Sami Emory, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Thu, 12 Oct 2023 13:59:24 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 So hilft 51·çÁ÷beim Management von Vorschriften für Plastikmüll /germany/2023/10/hilft-sap-management-vorschriften-plastikmuell/ Mon, 16 Oct 2023 06:00:00 +0000 /germany/?p=175539 Vorschriften für Plastikabfälle nehmen rasant zu. 2022 hat das Vereinigte Königreich Abgaben auf Kunststoffverpackungen eingeführt, Spanien folgte im Jahr 2023. Auch in den USA gibt...

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Vorschriften für Plastikabfälle nehmen rasant zu. 2022 hat das Vereinigte Königreich Abgaben auf Kunststoffverpackungen eingeführt, Spanien folgte im Jahr 2023. Auch in den USA gibt es immer mehr Regelungen für Plastikmüll – aktuell allein über 100 Vorschriften zur erweiterten Herstellerverantwortung.

Um alle Verpackungen bis 2030 wiederwendbar oder recycelbar zu machen, wollen die Vereinten Nationen ein Abkommen zur Eindämmung von Plastikmüll bis 2024 ausarbeiten. Gleichzeitig verstärken auch Unternehmen ihr Engagement für Nachhaltigkeit über freiwillige Vereinbarungen, wie sie beispielsweise von der Ellen MacArthur Foundation und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Environment Program, UNEP) vorgeschlagen werden.

Auch Verbraucher und Verbraucherinnen beschäftigen sich mit dem Thema. , sind 91 Prozent der Verbraucher besorgt über den zunehmenden Plastikmüll. Und  zeigt, dass 73 Prozent bereit sind, für umweltfreundliche Verpackungen mehr zu bezahlen.

Alle diese neuen Vorschriften einzuhalten, kann äußerst herausfordernd und kostspielig sein – für Unternehmen jeder Größe. Viele kleine und mittlere Betriebe haben kein entsprechendes internes Know-how, sodass sie vielfach die Einhaltung der Vorgaben entweder nicht gut genug überwachen oder für teures Geld auslagern. Für größere Unternehmen ist der immense Aufwand dieser Aufgabe abschreckend und birgt die Gefahr, dass Abkürzungen kostspielig werden.

„Angesichts ihrer komplexen Abläufe und ihrem riesigen Geschäftsvolumen aufgrund ihrer verschiedenen Produkte und ihrer Geschäftstätigkeit in verschiedenen Ländern sind viele Unternehmen eher vorsichtig, um Strafen zu vermeiden“, erklärt Darren West, SAP-Produktexperte für Lösungen im Bereich Kreislaufwirtschaft. „Sie schätzen deshalb ungefähr die Höhe ihrer Abgaben und schlagen dann noch etwas darauf, um auf der sicheren Seite zu sein.“

Genauere Daten, niedrigere Kosten

Für den Konsumgüterkonzern Henkel kam die Forderung nach einer effektiven Lösung für den Umgang mit Plastikmüll von der Steuerabteilung. Aufgrund der bevorstehenden Abgaben auf Kunststoffabfälle im Vereinigten Königreich und der EU starteten die Steuerexperten von Henkel ein Projekt, das die Einhaltung der Vorgaben aus steuerlicher Sicht sicherstellen sollte.

Im Bereich IT stieß das Team sofort auf einige große Hürden. Um die neuen Vorschriften einhalten und Strafzahlungen zu vermeiden, benötigte Henkel zunächst ein System, dass die Plastikdaten seiner Produkte überwachen, messen und dokumentieren konnte. In einem begrenzten Angebot an Lösungen die passende für seine Anforderungen zu finden, war kein leichtes Unterfangen. Erschwert wurde das Ganze noch dadurch, dass die Vorschriften ganz neu waren. Darüber hinaus musste Henkel die erforderlichen Stammdaten aggregieren und aufbereiten, um eine präzise Berichterstattung sicherzustellen – ohne die IT-Infrastruktur unnötig zu verkomplizieren oder die damit verbundenen Kosten aufzublähen.

