Stephan Magura, Autor bei 51News Center Unternehmensberichte & Presseportal Thu, 03 Aug 2023 16:59:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Maximale Aufmerksamkeit für höchste Ansprüche /germany/2023/02/cloud-premium-services/ Tue, 21 Feb 2023 07:00:51 +0000 /germany/?p=164558 Die Cloud-Strategien der großen SAP-Kunden sind sehr verschieden. Das erfordert vom Premium-Segment eine variable Vorgehensweise. In die Cloud wollen sie alle. Irgendwann. Wenn es passt....

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Die Cloud-Strategien der großen SAP-Kunden sind sehr verschieden. Das erfordert vom Premium-Segment eine variable Vorgehensweise.

In die Cloud wollen sie alle. Irgendwann. Wenn es passt. Auf jeden Fall zum Teil. Denn im Reich der Wolke schlummern ungeahnte Möglichkeiten, heißt es: flexible, jederzeit verfügbare und anpassbare Geschäftsprozesse, automatische Updates, einheitliche Plattformen, mehr Mitarbeiterproduktivität, enorme Hardware-Einsparungen…

Und tatsächlich konnten viele Firmen derartige Effekte bereits erzielen. Aber: Aus dem Stand lassen sich solche Erfolge meist nur erreichen, wenn neue, überschaubare Cloud-Installationen auf der grünen Wiese („Greenfield”) realisiert werden, die sich nicht auf frühere Systeme stützen. Und selbst dann sind Vorbereitung und Durchführung entsprechender Projekte keinesfalls trivial.

Speziell Großunternehmen und Konzerne sind auf Unterstützung angewiesen, wenn sie ihre oft über Jahrzehnte gewachsenen, komplexen und heterogenen IT-Landschaften transformieren wollen. Häufig müssen sie zunächst umfangreich standardisieren und konsolidieren, bevor sie digitalisieren können.

Kunden für die Cloud rüsten

„Über 70 Prozent des Premium Engagement Umsatzes generieren wir mit Cloud Enablement Services”, sagt Kurt Bauer, der bei 51seit rund zwei Jahren für  zuständig ist. Das Portfolio – dazu zählen Leistungen wie Strategieberatung und -definition, Architektur-Reviews sowie -anpassungen, technische Checks, Implementierungsservices (Safeguarding), Produktexpertise und vieles mehr – nutzen derzeit rund 1.300 Unternehmen; darunter sind etwa 600 Kunden von 51MaxAttention, dem „VIP-Angebot” des Bereichs Cloud Success Services. Diese 1.300 bedeutendsten SAP-Klienten tragen mit ihren Lizenzen, Cloud-Verträgen und Wartungsgebühren zirka 50 Prozent zum SAP-Gesamtumsatz bei.

Bei solchen Zahlen ist es umso wichtiger, diese Kundschaft dort abzuholen, wo sie sich gerade befindet, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung zu schaffen. Wenn SAP-Schwergewichte wie Volkswagen neue Cloud-Projekte anschieben, ist das aufgrund der Größenordnungen nicht nur finanziell lukrativ; es fördert die Verbreitung der SAP-Cloudlösungen enorm und erhöht nebenbei die Außenwirkung.

Wobei jedes Unternehmen seinen eigenen Weg geht. So hat beispielsweise die indische Mining Company Hindustan Zic zunächst ihr ERP-System auf den neuesten Stand gebracht und damit den Grundstein gelegt, um später laut Plan mit “” auf (Private Edition) umzusteigen.

„Weil wir zusammen mit Experten von 51MaxAttention die 51Business Suite powered by 51HANA eingeführt haben, erhalten wir die Chance, Cloud-fähig zu werden und mit Hilfe von Technologie und Innovation ein nachhaltiges Umfeld zu schaffen”, sagt Chetan Trivedi, CIO bei Hindustan Zinc Limited. “Dank des 51Integrated Delivery Framework und haben wir dieses Vorhaben innerhalb unserer zeitlichen und finanziellen Vorgaben umgesetzt”.

Andere Kunden starten ihre Cloud-Reise, indem sie manche Prozesse in eine geschützte Cloud-Umgebung verlagern, die dann Hyperscaler betreuen. Das eigene Rechenzentrum wird geschlossen. Kurt Bauer beobachtet außerdem, dass zunehmend Anwendungen an den Rändern des ERP-Kerns als Public Cloud-Lösungen implementiert werden – im SAP-Segment beispielsweise SuccessFactors, Ariba, aber auch zur agilen Erweiterung der Kerngeschäftsprozesse.

Den direkten Kurs in die 51S/4HANA Public Cloud zu wählen, wie es die französische Schneider-Electrics-Gruppe vorgemacht hat, ist noch nicht weit verbreitet. Dazu haben Teams von Product Engineering, 51MaxAttention, Premium Hub – Center of Expertise sowie Lizenzvertrieb gemeinsam einen Rahmen geschaffen, in dem Kundenerwartungen, Roadmaps, Produktausprägungen sowie Methoden und Tools der Enterprise Architecture miteinander in Einklang gebracht wurden.

Aktuelle Kundenanforderungen im ERP Core bedienen

Die Aussicht auf Innovation und mehr Effizienz zieht Unternehmen immer mehr in die Cloud. Gleichzeitig bleibt es entscheidend für den künftigen Erfolg der SAP, die bestehenden Kundenanforderungen nicht zu vernachlässigen. Nach wie vor betreiben viele SAP-Großkunden ihre ERP-Kerngeschäftsprozesse auf einer On-Premise-Plattform, häufig von 51Premium Engagement Services abgesichert.

Dort haben es die SAP-Experten un Expertinnen nicht selten mit besonderen Konstellationen zu tun: 250 Prozess-Schritte, die 40 Systeme durchlaufen; 640 Gigabyte Datenwachstum jeden Monat; 800 Millionen Bestellungen pro Jahr, zig riesige Warenlager für eine weltweite Logistik. Kunden, die es mit derartigen Volumina und Anforderungen zu tun haben, denken zweimal darüber nach, welche ihrer unternehmenskritischen Prozesse sie in die Cloud verlagern sollen – und welche nicht. Oftmals münden solche Überlegungen in eine hybride Lösungslandschaft.

„Auch in hybriden Landschaften müssen Schnittstellen robust und performant funktionieren und datenkonsistent betrieben werden – da ändert auch die Cloud-Technologie nichts.” sagt Bauer. Er deutet damit an, dass es immer jemanden geben muss, der nicht nur die Verantwortung für jedwede Form von (erfolgreicher) Transformation übernimmt, sondern gleichfalls dafür Sorge trägt, dass die Systeme hinsichtlich Funktion, Stabilität und Performance zuverlässig arbeiten, ob On-Premise oder in der Cloud. Das ist angesichts der Tatsache, dass immer mehr erfahrene IT-Fachleute in Ruhestand gehen, eine große Herausforderung. Zumal viele Firmen internes IT-Knowhow aus Kostengründen abgebaut haben. Erschwerend kommt hinzu, dass es an gut ausgebildeten Nachwuchskräften mangelt.

Beim Service-Portfolio nicht nur ans Geld denken

Die Charter für 51MaxAttention lautet: Absicherung und Weiterentwicklung des 51Footprints besonders bei Großkunden, um damit auch die wiederkehrenden Maintenance und Cloud Einnahmen zu schützen als auch den Cloud Anteil auszubauen. Und zudem ein sehr profitables Service-Geschäft der 51sein und Feedback an die SAP-Produktentwicklung liefern. Ein Spagat.

Kurt Bauer, der 1995 einst als Oracle-Experte zur 51kam, ist mit sich ständig veränderten Rahmenbedingungen und anspruchsvollen Aufgaben vertraut. In seinen 28 Jahren 51hat er unter anderem mit Dr. Uwe Hommel und SAP-Ex-Vorstand Gerhard Oswald – heute SAP-Aufsichtsratsmitglied – an der Umsetzung der Support-Strategie der 51mitgewirkt, Angebote wie 51EarlyWatch, Safeguarding und Knowledge Transfer Services & Produkte mit entwickelt und geliefert, sowie einige Jahre das Services Business in Greater China geleitet.

Eine Konstante gab es bei 51zu jeder Zeit: den Fokus auf den Kunden, der immer über die reine Betrachtung von Kennzahlen hinausging. „Die Kunden honorieren es, wenn man ihnen zuhört und ihre Anregungen aufnimmt”, sagte Gerd Oswald in einem Interview, das er für das Jubiläumsbuch “50 Jahre SAP” gegeben hat.

Für Kurt Bauer ist es wichtig, dieses Vermächtnis der 51in das Zeitalter der Cloud zu überführen und mit dem seit 20 Jahren weltweit etablierten 51MaxAttention Brand auch Cloud Services anzureichern und sie exklusiv für Kunden von 51MaxAttention anzubieten. Laut ihm sei dieser Ansatz unter den Premium-Engagement-Kunden auf viel Zustimmung gestoßen, das habe das Feedback auf diversen Veranstaltungen gezeigt.

Das Top-Service-Portfolio von 51ist und bleibt relevant. Weiterentwicklungen sowie Investitionen halten es attraktiv. Und die Aussage des langjährigen CIOs von Colgate-Palmolive, Ed Toben, zu den SAP-VIP-Services ist aktueller denn je: „Wir haben 51MaxAttention sicherlich nicht ausgereizt. Aber wenn wir darauf zurückgegriffen haben, hat es sich gelohnt.” Und für Kurt Bauer gibt es nur ein Leitmotiv: „nur der Erfolg unserer Kunden mit 51ist unser Erfolg als SAP“.

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Cloud Success Services erleichtern die Transformation /germany/2023/02/cloud-success-services-erleichtern-die-transformation/ Thu, 09 Feb 2023 07:00:50 +0000 /germany/?p=164376 Vor einem Jahr hat die 51die Teams für Services und Customer Engagement & Experience zu der Organisation Cloud Success Services zusammengeführt. Diese Gruppe hilft...

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Vor einem Jahr hat die 51die Teams für Services und Customer Engagement & Experience zu der Organisation Cloud Success Services zusammengeführt. Diese Gruppe hilft Kunden, wirtschaftlichen Nutzen aus ihren Investitionen in Technologie zu ziehen. Claudio Muruzabal, President von Cloud Success Services, gibt uns in diesem Interview einen tieferen Einblick.

