Christian Klein, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Tue, 17 Feb 2026 20:04:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Wachstum erschließen und die Komplexität des intelligenten Zeitalters annehmen /germany/2026/01/wachstum-erschliessen-paradoxien-intelligenten-zeitalters-annimmt/ Wed, 21 Jan 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186143 Das intelligente Zeitalter ist geprägt von raschem technologischen Fortschritt, gesellschaftlichen Veränderungen und Komplexität. Wir sind zwar stärker vernetzt, aber dennoch isolierter. Wir werden mit Informationen...

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Das intelligente Zeitalter ist geprägt von raschem technologischen Fortschritt, gesellschaftlichen Veränderungen und Komplexität. Wir sind zwar stärker vernetzt, aber dennoch isolierter. Wir werden mit Informationen geradezu ü²ú±ð°ùflutet, können aber nicht auf deren Wahrheitsgehalt vertrauen. Technologien unterstützen uns, können aber gleichzeitig eine Bedrohung darstellen.

Erzielen Sie transformative Wirkung mit leistungsstarker KI und Agenten, die durch den Kontext all Ihrer Geschäftsdaten gesteuert werden.

Da Unternehmen und Regierungen mit Herausforderungen in Bezug auf Souveränität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit konfrontiert sind, müssen sie Ansätze verfolgen, die zunächst widersprüchlich erscheinen: mutig investieren trotz begrenzter Ressourcen, Daten teilen und gleichzeitig schützen und im Wettbewerb mit anderen stehen, aber trotzdem mit ihnen zusammenarbeiten. Doch das sind keine Widersprüche â€“ das ist das neue Betriebsmodell.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass Unternehmen einen Drei-Säulen-Ansatz verfolgen müssen, um in dieser neuen Normalität der Paradoxien zu bestehen.

Erstens müssen sie sich auf flexible digitale Grundlagen stützen, zweitens KI verantwortungsbewusst in ihre Abläufe integrieren und drittens Zusammenarbeit als einen strategischen Vorteil und nicht als Kompromiss betrachten.

Diese Prinzipien bilden das Rückgrat einer nachhaltigen Arbeitsweise im intelligenten Zeitalter, in dem Fortschritt davon abhängt, Komplexität agil und mit gemeinsamen Zielen zu begegnen.

Umstieg in die Cloud: Grundlage für Flexibilität schaffen

Technologien, die uns gestern noch futuristisch erschienen, sind heute bereits Mainstream und könnten morgen schon veraltet sein. Damit Unternehmen Schritt halten können, benötigen sie eine stabile, aber gleichzeitig anpassungsfähige Grundlage â€“ eine Plattform, die sich genauso schnell weiterentwickeln kann wie die Welt um sie herum.

Diese Grundlage ist die Cloud. Ein Umstieg in die Cloud ist mehr als ein IT-Projekt: Sie ist die digitale Grundlage für eine umfassende Modernisierung des gesamten Unternehmens, das sich von einem „guten“ in ein „hervorragendes“ entwickeln möchte.

Eine moderne Cloudinfrastruktur ermöglicht, dass Daten, Anwendungen und KI nahtlos interagieren und schafft so ein Umfeld, in dem Innovationen gedeihen können. Sie beschleunigt die Bereitstellung von Softwareupdates und neuen Anwendungen, verringert Komplexität und bietet die erforderliche Skalierbarkeit, um auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren.

Wahre Flexibilität geht jedoch ü²ú±ð°ù die Technologie hinaus. Unternehmen müssen eine Denkweise fördern, in der Veränderungen als Chance begriffen werden, Experimente gefördert und Resilienz eine höhere Priorität als Perfektion eingeräumt wird. Das bedeutet, Teams zu befähigen, sich schnell anzupassen, kontinuierlich zu lernen und Veränderungen als Chance anstatt als Bedrohung zu betrachten.

KI-Innovationen nach eigenen Vorstellungen vorantreiben

Da KI die Art und Weise, wie wir leben, lernen und arbeiten schnell verändert, kann es sich kein Unternehmen leisten, sie zu ignorieren. Doch vielen ist noch nicht klar, wie sie KI am besten einsetzen.

Im B2B-Bereich kann KI nicht als eigenständige Technologie behandelt werden. Um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, muss KI tief in Geschäftsprozesse eingebettet sein. Dazu sind drei Säulen erforderlich:

  • Moderne Cloudsoftware
  • Fortschrittliches Datenmanagement
  • Ein konsistenter KI-Technologiestack

Unternehmen, die von älterer On-Premise-Software zu integrierten Cloudanwendungen wechseln, erschließen sich das Potenzial von KI, auf Transaktionen im gesamten Unternehmen zuzugreifen, sie zu verstehen und zu vereinfachen. Dadurch können KI-Agenten als digitale Mitarbeitende fungieren, die in der Lage sind, komplexe, unternehmensweite Workflows auszuführen.

Die Leistungsstärke von KI ist unbestreitbar. Dieser Aspekt führt in der heutigen volatilen Welt oft zu Fragen rund um die digitale Souveränität. Wahre digitale Souveränität besteht darin, die Kontrolle ü²ú±ð°ù kritische Daten und Ressourcen zu behalten und gleichzeitig die besten verfügbaren Technologien im Einklang mit den nationalen Interessen zu nutzen.

Datenschutz und Compliance sind unverzichtbar. Unternehmen und Regierungen müssen also sicherstellen, dass sensible Informationen unter angemessener gesetzlicher Kontrolle bleiben.

International abgestimmte Standards für Souveränität â€“ etwa ISO (​​International Organization for Standardization) und IEC (International Electrotechnical Commission) â€“ können eine sichere, konforme Skalierung ü²ú±ð°ù Grenzen hinweg ermöglichen und das volle Potenzial von KI freisetzen, ohne das Vertrauen zu gefährden.

Nicht alle Daten erfordern dasselbe Maß an Schutz. Informationen, die für die nationale oder die öffentliche Sicherheit von wesentlicher Bedeutung sind, erfordern ein Höchstmaß an Kontrolle. Gleichzeitig können weniger sensible Daten in vertrauenswürdigen Cloudumgebungen verwaltet werden, die anerkannten Standards für Cybersicherheit entsprechen.

Dieser differenzierte Ansatz ermöglicht es Organisationen, Innovation und Verantwortung in Einklang zu bringen.

Zusammenarbeit im Wettbewerb

Das Paradoxon von Wettbewerb und Zusammenarbeit ist vielleicht das bemerkenswerteste von allen. In unserer stark vernetzten Welt kann kein Unternehmen und keine Regierung die Herausforderungen von heute allein bewältigen. Cybersicherheitsbedrohungen, Klimawandel und wirtschaftliche Ungleichheit sind globale Probleme, die gemeinsame Lösungen erfordern.

Der Wettbewerbsvorteil liegt heute also in Partnerschaften â€“ ü²ú±ð°ù Branchen, Sektoren und Grenzen hinweg. Die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor ist unerlässlich, um gemeinsam KI-Anwendungsfälle zu entwickeln, offene Datenökosysteme aufzubauen und in digitale Bildung zu investieren. Solche Partnerschaften sind in strategischer Hinsicht zwingend notwendig. Sie stärken unsere Gesellschaft und rüsten die Wirtschaft für langfristiges Wachstum.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf den Bereich der Governance. Die Schaffung gemeinsamer Rahmenbedingungen für eine ethische Nutzung von KI, Datenschutz und Nachhaltigkeit erfordert einen Dialog zwischen Stakeholdern mit gegensätzlichen Interessen. Dieser Dialog bildet jedoch den Grundstein für Fortschritt.

Dialog: Das Funktionsprinzip

Die Möglichkeiten, die KI bietet, sind zwar immens, aber keineswegs garantiert. Der entscheidende Faktor wird unsere Fähigkeit sein, einen sinnvollen Dialog zu führen â€“ als Unternehmen und Regierungen, Technologiefachleute und politische Entscheidungsträger, Innovatoren und Bürger.

Im intelligenten Zeitalter stellt sich nicht die Frage, ob wir mit Paradoxien konfrontiert werden, sondern wie wir mit ihnen umgehen. Der Dialog muss unser Funktionsprinzip sein â€“ das Mittel, mit dem wir Paradoxien auflösen, Vertrauen aufbauen und eine Richtung vorgeben, die zu Wohlstand für alle führt. Die Zukunft wird denen gehören, die Komplexität annehmen, mutig handeln und ü²ú±ð°ù Grenzen hinweg zusammenarbeiten.


Christian Klein ist CEO und Mitglied des Vorstands der SAP SE.

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Um starke KI zu schaffen, müssen wir die Zersplitterung unserer Welt ü²ú±ð°ùwinden /germany/2025/01/warum-fragmentierung-ueberwinden-ki-wohle-aller-optimieren/ Wed, 22 Jan 2025 12:16:20 +0000 /germany/?p=182400 In den zurückliegenden Jahren hat das Weltwirtschaftsforum in Davos immer wieder die zunehmende Zersplitterung der Welt thematisiert – sowohl innerhalb von Gesellschaften als auch zwischen...

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In den zurückliegenden Jahren hat das Weltwirtschaftsforum in Davos immer wieder die zunehmende Zersplitterung der Welt thematisiert – sowohl innerhalb von Gesellschaften als auch zwischen Nationen. Gleichzeitig setzen viele Davos-Teilnehmer große Hoffnungen in . Die Erwartung ist, dass sie auf vielen Gebieten bedeutende Fortschritte bringen wird.

Gerade weil ich für ein Unternehmen arbeite, das die Vorteile von KI für Unternehmen und Gesellschaften nutzbar macht, bin ich ü²ú±ð°ùzeugt, dass diese Hoffnungen berechtigt sind. KI kann Volkswirtschaften produktiver und widerstandsfähiger machen, indem sie Prozesse effizienter macht und Unternehmen dabei unterstützt, Antworten auf disruptive Ereignissen wie globalen Handelskrisen, Naturkatastrophen oder regionale Konflikten zu finden. KI kann auch eine wichtige Rolle dabei spielen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, den Klimawandel zu bekämpfen und dessen Auswirkungen zu mindern.

Die zunehmende Fragmentierung unserer Welt schränkt jedoch unsere Fähigkeit ein, die Möglichkeiten von KI voll auszuschöpfen. KI ist immer nur so gut, wie die Daten, auf die sie zugreifen und mit denen sie arbeiten kann. Je mehr Einschränkungen und politische Barrieren wir der KI auferlegen, desto weniger profitieren unsere Länder und Unternehmen von ihrem positiven Potenzial. Die Fragmentierung unserer Welt hindert uns also daran, den größtmöglichen Nutzen aus KI ziehen.

Um ein derart umfangreiches, komplexes und globales Problem zu lösen, müssen wir es in kleinere Herausforderungen aufteilen, die leichter zu bewältigen sind. Wie also können wir die Zersplitterung unserer Welt umkehren und KI Schritt für Schritt zu einem starken Motor für den Fortschritt machen?

1. Auf Unternehmensebene anfangen

Der Weg beginnt in unserem unmittelbaren Umfeld – im eigenen Unternehmen, der eigenen Organisation. Die Migration der Unternehmenssoftware in die Cloud ist ein essenzieller erster Schritt. Denn die Cloud ist notwendig, um Daten umfassend für KI zugänglich zu machen. Dank Cloudtechnologie können KI-Apps zudem einfach, kosteneffizient – sogar automatisch – auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Darü²ú±ð°ù hinaus bietet integrierte Cloudsoftware eine standardisierte Umgebung für Daten und Prozesse. Das macht es für Unternehmen leichter, im gesamten Unternehmen strukturierte, fehlerfreie und konsistente Daten zu gewährleisten, die dann reibungslos auch für starke KI-Anwendungen genutzt werden können.

2. Branchenspezifische Ökosysteme aufbauen

Der zweite Schritt besteht darin, Unternehmen in Netzwerken zusammenzubringen. Denn damit Firmen produktiver, widerstandsfähiger und nachhaltiger werden, müssen sie intensiver als bisher Informationen mit Lieferanten, Kunden und Innovationspartnern austauschen – manchmal mit vielen Tausenden an der Zahl. Im Zeitalter von KI ist der Aufbau solcher intelligenter Geschäftsnetzwerke noch wichtiger als zuvor. Denn je weitreichender und umfassender Unternehmen Informationen teilen, desto besser und wirkungsvoller werden die KI-Anwendungen sein, die sie nutzen. Das gesamte Ökosystem steigert dann seine Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit.

3. Gemeinsame internationale Regeln schaffen

Der dritte Schritt besteht darin, gemeinsame internationale Regeln für den verantwortungsvollen Einsatz von KI zu schaffen. Regierungen und Regulierungsbehörden können unnötige Hindernisse für den Datenaustausch innerhalb und zwischen Ländern abbauen. Sie können außerdem dafür eintreten, Vorschriften rund um KI international so weit wie möglich anzugleichen und zu harmonisieren, insbesondere zwischen den großen Wirtschaftsräumen Nordamerika, China und Europa.

Gleichzeitig müssen wir auf internationaler Ebene wieder mehr gegenseitiges Vertrauen aufbauen. Mangelndes Vertrauen ist wohl die Hauptursache der gegenwärtigen globalen Zersplitterung – und das größte Hindernis für Zusammenarbeit.

Unternehmen können Vertrauen schaffen, indem sie sich ü²ú±ð°ù Grenzen hinweg auf einheitliche Regeln für Datennutzung, Datenschutz und verantwortungsvolle, ethische KI einigen. Solche „Vertrauensbündnisse“ sind für das Teilen von Daten förderlich.

Das KI-Puzzle zusammensetzen

Der Einsatz von Cloudtechnologie im Unternehmen, Geschäftsnetzwerke ü²ú±ð°ù Unternehmensgrenzen hinweg, und ein stärker harmonisiertes globales Umfeld, das von Vertrauen geprägt ist – all das reduziert Zersplitterung, fördert Zusammenarbeit und Austausch, und trägt dazu bei, dass wir in Zukunft noch größeren Nutzen aus KI ziehen können.

Wie bei einem Puzzle mit 10.000 Teilen ist der Anfang sicherlich schwierig. Doch wenn die ersten Puzzleteile erst einmal zusammengefügt sind, lässt sich das große Ganze erkennen und der Fortschritt beschleunigt sich.

Es liegt heute an uns, das KI-Puzzle zusammensetzen und die Zersplitterung unserer Welt zu reduzieren – Schritt für Schritt. Dann wird es uns auch gelingen, das Potenzial von KI voll auszuschöpfen – nicht nur zum Wohl einiger, sondern zum Wohl vieler.


Christian Klein ist CEO der 51·çÁ÷SE.

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Vertrauenswürdige KI kann Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnen und zur Bewältigung globaler Herausforderungen beitragen /germany/2024/02/vertrauenswuerdige-ki-unternehmen-globaler-herausforderungen/ Tue, 06 Feb 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=177849 „Vague but exciting“ â€“ unklar, aber spannend: So lautete die wohl berühmteste Untertreibung des 20. Jahrhunderts, eine handschriftliche Anmerkung auf Tim Berner-Lees berühmtem Paper von 1989, mit...

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„Vague but exciting“ â€“ unklar, aber spannend: So lautete die wohl berühmteste Untertreibung des 20. Jahrhunderts, eine handschriftliche Anmerkung auf Tim Berner-Lees , mit dem er den Grundstein für das World Wide Web legte. Aus heutiger Sicht ein wegweisender Moment, der nicht nur Milliarden von Menschen den Zugriff auf das Internet ermöglicht, sondern auch das Zeitalter der Digitalisierung eingeläutet hat.

Wir befinden uns heute erneut an einem wegweisenden Punkt, der ähnliche Tragweite hat. Die rasante Weiterentwicklung der generativen künstlichen Intelligenz (KI) â€“ einst eine Nischentechnologie â€“ hat in etwas mehr als einem Jahr dazu geführt, dass das Thema weltweit in aller Munde ist. Zeitgleich mit dem Aufkommen von generativer KI sieht sich die Welt mit verschiedenen geopolitischen, Wirtschafts- und Klimakrisen konfrontiert.

Diese Herausforderungen gilt es dringend zu bewältigen, obgleich weltweit die personellen, ökologischen und finanziellen Ressourcen bereits knapp sind. Generative KI weckt jedoch die Hoffnung, dass wir für all diese miteinander konkurrierenden Problemfelder gleichzeitig Lösungen finden können. Mit anderen Worten: Generative KI soll uns helfen, mit weniger mehr zu erreichen.

KI – Handeln statt Hadern

Den Wandel beschleunigen

Es ist weithin anerkannt, dass generative KI enormes Potenzial birgt, doch gibt es einen wichtigen Bereich, in dem sich dieses Potenzial, positive Veränderungen voranzutreiben, erst noch voll entfalten muss. Wenn wir generative KI für die Steuerung von Geschäftsabläufen einsetzen â€“ als Instrument zur Transformation von Unternehmen, Lieferketten und ganzen Branchen â€“, beschleunigen wir die Entwicklung unserer Weltwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit, Widerstandsfähigkeit, Chancengleichheit und Wohlstand.

Generative KI kann unter anderem dabei helfen, schneller bessere Antworten auf Fragen zu finden, die sich Millionen von Unternehmen weltweit stellen. Einige Beispiele:

  • Welche Schritte sind nötig, um unser Unternehmen klimaneutral zu machen?
  • Wie können wir die Verfügbarkeit kritischer Versorgungsgüter verbessern?
  • Was können wir tun, damit unser Unternehmen produktiver und wettbewerbsfähiger wird?
  • Mit welchen Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen können wir unsere Mitarbeitenden für heutige und zukünftige Herausforderungen rüsten?

Um sich bei derart wichtigen Fragen auf die Empfehlungen einer generativen KI verlassen zu können, muss die zugrunde liegende Technologie in höchstem Maße vertrauenswürdig sein. Dies gilt ganz besonders für den Bereich Verbraucheranwendungen.

