Sebastian Steinhaeuser, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Mon, 14 Aug 2023 08:00:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung von SAP: Unterstützung beim Klimaschutz /germany/2023/08/transaktionsbasierte-co2-bilanzierung/ Tue, 15 Aug 2023 06:00:57 +0000 /germany/?p=174961 Nachhaltigkeit und insbesondere Klimaschutz haben sich schnell zu den wichtigsten Prioritäten von Führungskräften entwickelt. Es geht längst nicht mehr um die Frage, warum Unternehmen zum...

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Nachhaltigkeit und insbesondere Klimaschutz haben sich schnell zu den wichtigsten Prioritäten von Führungskräften entwickelt. Es geht längst nicht mehr um die Frage, warum Unternehmen zum Klimaschutz beitragen sollten, sondern wie. Auch wenn es unwahrscheinlich klingen mag: Die Buchhaltung spielt dabei eventuell eine nicht unwesentliche Rolle. Unternehmen müssen damit beginnen, Treibhausgasemissionen wie finanzielle Transaktionen zu behandeln. Dafür benötigen sie ein System zur CO2-Bilanzierung, das ihrer Finanzbuchhaltung gleicht.

Die CO2-Bilanzierung erfolgt jedoch weiterhin hauptsächlich über Tabellenkalkulationen und halbautomatisierte Tools, die den CO2-Fußabdruck über Schätzungen und Durchschnittswerte bestimmen. Nur 9 Prozent der Unternehmen haben einen umfassenden Überblick über ihre Treibhausgasemissionen und deren Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette.

Doch das reicht heute nicht mehr aus. Wir müssen in der Lage sein, unseren CO2-Ausstoß genauer zu ermitteln und zu kontrollieren, indem wir Ist-Werte aus unseren Geschäftsabläufen und Lieferketten analog zu unseren Finanzströmen betrachten. Wir müssen das Konzept von „Resource“ im Enterprise Resource Planning (ERP) neu definieren und unser Verständnis dessen, was Ressourcen sind. über das Finanzwesen hinaus ausweiten. Die 51·çÁ÷liefert dafür nun einen präzisen Ansatz und ermöglicht die transaktionsbasierte Bilanzierung von CO2-Emissionen.

Zukunftssichere Lösungen für transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung

Das Konzept der 51·çÁ÷für die transaktionsbasierte CO2-Bilanzierung umfasst drei zukunftssichere Komponenten.

Dazu gehört zum einen . Mit dieser Komplettlösung lassen sich sämtliche Emissionen nach Scope 1, 2 und 3 berechnen und steuern – auf Ebene des Unternehmens, der Prozesse und der Produkte. Die Lösung integriert Funktionen aus vorhandenen SAP-Lösungen und bietet zusätzliche Funktionen, zum Beispiel die Möglichkeit, einen größeren Umfang an Emissionsquellen zu verwalten und eine breitere Palette an branchenspezifischen Anforderungen umzusetzen. SAP Sustainability Footprint Management ermöglicht eine nahtlose Integration mit ³§´¡±ÊÌý³§/4±á´¡±·´¡ und schafft so eine solide Datengrundlage, um den CO2-Fußabruck in jedem Produktionsschritt direkt aus einzelnen Transaktionen zu berechnen. Unternehmen können damit besser auf sich schnell ändernde Standards reagieren und die entsprechende Berichterstattung gewährleisten. Dadurch sind sie in der Lage, klimabezogene Risiken zu verringern und ihre Klimaschutzmaßnahmen weiter umzusetzen. Sie können zudem ihre Emissionen schneller, genauer und effizienter berechnen und steuern und damit ihre operativen Abläufen verbessern. SAP Sustainability Footprint Management ist seit Juni 2023 verfügbar.

51·çÁ÷bietet außerdem . Diese neue Anwendung ermöglicht es Unternehmen, standardisierte Nachhaltigkeitsdaten – beispielsweise zum ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte – sicher mit ihren Geschäftspartnern in der Wertschöpfungskette auszutauschen. Die Anwendung erfasst tatsächliche CO2-Daten direkt von Lieferanten und liefert so präzise Einblicke. Als Teil des nutzt SAP Sustainability Data Exchange die Standards für den Austausch von Emissionsdaten, die von der  Partnership for Carbon Transparency (PACT) des Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung (World Business Council for Sustainable Development, WBCSD) entwickelt wurden. Die Beta-Version von SAP Sustainability Data Exchange ist bereits verfügbar, die allgemeine Verfügbarkeit der Lösung ist für das dritte Quartal 2023 geplant.

