Nikolaus Hagl, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 21 Mar 2023 10:43:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Wie die öffentliche Verwaltung Green IT-Vorreiter wird /germany/2023/01/2023-nachhaltigkeit-in-der-oeffentlichen-verwaltung/ Mon, 16 Jan 2023 08:00:48 +0000 /germany/?p=164134 Mit dem Chasing-Zero-Ansatz – Null Emissionen, Null Abfall, Null Diskriminierung –  will 51·çÁ÷die Welt und das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Die Energieversorgung, das...

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Mit dem Chasing-Zero-Ansatz – Null Emissionen, Null Abfall, Null Diskriminierung –  will 51·çÁ÷die Welt und das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Die Energieversorgung, das Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung spielen dabei eine wichtige Rolle.

In einer Welt massiver Veränderungen, wie wir sie derzeit erleben, kommt es vor allem auf eine schnelle Anpassung an die neuen Bedingungen an. Nachhaltigkeit wird dabei immer mehr zu einem zentralen Aspekt für Energieversorgungsunternehmen, Gesundheitsdienstleister und den öffentlichen Sektor. Die digitale Transformation schafft die notwendigen Voraussetzungen, um die unterschiedlichen Anforderungen unter einen Hut zu bekommen und bestehende Prozesse zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Am deutlichsten war dieser immense Handlungsdruck in den letzten Monaten im mit dem schlagartigen Umbruch durch die globale COVID-19-Pandemie zu spüren. Ebenso in der Energiewirtschaft. Denn diese Branche muss nicht nur aktuelle Herausforderungen wie massiver Preisanstieg und Sicherstellung der Versorgung bewältigen. Vor ihr steht auch die nachhaltige Umgestaltung des gesamten Wirtschaftszweigs – mit den Schwerpunkten .

Eigene Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen und Rahmen vorgeben

Für die öffentliche Hand geht es nicht nur um die Umsetzung der von der Bundesregierung festgelegten ambitionierten nationalen für Deutschland. In Anlehnung an die 17 globalen (SDGs) der Vereinten Nationen hat diese das zentrale Ziel, bis 2030 ein Gleichgewicht zwischen sozialer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Leistung zu schaffen und die nachhaltige Transformation zu stärken.

Die Behörden auf allen Ebenen – von der Kommune bis zum Bund – übernehmen hier aber gleichzeitig auch eine steuernde Aufgabe und geben den Rahmen für den notwendigen Veränderungsprozess in der gesamten Gesellschaft vor. Das Spektrum reicht dabei von der Klimaneutralität durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und nachhaltiges Bauen, über die Reduzierung mobilitätsbedingter CO2-Emissionen und die flächendeckende Einführung von Energie- und Umweltmanagementsystemen bis hin zur besseren Vereinbarkeit von Familien- und Pflegeaufgaben im Alltag oder die Förderung von Diversität in den eigenen Reihen.

Um bei der Umsetzung klimaverträglicher Maßnahmen mit gutem Beispiel vorangehen zu können, spielt eine nachhaltige IT-Infrastruktur für die öffentlichen Verwaltung eine zentrale Rolle. Kürzlich habe ich auf LinkedIn ein zum Thema Nachhaltigkeit gesehen. Das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) fragte dort, wieviel Energie wohl seine drei größten Rechenzentren verbrauchen?

Dazu muss man wissen, dass diese Einrichtung mit über 4.000 Beschäftigten an bundesweit 12 Standorten IT-Dienstleistungen für rund 200 Behörden der Bundesverwaltung erbringt. Das ITZBund betreibt dazu Datacenter in ganz Deutschland, die das technische Herzstück für die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung auf oberster Ebene darstellen.

Drei Rechenzentren verbrauchen so viel Strom wie 15.000 Haushalte

Die Antwort auf die Quizfrage? Am Hauptsitz in Bonn schlucken die Server 17 Gigawattstunden an elektrischer Energie. In Frankfurt sind es 13,7 GWh und in Berlin immerhin noch 6,6 GWh. Zusammen werden also nur an diesen drei Standorten 37,3 Gigawattstunden an Strom benötigt, was ungefähr dem Verbrauch von 15.000 typischen Zwei-Personen-Haushalten entspricht.

