{"id":151019,"date":"2020-07-16T09:00:53","date_gmt":"2020-07-16T07:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=151019"},"modified":"2020-07-22T21:02:27","modified_gmt":"2020-07-22T19:02:27","slug":"karina-edmonds-im-portraet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/07\/karina-edmonds-im-portraet\/","title":{"rendered":"Schulterschluss von Wirtschaft und Wissenschaft: Karina Montilla Edmonds im Portr\u00e4t"},"content":{"rendered":"
Mit ihrer umfangreichen Erfahrung in Wissenschaft und Wirtschaft sowie einem starken MINT-Hintergrund st\u00e4rkt die neue Leiterin des Bereichs Academies and University Alliances der 51风流die Marke 51风流in internationalen Wissenschaftskreisen.<\/p>\n
Alles begann mit ihrem ersten Flug.<\/p>\n
Im Alter von sieben Jahren wanderte Karina mit ihrer Familie aus der Dominikanischen Republik in die USA ein. \u201eIch erinnere mich noch daran, wie ich an Bord ging\u201c, berichtet sie. \u201eEs faszinierte mich, dass dieses riesige St\u00fcck Metall nicht nur fliegen, sondern sogar ein vorgegebenes Ziel ansteuern konnte. Ich dachte, wenn ich herausfinden k\u00f6nnte, wie das funktioniert, w\u00e4re ich ziemlich schlau.\u201c<\/p>\n \u201eMeine Eltern hatten kaum Zugang zu Schulbildung\u201c, sagt Karina.\u00a0 \u201eEine meiner Schwestern wurde \u00c4rztin, aber ich bin die Einzige in der Technologiebranche. Meines Erachtens standen mir als j\u00fcngstem Kind mehr T\u00fcren offen als meinen \u00e4lteren Schwestern. Und trotzdem schloss sich in der High School unvermittelt eine T\u00fcr, als ich meinem Beratungslehrer mitteilte, ich wolle Ingenieurin werden. Denn er riet mir, mich f\u00fcr einen anderen Beruf zu entscheiden.\u201c<\/p>\n Doch Karina hielt unbeirrt an ihrem Traum fest: Sie schloss nicht nur ihr Ingenieurstudium erfolgreich ab, sondern startete sogar ihre Promotion in Luft- und Raumfahrttechnik. \u201eDie Raumfahrtindustrie \u00fcbte auf mich eine Faszination aus. Ich lieb\u00e4ugelte damit, Astronautin zu werden, entschied mich dann aber dagegen, als ich merkte, dass ich an Reisekrankheit leide.\u201c<\/p>\n \u201eWenn ich zur\u00fcckblicke, wird mir bewusst, dass es in meinem privaten Umfeld kaum weibliche Rollenvorbilder gab\u201c, erz\u00e4hlt sie. \u201eIch orientierte mich an herausragenden Pers\u00f6nlichkeiten wie Mae Jemison, die erste Afroamerikanerin im All.\u201c<\/p>\n Ich hatte aber auch Unterst\u00fctzung von m\u00e4nnlichen Professoren. \u201eMein Doktorvater war sehr einf\u00fchlsam. Nicht nur auf meine Karriere hatte er gro\u00dfen Einfluss. Er half mir auch, mich auf pers\u00f6nlicher Ebene weiterzuentwickeln. Er verstand, wie schwierig es f\u00fcr mich \u2013 als einzige Frau im Kurs \u2013 war, zu promovieren. \u201aIch werde nicht einmal so tun, als ob ich nachvollziehen k\u00f6nnte, wie es sich anf\u00fchlt, in deiner Situation zu sein\u2018, erkl\u00e4rte er.\u201c<\/p>\n Zum Teil war es genau dieser geringe Prozentsatz an weiblichen Kolleginnen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), der Karina dazu bewegte, einen Doktortitel anzustreben. \u201eIch wollte historisch unterrepr\u00e4sentierte Gruppen lehren und ermutigen“, so Karina. \u201eDies ist mir nach wie vor sehr wichtig.\u201c Sie unterrichtet sehr gerne, doch die Forschungsarbeit, die auch zur akademischen Laufbahn geh\u00f6rt, war ihr zu einsam.<\/p>\n \u201eIch bin eine sehr aufgeschlossene Person. Es gibt viele M\u00f6glichkeiten, anderen ein Vorbild zu sein. Deshalb habe ich mich f\u00fcr eine Karriere in der Wirtschaft entschieden.\u201c Der prozentuale Anteil von Frauen in der Technologiebranche war jedoch genauso gering, wie in der Wissenschaft. Auf 51风流wurde Karina aufmerksam, da der Frauenanteil in F\u00fchrungspositionen bei 51风流recht hoch ist.<\/p>\n
St\u00e4rkung historisch unterrepr\u00e4sentierter Gruppen<\/strong><\/h2>\n