Studie Archiv | 51·çÁ÷News Center /germany/tags/studie/ Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 17 Mar 2026 14:53:03 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Studie: KI, Cloud und Datenqualität sind entscheidend für den Digitalisierungserfolg /germany/2025/07/studie-ki-cloud-und-datenqualitaet-sind-entscheidend-fuer-den-digitalisierungserfolg/ Tue, 01 Jul 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184396 In der neuen Transformationsstudie des SAP-Beratungshauses NTT DATA Business Solutions mit dem IT-Dienstleister Natuvion nennen 56,7 Prozent der Befragten neue Technologien, vor allem KI, als...

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In der neuen Transformationsstudie des SAP-Beratungshauses NTT DATA Business Solutions mit dem IT-Dienstleister Natuvion nennen 56,7 Prozent der Befragten neue Technologien, vor allem KI, als Haupttreiber ihrer IT-Transformation. Schlechte Datenqualität bleibt das Transformations-Hindernis Nummer 1.

Mit dem Untertitel „Was Führungskräfte gerne früher gewusst hätten“, legen das SAP-Beratungshaus und der IT-Dienstleister ihre „“  vor. In ihr werden die wesentlichen Treiber digitaler Transformationsprojekte ermittelt. Wichtigste Erkenntnis: Künstliche Intelligenz (KI) ändert vieles, auch die Beweggründe für digitale Transformationen in Unternehmen. Während zuletzt immer konkrete Business-Ziele wie Kostensenkungen oder organisatorische Optimierung dominierten, liegt 2025 mit 56,7 Prozent mit großem Abstand die Einführung neuer, moderner Technologien auf Platz eins der Transformationsmotive. Allen voran wird KI genannt: 39,4 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie ein wesentlicher Treiber ihrer Transformation war. Das ist ein Anstieg von 25 Prozent gegenüber 2024. Diese Entwicklung, so die Studienautoren, markiert einen Wendepunkt.

Insgesamt 909 Führungskräfte, CEOs, CIOs und IT-Verantwortliche aus 14 Ländern, wurden im Februar und März 2025 für die Studie befragt. Die Teilnehmer kamen aus Unternehmen mit mindestens 150 Millionen Euro Umsatz, aus der DACH-Region, Skandinavien, USA, UK, Frankreich und Osteuropa. Über 75 Prozent arbeiten in Organisationen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden.

KI ist Treiber der digitalen Transformation

KI wird laut Studie zum Treiber für Transformationsprojekte. Besonders ausgeprägt ist diese Überzeugung im DACH-Raum, wo nahezu jedes zweite Unternehmen KI als Schlüsseltechnologie für die Zukunft identifiziert (49,5 Prozent).

Aber auch international ist das so. Fast 90 Prozent der befragten Unternehmen weltweit wollen sich gezielt auf KI vorbereiten: Zur Effizienzsteigerung, zur Innovationsförderung oder zur Verbesserung von Kundenservices. Im Umkehrschluss glauben nur 11,5 Prozent der Befragten aus den 14 Ländern, dass KI keine Rolle spielen wird – ein Rückgang von fast zehn Prozent im Vergleich zu den Ergebnissen im Vorjahr.

Zwischen Ambition und Umsetzung klafft jedoch eine Lücke: Die tatsächliche Integration von KI in produktive Prozesse steckt vielerorts noch in den Anfängen. Vielen Unternehmen fehlt es an Datenqualität, an Fachkräften und an technologischer Reife, um KI flächendeckend und wirksam einzusetzen. Die Studienautoren raten deshalb: Der Sprung von der Pilotphase zur strategischen Verankerung von KI sollte aktiv gestaltet werden – mit klaren Roadmaps, belastbaren Daten und fokussierter Umsetzung.

51·çÁ÷stellt KI-gestützte Innovationen für netzwerkorientiertes Lieferkettenmanagement vor

Projektkommunikation, Change-Management, Kontinuität

„KI treibt die Transformation. Wer allerdings nur auf Technologie setzt, wird der Komplexität nicht gerecht. Ein erfolgreicher Wandel braucht klare Kommunikation, stabile Teams und gezielten Kompetenzaufbau“, mahnt Norbert Rotter, CEO der NTT DATA Business Solutions AG.

Die Digitale Transformation ist nämlich kein rein technologisches Vorhaben, sie fordert Menschen und Organisationen gleichermaßen. Die Studie zeigt, dass Projektkommunikation, Change-Management und Teamkontinuität dabei entscheidende Erfolgsfaktoren sind. So wird die „Kontinuität im Projektteam“ mit 33,1 Prozent als wichtiges Kriterium genannt, genauso wie der Aufbau von Transformations-Know-how (32,9 Prozent).

Was würden Sie heute im Rahmen des Transformationsprozesses anders machen?

Die Befragten der diesjährigen Transformationsstudie wählten auf die Frage, was die größte Herausforderung bei der Planung war, zum ersten Mal den Aufbau und die Etablierung der regelmäßigen Kommunikation auf Platz 3.

