Versorgungswirtschaft Archiv | 51·çÁ÷News Center /germany/tags/versorgungswirtschaft/ Unternehmensberichte & Presseportal Mon, 09 Sep 2024 11:02:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 aquatherm optimiert Betriebsabläufe mit SAPÌýDigital Manufacturing /germany/2024/08/aquatherm-betriebsablaeufe-sap-digital-manufacturing/ Wed, 21 Aug 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180470 Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie ein Rohrleitungssystem zum Klimaschutz beitragen kann? aquatherm schon: mit 51·çÁ÷Digital Manufacturing optimiert aquatherm die Produktionsprozesse und steigert...

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Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie ein Rohrleitungssystem zum Klimaschutz beitragen kann? aquatherm schon: mit 51·çÁ÷Digital Manufacturing optimiert aquatherm die Produktionsprozesse und steigert die Effizienz, um nachhaltige Lösungen für den Anlagenbau und die Haustechnik zu schaffen.

aquatherm, mit Sitz in Deutschland, ist ein weltweit führender Hersteller von Kunststoff-Rohrleitungssystemen aus Polypropylen für den Anlagenbau und die Haustechnik. Polypropylen ist ein Material, das für seine ökologischen Eigenschaften und seine hohe Temperatur- und Druckbelastbarkeit bekannt ist.

Klimaschutz, grüne Energie und sauberes Wasser: Mit all dem möchte dazu beitragen, die natürlichen Grundlagen des Lebens überall auf der Welt zu erhalten. Nachhaltige Produkte, umfassender Service und Expertenwissen sind dabei Teil der Lösung auf dem Weg zu einem klimaneutralen Leben. Die Fertigungslinie umfasst 17.000 Artikel in sechs Linien für verschiedene Anwendungsbereiche, wie Anbindung an Heizung und Kühlung, Flächenheizung- und Kühlung sowie Trinkwasser.

Über ein starkes Partnernetzwerk und mit rund 500 Mitarbeitenden ist das Unternehmen in 70 Ländern tätig.

Nachhaltigkeit als zentrale Säule von ERP

Im Jahr 2022 implementierte aquatherm als zentrales Kerngeschäftssystem und integrierte ein Altsystem, um seine Produktionsprozesse zu verwalten. Jedoch war das Unternehmen stark auf manuelle Dateneingaben angewiesen, was unzureichende Datenqualität und ein hohes Risiko für menschliche Fehler mit sich brachte. Um der steigenden Nachfrage nach seinen Produkten gerecht zu werden und mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt zu halten, strebte aquatherm an, seine Produktionsprozesse durch den Einsatz neuester Technologien zu optimieren.

Abläufe straffen und Prozesse automatisieren

Patrick Keller, technischer SAP-Berater, Digital Manufacturing, aquatherm, erklärte: „Wir wollten Abläufe in neun Fertigungsabteilungen und sechs Fertigungslinien straffen, manuelle Eingaben minimieren, Schnittstellen reduzieren und die Leistung im Produktionsbereich verfolgen. Unser Ziel war es auch, einen Überblick über die Maschinenaktivitäten zu erhalten und wichtige Leistungskennzahlen über Maschinen, Mitarbeitende und Produktionsbereiche hinweg zu vergleichen. Darüber hinaus wollten wir eine umfassende Rückverfolgbarkeit während des gesamten Produktionsprozesses sicherstellen, um Probleme schnell zu lösen.“

Die Lösung bestand darin, ein topaktuelles Fertigungssteuerungssystem einzuführen, das zukunftssicher ist und dank der Verwendung von Echtzeit-Maschinendaten und Leistungsindikatoren Produktionsfehler schnell beheben kann. „Nach sorgfältiger Überlegung haben wir uns entschieden, 51·çÁ÷Digital Manufacturing einzuführen, um damit Maschinendaten zu erfassen und Prozesse zu automatisieren. Wir möchten im SAP-Kosmos so viele Produkte wie möglich nutzen“, sagte Keller.

ist ein Manufacturing Execution System (MES), das durch einen ressourceneffizienten Industrie-4.0-Ansatz nachhaltige und risikoresistente Fertigungsabläufe unterstützt. Das System wird in der Cloud bereitgestellt. Das Fertigungssteuerungssystem ermöglicht es Unternehmen, ihre Produktionsprozesse zu optimieren, indem sie die Unternehmenssysteme mit den Anlagen im Produktionsbereich verbindet. Und durch die Integration von Ausführung, Transparenz und Analysen hilft sie, die Produktion zu optimieren.

Eine zentrale Datenquelle sorgt für mehr Transparenz

51·çÁ÷Digital Manufacturing wird derzeit in einem der Produktionsbereiche implementiert und ermöglicht aquatherm Einblick in die Leistung der Maschinen und auftretende Probleme. Die Lösung ermöglicht dem Unternehmen, Indikatoren wie Produktionszeiten von Maschinen zu überprüfen und Ausfallzeiten zu reduzieren. Dank der Integration von 51·çÁ÷S/4HANA Cloud mit SAP Digital Manufacturing werden Informationen aus SAP S/4HANA Cloud abgerufen und zurück an SAP Digital Manufacturing übertragen. Dadurch werden Echtzeiteinblicke geschaffen, die dazu beitragen, die Entscheidungsfindung zu verbessern.

Quality Awards 2024 – Deutschlands herausragend gemeisterte SAP-Projekte prämiert

„Wir schätzen die Vorteile dieser cloudbasierten Lösung, da wir vierteljährlich Software-Updates und neue Funktionen erhalten“, betonte Keller.

Eine der Herausforderungen, mit denen sich aquatherm konfrontiert sah, war die Beschaffung notwendiger und korrekter Maschinendaten von verschiedenen Maschinenherstellern mit unterschiedlichen Standards. In Zusammenarbeit mit 51·çÁ÷und ihrem Partner entwickelte aquatherm eine standardisierte Vorlage für jede Maschine. „Durch die Nutzung des haben wir kundenspezifische Entwicklungen vermieden und unsere bestehenden Prozesse beibehalten, ohne dass es zu wesentlichen Änderungen der Produktionsprozesse kam“, erklärte Keller. „Mit Unterstützung von BA Business Advice konnten wir bereits nach einem dreimonatigen Proof of Concept innerhalb von nur sechs Monaten den Produktivstart aufnehmen“, fügte er hinzu.

aquatherm profitiert nun von zahlreichen Vorteilen:

  • Alle Fertigungsprozesse werden zu 100 Prozent übersichtlich dargestellt.
  • Durch automatischen Datenaustausch verringert sich der Anteil an PC-gestützten Aufgaben um 90 Prozent.
  • Eine zentrale Datenquelle für Fertigungsabläufe schafft mehr Transparenz.
  • Dank der Abschaffung manueller Prozesse und Schnittstellen profitieren Maschinenbediener von besserer Datenqualität und mehr Zeit.
  • Wichtige Stakeholder erhalten präzise Echtzeitdaten für ein transparenteres Produktionsmanagement und fundierte Entscheidungen.
  • Der Grundstein für bessere Datenanalysen und KI-Lösungen wurde gelegt, um künftige Optimierungen zu unterstützen und die Produktionseffizienz insgesamt zu steigern.

