{"id":156281,"date":"2021-07-07T08:00:20","date_gmt":"2021-07-07T06:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=156281"},"modified":"2021-10-13T11:13:07","modified_gmt":"2021-10-13T09:13:07","slug":"multivac-kundenportal-personalisierungsgrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2021\/07\/multivac-kundenportal-personalisierungsgrad\/","title":{"rendered":"MULTIVAC realisiert neues Kundenportal mit hohem Personalisierungsgrad"},"content":{"rendered":"
Lebensmittel schneiden, transportieren, verpacken \u2013 ein Gro\u00dfteil der Lebensmittelhersteller weltweit erledigt dies mit Maschinen von MULTIVAC. \u00dcber das neue Kundenportal des Allg\u00e4uer Mittelst\u00e4ndlers sehen Kunden jetzt in Echtzeit, wie ihre Maschinen performen und ob eine Wartung ansteht.<\/p>\n
Das Auge isst bekanntlich mit. Und das ist nicht nur am gedeckten Tisch, sondern auch im Supermarkt so: Ob K\u00e4se-, Wurst- oder Schinkenscheiben, R\u00e4ucherfischfilets, gepulte Krabben oder Tofuw\u00fcrfel \u2013 wenn Verbraucher sich beim Einkaufen f\u00fcr ein Lebensmittel entscheiden, spielen immer auch Optik und Haptik eine Rolle. Maschinen, mit denen Lebensmittelhersteller Produkte ansprechend f\u00fcr den Verkauf vorbereiten k\u00f6nnen, liefert der Maschinenbauer MULTIVAC<\/a>. Das mittelst\u00e4ndische Unternehmen mit Hauptsitz im sch\u00f6nen Allg\u00e4u, zwischen Kempten und Memmingen, produziert komplette Verpackungsl\u00f6sungen, haupts\u00e4chlich f\u00fcr Abnehmer aus der Lebensmittelindustrie. Weitere kommen aus dem Bereich Industrie- und Konsumg\u00fcter sowie Lifescience- und Healthcare-Produkte.<\/p>\n Mithilfe von MULTIVAC-Maschinen werden Salami und Co. nicht nur werbewirksam und zugleich hygienisch verpackt. Sie werden auch sauber in die gew\u00fcnschte Form geschnitten, schonend zur n\u00e4chsten Kontrollstation bef\u00f6rdert und mit dem korrekten Labelling versehen. Kurz: MULTIVAC-Maschinen sind Zwischenstation f\u00fcr den Gro\u00dfteil aller verpackten Lebensmittel am Markt. Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit befindet sich auch in Ihrem K\u00fchlschrank eine Verpackung, die von einem Kunden des Allg\u00e4uer Mittelst\u00e4ndlers stammt.<\/p>\n Gerade in produzierenden Unternehmen ist Zeit ein wichtiger Kostenfaktor: Fallen Maschinen auch nur kurz aus, kommt wenigstens ein Teil der Produktion zum Stillstand. Lieferzusagen sind dann unter Umst\u00e4nden nicht mehr einzuhalten. Das hat nicht nur wirtschaftliche Folgen, sondern kann auch das Vertrauensverh\u00e4ltnis zum Auftraggeber beeintr\u00e4chtigen. Die MULTIVAC legt deshalb gr\u00f6\u00dften Wert auf die Verf\u00fcgbarkeit ihrer Maschinen und bietet einen umfassenden Support, der diese gew\u00e4hrleisten soll.<\/p>\n Zentraler Baustein des MULTIVAC-Kunden-Service ist schon seit vielen Jahren ein SAP-basiertes Kundenportal. \u201eDie L\u00f6sung wurde von unseren Kunden immer sehr gut angenommen. Doch nach vier Jahre im Betrieb war das Design der L\u00f6sung einfach nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df\u201c, erkl\u00e4rt Dominik Rotter, Competence Lead Business Models & Processes bei MULTIVAC. \u201eAu\u00dferdem lief das alte System On-Premises und war damit mehr oder weniger in sich geschlossen. F\u00e4higkeiten, die