Saubere Daten als Grundlage der Transformation

Die Analyse bestehender IT- und Datenlandschaften bleibt die mit Abstand größte Herausforderung in der Projektvorbereitung (38,6 Prozent). Unternehmen, die bereits im Vorfeld sogenannte „Housekeeping-Projekte“ zur Datenbereinigung durchführen, berichten signifikant häufiger von der erfolgreichen Erreichung der Ziele (69,4 Prozent).

Im Gegensatz dazu liegt die Zielerreichung bei Unternehmen ohne klare Datenstrategie bei nur 46,1 Prozent. Besonders bei Brownfield-Ansätzen – bei denen bestehende Systeme modernisiert werden – ist die Qualität der mitgenommenen Daten relevant. Für 47 Prozent der Befragten gilt die Datenqualität als erfolgsentscheidender Faktor ihrer Transformation.

„Datenqualität ist die Basis jeder modernen IT – das zeigen die Ergebnisse der Transformationsstudie überdeutlich. Ohne verlässliche Daten bleiben Cloud, KI und Innovation Stückwerk,“ kommentiert Patrick Dahse, Geschäftsführer der Natuvion GmbH.

Unternehmen müssen Daten strategisch angehen: mit Governance, Housekeeping und Kompetenzaufbau. Wer Transformation ernst meint, beginnt bei den Daten, nicht danach.

Patrick Dahse, Geschäftsführer der Natuvion GmbH

Cloud als strategische Plattform

Ein Großteil der befragten Unternehmen nutzt ihre Transformation, um die bestehenden Cloud-Dienste auszubauen. Der wichtigste Beweggrund dabei ist ein schnellerer und direkter Zugang zu technologischen Innovationen wie KI oder Automatisierungslösungen (49,1 Prozent).

Damit werde die Cloud, so die Autoren, zur Plattform für Innovation, Agilität und Skalierbarkeit. Der Erfolg hänge aber maßgeblich davon ab, wie gut Unternehmen ihre Cloud-Strategie mit operativen und technologischen Zielen verzahnen. Wer Cloud lediglich als IT-Betriebsmodell betrachte, verschenke das vorhandene Innovationspotenzial.

94 Prozent der Unternehmen stuften „Datenschutz“ als wichtigen oder sogar entscheidenden Faktor in ihrem Transformationsprojekt ein.  Ã„hnlich wie in der Umfrage 2024: Im Vorjahr bewerteten 57,5 Prozent der Befragten die Rolle des Datenschutzes im Projekt als positiven Zusatznutzen und rund 33 Prozent als Treiber für ihr Transformationsprojekt.

Eine Herausforderung bleibt weiter der Mangel an Fachkräften – vor allem in der DACH-Region, wo 32 Prozent der Unternehmen bereits in der Projektplanung mit Personalengpässen kämpfen mussten. Die Autoren raten, sich durch externe Berater unterstützen zu lassen oder eigene Mitarbeiter durch den Zukauf von Management-Services-Leistungen zu entlasten.

Zum Schluss die Frage: Was wäre passiert, wenn Ihr Unternehmen die Transformation nicht in Angriff genommen hätte? Die drei ersten Ergebnisse liegen nah beieinander: Auf Platz 1 „Entstehung zu hoher Kosten“ (37,00 Prozent), auf Platz 2 „Kapazitäts- und Performanceprobleme“ (36,8 Prozent), auf Platz 3 „Inkompatibilität zu neuesten Technologien“ (36,6 Prozent).

Vollständige Studie

Die sieben wichtigsten Erkenntnisse der Studie:

  • Verantwortliche wollen ihre Organisationen zukunftssicher machen. KI und neue Technologien sind dabei die wichtigsten Treiber.
  • Eine schlechte Datenqualität ist immer noch die größte Bürde für die Transformation.
  • Daten sind der zentrale Wertschöpfungsfaktor.
  • Das Verständnis für das Thema Transformation steigt – die Unternehmen bereiten sich besser vor.
  • Bessere Kommunikation ist ein Erfolgsfaktor für die Transformation.
  • Housekeeping bleibt ebenfalls ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
  • Kostentreiber sind Greenfield-Migrationen und Anbieterwechsel.
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Bitkom-Studie: Warum sich Unternehmen mehr generative KI aus Deutschland wünschen   /germany/2025/02/ki-bitkom-studie/ Wed, 26 Feb 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182698 Nach Ansicht der deutschen Wirtschaft machen die USA und China aktuell das Rennen bei künstlicher Intelligenz. Deutschland spricht hier lediglich ein Prozent der Befragten eine...

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Nach Ansicht der deutschen Wirtschaft machen die USA und China aktuell das Rennen bei künstlicher Intelligenz. Deutschland spricht hier lediglich ein Prozent der Befragten eine Führungsrolle zu. Dabei würde eine klare Mehrheit von 86 Prozent am liebsten KI aus dem eigenen Land einsetzen.