Pläne zur Steigerung der Produktionseffizienz

Für die Zukunft plant aquatherm, die Lösung in allen Produktionsbereichen einzuführen. Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen, das Paket zu nutzen, um die Produktionsabläufe noch besser zu steuern und den Datenaustausch zwischen SAP S/4HANA Cloud und SAP Digital Manufacturing in beide Richtungen weiter zu verbessern. aquatherm hat auch vor,  und den  einzusetzen, um Daten zwischen SAP Digital Manufacturing und branchenspezifischen Standarddatenquellen auszutauschen.

„51·çÁ÷Digital Manufacturing hat es uns – dank einer zentralen Datenquelle – ermöglicht, unsere Produktionsprozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. Genaue Echtzeitdaten sorgen dafür, dass es keine blinden Flecken gibt, damit wir unsere Abläufe reibungslos ausführen können“, erklärte Keller.


Karin Fent ist Senior Director von Global Customer Success Digital Supply Chain bei der SAP.

Foto oben mit freundlicher Genehmigung von aquatherm.

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Vestas: Kein Kampf gegen Windmühlen /germany/2024/03/vestas-kein-kampf-gegen-windmuehlen/ Wed, 13 Mar 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178299 Windturbinen-Hersteller startet Qualitäts-Offensive mit Hilfe des 51·çÁ÷Business Network. Im Sturm zerborstene Rotorblätter, Windturbinen die in Flammen aufgehen: Nicht oft passieren Havarien bei Windenergie-Anlagen. Doch...

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Windturbinen-Hersteller startet Qualitäts-Offensive mit Hilfe des 51·çÁ÷Business Network.

Im Sturm zerborstene Rotorblätter, Windturbinen die in Flammen aufgehen: Nicht oft passieren Havarien bei Windenergie-Anlagen. Doch neben dem wirtschaftlichen Schaden, ist die mediale Aufmerksamkeit dieser Unfälle oft groß. Dies kann zu einem Reputationsverlust der Hersteller- und Betreiberfirmen führen und Windkraftgegnern weitere Argumente liefern. Ursachen für Havarien können Qualitätsmängel in der überaus komplexen Lieferkette sein. Der Windturbinenhersteller startete deshalb eine Qualitätsoffensive und setzt auf SAP-Lösungen und das 51·çÁ÷Business Network.

Rückgrat der Energiewende

Vor dem Hintergrund der Klimakrise, setzen viele Länder der Erde derzeit stark auf Energieerzeugung, die keine Treibhausgasemissionen verursacht. In China beflügelt der vierzehnte Fünfjahresplan, in den USA der Inflation Reduction Act und in Europa der Green Deal den Markt für erneuerbare Energien. Die Windenergie gilt dabei als das Rückgrat der Energiewende und sie macht in den erwähnten Vorreiter-Regionen den größten Anteil aller erneuerbaren Energieträger aus.

Allerdings machen der Windenergie-Branche der harte Wettbewerb, ein hohes Innovationstempo und die riesigen Herausforderungen in der Lieferkette das Leben schwer. Neben der Rohstoffbeschaffung, der globalen Logistik und der Abhängigkeit von Zulieferern, ist vor allem die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards für alle Komponenten entscheidend, um die hohe Nachfrage zu decken und die Leistung und Zuverlässigkeit der Windkraftanlagen sicherzustellen. Denn Probleme in der Qualitätskontrolle können zu Ausfällen und Reparaturen oder im schlimmsten Fall zu Havarien der Anlagen führen.

Als Marktführer im Bereich Windkraftanlagen hat Vestas Wind Systems mit Hauptsitz in Aarhus, Dänemark, eine großangelegte Qualitätsoffensive gestartet. Die 29.000 Mitarbeitenden in 88 Ländern entwickeln, planen, fertigen, installieren und bieten Service für weltweite Windenergieprojekte. Die 85.000 installierten Anlagen erzeugten bis September 2023 173 Gigawatt Strom und 151 Gigawatt diejenigen im Service. Mehrere kürzlich beauftragte Großprojekte werden den Ertrag in den nächsten Jahren massiv in die Höhe treiben.

„Die Zusammenarbeit mit Zulieferern und Partnern ist für Vestas von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, eine nachhaltige Zukunft für die Welt zu schaffen, indem wir federführend die weltweite Nachfrage nach Onshore- und Offshore-Windenergie decken.“

Adeola Abegunde, Director, Technology Area Lead Digital Procurement and Supply Chain at Vestas

Plattform unterstützt Qualitätsoffensive

Eine moderne Windkraftanlage kann aus 10.000 oder mehr Einzelteilen bestehen. Diese kommen von unterschiedlichsten Lieferanten aus der ganzen Welt, und entsprechend komplex ist die Lieferkette. Vestas setzt deshalb auf das , die B2B-Plattform zur Zusammenarbeit mit Auftragsfertigern und Lieferanten, die über acht Millionen Unternehmen in 190 Ländern nutzen.

Es erlaubt Vestas, alle Beschaffungs- und Kollaborationsprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg zu digitalisieren. Über die Supply Chain Funktionalitäten können die Mitarbeitenden Bestellungen oder die Unterauftragsvergabe im Netzwerk abbilden. Sie sehen sofort die Bestellbestätigung und das Lieferavis des Lieferanten, und Auftragsfertiger erhalten ebenso unverzüglich diese Informationen.  Mitarbeitende von Vestas können somit auch prüfen, ob Rohstoffe oder Komponenten für eine Bestellung rechtzeitig beim Auftragsfertiger ankommen.

Besonders wichtig für die reibungslose und sichere Ausführung der Großprojekte ist die Qualitäts-Kollaboration des 51·çÁ÷Business Network: Bevor ein Lieferant eine Bestellung bestätigt oder schickt, muss er vereinbarte Qualitätstests durchführen und auf der Plattform dokumentieren. Die Mitarbeitenden bei Vestas sind so vorab über Qualitätsprobleme informiert, die außerhalb des eigenen Unternehmens auftreten, und können entsprechend reagieren.

Sie haben die Möglichkeit, geänderte Spezifikationen sofort weiterzugeben, etwa wenn es Probleme durch schnellen Verschleiß eines Bauteils gab und dieses nun optimiert werden muss. Sollte es dennoch zu Vorfällen aufgrund von Qualitätsmängeln kommen, bietet das Netzwerk allen Partner Transparenz und Nachverfolgbarkeit. So können sie die Gründe für Mängel nachvollziehen und abstellen.

„Das 51·çÁ÷Business Network erlaubt es Vestas, seinen Geschäftspartnern eine Plattform anzubieten, mit der sie alle Szenarien der Kollaboration von Anfang bis Ende transparent durchführen können. Dies hilft Vestas, Störungen in ihrer globalen Lieferkette abzumildern und sie robuster, zukunftssicherer und nachhaltiger zu machen.“

Florian Seebauer, Senior Director, 51·çÁ÷Business Network

Weniger Reibung in der Lieferkette

Die Lieferanten profitieren auch von den Forecast Funktionalitäten der Plattform: Vestas kann ihnen Informationen aus dem Planungstool zur Verfügung stellen, so dass sie sich frühzeitig auf Änderungen oder Kapazitätssteigerungen einstellen können. Dies wiederum gibt ihnen Planungssicherheit und minimiert Reibungsverluste in der Lieferkette.

