Paige Cox, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Thu, 05 Jan 2023 08:45:22 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Unternehmen für Lieferketten von morgen rüsten /germany/2022/12/lieferketten/ Fri, 09 Dec 2022 07:00:01 +0000 /germany/?p=162919 Lockdowns, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und Mitarbeitende in Quarantäne – der weltweite Handel hat in den letzten zweieinhalb Jahren schwerwiegende Umwälzungen erlebt, was sich natürlich...

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Lockdowns, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und Mitarbeitende in Quarantäne – der weltweite Handel hat in den letzten zweieinhalb Jahren schwerwiegende Umwälzungen erlebt, was sich natürlich auf die Lieferketten dieser Welt auswirkt.

Mit den Gründen dafür sind wir dank täglicher Schlagzeilen über das Weltgeschehen nur allzu vertraut: Während dieÌýCoronapandemieÌýin einem Teil der Welt abklingt, scheint sie sich anderorts wieder zuzuspitzen. Russlands Einmarsch in der Ukraine hat die Exporte aus beiden Ländern, darunter wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse, erheblich eingeschränkt.

Auch der Klimawandel, der die Energiepolitik vieler Länder bestimmt, beeinflusst unser aller Leben. Und Hersteller von Elektrofahrzeugen stehen vor dem Problem, dass ihre Bezugsquellen für Lithium und andere Batteriemetalle bald erschöpft sind und sie sich nach neuen Quellen umschauen müssen, etwa in AfrikaÌý³Ü²Ô»åÌýLateinamerika.

Gleichzeitig hat die anhaltende Knappheit bei Mikrochips für in den Lieferketten der Automobilbranche geführt. Es stehen nicht mehr schlanke Fertigungsmethoden zur Reduzierung der Kosten im Vordergrund, sondern alternative Beschaffungsmöglichkeiten, um den Absatz zu sichern. Auch der Einzelhandel hat fortwährend mit unbeständigen Bedingungen zu kämpfen. Krieg und Inflation haben unterdessen die Energiemärkte aus den Fugen gebracht.

Deutschland beispielsweise steht vor dem Dilemma, seine Abhängigkeit von Erdgasimporten verringern zu müssen. Doch dieÌýÌýsind stark vom Angebot abhängig. Afrikanische LänderÌýsuchen unterdessen nach neuen Importmöglichkeiten für den Weizen, der normalerweise aus Russland und der Ukraine geliefert wird. Und Hersteller von Elektroautos benötigen neue Quellen für Eisenerz, um es für die Produktion von Stromspeichern abzubauen oder zu recyclen.

Der Fachkräftemangel als ein ausschlaggebender FaktorÌý

Doch beim Trend zur Regionalisierung der Lieferketten geht es um mehr als nur Rohstoffe. Die Verfügbarkeit von Fachkräften kann ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Neugestaltung von Lieferketten und Logistikmodellen spielen. Cloudbasierte Lösungen zur Verwaltung externer Mitarbeitender können Unterstützung bieten, wenn Arbeitskräfte in Fabriken, Häfen und Speditionen aufgrund von Quarantäne, Lockdowns oder anderen Problemen ausfallen.

Auch wenn die Pandemie in vielen Regionen auf dem Rückzug ist, unterliegt der Arbeitsmarkt nach wie vor hohen Schwankungen. Transparenz in allen Aspekten der Lieferkette, von Rohstoffen bis hin zur Belegschaft und allem dazwischen, ist für Führungskräfte weiterhin ein entscheidender Faktor, um stabilere Lieferketten mit einem größeren Fokus auf Regionalität zu schaffen.

Von globalen zu regionalen Lieferketten

Aktuell findet eine schrittweise Umstellung von globalen Lieferketten auf regionale Lieferketten statt. Dabei gewinnen Konzepte wie „“ – die Verlagerung von betrieblichen Prozessen ins nahe Ausland – und „“ – verstärkter Handel mit politisch befreundeten Staaten – zunehmend an Bedeutung. Deshalb benötigen Unternehmen und ihre Handelspartner einen ganzheitlichen Überblick und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, die ihnen nur in digitalen Netzwerken zur Verfügung stehen. Die Widerstandsfähigkeit ihres Betriebsmodells zeigt auf, in welchem Maße Unternehmen und ihre Handelspartner in der Lage sind, gemeinsam zu planen und zu handeln, um auf Änderungen von Angebot und Nachfrage zu reagieren.

SAP-Lösungen für agilere Lieferketten

Um Stabilität und Transparenz zu fördern, hat die 51·çÁ÷im vergangenen Jahr das weltweit größte Geschäftsnetzwerk ins Leben gerufen, das Beschaffung, Lieferketten, Logistik und Anlagenmanagement in einem einheitlichen, intelligenten Netzwerk zusammenbringt. Damit möchten wir unseren Kunden dabei helfen, sich souverän an Marktveränderungen anzupassen und ihr Unternehmen zukunftssicher zu machen.

