Hagen Heubach, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Thu, 18 Apr 2024 14:12:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Chasing Zero mit dem 51·çÁ÷Industry Network for Automotive /germany/2022/08/industrie-automotive-emissionen/ Thu, 25 Aug 2022 06:00:19 +0000 /germany/?p=162052 Daten sind eine treibende Kraft, wenn es um die Verringerung von Treibhausgasemissionen geht. Mit Catena-X entsteht ein Datenökosystem, das Einblick in die Emissionsdaten von Geschäftspartnern entlang...

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Daten sind eine treibende Kraft, wenn es um die Verringerung von Treibhausgasemissionen geht. Mit Catena-X entsteht ein Datenökosystem, das Einblick in die Emissionsdaten von Geschäftspartnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie gewährt.

Mit den Paketen von können Unternehmen Daten zum CO2-Fußabdruck ihrer Produkte erfassen und Potenziale zur Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen aufdecken.

Scope-3-Emissionen: die größte Herausforderung auf dem Weg zur Klimaneutralität

Trotz der massiven Umwälzungen, mit denen sich Unternehmen derzeit konfrontiert sehen, bleibt der Klimawandel die größte Herausforderung, der sich alle Branchen gemeinsam stellen müssen. Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen und die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken – wodurch die gefährlichsten und unumkehrbaren Folgen des Klimawandels vielleicht verhindert werden könnten –, müssen die CO2-Emissionen etwa bis zur Mitte des Jahrhunderts weltweit auf null reduziert werden. Die Europäische Union (EU) hat sich noch ehrgeizigere Ziele gesetzt und möchte bis 2050 klimaneutral werden.

Das bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen bis 2030 und damit innerhalb kurzer Zeit um über 50 Prozent verringert werden müssen, um den Weg für Klimaneutralität zu bereiten.

Zwar haben große Konzerne Nachhaltigkeit oder Klimaneutralität ausdrücklich zum strategischen Ziel erklärt, jedoch haben bisher nur wenige von ihnen einen klaren und umfassenden Maßnahmenplan formuliert. Vorschriften wie die EU-Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichtserstattung () oder neue Vorschläge der US-Börsenaufsicht (United States Securities and Exchange Commission, SEC) zur Offenlegung von klimabezogenen Informationen lassen Unternehmen keine Zeit für leere Versprechungen zum Klimaschutz. Es ist Zeit zu handeln.

Was macht die Berichterstattung über CO2-Emissionen so kompliziert? Viele Unternehmen auf der ganzen Welt haben zwar bereits klar definierte nach Scope 1 (direkte Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden) und Scope 2 (indirekte Emissionen aus der Erzeugung gekaufter Energie). Jedoch haben sie oft nur unzureichende Einblicke in die Emissionen, die in der Lieferkette entstehen (Scope 3), welche einen beträchtlichen Anteil der Gesamtemissionen ausmachen.

In der Automobilindustrie beispielsweise sind . Deshalb ist es umso wichtiger, Möglichkeiten zur Verringerung des CO2-Ausstoßes entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren. Die größten Hindernisse dabei sind mangelndes Vertrauen, der fehlende Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten, inkonsistente Methoden oder Standards für die Datenerhebung und die unzureichenden Interoperabilität von Technologielösungen in der hochkomplexen Lieferkette der Automobilindustrie.

Durch Vernetzung gemeinsam die Dekarbonisierung voranbringen

Um nachhaltiger zu werden und gesetzliche Auflagen zu erfüllen, müssen Unternehmen mit Partnern, Zulieferern und Kunden zusammenarbeiten und transparente Prozesse und einheitliche Datenstandards implementieren – von der Materialbeschaffung über die Fertigung bis hin zur Auslieferung.

Das verfolgt als erstes offenes und kooperatives Datenökosystem das Ziel, durch Einbeziehung aller Beteiligten und umfassende Datentransparenz für mehr Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette der Automobilbranche zu sorgen. Einer der ersten Anwendungsfälle von Catena-X besteht darin, die CO2-Bilanz eines Produkts lückenlos nachzuvollziehen. Dies ist der Ausgangspunkt für ein besseres Verständnis der Scope-3-Emissionen, sodass umsetzbare Möglichkeiten für die Dekarbonisierung identifiziert werden können.

Hierfür wird zum einen eine einheitliche Methodik zur Erfassung und Berichterstattung der Emissionsdaten von Produkten benötigt, um die Konsistenz, Vergleichbarkeit und Überprüfbarkeit der von den Netzwerkpartnern erhobenen Daten sicherzustellen. Catena-X kooperiert mit dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und orientiert sich an den Leitlinien der Initiative für die Berechnung und den Austausch von CO2-Emissionsdaten.