Das 51·çÁ÷Business Network unterstützt auch Vestas‘ Nachhaltigkeitsziele, denn es ermöglicht den Anwendern, Lieferanten nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten auszuwählen und zu bewerten. Vestas gilt als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt und belegt regelmäßig vordere Plätze auf entsprechenden Ranglisten, wie zum Beispiel der . Zurecht, denn die Lösungen von Vestas haben bis heute 1,9 Mrd. Tonnen CO2 gegenüber Strom aus fossilen Energieträgern eingespart; dies entspricht 88 Millionen PKWs, die ein Jahr gefahren werden. Vestas hat außerdem die Nachhaltigkeitsleistung über seine gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu einer zentralen Priorität gemacht und etwa wegweisende Initiativen für die Kreislaufwirtschaft gestartet.

Vestas und 51·çÁ÷verbindet eine langjährige Partnerschaft: Seit 2007 setzt Vestas bei seinem ERP-System schon auf SAP. Zehn Jahre später stieg das Unternehmen für die digitale Beschaffung und die Kollaboration mit den Lieferanten auf 51·çÁ÷Ariba um und profitiert jetzt vom umfassenden 51·çÁ÷Business Network. Dieses ist an das 51·çÁ÷ERP-System von Vestas angebunden, sodass Nutzerinnen und Nutzer in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung arbeiten können, weil die komplexen Bestell- und Kollaborations-Prozesse im Hintergrund ablaufen. So unterstützen Anwendungen von 51·çÁ÷Vestas bei seiner Qualitätsinitiative, damit sie kein Kampf gegen Windmühlen, sondern ein nachhaltiger Erfolg wird.


Titelbild: Borssele 3 & 4, Niederlande, mit freundlicher Genehmigung von Vestas Wind Systems A/S

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Energietrends: Generative KI revolutioniert das Kundenerlebnis /germany/2024/03/energietrends-generative-ki/ Mon, 11 Mar 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178428 Generative KI-Technologie wird das Kundenerlebnis in der Energiewirtschaft von Grund auf verändern, Verbraucher zu Anbietern machen und Stromversorgern neue Möglichkeiten für Serviceleistungen bieten. Kundenorientierung ist...

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Generative KI-Technologie wird das Kundenerlebnis in der Energiewirtschaft von Grund auf verändern, Verbraucher zu Anbietern machen und Stromversorgern neue Möglichkeiten für Serviceleistungen bieten.

Kundenorientierung ist in der künftigen Netto-Null-Ära entscheidend

Generative KI (GenAI) wird Online-Bots der letzten Generation in den Schatten stellen und zu einem deutlich besseren Kundenerlebnis führen. Dies wird den Umsatz von Energieversorgern ankurbeln und gleichzeitig die Kosten für Kunden und den Energieverbrauch weltweit senken. Laut dem Marktforschungsunternehmen werden dieses Jahr 45 Prozent der führenden Energieversorger GenAI-Technologien, insbesondere Chatbots, einsetzen, um das digitale Kundenerlebnis zu verbessern. Anrufe bei Kunden-Hotlines werden dadurch um über 60 Prozent zurückgehen.

Digitalisierung als Wegbereiter für die Energiewende mit grünem Wasserstoff

„In der sich wandelnden Energiebranche sind Kunden nicht mehr länger nur Endverbraucher von Rohstoffen. Stattdessen spielen sie eine aktive Rolle beim Umstieg auf erneuerbare Energien“, sagte Daniela Haldy-Sellmann, Head of Energy and Utilities Industries bei SAP. „Energieversorger werden versuchen, nicht nur Kunden an sich zu binden und ein Kundenerlebnis wie im Einzelhandel zu schaffen, sondern Verbrauchern auch zu helfen, informierte und nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Dies gilt insbesondere in Regionen, in denen es kaum natürliche Ressourcen gibt.“

GenAI kann sofort Daten aus zahlreichen Quellen abrufen, unter anderem den Kundenvertrag, Rechnungsbeträge und den bisherigen Chatverlauf. Sie analysiert verschiedene Variablen, beispielsweise vergleichbare Haushalte, um kostensparende Alternativen und neue digitale Dienstleistungen anzubieten.

Kunden können beispielsweise herausfinden, welche Haushaltsgeräte den meisten Strom verbrauchen, welche erneuerbaren Energiequellen ihrer Familie erhebliche Einsparungen bringen könnten und zu welchen Zeiten sie ihr E-Auto kosteneffizient laden können. Und Mitarbeitende im Kundendienst bei Energieversorgern könnten personalisierte Empfehlungen anbieten mit individuellen Verträgen, die auf Echtzeit-Verbrauchsdaten von Haushaltsgeräten basieren.

Auf Seiten des Energieversorgers kann GenAI für genauere Abrechnungen und Rechnungen sorgen, indem sie die Datenextraktion und -prüfung automatisiert. Dadurch fällt weniger manuelle Arbeit an, es kommt zu weniger Fehlern und die finanziellen Abläufe werden gestrafft.

Energieversorger haben einen besseren Einblick in das Verhalten ihrer Kunden und können so ihre Zahlungsprozesse verbessern und damit die Liquiditätslage des Unternehmens.

GenAI bewältigt Datenflut aus erneuerbaren Energien

Hinter den Kulissen ist GenAI ideal für das Management neuer Datensätze, die im Zusammenhang mit dem Umstieg zu sauberer Energie entstehen. Man denke etwa an die zunehmende Zahl verteilter, dezentraler Energieressourcen (DERs). Ein Beispiel wären Verbraucher, die den überschüssigen Strom aus den Solarpaneelen auf ihrem Dach an den Stromversorger zurückverkaufen. Oder Unternehmen, die ihren eigenen Strom aus lokalen Windparks erzeugen und verbrauchen.

Dank der Fähigkeit von GenAI, Daten zusammenzuführen, werden Energieversorger in der Lage sein, neue Einnahmequellen aus Services wie Leasing, Wartung und Modernisierung von Solarpaneelen oder Windparkanlagen zu generieren. Der Rückkauf des ungenutzten Stroms der Verbraucher wird zu einer kosteneffizienten und nachhaltigen Stromerzeugung beitragen und zu neuen Vertragsbeziehungen mit Kunden führen.

Netzbetreiber Amprion treibt Digitalisierung mit voller Energie voran

Ìýprognostizierte, dass bis 2026 50ÌýProzent der Versorgungsunternehmen in Industrieländern in Advanced Distribution Management Systems oder Distributed Energy Models investieren werden, um den Zustrom der Daten aus erneuerbaren Energiequellen und DERs zu optimieren und so ihren COâ‚‚-Fußabdruck langfristig um 30ÌýProzent zu senken. Und die Marktforscher von erwarten, dass bis 2030 DERs „die Nutzung erneuerbarer Ressourcen durch Versorgungsunternehmen, Gemeinden und Investoren deutlich beschleunigen werden.“

Innovationen in der Energiewirtschaft mit GenAI neu definieren

GenAI ist prädestiniert, einige der komplexesten Probleme der Energiewirtschaft zu lösen. Laut den Analysten von nimmt das Interesse von Energieunternehmen an GenAI zu – wie auch ihre entsprechenden Investitionen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Technologien zur Leistungsoptimierung, Risikominderung und Effizienzsteigerung. Als Beispiele nennen sie virtuelle Mitarbeitende, die bei der Erstellung von Multimedia-Schulungsmaterialien für technische Außendienstmitarbeiter helfen, sowie eine umfangreiche Konsolidierung von Daten, um Angebots- und Nachfrageprognosen entscheidend zu verbessern.

