Wolfgang Müller, Autor bei 51News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 05 Nov 2024 09:04:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Universität des Saarlands: Erfolgreicher Weg in die Cloud /germany/2024/11/universitaet-saarland-cloud/ Wed, 06 Nov 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=181587 Die Universität des Saarlandes (UdS) gestaltet aktiv ihre digitale Transformation in Forschung, Lehre und Verwaltung. Als erste Hochschule in Deutschland ist die UdS mit ihrem...

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Die Universität des Saarlandes (UdS) gestaltet aktiv ihre digitale Transformation in Forschung, Lehre und Verwaltung. Als erste Hochschule in Deutschland ist die UdS mit ihrem ERP-System in die private Cloud gegangen. Die Modernisierung des Student-Lifecycle-Managements und die Einführung der 51Analytics Cloud, der Beschaffungsplattform 51Ariba und von 51SuccessFactors im Personalwesen sind ebenfalls Teil ihrer Cloud-First-Strategie.

Mit rund 17.000 Studierenden in über 100 Fächern und knapp 4.900 Beschäftigten zählt die Universität des Saarlandes zu den mittelgroßen Hochschulen in Deutschland. Die 1948 gegründete Bildungseinrichtung ist weltweit anerkannt für exzellente Forschung und eine lebendige Start-up-Kultur. Als sie im Jahr 1999 erstmals ein SAP-ERP-System zur Unterstützung der Verwaltungsbuchführung (Kameralistik) einführte, das seit 2001 auch den kaufmännischen Bereich abdeckte, war die UdS damit der Pionier in der gesamten deutschen Hochschullandschaft.

„Im Laufe der Jahre sind allerdings die Anforderungen an das ERP-System massiv gestiegen“, berichtet Robert Gesing, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung und Nachhaltigkeit der Universität des Saarlandes. Er verweist auf das Beispiel Drittmittel, deren Höhe sich im Laufe der letzten 25 Jahre vervielfacht hat. „Dieses stetig wachsende Tagesgeschäft hat unser Personal im Hochschulrechenzentrum so auf Trab gehalten, dass für viele andere wichtigen Aufgaben beim besten Willen keine Kapazitäten mehr vorhanden waren“, blickt der Digitalisierungs-Verantwortliche zurück.

Umsetzungsstau durch Modernisierung beheben

Dadurch sei die historisch gewachsene Lösung 51ECC in den vergangenen Jahren zu wenig konzeptionell und technisch weiterentwickelt worden. „Deshalb war in den letzten Jahren ein gewisser Umsetzungsstau festzustellen“, räumt der Verwaltungswissenschaftler ein, der 2012 an die Universität im Saarland kam und seit sechs Jahren für deren Digitalisierung zuständig ist. Durch den rein zentralen Ansatz hätten Konzepte und Prozesse nicht mitwachsen können, was sich unter anderem bei Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit auswirkte. Eine Modernisierung der gesamten IT-Landschaft sei somit unausweichlich geworden.

In der , die im Sommer 2024 von den Hochschulgremien noch einmal aktualisiert wurde, heißt es dazu unter anderem: „Um einen kontinuierlichen Betrieb und eine langfristige Betreuung der IT-Systeme an der Hochschule gewährleisten zu können, ist ein Fokus auf wenige zentrale und etablierte marktgängige Plattformen notwendig“.

Wirksames Mittel gegen Fachkräftemangel

Durch die Verschlankung der IT-Architektur und eine Verlagerung von Verantwortung auf externe Dienstleister und Partner wie 51– so Robert Gesing – könne die Hochschule mit ihren beiden Standorten in Saarbrücken und Homburg besser auf den zunehmenden Mangel bei technischem Personal reagieren und die vorhandenen Kräfte für andere Aufgaben einsetzen. Beispielsweise für den „Brückenschlag zwischen den Fachbereichen und der Technik“.

Methode RISE with 51– mit Zuversicht zur digitalen Transformation

Gleichzeitig verbessere sich die Rund-um-die Uhr-Betreuung der Systeme unabhängig von den klassischen Arbeitszeiten der Beschäftigten im Hochschul-IT-Zentrum (HIZ). „Wir sehen dieses Thema deutlich anders als derzeit noch viele andere öffentlichen Institutionen“, betont der Digitalisierungsverantwortliche. Denn sowohl beim Datenschutz als auch bei der IT-Sicherheit biete die Cloud ebenfalls viele Vorteile, verbessere die Resilienz und erhöhe die Professionalität in diesen Bereichen. So könne jetzt zum Beispiel relativ einfach eine Multi-Faktor-Authentifizierung für den Systemzugriff eingeführt werden.

Durch die stärkere Nutzung von Standardsoftware, insbesondere bei den Cloudsystemen, sollen außerdem Individualentwicklungen auf ein absolut notwendiges Mindestmaß reduziert werden. Erklärtes Ziel sei es, wieder näher an den Standard zu kommen und damit die Komplexität zu reduzieren.

Ein zeitgemäßer Clean-Core-Ansatz, bei dem die Kernlösung möglichst nah am Standard geführt wird, während die Umsetzung von Erweiterungen in einer separaten Umgebung stattfindet, befreie das Kernsystem von Abhängigkeiten. Dadurch könne es jederzeit auf den neuesten Stand gebracht werden und Innovationen seien schneller zu realisieren.

„Innovation per Abo“ schafft Wettbewerbsvorteile

Die zentrale strategische Prämisse für die UdS als einer Universität im digitalen Wandel – so Robert Gesing – ist eine Cloud-First-Strategie. Der Betrieb von „Software als Service“ (SaaS) verspreche eine stabile und sichere Betriebsumgebung, die immer auf dem aktuellen Stand ist und von allen Weiterentwicklungen bei den Anbietern profitiert.

Dies verhindere eine schleichende Überalterung der Systeme und die Notwendigkeit von großen Migrations- und Update-Projekten. Die Mitarbeitenden erlebten eine stetige Verbesserung ihrer wichtigen Arbeitsmittel, die Uni könne den „First Mover Advantage“ besser nutzen und die Innovation im eigenen Haus beschleunigen. Etwa durch die „Innovation per Abo“ dank der kontinuierlichen Software-Updates bei den Cloud-Lösungen.

„Um Schnittstellenproblematiken zu vermeiden, wollten wir möglichst viele Verwaltungsprozesse innerhalb der SAP-Landschaft umsetzen“, nennt Gesing einen weiteren Aspekt. Mit der Umstellung auf Cloud-Services werde zudem angestrebt, dass die Anwenderinnen und Anwender in der Hochschule vermehrt den Zugriff auf Funktionen und Daten bekommen, um von einer bisher sehr zentralen Nutzung zu einer breiten Verfügbarkeit von Informationen und einem stärker dezentralen Einsatz der Software zu gelangen.

Mehrere Parallelprojekte mit hoher Termintreue

Nachdem die grundsätzliche Linie klar war, begann im Saarland die Planung der Details. Denn neben der Migration des ERP-Systems sollte auch das 51Student Lifecycle Management (SLCM), das Universitäten bei allen Prozessen rund um das Studierendenleben – vom Bewerbungsverfahren über die Zulassung und die Studierendenverwaltung bis hin zum Prüfungsmanagement und Studienabschluss – unterstützt, in die private Cloud wandern.

Die Besonderheit hier: Diese Lösung war ab 2018 von den insgesamt vier staatlichen Hochschulen des Bundeslandes als gemeinsames übergreifendes Campus-Management-System unter dem Namen „“ mit Unterstützung des SAP- Partners Scheer aus Saarbrücken eingeführt worden. „Unsere Hauptherausforderung bestand nun darin, ein geeignetes Zeitfenster für die gemeinsame Umsetzung dieser parallel stattfindenden Projekte zu finden, insbesondere unter Berücksichtigung der Erfordernisse des akademischen Kalenders“, berichtet der Leiter der Stabsstelle Digitalisierung an der UdS.

Trotz dieser Hürden gelang eine terminliche Punktlandung beim Go-Live, nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz des Hochschul-IT-Zentrums. Nach der ersten Diskussion im April 2023, einem Workshop im Herbst und der Vertragsunterzeichnung kurz vor Weihnachten des Jahres konnte im Frühjahr 2024 mit der Migration des 51ECC in die private Cloud per Microsoft Azure gestartet werden. Am 30. September war dann dieser erste Schritt des geplanten Umstiegs auf 51S/4HANA in der privaten Cloud erfolgreich gelungen und auch die SLCM-Migration auf die neue Software-Generation steht kurz vor dem Abschluss.

Pionier für RISE with 51in der deutschen Hochschullandschaft

Als erste Kundin für den Implementierungsansatz in der deutschen Hochschullandschaft nutzt die UdS umfassende Management- und Optimierungsdienstleistungen sowie Migrationsunterstützung, um ihre gesamten SAP-Lösungen in die Cloud zu transformieren und gleichzeitig neue digitale Prozesse zu entwickeln. Das dadurch mögliche Einsparungspotenzial soll vor allem für den Ausbau des Serviceumfangs an der Hochschule genutzt werden, um deren Attraktivität für Studierende und Beschäftigte weiter zu steigern.

51Analytics Cloud: Treffen Sie klare Entscheidungen.

Schon vor Beginn der ERP-Migration war zur Optimierung der Abläufe die Implementierung der Beschaffungsplattform 51Ariba und 51SuccessFactors im Personalwesen begonnen worden, das inzwischen im ersten Schritt als führendes Personalsystem etabliert ist. „Die nächste Aufgabe im ERP-Bereich wird dann der Übergang zu 51S/4HANA oder der direkte Schritt in die Public Cloud sein, der möglichst zeitnah erfolgen soll“, blickt Robert Gesing optimistisch in die Zukunft.

Große Hoffnungen setzt er auch auf die neuen Möglichkeiten durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) im Hochschulalltag. Die Universität des Saarlands, die in der KI-Forschung bereits seit vielen Jahren zur Weltspitze gehört, erwartet dadurch weitere Effizienzgewinne.

Mit KI-Hilfe wieder auf einen Spitzenplatz

„Die Potenziale der Künstlichen Intelligenz sollen in digitalen Prozessen genutzt werden, um die Mitarbeitenden in der Entscheidungsfindung zu unterstützen oder durch die Übernahme von einfachen bzw. strukturierten Massenverarbeitungen zu entlasten – z.B. Prüfung von Eingangsrechnungen oder eingereichten Zeugnissen bei der Immatrikulation“, heißt es dazu in der UdS-Digitalisierungsstrategie.

Als weiteres Beispiel nennt Gesing die Automatisierung von repetitiven Tätigkeiten und manuellen Arbeitsprozessen, wie sie mit 51Ariba etwa bei der Freigabe und Buchung von Rechnungen möglich sind: „Dadurch sinkt auch die Fehleranfälligkeit und die Gefahr von Compliance-Verstößen.“

Mit ihrem erfolgreich eingeschlagenen Weg der digitalen Transformation rangiere die Universität des Saarlandes mittlerweile wieder an der Spitze der deutschen Hochschullandschaft und bewege sich auch im internationalen Vergleich im Mittelfeld. „Wir haben mit unserer Cloud-Infrastruktur Neuland betreten und sind dabei voll ins Risiko gegangen“, konstatiert der Digitalisierungsverantwortliche. Dabei sei man sich bewusst gewesen, dass nicht alle offenen Fragen zu jedem Zeitpunkt schon vollständig beantwortet werden können.

Aber ohne diesen Mut zu schnellen und klaren Entscheidungen und deren Umsetzung – sowohl auf Hochschul-Leitungsebene als auch beim Hochschul-IT-Zentrum – sei keine Weiterentwicklung möglich und „der Erfolg hat uns bisher recht gegeben“.

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KI im Dienstleistungssektor: Die Daten sind der Knackpunkt /germany/2024/05/ki-dienstleistungssektor-daten-knackpunkt/ Wed, 22 May 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=179496 Alexander ö ist seit dem 1. Januar 2024 Head of Service Industries bei der 51Deutschland. Dazu zählen Banken, Versicherungen, Professional Services, Reise- und Transportunternehmen...

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Alexander ö ist seit dem 1. Januar 2024 Head of Service Industries bei der 51Deutschland. Dazu zählen Banken, Versicherungen, Professional Services, Reise- und Transportunternehmen sowie Logistik-, Telekommunikations- und Medienfirmen. In diesem Interview spricht er über die Herausforderungen, vor denen Dienstleistungsunternehmen aktuell stehen und welche neue Chancen Cloud-Computing und verantwortungsvolle KI ihnen bieten können.

Zuvor verantwortete das Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von 51Deutschland das Großkundengeschäft für die Business Technology Platform (BTP). Sein Fokus lag dabei auf der datengetriebenen Transformation mit dem Ziel, gemeinsam praxisorientierte Lösungen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Im Jahr 2006 stieß Alexander ö nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik zu IBM und betreute dort als Sales Manager unter anderem Kunden wie Daimler, Siemens und Bosch. 2015 wechselte er zum Datenqualitätsspezialisten Informatica, wo er den Vertrieb für Deutschland und die Schweiz verantwortete. 2018 kam er zur 51Deutschland und übernahm 2021 schließlich die Gesamtleitung des Geschäftsbereichs BTP.

Alexander ö, Head of Service Industries bei der 51Deutschland.

51News: Gibt es in dem sehr heterogenen Dienstleistungssektor übergreifende Themen, die aktuell der gesamten Branche unter den Nägeln brennen?

ö: Auf jeden Fall. Auf der einen Seite spüren alle den wachsenden Kostendruck und sinkende Margen. Gleichzeitig müssen sie aber ihren Kunden und Mitarbeitenden Innovationen zur Verfügung stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nachhaltigkeit ist ein weiteres Thema, das heute alle betrifft. Aktuell beschäftigen sich die Dienstleister auch sehr stark mit den neuen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und ihrer Rolle bei der Business Transformation.

Was steht bei diesem Thema 2024 in den Service Industries auf der Tagesordnung?

Immer mehr Unternehmen fokussieren sich stärker auf ihr Kerngeschäft und lagern deshalb bestimmte Prozesse wie den SAP-Betrieb in die Cloud aus. Und sie beschäftigen sich im Rahmen der notwendigen Veränderungsprozesse mit neuen Geschäftsmodellen, um besser auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können. Die technologische Entwicklung eröffnet hier viele Chancen und weitere Wege zur Monetarisierung von Dienstleistungen. Mit Hilfe der Cloud lassen sich solche Innovationen heute viel schneller gewinnbringend umsetzen.

Laut einer zählt die Dienstleistungsbranche zu den Vorreitern beim Cloud-Computing, können Sie sich also zufrieden zurücklehnen?

