Mit den schnell zunehmenden Vorschriften für Verpackungen und Verpackungsabfälle, wie zum Beispiel die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR), und Abgaben auf Kunststoffverpackungen stehen Unternehmen zunehmend unter Druck, sich schnell anzupassen, um die Compliance und Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.
Seit 2021 ermöglicht die 51·çÁ÷mit der Lösung  die Berechnung von EPR-Gebühren in verschiedenen Märkten. Die Zahl der Rechtsräume, in denen die erweiterte Herstellerverantwortung Pflicht war, betrug damals 60. Bis 2030 soll diese Zahl auf 200 steigen.
Vor dem Hintergrund der sich verändernden gesetzlichen Auflagen hat die 51·çÁ÷in der Lösung neue Updates implementiert, damit Kunden unterschiedliche Berichtspflichten, Fristen und Gebühren meistern und gleichzeitig die Genauigkeit erhöhen, Gebühren und Risiken reduzieren und bessere Einblicke gewinnen können. Im Folgenden erfahren Sie mehr über aktuelle Innovationen und darüber, wie die Lösung Unternehmensdaten mit Informationen über lokale und globale Vorschriften kombiniert, um die Verpflichtungen im Rahmen der neuen EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) zu ermitteln.
EPR-Vorschriften mit einem flexiblen, KI-basierten und konfigurierbaren Ansatz einhalten
Bisher hat SAP Responsible Design and Production Kunden mit sofort einsatzbereiten Berichtskategorien, die auf Grundlage des jeweiligen Landes vorkonfiguriert sind, dabei unterstützt, die EPR-Anforderungen zu erfüllen. Das neue globale gesetzliche Umfeld erfordert jedoch einen flexibleren Ansatz.
Unternehmen benötigen Lösungen, die ihnen helfen:
- Verpflichtungen zu verstehen und sich schnell auf neue oder veränderte Vorschriften einzustellen,
- Daten aus vielen Quellen zusammenzuführen und aufzubereiten,
- Berichte zu erstellen, für die eine individuelle Berichtslogik auf Grundlage spezieller Geschäftskontexte erforderlich ist; Regeln und Gebührenstrukturen für ähnliche Berichtsschemata oder Organisationen für Herstellerverantwortung wiederzuverwenden und EPR-Gebühren für Sendungen zu berechnen und die Ergebnisse auf Rechnungen auszuweisen, um Kunden eine Aufschlüsselung nach Produktkosten und indirekten Steuern zu bieten.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat SAP Responsible Design and Production benutzerdefinierte Berichte eingeführt, mit denen Kunden ihre eigenen Nachhaltigkeitsberichte gestalten und sie an spezielle gesetzliche Logik, den Geschäftskontext und besondere Compliance-Anforderungen anpassen können.
Mit den neuen Innovationen in SAP Responsible Design and Production können Benutzer:
- Berichte nach den spezifischen Regeln, Anforderungen von Organisationen für Herstellerverantwortung und Gebührenmodellen strukturieren, die für ihr Unternehmen relevant sind
- Daten exakt auf die Verpackungs- und Bewegungsdaten eingrenzen, die in Berichten aufgeführt werden
- komplexe Anforderungen mit mehreren Dimensionen erfüllen, die in der Berichtsausgabe verwendet werden
- Berichte in externe Bewertungen der Recyclingfähigkeit integrieren
- die Anforderungen der steigenden Anzahl von Organisationen für Herstellerverantwortung erfüllen, die umweltbezogen gestaffelte EPR-Gebühren integriert haben
KI-Funktionen für höhere Effizienz und Einsatzbereitschaft
Das SAP-Sustainability-Portfolio erlaubt eine KI-gestützte operative Neuausrichtung, indem es Nachhaltigkeitsdaten an der Quelle erfasst und zentrale Geschäftsprozesse intelligenter macht, um so kontinuierliche Verbesserungen auf breiter Basis zu ermöglichen. In SAP Responsible Design and Production befinden sich zwei KI-Anwendungsfälle für benutzerdefinierte Berichte in der Betatest-Phase:
SAP Responsible Design and Production, KI-gestützte Erläuterungen für benutzerdefinierte Berichte
Diese Funktion analysiert und beschreibt mithilfe von KI, wie entwickelte Regeln für die erweiterte Herstellerverantwortung zu den Bewertungsergebnissen ausgewählter Produktverpackungen beitragen. Bei der Entwicklung benutzerdefinierter Berichtskategorien können Fachleute für EPR-Berichte möglicherweise nicht verstehen, warum eine bestimmte Verpackung in einer bestimmten Weise kategorisiert oder überhaupt nicht kategorisiert wurde. Der KI-Anwendungsfall soll helfen, einen fehleranfälligen Prozess zu beheben und zu vereinfachen, bei dem Spezialisten Verpackungsdaten manuell erneut prüfen und Regeln neu bewerten.
