John Hunt, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 27 Jan 2026 15:32:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Nachhaltiger Weinbau in zehnter Generation? Die richtige Technologie macht‘s möglich. /germany/2025/01/nachhaltiger-weinbau-in-zehnter-generation-die-richtige-technologie-machts-moeglich/ Thu, 23 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=181740 Die Weinbauer-Familie González hat ihr Unternehmen in fünf Generationen sicher ins 21. Jahrhundert geführt â€“ und die nächsten fünf Generationen sollen diese Arbeit fortsetzen. Das Weingut, das...

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Die Weinbauer-Familie González hat ihr Unternehmen in fünf Generationen sicher ins 21. Jahrhundert geführt â€“ und die nächsten fünf Generationen sollen diese Arbeit fortsetzen. Das Weingut, das seit etwa 1835 in Familienbesitz ist, hat seinen Hauptsitz im spanischen Jerez de la Frontera und war der erste Weinbauer, der auf Vorschlag von Robert Blake Byass, dem Vertreter des Unternehmens in England, Sherry exportierte.

Die Partnerschaft ist bis heute ein Erfolg und möchte auch in Zukunft großartige Weine und Spirituosen produzieren, die Menschen zusammenbringen. Das Unternehmen bewirtschaftet heute über 2.000 Hektar Rebflächen in zwölf Weinbauregionen in Spanien, Chile und Mexiko, wo einheimische Rebsorten durch den Einsatz nachhaltiger landschaftlicher Techniken rekultiviert werden.

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10 Generations of Sustainable Winemaking? González Byass Shows How Its Done with the Right Tech

Nachhaltige Unternehmensführung

„Für uns ist Nachhaltigkeit der Dreh- und Angelpunkt“, erklärte Elisabet Braza Valle, die bei González Byass für den Bereich 51·çÁ÷Supply Chain and Finance verantwortlich ist, in einem Interview auf der SAP Sapphire Barcelona. „Unser Ziel ist es, eine Referenz sowohl im Weinsektor als auch im Bereich Nachhaltigkeit zu sein. Und um dies zu erreichen, nutzen wir Technologie.“

Elisabet Braza Valle berichtete, dass das Weingut durch Digitalisierung seine Prozesse optimieren und so die Effizienz steigern konnte. Auch die Kunden haben bereits festgestellt, dass der Service schneller geworden ist. „Alle Prozesse sind miteinander vernetzt“, erklärte sie. „Die Kunden sehen, dass wir ihre Lieferungen schneller vorbereiten und ihre Rechnungen schneller erstellen. Denn dank 51·çÁ÷können wir nun zentral auf alle Daten zugreifen.“

González Byass implementierte kürzlich zur Ergänzung des zentralen SAP-ERP-Systems die Lösung , mit der Unternehmen ihre Kosten im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung berechnen und Verpflichtungen zur Optimierung der verwendeten Materialien definieren können. Sie unterstützt Kunden außerdem dabei, die Vorschriften der neuen Plastiksteuern auf europäischer Ebene einzuhalten.

Zur Förderung der Kreislaufwirtschaft sieht beispielsweise die spanische Gesetzgebung eine indirekte Besteuerung von Plastik in Verpackungen vor. Die Berechnung des Steuerbetrags ist hochgradig komplex und mit großem Aufwand verbunden. Unternehmen müssen wissen, wie viel nicht recyceltes Plastik die Einwegplastikverpackungen der Lieferungen enthalten, die bei ihnen eingehen. Diese Informationen sollten von den Lieferanten bereitgestellt werden, die nun ihrerseits vor Herausforderungen stehen, da sie solche Vorschriften bislang nicht erfüllen mussten. Die erhobenen Daten müssen zuverlässig und nachprüfbar sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass sie korrekt sind, wenn sie Kunden zur Verfügung gestellt oder von den spanischen Steuerbehörden überprüft werden.

ERP-Lösung 51·çÁ÷Responsible Design and Production hilft bei Compliance und Effizienz

51·çÁ÷Responsible Design andÌýProduction

„Die Lösung von 51·çÁ÷hilft uns nicht nur, gesetzliche Vorschriften einzuhalten, sondern auch unsere Materialien effizienter zu verwalten“, führte Elisabet Braza Valle aus. Einer der größten Vorteile der Lösung besteht in ihren Augen darin, dass sie Einblick in die Lieferantenlandschaft des Unternehmens gewährt. „Alle unsere Lieferanten sind angehalten, sich zu mehr Nachhaltigkeit zu verpflichten, und wir führen jedes Jahr Bewertungen durch. Wir arbeiten außerdem mit unseren Lieferanten zusammen, um unser Umweltverhalten zu verbessern.“

Elisabet Braza Valle führte mehrere Beispiele für dieses gemeinsame Engagement an. Unter anderem hat das Unternehmen auf leichtere Glasflaschen und recyclingfähige Verpackungsmaterialien umgestellt. González Byass hat außerdem bereits verschiedene Materialien durch nachhaltigere Alternativen ersetzt und verwendet Kartons und Holzkisten, deren Rohstoffe aus zertifizierten Wäldern stammen.

„Alle Informationen zu unseren Materialien stehen in SAP Responsible Design and Production zur Verfügung. So können wir auf einen Blick sehen, wie viel Kunststoff wir verwenden und wie viel davon recycelt wird. Daraus ergibt sich, wie viel Steuern wir abführen müssen“, erklärte Elisabet Braza Valle. 

All diese Verbesserungen sind Teil des Programms für die Menschen und den Planeten, mit dem González Byass eine naturverträgliche, energieeffiziente Grundlage für zukünftige Generationen schaffen möchte. Und die Maßnahmen tragen erste Früchte.