Wie die Cloud und KI mehr Unternehmen fit für die Zukunft machen werden

Auch wenn fast die Hälfte der Dienstleister in Deutschland bereits in irgendeiner Form Cloudanwendungen einsetzen, ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Aus den Gesprächen mit unseren Kunden weiß ich, dass nahezu alle Unternehmen der Cloud aufgeschlossen gegenüberstehen. Aber oft werden solche Lösungen heute noch nicht in den geschäftskritischen Bereichen eingesetzt. Gerade in stark regulierten Bereichen wie bei den Finanzdienstleistern gibt es noch Hemmnisse, auch wenn die Veränderung in den letzten Jahren bereits sehr stark Fahrt aufgenommen hat und etliche Banken und Versicherungen mit ihren Kern-ERP-Systemen inzwischen in die Cloud gehen.

Was tun Sie, um eventuelle Vorbehalte auszuräumen?

Mit der bieten wir ein vollständiges ERP-System als Software as a Service-Lösung an, bei der wir uns um alle Updates, Innovationen und die Sicherheit kümmern und auch Wartung und Service erledigen. Dies bedeutet weniger Aufwand für die Unternehmen und geringere Komplexität. Und mit erfolgt der Umzug in die Cloud mit Hilfe einer ganzen Reihe von Produkten, Tools und Services reibungslos und sicher. Wir holen unsere Kunden bei der Cloud-Transformation dort ab, wo sie jeweils stehen, bieten unterschiedliche Einstiegspunkte an und begleiten sie auch längerfristig auf diesem Weg.

Warum ist denn das Jahr 2024 der richtige Zeitpunkt für den Wechsel in die Cloud?

Natürlich ist der ideale Einstiegspunkt für jedes Unternehmen unterschiedlich. Aber wenn man strategische Innovationen wie Künstliche Intelligenz oder mit uns umsetzen will, führt heute kein Weg mehr an der Cloud vorbei. Denn wir können solche Lösungen nur für eine breite Kundenbasis entwickeln und nicht unterschiedliche Softwareversionen berücksichtigen.

Ein weiteres Argument, noch im Jahr 2024 den Cloud-Einstieg zu wagen, ist unser bis zum Jahresende begrenztes Incentive-Angebot für Bestandskunden mit einem 51On-Premise-System. Sie können damit die Migrationskosten um bis zu 50 Prozent verringern und so eine schnellere Wertschöpfung erzielen. Und natürlich sind die generellen Vorteile einer Cloud-Plattform aus einer Hand wie höchste Sicherheit, beste Service-Level-Agreements oder die Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft ebenfalls wichtige Gründe für eine baldige Migration.

Zum Stichwort KI, dass Sie schon mehrfach angesprochen haben: Welche Rolle spielt die Künstliche Intelligenz für die Service Industries?

Ob IT-Dienstleister, Banken, Versicherungen, Medienhäuser oder Transportunternehmen –alle beschäftigen sich intensiv mit generativer KI und evaluieren die passenden Anwendungsfälle. Grundsätzlich sehen wir bereits jetzt schon, dass gerade Service-Unternehmen die größten Potentiale für diese Technologie haben. Etwa im Kundendialog, im Angebotsmanagement oder in den Shared-Service-Funktionen. Hier können die Beschäftigten konkret entlastet und auch die Prozesse noch stark optimiert werden.

Mit unserem SAP-Lösungsportfolio aus KI-Eigenentwicklungen und Partnerschaften – wie zum Beispiel Aleph Alpha oder Nividia – sind wir für diese Herausforderungen auf der Technologie-Seite bereits sehr gut aufgestellt. Weil wir uns aber vor allem auf die Geschäftsprozesse unserer Kunden konzentrieren wollen, sprechen wir auch bewusst von . Außerdem legen wir großen Wert auf Verlässlichkeit, Vertrauen und ethische Korrektheit.

Haben Sie Beispiele für nützliche KI-Anwendungen im Dienstleistungssektor?

Greifen wir beispielsweise das Transportwesen heraus. Das habe ich selbst gerade persönlich erlebt, als ich kurzfristig einen Flug umbuchen musste. Die generative KI hilft hier bereits sehr gut, schnell auf Veränderungen zu reagieren – auch wenn es sehr komplexe Zusammenhänge und Abhängigkeiten zum Beispiel in einer Lieferkette gibt.

51Daten und Analysen: Das Potenzial aktueller Innovationen nutzen

Als ich eine neue Flugroute über mehrere Stationen zusammenstellen musste, hat mich an der Hotline der Airline ein Chatbot unterstützt und tatsächlich sehr schnell einen funktionierenden Vorschlag gemacht. Erst ganz am Schluss kam dann ein Mensch im Call Center dazu. Das ist sehr viel effizienter und geht schneller. Kein Vergleich mehr zu früher, wo ich in ähnlichen Situationen Stunden in der Telefon-Warteschleife zubringen musste.

Oder nehmen wir die Versicherungswirtschaft, die ebenfalls ein großes Potenzial für den KI-Einsatz hat. Angefangen von einer zielgerichteteren Beratung der Kunden im Policen-Dschungel bis hin zur automatisierten Schadensbearbeitung und besseren Betrugserkennung. Die KI ist hier ein Schlüssel für Effizienz- und Ertragssteigerungen und senkt die Kosten, verbessert das Kundenerlebnis und ermöglicht neue Vertriebschancen.

Aber trotz aller Fortschritte in der letzten Zeit steht der Einsatz von KI-Anwendungen in den Service Industries bisher noch ziemlich am Anfang. Da werden wir in Zukunft noch viele spannende Use Cases erleben. Dennoch sind schon jetzt reichlich Vorteile durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz zu erkennen. Immer mehr Kunden kommen deshalb derzeit auf uns zu, damit wir gemeinsam an Lösungen für ihre aktuellen Herausforderungen mit Hilfe der generativen KI arbeiten. Umgekehrt haben wir aber auch viele Ideen, die wir unseren Kunden vorschlagen. Der Markt ist im Augenblick sehr dynamisch.

In Ihrer bisherigen Funktion bei der 51haben Sie sich vor allem mit der Business Technology Platform sowie dem Daten­ und Analytics ­Thema beschäftigt – hilft Ihnen diese Erfahrung in ihrer neuen Aufgabe, wenn Sie zum Beispiel mit Kunden über den KI-Einsatz reden?

Auf jeden Fall! Denn ohne eine zentrale Datenplattform funktioniert die KI nicht. Saubere Daten sind der Knackpunkt, um die gewünschten Ergebnisse zu bekommen. Unsere ist dabei das Instrument, um ein einheitliches Datenmodell zu schaffen und KI-Lösungen in alle Geschäftsanwendungen zu integrieren. Von daher wächst ihre Bedeutung weiter und ich kann auch in der neuen Rolle von meinen bisherigen Erfahrungen sehr gut profitieren.

Auf der europäischen Kundenmesse 51Sapphire vom 11. bis 13. Juni in Barcelona wird es spezielle Sessions für die Service Industries geben. Warum lohnt sich ein Besuch in diesem Jahr besonders?

Vor einem Jahr haben wir auf der Sapphire unseren ersten Use Case für generative KI gezeigt. 2024 wird es bereits eine Vielzahl von spannenden Anwendungen für diese Technologie „zum Anfassen“ geben. Die bietet aber nicht nur die Gelegenheit, mehr über aktuelle Trends wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing oder Nachhaltigkeit und unsere Lösungen für die Dienstleistungsbranche zu erfahren. Sondern es besteht während der Veranstaltung auch die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch untereinander. Und natürlich freue ich mich besonders darauf, viele Kundinnen und Kunden aus den Service Industries in Barcelona begrüßen zu können und mit ihnen persönlich zu sprechen.

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Cloud Success Services: Schnelle Wertschöpfung und dauerhafter Erfolg /germany/2023/06/cloud-success-services-schnelle-wertschoepfung-und-dauerhafter-erfolg/ Mon, 05 Jun 2023 06:00:41 +0000 /germany/?p=174366 Anfang des Jahres 2022 hat 51sein komplexes Service- und Supportportfolio durch eine neue Organisation stark vereinfacht. Hendrik Haas ist seitdem als Head of Cloud...

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Anfang des Jahres 2022 hat 51sein komplexes Service- und Supportportfolio durch eine neue Organisation stark vereinfacht. Hendrik Haas ist seitdem als Head of Cloud Success Services für das gesamte Servicegeschäft und Post-Sales der 51in Deutschland verantwortlich und Mitglied der Geschäftsleitung. Im Interview spricht er über Kundenerfolg in unsicheren Zeiten, Veränderungen im Consulting in den letzten Jahren und aus welchen Gründen Transformationsprojekte vor allem scheitern.

Herr Haas, sagen Sie bitte mit einem Satz, was ist das Ziel der neuen Organisation Cloud Success Services (CSS)?

Hendrik Haas: Der Fokus liegt auf der schnelleren Einführung und besseren Nutzung unserer Anwendungen. Um es plakativ auf den Punkt zu bringen: Wir wollen die digitale Transformation unserer Kunden rocken und unsere Produkte bestmöglich und nachhaltig zum Einsatz bringen.

Ist dieses Angebot ausschließlich für den Umzug in die Cloud gedacht?

Haas: Nein, unser Portfolio ist so konzipiert, dass es Kunden auf ihrem gesamten Weg End-to-End mit 51begleitet – in der Cloud, in On-Premise- und in hybriden Umgebungen. Aber natürlich sind wir heute eine Cloud-Company und wir wollen unseren Kunden dort maximal helfen, damit sie eine schnelle Wertschöpfung realisieren und dauerhaften Erfolg erzielen. Dabei machen wir bei unseren hunderten von Projekten im Jahr keinen Unterschied, ob es sich um mittelständische Unternehmen, global agierende Konzerne, Start-ups oder die öffentliche Verwaltung handelt. Auch die Art der Projekte ist völlig unterschiedlich.

Nennen Sie dafür bitte einige konkrete Beispiele?

Haas: Beim haben wir mit einem großen Team eine umfangreiche Greenfield-Implementierung eines einheitlichen intelligenten ERP-Systems unterstützt. Der , der eine globale strategische Digitalisierungspartnerschaft mit 51vereinbart hat, brauchte unter anderem unsere Expertise in Spanien und Großbritannien bei der Einführung der Lösung 51Responsible Design and Production zur Reduzierung des Kunststoffverbrauchs und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft. Für die Finanzbehörde des haben wir in kürzester Zeit eine Plattform für die Beantragung von Fördermitteln für Kulturschaffende entwickelt. Und beim internationalen , der zur FORVIA Gruppe gehört, ging es um die Implementierung einer ERP-Lösung in 11 Vertriebsgesellschaften im Aftermarket-Geschäft.

Das ist ein breites Spektrum. Gibt es besondere Schwerpunkte in der Tätigkeit von Cloud Success Services?

Haas: Mit mehr als 1500 Mitarbeitenden allein in Deutschland – und natürlich nutzen wir zusätzlich auch unsere globalen Lieferkapazitäten – sind wir branchenübergreifend mit Abstand der größte Anbieter von SAP-Dienstleistungen. Dazu zählen konzeptionelle Fragestellungen ebenso wie Architekturdesign. Aber beispielsweise auch Migrationsprojekte in die Cloud, die wir komplett durchführen, ebenso wie das Safeguarding oder Change Management und Trainingsangebote. Die Größe des Kunden ist dabei nicht entscheidend, sondern uns reizen vor allem innovative Herausforderungen. Wir sehen unsere Verantwortung insbesondere darin, den Markt weiterzuentwickeln und neue Technologien als Vorreiter voranzubringen. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel auch SAP-Partner bei ihren Kundenprojekten. Dabei gibt es in der Praxis völlig unterschiedliche Konstellationen.

Stehen Sie nicht in einem Konkurrenzverhältnis zu den Partnern?

Haas: Der Markt ist für uns alle groß genug, aber wir haben darin eine besondere Rolle. Wir fördern ein dynamisches Partnernetz, das wichtige Branchen- und Fachkenntnisse beisteuert, um unsere Kunden bei der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen. Auch unser Service- und Support-Portfolio ist so ausgerichtet, dass es einfach durch das Angebot der Partner ergänzt werden kann. Wir geben unser Know-how weiter und stellen Ressourcen, Inhalte, Werkzeuge und Angebote bereit, mit denen die Partner den Erfolg ihrer Kunden steigern können. Das ist unser gemeinsames Interesse. Im Einzelfall kann es aber trotzdem auch Wettbewerb um einen Auftrag geben. Wir sehen das sportlich, denn dadurch wird der Markt insgesamt vorangebracht. Als CSS-Organisation haben wir ja auch die Verantwortung für die Nutzung unserer Lösungen.

Sie persönlich waren zwischen 1999 und 2006 bei der 51als Berater tätig und sind nach einer längeren Unterbrechung mit ganz unterschiedlichen Karrierestationen Ende 2019 wieder zurückgekehrt. Was hatte sich in der Zwischenzeit verändert?

Haas: Natürlich ist die 51inzwischen sehr viel größer, aber auch die Inhalte der Arbeit und die technologischen Möglichkeiten sind ganz andere. Genauso die Komplexität der Lösungen, die Methoden und die notwendige Geschwindigkeit in der Umsetzung. Aber trotzdem, und das hat mich entscheidend zu meiner Rückkehr bewogen, ist der kulturelle Kern des Unternehmens stabil geblieben. Etwa die hervorragende bereichsübergreifende Zusammenarbeit und die flachen Hierarchien.

Und was ist mit den Kunden? Haben die heute nicht völlig andere Ansprüche? Gerade in den vergangenen Jahren mit Coronakrise, Lieferkettenproblemen und Ukrainekrieg.

Haas: Die Anforderungen an den Nutzen einer Lösung oder den Business Case haben sich eigentlich nicht so stark verändert. Die Kunden stehen in der Regel vor einem konkreten Problem, dass sie mit Hilfe unserer Software möglichst effizient lösen wollen. Wo es nach meiner Wahrnehmung deutliche Veränderungen gibt, ist der Wunsch nach mehr Agilität, höherer Flexibilität und einem schnelleren Tempo bei der Umsetzung. Das erfordert von uns, dass wir echte strategische Guidance bieten und auch andere Methoden als früher einsetzen.

Sie konnten in Ihrer beruflichen Laufbahn Veränderungsprozesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln erleben. Verraten Sie uns die Gründe, woran Transformationsprojekte in Unternehmen überwiegend scheitern?

Haas: Früher waren das meist ganz harte Fakten, etwa mangelnde Performance oder fehlende Integrationsmöglichkeiten. Heute liegen die Ursachen mehr bei den weichen Faktoren wie unzureichende Change-Prozesse oder beim Enabling der Mitarbeitenden. Es fehlen oft grundlegende Voraussetzungen für den Erfolg, etwa die Klarheit über Ziele, den Ausgangspunkt und die Rahmenbedingungen. Wenn dieses Fundament nicht stimmt, läuft ein Projekt schnell schief. Wichtig ist auch die Absicherung und Kontrolle, die wir durch unser Guidance-Angebot gewährleisten, und eine sinnvolle Zeitplanung.