„Die von uns genutzten Rechenzentren werden zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben und bei der Suche und Auswahl neuer Datacenter oder deren Neubau legen wir direkt hohe Maßstäbe an deren Energieeffizienz an“, unterstreicht , die seit November 2021 technische Vizedirektorin des ITZBund ist.

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit ihr am 9. Februar auf der 51·çÁ÷NOW Germany. Unser Thema beim virtuellen Jahresauftakt-Event der 51·çÁ÷Deutschland wird das Thema Nachhaltigkeit im öffentlichen Sektor sein. Dabei soll auch die der Bundesverwaltung eine wichtige Rolle spielen, mit deren Hilfe der durch den IT-Betrieb verursachte Energieverbrauch seit 2008 bereits um rund die Hälfte reduziert werden konnte.

Neben energieeffizienten IT-Strukturen helfen mehr als 70 Einzelmaßnahmen dabei, die Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit und den Umwelt- und Klimaschutz zu nutzen. So lässt sich beispielsweise der CO2-Fußabdruck in einem verringern, indem die Auslastung der Server optimiert wird, effizientere Kühltechnologien zum Einsatz kommen oder die Abwärme zur Heizung in Gebäuden genutzt wird.

IT-Verlagerung in die Cloud nutzt auch der Nachhaltigkeit

Mit unserem – Null Emissionen, Null Abfall, Null Diskriminierung–  wollen wir als 51·çÁ÷die Welt und das Leben der Menschen nachhaltig verbessern. Ob in der Energieversorgung, dem Gesundheitswesen oder in der öffentlichen Verwaltung  – unser Portfolio von Sustainability-Lösungen unterstützt in allen Bereichen in großem Maßstab das Forcieren einer nachhaltigen Entwicklung auf der Grundlage von operativen, Experience- und Finanzdaten und den daraus gewonnenen Erkenntnissen.

Der nächste große Schub für die Steigerung der Energieeffizienz ist von der Verlagerung vieler Prozesse und Applikationen in die Cloud zu erwarten. Denn Cloud-Systeme verbrauchen aufgrund der Größenskalierung tendenziell weniger Strom. Mit der souveränen , die derzeit von 51·çÁ÷und Arvato Systems auf der Technik von Microsoft Azure als Ergänzung zur aufgebaut wird, wollen wir dem digitalen Staat nachhaltige Impulse geben.

Eine Studie von S&P Trucost Limited und ESG Global Scores, die den Zusammenhang zwischen digitalem Reifegrad und Nachhaltigkeit untersucht hat, bestätigt den ökologischen Nutzen der Cloud-Technologie. Demnach verursachen die digitalen Vorreiter um fast ein Viertel weniger CO2-Emissionen und haben um 75 % höhere ESG-Scores (Environmental, Social und Governance). Die entsprechenden Ratings bewerten die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereich Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

ESG-Kriterien umfassen mehr als nur für den Klima- und Umweltschutz

Die ermöglicht nicht nur ein umfassendes ESG-Reporting, sondern unterstützt auch die bessere und schnellere Entscheidungsfindung. Denn ESG steht für mehr als nur für den Klima- und Umweltschutz. Deshalb werde ich auf dem 51·çÁ÷Now-Panel mit Christine Serrette auch über die anderen Aspekte diese Themas sprechen. Etwa über Diversity, Inklusion und die Gleichstellung der Geschlechter.

Zwar liegt der Frauenanteil im ITZBund mittlerweile aktuell bei rund 33 Prozent und damit doppelt so hoch wie in der IT-Branche ingesamt. Doch zufrieden ist meine Gesprächspartnerin damit noch längst nicht. „Ich freue mich, wenn wir gemeinsam noch mehr Frauen für eine Karriere in der Informationstechnik inspirieren können, dafür setze ich mich persönlich sehr gerne ein“, sagt Christine Serrette. Wie sie das anpackt, ist sicher nicht nur für mich äußerst interessant.