Vereinfachung einer komplexen IT-Landschaft

Laut dem Nachhaltigkeitsbericht für 2022 werden bei González Byass bereits 99Ìý% der erzeugten Abfälle wiederverwendet oder recycelt und der Energieverbrauch wird zu 79Ìý% mit Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Im Zuge der Wassersparmaßnahmen des Unternehmens kommen bei der Bewässerung Regenwasser sowie unterirdische und satellitengesteuerte Bewässerung zum Einsatz.

González Byass konnte seine CO2-Emissionen bereits um 20 Prozent verringern und hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 ein Reduktionsziel von 55 % zu erreichen. Neben der Einhaltung der spanischen Gesetzesvorschriften muss das Unternehmen auch andere Vorschriften auf EU-Ebene und in Großbritannien befolgen, die für sein Geschäft relevant sind. So ist beispielsweise das Recycling von Glasverpackungen in allen EU-Mitgliedstaaten vorgeschrieben. In Spanien wird dieser Prozess von der gemeinnützigen Organisation Ecovidrio vorangetrieben, die das Collective System of Extended Producer Responsibility (SCRAP) für das Recycling von Verpackungen im Handel betreibt.

„Eines unserer nächsten Projekte besteht darin, Ecovidrio in die Lösung SAP Responsible Design and Production einzubinden, mit der wir unsere gesamten Steuererklärungen und Steuermeldungen verwalten“, erzählte Elisabet Braza Valle. „Ein wichtiges Dokument ist außerdem die Erklärung für das Umweltministerium. Technologie hilft uns dabei, uns als globale Referenz im Weinsektor zu etablieren, da wir nun alle Compliance-relevanten Informationen integriert haben.“

von González Byass haben die Zertifizierung „Wineries for Climate Protection“ erhalten, eine der ersten Zertifizierungen speziell für ökologische Nachhaltigkeit im Weinsektor. Sie akkreditiert die Nachhaltigkeitsmaßnahmen von Weingütern in vier Bereichen: Reduzierung von Treibhausgasen, Wassermanagement, Abfallreduzierung und Energieeffizienz.

Elisabet Braza Valle ist zuversichtlich, dass González Byass sich durch den Einsatz von Technologie nicht nur als Vorreiter und Referenz in der Branche etablieren wird, sondern vor allem auch seinen Platz als herausragender Weinerzeuger für kommende Generationen festigen wird. Schließlich war die Ikone , weshalb es gut ist, dass González Byass alles daran setzt, weiter die besten Weine und Spirituosen für zukünftige Weinkenner zu produzieren. 

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Wie der FC Bayern mit 51·çÁ÷punktet /germany/2024/10/fc-bayern-sap/ Tue, 15 Oct 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=181353 Der FC Bayern, einer der größten und erfolgreichsten Fußballvereine der Welt, hat sich für die Digitalisierung mit 51·çÁ÷entschieden. Aufgrund der globalen Reichweite des Vereins...

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Der , einer der größten und erfolgreichsten Fußballvereine der Welt, hat sich für die Digitalisierung mit 51·çÁ÷entschieden. Aufgrund der globalen Reichweite des Vereins war dieser Schritt eine klare Entscheidung.

„Unser Verein ist in Bayern zuhause, aber wir haben Fans auf der ganzen Welt“, erklärt Stefan Mennerich, Direktor für Medien, Digitales und Kommunikation beim FC Bayern. Neben 1.200 Mitarbeitenden in Büros in München, New York, Schanghai und Bangkok, hat der Verein etwa 175 Millionen Follower auf sozialen Medien und seinen eigenen Medienplattformen.

Die digitalen Medienplattformen des Vereins sind laut Mennerich äußerst wichtig, da die Fans erwarten, jederzeit mit ihrem Verein interagieren zu können. „Sie wollen uns Feedback geben und sie wollen Feedback erhalten.“

Fans im Mittelpunkt

„Bei allen Aktivitäten des FC Bayern stehen die Fans im Mittelpunkt“, bestätigt Mennerich. „Unser Hauptanliegen ist es, alle Abläufe für unsere Fans zu verbessern, um ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Dabei hilft uns die Technologie – bei der Personalisierung, den Verkaufsprozessen, den Inhalten – einfach bei allem.“

Laut Mennerich gab es mehrere Gründe, weshalb der Verein 51·çÁ÷als Technologiepartner gewählt hat, unter anderem die Tatsache, dass der FC Bayern über verschiedene Geschäftsbereiche verfügt. „Wir haben einen Ticketverkauf, wir bieten Fan-Artikel, wir sorgen für Fan-Erlebnisse, wir haben digitale Plattformen – und 51·çÁ÷bietet die besten Lösungen für all diese Bereiche.“

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How FC Bayern Scores with SAP
Video von John Hunt

Weiterhin hebt er hervor, dass die 51·çÁ÷ihre cloudbasierten Plattformen kontinuierlich weiterzuentwickeln und betont, dass dadurch das digitale Erlebnis „jeden Tag besser und besser“ werde.

Der Verein setzt die Lösung 51·çÁ÷Emarsys Customer Engagement ein, um Daten seiner Fans zu sammeln und so Newsletter und Inhalte auf die Interessen der Fans zuzuschneiden. Darüber hinaus nutzt der FC Bayern die Anwendung SAP Customer Checkout, um Point-of-Sale-Daten zu verwalten und Echtzeit-Updates zu Verkaufszahlen und Lagerbestand zu erhalten.

