Franz Hero, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Thu, 09 Mar 2023 15:37:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Logistik: Top-Thema für Führungskräfte /germany/2021/09/logistik-fuehrungskraefte-supply-chain/ Thu, 23 Sep 2021 06:00:02 +0000 /germany/?p=156850 Das Supply Chain Management verfügt über eine hohe strategische Bedeutung für Unternehmen. Darüber sind sich auch Führungskräfte im Klaren. Wie verletztlich die Logistik ist, zeigten...

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Das verfügt über eine hohe strategische Bedeutung für Unternehmen. Darüber sind sich auch Führungskräfte im Klaren. Wie verletztlich die Logistik ist, zeigten jüngst globale Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder Behinderungen auf internationalen Schiffsverkehrsstraßen.

Schlechte Nachrichten zeigen auf, wo Komplikationen bestehen. Am Beispiel des  durch ein Containerschiff blockierten Suezkanal wurde dies deutlich: Es gab Lieferverzögerungen bei Produkten und Materialien, die in der Pandemie dringend benötigt wurden. Es kam zu Engpässen bei Halbleitern in der Automobilindustrie, die seit 50 Jahren auf Just-in-Time-Fertigungen setzen, um Lagerkosten zu sparen.

So steht das Thema Supply Chain bei Führungskräften nun an erster Stelle. Gerade im vergangenen Jahr wurde die Wichtigkeit besonders deutlich. Die Logistik ist für Unternehmen von strategischer Bedeutung. Im Juni 2021 befragte der Finanzdienstleistungskonzern JPMorgan Chase 1.375 Führungskräfte mittelständischer US-Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 20 und 500 Millionen US-Dollar. Die Ergebnisse der sind seit kurzem veröffentlicht und stimmen mit den ü²ú±ð°ù±ð¾±²Ô.

Das ist Führungskräften im Bereich Logistik besonders wichtig

  • Resilienz ist eines der drei wichtigsten Themen: „Fast zwei Drittel der Befragten geben an, dass sie aufgrund der Pandemie neue Produkt-/Servicelinien eingeführt haben, die sie später beibehalten werden. Die meisten Unternehmen wollen an ihren neuen Supply-Chain-Strategien festhalten und diese auch nach der Pandemie beibehalten.“
  • 62 % der Befragten gehen davon aus, dass im kommenden Jahr weitere Probleme in den Lieferketten auftreten werden.
  • Während 51 % der befragten Unternehmen Backoffice-Funktionen mit neuen digitalen Plattformen automatisiert haben, haben 45 % dies noch nicht getan.
  • 49 % sind in der Lage, einige Bereiche ihrer Lieferkette per Fernzugriff zu steuern, 34 % jedoch nicht.
  • Lediglich 23 % haben ihre Lieferstrategien für die letzte Meile angepasst. Auffallend ist, dass 71 % dies nicht getan haben.

Abgerundet wird das Bild durch den von 51·çÁ÷in Auftrag gegebenen IDC Info Snapshot . Hier kommt IDC zu ganz ähnlichen Ergebnissen und merkt an:

„Die harte Realität sieht so aus, dass Unternehmen ihre Lieferketten regelmäßig neu justieren müssen, weil kleine und große Störungen dies erfordern. Nur so können die Unternehmen auf neue Nachfrageverschiebungen reagieren und die Herausforderungen der Lieferkette bewältigen. Zudem haben mittelständische Unternehmen oft auch mehr Glieder in ihrer globalen Lieferkette als ihre größeren Kontrahenten. … Doch je mehr Glieder in einer Kette beteiligt sind, desto anfälliger sind sie für Störungen. Transparenz entlang der gesamten Logistik ist heute wichtiger denn je, um Flexibilität und Unternehmenswachstum zu gewährleisten.“

Bereits vor der Corona-Krise stellte das Marktforschungsinstitut fest:

„Unternehmen mit konsequenteren Strategien – insbesondere bezüglich Kundenorientierung, Transparenz, Nachhaltigkeit und Nutzung intelligenter Technologien – sehen Erfolge: Effizienz der Lieferkette, Widerstandsfähigkeit und finanzielle Gesamtleistung steigen. Zwar sind in einer globalen Wirtschaft alle Lieferketten anfällig für Risiken, aber durch die Umsetzung klarer strategischer Ziele – unterstützt mit den richtigen Tools und Taktiken, die Risiken und Komplexität mindern – können solche Ereignisse leichter bewältigt werden.“

Supply Chain Management in der Zukunft

Unternehmen und Branchen sind weiterhin dem Risiko von Unterbrechungen der globalen Lieferketten ausgesetzt. Dennoch haben viele Firmen die Chance noch nicht ergriffen, moderne digitale Technologie zu nutzen und ihre Lieferketten widerstandsfähiger zu machen. Dass es im nächsten Jahr zu weiteren Störungen der Logistikketten kommen wird, davon gehen die Führungskräfte aus. Deshalb ist es an der Zeit, dass sie ihre Lieferketten digitalisieren und für höhere sowie bessere sorgen. So lässt sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Störungen minimieren.


