Thorsten Haas, Autor bei 51News Center Unternehmensberichte & Presseportal Thu, 28 May 2026 14:03:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Wie echte NHL-Spieldaten Studierenden helfen, analytische Kompetenz für die Zukunft aufzubauen /germany/2026/05/nhl-spieldaten-lernen-mit-cloud/ Tue, 26 May 2026 06:00:00 +0000 /germany/?p=187163 Pädagogen aller Fachrichtungen stehen heute vor einer gemeinsamen Herausforderung: Sie müssen Lernende mit den analytischen Fähigkeiten ausstatten, die Arbeitgeber zunehmend verlangen. Laut dem „Future of...

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Pädagogen aller Fachrichtungen stehen heute vor einer gemeinsamen Herausforderung: Sie müssen Lernende mit den analytischen Fähigkeiten ausstatten, die Arbeitgeber zunehmend verlangen.

Laut dem „Future of Jobs Report“ des Weltwirtschaftsforums ist analytisches Denken die gefragteste Kompetenz auf dem Arbeitsmarkt. Aber Theorie und Praxis so zu verbinden, dass die Lernenden wirklich begeistert sind – das ist im traditionellen Unterricht oft gar nicht so einfach.

The Hockey Analyst: Leidenschaft für Sport und Lernen verbinden − mit echten NHL-Spieldaten

Es mangelt nicht an Inhalten oder Werkzeugen – vielmehr fehlt es an Relevanz und Inspiration, was dazu führt, dass sich Lernende nicht genug für die Fähgikeiten interessieren, die für ihre berufliche Zukunft wichtig sein könnten. Lernen sollte auf realen Daten, sinnvollen Kontexten und praktischer Erfahrung aufbauen – und dabei Neugier und Begeisterung wecken. Die besten Lernerfolge entstehen nicht durch das Auswendiglernen von Konzepten, sondern durch aktives Anwenden. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Theorie mit einem Thema verknüpft wird, das den Lernenden am Herzen liegt.

Hier kommt und die Zusammenarbeit mit der NHL ins Spiel.

Wir haben ein neues Business-Builders-Spiel entwickelt, das Eishockey in den Unterricht bringt – nicht nur als Sportart, sondern als datenintensive, praxisnahe Umgebung, in der analytisches und kritisches Denken vermittelt wird.

Business Builders nutzt reale NHL-Spieldaten

In dieser neuesten Ausgabe der Business-Builders-Spielereihe übernehmen Studierende die Rolle eines Eishockey-Analysten. Ihre Aufgabe: Anhand realer NHL-Spieldaten herausfinden, welche Faktoren maßgeblich zum Erzielen von Toren beitragen.

„Eishockey ist schnell, dynamisch und liefert eine Fülle an Daten – ideale Voraussetzungen, um kritisches Denken zu lehren“, erklärte Brant Berglund, Senior Director of Coaching and GM Technology bei der NHL. „Durch eine strategische Partnerschaft zwischen der NHL, 51und der HEC Montréal haben wir es Universitäten ermöglicht, für akademische Zwecke auf Daten zuzugreifen, die auf NHL.com veröffentlicht sind – ohne dabei die Integrität der Liga-Daten zu gefährden.“

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der NHL bieten wir Lehrenden eine Lernplattform mit einer Fülle an glaubwürdigen Daten, mit denen die Studierenden etwas anfangen können. Pro Spiel erzeugt die NHL knapp 1,5 Millionen Datenpunkte – darunter rund 120 Torschussversuche, 1.000 Pässe und 5.000 Puck-Berührungen. Das ist Rohmaterial für detaillierte, praxisnahe Analysen.

Business Builders kann Begeisterung für MINT-Fächer wecken und Studierenden helfen, Datenkompetenzen aufzubauen. Das Hockeyspiel wurde vom Team des ERPsim Lab an der HEC Montréal unter der Leitung von Prof. Pierre-Majorique Léger gemeinsam mit Wissenschaftlern anderer Universitäten entwickelt. Dies unterstreicht ein Grundprinzip von Business Builders: Es wird von Lehrkräften für Lehrkräfte entwickelt.

