirtschaft. Das Team von SAPÌýIntelligent Agriculture hat den SAPÌýAdvisory Council for Agribusiness konsultiert und mit der zugehörigen Workgroup for Efficient and Sustainable Farming und 14ÌýKunden zusammengearbeitet, um die Anforderungen und Probleme zu verstehen.

„Wir haben herausgefunden, dass die Vision, Vorgänge in der Landwirtschaft durch den Einsatz von Technologie intelligenter zu machen, in vieler Hinsicht einfach noch nicht praktisch umsetzbar ist. Viele unserer Kunden hatten bereits in neue Funktionen investiert, etwa Drohnen und KI-Modelle, stießen aber bei der effizienten Nutzung dieser Investitionen in ihren täglichen landwirtschaftlichen Prozessen, Leistungen und den damit verbundenen Entscheidungen auf erhebliche Schwierigkeiten“, erinnert sich Cedrik Kern, Solution Owner.

Wie könnte eine SAP-Lösung Abhilfe schaffen?

Bühne frei für: SAPÌýIntelligent Agriculture

„Wir mussten rasch ein Ergebnis liefern, um ein entscheidendes Zeitfenster im Markt nutzen zu können. Deshalb setzte sich das ganze Team zum Ziel, nach nur neun Monaten Entwicklungszeit ein Release fertig zu haben. Das Team arbeitete unermüdlich, und so konnten wir die Lösung rechtzeitig auf den Markt bringen, was wirklich beachtlich ist“, erzählt Florian Waidner, Product Manager.

Mit SAPÌýIntelligent Agriculture lassen sich zukunftsweisende datengesteuerte landwirtschaftliche Prozesse und Leistungen verwirklichen. Zum ersten Mal können SAP-Kunden jetzt eine unternehmenstaugliche native Cloud-Lösung nutzen, um landwirtschaftliche Daten mit hoher Detailgenauigkeit zu erfassen und zu verwalten und die Planungen und Abläufe für ihren Betrieb unter Einbeziehung ihrer wertvollen Erfahrungen zu optimieren. In Kombination mit KI-gestützten Funktionen und datenwissenschaftlichen Modellen haben Agrarbetriebe jetzt die Möglichkeit, ihre Produktion bei gleichzeitiger Verringerung des Wasser-, Düngemittel- und Pestizideinsatzes zu steigern.

SAPÌýIntelligent Agriculture treibt Innovationen voran und ist daher auch in vielen anderen Bereichen ein Vorreiter, beispielsweise bei der funktionsgesteuerten Entwicklung auf der Grundlage des Ansatzes „Deploy with Confidence“ (DwC), der eine sofortige Veröffentlichung von neuen Funktionen ermöglicht, sowie beim neuen ICEA (Industry Cloud Enterprise Agreement).

Bereits an Bord ist der Early-Adopter-Kunde Royal Eswatini Sugar Corporation Limited (RES), andere Unternehmen sind in der Pipeline.

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51·çÁ÷Intelligent Agriculture

Video by Matt Dillman

Landwirtschaft der Zukunft

51·çÁ÷Intelligent Agriculture eröffnet der 51·çÁ÷einen Markt für intelligente Betriebsabläufe in der Landwirtschaft mit einem geschätzten Volumen von 1 bis 2ÌýMilliarden US-Dollar. Zugleich ermöglicht die Lösung unseren Kunden in der Agrarwirtschaft, wettbewerbsfähig zu bleiben, resiliente Betriebsabläufe aufzubauen und zum Erhalt der Nahrungsmittelsicherheit beizutragen.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag:ÌýÌý– unser Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährung der Weltbevölkerung
  • Team:Ìýfunktionsübergreifendes Intelligent-Agriculture-Team
  • Anzahl der Mitarbeitenden: Kernteam von ca. 50ÌýPersonen, Mitwirkung zahlreicher weiterer Stakeholder und Unterstützer bei der SAP
  • Leistung: Gemeinsam mit Kunden in der Agrarwirtschaft haben wir die Vision und den Umfang für unsere Industry-Cloud-Lösung definiert, die datengesteuerte landwirtschaftliche Prozesse und Leistungen für eine nachhaltigere, effizientere und resilientere landwirtschaftliche Produktion ermöglicht. Trotz zahlreicher Herausforderungen hat unser hoch motiviertes Team aus Expertinnen und Experten mit unterschiedlichstem Hintergrund nach nur neun Monaten den Produktivbetrieb aufgenommen. Heute arbeiten wir mit unserem ersten Early-Adoption-Kunden zusammen, um die Funktionen der Lösungen in der Praxis zum Einsatz zu bringen.
  • Auswirkungen: Insgesamt sehen wir für die 51·çÁ÷ein enormes Wachstumspotenzial bei Cloud-Lösungen im Markt für Agrarwirtschaft (Gesamtzielmarkt: 5 bis 10ÌýMilliarden US-Dollar). Außerdem sehen wir SAPÌýIntelligent Agriculture in diesem Bereich als Treiber und Wegbereiter für Lösungen mit SAPÌýS/4HANA, SAPÌýDigital Supply Chain, SAPÌýBusiness Technology Platform (51·çÁ÷BTP) und SAPÌýCustomer Experience (51·çÁ÷CX).