FC Bayern: Auf und neben dem Platz gemeinsam zum ErfolgÌý

„An Spieltagen in der Allianz Arena verzeichnen wir rund 50.000 Transaktionen, die mit dem Kassensystem 51·çÁ÷Customer Checkout verarbeitet werden“, führt Mennerich aus. „Mit SAP Customer Checkout können unsere Fans schnell und unkompliziert Snacks und Getränke kaufen. Sie können in unsere Restaurants gehen und in kürzester Zeit bestellen und bezahlen.“

Zudem nutzt der FC Bayern die Software SAP Event Ticketing für das Ticketmanagement – nicht nur für die Fußballfans, sondern auch für sein Basketballteam und sein Museum. Und auch für seine Mitarbeitenden nutzt der Verein SAP-Tools. Zum Beispiel ermöglicht die durch künstliche Intelligenz unterstützte SAP SuccessFactors HCM Suite den Zugriff auf eine breite Palette von Human-Capital-Management-Lösungen, sowohl für Mitarbeitende als auch für Führungskräfte.

Personalisierung

Mennerich geht davon aus, dass Personalisierung noch wichtiger werden wird.

„Wir wollen unsere Kommunikation noch besser personalisieren. Wir möchten wirklich mit jedem einzelnen Menschen Kontakt aufnehmen und nicht allgemeine Zielgruppen ansprechen. Wir möchten direkt und auf persönliche Weise mit den Fans interagieren.“

Er ist davon überzeugt, dass die Integration von °­±õ-¹óä³ó¾±²µ°ì±ð¾±³Ù±ð²Ô in SAP‑Lösungen dieses Ziel unterstützen wird und dass KI insgesamt dem FC Bayern helfen wird, effizienter zu arbeiten, Kosten zu senken und die Erwartungen der Fans zu erfüllen.

„Unser großes Ziel am Horizont ist es, jede noch so kleine Erwartung jedes einzelnen Fans rund um den Globus zu erfüllen – ob in Tokio, Rio de Janeiro oder direkt hier in München“, erklärt er. „Wir wollen die Erwartungen der Fans erfüllen, und diese Erwartung soll in Echtzeit erfüllt werden. Das ist unser großes Ziel für die Zukunft.“

Gewonnene Erkenntnisse

Andere Organisationen könnten vom FC Bayern lernen, sagt Mennerich. Mit einem starken Technologiepartner wie 51·çÁ÷könnten selbst mittelständische Betriebe mit umfangreichen Geschäftsaktivitäten wie der FC Bayern alle Bereiche abdecken und im Wettbewerb bestehen.

„Ich glaube, unsere Stärke liegt darin, die Erwartungen der Fans über digitale Plattformen zu erfüllen“, sagt er. Interaktive Kommunikation spielt dabei eine entscheidende Rolle. „Man sollte stets im Auge behalten, was die Fans, andere Organisationen und Kunden tatsächlich von einem erwarten und wollen. Und man muss in der Lage sein, dies über digitale Plattformen umzusetzen.“

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Eine Brücke warnt mithilfe von IoT-Sensoren vor drohenden Schäden /germany/2021/11/iot-sensoren-digitaler-zwilling/ Wed, 10 Nov 2021 07:00:19 +0000 /germany/?p=158122 Mit integrierten IoT-Sensoren und einem digitalen Zwilling macht eine Brücke im Norwegen das Wartungspersonal auf akute Schäden aufmerksam. Kjetil Sletten bringt so schnell nichts aus...

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Mit integrierten IoT-Sensoren und einem digitalen Zwilling macht eine Brücke im Norwegen das Wartungspersonal auf akute Schäden aufmerksam.

Kjetil Sletten bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Er ist bei der norwegischen Straßenbaubehörde () als leitender Ingenieur für die Instandhaltung von Brücken zuständig. Als Kjetil Sletten jedoch im April 2021 eine automatische Benachrichtigung erhielt, dass Bewegungssensoren einer Brücke in Mittelnorwegen ausgeschlagen hatten, sagte ihm sein Bauchgefühl, dass er sich die Sache besser selbst ansehen sollte.

Norwegische Brücken genügen höchsten Sicherheitsstandards. Die fast 80ÌýJahre alte StavÃ¥-Brücke entlang der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung des Landes ist jedoch für die Straßenbaubehörde ein Dauerproblem. Wie so viele ältere Brücken auf der ganzen Welt war auch die Stahlbetonbrücke in Norwegen ursprünglich für weniger als die Hälfte der heutigen Verkehrslast ausgelegt. Bereits vor dem Ereignis im April durfte sie von Lastwagen nur in jeweils einer Richtung und mit gedrosselter Geschwindigkeit passiert werden.

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Digital Twin Bridge Saves Real-World Sibling

Als Kjetil Sletten die Brücke begutachtete, konnte er spüren, wie sich die Stahlbetonkonstruktion unter ihm bewegte. „Ich sah, wie sich das Brückenende mit jedem Lastwagen, der die Brücke passierte, auf und ab bewegte. ,Das sieht nicht gut aus‘, dachte ich mir“, berichtet er. Er stellte fest, dass eines der Brückenwiderlager nicht mehr gestützt wurde und frei schwebte. Kjetil Sletten machte kurzen Prozess: Er blockierte die Fahrbahn Richtung Norden mit seinem Wagen und rief die Straßenmeisterei an, damit sie den Verkehr regelte. (Mittlerweile wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke geleitet, bis der Bau einer neuen Brücke abgeschlossen ist.)

IoT-Sensoren und digitaler Zwilling bieten Echtzeitinformationen

Kjetil Sletten, NPRA: Anlagenmanagement via IoT
Kjetil Sletten, NPRA, kann Anlagen in Norwegen mit Hilfe von IoT-Sensoren überwachen.