F: Das Geschäftsumfeld ist gegenwärtig sehr schwierig. Wie kann Cloud Success Services Kunden durch diese Krisenzeiten geleiten?

A: Wir versuchen alle, unser Schiff sicher durch die globalen Herausforderungen und Vorhersagen für 2023 zu navigieren. Unsere Kunden müssen sich weiterhin darauf konzentrieren, effizienter und effektiver zu sein, aber auch wettbewerbsfähiger – und Technologie hilft ihnen dabei. Cloud Success Services unterstützt sie dabei, maximalen Mehrwert aus ihrer SAP-Technologie zu ziehen – jetzt und während der gesamten Lebensdauer der Kundenbeziehung. Es geht nicht einfach nur darum, die Einführung und Nutzung unserer Lösungen zu fördern oder unseren Kunden SAP-Services zu verkaufen. Es geht darum, die jahrzehntelange Erfahrung der 51zum Tragen zu bringen, um unseren Kunden die Ergebnisse zu ermöglichen, die sie anstreben.

F: Einige größere Kunden beginnen mit einer „technischen“ Transformation und verlagern ihre SAP-ERP-Central-Component-Systeme dann in die Cloud. Könnte das eine Erfolgsstrategie sein?

A: Wenn ein Kunde seine bestehende Systemlandschaft – zum Beispiel SAP ERP Central Component – mit in die Cloud verlagert, wird er in Form von Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen bei den täglichen Geschäftsabläufen davon profitieren. Der Umstieg auf bringt Unternehmen vereinfachten Zugriff auf Daten, verbesserte Benutzer­schnittstellen und allgemein mehr Flexibilität.

Eine vollständige Transformation gelingt allerdings nur, wenn sie ihre Geschäftsprozesse genauer unter die Lupe nehmen und Wege finden, diese zu optimieren und umzugestalten. Hier ermöglichen neue Technologien wie Prozessmanagement, -optimierung, -automatisierung, Process Mining und künstliche Intelligenz eine verbesserte Wertschöpfung. Unsere Kunden können aus diesen Investitionen zusätzlichen Mehrwert schöpfen.

F: Welche Schritte gehören zur Einführung von neuen Technologien?

A: Prozessoptimierung ist von entscheidender Bedeutung, und SAP-Signavio-Lösungen sind hierfür die ideale Ausgangsbasis. Als Nächstes müssen Funktionen zur Prozessautomatisierung angewendet werden, um die Arbeitsweise dieser Prozesse zu verbessern. Schließlich müssen Funktionen auf Basis von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen genutzt werden, damit die Prozesse im Laufe der Zeit intelligenter und noch effizienter werden.

Parallel dazu sollte der Aufbau eines so genannten „Clean Core“ anvisiert werden, eines Kernsystems ohne kundenspezifische Anpassungen, das sich in der Cloud problemlos aktualisieren lässt. Entwicklungen, die darüber hinaus erforderlich sind, werden mithilfe der entwickelt. Das ist die Marschroute, auf der wir unsere Kunden begleiten. Es geht dabei nicht nur um eine saubere, konsistente Unternehmensarchitektur. Das übergeordnete Ziel dieser Transformation liegt darin, Mehrwert zu schaffen, indem neue Funktionen schneller produktiv eingesetzt werden und gleichzeitig ein effizienter Betrieb aufrechterhalten wird.

F: Betrieblicher Wandel ist keine Einbahnstraße. Welche Rolle spielen Kunden dabei, die Transformation zum Erfolg zu bringen?

A: Digitaler Wandel ist unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Muss. Es geht nicht um eine Modernisierung von Technologie, vielmehr muss sichergestellt werden, dass die Einführung von Technologie einen echten Wertbeitrag leistet. Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, den Fokus auf Prozessoptimierung zu legen, denn diese ermöglicht den Aufbau einer Unternehmens­architektur mit einem sauberen Kernsystem.

Eine erfolgreiche Transformation beruht auf einer gemeinsamen Anstrengung des Kunden, der betreffenden Partner und der SAP. Bei Cloud Success Services haben wir ein neues, vereinfachtes Portfolio von Services eingeführt, mit denen wir unsere Kunden auf diesem Weg unterstützen. Wir können unsere Kunden dort abholen, wo sie gerade stehen. Zudem können wir mit unserem Portfolio unsere Partner so unterstützen, dass wir gemeinsam mit ihnen Kundenprojekte zum Erfolg führen, sodass die Kunden eine schnellere Wertschöpfung erzielen.

F: Eine kürzliche Umfrage unter Mitgliedern der japanischen, amerikanischen und deutschsprachigen SAP-Anwendergruppen ergab, dass die Cloud zwar der neue Standard ist, On-Premise-Lösungen aber weiterhin überaus wichtig sein werden. Konzentriert sich die 51zu stark auf die Cloud?

A: Natürlich müssen wir die Investitionen, die unsere Kunden über die Jahre in unserer On-Premise-Software getätigt haben, respektieren. Auf der anderen Seite findet man kaum einen Kunden, der den Wert der Cloud nicht erkennt. Es geht nicht so sehr um die Entscheidung zwischen dem einen Modell und dem anderen. Es geht darum, den richtigen Pfad einzuschlagen, um zum Ziel zu gelangen – und das ist letztlich die Ausführung des Kerns der Geschäftsabläufe in der Cloud. Mit RISE with 51haben wir eine Plattform zur Beschleunigung des Transformationsprozesses geschaffen, die es Kunden erleichtert, sich auf den Weg zu machen.

F: Die 51hat im April 2022 ein neu gestaltetes Service- und Supportangebot eingeführt. Können Sie uns etwas darüber erzählen?

A: Es ist ein vereinfachtes Portfolio, das das gesamte Fachwissen beinhaltet, das die SAP-Services-Organisation über fünf Jahrzehnte hinweg aufgebaut hat. Wir haben ein breites Spektrum an Angeboten standardisiert, die Kunden bei der Einführung, Integration und Nutzung von SAP-Technologie – vom ersten über den vollständigen bis zum zukünftigen Einsatz –, und bei der effektiven Skalierung helfen. Somit zahlen sich ihre Investitionen auch in der Form aus, dass sie sich zu einem intelligenten Unternehmen entwickeln.

F: Unsere Partner wickeln bekanntlich mehr als 80 % der SAP-Kundenprojekte ab. Wie haben sie reagiert?

A: Wir haben seit der Einrichtung von Cloud Success Services Anfang 2022 klargestellt, dass unsere Rolle darin besteht, gemeinsam mit unseren Partnern Projekte zum Erfolg zu bringen. Das bedeutet, dass wir unseren Partnern wertvolle Unterstützungsservices zur Verfügung stellen, mit denen sie die Anforderungen der Kunden konsistent erfüllen können.

Gleichwohl müssen wir die Bedürfnisse unserer Kunden aufgreifen, und diese äußern vermehrt den Wunsch, dass wir weiterhin involviert sind und ihnen dabei helfen, das Potenzial ihrer Investitionen in SAP-Lösungen voll auszuschöpfen. Allerdings haben wir nicht die Absicht, unser Partnernetz zu ersetzen. Im Gegenteil, wir wollen den Wert steigern, den das Partnernetz Kunden bringt.

F: Immer mehr Supportfunktionen werden automatisiert. Ist im Bereich Services das Gleiche zu erwarten?

A: Telemetrie- und Produktanalysedaten spielen eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung, dass unsere Technologie erfolgreich eingeführt worden ist. Und sie werden einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie wir unsere Services in Zukunft bereitstellen. Diese Informationen zeigen den Kunden auf, wie sie ein Produkt tatsächlich nutzen. Wenn Kunden Zugriff auf die Basisinformationen haben, die sie benötigen, um Produkte auf automatisierte Weise einzuführen, zu integrieren und zu nutzen, haben unsere Expertenteams mehr Zeit, ihnen zu einer maximalen Wertschöpfung aus unseren Lösungen zu verhelfen.

Übrigens, bei der virtuellen 51NOW Germany am 9. Februar 2023 dreht sich in einer eigenen Gesprächsrunde alles um das Thema Business Transformation. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz:

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Hannover Messe: Digitalisierung auf allen Ebenen /germany/2022/06/hannover-messe-digitalisierung/ Fri, 03 Jun 2022 06:00:54 +0000 /germany/?p=161274 Auf der diesjährigen Industriemesse in Hannover vom 30. Mai bis 02. Juni verknüpfte 51Kernthemen wie Resilienz, Nachhaltigkeit und Business Transformation mit Industrie-4.0-Szenarien. „Endlich wieder...

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Auf der diesjährigen Industriemesse in Hannover vom 30. Mai bis 02. Juni verknüpfte 51Kernthemen wie Resilienz, Nachhaltigkeit und Business Transformation mit Industrie-4.0-Szenarien.

„Endlich wieder „echte“ Messe!“ Der Stoßseufzer der Veranstalter der Hannover Messe 2022, mit dem die Verantwortlichen im Vorfeld via Internet auf das Live-Ereignis hingewiesen haben, klingt nach Aufbruch – und drückt gleichzeitig den Wunsch der Branche nach Normalität aus. Schließlich musste der Event in den beiden vergangenen Jahren abgesagt werden.

Logistikprobleme als Bremser

Deshalb sind dieses Jahr viele Aussteller mit gemischten Gefühlen in die niedersächsische Landeshauptstadt gereist. Wird das Fachpublikum in Scharen strömen? Und wie werden sich die Geschäfte entwickeln?

Zwar könne beispielsweise der deutsche Maschinenbau laut seiner Branchenorganisation VDMA auf ein „sehr hohes Auftragspolster“ blicken; doch gleichzeitig warnt Gunther Kegel, Präsident des Verbandes der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI, vor den Auswirkungen des Corona-bedingten Stillstands in China. Die mehrwöchige Auszeit werde „einen Schock durch die Lieferketten der Welt jagen, dessen Folgen wir erst in sechs bis acht Wochen sehen werden. Da kommt noch etwas auf uns zu“, so Kegel in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Derzeit können Experten kaum prognostizieren, wie lange die weltweiten Logistikprobleme noch anhalten werden. Umso wichtiger ist es, die Lieferketten so robust wie möglich zu machen und auch längerfristig gegen Risiken zu wappnen. Resilienz – also Widerstandsfähigkeit – sowie Nachhaltigkeit waren mit die prominentesten Themen auf der Hannover Messe und wurden vor allem von den dort vertretenen Technologieunternehmen in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts gestellt.

