Marcus Kabat, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 04 Jun 2024 08:06:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Integration von künstlicher Intelligenz in Unternehmensprozesse und Informationstechnologie /germany/2024/05/integration-kuenstlicher-effizienz-unternehmensprozesse/ Wed, 29 May 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=179486 Dr. Benjamin Blau ist neuer Chief Process & Information Officer und Leiter der Organisation Corporate Processes & Information Technology. Erfahren Sie, wie er seine neue...

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Dr. Benjamin Blau ist neuer Chief Process & Information Officer und Leiter der Organisation Corporate Processes & Information Technology. Erfahren Sie, wie er seine neue Rolle definiert, die Zukunft seiner Organisation gestaltet und die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz betrachtet.

Seit 2010 ist Benjamin Blau Teil des SAP-Teams und hielt bereits diverse Führungspositionen in den Bereichen Prozessmanagement und Unternehmenstransformation inne.

Heute leitet er als Chief Process & Information Officer (CPIO) die Organisation Corporate Processes & Information Technology (CPIT) mit dem Ziel, durch Prozesstransformation und -optimierung auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) die Skalierbarkeit und Produktivität von 51·çÁ÷zu steigern. Gleichzeitig fungiert die Organisation als SAP’s erstklassiger Referenzkunde und repräsentiert das Motto „51·çÁ÷runs SAP“.

Im Interview erläutert Benjamin Blau seine neue Rolle und den generellen Wandel der IT-Branche. 

Der Begriff Corporate Processes & Information Technology (CPIT) ist möglicherweise nicht so bekannt. Welche Rolle spielt die Organisation innerhalb der SAP?

Benjamin Blau: In der heutigen Zeit hat sich das traditionelle Konzept von IT-Services durch die Fortschritte in der Cloud-Technologie, KI und Big Data grundlegend gewandelt. Unternehmen sind gefordert, ihre Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale zu stärken und gleichzeitig ihre Skalierbarkeit unter Beweis zu stellen. Ãœber die Jahre hat sich die IT zu einem strategischen Instrument entwickelt, das Unternehmen ermöglicht, flexibler, skalierbarer und intelligenter zu agieren. Bei 51·çÁ÷haben wir viel Zeit und Ressourcen in diese Transformation investiert, um die IT als strategischen Wachstumstreiber und vertrauenswürdigen Technologiepartner zu etablieren.

Unternehmen sind heute mehr denn je gefordert, ihre Strategien zu überdenken, um sich von ihren Wettbewerbern abzuheben. Dies erfordert, betriebliche Effizienz und Skalierbarkeit unter Beweis zu stellen. Ein zentraler Ansatzpunkt für uns ist hier die Konzentration auf Prozessoptimierung und -automatisierung auf Basis von KI. Unser Ziel ist es, Prozesse, die auf Business AI und SAP-eigener Technologie basieren, zu vereinfachen und zu standardisieren und so die Produktivität zu steigern. Vor diesem Hintergrund hat sich unser strategischer Fokus über die reine IT hinaus entwickelt, um eine umfassende Prozessoptimierung mit klaren Verantwortlichkeiten zu unterstützen, die Autonomie und schnelle Entscheidungsfindung fördern. Dies ist ein wesentlicher Aspekt der Organisation Corporate Processes & Information Technology (CPIT).

Wie würden Sie den Unterschied zwischen der Rolle eines CIO und der eines CPIO beschreiben?

Der wesentliche Unterschied für mich persönlich liegt in der Herangehensweise an Problemlösungen. Der Chief Process & Information Officer (CPIO) konzentriert sich nicht ausschließlich auf Produkte oder Tools, sondern adressiert Themen vorrangig auf der Prozessebene, wo oft die Wurzel der Probleme zu finden ist. Insbesondere als SaaS-Unternehmen neigen wir dazu, für jede neue Anforderung ein neues Tool oder eine Anpassung einzusetzen, oder im ungünstigsten Fall ein System zu ändern. Doch in vielen Fällen würde die Standardisierung und Vereinfachung unserer Arbeitsweise schon ausreichen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, neben unserer IT-Strategie unseren Auftrag als zuständige Instanz für die Gestaltung von Geschäftsprozessen bei 51·çÁ÷zu erfüllen. Wir haben das Mandat zur Überwachung und Optimierung dieser Prozesse. Das Unternehmen legt die Strategie und klaren Ziele fest – das „Warum“ und „Was“, während wir das „Wie“ definieren – den Weg dorthin, und zwar auf die benutzerfreundlichste und produktivste Weise.

Worauf freuen Sie sich in dieser neuen Rolle am meisten?