Mit können Handelspartner die Prozesseffizienz und Versorgungssicherung verbessern und die Einhaltung von Geschäftsprozessen und gesetzlichen Vorschriften gewährleisten, indem sie für mehr Übersicht bei allen betrieblichen Abläufen sorgen.

ermöglicht es Unternehmen, mehr Transparenz in der Lieferkette zu schaffen – durch planungsgesteuerte Automatisierung und die Optimierung von Kapazität und Bestand.

Mithilfe von können Unternehmen mit Verladern und Spediteuren zusammenarbeiten und Informationen austauschen. Zudem können sie die gesamte Lieferkette überblicken, indem sie Logistikprozesse optimieren, und so die Liefertermintreue verbessern und Risiken durch Drittanbieter mindern.

ermöglicht es Anlageneigentümern, Betreibern und Dienstleistern, die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch mithilfe einer einzigen, konsistenten Version ihrer Anlagenstammdaten zu verbessern. So lassen sich Prozesse bei der Anlagenwartung optimieren und Kosten senken.

Der Bedarf als neue Nachfrage

Wenn Unternehmen von globalen zu regionalen Lieferketten übergehen, steigt der Bedarf an vorausschauenden Analysen und Transparenz über integrierte und vernetzte Betriebsprozesse hinweg. Grund dafür ist, dass mit der zunehmenden Regionalisierung der Lieferketten die Zahl der Beschaffungsmöglichkeiten abnimmt. Damit löst der Bedarf die Nachfrage als wichtigsten Faktor ab – sowohl bei Entscheidungen zur Beschaffung als auch bei der Steuerung der Logistikabläufe beim Handel zwischen Unternehmen.

Durch die Verknüpfung der operativen Prozesse von Handelspartnern sorgen cloudbasierte Netzwerke nicht nur für mehr Transparenz, sondern erweitern auch integrierte Funktionen für Planung und Ausführung. Wenn Käufer, Lieferanten und Logistikanbieter genaue Bestandsprognosen und Geschäftsprozessdaten in Echtzeit miteinander austauschen, können sieÌýMehrwert für alle Beteiligten schaffenÌýund auf sichere und vorausschauende Weise planen.

Weitere Informationen über das 51·çÁ÷Business Network und darüber, wie wir für Stabilität und Transparenz für große und kleine Unternehmen sorgen, finden Sie unterÌý.

Übrigens, bei der virtuellen 51·çÁ÷NOW Germany am 9. Februar 2023 dreht sich in einer eigenen Gesprächsrunde alles um das Thema Risikoresistente Lieferketten. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz:


Paige Cox ist Senior Vice President, Chief Product Officer und Head of 51·çÁ÷Business Network.

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Materialrückverfolgbarkeit fördert Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie /germany/2022/05/automobilindustrie-materialrueckverfolgbarkeit-nachhaltigkeit/ Fri, 13 May 2022 06:00:51 +0000 /germany/?p=160878 Tiefgreifende Veränderungen, die durchÌýVirusvarianten, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und geopolitische Konflikte noch verschärft wurden, haben dazu geführt, dass Unternehmenslenker nach jeder Möglichkeit suchen, um ihre...

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Tiefgreifende Veränderungen, die durchÌýVirusvarianten, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und geopolitische Konflikte noch verschärft wurden, haben dazu geführt, dass Unternehmenslenker nach jeder Möglichkeit suchen, um ihre Geschäftsabläufe und die ihrer Handelspartner widerstandsfähiger zu machen.

Nur in wenigen Wirtschaftsbereichen sind die Risiken höher als in der Automobilindustrie, wo für die Produktion eines Autos im DurchschnittÌýÌývon Zulieferern aus der ganzen Welt beschafft werden müssen. Wenn auch nur eine wichtige Komponente, wie etwaÌýMikrochips für die Fahrzeugelektronik, knapp wird, laufen Autobauer Gefahr, ihre Versprechen gegenüber den Kunden nicht einhalten zu können.

Um dieser Unbeständigkeit in der Industrie zu begegnen, haben sich Automobilhersteller in ganz Europa zusammengetan, um einen umfassenden Überblick über ihre vernetzten Prozesse zu erlangen. Im Rahmen einer Allianz, die unter dem NamenÌý 2021 ins Leben gerufen wurde, haben Dutzende von Herstellern, Zulieferern, Händlerverbänden und Anwendungsanbietern ein erfolgreiches digitales Ökosystem aufgebaut, um auf Basis von SAP- und anderen Technologien einen einheitlichen Standard für den sicheren Datenaustausch in der gesamten automobilen Wertschöpfungskette zu schaffen.

