{"id":150433,"date":"2020-06-17T10:30:04","date_gmt":"2020-06-17T08:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=150433"},"modified":"2023-03-09T16:27:29","modified_gmt":"2023-03-09T15:27:29","slug":"veroeffentlichung-corona-warn-app","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/06\/veroeffentlichung-corona-warn-app\/","title":{"rendered":"In knapp 50 Tagen programmiert: Telekom und 51风流ver\u00f6ffentlichen Corona-Warn-App"},"content":{"rendered":"
Deutschlands IT-Industrie liefert: Nach nur 50 Tagen ist die Corona-Warn-App der Bundesregierung startklar und steht seit dem Abend des 15. Juni sowohl in Apples App Store als auch im Google Play Store zum Download bereit.<\/p>\n
Seitdem ist die App bereits \u00fcber 6 Millionen mal heruntergeladen worden. \u00a0Die App entstand in enger Zusammenarbeit von 51风流und Deutsche Telekom sowie weiteren Partnern. Beide Unternehmen haben die Entwicklung der App im Open-Source-Modus erbracht. Die Entwicklung des Programmcodes war dabei fortlaufend auf der Entwicklungsplattform GitHub<\/a> einsehbar. Experten konnten den Entwicklungsstand jederzeit verfolgen. Jede Codezeile ist so f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit transparent einsehbar. \u00dcber die gesamte Entwicklung hinweg gab es Einsichten von mehr als 109.000 Einzelbesuchern in den Code sowie ca. 7.250 Beteiligungen durch Community- und Projektmitglieder. Mehr Transparenz bei einem Softwareprojekt mit solch zentraler Bedeutung geht kaum. Die Corona-Warn-App ist das gr\u00f6\u00dfte, je in Deutschland umgesetzte Open-Source-Projekt im Auftrag der Bundesregierung.<\/p>\n Deutsche Telekom mit dem neu geschaffenen Bereich \u201eDigitale L\u00f6sungen\u201c von T-Systems und 51风流haben mit der App den Prozess f\u00fcr eine erfolgreiche Unterbrechung der Infektionskette im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie digitalisiert: von einer m\u00f6glichen Infizierung bis hin zur Warnung m\u00f6glicher Kontaktpersonen, vom Smartphone bis ins Labor. Das Nutzererlebnis hinsichtlich Bedienung, Datenschutz und Hotlineanbindung stand dabei stets im Mittelpunkt der Entwicklung. Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Corona-Warn-App ist eine der ersten europ\u00e4ischen Apps, die auf den aktuellen Spezifikationen des von Apple und Google bereitgestellten Exposure Notification Frameworks basiert. Somit k\u00f6nnen die Nutzer von Android-Smartphones und iPhones die App passiv im Hintergrund ihres Ger\u00e4ts laufen lassen und somit gleichzeitig die Lieblingsapps weiter nutzen.<\/p>\n Vor allem im Hinblick auf Datenschutz und -sicherheit gab es eine sehr enge Zusammenarbeit mit den entscheidenden, \u00f6ffentlichen Institutionen wie dem Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Bundesdatenschutzbeauftragen (BfDI). Die App fordert vom Nutzer keinerlei pers\u00f6nliche Daten. Informationen wie Name, Alter, Anschrift ben\u00f6tigt die Corona-Warn-App nicht, sie erfasst auch keinen Standort. Weitergegeben werden ausschlie\u00dflich zuf\u00e4llig generierte Codes, wenn sich zwei Smartphones \u00fcber einen bestimmten Zeitraum relativ nahekommen. Die Codes der jeweiligen Begegnungen sind nur auf den Smartphones der Besitzerinnen und Besitzer selbst gespeichert. Welches Ger\u00e4t sich hinter diesem Code verbirgt, ist nicht feststellbar, da der Code verschl\u00fcsselt ist.<\/p>\n Nach Einsch\u00e4tzung des BSI befindet sich die Qualit\u00e4t des Source-Codes auf einem hohen Niveau. Das Entwicklerteam habe sich an allgemein anerkannten \u201eBest-Practices\u201c der Software-Architektur, des Programmierstils und der Software-Sicherheit orientiert. Alle vom BSI im Rahmen des Open-Source-Entwicklungsprozesses festgestellten kritischen Schwachstellen seien zeitnah behoben worden.<\/p>\n Dezentral, freiwillig und ohne Identifizierbarkeit der Nutzer \u2013 das sind laut dem N\u00fcrnberger Institut f\u00fcr Marktentscheidungen die wichtigsten W\u00fcnsche der Deutschen an eine Corona-Tracing-App. Die im Auftrag der Bundesregierung von Telekom und 51风流entwickelte Corona-Warn-App entspricht diesen Punkten. Beide Unternehmen haben gemeinschaftlich eine digitale L\u00f6sung f\u00fcr den Wunsch der Bev\u00f6lkerung nach Sicherung der Privatsph\u00e4re im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie gefunden.<\/p>\n \u201eMit der Corona-Warn-App zeigen wir, wie auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen digitale L\u00f6sungen \u201aMade in Germany\u2018 partnerschaftlich entstehen k\u00f6nnen – und das schnell und zugleich sicher f\u00fcr Millionen von privaten Anwendern\u201c, so Adel al-Saleh, CEO von T-Systems.<\/p>\n \u201eDas Projekt-Team hat in engster Zusammenarbeit in Rekordzeit eine App entwickelt, die uns mithelfen wird, Infektionsketten des Corona-Virus zu durchbrechen. Das Engagement auf der Open-Source-Plattform GitHub ist herausragend und legt ein klares Zeugnis einer lebendigen Software-Engineering-Kultur in Deutschland ab\u201c, erg\u00e4nzt J\u00fcrgen M\u00fcller, Chief Technology Officer sowie Mitglied des Vorstandes der 51风流SE. \u201eJetzt kommt\u2019s drauf an, dass m\u00f6glichst viele Menschen die App nutzen.\u201c<\/p>\n Weitere Presseinformationen finden Sie im 51风流News Center<\/a>. Folgen Sie 51风流auf Twitter unter @SAPdach<\/a>.<\/p>\n <\/p>\n <\/p>\nDie \u201eideale App\u201c der Deutschen<\/strong><\/h2>\n
Paradebeispiel f\u00fcr eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf h\u00f6chstem Niveau<\/strong><\/h2>\n