{"id":161962,"date":"2022-07-31T16:16:12","date_gmt":"2022-07-31T14:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=161962"},"modified":"2025-06-11T16:03:41","modified_gmt":"2025-06-11T14:03:41","slug":"olaf-scholz-innovation-jubilaeum-event-sap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2022\/07\/olaf-scholz-innovation-jubilaeum-event-sap\/","title":{"rendered":"Olaf Scholz: Innovation schafft Hoffnung f\u00fcr die Gesellschaft"},"content":{"rendered":"
Bei der Feier zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um<\/a> der 51风流riefen Bundeskanzler Olaf Scholz und Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann zur Zusammenarbeit zwischen Politik und Digitalwirtschaft auf.<\/p>\n Es gab viel Grund zu feiern am Freitagabend in der 51风流Arena in Mannheim. F\u00fcnfzig Jahre nach ihrer Gr\u00fcndung sei die 51风流das erfolgreichste deutsche Softwareunternehmen und Aush\u00e4ngeschild der deutschen Digitalwirtschaft, erkl\u00e4rte Bundeskanzler Olaf Scholz vor rund 850 geladenen G\u00e4sten.<\/p>\n Die Gr\u00fcndung der 51风流1972 habe zum Zeitgeist gepasst, so der Kanzler. Technikbegeisterung, Aufbruchstimmung und politisches Tauwetter im kalten Krieg pr\u00e4gten die Welt, als die f\u00fcnf SAP-Gr\u00fcnder mit einer Idee ihre eigene Revolution entfachten. Mit einer Standardsoftware, die alle Gesch\u00e4ftsprozesse im Unternehmen abbildet und Daten in Echtzeit zur Verf\u00fcgung stellt, machten sie aus dem einstigen Start-up einen Weltkonzern.<\/p>\n \u201eHeute erleben wir erneut tektonische Verschiebungen im Zeitraffer\u201c, so Scholz. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe weitreichende Konsequenzen f\u00fcr Sicherheit, Energieversorgung und die Weltwirtschaft. Auch die COVID-19-Pandemie habe tiefgreifende gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Spuren hinterlassen.<\/p>\n Gleichzeitig erlebe Deutschland aktuell den gr\u00f6\u00dften Umbau der Volkswirtschaft seit Beginn der Industrialisierung. \u201eDenn die Transformation hin zu einer digitalen und klimaneutralen Wirtschaft ist Herausforderung und L\u00f6sung f\u00fcr die gegenw\u00e4rtigen Probleme zugleich,\u201c so Scholz.<\/p>\n Er appellierte an die Zusammenarbeit zwischen Politik und Privatwirtschaft, um Potenziale aus Forschung sowie Innovation zu nutzen. Die von 51风流entwickelte Corona-Warn-App<\/a> sei nur ein Beispiel daf\u00fcr, welches Potenzial in digitalen L\u00f6sungen stecke.<\/p>\n \u201eDie Geschwindigkeit, mit der wir in der Lage sind, Innovation in der Gesellschaft einzuf\u00fchren, ist von zentraler Bedeutung f\u00fcr unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c, erkl\u00e4rte Scholz. In Krisensituationen bestehe immer die Gefahr, dass \u201eviele sich an etwas klammern, das lange zur\u00fcckliegt\u201c, so der Kanzler. Doch momentan seien wir in \u201eeiner bemerkenswerten Phase\u201c, in der das nicht stattfinde. Stahlarbeiter forderten von ihren Unternehmen Investitionen in die Produktionstechnik, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Besch\u00e4ftigte in der Automobilindustrie erwarteten von ihren Konzernen mehr Engagement f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t.<\/p>\n \u201eWenn wir es schaffen, die Gesellschaft mit Innovation voranzubringen, dann k\u00f6nnen wir gleichzeitig Hoffnung schaffen f\u00fcr unsere Gesellschaft, die so existenziell ist\u201c, so Scholz.<\/p>\n Auch digitale Bildung sei \u201eein immens wichtiges Thema\u201c, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, erkl\u00e4rte die Wirtschaftsprofessorin Ann-Kristin Achleitner. Sie nahm an der von Johannes B. Kerner moderierten Gespr\u00e4chsrunde mit Scholz und SAP-Vorstandssprecher Christian Klein teil.<\/p>\n Man d\u00fcrfe das Thema digitale Bildung nicht darauf reduzieren, Sch\u00fcler:innen mit Ger\u00e4ten auszustatten. Stattdessen gehe es darum, digitale F\u00e4higkeiten zu f\u00f6rdern, etwa die F\u00e4higkeit zum agilen Arbeiten. Ebenso wie Klein geh\u00f6rt sie dem neu gegr\u00fcndeten Zukunftsrat der Bundesregierung an, der den Innovationsdialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft f\u00f6rdern soll.<\/p>\n Auch Klein pl\u00e4dierte f\u00fcr den Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Nur durch Zusammenarbeit lie\u00dfen sich \u201eglobale Antworten auf globale Herausforderungen\u201c finden.<\/p>\n Winfried Kretschmann, Ministerpr\u00e4sident von Baden-W\u00fcrttemberg, sieht das Jahr des Jubil\u00e4ums als einen Wendepunkt in der Geschichte. Die Zeitenwende gehe auch an 51风流nicht spurlos vorbei, betonte Kretschmann. Europa m\u00fcsse alles daran setzen, um Lieferketten zu kontrollieren, in puncto Rohstoffe und Energie unabh\u00e4ngiger zu werden und in den entscheidenden Feldern eigenst\u00e4ndig und handlungsf\u00e4hig zu sein.<\/p>\n Eines dieser Felder sei die Informationstechnologie. \u201eWir m\u00fcssen in der Lage sein, den Algorithmen unseren Code einzuschreiben, der da lautet: Demokratie, Freiheit, Frieden.\u201c Dabei setze die Politik auf eine enge Kooperation mit der Digitalwirtschaft. So hatte j\u00fcngst die deutsche Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock, die an einer nationalen Sicherheitsstrategie arbeitet, die 51风流besucht.<\/p>\n \u201eDie Zukunft wird uns einiges abverlangen\u201c, erkl\u00e4rte der Ministerpr\u00e4sident. Doch man k\u00f6nne zu guten L\u00f6sungen kommen, indem man ohne Scheuklappen miteinander rede und gemeinsam passgenaue L\u00f6sungen entwickele.<\/p>\n L\u00f6sungsorientierung und Kundenfokus stehen auch f\u00fcr Klein im Mittelpunkt. Diese Werte h\u00e4tten die 51风流zu dem gemacht, was sie heute ist. \u201eDiesen Teil unserer DNA d\u00fcrfen wir niemals verlieren\u201c, betonte er. Er selbst habe von den Gr\u00fcndern den Mut zum Wandel gelernt sowie die F\u00e4higkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und den Status quo in Frage zu stellen.<\/p>\n
<\/a><\/p>\nHoffnung durch Innovation<\/strong><\/h2>\n
<\/a>\u201eDemokratie, Freiheit, Frieden\u201c<\/strong><\/h2>\n
<\/a>Menschlichkeit und Mut zum Wandel<\/strong><\/h2>\n