Textileinzelhändler steigern Umsätze, ohne mehr zu produzieren

Markeneinzelhändler nutzen häufig spezielle markeneigene Kanäle zum Verkauf ihrer hochwertigen Bekleidung. Diese Kanäle bieten sorgfältig gestaltete Customer Journeys und Kundenkontaktpunkte. Dabei ist ein herausragendes Kundenerlebnis entscheidend für die Markentreue der Kunden.

Doch Joanna Maryeswka, General Manager und Gründerin von SAP.iOÌýVenture Studio, New York, machte beim Verkaufen und Kaufen von Second-Hand-Markenbekleidung eine andere Erfahrung, die sie als „sehr mühsam“ aus Sicht des Kunden beschrieb. „Warum“, überlegte sie, „machen diese Second-Hand-Börsen so viel Geld mit einem Produkt, das sie gar nicht hergestellt haben?“

Ein paar Jahre später unterstreichen Trends auf dem Gebiet der Wagniskapitalfinanzierungen das anhaltende Wachstum des Onlinehandels mit gebrauchter Kleidung. Einer Schätzung zufolge wird der weltweite Markt für Second-Hand-Textilien in den nächsten fünf Jahren um 127 Prozent auf 218 Milliarden US-Dollar wachsen. Angetrieben wird dieses Erfolgsmodell durch den Bedarf von Kundenschichten, die entweder günstiger oder nachhaltiger einkaufen wollen, oder beides.

Wie können Markeneinzelhändler diese Kundenschichten für sich gewinnen, besonders Verbraucher, die Wert auf günstige Kaufpreise und Nachhaltigkeit legen? Zugriff auf ihre Second-Hand-Bekleidung gewinnen? Sie vermarkten? Verantwortungsbewussten Konsum fördern? Ihre Marke schützen?

Bühne frei für: Feather by SAP

Die Antwort: Feather by SAP eröffnet Anbietern mit einer durchgängigen Lösung zur Einführung, Steuerung und Ausweitung des Wiederverkaufsgeschäfts den Re-Commerce-Markt, einen neuen Wachstumsbereich für die 51·çÁ÷und den Markeneinzelhandel.

Die Lösung Feather by SAP, die auf einer cloudgestützten Plattform aufbaut und jetzt Teil des SAP-Customer-Experience-Portfolios ist, umfasst Backend-Integrationen (ERP) und Workflows zur Übertragung aller Transaktionsdaten in ein Reporting-Dashboard. Die Lösung ermöglicht die Steuerung des gesamten Wiederverkaufszyklus, von der Bestandsverwaltung, dem Ankauf der Textilien und der Ausgabe von Shop-Gutschriften über die Vorbereitung der Kleidungsstücke für den Re-Commerce bis hin zur Bereitstellung in einem Marken-Shop.

Das kleine Team startete mit fünfköpfiger Besetzung und umfasst heute elf MitgliederÌý– darunter Raghunath Posa, Head of Engineering, Kenneth Fajardo, Head of Product, sowie zahlreiche Praktikanten und Fellows. Inzwischen hat es mehr als 30ÌýKundenprojekte durchgeführt, unter anderem mit Tapestry und PVH, und betreut einen aktiven Pilotkunden, Sports Basement.