Das Vertrauen in KI fördern

Erstens: Vertrauenswürdig bedeutet, dass generative KI für Unternehmen relevant sein muss. Eine KI kann immer nur so gut sein wie die Daten, mit denen sie trainiert wird. Die generischen Daten, die in den bekanntesten großen Sprachmodellen (Large Language Models, LLMs) heute zum Einsatz kommen, werden Unternehmen nicht bei der Lösung ihrer sehr konkreten Probleme helfen. Um kontextbezogene Empfehlungen unterbreiten zu können, muss relevante KI für Unternehmen reale Geschäftsdaten nutzen und mit diesen trainiert werden.

Zweitens: Generative KI für Unternehmen muss ³ú³Ü±¹±ð°ù±ôä²õ²õ¾±²µ sein. In der Geschäftswelt steht mitunter viel auf dem Spiel: Einzelne Entscheidungen können sich auf viele Tausend Kunden und Mitarbeitende und auch auf die langfristige Zukunft eines Unternehmens auswirken. Deshalb muss KI für Unternehmen Ergebnisse liefern, die höchsten Anforderungen an Genauigkeit und Qualität genügen. Und während KI-Halluzinationen bei Verbrauchern für Unterhaltung sorgen mögen, sind sie in der Geschäftswelt absolut inakzeptabel.

Drittens: Generative KI für Unternehmen muss verantwortungsvoll sein. Immer wieder wird darü²ú±ð°ù diskutiert, inwiefern KI-Modelle, die mit öffentlich im Internet verfügbaren Daten trainiert wurden und diese nutzen, möglicherweise einen Verstoß gegen Vorschriften zum Datenschutz und Urheberrecht darstellen. In der Geschäftswelt ist ein Einsatz in einer solchen „Grauzone“ undenkbar.

Innovationen im KI-Zeitalter: Drei Wege, um die Grundlagen in Unternehmen zu schaffen

Damit Unternehmen auf generative KI vertrauen können, müssen sie die Gewissheit haben, dass bei der Nutzung ihrer Daten Sicherheit und Vertraulichkeit gewährleistet sind. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass die Einhaltung von Vorgaben zum Datenschutz, Dateneigentum und Datenzugriff bereits im Design von Tools auf Basis generativer KI angelegt ist und dass diese Tools nur in Bereichen eingesetzt werden, in denen ihrer Nutzung ausdrücklich zugestimmt wurde.

Relevanz, Zuverlässigkeit und eine verantwortungsvolle Nutzung bilden somit die Grundpfeiler einer vertrauenswürdigen KI für Unternehmen. Sie sind außerdem entscheidende Voraussetzung dafür, das Vertrauen in den Einsatz einer Technologie zu fördern, mit der sich die größten Herausforderungen unserer Zeit bewältigen lassen.

Eine einmalige Chance

Als globales Softwareunternehmen hat die 51·çÁ÷die Entwicklung relevanter, ³ú³Ü±¹±ð°ù±ôä²õ²õ¾±²µer und verantwortungsvoller KI zu einem wichtigen strategischen Ziel erklärt. Diese KI-Lösungen sollen mit ausdrücklicher Zustimmung vieler Tausend Kunden reale Geschäftsdaten nutzen und mit diesen trainiert werden. Im Design dieser Lösungen sind die Zugriffs- und Datenschutzeinstellungen definiert, die auch fester Bestandteil von SAP-Datenbanken und SAP-Software sind.

Die wird durch klar definierte Leitlinien, interne Steuerungsstrukturen und einen Ethikbeirat aus externen Fachleuten sichergestellt. Vor allem aber setzt die 51·çÁ÷alles daran, dass die Qualität der Ergebnisse generativer KI nicht einfach nur „ausreichend hoch“ ist, sondern den Ansprüchen der Kunden an Integrität und Qualität genügt, die geschäftliche Entscheidungen mit konkreten Auswirkungen treffen müssen.

Ich bin fest davon ü²ú±ð°ùzeugt, dass wir die einmalige Chance haben, auf breiter Basis etwas zu bewirken: In Ländern und Regionen, die als Wegbereiter den Einsatz von KI in Unternehmen fördern, werden Unternehmen und Branchen generative KI sehr viel schneller und umfassender einführen. Sie werden dadurch von größeren Wettbewerbsvorteilen, besserer Widerstandsfähigkeit und mehr Nachhaltigkeit profitieren. Und sie werden einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft zu verbessern â€“ wie es auch das World Wide Web vor 30 Jahren getan hat.


Christian Klein ist CEO und Mitglied des Vorstands der SAP SE.

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51·çÁ÷kündigt Cloud-ERP-Angebot für den Mittelstand an /germany/2023/04/grow-with-sap-cloud-erp-mittelstand-loesung/ Wed, 05 Apr 2023 06:00:56 +0000 /germany/?p=165674 Mittelständische Unternehmen sind die Wachstumsmotoren der Zukunft.

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Mittelständische Unternehmen sind die Wachstumsmotoren der Zukunft. Sie bringen Innovationen und neue Ideen hervor, die unsere Welt verändern werden, und stehen dabei vor denselben Herausforderungen wie große Unternehmen. Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen benötigen flexible, agile Tools, um ihr Geschäft effektiv zu führen und auszubauen. Nur so können sie sich auf einem hart umkämpften Markt behaupten, der sich ständig wandelt und oft unberechenbar ist.

Oft heißt es, dass expandierende Unternehmen in der Lage sein müssen, ihre Geschäftstätigkeit zu skalieren, ohne dass dies zu höheren Kosten und größerer Komplexität führt. Außerdem haben die letzten Jahre deutlich gezeigt, wie wichtig Agilität für den Erfolg eines jeden Unternehmens ist. Mit anderen Worten: Wachstum darf nicht auf Kosten der Agilität gehen und umgekehrt.

Unternehmen stellen ab einem bestimmten Punkt fest, dass ihre aktuelle Technologie oder ihre Systemlandschaft nicht mehr mithalten kann; oder sie haben ihr Geschäftsmodell grundlegend geändert und bieten statt Produkten nur noch Abonnementservices an. In beiden Fällen benötigen sie eine flexiblere Lösung, die sich besser skalieren lässt. Hier kann ein cloudbasiertes ERP-System Abhilfe schaffen.

Die 51·çÁ÷weiß, worauf es ankommt und wie sie einen Mehrwert für Kunden schaffen kann mit der Einführung eines Cloud-ERP-Systems. Auf der Grundlage unseres äußerst erfolgreichen Angebots stellt 51·çÁ÷nun ein neues Angebot für mittelständische Kunden vor: ³Ò¸é°¿°ÂÌý·É¾±³Ù³óÌý³§´¡±Ê, ein Produktpaket, das die erwiesenen Vorteile von Cloud-ERP bietet.

Es ist eigens darauf ausgelegt, mittelständischen Unternehmen zu helfen, bestmöglich von Cloud-ERP zu profitieren und die Vorteile von Cloudlösungen voll auszuschöpfen. ³Ò¸é°¿°ÂÌý·É¾±³Ù³óÌý³§´¡±Ê gibt Kunden die Gewissheit, dass sie zügig produktiv arbeiten können – mit Software, die ihnen ermöglicht, effektiv und effizient zu arbeiten und weiter zu wachsen.

Seit mehr als 50 Jahren arbeitet 51·çÁ÷Hand in Hand mit Kunden aus allen Branchen zusammen und nutzt dieses Know-how, um opt imale branchenbezogene Prozesse zu definieren. GROW with 51·çÁ÷bietet diese vorkonfigurierten Best Practices, die mittelständische Unternehmen sofort ü²ú±ð°ùnehmen können. Eingebettete KI- und Automatisierungsfunktionen sorgen dafür, dass Kunden schnell Ergebnisse erzielen.

Jedes Unternehmen hat besondere Alleinstellungsmerkmale, die ein cloudbasiertes ERP-System unterstützen kann. ³Ò¸é°¿°ÂÌý·É¾±³Ù³óÌý³§´¡±Ê umfasst auch die , mit der Kunden ihre eigenen Apps und Prozesse speziell für die Anforderungen in der Cloud definieren können. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir Tausende von Prozessen entwickelt, die für Kunden des Cloud-ERP-Angebots von 51·çÁ÷verfügbar sind. Und da Geschäftsanwender ihre Geschäftsprozesse am besten kennen, ermöglichen wir ihnen auch, individuelle Prozesse zu entwerfen und Anwendungen zu erstellen, ohne selbst Code schreiben zu müssen.

Unternehmen müssen flexibel sein, damit sie immer wieder neue Produkte und Services anbieten und ihren Kundenstamm erweitern können. Dafür benötigen sie eine Lösung, die mit ihrer Unternehmensentwicklung Schritt halten kann. Zu unseren Kunden zählen bereits viele der weltweit größten Unternehmen. Deshalb wissen wir, wie wichtig es ist, dass unsere Cloud-ERP-Software skalierbar ist. Nur so kann sie mitwachsen und selbst umfangreichste Produktlinien und Serviceangebote sowie ambitionierte Nachhaltigkeitsziele unterstützen.

Das Angebot ³Ò¸é°¿°ÂÌý·É¾±³Ù³óÌý³§´¡±Ê bietet außerdem Services und Tools, die eine schnelle Bereitstellung zu einem Festpreis ermöglichen. So können Kunden in nur vier bis sechs Wochen produktiv gehen und haben damit die Gewissheit, dass sie von einer schnellen Wertschöpfung profitieren werden. Kunden aus dem Mittelstand, die ³Ò¸é°¿°ÂÌý·É¾±³Ù³óÌý³§´¡±Ê einführen, haben außerdem Zugang zu einer globalen Experten-Community und kostenlosen Lernressourcen. Dadurch wird gewährleistet, dass sie die besten Geschäftsergebnisse erzielen können.

Wenn Sie sich ü²ú±ð°ù die , ist es ebenso wichtig zu klären, wo sie aktuell stehen und wo die Unternehmensentwicklung hingehen soll. ³Ò¸é°¿°ÂÌý·É¾±³Ù³óÌý³§´¡±Ê ist auf die unmittelbaren Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten und bietet ihnen die Flexibilität und Innovationen, die sie benötigen, um in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein.

Das Cloud-ERP von heute ist für Wachstumsunternehmen konzipiert. Wir freuen uns, damit die Tür zu einem neuen Kundenkreis zu öffnen.


Christian Klein ist CEO und Mitglied des Vorstands der SAP SE.

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Wie Technologie in einer fragmentierten Welt für Zusammenhalt sorgt /germany/2023/02/technologie-fragmentierten-welt-zusammenhalt/ Wed, 22 Feb 2023 07:00:47 +0000 /germany/?p=164770 Unbeständige Märkte, Inflation, geopolitische Spannungen, Krieg, Energiekrise und Klimawandel – die heutige Welt ist geprägt von wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen Umbrüchen, die eng miteinander verknüpft sind....

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Unbeständige Märkte, Inflation, geopolitische Spannungen, Krieg, Energiekrise und Klimawandel – die heutige Welt ist geprägt von wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen Umbrüchen, die eng miteinander verknüpft sind. Kein Unternehmen, keine Regierung und keine Gesellschaft kann Herausforderungen dieser Größenordnung im Alleingang bewältigen.

Um in unserer fragmentierten Welt wieder für Zusammenhalt zu sorgen, sind Veränderungen nötig – sowohl in unserem persönlichen Umfeld als auch darü²ú±ð°ù hinaus. Und Technologie spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Geschäftsmodelle: Vom analogen zum intelligenten Unternehmen

Angesichts starker Schwankungen von Angebot und Nachfrage, eines dynamischen Einkaufsverhaltens und des wachsenden Innovationsdrucks erkennen Unternehmen, dass sie agiler und widerstandsfähiger werden müssen. Aufgrund fragmentierter Prozesslandschaften fällt es jedoch vielen schwer, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Daten werden häufig an unterschiedlichen Orten abgelegt und stehen daher nicht allen Entscheidungsträgern gleichermaßen zur Verfügung.

Die Digitalisierung und die durchgängige Automatisierung von Kernprozessen sind somit nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern entscheidend für das Überleben eines Unternehmens. Es geht dabei jedoch nicht darum, Menschen durch Technologie zu ersetzen, sondern darum, ihnen wieder die Möglichkeit zu geben, das zu tun, was sie am besten können: kreativ sein. Mithilfe ³ú³Ü±¹±ð°ù±ôä²õ²õ¾±²µer Daten und künstlicher Intelligenz (KI) können Verantwortliche besser verfolgen, was in ihrem Unternehmen geschieht und warum. Dadurch werden sie nicht nur effizienter, sondern auch flexibler und schneller, vor allem in Krisenzeiten.

Es reicht jedoch nicht mehr aus, dass einzelne Unternehmen für sich genommen widerstandsfähig sind, denn dies ist nur der erste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Geschäftsmodell.

Logistikketten: Von linearen Verbindungen zu transparenten Geschäftsnetzwerken

Die Globalisierung hat unsere Lieferketten komplexer und damit auch verletzbarer gemacht. Auf dem Höhepunkt der Coronapandemie etwa . Der Klimawandel, die Pandemie, der Krieg in der Ukraine und weltweite geopolitische Spannungen haben uns die Grenzen unseres bestehenden Wirtschaftsmodells vor Augen geführt. Besonders hart trafen diese Krisen vor allem die Landwirtschaft, Energieunternehmen und die Hightech-Branche.

Stabile Lieferketten sind daher zu einer Priorität geworden. Und Technologie ist die treibende Kraft dahinter. Lineare Eins-zu-eins-Verbindungen sind störungsanfällig. In Netzwerken mit vielen Verbindungsmöglichkeiten hingegen sind Unternehmen in der Lage, ü²ú±ð°ù ihre Wertschöpfungskette hinweg mit Partnern zusammenzuarbeiten und Daten in Echtzeit auszutauschen. Diese vollständige Transparenz ü²ú±ð°ù die gesamte Wertschöpfungskette bietet Unternehmen Flexibilität und Stabilität, sodass sie auch unter den dynamischsten Wirtschaftsbedingungen auf Kurs bleiben können. Sie können Risiken antizipieren und die Beschaffung, den Handel und den Vertrieb bis hin zum Verbraucher steuern. Mit den richtigen Lösungen lassen sich Bestände optimieren, Angebot und Bedarf abgleichen und Engpässe erkennen, bevor sie ü²ú±ð°ùhaupt entstehen. Kommt es zu Störungen in den Lieferketten, haben Unternehmen die Möglichkeit, schnell Alternativen zu prüfen und andere oder nachhaltigere Lieferanten auszuwählen.

Die Zukunft gehört Unternehmen, die wissen, wie sie gemeinsam mit ihrem Kunden- und Partnernetz rentabel wirtschaften, nachhaltig agieren und sich widerstandsfähig aufstellen. Und diese Denkweise – genauer gesagt das Wissen darü²ú±ð°ù, welch große Rolle Kunden- und Partnernetze spielen – ist eine wesentliche Voraussetzung, um die globalen Herausforderungen zu lösen.

Nachhaltigkeit: Von einer Maßnahme zur Imageverbesserung zu einer sozialen und wirtschaftlichen Notwendigkeit

Nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) waren die letzten acht Jahre die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Anstiegsgeschwindigkeit des Meeresspiegels hat sich seit 1993 verdoppelt, wobei der Anstieg in den vergangenen zweieinhalb Jahren zehn Prozent des Gesamtanstiegs der vergangenen 30 Jahre ausmacht. Da außerdem der gesellschaftspolitische Druck und die soziale Ungleichheit zunehmen, wird die Bedeutung der Nachhaltigkeit immer deutlicher.

Führungskräfte sind sich der Dringlichkeit bewusst, denn sie spüren den Druck von allen Seiten. Das Bewusstsein der Investoren für die globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und Ungleichheit ist gestiegen, ebenso wie die Kundennachfrage, die sich von 2021 bis 2022 um den Faktor sieben erhöhte. Bei beruflichen Entscheidungen achten Bewerber darauf, dass ihr Arbeitgeber sich nachhaltig positioniert. Gleichzeitig führen Behörden neue Vorschriften ein. Nachhaltigkeit sollte deshalb der Leitstern sein, dem jedes Unternehmen folgt – ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Ohne nachhaltige Ausrichtung kann kein Unternehmen erfolgreich sein. Und wenn es um den Planeten geht, wird der Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Klimaschutz deutlich. Die Digitalisierung ist das wichtigste Werkzeug, um die Probleme der Menschheit zu lösen. Es gilt nun, digitale Lösungen für Energieeffizienz, Scope-3-Transparenz, Kreislaufwirtschaft und den Austausch von Emissionsdaten zu fördern – in Netzwerken, die von Branchenführern und Allianzen für den Klimaschutz geleitet werden. Dies wird ein sehr wirksames Konzept für eine zukünftige nachhaltige Geschäftsstrategie werden, insbesondere in energieintensiven Sektoren wie Energie, Werkstoffe und .

Zusammenarbeit und Netzwerke sind zentrale Elemente solcher Lösungen und letztendlich notwendig, um die globalen Herausforderungen zu bewältigen. Innerhalb eines Geschäftsnetzwerks können Unternehmen damit nicht nur ihre eigene Leistung in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) messen, sondern ü²ú±ð°ù die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Sie erfassen verifizierte Daten – auf der Grundlage von Istdaten und nicht anhand von Durchschnittswerten. Die Lösungen helfen ihnen, bei der Berichterstattung die sich schnell entwickelnden ESG-Standards zu erfüllen und, vor allem, ihre ambitionierten Ziele sogar noch zu ü²ú±ð°ùtreffen, indem sie Nachhaltigkeit in all ihre Geschäftsprozesse und Wertschöpfungsketten integrieren. Mit den Lösungen können Unternehmen faire und sichere Arbeitsbedingungen bieten, Abfälle reduzieren und die gesamte Wertschöpfungskette dekarbonisieren (Scope 1-3) – und somit die Basis für eine Kreislaufwirtschaft schaffen. Letztendlich sind Unternehmen nur so nachhaltig und widerstandsfähig wie ihre Kunden- und Partnernetze.