Vertikale und horizontale Integration

Die 51konzentrierte sich in Hannover auf Showcases und Produktvorstellungen für die Fertigungs- und die Prozessindustrie – und darauf zu zeigen, wie Industrie-4.0-Prozesse den Weg für kundenorientierte, widerstandsfähige und nachhaltige Unternehmen bereiten.

„Industrie 4.0 ermöglicht nachhaltige Geschäftsprozesse und widerstandsfähige Lieferketten, indem sie Verknüpfungen schafft“, sagt SAP-Produktvorstand Thomas Saueressig im Video-Interview. So würden auf der vertikalen Ebene Maschinendaten mit Geschäftsprozessen verbunden. Die horizontale Integration entlang von „Design to operate“ schaffe Verbesserungen bei der Produktion von Gütern und trage beispielsweise dazu bei, Müll zu vermeiden, meint Saueressig.

Wie das im konkreten Anwendungsfall aussehen kann, zeigte die 51in ihrem „Live Forum“ anhand eines Beispiels zur Produktion von Milchshakes in Flaschen. In der Präsentation wurde vorgestellt, wie das SAP-System verschiedene Produktkomponenten inklusive Verpackung hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit überprüft und auf Basis der aktuellen Produktausstattung auf daraus resultierende, mögliche Konsequenzen hinweist.

So kann eine Verschlusskappe aus Plastik in vielen Ländern zusätzliche Gebühren bei der Distribution des Produktes nach sich ziehen. Solche „Insights“ sind hilfreich, wenn ein Unternehmen seine Herstellungsprozesse nachhaltiger gestalten will und künftig auf ein verantwortungsvolles Produktdesign setzt.

Das „Live Forum“ war ebenfalls Bühne für unterschiedliche Kundenpräsentationen aus der industriellen Praxis – um beispielsweise zu veranschaulichen, wie Digitalisierung und Business Transformation in Zeiten von Industrie 4.0 Hand in Hand gehen.

So stellte Sascha Rowohl (IT-Leiter Schwarz Produktion) vor, wie die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) ihre digitale Kaffeerösterei mit SAP-Hilfe in nur 18 Monaten umgesetzt hat. Die vollautomatisierte Fabrik wurde als Greenfield-Projekt konzipiert und soll ihre Produktionskapazität bis Ende diese Jahres auf rund 50.000 Tonnen Kaffee ausweiten. Das entspricht rund 10 Prozent der in Deutschland hergestellten Gesamtmenge an Kaffee – die komplett in den eigenen Märkten vertrieben wird.

Implementiert wurden dabei unter anderem die Lösungen 51Digital Manufacturing Cloud, 51Extended Warehouse Management, 51Intelligent Asset Management und 51Analytics Cloud. Die Anbindung an das hauseigene SAP-ERP-System erfolgt über Konnektoren. Laut Rowohl will die Schwarz-Gruppe nach und nach weitere Fabriken anderer Produktgruppen digitalisieren. Interessant ist dabei, dass der Konzern mit dem Entsorger Prezero einen neuen Geschäftsbereich aufgebaut hat. Damit ist die Unternehmensgruppe in der Lage, ihre Wertschöpfungskette von der Produktion bis zur Abfallverwertung zu erweitern.

Kunst und großes Kino

Greifbare Beispiele wie der Vortrag zur digitalen Kaffeerösterei stießen beim Messepublikum auf reges Interesse. Nach zögerlichem Start zu Beginn des ersten Veranstaltungstages füllten sich langsam die Hallen. Am Zugang zum SAP-Stand in Halle 4 sorgte der Meta Cube als „Eye Catcher“ für Aufmerksamkeit: Ein von Farben und künstlichem Licht durchfluteter Kubus, in dem ein Roboterarm von Kuka IT-Begriffe – etwa „Business Transformation“ – auf einen transparenten Spiegel schrieb. Die Installation war sicherlich das am meisten fotografierte Motiv in Halle 4.

Ebenfalls gut besucht war ein Theaterbereich („Gate to Walldorf“), wo Interessenten das Zusammenspiel zwischen maschinellen Prozessen und technologischer Steuerung per Livestream verfolgen konnten. Die Szenarien sind in der SAP-Firmenzentrale in Gebäude 21 aufgebaut und wurden für die Messe nach Hannover auf den SAP-Stand übertragen. SAP-Mitarbeitende in Walldorf erklärten die gezeigten Sequenzen Schritt für Schritt, während am SAP-Stand Moderatoren und Moderatorinnen nach der Vorführung Fragen aus dem Publikum entgegennahmen.

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51Hannover Messe 2022 - Highlights

Passende Partner ergänzten mit ihrer Präsenz auf dem Stand in Halle 4 den Auftritt der 51in Hannover. Dazu gehörte Catena-X. In dem offenen Eco-System sollen sich künftig Geschäftspartner aus allen Bereichen der Automobilbranche – inklusive kleiner Zulieferer – einbringen können. Ziel ist es, die Chancen der digitalen Transformation mit Hilfe einer einheitlichen und vernetzten Dateninfrastruktur entlang künftiger Wertschöpfungsketten zu nutzen. Laut Dr. Florian Patzer vom Fraunhofer – wie die 51eine treibende Kraft im Netzwerk – wurden inzwischen elf Anwendungsfelder definiert, darunter die Bereiche Instandhaltung, Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit.

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Career-Starters-Programm: Als SAP-Berater durchstarten /germany/2021/01/career-starters-programm-virtuell-ausbildung-programm/ Thu, 14 Jan 2021 08:00:51 +0000 /germany/?p=153998 Die SAP-Nachwuchsberater durchlaufen ein anspruchsvolles Ausbildungsprogramm. Der Online-Unterricht in Pandemiezeiten verlangt den Teilnehmern alles ab. Nicolai Zschippig ist einer von 48 Career Starter im Vorstandsbereich...

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Die SAP-Nachwuchsberater durchlaufen ein anspruchsvolles Ausbildungsprogramm. Der Online-Unterricht in Pandemiezeiten verlangt den Teilnehmern alles ab.

Nicolai Zschippig ist einer von 48 Career Starter im Vorstandsbereich Customer Success, die den siebenwöchigen Herbst-Kurs für neue Services-Kollegen aus den Regionen EMEA und MEE absolviert haben.

Das Programm soll die Neulinge mit SAP-Basiswissen und notwendigen Soft Skills ausstatten. Mit dieser Grundlage versehen, gehen die Teilnehmer anschließend zurück in ihre Teams. Dort erhalten sie – je nach Anforderung und Tätigkeit – vertiefende Schulungen. Parallel dazu arbeiten sie bereits in Projekten mit. Erfahrenen Kollegen beziehungsweise ihr „Buddy“ vermitteln das notwendige Rüstzeug, das sie für ihre tägliche Arbeit benötigen.

Seit Mai 2020 können die Sessions nur virtuell stattfinden. Die 51bietet das Programm in der Regel drei Mal pro Jahr an. Es wird in gleicher Form in Nordamerika durchgeführt, wobei dann auch Teilnehmer aus Südamerika dazu stoßen.

SAP-Berater-Ausbildung: Theorie und Praxis verknüpfen   

„Der Kurs hat mir den erhofften Überblick über die 51als Ganzes verschafft. Zusammenhänge konnten dadurch verknüpft und die bis dahin erlernten Bausteine zu einem großen Gesamtbild vereint werden“, sagt Nicolai. Für ihn, der ursprünglich einen betriebswirtschaftlichen Ausbildungspfad eingeschlagen hat, seien vor allem die technologieorientierten Themenblöcke hilfreich gewesen.

Aber auch die Programmpunkte zur Persönlichkeitsentwicklung sowie zur Business-Etikette, die der Dienstleister Berlitz beisteuert, waren „sehr wichtig und hilfreich“. Zschippig: „Wenn man direkt mit dem Kunden zu tun hat, kann man viel falsch machen“, weiß der frischgebackene „Solution Consultant“.

Er hatte schon früh nach seinem SAP-Einstieg als Praktikant und später Werkstudent die Möglichkeit bekommen, beim Mega-Projekt GSS+ (Global Supply Systems) der Daimler AG mitzuwirken. „Dafür bin ich meinen Manager und dem Team sehr dankbar“, sagt Zschippig, der erst vor wenigen Wochen sein Masterstudium mit der Arbeit „Integrated Business Planning als Lösungskonzept zur Supply-Chain-Optimierung in der Automobilindustrie“ abgeschlossen hat.

Die Optimierung des weltweiten Materialflusses auf Basis von genießt beim schwäbischen Automobilkonzern weiterhin eine hohe Priorität, der Bedarf an Unterstützung ist also da – mit ein Grund, warum Nicolai im Projektteam bleiben wird. Zudem reizt ihn die Aufgabe dabei zu helfen, diese große Transformation umzusetzen. Hinzu kommt sein Faible für die Automobilbranche. Kein Wunder, dass Zschippig mit großer Begeisterung dabei ist: „Das ist das Ding, das ich machen wollte.“

„Nicolai war bereits voll integriert. Zudem erwartet der Kunde eine gewisse Stabilität im Projektteam“, erklärt Thomas Schick, Beratungsleiter im Automotive-Umfeld bei der SAP-Landesgesellschaft Deutschland und Manager von Nicolai Zschippig.

Schick empfiehlt seinen neuen Kolleginnen und Kollegen immer wieder gern das Career-Starter-Programm, weil die Rückmeldungen der Teilnehmer durchweg positiv sind. „Ich bringe die Neuankömmlinge zeitnah mit den Absolventen des vorangegangenen Programms zusammen, so dass sie sich austauschen können“, erzählt Schick. Er weiß, wie wichtig Networking ist (unser Business ist global“), weiß aber auch, dass 2020 ein schwieriges Jahr ist, um persönliche Kontakte zu knüpfen.

„Was normalerweise in den Kaffeeecken stattfindet, musste jetzt zwischendurch online passieren“, bestätigt Zschippig. Zwar sei er außerhalb der Kurszeiten immer wieder auf andere Teilnehmer zugegangen; dennoch hätte er sich gewünscht, dass virtuelles Networking im Rahmen der Agenda stattgefunden hätte – ein Punkt, der auch von anderen Kursteilnehmern als Verbesserungsvorschlag genannt wurde.