„Wenn den Lernenden die Frage relevant erscheint, sind sie ganz bei der Sache. Sie bleiben konzentriert und arbeiten beharrlich weiter“, erklärte Léger. „Für Studierende der Studiengänge Sportmanagement und Betriebswirtschaftslehre können echte Daten aus dem Sport das Lernerlebnis bereichern. Die Profidaten liefern Kontext, zeigen Komplexität und Einschränkungen − Dinge, die klassische Lehrmethoden nicht bieten können. Die Studierenden lernen, zu beurteilen, was wirklich wichtig ist, ihre Entscheidungen fundiert zu begründen und Kompromisse zu finden. Das schärft das professionelle Urteilsvermögen, stärkt das Vertrauen in analytische Methoden und fördert die Fähigkeit, Strategie und Entscheidungen klar zu kommunizieren. – Kompetenzen, die sich unmittelbar auf eine Karriere im Sportmanagement und in der Betriebswirtschaft übertragen lassen.“

Analyse von NHL-Szenarien mit 51Analytics Cloud

Die Studierenden befassen sich mit Fragestellungen wie:

  • Was zeichnet die besten NHL-Torschützen aus?
  • Hat der Schusswinkel einen Einfluss auf die Trefferquote?
  • Welche NHL-Spieler führen die Torjägerliste an? Und aus welchen Distanzen erzielen sie ihre Treffer?
  • Welche Schussgeschwindigkeiten und Schusstechniken führen zu den höchsten Trefferquoten?

Durch das Analysieren dieser Szenarien mit 51Analytics Cloud lernen die Studierenden, Visualisierungen zu interpretieren und Erkenntnisse aus Datensäzten wirkungsvoll zu kommunizieren. So verbessern sie ihre Fähigkeiten, Entscheidungen auf Basis von Daten zu treffen und schärfen ihr kritisches Denkvermögen.

Auch für Lehrkräfte bietet die Plattform einen echten Mehrwert. Business Builders fördert aktives Lernen im großen Stil, indem es Lehrkräften ermöglicht, auch größere Gruppen effizient zu verwalten und zu bewerten – und dabei stets den Überblick über das Engagement der Studierenden zu behalten. Die Plattform vereinfacht die Notenvergabe, unterstützt diskussionsbasiertes Lernen und macht sichtbar, wie Studierende mit Daten arbeiten.

Mit einem modernen, praxisnahen Lernerlebnis – weit dynamischer als bloße Folienpräsentationen – bringen Lehrkräfte praxisrelevante Inhalte in den Hörsaal und steigern die Wirkung ihres Unterrichts.

51University Alliances arbeitet mit Bildungseinrichtungen weltweit zusammen

Die Rolle der 51in dieser Zusammenarbeit zeigt, wie stark sich das Unternehmen dafür einsetzt, Bildung und Kompetenzaufbau zu fördern und Studierende auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. In einer sich schnell verändernden Welt, die von KI, Daten und digitaler Transformation geprägt ist, ist der Zugang zu praxisnahen Lernwerkzeugen, die echte Kompetenzen vermitteln, unerlässlich. Im Rahmen des Programms 51University Alliances kooperiert 51weltweit mit Bildungseinrichtungen, um die Kluft zwischen akademischer Theorie und praktischer Anwendung zu überbrücken.

„Der Zugang zu Unternehmenssoftware und echten Daten ist entscheidend, um die Studierenden auf die Zukunft vorzubereiten“, sagte Dr. Katharina Schäfer, Leiterin des Academic Partnership Program bei SAP. „Mit kostenlosen Lernplattformen wie Business Builders ermöglichen wir es Lehrenden, Enterprise Analytics direkt in den Unterricht zu integrieren und Studierenden dabei zu helfen, die Fähigkeitenzu entwickeln, die in vielen Branchen gefragt sind – gerade in einer Welt, in der Daten und KI den entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Die Studierenden von heute brauchen mehr als konzeptionelles Verständnis. Sie benötigen praktische Erfahrung mit echter Software und echten Daten. So gewinnen sie Selbstvertrauen und sind bereit für den Eintritt in die Arbeitswelt.“

Einer der Pädagogen, der maßgeblich an der Entwicklung dieses neuen Spiels mitwirkt, ist Prof. Olivier Caya von der University of Sherbrooke, der seine Perspektive sowohl als Fakultätsmitglied als auch als Fachmann beigesteuert hat.