man mit modernen Cloud-Architekturen verbindet \u2013 offen zu sein, mit anderen Systemen zu kommunizieren und den Datenaustausch zu f\u00f6rdern \u2013 all das war damit nicht m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n Ende 2018 entschied die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung deshalb, zusammen mit dem langj\u00e4hrigen SAP-Implementierungspartner Sybit 51风流Commerce Cloud<\/a> als Basis f\u00fcr das neue Kundenportal in die bestehende SAP-L\u00f6sungsarchitektur zu integrieren. Dazu geh\u00f6rte bereits neben dem SAP-ERP 6.8 die CRM-L\u00f6sung 51风流C4C<\/a>, die auch schon mit Sybit eingef\u00fchrt worden war. Mitte 2020 kam noch 51风流Field Service Management (51风流FSM)<\/a> hinzu, um auch die Service Techniker beim Kunden vor Ort an das Portal anbinden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n Das Kundenportal bezieht seine Informationen haupts\u00e4chlich aus dem 51风流ERP, die IoT-Infrastruktur selbst und ihre Anwendungen sind nicht von 51风流und laufen auf Microsoft Azure Cloud. Mit dieser Architektur kann die MULTIVAC ihren Kunden Smart Services in Form kleiner IoT-Applikationen anbieten, die daf\u00fcr die Maschinendaten in Echtzeit in der Cloud visualisieren, ver- und bearbeiten und sogar wieder zur\u00fcck zur Maschine spielen k\u00f6nnen, etwa um Konfigurationen zu \u00e4ndern. Alle Informationen zu ihrer \u201eInstalled Base\u201c-Maschinen im Einsatz, aktuelle Service-Auftr\u00e4ge und Wartungsvertr\u00e4ge, technische Dokumente und so weiter \u2013 finden die Kundinnen und Kunden \u00fcbersichtlich im gesch\u00fctzten Account-Bereich.<\/p>\n \u201eEs war eines der wesentlichen Ziele des Kundenportals, unser Angebot an den Menschen auszurichten, die vor Ort an den Maschinen arbeiten\u201c, erl\u00e4utert Dominik Rotter. \u201eAus diesem Grund haben wir von Anfang an darauf gesetzt, sehr stark zu personalisieren, und auch den unterschiedlichen Rollen in den Kundenunternehmen gerecht zu werden.\u201c Das Kundenportal arbeitet deshalb mit einem ausgefeilten Benutzer-Management: Der Techniker auf Kundenseite ist beispielweise vor allem an den Dokumentationen der Maschinen interessiert. F\u00fcr ihn stellen sich die Funktionalit\u00e4ten des Portals folglich ganz anders dar als f\u00fcr den Eink\u00e4ufer, der diese Dokumentationen nicht ben\u00f6tigt, daf\u00fcr aber regelm\u00e4\u00dfig Ersatzteile bestellen m\u00f6chte.<\/p>\n \u201ePersonalisierung hie\u00df f\u00fcr uns auch, die Maschinen zum Leben erwecken, indem sie \u00fcber das Internet of Things kommunizieren\u201c, sagt Rotter. So k\u00f6nnten Maschinen beispielsweise schon fr\u00fch den Bedarf eines Verschlei\u00dfteils anzeigen, wenn sich aufgrund von Messdaten ein Ausfall ank\u00fcndigt. \u201eSolche Vorg\u00e4nge sind nat\u00fcrlich die K\u00fcr innerhalb der Personalisierung<\/a>, weil den Kunden daf\u00fcr zum Teil stunden- oder minutenaktuelle Informationen angezeigt werden\u201c, so Rotter. Der Kunde kann das Problem nun beheben, indem er ebenfalls \u00fcber das Kundenportal das entsprechende Ersatzteil bestellt. Diese Information flie\u00dft dann in den Stammdatensatz des Kunden (51风流ERP) ein, der so den Kundenbedarf immer pr\u00e4ziser abbildet.