Lori Kun, Autor bei 51·çÁśNews Center Unternehmensberichte & Presseportal Wed, 12 Feb 2020 10:38:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 51·çÁśschließt sich „5 For The Fight“ an /germany/2020/02/krebs-forschung-csr-crowdfunding/ Fri, 14 Feb 2020 07:00:00 +0000 /germany/?p=147881 Krebs betrifft uns alle – unsere Freunde und Verwandten, uns selbst, Kollegen und Nachbarn, Prominente und Fremde. Die Krankheit macht keine Unterschiede. Laut der Weltgesundheitsorganisation ist...

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Krebs betrifft uns alle – unsere Freunde und Verwandten, uns selbst, Kollegen und Nachbarn, Prominente und Fremde. Die Krankheit macht keine Unterschiede.

Laut der Weltgesundheitsorganisation ist Krebs weltweit die zweithĂ€ufigste Todesursache. Allein 2018 forderte die Krankheit 9,6 Millionen Menschenleben. Weltweit ist jeder sechste Todesfall auf Krebs zurĂŒckzufĂŒhren. Diese Statistik ist ernĂŒchternd, aber wir sind nicht machtlos. Es gibt nichts, was die Welt nicht schaffen kann. Wir mĂŒssen nur alle entschieden mit vereinten KrĂ€ften dafĂŒr kĂ€mpfen.

Die 5 von SAP-Co-Vorstandssprecherin Jennifer Morgan

Das tun wir mit jeweils fĂŒnf Dollar.

Und zwar bei . Qualtrics freut sich, bekannt geben zu können, dass die SAP SE sich „5 For The Fight“ anschließt. Am Anfang steht eine Pilotkampagne fĂŒr SAP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in fĂŒnf LĂ€ndern: Australien, Deutschland, Indien, Singapur und den USA.

Dabei werden nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, selbst 5 Dollar fĂŒr den Kampf beizusteuern, sondern es sollen auch im Rahmen des Programms SAP Together Gelder fĂŒr Krebsforscher in diesen LĂ€ndern gesammelt werden.

Was ist „5 For The Fight“?

5 For The Fight ist eine Crowdfunding-Kampagne fĂŒr die Krebsforschung, die nach einem einfachen Prinzip funktioniert. Jeder kann den Kampf gegen den Krebs mit 5 Dollar, 5 Euro oder 5 Einheiten irgendeiner anderen WĂ€hrung fördern. Es geht also nicht darum, dass wenige Menschen große Summen spenden. An sich kann man mit 5 Dollar vielleicht nicht viel kaufen, aber mit allen Kleinspenden sind seit dem Start des Programms 2016 bereits ĂŒber 24 Millionen Dollar zusammengekommen, mit denen weltweit 10 Krebsforscher finanziert werden.

„Viele von uns in der SAP-Familie sind von Krebs betroffen. Wenn die Diagnose kommt, fĂŒhlt man sich so hilflos. Wir wollen den Menschen die Gelegenheit geben, etwas zu tun. Mit ‚5 For The Fight‘ können sie sagen, ‚Wir können gegen diese Krankheit kĂ€mpfen‘“, erklĂ€rt Ryan Smith, MitbegrĂŒnder von „5 For The Fight“ und Qualtrics. „Die Spenden gehen zu einhundert Prozent direkt in den Kampf gegen den Krebs. Wir heuern jedes Jahr weitere Forscher an, die mithelfen, Krebs heilbar zu machen.“

Und das sind die von „5 For The Fight“ finanzierten Forschungseinrichtungen weltweit, die nun auch die 51·çÁśunterstĂŒtzt.

USA: Elefanten bekommen keinen Krebs. Warum dann Du?

Huntsman Cancer Institute

Dr. Joshua Schiffman hat sich auf Krebs im Kindesalter spezialisiert. Der Arzt, der als Kind selbst Krebs hatte, erfuhr vor ein paar Jahren, dass Elefanten selten an Krebs erkranken, und das verĂ€nderte alles. „Die Natur hat die Lösung gefunden“, meint Dr. Schiffman. „Warum gelingt uns das nicht? Elefanten haben mehrere Millionen Zellen mehr als der Mensch, sodass sie eigentlich viel hĂ€ufiger an Krebs erkranken mĂŒssten. Aber das haben sie in ihrer Evolution hinter sich gelassen.“

Dr. Joshua Schiffman

Anstatt zu erforschen, warum Menschen an Krebs erkranken, konzentriert er sich jetzt auf die Frage, warum Elefanten das nicht tun. Dr. Schiffman und seine Kollegen haben das Gen p53 ins Auge gefasst, das Tumore unterdrĂŒckt. Elefanten haben 20-mal mehr davon als Menschen. Dr. Schiffman hat sich mit einem Team von Nanotechnologen zusammengetan, die neue Methoden fĂŒr eine gezielte Arzneimittelabgabe erproben. Dabei bringen sie synthetisches Elefanten-p53 in mikroskopische Partikel, die Krebszellen direkt angreifen.