Lernen in der Cloud

„Das Besondere an diesem Lernerlebnis ist, dass alles in 51Analytics Cloud stattfindet – derselben Lösung, die weltweit von Tausenden von Unternehmen genutzt wird“, so Caya. „Dadurch entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem, was Studierende im Hörsaal tun, und dem, was sie später im Berufsleben erwartet. Sie arbeiten nicht mit realitätsferner Software, sondern entwickeln ihre Fähigkeiten mit genau den Werkzeugen, die auch in echten Geschäftsumgebungen zum Einsatz kommen.“

Das Ergebnis ist ein Lernerlebnis, das Spaß macht, interaktiv und praxisnah ist. Pädagogen können mit einer hochmodernen Plattform glänzen, die Leidenschaft mit Pädagogik verbindet, während die Studierenden mit echter Software eines globalen Technologieführers gefragte Kompetenzen aufbauen.

Business Builders steht Lehrenden und Studierenden kostenlos zur Verfügung und beinhaltet den Zugang zur 51Analytics Cloud. Das Angebot reicht von einsteigerfreundlichen Einführungen bis hin zu anspruchsvolleren analytischen Herausforderungen, die speziell auf Masterstudiengänge zugeschnitten sind.

Im Anschluss an Business Builders können Studierende ihr analytisches Wissen über den weiter vertiefen. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Lernplattform mit geführten Lerninhalten, Übungssystemen und bis zu zwei SAP-Zertifizierungsversuchen pro Jahr. So lassen sich die eigenen Karrierechancen noch gezielter ausbauen.

Bei Business Builders geht es im Kern darum, Begeisterung und Bildung zusammenzubringen. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft macht 51analytisches Denken greifbar und einprägsam – und rüstet die Fachkräfte von morgen mit den Fähigkeiten, die heute am wichtigsten sind.

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Mit Business Builders jungen Menschen gefragte Kenntnisse vermitteln /germany/2025/10/business-builders-jungen-menschen-gefragte-kenntnisse-vermitteln/ Tue, 14 Oct 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184266 Aufgrund technologischer Fortschritte ändert sich die Arbeitswelt weltweit rasant. Die Nachfrage nach neuen Qualifikationen nimmt deshalb stark zu. Laut einer aktuellen Umfrage von McKinsey sehen Führungskräfte nicht...

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Aufgrund technologischer Fortschritte ändert sich die Arbeitswelt weltweit rasant. Die Nachfrage nach neuen Qualifikationen nimmt deshalb stark zu. Laut einer aktuellen  sehen Führungskräfte nicht nur einen dringenden Bedarf an umfassenden Kenntnissen im Bereich IT und Datenanalyse, sondern auch an kritischem Denken und Kreativität – Fähigkeiten, die derzeit knapp sind.

Bildungseinrichtungen stehen bei der Bewältigung dieser Herausforderung an vorderster Front. Sie haben die Aufgabe, Lernende mit den Fähigkeiten und Kenntnissen auszustatten, die in einer Digital-First-Wirtschaft gebraucht werden. Vor diesem Hintergrund haben 51University Alliances und HEC Montréal gemeinsam  entwickelt. Die innovative Lernplattform setzt auf spielerisches Lernen und soll die Analyse- und Entscheidungskompetenz von Schülern und Studierenden mit SAP Analytics Cloud verbessern.