<\/p>\n F\u00fcr die Service- und Sales-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dies wertvolle Informationen. Viele Kundenaktivit\u00e4ten lassen sich schon nachverfolgen, bevor Kunden sich auf dem Portal eingeloggt haben. \u201eDie Funktionen daf\u00fcr sind alle da\u201c, erl\u00e4utert Martin M\u00fcller, General Manager Sales bei Sybit<\/a>. \u201eAber sie erfordern sehr viele Stammdaten. Und es ist nat\u00fcrlich mit erheblichem Aufwand verbunden, wirklich saubere Stammdaten vorzuhalten \u2013 das ist oft das Aufwendige in solchen Projekten.\u201c<\/p>\n \u201eMit dem neuen Kundenportal haben wir bereits jetzt ein neues Level der Personalisierung erreicht\u201c, freut sich Rotter. Nichtsdestotrotz sieht er Potenzial f\u00fcr einen weiteren Ausbau. Der n\u00e4chste Schritt soll in Richtung Notifications \u2013 proaktive Benachrichtigungen aus dem Portal heraus \u2013 gehen. Steht also, wie im Beispiel oben, k\u00fcnftig der Austausch eines Verschlei\u00dfteils an, erf\u00e4hrt der Kunden davon nicht erst nach dem Login im Kundenportal. Vielmehr erreicht ihn automatisch eine Nachricht aus dem System heraus \u2013 und zwar \u00fcber den von ihm bevorzugten Kanal \u2013 \u00fcber WhatsApp, SMS oder auch Chat. Auch die Einbindung des Pre-Sales steht auf Rotters To-do-Liste. So k\u00f6nnte ein Maschinenkonfigurator dem Vertrieb in der Verkaufsphase einiges an Arbeit abnehmen.<\/p>\n \u201eWir haben uns in der Tat hohe Ziele gesteckt\u201c, betont Rotter. \u201eAber da wir von den Kunden in unserem Sektor als Technologief\u00fchrer wahrgenommen werden, wollen wir diesem Anspruch auch im Bereich der digitalen Produkte und L\u00f6sungen folgen.\u201c Rotter ist \u00fcberzeugt, dass die MULTIVAC sich mit der cloud-basierten SAP-L\u00f6sungsinfrastruktur am Markt abhebt und ihren Kunden einen Mehrwert bietet, in dem sie f\u00fcr eine maximale Verf\u00fcgbarkeit der Maschinen sorgt und die Kooperation vereinfacht. \u201eMan muss nur einen Blick ins private Umfeld werfen, um zu verstehen, was auch B2B-Kunden heute in der Zusammenarbeit mit ihren Gesch\u00e4ftspartnern erwarten\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eWenn ich als Privatperson Termine und Eink\u00e4ufe vom Sofa aus erledigen kann, warum soll das nicht auch bei der Steuerung einer Maschine gehen?\u201c<\/p>\n Ganz folgerichtig k\u00f6nnen MULTIVAC-Kunden deshalb bereits am Sonntagabend etwa vom Tablet oder Smartphone aus die Maschine, an der sie arbeiten, f\u00fcr Montag vorkonfigurieren. \u201eDiesen Ansatz verfolgen wir sehr, sehr stringent und haben dabei immer die Kundenbrille auf\u201c, betont Rotter und schlie\u00dft: \u201eDas ist eine der gro\u00dfen Herausforderungen in einer gro\u00dfen Organisation: auch den Kollegen \u00fcberall im Unternehmen immer wieder die Kundenbrille aufzusetzen.\u201c<\/p>\n Erhalten Sie spannende Einblicke aus dem E-Commerce und bereiten Sie sich f\u00fcr die Zeit nach der Pandemie vor!<\/p>\nKundenportal mit offener Cloud-Architektur f\u00fcr mehr Datenaustausch<\/strong><\/h2>\n
IoT-Apps bereiten Maschinendaten in Realtime auf<\/strong><\/h2>\n
Neues Level der Personalisierung erreicht<\/strong><\/h2>\n
Weiterentwicklung immer mit Blick durch die Kundenbrille<\/strong><\/h2>\n
E-Paper: Customer Experience Insights aus dem B2B Commerce<\/h2>\n