Transparenz cloudbasierter Netzwerke nutzen

Die beteiligten Unternehmen, zu denen unter anderemÌý,Ìý,Ìý,Ìý,Ìý ³Ü²Ô»åÌý zählen, wollen die Transparenz cloudbasierter Netzwerke dazu nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und besser in der Lage zu sein, einschneidende Veränderungen vorauszusehen und sich entsprechend darauf einzustellen. Aber die Allianz ist nicht nur für führende Marktteilnehmer gedacht. Die Digitalisierung kommt mittelständischen Unternehmen genauso zugute wie größeren Wettbewerbern. Denn die Allianz basiert auf einem offenen und skalierbaren Netzwerk. Schließlich sind die Daten, auf die Betriebe für ihre operative Entscheidungsfindung und gemeinschaftliche Innovationen angewiesen sind, unabhängig von der Größe des Unternehmens.

Über digitale Netzwerke können sie Angebot und Nachfrage in jeder Phase der Produktion messen. Aber was ist mit anderen wichtigen Kenngrößen? Da sich Unternehmen zunehmend Ziele in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und guter Unternehmensführung setzen, brauchen sie auch bei diesen Aspekten einen Einblick in Echtzeit. Das Kernszenario von Catena-X ist die Material- oder Teilerückverfolgbarkeit, die vomÌý unterstützt wird.

Materialrückverfolgung in der digitalen Logistikkette

Mit der Option für Materialrückverfolgung für das können Unternehmen Produkte und Komponenten verschiedener Beteiligter in einer Wertschöpfungskette zurückverfolgen – von der Beschaffung in unterschiedlichen vorgelagerten Stufen über die Fertigung bis zum Vertrieb. Die Option ermöglicht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit und Rückrufabwicklung, um die Produkthistorie von den Rohmaterialien bis zum Fertigprodukt zu erfassen und zu analysieren. Die Materialrückverfolgbarkeit wurde ursprünglich zusammen mit führenden Unternehmen der Lebensmittellieferkette entwickelt und erlaubt es ihnen, durch Verknüpfung der gesamten Lieferkette Transparenz und Nachhaltigkeit zu stärken.ÌýDie cloudbasierte Technologie fördert die Verantwortung, die für Rückrufe und Herkunftsanalysen erforderlich ist, und lässt sich bequem in die bestehende ERP-Lösung eines Unternehmens integrieren.

Das Gleiche gilt für die Automobilindustrie. Wenn mangelhafte Produkte durch ausführliche Fertigungsdaten ausfindig gemacht werden, kann die Zahl der Rückrufe drastisch reduziert werden. Autobauer und Autohäuser sind so in der Lage, beträchtliche Einsparungen zu erzielen und ihren Kunden unnötigen Ärger zu ersparen. Gleichzeitig können Unternehmen mit der Option für Materialrückverfolgung feststellen, ob ein Produkt oder Prozess bestimmte Vorgaben erfüllt. Werden zum Beispiel im Fertigungsbetrieb eines Fahrzeugs ökologisch nachhaltige Geschäftsverfahren berücksichtigt? Legt ein Kraftfahrzeughersteller oder Zulieferer bei seinen Einstellungs- und Vertragsbestimmungen Wert auf Vielfalt? Hält sich das Unternehmen in der gesamten Lieferkette an Arbeitsnormen, die Zwangsarbeit verbieten, so wie das in immer mehr ?

Wenn dezentralisierte Branchennetzwerke wie Catena-X durch das 51·çÁ÷Business Network und Materialrückverfolgbarkeit unterstützt werden, können sie in mehrstufigen Lieferketten ein einzigartiges Maß an Transparenz erreichen. Dies deckt nicht nur herkömmliche Kennzahlen zu Angebot und Nachfrage ab, sondern auch eine breite Palette sozialer Aspekte und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Unternehmen und ihre Handelspartner profitieren so langfristig von maximaler Widerstandsfähigkeit, nachhaltigen Innovationen und gemeinsamen Wachstum. Das 51·çÁ÷Business Network schafft mit seinen die Voraussetzungen für die Unterstützung offener Branchennetzwerke der Zukunft und die Interoperabilität mit ihnen. Die Anbindung an das 51·çÁ÷Business Network ermöglicht Unternehmen den Handel mit Betrieben jeder Größe und bietet ihnen mehr Transparenz, sei es für Einkaufs-, Logistik- oder branchenspezifische Szenarien.


Paige Cox ist Senior Vice President, Chief Product Officer und Leiterin des 51·çÁ÷Business Network.

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