In einer zunehmend fragmentierten Welt, in der globale Herausforderungen uns zu spalten drohen, spielt die Technologie eine entscheidende Rolle, um uns zusammenzubringen.


Christian Klein ist CEO der SAP SE.

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Nachhaltigkeit ist unser Fahrplan für Sicherheit, Stabilität und Fortschritt /germany/2022/06/nachhaltigkeit-fahrplan-sicherheit-stabilitaet-fortschritt-klimawandel/ Thu, 09 Jun 2022 06:00:34 +0000 /germany/?p=161297 Unmittelbar nachdem eine weltweite Pandemie unsere Lebens- und Arbeitsweise grundlegend verändert hat, führt nun der Krieg in der Ukraine zu einer weiteren Verschärfung der Unsicherheit...

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Unmittelbar nachdem eine weltweite Pandemie unsere Lebens- und Arbeitsweise grundlegend verändert hat, führt nun der Krieg in der Ukraine zu einer weiteren Verschärfung der Unsicherheit und Instabilität in unserer Welt. Wenn diese Zerrüttungen ü²ú±ð°ùhaupt etwas Gutes mit sich bringen, dann die Tatsache, dass Unternehmen die Möglichkeit hatten, sich neu zu erfinden und ihre Prozesse zu optimieren. Sie können neue Wege beschreiten, wie sie Innovationen voranbringen, ihre Abläufe gestalten und Mehrwert für alle Anspruchsgruppen schaffen, indem sie die gewohnten Pfade verlassen und die Vision von Nachhaltigkeit für die Zukunft umsetzen.

Entscheidungen, die auf der Grundlage von Nachhaltigkeitsprinzipien getroffen werden, sind eine wichtige Voraussetzung, um den komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen, mit zukünftigen Belastungen umzugehen und sich an ein globales System anzupassen, das sich im Umbruch befindet. Zugleich gilt es aber auch, den Grundstein für weiteres Wachstum zu legen.

Drei Konzepte müssen für Führungskräfte, die die Weichen für ein nachhaltiges Unternehmen stellen, oberste Priorität haben:

1) Schnellerer Umstieg auf erneuerbare Energien

Europa ist abhängig von fossilen Brennstoffen. Vor dem Ausbruch des Kriegsgeschehens in der Ukraine importierte Europa rund 40 Prozent des verbrauchten Erdgases und ü²ú±ð°ù ein Viertel seines Erdöls aus Russland. Zwar hat die EU russischer Kohle den Rücken gekehrt, doch konnte sie sich bislang nicht einigen, wie und in welchem Umfang auch russisches Öl und Gas boykottiert werden sollen. Viele Länder suchen nach alternativen Quellen, und die USA, Saudi-Arabien, Venezuela und andere Erzeugerländer füllen die entstandene Lücke.

Entwicklung des weltweiten Verbrauchs erneuerbarer Energien von 2000 bis 2020 in Exajoule (Grafik: Statista)

Die Industrie verbraucht rund 54 Prozent der , mehr als jeder andere Sektor. Über wird nach wie vor aus fossilen Brennstoffen erzeugt. Es liegt auf der Hand, dass dies für die nahe Zukunft haben wird. Infolge des Krieges werden wir fossile Energieträger sehr wahrscheinlich länger nutzen, wodurch der Zeitplan für das Erreichen von Klimaneutralität gefährdet ist. Wenn wir vermeiden wollen, dass sich unsere Fortschritte bei der Umsetzung unserer Klimaneutralitätsziele verlangsamen oder wir gar Rückschritte machen, muss die Privatwirtschaft schneller auf erneuerbare Energien umsteigen.

In den letzten 20 Jahren sind die Kosten für erneuerbare Energie drastisch gesunken, und ihre Nutzung ist entsprechend angestiegen. Um ein sicheres, nachhaltiges und wirtschaftlich tragfähiges Energiesystem zu gestalten, müssen jedoch Politik und Wirtschaft gemeinsam die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen für einen raschen Umstieg schaffen.  sind in Kombination mit Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz eine wichtige Voraussetzung für die Emissionsverringerung.

Unternehmen müssen und den Einsatz erneuerbarer Energieträger unterstützen, die größtenteils im Inland erzeugt werden sowie sicherer und kostengünstiger sind. Hierzu können sie die benötigte Energie vorrangig selbst erzeugen oder sich verpflichten, ihren Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken. Sie können Partnerschaften eingehen oder Infrastrukturprojekte für erneuerbare Energien entwickeln und sich Initiativen wie RE100 anschließen.

2) Zusammenarbeit in Netzwerken

Russlands Einmarsch in der Ukraine hat die Instabilität globaler Lieferketten weiter erhöht und die Knappheit wichtiger Ressourcen verschärft. Für die Entwicklung stabiler, ³ú³Ü±¹±ð°ù±ôä²õ²õ¾±²µer und nachhaltiger Lieferketten sind datenbasierte, erforderlich. Diese Netzwerke bieten die nötige Transparenz für eine bessere Steuerung der Ressourcenverfügbarkeit, stellen grundlegende Produkte und Dienstleistungen bereit, fördern ethisches Geschäftsverhalten und verringern Auswirkungen auf die Umwelt.

Über 30 Prozent der weltweit erzeugten Nahrungsmittel beispielsweise werden aufgrund von unpräzisen Bedarfsberechnungen oder Transportproblemen verschwendet oder verderben. In der Ukraine gibt es riesige Vorkommen von Lithiumoxid. Da Batterien die teuerste Komponente von Elektroautos sind, können steigende Preise für Nickel und Lithium den Umstieg auf Elektromobilität ausbremsen.

Der Konflikt kann auch unethische Arbeitspraktiken forcieren, weshalb es entscheidend ist, die Achtung der Menschenrechte und die Arbeitsbedingungen in Lieferketten zu ü²ú±ð°ùwachen. Mit auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Planungsprozessen und Technologien sind Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen besser gerüstet, im Krisenfall die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, etwa bei Naturkatastrophen oder sozialen Notlagen.

Branchenspezifische Datennetzwerke wie Catena-X und die Initiative Carbon Transparency Pathfinder des World Business Council for Sustainable Development ermöglichen es Unternehmen, die Nachhaltigkeitsleistung in der gesamten Lieferkette zu steuern. Hierzu gehören die Materialbeschaffung, die gesamten CO2-Emissionen von Produkten und die Wiederverwendbarkeit von Produkten am Ende ihrer Nutzungsdauer.

3) Nachhaltigkeit im Finanzwesen

Es ist eine weit verbreitete Annahme unter Führungskräften, dass mehr Nachhaltigkeit die Rentabilität schmälert. . Die Umstellung auf eine emissions- und abfallarme Wirtschaft, in der es weniger Ungleichheit gibt, und der Einsatz eines stellen eine große Chance dar.

Ökologisches Bewusstsein setzt sich zunehmend auch an den Kapitalmärkten durch. Immer mehr Anleger interessieren sich für nachhaltige Anleihen, und ein Großteil der Emittenten sind inzwischen Unternehmen. Die Zahl der nachhaltigen Kredite ist im vergangenen Jahr um 300 Prozent gestiegen. Unternehmen mit hoher Nachhaltigkeitsleistung werden immer häufiger zum Ziel von Fusionen und Übernahmen. Trotz der Schwankungen am Aktienmarkt ist der Wert nachhaltiger Unternehmen 2021 um durchschnittlich 46 Prozent gestiegen.

Um die Entwicklung zum nachhaltigen Unternehmen und die Umstellung auf eine nachhaltige Wirtschaft zu finanzieren, sollten Führungskräfte nicht mehr nur die Rendite für die Aktionäre, sondern eine Vielzahl von Anspruchsgruppen im Blick haben, zu denen Mitarbeitende, Kunden, Partner, die Gesellschaft, Aufsichtsbehörden und vor allem die Umwelt zählen. Ein nachhaltiges Finanzwesen kann Investitionen in naturbasierte Lösungen wie den Schutz von Wäldern und anderen Kohlenstoffsenken zur Regenerierung von Ökosystemen und Unterstützung der Artenvielfalt fördern.

Strengere Standards für die Berichterstattung zu ihrer Leistung in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) zwingen Unternehmen, Daten zu ihren Umweltauswirkungen präzise zu erfassen, zu organisieren und nach verschiedenen Standards offenzulegen. Investoren wünschen sich mehr Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung, da diese inzwischen nicht nur gesetzlich vorgeschrieben sind, sondern zunehmend auch von Verbrauchern und Mitarbeitenden gefordert werden. Sie legen Wert auf nachhaltigere Produkte und Dienstleistungen sowie eine nachhaltigere Politik und Unternehmensleistung, möchten für verantwortungsbewusste Unternehmen arbeiten und sind engagierter.  und stabilisiert den Arbeitsmarkt.

Unternehmenslenker müssen sich für einen „gerechten Übergang“ einsetzen und Schwellenländer unterstützen, die sich mit den größten Risiken durch den Klimawandel und besonderen Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance konfrontiert sehen. Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine stellen eine enorme Belastung für diese Länder dar – mit . Die Entwicklungshilfen und Fördergelder westlicher Regierungen, , fließen nun in die militärische und humanitäre Unterstützung in Europa.

Die nimmt zu. Mit Ausnahme von China beträgt in Schwellenländern der Anteil von ESG-Investitionen an ausländischen Finanzierungen bereits fast 18 Prozent und ist damit vier Mal höher als der Durchschnitt in den vergangenen Jahren. Ein nachhaltiges Finanzwesen kann sowohl hohe Renditen ermöglichen als auch einen direkten Lösungsansatz bieten, um den Klimawandel, den Verlust der Artenvielfalt und die soziale Ungleichheit zu bekämpfen.

Die Privatwirtschaft hat entscheidende Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit. Sie spielt deshalb eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Politik zum Handeln zu zwingen, nachhaltigere Abläufe, Produkte und Lieferketten zu gestalten, nachhaltige Finanzierungen zu ermöglichen und in großem Maßstab innovative Lösungen bereitzustellen. Gemeinsam können wir positive Veränderungen für unseren Planeten und unsere Gesellschaft bewirken und langfristige Sicherheit, Stabilität und gerechten wirtschaftlichen Fortschritt für alle ermöglichen.


Christian Klein ist CEO der SAP SE.

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In Solidarität vereint /germany/2022/03/ukraine-in-solidaritaet-vereint/ Thu, 03 Mar 2022 13:15:40 +0000 /germany/?p=160185 Die gesamte 51·çÁ÷steht an der Seite aller Betroffenen und derer, die ebenso wie wir entsetzt sind ü²ú±ð°ù die Ereignisse.

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Wie der Rest der Welt beobachten auch wir den Krieg in der Ukraine mit Entsetzen und verurteilen die Invasion aufs Schärfste. Diese rücksichtslose und ungerechtfertigte Handlung ist ein Angriff auf Demokratie und Menschlichkeit, und ihre Folgen betreffen uns alle.

Wirtschaftssanktionen sind ein wichtiges Instrument, um den Friedensprozess voranzubringen. Wir sind in ständigem Austausch mit Regierungen auf der ganzen Welt, haben vollstes Vertrauen in deren Vorgaben und unterstützen die bisher ergriffenen Maßnahmen vollumfänglich. Im Einklang mit den Sanktionen stellen wir unser Geschäft in Russland und Belarus ein und pausieren außerdem den Verkauf aller Dienstleistungen und Produkte in Russland und Belarus.

Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht und es gilt, schnell Unterkünfte zu finden. Um unmittelbar zu unterstützen, haben wir eine Millionen Euro an humanitärer Hilfe bereitgestellt. Gleichzeitig arbeiten wir mit nationalen Rotkreuz-Gesellschaften, dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und anderen Organisationen zusammen und besprechen Möglichkeiten der technologischen Unterstützung.

So können unsere Lösungen beispielsweise dabei helfen, Flüchtlinge zu registrieren, Freiwilligeneinsätze zu koordinieren und humanitäre Güter zu beschaffen. Gemeinsam mit Qualtrics ermöglichen wir es gemeinnützigen Organisationen und regionalen Behörden, Bedarfe zu verstehen, Menschen Unterkünfte zu vermitteln und sie mit wichtigen Hilfsgütern zu versorgen. Wir haben außerdem angeboten, aus unseren Büroflächen an Standorten in ganz Europa Lagerflächen und Unterkünfte für Flüchtlinge zu machen.

Die Sicherheit und der Schutz unserer Kollegen in den vom Krieg betroffenen Gebieten ist für uns von größter Bedeutung. Wir unterstützen diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die sich entschlossen haben, die Ukraine zu verlassen, finanziell und logistisch, um ihnen diesen schweren Schritt so einfach wie möglich zu machen.

Die gesamte 51·çÁ÷steht an der Seite aller Betroffenen und derer, die ebenso wie wir entsetzt sind ü²ú±ð°ù die Ereignisse. Krieg kennt keine Gewinner, und wir schließen uns denen an, die eine schnelle Wiederherstellung des Friedens fordern.


Aktualisierung vom 9. März: Wir haben den Vertrieb in Russland und Belarus eingestellt. Wir stehen an der Seite der ukrainischen Bevölkerung und verurteilen diesen Krieg.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP SE.

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51·çÁ÷auf der UN-Klimakonferenz 2021: Ehrgeizige Ziele erfordern ehrgeizige Maßnahmen /germany/2021/11/klimawandel-un-klimakonferenz-2021-nachhaltigkeit-klimaschutz/ Wed, 03 Nov 2021 08:00:03 +0000 /germany/?p=158363 Nachhaltigkeit ist zweifellos eines der zentralen Themen unserer Zeit. Die ganze Welt hat mit Extremwetterereignisse zu kämpfen und der jüngste Bericht des als Weltklimarat bekannten Intergovernmental...

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Nachhaltigkeit ist zweifellos eines der zentralen Themen unserer Zeit. Die ganze Welt hat mit Extremwetterereignisse zu kämpfen und der jüngste Bericht des als Weltklimarat bekannten  (IPPC) der Vereinten Nationen zeigt, dass unsere bisherige Klimaschutzstrategie gescheitert ist. Bis 2050 wird mit einem weltweiten Temperaturanstieg von bis zu 2°C gerechnet. Der Zusammenhang zwischen unseren Treibhausgasemissionen und dem Klimawandel ist dabei offensichtlich.

Dieses Wochenende beginnt die 26.  (COP26). Bei dieser Veranstaltung treffen sich Führungsspitzen von fast 200 Ländern, um Maßnahmen zu beschließen, mit denen sich die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels eindämmen lassen. Die COP26 ist in vielerlei Hinsicht bedeutsam: Sie ist die erste Vertragsstaatenkonferenz, auf der die Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens geprüft und ausgeweitet werden, die erste seit Beginn der Coronapandemie sowie die erste seitdem die USA wieder Mitglied des Pariser Abkommens sind.

Viele Experten sehen in der COP26 zudem unsere letzte Chance, eine ökologische Katastrophe abzuwenden. Es war noch nie so wichtig wie jetzt, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Die 51·çÁ÷nimmt aktiv an der COP26 teil, um hoch gesteckte Maßnahmen von Regierungen und Unternehmen zu unterstützen.

Ich hoffe, den folgenden drei Punkten wird auf der Konferenz besondere Aufmerksamkeit geschenkt:

1. Reduktion und Messung von Emissionen

Bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen besteht bei allen Ländern Nachholbedarf. Wir müssen uns für 2030 ehrgeizige Reduktionsziele setzen, um die Nettoemissionen bis 2050 auf null zu senken und das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, nicht zu verfehlen. Zudem müssen wir  unsere Fortschritte genau nachverfolgen. Da nur messbare Kennzahlen Optimierungspotenzial bieten, spielen digitale Technologien dabei eine entscheidende Rolle.

2. Schutz unserer natürlichen Lebensräume

¶Ù²¹²õÌý betont die Rolle von naturbasierten Lösungen gegen den Klimawandel und erklärt, dass wir das 1,5-Grad-Ziel nur erreichen können, wenn wir gleichzeitig dem Rückgang der Artenvielfalt und der Verschlechterung der Bodenqualität entgegenwirken. Ein Fünftel der 2.000 größten Unternehmen weltweit hat sich dem Ziel der Klimaneutralität verpflichtet. Nun ist es für sie an der Zeit, sich auch dem Naturschutz zu verschreiben und so den Klimawandel und die Biodiversitätskrise anzugehen.

3. Globale Zusammenarbeit beim Klimschutz

Der Klimawandel kann nicht durch einzelne Länder, Regierungen, Unternehmen, wissenschaftliche Verbände oder die Gesellschaft allein aufgehalten werden. Wir müssen alle zusammenarbeiten, um die Neuausrichtung unserer Volkswirtschaften voranzutreiben, die bereits spürbaren Folgen des von uns verschuldeten Klimawandels zu bewältigen und Emissionen weltweit zu reduzieren.

Die 51·çÁ÷nimmt eine ein: Mit unseren nachhaltigen Geschäftsabläufen und -verfahren und in unserer Rolle als treibende Kraft unterstützen wir unsere Kunden dabei, Nachhaltigkeit mit Unternehmenserfolg zu vereinbaren. So helfen wir dabei, einigen der tiefgreifendsten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

²Ñ¾±³ÙÌý können Unternehmen nicht „bloß“ ihre Produktivität und Betriebsergebnisse steuern. Sie sind auch in der Lage, den Klimaschutz messbar, Vielfalt und Inklusion sichtbar sowie ethische Verantwortung transparent zu machen. Dadurch können sie nachhaltige Geschäftspraktiken nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette fördern – von der Verfolgung ihres gesamten CO2-Fußabdrucks bis hin zur Gewährleistung von Vielfalt, Inklusion und dem Schutz der Menschenrechte.