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Moving Toward a Green Ledger | 51·çÁ÷Sapphire 2023

Außerdem führt die 51·çÁ÷das Green-Ledger-Konzept ein, mit dem Finanz- und Umweltdaten gemeinsam verwaltet werden können, um detaillierte Einblicke und effektive Entscheidungen an verschiedenen Stellen im Geschäftsprozess zu ermöglichen. Das Green Ledger wird in Ìý³Ü²Ô»åÌýÌý´Úü°ùÌý integriert werden. Mit jedem Release werden neue Funktionen bereitgestellt. Die nächste wesentliche Erweiterung bietet beispielsweise eine neue Funktion, um CO2-Daten – angefangen bei den wichtigsten Scope-Kategorien – in die Produktkosten einzubeziehen.

Diese drei leistungsstarken Angebote, die die CO2-Bilanzierung neu definieren, bieten Führungskräften ein zukunftssicheres Toolkit, mit dem sie ihren CO2-Fußabdruck steuern und reduzieren können. Die SAP-Lösungen erfassen Daten auf Grundlage von Ist-Werten anstelle von Durchschnittswerten und gewährleisten so mehr Transparenz, Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Die CO2-Daten sind somit nachvollziehbar, verlässlich und können geprüft werden – genau wie Finanzdaten. Um Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen, betrachten Unternehmen Emissionsdaten und Finanzdaten nebeneinander, damit sie zum erforderlichen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen treffen können – sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht.

Auf Grundlage von Emissionsdaten handeln

Die SAP-Lösungen für die CO2-Bilanzierung ermöglichen es Entscheidungsträgern, Emissionen nicht nur auf betrieblicher Ebene, sondern auch auf Produktebene zu verfolgen. Neben den Finanzdaten können sie auch den CO2-Fußabdruck einbeziehen, um einen Ausgleich zwischen Kosteneffizienz und Kohlenstoffintensität zu finden. Um solche Abwägungen zu ermöglichen, muss zum Zeitpunkt einer Geschäftsentscheidung eine detaillierte CO2-Bilanz vorliegen.

In der Automobilindustrie beispielsweise ist die Rückverfolgbarkeit von Stahl, Gummi, Batterien und elektrischen Bauteilen ein wichtiger Bestandteil des CO2-Fußabdrucks der Produkte von Herstellern von Elektroautos. SAP-Lösungen liefern alle grundlegenden Daten, den Energieverbrauch und andere Informationen rund um diese eingekauften Materialien und Komponenten – und stellen zudem weitere Datenquellen bereit, zum Beispiel Datenbanken zur Analyse der Ökobilanz.

Mithilfe dieser Daten lässt sich der CO2-Fußabdruck berechnen, indem die Daten über den Ursprung der Materialien mit Emissionsfaktoren abgeglichen werden. Ähnlich wie in der Finanzbuchhaltung werden die Zu- und Abgänge von Materialien, Komponenten und Produkten mit einem hohen Maß an Transparenz und Prüfbarkeit zurückverfolgt und bilanziert.

Diese Art der Bilanzierung geht über die reine Buchhaltung hinaus. Dank dieser Datentransparenz können Teams im gesamten Unternehmen Nachhaltigkeitsmaßnahmen ergreifen – von der Geschäftsleitung über das Supply Chain Management bis hin zum Marketing. Sie können Entscheidungen bezüglich Kosten und CO2-Emissionen parallel treffen – was momentan selten der Fall ist. Auf Grundlage der Kosten und der CO2-Werte können Automobilhersteller somit Szenarien planen und fundierte Entscheidungen treffen, um sowohl finanziell gesehen als auch in Bezug auf Nachhaltigkeit die besten Ergebnisse zu erzielen.

Nachhaltigkeit ganzheitlich abbilden

Unternehmen müssen Nachhaltigkeitsdaten erfassen und dokumentieren, die zuverlässig und leicht zugänglich sind, und diese auch umsetzen. Nur so können sie wirklich nachhaltig wirtschaften und ihre Geschäftsabläufe schnell und gezielt dekarbonisieren. Indem sie Nachhaltigkeitsdaten mithilfe ihres ERP-Systems in ihre Kerngeschäftsprozesse integrieren, können Führungskräfte ganzheitlich die Unternehmensleistung messen.

Nachhaltige Geschäftsdaten auf Basis von ERP bilden die Grundlage, um mithilfe von  KPIs zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen festzulegen und Fortschritte im Bereich der Nachhaltigkeit für eine Vielzahl an Berichtsrahmen offenzulegen. Diese ganzheitliche Sicht ist von entscheidender Bedeutung, um zu verstehen, wo Emissionen entstehen, um genaue Netto-Null-Ziele festzulegen und um bestimmte Bereiche zu identifizieren, in denen die Dekarbonisierung am wirkungsvollsten vorangetrieben werden kann. Die  sind cloudbasiert, modular aufgebaut und lassen sich in 51·çÁ÷S/4HANA Cloud integrieren

Peter Bakker, CEO des WBCSD, erklärte vor einigen Jahren, dass „Buchhalter die Welt retten werden“. Und damit hat er vielleicht vollkommen recht. Die 51·çÁ÷blickt auf mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Finanzbuchhaltung zurück, verfügt über zukunftssichere Technologien und hat ein breites Kunden- und Partnernetz. Damit ist sie gut aufgestellt, um Unternehmen eine leistungsstarke CO2-Bilanzierung zu bieten, mit der diese ihre Geschäftsprozesse schnell und gezielt dekarbonisieren können.