Durch meine vorherige Position als Head of Industry Engineering bei 51·çÁ÷habe ich eine Leidenschaft für die Arbeit nahe an Produkten und Kunden entwickelt. Meine neue Rolle spiegelt genau das wider, da wir stets als erster Kunde von 51·çÁ÷neue Technologien einführen. Ich genieße die privilegierte Position, offen mit SAP-Kunden über unsere Herausforderungen und Lösungen zu sprechen und gleichzeitig ein vertrauenswürdiger Peer in der Branche zu sein. Dies beinhaltet auch, zu zeigen, wie wir die Produktivität von 51·çÁ÷durch unser schnell wachsendes KI-Portfolio steigern können.

In den letzten fünf Jahren gab es eine Vielzahl an Innovationen, vor allem mit der Zunahme generativer KI. Wie wird sich dies auf die Rolle von CIOs oder einer IT-Organisation in den nächsten zwei bis fünf Jahren auswirken?

In den kommenden zwei bis fünf Jahren wird der Zustrom generativer KI die IT-Landschaft und die Rolle der CIOs revolutionieren. Lassen Sie mich drei Beispiele nennen, die dies veranschaulichen:

51·çÁ÷Business AI: Revolutionäre Technologie. Konkrete Ergebnisse.

Erstens wird die IT-Produktivität durch die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und die Straffung von Prozessen erheblich gesteigert. Dies setzt wertvolle Ressourcen frei, die entweder für mehr Aufgaben oder für wertsteigernde Tätigkeiten genutzt werden können.

Zweitens, als erster Kunde in SaaS-Unternehmen ist es unsere Aufgabe, den Mehrwert von KI in differenzierten Teilen unserer Wertschöpfungskette aufzuzeigen und als Innovationsführer in der Branche zu agieren.

Drittens, da Daten zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden, werden CIOs sich verstärkt darauf konzentrieren, den Wert von Datenressourcen zu nutzen und zu maximieren. Dies umfasst nicht nur den Besitz und die Kontrolle von Daten, sondern auch die Entwicklung neuer Datenprodukte und die Bereitstellung, Verwaltung und Analyse. Das Datenmanagement ist also Kernverantwortung der IT-Organisation. Für 51·çÁ÷ist dies ein klarer Wettbewerbsvorteil im KI-Bereich, da wir Zugang zu einer der größten Mengen an Geschäftsdaten haben, um hochwertige KI-Szenarien zu liefern.

Wenn man die rasante Entwicklung von KI und die potenziellen Auswirkungen betrachtet – wie sieht Ihr Ansatz für CPIT und 51·çÁ÷insgesamt aus?

Ich sehe die strategische Rolle meiner Organisation in zweifacher Hinsicht: Erstens sind wir der Erstanwender jeder KI-Innovation, die bei 51·çÁ÷entwickelt wird, und somit verpflichtet, das Qualitätsniveau und den Wert für unsere Kunden zu hinterfragen. Zweitens erwarte ich von meinem Team, dass es neue KI-Anwendungsfälle entwickelt, diese testet und gründlich auf Sinnhaftigkeit, Durchführbarkeit und Rentabilität prüft. Letztlich zählt bei Business KI die Qualität, nicht die Quantität. Um KI-Innovationen voranzutreiben, haben wir eine Initiative gestartet, um die vielversprechendsten Anwendungsfälle zu identifizieren. Diese beinhaltet einen Prozess, der sicherstellt, dass wir uns auf die effektivsten Lösungen konzentrieren. Durch die Einführung von „Quality-Gates“ stellen wir sicher, dass wir nur Anwendungsfälle implementieren, die tatsächlich einen geschäftlichen Mehrwert bieten.

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„Vorreiter für digitale Innovationen“ /germany/2019/02/florian-roth-cio-interview/ Mon, 04 Feb 2019 09:00:23 +0000 /germany/?p=138298 In einem Interview mit 51·çÁ÷News sprach Florian Roth, neuer Chief Information Officer und Head of IT Services, über seine neue Rolle und den Wandel...

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In einem Interview mit 51·çÁ÷News sprach Florian Roth, neuer Chief Information Officer und Head of IT Services, über seine neue Rolle und den Wandel in der IT-Branche.

Innerhalb von nur 13 Jahren hat Florian Roth einen bemerkenswerten beruflichen Werdegang bei der 51·çÁ÷hingelegt. Zuvor war er als Head of 51·çÁ÷Global Post Sales für die Vereinheitlichung wichtiger cloudspezifischer Kundendienstprozesse zuständig. Zusammen mit seinem Team sorgte er für ein nahtloses Kundenerlebnis über alle Geschäftsbereiche hinweg. Als Chief Information Officer und Head of IT Services leitet er nun die IT-Organisation als essentiellen Bestandteil der SAP-Strategie für intelligente Unternehmen.

Portrait von Florian Roth, Chief Information Officer und Head of IT Services bei SAP
Florian Roth, Chief Information Officer und Head of IT Services bei SAP

Als CIO eines Softwareunternehmens nehmen Sie eine besondere Position ein. Was hat Sie dazu motiviert?