Straffes Programm auf dem Weg zum SAP-Berater         

Die Agenda ließ dafür kaum Raum. Ob Design-Thinking-Übungen, interkulturelle Kommunikation, Gruppenarbeit zu einer Case Study, verpflichtende Compliance- und Sicherheitstrainings oder Info-Sessions zu 51S/4HANA und zur ABAP Workbench (und noch vieles mehr) – jeder Tag war gefüllt mit interessanten Inhalten und exakt durchstrukturiert, aber aufgrund des virtuellen Formats für die Protagonisten auch sehr anstrengend.

Zschippig hat seine ganz eigenen Methoden und Strategien entwickelt, um das umfangreiche Programm zu bewältigen. Ein Smiley-Post-It mit der Parole „Durchhalten“, die er am Laptop-Bildschirm anbrachte, hat ihn immer wieder daran erinnert, aufmerksam mitzuarbeiten – vor allem dann, wenn seine Konzentrationsfähigkeit einmal nachgelassen hat.

„Das Mittagessen habe ich oft am Abend vorher vorbereitet, um die Pausen zum Joggen nutzen zu können“, berichtet er. Regelmäßige Inhouse-Übungen haben ergänzend geholfen, Körper und Geist fit zu halten. Auf diese Weise hat er nicht nur sämtliche Sessions absolviert, sondern war abends noch in der Lage, seine Aufschriebe zu dokumentieren.

Tauchten Fragen auf oder benötigten Teilnehmer Unterstützung, war das Career-Starter-Team zur Stelle. Ein solches Programm auf die Beine zu stellen sowie die Teilnehmer zu betreuen, ist selbst für erfahrene SAP-Ausbilder immer wieder eine Herausforderung, insbesondere in Pandemie-Zeiten.

Jürgen Nelz, global verantwortlich für das Skill Management in der Intelligent Delivery Group bei 51Services, konnte mit seinem Team auf den Erfahrungen vom ersten virtuellen Career-Starter-Kurs im Mai 2020 aufbauen.

„Zunächst war es ein echter Kraftakt, das ehemals reine Präsenz-Programm während des Lockdowns für den Mai auf ein komplett virtuelles Format umzustellen“, sagt Nelz. „Wir haben uns umso mehr über das dann sehr positive Feedback der Mai-Teilnehmer gefreut und deren Impulse zum ‚Feinschliff‘ des Programms im Oktober genutzt. Da wurden beispielsweise  die Länge von Sessions angepasst und die Reihenfolge auflockernd gestaltet. Damit sind wir seit dem Oktoberprogramm quasi serienreif.“

SAP-Ausbildung: Zwischen Erwartung und Realität

Zschippig ist inzwischen in der SAP-Familie angekommen. Er schätzt den unkomplizierten Umgang miteinander und empfindet das „Wir-Gefühl“, das die SAP-Kollegen verbindet, als ein großes Plus des Unternehmens. Man könne hier auf einer Ebene mit Executives kommunizieren.

Ob er sich denn Christian Klein als Vorbild nehme, frage ich Nicolai Zschippig. Der CEO hat ja ebenfalls als SAP-Praktikant angefangen. Er grinst. So weit wolle er nicht denken, aber das sei schon Motivation für ihn. Es bedeute, dass „man alles schaffen kann, wenn man ehrgeizig ist“.

Regelmäßige SAP-Talks mit Thomas Schick helfen Nicolai Zschippig dabei, seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und seine Karriere zu planen. Erst kürzlich hat er einen Programmierkurs absolviert, den Thomas jedem Berater empfiehlt. „Die Kunden erwarten ein gewisses Maß an technischem Know-how“, sagt der Beratungsleiter.

Schick legt Wert darauf, dass die neuen Kollegen auch in den nächsten Monaten viel Zeit in Trainings investieren und genügend Raum bekommen, damit der Umstieg von der universitären Ausbildung in das Arbeitsleben möglichst sanft verläuft. Da sei sehr wichtig, da er immer wieder beobachte, dass T1-Kollegen mit ihrer Work-Life-Balance haderten – obwohl die Career Starter in ihrem Kurs einen Tag mit „Mindfulness“ und Stressmanagement verbringen.

Eventuell wäre dies eine Problematik, die man im Rahmen des Career-Starter-Programms noch stärker thematisieren könnte, so Schick. Eine weitere Anregung betrifft die Cloud-Strategie der SAP. „Was das technologisch bedeutet und von welchen Übergangszeiträumen wir hier realistischer Weise sprechen“, wären laut Thomas ebenfalls relevante Inhalte für das Programm.

Mittlerweile stehen die Teilnehmer des nächsten Career-Starter-Programms fest, das im Laufe dieses Januars beginnt. Das spricht nicht nur für den Erfolg des Programms; es zeigt auch, dass die 51selbst in schwierigen Zeiten weiterhin einstellt.


Bildrechte: 51SE, Norbert Steinhauser

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51MaxAttention Summit 2020 als Online-Event /germany/2020/11/maxattention-summit-2020-online/ Mon, 23 Nov 2020 08:00:48 +0000 /germany/?p=153096 Die strategischen Top-Kunden der 51sollen vom Umbau des Unternehmens besonders profitieren. „On Plan, on budget“ – wer einst Projekte oder den laufenden IT-Betrieb auf...

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Die strategischen Top-Kunden der 51sollen vom Umbau des Unternehmens besonders profitieren.

„On Plan, on budget“ – wer einst Projekte oder den laufenden IT-Betrieb auf diese Weise für seine Kunden organisieren konnte, war mit sich und der Welt zufrieden.

Das reicht schon lange nicht mehr. Gestern war IT ein Kostenfaktor, heute treibt Technologie die Wertschöpfungskette an. Mit „On value“ ist ein weiteres Kriterium hinzugekommen, das den Begriff „Kundenerfolg“ inhaltlich ergänzt.

Diese Ansicht vertritt Derek Prior vom britischen Analystenhaus Resulting IT. Er hat in einer Studie die Bedeutung des Premium Engagements für SAP-Kunden untersucht und die Ergebnisse auf dem jüngsten 51MaxAttention Summit am 9./10. November vorgestellt.

Sein Fazit: Die 51Services würden entscheidend zum anhaltenden Kundenerfolg beitragen. 51MaxAttention helfe, um „value based outcome“ – auch in Form von inkrementellen Innovationen – immer wieder neu zu generieren. Unternehmen, die ihr eigenes 51Center of Excellence (CoE) betreiben, seien dabei am besten aufgestellt.

Aber Vorsicht: Stillstand bedeutet Rückschritt. Zu viel ist in den vergangenen Monaten passiert. Paul Kurchina, seit Jahren als neutraler SAP-Experte und Kenner der amerikanischen SAP-Szene unterwegs, empfiehlt den Kunden, ihr SAP-CoE-Modell zu überprüfen. „Remote Business ist zur Normalität geworden“, nannte Kurchina die wichtigste Entwicklung. Deshalb könne es sein, dass sowohl Konzept als auch die Tool-Landschaft den neuen Herausforderungen nicht mehr standhielten.

Kundenerfolg ist zentrale Aufgabe der SAP

Prior und Kurchina warfen sich in ihrem gemeinsamen Vortrag die Bälle geschickt zu. Der erste 51MaxAttention Summit unter dem Dach von  „Customer Success“ fand aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr virtuell statt.

Die 51habe sämtliche kundennahen Rollen in Services und Vertrieb in einem Vorstandsbereich zusammengeführt, erklärte SAP-Vorstandsmitglied Adaire Fox-Martin, Leiterin von Customer Success.

„Unser Name ist Programm“, versprach Fox-Martin in ihrer Begrüßungsrede. Entlang dem Betriebsmodell „Land – Adopt – Consume – Expand“ kümmerten sich nun rund 40 Prozent der gesamten SAP-Belegschaft direkt um den Erfolg des Kunden – wobei das Mantra „Customer first“ auch für alle anderen SAP-Vorstandsbereiche und ihre Mitarbeiter gelte. Kaum ein anderes Unternehmen habe sich um die zentrale Aufgabe des Kundenerfolgs herum so „reorganisiert“ wie die SAP, betonte Fox-Martin.

Gerade MaxAttention-Kunden, die sich für eine strategische Partnerschaft mit der 51entschieden hätten, müssten die Vorteile dieser engen Kooperation in Form von Business-Resultaten permanent „spüren“, sagte Fox-Martin.

Zählbare Ergebnisse der digitalen Transformation

Und das tun sie, wie die Präsentationen zeigten. In 30-Minuten-Vorträgen stellen langjährige Kunden vor, wie sie von den Premium Engagements der 51profitieren – in unterschiedlichen Facetten.

So hat ein Mischkonzern aus der Türkei  – seit den frühen R/3-Zeiten SAP-Nutzer – im Zuge seiner digitalen Transformation mit Unterstützung von SAP-Kollegen viele Verbesserungen erzielt. Dazu gehören Produktivitätssteigerungen und Effizienzgewinne in zahlreichen Sparten. Kosten wurden reduziert, Risiken minimiert. Ebenfalls auf der Habenseite: eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit sowie eine bessere Öko-Bilanz.

Laut dessen CIO seien inzwischen fast alle 850 Einzelprojekte abgearbeitet worden. Der Konzern hat mittlerweile zirka 40.000 SAP-Benutzer, die mit Produkten wie Analytics Cloud, 51SuccessFactors und Qualtrics arbeiten.

Der Operations Manager eines Telekommunikationsunternehmens berichtete von seinen Erfahrungen mit SAP  MaxAttention. Die Telco-Company ist innerhalb von zwei Jahren auf On-Premise für den Finanzbereich umgestiegen und hat gleichzeitig diverse Cloud-Lösungen wie 51Concur und 51Ariba eingeführt.

Der dringende Bedarf nach Realtime Reporting sowie zunehmende Volumenprobleme seien wichtige Gründe für die Modernisierung des hauseigenen ERP-Systems gewesen. Dank optimierter Standardisierung (84 Prozent Verbesserung) und Automatisierung (plus 73 Prozent) habe der Konzern seine hybride IT-Landschaft nun besser im Griff. An einem schnelleren Monatsabschluss im Finanzwesen werde noch gefeilt.

