Sin To, Autor bei 51News Center Unternehmensberichte & Presseportal Thu, 28 Aug 2025 07:14:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Back-to-School 2025: Einzelhändler setzen stark auf das Timing der Lieferungen /germany/2025/08/einzelhaendler-lieferkette-schulbedarf/ Thu, 28 Aug 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184690 Ob Stifte, Papier oder Federmäppchen – Schulbedarf wirkt unspektakulär, gehört aber zu den umsatzstärksten Warengruppen im Einzelhandel. Einer aktuellen Studie nach wird allein für 2024...

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Ob Stifte, Papier oder Federmäppchen – Schulbedarf wirkt unspektakulär, gehört aber zu den umsatzstärksten Warengruppen im Einzelhandel. Einer nach wird allein für 2024 das globale Marktvolumen der Back-to-School (BTS)-Saison auf rund 172 Mrd. USD geschätzt – Tendenz steigend auf über 230 Mrd. USD bis 2030.

Allerdings hat die Branche hat eine Besonderheit: es gibt nur ein kurzes Zeitfenster, um die Produkte für den Schulbedarf zu liefern. Hersteller, Logistik und Handel müssen Monate im Voraus Trends erkennen und so die Planung für die einzukaufenden Produkte durchführen. Neben den Social Media Trends, Einhaltung ESG-Vorgaben erschweren vor allem die neuen Zolltarife die kommende BTS-Saison.

Eine nachhaltige, risikoresiliente Lieferkette erfordert vernetzte Prozesse und eine flexible Planung, die resistent gegenüber Störungen ist.

Social Media verändert den Point of Sale, zunehmend immer mehr Echtzeit. Der globale Social-Commerce-Markt wächst laut der aktuellen bis 2025 auf über 920 Mrd. USD. Für die Planung bedeutet das, die Forecasts müssen schneller, flexibler und datengetriebener werden.

Das bedeutet, dass die klassische Absatzplanung an ihre Grenzen stößt.  Unternehmen setzen vermehrt auf Prädiktive KI-Tools, mit denen sie Kundenverhalten und -bedürfnisse besser vorhersagen können. Und mit und Echtzeitdaten lassen sich Nachfrage-Peaks antizipieren, bevor der Lieblingsstift ausverkauft ist.

Nachhaltigkeit rechnet sich – auch bei Schulheften

Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Buzzword. Regulierer, Investoren und Konsumenten fordern messbare ESG-Leistungen: transparent und konsistent. Laut (NRF) bevorzugen 71 Prozent der befragten US-Studierenden im Jahr 2024 umweltfreundliche Back-to-School-Produkte.

Doch fragmentierte ESG-Richtlinien in verschiedenen Ländern machen das Reporting für Unternehmen zunehmend komplex. schafft hier Klarheit: Sie hilft, Daten zu strukturieren, Risiken früh zu erkennen und Compliance effizient abzubilden. Nachhaltigkeit wird damit nicht nur erfüllbar, sondern skalierbar.

Zölle verändern das Einkaufstiming und nicht nur die Preise

Trotz Unsicherheiten in der Handelspolitik und dem Inflationsdruck bleiben die Ausgaben für den Schulstart laut stabil, teils steigen sie sogar. Doch unter der Oberfläche verschieben sich Entscheidungsprozesse: Die Zollpolitik wirkt wie ein taktischer Eingriff ins Kaufverhalten.

Laut haben 74 Prozent der Konsumenten ihren Einkauf für die Back-to-School-Saison 2025 vorgezogen und das aus Sorge vor höheren Preisen durch neue Zölle. Die Kundschaft agiert datengetrieben: Preise werden in Echtzeit beobachtet, Schnäppchen gezielt zu Terminen wie den Amazon Prime Days gejagt.

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Zeit wird zur strategischen Variable

Zölle verändern nicht nur, was im Warenkorb landet, sondern auch, wann. Für Handelsunternehmen entsteht daraus ein logistisches Spannungsfeld: Wer zu spät ordert, riskiert Engpässe und wer zu früh lagert, zahlt unter Umständen drauf.

