Benjamin Blau, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Wed, 18 Jun 2025 15:33:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Innovative KI: Team Liquid und 51·çÁ÷ermöglichen E-Sport-Analysen der nächsten Generation /germany/2025/06/innovative-ki-team-liquid-sap/ Mon, 23 Jun 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184356 In der schnelllebigen Welt des E-Sport geht es nicht nur um Reaktionsschnelligkeit und Geschick, sondern darum, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen und...

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In der schnelllebigen Welt des E-Sport geht es nicht nur um Reaktionsschnelligkeit und Geschick, sondern darum, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen und die richtige Strategie zu wählen. Team Liquid, eine der erfolgreichsten Organisationen der Gaming-Welt, hat immer wieder die Grenzen der Leistung nach oben verschoben, sich mehr als 140 Siegertitel gesichert und dieses Jahr bereits bei der League of Legends Championship of The Americas (LTA) den Sieg davongetragen.

Durch große Turniere, die jede Minute Millionen von Datenpunkten generieren, ist E-Sport zunehmend datengestützt geworden. Typisch für hoch strategische Spiele wie League of Legends ist, dass sie riesige Datenmengen generieren. Team Liquid stand vor der Herausforderung, komplexe Statistiken schnell zu analysieren und zu interpretieren, ohne verschiedene Dashboards durchsuchen zu müssen. Zudem sollten die Daten unternehmensweit mehr Benutzern zur Verfügung stehen. Aber wie können Spieler, Trainer und Analysten effizient über natürliche Sprache auf die Informationen zugreifen, ohne die Entscheidungsfindung zu verlangsamen?

KI-gestützte Einblicke als Entscheidungshilfe

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Team Liquid findet ständig neue Möglichkeiten, um aus seinen Daten mehr Erkenntnisse zu gewinnen und im professionellen Gaming Bestleistungen zu erzielen. Früher sammelten Team-Liquid-Analysten manuell Daten aus mehreren Quellen. Dadurch war die Entscheidungsfindung langsamer und es war kaum möglich, die Strategie in Echtzeit anzupassen. Über das Dashboard „Next Level Esports Center“, das auf der 51·çÁ÷Business Technology Platform (51·çÁ÷BTP) basiert, zentralisiert  seine Spieldaten und stellt so eine zentrale Datenquelle für Leistungsanalysen sicher. Der Zugriff auf die Daten blieb jedoch eine Herausforderung für Benutzer ohne technischen Hintergrund: Spieler, Trainer und Marketingteams brauchten einen intuitiveren Weg, um noch mehr aussagekräftige Daten zu erhalten.

Mit dem KI-Copiloten Joule und Joule-Agenten von SAP erschließen sich Team Liquid nun ganz neue Möglichkeiten, um schnell und präzise Informationen aus der eigenen Datenbank ziehen zu können. Dazu muss lediglich eine Frage zu einem Spieler oder Team eingegeben werden. Die Agenten können dann mehr als 1,6 Terabyte Spieldaten aus 10 Millionen Spielen durchgehen, um die richtige Antwort auf die Frage zu finden und sogar Strategien vorzuschlagen, um den Gegner zu besiegen. So können sowohl Analysten als auch Benutzer mit wenig technischem Fachwissen Daten in natürlicher Sprache anfordern, ohne dass die Daten manuell abgerufen werden müssen. Durch die nahtlose Integration von SAP HANA Cloud und SAP Analytics Cloud kann Team Liquid von einer robusten und skalierbaren Dateninfrastruktur profitieren, die schnelle und aussagekräftige Erkenntnisse liefert. Joule ermöglicht es Benutzern, sofort auf Spielstatistiken, Leistungstrends von Spielern und strategische Vergleiche zuzugreifen. So stehen ihnen innerhalb von Sekunden wichtige Informationen zur Verfügung.

