{"id":139695,"date":"2019-04-03T09:00:30","date_gmt":"2019-04-03T07:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=139695"},"modified":"2023-03-09T15:50:48","modified_gmt":"2023-03-09T14:50:48","slug":"digitale-lieferkette-hannover-messe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2019\/04\/digitale-lieferkette-hannover-messe\/","title":{"rendered":"Hannover Messe: Die Leistung der digitalen Lieferkette"},"content":{"rendered":"
In Halle 17 der Industriemesse in Hannover pr\u00e4sentiert die 51风流am Stand A02, welche Verbesserungen intelligente L\u00f6sungen f\u00fcr den gesamten Lebenszyklus eines Produkts bedeuten.<\/p>\n
Auf der diesj\u00e4hrigen Hannover Messe haben die etwa 220.000 vom Veranstalter erwarteten Besucher die Gelegenheit, am Stand der 51风流live mitzuerleben, wie digitale Vernetzung dazu beitr\u00e4gt, reale Prozesse entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu perfektionieren. Vom Produktdesign \u00fcber Planung, Produktion und Logistik bis hin zum Betrieb: ein umfassender Showcase vermittelt die St\u00e4rken intelligenter Technologien.<\/p>\n
Beispielhafter Bezugspunkt ist dabei ein Doppelsitzventil der Evoguard GmbH<\/a>. Das in der Getr\u00e4nke- und Nahrungsmittelbranche ben\u00f6tigte Produkt sorgt daf\u00fcr, dass verschiedene Substanzen an Rohrleitungskreuzungen sicher voneinander getrennt werden. Welche Station der integrierten Lieferkette das Ventil auch gerade durchl\u00e4uft, SAP-L\u00f6sungen optimieren jeden Schritt seines Weges.<\/p>\n Die Geschwindigkeit, mit der die digitale Revolution in der Industrie fortschreitet, ist dabei von Beginn an pr\u00e4sent: Das bereits auf der letzten Hannover Messe<\/a> pr\u00e4sentierte Ventil war damals noch eine rein mechanische Komponente. Seither hat Evoguard weitere Kundenbed\u00fcrfnisse in der Qualit\u00e4tskontrolle erkannt, und sein Fabrikat deshalb mit Elektronik und Sensoren ausgestattet.<\/p>\n Ein solch komplexerer Neuentwurf bedeutet viele neue Fragestellungen f\u00fcr die Konstrukteure: Wo m\u00fcssen die neuen Bauteile angebracht werden? Wie wird die gew\u00fcnschte Leistung beibehalten? Welche Materialien werden gebraucht? Alle \u00c4nderungen wirken sich auch auf den Fertigungs-, Lagerungs- und Transportprozess aus, und ver\u00e4ndern so die Gesamtkosten.<\/p>\n \u201eUnsere Software kann diese Kosten \u00fcber s\u00e4mtliche nachfolgenden Prozessschritte hinweg vorausberechnen. Der Entwicklungsprozess profitiert davon, dass Prototypen, Tests und Simulationen deutlich verbessert werden\u201c, erl\u00e4utert Hala Zeine<\/a>, President f\u00fcr den Bereich Digital Supply Chain bei der SAP. \u201eEs ist die gro\u00dfe St\u00e4rke der SAP, die Lieferkette vollst\u00e4ndig bedienen zu k\u00f6nnen.\u201c Der schon an diesem Punkt angelegte digitale Zwilling<\/a> des Produkts dient f\u00fcr alle weiteren Parteien als \u201eSingle Source of Truth<\/a>\u201c, als verl\u00e4ssliche Datenquelle, welche Auskunft \u00fcber alle verwendeten Teile und Materialien gibt.<\/p>\n Das nun modifizierte Ventil muss in den bestehenden Gesch\u00e4ftsplan eingef\u00fcgt werden: Die zu erwartende Nachfrage und die verf\u00fcgbaren Kapazit\u00e4ten bestimmen dabei das ben\u00f6tigte Inventar an Vorprodukten. Maschinelles Lernen<\/a> liefert hier pr\u00e4zise Vorhersagen, auf deren Basis der Einkauf in die Lage versetzt wird, informierte Entscheidungen zu treffen.