Die Lösung  entstand aus dem Wunsch heraus, ein dynamischeres Management von Plastikabfällen zu ermöglichen. Die Lösung bietet ein optimiertes, granulares Datenmanagementsystem, das die Überwachung, Messung und Dokumentation von Umweltauswirkungen erleichtert, die durch die Herstellung von Produkten und deren Verpackungen entstehen.

Heute unterstützt 51·çÁ÷Responsible Design and Production Unternehmen wie Henkel dabei, bei der Zusammensetzung von Produkten und Verpackungen den Überblick zu behalten. Das Management der primären, sekundären und tertiären Verpackungen sowie der Transportverpackungen in der gesamten Logistikkette mit allen ihren Details erfordert sehr viel Sorgfalt. Die Lösung bietet ein digitales Modell der Verpackungs- und Produktlandschaft, sodass die Umweltauswirkungen sorgfältig und präzise analysiert werden können.

Sie berücksichtigt den komplexen Verpackungsprozess, indem sie genaue Daten über die Materialflüsse und Attribute in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft dokumentiert. Zudem kann sie Teams bei der Erfassung von Gewichten, Volumina und Versanddaten sowie von wichtigen Details zu recycelten Inhalten, Import-/Exportinformationen und den verschiedenen Verpackungsbestandteilen unterstützen. Diese präzise Erfassung ist äußerst wichtig für die Berechnung der Plastiksteuern sowie der EPR-Gebühren (EPR – erweiterte Herstellerverantwortung) und erfordert genaue Kenntnisse der einzelnen inländischen und grenzüberschreitenden Materialflüsse.

Für die Zukunft plant 51·çÁ÷Erweiterungen für die Lösung, mit denen sich die Widerverwertbarkeit, die Wiederverwendbarkeit und das in den verschiedenen Materialien enthaltene CO2 verfolgen und überwachen lassen. Für Unternehmen, die die Scope-3-Emissionen ihres gesamten Verpackungsportfolios nachvollziehen und ihre Verpackungen nachhaltiger gestalten wollen, sind diese Daten unerlässlich.

Die Lösung hilft Unternehmen dabei, die gewünschten Ergebnisse zu erreichen, Zeit und Geld zu sparen und Dinge zu vereinfachen. Besonders, wenn es um neue Märkte geht. Wenn ein Unternehmen seinen Sitz in einem Land hat, beispielsweise in Belgien oder den Niederlanden, und etwa nach Frankreich und Italien expandieren möchte – die jeweils ihre eigenen Systeme und Regeln für Verpackungen haben –, wird das Management der Daten komplexer. Mit 51·çÁ÷Responsible Design and Production können Material-, Verpackungs- und Transportdaten auf neue Märkte zugeschnitten werden. Die gleichen Prozesse müssen nicht wiederholt werden.

Das Besondere an der Lösung ist aber, dass sie sich anpassen lässt, sobald die Daten integriert sind. Sie kann sich nahtlos auf verschiedene Marktanforderungen einstellen und mit nur einem Klick Berichte erstellen, die für die Einhaltung der Steuer- und EPR-Vorschriften erforderlich sind.

„Es geht hier also um Vereinfachung“, sagt West.

Eine nachhaltigere Zukunft gestalten

Die Erfassung von Daten und ihre Auswertung sind aber erst der Anfang. Die wahre Herausforderung besteht darin, diese Daten in Maßnahmen umzusetzen.

Denn die Lösung unterstützt Unternehmen nicht nur dabei, ihren Verpflichtungen nachzukommen wie beispielsweise Abgaben auf Kunststoffabfälle zu zahlen und EPR-Gebühren genau zu berechnen. Sie liefert auch die Datenbasis, um fundierte strategische Entscheidungen treffen zu können. Sie bietet Informationen, wie sich die Wahl von Materialien sowie Materialzusammensetzungen auf die Umwelt auswirken. Dadurch hilft sie Unternehmen, auf nachhaltige und verantwortungsvolle Verpackungslösungen und Geschäftsmodelle umzusteigen.