Für 84 Prozent jener Unternehmen, die generative KI einsetzen oder dies planen, ist das Herkunftsland des Anbieters wichtig – und eine klare Mehrheit von 86 Prozent würde dabei Deutschland bevorzugen. Auf den Plätzen zwei und drei liegen hier die USA mit 64 sowie die EU mit 48 Prozent. Das ist ein Ergebnis der Studie „KI-Nutzung in Deutschland: Perspektiven aus Bevölkerung und Unternehmen.“ Der Digitalverband Bitkom hatte dazu 602 Unternehmen ab 20 Beschäftigten sowie mehr als 1000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt.
Unter generativer KI versteht man Anwendungen, die als Antwort auf die Eingabe eines Nutzers Originalinhalte wie Text, Bilder, Video- oder Audiofiles liefern. Technologische Basis sind dabei Algorithmen, die die Lern- und Entscheidungsprozesse des menschlichen Gehirns simulieren. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Chatbot ChatGPT.

Die Ergebnisse der Bitkom-Befragung zeigen, wie sehr die Bedeutung des Themas KI zuletzt gewachsen ist: Aktuell setzen sich 57 Prozent der Firmen damit auseinander, vor einem Jahr waren es erst 43 Prozent. 20 Prozent nutzen künstliche Intelligenz bereits im Vergleich zu 15 Prozent im Vorjahr und lediglich neun Prozent 2022. 78 Prozent sehen in KI-Anwendungen vor allem Chancen. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch zehn Punkte niedriger bei 68 Prozent. 37 Prozent der Unternehmen investieren bereits in KI, mittelfristig wollen dies sogar 74 Prozent tun.

Cloud: KI ist treibende Kraft – trotz großer Qualifikationslücke

69 Prozent brauchen Hilfe bei der Umsetzung EU-weiter KI-Regeln

Beim Thema KI gibt es also viel Optimismus. Zugleich herrscht aber auch Unsicherheit darüber, wie sich der im August 2024 in Kraft getretene AI Act auf die Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz auswirken wird. Das weltweit erste Gesetz zur Regulierung von KI legt EU-weit einheitliche Regeln für die Nutzung von künstlicher Intelligenz fest. 69 Prozent der im Rahmen der Bitkom-Studie befragten Entscheider sagten, dass sie bei der praktischen Umsetzung dieser Regeln Hilfe benötigen. Nach Ansicht von Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sollten hier „Politik und Unternehmen im Schulterschluss für eine sinnvolle, innovationsfreundliche Umsetzung sorgen.“

Die Angst, Daten könnten in die falschen Hände gelangen, ist groß

Häufig sind es lediglich Vorurteile, die Unternehmen von einer Nutzung generativer KI abhalten. Diesen Schluss legt jedenfalls die Tatsache nahe, dass Anwender solcher ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô ihren Nutzen in fast allen Bereichen positiver bewerten als die Verweigerer. Anders gesagt: wer wagt, gewinnt.

All jene, die sich an die Technologie herantrauen, stellen natürlich auch fest, was eine noch weitere Verbreitung behindert. Top drei sind hier – so die Bitkom-Studie – Anforderungen an den Datenschutz, Verunsicherung durch aktuelle rechtliche Hürden sowie die Angst vor künftigen rechtlichen Einschränkungen.
Und natürlich spielt auch die Angst, dass Unternehmensdaten in die falschen Hände gelangen könnten, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Entsprechend dringlich wünschen sich Firmen KI-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô aus Deutschland (86 Prozent). In ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô aus den USA haben 64 Prozent vertrauen, in solche aus der EU 48 Prozent. Nicht infrage als Herkunftsländer kommen dagegen für 59 Prozent der Antwortenden China und für 100 Prozent Russland.

20 Prozent der Mitarbeitenden wünschen keine Unterstützung durch KI im Job

71 Prozent der Unternehmen fordern die Politik auf, deutsche Anbieter von generativer KI stärker zu fördern – weil es aus ihrer Sicht dringend nötig ist. So sehen 36 Prozent die USA als führend bei dem Thema an und 32 China.

IT-Dienstleistungen: Nachfrage wächst weiter – gefragt sind vor allem Data & Analytics Services

Deutschland spricht gerade einmal ein Prozent der Unternehmen eine Führungsrolle zu. Nach Einschätzung von Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst „laufen wir jetzt beim Thema generativer KI vor allem den USA hinterher,“ obwohl wir in Deutschland lange Zeit führend bei der KI-Forschung waren und auch als eines der ersten Länder eine KI-Strategie hatten.