Sebastian Steinhäuser ist Chief Strategy Officer der SAP.

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Systeme zur CO2-Bilanzierung neu gestalten /germany/2023/03/co2-bilanzierung-co2-emissionen/ Fri, 31 Mar 2023 06:00:11 +0000 /germany/?p=165627 Nachhaltige Unternehmen setzen sich ambitionierte Klimaziele, auch im Bezug auf die CO2-Bilanzierung und richten ihr Augenmerk auf ihre Betriebsabläufe und Lieferketten. Um diesen Unternehmen zu...

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Nachhaltige Unternehmen setzen sich ambitionierte Klimaziele, auch im Bezug auf die CO2-Bilanzierung und richten ihr Augenmerk auf ihre Betriebsabläufe und Lieferketten.

Um diesen Unternehmen zu helfen, ihren Verpflichtungen nachzukommen, ist die 51·çÁ÷dem WBCSD-Projekt Value Chain Carbon Transparency Pathfinder beigetreten. Der WBCSD (World Business Council for Sustainable Development) ist eine globale, von Unternehmensvorständen geleitete Organisation, die daran arbeitet, den Übergang zu einer nachhaltigen Welt zu beschleunigen.

Warum die CO2-Bilanzierung weiterentwickelt werden muss

Damit Klimaschutz wirklich gelingt, müssen Unternehmen Emissionsdaten erfassen – insbesondere entlang der Lieferkette. Wichtig ist, dass diese Informationen zuverlässig und leicht zugänglich sind, denn sie dienen dazu, Netto-Null-Ziele festzulegen. Außerdem ermitteln sie bestimmte Bereiche, in denen weitere Schritte zur Dekarbonisierung erforderlich sind. Darüber hinaus lässt sich anhand dieser Daten genau verfolgen, ob die Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen erfolgreich sind.

Die derzeitigen Systeme zur Erhebung von CO2-Emissionen in der Lieferkette stützen sich auf Daten, die nicht sehr genau, zu wenig aufgeschlüsselt und schlecht vergleichbar sind. Ein System zur Bilanzierung von CO2-Emissionen, das ähnlich wie ein Finanzbuchhaltungssystem aufgebaut ist, würde Unternehmen und Verbrauchern helfen, die tatsächlichen Auswirkungen ihrer Produkte zu verstehen. Verlässliche Emissionsdaten sollten entlang der Wertschöpfungskette von einem Unternehmen zum nächsten weitergeleitet werden. Dann lässt sich der CO2-Fußabdruck bestimmter Produkte und Dienstleistungen berechnen.

Es gibt zwei grundlegende Herausforderungen, die Unternehmen angehen müssen, wenn sie die Glaubwürdigkeit ihres nachhaltigen Engagements und ihrer Dekarbonisierungsaktivitäten stärken möchten: mangelnde Datenqualität und fehlender Datenzugriff. Hier kommt Technologie ins Spiel, denn sie ermöglicht Daten in hoher Qualität und schnellen Zugriff. Die Vorteile im Überblick:

  • Transparenz in Bezug auf Emissionen, die außerhalb der direkten Kontrolle des Unternehmens liegen
  • Echtzeit-Zugriff auf präzise Daten durch Automatisierung
  • Zusammenspiel verschiedener Lösungen zur CO2-Bilanzierung dank Datenstandardisierung innerhalb des Netzwerks und technischer Interoperabilität
  • Aufbau einer offenen und zielorientierten Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen und Standardisierungsgremien
  • Verwendung von Primärdaten aus eigenen Geschäftsabläufen und von Lieferanten, anstatt sich auf Sekundärdaten aus Quellen wie IEA, EPA/EWR oder Ecoinvent zu verlassen, um „Hotspots“ für Treibhausgase zu entdecken
  • Anwendung einheitlicher Standards für dieselben Berechnungen in der gesamten Wertschöpfungskette

Wie die CO2-Bilanzierung auf der Grundlage von Istdaten aussehen wird

In der Finanzbuchhaltung werden Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Bilanzen im Modul Hauptbuch des ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) verwaltet. Die in der Wertschöpfungskette beteiligten Parteien teilen Daten, indem sie Bestellungen und Rechnungen zum nächsten Teilnehmer weitergeben. Wie die Daten berechnet werden, ist durch weltweite Standards geregelt. Dieselbe Vorgehensweise sollte auch bei der CO2-Bilanzierung gelten.