Tatsächlich ist GenAI unglaublich begabt darin, Daten aus einer unendlichen Anzahl von Quellen zu durchforsten, um dadurch Antworten auf Geschäftsprobleme zu finden. Und genau das wird in der Energiewirtschaft dringend benötigt.

„Wir gehen davon aus, dass intelligente Co-Piloten Versorgungsunternehmen in die Lage versetzen werden, das Potenzial generativer KI für ihre Geschäftsprozesse zu nutzen – unter Zugrundlegung konkreter und vernetzter Unternehmensdaten“, sagte Haldy-Sellmann. „Mit diesen Tools werden Versorgungsunternehmen in der Lage sein, Energieverbrauchsmuster so genau vorherzusagen wie noch nie, sodass sie maßgeschneiderte Lösungen anbieten und die Ressourcenzuordnung optimieren können. GenAI kann zudem auch vorausschauende Analysen und eine vorbeugende Wartung unterstützen, um dadurch die Netze zu optimieren.“

Laut Haldy-Sellmann arbeitet die 51·çÁ÷derzeit mit Kunden aus der Energiewirtschaft an der Priorisierung von Szenarien, in denen GenAI mit den Lösungen des Unternehmens (unter anderem SAP Utilities Core) Mehrwert bringen kann.

Störungen durch Wetterextreme, Lieferkettenprobleme und steigende Preise sind perfekte Szenarien für GenAI-basierte Innovationen. Grüne Energie wird Geschäftsmodelle auf den Kopf stellen, und führende Anbieter werden die neueste intelligente Technologie einsetzen, um ihre Kundenbeziehungen zu festigen und eine sauberere Welt zu schaffen.


Folgen Sie Susan Galer aufÌýÌý´Ç»å±ð°ùÌý.

Susan Galer ist Communications Director von 51·çÁ÷Global Communications.

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Schulterschluss dreier belgischer Wasserversorger als Gewinn für Mensch und Umwelt /germany/2023/07/wasserversorger-gewinn-mensch-umwelt-versorgungswirtschaft-utility/ Wed, 19 Jul 2023 06:00:40 +0000 /germany/?p=174766 Anke Geudens weiß viel über Wasser – über den Erhalt der Trinkwasserqualität und den Umgang mit Verunreinigungen durch menschliche Aktivitäten. Als Geschäftsprozessverantwortliche beiÌýPidpa, einem staatlichen...

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Anke Geudens weiß viel über Wasser – über den Erhalt der Trinkwasserqualität und den Umgang mit Verunreinigungen durch menschliche Aktivitäten. Als Geschäftsprozessverantwortliche beiÌý, einem staatlichen Wasserversorger im belgischen Flandern, nahm sie an derÌýÌýin Basel teil. Dort berichtete sie von ihren Erfahrungen mit einem Pilotprojekt zu intelligenten Wasserzählern.

„Wasser ist der Motor der nachhaltigen Wirtschaft“, sagte sie, wobei sie sich auf das Motto der jüngstenÌý bezog – der ersten seit 1977. „Auf einer solchen Konferenz kommen Politiker, Forscher, Wissenschaftler und führende Unternehmen der Branche zusammen, um Veränderungen in der Wasserwirtschaft voranzutreiben; in erster Linie müssen wir bei uns selbst anfangen, um etwas zu verändern.“

Mit 20 Jahren Erfahrung in der Wasserbranche hat sich Geudens die Botschaft der Vereinten Nationen wirklich zu Herzen genommen. Ihren eigenen Beitrag zu diesem Umdenken leistet sie durch den Einsatz von Technologien, die eine effizientere Wassernutzung ermöglichen.

Herausforderungen für die städtische Wasserwirtschaft

Im letzten Jahr erlebte Europa seinen trockensten Sommer seit 500ÌýJahren. Die Trockenheit wird durch den Klimawandel vorangetrieben. Darum fürchten Europas Regierungen zunehmend um die Sicherheit der Wasserversorgung privater Haushalte sowie landwirtschaftlicher und industrieller Betriebe.

Laut dem Wassernutzungsindex ist Belgien das dritttrockenste Land in Europa. Die Niederschlagsmenge in Kubikmeter entspricht im Durchschnitt noch der von vor hundert Jahren. Doch Niederschlag fällt unregelmäßiger als zuvor. Dadurch wechseln sich relativ trockene Phasen mit Starkregenereignissen ab, bei denen der Boden die Wassermassen einfach nicht aufnehmen kann. Belgien hat beim Aufbau seiner Wasserinfrastruktur in der Vergangenheit alles darangesetzt, dass das Wasser schnell und effizient abfließen kann, anstatt es zu sammeln. In der Folge herrscht heute Wasserknappheit.

„Wir müssen wirklich im Detail verstehen, was Knappheit verursacht. Nur so können wir Kunden über ihren Wasserverbrauch und darüber, wie sie diesen kontrollieren können, informieren“, erklärte Geudens. Am besten gehe dies mit einem digitalen Wasserzähler. „Ein intelligenter Wasserzähler ist ein wirkungsvolles Mittel, um die Wasserverschwendung zu reduzieren und vernünftig mit Wasser umzugehen.“

Eine gemeinsame Plattform

Das Besondere an dem von Geudens vorgestellten Modell für intelligente Zähler ist jedoch nicht so sehr das Smart-Meter-Managementsystem selbst, sondern dass es gemeinschaftlich betrieben wird. Pipda versorgt 1,5ÌýMillionen Menschen mit Trinkwasser. Das ist ein Viertel der Bevölkerung Flanderns.

Auf Drängen der belgischen Behörden, mehr intelligente Zählersysteme einzusetzen, haben Pidpa und zwei weitere flämische Wasserversorger,ÌýÌý³Ü²Ô»åÌý, beschlossen, sich zum Wohle ihrer Kunden zusammenzuschließen. Gemeinsam haben sie sich zusammen mit der 51·çÁ÷an die Entwicklung der Lösung gemacht. Es entstand eine zukunftssichere, cloudbasierte Plattform für Wasserzähler mit umfangreichen Funktionen zur Datenerfassung, Datenverarbeitung und Datenanalyse. Die Plattform fasst Zählerstands- und Sensordaten in einer zentralen Datenquelle zusammen und unterstützt zukünftige innovative Funktionen.

„Das System fügt sich in eine weitreichendere Vision ein, die die Digitalisierung von Netzwerken für mehr Nachhaltigkeit zum Ziel hat. Denn es geht nicht nur um die Zähler“, so Geudens. „Die von uns gesammelten Daten unterstützen die drei Unternehmen dabei, den Verbrauch vorherzusagen, den Wasserdruck zu steuern, Lecks zu erkennen, die Qualität zu überwachen und so weiter.“ Die drei Wasserversorger tauschen nun Informationen über Lieferanten, IT-Anbieter und Subunternehmer und vor allem anonymisierte Daten mit Forschungseinrichtungen aus.