Australien: Ein neuer Weg in der Brustkrebsbehandlung

Garvan Institute of Medical Research

Krebs entwickelt sich, wenn sich Zellen zu schnell vermehren, wodurch eine Masse bzw. ein Knoten entsteht. Von weißem Hautkrebs einmal abgesehen, ist Brustkrebs bei australischen Frauen die hĂ€ufigste Krebsart. In 70 Prozent aller diagnostizierten FĂ€lle handelt es sich um Östrogen-Rezeptor-positive Tumore (ER+). ER+-Brustkrebs lĂ€sst sich mit Hormontherapie gut behandeln, aber die Patientinnen können im Laufe der Zeit eine Resistenz gegen die Behandlung entwickeln.

„Therapieresistenz ist ein großes Problem, das dazu fĂŒhrt, dass jede dritte mit Hormontherapie behandelte Patientin innerhalb von 15 Jahren einen RĂŒckfall erleidet“, erklĂ€rt Dr. Joanna Achinger-Kawecka vom Garvan Institute of Medical Research.

Dr. Joanna Achinger-Kawecka

Forscher am Garvan-Institut konnten zum ersten Mal nachweisen, dass bei ER+-Tumoren, die eine Resistenz gegen die Hormontherapie entwickelt haben, eine „Neuverdrahtung“ in der 3D-Struktur der DNA stattfindet. Dadurch verĂ€ndert sich, welche Gene in den Zellen aktiviert und welche stillgelegt werden. Hierdurch lĂ€sst sich erkennen, wie ER+-Tumore die Hormontherapie umgehen.

Krebszellen versuchen immer, sich der Therapie zu entziehen. Wenn sich nur eine Zelle anders entwickelt, um einem Arzneimittel zu entgehen, kann das ausreichen, damit der Krebs wiederkommt. Diese Studie zeigt, welche Auswirkungen eine VerĂ€nderung im Epigenom auf das Verhalten von Krebszellen haben kann. Eine menschliche Zelle besteht aus rund 20 000 Genen, doch nicht alle davon werden aktiviert. Als NĂ€chstes soll untersucht werden, ob epigenetische VerĂ€nderungen rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden können, um die Hormonresistenz aufzuheben. Dabei werden Arzneimittel eingesetzt, die bereits fĂŒr andere Krebsarten klinisch erprobt werden.

Deutschland: Neue Arzneimittel fĂŒr Kinder mit rezidivierendem Krebs

Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg

Dr. Sina Oppermann

Dr. Sina Oppermann vom Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) arbeitet mit Leidenschaft an der Entwicklung innovativer Arzneimittel fĂŒr Kinder mit aggressiven oder rezidivierenden Tumoren. Das KiTZ ist eine gemeinsame Einrichtung des (DKFZ), des (UKHD) und der .

Als Therapie- und Forschungszentrum fĂŒr onkologische und hĂ€matologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter verfolgt das KiTZ das Ziel, die Biologie kindlicher Krebserkrankungen wissenschaftlich zu ergrĂŒnden und vielversprechende ForschungsansĂ€tze eng mit der Patientenversorgung zu verknĂŒpfen – von der Diagnose ĂŒber die Behandlung bis hin zur Nachsorge.

Singapur: Kampf gegen die hĂ€ufigste und tödlichste Krankheit – Brustkrebs  

National Cancer Centre Singapore

Brustkrebs ist die hÀufigste und tödlichste komplexe Krankheit bei Frauen in Singapur. Laut dem letzten Bericht des Krebsregisters von 2017 erkrankt schÀtzungsweise jede 14. Frau in Singapur vor ihrem 75. Geburtstag an Brustkrebs. Die sozioökonomischen Folgen sind enorm, da meist Frauen im erwerbsfÀhigen Alter erkranken. Die Kinderbetreuung und das Familienleben, dessen Dreh- und Angelpunkt traditionell die Frau ist, funktionieren nicht mehr. Hinzu kommt, dass sich die Neuerkrankungsrate bei Brustkrebs in den letzten vierzig Jahren verdreifacht hat.

Forschungsteam Brustkrebs am NCCS

Die Brustkrebsforschung am National Cancer Centre Singapore, auf das 65 Prozent aller onkologischen FÀlle im öffentlichem Gesundheitswesen entfallen, spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Diagnose, Behandlung, Erkennung und PrÀvention von Brustkrebs.

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  1. Denken Sie an eine Person in Ihrem Umfeld, die gegen den Krebs kÀmpft oder gekÀmpft hat.
  2. Schreiben Sie den Namen dieser Person in Ihre HandflÀche.
  3. Machen Sie ein Bild davon, wie die Beispiele in diesem Artikel zeigen.
  4. Posten Sie das Bild in Ihrem Social-Media-Account mit dem Hashtag #5ForTheFight #sap4good.
  5. Lesen Sie weiter unter .

 

Nach SchĂ€tzungen der Weltgesundheitsorganisation lĂ€sst sich ein Drittel aller KrebsfĂ€lle mit fĂŒnf wichtigen Verhaltens- und ErnĂ€hrungsrisiken in Verbindung bringen: hoher Body-Mass-Index, geringer Verzehr von Obst und GemĂŒse, Bewegungsmangel, Tabakkonsum und Alkoholkonsum. Was können Sie tun? , und nutzen Sie jede Gelegenheit, sich gesund zu ernĂ€hren und sich zu bewegen. Und notieren Sie sich den Termin der kommenden globalen und virtuellen Challenge am 15. und 16. Mai 2020.


Lori Morency Kun ist Head of Social Impact bei Qualtrics.

 

 

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