Um Transparenz über die eigenen CO2-Emissionen zu erzielen, sind drei Dinge notwendig:

  • Das Regelwerk für die CO2-Bilanzierung muss stets aktualisiert werden.
  • Die Technologieinfrastruktur sollte unabhängig sein.
  • Die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungsketten sollte besser werden, sowohl zwischen den Branchen als auch zwischen den Akteuren des privaten und öffentlichen Sektors.

Das ideale System bietet eine einheitliche Vorgehensweise bei der Berechnung des CO2-Fußabdrucks und ermöglicht einen offenen, agilen Datenaustausch über Lösungen und Plattformen hinweg. Bei jedem Schritt entlang der Wertschöpfungskette erhalten Unternehmen Zugriff auf standardisierte Emissionsdaten. Mit einer genaueren Bilanzierung ihrer Produkt- und Gesamtemissionen sind sie in der Lage, Ziele festzulegen und ihre Fortschritte besser zu überwachen.

Wie Firmen damit beginnen können, die Weichen neu zu stellen

Um kurzfristig messbare Unterschiede zu bewirken, sollten Unternehmen auf ein hybrides Modell für die CO2-Bilanzierung setzen. Solange, bis eine umfassendere Lösung zur Verfügung steht, die den buchhalterischen Strukturen folgt. Zunächst können sie die Genauigkeit und den Detailgrad der Scope-1- und Scope-2-Emissionen verbessern und eine glaubwürdige Scope-3-Strategie einführen, die auf folgenden Schritten basiert:

  • Identifizieren der Emissionsquelle
  • Sammeln von CO2-Fußabdrücken (Product Carbon Footprints/PCFs) von Produkten und Lieferanten
  • Zusammenarbeit bei der Emissionsreduzierung
  • Ausbau des PCF-Datenaustauschs
  • stetige Optimierung der Qualität, Granularität und Bereitstellung von CO2-Daten.

Nachhaltige Unternehmen erzielen Wettbewerbsvorteile für ihre Produkte und Dienstleistungen, wenn sie sich an diese Schritte halten. Dies zeigt sich bereits in Lebensmittel-, Getränke- und anderen Konsumgüterbranchen sowie in Branchen mit hohen Emissionen wie Stahl und Zement. Diese Unternehmen sind bestens gerüstet für eine künftige CO2-Bepreisung oder eine CO2-Steuer.

Die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, insbesondere der Scope-3-Emissionen, ist eine Herausforderung, die Zusammenarbeit und Standardisierung erfordert. Nur so lassen sich Transparenz und Datenqualität erreichen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite . Dort können Sie auch den vollständigen Bericht herunterladen.

51·çÁ÷Discovery Days for Sustainability

Erfahren Sie mehr zum Thema nachhaltige Lieferketten, Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und ESG-Reporting bei unserer virtuellen Eventserie 51·çÁ÷Discovery Days for Sustainability.


Sebastian Steinhäuser ist Chief Strategy Officer der SAP.
Anna Stanley-Radière ist Leiterin des Bereichs Climate Transparency und Mitglied der Extended Leadership Group beim WBCSD.

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Neue Version des 51·çÁ÷Sustainability Control Tower eröffnet neue Perspektiven für ganzheitliches ESG-Datenmanagement /germany/2022/12/sap-sustainability-control-tower-update-esg-datenmanagement/ Wed, 21 Dec 2022 07:00:40 +0000 /germany/?p=163480 ESG (Environmental Social Governance) steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das Akronym ist ein Katalysator für Unternehmen geworden, die Verbesserungen anstreben: ihren CO2-Fußabdruck minimieren, Abfälle...

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ESG (Environmental Social Governance) steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das Akronym ist ein Katalysator für Unternehmen geworden, die Verbesserungen anstreben: ihren CO2-Fußabdruck minimieren, Abfälle reduzieren und Mitarbeitenden faire und sichere Arbeitsbedingungen bieten.

Die regulatorischen Anforderungen in diesem Bereich steigen stetig. Viele Unternehmen reagieren auf diesen Druck, indem sie sich ambitionierte ESG-Ziele setzen. Es ist längst keine Frage mehr ob, sondern wie nachhaltige Unternehmensführung umgesetzt wird.

ESG-Management stützt sich auf Datentransparenz

Das derzeitige stützt sich häufig auf Durchschnittswerte und Schätzungen. Die meisten Unternehmen haben ihre ESG-Datenerfassung und -analyse nicht vollständig in ihre zentralen Systeme integriert. Diese sind Finanzwesen, Beschaffung, Logistik und Personalwirtschaft. Diese finanziellen und nichtfinanziellen Kennzahlen sind in separaten Tabellen gespeichert und werden nicht mit Daten aus Echtzeitsystemen aktualisiert. Sie können nicht problemlos innerhalb des Unternehmens oder an Partner wie vorgelagerte Lieferanten und nachgelagerte Spediteure weitergegeben werden.