Ihre Organisation nennt sich Cloud Success Services, wie definieren Sie denn Kundenerfolg?

Haas: Das ist natürlich in jedem Unternehmen individuell. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. Was in unsicheren Zeiten wie heute vor allem zählt, ist neben Effizienz eine schnelle Anpassungsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit. Wir sehen uns in der Verantwortung, dass unsere Kunden das Potenzial ihrer Cloud-Lösungen möglichst optimal nutzen.

Wie können Sie das erreichen?

Haas: Dazu ist vor allem ein kontinuierlicher Dialog mit immer wieder neuen Denkanstößen von beiden Seiten notwendig. Wir wollen nicht einfach ein Stück Software über den Zaun werfen und dann möglichst schnell wieder verschwinden. Sondern es geht uns um eine langfristige Beziehung und um einen erkennbaren Wertbeitrag für das Geschäft unserer Kunden. Der Nutzen einer Lösung zeigt sich nicht im Einführungsprojekt, sondern erst wenn mit den Systemen gearbeitet wird. Und gerade in dieser Phase wollen wir unsere Kunden begleiten und mit Rat und Tat unterstützen.

Hendrik Haas war nach seinem ersten SAP-Leben 13 Jahre lang als Führungskraft bei den Consultingfirmen Capgemini und Kienbaum sowie im IT-Strategiebereich der Deutschen Telekom tätig. Dann wechselte er als Partner zur mittelständischen Managementberatung goetzpartners und gründete mit mehreren Kollegen die Strategieberatung ADVYCE, wo er fünf Jahre als Geschäftsführer tätig war. Nach dem Wiedereinstieg übernahm er bei 51Digital Business Services die Verantwortung für die Industry Division Process, Services & Utilities, bevor er im April 2020 als Head of Services Germany startete. Im Zuge der Neugestaltung und Erweiterung des Cloud-Portfolios entwickelte sich dieser Bereich zur neuen Organisation Cloud Success Services. Hendrik Haas leitet diese seit Beginn 2022.

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Das Ökosystem im Isar Valley wächst und gedeiht /germany/2022/11/sap_oekosystems_high_tech_gruendung_unternehmertum/ Tue, 29 Nov 2022 07:00:20 +0000 /germany/?p=163449 In den vergangenen 20 Jahren ist in München ein lebendiges Ökosystem für High-Tech-Firmengründungen entstanden. 51befindet sich mittendrin. Ein wichtiger Erfolgsfaktor: Die enge Kooperation mit...

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In den vergangenen 20 Jahren ist in München ein lebendiges Ökosystem für High-Tech-Firmengründungen entstanden. 51befindet sich mittendrin. Ein wichtiger Erfolgsfaktor: Die enge Kooperation mit dem Entrepreneurship Center UnternehmerTUM.

Stolz zeigt Finn Honsberg, wie schon bald das schnelle und sichere Laden eines elektrisch betriebenen Firmenwagens in einem Unternehmen mit selbst erzeugtem Strom funktionieren kann. Er absolviert im dualen Studium das (STAR) bei 51und arbeitet derzeit mit dem im . Auf den fünf Etagen des lichtdurchfluteten Neubaus in der Freddie-Mercury-Straße im Kreativquartier der bayerischen Landeshauptstadt tummeln sich frisch gegründete Start-ups, etablierte Großunternehmen, innovative Mittelständler und Wissenschaftler von der Technischen Universität München (TUM).

Architektur: Steidle Architekten GmbH

51ist hier mit eigenen Räumlichkeiten und Personal ebenso vertreten wie der Chiphersteller Infineon oder der Automobilkonzern BMW. Dieser hat dem Mobilitätslabor, in dem Finn Honsberg mit einem bunt gemischten Team die E-Ladeinfrastruktur der Zukunft entwickelt, ein Plug-In-Hybridfahrzeug und eine moderne Ladeinfrastruktur zur Verfügung gestellt. „Damit können wir unsere Software direkt vor Ort erproben und testen“, sagt der junge E-Mobilitäts-Enthusiast, der sein Masterstudium an der TUM gerade abgeschlossen hat.

Innerhalb von nur drei Monaten entsteht hier im Projekt „Trusted Green Charging“ eine manipulationssichere Blockchain-Lösung für die einfache Steuerung sämtlicher Abrechnungsvorgänge inklusive CO2-Bilanzierung beim Laden von E-Auto-Flotten. „Außerdem wollen wir damit die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Fahrzeugbatterien als dezentrale Stromspeicher genutzt werden können“, blickt Finn Honsberg schon weiter.

Neben der sind in das Gesamtkonzept auch sichere Infrastrukturelemente von Infineon sowie die App des Ladesäulenbetreibers ChargeX und das Ladetagebuch der TRONITY-Plattform eingebunden. Andere Start-ups steuern ebenfalls Komponenten bei – wie etwa das Identitätsmanagement oder die Blockchain-Technologie. „Dieses Beispiel zeigt sehr anschaulich, wie wir arbeiten“, unterstreicht Prof. Helmut Schönenberger, Mitgründer und Geschäftsführer der UnternehmerTUM GmbH, die – gemeinsam mit der Stadt München – im Sommer letzten Jahres das Munich Urban Colab eröffnet hat und nun betreibt.

Lebendige Ökosysteme sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor

„Innovationen passieren selten zufällig“, ist der umtriebige Professor überzeugt, „sie entstehen dort, wo die Bedingungen stimmen und wo ein Ökosystem vorhanden ist, das Innovationen fördert.“ Das zentrale Prinzip von UnternehmerTUM sei deshalb „die nachhaltige Kräftebündelung ganz unterschiedlicher Partner in lebendigen Netzwerken“. Einen Ansatz, den Stefan Wagner aus vollem Herzen teilt. „Auch wir denken in Ökosystemen und wollen ein integraler Bestandteil davon sein, statt irgendwo abgeschottet vor uns hinzuarbeiten“, betont der Managing Director des SAP-Standortes München.

Neben dem Entwicklungszentrum , dem gerade eröffneten und der engen Kooperation mit UnternehmerTUM zählen auch die langjährige Forschungspartnerschaft mit der TUM und der Start-up-Accelerator SAP.iO Foundry Munich zu seinen wichtigsten Tätigkeitsfeldern. Das eigene Gründerzentrum ist Teil eines und wird in München ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit UnternehmerTUM betrieben. „Wir ergänzen uns optimal“, hebt Prof. Schönenberger hervor.

Durchlauferhitzer für Gründer fördert praxistaugliche Lösungen

Allein in den vergangenen zehn Jahren hat der von ihm 2002 geschaffene „Durchlauferhitzer für Gründer“ mehr als 500 Start-ups hervorgebracht. Darunter über 20 Schwergewichte wie Sono Motors, Celonis, Flixmobility, Isar Aerospace, Lilium, Personio oder Scalable Capital, die heute zusammen mit rund 35 Milliarden Euro bewertet werden. Von den Finanzmitteln in Höhe von 17 Milliarden Euro, die Wagniskapitalgeber 2021 bundesweit in deutsche Technik-Gründungen investierten, flossen allein drei Milliarden auf die Konten der UnternehmerTUM-Firmen.

Mehr als 6.000 Studierende besuchen inzwischen jedes Jahr die Gründungsprogramme. Die Unterstützungsmöglichkeiten reichen von speziellen Vorlesungen, Seminaren, Workshops, Hackathons und Bootcamps bis hin zu zahlreichen Inkubator- und Accelerator-Angeboten, dem Zugang zu Venture Capital oder einem Training für den Börsengang. „Entscheidend ist vor allem der permanente Austausch, der alle Beteiligten auf neue Ideen bringt und deren gemeinsame Umsetzung in praxistaugliche Lösungen fördert“, ist Prof. Schönenberger überzeugt.

Dadurch sei UnternehmerTUM eines der größten Entrepreneurship Center dieser Form weltweit geworden und operiere heute auf Augenhöhe mit Stanford, Tsinghua in Peking oder der National University of Singapore. Das jährliche Durchschnittswachstum – gemessen an Neugründungen, Finanzierungen und Personal – liegt bei rund 25 Prozent. „Ohne Schlüsselpartner wie 51wäre ein solcher Erfolg nicht denkbar“, bekräftigt der studierte Diplom-Ingenieur in Luft- und Raumfahrttechnik. Gemeinsam entwickle man Projektideen, coache den Nachwuchs und stelle Ressourcen aller Art zur Verfügung. Die wichtigste davon sind die vielfältigen Kontakte zu großen und mittelständischen Unternehmen, Investoren, Start-ups und kreativen Menschen. „Entscheidend ist die kritische Masse und das dadurch entstehende Momentum“, weiß Prof. Schönenberger.

Von Anfang an konzentriert sich UnternehmerTUM auf Gründerinnen und Gründer, die an Hightech-Lösungen für Industriekunden arbeiten. Diese Spezialisierung entspricht einerseits dem Profil der Hochschule und lässt andererseits eine hohe Wirtschaftlichkeit erwarten. „Das passt hervorragend zu unserer Strategie, die auf mehreren Säulen beruht“, erläutert Stefan Wagner.

Das seien zum einen die über 900 SAP-Kunden im Großraum München. Zum anderen existiere an den Hochschulen der Stadt ein Pool von „rund 30.000 bis 40.000 relevanten jungen Talenten für unser Unternehmen“. Und schließlich habe die langjährige, enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und das einzigartige Gründungs-Ökosystem den Ausschlag dafür gegeben, sich im „Isar Valley“ verstärkt zu engagieren.

Etwa in der HighTech-Prototypenwerkstatt MakerSpace oder beim Trainingsprogramm Digital Product School (DPS), das in dreimonatigen Sprints die Teilnehmer dazu befähigt „digitale Produkte zu gestalten, die reale Probleme lösen“. Auch Finn Honsberg und sein Team nutzen den aktuellen Meta-Sprint #6 der DPS zur Weiterentwicklung der vertrauenswürdigen grünen Ladetechnologie für E-Auto-Flotten mit agilen Methoden.

Neue Stufe der Kooperation auf dem TUM-Campus

„Einige Ergebnisse früherer Sprints sind inzwischen bereits Teil des und ergänzen unsere Softwarelösungen am Markt“, verrät Stefan Wagner. Etwa in den Bereichen Customer Experience und E-Commerce, beim Carbon Footprint Management, in der Digital Manufacturing Cloud oder in der E-Mobility Solution.

Neben dem Schwerpunkt Mobilität wird am Standort München vor allem ein strategischer Fokus auf die Themen Nachhaltigkeit, Industrie 4.0 und die (BTP) gelegt. „Mit unserer geschäftsorientierten, offenen Software-Plattform können Start-ups schneller wachsen, deshalb wollen wir sie noch besser für diese Zielgruppe anpassen und in die diversen UnternehmerTUM-Programme integrieren“, blickt Wagner in die Zukunft.

Das größte Zukunftsprojekt ist aber das bereits im Bau befindliche neue Forschungs- und Entwicklungszentrum von 51auf dem Campus der Technischen Universität in Garching. Dort sind schon das Zentrum für Quantum Engineering, das Munich Data Science Institute sowie verschiedene andere Hochschuleinrichtungen angesiedelt. In unmittelbarer Nähe des Entrepreneurship Centers von UnternehmerTUM, mehrerer Fraunhofer-Institute und Forschungszentren von General Electric und Siemens, die Teil der Industry-on-Campus Initiative sind, sollen ab der Jahresmitte 2023 in den auf 19.000 Quadratmetern 730 Arbeitsplätze für SAP-Beschäftigte und Forschende der TUM zur Verfügung stehen.

Schwerpunkt ihrer Arbeit werden innovative Technologielösungen in den Bereichen Industrie 4.0 und Internet der Dinge, Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, mobile Lösungen, Commerce, Process Mining, digitale Plattforminfrastruktur und Open Source sein. „Damit heben wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit auf eine neue Ebene“, zeigt sich Stefan Wagner überzeugt.

Und Prof. Helmut Schönenberger, für den dieser nächste Schritt ebenfalls eine Herzensangelegenheit ist, ergänzt: „Es geht um eine langfristige Win-Win-Situation für alle Beteiligten, die auf Offenheit, Vertrauen und einer engen Partnerschaft basiert“. Und all das sei in der Zusammenarbeit mit 51seit vielen Jahren gegeben. Für das Ziel von UnternehmerTUM und Hochschule, die Start-up-Aktivitäten in den nächsten zehn Jahren noch einmal zu verzehnfachen, werde das Engagement von 51auf dem Campus einen zusätzlichen Schub geben.

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Wie strategisches Kundendatenmanagement im Mittelstand Wettbewerbsvorteile schafft /germany/2022/05/kundendatenmanagement-mittelstand-wettbewerbsvorteile/ Tue, 31 May 2022 06:00:33 +0000 /germany/?p=161180 Über ein Drittel der 3,8 Mio. kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland haben ihre Digitalisierungsaktivitäten während der Pandemie ausgeweitet. Oft aus der Not heraus....

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Über ein Drittel der 3,8 Mio. kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland haben ihre Digitalisierungsaktivitäten während der Pandemie ausgeweitet. Oft aus der Not heraus. Um jedoch dauerhaft erfolgreich zu sein, sind jetzt weitere Maßnahmen notwendig. So etwa beim gezielten Management der Kundendaten.

Laut dem aktuellen (KfW) stehen deshalb auch bei vielen KMUs die Digitalisierung der Kundenschnittstelle (58 %) und die Einführung neuer, digitaler Marketing- und Vertriebskonzepte (31 %) auf der Prioritätenliste ganz oben. Denn ein großer Anteil der repräsentativ befragten 11.000 Mittelständler rechnet mittlerweile damit, dass sich ihre Kundinnen und Kunden merklich von den klassischen stationären Angeboten abwenden, um stattdessen bei den großen Onlinehändlern einzukaufen.

Weniger als 10 % der Mittelständler analysieren Kundendaten

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine . Auch dort werden inzwischen digitale Kundenschnittstellen von den befragten KMU meist als „sehr wichtig“ angesehen und rund die Hälfte beschäftigt sich derzeit auch intensiv mit diesem Thema. Doch die dort gewonnenen Kundendaten werden aktuell von weniger als zehn Prozent der befragten Firmen „vollumfänglich gesammelt und analysiert“.

„Das sind verlorene Chancen im Wettbewerb um die Kundinnen und Kunden“, bedauert Semmy Eichler, Head of Sales Midmarket Germany bei 51Customer Experience. Denn während viele größere Unternehmen und vor allem die reinen E-Commerce-Anbieter längst ihr Geschäft datengetrieben abwickeln und die Verbraucherinnen und Verbraucher personalisiert über digitale Kanäle individuell ansprechen, geraten viele kleinere Unternehmen ins Hintertreffen.