51·çÁ÷NOW Germany: Nachhaltigkeit, Cloud-Computing und Gleichstellung

Nikolaus Hagl begrüßte auf der 51·çÁ÷NOW Germany Christine Serrette als Gast des virtuellen Events. Die technische Vizedirektorin des ITZBund berichtete über die vielfältigen Nachhaltigkeitsinitiativen des öffentlichen IT-Dienstleisters und welche Rolle Cloud-Computing dabei spielt. Aber auch ihre Herzensangelegenheit, die erfolgreiche Förderung von Frauen in der Informationstechnik, wurde ausführlich zur Sprache gebracht.

Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an:


Nikolaus Hagl ist Leiter im Geschäftbereich Public & Energy und Mitglied der Geschäftsleitung 51·çÁ÷Deutschland

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Digitale Aufbruchsstimmung in Verwaltung, Energiewirtschaft und Gesundheitswesen /germany/2022/01/digitalisierung-verwaltung-energiewirtschaft-gesundheitswesen-2022/ Wed, 26 Jan 2022 07:00:28 +0000 /germany/?p=159543 „Mehr Fortschritt wagen“. Unter diesem Motto hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag das Thema Digitalisierung bewusst in den Fokus gerückt. Aus gutem Grund: Denn...

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„Mehr Fortschritt wagen“. Unter diesem Motto hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag das Thema Digitalisierung bewusst in den Fokus gerückt. Aus gutem Grund: Denn die während der Corona-Pandemie oft mit heißer Nadel gestrickten Digitalprozesse im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung müssen künftig normaler Teil des Alltags werden. Vom Vorreiter Energiewirtschaft können die beiden Bereiche dabei einiges lernen.

Ob Homeoffice, Distanzunterricht in Schulen und Universitäten, Online-Bürgerservices, die virtuelle Sprechstunde beim Arzt, das elektronische Rezept oder die Corona-Warn-App zur Kontaktverfolgung – in den letzten beiden Jahren ist in Sachen Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung vieles ins Rollen gekommen. Auch viele Energieversorger nutzen bereits die neuen technologischen Möglichkeiten, um die Energiewende in unserem Land voranzutreiben und neue Serviceangebote für ihre Kunden zu entwickeln.

Doch nach zwei Jahren Pandemie müssen nun die oft aus der Not geborenen Krisenmaßnahmen in den Normalzustand überführt werden. Die neue Bundesregierung hat die Zeichen der Zeit erkannt und verspricht, Digitalisierungshemmnisse konsequent abzubauen sowie die Transformation des öffentlichen Sektors zügig voranzutreiben. Ich sehe derzeit eine Aufbruchstimmung in allen Bereichen, die – gepaart mit Mut und Führung von oben – den notwendigen Wandel schneller voranbringen kann.

Digitalisierung in der Verwaltung: Ganzheitliche Neugestaltung der Prozesse

Die Voraussetzungen dafür sind gut. Laut einer aktuellen Studie sind fast der Überzeugung, dass die Digitalisierung in ihrer Behörde zukünftig einen größeren Stellenwert einnehmen wird. Schließlich hat die Corona-Pandemie gezeigt, wie wichtig digitale Strategien für die Bewältigung aktueller Herausforderungen sind – und zwar nicht nur in Krisenzeiten. Auch bei der dringend notwendigen Bekämpfung des Klimawandels nehmen sie eine Schlüsselrolle ein.

Es gilt also, die in der Pandemie entwickelten Konzepte nachhaltig weiterzuentwickeln. Denn abseits von Onlinezugangsgesetz, Energieeffizienz-Richtlinie (EED) oder elektronischer Patientenakte gibt es in Verwaltung, Energiewirtschaft und Gesundheitswesen eine Vielzahl weiterer Hebel, um Prozesse effizienter, nachhaltiger und anwendungsfreundlicher zu gestalten. Denn es geht nicht nur um die „Elektrifizierung“ von Papierakten, sondern um eine ganzheitliche Neugestaltung der Abläufe. Drei Beispiele dafür:

  • Öffentliche Hand: Nachhaltige ²Ñ´Ç²ú¾±±ô¾±³Ùä³Ù²õ°ì´Ç²Ô³ú±ð±è³Ù±ð
    E-Mobilität und Carsharing sind wichtige Treiber für die angestrebte Verkehrswende. Dementsprechend setzen immer mehr Kommunen auf die gezielte Förderung von Car- und Bikesharing und Elektromobilität. So dürfen beispielsweise E-Autofahrende mancherorts dank ihres E-Nummernschilds kostenlos parken oder zu Stoßzeiten auf sogenannten Umweltspuren zügig am stehenden Verkehr vorbeifahren. Doch da geht noch mehr: Aktuell setzt 51·çÁ÷mit ersten Kommunen ²Ñ´Ç²ú¾±±ô¾±³Ùä³Ù²õ°ì´Ç²Ô³ú±ð±è³Ù±ð auf, die die Nutzung von Car- und Bikesharing sowie Öffentlichem Personennahverkehr per Flatrate ermöglichen. Das entlastet Innenstädte und Umwelt – und trägt so maßgeblich zu mehr Nachhaltigkeit bei.
  • Energiewirtschaft: Intelligentes Energiemanagement
    Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor der Verkehrswende ist eine flächendeckende Lade-Infrastruktur. Deren Bereitstellung erfordert ein intelligentes Lademanagement – sowie die enge Zusammenarbeit von Behörden und Kommunen, Energieversorgern und Mobilitätsdienstleistern. Schließlich geht es darum, den benötigten Strom im Idealfall mithilfe regenerativer Energien wie Solar oder Windkraft genau dort bereitzustellen, wo er aktuell benötigt wird. Digitale Plattformen schaffen dafür die Basis. Sie stellen die Weichen für eine effiziente Steuerung der Ladeinfrastruktur, bieten Echtzeiteinblicke in den Zustand der Ladestationen und ermöglichen, Probleme per Fernzugriff zu beheben. Und auch abseits der E-Mobility gewinnt intelligentes Energiemanagement rasant an Bedeutung: Immerhin speisen schon heute rund 2 Millionen dezentraler Erzeugungsanlagen Strom ins öffentliche Netz ein. Tendenz steigend.
  • Gesundheitswesen: Effizientes Patientenmanagement
    Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig digitale Lösungen für das Gesundheitswesen sind etwa bei der Nachverfolgung von Covid19-Infektionen, dem Monitoring der Auslastung der Intensivstationen und einem priorisierten Aufnahmeprozess für Erkrankte. Doch nicht nur in Krisenzeiten profitieren Gesundheitsämter und stationäre Einrichtungen davon. Auch alltägliche Prozesse wie das Patientenmanagement lassen sich mithilfe digitaler Lösungen nachhaltig optimieren. So können beispielsweise passende Behandlungstermine online vereinbart und die erforderlichen Formulare für die Aufnahme dabei auch gleich direkt ausgefüllt werden. Das reduziert den manuellen Aufwand des Klinikpersonals und damit auch die oft stundenlangen Wartezeiten für die Patienten. Eine klassische Win/Win-Situation.

Wichtig dabei: Der Erfolg derartiger Angebote steht und fällt mit der Verfügbarkeit von Echtzeit-Daten. Eine Erkenntnis, die sich inzwischen zunehmend auch in der öffentlichen Verwaltung und Gesundheitswesen durchsetzt. Auch in der Energiewirtschaft wird die Relevanz von Daten für eine kundenspezifische Ansprache, aus der sich Chancen für Cross-/Up-Selling, Reduzierung der Wechselbereitschaft von Kunden oder zusätzliche datenbasierte Serviceleistungen längst erkannt worden.

Dabei stellt sich allerdings die Frage, wie sich die wachsenden Datenfluten am besten steuern und nutzen lassen – ohne, dass dadurch die digitale Souveränität der Verbraucherinnen und Verbraucher in Gefahr gerät.

51·çÁ÷NOW: Industry Talk Public & Energy zu aktuellen Branchentrends

Dieses und viele weitere spannende Themen diskutiere ich am 10.02.2022 auf der diesjährigen mit Branchenvertretern aus Öffentlicher Hand, Energiewirtschaft und Gesundheitswesen. Beim digitalen geht es um 15 Uhr um die wichtigsten Herausforderungen für die Branche. Und darum, wie Digitalisierung helfen kann, diese nachhaltig zu meistern.

Seien Sie dabei und sichern sich am besten umgehend Ihr kostenloses Ticket!

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