Dieses Dilemma ist Manos Raptopoulos, Chief Revenue Officer APAC/EMEA/MEE bei SAP, durchaus bewusst. Er ist der Meinung, dass das gegenwärtige makroökonomische Umfeld und die Handelskonflikte die Volatilität der globalen Lieferketten verstärken.

„Eine proaktive Risikoabschätzung und das Management von Störungen bei aufkommenden Widrigkeiten sind entscheidend, um einen Wettbewerbsvorteil zu wahren“, erklärte Raptopoulos. „Mit Hilfe von prädiktiver Analytik und der Automatisierung von Abläufen kann Business-AI Unternehmen dabei unterstützen, komplexe Lieferketten effizient und in Echtzeit zu überwachen, zu steuern und darauf zu reagieren.

Um diese Herausforderungen zu meisten können Unternehmen wie Händler folgendes anwenden: , und eine Supply Chain aufbauen, die schnell reagieren kann, wenn der Zollhebel umgelegt wird. Wer klug plant, hat den Schulhof sicher und den Einkaufswagen der Eltern gleich mit.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie KI-gesteuerte Lieferketten darauf ausgerichtet sind, den heutigen Anforderungen gerecht zu werden und sich auf die Zukunft vorzubereiten? Lesen Sie diesen IDC-Analystenbericht: „

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Unternehmen aufs Weihnachtsgeschäft vorbereiten /germany/2023/12/weihnachtsdeals-unternehmen-ki/ Tue, 12 Dec 2023 07:00:00 +0000 /germany/?p=177139 Das Weihnachtsgeschäft kommt mit großen Schritten auf uns zu. Lassen Sie nicht zu, dass diese schnelllebige, volatile Saison Ihrem Unternehmen Probleme bereitet. Informieren Sie sich...

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Das Weihnachtsgeschäft kommt mit großen Schritten auf uns zu. Lassen Sie nicht zu, dass diese schnelllebige, volatile Saison Ihrem Unternehmen Probleme bereitet. Informieren Sie sich über die neuesten Trends bei den Konsumausgaben (am besten zweimal), um sicherzustellen, dass Sie in Ihrer gesamten Wertschöpfungskette hierfür gerüstet sind.

Laut einer aktuellen  von Deloitte Development LLC planen zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten, ihre Weihnachtseinkäufe in der Thanksgiving-Woche zu erledigen (gegenüber 49 Prozent im Jahr 2022), um in der Black-Friday- und Cyber-Monday-Woche (BFCM) von Sonderangeboten zu profitieren. Eine kürzlich öڴڱԳٱe  kam zu dem gleichen Ergebnis mit über 196 Millionen Weihnachtseinkäufen am Thanksgiving-Wochenende im vergangenen Jahr.

NRF stellt außerdem fest, dass die meisten Weihnachtseinkäufe online stattfinden (58 Prozent), gefolgt vom stationären Handel (49 Prozent), Discountern (48 Prozent) und Lebensmittelgeschäften und Supermärkten (44 Prozent). Gutscheine erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit (55 Prozent), gefolgt von Kleidung und Accessoires (49 Prozent), Büchern, Videospielen oder anderen Medien (28 Prozent) und Körperpflege- oder Beauty-Artikeln (25 Prozent).

Das turbulente Weihnachtsgeschäft mit seinen Nachfragespitzen und Problemen bei der Logistik ist für niemanden eine wirkliche Überraschung. Störungen der Lieferketten in Form leerer Regale und Lieferrückständen untergraben jedoch die Kundenzufriedenheit.

Die Analyse von Verbraucherdaten hilft Herstellern und Einzelhändlern, Risiken in der Lieferkette zu erkennen und proaktive Maßnahmen in Form von Notfallplänen zu ergreifen, um potenzielle Probleme oder Verzögerungen zu vermeiden.

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Prognose der Kundennachfrage

Für das Weihnachtsgeschäft sind präzise Nachfrageprognosen unerlässlich, um ein effizientes Management der Logistikkette zu ermöglichen, insbesondere während der BFCM-Woche und zum Auftakt der Weihnachtssaison. Da sich Einkaufsmuster aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten und potenzieller Nachfragespitzen verändern, ist eine exakte Vorhersage der Nachfrage nach wie vor eine Herausforderung, die auch eine optimale Bestandsführung komplex macht.