Doch dieses einzigartige Kooperationsmodell beschränkt sich nicht auf ein intelligente Zählersystem für die Wasserbewirtschaftung. Besonders interessant ist die Tatsache, dass das System synchron zur Einführung intelligenter Strom- und Wasserzähler durch den interkommunalen flämischen Strom- und GasversorgungsnetzbetreiberÌý auf den Markt gebracht wurde.

„Nun besitzen wir ein vollständig integriertes Netz an intelligenten Zählern, die mehrere Zwecke erfüllen“, sagte Geudens. „Kunden können quasi in Echtzeit ihren Wasser-, Gas- und Stromverbrauch an einer Stelle abrufen. Anhand dieser Daten können sie im Grunde den eigenen Energieverbrauch verwalten.“

Geudens erwähnte auch auf branchenübergreifende Synergien. Die Wasserversorger verfügen nun über die gemeinsam von der 51·çÁ÷und Capgemini entwickelte Software zur Zählerdatenverwaltung. Diese bietet eine gemeinsame IT-Infrastruktur und -Wartungsservices bei geteilten Entwicklungskosten. Zudem haben sie ein Shared-Service-Center eingerichtet, das dauerhaft hochwertigen Kundensupport sicherstellt und den Qualifikations- und Kompetenzaustausch ermöglicht.

Auch die Synergien zwischen den Wasser- und den Energieversorgern waren beeindruckend. Es wurde möglich, alle Daten zum Wasser-, Gas- und Stromverbrauch des Kunden zentral über den Stromzähler zu erfassen, da alle drei Zähler gleichzeitig installiert wurden.

„Wir konnten die Entwicklungs- und Integrationskosten um 40ÌýProzent und die Beschaffungskosten um 10ÌýProzent senken“, freute sich Geudens. „Dank der Zusammenarbeit mit Fluvius konnten wir stolze 60ÌýProzent bei den Kosten für die Datenverwaltung und 10ÌýProzent bei den Installationskosten einsparen.“

Vorteile für alle

Kunden, Wasserversoger und die Umwelt profitieren von dem Kooperationsprojekt. Für Endverbraucher werden die Zählerstände automatisch, genau und in Echtzeit erfasst. Die Daten sind transparent, sodass der Verbraucher verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umgehen und auf Benachrichtigungen über ungewöhnlich hohen Verbrauch reagieren kann.

Die Wasserversorger profitieren von effizienteren automatisierten Backend-Prozessen, größeren Datenmengen zu Analysezwecken, unternehmensübergreifender Zusammenarbeit für zukünftige Innovationen sowie der Möglichkeit, Kosten zu teilen.

Frühzeitige Warnmeldungen über Leckagen und Wasserverschwendung sowie die Möglichkeit, den Wasserverbrauch zu reduzieren, wirken sich positiv auf die Umwelt aus.

Anke Geudens kam nochmals auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zurück: „Wir alle müssen unseren Beitrag leisten. Unternehmen und Bürger müssen einen Gang höher schalten, um sicherzustellen, dass alle Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen haben. Nicht nur hier und heute, sondern überall und auch in Zukunft. Jeder Tropfen zählt.“


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Kooperation der 51·çÁ÷und der GIZ zur Zertifizierung von grünem Wasserstoff /germany/2023/06/kooperation-sap-giz-gruen-wasserstoff-nachhaltigkeit/ Thu, 01 Jun 2023 06:00:21 +0000 /germany/?p=166166 Regionen wie die Europäische Union (EU) und Lateinamerika setzen auf ihrem Weg zu Klimaneutralität zunehmend grünen, d.Ìýh. mit erneuerbaren Energien erzeugten Wasserstoff als strategischen Rohstoff...

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Regionen wie die Europäische Union (EU) und Lateinamerika setzen auf ihrem Weg zu Klimaneutralität zunehmend grünen, d.Ìýh. mit erneuerbaren Energien erzeugten Wasserstoff als strategischen Rohstoff ein. Dabei soll grüner Wasserstoff nicht nur grauen Wasserstoff als Rohstoff für die verarbeitende Industrie ablösen, sondern vor allem als Energieträger mit einem geringen Ausstoß von CO2-Äquivalenten (CO2e) genutzt werden. Er ist eine der Schlüsseltechnologien für die Dekarbonisierung von Industriezweigen wie der Stahl-, Glas- und Chemieindustrie sowie des Transportwesens.

2020 legte die EU-Kommission ihre Wasserstoffstrategie vor, nach der grüner Wasserstoff bis 2050 eine tragende Säule eines klimaneutralen Energiesystems werden soll. Zu diesem Zeitpunkt betrug der . Wasserstoff wurde vorwiegend in der chemischen Industrie für die Herstellung von Kunststoffen und Düngemitteln eingesetzt. 96ÌýProzent dieses Wasserstoffs wurden mit Erdgas erzeugt, was hohe CO2-Emissionen zur Folge hatte.

Ein weiteres Ziel dieser Strategie besteht darin, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Durch Diversifizierung und den Zugang zu neuen Formen von erneuerbarer Energie wie Wasserstoff möchte Europa seine Energieversorgungssysteme resilienter machen.

Die Europäische Kommission hat deshalb beschlossen, bis zum Jahr 2030 zehn Millionen Tonnen erneuerbaren Wasserstoff selbst zu erzeugen und weitere zehn Millionen Tonnen zu importieren. Zwar kann grüne Energie überall erzeugt werden, doch sind die Bedingungen für eine effiziente und kostengünstige Produktion in Ländern wie Brasilien günstiger, da dort Sonne und Wind sehr viel stärker für die Energieerzeugung genutzt werden können. Mit seinen Wasserkraftanlagen und politischen Anreizen zur Ablösung von fossilen Brennstoffen durch erneuerbare Energien ist Brasilien ein vielversprechender Kandidat für strategische Partnerschaften mit Europa, was den Handel mit grünen Kraftstoffen betrifft.

Brasilianische Unternehmen, die grünen Wasserstoff verkaufen und in Regionen wie die Europäische Union exportieren, müssen jedoch transparent nachweisen, woher dieser Wasserstoff stammt. Hierbei kommen Zertifizierungssysteme zum Einsatz.

Die öffentlich-private Partnerschaft zwischen der 51·çÁ÷und der GIZ

Im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der 51·çÁ÷und der (GIZ) sollen die allgemeinen Anforderungen ermittelt und Konzepte für eine Software entwickelt werden, die eine Zertifizierung des von Brasilien an Deutschland gelieferten grünen Wasserstoffs ermöglicht. Um brasilianische Energielieferanten beim Nachweis zu unterstützen, dass ihr Wasserstoff wirklich grün ist, werden Zertifizierungsregeln evaluiert und festgelegt sowie verschiedene digitale Lösungen getestet.