Als erstes Unternehmen weltweit ist es der 51·çÁ÷dieses Jahr gelungen, in einem Proof of Concept der WBCSD Emissionsdaten nach einer standardisierten Methodik zu erheben und zu übertragen. Der standardisierte Ansatz motiviert insbesondere auch andere Netzwerkpartner, ihrer Berichterstattung nicht mehr unspezifische Durchschnittswerte ihrer Branche zugrunde zu legen, sondern präzise primäre Emissionsdaten.

Zum anderen ist Technologie der Schlüssel zur Umsetzung von Prozessen, die die Erhebung und den Austausch von Emissionsdaten ermöglichen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem umfassenden Wissen über branchenspezifische Prozesse und ihren Best Practices für Lösungen bereitet die 51·çÁ÷den Weg für die Nachverfolgung der Emissionsdaten von Produkten im Catena-X Automotive Network.

Lösungen für Branchennetzwerke helfen der gesamten Wertschöpfungskette, klimaneutral zu werden

Mit können Unternehmen Daten zum ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte einfach, sicher und effizient mit Geschäftspartnern austauschen.

GreenToken ist eine web- und abonnementbasierte SaaS-Lösung, die die Rechenschaftspflicht und Transparenz in der Materiallieferkette verbessern soll. Sie entspricht dem standardisierten Datenmodell der WBCSD und sorgt im gesamten Netzwerk für Datenkonsistenz.

Die Daten zum ökologischen Fußabdruck eines Produkts können ganz einfach auf Materialebene direkt zwischen den Geschäftspartnern verwaltet und übertragen werden.

GreenToken by 51·çÁ÷nutzt eine , um Emissionsdaten zu verifizieren und als Token aus der Wallet eines Akteurs in der Lieferkette in die eines anderen zu übertragen. Dabei werden keine nicht öffentlichen oder vertraulichen Daten offengelegt. Auf dem Weg dieser Token durch die nachgelagerte Lieferkette werden die erfassten Informationen ausgetauscht, sodass eine zuverlässige, unveränderbare und überprüfbare Kontrollkette entsteht. Über dieses vertrauenswürdige und verifizierbare Verfahren lassen sich nicht nur CO2-Daten, sondern auch weitere Informationen beispielsweise zur Herkunft von Teilen und Zertifizierungen austauschen.

Die Lösung stellt eine abgesicherte offene API bereit, auf die auch andere Tools zur Berechnung von CO2-Emissionen oder Backend-Lösungen für Transaktionen zugreifen können. Sie ist direkt in SAP ERP Central Component 6.0 und ³§´¡±ÊÌý³§/4±á´¡±·´¡ integriert.

Transaktionen können auch durch den Import von CSV-Dateien oder manuell angestoßen werden. So können auch kleine und mittelständische Unternehmen, ohne Backend-Lösungen für das Enterprise Resource Planning (ERP), GreenToken für den Austausch von Emissionsdaten innerhalb des Netzwerks nutzen.

„Mit dem neuartigen Ansatz von GreenToken kann ein rechenschaftspflichtiges und überprüfbares Netzwerk für die Berichterstattung von Scope-3-Emissionen geschaffen werden, das es bislang noch nicht gibt“, erklärt James Veale, Mitbegründer von GreenToken by SAP. „GreenToken wird außerdem bereits in großem Maßstab in anderen Lieferketten erfolgreich eingesetzt und ist somit nun bereit für Catena-X.“


Hagen Heubach ist Global Vice President und Leiter der Industry Business Unit Automotive bei 51·çÁ÷sowie Vorstandsmitglied des Catena-X Automotive Network.
Heiko Flohr ist Senior Vice President und Head of Product Management 51·çÁ÷für den Bereich Discrete Industries sowie Mitglied des Guidance Board des Catena-X Automotive Network.
Leyi Liu gehört dem Team von Solution Management for 51·çÁ÷Industry Network for Automotive and Catena-X Automotive Network an.

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51·çÁ÷E-Mobility: Nachhaltige Mobilität ermöglichen /germany/2021/09/e-mobilitaet-auto-nachhaltigkeit-e-mobility/ Tue, 07 Sep 2021 07:00:37 +0000 /germany/?p=157311 Nachhaltige Mobilität mit 51·çÁ÷E-Mobility, damit dem Kauf von Elektrofahrzeugen zukünftig nichts mehr im Wege steht: Die neue cloudbasierte Lösung von 51·çÁ÷bildet die Basis...

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Nachhaltige Mobilität mit 51·çÁ÷E-Mobility, damit dem Kauf von Elektrofahrzeugen zukünftig nichts mehr im Wege steht: Die neue cloudbasierte Lösung von 51·çÁ÷bildet die Basis für die Steuerung und das Management aller um den Ladepunkt befindlicher Geschäftsprozesse.