Bei den Beschäftigten stößt der Einsatz generativer KI mehrheitlich auf Zustimmung, es gibt aber auch Widerstand. 24 Prozent der Erwerbstätigen wünschen sich auf jeden Fall KI-Hilfe bei ihrer Arbeit, 33 Prozent stehen dem „eher offen“ gegenüber. 20 Prozent lehnen dies eher ab und ebenfalls 20 Prozent wollen sich auf keinen Fall von einer KI im Job unterstützen lassen. Vorhandene Skepsis hängt vermutlich auch damit zusammen, dass mit dem Einsatz von KI eigentlich immer auch die Angst um Arbeitsplätze verbunden ist. Jedes fünfte Unternehmen rechnet mit Jobabbau durch KI, 68 Prozent der Befragten geht von einem zusätzlichen Bedarf an Fachkräften für den Einsatz von künstlicher Intelligenz aus – zwei Einschätzungen, die sich keinesfalls widersprechen müssen.

Künstliche Intelligenz wird auch ohne Wissen des Arbeitgebers genutzt

In jedem Fall setzen die Unternehmen für die KI-Nutzung immer stärker auf klare Regeln – was auch ein Reflex auf den nicht selten klammheimlichen Einsatz entsprechender Anwendungen ist. So gaben fünf Prozent der von Bitkom befragten Erwerbstätigen an, generative KI auch ohne Wissen ihres Arbeitgebers im Büro zu nutzen.

Beim bereits erwähnten AI Act der EU gehen die Einschätzung bezüglich seiner Wirkung deutlich auseinander. 62 Prozent der Unternehmen sagen, das Gesetz werde die Entwicklung und den Einsatz von KI rechtssicher machen. Und 45 Prozent sind der Meinung, der AI Act werde die Entwicklung von KI eher behindern. Auch diese beiden Einschätzungen widersprechen sich nur auf den ersten Blick.

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IT-Dienstleistungen: Nachfrage wächst weiter – gefragt sind vor allem Data & Analytics Services /germany/2025/01/it-dienstleistungen-marktstudie-sap-news-center/ Wed, 15 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182086 Trotz Wachstumsschwäche und Fachkräftemangel wächst der Markt für IT-Dienstleistungen auch 2025 deutlich – so die Prognose der Marktforscher von Lünendonk & Hossenfelder. Treiber soll vor...

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Trotz Wachstumsschwäche und Fachkräftemangel wächst der Markt für IT-Dienstleistungen auch 2025 deutlich – so die Prognose der Marktforscher von Lünendonk & Hossenfelder. Treiber soll vor allem der Bereich Data & Analytics Services sein – und damit auch das Thema Künstliche Intelligenz.

Allen wirtschaftlichen Unsicherheiten zum Trotz bleibt die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen hoch – und auch die IT-Budgets insgesamt werden 2025 weiter wachsen. Ein Motor dieser Entwicklung ist der zunehmende Digitalisierungsdruck in der öffentlichen Verwaltung und im Energiesektor. Auch der demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel lassen die Bedeutung von IT-Services weiter wachsen. Der Sektor mit der größten Nachfrage bleibt mit 34 Prozent der Nennungen die Industrie, wobei die Hälfte davon auf die Autoindustrie entfällt. Die zweitgrößte Nachfrage mit 17,7 Prozent kommt aus dem Finanzwesen.
Wichtigste IT-Themen und Investitionsschwerpunkte werden 2025 Data & Analytics, Cloud Transformation und Cyber Security sein.

Ein Investitionsschwerpunkt ist die Cloud Transformation

Das sind die zentralen Ergebnisse der Lünendonk-Studie „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland“. Seine Autoren befragten über 100 IT-Dienstleister und mehr als 140 IT-Verantwortliche aus dem gehobenen Mittelstand sowie aus Großunternehmen und Konzernen. Data & Analytics war dabei erstmals der am häufigsten genannte Investitionsschwerpunkt, 83 Prozent der befragten CIOs wollen systematisch in die Transformation zum datengetriebenen Unternehmen investieren.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Cloud Transformation, hier werden 72 Prozent mehr Geld als bisher ausgeben, 69 Prozent rechnen mit steigenden Kosten für Cyber Security.

Cyber Security wird immer wichtiger – und teurer

Auch regulatorische Anforderungen treiben die IT-Ausgaben an: 64 Prozent der Anwender gehen davon aus, dass 2025 mehr Geld in die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben – beispielsweise für nachhaltiges Wirtschaften (ESG) – fließen wird als bisher.
Die genannten Investitionen lassen IT-Budgets insgesamt weiter wachsen. 79 Prozent der befragten Unternehmen wollen ihre Ausgaben hier auch 2025 erhöhen, 53 Prozent rechnen sogar mit einem Plus von bis zu zehn Prozent. Den höchsten Anstieg, so die Prognose, wird der Bereich Cyber Security verzeichnen.