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„Mit dieser Zusammenarbeit möchten wir nachhaltige Wasserstoffprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern fördern“, erklärte Sabine Bendiek, Chief People and Operating Officer und Vorstandsmitglied der SAPÌýSE nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Übereinkunft zwischen den beteiligten Parteien. Die Erklärung wurde später bei einem Empfang für die Delegation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), an dem auch Bundesminister Robert Habeck teilnahm, von der GIZ Brasilien unterzeichnet.

„Eines der ersten Ziele der 51·çÁ÷im Rahmen der Partnerschaft mit der GIZ ist die Entwicklung eines Pilotprojekts, das brasilianische Unternehmen dabei unterstützen soll, die Prozesse für die Zertifizierung von Wasserstoff zu digitalisieren. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der GIZ bei diesem Projekt. Wir möchten die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Zertifizierungsdaten in der gesamten Wertschöpfungskette manipulationssicher, kosteneffizient und nachvollziehbar ausgetauscht und evaluiert werden können“, führte Sabine Bendiek aus.

Die Lösung sorgt beispielsweise für Transparenz in der Lieferkette mit Rückverfolgbarkeit bis zur Herkunft eines Materials. Dabei kommt eine Blockchain-basierte Kontrollkette zum Einsatz, der anerkannte Standards wie ISCC PLUS, ISCC EU und REDcert2 zugrunde liegen. Dieser einzigartige Ansatz nutzt einen digitalen Zwilling auf Basis einer Blockchain und gewährt so länderübergreifenden Einblick in ESG-Informationen (Umwelt, Gesellschaft und Governance) etwa zur Herkunft eines Rohstoffs, zu Kinderarbeit sowie zum Recycling- und/oder Nachhaltigkeitsstatus.

Eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufbauen

„Brasilien hat die idealen Voraussetzungen, zum Global Player in diesem Bereich zu werden. Unter anderem hat das Land die nötige Infrastruktur, um einen bedeutenden Inlandsmarkt zu schaffen und sich als wichtiger Exporteur von grünem Wasserstoff zu etablieren. Damit ist Brasilien ein attraktiver Partner für Länder wie Deutschland, die grünen Wasserstoff importieren möchten“, erklärte Dr.ÌýMarkus Francke, stellvertretender Landesdirektor der GIZ in Brasilien. „Das Projekt hilft brasilianischen Wasserstoffunternehmen, die ihre Produkte auf dem heimischen Markt, in Europa und auf anderen Märkten verkaufen möchten, sich für die Anforderungen regionsspezifischer Zertifizierungsprozesse zu rüsten.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Projekt, und Experten gehen davon aus, dass brasilianische Unternehmen jeder Größe von den Ergebnissen der Partnerschaft profitieren werden.

Die Entwicklung einer grünen Wasserstoffwirtschaft ermöglicht nicht nur die Dekarbonisierung der Industrie, sondern kann parallel dazu auch das Wirtschaftswachstum und die Widerstandsfähigkeit fördern, indem Arbeitsplätze in Ländern wie Brasilien geschaffen werden, die grünen Wasserstoff erzeugen. Die neue Partnerschaft zwischen der 51·çÁ÷und der GIZ leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in Brasilien, indem sie eine zuverlässige Zertifizierung für Brasilien, Deutschland undÌý– durch die Einhaltung von EU-RichtlinienÌý– die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ermöglicht. So können alle Akteure den erforderlichen Nachweis erbringen, dass für die Erzeugung des Wasserstoffs Energie aus erneuerbaren Quellen genutzt wurde.

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Drei Schritte zu einem profitablen und nachhaltigen Energiemanagement /germany/2023/05/energie-versorgungsindustrie-nachhaltigkeit-energiemanagement-strategie/ Tue, 16 May 2023 06:00:25 +0000 /germany/?p=166008 Die energieintensiven Branchen sind angesichts einer Welt voller Unwägbarkeiten intensiv auf der Suche nach mehr Widerstandsfähigkeit. Vor dem Hintergrund ausufernder und unvorhersehbarer Kraftstoffkosten und zunehmender...

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Die energieintensiven Branchen sind angesichts einer Welt voller Unwägbarkeiten intensiv auf der Suche nach mehr Widerstandsfähigkeit. Vor dem Hintergrund ausufernder und unvorhersehbarer Kraftstoffkosten und zunehmender Vorschriften für Treibhausgasemissionen steht besonders in Bereichen wie Transport, Immobilien, Telekommunikation und Fertigung viel auf dem Spiel. Wie überall in der modernen Geschäftswelt beginnt der Weg zu nachhaltiger Profitabilität mit Daten, auf deren Grundlage sich intelligente Strategien entwickeln lassen.

„Unternehmen haben Schwierigkeiten, in einem volatilen Markt die Energiekosten zu prognostizieren und zu verstehen, wie sich neue Trends wie E-Mobilität auf ihren operativen Betrieb und das Finanzwesen auswirken“, sagte Catherine Garcera, Global Head of Sustainability des Bereichs Services Industry bei SAP. „Sie brauchen Resilienz in der aktuellen Energiekrise und müssen in der Lage sein, zu wachsen und Gewinne zu erwirtschaften und dabei gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu erreichen.“

Schritt 1: Mehr Energieeinsparungen dank digitaler Zwillinge

Um den Energieverbrauch und die Betriebskosten senken zu können, muss man zunächst einmal die Energiedaten eines Unternehmens bis ins Detail verstehen. Führende Unternehmen nutzenÌýdigitale Zwillinge, um Echtzeitdaten zu ihrem Energieverbrauch wie Strom, Erdgas und erneuerbare Energien zu erfassen und zu analysieren. Hier setzt Flexinergy an, eine Softwareplattform für das Energiemanagement, die von SAP-PartnerÌý entwickelt wurde. Die Plattform erstellt eine digitale Version der Energieverträge und des Energieverbrauchs eines Unternehmens, sodass der Kunde auf dieser Grundlage seine Abrechnung vorab berechnen kann. Einbezogen werden können Daten wie Verteilungskosten für Tochtergesellschaften, Steuern, Größe und Standort von Anlagen, Auslastungsquoten, externe Temperaturen und vieles mehr. Kunden sind damit in der Lage, Fehler in Rechnungen zu entdecken, ihre Energieeffizienz zu bewerten und den Verbrauch zu reduzieren.

„Es kommt nicht selten vor, dass man feststellt, dass die Rechnung des Energieversorgers nicht so aussieht, wie sie eigentlich sollte“, sagte Erwin Guizouarn, CEO und Gründer von Evolution Energie. „Kunden nutzen unsere Software auch, um bei Preisschwankungen, Neuverträgen oder Störungen von Lieferketten ihre Energiekosten besser zu prognostizieren.“

Laut Guizouarn ist es möglich, dass Kunden aufgrund von Abrechnungsfehlern jährlich bis zu 5ÌýProzent zu viel berechnet wird. Und was Kostensenkungen anbelangt, hat beispielsweise ein großer Flughafen bei seinem Energieverbrauch 17ÌýProzent einsparen können.