Im Schnitt entstehen bis zu 90 Prozent der CO2-Emissionen eines Unternehmens bereits entlang der Lieferketten. Ist ein Unternehmen nicht in der Lage, Live-Daten zu verfolgen und zu verwalten und so Einblicke in zentrale Geschäftsprozesse zu gewinnen, kann dies die bestgemeinten ESG-Maßnahmen lahmlegen. Schlimmer noch, dies kann Investoren in die Irre führen, Compliance-Probleme schaffen und Transformationsmaßnahmen untergraben. Das Zusammenführen von ESG-Daten bringt deutliche Vorteile: mehr Flexibilität und höhere Wettbewerbsfähigkeit.

Stehen diese Daten nicht zur Verfügung, ist es nicht möglich, nachhaltige Geschäftsentscheidungen zu treffen.

ESG-Daten – von Durchschnittswerten zu Istdaten

Aus diesem Grund wurde entwickelt und Anfang des Jahres eingeführt. Nun ist eine aktualisierte Version der Nachhaltigkeitslösung verfügbar, die Firmen mit all dem unterstützt, was sie heute benötigen, um noch nachhaltiger zu wirtschaften.

Erstens möchten Unternehmen ESG-Daten auf der Grundlage von Istdaten erfassen und nicht anhand von Durchschnittswerten. Mit SAP Sustainability Control Tower lassen sich firmenübergreifende Daten problemlos aus SAP-Systemen importieren, zum Beispiel aus , und . Auch Fremdsysteme können an die Lösung gekoppelt werden. Verschiedene Programmierschnittstellen (APIs) erleichtern dabei den Transfer und das Anlegen prüfbereiter Daten. So können detaillierte ESG-Daten zusammengeführt und analysiert werden. Hier werden die etablierten Strukturen der Bereiche Finanzwesen, HR und Operations genutzt und Vorlagen erstellt, die auf Modellen und Berechnungen basieren.

Zweitens möchten Unternehmen die aktuellen und künftigen Berichtsstandards einhalten. Mit SAP Sustainability Control Tower können ESG-Daten aus dem gesamten Unternehmen effektiv weitergegeben und organisiert werden. Vollständige, integrierte ESG-Daten helfen Unternehmen, ihre Berichte detailgenauer und schneller zu erstellen und so die verschiedenen Standards wie GRI, WEF, TCFD und EU-Taxonomie zu erfüllen. Auch die Börsenaufsicht in den USA fordert inzwischen mehr ESG-Transparenz. Dank der APIs ist es möglich, die Funktionen zu erweitern und andere Anwendungen zu nutzen. Kunden können branchenspezifische und gesetzlich vorgeschriebene Inhalte sowie eigene Metriken einbinden.

Und drittens möchten Unternehmen Einblicke in handlungsrelevante Informationen erhalten, damit sie Prognosen erstellen, konkrete Ziele festlegen und messbare Erfolge erzielen können. All dies ist mit der Lösung SAP Sustainability Control Tower möglich: Ziele definieren, wertvolle Einblicke in zentrale Prozesse gewinnen, Ergebnisse prognostizieren, Szenarios analysieren, Kompromisse abwägen, Fortschritte dokumentieren und spezielle Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung ergreifen.

Ein Beispiel: Unser Kunde, das kolumbianische Energieunternehmen Grupo Energía Bogotá (GEB), möchte seine ESG-Berichterstattung optimieren.

„GEB ist eine Gruppe von Energieunternehmen in Lateinamerika und steht seit über 125 Jahren für die Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie sowie für den Transport und die Verteilung von Erdgas in Kolumbien, Peru, Brasilien und Guatemala. Wir haben uns für die Lösungen SAP Sustainability Control Tower powered by, und entschieden, damit wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie und unsere Transformationsziele erfolgreich umsetzen können“, erklärt José Fernando Galvis Panqueva, CIO von Grupo Energía Bogotá. „Mit dieser wirkungsvollen Kombination an Cloudlösungen wird unser Unternehmen in der Lage sein, die umfangreichen Anforderungen an ganzheitliches Reporting zu erfüllen. Der Zeit- und Arbeitsaufwand für manuelle Datenerfassung und Berichterstattung über ESG-Kennzahlen wird dadurch reduziert, auch wenn behördliche Vorgaben und Termine unterschiedlich sind. Prozesse innerhalb unserer Tochtergesellschaften lassen sich standardisieren und wir können vorhandene SAP-Daten und Fremddaten zusammenführen.“

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51·çÁ÷Sustainability Control Tower – Holistic Steering and ESG Reporting

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet Zusammenarbeit

51·çÁ÷Sustainability Control Tower basiert auf der SAP Business Technology Platform (51·çÁ÷BTP) und bietet Unternehmen so die nötige Flexibilität, um ergänzende Lösungen zu erstellen oder eigene Inhalte hinzuzufügen. Unternehmen, die in verschiedenen Regionen oder Branchen tätig sind, werden unterschiedliche Bedürfnisse haben, daher sind solch flexible Möglichkeiten unerlässlich. Die 51·çÁ÷verfügt über eine Vielzahl globaler Partner, die Unternehmen dabei unterstützen, Spezifikationen zu entwickeln und maßgeschneiderte Nachhaltigkeitslösungen zu implementieren.