Der Einsatz von  kann zu einer resilienten und nachhaltigen Lieferkette beitragen, da man so Prognosen schnell erstellen und sich an die Kundennachfrage anpassen kann. Außerdem wird die betriebliche Effizienz durch KI-gestützte Sichtprüfungen, Erkennung von Anomalien und eine intelligente automatische Einsatzplanung verbessert, sodass die Effizienz der Produktion insgesamt gesteigert wird.

Ermittlung alternativer Bezugsquellen

Ereignisse wie die  und Produktionsausfälle in Toyota-Werken zeigen einmal mehr, wie anfällig die globale Lieferkette ist, insbesondere wenn Unternehmen nur eine einzige Bezugsquelle haben.

Um jedoch Risiken zu minimieren und Ware für die Weihnachtssaison schneller verfügbar zu haben, sollten Unternehmen für ihre wichtigsten Materialien und Produkte mit mehreren Lieferanten und Auftragsfertigern in mehreren Regionen zusammenarbeiten, um Produktionsausfälle oder Lieferverzögerungen zu vermeiden.

Optimierung von Transport und Logistik

Während der stressigen BFCM-Woche und im Weihnachtsgeschäft kann es beim Transport zu Engpässen kommen, da viele Unternehmen gleichzeitig liefern müssen.

Mit Hilfe eines  (TM) können Unternehmen ihre Fahrzeugflotte nicht nur besser verwalten, sondern auch Transportrouten mit GPS-Echtzeitdaten optimieren. Lieferungen kommen so nicht nur pünktlich an, sondern verursachen auch weniger CO2-Emissionen und Transportkosten.

Zudem können anhand der gesammelten Informationen Verkehrswarnungen frühzeitig herausgegeben und Vorschläge für Alternativrouten entwickelt werden, um das Risiko von Verspätungen zu verringern.

Mehr Transparenz

Für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft und zufriedene Kunden spielt ein Echtzeit-Überblick über die gesamte Logistikkette eine entscheidende Rolle. Diese Transparenz ermöglicht Einblicke, Überwachung und Optimierung in jeder Phase, von den Rohstoffen bis zur Auslieferung, und verringert Ineffizienzen und Produktrückrufe.

Mithilfe moderner Technologien wie KI können Unternehmen ein angenehmes Einkaufserlebnis in der Weihnachtszeit sicherstellen und gleichzeitig die Weichen für Wachstum im neuen Jahr stellen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Risiken in der Lieferkette minimieren und Chancen mit resilienten, nachhaltigen und kundenorientierten Lieferketten maximieren können, laden Sie sich die neueste Studie von herunter.

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AdBlue-Knappheit könnte Lkw-Transport zum Stillstand bringen /germany/2022/12/adblue-knappheit-lkw-transport/ Thu, 15 Dec 2022 07:00:05 +0000 /germany/?p=163327 Die meisten Menschen wissen vielleicht nicht genau, was es mit AdBlue auf sich hat. Dieselfahrzeuge brauchen die Flüssigkeit, um Stickoxide aus dem Abgas zu entfernen....

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Die meisten Menschen wissen vielleicht nicht genau, was es mit AdBlue auf sich hat. Dieselfahrzeuge brauchen die Flüssigkeit, um Stickoxide aus dem Abgas zu entfernen. Bald könnte der Stoff jedoch Schlagzeilen machen. Denn ein Mangel an AdBlue könnte Lieferketten zum Stillstand bringen und einen unerwünschten Schmetterlingseffekt auslösen, so dass schon kleinste Veränderungen dazu führen können, dass eine Vorhersagbarkeit über die weitere Entwicklung eines Systems nicht möglich ist.

Seit September 2015 dürfen alle in Europa verkauften Neufahrzeuge nicht mehr ohne AdBlue fahren. Und laut der hat der Absatz von gewerblichen Dieselkraftfahrzeugen in der Europäischen Union zugenommen und macht inzwischen 95,8Prozent des Marktes aus (96,5Prozent im Jahr2020).