Viel zu oft betrachten wir Nachhaltigkeit als Konzept für die ferne Zukunft. Doch jeder Tag, der vergeht, ohne dass wir handeln, ist ein verlorener Tag. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren und müssen jetzt sofort einen konkreten globalen Aktionsplan erarbeiten, der sich mit den Folgen des Klimawandels befasst und auf dessen Ursachen eingeht.

Dieses Wochenende läutet eine entscheidende Phase ein, in der wir zusammen an der Umsetzung dieses Ziels arbeiten.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP SE.

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Zukünftiges Arbeitsmodell bei 51·çÁ÷ist völlig flexibel und basiert auf Vertrauen /germany/2021/06/zukuenftiges-arbeitsmodell-flexibel-hr-hxm/ Mon, 14 Jun 2021 07:00:13 +0000 /germany/?p=156155 Während das Impftempo zunimmt und immer mehr COVID-19-Einschränkungen gelockert werden, prüfen Unternehmen auf der ganzen Welt ihre Arbeitsrichtlinien und reagieren damit auf das Feedback ihrer...

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Während das Impftempo zunimmt und immer mehr COVID-19-Einschränkungen gelockert werden, prüfen Unternehmen auf der ganzen Welt ihre Arbeitsrichtlinien und reagieren damit auf das Feedback ihrer Mitarbeitenden, die sich mehr Flexibilität wünschen. Durch den weltweiten Umstieg auf die Arbeit im Homeoffice haben sich die Vorlieben der Mitarbeitenden verändert. Und es ist klar geworden, wie auch beim mobilen Arbeiten Produktivität und Zusammenarbeit weiterhin gewährleistet werden können.

Die 51·çÁ÷fördert seit Jahrzehnten ein ortsunabhängiges Arbeitsmodell. Auf diese Weise haben wir eine wirklich globale Belegschaft aufgebaut und Mitarbeitende mit Mobiltechnologie unterstützt, die es ihnen ermöglicht, an jedem Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten.

Unsere jüngsten Mitarbeiterbefragungen ü²ú±ð°ù die Arbeitsweise nach der Corona-Pandemie hat ergeben, dass diese Flexibilität bei der Arbeit weiterhin gewünscht wird. Mehr als 80 Prozent der SAP-Beschäftigten sagen, sie möchten von zu Hause oder mobil arbeiten, aber auch an manchen Tagen im Büro arbeiten.

Heute baut die 51·çÁ÷auf ihren bewährten Formen des mobilen Arbeitens auf, von denen unsere Mitarbeitenden auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten profitieren, und stellt ein neues globales Arbeitsmodell vor, dass völlig flexibel ist und auf Vertrauen basiert. Wir legen weiterhin großen Wert auf ein Arbeitsumfeld, das auf Vertrauen und Eigenverantwortung basiert, denn die Mitarbeitenden stehen für uns im Mittelpunkt.

Die 51·çÁ÷verkündet heute ein Konzept, das wir „Pledge to Flex“ nennen und auf alle Rollen, Arbeitsstile und Standorte angewendet werden kann. Wir bieten damit:

  • ein zu 100 % flexibles, auf Vertrauen basierendes Arbeitsmodell als Norm, nicht Ausnahme,
  • ein integratives Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeitende von zu Hause, im Büro oder mobil arbeiten können, so dass jeder die Möglichkeit habt, bestmöglich zu arbeiten und zum Erfolg unserer Kunden beizutragen,
  • flexible Arbeitszeiten, damit Mitarbeitende entscheiden können, wann sie im Einklang mit unseren Geschäftsanforderungen arbeiten,
  • eine attraktive Bürogestaltung, die Kreativität, Zusammenarbeit und Gemeinschaft fördert, konzentriertes Arbeiten ermöglicht und Mitarbeitenden für jede Aufgabe den passenden Platz bietet,
  • Bürogebäude, die vorrangig auf Nachhaltigkeit und Wohlbefinden ausgelegt sind,
  • einen Ansatz, mit dem wir die lokalen Richtlinien in den vielen Regionen erfüllen, in denen unsere Mitarbeitenden arbeiten.

Unser Konzept soll sicherstellen, dass unsere Mitarbeitenden alles haben, was sie brauchen, um produktiv, kreativ und motiviert arbeiten zu können, während sie ihre Aufgaben für den Geschäftsbetrieb verantwortungsbewusst erledigen und die betrieblichen Anforderungen erfüllen. Branchenumfragen haben gezeigt, dass sich Frauen und Berufseinsteiger vor allem ein flexibles Arbeitsumfeld wünschen. Wir glauben wir, dass wir mit unserem Konzept für diese Gruppen wertvoller Mitarbeitender ein attraktiver Arbeitgeber sein werden.

Ein zentraler Bestandteil unseres Ansatzes für flexibles Arbeiten ist unsere Technologie. Die bietet uns eine durchgängige Lösung für das Human Experience Management (HXM) von der Integration von Mitarbeitenden bis zu ihrer beruflichen Weiterentwicklung. So sind wir in der Lage, ihre Motivation, ihr Wachstum und ihre Bindung an das Unternehmen zu verbessern, ganz gleich, wo sie arbeiten. Und Qualtrics verschafft uns einen sofortigen Überblick ü²ú±ð°ù das gelebte Erlebnis der Mitarbeitenden auf der ganzen Welt, sodass wir stets ü²ú±ð°ù die Stimmung der Beschäftigten auf dem Laufenden sind. Um unabhängig vom Arbeitsort der Mitarbeitenden eine einfache und reibungslose Zusammenarbeit zu ermöglichen, arbeiten wir an der Integration von Microsoft Teamsin unser gesamtes Lösungsportfolio und schaffen so eine breitere Auswahl an Zugriffstools.

Wir sind stolz darauf, dass wir in den Ländern, in denen wir vertreten sind, bereits mehrere Male als beliebtester Arbeitgeber gewürdigt wurden. Unser Konzept „Pledge to Flex“ ist ein weiterer Ausdruck unseres tiefen Respekts vor unseren Mitarbeitenden.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP SE.

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Die Zukunft der Energiewirtschaft: Auf dem Weg zur Klimaneutralität /germany/2021/05/energiewirtschaft-klimaneutralitaet-nachhaltigkeit/ Fri, 21 May 2021 06:00:13 +0000 /germany/?p=155895 In seinem Blog beschreibt 51·çÁ÷CEO Christian Klein, wie die 51·çÁ÷gemeinsam mit ihren Kunden neue langfristige und nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln kann. Durch die weltweiten...

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In seinem Blog beschreibt 51·çÁ÷CEO Christian Klein, wie die 51·çÁ÷gemeinsam mit ihren Kunden neue langfristige und entwickeln kann.

Durch die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ruhte der Flugverkehr, Autobahnen waren wie leergefegt und Fabriken geschlossen. Dadurch wurde weltweit so wenig Kohlendioxid ausgestoßen, wie seit 2006 nicht mehr.

Die positiven Nebenwirkungen der Pandemie auf die Umwelt weckten die Hoffnung, dass es nach der Pandemie in der Weltwirtschaft zu einem „grünen Wandel“ kommt. Wir befinden uns jedoch an einem Wendepunkt, was die Eindämmung der globalen Erderwärmung angeht. Der Rückgang der Treibhausgasemissionen im vergangenen Jahr betrug „nur“ sieben Prozent. Und es gibt Anzeichen, dass die Emissionen schon wieder zum Niveau vor der Pandemie zurückkehren. Einerseits ist der Rückgangs ermutigend, andererseits wird uns das keinesfalls dem langfristig erforderlichen Ziel näher bringen, die CO2-Emissionen bis 2030 umfassend zu senken. Ein Systemwechsel muss her. Und wir müssen unsere Wirtschaft neu denken.

Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor

Unternehmen stehen zunehmend im Rampenlicht, was ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt angeht. Kapitalmarktorientierte Unternehmen in vielen Ländern müssen Informationen ü²ú±ð°ù nicht-finanzielle Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit offenlegen. Gleichzeitig treffen Verbraucher heute ihre Kaufentscheidungen nicht nur anhand des Produkts oder Preises. Stattdessen wollen sie lieber bei Unternehmen kaufen und arbeiten, die sich für aktuelle und allgemein relevante Themen wie Klima, Nachhaltigkeit, Transparenz und soziale Gerechtigkeit – etwa faire Beschäftigungspraktiken – einsetzen.

Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur „schönes Beiwerk“, sondern entscheidend für den langfristigen Erfolg eines jedes Unternehmens. Es geht darum, neue Wettbewerbsvorteile zu definieren, Risiken zu senken, Widerstandsfähigkeit gegenü²ú±ð°ù Preisvorschriften aufzubauen, bei Anlegern zu punkten und neuen Anforderungen der Verbraucher einen Schritt voraus zu sein. Daher wird Nachhaltigkeit immer mehr zu einem zentralen Aspekt bei Entscheidungen von Unternehmen – genauso wie Kosten oder Wachstum.

In allen Branchen können digitale Technologien dazu beitragen, große Mengen an Treibhausgasemissionen zu vermeiden und den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu senken. Allerdings kann kein Unternehmen alle benötigten Lösungen und Technologien alleine entwickeln. Unternehmen aus allen Bereichen arbeiten aktiv an gemeinsamen Projekten, um bei ihren Dekarbonisierungszielen voranzukommen. Die Energiewirtschaft bildet dabei keine Ausnahme. Sie arbeitet zunehmend mit Kunden, Regierungen und anderen zusammen, um die CO2-Emissionen in verschiedenen Sektoren zu senken und innovative Lösungen zur Beschleunigung der Energiewende zu entwickeln.

Die jüngsten Ankündigungen großer Öl- und Gasanbieter, zwischen 2030 und 2050 klimaneutral sein zu wollen, zeigen ihre Bereitschaft, Klimaschutzmaßnahmen in ihrem Kerngeschäftsmodell zu ergreifen. Da die Nachfrage nach kohlenwasserstoffbasierten Energieträgern abflacht – und irgendwann ganz zurückgeht –, müssen diese Unternehmen jedoch alle Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit betrachten und ihre langfristigen Geschäftsmodelle für eine Welt neu definieren, in der Kohlenwasserstoff nur begrenzt genutzt wird.

Digitalisierung als Motor für mehr Nachhaltigkeit

Aufgrund meiner Gespräche mit vielen Kunden aus dieser Branche wird klar: Sie wollen diese Entwicklung schneller vollziehen. Aber wie können sie diesen Strategiewechsel erfolgreich bewältigen, wenn sie einerseits noch vom alten Geschäftsmodell abhängen und gleichzeitig den Aktionären durch eine beschleunigte Energiewende Renditen bieten – und hierbei nicht nur ü²ú±ð°ùleben, sondern auch wachsen wollen?

Tatsache ist: Kein Unternehmen kann diesen Weg alleine gehen. Zusammenarbeit kann dazu beitragen, dass aus Herausforderungen Chancen werden. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit unseren Kunden neue langfristige und nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei nutzen wir wie das , , , Blockchain und modernste Datenanalysen, um sowohl Abläufe zu optimieren als auch Emissionen zu senken.

Es fängt damit an, Nachhaltigkeitsdaten grundsätzlich in Geschäftsprozesse in allen Branchen und Wertschöpfungsketten zu integrieren. Wir helfen unseren Kunden und Lieferanten branchenü²ú±ð°ùgreifend, die ersten Schritte zu unternehmen, nämlich Funktionen zur Überwachung und Steuerung von CO2-Emissionen in alles und jederzeit einzubetten – in laufende Prozesse, Lieferketten, Produkte und sogar in die Aktivitäten ihrer Mitarbeitenden. Dadurch werden die Voraussetzungen für ihre Ziele für 2030 geschaffen. Sie können schnellere und verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen und dabei auch das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigen. Sie können Emissionen reduzieren und vermeiden. Sie können Möglichkeiten für nachhaltige Investitionen und betriebliche Entscheidungen simulieren. Und sie können natürliche und soziale Ressourcen genauso steuern wie alle anderen Ressourcen des Unternehmens.

Gemeinsam für eine klimaneutrale Zukunft

In diesem Sinne freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Shell, das sein Geschäft neu ausrichten möchte und damit in seiner Branche führend ist. Das Konzept von Shell für sein CO2-Management sieht vor, unvermeidbare Treibhausgasemissionen mithilfe von Technologie und Natur zu vermeiden, zu reduzieren und schließlich zu kompensieren. Gemeinsam werden wir die Energiewende vorantreiben, Modelle zur Vermeidung, Reduzierung und Kompensation von CO2-Emissionen untersuchen, den Fußabdruck ü²ú±ð°ùwachen und mit weiteren Branchenpartnern für mehr Datentransparenz sorgen, um das Unternehmen nachhaltiger zu machen.

Das Ziel der Klimaneutralität ist zweifellos eine der größten aktuellen Herausforderungen der Menschheit – wenn nicht sogar die größte –, und die Uhr tickt. Kein Unternehmen oder Land wird das alleine lösen können. Branchen, Regierungen und Kunden müssen zusammen nach Wegen suchen, um das Problem der CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen. Digitale Technologien, partnerschaftlich und verantwortungsvoll eingesetzt, werden das Innovationstempo maßgeblich beschleunigen und dazu beitragen, dass die Innovationen allgemein zugänglich sind.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP SE.
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CO2-Bilanz: Optimierungspotenzial durch messbare Kennzahlen /germany/2021/03/co2-bilanz-optimierungspotenzial/ Wed, 31 Mar 2021 06:00:14 +0000 /germany/?p=155109 Von allen Herausforderungen, denen sich die Welt heute gegenü²ú±ð°ùsieht, stellt der Klimawandel die größte Bedrohung dar. Folgenschwere Wendepunkte, von denen wir jahrelang dachten, wir würden...

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Von allen Herausforderungen, denen sich die Welt heute gegenü²ú±ð°ùsieht, stellt der Klimawandel die größte Bedrohung dar. Folgenschwere Wendepunkte, von denen wir jahrelang dachten, wir würden sie nie ü²ú±ð°ùschreiten, sind bereits erreicht. Auch bleibt uns nur wenig Zeit, irreversible, verheerende Veränderungen der globalen Klimasysteme zu verhindern.

Das weltweite Ziel der Klimaneutralität kommt einem Kraftakt gleich. Selbst wenn der Umstieg auf erneuerbare Energien radikal vorangetrieben wird, lassen sich dadurch allein nur  einsparen. Die restlichen 45 Prozent gehen auf Verkehr, Landnutzung, Gebäudeverwaltung und die Produktion von Konsum- und Industriegütern zurück. Dies zeigt, dass zum Schutz des Klimas viele unterschiedliche Lösungen ineinandergreifen und die erforderlichen Maßnahmen von den verschiedenen Ländern, deren Bürgern und Unternehmen gemeinsam umgesetzt werden müssen.

Der Wandel hin zu nachhaltigeren Geschäftspraktiken wird von Behörden, Verbrauchern, Investoren und auch Mitarbeitern vorangetrieben. Die meisten Unternehmen ü²ú±ð°ùwachen und messen bislang lediglich den CO2-Ausstoß ihrer Produktionsanlagen, doch Kunden fordern zunehmend Einblick in den gesamten ökologischen Fußabdruck der von ihnen gekauften Produkte.

In der Folge müssen Unternehmen unter anderem vom linearen Wirtschaftsmodell, das in der Industrie immer noch tonangebend ist, zum Prinzip der Kreislaufwirtschaft ü²ú±ð°ùgehen. Dieser grundlegende Neuansatz garantiert langfristige Stabilität und bietet Chancen für Unternehmen, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft.

Dabei wird Kohlendioxid zunehmend zu einem Transformationstreiber. Im Endeffekt stellt es ein globales, universelles „Gut“ dar, das ü²ú±ð°ùwacht, gehandelt, verwaltet und, wie jede andere Ressource auch, begrenzt werden kann. Trotzdem sehen die meisten Unternehmen die Kontrolle des Kohlendioxidaustoßes entweder als notwendige Betriebskosten oder als strafliche Auflage an. So oder so gilt sie als Faktor, der den Gewinn schmälert.

Doch was wäre, wenn wir das CO2-Management in eine Investitionsstrategie mit gleichzeitigem Gewinnsteigerungspotenzial umwandeln könnten? Was wäre, wenn wir Nachhaltigkeit rentabel und Rentabilität nachhaltig machen könnten, ohne das eine für das andere zu opfern?

Diese Idee ist ebenso visionär wie vielversprechend. Nehmen wir das Beispiel eines großen Herstellers von schnelldrehenden Konsumgütern. Je nach Entwicklung der Gesetzeslage kann es ü²ú±ð°ù einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren durch genauere und effizientere Emissionsbilanzierung und -berichterstattung Klimakompensationszahlungen in Höhe von ein bis zwei Prozent des Jahresumsatzes vermeiden, ein jährliches Umsatzwachstum von ein bis drei Prozent erreichen und bei den jährlich anfallenden Kosten zwischen zwei und fünf Millionen Euro .

Dazu benötigen Unternehmen Software, die ihnen hilft, Emissionen zu messen und zu erfassen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Die 51·çÁ÷ist bestens aufgestellt, Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen. Die größten Unternehmen weltweit setzen SAP-Software zur Verwaltung ihrer Lieferketten ein. Deshalb können wir eine zentrale Rolle dabei spielen, Firmen zu helfen, durch eine Reduzierung ihres CO2-Ausstoßes und der Umweltbelastung durch ihre Produkte ihre ökologischen Kennzahlen zu steuern.