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein Ziel, das wir nur durch Zusammenarbeit erreichen werden. Es ist ein Kooperations- und Innovationsprozess für uns alle, einschließlich der SAP. Wir führen SAP Sustainability Control Tower im eigenen Unternehmen ein, um unsere ganzheitliche Betriebsführung zu verbessern, um Einblicke zu erhalten, wie unser Unternehmen mit einer Vielzahl von Maßnahmen dazu beträgt, wirtschaftliche, soziale und ökologische Veränderungen zu erzielen und um Programme mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2030 schnell umsetzen zu können.

Die Transformation eines Unternehmens zu einem nachhaltigen Unternehmen ist ein langfristiger Prozess, der jedoch dringend erforderlich ist. Wir sehen, wie Kunden, die sich in verschiedenen Stadien ihrer Transformation zum nachhaltigen Unternehmen befinden, mit uns zusammenschließen. Sie sind pragmatisch und erkennen, dass der Übergang zur Nachhaltigkeit ein „Marathon ohne Zielgerade“ ist. Einigen ist die Einhaltung der sich schnell ändernden Vorschriften wichtig, während andere ihr ESG-Datenmanagement und ihre ESG-Performance optimieren möchten. In fast allen Fällen dauert eine solche Entwicklung zu einem intelligenten, nachhaltigen Unternehmen mehrere Jahre.

Da weltweit die meisten der Fortune-2000-Unternehmen SAP-Software einsetzen und fast 90 Prozent der Geschäftsprozesse rund um Finanzen und Waren über SAP-Systeme laufen, liegt ein Großteil der Daten, die für ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement benötigt werden, in ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) von 51·çÁ÷und in den zugehörigen Anwendungen. Diese Daten zu nutzen ist wichtig, um neben Umsatz und Betriebsergebnis eine „grüne Dimension“ zu etablieren, die genauso konsequent verfolgt wird.

Um diese ganzheitlichen Möglichkeiten zu schaffen, ist 51·çÁ÷Sustainability Control Tower von entscheidender Bedeutung. Die Lösung bietet eine flexible offene Architektur, einfache Integration und ein hohes Maß an Skalierbarkeit sowie Unterstützung durch eine Vielzahl von Partnern. Ausgeführt wird die Lösung zusammen mit den Nachhaltigkeitslösungen aus dem. So entsteht ein Baukasten mit zusätzlichen Funktionen wie Steuerung der CO2-Emissionen, Abfall- und Wertstoffmanagement für die Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit in der Belegschaft.

Weitere Informationen darüber, wie 51·çÁ÷Unternehmen beim Umsetzen und Dokumentieren ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt, finden Sie auf .

Übrigens, bei der virtuellen 51·çÁ÷NOW Germany am 9. Februar 2023 drehte sich in einer eigenen Gesprächsrunde alles um das Thema Nachhaltigkeit. Sehen Sie sich jetzt die Aufzeichnung an:


Sebastian Steinhäuser ist Chief Strategy Officer der SAP.

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Mit Technologien den Übergang zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen /germany/2022/06/nachhaltigkeit-kreislaufwirtschaft-technologien/ Fri, 24 Jun 2022 06:00:21 +0000 /germany/?p=161355 Nachhaltigkeit ist für Unternehmen heute ein Muss. Verbraucher, Investoren, Regulierungsbehörden und Mitarbeitende verlangen immer häufiger sozial, ökologisch und wirtschaftlich verantwortungsvolle Produkte und Dienstleistungen, bei deren...

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Nachhaltigkeit ist für Unternehmen heute ein Muss. Verbraucher, Investoren, Regulierungsbehörden und Mitarbeitende verlangen immer häufiger sozial, ökologisch und wirtschaftlich verantwortungsvolle Produkte und Dienstleistungen, bei deren Entwicklung, Herstellung, Nutzung und Wiederverwertung das Kreislaufmodell berücksichtigt wird.

Die 51·çÁ÷ist fest davon überzeugt, dass Technologie führenden Unternehmen helfen wird, diese Herausforderung als Chance zu nutzen. Deshalb stellen wir mit dedizierte Lösungen bereit, die die nötige Transparenz zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft bieten.