Durch die Einführung von konnte Henkel seine Verpflichtungen effizienter erfüllen und hatte einen besseren Einblick in seine Daten. Die neuen Funktionen ermöglichen jedoch nicht nur kurzfristige Effizienzsteigerungen, sondern bieten noch viele weitere Vorteile. Sie dokumentieren die laufenden Maßnahmen von Henkel zur Reduzierung seines ökologischen Fußabdrucks und verleihen so seiner branchenweiten Führungsrolle im Bereich Umwelt eine neue Dimension.

„Ein toller Aspekt dieser Lösung ist, was sie einem Unternehmen wie Henkel ermöglicht“, sagt Stephen Jamieson, der weltweit für SAP-Lösungen im Bereich Kreislaufwirtschaft verantwortlich ist. „Nämlich die gute Arbeit, die Henkel bereits sehr effektiv leistet, zu dokumentieren.“

Henkels „51·çÁ÷Responsible Design and Production“-Projekt passt sehr gut zu einer anderen Initiative des Unternehmens, durch die die Kommunikation mit Lieferanten verbessert, mehr Daten erfasst und die Datenbank im Bereich Nachhaltigkeit ausgebaut werden soll.

Die Teams von Henkel sind damit in der Lage, Produkte zu erkennen, für die die höchsten Plastiksteuern anfallen. Diese Informationen könnten bald in das strategische Produktdesign einfließen und so unter Umständen erheblichen Kosteneinsparungen ermöglichen. Zudem schafft Henkel in Regionen wie Spanien und dem Vereinigten Königreich bereits eine solide Datengrundlage. Dadurch wird Henkel noch besser in der Lage sein, sich auf Änderungen von Vorschriften in seinen anderen Märkten einzustellen.

Wo die Reise hingeht

Die Weltwirtschaft wendet sich immer mehr einem Kreislaufmodell zu. Die 51·çÁ÷trägt dem Rechnung, indem sie Innovationen für 51·çÁ÷Responsible Design and Production in großen Schritten vorantreibt. Da Unternehmen es mit vielen verschiedenen Materialarten zu tun haben, werden künftige Lösungserweiterungen auch Elemente wie Lebensmittel, Landnutzung, Textilien, Batterien und Elektroschrott berücksichtigen, also alle Eckpfeiler der Kreislaufwirtschaft. Die Lösung wird wichtige Faktoren wie Rohmaterialien, recycelte Inhalte, den CO2-Gehalt und wiederverwendbare Inhalte messen.

Ziel von 51·çÁ÷Responsible Design and Production ist es, Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Strategie für die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. So können sie Abfälle vermeiden, Materialkreisläufe einführen und zur Regeneration natürlicher Systeme beitragen können. Die Lösung ist so konzipiert, dass sie sich nahtlos mit den zentralen Geschäftsprozessen und Systemen verknüpfen lässt. Unternehmen können somit ihre Nachhaltigkeitsstrategien präziser und effizienter umsetzen. Ob es darum geht, Kostenberechnungen in die Rechnungserstellung einzubinden oder durch die Integration mit anderen Lösungen Nachhaltigkeit ganzheitlicher im Unternehmen umzusetzen – 51·çÁ÷Responsible Design and Production kann Teams bei der Umgestaltung ihrer Geschäftsprozesse unterstützen.

„Wir wollen bei Henkel eine Führungsrolle bei der sparsameren Verwendung von Kunststoffen einnehmen – und Kunden umweltfreundlichere Optionen bieten“, sagt Dr. Nora Mundschenk, Corporate Director für den Bereich Finance Tax and Trade Group bei der Henkel AG & Co. KGaA. „51·çÁ÷Responsible Design and Production und 51·çÁ÷Services and Support werden uns hierbei unterstützen.“

Weitere Informationen darüber, wie die 51·çÁ÷Unternehmen beim Umsetzen und Dokumentieren ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt, finden Sie auf .


Sami Emory ist Brand Journalist für Sustainability Communications bei SAP.