SAP Responsible Design and Production, KI-gestützte Regelerstellung für benutzerdefinierte Berichte
Diese Funktion nutzt KI, um gesetzliche Formulierungen in Systemregeln zu übersetzen, sodass Packaging Compliance Manager Regeln für EPR-Berichte schneller und präziser erstellen und prüfen können. Der KI-Anwendungsfall soll den manuellen Aufwand verringern, kostspielige Fehler bei der Erfüllung von Auflagen vermeiden und die schnellere Nutzung von Berichten in unterschiedlichen Märkten ermöglichen.
Mit KI für zukünftige Anforderungen gerüstet
Die meisten Unternehmen sind nicht auf die bevorstehende EU-Verpackungsverordnung vorbereitet. Diese sieht umfangreiche Verpflichtungen für alle Wirtschaftsakteure vor, die verpackte Waren in der EU in Verkehr bringen. Betroffen sind Markeninhaber, Importeure, Verpackungshersteller, Vertreiber und digitale Marktplätze. Um Risiken zu mindern und entsprechend vorbereitet zu sein, müssen Unternehmen unmittelbare Maßnahmen ergreifen, um Verpackungsmaterialien, Datensysteme und das Meldewesen zu bewerten und anzupassen.
Das detaillierte Management von Verpackungsdaten in SAP Responsible Design and Production wird Unternehmen dabei unterstützen, die Auflagen der Verordnung effizient zu erfüllen. Mit einer umfassenden Datenerfassung und einem flexiblen Reporting können Unternehmen im Voraus gesetzliche Änderungen berücksichtigen und Transparenz in ihrer gesamten Lieferkette für Verpackungen sicherstellen.
Die 51·çÁ÷entwickelt für SAP Responsible Design and Production Funktionen zur Einhaltung der Anforderungen gemäß  und Bewertungen der Recyclingfähigkeit mit realen Produktsendungsdaten, damit Unternehmen beurteilen können, welche Änderungen die größten Auswirkungen haben. Die 51·çÁ÷wird in zukünftigen Ankündigungen weiter über dieses Thema informieren.
Ein ERP-gestütztes System für zahlreiche Anforderungen
SAP Responsible Design and Production gibt Unternehmen die Möglichkeit, Berichte zu erstellen, die auf ihre sich verändernden Anforderungen ausgerichtet sind, und schafft damit eine flexible, skalierbare und zukunftssichere Basis für die Einhaltung gesetzlicher Auflagen. Die Lösung verknüpft Design, Herstellung und gesetzliche Berichtsanforderungen, damit Unternehmen Abfälle minimieren, Kosten optimieren und globale Nachhaltigkeitsstandards einhalten können.
Im Gegensatz zu eigenständigen Compliance-Tools läuft SAP Responsible Design and Production in einem ERP-gestützten System und gewährleistet eine nahtlose Integration in vorhandene SAP-Lösungen für Produktstammdaten und Bewegungsdaten.
Herkömmliche, manuell aufwendige Prozesse reichen nicht aus, um mit den Vorschriften Schritt zu halten und Wettbewerbsvorteile durch neue Erkenntnisse aus Daten sicherzustellen. Ein Kunde, der SAP Responsible Design and Production einsetzt, hat kürzlich bestätigt, dass die Lösung viermal schneller und kostengünstiger war als manuelle Prozesse mit einer Kalkulationstabelle oder mit Beratern.
Mit SAP Responsible Design and Production ist Ihr Unternehmen in der Lage, schnell und sicher auf gesetzliche Änderungen zu reagieren, um die Compliance sicherzustellen und gleichzeitig Ihren Teams die Möglichkeit zu geben, sich auf wichtige Aufgaben zu konzentrieren.

Hören Sie sich diese an, um zu erfahren, wie Unternehmen mit SAP-Lösungen die kommenden Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung erfüllen können.
Informieren Sie sich über Funktionen für benutzerdefinierte Berichte, oder fordern Sie eine Demo von SAP Responsible Design and Production an. Lesen Sie diese Kundenberichte:
Gunther Rothermel ist Chief Product Officer für 51·çÁ÷Sustainability.