Franz Hero ist Entwicklungsleiter für 51·çÁ÷Digital Supply Chain.

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51·çÁ÷und Microsoft bringen Lösungen für die digitale Lieferkette und Industrie 4.0 in die Cloud /germany/2020/12/cloud-iot-partnerschaft-microsoft/ Tue, 08 Dec 2020 17:00:20 +0000 /germany/?p=153521 51·çÁ÷und Microsoft gaben heute bekannt, dass sie ihren Kunden die Entwicklung und Ausführung intelligenter Lösungen für digitale Lieferketten und die Industrie 4.0 in der...

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51·çÁ÷und Microsoft gaben heute bekannt, dass sie ihren Kunden die Entwicklung und Ausführung intelligenter Lösungen für digitale Lieferketten und die in der Cloud und in der Netzwerkperipherie am Edge ermöglichen möchten.

Durch gemeinsame Standards, die Mitarbeit in Konsortien und die Open-Source-Entwicklung soll die Zukunft des Supply Chain Managements und der Fertigungsindustrie neu gestaltet werden.

Ausführung der Lösungen von 51·çÁ÷Digital Supply Chain und für die Industrie 4.0 auf Microsoft Azure

Die erweiterte Partnerschaft von 51·çÁ÷und Microsoft ermöglicht Unternehmen, eine Vielzahl von Lösungen des Portfolios 51·çÁ÷Digital Supply Chain auf Microsoft Azure zu nutzen, darunter , , und 51·çÁ÷Logistics Business Network. 51·çÁ÷wird Microsoft Azure nutzen, um diese Lösungen in einem SaaS-Modell (Software as a Service) zu betreiben. Kunden haben dadurch deutlich weniger Aufwand beim Management der Software sowie der zugehörigen Infrastruktur, während sie gleichzeitig von einer schnelleren Wertschöpfung ihrer Lieferketten-Anwendungen profitieren. Kunden können ihre Anwendungen weltweit skalieren, indem sie die Rechen-, Speicher- und Netzwerkservices der Enterprise-Klasse von Azure für die geschäftskritische Leistung und den unterbrechungsfreien Einsatz ihrer SAP-Digital-Supply-Chain-Lösungen nutzen. Die 51·çÁ÷Manufacturing Suite, 51·çÁ÷Intelligent Asset Management, Lösungen für Liefernetzwerke von 51·çÁ÷und 51·çÁ÷Internet of Things (51·çÁ÷IoT) sind bereits auf Microsoft Azure in Europa und den USA verfügbar.

51·çÁ÷und Microsoft wollen gemeinsam Geschäftsprozesse in der Netzwerkperipherie unterstützen

Eingeschränkte Bandbreiten, Latenzzeiten und enorme Datenmengen stellen Unternehmen vor Herausforderungen bei der Verwaltung ihrer globale, verteilten Lieferketten und Fertigungsumgebungen. Sein können sich negativ auf Produktion und Qualitätssicherung auswirken, doch eine Lösung dafür bietet das Edge Computing.

Bei dieser Form der verteilten Informationsverarbeitung werden Anwendungen und Geschäftsprozesse dort ausgeführt, wo Daten erzeugt werden. Durch die Möglichkeit, Geschäftsprozesse in die Netzwerkperipherie zu verlagern und dort auszuführen, können Unternehmen mit Produktionsanlagen, Werken, Lagern oder Remote-Standorten ihre Abläufe vollständig automatisieren und unabhängig steuern. Sie profitieren dadurch von einer schnelleren Verarbeitung und können zudem auch Anforderungen in Bezug auf den Datenspeicherort erfüllen. Kunden können wahlweise nur die Daten in die Cloud übertragen, die für weitere Analysen relevant sind, oder durch eine aggregierte Sicht für verschiedene Edge-Standorte ihre Kosten senken.

Durch die Zusammenarbeit von 51·çÁ÷und Microsoft sollen SAP-Lösungen außerdem auf Microsoft Azure Stack Edge bereitgestellt werden. Den Anfang macht dabei 51·çÁ÷Digital Manufacturing Cloud. Fertigungsunternehmen können damit Daten auf Maschinen und Kontrollsystemen in der lokalen Umgebung verarbeiten und so Probleme mit Latenzzeiten oder Bandbreitenbeschränkungen vermeiden.