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Wie SAP-Lösungen die Erstellung von Emissionserklärungen vereinfachen /germany/2023/07/loesungen-esg-emissionen-nachhaltigkeit/ Fri, 07 Jul 2023 06:00:56 +0000 /germany/?p=174772 In Unternehmen aller Branchen ist Nachhaltigkeit längst nicht mehr nur ein Schlagwort oder eine Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiges Element der Unternehmensstrategie. „Es gab schon immer...

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In Unternehmen aller Branchen ist Nachhaltigkeit längst nicht mehr nur ein Schlagwort oder eine Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiges Element der Unternehmensstrategie.

„Es gab schon immer Vorschriften, Regeln und Erwartungen, wie Unternehmen ihre Abläufe gestalten sollten, damit diese sich nicht negativ auf die Umwelt auswirken“, erklärt Michael Censurato, Global Solution Manager für den Bereich bei SAP. „Seit einigen Jahren steht dieses Thema jedoch stärker im Mittelpunkt und im Blick der Öffentlichkeit. In den Nachrichten wird darüber berichtet, und sowohl für Verbraucher als auch für Investoren spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.“

Das Forum for Sustainable and Responsible Investment kommt in einer zu dem Schluss, dass der Klimawandel 2022 für Vermögensverwalter und institutionelle Anleger im Hinblick auf die Gewichtung ihrer Anlagen der wichtigste Aspekt im Bereich Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) war. Eigene Untersuchungen von 51·çÁ÷belegen ebenfalls, dass zwischen 2021 und 2022 die Bedeutung der Forderungen von Kunden als Beweggrund für Nachhaltigkeitsmaßnahmen um den Faktor 7 zugenommen hat.

Durch Nachhaltigkeitsinitiativen zum Vorreiter werden

Zwar sehen Führungskräfte in ESG-Initiativen heute einen entscheidenden Faktor für den zukünftigen Erfolg ihres Unternehmens, doch wissen sie auch, wie schwierig es ist, die Fortschritte bei diesen Initiativen zu messen und ihre Ergebnisse an die Aufsichtsbehörden zu berichten. Laut einer Studie von Oxford Economics und 51·çÁ÷hatten Richtlinien für die Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden etabliert, um die Umsetzung nachhaltiger Praktiken sicherzustellen. Die Risiken und Kosten bei Verstößen gegen Vorschriften sind für Unternehmen jeder Größe hoch und reichen von Strafen und Geldbußen über Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs und den Verlust von Geschäftschancen bis hin zur persönlichen Haftung von Führungskräften.

Eine der größten Schwierigkeiten bei der ESG-Berichterstattung besteht darin zu gewährleisten, dass Umweltkennzahlen sowohl transparent als auch präzise dargestellt werden: Sie sollen die Istwerte abbilden, keine Durchschnittswerte. In vielen Unternehmen waren die Strategien zur Einhaltung von Umweltvorschriften früher mit hohem manuellem Aufwand verbunden. Dabei kamen Tabellen zum Einsatz, in denen wochenlang Daten über verschiedene Zeitzonen und Arbeitsstrukturen hinweg erfasst und verarbeitet werden mussten. Dadurch wurden häufig Dinge übersehen, oder es kam zu Verzögerungen.

Eine bessere ESG-Berichterstattung und Compliance zu ermöglichen, ist ein wichtiger Aspekt der allgemeinen Unternehmensstrategie und trägt maßgeblich zu den Ergebnissen kleiner und großer Teams bei. Mehr denn je sehen sich Unternehmen heute gefordert, Klimaneutralität in ihrem Geschäftsergebnis zu erreichen. Wer diese Herausforderung bewältigt, wird sich als Marktführer etablieren.

Durchgängiges Umweltmanagement

Mit verschiedenen Lösungen unterstützt das EHS-Team von 51·çÁ÷Unternehmen seit 2003 dabei, Umweltschutzvorschriften einzuhalten. Hierzu gehört auch die Anwendung SAP Environment, Health, and Safety Management, die Kunden  die erforderliche Konsistenz, Auditierbarkeit, Risikominderung und Transparenz ermöglicht. Umweltbeauftragte und -techniker haben damit außerdem Zugriff auf eine einfach zu bedienende Plattform, mit der sie umfassenden Einblick in die Umweltauswirkungen ihrer Abläufe erhalten.