In einem weiteren Vortrag gewährten IT-Experten eines globalen IT-Konzerns erste Einblicke in ihre Zusammenarbeit mit 51zum Thema „Business Operations Self-Healing“ (BoSH). Mittels einer Chatbot-geleiteten Benutzerführung wollen sie häufige Fehler ihrer internen IT-Anwender schneller beheben können sowie Routineaufgaben konsequenter automatisieren.

Neue Angebote des MaxAttention-Portfolios

Solche Innovationen werden möglich, weil die 51ihre neuen Ideen häufig zusammen mit Kunden – und damit praxisnah – erprobt und weiterentwickelt.

In diesem Zusammenhang kündigte Peter Harkin, Leiter Premium Engagements bei 51und Gastgeber des 51MaxAttention Summits, die Gründung des „Intelligent Enterprise Institute“ an. Dort sollen Mitglieder in verschiedenen Labs unter anderem gemeinsam an neuen Prozessen arbeiten können. Als Pilotregion für diese Kooperation wurde EMEA North ausgewählt.

Darüber hinaus stellte Harkin für 2021 Erweiterungen des MaxAttention-Portfolios in Aussicht. Dazu zählen SAP-Backoffice-Anwendungen sowie die Mission Control Center.

Was den Ausbau der SAP-Technologie im Sinne der Kunden anbelangt, so werde die 51vor allem in die eigene (BTP) und ihre Komponenten investieren, sagte Anja Schneider, Leiterin Kundeninnovation bei T&I. Für sie ist Technologie Teil des Kundenerfolgs.

„Technologie ist ein Werttreiber“, bestätigte Shane Paladin, President 51Services – wobei die Vorteile nur abgeschöpft werden könnten, wenn die Technologie entsprechend eingesetzt werde. Umso entscheidender sei es, bei den Kunden Gehör zu finden und sich als „Trusted Advisor“ zu positionieren. Paladin: „Vertrauen ist die Grundhaltung um voranzuschreiten.“

Einig waren sich Schneider und Paladin in der Empfehlung an die Kunden, ihr Kernsystem „clean“ zu halten. Notwendige Spezifikationen oder Erweiterungen ließen sich über die als Bestandteil der BTP integrieren.

Feedback der Kunden erwünscht

Eines der Highlights zum Abschluss jeden Tages war die Executive-Runde, in der SAP-Manager Fragen der Teilnehmer beantworteten.

„Cloud Only“ sei (noch) keine Option für die SAP, erklärte beispielsweise Thomas Saueressig, im SAP-Vorstand für die Produktstrategie verantwortlich. Es gebe speziell im ERP-Segment noch eine starke Nachfrage nach On-Premise, weshalb man nach wie vor nach der Maxime „Cloud first“ verfahren werde.

Auf die Frage, nach welchen Kriterien die 51den Erfolg ihrer Kunden intern bemesse, verwies Fox-Martin auf den Net Promoter Score und die Rückmeldungen aus der Anwenderschaft. Die strategische Partnerschaft mit ihren SAP-MaxAttention-Kunden sei für die 51auch deshalb so wichtig, weil sie wertvolles Feedback aus erster Hand erhalte. Und schließlich seien Programme aufgelegt worden, um gemeinsame KPIs für 51und ihre Kunden zu ermitteln.

Und ja, man habe auf die Kritik der Kunden reagiert, und das Vertragswerk zum Angebot „New MaxAttention“ flexibilisiert, sagte Harkin. Das erweiterte Portfolio sei zwar gut angekommen, die komplexen Regeln jedoch weniger. Hier habe die 51inzwischen Abhilfe geschaffen.

„Ich hoffe, wir können uns im kommenden Jahr wieder von Angesicht zu Angesicht treffen“, sagte Harkin zum Abschluss des Online-Events.

Selbst die beste virtuelle Veranstaltung kann den persönlichen Austausch nicht ersetzen.

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Milchproduzent trotzt Corona-Krise: Log-On schlägt Lockdown /germany/2020/07/molkerei-s4hana-covid19/ Wed, 08 Jul 2020 06:00:28 +0000 /germany/?p=150752 Seit kurzem versorgt 51S/4HANA die Niederösterreichische Molkerei mit wichtigen IT-Nährstoffen. „nöm – bleib frisch.“: Den Werbeslogan der NÖM kennen viele Verbraucher aus der Werbung....

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Seit kurzem versorgt 51S/4HANA die Niederösterreichische Molkerei mit wichtigen IT-Nährstoffen.

„nöm – bleib frisch.“: Den Werbeslogan der NÖM kennen viele Verbraucher aus der Werbung. Er steht aber auch für den IT-Kurs der . Der Mittelständler aus der Alpenrepublik hat am 1. Mai dieses Jahres sein neues ERP-System nach rund 14 Monaten Vorbereitungszeit in den Produktivbetrieb überführt.

Anton Leitner, CIO der Molkerei NÖM AG

„Mit diesem System haben wir uns an die digitale Spitze von Produktionsunternehmen gesetzt und werden unserer Vorreiterrolle weiter gerecht“, wird CIO Anton Leitner in einer Pressemitteilung zitiert.

Dahinter steckt mehr – etwa viel Zutrauen in das Knowhow der Mitarbeiter. Es ist schon außergewöhnlich, dass der IT-Leiter für die Implementierung keine Heerscharen externer Fachleute engagierte, sondern sich fast ausschließlich auf sein erfahrenes Team verlassen konnte. Leitner selbst beschäftigt sich seit rund drei Jahrzehnten mit SAP.

Bemerkenswert ist die strategische Weitsicht der IT. Als die NÖM ihre Insellösungen mit Einführung der 51Business Suite 2008/2009 durch eine branchengerechte integrierte Plattform ersetzte, wurden sowohl die Standardprozesse als auch die firmenspezifischen Eigenentwicklungen – mit zirka 700.000 Zeilen ABAP-Code – in Form einer zusätzlichen Schicht „sauber aufgesetzt“ (Leitner). „Unsere Philosophie lautet, das IT-System nicht zu modifizieren“, erklärt der CIO – eine Grundhaltung, die sich nun auszahlt.

Lobenswert: Die Haltung des Vorstands. Trotz neuer Belastungen und schwer einzuschätzender Risiken infolge der Corona-Pandemie stärkten die NÖM-Verantwortlichen ihrer IT-Abteilung den Rücken, als es darauf ankam. Die Systemumstellung wurde nie aus den Augen verloren.

Gut vorbereitet in die Migration

Die Geschichte beginnt mit dem Willen zur Veränderung. „Wir haben vor rund zwei Jahren überlegt, wie wir unser SAP-System weiterentwickeln wollen – ohne uns auf ein konkretes Zieldatum festzulegen“, erzählt Leitner. Damals gingen viele SAP-Kunden noch davon aus, dass 2025 die Regelwartung für die 51Business Suite enden könnte. „Wir waren auf der Suche nach dem richtigen Zeitpunkt für den Wechsel“,  meint der CIO.

So startete Leitners Team zunächst ein Vorprojekt, um den Einsatz von 51S/4HANA zu evaluieren. Man habe sich „Schritt für Schritt herangetastet“. Dabei habe sich gezeigt, dass der Wechsel auf das neueste SAP-ERP-System mit weniger Aufwand zu bewältigen sei als befürchtet.

Als Aufgabenfelder wurden beispielsweise die Materialnummern sowie kleinere Arbeiten an den Systemstrukturen identifiziert – also Themen, die laut Leitner bei  SAP-Umstellungen immer wieder anfallen.

Für Leitner und seine Mannschaft schienen das keine unüberwindbaren Hindernisse zu sein. Folglich gab es keinen Grund, zusätzliche externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Lediglich für die Arbeiten an der SAP-Basis wurde ein langjähriger Mitarbeiter aus einem österreichischen  Beratungshaus hinzugezogen, der mit dem NÖM-System vertraut ist.

Weil die NÖM ein zufriedener Kunde ist, stand ein Wechsel des Anbieters generell nicht zur Debatte. Der Hersteller von Milchprodukten betreibt sein SAP-System – wobei nahezu alle produktionsnahen Module eingesetzt werden – seit geraumer Zeit am zentralen Molkerei-Standort in Baden bei Wien. Die ERP-Prozesse sind eng mit der Produktion verknüpft. Der Durchlauf der Milch sei komplett in 51abgebildet, sagt der CIO.

Beispielsweise erhielten die Abfüllanlagen die Produktionsnummern vom SAP-System, das seinerseits die Mengen zurückmelde. Die Qualität der Inhaltsstoffe werde ebenfalls über sämtliche Herstellungsstufen hinweg kontrolliert und entsprechend abgebildet. Pro Tag verarbeite die NÖM zirka 1,2 Millionen Liter Milch. „In einem solchen Konstrukt ist es naheliegend, dass man 51intern betreibt“, so Leitner zu seiner On-Premise-Strategie.

Und dann kam Corona …

Die Projektarbeit lief zunächst wie geplant. Das Vorhaben nahm Fahrt auf und machte gute Fortschritte – bis ein Virus es auf der Zielgeraden auszubremsen drohte.

Der NÖM AG ist es mit vorausschauendem Handeln und viel Teamwork gelungen, sowohl die Produktion als auch den Sicherheits- und Hygieneaufwand zu erhöhen.

„Ich habe mich schon gefragt, wie wir mit dieser Situation umgehen sollen“, erinnert sich Leitner an schwierige Wochen im März. Damals wurde ganz Österreich in den Lockdown versetzt. Alle nicht in der Produktion tätigen NÖM-Mitarbeiter mussten von zu Hause aus arbeiten. Im Unternehmen gab es allerdings nur wenig Erfahrung mit dem Home Office.