„Die große Herausforderung für die IT liegt darin, auch in wirtschaftlichen angespannten Zeiten mehr Aufgaben zu bewältigen und die Transformationsgeschwindigkeit zu erhöhen“, so Mario Zillmann, Studienautor und Partner bei Lünendonk & Hossenfelder. „Eine zentrale Rolle dabei werden Managed Services, Künstliche Intelligenz und Cloud Transformation spielen.“

Das Thema KI ist komplex – und braucht viel Beratung

Dass KI eines der wichtigsten Zukunftsthemen für viele Unternehmen ist, hat die Studie erneute deutlich gemacht. Sowohl IT-Dienstleister als auch deren Kunden beschäftigen sich intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten sowie den Vor- und Nachteilen dieser Technologie. Ihre Komplexität lässt die Nachfrage nach Beratungsleistungen deutlich ansteigen. Nicht wenige Unternehmen leben in der Hoffnung, dass der Einsatz von KI den Fachkräftemangel lindert, indem automatisierte Prozesse einen Gutteil der repetitiven, standardisierbaren Aufgaben übernimmt – so dass sich die Mitarbeiter auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können.

Die größten Sorgen bereitet der demografische Wandel

In diesem Sinne hält circa die Hälfte der im Rahmen der Studie befragten Anwenderunternehmen Künstliche Intelligenz für ein relevantes Zukunftsthema, unter den Dienstleistern sind es sogar 86 Prozent. Einsatzbereiche dafür sehen IT-Verantwortliche vor allem in den IT Operations sowie in der Dokumentenverarbeitung und -dokumentation. Bemerkenswert sei allerdings, so Studienautor Mario Zillmann, „dass nicht Künstliche Intelligenz das alles überstrahlende Thema für die IT ist, sondern laut 94 Prozent der befragten CIOs der demografische Wandel und die Frage, wie digitale Technologien dabei helfen können, den stetig wachsenden Fachkräftemangel zu bewältigen.“

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BARC-Studie: Nachhaltigkeitsberichterstattung klug organisieren /germany/2025/01/barc-nachhaltigkeit-esg-studie-2024/ Wed, 08 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=181834 Wie sieht die ideale Nachhaltigkeitsberichterstattung aus? Für die Studie „The State of ESG & Sustainability Reporting – Challenges and Recommendations for 2025“ von BARC und...

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Wie sieht die ideale Nachhaltigkeitsberichterstattung aus? Für die Studie „The State of ESG & Sustainability Reporting – Challenges and Recommendations for 2025“ von BARC und dem Software-Unternehmen Qlik wurden weltweit 235 Experten befragt.

Künftig sollen Organisationen und Unternehmen nachhaltig arbeiten und dies auch belegen. Unternehmen in Deutschland und Europa müssen laut EU-Beschluss – in mehreren Wellen unterteilt – eine Nachhaltigkeitsberichterstattung aufbauen. Eine neue ESG-Studie (Environmental Social Governance) beleuchtet die Herausforderungen und Möglichkeiten, denen Unternehmen bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsberichterstattung begegnen.

Nachhaltig wirtschaften

Nach der CSRD, der , gelten für verschiedene Kategorien von Unternehmen unterschiedliche Fristen für die Veröffentlichung ihres ersten ESG-Berichts. Insgesamt wird die Regelung etwa 50.000 Unternehmen in der EU und 15.000 Unternehmen allein in Deutschland betreffen. Große Unternehmen von öffentlichem Interesse mit mehr als 500 Mitarbeitern sind ab dem Geschäftsjahr 2024 verpflichtet, ihre Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen, wobei die ersten Berichte 2025 fällig sind.

Nutzen Sie das Potenzial von Daten, um Ihre Nachhaltigkeitsziele zu erfassen, publik zu machen und umzusetzen.​

Andere große Organisationen (solche, die mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllen: 250 Beschäftigte, 50 Millionen Euro Nettoumsatz oder 25 Millionen Euro Bilanzsumme) müssen die Anforderungen ab dem Geschäftsjahr 2025 erfüllen, wobei die ersten Berichte 2026 abgeliefert werden müssen. Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen müssen voraussichtlich ab dem Geschäftsjahr 2026 Bericht erstatten, wobei die ersten Berichte 2027 fällig sind. Diese können sich jedoch bis 2028 von der Verpflichtung befreien. 

Wie dokumentiere ich Umweltauswirkungen?

Mit der Verschärfung der weltweiten Nachhaltigkeitsvorschriften steigt der Druck auf Unternehmen, ihre . Die BARC-Umfrage zeigt, dass die ESRS (European Sustainability Reporting Standards) mit 68 Prozent bei den Befragten das am häufigsten verwendete Rahmenwerk für die ESG-Berichterstattung sind, gefolgt von den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) mit 28 Prozent und den IFRS SDS (International Financial Reporting Sustainability Disclosure Standards) mit 23 Prozent.

DACH-Region eher zögerlich

42 Prozent der Unternehmen hatten bei der Erhebung der Studiendaten bereits ihren ersten ESG-Bericht veröffentlicht, weitere 20 Prozent planen dies bis 2024. 28 Prozent wollen ihren ersten Bericht erst nach 2024 veröffentlichen. Dies unterstreiche, schreiben die Autoren, das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung der ESG-Berichterstattung. Bemerkenswert ist, dass elf Prozent keine Pläne zur Veröffentlichung eines ESG-Berichts haben.