Leider zwingen die astronomischen Energiepreise immer mehr Hersteller dazu, die Produktion von AdBlue einzustellen, sodass sich das Angebot verknappt hat. , hat beispielsweise die deutsche SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH vor Kurzem die Produktion gestoppt, um weitere Verluste zu vermeiden, und verkauft aktuell ihre AdBlue-Restbestände.„Wir lassen die Bestände auslaufen. Wir leeren unsere Vorräte, weil wir nicht mehr produzieren“, sagte ein Sprecher von SKW Piesteritz.

Die Folgen sind gravierend und könnten den Logistiksektor sehr schwer treffen – neben vielen anderen Branchen in der Lieferkette. Ohne AdBlue stehen die meisten Lkws still. Produkte können somit nicht an Läden ausgeliefert werden, und Supermarktregale bleiben leer.Und wenn Lastwagen nicht mehr fahren, bricht alles zusammen, und die gesamte Wirtschaft ist komplett ausgebremst.Wenn stattdessen Lkws ohne AdBlue fahren, müssten die europäischen Emissionsnormen vorübergehend geändert werden. Dies würde aber die Umwelt stark belasten.

Optimierung der Routenplanung

Wenn ein wichtiger Stoff (in diesem Fall AdBlue) knapp ist, ist es wichtig, seinen Verbrauch zu optimieren. Denn je weniger Kilometer gefahren werden, desto weniger AdBlue wird verbraucht. Dies hat auch enorme Auswirkungen auf die Umwelt, denn Logistikprozesse sind einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen – und somit ein wichtiger Faktor für das Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele. Ziel ist es, Waren effizient und nachhaltig zu möglichst niedrigen Kosten zu verteilen und zu liefern.

Die Routenplanung bietet daher großes Potenzial für die Optimierung von , den AdBlue-Verbrauch und die in die Atmosphäre gelangten Emissionen. Moderne Technologien wie etwa einkönnen dazu beitragen, die Kilometer und CO2-Emissionen zu minimieren sowie Verbesserungsmöglichkeiten für Flotte oder Laderaum, die Steuerung von Zeitfenstern und die Optimierung von Be- und Entladeprozessen zu erkennen.Speditionsaufträge können somit kombiniert werden, um die bestmögliche Route mit optimaler Nutzung des Laderaums zu erstellen. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Treibstoff.

Alternative Transportmittel

Auch wenn ein großer Teil des Warentransports auf der Straße stattfindet, sollte die Wahl des Transportmittels wegen der zunehmenden Knappheit von AdBlue gut durchdacht werden.Der Schienenverkehr ist eine der umweltfreundlichsten und wirtschaftlichsten Verkehrsmittel, vor allem für große Mengen von Gütern. Die Waren werden nicht nur schnell, sondern auch kostengünstig transportiert. Und in Kombination mit anderen Verkehrsträgern sind fast alle Ziele im In- und Ausland erreichbar.

Dies gilt auch für den Transport per Schiff. Dieser Verkehrsträger ist jedoch stark vom Wetter abhängig. Hier gab es beispielsweise in diesem Jahr Probleme, als aufgrund des Niedrigwassers im Rhein keine Waren transportiert werden konnten.

Daher sollte die Entscheidung für einen bestimmten Verkehrsträger oder eine Kombination aus verschiedenen Verkehrsträgern von der Art und Menge der Waren sowie der Transportgeschwindigkeit, dem Ursprung und dem Ziel der Waren abhängig sein. Im Hinblick auf den Kundenservice und den Umweltschutz gewinnt dies immer mehr an Bedeutung.

Alternative Energiequellen

Um die Verwendung von AdBlue zu vermeiden, müssen alternative Antriebsoptionen gefunden werden. Die Verwendung von Flüssiggas (LPG) wäre eine Option. Es ist geruchslos, korrosionsbeständig und ungiftig. LPG eignet sich besonders für den Ferntransport, beispielsweise per LKW.Eine weitere Möglichkeit besteht darin, von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, da diese kein Benzin brauchen und daher keine CO2-Emissionen verursachen.