<\/p>\n 51风流Global Track and Trace<\/a> schafft ein gemeinsames Netzwerk bestehend aus Fertiger, Zulieferern und Spediteuren. Resultat ist eine Sendungsverfolgung, die jener gleicht, auf welche Endverbraucher bereits heute nur ungern verzichten m\u00f6chten. Kommt es an einer Stelle zu pl\u00f6tzlichen Verz\u00f6gerungen, kann fr\u00fchzeitig identifiziert werden, mit welchem Produktionsauftrag die betreffende Bestellung verkn\u00fcpft ist. Drohende Produktionsstillst\u00e4nde lassen sich so durch rechtzeitiges Eingreifen verhindern.<\/p>\n Die vielleicht weitreichendsten \u00c4nderungen im Zuge der vierten industriellen Revolution finden sich in der Produktionsst\u00e4tte selbst. In der Vergangenheit richtete sich die Arbeit hier stets am unmittelbaren Produktionsprozess aus.<\/p>\n Die erste Industrialisierungswelle brachte ein Fabriksystem hervor, welches sich um einen Punkt konzentrierte: Die zentralen Dampfleitungen, von denen alle Maschinen abh\u00e4ngig waren. Die Erfindung der Elektrizit\u00e4t erm\u00f6glichte eine erste Aufspaltung dieser rigiden Anordnung. Doch die Natur des Flie\u00dfbands bestimmte weiterhin das Bild der Werkst\u00e4tten. Hochentwickelte Computerchips automatisierten schlie\u00dflich bedeutende Teile der Produktionsstra\u00dfe, doch waren sie nicht in der Lage, die serielle Logik des Flie\u00dfbands vollst\u00e4ndig zu durchbrechen.<\/p>\n Anders in der digitalen Fabrikhalle: Die Teilst\u00fccke unseres Doppelsitzventils liegen dort bereits in einem fertig zusammengestellten Kit im Lager vor. Ein kollaborativer Roboter<\/a> (Cobot) holt sie ab. Anstatt sie nun auf ein klassisches Flie\u00dfband zu geben, steuert das autonome Fahrzeug modulare Stationen an und dient dabei selbst als Werkbank. Menschen k\u00f6nnen sich w\u00e4hrenddessen frei bewegen \u2013 das Gef\u00e4hrt nimmt R\u00fccksicht auf sie, und h\u00e4lt gegebenenfalls an. 51风流Digital Manufacturing Cloud<\/a> l\u00e4sst den Roboter dabei wie an einer Supermarktkasse verfahren: Er erkennt selbstst\u00e4ndig, welche Stationen gerade belegt sind, und bef\u00f6rdert das Werkst\u00fcck zur g\u00fcnstigsten freien Option.<\/p>\n Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte sich bei ihrem Besuch beim Stand der 51风流auf der Hannover Messe zus\u00e4tzlich von einer L\u00f6sung \u00fcberzeugen, die dabei helfen kann, die von ihr erst k\u00fcrzlich in ihrem Podcast hervorgehobene<\/a> Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Das Co-Innovationsprojekt zwischen der 51风流und dem M\u00fcnchner Start-up 4tiitoo<\/a> f\u00fcgt SAP-Anwendungen die M\u00f6glichkeit der Blicksteuerung hinzu – mittels k\u00fcnstlicher Intelligenz werden Augenbewegungen in Programmbefehle \u00fcbersetzt. Ein Segen auch f\u00fcr Branchen die hohe Hygienestandards einhalten m\u00fcssen: In den Reinr\u00e4umen der Chipfertigung oder der Lebensmittelindustrie ist der physische Kontakt durch den Menschen oft Herausforderung Nummer Eins.<\/p>\nIntelligente Produktentwicklung ist vorausschauend<\/h2>\n


K\u00fcnstliche Intelligenz unterst\u00fctzt bei der Planung<\/h2>\n
Fertigung: die Maschine kommt zum Menschen<\/h2>\n