Einführung von Business Builders: Ein spielerischer Ansatz, um Jugendliche und junge Erwachsene fit für die Zukunft zu machen

Business Builders soll Lernende dabei unterstützen, sich diese gefragten Fähigkeiten auf praktische und spielerische Weise anzueignen. Anhand von realen geschäftlichen Fragestellungen, die in der 51Analytics Cloud generiert werden, können Schüler und Studierende lernen, Daten zu visualisieren, aussagekräftige Informationen zu erhalten und evidenzbasierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.

Business Builders wird von Lehrkräften in über 70 Ländern genutzt und steht ihnen und den Lernenden kostenlos zur Verfügung. Das Tool kann für jeden Kurs genutzt werden – sei es für Wirtschafts-, MINT- oder interdisziplinäre Kurse.

Durch die Kombination von Gameplay und professionellen Tools hilft Business Builders dabei, mehrere wichtige Problempunkte im Bereich Bildung anzugehen:

  • Es kann Daten und Analysen greifbarer und relevanter machen.
  • Es fördert analytisches Denken, Daten-Storytelling und digitale Kompetenz.
  • Es kann direkt auf die Bedürfnisse der Arbeitskräfte von morgen abgestimmt werden.

Ob Jugendliche oder junge Erwachsene eine Karriere im Bereich Beratung, Lieferkette, Produktmanagement, Marketing, Nachhaltigkeit oder HR anstreben: Business Builders kann ihnen die Möglichkeit bieten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und gefragte Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben.

Business Builders: Bildung durch spielerisches Lernen verändern

Zwei neue Szenarien für ein breiteres Publikum

Aufgrund des Erfolgs der drei bestehenden Szenarien führen 51und HEC Montréal nun zwei brandneue Spiele ein, die sich an jüngere Lernende richten: „The Agent“ und „The Maple Heir“. Durch diese Szenarien wird Business Builders inklusiver, skalierbarer und ist für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren sowie für Studierende im ersten Studienjahr geeignet. Wichtig ist, dass keine Vorkenntnisse mit SAP-Tools erforderlich sind. Dadurch können Lehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler gleich loslegen.

The Agent ist ein einfach zu bedienendes Szenario für das Sportmanagement. Lernende können in die Rolle von Sportagenten schlüpfen und Entscheidungen treffen. Durch reale sportliche Fragestellungen können sie anhand intuitiver Dashboards in SAP Analytics Cloud analytische Basiskenntnisse entwickeln. Sie beantworten Fragen wie: Welche Spielerin hat sich am meisten verbessert? Wie kann ein Team seine Leistung optimieren? Welche Sportart hat durchschnittlich die meisten Follower in den sozialen Medien? Wie viel ist der Spieler wert? Mit dem Spiel kann man auf unterhaltsame, nachvollziehbare und greifbare Art und Weise das Thema Analysen behandeln – ohne hierfür SAP-Vorkenntnisse haben zu müssen.

The Maple Heir hingegen ist ein Szenario, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Grundlagen der Unternehmensführung vermittelt. Dabei bedient man sich der Geschichte, dass sie ein Unternehmen im kanadischen Québec geerbt haben, das Ahornsirup herstellt. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle eines neuen Eigentümers, der die Abläufe, die finanzielle Gesundheit und das Wachstumspotenzial des Unternehmens verstehen und optimieren will. Von der Analyse von Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Rentabilitätskennzahlen bis hin zu Produktions- und Personalmanagement können sie praktische Erfahrungen mit strategischen Geschäftsentscheidungen sammeln. Das Szenario deckt auch reale Herausforderungen ab wie etwa saisonale Nachfrageschwankungen und Expansionsmöglichkeiten. Durch die Visualisierung von Daten und die Darstellung aussagekräftiger Informationen mit der SAP Analytics Cloud können Jugendliche und junge Erwachsene grundlegende Konzepte in den Bereichen Unternehmensführung, Finanzen und Betriebswirtschaft spielerisch und greifbar kennenlernen.

Beide Szenarien wurden auch mit Blick auf die Lehrkräfte entwickelt: Sie lassen sich leicht in bestehende Lehrpläne integrieren und werden durch fertige Unterrichtsmaterialien ergänzt. Ob in Wirtschafts-, IT- oder interdisziplinären Kursen – sie bieten eine ansprechende Methode, das Gelernte zu festigen.