Wir werden an dieser Stelle weitere Informationen zum  und zu unserer Strategie vorstellen, mit der wir Unternehmen auf dem Weg zu verantwortungsbewusstem Nachhaltigkeitsmanagment unterstützen.

Christian Klein ist CEO der SAP.
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51·çÁ÷und Microsoft: Zusammenarbeit im Unternehmen vereinfachen /germany/2021/02/microsoft-zusammenarbeit-vereinfachen/ Thu, 18 Feb 2021 07:00:02 +0000 /germany/?p=154577 In seinem Blog berichtet 51·çÁ÷CEO Christian Klein ü²ú±ð°ù die Partnerschaft zwischen Microsoft und 51·çÁ÷und wo die Vorteile für Kunden liegen. Es vergeht kaum...

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In seinem Blog berichtet 51·çÁ÷CEO Christian Klein ü²ú±ð°ù die Partnerschaft zwischen Microsoft und SAP und wo die Vorteile für Kunden liegen.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mit Kunden, Partnern oder Kollegen aus der ganzen Welt in Kontakt bin. Ganz gleich, ob es sich um einen kurzen Gedankenaustausch, ein virtuelles Meeting oder ein schnelles Telefonat handelt – effiziente Kommunikation trägt maßgeblich zu erfolgreicher Zusammenarbeit bei.

Da viele noch von zu Hause aus arbeiten, ist Microsoft Teams für mich als Bestandteil der täglichen Kommunikation und Kooperation nicht mehr wegzudenken – und ich nehme an, das dies für den Großteil der Mitarbeiter in vielen Unternehmen gilt.

Es ü²ú±ð°ùrascht daher nicht, dass der Beitrag von Microsoft-CEO Satya Nadella eines der Highlights während der Vorstellung unseres neuen Angebots RISE with SAP war. Nadella sprach darü²ú±ð°ù, wie Microsoft und 51·çÁ÷gemeinsam die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit weiter verbessern möchten. Ein Aspekt, an dem viele von Ihnen besonders interessiert waren, ist die Art und Weise, wie SAP-Lösungen mit Microsoft Teams integriert werden. Schauen wir uns daher einige Beispiele an.

Microsoft Teams: Zusammenarbeit in Geschäftskontext setzen

Für viele Unternehmen auf der ganzen Welt ist Remote-Vertrieb zur Notwendigkeit geworden, um Geschäfte abzuwickeln. Um Remote-Vertriebsprozesse zu vereinfachen und es Vertriebsmitarbeitern zu ermöglichen, sich vollständig auf ihre Kundenprojekte zu konzentrieren, werden wir mit Microsoft Teams integrieren. Benutzer können Meetings einfach aus dem SAP-System heraus aufsetzen, ohne zu einer anderen Anwendung wechseln zu müssen. Während eines Anrufs mit einem Kunden sind ü²ú±ð°ù eine eingebettete SAP-Sales-Cloud-Anwendung alle Daten in Microsoft Teams ±¹±ð°ù´Úü²µ²ú²¹°ù. Außerdem werden alle Informationen, einschließlich Aufzeichnungen von Meetings und Notizen, automatisch und in Echtzeit mit 51·çÁ÷Sales Cloud synchronisiert. In diesem können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, wie dieses Szenario aussehen wird:

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Remove Barriers for Your Sales Teams with 51·çÁ÷and Microsoft

 

KI und Chatbots unterstützen den Aufbau von Geschäftskontakten

Wir alle wissen, wie viel einfacher der Arbeitsalltag ist, wenn wir alles, was wir benötigen, sofort zur Hand haben. Durch die Integration von Microsoft Teams mit ü²ú±ð°ù 51·çÁ÷Conversational AI erhalten Endbenutzer schnell und mühelos Zugriff auf alle geschäftsrelevanten Informationen sowie wichtige Einblicke in Geschäftsabläufe. Chatbots helfen ihnen dabei, Geschäftskontakte zu ermitteln und direkt zu kontaktieren. Zunächst konzentrieren wir uns auf eine konkrete Benutzerrolle, nämlich die des operativen Einkäufers. Im Laufe der Zeit werden wir Chatbots für weitere Anwendungsfälle entwickeln und unseren Kunden die Inhalte ü²ú±ð°ù Vorlagen zur Verfügung stellen, sodass sie kundenspezifische Anpassungen vornehmen können, die ihren Anforderungen in Bezug auf dialogorientierte (KI) entsprechen.

Viele Kunden nutzen zusätzlich zu Microsoft Teams auch, um datengestützte Einblicke in ihre Geschäftsabläufe zu erhalten. Durch das Zusammenführen von 51·çÁ÷Analytics Cloud und Microsoft Teams sorgen wir dafür, dass Benutzer sowohl von den erweiterten und intelligenten Funktionen von 51·çÁ÷Analytics Cloud als auch den leistungsstarken Kooperationsfunktionen von Microsoft Teams profitieren. Indem wir diese beiden Stärken kombinieren, schaffen wir eine integrierte Lösung für den Zugriff auf Berichte und Planungsfunktionen mit direkter Nutzung umfangreicher Möglichkeiten zur Zusammenarbeit aus dem täglichen Arbeitsablauf.

Integrationsszenarien mit Microsoft erkunden

Um die Zusammenarbeit der Benutzer zu vereinfachen und die Produktivität am Arbeitsplatz zu steigern, ziehen wir viele weitere Integrationsszenarien in Betracht. Zahlreiche SAP-Lösungen könnten eine effektive Symbiose mit Microsoft Teams eingehen. Wir werden ein breites Spektrum an Anwendungsfällen in allen Geschäftsbereichen abdecken – von der Beschaffung ü²ú±ð°ù Talentmanagement, Personalbeschaffung und Lernaktivitäten bis hin zum Reise- und Spesenmanagement.

Betrachten wir als Beispiel das 51·çÁ÷Business Network: Während es die Prozesseffizienz mithilfe vordefinierter Benachrichtigungen, Dokumente und Regeln fördert, die systematisch verteilt und verarbeitet werden können, ergänzt Microsoft Teams SAP-Lösungen durch Kooperationsfunktionen wie Online-Meetings, Chats und vieles mehr. Gemeinsam würden es die Lösungen Benutzern ermöglichen, Geschäftsprozesse effizient auszuführen und gleichzeitig gegen Störungen gewappnet zu sein.

Oder stellen Sie sich vor, Sie arbeiten im Bereich Personalbeschaffung und nutzen unsere Lösungen für das Human Experience Management (HXM), um einen Vertrag mit einem potenziellen neuen Mitarbeiter abzuschließen. Durch die Integration von Microsoft Teams könnten Sie den Vertrag aus Ihrem SAP-System abrufen, ihn in Microsoft Teams bearbeiten, einen Anruf starten, um die Änderungen mit dem Bewerber zu bestätigen, und den Vertrag dann wieder in Ihrem SAP-System ablegen, ohne zu einer anderen Anwendung zu wechseln.

Wie Sie sehen, sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Die ersten Integrationsszenarien sollen im Laufe dieses Jahres produktiv gesetzt werden. Die Integration für 51·çÁ÷Sales Cloud und 51·çÁ÷S/4HANA soll im zweiten Quartal erfolgen, gefolgt von weiteren Integrationen. Diese werden hauptsächlich auf klassische Anwendungsfälle ausgerichtet sein, wie zum Beispiel das Aufsetzen von Meetings in Microsoft Teams direkt ü²ú±ð°ù die SAP-Anwendungen. Als Nächstes sind noch größere Schritte geplant, um eine kontextbasierte Zusammenarbeit zwischen SAP-Systemen und Microsoft Teams zu ermöglichen. Dadurch können Benutzer ü²ú±ð°ù ihre SAP-Systeme jederzeit und ü²ú±ð°ùall auf alle relevanten Informationen rund um ihre Interaktionen in Microsoft Team zugreifen – und umgekehrt.

Letztendlich werden wir damit das Mitarbeitererlebnis verbessern sowie durchgängige und reibungslose Interaktionen auf allen Ebenen von Unternehmens und deren Umgebung möglich machen.

Mehr dazu erfahren Sie im Artikel Ausbau der Partnerschaft zwischen Microsoft und SAP von Thomas Saueressig.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP.
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RISE with 51·çÁ÷– Business Transformation as a Service /germany/2021/01/rise-with-sap-business-transformation-as-a-service/ Thu, 28 Jan 2021 15:34:55 +0000 /germany/?p=154376 Für eine wirkliche digitale Transformation benötigen Unternehmen ein ganzheitliches Angebot. In seinem Blog stellt 51·çÁ÷CEO Christian Klein die Vorteile von „RISE with SAP“ vor....

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Für eine wirkliche digitale Transformation benötigen Unternehmen ein ganzheitliches Angebot. In seinem Blog stellt 51·çÁ÷CEO Christian Klein die Vorteile von „RISE with SAP“ vor.

Wir bei 51·çÁ÷möchten für unsere Kunden ein vertrauenswürdiger Partner sein – sowohl in Zeiten des Erfolgs als auch unter turbulenten Bedingungen. Dabei ist es äußerst wichtig, stets eng mit Kunden zusammenzuarbeiten und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Gespräche mit CEOs und Entscheidungsträgern in den letzten Monaten haben aufgezeigt, dass Unternehmen nur dann sein können, wenn sie in der Lage sind, ihre Prozesse zu ändern und sich schnell dem unbeständigen wirtschaftlichen Umfeld von heute anzupassen – COVID-19, Klimawandel und geopolitische Spannungen sind dafür nur einige Beispiele.

Die Gründe und Chancen des digitalen Wandels sind für jeden leicht nachvollziehbar. Die Überlegung, auf welche Weise diese ganzheitliche Umgestaltung erfolgen soll, scheint hingegen deutlich schwerer zu sein. Viele Unternehmen glauben, dass sich der digitale Wandel ganz einfach mithilfe einer technischen Migration in die Cloud oder durch den Erwerb neuer Technologien umsetzen lässt. Dabei wird oft ignoriert, dass neue Geschäftsmodelle und intelligentere Prozesse notwendig sind, um die Abläufe eines Unternehmens zu verändern.

Mit „RISE with SAP“ schneller zum intelligenten Unternehmen

Deshalb stellten wir uns die Frage: Was können wir tun, um unsere Kunden auf diesem Weg noch besser zu unterstützen? Wie können wir ihnen helfen, die Kultur und Denkweisen in ihren Unternehmen zu ändern, ihre Geschäftsprozesse neu zu gestalten und interne Komplexität zu verringern, damit sie letztendlich neue Geschäftsmodelle einführen können und dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus bleiben?

Seien wir ehrlich: „Infrastructure as a Service“ oder „Software as a Service“ allein sind dabei nicht ausreichend. Für eine wirkliche Transformation benötigen Unternehmen ein ganzheitliches Angebot. Was sie wirklich benötigen ist Business Transformation as a Service.

Unsere Antwort darauf lautet RISE with SAP. Gemeinsam mit unserem Partnernetz bündeln wir alle Bestandteile, die Unternehmen benötigen, um ihre Geschäftsprozesse mit einer schnellen Wertschöpfung ganzheitlich umzugestalten – und zwar ganz nach ihren Vorstellungen, in ihrem eigenen Tempo und unabhängig von ihrer Ausgangsbasis. Das Angebot erleichtert den Weg unserer Kunden in drei einfachen Schritten.

Ganzheitliches Angebot in drei Schritten

Schritt 1: Neugestaltung der Geschäftsprozesse

±«²Ô²õ±ð°ù±ðÌýµþ³Ü²õ¾±²Ô±ð²õ²õ-±Ê°ù´Ç³¦±ð²õ²õ-±õ²Ô³Ù±ð±ô±ô¾±²µ±ð²Ô³¦±ð-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µÂ nutzt bewährte Geschäftsverfahren und baut auf das einzigartige Datenpotenzial von 51·çÁ÷auf. Sie ermöglicht es Kunden, sowohl die Prozessleistung kontinuierlich zu analysieren als auch Prozesse mit Branchenstandards zu vergleichen. Zudem liefert sie maßgeschneiderte Empfehlungen zur Einführung neuer Geschäftsmodelle sowie zur Automatisierung und Standardisierung von Prozessen. Durch eine direkte Anbindung an den SAP-Workflow, robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) und andere Services auf Grundlage künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich intelligente Funktionen nahtlos in Geschäftsprozesse integrieren.

Schritt 2: Technische Migration

RISE with 51·çÁ÷umfasst integrierte technische Services, die für eine reibungslose Migration zu einer standardisierten, modularen und flexiblen Lösungslandschaft mit einer konsistenten Datenschicht sorgen – eine wichtige Voraussetzung, um schnell auf neue Geschäftsanforderungen reagieren zu können. Dazu gehören grundlegende Services von 51·çÁ÷und Partnern, die Modifizierungen und benutzerdefinierten Code beseitigen und bei der Harmonisierung und Steuerung der Datenschicht helfen, damit Unternehmen ihre Prozesse auf Grundlage ±ð¾±²Ô±ð°ùÌýzentralen Datenquelle ausführen und lenken können.

Schritt 3: Ihr Intelligentes Unternehmen aufbauen

Die Grundlage ist die Cloud-Infrastruktur. Für Kunden bedeutet dies geringere Gesamtbetriebskosten (TCO) im Vergleich zu ihren bestehenden Systemlandschaften, da die Workloads in einem SAP-Rechenzentrum oder ü²ú±ð°ù die Hyperscaler ausgeführt werden – stets zu den niedrigsten Betriebskosten der Branche. Es spielt keine Rolle, für welche Infrastruktur sie sich entscheiden oder wer der Partner für den Betrieb ist, die 51·çÁ÷wird zum zentralen Ansprechpartner.

Kombiniertes Lösungsangebot an Services und Software

Auch die 51·çÁ÷Business Technology Platform ist Teil des Angebots RISE with SAP. Sie bildet die technische Grundlage für das Intelligente Unternehmen. Über die Plattform erhalten Kunden und Partner Zugriff auf Services und Tools, mit denen sie schnell Innovationen und Erweiterungen bestehender SAP-Lösungen entwickeln können. Ermöglicht wird dies durch ein semantisches Datenmodell, eine Schicht mit KI und Analysefunktionen, ein Identitäts- und Berechtigungskonzept und die gleichen Business-Services für Anwendungen, wie zum Beispiel ein Workflow-Management. Zusätzliche Low-Code-/No-Code-Funktionen machen es deutlich einfacher, unsere Lösungen zu erweitern. Und unsere Plattform ermöglicht es, sofort einsatzbereite Integrationen für SAP- und Nicht-SAP-Systeme zu entwickeln.

Das Angebot beinhaltet auch den Zugriff auf das 51·çÁ÷Business Network. Vorbei sind die Zeiten, in denen Unternehmen den Dialog mit den Beteiligten der Logistikkette von Angesicht zu Angesicht in ihrer Firma führten. Nun geht es darum, die gesamte Logistikkette in Echtzeit zu verwalten – um schneller als alle anderen auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren.

Und da Sie intelligente Anwendungen benötigen, um die Arbeitsweise Ihres Unternehmens grundlegend zu verändern, wird unsere marktführende intelligente ERP-Lösung, 51·çÁ÷S/4HANA Cloud, ebenso enthalten sein. Ausgehend von ihrem Standardisierungsgrad haben Kunden nicht nur Wahlfreiheit bezüglich des Bereitstellungsmodells, sondern profitieren zudem von integrierter KI, RPA und Funktionen für komplexe Analysen. Und da wir alle erkannt haben, wie wichtig es ist, dass die Prozesse im Unternehmen reibungslos laufen, werden wir Microsoft Teams in unser gesamtes Lösungsportfolio integrieren, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Kurz gesagt: RISE with 51·çÁ÷bietet unseren Kunden die grundlegenden Komponenten eines intelligenten Unternehmens, geschnürt in einem Paket und ergänzt mit Premium-Services und -Tools. Ein Angebot. Ein Vertrag für entsprechende SAP-Services. Ein Verantwortlicher für Service-Level-Vereinbarungen, Betrieb und Problembearbeitung. So einfach ist das!

Mit diesem Kickstart-Paket können Kunden ihr intelligentes Unternehmen gestalten und sicherstellen, dass ihre jeweiligen Geschäftsanforderungen erfüllt werden. Sowohl Kunden als auch Partner können jede unserer Branchen- und Fachbereichslösungen sowie Partner- oder Drittanbieterlösungen problemlos ergänzen, erweitern und integrieren und dabei genau das gleiche Datenmodell und die gleichen Business-Services wie bei unseren SAP-Anwendungen verwenden. So ist es ihnen möglich, ihre Kernprozesse und branchenspezifischen Prozesse nahtlos, durchgängig und von oben nach unten mit vollständiger 360-Grad-Transparenz ausführen.

Weitere Informationen finden Sie in den Blogs meiner Kollegen Thomas Saueressig,ÌýUwe Grigoleit,ÌýJürgen Müller ³Ü²Ô»åÌýJan Gilg und den Eindrücken von SAP-Partnern.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP.

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Klimawandel: Zeit zu handeln! /germany/2020/12/klimawandel-intelligentes-unternehmen-covid-19/ Mon, 21 Dec 2020 07:00:43 +0000 /germany/?p=153681 Mehr als acht Monate, nachdem die Weltgesundheitsorganisation den Corona-Ausbruch als Pandemie deklariert hat, hat uns das Virus weltweit immer noch fest im Griff. In vielen...

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Mehr als acht Monate, nachdem die Weltgesundheitsorganisation den Corona-Ausbruch als Pandemie deklariert hat, hat uns das Virus weltweit immer noch fest im Griff. In vielen Ländern werden Schulen, Universitäten und Kindergärten geschlossen, Veranstaltungen abgesagt oder verschoben, Reiseverbote verhängt und Lockdowns für ganze Städte und Regionen ausgesprochen. Märkte brechen weltweit ein. Das Corona-Virus hat die Welt, wie wir sie kannten, auf den Kopf gestellt und uns dabei schmerzhaft bewusst gemacht, wie verletzlich sie ist.