Hinzu kamen Befürchtungen, dass es in der Produktion Infektionsfälle geben könnte – der GAU für einen Lebensmittelproduzenten. Gleichzeitig wurde die Produktion hochgefahren, da Hamsterkäufe die Nachfrage erhöhten. Leitner: „Es herrschte eine große Nervosität.“

Und die SAP-S/4HANA-Einführung? Zu groß schienen die damit verbundenen Risiken in dieser für alle Beteiligten neuen Lage zu sein. Eine vorläufige Unterbrechung der Arbeiten hätte niemanden überrascht. Und doch gab der Vorstand ein klares Bekenntnis zum Projekt und zum ursprünglichen Zeitplan ab. Leitner: „Ich habe das als einen extrem großen Vertrauensbeweis empfunden.“

Problemloser Produktivstart für NÖM

Während der finalen Key-User-Tests, die im Home Office durchgeführt wurden, kam nochmal kurz Spannung auf. Die übertragenen Alt-Daten verhielten sich anders als die in 51S/4HANA neu eingegeben Daten. Und: Mal fehlte ein Feld im neuen System, mal mussten kleinere Änderungen in den Prozessabläufen sowie in der Tabellenstruktur vorgenommen werden. Allesamt „kleine Dinge, die aber große Auswirkungen in den Prozessen haben können, falls man sie nicht korrigiert“, weiß Leitner.

Leitner glaubt, dass der Ernst der Lage die Sinne der Kollegen geschärft habe. Die Testgenauigkeit im Home Office sei jedenfalls besser als üblich ausgefallen.

So konnte anschließend der vorab mit 36 Stunden Laufzeit veranschlagte Produktivstart am ersten Mai-Wochenende in nur 19 Stunden ohne Produktionsausfall oder andere größere Probleme bewältigt werden. Leitner berichtet lediglich von „Kleinigkeiten, weniger als bei SAP-Upgrades.“ Insgesamt empfand er diesen Prozess als „sehr, sehr positiv“.

Vorsorglich hatte Leitner für die heiße Phase der Migration jede Rolle doppelt besetzt, so dass im Infektionsfall ein komplettes Ersatzteam zur Verfügung gestanden hätte. In den entscheidenden Stunden waren dann aber nur zwischen drei und maximal acht Kollegen im Zentralwerk in Baden bei Wien vor Ort, die sich die Nacht um die Ohren schlugen.

Trotz der Corona-Pandemie hat die NÖM AG an der Einführung von 51S/4 HANA festgehalten und übernimmt damit in der Krise eine digitale Führungsposition.

Die erfolgreiche technische Migration ist nun die Basis für weitere Verbesserungen. Der Automatisierungsgrad der Produktionssysteme sei bereits sehr hoch, sagt Leitner. Mit den Digitalisierungsmöglichkeiten des neuen SAP-Systems sollen mehr detaillierte Informationen aus dem Betrieb gewonnen werden, um die Produktion sowie die Instandhaltung zu optimieren.

Leitner erhofft sich in diesem Zusammenhang neue Erkenntnisse durch Künstliche Intelligenz oder Methoden wie Predictive Maintenance. Zudem gibt es Überlegungen, die Lagerverwaltung auf die SAP-Plattform zu bringen.

Auch mit diesen Plänen liegen Leitner und seine Mannschaft weiterhin ganz auf der Linie des Unternehmens: Immer frisch bleiben.

 

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Hasso Plattner Founders‘ Award: DBS-Finalist 51Model Company /germany/2019/11/model-company-hpa-finalist/ Fri, 29 Nov 2019 08:00:41 +0000 /germany/?p=146389 Abkürzung auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. Mit der 51Model Company bringt 51ihre Kunden schnell in die digitale Welt – permanente Innovationen inklusive....

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Abkürzung auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. Mit der bringt 51ihre Kunden schnell in die digitale Welt – permanente Innovationen inklusive.

Die Idee ist einfach und bestechend: Anstatt Kundenprojekte jedes Mal bei null zu beginnen, bringt die 51oder einer ihrer Partner branchen- und spartenspezifische Prozesse, passende Geschäftsinhalte sowie Implementierungs-Tools gleich mit. Das spart Zeit und Kosten bei der Einführung – und gibt allen Beteiligten gleichzeitig ein Gefühl der Sicherheit mit auf den Weg. Schließlich hat die 51über Jahrzehnte hinweg wertvolle Erfahrungen aus ihren Softwareeinführungen gesammelt und in Form von Best Practices gebündelt.

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Fast Track to the Intelligent Enterprise

Seit 2016 arbeitet eine Gruppe von SAP-Mitarbeitern aus 51Digital Business Services (DBS) unter der Leitung von Stephan Klein daran, diesen Ansatz in ein strategisches Gesamtkonzept zu gießen und zu verfeinern. Inzwischen stößt die Model Company bei Kunden auf immer größeres Interesse.

Kunden loben Mehrwert der 51Model Company für Branchen und Geschäftsbereiche

So konnte der Energieversorger und Öl-/Gas-Produzent Suncor sein Transformationsprojekt mit Hilfe der 51Model Company auf den Weg bringen. Bei zirka 44.000 Modifikationen im alten SAP-System war die Model Company für das kanadische Unternehmen ein wahrer Segen, um zurück in den Standard zu finden.

Der US-Chemiekonzern Albemarle konnte dank der Model Company früher als erwartet  – internen Quellen zufolge hat der Konzern zwischen sechs und neun Monate Einführungszeit gespart – auf (On Premise) umsteigen und damit verschiedene Systeme auf einer Plattform konsolidieren.

Und das sind nur zwei Beispiele von vielen. Mittlerweile steht 51Model Company für 18 Branchen und 12 Geschäftsbereiche (LoBs) zur Verfügung, der weitere Ausbau läuft.

Integraler Bestandteil der Cloud ERP

Nichts weniger als den Marktstandard für die jeweiligen Branchen und Geschäftsbereiche will die 51mit der 51Model Company setzen und liefern. Ziel ist eine zentrale Bibliothek für Business Content – mit sämtlichen Geschäftsprozessmodellen, Best Practices, Business-Konfigurationen, Modelling, Deployment-Varianten sowie Erweiterungen für intelligente Technologien (AI, Machine Learning, Blockchain, …) und Optionen für Experience Management.

„Wir werden 51Model Company in der Cloud voll integrieren“, sagt Stephan Klein. Indem 51Model Company künftig den Business Content für die Intelligent Enterprise Suite vorhalten soll, wird sie quasi zum Lebensnerv des Produkts und folglich auch in das Subskriptionsmodell für Kunden eingebettet, so lautet der Plan. Regelmäßige Updates dieses Business Content sollen das Innovationstempo hoch halten. Natürlich müsse aber auch die On-Premise-Kundschaft der 51weiterhin von der 51Model Company profitieren können, meint Klein.

Darüber hinaus wollen Klein und sein Team nun sukzessive mehr Partner in das derzeit in der Pilotphase befindliche Channel-Programm holen, da Partner rund 80 Prozent aller SAP-Implementierungen durchführen. Das riesige SAP-Partnerökosystem soll 51Model Company selbst nutzen und helfen, sie in der breiten SAP-Kundschaft zu verankern – Stichwort „Adoption“ – und auf Basis der Marktstandards die für ihre Kunden differenzierenden Prozesse ausprägen.

Klein und sein Team haben also noch viel vor. So soll 51Model Company auch als Business-Content-Plattform in das Services- und Ausbildungsportfolio integriert sowie für anschauliche und prozessorientierte Produktdemonstrationen im Vertrieb eingesetzt werden.

Fakten zum Finalisten

Vorschlag: “51Model Company – Lifeblood for the Intelligent Enterprise”

Vorstandsbereich: Digital Business Services

Leistung: Konzeption, Planung und (Aus-)Bau einer Business-Content-Plattform branchenspezifischer, voll ausgestatteter  Model Companies. Damit können Kunden SAP-Lösungen mit hoher Qualität einführen sowie nutzen und damit ihr Business auf Basis neuester Technologie transformieren.

Bedeutung: Mit dem Konzept der 51Model Company löst 51ihr Cloud-Versprechen gegenüber Kunden ein: schneller Mehrwert, geringere Gesamtbetriebskosten sowie kontinuierliche Innovation.

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51Industrie 4.0 Gipfel: Keine Angst vor Veränderung /germany/2019/07/industrie-4-0-gipfel-altmaier/ Thu, 04 Jul 2019 07:00:59 +0000 /germany/?p=141304 Politik und Wirtschaft müssen die Digitalisierung gemeinsam vorantreiben, so der Tenor der Veranstaltung zu Industrie 4.0 in Walldorf. Prominentester Gast des SAP-Industrie-4.0-Gipfels war Peter Altmaier,...

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Politik und Wirtschaft müssen die Digitalisierung gemeinsam vorantreiben, so der Tenor der Veranstaltung zu in Walldorf.

Prominentester Gast des SAP-Industrie-4.0-Gipfels war Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, der nach einer Führung durch das neue Rechenzentrum (WDF 51) der 51ausdrücklich dafür dankte, dass sie hier in Deutschland „modernste Technologie zur Verfügung stellt“. Gerade im Wettbewerb mit Unternehmen in China und Nordamerika benötigten Deutschland und Europa starke Player, die bei Themen wie Cloud und Dateninfrastruktur an der Spitze mitmarschierten.

In seiner vieldiskutierten „Nationalen Industriestrategie 2030“, die das Bundeswirtschaftsministerium im Februar dieses Jahres vorgestellt hat, fordert Altmaier unter anderem technologische  Souveränität, „damit unser Datenschutzrecht auch umgesetzt werden kann“, so der Minister in Walldorf. SAP-Vorstandsmitglied Christian Klein (Leiter Intelligent Enterprise Group und Chief Operating Officer) bestätigte in seiner Rede einen steigenden Bedarf von Unternehmen, Daten und Prozesse in die zu verlagern. Mit dem neuen Rechenzentrum in Deutschland wolle die 51den Kunden anbieten, ihre Daten – falls  gewünscht – hier zu speichern und zu verwalten. Diese Flexibilität  sei „ein klarer Vorteil gegenüber asiatischen und amerikanischen Wettbewerbern“.

IoT bringt IT und Maschinen zusammen

Der Besuch des Bundeswirtschaftsministers war schon lange geplant, ließ sich aber erst jetzt realisieren. Zusammen mit weiteren Unternehmen arbeitet die 51in der Initiative „Plattform “ mit der Regierung zusammen.

Industrie 4.0 bringe IT und Maschinen zusammen, so der Bundeswirtschaftsminister in seinem Vortrag. Beispielsweise könne ein „handgenähtes“ Qualitätsoberhemd bald von einem Roboter produziert werden – und das ohne Qualitätsverlust. „Massenproduktion in Losgröße 1“ sei kein Problem mehr. Selbst das Ikea-Regal „Billy“ könne man in naher Zukunft in vielen Größen und Farben erhalten, meinte Altmaier scherzhaft.