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Feather by SAP

Video by David Aguirre

Mode für Menschen, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen

Mit diesem neuen Geschäftsmodell und dieser innovativen Lösung ermöglicht Feather by SAP Markeneinzelhändlern einen Wechsel von einem linearen zu einem Kreislaufmodell. Anbieter können ohne zusätzlichen Ressourcenverbrauch die Wertschöpfung steigernÌý– dank eines Modells, das die Nachhaltigkeit verbessert und Kunden wie auch der 51·çÁ÷einen neuen Markt eröffnet und Umsatzwachstum beschert.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag: Feather by 51·çÁ÷– Re-Commerce neu gestalten
  • Team: Joanna Maryewska, General Manager und Gründerin, New York, mit einem globalen, auf vier Kontinenten tätigen Team; Fürsprecherin für Gründerinnen bei SAP-Initiativen im Rahmen des Weltwirtschaftsforums
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 11, unterstützt durch zahlreiche unglaublich tatkräftige Fellows und Praktikanten
  • Leistung: Unternehmenstaugliche, durchgängige Lösung für ein neues nachhaltiges GeschäftsmodellÌý– Wiederverkauf.Erster Kunde ist an Bord, ein Re-Commerce-Pilot ist in Planung, dieses Jahr über 30ÌýAccounts gewonnen. Durch eine jüngst aufgebaute Zusammenarbeit mit dem Bereich CX sind umfangreiche Chancen für den Resale an SAP-Kunden in der Pipeline.
  • Auswirkungen: Feather by 51·çÁ÷ist ein Erfolgsfaktor für die Einführung und Ausweitung einer Re­Commerce-Tätigkeit, bei der Kunden gebrauchte Waren ankaufen, verwalten und wiederverkaufen können, ganz im Sinne einer besseren und nachhaltigeren Zukunft. Gleichzeitig können Kunden damit ihre Finanz- und Leistungskennzahlen verfolgen.

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Künstlerinnen stellen aus: Frauen im Blick /germany/2022/07/kuenstlerinnen-frauen-im-blick/ Fri, 08 Jul 2022 06:00:58 +0000 /germany/?p=161521 Die neueste SAP-Kunstausstellung Frauen im Blick stellt Werke zeitgenössischer Künstlerinnen aus. Eine virtuelle Tour ist in Kürze verfügbar! Die neue SAP-Kunstausstellung untersucht, wie 14Ìýzeitgenössische Künstlerinnen...

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Die neueste SAP-Kunstausstellung Frauen im Blick stellt Werke zeitgenössischer Künstlerinnen aus. Eine virtuelle Tour ist in Kürze verfügbar!

Die neue SAP-Kunstausstellung untersucht, wie 14Ìýzeitgenössische Künstlerinnen Frauen in ihren Arbeiten einsetzen, um die künstlichere Darstellung von Themen wie Schönheit, Geschlecht und Macht neu zu denken und zu gewichten. Die Ausstellung war ursprünglich für 2020 geplant gewesen – dem Jahr, in dem sich zum 100. Mal jährte, dass Frauen in Deutschland eine Kunsthochschule besuchen durften. Mit einer pandemiebedingten Verspätung von zwei Jahren konnte Sabine Bendiek, Chief People & Operating Officer und Mitglied des SAP-Vorstands, die Gäste nun am Abend des 2. Juni 2022 zur Vernissage begrüßen. Über viele Jahrhunderte hinweg hätten Frauen vor allem auf der Leinwand stattgefunden, sagte Bendiek in ihrer Ansprache. Mit dieser Ausstellung solle das Gleichgewicht wiederhergestellt werden.

Porträts von der ersten deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich im vergangenen Jahr nach 16ÌýAmtsjahren aus der Politik zurückzog, dominieren die Ausstellungswand auf der ersten Etage. Die Fotografin Herlinde Koelbl porträtierte und interviewte Merkel über einen Zeitraum von 30 Jahren jährlich; eine Auswahl an Porträts aus den Jahren 1991 bis 2008 ist auf der Ausstellung zu sehen. Am Eröffnungsabend standen insbesondere diese Porträts im Interesse des Publikums. Die Schwarz-Weiß-Fotografien, die stereotype feminine Attribute wie ein perfektes Make-up, Haarstyling sowie passende Kleidung und Farben vermissen lassen, verdichten, was das Wesen Merkels ausmacht. Bei den Aufnahmen der Fotokünstlerin liegt der Fokus nicht auf Merkel als Frau, sondern auf den Merkmalen, die sie zu einer mächtigen Politikerin gemacht haben.