Dank einer Lösung von 51·çÁ÷konnte Kjetil Sletten schnell reagieren. Sie verbindet IoT-Sensoren mit der Technologie digitaler Zwillinge und Anlageninformationen und gewährt so Echtzeiteinblick in das Verhalten der Brücke. Mit stehen neue Tools zur Verfügung, mit denen Behörden Bauwerke wie Brücken aus der Ferne überwachen, Wartungsarbeiten planen und in Extremfällen auch strukturelle Schäden vorhersagen können.

Die 5.800ÌýBrücken Norwegens sind im Schnitt 36ÌýJahre alt und werden alle fünf Jahre routinemäßig überprüft. Generell gelten die Brücken als sicher. Weiser Voraussicht und glücklichen Umständen war es jedoch zu verdanken, dass die norwegische Straßenbaubehörde die StavÃ¥-Brücke als Testobjekt für ein neues Echtzeitüberwachungs- und Prognosesystem auf Basis eines digitalen Zwillings ausgewählt hatte. „Ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, was hätte passieren können, wenn wir die Brücke nicht mit diesen Sensoren ausgestattet hätten“, erzählt Trond Michael Andersen, der bei der Statens vegvesen als technischer Leiter für Betrieb und Instandhaltung verantwortlich ist. „Dank der Sensoren hatten wir genauen Einblick in den Zustand und die Stabilität der Brücke und waren in der Lage, eine kritische Situation zu erkennen, zu analysieren und umgehend zu reagieren.“

„Wir waren in der Lage, eine kritische Situation zu erkennen, zu analysieren und umgehend zu reagieren“

Abnutzungserscheinungen an Brücken sind größtenteils mit bloßem Auge nicht erkennbar. Mit neuesten Technologien für digitale Zwillinge lässt sich Materialbeanspruchung jedoch feststellen, bevor sie strukturelle Schäden nach sich zieht. „Mit der Cloud-Lösung von 51·çÁ÷kann die Statens vegvesen umgehend auf ungewöhnliches Verhalten reagieren und das Problem frühzeitig lokalisierenÌý– auch an Stellen, die Ingenieure nicht inspizieren können“, erklärt Marit Reiso, leitende Projektmanagerin für 51·çÁ÷Enterprise Product Development. „Das bringt zusätzliche Vorteile mit sich, da bei Routinekontrollen die Brücke für den Verkehr gesperrt werden muss, um sie vollständig begutachten zu können. Außerdem werden strukturelle Probleme möglicherweise nicht erkannt, wenn die Brücke nicht in Betrieb ist.“

Zwar hätte ein späteres Erkennen des baulichen Mangels der Stavå-Brücke nicht zum Einsturz geführt, doch sehr wahrscheinlich wären größere Schäden die Folge gewesen. Für die dann erforderlichen Sanierungsarbeiten hätte eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen des Landes für längere Zeit gesperrt werden müssen. „Brücken sind nicht nur wichtig, weil sie die Fahrtzeit verkürzen“, erläutert Trond Michael Andersen. „Sie sind auch entscheidend für Krankenwagen und Rettungssanitäter, die bei Noteinsätzen Menschenleben retten.“ Die Zwangssperrung einer wichtigen in den USA zeigt, welche Folgen es für das Transportwesen haben kann, wenn eine Brücke aufgrund mangelnder Verkehrssicherheit gesperrt werden muss.

Für Millionen von Brücken auf der ganzen Welt hat ein Wettlauf mit der Zeit begonnen. Allein in den USA weisen rund 54.000 der mehr als „bautechnische Mängel“ auf. Auch europäische Länder schlagen Alarm, dass ohne entsprechende Überwachungs- und Sanierungsmaßnahmen vermehrt mit verheerenden Folgen wie dem Einsturz der zu rechnen ist. Experten gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung der BRIC-Staaten und anderer Wachstumsmärkte zu einer stärkeren Straßennutzung führen und damit das Problem weiter verschärfen wird.

Straßen werden zunehmend digital, intelligent und automatisiert

Trond Michael Andersen, NPRA: Digitales Anlagenmanagement mit SAP
Trond Michael Andersen, NPRA: Bessere Prognosen dank SAP-Technologie

Trond Michael Andersen weiß um die Vorteile, die der Einsatz von Technologie für die Sicherheit von Norwegens Straßen mit sich bringt. Das zerklüftete Land mit seinen zahlreichen Inseln, Fjorden und Bergen verfügt über ein komplexes, 94.000Ìýkm langes Straßennetz mit vielen Brücken und TunnelnÌý– viele davon in abgelegenen Regionen. Die norwegische Straßenbaubehörde wird in Kürze ein Anlagenmanagementsystem für die Kontrolle, Überwachung und Sanierung einführen. „Straßen werden zunehmend digital, intelligent und automatisiert. Die Anforderungen an ein Anlagenmanagementsystem für die Verwaltung aller erfassten Daten werden deshalb steigen. Wir erhoffen uns von dem neuen System bessere Prognosemöglichkeiten“, erklärt Trond Michael Andersen.

Die Implementierung eines Anlagenmanagementsystem für ein landesweites Straßennetz ist kein leichtes Unterfangen, doch Trond Michael Andersen sieht darin einen langfristigen Nutzen. Er weiß, dass der technologische Wandel in seiner Behörde auch einen kulturellen Wandel voraussetzt: „Wir müssen Best Practices anwenden und uns die Erfahrungen anderer anlagenintensiven Branchen zunutze machen, um unsere Behörde, unsere Tools und unsere Methoden weiterzuentwickeln. All diese Aspekte sind in unserer neuen Lösung integriert“, führt er aus. Technologie und Daten sind nach seinem Verständnis „Teil einer großen Formel“, die zum gewünschten Ergebnis führt. „Wir stecken mitten in diesem Prozess und haben noch viel zu tun, aber wir werden unser Ziel erreichen“, zeigt er sich überzeugt.

