{"id":153622,"date":"2021-03-17T08:00:10","date_gmt":"2021-03-17T07:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=153622"},"modified":"2021-06-18T12:55:13","modified_gmt":"2021-06-18T10:55:13","slug":"erp-system-keepersport-warenwirtschaft-cloud-computing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2021\/03\/erp-system-keepersport-warenwirtschaft-cloud-computing\/","title":{"rendered":"Das ERP-System f\u00fcr den elften Mann"},"content":{"rendered":"
KEEPERsport verkauft online Torwarthandschuhe und alles, was ein Keeper sonst noch braucht, um einen guten Job zu machen. Bei der Warenwirtschaft setzt das Unternehmen auf Cloud Computing. Das erleichtert die Integration mehrerer L\u00e4ger \u2013 und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.<\/p>\n
Der Torh\u00fcter einer Fu\u00dfballmannschaft \u2013 oder Tormann, wie man in \u00d6sterreich sagt \u2013 ist nicht einfach nur einer von elf Spielern, sondern viel mehr als das. Er hat einen eigenen Trainer und wird fast nie w\u00e4hrend des Spiels ausgewechselt, daf\u00fcr sehen ihn (mindestens) zehn Augenpaare entt\u00e4uscht an, wenn er den Ball aus dem Tor holen muss.<\/p>\n
Und er braucht eine spezielle Ausr\u00fcstung \u2013 angefangen vom individuellen Trikot und den Handschuhen \u00fcber Schutzkleidung f\u00fcr Ellbogen und Knie bis zur Torwart-Unterw\u00e4sche.<\/p>\n
Georg Heu war zwischen 1987 und 1996 neun Jahre lang Torwartprofi, sieben davon in der \u00f6sterreichischen Bundesliga. Folglich wusste er sehr genau, was ein Keeper braucht, als er im Jahr 2000 KEEPERsport gr\u00fcndete \u2013 und damit in eine Marktl\u00fccke stie\u00df. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen spezialisierten Shop f\u00fcr Torwart-Produkte. Heus Unternehmen startete Offline, verkaufte zu Beginn \u00fcber klassisches Telefonmarketing, also indem man Vereine anrief \u2013 oder die Torh\u00fcter direkt.
\n2001 kam der Online-Shop dazu, um auch \u00fcber \u00d6sterreich hinaus verkaufen zu k\u00f6nnen \u2013 Fu\u00dfball wird schlie\u00dflich \u00fcberall auf der Welt gespielt.
\nDer Vertrieb \u00fcbers Web war damals revolution\u00e4r neu \u2013 f\u00fcr einige zu neu. \u201eEs gab Lieferanten, die mit Onlineshops absolut nichts anfangen konnten und uns fragten, wo sich der Laden denn genau befindet\u2026\u201c, erz\u00e4hlt Martin Krenn, ebenfalls Ex-Torwartprofi und seit 2001 neben Georg Heu und Finanzexperte Franz Kalla einer von drei KEEPERsport-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern.<\/p>\n
In den folgenden Jahren gewann das Unternehmen in mehreren L\u00e4ndern Ex-Profis als Markenbotschafter \u2013 zum Beispiel Reinhold Harraser in Italien und Peter Paluch in der Slowakei \u2013, vertrieb seine Produkte au\u00dferhalb \u00d6sterreichs aber vor allem \u00fcber selbst\u00e4ndige Franchise-Partner.<\/p>\n
Von diesem Modell verabschiedet sich KEEPERsport mittlerweile mehr und mehr, langfristig wolle man \u201edas Gesch\u00e4ft so weit wie m\u00f6glich in eigenen H\u00e4nden behalten\u201c, so Martin Krenn.<\/p>\n
Und wer auf Zentralisierung setzt, braucht ein zentrales Lager. KEEPERsport baute dies zwischen 2012 und 2014 in Kottingbrunn s\u00fcdlich von Wien \u2013 wo das Unternehmen auch ein gro\u00dfes Ladengesch\u00e4ft betreibt.<\/p>\n
Sp\u00e4testens zu diesem Zeitpunkt war den Beteiligten klar, dass auch in der IT etwas passieren musste. Martin Krenn: \u201eUnsere alte Warenwirtschaft war alles andere als optimal, au\u00dferdem hing der Support an einer einzigen Person. Wir w\u00fcnschten uns ein System, das den gesamten Bestell- und Liefervorgang inklusive Webshop optimal abbildet \u2013 einschlie\u00dflich der Verkn\u00fcpfung mit unserer Buchhaltung.\u201c Au\u00dferdem sollte sich die Software schnell und unkompliziert anpassen und erweitern lassen.<\/p>\n
Mit diesem Pflichtenheft machte man sich auf die Suche. Zwei Anwendungen kamen in die engere Wahl. Dass sich KEEPERsport schlie\u00dflich f\u00fcr 51风流Business ByDesign<\/a> entschied, lag vor allem an der leichten Skalierbarkeit des Produkts und einer optimalen Unterst\u00fctzung der weiteren Internationalisierung des Gesch\u00e4fts.<\/p>\nZur Cloudl\u00f6sung gab es keine Alternative<\/strong><\/h2>\n