Was bedeutet Kundendatenmanagement denn konkret?

„Mit einer gezielten Kundendatenmanagementstrategie können auch kleinere Unternehmen ihre vorhandenen Datenschätze besser nutzen und so Vorteile gegenüber der Konkurrenz erzielen“, betont Lena Mauer, Global Vice President Customer Data Solutions bei 51Customer Experience MEE. Dabei gehe es darum, alle vorhandenen Daten zu einer Kundin oder einem Kunden zu aggregieren und zu einer einheitlichen Sicht zusammenfügen. Diese Daten können aus dem stammen, aus dem Marketing oder aus Commerce-Lösungen – aber auch aus Finanzanwendungen, dem Warenwirtschaftssystem oder aus der Logistikkette.

Gerade in der aktuellen Situation mit ihren Lieferengpässen spielen Echtzeit-Informationen aus der Supply Chain eine wichtige Rolle für ein positives Kundenerlebnis. Denn Verbraucherinnen und Verbraucher, die wochenlang auf eine ansonsten reibungslos erfolgte Online-Bestellung warten müssen, werden sehr schnell unzufrieden und kaufen bei diesem Anbieter kein zweites Mal ein. Insbesondere wenn sie keine proaktiven Informationen über den Grund der Verzögerung erhalten oder beim Service auf taube Ohren aus Unkenntnis stoßen.

Operative Daten mit Erlebnisdaten verknüpfen

Auch die Entscheidung, welche Kunden eine rare Ware zuerst erhalten, lässt sich mit Hilfe von Kundendatenmanagement leichter und wirtschaftlicher treffen. Denn der Blick auf die bisherigen Umsätze zeigt schnell, wie hoch der Customer Lifetime Value (CLV) ist und welchen Deckungsbeitrag diese Person während ihres gesamten „Kundenlebens“ realisiert.

Bei einem hohen CLV zahlt es sich definitiv aus, ein limitiertes Produkt eher zu versenden und die Kundenzufriedenheit so gezielt zu steigern. Besonders Informationen aus der Supply Chain können aber auch an bestimmte Kundensegmente personalisiert ausgespielt werden, um so zusätzliche Kaufanreize zu setzen und den Abverkauf zu steigern. Die besten Ergebnisse lassen sich dabei erzielen, wenn diese operativen Daten (O-Daten) mit den sogenannten X-Daten (Experience-Data) verknüpft werden.

Diese Erlebnisdaten, die zum Beispiel über Bewertungen, Zufriedenheitsbefragungen oder Empfehlungen in sozialen Netzwerken an Touchpoints in unterschiedlichen Kanälen erfasst werden, geben etwa Auskunft darüber, warum bestimmte Produkte gekauft werden oder auch nicht. Erst so erhalten Unternehmen ein umfassenderes Verständnis ihrer Kunden und über das, was diese über ihr Angebot denken. „Dabei werden sowohl Online-Daten erfasst und verarbeitet als auch Offline-Daten aus unterschiedlichen Quellen“, ergänzt die Expertin.

Gerade im Mittelstand bringen weniger Kundendaten oft mehr

Bevor ein mittelständisches Unternehmen jedoch mit dem erfolgreich starten kann, benötigt es eine Strategie. Welche Kundendaten werden bisher gesammelt? Welche wichtigen Informationen fehlen noch, welche Daten sind eigentlich überflüssig? Was soll künftig damit gemacht werden?

Weitere wichtige Aspekte dabei: Welche Anreize können genutzt werden, damit die Verbraucherinnen und Verbraucher dem Unternehmen ihre persönlichen Daten in hoher Qualität zur Verfügung stellen? Wie lässt sich Vertrauen aufbauen und die Einhaltung sämtlicher Vorschriften auf diesem Gebiet gewährleisten? Diese und etliche weitere Fragen gilt es im Vorfeld zu beantworten.

„Dabei ist gerade im Mittelstand weniger oft mehr“, räumt Semmy Eichler mit einem Vorurteil auf. Um nicht in einer Flut von unwichtigen anonymen Daten zu ertrinken, sollten nur die Informationen gesammelt werden, die unternehmerisch sinnvoll und im Sinne der Kunden verarbeitet werden können. Dabei sei unbedingt zu beachten und zu respektieren, dass in Zeiten von intensiven Datenschutzdiskussionen längst nicht jeder Kunde „gläsern“ sein will.

Striktes Einhalten der DSGVO ist eine absolute Grundvoraussetzung

Hier kommen dann auch rechtlich verbindliche Bestimmungen wie die DSGVO in Europa ins Spiel. „Bei vielen KMU gibt es nach wie vor Optimierungspotenzial bei der rechtskonformen Datennutzung, um darüber Kunden dauerhaft zu binden und Loyalität aufzubauen“, weiß Lena Mauer.Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarteten von Unternehmen eine hohe Transparenz und einen vertrauensvollen Umgang mit ihren sensiblen Daten. „Das strikte Einhalten der DSGVO ist eine absolute Grundvoraussetzung für den digitalen Handel an sich, aber auch der Startpunkt für den Aufbau eines überzeugenden Kundenerlebnisses“, ergänzt Semmy Eichler.

Mit einer CIAM-Lösung (Customer Identity and Access Management), die sowohl für den – wie auch den -Bereich angeboten wird, können anonyme Besucherinnen und Besucher eines Webshops oder eines Portals in loyale Kunden verwandelt werden. Diese haben die Möglichkeit, die über sie gespeicherten Daten mit Hilfe eines komfortablen Self-Service einzusehen und zu verändern und erhalten so mit einer hohen Transparenz ihre Datenhoheit zurück.Die erteilten Einwilligungen und Präferenzen lassen sich durch eine ECPM-Lösung () unternehmensweit und revisionssicher erfassen. Dabei werden nur die Daten verwendet, deren Nutzung der Kunde explizit zugestimmt hat. Eine (CDP), die sämtliche verfügbaren Datenquellen zusammenführt, ermöglicht allen Abteilungen im Unternehmen eine einheitliche Sicht auf den Kunden und es entstehen dynamische, einheitliche Profile, die in Echtzeit aktualisiert werden können.

Kundendatenmanagementlösung auf der Höhe der Zeit

„Alle diese Elemente bilden zusammen eine Kundendatenmanagementlösung auf der Höhe der Zeit, mit der auch mittelständische Unternehmen kundenzentrierter arbeiten können“, ist Semmy Eichler überzeugt. Denn durch die damit mögliche personalisierte Ansprache steigen Kundenzufriedenheit und Umsätze. Verbraucherinnen und Verbraucher, die Vertrauen zu einem Unternehmen haben, sind zudem loyaler und wechseln nicht so schnell den Anbieter.

Die Herausforderungen für große Unternehmen und KMU sind dabei ähnlich, auch wenn Mittelständer meist weniger Systeme haben, die online und offline Kundendaten sammeln. „Es fehlt aber oft an einer strukturierten Herangehensweise und die Strategie ist noch nicht ausgereift“, hat Lena Mauer festgestellt. Die Informationen sind oft nur in verschiedenen Datensilos voneinander getrennt vorhanden und es gibt häufig Unsicherheiten darüber, wer denn nun aus Datenschutzgründen überhaupt darauf zugreifen kann.

Auch deshalb – so die Expertin – sei es wichtig strategisch vorzugehen, wenn man als Mittelständler eine auf Vertrauen basierte personalisierte Ansprache seiner Kundinnen und Kunden aufbauen wolle: „Und das heißt nicht Dauerbeschallung, sondern gezielte Botschaften zum passenden Zeitpunkt über den richtigen Kanal“.

Im On-Demand-Webinar „Wachstumschancen im E-Commerce nutzen“ gehen die Analysten von Forrester auf die wirtschaftlichen Vorteile der Kundendatenmanagementlösung von 51CX im Detail ein und haben in konkreten Anwendungsfällen folgende Durchschnittszahlen ermittelt:

  • 14 % Umsatzsteigerung
  • 70 % verbesserte Time-to-market
  • 269 % Steigerung des ROI

Quelle Foto: Thorsten Mazath

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Die Zukunft hat begonnen: So geht Einzelhandel heute! /germany/2022/05/einzelhandel-intelligente-it-loesungen-fuer-omnichannel-retail-und-smart-stores/ Thu, 05 May 2022 06:00:59 +0000 /germany/?p=160856 Digitale Preisschilder, smarte Regale, kassenlose Bezahlsysteme: Was bis gestern für viele Einzelhändler reine Zukunftsmusik war, kommt dank ausgereifter Technologien inzwischen zunehmend in der Fläche an....

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Digitale Preisschilder, smarte Regale, kassenlose Bezahlsysteme: Was bis gestern für viele Einzelhändler reine Zukunftsmusik war, kommt dank ausgereifter Technologien inzwischen zunehmend in der Fläche an. Wie der Handel von innovativen Lösungen ganz konkret profitiert, zeigt der 51S.MART in Walldorf. Das intelligente Storekonzept macht Smart Retail-Lösungen im wahrsten Sinne des Wortes (be)greifbar.

Samstagsmorgens halb zehn in Deutschland: Der Wochenendeinkauf ist im Wagen, jetzt gilt es nur noch möglichst schnell durch den Checkout zu kommen. Rechts eine lange Schlange, links ebenfalls. Und sobald man sich eingereiht hat, stellt man fest, dass es an der anderen Kasse wieder einmal deutlich schneller läuft. Das hat bestimmt jeder schon erlebt – und zwar nicht nur im Lebensmitteleinzelhandel, sondern auch in Bau- und Drogeriemärkten, Modehäusern oder Elektrogeschäften.

Innovative Lösungen für den Einzelhandel

Dass es auch anders geht, zeigen die oder die . Dort kann man seinen Einkauf nämlich ganz einfach ohne langwierigen Bezahlvorgang an der Kasse mit nach Hause nehmen. Die Abrechnung erfolgt automatisch per Pick&Go-App. Nerviges Schlangestehen und Wechselgeldzählen gehört damit der Vergangenheit an.

Kunden wünschen sich derartige Lösungen vor allem im Lebensmittelhandel und Drogerien. Aber auch anderswo würden viele gerne auf die Warteschlangen beim Verlassen eines Ladengeschäfts verzichten. Kein Wunder, dass das Thema für den Handel laut einer sowohl zu den „Top-Zukunftstrends als auch zu den strategisch wichtigsten Projekten der nächsten Jahre zählt.

Doch innovative Bezahlverfahren sind erst der Anfang. Denn ausgereifte Sensorik, künstliche Intelligenz, Echtzeit-Analytik sowie die nahtlose Integration von Front- und Backend-Prozessen erschließen dem klassischen Einzelhandel eine Vielzahl spannender Use Cases und Optimierungspotenziale.

51S.MART zeigt Smart Retail live und in Farbe

Einige davon sind bereits im im Walldorfer Experience Center – dem sogenannten S.MART – zu sehen. Hier erleben Besuchende, wie Preisänderungen per Mausklick vom Back-End-System an die digitalen Preisschilder (Electronic Shelf Labels/ESL) in der Filiale übermittelt werden und welche Vorteile intelligente Dashboards für das Storemanagement bieten.

Ein anderes Beispiel aus dem Supermarkt der Zukunft: In den S.MART-Kühltheken wird die Temperatur über leistungsstarke Sensoren sekundengenau überwacht, Temperaturabfälle umgehend der Filialleitung gemeldet. Kühlkettenabrisse gehören damit der Vergangenheit an.

Und in den S.MART-Regalen registrieren Kamerasensoren in Echtzeit sofort Produktlücken, wenn sie auftreten. Mitarbeitende sind über Out of Stock-Situation so stets informiert und können fehlende Ware zeitnah auffüllen. Last but not least sorgen mobile Scan & Go-Konzepte dafür, dass Warteschlagen im intelligenten Supermarkt kein Thema mehr sind.

Hot-Topics: Connected Retail, Customer Experience, Fulfillment

Das sind nur einige Beispiele dafür, wie der Handel von profitiert. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Ansatzpunkte, um das Handelsgeschäft zukunftsfähig auszurichten. Dazu gehören unter anderem:

  • Kanalübergreifende Einkaufserlebnisse
    Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie gewinnen Omnichannel-Konzepte rasant an Bedeutung. Click & Collect, Instore Return und digitale Verfügbarkeitsanzeigen für stationäre Bestände sind aus Kundensicht heute längst „State of the art“. Für Händler bedeutet das: Sie müssen Transaktionen aus E-Commerce und stationären Ladengeschäften nahtlos zusammenführen.

Doch das ist leichter gesagt als getan: Bislang sind On- und Offlinewelten im Handel meist nur unzureichend integriert. Dementsprechend zählen die nahtlose Anbindung der unterschiedlichen Kanäle sowie das holistische Datenmanagement auf dem Weg zum echten Omnichannel-Retail zu den größten Herausforderungen. Branchenspezifische Cloud-Anwendungen erleichtern die Integration unterschiedlicher Systeme und ebnen so den Weg zu kanalübergreifenden Handelsaktivitäten.

  • Ganzheitliche Customer Experience
    Der Handel sitzt auf gigantischen Datenschätzen. Retailer sollten das Wissen, dass sie on- und offline über ihre Kunden gewinnen, für eine bessere Customer Experience nutzen. Das tun sie jedoch eher selten. Wohl auch, weil die Datensammlung in der Regel eher unstrukturiert erfolgt. Dadurch vergeben Einzelhändler die Chance, ihre Kunden besser kennenzulernen und den Umsatz durch personalisierte Angebote zu steigern.

Ein konkretes Beispiel: Die Fressnapf-Gruppe baut gerade als führende Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör in Deutschland ein cloudbasiertes 360-Grad Ökosystem rund um das Haustier auf. Darin soll mit digitalen Lösungen für die Kundschaft, die Mitarbeitenden in Filiale und Zentrale sowie für alle Backend-Prozesse eine ganzheitliche Vernetzung stattfinden und die Customer Experience auf eine neue Stufe gehoben werden.

  • Intelligentes Fulfillment
    Das Warenbestandsmanagement zählt seit jeher zu den größten Herausforderungen im Einzelhandel. Schließlich ist für Kunden kaum etwas frustrierender als bestellte Ware, die dann doch nicht geliefert wird. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Im Gegenteil: Gestörte Lieferketten, Hamsterkäufe oder Produktionsengpässe erschweren Fulfillment und Replenishment.

Darüber hinaus birgt die unzureichende Integration von E-Commerce und stationärem Handel weitere Fallstricke. Solange Bedarfe und Abverkäufe der unterschiedlichen Kanäle nicht ganzheitlich betrachtet werden, sind Lieferengpässe und Bestandslücken vorprogrammiert. Umso wichtiger ist es, dass Händler schnellstmöglich passende Fulfillment-Lösungen auf den Weg bringen.