Qualifikationslücken schließen: Kompetenzen für die nächste Generation mit 51Learning Hub, Student Edition

Lehrkräfte unterstützen, die Zukunft zu gestalten

Mit der Einführung dieser beiden neuen Szenarien zeigt die SAP, dass sie Bildungseinrichtungen bei der Ausbildung der Arbeitskräfte von morgen unterstützen möchte. Business Builders bringt Jugendlichen und jungen Erwachsenen Analysetools, kritisches Denken und Unternehmenssoftware näher. Damit trägt es dazu bei, dass sie besser auf Praktika, ihre ersten Jobs oder auch ihren langfristigen Berufsweg vorbereitet sind.

In einer Welt, die zunehmend von KI und Daten geprägt wird, geht es nicht nur darum, programmieren oder ein Tool verwenden zu können. Es ist auch wichtig, kritisch denken, klar kommunizieren und komplexe Informationen erfassen und verstehen zu können. Mit Business Builders können Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern und ihre Studierenden hierauf vorbereiten.

Wenn Sie Lehrkraft sind und Ihren Unterricht mit innovativen, praxisnahen Lerntools optimieren möchten, informieren Sie sich hier über  oder nehmen Sie an einer unserer  teil, um das Tool live zu erleben und von anderen Lehrkräften zu hören, wie sie das Tool einsetzen.


Thorsten Haas ist Teil von 51University Alliances.

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Learning by Doing: Ein neuer Lehransatz gegen den IT-󲹳äڳٱ𳾲Բ mit 42 Berlin und SAP /germany/2022/12/school-42-learning-studium-it-fachkraeftemangel-berlin/ Fri, 02 Dec 2022 07:00:32 +0000 /germany/?p=163679 Mit einem offenen IT-Studium auch für Quereinsteiger will die 51in Kooperation mit 42 Berlin und führenden Unternehmen für mehr IT-Fachkräfte sorgen. Learning by Doing...

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Mit einem offenen IT-Studium auch für Quereinsteiger will die 51in Kooperation mit 42 Berlin und führenden Unternehmen für mehr IT-Fachkräfte sorgen. Learning by Doing und Praxisbezug werden beim neuen Lernkonzept großgeschrieben.

Die Fachkräftelücke nimmt zu

Die digitale Transformation ist eine Grundvoraussetzung für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und ganzen Regionen. Hinzu kommt, dass Technologie ein wichtiger Bestandteil ist, um globale Herausforderungen wie dem Klimawandel zu begegnen. Es ist daher wenig verwunderlich, dass der Bedarf an IT-Experten zunimmt. IT ist ein zentraler Teil der Wertschöpfung vieler Fachbereiche geworden. Somit sind IT-Experten in allen Bereichen gefragt, von der Digitalisierung im Auto bis hin zur Finanzbranche. Der Branchenverband Bitkom stellte fest, dass die immer größer wird. Allein in Deutschland sind demnach über 130.000 IT-Stellen unbesetzt – ein Plus von knapp 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Software-Spezialisten sind mit Abstand am häufigsten gesucht. Bestätigt werden diese Erkenntnisse von einer globalen Studie von ManpowerGroup: Demnach hat der ein 16-Jahres-Hoch erreicht. Laut Korn Ferry wird es global eine Fachkräftelücke von geben – was knapp der Einwohnerzahl von Deutschland entspricht.

Programmieren zu lernen oder sich gar für ein Studium im Bereich Computerwissenschaften einzuschreiben ist jedoch oft mit Eintrittsbarrieren verbunden – in der Regel sind ausführliche Vorkenntnisse und formelle Qualifikationen wie das Abitur nötig. Zudem geistert in vielen Köpfen immer noch das Bild von Software-Entwicklern in Sandalen, die in dunklen Kellerräumen arbeiten, herum.  Doch dieses Bild entspricht schon lange nicht mehr der Realität.