Spitzenreiter ist der Banken- und Finanzsektor, von denen 67 Prozent zum Zeitpunkt der Erhebung  bereits einen ESG-Bericht veröffentlicht hatten. Regional betrachtet liegen die nordamerikanischen Unternehmen (43 Prozent) knapp hinter dem Rest der Welt (50) und Europa (47).

Innerhalb Europas scheint die DACH-Region eher zögerlich zu sein: Nur 41 Prozent haben bereits einen ESG-Bericht veröffentlicht oder planen seine Veröffentlichung, im Gegensatz zu 65 Prozent im übrigen Europa. Zwischen den verschiedenen Unternehmensarten, Branchen und Regionen gibt es erhebliche Unterschiede.

Firmen halten sich an ihre Pflichten

Neben der Reputation der Kunden, die in verschiedenen Sektoren und Größenordnungen die wichtigste Triebkraft für die ESG-Berichterstattung ist, sind die Einhaltung von Vorschriften und die Verbesserung interner Prozesse die wichtigsten  Antriebskräfte für die ESG-Berichterstattung.

Von 2023 bis 2024 war der „Ruf bei den Kunden“ der wichtigste Faktor. Der Fokus auf die Einhaltung von Vorschriften steigt in dem Zeitraum von 38 Prozent auf 59 Prozent, was an der  der Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen liegt. Darüber hinaus wird es für Unternehmen immer wichtiger, ihre Fortschritte im ESG-Prozess zu überwachen. 

Wer ist zuständig?

Eine effektive Organisation der ESG-Verantwortlichkeiten ist entscheidend für erfolgreiche Nachhaltigkeitsinitiativen. ESG-Abteilungen für tragen die Hauptverantwortung für die Berichterstattung (33 Prozent), gegenüber 21 Prozent im Vorjahr, was eine Verlagerung hin zu spezialisierten Abteilungen zeigt. Auf die Controlling-Abteilungen entfallen 20 Prozent, auf die Konzernrechnungslegung beziehungsweise das Reporting 14 Prozent.

In Europa ist die Verantwortung für die ESG-Berichterstattung zwischen den Abteilungen ESG/Nachhaltigkeit (35 Prozent), Finanzen (36 Prozent) und anderen Abteilungen (29 Prozent) ausgeglichen. Branchenspezifisch zeigt sich, dass ESG-Abteilungen in der Industrie und im IT-Sektor eine wichtige Rolle spielen, während Finanzabteilungen in den Bereichen Dienstleistungen/Einzelhandel und Banken dominieren.

Herausforderungen der ESG-Berichterstattung

Die ESG-Berichterstattung steht vor Herausforderungen: Während sechs Prozent der Organisationen keine nennenswerten Probleme melden, kämpfen 94 Prozent mit verschiedenen Hindernissen. Das größte Problem ist der Ressourcenmangel, von dem 42 Prozent der Unternehmen berichten, insbesondere diejenigen, die neu in der ESG-Berichterstattung sind. Dazu gehören Engpässe bei den finanziellen und personellen Ressourcen, wobei der Mangel an qualifiziertem Personal ins Auge fällt.

Der Umgang mit mehreren Datenquellen ist ein weiteres großes Problem, das von 42 Prozent der Organisationen erwähnt wird und die Datenkonsolidierung und -verarbeitung erschwert. Probleme mit der Datenqualität und -zuverlässigkeit betreffen 38 Prozent, während manuelle Prozesse, die das Risiko von Fehlern und Verzögerungen erhöhen, 29 Prozent belasten. Unklare Berichtsanforderungen stellen für 24 Prozent der Unternehmen eine Herausforderung dar. 23 Prozent nennen mangelndes Interesse oder Bewusstsein in den zuständigen Abteilungen. 14 Prozent berichten über schlechte Software-Unterstützung.

Schneller zum Ziel: Die transformative Rolle der KI auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Welche Software nutze ich?

Die Auswahl von Softwarelösungen für die ESG-Berichterstattung ist für Organisationen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen, von entscheidender Bedeutung. Trotz der Notwendigkeit von Transparenz und Rechenschaftspflicht stehen die Unternehmen bei der Integration und Nutzung geeigneter Software vor Problemen. Zu den wichtigsten gehören die Integration in die bestehende IT-Infrastruktur (37 Prozent), fehlende interne Personalressourcen (33) und begrenzte Budgets (31).

Darüber hinaus gibt ein Teil der Befragten (28) an, dass es an Fachwissen über ESG-Software mangelt, was den Bedarf an Schulungen unterstreicht. Noch immer gibt es keinen Marktstandard für die Umsetzung der ESG-Berichterstattung.

In Kombination werden ERP- und CPM-Systeme, Word, Excel und BI-Tools eingesetzt und durch spezialisierte ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô ergänzt, die oft von Start-ups entwickelt werden. Auch Excel ist weit verbreitet, insbesondere für die Datenerfassung. KI- und GenAI-Technologien sind in den Roadmaps der meisten ESG-Reporting-Anbieter zwar enthalten, haben den Endkunden aber noch nicht erreicht.