Echtzeitdaten wurden in der jüngsten Energiekrise besonders wichtig für Unternehmen. Laut Guizouarn können Kunden What-if-Szenarien durchspielen und dabei verschiedene Faktoren einbeziehen, beispielsweise Energiepreisänderungen und andere Parameter wie Kraftstoffe mit niedrigeren CO2-Emissionen, geänderte Vertragsbedingungen oder Kosten für Absicherungen, um dadurch Risiken im Falle von Energiepreisschwankungen abzufedern. Laufende Warnmeldungen informieren Entscheidungsträger über Abweichungen vom Plan, beispielsweise wenn die Energiepreise höher als erwartet steigen, sodass Unternehmen ihre Strategien bei Bedarf anpassen können.

Die Zusammenarbeit von Evolution Energie mit der 51·çÁ÷begann mit der Teilnahme des Startups in der Gruppe „Green Tech and Sustainability“ in derÌý, dem weltweiten Startup-Accelerator-Programm der SAP. Beide Unternehmen haben die gleichen Business-to-Business-Zielmärkte und zeigen, welch unglaubliches Potenzial in vernetzten Daten steckt.

„Durch die Verknüpfung energiebezogener Daten mit Finanzinformationen aus dem und den ESG-Informationen (Umwelt, Gesellschaft und Governance, ESG) ausÌý kann man sehen, wie sich dies auf die Profitabilitäts- und Emissionsziele auswirkt“, sagte Garcera. „Man kann die Abläufe für einzelne Tage, Wochen oder sogar eine ganze Saison anpassen, um Effizienzsteigerungen zu erzielen, durch die sich der Gewinn erhöhen könnte, die Nachhaltigkeitsziele aber weiterhin erreicht werden.“

Schritt 2: Wechsel zu grüner Energie

Der Umstieg auf grüne Energie ist ein weiterer Schritt, den energieintensive Unternehmen gehen können, um ihre ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Einige Kunden konzentrieren sich zunehmend auf den Einkauf erneuerbarer Energie sowie die Erzeugung von grüner Energie und Investitionen in grüne Anlagen. Auch hier kann ein digitaler Zwilling Unternehmen dabei helfen, den Energieverbrauch und die daraus resultierenden Kosten zu erfassen sowie die CO2-Emissionen aus Strom, Biomasse, Wasserstoff und anderen erneuerbaren Quellen zu überwachen.

„Man kann seine Strategien für grüne Energie den Kosten für Neuverträge und den Emissionszielen für Treibhausgase gegenüberstellen“, sagte Garcera. „Darüber hinaus müssen Unternehmen die Herkunft der von ihnen verbrauchten grünen Energie im Auge haben, um eine präzise Berichterstattung im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeitsziele zu gewährleisten. Dies kommt ihrem Ruf zugute und hilft, Vertrauen bei Kunden und Investoren aufzubauen.“

Schritt 3: Neue Energietrends realistisch beurteilen

Unternehmen haben zwar das Ziel, so viel grüne Energie wie möglich zu verbrauchen, müssen bei ihren Plänen für mehr Nachhaltigkeit jedoch auch die Realität berücksichtigen. Einige Branchen wie die Luftfahrt sind noch nicht bereit für eine vollständige Dekarbonisierung: Nachhaltige Flugkraftstoffe stehen nur begrenzt zur Verfügung, und die Umgestaltung der komplexen Infrastruktur ist sehr aufwändig. Auf jeden Fall benötigen Unternehmen Energiestrategien, die Finanzen, Risikomanagement und Nachhaltigkeit miteinander verknüpfen.

„Explodierende Energiepreise sowie sich ändernde Nachhaltigkeitsvorschriften bedeuten, dass Unternehmen ihre Kosten kontinuierlich überwachen müssen, um herauszufinden, wo sie ihre Effizienz weiter steigern können. Außerdem müssen sie nachweisen, dass sie ihre Unternehmensziele und die Vorschriften für ihre Branche einhalten“, sagte Garcera. „Je genauer man Störungen prognostizieren kann, desto besser kann man Entscheidungen treffen, um sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und damit die Resilienz des Unternehmens zu verbessern.“

Grüne Marktrevolution dank aussagekräftiger Daten

Vernetzte Daten sind eine Grundvoraussetzung, um den Energieverbrauch und die Kosten steuern zu können.ÌýAnalysten vonÌý gehen davon aus, dass bis 2025 75ÌýProzent der Großstädte und Gemeinden branchenspezifische Partnernetze mit IT-, Architektur-, Ingenieurs- und Immobilienfirmen bilden werden. Ziel ist es, Daten und Know-how auszutauschen und Anwendungen gemeinsam zu nutzen, um damit ESG-Themen anzugehen. Da Vorschriften für emissionsfreies Wirtschaften sich immer weiter durchsetzen, empfehlen Analysten vonÌý Unternehmen, die Preis-, Leistungs- und Funktionsverbesserungen von erneuerbaren Energiesystemen kontinuierlich zu verfolgen und auch „mit Logistikkettenpartnern zusammenzuarbeiten, um die Effizienz im Einkauf zu steigern“. So unvorhersehbar die nächste Krise auch sein mag – Unternehmen können mit präzisen Daten die Voraussetzungen dafür schaffen, in der Zukunft widerstandsfähig zu sein.


Susan Galer ist Communications Director bei SAP.ÌýFolgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

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Schnellere Umstellung auf saubere Energie mit innovativen °ä±ô´Ç³Ü»å-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µen /germany/2023/04/versorgungsunternehmen-saubere-energie-innovativen-cloud-loesungen/ Wed, 26 Apr 2023 06:00:36 +0000 /germany/?p=165795 Die Auswirkungen der Energiekrise waren letztes Jahr in ganz Europa und weltweitÌýzu spüren,Ìýund die sich entspannende Lage macht deutlich, dass es im Versorgungssektor nach wie...

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Die Auswirkungen der Energiekrise waren letztes Jahr in ganz Europa und weltweitÌýzu spüren,Ìýund die sich entspannende Lage macht deutlich, dass es im Versorgungssektor nach wie vor große Schwachstellen gibt.

Die Energieknappheit trieb die Strompreise in die Höhe und die Erdgaspreise stiegen aufgrund globaler Engpässe um mehr als das Doppelte. Gleichzeitig wurde die Stromerzeugung in Europa durch geringere Kapazitäten der Wasserkraftwerke als Folge geringerer Niederschläge beeinträchtigt. Hinzu kam, dass aufgrund umfangreicher Wartungsarbeiten fast 50 Prozent der Stromerzeugungskapazitäten von Kernkraftwerken in Frankreich nicht zur Verfügung standen.

Politische Entscheidungsträger und die Industrie arbeiten seither mit Hochdruck daran, die Reserven zu erhöhen, die Infrastruktur zu verbessern sowie die Energiespeicherung und die Mikronetze auszubauen. Auf jeden Fall haben die Herausforderungen alle gezwungen, die Energiepolitik und die Versorgungssituation auf den Prüfstand zu stellen, um die Umstellung auf saubere Energie zu beschleunigen.

Veränderungen in der Marktdynamik

Angesichts des fortschreitenden Umstiegs auf erneuerbare Energien arbeiten Versorgungsunternehmen daran, ihre Infrastruktur auf die anstehenden Veränderungen einzustellen. Ein Beispiel hierfür sind die USA. Dort müssen Versorgungsunternehmen Pläne für den Austausch von landesweit über 15ÌýMillionen „intelligenten“ Stromzählern erarbeiten, die allmählich in die Jahre kommen. Andererseits investieren Regierungen weltweit in die Modernisierung ihrer Stromnetze. In den USA fördert beispielsweise das Energieministerium den Ausbau und die Modernisierung des landesweiten Stromnetzes mit in Höhe von 13ÌýMilliardenÌýUS-Dollar.