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Jetzt einsteigen: CO2-Bilanzierung von Produkten /germany/2021/01/co2-bilanzierung-fussabdruck-produkten-nachhaltigkeit/ Thu, 14 Jan 2021 07:00:45 +0000 /germany/?p=153711 Ein nachhaltiges Unternehmen wird nicht an einem Tag erbaut, doch die Welt nach der Pandemie belohnt vielleicht die, die jetzt schon handeln. Unter all den...

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Ein nachhaltiges Unternehmen wird nicht an einem Tag erbaut, doch die Welt nach der Pandemie belohnt vielleicht die, die jetzt schon handeln.

Unter all den ernüchternden Nachrichten könnte diese Tatsache Sie zuversichtlich stimmen: für das erste Halbjahr eine weltweite Reduzierung der CO2e-Emissionen um 8,8ÌýProzent. Wenn Sie in einer Stadtregion leben oder arbeiten, haben Sie die dafür verantwortliche Einschränkung der wirtschaftlichen Aktivitäten wahrscheinlich mit den eigenen Sinnen wahrgenommen: Sie konnten freier atmen, klarer sehen oder die Vögel wieder singen hören.

Doch auch wenn Mutter Erde aufatmen konnte, sind wir nach wie vor gefordert, den Verzicht auf fossile Brennstoffe weiter voranzutreiben. Treibhausgas-Emissionen (THG) müssten in den nächsten 30ÌýJahren um rund 7ÌýProzent pro Jahr verringert werden, wenn wir die Erderwärmung unter dem im festgelegten Grenzwert von 1,5ÌýGrad Celsius halten wollen. Klimatologen hören deshalb nicht auf, Alarm zu schlagen: Die größten Treibhausgas produzierenden Volkswirtschaften müssen mit voller Kraft durchstarten, um die drohende Zerstörung abzuwenden.

Die Treiber für eine nachhaltige Geschäftstätigkeit

Die COVID-19-Pandemie liefert ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie rasch Länder gegen eine gemeinsame Bedrohung mobil machen können. Manche Experten sehen eine ökologisch ausgerichtete Konjunkturbelebung nach der Pandemie als Chance für die Schaffung einer nachhaltigeren Zukunft, indem wir unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und die globale Erwärmung aufhalten. Eine neue US-Regierung unter dem gewählten Präsidenten Joe Biden hat sich zum Wiedereintritt in das Pariser Klimaschutzabkommen im Januar verpflichtet. Diese Zusage wird dem Kampf gegen den Klimawandel mit Sicherheit neuen Schub verleihen. Bidens Übergangsteam hat bereits sein gestartet. Wie es der Zufall will, trägt es den gleichen Namen wie das SAP-Programm ClimateÌý21, das Unternehmen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit unterstützt.

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Product Carbon Footprint Optimization With SAP

Es gibt vielfältige ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren, die Unternehmen gegenwärtig dazu bewegen, ihre Geschäftsabläufe an Nachhaltigkeit auszurichten. Kunden wünschen genaue Angaben in Bezug auf die CO2-Bilanz der Produkte, die sie kaufen. Transparenz verlangen auch Aktionäre und Mitarbeiter, die bei ihren Investitionen und dem Erwerb ihrer Existenzgrundlage auf übergeordneten Sinn und Nachhaltigkeit achten. Und immer mehr Produzenten wachen auf, nicht zuletzt, weil nationale und internationale Vorschriften bald verlangen könnten, dass Informationen zur Umweltbilanz auf Produktetiketten und -beschreibungen angegeben werden.

Klima-Experte Toby Croucher erläutert die Nachhaltigkeitsstrategie der SAP.
Toby Croucher, Solution Manager für Climate 21 & Sustainability bei der SAP, meint: „Nachhaltige Unternehmen steigern auch ihre Rendite.“

Aber geht diese Transparenz zwangsläufig auf Kosten der Rentabilität? Nein, meint Toby Croucher, Solution Manager für Climate 21 & Sustainability bei der SAP. „Nachhaltige Unternehmen sind in der Lage, den CO2-Fußabdruck ihrer Fertigungsverfahren zu messen und Investitionen zeitnah in die richtigen Bereiche ihres Geschäfts zu lenken. Dadurch erreichen sie sowohl hohe Renditen als auch eine Dekarbonisierung ihrer Geschäftsmodelle“, erläutert Croucher. Angesichts der Einführung von Emissionspreisen prophezeit Croucher solchen Lösungen eine starke Nachfrage.

Unternehmen, die ihre Treibhausgasbilanz entlang der gesamten Lieferkette verbessern wollen, können Transparenz in Bezug auf ihre Emissionen jedoch nicht über Nacht erreichen. „Es geht darum, langfristigen Wert in einer CO2-armen Welt aufzubauen“, meint Croucher.Ìý

Die Schuhindustrie schreitet in die richtige Richtung

Vorbilder für nachhaltige Geschäftspraktiken gibt es in jeder Branche, doch wenige erfahren so viel Beachtung wie die Schuhindustrie. Weltweit werden rund 25ÌýMilliarden Paar Schuhe pro Jahr verbraucht, das sind durchschnittlich 3ÌýPaar Schuhe pro Kopf. Bei der Produktion entstehen e-Emissionen, das sind 1,4ÌýProzent der gesamten Treibhausgasemissionen weltweit.