SAP: Mehr als nur ESG-Berichterstattung

Um ihre Berichtsverpflichtungen erfüllen zu können, bietet 51·çÁ÷ihren Kunden zahlreiche an, wie den 51·çÁ÷ an, eine SAP-Softwarelösung, die als zentrale Quelle der Wahrheit („Source of Truth“) für die Nachhaltigkeitsleistung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg fungiert. Die Lösung sammelt die Kennzahlen aller Nachhaltigkeitsaspekte ein, harmonisiert und konsolidiert diese und stellt sie für die ganzheitliche Steuerung und das Berichtswesen zur Verfügung.

Handeln Sie jetzt! Verknüpfen Sie Ihre Daten aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environment, Social, Governance; ESG). und hier erfahren Sie mehr zu den SAP- ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô für Nachhaltigkeit und für ESG-Berichte. Die BARC Studie „Der Status Quo der ESG- und Nachhaltigkeitsberichterstattung – Herausforderungen und Empfehlungen für 2025“ können Sie anfordern.

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IT Organisation 2025: So sieht die ideale Symbiose von Business & IT aus /germany/2025/01/it-organisation-studie-symbiose-business-it/ Thu, 02 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=181960 IT-Entscheider in über 100 Unternehmen hat die Beratungsfirma Kobaltblau zusammen mit der IT-Anwendervereinigung VOICE für ihre neue Studie zum „Zukunftsmodell für Business & IT“ befragt....

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IT-Entscheider in über 100 Unternehmen hat die Beratungsfirma Kobaltblau zusammen mit der IT-Anwendervereinigung VOICE für ihre neue Studie zum „Zukunftsmodell für Business & IT“ befragt.

Die Studie „IT Organisation 2025 – Product & Data Driven“ von Kobaltblau zusammen mit VOICE e.V. führt die Studienreihe zur IT Organisation weiter. Dieses Mal geht es um das Zusammenwachsen von Business und IT in der DACH-Region, getrieben durch Produkt- und Datenorientierung.

Wie sieht das Zukunftsmodell für die ideale Symbiose von Business und IT aus? Das wollten die Autoren von IT-Managern wissen. Neben der quantitativen Befragung bei über 100 Unternehmen gab es Experteninterviews mit über 20 Business und IT Entscheidern aus DAX 30 Unternehmen, dem gehobenem Mittelstand, Digital Units und der Wissenschaft.

Zu den erwartbaren Themen der CIOs und IT Führungskräfte gehören Cybersecurity und die Modernisierung der IT. Überraschend schafft es auf den dritten Platz das „Zusammenarbeitsmodell von Business und IT“. Auf Platz Vier und Fünf stehen die Themen „Mitarbeitergewinnung“ und „Data Driven Organisation (DDO)“. Großunternehmen bewerten DDO sogar noch höher, auf Platz Zwei.

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Wie arbeiten Business und IT zusammen?

Der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Business und IT geht die Studie genauer nach. Wählen konnten die Befragten zwischen fünf Modellen, die einen unterschiedlichen Verschmelzungsgrad aufweisen: Beginnend mit null Prozent Verschmelzung bei „Plan, Build  Run IT“, über die Hybride IT (Verschmelzung 25 Prozent), Produkt IT (Verschmelzung 50 Prozent) bis hin zu Plattform IT (Verschmelzung 75 Prozent) und Integrierter IT (100 Prozent Verschmelzung).

Die Mehrheit der Teilnehmer sieht in zwei Jahren ihr Zusammenarbeitsmodell zu mehr als 50 Prozent in der Plattform IT. In diesem Modell zerfällt die IT-Organisation in zwei Teile. Teil eins verschmilzt mit dem Business zu gemeinsamen vollintegrierten End-to-End-Produktteams (E2E).

Teil zwei bleibt als eigenständige IT Unit (Foundational IT) bestehen und betreibt zusammen mit externen Providern die geeignete Infrastruktur als flexible (Cloud) Plattform. Übergreifende Methoden und Prinzipien für die Produktteams werden durch eine koordinierende Governance Funktion vorgegeben.

Allerdings stufen (Stand 2023) noch 73 Prozent der Befragten ihre aktuelle Organisation als Plan-Build-Run oder als wenig verschmolzene Hybride IT -Kombination aus virtuellen Produktteams und „klassischen“ Plan-Build-Run Teams ein.

Die viel diskutierte Produkt IT, so die Autoren, wird dabei vor allem als Sprungbrett gesehen, um die Plattform IT als finale Organisationsform zu erreichen. Das sagen 95 Prozent der Befragten, die heute noch daran arbeiten, eine Produktorganisation zu etablieren. Im Unterschied zur Plattform IT, bleibt hier die IT Organisation als Einheit erhalten. Sie ist durch virtuelle E2E-Produktteams charakterisiert, bestehend aus Business und IT-Mitarbeitern und verantwortet die Plattformbereitstellung.