Gleichzeitig haben uns die positiven ökologischen Effekte der Pandemie gezeigt, wie schnell wir Veränderungen vorantreiben können. Kaum Flugverkehr, leere Autobahnen und Stillstand in Fabriken sowie zahlreiche Ausgangsbeschränkungen – all das trug dazu bei, dass weltweit so wenig Kohlendioxid ausgestoßen wurde wie seit 2006 nicht mehr. In sieben der größten Städte der Welt, darunter Delhi, São Paolo und New York, fiel die Ìý±ô²¹³Ü³Ù während des Lockdowns im April um 25 bis 60 %. In China wurden seit dem Ausbruch der Pandemie 200 Millionen Tonnen weniger CO2 ausgestoßen. Dies entspricht mehr als 10 % der weltweiten Emissionen.

Selbstverständlich relativiert das in keiner Weise die verheerenden Folgen der Pandemie: Todesfälle, Quarantänemaßnahmen, viele Unternehmen und Haushalte an der finanziellen Belastungsgrenze – um nur einige zu nennen. Dennoch haben wir gesehen, dass wir im Kampf gegen die Klimakrise in sehr kurzer Zeit einen massiven Wandel herbeiführen können.

Wir befinden uns an einem Wendepunkt. Laut einer Vorhersage der Weltorganisation für Meteorologie besteht eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die globale Temperatur in mindestens einem der Jahre zwischen 2020 und 2024 um 1,5 Grad Celsius ü²ú±ð°ù dem vorindustriellen Durchschnitt liegt. Im Pariser Klimaabkommen aus dem Jahr 2015 haben sich die teilnehmenden Staaten darauf geeinigt, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Auf einen neuen Jahreshöchstwert können zwar mehrere Jahre mit niedrigeren Durchschnittstemperaturen folgen. Eine Überschreitung des Grenzwertes wäre jedoch ein weiterer Beweis dafür, dass die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erderwärmung keine Wirkung zeigen.

Genauso wie wir die Pandemie und ihre Folgen nicht ignorieren können, können wir auch nicht die Augen vor dem Klimawandel und dem Anteil, den unsere Unternehmen daran haben, verschließen. 85 % der Unternehmen mit dem höchsten Kohlenstoffdioxidausstoß nutzen SAP-Software, um ihre Geschäftsprozesse zu steuern. Darin liegt eine große Chance. Mithilfe von digitalen Technologien lassen sich allein in den großen Industriezweigen wie Versorgungswirtschaft, Landwirtschaft und Verkehr riesige Mengen an Kohlenstoffemissionen einsparen. Dies könnte der CO2-Speicherkapazität von 500 Milliarden Bäumen entsprechen. Stellen Sie sich nur die Auswirkungen vor, wenn sich alle Industrien den Bemühungen anschließen würden.

Nachhaltigkeit verbindet die Vision des intelligenten Unternehmens mit dem Ziel der SAP, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben der Menschen zu verbessern. Zudem haben wir so die einzigartige Gelegenheit, das Leben künftiger Generationen dauerhaft positiv zu beeinflussen. Schon 2009 hat sich die 51·çÁ÷verpflichtet, ihre Emissionen bis 2020 wieder auf das Niveau des Jahres 2000 zu senken. Mehr als zwei Jahre vor Ablauf dieser Frist hatten wir dieses Ziel bereits erreicht, obwohl sich die Anzahl unserer Mitarbeiter bis dahin vervierfacht hatte. Wir möchten bis 2025 klimaneutral werden und haben unseren Netto-CO2-Fußabdruck in den letzten fünf Jahren trotz unseres starken Wachstums gesenkt. Erst kürzlich wurde die 51·çÁ÷zum vierzehnten Mal in Folge in den Dow Jones Sustainability Indices als nachhaltigstes Unternehmen der Softwarebranche ausgezeichnet.

Aber wir verfolgen nicht nur unsere eigenen Klimaziele. Wir möchten auch unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Nachhaltigkeitsziele besser zu erreichen. Um auf neue, nachhaltige Geschäftsmodelle umzustellen, setzt die 51·çÁ÷auf innovative Dienstleistungen und Lösungen. Kunden können so mit innovativen Technologien wie dem Internet der Dinge, maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz (KI), Blockchain und fortschrittlichen Datenanalysen auf den Wandel reagieren und sich neu ausrichten. Wir unterstützen Unternehmen dabei, CO2-Emissionen komplett nachzuverfolgen – von ihren vorgelagerten Lieferketten bis hin zur nachgelagerten Logistik, einschließlich Beschaffung, Betrieb und Fertigung.

Aber wir gehen noch einen Schritt weiter: Wir erweitern unsere Lösungen, sodass unsere Kunden den CO2-Ausstoß in ihrer gesamten Wertschöpfungskette messen und reduzieren können. Wir nehmen Nachhaltigkeit als neue Erfolgsdimension in analytische und transaktionale Anwendungen auf – oder, wie mein Kollege Thomas Saueressig es treffend formulierte: Als Maßstab für den Unternehmenserfolg führen wir, .

Schon seit einigen Monaten laufen Pilotprojekte mit Kunden aus Branchen wie Automobil-, Chemie-, Lebensmittelindustrie und Bauwirtschaft. 51·çÁ÷Product Carbon Footprint Analytics ist die erste am Markt verfügbare Lösung und unser Kunde Döhler hat sie als erster implementiert. Und dies ist erst der Anfang. Wir werden Sie bald zu weiteren Entwicklungen informieren!

Wir möchten unsere Kunden dabei unterstützen, neu zu definieren, wie sie mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen. Wir schaffen Mehrwert für sie, indem wir ihnen dabei helfen, ihre CO2-Ziele zu erreichen. Gleichzeitig unterstützen wir sie dabei, verantwortungsvolle Geschäftsentscheidungen zu treffen und dabei Nachhaltigkeit im Blick zu behalten. Sie können Möglichkeiten für nachhaltige Investitionen, betriebliche Entscheidungen und die Verwaltung natürlicher und sozialer Ressourcen simulieren, genau wie für alle anderen Unternehmensressourcen. Damit gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um unsere Kunden auf ihrem Weg zum nachhaltigen intelligenten Unternehmen zu unterstützen. Letztendlich zeigen wir so, dass intelligente Unternehmen Nachhaltigkeit rentabel und Rentabilität nachhaltig machen können.

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Ein Netzwerk der Netzwerke /germany/2020/12/lieferkette-netzwerk-der-netzwerke/ Thu, 17 Dec 2020 07:00:05 +0000 /germany/?p=153444 Das Coronavirus hat die Weltwirtschaft vor die größte Herausforderung seit 75 Jahren gestellt. Quer durch alle Industrien leiden selbst die zukunftsorientiertesten Unternehmen unter unterbrochenen Lieferketten und...

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Das Coronavirus hat die Weltwirtschaft vor die größte Herausforderung seit 75 Jahren gestellt. Quer durch alle Industrien leiden selbst die zukunftsorientiertesten Unternehmen unter unterbrochenenund Auswirkungen auf alltägliche Geschäftsabläufe – stark beeinflusst von ungewisser Versorgung wichtiger Materialien, Nachfrageschwankungen bei Waren und Dienstleistungen und eingeschränkten Kapazitäten in Fertigung und Logistik.

Heutzutage steht kaum ein Geschäftsprozess noch für sich allein. Um die immer häufiger nachgefragten innovativen und nachhaltigen Produkte zum gewünschten Zeitpunkt, am gewünschten Ort und auf die gewünschte Weise zu liefern, setzen Unternehmen auf ein Netzwerk von Partnern, von welchem sie in vielen Fällen abhängig sind. Treten auch nur bei einem Schritt Schwierigkeiten auf, kann der gesamte Prozess gefährdet sein.

Vernetzte Lieferketten aufbauen

COVID-19 hat klar gezeigt, wie anfällig bestehenden Lieferketten sind und wie wichtig es ist, reaktionsfähige, krisenfeste, vernetzte Lieferketten nach dem System der Kreislaufwirtschaft aufzubauen. Die Pandemie ist jedoch kein alleiniges Ereignis. Krisen nehmen an Häufigkeit und Ausmaß zu, seien es geopolitische Ereignisse, Klimakatastrophen oder Gesundheitskrisen.

Traditionell hatte jedes Unternehmen seine eigene Wertschöpfungskette, in der es Beziehungen zu jedem Unternehmen einzeln pflegte und eine genau festgelegte Abfolge einhielt. Viele Unternehmen halten es heute noch immer so. Jahrzehntelang lauteten die wichtigsten Grundsätze im Supply-Chain-Management, möglichst günstig einzukaufen und Bestände so gering wie möglich zu halten. Doch in einer zunehmend turbulenten Welt können Liefernetzwerke, in denen den billigsten Lieferanten und minimalen Beständen höchste Priorität beigemessen wird, ohne dabei Einhaltungen von Menschenrechten und Arbeitsnormen sicherzustellen, schnell zu einer Gefahr für das Geschäft werden.

Partnernetz: Transparenz, Wahlmöglichkeiten und Flexibilität

Viele Unternehmen setzen bereits auf ein erweitertes Partnernetz, um effizient arbeiten zu können. Hierfür brauchen sie einen umfassenden Überblick: Sie müssen mit Fertigungspartnern, Anlagendienstleistern und externen Logistikdienstleistern zusammenarbeiten und den Kundenbedarf ü²ú±ð°ù Vertriebspartner, Wiederverkäufer, Großhändler oder Einzelhändler in einem Bedarfsnetzwerk decken.

Lineare, isolierte Systemen mit Punkt-zu-Punkt-Integration behindern den nötigen Informationsfluss und schränken Prozesse ein. Unternehmen können aber nur dann schnell auf neue Marktanforderungen reagieren und Abhängigkeiten in Echtzeit handhaben, wenn sie ihre Geschäftsabläufe von Grund auf neu konzipieren. Und das geht mit vernetzten Wertschöpfungsketten und flexiblen Netzwerken.

Ein einheitliches Geschäftsnetzwerk ist mehr als die Summe seiner Teile, also der einzelnen beteiligten Unternehmen. Es setzt sich aus Kunden, Lieferanten, Vertriebsgesellschaften und anderen Beteiligten zusammen – innerhalb eines Unternehmens und ü²ú±ð°ù Unternehmensgrenzen hinweg. In diesem Netzwerk werden Daten und Informationen ausgetauscht, sodass sich jedes Unternehmen in Echtzeit eine vollständige Übersicht verschaffen kann. So können alle Beteiligten Bedarfe prognostizieren, Risiken vorhersehen sowie Handel, Vertrieb und Beschaffung bis hin zum Verbraucher abwickeln.

51·çÁ÷Business Network vereinfacht Zusammenarbeit durch einheitliche Daten, Services und intelligente Funktionen

Wir ersetzen isolierte eins-zu-eins-Integrationen und bringen alle Integrationspunkte an einem zentralen Ort zusammen. Das 51·çÁ÷Business Network verbindet unsere bisherigen Beschaffungs-, Logistik-, Anlagen- und Branchennetzwerke miteinander. Weitere Netzwerke werden folgen.

Denn wenn alle Netzwerke zu einem einzigen Netzwerk verschmelzen, wird eine einheitliche und synchrone Zusammenarbeit Realität. Möglich wird dies durch ein einheitliches Datenmodell, einheitliche Services, und intelligente Funktionen. Von jetzt an stellen Sie und jeder Ihrer Handelspartner nur einmal die Verbindung zum Netzwerk her und werden dann wiederum mit zahlreichen Partnern und Einzelpersonen vernetzt. Über eine einzige Systemanbindung fließen Ihre Prozesse und Daten frei und sicher durch alle Funktionen und Workflows.

Mit dem 51·çÁ÷Business Network schaffen wir Einheitlichkeit und Präzision; Reibungspunkte, die bisher Geschäftsabläufe verlangsamen, gehören der Vergangenheit an. Chancen lassen sich vorhersehen, Störungen vermeiden. Sie können Ihre Leistung messen und so Optimierungspotenzial erkennen. In Kürze werden wir mehr Informationen teilen – lassen Sie sich ü²ú±ð°ùraschen!

Die Umstellung von Unternehmensplanung auf Netzwerkplanung eröffnet den Weg zu mehr Transparenz, neuen Einblicken, Zusammenarbeit, Agilität und Optimierung. Und es ergeben sich bessere Möglichkeiten der Echtzeitsteuerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wir werden Mehrwert für unsere Kunden schaffen, indem wir ihr Liefernetzwerk transparent und ü²ú±ð°ùschaubar machen, schnelle, flexible Anpassungen ermöglichen und eine Gelegenheit zur Zusammenarbeit entlang durchgängiger Prozesse bieten, die ü²ú±ð°ù Unternehmensgrenzen hinausgehen.


Christian Klein ist CEO der SAP.
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Aus dem Labor in die Welt: Verteilung des Corona-Impfstoffs /germany/2020/12/verteilung-corona-impfstoff/ Tue, 15 Dec 2020 08:00:35 +0000 /germany/?p=153662 Die Corona-Fallzahlen erreichen in vielen Ländern immer neue Höchstwerte. Die Nachricht, dass bald Impfstoffe verfügbar sein könnten, wurde weltweit mit Erleichterung aufgenommen. Neben der Herstellung...

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Die Corona-Fallzahlen erreichen in vielen Ländern immer neue Höchstwerte. Die Nachricht, dass bald Impfstoffe verfügbar sein könnten, wurde weltweit mit Erleichterung aufgenommen. Neben der Herstellung eines Impfstoffs ist dessen Verteilung entscheidend.

Damit Impfstoffe ihre Wirkung nicht verlieren, müssen sie unter bestimmten Bedingungen gelagert werden. Deshalb brauchen Logistikdienstleiter in einer globalen Lieferkette belastbare Prozesse, geschultes Personal, passende Räumlichkeiten, das richtige Equipment und ein leistungsstarkes Liefernetzwerk. Nur dann können sie die riesigen Mengen, die sie ausliefern müssen, bewältigen.

Hier möchten wir von der 51·çÁ÷helfen.

Moderna nutzt die 51·çÁ÷Digital Supply Chain

Das Biotechnologieunternehmen Moderna ist Pionier auf dem Gebiet therapeutischer Medikamente und Impfstoffe nach dem Prinzip der Boten-RNA (mRNA). Im Zuge dessen entwickeln sie eine neue Generation revolutionärer Medikamente. Dazu gehört mRNA-1273, ein Impfstoffkandidat gegen COVID-19. Moderna nutzt Lösungen von 51·çÁ÷Digital Supply Chain, um Serialisierung und Verteilung eines potenziellen Corona-Impfstoffs vorzubereiten.

hilft Moderna dabei, internationale Vorschriften einzuhalten, die verhindern sollen, dass gefälschte Medikamente zu Patienten gelangen. Die Anwendung bietet ein unternehmensinternes Serialisierungsverzeichnis und Funktionen für Berichte an Behörden. Für die Zusammenarbeit mit Partnern in der Lieferkette, zu denen Auftragsfertiger und Großhändler zählen, setzt Moderna auf 51·çÁ÷Information Collaboration Hub for Life Sciences. Dabei handelt es sich um ein Public-Cloud-Netzwerk, das Handelspartnern in einer pharmazeutischen Lieferkette die Kooperation erleichtert.

In diesem digitalen Netzwerk, das auf der 51·çÁ÷Cloud Platform basiert, können Handelspartner riesige Mengen von Serialisierungs- und zugehörigen Rückverfolgbarkeitsdaten austauschen. Um US-Vorschriften einzuhalten, die sich auf die Prüfung pharmazeutischer Produktpakete bei Retouren oder anscheinend verdächtiger Produkte erstrecken, ist das Netzwerk mit einem auf der Blockchain-Technologie basierenden Prüfverzeichnis ausgestattet. Das hilft dabei, gefälschte Produkte innerhalb der pharmazeutischen Lieferkette zu erkennen und zu entfernen.

Die Hersteller ü²ú±ð°ùtragen Daten mithilfe von EPCIS-Nachrichten in die Blockchain. EPCIS oder „Electronic Product Code Information Services“ ist ein globaler Standard für das Erstellen und Teilen von Ereignisdaten innerhalb und zwischen Unternehmen. Großhändler können dann Prüfanfragen an das auf der Blockchain basierende Verzeichnis ausführen. Aktuell verarbeitet 51·çÁ÷Information Collaboration Hub for Life Sciences bereits mehr als 70% aller zu prüfenden Medikamente in den USA.

Im Backend von Moderna integriert

Diese Lösungen sind in die Backendsysteme von Moderna integriert, die aus 51·çÁ÷ERP und Software für das Supply-Chain-Management bestehen. Damit hat das Unternehmen einen vollständigen Überblick ü²ú±ð°ù seine durchgängigen Prozesse.

Aber das ist noch nicht alles. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, auf einem extrem dynamischen Markt zu bestehen und bei Veränderungen immer einen Schritt voraus zu sein, setzen wir auch weiterhin auf gemeinsame Innovation mit unseren Kunden aus und in allen Branchen. Auf diese Weise können wir immer die richtigen Lösungen zur rechten Zeit bereitstellen.

Zeiten wie diese haben wir noch nie erlebt. Nie zuvor haben Wissenschaftler und Pharmaunternehmen mit solchem Hochdruck und mit solchem Einsatz von Personal und Geld an der Entwicklung eines Impfstoffs gearbeitet. Noch nie war der Erfolgsdruck so hoch. Und noch nie zuvor hatten wir eine größere Chance, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben der Menschen wahrhaft zu verbessern.