Ein Paar Laufschuhe verursacht einen Kohlendioxidausstoß von 11 bis 16Ìýkg CO2e (CO2-Äquivalenten). Diese Menge schließt Treibhausgasemissionen ein, die von der Idee und dem Entwurf über die Fertigung bis zur Nutzung und letztendlichen Entsorgung oder Wiederverwertung entstehen. Einige Hersteller unternehmen Schritte zu einer deutlichen Reduzierung der Emissionen für ihre Schuhe. Nike, Adidas und Allbirds haben bereits den Grundstein gelegt, indem sie einen CO2-neutralen Schuh aus recycelten oder recycelfähigen Materialien oder aus Naturwerkstoffen entwickeln.

2019 konnte Nike die durchschnittliche CO2-Bilanz seiner Schuhwaren bereits auf 7,33Ìýkg CO2e pro Paar reduzieren. Im Rahmen seiner plant der Sportartikelhersteller, seine Produktionsanlagen bis 2025 zu 100ÌýProzent mit erneuerbaren Energien zu betreiben und bis 2030 die Kohlenstoffemissionen in seiner globalen Lieferkette um 30ÌýProzent zu reduzieren und praktisch die gesamten Produktionsabfälle aus der Schuhherstellung statt auf Müllhalden umweltverträglich zu entsorgen.

Es bleibt abzuwarten, ob Nachhaltigkeitsinitiativen wie die von Nike von den Generationen Y und Z aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Doch solche Strategien brauchen Zeit, bis sie an Zugkraft gewinnen. Und Unternehmen, die sich früh auf den Weg machen, werden früher den Nutzen daraus ziehen. Andere werden unter Umständen durch Regulierungsmaßnahmen gezwungen, nachzuziehen.

CO2-Bilanzierung in der gesamten Wertschöpfungskette

Anfang 2020 führte die 51·çÁ÷eine Anwendung ein, die die CO2-Emissionen eines Produkts in der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens einschließlich Fertigung, Rohstoffen, Energieverbrauch und Transport sichtbar macht. SAPÌýProduct Carbon Footprint Analytics ermöglicht den Vergleich jeder Aktivität in einer Wertschöpfungskette, um die Menge der THG-Emissionen in Verbindung mit der Herstellung des Produkts an jedem Standort zu ermitteln.

SAP-Klimaexpertin Bettina Zedlitz erläutert die Bedeutung einer Wertschöpfungskette für eine CO2-Bilanzierung.
Bettina Zedlitz, verantwortlich für Climate 21 und Sustainability bei der SAP, plädiert für eine CO2-Bilanzierung in der gesamten Wertschöpfungskette.

„In Zukunft wird kein Unterschied mehr zwischen Kosten, Erlös und THG-Bilanz gemacht“, stellt Bettina Zedlitz fest, Solution Manager für Climate 21 & Sustainability bei der SAP. „Wir meinen, dass durchgängige ERP-Prozesse mehrere für die Nachhaltigkeit relevante Attribute von Produkten und Services unterstützen müssen, damit Unternehmen aussagekräftige Informationen gewinnen können, um ihre THG-Bilanz zu verbessern“, unterstreicht sie. „Wir bieten ihnen die Tools, mit denen sie ihre Geschäftsmodelle analysieren und aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen zur Minimierung der Emissionen ableiten können“, resümiert sie.

Weitere Informationen:

51·çÁ÷Product Carbon Footprint Analytics ist Teil des . Weitere Informationen finden SieÌýdort.

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iFashion Cloud: Mode nach Maß zu einem erschwinglichen Preis /germany/2019/07/ki-ifashion-cloud-mode-nach-mass/ Tue, 23 Jul 2019 06:00:48 +0000 /germany/?p=141259 Der chinesische Modehersteller iFashion Cloud hat einen kostengünstigen digitalen Prozess mit Hilfe von künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, um Kleidung nach Maß anzufertigen. In maßgeschneiderter Kleidung...

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Der chinesische Modehersteller iFashion Cloud hat einen kostengünstigen digitalen Prozess mit Hilfe von (KI) entwickelt, um Kleidung nach Maß anzufertigen.

In maßgeschneiderter Kleidung sieht Esther einfach am besten aus. Doch leider kann sie sich nur Kleidung von der Stange leisten und musste deshalb bisher immer versuchen, den bestmöglichen Kompromiss zu finden. Aber jetzt, da sie iFashion Cloud entdeckt hat, kann sie sich genau das bestellen, was ihr gefällt – gefertigt nach ihren persönlichen Maßen, in ihrer Wunschfarbe, mit dem gewünschten Schnitt und favorisierten Stoff.

Kleidung in Standardgrößen anzuprobieren kann frustrierend sein. Und damit ist Esther nicht allein. Laut dem Online-MagazinÌýÌýbasieren die Größen für Damenbekleidung auf dem X-Figurtyp, einer Sanduhr-Figur mit sehr definierter Taille. Doch nur etwa acht Prozent der Frauen gehören diesem Figurtyp an. Und da die Preise für maßgefertigte Kleidungsstücke gestiegen sind, müssen sich immer mehr Frauen mit einer schlechten Passform abfinden.

Um dem entgegenzuwirken, gründete Lingmei Chen im Februar 2018 die Firma Shenzhen iFashion Cloud Technology. Das Unternehmen entwirft, produziert und verkauft maßgeschneiderte Kleidung zu den niedrigen Preisen einer Massenfertigung. iFashion Cloud hat manuelle Prozesse durch Automatisierung ersetzt.