Darüber hinaus ist es auch möglich, klimafreundlichen Wasserstoff, einen Rohstoff für künftiges Flugbenzin oder Schiffsdiesel, zu verwenden.Damit der Umstieg von Dieselmotoren zu alternativen, umweltfreundlicheren Optionen gelingt, sollten Logistikunternehmen eine Führungsrolle bei der Erprobung und Perfektionierung neuer Technologien und Transportmittel übernehmen. Die Zukunft des Güterverkehrs auf der Straße ist mit Sicherheit elektrisch. Und der Mangel an AdBlue zeigt, dass eine kleine, aber empfindliche Störung in der Lieferkette erhebliche Folgen haben kann.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Risiken in der Lieferkette minimieren und Chancen durch widerstandsfähige, nachhaltige und kundenorientierte Lieferketten maximieren können. Laden Sie dazu den neuesten herunter.

Übrigens, bei der virtuellen 51NOW Germany am 9. Februar 2023 dreht sich in einer eigenen Gesprächsrunde alles um das Thema Risikoresistente Lieferketten. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz:

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Ist Fast Fashion nachhaltig? /germany/2020/01/mode-fashion-nachhaltigkeit/ Fri, 03 Jan 2020 07:00:41 +0000 /germany/?p=146632 Wenige Tage nach einer großen Modenschau in Paris, New York, London oder Mailand gibt es billigere Kopien der vorgestellten Modelle zu kaufen. Die Textilindustrie ist...

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Wenige Tage nach einer großen Modenschau in Paris, New York, London oder Mailand gibt es billigere Kopien der vorgestellten Modelle zu kaufen. Die Textilindustrie ist von dem Trend erfasst worden, immer schneller neue Modeartikel zu geringeren Kosten (und oft in minderer Qualität) zu produzieren. Man nennt dasFast Fashion. Aber kann das nachhaltig sein?

Die Umwelt zahlt den Preis für billige Kleidung

Leider belastet die Produktion der billigen Kleidung die Umwelt. In den letzten Jahren ist unser Verlangen nach immer neuer Mode gewachsen. Und leider gehört die Modeindustrie zu den größten Umweltverschmutzern der Welt.

Dazu hat derWWF diese Zahlen:

  • DieTextilindustrie bläst jährlich 1,7Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Luft.
  • 20 000 Liter Wasser sind nötig, um 1 kg Baumwolle zu erzeugen. Das entspricht einem T-Shirt oder einer Jeans.

Fast 40Prozent aller Kleidungsstücke enthalten Baumwolle. Am zweithäufigsten werden Synthetikfasern wie Polyester oder Nylon verwendet. Sie finden sich in fast 72Prozent aller Modeartikel. Auch diese Materialien haben negative Folgen für die Umwelt.

Die Kleidungsproduktion insgesamt– vom Baumwollanbau bis zum Färben und Waschen– verschlingt Unmengen von Wasser und Pestiziden. Hinzu kommt, dass diese Kleidungsstücke sich kaum recyceln lassen und auch nicht die Qualität haben, die die Modemarken und die Verbraucher verlangen.

Angesichts der Umweltprobleme, die Fast Fashion verursacht, hat sich eine Gegenbewegung hin zu „Slow Fashion“ gebildet:.

Ein neues Geschäftsmodell für Mode

Immer mehr Verbraucher und Hersteller verlangen eine Abkehr von der bisherigen Lieferkette und die Besinnung auf nachhaltige Mode.

Einen Ansatz dafür liefert dieKreislaufwirtschaft.Diese zielt darauf ab, Wachstum neu zu definieren, und soll der gesamten Gesellschaft zugute kommen. Wirtschaftliche Aktivitäten sollen nach und nach vom Verbrauch endlicher Ressourcen entkoppelt werden und Abfall soll ganz vermieden werden. Grundlage des Modells ist ein geschlossenes System aus Wiederverwertung, Teilen, Reparatur, Aufarbeitung, Überholung und Recycling, mit dem der Ressourcenverbrauch minimiert wird und kaum noch Abfall anfällt. Umweltverschmutzung und Emissionen wird damit der Kampf angesagt.

