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Das autonome Unternehmen ist das operative Modell für Unternehmen in den nächsten zehn Jahren. Auf der SAP Sapphire positionierte der SAP-Vorstandsvorsitzende Christian Klein dieses als Grundpfeiler der SAP-Strategie auf der Grundlage von Unternehmens-KI, die direkt in die Kernprozesse eingebettet ist.

51·çÁ÷stellt das autonome Unternehmen vor

Der Weg zum autonomen Unternehmen kann jedoch nicht allein durch Technologie definiert werden. Er erfordert einen Dialog, gemeinsames Lernen und praxisnahe Erkenntnisse. Genau deshalb haben wir die neue Podcast-Reihe ins Leben gerufen, die wir gemeinsam moderieren werden.

Worum es gerade jetzt geht

Unternehmen müssen heute ständig neue Herausforderungen meistern – von geopolitischen Unsicherheiten und Störungen der Lieferkette bis hin zu Herausforderungen im Energiebereich und steigenden Anforderungen an ihre Resilienz. In diesem Umfeld können sie es sich immer weniger leisten, untätig zu sein. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen schneller, anpassungsfähiger und strukturell widerstandsfähiger werden.

Das autonome Unternehmen bietet eine Antwort darauf und kombiniert drei wichtige Fähigkeiten:

  • Datengestützte Entscheidungsfindung
  • Automatisierte Ausführung von Aufgaben
  • Governance als integraler Bestandteil

Der Aufbruch in eine wegweisende Ära der Unternehmensführung

Diese Fähigkeiten ermöglichen es Unternehmen, nicht bei isolierten KI-Pilotprojekten stehen zu bleiben, sondern messbare Ergebnisse zu erzielen, die sich auf das gesamte Unternehmen auswirken.

Dies ist jedoch nicht nur eine technische Neuausrichtung, sondern auch eine organisatorische und strategische. Die Führungskräfte, mit denen wir sprechen, fragen nicht mehr, ob sie KI einführen sollen. Die Frage ist vielmehr, wie schnell sie KI großflächig einsetzen und damit einen konkreten Mehrwert bieten können.

KI: vom Konzept zum operativen Modell

Im Kern wird im autonomen Unternehmen KI neu ausgerichtet – nicht als Funktion, die zu Anwendungen hinzugefügt wird, sondern als fester Bestandteil des eigentlichen operativen Modells.

Dieses Modell wird durch drei Prioritäten definiert:

  • Mehrwert: messbare Ergebnisse statt experimenteller Anwendungsfälle
  • Planungssicherheit: bessere Entscheidungsfindung durch zuverlässige Daten und leistungsfähige Prognosen
  • Skalierbarkeit: von Proof-of-Concept-Initiativen zur unternehmensweiten Implementierung

Wir erleben bereits, dass Unternehmen durch diesen Wandel ihre Systeme und Prozesse neu gestalten. Zentrale Unternehmenssysteme entwickeln sich zu Systemen, die Maßnahmen umsetzen. KI-Agenten unterstützen nicht mehr nur, sondern führen eigenständig Aufgaben durch. Und KI wird durchgängig integriert und nicht nur auf isolierte Szenarien beschränkt.

Gleichzeitig werden Governance, Revisionssicherheit und Rückverfolgbarkeit unerlässlich. Unternehmen müssen sicher und mit Transparenz hinter jeder KI-gestützten Entscheidung stehen können.

Worüber wir sprechen möchten

In dieser Podcast-Reihe möchten wir einen Raum schaffen, in dem wir diese Veränderungen gründlich beleuchten und die Personen zu Wort kommen lassen, die diese Transformation maßgeblich gestalten. In jeder Folge führen wir Gespräche mit SAP-Führungskräften, Kunden und Branchenexperten, die heute aktiv Fähigkeiten des autonomen Unternehmens aufbauen und pflegen.

Dies sind einige der Fragen, mit denen wir uns eingehend beschäftigen werden:

  • Wie sieht das autonome Unternehmen in der Praxis aus?
  • Wie skalieren führende Unternehmen KI in allen Kernprozessen?
  • Was sind die größten Hürden, und wie können sie überwunden werden?
  • Wie bringen Unternehmen Automatisierung mit Governance und Vertrauen in Einklang?

In unserer , die jetzt zum Nachhören bereitsteht, ordnet Peter Maier von SAP, verantwortlich für den Bereich Strategic Customer Engagements im Office of the CEO der SAP, diese Ideen praktisch ein. In unserem Gespräch erläutert er, wie Unternehmen das Experimentierstadium hinter sich lassen, um messbare Ergebnisse zu erzielen, vertrauenswürdigere und vorausschauende Entscheidungen zu treffen und KI unternehmensweit einzusetzen.

Besonders beeindruckend ist, wie deutlich dies einen breiteren Trend verstärkt, der bereits im Gange ist: KI wird nicht mehr nur einfach auf die Geschäftsprozesse aufgesetzt, sondern wird zum festen Bestandteil der Geschäftsabläufe.

Erste Schritte für Unternehmen auf dem Weg zum autonomen Unternehmen

Obwohl die Vision ehrgeizig ist, erfordert der Weg zum autonomen Unternehmen keine „Big Bang“-Transformation. Am effektivsten ist eine schrittweise und ergebnisorientierte Herangehensweise.

Unternehmen können sich zunächst auf einen einzelnen wertschöpfenden Prozess konzentrieren und diesen intelligenter und transparenter machen und stärker automatisieren. Anschließend können sie dies Schritt für Schritt auf weitere Prozesse ausweiten und laufend einen messbaren Mehrwert erzielen.

Der Erfolg hängt aber nicht nur von der Technologie ab. Vertrauen spielt eine wesentliche Rolle. Mitarbeiter, Führungskräfte und Stakeholder müssen verstehen, wie KI-Entscheidungen getroffen werden, und ihnen vertrauen. Dies erfordert transparente und erklärbare Systeme, eine zuverlässige hochwertige Datenbasis und von Anfang an integrierte starke Governance-Modelle.

Das Change Management ist ebenfalls ein entscheidender Faktor. Bei der Entwicklung zu einem autonomen Unternehmen geht es genauso um Menschen wie um Plattformen. Unternehmen müssen Schulungen aufeinander abstimmen, Rollen neu gestalten und Mitarbeitende in die Lage versetzen, mitzubestimmen, wie KI in ihre Arbeit eingebunden wird.

Der gemeinsame Weg nach vorn

Das autonome Unternehmen ist kein Branding-Konzept. Es geht um eine neue Art und Weise, Geschäftsprozesse abzuwickeln – stärker automatisiert und datengestützt und letztlich widerstandsfähiger. Und kein Unternehmen wird diesen Weg alleine gehen.

Mit diesem Podcast möchten wir Sie dabei unterstützen. Als Plattform für gemeinsames Lernen, auf der Perspektiven aus verschiedenen Branchen, Funktionen und Regionen zusammenführt werden. Wir hoffen, dass diese Gespräche Ihnen praktische Einblicke eröffnen und sie inspirieren – ganz gleich, ob Sie erst anfangen, KI einzuführen, oder Ihre Transformation auf das ganze Unternehmen ausweiten.

Seien Sie mit dabei. Hören Sie rein, beteiligen Sie sich an der Diskussion, geben Sie Feedback und helfen Sie uns, zukünftige Beiträge zu gestalten.


Benedikt Gieger ist AI Strategy Lead für 51·çÁ÷Supply Chain Management.
Julia Kloppenburg ist Technologieberaterin für Customer Engagement & Adoption bei SAP.

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