In diesen Zeiten können intelligente Unternehmen wirklich etwas bewegen. Die Entwicklung eines neuen Impfstoffs in nur einem Jahr ist eine unglaubliche Leistung, und wir bei der 51·çÁ÷sind bereit, bei der Auslieferung des Impfstoffs in alle Welt zu helfen.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP.
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Innovationen für das Kerngeschäft unserer Kunden /germany/2020/11/cloud-branchen-innovationen-kerngeschaeft/ Mon, 30 Nov 2020 08:00:42 +0000 /germany/?p=153310 Vor gerade einmal zwei Jahrzehnten sah unsere Welt noch ganz anders aus. Arbeitsintensive, reaktive Fertigungsabläufe führten zu Produktionseinbrüchen, Verzögerungen im Versandbereich und Qualitätsproblemen. Der Zugang...

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Vor gerade einmal zwei Jahrzehnten sah unsere Welt noch ganz anders aus. Arbeitsintensive, reaktive Fertigungsabläufe führten zu Produktionseinbrüchen, Verzögerungen im Versandbereich und Qualitätsproblemen. Der Zugang zu unseren Bankkonten war nur persönlich am Bankschalter möglich. Einkäufe konnten nur vor Ort im Geschäft getätigt werden.

Wo wir auch hinsehen, verändert die Digitalisierung ganze Branchen und Geschäftsmodelle. Neue Technologien und Innovationen sind zu den zentralen Instrumenten erfolgreicher Unternehmensführung und -neugestaltung geworden. Zusätzlich schafft die vierte industrielle Revolution vollkommen neue Erfahrungen, sowohl für Kunden als auch Mitarbeiter. Hierdurch können Unternehmen wachsen und ihre Geschäftsfelder erweitern.

Unsere Branchenlösungen waren schon immer eine Stärke der SAP. Der beste Beweis dafür sind die mehr als 25 Branchen, die wir mit unseren Lösungen beliefern. Kein Wettbewerber ist am Markt so breit aufgestellt. Wir haben sehr viel Zeit mit Kunden und Partnern verbracht, um ihre branchenspezifischen Anforderungen zu verstehen und zu erfüllen. Für durchgängige Wertschöpfungsketten wünschen sich unsere Kunden SAP-Software und -Technologie, die verstärkt branchenspezifische Prozesse in der Cloud mit nahtloser Integration in das technologische Rückgrat eines Unternehmens ermöglicht – das in vielen Fällen aus SAP-Kernanwendungen besteht.

Branchenspezifische Cloudlösungen für das intelligente Unternehmen

Wir haben das Feedback unserer Kunden gehört und handeln danach. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern passen wir ihre intelligenten Unternehmen bestmöglich an die Anforderungen der jeweiligen Branchen an. Wir entwickeln modulare Apps, mit denen unsere Kunden in ihrer Industrie wettbewerbsfähig bleiben und sich auf neue Geschäftsmodelle einstellen können, die ihre Wertschöpfung beschleunigen. Erst kürzlich haben wir bekanntgegeben, dass unser erweitertes Portfolio für branchenspezifische Cloudlösungen auf die Anforderungen von drei neuen Branchen ausgerichtet ist: Handel, Dienstleistungen sowie Maschinen-, Geräte- und Komponentenbau. Diese kommen zu den vier Branchen hinzu, für die wir seit Juni 2020 Lösungen im Portfolio haben: Versorgungswirtschaft, Automobilbranche, Konsumgüterindustrie und Bauwirtschaft, Anlagen- und Schiffbau.

bieten wir innovative, branchenspezifische Lösungen an, mit denen sich Unternehmen nachhaltig wachsen können. Als Entwicklungsumgebung dient dabei die 51·çÁ÷Business Technology Platform mit einem offenen API-Framework, einem offenen Prozess- und Domänenmodell sowie offenen Business-Services. Dadurch ist die nahtlose Zusammenarbeit verschiedener Systeme gewährleistet. Zudem wird eine Integration mit unserer intelligenten Suite sowie eine schnelle Implementierung ermöglicht. Mit künstlicher Intelligenz, dem Internet der Dinge und anderen fortschrittlichen Technologien von unserer Plattform können Entwickler Innovationen vorantreiben und einen Mehrwert erzielen.

Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir Lösungen, die auf unserem fundierten Know-how bei durchgängigen, branchenü²ú±ð°ùgreifenden Prozessen aufbauen und dieses ergänzen. In unserem digitalen Zeitalter wird kein Unternehmen in der Lage sein, die Herausforderungen und Chancen der heutigen Zeit allein anzugehen. Was wir brauchen, sind Partnerschaften und weltweite Zusammenarbeit, sowohl mit traditionellen Partnern als auch mit Start-up-Unternehmen und Universitäten. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern stellen wir sicher, dass die Lösungen genau auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Branche zugeschnitten sind.

Neue Geschäftsfunktionen auf einfache Weise testen

Aktuell kooperieren wir beispielsweise mit einem großen Einzelhandelsunternehmen, das bisher hauptsächlich im traditionellen stationären Handel tätig war. Gemeinsam implementieren wir nun einen Online-Shop, der alle Systeme und Daten zusammenbringt und Kunden eine umfassende, außergewöhnliche Anwendererfahrung bietet. Denn was nützt der schönste Online-Shop, wenn man mit Lieferschwierigkeiten und langen Lieferzeiten kämpft oder keine flexiblen Zahlungsmöglichkeiten anbieten kann? Wir führen zur Zeit ähnliche Projekte in vielen weiteren Branchen durch, mit Kunden wie Bosch und Honeywell oder Partnern wie Siemens.

Durch die Definition neuer Prozesse werden wir auch verändern, wie Branchen Mehrwerte schaffen. Mit unserer Hilfe können Einzelhändler kassenlose Ladengeschäfte implementieren. Sie können Läden in Logistikzentren verwandeln, die mehrere Vertriebskanäle abdecken. Sie können ihre Effizienz steigern und eine verbesserte CO2-Bilanz bei Transport- und Retourenabwicklung erlangen.

Unternehmen können auf ein breites Spektrum an Lösungen zugreifen, die sich auf einfache Weise testen, kaufen, implementieren und nutzen lassen. Sie können ihre Geschäftsfunktionen erweitern, ohne sich um die Integration von Prozessen, Compliance und Sicherheitsfragen sorgen zu müssen. Sie können flexibel und effizient agieren und gleichzeitig nachhaltig wachsen und sich strategisch neu ausrichten. Durch den Umstieg auf unserer branchenspezifischen Cloudlösungen können auch CIOs flexibler auf sich ändernde Geschäftsanforderungen reagieren. Die IT-Landschaft gestaltet sich weniger komplex und es bietet sich stetiges Innovationspotenzial.

Mit Industry-Cloud-Lösungen von 51·çÁ÷können unsere Kunden von bewährten und innovativen industrieüblichen Geschäftsverfahren profitieren – um selbst zu wachsen, neue unternehmerische Wege zu beschreiten und zum Branchen-Leader aufzusteigen.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP. Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Englischen .

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Innovation für die Automobilindustrie /germany/2020/09/automobilindustrie-netzwerk-zukunft-innovation/ Thu, 24 Sep 2020 06:00:55 +0000 /germany/?p=152052 Wir leben in einer Welt, die sich immer rasanter verändert. Neue digitale Technologien, von der Cloud und künstlicher Intelligenz ü²ú±ð°ù Blockchain bis hin zum Internet...

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Wir leben in einer Welt, die sich immer rasanter verändert. Neue digitale Technologien, von der Cloud und künstlicher Intelligenz ü²ú±ð°ù Blockchain bis hin zum Internet der Dinge, verändern grundlegend, wie wir leben und arbeiten. Sie verschieben die Grenzen des Machbaren – bei Produkten, Services und Geschäftsmodellen sowie bei den Prozessen, die die Grundlage der neuen Angebote bilden.

Der digitale Wandel hat die Wirtschaft weltweit auf den Kopf gestellt. Und er eröffnet Unternehmen in allen Branchen die Chance, sich neu zu erfinden. Technologie und Innovation sind zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren geworden. Die vierte industrielle Revolution bringt massive Veränderungen, wenn es um Kunden- und Mitarbeitererlebnisse geht. Unternehmen sind nun besser in der Lage, zu wachsen und ihr Geschäft auszuweiten.

Seit ü²ú±ð°ù 30 Jahren entwickeln wir zusammen mit unseren Kunden branchenspezifische Software und auf ihre individuellen Anforderungen zugeschnittene Modifikationen On premise. Doch das Geschäftsumfeld ist unbeständiger geworden, und die Grenzen zwischen den Branchen verwischen. Deshalb sind Agilität und Geschwindigkeit die neuen Wettbewerbsvorteile von heute. Unternehmen müssen sich schnell auf immer neue Bedingungen einstellen können – sei es mit neuen Geschäftsmodellen oder durch eine flexible Anpassung bestehender Geschäftsprozesse.

Für neue Geschäftsmodelle und durchgängige Wertschöpfungsketten wünschen sich unsere Kunden SAP-Software und -Technologie, die branchenspezifische Prozesse in der Cloud mit nahtloser Integration in Kernwanwendungen ermöglicht – in vielen Fällen SAP-Systeme.

Dieses Feedback unserer Kunden setzen wir in die Tat um. Wir greifen auf unser großes Branchenwissen zurück und entwickeln auf unserer Business Technology Platform modulare Branchenanwendungen. Weil diesen dasselbe Datenmodell zugrunde liegt wie auch unseren Kernanwendungen,Ìý sorgen wir für eine schnelle Wertschöpfung und stabile Integration. Die Branchenanwendungen helfen unseren Kunden, in ihrer Branche wettbewerbsfähig zu bleiben, denn sie können damit ihre Prozesse an neue Geschäftsmodelle anpassen und automatisieren. Möglich wird das dadurch, dass wir Innovationen auf unserer Plattform zusammen mit unseren Partnern und Kunden – den größten Unternehmen der Welt aus allen Branchen – entwickeln.

So haben sich beispielsweise Honeywell und 51·çÁ÷zusammengetan, um die Leistung von Gebäuden zu verbessern und so in der Immobilienwirtschaft neue Maßstäbe zu setzen. Kürzlich  haben wir angekündigt, unser Engagement  auszuweiten – auf eine Branche, die wie kaum eine andere zeigt, wie sehr sich Geschäftsmodelle verändern, wie anders Unternehmen heute arbeiten müssen und wie wichtig Nachhaltigkeit ist: die Automobilindustrie.

Die Automobilindustrie bewegt sich mit Riesenschritten in eine neue Welt der ²Ñ´Ç²ú¾±±ô¾±³Ùä³Ù, während sie zugleich noch an ihrem traditionellen Geschäftsmodell festhält, Autos zu entwickeln, herzustellen, zu verkaufen, zu warten und zu finanzieren. Megatrends wie Vernetzung, autonomes Fahren, Sharing-Modelle und Elektroantriebe verändern die Branche und die Welt der ²Ñ´Ç²ú¾±±ô¾±³Ùä³Ù in rasantem Tempo.

Starre Montagelinien verwandeln sich in flexible, hochautomatisierte modulare Fertigungsanlagen. Auch die Logistik ist im Wandel. Wo früher direkte Kommunikation vorherrschte, steht heute Zusammenarbeit zwischen OEM und Zulieferern ü²ú±ð°ù Netzwerke hoch im Kurs. Geschäftsmodelle wandeln sich vom klassischen Direktverkauf von Fahrzeugen zu Abonnementmodellen oder Modellen mit nutzungsabhängiger Abrechnung.

Diesen Übergang in eine neue Welt der ²Ñ´Ç²ú¾±±ô¾±³Ùä³Ù können Automobilhersteller nur bewältigen, wenn sie sich voll und ganz auf die Digitalisierung und eine vernetzte Wirtschaft einlassen. Sie müssen zu intelligenten Unternehmen werden, die Passagiere und Fahrer in den Mittelpunkt eines integrierten Prozessdesigns rund um die ²Ñ´Ç²ú¾±±ô¾±³Ùä³Ù und das Erlebnis Auto stellen.

Für den Erfolg in einer digitalen und vernetzten Wirtschaft braucht es einen neuen Produktionsansatz. Unternehmen der Automobilindustrie müssen flexibel sein und den Fokus von der Hardware auf Softwareinnovationen verschieben. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist aber ein durchgängiges Geschäftsnetzwerk, das alle beteiligten Unternehmen in der gesamten Wertschöpfungskette miteinander verbindet.

Die jüngst bekannt gegebene Partnerschaft zwischen Bosch und SAP unterstreicht, wie sehr wir uns für den Wandel in der Automobilindustrie einsetzen. Gemeinsam werden wir einen digitalen Industriestandard für den Austausch und die Verwendung von Unternehmensdaten entlang der Wertschöpfungskette entwickeln. So wollen wir das Netzwerk für die Automobilindustrie der Zukunft aufbauen.

Bosch wird sein führendes Branchen-Know-how einbringen, damit wir Geschäftsprozesse in SAP-Systemen abbilden können – vom Auftragseingang ü²ú±ð°ù die Produktion bis zur Rechnungsstellung. Diese Prozesse wollen wir zusammenfassen und automatisieren. Unser Ziel ist, gemeinsam neue digitale Standards zu definieren und den Datenaustausch mit Zulieferern und Kunden in Echtzeit zu ermöglichen. Letztlich soll so der gesamte Prozess effizienter werden.

Beispielsweise kann durch den Datenaustausch in Echtzeit ü²ú±ð°ù ein Netzwerk mithilfe eines digitalen Zwillings eine effiziente Qualitätssicherung erreicht werden. Datenharmonisierung und sicherer Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette sorgen dafür, dass alle Beteiligten durchgängigen Echtzeitzugriff auf alle relevanten Daten haben.

Angenommen, es wird eine neue Norm zur Abstandkontrolle eingeführt. Damit die Sicherheit gewährleistet ist, muss diese Norm in allen Fahrerassistenzsystemen umgesetzt werden. Dank der Vernetzung und des digitalen Zwillings erhalten das System und der Automobilhersteller gleichzeitig Informationen darü²ú±ð°ù, wie viele und welche Fahrzeuge und Systeme betroffen sind. Damit wird eine gemeinsame Qualitätsanalyse und Simulation ganz einfach. Erforderliche Softwareupdates lassen sich bequem ü²ú±ð°ù die Cloud entlang der Lieferkette implementieren, wenn Sicherheitsrisiken erkannt werden.

Durch diesen Effizienzgewinn und die starken Netzwerke von Bosch und 51·çÁ÷wird unsere Kooperation der gesamten Industrie Vorteile bringen. Die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette bringt einen digitalen roten Faden in die ganze Industrie. Wir werden auch gemeinsam eine Blaupause für andere Unternehmen entwickeln. So können wir unseren Kunden künftig helfen, ihr Innovationspotenzial mit bewährten und innovativen Prozessen freizusetzen. Letztlich werden unsere Kunden so in der Lage sein, zu wachsen, sich zu verändern und führend in ihrer Branche zu sein. Wir sind ü²ú±ð°ùzeugt, dass wir nur gemeinsam Erfolg haben können. Deshalb laden wir die gesamte Industrie ein, mit uns gemeinsam auf diese spannende Reise zu gehen!

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Integration ist das, worauf es ankommt: Ein Update zur SAP-Roadmap für die Integration in der Cloud /germany/2020/08/update-roadmap-integration-cloud/ Wed, 05 Aug 2020 06:00:45 +0000 /germany/?p=151409 Unsere Welt wandelt sich immer schneller. Neue digitale Technologien, von der Cloud und künstlicher Intelligenz (KI) ü²ú±ð°ù Blockchain bis hin zum Internet der Dinge, verändern...

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Unsere Welt wandelt sich immer schneller. Neue digitale Technologien, von der und künstlicher Intelligenz (KI) ü²ú±ð°ù Blockchain bis hin zum Internet der Dinge, verändern grundlegend, wie wir leben und arbeiten.

Schon lange vor COVID-19 stand das Thema digitaler Wandel auf vielen geschäftlichen Agenden. Die Pandemie aber hat das Thema an die Spitze der Prioritätenliste eines jeden Unternehmens auf der Welt katapultiert. Innerhalb kürzester Zeit hat COVID-19 auf den Kopf gestellt, wie wir arbeiten und Geschäfte machen, und Unternehmen gezwungen, sich unmittelbar auf neue Marktanforderungen einzustellen und auf der Basis von Echtzeitdaten schnell fundierte Entscheidungen zu treffen.

Unabhängig von der Branche oder Größe eines Unternehmens: Im digitalen Zeitalter ist ein nahtloser Geschäftsbetrieb entlang der gesamten Wertschöpfungskette entscheidend. Doch viele unserer Kunden haben in den letzten Jahrzehnten ihre IT-Landschaften um punktuelle Lösungen für spezifische geschäftliche Anforderungen erweitert. Das Ergebnis sind fragmentierte IT-Architekturen, unzureichend integrierte Software, voneinander isolierte, redundante Stammdaten und ein uneinheitliches Benutzererlebnis (UX) – all das frustriert Anwender und bremst Innovation.

Um aus Daten verwertbare Erkenntnisse zu ziehen, müssen alle Funktionen und Prozesse in einem Unternehmen auf ein harmonisiertes Datenmodell zurückgreifen. So entsteht ein Gesamtbild in Echtzeit und es lassen sich Entscheidungen treffen, die alle Wechselwirkungen im Unternehmen einbeziehen. Nur so können Unternehmen das Potenzial von Milliarden von Daten ausschöpfen, um Kunden personalisierte Erlebnisse zu bieten oder Angebot und Nachfrage lückenlos in Echtzeit zu steuern.

Integrationsplan für die Cloud

Im Februar diesen Jahres habe ich vorgestellt – ein umfassender Überblick ü²ú±ð°ù unseren Integrationsplan für die Cloud. Dieses Dokument zeigt, wie wichtig ganzheitliche Technologien und die Integration von Geschäftsprozessen, sowohl zwischen SAP-Anwendungen als Nicht-SAP-Anwendungen in hybriden IT-Landschaften sind, um echten Mehrwert für Kunden zu schaffen.