Sie möchten wissen, was im Handel heute schon möglich ist und wo die Reise in Zukunft hingeht? Dann sollten Sie vom 31.5. bis 2.6 auf der EuroCIS 2022, der wichtigsten Fachmesse für Retail Technology in Europa, unbedingt am SAP-Stand in Halle 9 (Stand F03) vorbeikommen oder den Online-Auftritt der Messe verfolgen.

Hier können Sie einen

51auf der EuroCIS: Erleben Sie Smart Retail in Aktion

Wer den 51S.MART besuchen will, muss nicht unbedingt nach Walldorf reisen: Vom 31.5. bis 2.6. kann dieses wegweisende Supermarktkonzept auch in Düsseldorf besucht werden. Auf der Fachmesse EuroCIS 2022 stellen 51und Partner in Halle 9 am Stand F03 ihre innovativen Lösungen für den Einzelhandel der Zukunft vor.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich am gemeinsamen Stand von SES-imagotag, 51und Partnern über neue Retail-Technologien, optimierte Handelsprozesse im Hintergrund und innovative Omnichannel-Konzepte zu informieren. Erfahren Sie zudem in spannenden Vorträgen auf der Retail Technology Stage in Halle 6,

  • wie die Tierhandelskette Fressnapf physische und digitale Welten intelligent verbindet (31. Mai 2022, 14:00 Uhr).
  • wie Forecasting und Replenishment von moderner Kamera-Technologie, 3D Regalsensoren und intelligenten Algorithmen profitieren (1. Juni 2022, 11:20 Uhr).
  • warum digitales Filialmanagement in Zukunft für den Handel das Mittel der Wahl ist (1. Juni 2022, 12:40 Uhr).

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51Commerce Cloud: So ist Vileda erfolgreich in den Direct-to-Consumer-Verkauf gestartet (Teil 2) /germany/2022/04/e-commerce-handel-digitalplattform/ Wed, 13 Apr 2022 06:00:34 +0000 /germany/?p=160465 Vileda als Vertriebsmarke der Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) verkauft in aller Welt Reinigungsprodukte – ob Wischmopp, Fenstertuch oder Saugroboter. Mit Hilfe der SAP...

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Vileda als Vertriebsmarke der Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) verkauft in aller Welt Reinigungsprodukte – ob Wischmopp, Fenstertuch oder Saugroboter. Mit Hilfe der 51Commerce Cloud hat das Traditionsunternehmen den Einstieg in den digitalen Direktvertrieb geschafft.

Mit seiner neuen Digitalplattformstellt der Haushaltsreinigungsproduktehersteller Freudenberg Home & Cleaning Solutions (FHCS) sicher, dass alle seine Marken – wie etwa Vileda – weltweit bestens positioniert, wiedererkannt und gefunden werden. Den spezifischen Anforderungen hinter jedem Land und jeder Marke wird dabei jederzeit Rechnung getragen. Auch wenn ein Onlineshop nicht von dem Markenartikler selbst betrieben wird, wie es in einigen Ländern der Fall ist, kann über die zentrale Plattform trotzdem ein einheitlicher Auftritt sichergestellt werden.

Die 51Commerce Cloud als Grundlage der globalen Plattform ist über selbst entwickelte Schnittstellen direkt an das zentrale globale 51ERP-System der Muttergesellschaft angebunden. Das stellt die schnellstmögliche Auftragsverarbeitung etwa im Order-Fulfillment sicher und ermöglicht die automatische Übertragung von Bestands- und Auftragsinformationen in den Shop.

Nahtlose Integration in die bestehende SAP-Landschaft

„Innovating Together“ heißt für Vileda und Freudenberg Home und Cleaning Solutions vor allem, dass die Lösung End-to-End-Prozesse unterstützt und nahtlos in die bestehende SAP-Landschaft im Unternehmen integrierbar ist. Die Zukunftsfähigkeit der Plattform als offener Rahmen – so Vidya Nair, Corporate IT Manager Marketing Processes bei FHCS – sei dabei ebenso ein wichtiger Faktor wie ihre einfache Erweiterbarkeit. Denn die Produktwelt von Vileda und FHCS wächst kontinuierlich – in neue Länder, aber auch in technisch neue Richtungen.

Das Spannungsfeld zwischen ansprechendem Content und erfolgreichem Shop, der sicher und stabil funktioniert, konnte mit der 51Commerce Cloud erfolgreich aufgelöst werden. Sie unterstützt heute das Markenmanagement, den und das Content Management aus einem Guss. Das sorgt für höhere Konversionsraten, schnellere und effizientere Abläufe und letztendlich auch für steigende Umsätze, die in allen Ländern nach dem Rollout der neugestalteten B2C-Shops erreicht wurden.

„Das Einkaufserlebnis auf der Plattform ist nun reibungslos und viele Funktionen, die auf den sich ständig verändernden Kundenbedürfnissen basieren, konnten problemlos integriert werden“, erläutert Sandip Chowdhury, Global Director e-Commerce bei Freudenberg Home and Cleaning Solutions.

All diese Dinge helfen nun dabei, bessere Geschäftsergebnisse zu erreichen. „Zum Beispiel hat unser eigener Vileda UK Webstore die bisherigen Umsätze bei einem der größten britischen Online-Händler inzwischen übertroffen“, berichtet er.

Reibungslose Umstellung auf ein D2C-Vertriebsmodell

Die strategische Entscheidung zur Zentralisierung der Commerce-Infrastruktur fiel bei FHCS bereits vor fünf Jahren. 2017 begann dann mit Unterstützung des SAP-Partners valantic CX der Umstieg von der bisherigen B2B-Technologielösung in rund 20 Ländern auf die SAP-Commerce Infrastruktur in der Private Cloud. Gleichzeitig zogen ab 2018 auch nach und nach einige der bestehenden Onlineshops im B2C-Bereich auf die neue Technologieplattform um. Mit dem angekündigten Wechsel der Software in eine Public Cloud war ein Upgrade der gesamten Plattform auf eine neue Version erforderlich.

Diese Migration, die im Dezember 2020 – mitten im Covid-Lockdown – begann, konnte pünktlich wie geplant im April 2021 erfolgreich abgeschlossen werden. Außerdem kamen weitere neue B2C-Onlineshops in verschiedenen Ländern und Marken hinzu. „Inzwischen haben wir rund 80 Prozent unserer Ziele erreicht und neben dem kompletten B2B-Bereich auch im B2C-Geschäft den weltweiten Rollout weitgehend abgeschlossen“, freut sich Vidya Nair.

Als viele andere Konsumgüterhersteller bei Beginn der weltweiten Corona-Pandemie mit der Schließung des stationären Handels plötzlich auf das D2C-Vertriebsmodell (Direct to Consumer) umsteigen mussten, hatte Vileda bereits in etlichen Ländern funktionsfähige Online-Shops zur Verfügung und konnte sofort in den digitalen Direktvertrieb starten.

Dessen erste große Bewährungsprobe kam im Frühsommer 2020, denn da begann das globale Technologieunternehmen Freudenberg quasi über Nacht mit der Produktion von täglich rund einer Million Mund-Nase-Masken für Endverbraucher. Neben dem Verkauf über Handelspartner wurden die Schutzmaterialien vor allem über den Vileda-Online-Shop vertrieben, der den plötzlichen Ansturm ohne Probleme bewältigte. „Unser D2C-Geschäft hat sich dank der SAP-Cloud-Plattform zu einer der stärksten Säulen im Onlinehandel entwickelt“, verrät Sandip Chowdhury.

Weiterer Ausbau der B2B-Funktionalitäten

Nachdem der erste Schritt in beiden Bereichen Ende 2020 abgeschlossen werden konnte, wird nun am Ausbau der B2B-Funktionalitäten gearbeitet. So sollen auch die Geschäftskunden in Zukunft ihre Bestellungen direkt online aufgeben können. Da jede Landesgesellschaft autonom darüber entscheiden kann, ob sie ihre Website um einen Onlineshop erweitern will, wurden dafür bisher die Grundlagen geschaffen.

Der Name „Trinity“ für das Gesamtprojekt im Consumer-Bereich bei Freudenberg Home und Cleaning Solutions spielt dabei auf die Dreieinigkeit der Bereiche E-Commerce, Marketing und IT an. „Wir wollen Synergien abteilungsübergreifend ideal nutzen“, sagt Vidya Nair und sieht auch in der gewählten zentralen Infrastruktur für beide Vileda-Geschäftssegmente nur Vorteile: „Neben der erhöhten Cyber-Security ist es vor allem der geringere Aufwand bei Software-Updates, der Entwicklung von Templates und 51 oder den notwendigen Tests, der sich für uns sehr schnell bezahlt gemacht hat.“


Lesen Sie hier auch Teil 1 der Erfolgsstory von Vileda

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Ob Wischmopp, Fenstertuch oder Saugroboter: Vileda setzt auf eine globale Digitalplattform im B2C- und B2B-Geschäft (Teil 1) /germany/2022/04/digitalplattform-b2c-b2b-vileda/ Wed, 06 Apr 2022 07:00:06 +0000 /germany/?p=160463 Seit über 70 Jahren hilft Vileda Millionen von Haushalten in aller Welt dabei, zu strahlen und zu glänzen. Seit Kurzem können sich Privat- und Geschäftskunden...

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Seit über 70 Jahren hilft Vileda Millionen von Haushalten in aller Welt dabei, zu strahlen und zu glänzen. Seit Kurzem können sich Privat- und Geschäftskunden in aller Welt über eine zentrale Digitalplattform bequem informieren oder direkt Reinigungsprodukte bestellen.

Das neueste Video des amerikanischen Social-Media-Stars Erik Cavanaugh hat Kultstatus. Denn das Showtalent tanzt in dem Clip, der bereits in mehreren Ländern in der Online-Werbung von Vileda zu sehen war, mal graziös und mal artistisch in High Heels durch das gesamte Haus. Im Arm einen roten Wischmopp der deutschen Traditionsmarke. Wer da nicht mitgrooven und sofort zum Putzeimer greifen will – ist selber schuld.

Die Botschaft des TikTok- und Instagram-Influencers: Auch professionelle Ballett-Tänzer müssen nicht gertenschlank sein und die ungeliebte, aber notwendige, Hausarbeit kann viel Spaß machen – mit den richtigen Helfern. Und für die sorgt Vileda als Vertriebsmarke der Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) aus Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis.

Vertrieb für Privat- und Geschäftskunden in 35 Ländern

Als Teil des 1849 aus einer Gerberei gegründeten Freudenberg-Konzerns ist FHCS heute ein international führendes Unternehmen für innovative Reinigungsartikel und -systeme sowie Wäschepflegeprodukte. Zum Portfolio zählen neben Vileda auch internationale Marken wie O-Cedar, Oates, Gimi, Gala, Wettex und Marigold, die vor allem über den Einzelhandel in 35 Ländern weltweit die Verbraucherinnen und Verbraucher erreichen.

Während im B2C-Segment Alltagsprodukte wie Topfreiniger, Wischmopps, Reinigungstücher, Fenstertuch oder Saugroboter gefragt sind, geht es im B2B-Bereich um komplette Reinigungslösungen und Systeme für professionelle Anwender – etwa in der Gebäudereinigung von Krankenhäusern, Einkaufszentren oder Schulen. Diese werden meist als „Vileda Professional“ angeboten. Entstanden ist der Markenname übrigens im Jahr 1948. Damals nahm Freudenberg die Produktion eines Tuchs zur Fensterreinigung aus Vliesstoff und Kautschuk auf, das sich „wie Leder“ anfühlte.

Überzeugende Customer Experience für alle Kundensegmente

In einigen Ländern betrieb das Unternehmen schon länger Onlineshops für Privatkunden, die allerdings auf ganz unterschiedlichen Technologieplattformen basierten. Anderswo beschränkte sich das Angebot auf reine Markenwebsites ohne Einkaufmöglichkeit – vor allem im B2B-Bereich.

Über die Jahre entwickelte sich ein immer unübersichtlicher werdender Dschungel an Weblösungen für Marken und in Regionen. Das hat nun ein Ende gefunden. Die Lösung: Heute laufen im B2C- und im B2B-Geschäft alle Shops auf einer zentralen Digitalplattform, die auf der 51Commerce Cloud basiert. Damit ist jetzt für Einheitlichkeit, Übersicht und Transparenz gesorgt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der SAP-Cloud-Plattform in 35 Ländern weltweit ein einheitliches Kundenerlebnis schaffen können“, betont Sandip Chowdhury, Global Director e-Commerce bei Freudenberg Home and Cleaning Solutions.

In der Vergangenheit sei man bei der Platzierung umfangreicher Inhalte eingeschränkt gewesen und die Kundenansprache über alle digitalen Kanäle hinweg war nicht auf der Höhe der Zeit. „Aber auch Sicherheitsaspekte, Gründe des Markenschutzes und der Bedarf, für unser stark wachsendes E-Commerce Geschäft eine zentrale zukunftssicheres Plattform zu schaffen“, nennt Vidya Nair, Corporate IT Manager Marketing Processes bei FHCS, als Gründe für eine einheitliche globale Lösung. Sie sollte trotz eines zentralen Auftritts die Balance zwischen dem jeweiligen Markenkern und den länderspezifischen Anforderungen sicherstellen.

Ob privater Endkunde oder Geschäftspartner – beide werden nun über unterschiedliche Webangebote mit spezifischen Domains angesprochen. „Mit der 51Commerce Cloud haben wir jetzt Prozesse entwickelt, mit denen wir unsere ansprechenden Marken- und Werbeinhalte in großem Umfang und mit hoher Flexibilität an unseren globalen Kundenstamm weitergeben können“, so Chowdhury.

Für das zentrale Marketing ist außerdem ein komfortables Content Management System wichtig, um schnell in aller Welt in hoher Qualität reichhaltigen Content bereitstellen zu können. Das war bislang nicht möglich – und ein Digital Asset Management-System zur zentralen Medienverwaltung fehlte bisher ebenfalls.

„Aber auch eine überzeugende Customer Experience spielt eine große Rolle, natürlich in beiden Kundensegmenten gleichermaßen“, unterstreicht Vidya Nair. Doch stellt sich die jeweils unterschiedlich dar. So legen die Endverbraucher beispielsweise Wert auf eine ansprechende, schnelle und responsive Website, auf der sich die gewünschten Produkte auch mit Smartphone und Tablet sofort und komfortabel finden, bestellen und bezahlen lassen. Bei Bedarf erwarten die Konsumenten auf der „Visitenkarte der Marke“ aber auch zusätzliche Informationen, etwa zu Nachhaltigkeit (dem „Love-it-clean“ Programm) oder den konkreten Einsatzmöglichkeiten im Haushalt.

Im Backend unterstützt die 51Commerce Cloud mit ihren vielfältigen Funktionen den internationalen Aufbau der Vileda-Shop-Landschaft. So sind etwa zur reibungslosen Zahlungsabwicklung verschiedene nationale Payment Service Provider zum Bezahlen in der Landeswährung integriert und die Inhalte können in beliebigen Sprachen bereitgestellt werden.

