{"id":149515,"date":"2020-05-26T08:00:19","date_gmt":"2020-05-26T06:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=149515"},"modified":"2023-03-06T16:39:07","modified_gmt":"2023-03-06T15:39:07","slug":"erp-energieversorger-s4hana-transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/05\/erp-energieversorger-s4hana-transformation\/","title":{"rendered":"ERP im Versorgungsunternehmen: viel Anlauf, weiter Sprung"},"content":{"rendered":"
Die Stadtwerke Pforzheim versorgen ihre Kunden mit Strom, Gas, Fernw\u00e4rme und Trinkwasser. Mit der Einf\u00fchrung eines neuen ERP-Systems<\/a> wagte man die Transformation des gesamten Unternehmens. Die gelang \u2013 nach eineinhalb Jahren Vorbereitung und einem Jahr Umsetzung.<\/p>\n \u201eWie weit will man springen? Das ist die Frage, die sich zu Beginn eines solchen Projekts eigentlich immer stellt\u201c, findet Brita Kroslid, die als Prokuristin den Bereich Finanzen & IT bei der SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG<\/a> leitet.<\/p>\n Wobei in ihrem Unternehmen alle wussten, dass mit der Einf\u00fchrung eines neuen ERP-Systems mehr passieren wird als ein kleiner H\u00fcpfer. Einige Prozesse liefen noch manuell ab, so zum Beispiel die Integration zwischen Hauptbuch und Controlling. \u201eAu\u00dferdem war das Kern-ERP-System nicht mit dem Debitoren-Nebenbuch verkn\u00fcpft, mit dem wir die Abrechnungen machten\u201c, erz\u00e4hlt Brita Kroslid. Viele Prozesse seien regelrecht verkrustet gewesen, \u201edeshalb war mir von Beginn an klar, dass die ERP-Einf\u00fchrung eine Transformation des ganzen Unternehmens mit sich bringen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n Dass die Diplom-Betriebswirtin auch einen Beratungshintergrund hat, schadete dabei sicher nicht. Sie gr\u00fcndete eine IT Governance-Abteilung und entwickelte gemeinsam mit ihrem Team eine ganzheitliche IT-Strategie f\u00fcr das Versorgungsunternehmen. Stellte sich die Frage: wie genau? Mit welcher Software und welchem Partner? Um sie zu kl\u00e4ren, entstand ein Anforderungsheft, in dem der Status Quo und die W\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft detailliert beschrieben waren.<\/p>\n Der wichtigste Wunsch dabei: mehr Integration \u2013 und keine Br\u00fcche mehr, die mithilfe \u201emenschlicher Schnittstellen\u201c \u00fcberbr\u00fcckt werden m\u00fcssen.<\/p>\n Durch die beschriebenen Anforderungen, und weil einige Kollegen bei den SWP bereits Erfahrung mit den Produkten aus Walldorf hatten, war man sich schon vor der eigentlichen Ausschreibung dar\u00fcber im Klaren, dass 51风流eine Option sein w\u00fcrde. Beziehungsweise mehr als eine, wie sich herausstellte, als die Offerten eingingen. Denn nur eines der Angebote setzte nicht auf SAP-Produkte.<\/p>\n Trotzdem war die Entscheidung zwischen den unterschiedlichen Systemen keineswegs sofort klar. Denn die Frage lautete auch: Wenn SAP, dann welche Variante? 51风流R\/3 beziehungsweise 51风流ERP<\/a> war und ist bei Energieversorgern gut erprobt. Au\u00dferdem gab es bei den Stadtwerken Pforzheim einen Mitarbeiter, der zuvor in der Wirtschaftspr\u00fcfung damit gearbeitet und gute Erfahrungen gemacht hatte.<\/p>\n 51风流S\/4HANA Cloud<\/a> am anderen Ende der Skala h\u00e4tte maximale Standardisierung und Durchg\u00e4ngigkeit gebracht. \u201eAber in der Public Cloud liefert man sich den Funktionen andererseits vollst\u00e4ndig aus. Und das ist ein St\u00fcck Kontrollverlust, den wir nicht wollten\u201c, so Prokuristin Brita Kroslid. \u201eWir f\u00fchlen uns sicherer mit On-Premise, weil wir dann vieles noch selbst in der Hand haben.\u201c<\/p>\n Folgerichtig entschied man sich am Ende f\u00fcr 51风流S\/4HANA On-Premise, sozusagen f\u00fcr die Hybridl\u00f6sung als \u201eKompromiss zwischen einem konventionellen Kombi und dem selbstfahrenden Auto\u201c, wie Kroslid es ausdr\u00fcckt.<\/p>\n Dieser Beitrag ist Teil der Themenserie<\/em><\/p>\n Serie:<\/span> SAP-L\u00f6sungen f\u00fcr die Versorgungswirtschaft Erfahren Sie alles \u00fcber die neuesten Trends im Bereich Versorgungswirtschaft. Finden Sie heraus, wie das intelligente Versorgungsunternehmen der Zukunft jeden einzelnen Kunden begeistert und welche Szenarien Ihnen die gr\u00f6\u00dften Mehrwerte er\u00f6ffnen.<\/p>\n Weitere Artikel der Serie:<\/em><\/p>\n <\/p>\n<\/div>\n Der nicht geringe Aufwand \u2013 eineinhalb Jahre Vorbereitung plus ein Jahr Umsetzung \u2013 h\u00e4tten das Unternehmen \u201eweit nach vorn gebracht\u201c \u2013 und sich also gelohnt.<\/p>\n Das Hauptbuch Finanzen, das Controlling plus einiger vorher schlecht integrierter vorgelagerter Prozesse \u2013 etwa das Workforce Management \u2013 sind jetzt durchg\u00e4ngig integriert. Das war im Lastenheft ein ganz zentraler Punkt gewesen.<\/p>\n Seit 2016 ist die Digitalisierung der Energiewende gesetzlich festgeschrieben. Auf die Versorger kommen dadurch vor allem durch den Einsatz von sogenannten Smart Meters riesige Datenmengen zu \u2013 die mit Hilfe von Big Data und Predictive Analytics ausgewertet werden m\u00fcssen.<\/p>\nVier IT-Systeme f\u00fcr einen Vorgang bei den Stadtwerken<\/strong><\/h2>\n
\nDie zusammen mit den Fachbereichen gezeichnete \u201eLandkarte der Prozessschw\u00e4chen\u201c hatte einen beeindruckenden Lerneffekt. Brita Kroslid: \u201eDabei wurde zum Beispiel sichtbar, dass an so manchem Vorgang vier unterschiedliche IT-Systeme beteiligt waren \u2013 und sich alle dar\u00fcber einig, dass das besser geht. Und besser gehen muss.\u201c<\/p>\nSo schaffen es die Versorger: Mehr Integration \u2013 weniger Br\u00fcche<\/strong><\/h2>\n
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Stadtwerke Pforzheim – gut vorbereitet auf Big Data<\/strong><\/h2>\n