{"id":160652,"date":"2022-04-20T08:00:22","date_gmt":"2022-04-20T06:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=160652"},"modified":"2023-03-14T11:50:01","modified_gmt":"2023-03-14T10:50:01","slug":"cloud-erp-komax-digitalisierung-kundenservices","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2022\/04\/cloud-erp-komax-digitalisierung-kundenservices\/","title":{"rendered":"Komax legt mit Cloud-ERP Grundstein f\u00fcr innovative Kundenservices"},"content":{"rendered":"

Digitalisierung bedeutet f\u00fcr die Schweizer Technologiegruppe Komax die Transformation vom Maschinenbauer zu einem L\u00f6sungsanbieter. Damit dies gelingt, hat der Marktf\u00fchrer der automatisierten Kabelverarbeitung jetzt seine ERP-Landschaft grundlegend modernisiert.<\/p>\n

Kabel sind die Nervenbahnen von Maschinen und Ger\u00e4ten. 1.500 St\u00fcck allein befinden sich in einem modernen Elektro-Kfz mit einer Gesamtl\u00e4nge von dreieinhalb Kilometern. Die Verkabelungen sind dabei genauso individuell wie die Kundenw\u00fcnsche, nach denen Neuwagen heute gebaut werden. F\u00fcr einen Mittelklassewagen ergeben sich daraus 50 Millionen Varianten mit je 2.800 Verbindungen. Jede einzelne muss absolut fehlerfrei funktionieren. Das Resultat: ein Kabelbaum von rund 40 Kilo Gewicht.<\/p>\n

L\u00f6sungen f\u00fcr die Kabelverarbeitung, wie diese, sind die Kernkompetenz von Komax<\/a>. Der Hersteller mit Sitz in Dierikon im Schweizer Kanton Luzern sorgt mit seinen Maschinen f\u00fcr dauerhafte und sichere Kabelverbindungen zur \u00dcbermittlung von Strom und Daten. Das Know-how von Komax kommt au\u00dfer im Automotive auch in weiteren Bereichen wie der Industrie, im Flugzeugbau und in der Tele- und Datenkommunikation zum Einsatz.<\/p>\n

Automatisierte Kabelverarbeitung steigert die Qualit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n

Die Fertigung der Kabelb\u00e4ume erfolgt teilweise automatisiert. Dadurch sinkt die Fehlerquote, die Produktionszeit verk\u00fcrzt sich und die Sicherheit nimmt zu. \u201eDank unserer innovativen Maschinen haben wir uns in unserem Segment \u00fcber viele Jahre als Markt- und Technologief\u00fchrer behauptet\u201c erl\u00e4utert Tobias R\u00f6lz, Executive Vice President Market & Digital Services bei Komax. \u201eDoch um diese Position halten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir uns weiterentwickeln: In Zukunft wird es darauf ankommen, die ganze Wertsch\u00f6pfungskette beim Kunden im Blick zu haben \u2013 vom Design des Kabelbaums bis hin zu den Services beim Einsatz unserer Maschinen.\u201c Es gen\u00fcge nicht mehr, innovative Maschinen zu entwickeln, sondern es werde darum gehen, innovative L\u00f6sungen anzubieten.<\/p>\n

Cloud-basiertes ERP-System als Basis f\u00fcr innovative Folgeprojekte<\/strong><\/h2>\n

Aus technologischer Sicht kann dies f\u00fcr Komax nur eines bedeuten: Das Erstellen eines digitalen Zwillings, um alle Informationen zu den Maschinen mit ihren Bauteilen und Prozessen jederzeit digital verf\u00fcgbar zu haben. \u201eUns war klar, dass dies nur mit einer hochmodernen internen Systemlandschaft machbar war\u201c, erkl\u00e4rt R\u00f6lz. Deshalb rief Komax in kurzer Folge gleich zwei digitale Transformationsprogramme ins Leben:<\/p>\n