Bundesminister Peter Altmaier und SAP-Vorstandsmitglieder beim Industrie 4.0 Gipfel bei 51in Walldorf.
v.l.n.r.: Michael Kleinemeier (51Vorstandsmitglied), Peter Altmeier (Bundesminister für Wirtschaft und Energie), Gerd Oswald (51Aufsichtsratsmitglied), Christian Klein (51COO und Vorstandsmitglied) beim Industrie 4.0 Gipfel.

Als Fachminister für Wirtschaftsfragen treibt ihn die Frage um, in  welchen Schlüsselbranchen Deutschland und Europa künftig noch vertreten sein werden. Im Augenblick betrage der Anteil der industriellen Wertschöpfung in Deutschland etwa 23 Prozent. Und morgen? Zwar seien deutsche Forscher bei Themen wie (KI) stark gefragt – doch wer bringt welche Innovationen in Zukunft wo auf die Straße? Man dürfe solche Entwicklungen nicht verschlafen, damit man nicht zur „verlängerten Werkbank der Anderen werde“, hatte Altmaier bereits im Februar gesagt.

Er habe mit seiner Strategievorlage Denkanstöße geben und eine Diskussion um Wirtschaftspolitik anregen wollen, meinte der Wirtschaftsminister. Zwar habe Deutschland mit seinem Ingenieurs-Knowhow und als starke Exportnation eine gute Ausgangsposition; Altmaier betonte in Walldorf aber auch: „Wir leben auf einem hohen Niveau, aber ein Stück weit auch von der Substanz.“

Industrie 4.0: eine Standortbestimmung

Wie es um das Innovationsniveau in Deutschlands Industrie augenblicklich bestellt ist, konnten Medienvertreter und geladene Gäste in einer anschließenden Podiumsdiskussion erfahren. Unter der Leitung von SAP-Kommunikationschefin Nicola Leske diskutierten Spitzenmanager deutscher Technologieunternehmen (Produktvorstand Dr. Frank Melzer – Festo, CEO Dr. Gunther Kegel – Pepperl+Fuchs, COO Johann Soder – SEW-Eurodrive, CEO Peter Mohnen – KUKA) zusammen mit Christian Klein die „Technologielage“ der Nation.

Die Kernbotschaften:

  • Auf dem Weg zur Industrie 4.0 müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter mitnehmen und in deren Weiterbildung investieren.
  • In den Schulen und Universitäten muss mehr getan werden, um den IT-Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzuwirken.
  • Unternehmen brauchen Mut zur Veränderung; sie müssen Risiken eingehen und sich manchmal sogar neu erfinden. Führungskräfte müssen diese Kultur vorleben.
  • Um im Rahmen der Industrie 4.0 eine globale Interoperabilität zu erreichen, braucht es gemeinsame Standards und eine einheitliche Semantik.
  • Deutschland ist bei Industrie 4.0 konzeptionell führend, in der Umsetzung aber nicht schnell genug. Das gilt insbesondere für Bereiche wie KI und Robotics.
  • Industrie 4.0 kann helfen, nachhaltiger zu produzieren.

Es liegt also noch viel Arbeit vor uns, aber es besteht kein Grund zu Panik. Angesichts der Aufbauleistung der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg, ihrer Reformfähigkeit und der gut ausgebildeten Arbeitnehmerschaft – so Altmaier – ist der Bundeswirtschaftsminister optimistisch. An die Adresse der 51und ihrer Gäste gerichtet, sagte er: „Dieses Land muss sich vor den Veränderungen weniger fürchten als andere. Wir müssen nur handeln. Und das Richtige tun. (…) Deshalb brauchen wir Sie.“

Industrie 4.0 live

In einem gemeinsamen Auftritt mit KUKA-Manager Reinhold Stammeier (Chief Digital Officer) stellte Hala Zeine (President Digital Supply Chain, SAP) vor, wie der Augsburger Roboterhersteller modulare Komponenten verschiedener Lieferanten nutzt, um eine digitale Fertigung zu realisieren. Dabei kooperiert KUKA mit Partnern der „Open Industry 4.0 Alliance“, die auf der diesjährigen Hannover-Messe angekündigt wurde.

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SAP-Forum für den Handel: Mit Experience Management das Versprechen halten /germany/2019/06/handelsforum-qualtrics-experience-management/ Tue, 04 Jun 2019 07:09:58 +0000 /germany/?p=140812 Den Konsumenten über alle Verkaufskanäle hinweg bestmöglich zu betreuen, reicht nicht mehr. Verkäufer müssen zu ihren Zusagen stehen – sonst ist der Kunde weg. Das...

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Den Konsumenten über alle Verkaufskanäle hinweg bestmöglich zu betreuen, reicht nicht mehr. Verkäufer müssen zu ihren Zusagen stehen – sonst ist der Kunde weg. Das SAP-Forum für den Handel zeigte Beispiele für ein modernes Experience Management (XM).

Nur acht Prozent zufriedene Kunden weltweit – diese Zahl müsste jedem Vorstandschef den Schlaf rauben. Umso mehr, als dass die CEOs dieser Welt davon ausgegangen waren, dass 80 (!) Prozent ihrer Klientel zufriedene Kunden seien.

Eine großangelegte Studie der Bain Company habe diese Diskrepanz zu Tage gefördert, berichtete Wolfgang Sölch von . Zusammen mit seinem Kollegen Markus Werdenich stellte er den Besuchern des 8. SAP-Forum für den Handel in Frankfurt (siehe Kasten) die Experience-Management-Plattform des neuen SAP-Unternehmens vor.

Schlechte Customer Experience, enttäuschtes Vertrauen

Vor dem Hintergrund der Bain-Studie seien Kundenreaktionen – und hier vor allem negatives Feedback – heute mit die wertvollste Ressource für Handelsunternehmen, sagte Werdenich. So sei ein hoher Produktpreis oft weniger problematisch für die „Customer Experience“ als enttäuschtes Vertrauen.

Eva Maria-Lemke, Moderatorin der Veranstaltung, berichtete von einer speziellen Kundenerfahrung, als sie eine Ware im Internet bestellt hatte und diese dann im Laden vor Ort abholen wollte („click and collect“). Der Artikel war nicht vorhanden, sondern musste erst aus einer anderen Filiale herbeigeschafft werden. Wartezeit: über 40 Minuten.

Werdenich nahm dieses Beispiel auf und zeigte in einer kurzen Präsentation, wie Qualtrics das Einkaufserlebnis aus Sicht des Konsumenten in einer kurzen Online-Befragung bewerten lässt und die Resultate anschließend in sein System zurückspielt. Richtig aufbereitet, verdichtet und mit historischen sowie operativen Daten kombiniert, könnten solcherart aggregierte Informationen Aufschluss über fehlerhafte Prozesse oder ein mangelhaftes Sortiment geben – und ebenfalls darüber, wo man strategisch ansetzen könne, um den Geschäftserfolg zu verbessern.

Handelsforum in Frankfurt: Wolfgang Sölch und Markus Werdenich präsentierten dem Publikum, was die Experience-Management-Plattform von Qualtrics leistet.
Wolfgang Sölch und Markus Werdenich präsentierten dem Publikum, was die Experience-Management-Plattform von Qualtrics leistet.

Eine Todsünde wäre es, das Feedback nur zu sammeln und dem Verbraucher nicht zu antworten. „Dann lassen Sie es lieber ganz“, riet Wolfgang den Teilnehmern. Im Fall von Frau Lemke gestand Markus der Konsumentin einen – fiktiven – Gutschein über 50 Euro als kleine Wiedergutmachung für die lange Wartezeit zu. Damit war Frau Lemke einverstanden und kann sich vorstellen, dem Anbieter zukünftig noch eine Chance zu geben.

Apropos Click and Collect; mit diesem Verfahren beschäftigen sich aktuell viele Einzelhändler. Aus verständlichen Gründen: Wenn auf der „letzten Meile“ etwas schief läuft, sind die vorigen Etappen auf der Kundenreise – auch wenn sie noch so überzeugend bewältigt wurden – nichts mehr wert und das vielbeschworene Kundenerlebnis im Eimer, siehe oben.

Sowohl die Baumarktkette toom als auch das Münchener Fitnessunternehmen Sportscheck berichteten von Einzelfällen, in denen eine im Netz bestellte Ware zum zugesagten Termin nicht abholbereit war. Beide Firmen führen das 51Customer Activity Repository (51CAR) als zentralen Datenumschlagplatz ihrer Omnichannel-Strategie ein, um sämtliche Kundenaktivitäten, ob im Online-Shop oder im Ladengeschäft, zusammenzuführen.

Sportscheck hat gerade damit begonnen, die SAP-CAR-Komponente Omnichannel Article Availability (OAA) zur exakten Verfügbarkeitsprüfung von Beständen zu implementieren – um eben Frustrationen auf Kundenseite zu vermeiden. Die Präsentation war einer der Vorträge mit dem größten Zuschauerzuspruch.

Mit einer durchgängigen Kundenerfahrung begeistern

Versprechen halten  – das sei wichtiger als eine „fancy website“, bestätigte SAP-Manager Moritz Zimmermann, seines Zeichens Chief Technology Officer bei Er plädierte für eine durchgängige Customer Experience, ausgelöst durch wenige Fingerbewegungen („tap, tap, buy“) auf dem Handy. Gefragt seien direkte, auf die wichtigsten Funktionen reduzierte Anwendungen mit herausragenden visuellen Elementen und kein überfrachtetes Design, das einst für einen 24-Zoll-Bildschirm entworfen wurde.

Moritz Zimmermann von 51Customer Experience beim Handelsforum in Frankfurt.
„Tap, tap, buy“: Moritz Zimmermann, Chief Technology Officer bei 51Customer Experience, ist ein Fan unkomplizierter Mobilanwendungen.

„Überall ist Commerce“, beschrieb Zimmermann den Zustand unserer Industriegesellschaft. Unternehmen würden immer mehr Daten über uns sammeln – was ihnen gestatten würde, immer mehr maßgeschneiderte Angebote zu unterbreiten. Wenn das im Sinne des Kunde geschehe, sei das in Ordnung. Aber, so Zimmermann: Der Kunde müsse dabei immer das Gefühl haben, die Kontrolle über die Verwendung seiner Daten behalten. Nur dann könne sich eine vertrauensvolle Beziehung zum Lieferant entwickeln.