Unbestritten – Elektrofahrzeuge erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Allein in Deutschland fahren mittlerweile fast eine Million elektrisch betriebener Autos, im ersten Halbjahr 2021 wurden 312.000 reine Elektroautos und Plug-in-Hybride zugelassen. Entsprechend stark ist die Nachfrage nach der passenden Infrastruktur. Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte wächst laut nur um knapp 1.000 pro Monat, rund doppelt so viele neue Ladepunkte wären nötig.

Grund genug mit der standardisierten cloudbasierten Anwendung 51·çÁ÷E-Mobility (verfügbar ab 24. September 2021), neben öffentlichen vor allem Ladepunkte im nicht öffentlichen oder halb-öffentlichen Bereich zu adressieren. Damit sprechen wir im ersten Schritt beispielsweise Dienstwagenflotten mit Ladepunkten am Standort oder Niederlassung sowie beim Fahrer zuhause an.  Da die Zahl der öffentlichen Ladestationen langsamer als ihr Bedarf steigt, ist es besonders wichtig, die Auslastung der halböffentlichen Ladepunkte zu steigern und sie bestmöglich zu nutzen. Für Entlastung sorgt auch, wenn Mitarbeiter Firmenfahrzeuge an der privaten Ladestation daheim laden. Bei allen Szenarien spielen komplexe Abrechnungsvorgänge, die sich einfach und sauber abdecken lassen, eine entscheidende Rolle.

51·çÁ÷E-Mobility bildet die Basis für die Steuerung und das Management sämtlicher Geschäftsprozesse rund um den Ladepunkt. Komplexe Geschäftsprozesse entlang der Wertschöpfungskette – vom Ladesäulenbetreiber, über Unternehmen, die auf E-Flotten umstellen, bis hin zum Fahrer von Elektrofahrzeugen – werden signifikant vereinfacht.

Höhere Flexibilität für Flottenmanager mit 51·çÁ÷E-Mobility

Gleichzeitig profitieren aber auch Flottenmanager oder Fuhrparkmanager in Unternehmen: So stellt die Lösung die notwendigen Ladedaten (Ladesumme, Ort, Datum, Dauer, Fahrzeug) der verknüpften Abrechnungs- und Finanz-Software zur Verfügung, um Kostenstellenzuordnungen durchzuführen oder eine entsprechende Erstattung von privaten Stromkosten des Fahrzeughalters automatisiert über Standardfinanzprozesse wie die Reisekostenabrechnungen zu veranlassen.

Auf Seiten der Facility Manager bedeutet 51·çÁ÷E-Mobility aber mehr als nur eine einfache Abrechnung. Über ein Dashboard ist jederzeit der Status aller Ladesäulen direkt zu sehen, defekte Säulen können sofort wieder einsatzbereit gemacht werden. Damit haben sie immer einen aktuellen Überblick über die verfügbaren Ladesäulen – dies ist auch auf Seiten der Ladesäulen-Betreiber der Fall und ermöglicht eine umfangreiche Nutzer- und Standortverwaltung. Das Ergebnis sind insgesamt schnellere Arbeitsabläufe und höhere Ladesäulenverfügbarkeit, die eine bessere Nutzererfahrung sowie einen positiven Total Cost of Ownership (TCO) sicherstellen – was dazu beiträgt, die Akzeptanz der der Elektroautos weiter zu steigern.

Zudem vereinfacht die Lösung den Aufbau neuer Ladeinfrastruktur und ist Hersteller Hardware-unabhängig: Neue Ladesäulen lassen sich von den Betreibern leicht in das Netzwerk integrieren und über Standardkommunikationsprotokolle überwachen und abrechnen. 51·çÁ÷nutzt dafür den Open Charge Point Protocol 1.6 Standard. Für Ladesäulen-Betreiber und Unternehmen bietet die neue Lösung so maximale Flexibilität bei sehr geringem Aufwand.

Umfangreiches Partnersystem ermöglicht Komplettsystem

Um Unternehmen eine durchgängige Lösung bestehend aus Hardware, Software, Services und Support  zu bieten, setzt die 51·çÁ÷auf ein Netzwerk aus zertifizierten E-Mobility-Partnern. 51·çÁ÷E-Mobility ist dabei ein wichtiger Bestandteil, der allen Beteiligten – den Betreibern von Ladesäulen ebenso wie Unternehmen und Fahrern – deutlich einfachere Prozesse als der Markt bislang bietet. Dank solcher Lösungen wird nicht nur die notwendige Infrastruktur schneller und flexibler ausgebaut: Unternehmen erhalten außerdem standardisierte E-Mobilitätsprozesse. Diese unterstützen sie dabei, ihre CO2-Ziele zu erreichen – und gleichzeitig die breite Nutzung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Ein Beispiel: Partner wie Energy Service Provider setzen Anwendungsszenarien wie „Laden aus selbst erzeugten Fotovoltaik-Strom“ oder „Vehicle to Grid“ um und unterstützen so die Produktion nachhaltiger Energien und nutzen das Fahrzeug gleichzeitig als Speicherort.

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