{"id":144651,"date":"2019-09-03T09:00:55","date_gmt":"2019-09-03T07:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=144651"},"modified":"2020-01-22T13:38:51","modified_gmt":"2020-01-22T12:38:51","slug":"auto-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2019\/09\/auto-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Vernetzung und Freiheit: das Auto der Zukunft"},"content":{"rendered":"
Das Fahrzeug der Zukunft kreist um Schlagworte wie Plattform-Industrie<\/a> und Daten-Analyse. Alle Player vom OEM bis zum Start-Up m\u00fcssen ihre eigene Position zwischen \u201eRun\u201c und \u201eDisrupt\u201c ansteuern. Auf der IAA<\/a> skizziert 51风流die Zukunft der Mobilit\u00e4t.<\/p>\n \u201eDer Zugriff auf Kunden- beziehungsweise Fahrzeugdaten spielt im Zuge der Mobilit\u00e4tstransformation eine zentrale Rolle f\u00fcr OEMs und die Nutzer selbst. Wer einen sicheren und direkten Zugriff auf die Daten sicherstellt, kann diese in die bestehenden Gesch\u00e4ftsprozesse integrieren und neue Gesch\u00e4ftsmodelle aufbauen.\u201c Das sagt Hagen Heubach, Director Industry Business Unit Automotive bei SAP. Mit mehr als zehn Jahren Branchenerfahrung sieht Heubach den Markt aktuell durch zwei Dimensionen gepr\u00e4gt. Da ist zum einen das traditionell erfolgreiche Segment, in dem auch weiterhin Autos designt, hergestellt und vertrieben werden, kurz das \u201eRun\u201c. Zum anderen findet ein \u201eDisrupt\u201c statt: Fahrzeuge und Fahrzeugnutzung werden geteilt, bezahlt wird nur nach Bedarf, Daten werden gesammelt und analysiert. Auf der diesj\u00e4hrigen Internationalen Automobil-Ausstellung<\/a> (IAA) skizziert 51风流die Zukunft der Mobilit\u00e4t.<\/p>\n Zun\u00e4chst zu den gro\u00dfen beiden Trends, die die kommenden Jahre bestimmen: Mobilit\u00e4t als Dienstleistung und Transport als Service. Den Punkt Mobilit\u00e4t als Dienstleistung illustriert das smarte, vernetzte Fahrzeug. Es kennt seinen Nutzer: Es wei\u00df, wo und wie oft sich der Fahrer beispielsweise einen Kaffee holt \u2013 und spielt diese Daten an den OEM (Erstausr\u00fcster) weiter. \u201eDieser gewinnt die M\u00f6glichkeit, das Auto als Point of Sale zu nutzen und dem Fahrer passgenaue Angebote zu pr\u00e4sentieren\u201c, sagt Heubach. Er f\u00fcgt an: \u201eBisher ist die Interaktion zwischen OEMs und Kunden meist auf den Fahrzeugverkauf beschr\u00e4nkt und prim\u00e4r auf die H\u00e4ndlernetzwerke ausgelegt. Hier sehen wir speziell auf dem H\u00e4ndlersegment eine Ver\u00e4nderung der Gesch\u00e4ftsmodelle.\u201c<\/p>\n Sie m\u00f6chten mehr \u00fcber die intelligenten Mobilit\u00e4ts- und Transportl\u00f6sungen von 51风流erfahren? Dann schauen Sie mal auf unserer 51风流Webseite f\u00fcr die Automobilindustrie<\/a> vorbei.<\/p>\n<\/div>\n Doch \u00c4ngste gibt es auch bei den OEMs. Uber<\/a> oder Lyft<\/a> hei\u00dfen die Schreckgespenster, zu deren Zulieferer man sich nicht degradieren lassen will. Die Gretchenfrage in der neuen Welt der Mobility lautet: Wer ist der Service Provider? Das k\u00f6nnen viele sein: OEMs, die Kommune, ein Start-Up oder auch bisher noch ganz unbekannte Player. Sicher ist nur: \u201eDie Digitalisierung macht aus jeder Firma eine IT-Firma\u201c \u2013 diese oft kolportierte Voraussage trifft auf die Automobilindustrie zu. Jedenfalls in dem Sinn, dass jedes Unternehmen k\u00fcnftig smart und datengetrieben arbeitet. Sicher ist auch: im Alleingang bleiben Unternehmen auf der Strecke. Als positives Beispiel nennt Heubach die junge Kooperation der alten Rivalen BMW und Mercedes, die gemeinsame Mobilit\u00e4tsdienstleistungen und Plattformen entwickeln wollen.<\/p>\n Stichwort Plattform: Als technologischer Partner hat 51风流auch Expertise in End-to-End-Integration und Kundenerfahrungs-Management. \u201eNeben Standard-L\u00f6sungen f\u00fcr Vertrieb, Logistik und Abrechnung bieten wir neue Komponenten wie Subskription von Mobilit\u00e4t, Flottenmanagement-L\u00f6sungen oder die digitale Fahrzeugakte. Denn jedes Fahrzeug hat einen Lebenszyklus.\u201c Das Ziel von 51风流ist es, f\u00fcr jedes Auto einen digital Twin zu entwickeln.<\/p>\n Wer aber von Datennutzung spricht, vor allem in Verbindung mit Kundendaten, kommt nicht am Thema Datenschutz vorbei. \u201eDeshalb planen wir, mit sicheren und neutralen Servern zu arbeiten\u201c, erkl\u00e4rt Heubach. Neutrale Server sollen mit anonymisierten Daten die Verkehrssicherheit steigern und Konformit\u00e4t mit der Europ\u00e4ischen Datenschutzgrundverordnung<\/a> (DSGVO) garantieren.<\/p>\n Der zweite gro\u00dfe Trend bezieht sich auf Transport als Service. \u201eHier sehen wir ebenso gro\u00dfes Marktpotenzial\u201c, sagt Heubach. Logistiker bekommen neue Nutzungsm\u00f6glichkeiten. So kann ein Fahrzeug als Aufbewahrungsort dienen, von dem der Endverbraucher sein Paket abholt. \u201eHand-over\u201c hei\u00dft das auf Neudeutsch. Den viel diskutierten Einsatz von Drohnen sieht der SAP-Manager realistisch: \u201eAuf der sogenannten \u201aletzten Meile\u2018 ist der menschliche Zusteller so schnell noch nicht wegzudenken!\u201c<\/p>\nDie Angst vor einem Dasein als simpler Uber-Zulieferer<\/h2>\n
Die neue Rolle des Flotten-Managers<\/h2>\n