Inspiration Cockpit unterstützt die B2B-Entscheidungsfindung

Im Professional-Bereich geht es dagegen gegenwärtig vor allem um die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung durch die Bereitstellung von tiefergehenden branchen- und produktspezifischen Informationen. Das „Inspiration Cockpit“ der 51Commerce Cloud ermöglicht beispielsweise das Anlegen virtueller, branchenspezifischer Räume. Dort können die Geschäftskunden sehen, wo welches Vileda-Produkt wie angewendet werden kann, und sollen so auf neue Ideen für Einsatzmöglichkeiten kommen.

In Zukunft werden im B2B-Onlineshop aber auch spezielle Beschaffungsfeatures angeboten, wie leicht zugängliche Einkaufshistorien für einfache Nachbestellungen, die automatische Berücksichtigung von vereinbarten Kundenrabatten oder personalisierte Produktvorschläge. Der direkte Zugriff auf den After-Sales Service ist hier ebenso ein Thema wie die Anbindung an die 51Sales Cloud, die bereits in den meisten Landesgesellschaften im B2C-Bereich eingesetzt wird. Anfragen aus dem Einzelhandel über das Web können dadurch direkt vom Vertrieb weiterbearbeitet werden.


Lesen Sie hier auchTeil 2 der Erfolgsstory von Vileda

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Neue Verlagslösung bringt Print- und Digitalgeschäft unter einen Hut /germany/2021/07/print-verlagsbranche-loesung-digitalisierung/ Fri, 02 Jul 2021 06:00:02 +0000 /germany/?p=156364 Mit der Industry Cloud Solution for Media Publishing hat 51für die Verlagsbranche eine modulare Lösungsarchitektur vorgestellt, die sowohl das vorhandene Print- wie auch das...

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Mit der Industry Cloud Solution for Media Publishing hat 51für die Verlagsbranche eine modulare Lösungsarchitektur vorgestellt, die sowohl das vorhandene Print- wie auch das boomende Digitalgeschäft komplett abdeckt. Das neue Cloud-Angebot berücksichtigt heutige und zukünftige Anforderungen der Medienhäuser und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

In diesem Jahr dürfte die Verlagsbranche in Deutschland den Meilenstein einer fundamentalen Zeitenwende erleben. Laut einer Schätzung des Statista Advertising & Media Outlook werden 2021 – nach Jahren des Niedergangs im klassischen Printgeschäft – erstmals mehr Menschen Zeitungen und Magazine digital lesen als in gedruckter Form.

So verzeichnen nach der Prognose die hiesigen Medien bis Ende des laufenden Jahres insgesamt 34,4 Millionen Digital-Leser – denen 33,2 Millionen Leser und Leserinnen von auf Papier gedruckten Zeitungen und Zeitschriften gegenüberstehen. Wobei Deutschland mit diesem Schritt bereits spät dran ist: In Großbritannien hat Digital bereits 2018 Print überholt, in den USA wurde dieser Punkt 2019 erreicht.

Print schrumpft weiter, bringt aber noch die meisten Erlöse

Und es gibt kein Halten: Nach der Statista-Studie nimmt die Reichweite von Druckerzeugnissen auch in Zukunft weiter ab. Im Jahr 2025 werden danach nur noch etwas mehr als 25 Millionen Deutsche die haptische Variante der Nachrichtquellen zur Hand nehmen – ein Minus von acht Millionen oder einem Viertel gegenüber 2021. Wenn man sich allerdings die Erlöse anschaut, hat der Printbereich immer noch die Nase vorne.

„Die gedruckten Medien bringen im Moment noch den meisten Umsatz für die Branche, im Digitalbereich stecken aber die Wachstumschancen“, sagt Manuel Sänger, Industry Architect Media and Communications bei 51Deutschland. Deshalb hat 51mit der Industry Cloud Solution for Media Publishing eine modulare Lösungsarchitektur entwickelt, die heutige und zukünftige Anforderungen der Medienhäuser berücksichtigt und sowohl das Print- wie das Digitalgeschäft komplett abdeckt.

„Mit der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Industry Cloud Strategie ist unsere klare Absicht verbunden, wieder mehr Fokus auf die Bedürfnisse einzelner Branchen zu legen“, betont Stephan Lindig, Customer Advisor Service Industry bei 51Deutschland. Das gelte auch für das Verlagswesen. Weltweit setzen rund 160 Verlagshäuser das seit vielen Jahren bewährte System IS Media auf 51ECC-Basis ein. Es stellt als monolithische End-to-End-Software alle für die Erstellung und den Vertrieb von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften notwendigen Funktionalitäten bereit – von der Abo-Verwaltung über das Anzeigenmanagement bis zur Reklamationsbearbeitung. Neue 51 sind allerdings in den letzten Jahren kaum noch hinzugekommen.

Schrittweiser Weg in die neue Lösungsarchitektur mit drei Säulen

„Mit unserem Industry Cloud Ansatz schneiden wir die Bestandteile aus dieser Lösung nun etwas anders“, erläutert Manuel Sänger. Durch das Zusammenspiel von 51S/4HANA und verschiedenen Services aus der Cloud können nun schrittweise die bisherigen Anwendungen abgelöst und durch zusätzliche 51 weitere Mehrwerte generiert werden. Dabei kommen bei Bedarf auch neuere Technologien wie Chatbots, Künstliche Intelligenz (KI) oder Embedded Analytics zum Einsatz. „Der Weg dorthin erfolgt aber nicht durch einen plötzlichen Big Bang, sondern kann schrittweise stattfinden“, unterstreicht Stephan Lindig. Dank des modularen Aufbaus der Industry Cloud Solution for Media Publishing könne man zunächst mit den dringendsten Anforderungen der Medienhäuser beginnen, bis dann im Laufe der Zeit die komplette Umstellung erfolgt sei.

Die neue Lösungsarchitektur für Print und Online besteht dabei aus drei Säulen:

Säule 1: Die Erstellung überzeugender Inhalte

In der ersten Säule sind beispielsweise die Anwendungen für Jobsteuerung, die Finanzprozesse rund um den Content, die Mediaplanung oder der Erwerb von Rechten und der Lizenzverkauf zusammengefasst.

Säule 2: Die Monetisierung der Inhalte

Die zweite Säule deckt das Omnichannel-Commerce-Management, Werkzeuge für den personalisierten Handel und zur Vertriebsunterstützung ab. Aber auch ein kanalübergreifender Kundenservice, das Abonnementmanagement und das Thema Quote-to-Cash, das den gesamten Geschäftsprozess von der Offerte an den Kunden bis zur Erstellung der Rechnung und die Verbuchung des Zahlungseingangs automatisiert.

Säule 3: Die Gestaltung von Zielgruppeninteraktionen

Hier geht es um die einheitliche Sicht auf jeden Kunden und die Marketingoptimierung. Die dritte Säule beinhaltet aber auch Anwendungen für das einwilligungsbasierte Marketing unter Einhaltung sämtlicher Datenschutzvorschriften oder das Management der Customer Experience (CX).

Neue Monetarisierungschancen durch personalisierte Medien

„Dem Thema Kundenerlebnis kommt in unserer gesamten Industry-Cloud-Initiative ein zentraler Stellenwert zu“, hebt Lindig hervor. Für die Medienbranche bedeutet dies zum Beispiel die Unterstützung des Wandels von einem anonymen Leser hin zu einem bekannten Nutzer, dem etwa mit einer personalisierten Online-Tageszeitung ein individuelles Produkt angeboten werden kann. Aber auch die zielgruppengerechte Ansprache der Verlagskunden zur Erhöhung der Kundenbindung und der Realisierung von Cross-Sell- und Up-Sell-Potenzialen sowie eine DSGVO-gerechte Speicherung und Nutzung von deren persönlichen Daten sind Teil einer herausragenden CX.

Laut der Deloitte Media Consumer Survey 2020 hat sich das Medienverhalten der Verbraucher in Deutschland im vergangenen Jahr pandemiebedingt weiter stark verändert: „Digitale, qualitativ hochwertige Inhalte werden stärker genutzt und zugleich beschleunigt sich der Rückgang bei traditionellen Medienangeboten.“ Dabei sei auch die Akzeptanz von Bezahlinhalten deutlich gewachsen: „Online-News haben von der Entwicklung der letzten Monate profitiert, immer mehr Mediennutzer lesen auch hinter der Bezahlschranke weiter.“

Wobei eine echte Digitalisierung von Inhalten auf Dauer mehr sein muss, wie die mittlerweile bei vielen Verlagen übliche Bereitstellung eines 1:1-Abbildes der gedruckten Zeitung als E-Paper. „Deshalb bietet die Industry Cloud Solution for Media Publishing auch viele Möglichkeiten zur Anreicherung der Inhalte mit multimedialem Content wie Podcasts und Video, für eine stärkere Einbindung der Leserinnen und Leser und vor allem Personalisierungsoptionen auf Basis von umfassenden Datenanalysen in Echtzeit“, so Sänger.

Cloud-Lösungen verschaffen Verlagshäusern neue Freiräume

Zu den Publishern, die mit Hilfe von und Sales Cloud bereits heute über die Möglichkeiten des klassischen IS Media-Lösung hinausgehen, zählt die Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM). Das Medienunternehmen mit Sitz in Mainz publiziert 34 Tageszeitungsausgaben in Hessen und Rheinland-Pfalz. „Wir müssen uns vor allem auf Kunden, Produkte und Prozesse konzentrieren, die Cloud-Produkte verschaffen uns hier Freiräume“, berichtet Kurt Pfeiffer, Leiter Strategie und Organisation der VRM, und fasst die Vorteile so zusammen: „Die Cloud-Lösungen lassen sich schnell einführen, die Systeme schnell integrieren und der Betrieb ist wirtschaftlich.“

Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, die diesen Weg zu mehr Flexibilität durch die digitale Transformation jetzt gehen wollen, können in diesem Jahr noch die Entwicklungs-Roadmap der Industry Cloud Solution for Media Publishing entscheidend mit beeinflussen. Denn in mehreren Roundtables und Workshops mit Medienhäusern werden die branchenspezifischen Anforderungen an die neue Standardlösung diskutiert und bei der weiteren Umsetzung berücksichtigt.


Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Stephan Lindig, Customer Advisor Service Industry Media, SAP,

stephan.lindig@sap.com, M +49 15111405546,

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Umstieg auf 51S/4HANA: Ein Schnellboot zeigt dem Konzern den Weg /germany/2021/06/s4hana-umstieg-managed-service-cleanpart-group/ Mon, 14 Jun 2021 07:00:37 +0000 /germany/?p=155978 Die Cleanpart Group mit Sitz in Asperg ist seit dem 1. April 2021 Teil von Mitsubishi Chemicals. Mit der Einführung von 51S/4HANA als Managed...

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Die Cleanpart Group mit Sitz in Asperg ist seit dem 1. April 2021 Teil von Mitsubishi Chemicals. Mit der Einführung von 51S/4HANA als Managed Service in der Cloud innerhalb von nur vier Monaten schuf das schwäbische „Schnellboot“ eine Blaupause für den gesamten Mutterkonzern.

Seit 40 Jahren ist der Spezialist für die Präzisionsreinigung, Oberflächenbehandlung und Beschichtung industrieller Komponenten rund um den Erdball tätig. Neben der Elektronik- und Halbleiterindustrie kommen die Kunden auch aus der Medizin-, Transport-, Glas- und Lebensmittelbranche. Mit der Integration in den japanischen Mischkonzern Mitsubishi Chemical, der weltweit mehr als 40.000 Mitarbeiter beschäftigt, eröffnen sich für den Hidden Champion aus der Nähe von Stuttgart zahlreiche neue Geschäftschancen im globalen Verbund.

Qualität und Durchgängigkeit der Geschäftsprozesse steigern

„Gleichzeitig ist aber auch mehr Transparenz über alle Unternehmensbereiche hinweg erforderlich, das Reporting etwa hat sich verdreifacht“, berichtet Finanzdirektor Paul Spranger. Er hatte die Herausforderung übernommen, den Mittelständler für die neuen Anforderungen fit zu machen. Eine wichtige Aufgabe dabei: der Umstieg auf 51S/4HANA als integrierte ERP-Lösung. Der Fokus lag dabei darauf, den Wechsel vom bisherigen SAP-System schnellstmöglich und mit einer nur minimalen Betriebsunterbrechung zu schaffen. Gleichzeitig sollten die zukünftigen laufenden Betriebskosten niedrig gehalten und die gewünschten Mehrwerte im Reporting und den Prozessen realisiert werden. Außerdem galt es, die Qualität und Durchgängigkeit der Geschäftsprozesse noch weiter zu steigern.

„Man kann heutzutage ein Unternehmen nicht mehr erfolgreich führen, wenn man eine desintegrierte ERP-Struktur mit vielen verschiedenen Software-Lösungen und Schnittstellen hat“, blickt Spranger auf die jüngste Vergangenheit bei Cleanpart zurück. Das führe nur zu „Komplikationen, Verlangsamungen und Fehlern“. Die Einführung von 51S/4HANA sollte diesen Zustand beenden. Dabei entschied sich der Finanzchef für die All for One Group als Umsetzungspartner. Denn der Dienstleister mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart bietet zum festen Monatspreis ein Abo-Modell für den gesamten Umstieg und weiteren Betrieb an.

Die drei unterschiedlichen, konfigurierbaren Pakete enthalten neben der technischen Umstellung des ERP-Systems samt einem späteren Release-Upgrade auch den Betrieb in der Cloud auf Microsoft Azure als Managed Service. Inklusive Support sowie der kompletten Hardware und notwendigen Infrastruktur. Technologische Grundlage für den Austausch sind die Tools und die Transformationsmethode Bluefield™ des All for One-Partners SNP. Mit deren Hilfe kann der Übergang teilautomatisiert und mit minimaler Stillstandszeit durchgeführt werden.

Durch strukturiertes Vorgehen den knappen Zeitplan einhalten

„Dadurch gewährleisten wir einen sicheren Umstieg in Rekordzeit und vermeiden längere Unterbrechungen im laufenden Geschäftsbetrieb“, nennt Dr. Wolfgang Ortner, Senior Director Customer Success Management bei der All for One Group, den entscheidenden Vorteil von Conversion/4. Unter diesem Namen bietet das Beratungsunternehmen SAP-Transformation as a Service zum monatlichen Fixpreis an. Von Anfang an seien auch die Key User von ihren täglichen Aufgaben rund um das bestehende 51ECC-System entlastet worden. Die gewonnene Zeit konnten sie dann zum Einstieg in 51S/4HANA nutzen. „Unser Modell geht somit weit über den rein technischen Austausch hinaus und nimmt zusätzlich die Mitarbeiter in den Blick, um die Potenziale in den Geschäftsprozessen besser zu erschließen und so Innovation ins Unternehmen zu bringen“, betont Ortner.