Künstlerinnen interpretieren Frauen

Bei Christa Winters moderner Interpretation von Frauengemälden aus der Renaissance wie beispielsweise von Leonardo Da Vinci steht vor allem das Geschlecht im Mittelpunkt. Während der Renaissance, die das Ende des Mittelalters in Europa markierte, konnten adelige Städterinnen bis zu einem gewissen Grad ihr Leben selbst gestalten und beispielsweise einen Beruf ausüben und frei über ihr Geld verfügen.

Winter bringt dieses wachsende Anspruchsdenken und Selbstbewusstsein in ihren Porträts zum Ausdruck, die „körperbewusste Frauen [darstellen], stark, intelligent, schön, [die] Unternehmerinnen, Chefinnen oder Start-up-Gründerinnen sein könnten, ohne dafür ihre frauliche Körperlichkeit zu verleugnen“.

Es ist schwer zu sagen, ob die Frauen in Look At Me von Danielle Zimmermann körperbewusst sind oder nicht. Ist die Haltung der sitzenden Frau verführerisch oder unschuldig? Ist ihre Begleiterin, deren Gesicht von langem, wallendem braunen Haar verdeckt ist, schüchtern oder herausfordernd? Knielange Seidentuniken offenbaren ihre makellose Haut, ihre perfekt geformten Beine und gepflegten Nägel. Kolibris flattern um sie herum. Diese idealisierten Porträts wären auf dem Cover eines Hochglanzmagazins nicht deplatziert, sieht man einmal von der Leinwand – alten Kartons für Waschpulver, Fleisch, Autoschmiere und Taschentücher – ab, durch die die banale Realität des Konsumverhaltens mit einem unrealistischen Schönheitskonstrukt kollidiert.

Auch Besucher, die EVA und ADELE – selbst beide Künstlerinnen – nicht kennen, regt Birgit Helmys Skulptur des Ehepaars auf einem goldenen Stuhl mit ihren eiförmigen kahlrasierten Köpfen, passenden rosafarbenen Minikleidern und knielangen roten Stiefeln zum Nachdenken über weibliche Körperlichkeit, Geschlecht und Sexualität an. EVA und ADELE heirateten erst, als EVA – die den Körper eines Mannes hat – rechtlich als weiblich anerkannt wurde. Welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Im Gespräch mit 51·çÁ÷News betont die Bildhauerin, wie wichtig es ist, einen solchen Weg zwischen den Geschlechtern zu feiern und zu verteidigen.

Eine weitere Skulptur von Helmy, Rettungsring, ist eine lebensgroße Terrakottastatue eines jungen Mädchens im blauen Badeanzug mit rotem Rettungsring um die Taille. Mit offenen Augen starrt sie in die Ferne und erst allmählich merkt man beim Betrachten, dass ihre Arme im Rettungsring gefangen sind und sie unbeweglich machen. Sie übt Macht auf die einzig ihr mögliche Weise aus – indem sie uns den Mittelfinger zeigt.

Andere Frauen haben nicht einmal die Möglichkeit, ihre Finger zum Protest zu erheben: In Phase 2 weiten Metallfischhaken Lippen, um dadurch ein perfektes Lächeln zu erzeugen; Frauen fehlen bei den Tanzröcken (Broadway) vollkommen oder sind in einer dystopischen Welt gefangen (Rituale der Neuzeit).

Die zwischen 1935 und 1981 geborenen 14ÌýKünstlerinnen stellen mit einer großen Bandbreite an Werken wie Skulpturen, Videoinstallationen, Gemälden, kinetischen Installationen und Fotografien dem Publikum ganz unterschiedliche Blickwinkel vor. In der Ausstellung können Besucher – sowohl virtuell als auch vor Ort – erleben, wie Künstlerinnen Frauen und Weiblichkeit in ihrer Kunst nutzen, um Themen wie Macht, Schönheit und Geschlecht zu verdeutlichen und zu überdenken.

Die von Alexandra Cozgarea kuratierte Ausstellung ist bis zum 30. September 2022 im 51·çÁ÷Training Center in Walldorf zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann zudem erlebt werden.

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