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Made-to-Measure Fashion at Off-the-Rack Prices

Die individuelle Anpassung mit KI automatisieren

iFashion Cloud betreibt Filialen in ganz China, in denen Kunden ihre Bestellungen aufgeben können. Dort können sie sich Muster der angebotenen Kleidungsstücke ansehen und die Stoffe anfassen. Die Mitarbeiter im Laden nehmen Maß und helfen beim Ausfüllen der Bestellung.

Alternativ kann man auch von zuhause aus bestellen. Das Unternehmen hat eine App entwickelt, die virtuelle Darstellungen der verfügbaren Modelle, Schnitte und Materialien zeigt. Zusätzlich kommt künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz, die bei der Modeauswahl berät. Zum Maßnehmen können die Kunden Selfies hochladen und die App ermittelt Schulterbreite, Brustumfang, Taillenweite und Schrittlänge.

Fertigung in einer chinesischen Kleiderfabrik: automatisiert mit 51·çÁ÷und IoT
51·çÁ÷gestaltet die Architektur so, dass Geschäftsprozesse und Internettechnologie optimal aufeinander abgestimmt sind.

Automatisierung mit 51·çÁ÷in einer chinesischen Kleiderfabrik
Die Automatisierung bringt iFashion Cloud deutliche Effizienzsteigerungen in der Produktion und Lagerhaltung.

Sobald ein Auftrag erteilt ist, folgt eine Reihe automatisierter Prozesse – von der Bestellung der Materialien bis zur Produktionsterminierung in der Fabrik in Yudu. In der ersten Phase der Herstellung werden die verschiedenen Stoffteile automatisch von CNC-gesteuerten Maschinen zugeschnitten. Ein Hängesystem sammelt die individuellen Zuschnittteile eines Outfits ein und transportiert sie automatisch zu den Nähstationen. Eine Woche nach Anlegen der Bestellung erhält der Kunde seine maßgefertigen Kleidungsstücke.

Viele der Automatisierungssysteme, die in der Fabrik eingesetzt werden, sind als Standardprodukt von 51·çÁ÷oder anderen Technologieherstellern erhältlich. Was die Fabrik in Yudu so einzigartig macht, ist die Integration der verschiedenen Anwendungen und Hardwarekomponenten. „51·çÁ÷gestaltet die Architektur so, dass Geschäftsprozesse und Internettechnologie optimal aufeinander abgestimmt sind“, betont Du Wulue, Chief Director von Intelligent Manufacturing bei iFashion Cloud.

Einsparungen durch die digitale Lieferkette

Standardisierte Maßanfertigung von Kleidern: mit SAP-System und KI
iFashion Cloud erzielt 20ÌýProzent Einsparungen in der Fertigung und Logistik gegenüber klassischen Lieferketten.

Die Automatisierung bringt iFashion Cloud nicht nur deutliche Effizienzsteigerungen, sondern reduziert auch die Lagerhaltungskosten, weil weniger Warenüberschüsse anfallen. Lingmei Chen, Managing Director bei iFashion Cloud weiß, dass Kleidungsstücke, die stark nachgefragt werden, meist vergriffen sind, während weniger gefragte Artikel sich in den Geschäften stapeln und dann mit hohen Preisnachlässen verkauft werden. „iFashion Cloud vermeidet derartige Ineffizienzen und erzielt somit 20ÌýProzent Einsparungen gegenüber klassischen Lieferketten“, berichtet Chen.

Zusätzlich zu den Einsparungen in Fertigung und Logistik profitiert iFashion Cloud von einer effizienteren Forschung- und Entwicklung. Auch sind weniger Manager nötig. Chen geht davon aus, dass der Produktentwicklungszyklus um mehr als 30ÌýProzent verkürzt werden kann und dass im Vergleich zu traditionellen Bekleidungsherstellern mindestens 30ÌýProzent weniger Führungspersonal benötigt wird.

Weltweiter Trend

iFashion Cloud konzentriert sich zunächst auf den chinesischen Markt, weil dort das Interesse an Luxusgütern zunimmt. Nach Angaben des amerikanischen MagazinsÌý, hat das Reich der Mitte die USA als größten Luxusmarkt der Welt überholt. Chinas Anteil an den globalen Luxusausgaben lag im Jahr 2017 bei 32ÌýProzent. Weiter heißt es in dem Bericht, dass chinesische Frauen Luxusartikel als langfristige Investition in ihr Image sähen, was ihnen wiederum helfe, beruflich voranzukommen.

Für Esther geht es darum, dort zu suchen, wo sie am ehesten fündig wird. Bei iFashion Cloud muss sie sich keine Sorgen mehr um den Preis oder die Passform machen. Sie kann sich ganz auf das konzentrieren, was für sie zählt: der Look.

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Wie maschinelles Lernen bei der Krebsdiagnose hilft /germany/2019/06/maschinelles-lernen-lungenkrebs-china/ Fri, 21 Jun 2019 06:00:35 +0000 /germany/?p=140685 In China retten schnellere, präzisere Lungenkrebsdiagnosen vielen Menschen das Leben. Angefangen hat alles mit einem Mitarbeiter der 51·çÁ÷Labs China. Dr. Yang Yang ist ein...

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In China retten schnellere, präzisere Lungenkrebsdiagnosen vielen Menschen das Leben. Angefangen hat alles mit einem Mitarbeiter der 51·çÁ÷Labs China.

Dr. Yang Yang ist ein vielbeschäftigter Mann. Er hat sich zwar zu unserem Video-Interview bereit erklärt, hat aber nicht wirklich Zeit dafür. Mit unseren Kameras und Beleuchtung erwarten wir ihn in einem kleinen Raum mit Ziegelwänden am Ende eines schmalen Gangs in der größten Lungenklinik von Shanghai. Aber wir wissen nicht, wann er auftauchen wird, um uns zu erklären, wie es dazu kam, dass er für die Diagnose von Lungenkrebs maschinelles Lernen (ML) einsetzt.