SAP EHS Management basiert auf SAP S/4HANA und unterstützt Teams bei der Zusammenführung, Aufbereitung und Analyse von Umweltdaten. Mit den erweiterten Funktionen der Anwendung lassen sich zudem Abweichungen von den Emissionszielen frühzeitig erkennen. Überschreiten beispielsweise die während eines bestimmten Produktionsprozesses freigesetzten krebserregenden Verbindungen die vorgeschriebenen Grenzwerte, kann umgehend ein Plan umgesetzt werden, damit die Teams ausreichend Zeit für die Anpassung des Prozesses haben und die Grenzwerte zuverlässig eingehalten werden.

Hoher Aufwand bei der Abgabe von Emissionserklärungen

Was die Einhaltung von Vorschriften zum Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz betrifft, so müssen insbesondere Emissionserklärungen sehr sorgfältig erstellt werden, was mit hohem Zeitaufwand verbunden ist. Unternehmen in Deutschland etwa müssen gemäß der Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) alle vier Jahre eine ausführliche Emissionserklärung abgeben, während alle europäischen Unternehmen jährlich Daten an das Europäische Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (E-PRTR) übermitteln müssen. Weitere Vorschriften sind bereits in Vorbereitung: Anfang des Jahres das International Sustainability Standards Board (ISSB) des International Finance Reporting Standard (IFRS) die Entwicklung einer standardisierten Sprache für die Offenlegung von ESG-bezogenen Risiken und Chancen. Die neuen Kriterien sollen im Januar 2024 in Kraft treten.

Unternehmen in Branchen mit hohen Emissionen wie der Chemieindustrie, der Erdöl- und Erdgasindustrie oder der Eisen- und Stahlproduktion müssen in ihren Erklärungen eine Vielzahl von Emissionen erfassen. Diese reichen von Staub und Abgasen, die beim Transport und bei der Verarbeitung von Rohstoffen erzeugt werden, bis hin zu passiven Emissionen, die bei der Entlüftung von Kraftstoffbehältern entstehen. Folglich ist nicht nur das Ausmaß der Berichterstattung immens, sondern auch die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften mit gewaltigen Herausforderungen verbunden. Dies gilt insbesondere für global tätige Unternehmen, die den Rechtsordnungen unterschiedlicher Länder unterliegen.

Bislang hatten Umweltschutzbeauftragte und die Betriebsleitung die Last dieser Emissionsberichte zu schultern. Sie hatten damit zu kämpfen, dass die zahlreichen manuellen Aufgaben zur Erfassung, Berechnung und Berichterstattung der erforderlichen Informationen ineffizient waren und innerhalb eines engen Zeitrahmens durchgeführt werden mussten.

Einfache Berichterstattung

Damit diese engen Zeitvorgaben eingehalten werden können, ermöglicht die neue SAP-Fiori-App My Emissions Declarations nicht nur eine schnellere Erstellung von Emissionserklärungen, sondern auch die Steuerung des gesamten Prozesses. My Emissions Declarations ist derzeit speziell auf die Berichtsanforderungen der BImSchV-Verordnung ausgerichtet, wird jedoch in Kürze auch weitere gesetzlich vorgeschriebene Meldeverfahren unterstützen.

Mit der App My Emissions Declarations können Unternehmen ihren Prozess für die Emissionsberichterstattung lückenlos steuern. Die Erstellung und Abgabe der erforderlichen Berichte sicherzustellen, ist Aufgabe der Werksleitung. Sobald mit der Anfertigung einer Erklärung begonnen werden muss, sendet die App eine E-Mail an die Werksleitung und legt automatisch eine Aufgabe auf der Startseite an.

Nach dem Öffnen der Aufgabe kann die Werksleitung die Zuständigkeit an andere Mitarbeitende delegieren, beispielsweise an Anlagenbetreiber oder Umwelttechniker, die in der Regel die Eingabe der erforderlichen Daten für die einzelnen Emissionsquellen in die App übernehmen. Dank ihrer Flexibilität kann My Emissions Declarations auch die automatische Datenerfassung durch Sensoren, Zähler, Betriebssysteme und Data Historians unterstützen.