Eine Studie derunterscheidet hier zwischen vier Phasen:

  1. Verwendung hochwertiger Ausgangsstoffe für mehr Stabilität und weniger Umweltverschmutzung
  2. Design und Herstellung von Produkten mit langer Lebensdauer
  3. Recyclingdenken von Anfang an und Verbesserung der Recyclingtechnik
  4. Weniger Nutzung neuer Ressourcen und vermehrte Nutzung erneuerbarer Ressourcen

Einige Modemarken haben sich diese Strategie auf die Fahne geschrieben und überarbeiten ihre Nachhaltigkeitsstrategie. Zum Beispiel hat das schwedische Bioökonomieunternehmen eine neue Technik entwickelt, um Kleidung in einem geschlossenen Kreislauf immer wieder zu nutzen. Das Unternehmen übernimmt Kleidung, die für Second-Hand-Läden zu abgetragen ist, schreddert und entfärbt sie und verwandelt sie in einen Brei, aus dem alle Schadstoffe entfernt sind. Es entsteht Zellulose– das biologisch abbaubare organische Material, aus dem Pflanzen bestehen.

Alternative Materialien für nachhaltige Mode

Ein anderer Ansatz ist, Mode aus alternativen Materialien zu kreieren, die sowohl nachhaltig als auch biologisch abbaubar sind. Hier einige Beispiele:

  • Biohanf wird schon seit Jahrhunderten für Textilien verwendet.
  • Bioleinen ist eine natürliche Faser aus der Flachspflanze.
  • Tencel ist ein Zellulosegewebe, das aus aufgelöstem Zellstoff hergestellt wird. Das Gewebe zeichnet sich durch feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften aus, wie sie in Sport- und Outdoorkleidung erwünscht sind.
  • Pinatex ist eine vegane Lederalternative, die aus den Fasern von Ananasblättern hergestellt wird.
  • Econyl ist eine aus Plastik, Textilabfällen und Fischernetzen aus dem Meer hergestellte Faser.

Transparenz in der Lieferkette

Als Verbraucherin möchte ich Unternehmen unterstützen, die der Welt etwas Gutes tun. Und ich bin bereit, für nachhaltige Produkte etwas mehr zu bezahlen.

Fast-Fashion-Unternehmen sehen sich einem immer größeren Druck seitens der Verbraucher ausgesetzt, Umweltschutz wirklich ernst zu nehmen. Einige von ihnen haben inzwischen angefangen, ihre Lieferketten transparenter zu machen. Verschiedene Unternehmen sind auch dazu übergegangen, Transparenz in der zu schaffen, vomDesignbis zumTransport.Der schwedische ModerieseH&M Groupbeispielsweise hat seineonline gestellt.

Da die meisten Verbraucher auch auf den Preis schauen, machen manche Unternehmen die Kosten für Material, Arbeit, Transport, Zölle und Kennzeichnung transparenter.Das US-Unternehmen Everlane zum Beispiel bietet den Verbrauchern Einblick in all diese Kosten.

Neue Technologien für die Modebranche

Damit Modeunternehmen Transparenz schaffen können, brauchen sie Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette. Nur dann können sie ihre Produktionsprozesse verbessern und eine nachhaltige aufbauen.

Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain können Modeunternehmen dabei helfen, nachhaltige, durchgängige Einzelhandelsmodelle umzusetzen, denn sie machen jeden Schritt in der Wertschöpfungskette transparent und rückverfolgbar, von der Rohstoffbeschaffung über die Fertigung bis zum Versand und zur Wiederverwendung.

Wenn es ihnen gelingt, eine optimiertezu bieten, machen sie die Welt ein Stückchen besser. Weitere Informationen finden Sie auf der .

Laden Sie die IDC-Studie herunter, um zu erfahren, wie eine durchgängige digitale Lieferkette– von Entwurf und Planung bis hin zu Fertigung, Logistik und operativem Betrieb– Unternehmen hilft, nachhaltiger zu werden.

Über Sin To

Sin To ist Senior Director of Marketing Communications bei SAP. Sie hat viel Erfahrung im Verfassen von Texten zu den Themen Wirtschaft, digitale Werbung und Ad-Server-Technologie.


Dieser Artikel wurde ursprünglich im Digitalist Magazine by 51unter der Rubrik “Improving Lives” .

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