Zudem geht man davon aus, dass die weltweite Kapazität an Strom aus erneuerbaren Energiequellen zwischen 2022 und 2027 um 2.400ÌýGigawattÌýÌýwird – und somit um 30ÌýProzent mehr als gerade mal vor einem Jahr prognostiziert. Durch eine stärkere Elektrifizierung und den Ausbau verteilter Energieressourcen ist die Netzverteilung zu einer Herausforderung geworden. Da Verteilnetzbetreiber (VNBs) sowohl Echtzeitdaten als auch einen ganzheitlichen Überblick über die Daten aus Versorgungssystemen haben möchten, wird die Netzmodernisierung in Bezug auf Daten zu einer Priorität – neben dem Ausbau der Netzkapazität und der Erweiterung der Netzinfrastruktur.

Darüber hinaus muss auch die IT-Architektur von Versorgungsunternehmen modernisiert werden. Da innovative Unternehmen auf ein verteiltes Netz umsteigen, kann eine entsprechende, verteilte IT-Umgebung, die über ein großes geografisches Gebiet hinweg funktionieren kann, einem Versorgungsunternehmen Flexibilität bieten. Für moderne verteilte Energiesysteme bedeutet dies eine IT-Infrastruktur, die für den entsprechenden Zweck ausgelegt ist.

Außerdem suchen auch Verbrauchende nach Möglichkeiten, stärker in den Energiesektor als Teilnehmer eingebunden zu werden. Eine aktuelle Ìýergab, dass 92ÌýProzent der Konsumenten sich digitale Abrechnungsfunktionen wünschen, mit denen sie ihren Verbrauch analysieren und aktiv beeinflussen können. 89ÌýProzent waren daran interessiert, energieautark zu werden, und 62ÌýProzent wollten Solarpaneele kaufen. Und darin liegt der Paradigmenwechsel.

Bisher floss Strom von der zentralen Erzeugung in Richtung Verbraucher. Mit der verbrauchergestützten dezentralen Stromerzeugung wird der Endverbraucher vom Stromempfänger zum Stromerzeuger, der zum neuen Energienetz der Zukunft beiträgt. Moderne Lösungen müssen daher die Bedürfnisse der Versorgungsunternehmen erfüllen sowie einen Datenaustausch in Echtzeit ermöglichen und dabei eine ganzheitliche Sicht auf die Versorgungssysteme bieten.

Eine starke Kernlösung, die Innovation ermöglicht

Da Versorgungsunternehmen ihre Geschäftsmodelle an Märkte anpassen möchten, die sich grundlegend ändern, kann eine Umstellung auf °ä±ô´Ç³Ü»å-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µen ihnen zu mehr Kosteneffizienz verhelfen sowie zu mehr Flexibilität angesichts einer unklaren Zukunft.

Eine Ìýfür das Kerngeschäft ist wertschöpfend für Kunden, da sie abonniert wird, kürzere Innovationszyklen bietet und nur geringe Investitionen im Vorfeld erfordert. Mit einer starken und stabilen Kernlösung sind Versorgungsunternehmen in der Lage, Innovationen am Rand des Netzwerks zu realisieren, auf sich ändernde Angebots- und Nachfragetrends des Marktes zu reagieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Prozesse reibungslos ablaufen. Mit einer robusten können sie zudem Erweiterungen entwickeln, um Verbrauchsdaten der Konsumenten zu verarbeiten, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen und entsprechende neue Services zur Stärkung der Beziehungen zu den Endverbrauchern zu gestalten.

Führende Versorgungsunternehmen erkennen, dass eine Steigerung der Produktivität und eine Rundumsicht auf die Kunden entscheidend für die Erschließung neuer Geschäftschancen sind. Eine intelligente und integrierte Cloud-ERP-Lösung wird somit unverzichtbar. Mit Funktionen für integrierte Analysen, künstlicher Intelligenz und robotergesteuerter Prozessautomatisierung lassen sich Aktionen wie Just-in-Time-Auslöser für Instandhaltungsaufträge, die termingerechte Einführung intelligenter Zähler und die Erstellung einer sofortigen und genauen Abrechnung verbessern.

Ein Beispiel hierfür ist der des EnergieversorgersÌýMVV EnamicÌýin die Cloud, um seinen Angebotsprozess zu digitalisieren. Seither kann die Vertriebsabteilung des Unternehmens Verträge in der Hälfte der Zeit abschließen. Auch das multinationale EnergieunternehmenÌýEnel S.p.A. in die Cloud und konnte mit seinen intelligenten ERP-Systemen den Prozess vom Zähler bis zum Zahlungseingang um 30ÌýProzent optimieren.

– ein Energieversorger mit Sitz in Belgien –ÌýnutztÌýebenfalls eine Cloud-Plattform, um große Datenmengen von intelligenten Wasserzählern zu sammeln, Informationen zu analysieren, seine Betriebskosten zu senken und anhand der Daten bessere Entscheidungen zu treffen. Durch die Integration seiner Daten mit ERP-Technologie istÌýFARYSÌýnun in der Lage, schneller seine Umsätze zu berechnen und seine Abrechnungsverfahren zu verbessern. Und auch Alperia SpAÌý– ein Vorreiter bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien – setzt moderne Cloud-Infrastrukturlösungen ein, um seine operative Effizienz zu optimieren und ÌýUmsatzpotenziale zu erschließen.

Next Practices für die Branche

Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden vor allem die Versorgungsunternehmen erfolgreich sein, die Kunden Wettbewerbsvorteile ermöglichen, innovative Geschäftsprozesse entwickeln und neue Geschäftsmodelle gestalten können.

Durch eine kosteneffiziente und vorschriftenkonforme Stromerzeugung mit einem intelligentem Betrieb und einer intelligenten Wartung von Anlagen werden Versorgungsunternehmen nicht nur einen ganzheitlichen Kundenservice bieten, sondern auch Sicherheit gewährleisten und neue Einnahmequellen erschließen können.

Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz von Digital-Twin-Technologie beim Energiekonzern Engie. Dadurch konnte das Unternehmen seine Produktionsverluste um 11ÌýProzent und die CO2-Emissionen um 10ÌýProzent senken sowie die Produktivität bei Fehlerdiagnosen und der Ìýseiner weltweiten Solarparks um 35ÌýProzent steigern. Dies sind wichtige Innovationen für Versorgungsunternehmen, um künftige Wirtschaftskrisen bewältigen zu können.

Zu guter Letzt sollen intelligente ERP-Anwendungen, die in der Cloud laufen, als Innovationsmotoren fungieren. Aufgrund ihres höheren Automatisierungsgrads können sie Best Practices und Next Practices für die Versorgungswirtschaft etablieren und die Branche damit grundlegend verändern.

Weitere Informationen darüber, wie Versorgungsunternehmen sich nachhaltig wandeln können, finden Sie .

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