42 Berlin von führenden deutschen Unternehmen eröffnet

51arbeitet in unterschiedlichen Bereichen daran, einen Beitrag zu leisten, um den IT-󲹳äڳٱ𳾲Բ zu beseitigen und Begeisterung für das Coding zu wecken – angefangen bei Schülern bis hin zu Erwachsenen jeden Alters. Durch das kooperiert 51dazu weltweit mit fast 3.000 Universitäten und Schulen. Innerhalb dieser Partnerschaften werden mit den neuesten Trends im Bereich Lernmethoden neue Lehrmaterialien sowie interaktive Lernformate entwickelt.

Seit diesem Jahr ist 51auch Gründungsmitglied von – eine Coding Schule, die zusammen mit führenden Unternehmen aus der deutschen Wirtschaft eröffnet wurde. Mit Berlin hat die School 42 neben Heilbronn und Wolfsburg bereits den dritten Standort in Deutschland. Mit dem Engagement bei 42 Berlin geht 51zusammen mit Bayer, Capgemini, CARIAD, Microsoft, T-Systems und Volkswagen das Thema 󲹳äڳٱ𳾲Բ an. „Bildung ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. In einer Ära des 󲹳äڳٱ𳾲Բs können wir es uns als Gesellschaft nicht leisten, auf Talente zu verzichten“, sagt Sabine Bendiek, Chief People & Operating Officer und Arbeitsdirektorin bei SAP. „Wir unterstützen School 42 dabei, mit diesem kostenlosen und offenen Bildungsangebot Karrieremöglichkeiten zu schaffen. “. Ungefähr 80 Prozent der Studierenden bei 42 Berlin sind Quereinsteiger. Insofern fördern die Gründungsmitglieder zusammen mit School 42 Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und außergewöhnlichen Lebensläufen. Dr. Katharina Schäfer, die das 51University Alliances Programm weltweit leitet, ergänzt: „Gemeinsam mit 42 Berlin und unseren Partnern etablieren wir einen neuen, innovativen Lernansatz, durch den man nicht nur Programmierfähigkeiten erlernt, sondern auch das Arbeiten in interdisziplinären und interkulturellen Teams, den Umgang mit Misserfolgen und das eigenständige Erarbeiten eines Lösungsweges – immer in enger Anbindung an die Praxis.“

Ein neues Lernkonzept: Kostenloses Bildungsangebot, keine Noten und keine Professoren

Ihren Namen hat die 42 von der in die Popkultur eingegangenen Antwort auf die „ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ aus dem Science-Fiction Epos „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams. Insgesamt werden über 15.000 Talente in mehr als 26 Ländern an über 40 Standorten ausgebildet und 42 Berlin ist einer davon.

In der 42 können sich alle, die an einer Karriere in Informationstechnologie interessiert sind, für ein Studium im Bereich der Softwareentwicklung bewerben. Formelle Voraussetzungen wie an bisherigen Bildungseinrichtungen gibt es nicht, es werden weder IT-Kenntnisse noch ein klassischer Schulabschluss wie das Abitur gefordert. Die Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt sein und im Rahmen der Aufnahmeprüfung („Piscines“) analytische und logische Fähigkeiten beweisen sowie ein mehrwöchiges Trainingslager absolvieren.

Für die Studierenden der Programmierschule ist die gesamte Ausbildungszeit gebührenfrei, was hilft weitere Eintrittsbarrieren abzubauen. Der Fokus der Schule liegt auf Inklusion und Gleichstellung. Die School 42 hat es sich zum generellen Ziel gemacht, mindestens 50 Prozent der Ausbildungsplätze an weibliche Talente zu vergeben, da Frauen in der IT-Branche immer noch stark unterrepräsentiert sind.