Durch das strukturierte und weitgehend automatisierte Vorgehen beim Technologiewechsel seien alle betriebswirtschaftlichen Ziele des Projektes erreicht und die knappen Zeitvorgaben von nur vier Monaten Netto-Projektlaufzeit exakt eingehalten worden. Selbst Vorprojekte wie die Umstellung auf Businesspartner oder Schnittstellanbindungen – beides Themen, für die im herkömmlichen Verfahren oft ein 5-monatiges Vorprojekt aufgesetzt wird – wurden innerhalb des Hauptprojektes zeitsparend durchgeführt. „Es gab zu keinem Zeitpunkt ein Risiko für Cleanpart und das Projekt wurde sehr kosteneffizient durchgeführt“, fasst Ortner zusammen.

Zukunftsfähige Cloudlösung auf Microsoft Azure

Mit 51S/4HANA hat der Industrie-Dienstleister, nun ein integriertes System für alle Unternehmensbereiche. Von Finance & Controlling über Materialwirtschaft und Produktion bis hin zum Personalwesen. Damit ist die Basis geschaffen, um zum einen die neuen Anforderungen an das Konzern-Reporting und die Berichterstattung für die Aktionäre zu erfüllen. Zum anderen aber auch Verbesserungen in den Prozessen und Produktionsabläufen umzusetzen. Dazu stehen jetzt noch einige Folgeprojekte an.

Der „Move to Cloud“ und das neue Betriebsmodell – 51S/4HANA als Managed Service – macht auch den laufenden SAP-Betrieb finanziell kalkulierbarer und kosteneffizienter. Es sorgt für völlige Ausgabentransparenz und -sicherheit über die gesamte Abo-Laufzeit und schont die knappen Ressourcen des eigenen IT-Teams. Gleichzeitig dient die schnelle, sichere und reibungslose Durchführung des Umstiegs nun im gesamten Mitsubishi Chemicals Konzern als Blaupause. „Unsere Positionierung im Unternehmen als Schnellboot wird dadurch untermauert, ein netter Nebeneffekt“, wie Paul Spranger schmunzelnd erwähnt.

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Werte und Grundsätze beeinflussen zunehmend die Kaufentscheidungen /germany/2021/05/video-serie-blank-canvas-nachhaltigkeit/ Thu, 20 May 2021 06:00:22 +0000 /germany/?p=155825 Wie eine Studie des 51Insights Research Centers herausgefunden hat, gewinnen Themen wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Verantwortung bei den Verbrauchern weiter an Bedeutung. Die Video-Serie...

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Wie eine Studie des 51Insights Research Centers herausgefunden hat, gewinnen Themen wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Verantwortung bei den Verbrauchern weiter an Bedeutung. Die Video-Serie „Blank Canvas“ macht die Forschungsergebnisse greifbar und ergänzt sie um neue Perspektiven.

Die Inhalte der SAP-Eigenproduktion, die ab sofort auch mit deutschsprachigen Untertiteln zu sehen ist, basieren auf den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage unter 10.000 Verbraucherinnen und Verbraucher aus verschiedenen Ländern. Dabei wurde eine wachsende Gruppe an „“ identifiziert, für die Werte und Grundsätze bei ihren Einkaufsentscheidungen eine wesentliche Rolle spielen. Wie etwa das Eintreten der Unternehmen für Klimaschutz, Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit oder verantwortliches Handeln. Diese „Engagierten“ kommen aus allen Altersgruppen und machen inzwischen rund ein Fünftel der gesamten Bevölkerung aus – mit weiter zunehmender Tendenz.

Informationen zu brennenden Zeitfragen

Mit der dreiteiligen Videoreihe „“, die weltweit Anfang Februar an den Start ging, greift 51diese Entwicklungen auf, macht die Forschungsresultate anschaulich und ergänzt sie um weitere Perspektiven – etwa von Experten und Prominenten. Beispielsweise zu den Themen nachhaltige Mode, gesunde Lebensmittel mit weniger Abfall oder zum gesellschaftlichen Einfluss von Sportlern.

Jede der jeweils 12-minütigen Episoden konzentriert sich dabei auf einen zentralen Aspekt, der aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet wird – mit datenbasierten Inhalten, Kundenstatements und überraschenden Sichtweisen der eingeladenen Gäste. Eine Hauptrolle in den Kurzfilmen spielen bekannte Firmen wie Adidas, Allbirds, Levi’s, Nike, Gucci, Bumble Bee Seafoods oder Coca-Cola. Außerdem der FC Bayern München und die TSG Hoffenheim. Der in den USA sehr bekannte Comedian und Aktivist Baratunde Thurston, Autor des New York Times-Bestsellers „How to Be Black“ und für einen Emmy nominierte ehemalige Produzent der „Daily Show“, moderiert die Reihe.

Unter anderem diskutieren NBA-Führungskräfte über die Reaktionen der Basketball Liga auf die Black Lives Matter-Bewegung. Super-Model und Unternehmerin Karlie Kloss spricht über nachhaltige Mode. Golfprofi Cameron Champ setzt sich für Gleichberechtigung und bessere Bildungschancen ein. Und Verantwortliche des World Wildlife Fund erklären, wie schädlich Mikroplastik in der Nahrungskette ist oder wie der Lebensmittelverschwendung und dem globalen Wassermangel ein Ende gesetzt werden kann.

Bei „Blank Canvas“ (wörtlich übersetzt „weiße Leinwand“) handelt es sich also keineswegs um unbeschriebene Blätter. Im Gegenteil: Die Botschaft ist eindeutig. „Wir führen darin kein Gespräch, das darauf abzielt, etwas zu verkaufen„, sagt Siddharth Taparia, Senior Vice President und Global Head of Strategy, Brand and Experience Marketing bei SAP. Vielmehr wolle man mit dem neuen Format über die brennenden Themen unsere Zeit informieren.

51als Global Player zeigt Verantwortung

„Kunden haben enorme Erwartungen an Marken zu Customer Experience, Personalisierung, Kommunikationsgeschwindigkeit, aber auch bezüglich Haltung und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – gerade in diesen Zeiten. Für uns als 51ist dies schon lange ein fester Bestandteil der Markenidentität und zeigt sich in allen Dimensionen: unseren Lösungen, unserem Umgang mit Kunden und Partnern und vor allem in den Initiativen für unsere MitarbeiterInnen“, so Masa Schmidt, Head of Marketing Germany bei SAP. Branchenübergreifende Nachhaltigkeit betreffe zum Beispiel alle Unternehmen und jeder einzelne Konsument könne seinen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten.

Die Herausforderungen, die durch die globale COVID-19-Pandemie entstanden sind, haben auch bei 51die Art und Weise der Präsentation von Inhalten sehr stark verändert. So stellt der dadurch erzwungene Übergang von Live-Events zu digitalen Veranstaltungen ganz neue Anforderungen an die Customer Experience. „Viele Menschen verbringen jetzt viel mehr Zeit mit dem Konsum von Videos etwa auf YouTube“, stellt Taparia fest, „wenn wir mit unserem Content dort auftauchen, wo die Leute bereits Inhalte teilen, erreichen wir ganz neue Zielgruppen“. Neben den traditionellen B2B-Entscheidern wolle man mit dem noch etwas ungewohnten Format auch künftige Führungskräfte und private Verbraucher ansprechen.

Emotionen steuern künftig stärker die Entscheidungen

Das gesamte Projekt wurde – trotz der Corona-Einschränkungen – in weniger als vier Monaten umgesetzt. Viele SAP-Mitarbeiter haben freiwillig viel Zeit dafür zur Verfügung gestellt, weil sie so begeistert waren, bei etwas Relevantem und Einzigartigem mitzumachen. Das bestätigen auch die der Videoreihe zugrundeliegenden Befragungsergebnisse. Danach sind für 92 Prozent der „Engagierten“ moralische Werte und ethische Grundsätze wie Nachhaltigkeit, Respekt und soziale Gerechtigkeit bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber sehr wichtig. Dieser steigende Anteil von Menschen – so die Studie – arbeite nur dann mit Begeisterung bei einem Unternehmen, wenn es sich für die Dinge einsetze, die ihnen wichtig sind.

Für Firmen, die junge Talente für sich gewinnen und die Employee Experience verbessern wollen, sind deshalb die vielfältigen Erkenntnisse aus dem Forschungsbericht des genauso bedeutsam wie für Konsumartikelhersteller oder Handelsunternehmen. Denn um in einer Experience Economy zu bestehen, in der vor allem Emotionen die Entscheidungen steuern, müssen – so die zentrale Erkenntnis der Umfrage – die tatsächlichen Bedürfnisse, Wünsche und Werte der Konsumenten und Beschäftigten stärker in den Mittelpunkt gestellt werden.

Angesichts der Tatsache, dass die „Engagierten“ schon in wenigen Jahren die wichtigste Stakeholdergruppe weltweit sein werden, sollten sich Firmen bereits heute mit den Konsequenzen aus deren verändertem Denken und Handeln auseinandersetzen. Zumal die globale COVID-19-Pandemie diese Entwicklung noch schneller vorantreibt.

Die Studie bringt es ebenso wie die Video-Reihe so auf den Punkt: „Diese Menschen erwarten keine glatten Marketingkampagnen mit Prominenten, ausgefallene Verpackungen oder aufgebauschte Online-Bewertungen. Sondern sie wollen einen soliden Gegenwert für ihr Geld, ein großartiges Einkaufserlebnis und einen erstklassigen Kundenservice von einem Unternehmen, das ethisches Verhalten zeigt und dessen Führungskräfte vertrauenswürdig sind.“

 

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So schließen Sie das Employee Experience Gap /germany/2021/05/so-schliessen-sie-das-employee-experience-gap/ Tue, 18 May 2021 06:00:19 +0000 /germany/?p=155795 Ohne ein erstklassiges Mitarbeitererlebnis ist auch das Kundenerlebnis nicht überzeugend. Doch häufig gibt es immer noch eine Diskrepanz zwischen dieser Erkenntnis und der praktischen Umsetzung....

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Ohne ein erstklassiges Mitarbeitererlebnis ist auch das Kundenerlebnis nicht überzeugend. Doch häufig gibt es immer noch eine Diskrepanz zwischen dieser Erkenntnis und der praktischen Umsetzung. Eine neue Studie stellt konkrete Handlungsempfehlungen vor, wie Sie die Lücke in der Employee Experience schließen können.

Die globale bringt es noch einmal nachdrücklich ans Tageslicht: Firmen, die sich intensiv um die (EX) bemühen, kommen besser durch die Krise. Sie sind wirtschaftlich erfolgreicher, weniger störungsanfällig und wachsen sogar in unsicheren Zeiten. „Ein besseres Mitarbeitererlebnis führt zu messbaren Ergebnissen, vor allem zu mehr Produktivität und Engagement der Beschäftigten“, hat zum Beispiel die internationale Benchmark-Studie herausgefunden.

Zu ähnlichen Erkenntnissen kommt auch eine unter mehr als 600 Führungskräften aus fünf Branchen. Die EX-Vorreiter verzeichnen danach ein 44 % höheres Umsatzwachstum, verglichen mit 27 % bei den Nachzüglern. Auch bei der Mitarbeiterproduktivität (58 % gegenüber 41 %) und der Zufriedenheit der Beschäftigten (44 % gegenüber 37 %) schneiden die Pioniere besser ab.

Motivierteres Personal baut bessere Beziehungen zu den Kunden auf und erfüllt deren Bedürfnisse schneller und freundlicher. Es bleibt auch länger im Unternehmen, verfügt dadurch über mehr Erfahrung und Wissen und kann so einen fachkundigeren Service bieten.

Employee Experience ist die Priorität Nr. 1

Dieser unübersehbare Vorteil dürfte auch ein Grund sein, warum laut der aktuellen Studie „“ von Forrester Research das Thema EX derzeit bei mehr als drei Viertel aller Personalverantwortlichen ganz oben auf der Tagesordnung steht. „Bis in zwei Jahren wird es einer der wichtigsten Aspekte ihrer Personalstrategie sein und entscheidend zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen“, stellen die Berater und Marktforscher in ihrem Report fest.

Damit einher geht ein Paradigmenwechsel. Aus dem klassischen HR-Ansatz (Human Resources), der die Menschen im Unternehmen ähnlich wie Maschinen oder Gebäude als reinen Vermögenswert versteht, wird . Und das bisherige Human Capital Management (HCM) entwickelt sich weiter zum Human Experience Management (HXM). Moderne Softwarelösungen für das Personalwesen wie die 51 stellen bewusst die Bedürfnisse der Beschäftigten in den Mittelpunkt und suchen nach Möglichkeiten, diese so zu erfüllen, dass sie maximal zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Unvollständige Sicht auf die Mitarbeiter-Journey

Um den Zusammenhang zwischen einem guten Mitarbeitererlebnis und dem langfristigen Geschäftserfolg noch besser beurteilen zu können, führte Forrester Research im Auftrag von 51SuccessFactors, 51Qualtrics und EY zwei globale Umfragen durch – jeweils mit 900 Personalentscheidern und Vollzeitbeschäftigten aus unterschiedlichen Branchen und Firmengrößen.

Employee Experience ist zwar nach Meinung vieler Personalentscheider von hoher Bedeutung, aber die Praxis in vielen Unternehmen stellt sich noch relativ unausgereift dar“, bemängeln die Consultants das Ergebnis ihrer Befragung. Das zeige sich beispielsweise in organisatorischen Silos, fehlender Unterstützung durch die Geschäftsleitungen, unvollständiger Erfolgsmessung, inkonsistenter Feedback-Mechanismen und unzureichenden Werkzeugen – was zusammen „eine unvollständige Sicht auf die Mitarbeiter-Journey“ ergebe.

Die Forrester-Studie konstatiert zudem eine „Lücke beim Mitarbeitererlebnis“, da die Wahrnehmungen von Personalabteilungen und direkt Betroffenen bei diesem Thema recht stark auseinanderklaffen. Etwa wenn trotz seines anerkannt hohen Stellenwerts nur 9 % der HR-Manager erklären, dass bei ihrer EX-Strategie die Bedürfnisse der Beschäftigten eine zentrale Rolle spielen.