Bei der Entscheidung, welche Geschäftsprozesse in der Cloud und welche in der Netzwerkperipherie ausgeführt werden sollen, können sich Kunden an ihren geschäftlichen Anforderungen orientieren. Sie haben außerdem die Möglichkeit, einzelne Geschäftsprozesse und relevante Geschäftsdaten mithilfe von 51·çÁ÷Edge Services an bestimmten Edge-Standorten bereitzustellen. Laut einer werden „70 % aller IoT-Implementierungen bis 2023 durch Entscheidungsprozesse in der Netzwerkperipherie die operativen und strategischen Ziele des Unternehmens unterstützen.“ Der Bericht führt weiter aus, dass „2023 bereits 70 % aller Unternehmen Daten in unterschiedlichem Umfang in IoT-Edge-Umgebungen verarbeiten werden. Insgesamt werden Unternehmen bis dahin mehr als 16 Mrd. US-Dollar für IoT-Edge-Infrastrukturen ausgeben.“

„Der Ausbau der Partnerschaft zwischen 51·çÁ÷und Microsoft bietet unseren gemeinsamen Kunden die Möglichkeit, Lösungen von 51·çÁ÷Digital Supply Chain und Fertigungslösungen in der Cloud zu nutzen“, sagt Ulrich Homann, Corporate Vice President Cloud + AI bei Microsoft. „Sie profitieren dadurch von besseren Einblicken in ihre Geschäftsabläufe und einer schnelleren Wertschöpfung bei der Einführung von Anwendungen auf globaler Ebene. Indem Unternehmen SAP-Digital-Supply-Chain-Lösungen und Funktionen der Azure-Cloud mit Azure Stack Edge in die Netzwerkperipherie verlagern, können sie SAP-Lösungen in ihren Produktionsstätten und Lagern lokal verwalten. So können sie direkt vor Ort schnelle Entscheidungen treffen und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.“

Referenzarchitektur als Hilfestellung für Kunden

Im Rahmen der Partnerschaft soll auch eine Referenzarchitektur bereitgestellt werden, um Kunden bei der Implementierung von 51·çÁ÷Digital Supply Chain unter Microsoft Azure und der Integration von Produkten und Services von 51·çÁ÷und Microsoft zu unterstützen. Diese Referenzarchitektur basiert auf bereits vorhandenen .

Bei der Übertragung ihrer Zeitreihendaten in die Cloud haben Kunden die Wahl, ob sie dafür Microsoft Azure IoT oder 51·çÁ÷Internet of Things nutzen. Zeitreihendaten, die von Maschinen oder Geräten in der Netzwerkperipherie erfasst und in die Cloud übermittelt werden, bieten erst dann wirklich Mehrwerte, wenn sie in den richtigen geschäftlichen Kontext gesetzt werden. Hierzu müssen sie um Informationen über Materialien, Produkte, Kunden, Bestände, Anlagen usw. ergänzt werden, die in den Unternehmensanwendungen gespeichert sind. Die Kombination von Business-Semantik und Zeitreihendaten durch 51·çÁ÷Internet of Things führt zu mehr geschäftlicher Relevanz solcher Daten, wodurch Unternehmen bessere Geschäftsergebnisse erzielen und Entscheidungsprozesse optimieren können.

Mit offenen Standards stellen 51·çÁ÷und Microsoft die Weichen für die Zukunft von Industrie 4.0

In der Softwareentwicklung sind Standards allgegenwärtig: Die Vorteile aufeinander abgestimmter Referenzarchitekturen und einer einheitlichen Semantik liegen auf der Hand. Die Einführung von Branchenstandards und die Entwicklung von gemeinsamen Anlagenmodellen in der industriellen IT sind für die digitale Lieferkette von entscheidender Bedeutung. Geschäftspartner, die in diesem Bereich erfolgreich sein wollen, müssen auf offene Standards, offene Konsortien und Open Source setzen.

Als Mitglieder von Konsortien wie der Open Manufacturing Platform und der Open Industry 4.0 Alliance werden sich 51·çÁ÷und Microsoft für eine Verbesserung der Kompatibilität und Interoperabilität von industriellen Maschinen, Softwarelösungen und Services einsetzen. Das Ziel ist, eine schnellere Wertschöpfung mit Lösungen für die digitale Lieferkette und die Industrie 4.0 zu ermöglichen, die auf offenen Standards basieren.

Kunden, die weitere Informationen zu dieser Partnerschaft und den damit verbundenen Vorteilen wünschen, können sich an das SAP-Kundenteam wenden.

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