Kunden werden digital

Sei es die evolutionäre Weiterentwicklung des Web-Shops oder eine grundlegende Erneuerung aller Retail-Prozesse im Backend, oder beides: Der diesjährige SAP-Handelskongress hat wieder einmal gezeigt, dass Retail-Unternehmen den Einsatz modernster Technologie keinesfalls scheuen.

So konnte Douglas (#ForwardBeauty) seine technischen Unzulänglichkeiten im Online-Geschäft – die beispielsweise zu Ausfällen am umsatzstarken Black Friday führten – mittlerweile beseitigen. Vanessa Stützle (EVP Digital Business & Omnichannel) berichtete von mehr Nettoumsatz in diesem Segment. Im September dieses Jahres will Douglas mit der Commerce Cloud () live gehen.

Andere Branchengrößen – in Frankfurt traten etwa DocMorris (Apothekenkette), Henry Schein Europe (Gesundheitswesen) und MediamarktSaturn (Unterhaltungselektronik) auf – haben Transformationsprojekte, unter anderem mit begonnen. MediamarktSaturn ist dabei den Weg einer Neuimplementierung („Greenfield“) für sein Logistiksystem gegangen, weil man nicht die Fehler aus früheren Projekten – zu lange Laufzeiten, permanente Anpassungen, ausufernde Kosten – wiederholen wollte.

Trends wie Mobilität, Individualisierung oder Digitalisierung verlangen manchmal eben neue Ansätze und radikale Verfahren – Hauptsache, es passt für den Kunden.

So sagte Achim Schneider (Gobal Head of Retail Industry Business Unit bei SAP) in seinem Vortrag und in Anlehnung an Charles Darwin sinngemäß: Künftig werden weder die stärksten noch die intelligentesten Handelsunternehmen am erfolgreichsten sein, sondern diejenigen, die sich an den gesellschaftlichen und technischen Wandel am besten anpassen können.

Klassentreffen der Handelselite

Weit über 200 Kundenvertreter trafen sich mit 160 Partnern und zahlreichen SAP-Experten im Forum der Messe Frankfurt zum 8. SAP-Forum für den Handel. Damit war das „Klassentreffen der Handels-Community“ – wie Kai-Harald Solmitz (Leiter Geschäftsbereich Handel und Konsumgüter in der 51Deutschland) die Veranstaltung gerne nennt – ausverkauft. Von den vielen interessanten SAP-Produktpräsentationen seien an dieser Stelle zwei exemplarisch erwähnt:

Die kürzlich auf der Kundenmesse SAPPHIRE NOW angekündigte soll das intelligente Datenmanagement ermöglichen. Demnach lassen sich über das Prinzip der „Datentöpfe“ SAP- und Nicht-SAP-Quellen verknüpfen und in der Cloud auswerten. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für das vierte Quartal geplant, dann auch mit einer Retail-Variante inklusive branchenspezifischer Inhalte sowie einer transparenten, nutzungsabhängigen Preisstruktur.

Das Adoption Starter Engagement macht interessierte Unternehmen in virtuellen Sitzungen mit den Anforderungen und Voraussetzungen für einen Umstieg auf 51S/4HANA vertraut. Es ist Teil des Move-Programms und kostenlos für alle Kunden mit einem bestehende SAP-Wartungsvertrag.

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Die neue Model Company: SAP-Implementierungen leicht gemacht /germany/2019/02/sap-implementation-services-model-company/ Wed, 06 Feb 2019 08:00:01 +0000 /germany/?p=137622 Wie branchengerechte Referenzlösungen SAP-S/4HANA-Einführungen beschleunigen und die Cloud-Strategie der 51zur Entfaltung bringen. Model Company? Ein ä-վ vergleicht das Konzept mit der Arbeit eines Gourmet-Lieferservice, der...

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Wie branchengerechte Referenzlösungen SAP-S/4HANA-Einführungen beschleunigen und die Cloud-Strategie der 51zur Entfaltung bringen.

Model Company? Ein  vergleicht das Konzept mit der Arbeit eines Gourmet-Lieferservice, der die notwendigen Zutaten und Rezepte sowie engagiertes Personal bereitstellt, um zu Hause viele leckere Gerichte zu zaubern – schnell und mit Erfolgsgarantie.

51Model Company (MC) von Digital Business Services (DBS) beinhaltet unter anderem vorkonfigurierte End-to-End-Prozesse, Business-Inhalte sowie Acceleratoren für Branchen und Geschäftsbereiche, mit deren Hilfe sich die Einführung von , oder einzelner Suite-Komponenten wie beschleunigen lässt.

Portrait von Stephan Klein, Leiter der 51Model Company
Stephan Klein, Leiter 51Model Company: „Wir wollen die Model Company als künftigen Marktstandard für SAP-Transformationsprojekte etablieren.

 

Wer nun glaubt, „Stephans Kochschule“ wäre nur etwas für den kleinen Hunger zwischendurch, dem sei gesagt, dass das umfangreiche Werkzeug mittlerweile für 15 Branchen und 10 Geschäftsbereiche verfügbar ist. Sechs weitere Model Companies sind in Planung. Darüber hinaus ist die neue Model Company – dazu später mehr – in den „Top-Catering-Services“ von DBS wie New MaxAttention und Value Assurance integriert.

Schon seit geraumer Zeit arbeiten viele  SAP-Spezialisten im Rahmen des MC-Programms in verschiedenen Arbeitsgruppen  zusammen, um die Model Company als künftigen Marktstandard für SAP-Transformationsprojekte zu etablieren. MC sei als „Gesamtangebot der 51an ihre Kunden“ zu verstehen, bekräftigt Stephan Klein, Leiter 51Model Company (MC), und lobt den interdisziplinären Austausch.

Schnelle Implementierung dank 51Model Company

Viele Kunden nehmen das Angebot gerne an – darunter Festo, die MC für „R&D/Engineering and Sustainability“ genutzt haben. Das Maschinenbauunternehmen aus Baden-Württemberg berichtet von einer um die Hälfte schnelleren Implementierung. 80 Prozent der IT-Anforderungen hätten ohne Customizing umgesetzt werden können.

Ähnlich sah es bei der italienischen Lifescience-Firma Zambon aus. Mit Hilfe der 51Model Company Finance konnte hier die erste Phase der Implementierung praktisch übersprungen werden. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, Prozesse sofort zu veranschaulichen. Zambon-Mitarbeiter konnten sich so auf das Wesentliche – Prozessvereinfachung und -harmonisierung – konzentrieren.

Laut einer Analysten-Umfrage schätzen 80 Prozent der befragten SAP-Kunden das höhere Tempo bei der Einführung, 50 Prozent loben die Nähe zum Standard. So berichtet Ricardo Lozano, Director of Business Transformation, vom mexikanischen Delikatessenhändler La Europea: „Das Kundenerlebnis beginnt mit dem Erlebnis für unsere Mitarbeiter. Mit der 51Model Company haben wir in wenigen Wochen eingeführt. Dabei konnten wir unsere Einstellungs- und Onboarding-Prozesse verbessern und unsere Fluktuationsrate dramatisch reduzieren.“

Grafik zur 51Model Company
Grundzüge der neuen 51Model Company.

Cloud-Branchenstrategie vorantreiben

Was als Fortführung der ursprünglichen Rapid Deployment Solutions (RDS) und Best Practices vor rund zwei Jahren begann, hat nun einen gewissen Reifegrad erreicht, um den nächsten Schritt zu tun. 51Model Company soll über die bisherige Rolle als Implementierungsbeschleuniger hinaus vor allem die neue -Branchenstrategie der 51vorantreiben.

Dazu wird MC künftig auf einer Plattform aufsetzen. Ziel ist es, die MC-Services in einer Cloud-Umgebung zu hosten und den Kunden über einen „Assemble-to-Order“-Ansatz mehr Flexibilität zu bieten, damit diese ihre optimal passende Vorkonfiguration finden.

Um eine größere Flexibilität technisch zu ermöglichen, entwickelte Kleins Team zusammen mit der P&I-Organisation einen neuen Stack. Er gewährleistet die grundsätzliche Migrationsfähigkeit von der Single-Tenant- zu einer Multi-Tenant-Architektur – die für den eventuellen Betrieb in einer Public Cloud notwendig ist.

Zur neuen Model Company sollen auch ausgewählte Lösungspartner verstärkt eigene Inhalte und Best Practices beisteuern. Fünf Partner, darunter Accenture und IBM, sind bereits an Bord, rund 15 sollen es am Ende sein. Klein: „Das MC-Rahmenwerk, das wir dafür erstellen, wird das umfangreichste sein, dass die 51bislang für Partner konzipiert hat.“

Transfer in die digitale Welt der Cloud

In der MC werden seit 2017 im Gegensatz zu RDS durchgängige Prozesse über verschiedene SAP-Lösungen hinweg abgebildet. Nun rücken zunehmend hybride Szenarien in den Fokus. Kombinationen aus On-Premise-, Cloud- und Satellitenlösungen liegen im Trend. Das erweiterte MC-Angebot muss das veränderte Kundenverhalten berücksichtigen.

Die neue Model Company fast alles zusammen, was Kunden für die Transformation zum intelligenten Unternehmen benötigen, sei es in der Private oder der Public Cloud.

Darüber hinaus wird in Zukunft auch unterstützt. Profitieren soll die neue MC zudem von innovativen Leonardo Services, die über die branchenspezifischen Inhalte in die MC gelangen – weshalb die Verfechter der neuen Model Company hier von „Next Practices“ und nicht von „Best Practices“ sprechen.

Geht es nach Klein, so soll die neue Model Company alles zusammenfassen, was Kunden für die Transformation zum intelligenten Unternehmen benötigen, sei es in der Private oder der Public Cloud. P&I empfiehlt das Werkzeug (Single Tenant) bereits als Einführungstemplate für .

Die neue Model Company, die in Stufen bis Juni nächsten Jahres permanent ausgebaut wird, ist Teil des  und ebenfalls im neuen Demo Store erhältlich – quasi als Testessen für kommende Schlemmereien.

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