Die Vorteile der Kreislaufwirtschaft

Unser Verbrauch natürlicher Ressourcen hat verheerende Auswirkungen auf Menschen, Tiere und den Planeten. Es ist wichtiger denn je, von den linearen Konsummodellen einer Wegwerfgesellschaft auf eine Kreislaufwirtschaft umzustellen, die ohne Abfall und Verschmutzung auskommt. Produkte und Materialien sollen länger genutzt werden und die Kreislaufwirtschaft soll die Regeneration natürlicher Systeme ermöglichen. In einer Kreislaufwirtschaft geht es nicht nur darum Umweltschäden zu beheben. Das Ziel ist es vielmehr, für Unternehmen aller Branchen und für alle Menschen Nachhaltigkeit rentabel und Rentabilität nachhaltig zu machen.

Die Verpackungsindustrie ist ein gutes Beispiel dafür. Laut Statista wurden 2020 über ausgeliefert – Tendenz steigend. Der dadurch entstehende Verpackungsmüll ist ein Ärgernis für Händler, Verbraucherinnen und Verbraucher und führt zu immensen Schäden für die Umwelt. Die gute Nachricht lautet, dass wie die Entwicklung von Produkten, die sich wiederverwenden und wiederverwerten lassen, immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Ein Vorreiter in diesem Bereich ist das Unternehmen , das Einzelhändler mit einem breit gefächerten Angebot unterstützt, unter anderem mit wiederverwendbaren Verpackungen, Rücknahmelogistik, Informationen und Analysen. Mit seinem hat LimeLoop bereits zur Vermeidung von über einer Million Einwegverpackungen beigetragen, die im Müll gelandet wären. Die Kunden von LimeLoop profitieren von einer 53 Prozent stärkeren Kundenbindung, 93 Prozent geringerem Ressourcenbedarf (einschließlich Holz, Wasser und Erdöl) sowie 41 Prozent weniger Verpackungen und Beständen.

Auch Miet-, Reparatur- und Wiederverkaufsmodelle finden im Einzelhandel zunehmend Verbreitung. Der Einrichtungskonzern IKEA hat in den vergangenen Jahren verschiedene durchgeführt. Der Re-Commerce-Softwareanbieter Lizee hat es sich zum Ziel gesetzt, die „Transformation des Einzelhandels “ voranzubringen, indem er Händler bei der unterstützt. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen wie Decathlon und adidas. Anstatt ein eigenes Geschäftsmodell für Miete und Wiederverkauf entwickeln zu müssen, stellt Lizee Technologiesysteme bereit. Mit ihnen können Unternehmen ihren Erfolg im E-Commerce ausbauen und zugleich nachhaltiger werden.

Verantwortung übernehmen

Eine wichtige Rolle spielen die Vorschriften zur erweiterten Herstellerverantwortung. Darin ist geregelt, dass der Hersteller eines Produkts auch für dessen Recycling, Wiederverwendung oder Entsorgung verantwortlich ist. Zudem werden immer häufiger Plastiksteuern erhoben, d. h. Unternehmen müssen Abgaben für die Verwendung von Materialien zahlen, die nicht einen bestimmten Anteil von wiederverwertbaren Stoffen enthalten.

Das Kreislaufmodell von Lizee unterstützt Einzelhändler bei der Einhaltung , die die Vernichtung nicht verkaufter Waren verbieten. Das Verbot ist Teil eines weitreichenden Gesetzes zur Abfallbekämpfung, das letztes Jahr vom französischen Parlament verabschiedet wurde. Auch in anderen EU-Ländern wächst der Druck, ähnliche Vorschriften umzusetzen.

Während Hersteller bislang beim Design ihrer Produkte vor allem die Kosten und die Leistung im Blick hatten, wird der Schwerpunkt künftig auf Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit liegen. Dieser Wandel wird durch die Nachfrage der Kunden, die Verfügbarkeit neuer Technologien und geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen vorangetrieben.

Für unseren Planeten sind das hervorragende Nachrichten. Doch ergeben sich daraus insbesondere für große Hersteller Herausforderungen, da es für sie sehr schwierig ist, die unterschiedlichen Vorschriften für Produkte in den einzelnen Regionen und Märkten einzuhalten. Hersteller, die ihre Abläufe neu ausrichten wollen, sehen sich mit komplexen Lieferketten, Altlasten und veralteten Technologien konfrontiert.

Den Lebenszyklus von Tausenden Produkten und vielen Zehntausend Materialien unter Einhaltung einer Vielzahl von Regularien in unterschiedlichen Regionen zu verwalten, wird in den kommenden Jahren eine der größten Herausforderungen globaler Unternehmen sein. Mit der Lösung können Unternehmen Vorschriften einhalten und den komplexen Übergang von einer linearen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft bewältigen, in der Produkte und Materialien wiederverwendet, für andere Zwecke genutzt und recycelt werden können.

Das Prinzip der Wesentlichkeit

Parallel zur verstärkten Ausrichtung auf eine verantwortungsbewusste Produktion berücksichtigen Investoren bei der Bewertung von Risiken und Chancen in zunehmendem Maße auch Faktoren in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG).