Nach der Dateneingabe übernimmt die App die weiteren Schritte und führt die komplexen Berechnungen aus, die für die Erzeugung präziser Emissionsdaten erforderlich sind. „Die zuständigen Fachleute können in der App einfach die Mindestinformationen eingeben, die die Berechnungsformel benötigt“, erläutert Mariya Krasteva, Area Product Owner für SAP EHS Management. „Sobald die Konzentration eines bestimmten Emissionsstoffes eingegeben wurde, werden dann alle weiteren Parameter automatisch berechnet.“ Während manche Lösungen diese Gleichungen in einer Datenbank oder im Programmcode speichern, was eine Überprüfung und Bearbeitung schwierig macht, können Anwender die Gleichungen in My Emissions Declarations ganz einfach direkt anzeigen, bearbeiten und pflegen.

Vor allem aber kann die Werksleitung mit My Emissions Declarations schnell überprüfen, ob die Daten fehlerfrei sind, und so die Qualität während des gesamten Prozesses sicherstellen. Und dank ihrer nahtlosen Integration in SAP EHS Management – und durch Erweiterung auch in den digitalen Kern von SAP S/4HANA – bietet die App Teams die Möglichkeit, die Umweltauswirkungen ihrer Abläufe ganzheitlich zu betrachten. Denn schließlich erfolgt das unternehmensweite Nachhaltigkeitsmanagement nicht im luftleeren Raum. Unternehmen müssen ihre Maßnahmen mit einer Vielzahl weiterer Compliance-, Überwachungs- und Wartungsverfahren in Einklang bringen. Häufig gibt es etwa Überschneidungen zwischen den Compliance-Prozessen und der Instandhaltung, da auch die Fertigungsanlagen gewartet und auf die von ihnen erzeugten Schadstoffe überwacht werden müssen.

„Unsere Lösungen helfen, diese Prozesse miteinander zu verknüpfen, wodurch eine deutlich reibungslosere Übergabe an die nachfolgenden Prozesse möglich ist“, erklärt Hitesh Patel, Product Manager für SAP EHS Management. Durch die Einbindung der App My Emissions Declarations in das allgemeine Managementsystem können Teams Daten nutzen, die zuvor mit der Anlagenmanagement-Funktion der Software definiert wurden, und daraus eine umfassende Sicht auf alle Emissionsquellen erstellen – einschließlich der Scope-3-Emissionen, die beispielweise im Zusammenhang mit Produktionsstätten und Anlagen entstehen. Indem nicht nur Durchschnittswerte, sondern die tatsächlichen Emissionen berechnet werden, können Teams nun noch bessere, datengestützte Entscheidungen treffen.

„Damit profitieren Kunden von umgehender Compliance und einer durchgängigen Lösung, mit der sie jederzeit die Auditierbarkeit sicherstellen können“, führt Mariya Krasteva aus. „Sie haben Zugriff auf ein präzises Emissionsinventar und eine zentrale Datenquelle.“ Und wenn die Werksleitung schließlich bereit ist, die eigentliche Emissionserklärung zu erstellen, erzeugt die App einen XML-Bericht, der dann direkt an die zuständigen Behörden übermittelt werden kann. Anschließend wird die Aufgabe geschlossen, bis der nächste Erklärungszeitraum beginnt.

Wegweisende Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft

Bei Compliance-Verfahren höchste Effizienz und Sorgfalt sicherzustellen ist für Unternehmen, die eine nachhaltigere Zukunft für sich selbst und ihre Branche gestalten möchten, unverzichtbar. SAP EHS Management und My Emissions Declaration bieten Teams dabei wichtige Unterstützung und helfen ihnen, die hierfür erforderlichen Nachhaltigkeitsziele und -standards zu erreichen.

 wie 51·çÁ÷Ihr Team auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen kann.


Sami Emory ist Brand Journalist für Sustainability Communications bei SAP.

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