Vier zentrale Handlungsempfehlungen von Forrester Research für das Experience Management

Kein Wunder, dass viele abhängig Beschäftigte weiteren EX-Fortschritten eher skeptisch gegenüberstehen. Während 39 % der HR-Manager davon ausgehen, dass ihre EX in zwei Jahren „exzellent“ sein wird, sehen nur 15 % der Mitarbeitenden dies genauso. Wie lässt sich diese Lücke schließen? In einer (kostenloser Download ohne Adressangabe) haben die Consultants Ihre vier zentralen Handlungsempfehlungen zusammengefasst:

1. Hören Sie in Echtzeit zu und reagieren Sie schnell

Je mehr ein Unternehmen auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hört, desto mehr fühlen diese sich wertgeschätzt. Deshalb sind kontinuierliche Feedback-Schleifen erforderlich, um Stimmung und Bedürfnisse der Beschäftigten besser zu verstehen. Die kontinuierliche Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit und geeignete Werkzeuge wie die von 51 ermöglichen es, um aus den gewonnenen Erkenntnissen schnell Maßnahmen für eine erstklassige abzuleiten. Dies stärkt langfristig die Resilienz des Unternehmens und führt zu besseren Geschäftsergebnissen.

2. Schaffen Sie eine positive Unternehmenskultur

Der Report „“ zeigt eindrucksvoll, dass es in Unternehmen mit einem starken Fokus auf das Wohlbefinden des Personals und einer positiven Firmenkultur ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl gibt. Und das führt laut der Studie zu einem deutlich gesteigerten Engagement, einer höheren Mitarbeiterbindung und einem höheren Umsatz pro Mitarbeitenden. Zur Firmenkultur gehört auch die Vermittlung von Werten und das Engagement für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration. Gerade in Krisenzeiten wollen sich die Beschäftigten zudem darauf verlassen können, dass ihr Unternehmen ihnen jederzeit den Rücken freihält – etwa durch die Bereitstellung von Arbeitswerkzeugen aus der Cloud oder einer hohen Transparenz bei Entscheidungswegen im Notfall.

3. Nutzen Sie innovative Wege zur Qualifizierung

Je mehr Unternehmen in das ihrer Beschäftigten investieren, um diese in ihrem Job zu unterstützen (oder sie auf neue Aufgaben vorzubereiten), desto eher nehmen sie auch neue Herausforderungen an. Außerdem kostet es deutlich weniger, bereits eingearbeitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu qualifizieren, als immer wieder neues Personal einzustellen.

Beim mittelständischen Werkzeughersteller MAPAL aus dem baden-württembergischen Aalen durchlaufen zum Beispiel alle Beschäftigten im Produktionsbereich regelmäßig Trainings, um die speziellen MAPAL-Werkzeuge in der Tiefe kennenzulernen und besser zu verstehen. Mithilfe des webbasierten E-Learning Moduls von 51SuccessFactors können deutlich mehr Arbeiter und Angestellte in den weltweiten Produktionsstandorten an dieser ständigen Weiterbildung teilnehmen.

Da die meisten Arbeitnehmer nur an ihrem ersten und letzten Tag im Unternehmen direkt mit der Personalabteilung zu tun haben und dazwischen in der Regel ein Vorgesetzter für das positive Mitarbeitererlebnis verantwortlich ist, muss auf die permanente Qualifizierung dieser Manager geachtet werden. Sie sollten durch fortgesetztes Training in ihrer Rolle unterstützt werden und Zugang zu den richtigen Ressourcen haben, um ihr Team optimal zu coachen und zu entwickeln.

4. Etablieren Sie neue Prozesse und setzen Sie moderne HXM-Tools ein

Die meisten Unternehmen denken zuerst darüber nach, wie der Einsatz neuer Technologien Kosten sparen oder die Produktivität steigern kann. Die Menschen spielen dabei oft nur eine Nebenrolle. Um langfristig erfolgreich zu sein, sollte man den Spieß jedoch umdrehen: Zunächst überlegen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Tätigkeit benötigen und was sie wollen – und dann die entsprechenden Technologielösungen finden.

Bei deren Auswahl ist auf Mobilität, Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit zu achten. Zu diesem Thema gehört auch, den Beschäftigten zu helfen, notwendige Abläufe im Personalwesen mit Hilfe moderner HXM-Tools effizienter zu bewältigen: Von der über das bis zu Self-Service-Portalen zur Verwaltung von Urlaubsanträgen oder Shared Desks im Büro.

So hat RHI Magnesita mit 51SuccessFactors Employee Central und 51SuccessFactors Recruiting länderübergreifend Self-Services für Manager und Mitarbeiter aufgebaut, die Datenqualität verbessert und die Effizienz der HR-Prozesse durch eine stärkere Automatisierung gesteigert. Dank des zentralen, global einheitlichen HXM-Systems verringert der weltweit führende Hersteller für Feuerfestprodukte den administrativen Aufwand im Personalwesen, steigert die Produktivität und kann schneller Entscheidungen treffen.

Exzellentes Mitarbeitererlebnis ist ein geschäftliches Muss

Diese vier Maßnahmen sind ein guter Ausgangspunkt zur Schaffung einer erstklassigen . Aber die Bereitstellung eines exzellenten Mitarbeitererlebnisses erfordert mehr und muss auf einer permanenten, umsetzbaren HXM-Strategie basieren. Dies ist heute für jedes Unternehmen von zentraler Bedeutung und stellt auch eine effiziente Arbeit der Personalabteilung sicher. Laut der Forrester-Befragung hat sich die Zahl der HR-Verantwortlichen, für die EX der wichtigste Aspekt ihrer Personalstrategie ist, in den letzten zwei Jahren fast verdreifacht.

Dennoch haben bisher nur 24 % der Personalabteilungen einen Sponsor aus dem Top-Management für ihre Experience-Bemühungen und 71 % sagen, dass das Sammeln von Echtzeitinformationen im HR-Bereich für sie immer noch eine Herausforderung ist. Dabei ist ein exzellentes Mitarbeitererlebnis ein geschäftliches Muss: Mehr als drei Viertel der befragten Führungskräfte gaben auch in dieser Studie an, dass EX-Initiativen in ihrem Unternehmen den Umsatz erhöht haben. Und fast zwei Drittel gehen davon aus, dass diese Programme die Rentabilität verbessern.

„Future of Work” ist vielerorts bereits Realität geworden

Die globale COVID-19-Pandemie hat vieles, was in den letzten Jahren als „“ diskutiert wurde, enorm beschleunigt und ist heute bereits für einen Großteil der Unternehmen Realität: Etwa hybride Arbeitsmodelle, eine veränderte Work-Life-Balance, Video-Meetings statt Geschäftsreisen, flexiblere Arbeitszeiten oder die weitere Digitalisierung vieler Abläufe im Personalwesen.

Die schnellen Veränderungen in den letzten Monaten haben gezeigt, dass es auf diesem Gebiet nicht die eine, allumfassende Lösung gibt, die für jeden Betrieb passt. Deshalb muss jedes Unternehmen seinen eigenen Weg finden, der am besten mit seiner Firmenkultur und den Vorstellungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übereinstimmt. Zum Glück leben und arbeiten wir jedoch in einem Zeitalter, in dem Informationen und Innovationen miteinander geteilt und laufend verbessert werden. Zum Gewinn aller Unternehmen und der dort Beschäftigten.

HR-Talkrunde @ SAPPHIRE NOW | 9. Juni, 13:00 Uhr

Wertvolle Einblicke, wie der FC Bayern München und Klosterfrau die Transformation ihres Personalwesens vorantreiben und die Employee Experience positiv beeinflussen, werden Julia Willer und Jaana Saarteinen-Erben am 9. Juni im Rahmen einer 30-minütigen Talkrunde auf der SAPPHIRE NOW geben.

Die SAPPHIRE NOW bietet mit ihrer Kombination aus Inspiration, Einblicken, Schulungen und Technologie ein neues und innovatives Veranstaltungserlebnis. Seien auch Sie mit dabei!

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Wie sich Tochtergesellschaften ganz einfach ans ERP-System anbinden lassen /germany/2021/05/cloud-erp-tochtergesellschaften-anbinden/ Thu, 13 May 2021 06:00:26 +0000 /germany/?p=155655 Die Integration einer Cloud-ERP-Lösung an das zentrale ERP-System in der Unternehmenszentrale erhöht für die Niederlassungen die Flexibilität und spart Kosten. Gleichzeitig profitiert das Gesamtunternehmen von...

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Die Integration einer Lösung an das zentrale ERP-System in der Unternehmenszentrale erhöht für die Niederlassungen die Flexibilität und spart Kosten. Gleichzeitig profitiert das Gesamtunternehmen von standardisierten Prozessen und erhöhter Compliance.

Unternehmen, die andere Firmen dazukaufen, in weitere Regionen expandieren oder ein Geschäftsfeld ausgründen, versuchen meist ihre neuen Tochtergesellschaften in das vorhandene ERP-System zu integrieren. Doch ist das tatsächlich der optimale Weg? „Diese Töchter benötigen oftmals gar nicht die funktionale Tiefe der Systeme von Unternehmenszentralen“, ist Thomas Kramer überzeugt. Der Leiter für die Implementierung von Cloud ERP bei All for One Steeb Deutschland schlägt deshalb als Alternative vor, beispielsweise Vertriebs-, Service- oder Logistik-Töchter über eine Two-Tier-Strategie an die eigentliche Unternehmens-IT anzubinden. Was bedeutet das?

ERP-Systeme auf zwei Ebenen parallel betreiben

Bei diesem Ansatz werden zwei ERP-Lösungen parallel betrieben und miteinander integriert. Im Ergebnis lässt sich sowohl ein robustes, umfassendes OnPremise-System auf Konzernebene (Tier One) nutzen, während zusätzlich eine flexible, agile und vor allem kostengünstige Cloud-Lösung wie zum Beispiel auf Ebene der Tochtergesellschaften (Tier Two) zur Verfügung steht.

Der Nutzen einer solchen Strategie liegt vor allem in der schnelleren Verfügbarkeit und anwenderfreundlichen Bereitstellung von Innovationen bei geringeren Gesamtkosten. Konsistente Geschäftsprozesse sind damit übergreifend international anwendbar, ebenso wie Echtzeit Analysen zur sofortigen Entscheidungsfindung. Zuverlässige Technologien zur Integration zwischen Firmenzentrale und den Tochtergesellschaften vor Ort erlauben eine einfache Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit der bewährten Standardprozesse auf Konzernebene.

Gründe für die smarte Anbindung von Tochtergesellschaften an das SAP-System im Headquarter – so Kramer – gibt es neben einem raschen organischen Wachstum oder der Akquisition von weiteren Firmen noch einige mehr. So etwa die Gründung von Inhouse-Startups und Joint-Ventures oder auch die Veräußerung von Betriebsteilen, bei der ein eigenes funktionierendes SAP-System den Verkaufspreis steigern soll. Die Einrichtung von Shared-Service-Einheiten, die standardisierte, wissensbasierte Dienstleistungen für das gesamte Unternehmen erbringen – wie etwa Beschaffung, Personalservices, IT-Support/Helpdesk – könnte ein weiterer Anwendungsfall für die Two-Tier-Strategie sein.

Auch wenn die ursprüngliche ERP-Lösung immer komplexer geworden ist und der Verwaltungsaufwand für ihren Betrieb steigt, liegt dieser Schritt nahe. Häufig soll damit auch die Herausforderung gelöst werden, dass es im Unternehmen an Infrastruktur, Ressourcen und Zeit fehlt, die für die Implementierung und Integration einer klassischen ERP-Software erforderlich sind.

„Kleinere Tochtergesellschaften sind von den komplexen Tier-One-Systemen in Bezug auf Funktionalität und Kosten nicht selten überfordert“, weiß Kramer. Sie würden dann oft damit beginnen, alternative ERP-Lösungen zu implementieren, die vermeintlich kostengünstiger und für ihre Bedürfnisse geeigneter seien. Doch meist entsteht so ein System-Wildwuchs, der einen höheren Aufwand für die Verwaltung und den IT-Support mit sich bringt.

Cloud ERP Two-Tier-Ansatz hat Vorteile für beide Seiten

Auf Konzernebene wird eine zentrale ERP-Lösung häufig als unerlässlich für die Berichterstattung an die Unternehmensführung angesehen. Der Anschluss der Tochtergesellschaften erscheint dann meist als der einzige praktikable Weg. Doch der Experte sieht in einer einheitlichen Two-Tier-Strategie für den ERP-Einsatz viele Vorteile für beide Seiten.

Das Gesamtunternehmen profitiert von:

  • einer einheitlichen Datenbasis zur verbesserten strategischen Planung, Kontrolle und Einhaltung von Vorschriften
  • standardisierten und einheitlichen Prozessen für die erhöhte operative Effizienz und Transparenz über das gesamte Unternehmen
  • der verbesserten Kostenkontrolle für die Sicherung von Marge und Rentabilität
  • besseren Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen für schnelle und wirksame Reaktionen auf Kundenanforderungen und Marktveränderungen
  • einer schnelleren und kostengünstigen Implementierung, da keine eigene IT-Infrastruktur vor Ort notwendig ist und kein langwieriges IT-Projekt gestartet werden muss

Gleichzeitig bewahrt sich die lokale Gesellschaft mit der Cloud-ERP-Lösung ausreichend Unabhängigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit. Die Implementierung kann durch vorkonfigurierte Prozesse sehr schnell erfolgen und durch ihre Modularität wächst sie mit sich verändernden Bedürfnissen mit. Apps für Smartphones/Tablets ermöglichen eine mobile Nutzung und die Integration ins Unternehmensnetzwerk kann im gewünschten Maß stattfinden.

Der fixe monatliche Mietpreis beinhaltet neben Betrieb, Wartung und Support auch die regelmäßigen Updates und den benötigten Speicherplatz. „Er richtet sich nach der Nutzeranzahl und hängt damit von der Größe der Tochtergesellschaft ab“, so Thomas Kramer. Durch eine benutzerfreundliche Oberfläche sei die Nutzung schnell erlernbar und international operierende Unternehmen könnten die lokalen Anforderungen damit besser berücksichtigen.

ERP-Integration: Anbindung einer neuen Vertriebstochter in den USA

„Eine Lösung mit zwei Ebenen lässt sich beliebig vereinfachen und auf die Prozesse reduzieren, die von den Endbenutzern vor Ort tatsächlich benötigt werden, sodass ihnen die wichtigsten Daten, Funktionen und Prozesse für ihre Arbeit zur Verfügung stehen“, nennt Kramer einen weiteren Vorteil. Er verweist auf den All for One-Kunden Canyon Bicycles Inc. aus Koblenz. Die schnell wachsende Direct-2-Consumer-Fahrradmarke nutzte für den Anschluss ihrer neu gegründeten US-Vertriebstochter an das ERP-System an die deutsche Firmenzentrale den Two-Tier-Ansatz.

Die Bereiche Verkauf, Service, Einkauf, Lager, Third Party Logistics, Assemblierung und Finanzwesen werden nun in dargestellt. Auch die Integration der E Commerce-Lösung mit Webshop und Zahlungsanbieter erfolgte darüber. „Die Einführung des initialen Templates konnte innerhalb von weniger als einem halben Jahr von Koblenz aus realisiert werden“, berichtet Thomas Kramer.

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