Seitdem haben alle Teams unermüdlich gearbeitet, um diesen Weg fortzusetzen. Integration bleibt für uns von zentraler Bedeutung. Kürzlich hat uns Gartner in seinem Magic Quadrant für „Multi-Experience Development Platforms“ als „Leader“ eingestuft, und wir machen ausgezeichnete Fortschritte, wenn es darum geht, eine nahtlose Integration von Geschäfts­prozessen sicherzustellen. Hierfür harmonisieren wir unser Daten-Domänenmodell, das Benutzer­erlebnis, das Workflow-Management und die Echtzeitsteuerung. Derzeit sind wir bei 50 Prozent, und bis Ende des Jahres erwarten wir, dass wir unseren Kunden bis zu 90 Prozent der Suite-Qualitäten bereitstellen, die wir mit der Integration in der Cloud verwirklichen wollen.

Roadmap für die Entwicklung zum intelligenten Unternehmen

Jetzt ist eine aktualisierte ±¹±ð°ù´Úü²µ²ú²¹°ù.

  • Sie beinhaltet aktualisierte Zeitpläne für die Kernprozesse des intelligenten Unternehmens – Recruit-to-Retire, Lead-to-Cash, Design-to-Operate und Source-to-Pay – gemäß den von uns definierten Suite-Qualitäten. Damit geben wir unseren Kunden eine klar strukturierte Roadmap für ihre Entwicklung zum intelligenten Unternehmen an die Hand.
  • Wir haben SAP Cloud Platform Integration Suite, unser offenes und modulares iPaaS-Angebot, das ein breites Spektrum von Szenarien für unternehmensweite Integration unterstützt, mit zusätzlichen Integrationsvorlagen erweitert. Diese Vorlagen, u. a. für die oder die , ergänzen die mehr als 1.500 vorkonfigurierten Integrationen und ü²ú±ð°ù 160 offenen Konnektoren für SAP- und Nicht-SAP-Anwendungen.
  • Unser Integration-Suite-Angebot wird durch die komplettiert. Diese Methodik hilft Kunden, eine Integrationsstrategie für Cloud- und hybride IT-Landschaften zu entwickeln und umzusetzen. Sie basiert auf bewährten Integrationsmustern und Architektur-Blueprints , die wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben.
  • Um unseren Kunden auf ihrem Weg zum intelligenten Unternehmen zur Seite zu stehen, bieten wir Integrationsservices an – von der Strategieentwicklung und Planung ü²ú±ð°ù die Implementierung bis hin zur Ausführung und Optimierung der Geschäftsabläufe.

Das sind nur einige der Highlights. Ausführlichere Informationen bietet der Beitrag „Statusbericht und Aktuelles zur SAP-Roadmap für die Integration in der Cloud“ meines Vorstandskollegen Jürgen Müller.

Ich bin stolz auf die Leistung unserer Teams und ü²ú±ð°ùzeugt, dass unsere integrierte intelligente Suite unseren Kunden und uns völlig neue Möglichkeiten eröffnet – jetzt und in Zukunft.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der SAP SE.

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An alle SAP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und die erweiterte SAP-Familie: Zusammen schaffen wir das /germany/2020/03/ein-schreiben-der-sap-co-ceos-covid-19/ Fri, 20 Mar 2020 17:25:53 +0000 /germany/?p=148404 An alle SAP-Mitarbeiterinnen und-Mitarbeiter und die erweiterte SAP-Familie: Zusammen schaffen wir das. Außergewöhnliche Herausforderungen stellen uns nicht nur auf die Probe, sie geben uns auch...

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An alle SAP-Mitarbeiterinnen und-Mitarbeiter und die erweiterte SAP-Familie: Zusammen schaffen wir das.

Außergewöhnliche Herausforderungen stellen uns nicht nur auf die Probe, sie geben uns auch die Gelegenheit, uns von unserer besten Seite zu zeigen. Die unberechenbare, sich ständig ändernde COVID-19-Krise konfrontiert die Welt mit einer Herausforderung, die wenig Präzedenzfälle kennt.

51·çÁ÷hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kunden in allen Teilen der Welt. Unsere Gedanken sind bei allen, die vom Ausbruch des Virus betroffen sind, sowie bei denen, die sich Maßnahmen zur Verlangsamung der Virusausbreitung gegenü²ú±ð°ùsehen. Unser besonderer Dank und unsere Anerkennung gilt allen Mitarbeitern im Gesundheitswesen, den Ersthelfern, Polizisten, Mitarbeitern im öffentlichen Verkehr sowie allen anderen, die in dieser schwierigen Zeit im Einsatz für uns alle sind.

Natürlich stehen die Gesundheit, die Sicherheit und der Lebensunterhalt unserer erweiterten SAP-Familie und der Gemeinden, in denen wir tätig sind, für uns an erster Stelle. Unser Hauptaugenmerk war und ist in erster Linie auf unsere Mitarbeiter und Kollegen gerichtet. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.  Wir haben Reisemöglichkeiten eingeschränkt, Publikumsveranstaltungen in virtuelle Events umgewandelt, und unsere 100.000 Kollegen arbeiten fast ausschließlich von zu Hause. Auch unsere Kunden sind ein Teil der SAP-Familie, und wir konzentrieren uns darauf, ihnen in einer unglaublich herausfordernden Zeit zur Seite zu stehen.

Seit unserer Gründung vor fast 50 Jahren steht 51·çÁ÷für geschäftskritische Abläufe. Wir sind davon ü²ú±ð°ùzeugt, dass wir aufgrund dieser Maßnahmen noch besser in der Lage sind, auch Ihre Geschäfte zu sichern.

Wir sind fest davon ü²ú±ð°ùzeugt, dass wir die Geschäfte unserer Kunden umso besser absichern können, je sicherer unser eigenes Geschäft ist. In den letzten Jahren hat die 51·çÁ÷viel in  Krisenvorsorge investiert und Pläne zur Fortführung seiner Support-, Cloud und allgemeinen Geschäftsbereiche erstellt und dokumentiert. Dadurch sind unsere Teams in der Lage, auf Krisenfälle wie COVID-19 umgehend zu reagieren und die Zuverlässigkeit unserer Cloud-Lösungen sowie die Bereitstellung von Dienstleistungen zu gewährleisten. Lesen Sie hier mehr ü²ú±ð°ù einige der konkreten Maßnahmen, die wir ergreifen, um die Geschäftskontinuität für 51·çÁ÷und unsere Kunden sicherzustellen.

Aktuell bringt jeder Tag mehr Informationen, aber manchmal auch mehr Unsicherheit. In diesen Zeiten ist es sehr wichtig zu wissen, wie sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen und wie sie mit der täglich neuen Normalität zurechtkommen. Schließlich muss sich aktuell jeder von uns, unabhängig von Beruf oder Branche, an neue Formen der Zusammenarbeit gewöhnen. Wenn wir die Herausforderungen und Fragen unserer Mitarbeiter verstehen, anerkennen und angemessen darauf reagieren, können wir sie besser dabei unterstützen, die neue Normalität zu bewältigen. Wir alle wollen Mitarbeiter, die sich sicher fühlen und produktiv sind. Um zu verstehen, wie sich unserer Mitarbeiter fühlen und was sie brauchen, hat uns Qualtrics geholfen. Jetzt öffnen wir diese allen, die Interesse haben und hoffen, dass dies hilfreich ist.

Als Unternehmen stehen wir zu unserer Verantwortung, die nächste Generation von Fachleuten und Anwendern mit unseren erstklassigen digitalen Lernangeboten zu unterstützen. Jetzt brauchen Studenten und Fachexperten Zugang zu sicheren Lernumgebungen, um ihre Ausbildung virtuell fortzusetzen. Deshalb erweitern wir den Zugang zu einigen unserer Lernangebote, um die Kontinuität von Innovation und Lernen aufrechtzuerhalten. Dazu gehören der kostenlose Zugang zu ausgewählten Kursen für Studenten einer der 3.800 Mitgliedsuniversitäten des 51·çÁ÷University Alliance-Programms, Online-Kurse, die es jungen Lernenden ermöglichen, sich mit Technologie vertraut zu machen, sowie die umfangreichen offenen Online-Kurse (MOOCs), die auf der openSAP-Plattform verfügbar sind. Alle Angebote sind kostenlos – hier finden Sie weitere Informationen.

Wir sind uns der massiven Auswirkungen auf die globalen Lieferketten bewusst und haben den Zugang zu eröffnet. So kann jeder Einkäufer seinen unmittelbaren Bedarf angeben und jeder Lieferant mit Kapazitäten kann entsprechend reagieren. Unsere Teams von TripIt und 51·çÁ÷Litmos bieten kostenlose Dienste an, um bei und zu helfen. Wir werden Sie hier bezüglich neuer Unterstützungsangebote seitens unserer Teams auf dem Laufenden halten.

Für 51·çÁ÷war unsere Vision, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern, noch nie so wichtig wie jetzt. Wir konzentrieren uns weiterhin auf unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und die Gemeinden, in denen wir arbeiten und leben.

Wir geben unser Bestes,

Jennifer Morgan und Christian Klein

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Digitale Transformation für mehr Nachhaltigkeit /germany/2020/01/digitale-transformation-nachhaltigkeit/ Tue, 21 Jan 2020 07:00:13 +0000 /germany/?p=147176 Führungskräfte bewältigen jeden Tag zahlreiche Herausforderungen. Aber sind wir bereit, die folgende Herausforderung zu bewältigen? Heute leben 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt. Schon morgen werden...

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Führungskräfte bewältigen jeden Tag zahlreiche Herausforderungen. Aber sind wir bereit, die folgende Herausforderung zu bewältigen? Heute leben 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt. Schon morgen werden es 190.000 mehr sein.


  • Unternehmen werden heute daran gemessen, welchen Beitrag sie zu einer besseren Gesellschaft leisten.
  • Immer mehr Menschen machen sich Sorgen darü²ú±ð°ù, wie sich Technologie auf Arbeitsplätze, Gesundheit und Sicherheit auswirken und Ungleichheit verstärken wird.
  • Der digitale Wandel führt dazu, dass Unternehmen heute ihre Beziehungen zur Außenwelt anders handhaben als früher.

Indonesien hat angekündigt, die Hauptstadt von Jakarta  zu verlegen. Durch den steigenden Meeresspiegel und durch Bodensenkungen sinkt die Stadt pro Jahr um 25 Zentimeter ab, zumal auch zuviel Grundwasser entnommen wird. In OECD-Ländern ist das Durchschnittseinkommen der reichsten 10 Prozent der Bevölkerung ungefähr neunmal so hoch wie das der ärmsten 10 Prozent.

Geht uns das nichts an? Doch, jetzt schon. Um die größten Probleme von heute zu lösen, müssen wir alle aktiv werden, ganz egal, ob in der Wirtschaft, der Technologie, der Gesellschaft oder dem Bildungswesen. Denn alles, was wir tun, hängt zusammen.

Die Macht der Verbraucher

Kritische Köpfe mögen fragen, warum sich Unternehmen engagieren sollten, schließlich existieren sie doch in erster Linie, um Geld zu verdienen. Die Kritiker sollten die Macht der Verbraucher nicht unterschätzen.

Verbraucher haben heute Zugang zu mehr Informationen als jemals zuvor. Sie wissen genau, was sie wollen, und sie wissen, wie sie es bekommen. Das beste Produkt zum besten Preis ist immer nur einen Klick entfernt.

Aber ihre Kriterien haben sich verändert: Immer mehr Verbraucher entscheiden nicht mehr nur nach Produkt und Preis. Sie schauen sich genau an, was ein Unternehmen sagt, was es tut und wofür es steht.

Genauso verhält es sich bei Arbeitnehmern: Sie treten Arbeitsstellen nicht nur um des Geldes willen an. Sie entscheiden sich für Unternehmen, die ihre ernst nehmen. Einfach ausgedrückt, hängt der Erfolg von Unternehmen nicht mehr nur von ihrem Finanzergebnis ab, sondern auch davon, was sie tun, um die Gesellschaft ein Stück besser zu machen.

Schneller reagieren dank Technologie

Wohin auch immer man schaut, erkennt man wachsende Sorge ü²ú±ð°ù den Einfluss der Technologie auf Arbeitsplätze, Gehälter, Gleichstellung, Gesundheit, Ressourceneffizienz und Sicherheit. Unsere Welt verändert sich so massiv, dass alle Unternehmen gezwungen sind, sich mit ihr zu verändern, um nicht unterzugehen.

Das bedeutet, dass sie digitale Technologie in allen Geschäftsbereichen einsetzen müssen, um ihre Abläufe von Grund auf zu verändern und für die Wertschöpfung der Kunden ganz neue Wege zu gehen. Für so manchen mögen das beängstigende Aussichten sein, aber die Motivation, Veränderungen zu vollziehen, könnte kaum größer sein. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen, um im Geschäft zu bleiben.

Technologie und Digitalisierung helfen ihnen dabei, dieses Ziel mit intelligenten, enorm flexiblen digitalen Lieferketten zu erreichen, die Veränderungen im Geschäftsumfeld prognostizieren und entsprechend reagieren, um neue Chancen schnell zu nutzen und alte Hürden einzureißen.

Sie brauchen dafür moderne Technologie, ein flexibles Datenmanagement und extrem agile Prozesse. Nur dann sind Unternehmen in der Lage, neue Geschäftsmodelle zu etablieren, die auf einem Partnernetz aufbauen. Dabei arbeiten die Partner in einer durchgängigen Wertschöpfungskette zusammen, um den Kunden das Leben zu erleichtern.

Eine Veränderung der Unternehmenskultur anstoßen

Doch Transformation bedeutet auch eine Veränderung der Unternehmenskultur, die ein radikales Umdenken erfordert – bei den Menschen ebenso wie im Hinblick auf Prozesse und Technologien. Ein digitales Unternehmen zu werden, bedeutet nicht nur, digitale Produkte und Services anzubieten, sondern auch, zentrale Geschäftsprozesse und operative Abläufe mit Technologie zu steuern. Oft geht das mit tektonischen Verschiebungen bei den zu erledigenden Aufgaben und bei der Interaktion innerhalb des gesamten Partnernetzes einher.

Genauso, wie ein Unternehmen die digitale Transformation nicht vollziehen kann, solange sich die Menschen im Unternehmen nicht verändern, glaube ich, dass Technologie und Digitalisierung eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Lösungen für eine bessere Zukunft spielen können, auch wenn sie ihrerseits mit Umweltkosten verbunden sind.

Man denke nur an die Blockchain mit ihrem unglaublichen Potenzial, durch Nachverfolgbarkeit in den Lebensmittelversorgungsketten Vertrauen aufzubauen, wovon Hersteller, Verbraucher und Regulierungsbehörden gleichermaßen profitieren. Künstliche Intelligenz (KI) kann Menschen mit Behinderungen helfen, beispielsweise durch die Übersetzung von Augenbewegungen in Programmbefehle, oder dazu beitragen, Vorurteile bei der Personalbeschaffung auszumerzen. In Smart Cities wird alles von Sensoren bis zur offenen Datenerfassung ³Ü²Ô»åÌýintelligenter Straßenbeleuchtung genutzt, um bessere Dienstleistungen zu erbringen und ressourcenschonend zu wirtschaften.

Das klingt einfach, verlangt aber tatsächlich einen hohen Transformationseinsatz. Transformation in Unternehmen durch die Integration digitaler Technologie in allen Geschäftsbereichen. Transformation der Unternehmenskultur, wobei Führungskräfte den Ton angeben, offen für Veränderungen sind und ihren Mitarbeitern als vertrauenswürdiges Vorbild dienen. Transformation der Wahrnehmung von Technologie in der Gesellschaft.

Dass Technologie und digitale Transformation Silos aufbrechen und eine transparente, einheitliche Datenbasis für objektive Entscheidungen schaffen, steht außer Frage. Doch noch viel mehr verändern sie die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Beziehungen zur Außenwelt handhaben.

Aktionsplan für die Zukunft für mehr Nachhaltigkeit

¶Ù²¹²õÌý. Wenn wir eine Welt schaffen wollen, die von Zusammenhalt und Nachhaltigkeit geprägt ist, müssen wir unseren Blick ü²ú±ð°ù die Unternehmensgrenzen hinaus auf die Gesellschaften und Gemeinschaften richten, in denen wir aktiv sind. Wir müssen ein vernetztes System des Vertrauens errichten, in dem wir Einigkeit schaffen und Brücken bauen können, ein Netz von Verbindungen, ü²ú±ð°ù das wir Ideen darü²ú±ð°ù austauschen können, wie wir ein Sicherheitsnetz für diejenigen aufspannen können, die an den Rand gedrängt wurden, die in Krisengebieten leben, die Opfer des Klimawandels werden.

Unter dem Strich steht und fällt der Erfolg der Transformation mit den Menschen. Denn noch soviel Technologie kann ein Unternehmen nicht retten, wenn es nicht auch ü²ú±ð°ù kompetente Mitarbeiter verfügt. Deshalb müssen wir Menschen für diese massive Transformation für eine bessere Zukunft gewinnen. Als Weltbürger haben wir nicht nur Rechte, sondern auch Verantwortung und Verpflichtungen.

Nutzen wir die Zeit in Davos für Diskussionen und Zusammenarbeit, um den Weg für Veränderungen freizumachen und einen Aktionsplan zu erarbeiten, wie unsere Gesellschaft den Weg in die Zukunft gehen kann. Es liegt nun an uns allen, technologische Innovationen zu nutzen, um die größten Herausforderungen der Welt anzugehen und sie in unsere größten Chancen zu verwandeln. Das sind wir der Welt schuldig.


Christian Klein ist CEO der 51·çÁ÷SE.
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