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AI Saving Lives in China

Ein Wettlauf gegen die Zeit

Wenn Lungenkrebs in einem frühen Stadium erkannt wird, haben die Betroffenen sehr gute Überlebensaussichten. Lungenfachärzte in China untersuchen jeden Tag eine Vielzahl von Patienten und müssen feststellen, dass sie sich in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden.

Und das hat den folgenden Grund: Lungenkrebs ist immer nochÌý. In China wird jeden Tag bei fastÌý. Lungenkrebs bildet den größten Anteil an den Krebserkrankungen.Ìý. Wenn sich nichts ändert, könnte die Sterberate bei Lungenkrebs in ChinaÌý.

Bei der Lungenkrebsvorsorge wird in der Regel ein CT durchgeführt, und die Bilder werden anschließend auf bekannte Muster oder Knoten untersucht. Man braucht ein sehr gutes Auge, um die Muster früh zu erkennen. Die Symptome von Lungenkrebs können auch auf viele andere Krankheiten hindeuten, sodass möglicherweise gar kein CT angeordnet wird. Und selbst wenn ein CT angeordnet wird, entdecken die Ärzte die Knoten oftmals nicht, denn diese sind im Frühstadium, wenn der Krebs am besten zu behandeln ist, schwer zu sehen. Das ist ein klassischer Fall für Technologie. Und hier kommen Dr.ÌýYang und sein Freund Flat Chen ins Spiel.

Herausforderung trifft Chance: die Geburtsstunde von Argus

Dr. Yang und Flat Chen haben miterlebt, wie sich Shanghai zu der Wirtschaftsmetropole entwickelt hat, die es heute ist. Ihre Karrieren sind eng mit dem enormen Aufstieg verknüpft, den die Stadt seit 30 Jahren erlebt. Die beiden freundeten sich während ihres MBA-Studiums in Shanghai an. Nach dem Studium wandte sich Dr. Yang der Medizin zu, während Chen bei der 51·çÁ÷in China eine Karriere in der Technologiebranche einschlug. Chens Begeisterung dafür, mit neuen Technologien konkrete Geschäftsprobleme zu lösen, hat ihn weit gebracht.

Als sich die beiden Freunde 2017 einmal auf ein Bier trafen, erzählte Dr. Yang Chen, dass er eine Möglichkeit suchte, die Vorsorge bei seinen Patienten schneller und präziser zu gestalten. Er fragte seinen Freund, ob er nicht mithelfen könnte, eine bessere, auf maschinellem Lernen basierende Lösung für Vorsorge-CTs zu entwickeln. Chen brachte das Problem bei der 51·çÁ÷zur Sprache, um Leute zu finden, die maschinelles Lernen auf das CT-Screening anwenden könnten.

Dank seines Geschicks als Entwickler, Produktmanager und Unternehmer gelang es Flat Chen, ein Team von Entwicklern zusammenzustellen, das sich unter der Leitung seines Entwicklerkollegen Zion Chen bei den 51·çÁ÷Labs ChinaÌýdes Problems annehmen sollte. Zusammen nahmen sie die Arbeit an einem Proof of Concept für Dr.ÌýYang auf. Das Interesse an einer Mitarbeit an dem Projekt war groß, denn viele kannten jemanden, der an Lungenkrebs erkrankt war.

Das Team entwickelte einen Prototyp, der auf einem CT-Bild Anzeichen für Lungenkrebs aufzeigen konnte. Diesen Prototyp präsentierte das Team auf dem Demo Day der 51·çÁ÷Labs China, wo er die Konkurrenz weit hinter sich ließ. Angesichts dieses Erfolgs stellte das Managementteam des SAP-Entwicklungszentrums in Shanghai noch mehr Ressourcen und Unterstützung für das Projekt bereit. Die Lösung namens Argus ist inzwischen einer der Favoriten bei , die es sich zum Ziel gesetzt hat, die größten Probleme der Welt zu lösen.

„Ich arbeite wirklich gern bei der SAP“, erklärt Chen. „Hier habe ich die Chance, mit vielen Menschen zusammenzuarbeiten, die mit Leidenschaft die größten Probleme der Welt in Angriff nehmen.“

Mit dem Prototyp von Argus können Dr.ÌýYang und seine Kollegen wertvolle erste Erfahrungen in der Anwendung von maschinellem Lernen in der Lungenkrebsvorsorge sammeln: „Wir haben einen funktionierenden Prototyp, der schon jetzt meine Erwartungen übertrifft“, betont er. „Die Lösung ermöglicht uns nicht nur, mehr Patienten in kürzerer Zeit zu analysieren, sondern sorgt auch für eine präzisere Erkennung. Die Leistungsfähigkeit ist wirklich beeindruckend. Wir vertrauen dieser Technologie, und ich glaube, ihr gehört die Zukunft.“

Weitere Kooperationen wie die zwischen Dr.ÌýYang und Flat Chen können Ärzten helfen, mehr Krebspatienten effektiver zu untersuchen und Leben zu retten.

Flat Chen ist Leiter von 51·çÁ÷Intelligent Enterprise Solution Ecosystem in der Region APJ und Großchina im Büro der 51·çÁ÷Labs China in Shanghai.Ìý

Dieser Artikel ist unter Mitwirkung von Joanne Chen, Head of Communications bei 51·çÁ÷Labs China, entstanden.

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