Florian Roth: Im Laufe meines beruflichen Werdegangs hatte ich oft die Gelegenheit, mich im Detail mit den Wertschöpfungsketten unserer Kunden zu beschäftigen. Als CIO bei der 51·çÁ÷möchte ich diese Erfahrungen weitergeben, um die digitale Transformation voranzutreiben – und zwar nicht nur für die SAP, sondern auch für unsere Kunden. Genau das motiviert mich jeden Tag aufs Neue: Ich möchte unseren Kunden helfen, sich in einer komplexen Welt zurechtzufinden und ihnen das Leben leichter machen.

SAP-Infotage Business Data und Analytics

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Inwieweit hat sich die Rolle des CIO oder die einer IT-Organisation in den letzten Jahren verändert?

Roth: Die Rolle des CIO hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und wird sich auch in Zukunft kontinuierlich weiterentwickeln. Es werden immer mehr Cloud-Lösungen eingesetzt. IT ist Teil der Produktlösung und der Dienstleistungen selbst geworden und hat unser Geschäftsmodell von Grund auf verändert. Außerdem ist IT das Bindeglied, dass alle Teile der Wertschöpfungsketten zusammenhält. Technologien, datengestützte Anwendungen und die zugrunde liegende IT-Landschaft bilden heute die Basis innovativer Produkte und Dienstleistungen. Sie sorgen für ein neuartiges Kunden- und Benutzererlebnis. All diese Lösungen müssen zudem nahtlos ineinander integriert sein. Genau hier sorgt IT heute für Mehrwert.

Wo liegt der unmittelbare Nutzen von IT-Organisationen?

Roth:  Bei 51·çÁ÷ist die IT Abteilung der erste und beste Referenzkunde für die Produkte und Lösungen der SAP. Wir setzen als Erstanwender innovative Lösungen für die 51·çÁ÷ein und nutzen unsere Erkenntnisse, um die Produkte und das Kundenerlebnis zu optimieren. Wenn wir als Unternehmen neue Lösungen oder Technologien anwenden, profitieren davon auch unsere Kunden auf ihrem Weg zum intelligenten Unternehmen.

Da viele Kunden denselben Wandlungsprozess durchleben, können wir ihnen den Anfang mit praktischen Szenarien erleichtern. Mit unserer Erfahrung im Bereich Prozesse und Technologien sorgen wir für reibungslose Abläufe – genau das ist es, was unsere Kunden von uns erwarten.

Wie möchten Sie die Interaktion mit Kunden gestalten?

Roth: Wir müssen die 51·çÁ÷intern zu einem intelligenten Unternehmen machen. Es ist wichtig, dies auch nach außen zu tragen. Unsere Kunden haben den Anspruch, dass die 51·çÁ÷als Vorreiter vorangeht und neue Lösungen und moderne Technologien einsetzt, um die digitale Transformation zu lenken. Unsere Kunden möchten erfahren, wie wir mit unserem Fachwissen Geschäftsprozesse in digitale Geschäftsprozesse umwandeln. Wir sind wiederum auf die Expertise unserer Kunden angewiesen, um mehr Einsichten in ihre jeweiligen Geschäftsabläufe und Branchen zu bekommen. Warum? Weil wir unsere Kunden besser unterstützen können, wenn wir ihre unternehmensspezifischen Prozesse kennen.

Sie haben gerade erst Ihre neue Rolle angetreten. Was kommt in den nächsten Wochen alles auf Sie zu?

Roth:  Zuerst werde ich größere Standorte besuchen und mich mit Kunden und Stakeholdern aus Fachabteilungen treffen, um aus erster Hand Erfahrungen zu sammeln. Ich möchte mich mit so vielen Menschen wie möglich austauschen. Das ist meiner Meinung nach der beste und schnellste Weg, die verschiedenen Facetten meiner Rolle als Leiter einer IT-Organisation kennenzulernen und zu verstehen, wie wir zusammen etwas bewirken können.

Ich freue mich darauf, unsere Kunden zu treffen, um über ihre Herausforderungen in der Geschäftswelt zu sprechen und zu erfahren, wie wir sie bei ihrer digitalen Transformation unterstützen können. Ich möchte ihre Meinung dazu einholen, wie die 51·çÁ÷ihre Unternehmensabläufe kurz- und langfristig optimieren kann. IT ist das Herzstück der digitalen Transformation eines jeden Unternehmens und ich bin davon überzeugt, dass IT einen entscheidenden Faktor für Erfolg in der digitalen Welt darstellt. CIOs und ihre IT-Organisationen sind Botschafter: Sie fungieren als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen innerhalb eines Unternehmens und sind deshalb Vorreiter für digitale Innovationen.

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