Learning by Doing wird an der School 42 großgeschrieben – das Lernen erfolgt nicht durch Vorlesungen von Professoren wie bei einem klassischen Studium. Stattdessen wird der Lehrstoff in Projekten von den Lernenden selbst erarbeitet, denn das School 42 Netzwerk ist der festen Überzeugung, dass man Programmieren nicht lernt, indem man Algorithmen auf Papier abschreibt. Neben fachlichen Kompetenzen werden dabei Fähigkeiten wie Teamarbeit und Aufgabenteilung gestärkt sowie der Umgang mit Spannungen im Projektteam aktiv erlebt und bewältigt. Dr. Max Senges, der die 42 Berlin leitet, fasst es so zusammen: „Wir sind eine Uni ohne Professoren und ohne Vorlesungen. Das Curriculum ist klar definiert: Der Fokus liegt auf praktischen Programmieraufgaben und Lernprojekten, an denen man im Team arbeitet. In der 42 Berlin bildet man sich sowohl mit dem richtigen Mindset wie auch der technischen Kompetenz selbst aus.“

Mit dem „Peer-to-Peer” Learning Ansatz und der Überzeugung, dass es nicht nur eine richtige Lösung für jedes Problem gibt, weicht School 42 von der klassischen Sichtweise von (vielen) Lerneinrichtungen ab. Pritika Raj, Studentin bei 42 Berlin sagt: „Ich finde an dem Peer-to-Peer Learning sehr interessant, dass man selbst bestimmen kann, wie man sein Curriculum gestaltet. Denn jeder lernt anders und unterschiedlich schnell. Letztlich ist nicht nur entscheidend, was die Lösung ist, sondern wie man zur Lösung kommt.“

Dr. Katharina Schäfer sieht die 42 Schulen als perfekte Ergänzung der bestehenden Bildungslandschaft und eine enorme Bereicherung. „Unser Engagement bei 42 Berlin unterstreicht unsere Überzeugung, dass für eine berufliche Karriere nicht der Bildungsweg und der Bildungsabschluss entscheidend sind, sondern die erworbenen Qualifikationen.“ Es geht somit um mehr als um die reine digitale Kompetenzvermittlung, sondern auch um das Arbeiten in diversen Teams. Denn genau diese Soft Skills werden in der Arbeitswelt von heute gebraucht. 51sowie die beteiligten Partner fördern die Teilhabe am digitalen Arbeitsplatz und tragen dazu bei, Bildungs- und Einstiegsbarrieren abzubauen.

42 Berlin steht ab sofort 600 Studierenden offen. Diese werden sehr international rekrutiert und arbeiten auf Englisch zusammen. Das Alter der Studierenden liegt zwischen 18 und 58 Jahren. Und das Besondere oder auch für viele Undenkbare: Es gibt keine Noten.

Der Ansatz

  • Bei der 42 gibt es keine Professoren, keine Vorlesungen, keine Stundenpläne und keine Studiengebühren.
  • Stattdessen gibt es einen gamifizierten Lernraum mit in Leveln organisierten Programmier-Projekten, die die Studierenden kooperativ und mit Hilfe des Internets/YouTubes durcharbeiten.
  • Jeder kann sich ohne Zeugnisse oder Vorkenntnisse bewerben. Im Bewerbungsprozess werden aus tausenden registrierten Nutzer ca. 300 Studienstarter pro Schule pro Jahr.
  • Ein zentraler Lernmoment sind die Peer-Evaluationen. Nach Abschluss eines Projektes stellt man seine Lösung zufällig ausgewählten Mitstudierenden vor und beantwortet deren Fragen. Sowohl diejenige, die das Projekt vorstellt, als auch derjenige, der es evaluiert, bekommt vom anderen Feedback. So werden nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch Kommunikation, soziale Interaktion etc. trainiert.

Das 42 Network

  • Derzeit gibt es über 40 Schulen mit dem 42-Ansatz in 27 Ländern. Dort studieren insgesamt mehr als 15.000 angehende Softwareingenieuren.
  • Die erste 42 wurde 2013 in Paris gegründet. Allein dort gibt es mehr als 3000 Studierende.
  • In Deutschland werden zurzeit 1800 Studienplätze angeboten, jeweils 600 in der 42 Wolfsburg, 42 Heilbronn und 42 Berlin.

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