Product Driven Organisation

Als ideal werden von 68 Prozent der Befragten Produktteams gesehen, die aus einem stabilen Kernteam bestehen, das bedarfsorientiert durch virtuell zugeordnete Mitarbeiter ergänzt wird.

In diese Richtung zielt auch die Empfehlung der Autoren. Für sie gehören die Rollen Business Process Owner, Product Owner, Scrum Master und Entwicklerteam zum stabilen Kern eines virtuellen Produktteams. Ergänzt werden diese Teams bei Bedarf durch interne und externe Spezialisten.

Damit Standards und Vorgehensweisen eingehalten werden und der Wissenstransfer sichergestellt ist, werden die Teams in Communities of Practice eingebettet.

Entwicklung des Demand Management

Mit den Produktteams verändert sich auch die Rolle der Demand Managers. Klare produktbezogene Anforderungen werden direkt im Produktteam durch den Product Owner oder andere Teamrollen adressiert.

42 Prozent der Befragten sagen, dass die Rolle des Demand Managers in Zukunft vollständig durch den Product Owner ersetzt wird. Insofern wird sich die Rolle des Demand Managers weiterentwickeln und sich künftig um die Koordination produkt- und teamübergreifender beziehungsweise produktuneindeutiger Anforderungen kümmern. Das erwarten 44 Prozent. Wogegen ein knappes Fünftel aller befragten Unternehmen künftig ganz auf Demand Manager verzichten will.

Prinzipien zur Ausrichtung von IT-Organisationen

Kundenmehrwert/Value Streams (89 Prozent) und interdisziplinäre Zusammenarbeit (87 Prozent) funktionieren als die zentralen Treiber der zukünftigen IT-Ausrichtung. Klare Rollen und Verantwortlichkeiten sowie die Ausrichtung auf Produkte und Services werden ebenfalls als sehr wichtige Prinzipien angesehen. Letzteres betonen besonders große Unternehmen. Es fällt auf, dass die Trennung von fachlicher und disziplinärer Führung und ihr Einfluss auf bedarfsorientierte Ressourcenplanung deutlich unterschätzt wird.

Data Driven Organization

Der Erfolg der Unternehmen im digitalen Wandel hängt maßgeblich von der richtigen Datenstrategie und dem richtigen Umgang mit Daten ab. Dies bestätigen über 70 Prozent der Befragten. Allerdings besteht aus ihrer Sicht noch starker Handlungsbedarf, um die Transformation zur Data Driven Organisation zu bewältigen. Insbesondere in den Bereichen Data Governance und Data Analytics müssten in Zukunft noch mehr gemacht werden. Die Organisation insgesamt müsse sich weiterentwickeln, um den Anforderungen einer Data Driven Organisation zu entsprechen.

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Transformation und Veränderung

75 bis 80 Prozent der IT-Bereiche beschäftigen sich mit der Transformation zu einer Data Driven Organisation oder Product Driven Organisation (PDO). Allerdings sind die tatsächlichen Erfahrungen und Einführungsquoten noch sehr gering. Lediglich 18 Prozent der IT Organisationen haben das Konzept zur PDO erfolgreich eingeführt. Dabei handelt es sich häufig um Pilotprojekte. Bei DDO ist die Einführungsquote mit fünf Prozent noch geringer.

Als geeignete Vorgehensweisen für eine erfolgreiche Transformation favorisiert die Mehrheit der Teilnehmer (75 Prozent) einen iterativen und evolutionären Ansatz. Die schrittweise Umsetzung des Zielbildes sollte idealerweise mit Pilotprojekten in einzelnen Bereichen erfolgen, in einer gemeinsamen Transformation von IT und Business und unter Einbeziehung der Führungskräfte und Mitarbeiter. In der Praxis sehen sich die IT-Organisationen jedoch zentralen Herausforderungen gegenüber: Personelle Ressourcen (66 Prozent), ein unterschiedlicher Reifegrad von Business und IT (55 Prozent) sowie unklare Vision und Ziele der Transformation (51 Prozent) werden am häufigsten genannt.

Change Management

Handlungsbedarf besteht auch im Bereich Change Management: Trotz des großen Veränderungsdrucks, unter dem Unternehmen und insbesondere die IT-Organisationen stehen, sind Mitarbeiter und Führungskräfte nicht ausreichend auf die Veränderungen und die damit verbundenen Anforderungen an die eigene Rolle oder Person vorbereitet. Den Befragten zufolge fühlen sich nur 45 Prozent der Mitarbeiter und 49 Prozent der Führungskräfte bereit für den Wandel.

Viele IT-Entscheider haben das erkannt und reagieren. Change Management wird zum festen Bestandteil jeder Phase der Transformation. Der Anteil an Unternehmen, die dies berücksichtigen, steigt um 21 Punkte, von 25 Prozent auf zukünftig 46 Prozent. Analog dazu, wird verstärkt auch in professionelles Changemanagement investiert. Der Anteil am Gesamtaufwand für die Transformation verdoppelt sich von heute zwölf Prozent auf in Zukunft 24 Prozent.

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