Im aktuellen stellt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers fest, dass 49 Prozent aller Investoren weltweit ihre Beteiligungen an Unternehmen veräußern würden, die Probleme in diesen Bereichen nicht wirksam bekämpfen. Für 79 Prozent ist das Management von Risiken und Chancen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance ein wichtiger Aspekt bei Investitionsentscheidungen. Seit Juni 2021 liegt rund einem Drittel der weltweiten Investitionen eine ESG-Strategie zugrunde. Insgesamt beläuft sich die Summe dieser Investitionen auf über 35 Billionen US-Dollar.

Die Wesentlichkeit spielt als Maßstab dafür, wie wichtig bestimmte Informationen für eine Entscheidung sind, eine zentrale Rolle bei der Gewichtung von ESG-Faktoren. Diese Faktoren unterscheiden sich von Branche zu Branche und können finanzielle Kennzahlen beeinflussen. Wesentliche ESG-Faktoren einer Fluggesellschaft wären beispielsweise die Treibstoffeffizienz, CO2-Emissionen sowie Maßnahmen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz, die sich stärker auf den Gewinn und die Kundenerwartungen auswirken als etwa Aspekte wie Kinderarbeit.

Die Bedeutung der Wesentlichkeit untermauert auch die aktuelle Studie von 51·çÁ÷Insights: . Die Umfrage hat ergeben, dass Unternehmen, die Nachhaltigkeit als wesentlich für ihre Geschäftstätigkeit erachten – also Auswirkungen auf ihre Finanzlage oder ihre operative Leistung für wahrscheinlich halten –, ihre Abläufe umgestalten und bessere Geschäftsergebnisse erzielen als Unternehmen, die Nachhaltigkeit keine wesentliche Bedeutung beimessen. Unternehmen, die diesen , werden von langfristigem Wachstum profitieren.

Wirtschaftliche und soziale Wertschöpfung

Ein anschauliches Beispiel für einen zirkulären, regenerativen Ansatz, mit dem Einzelhändler Abfälle Schritt für Schritt vollständig vermeiden und dabei rentabel bleiben können, ist der Modehandel, . Stephanie Benedetto, die früher als Anwältin gearbeitet hat und sich in der New Yorker Textilbranche gut auskennt, hat mit einen Marktplatz für den Kauf und Verkauf von nicht genutzten Stoffen geschaffen, die sonst verbrannt oder anderweitig entsorgt werden würden.

Stephanie Benedetto hatte festgestellt, dass Einzelhändler oft wie gelähmt sind, wenn sie hochgesteckte Ziele wie vollständig nachhaltige Abläufe bis zum Jahr 2030 umsetzen sollen. Sie half ihnen, in einem ersten Schritt wertvolle Abfälle in ihren Lieferketten zu ermitteln, beispielsweise ungenutzte Bestände und unverkäufliche Ware, und diese über den Marktplatz zu vertreiben.

Die so erzielten Einnahmen können genutzt werden, um der Belegschaft höhere Gehälter zu zahlen und innovative Technologien und nachhaltige Materialien zu kaufen – ganz ohne höhere Investitionsausgaben.

Stephanie Benedetto ist fest davon überzeugt, dass Technologie und die Nutzung vorhandener Daten, etwa von Supply-Chain-Daten aus einer SAP-Lösung, zur Bewältigung des Abfallproblems beitragen können. Daten geben Aufschluss darüber, woher der Abfall stammt, woraus er besteht und wie er entsorgt wird. Mithilfe von Supply-Chain-Software auf der Basis von Technologien wie automatisiertem maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain kann der Übergang von einem linearen Geschäftsmodell zu einem Kreislaufmodell gelingen, das die Umwelt schützt und zugleich zur finanziellen Wertschöpfung beiträgt.

Unternehmen wie Queen of Raw, Lizee und LimeLoop haben die Risiken und Chancen unserer vom Klimawandel geprägten Welt erkannt. Mit klaren Strategien, einer Kreislaufwirtschaft und innovativen Tools und Lösungen helfen sie ihren Kunden, Abfall zu vermeiden, Klimaneutralität zu erreichen und Ungleichheit zu überwinden.

Noch ist unsere Geschäftswelt nicht nachhaltig, doch der Wandel hin zu nachhaltigen Abläufen stellt die größte gesellschaftliche und wirtschaftliche Chance unserer Zeit dar. Unternehmen müssen Nachhaltigkeit zum zentralen Element ihrer Strategien machen und mithilfe von Technologie ihre Nachhaltigkeitsleistung steuern. Mit 51·çÁ÷Cloud for Sustainable Enterprises unterstützt die 51·çÁ÷Kunden bei ihrer Entwicklung zum nachhaltigen Unternehmen, das Daten, Netzwerke und Partnerschaften zur Erreichung seiner Ziele nutzt.


Sebastian Steinhaeuser ist Chief Strategy Officer der SAP.

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