Joule-Agenten bringen buchstäblich frischen Wind ins Spiel:

  • Schnellerer Datenzugriff: Analysten können Daten sofort abrufen und analysieren, was wertvolle Zeit spart und eine umfassende Vorbereitung auf anstehende Spiele ermöglicht. Durch den einfachen Zugriff auf Informationen können Trainerteams, Mitarbeitende im Marketing und im Bereich Kommunikation sowie andere Abteilungen ihre Strategien oder Inhalte auf Grundlage von Daten anpassen.
  • Mehr Handlungsspielraum für Benutzer: Teammitglieder, Trainer und Mitarbeitende können über KI-gesteuerte Abfragen mühelos auf Informationen zugreifen und so leichter datengestützte Entscheidungen treffen.
  • Verbesserte Strategie: Durch Datenvergleiche in Echtzeit kann Team Liquid präzise, datenbasierte Entscheidungen treffen und sich so einen Wettbewerbsvorsprung in einer der dynamischsten Gaming-Sparten verschaffen.
  • Proaktive Mustererkennung: Die Joule-Agenten können Muster in großen Datensätzen aufdecken, die bei einer manuellen Auswertung der Daten möglicherweise nicht festgestellt worden wären.

Mit den Agenten des KI-Assistenten Joule von 51·çÁ÷wird Team Liquid durch KI-gestützte Analysen wichtige Erkenntnisse sofort zugänglich machen können. „Dank des KI-Copiloten Joule von 51·çÁ÷und den demnächst verfügbaren Joule-Agenten können auch Benutzer ohne technische Kenntnisse, zum Beispiel unsere Spieler und Trainer, mithilfe von Abfragen in natürlicher Sprache die von ihnen benötigten Daten erlangen. Was früher Stunden von manueller Arbeit in Anspruch nahm, wird nun umgehend verfügbar sein. Dadurch können wir unsere Strategien weiterentwickeln und die Leistung des Teams verbessern“, erklärte Haitham Algbory, Head of Analytics & Data für das League-of-Legends-Team von Team Liquid. „Diese Partnerschaft setzt neue Maßstäbe im E-Sport und zeigt, dass KI und Datenintegration im Profi-Gaming künftig nicht mehr wegzudenken sind.“

Team Liquid setzt auf KI-gestützte Analysen und treibt Innovationen voran. Die Organisation stellt so unter Beweis, dass die Zukunft des E-Sport datengestützt ist und KI eine entscheidende Rolle spielen kann. Da sich die Welt des kompetitiven Gamings kontinuierlich weiterentwickelt, sind KI-Lösungen wie Joule von entscheidender Bedeutung, damit E-Sport-Teams ihr Potenzial optimal ausschöpfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können.


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Dr. Benjamin Blau ist Chief Process & Information Officer bei der SAP.

Bild oben: @LTA North @Riot Games

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Integration von künstlicher Intelligenz in Unternehmensprozesse und Informationstechnologie /germany/2024/05/integration-kuenstlicher-effizienz-unternehmensprozesse/ Wed, 29 May 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=179486 Dr. Benjamin Blau ist neuer Chief Process & Information Officer und Leiter der Organisation Corporate Processes & Information Technology. Erfahren Sie, wie er seine neue...

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Dr. Benjamin Blau ist neuer Chief Process & Information Officer und Leiter der Organisation Corporate Processes & Information Technology. Erfahren Sie, wie er seine neue Rolle definiert, die Zukunft seiner Organisation gestaltet und die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz betrachtet.

Seit 2010 ist Benjamin Blau Teil des SAP-Teams und hielt bereits diverse Führungspositionen in den Bereichen Prozessmanagement und Unternehmenstransformation inne.

Heute leitet er als Chief Process & Information Officer (CPIO) die Organisation Corporate Processes & Information Technology (CPIT) mit dem Ziel, durch Prozesstransformation und -optimierung auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) die Skalierbarkeit und Produktivität von 51·çÁ÷zu steigern. Gleichzeitig fungiert die Organisation als SAP’s erstklassiger Referenzkunde und repräsentiert das Motto „51·çÁ÷runs SAP“.

Im Interview erläutert Benjamin Blau seine neue Rolle und den generellen Wandel der IT-Branche. 

Der Begriff Corporate Processes & Information Technology (CPIT) ist möglicherweise nicht so bekannt. Welche Rolle spielt die Organisation innerhalb der SAP?

Benjamin Blau: In der heutigen Zeit hat sich das traditionelle Konzept von IT-Services durch die Fortschritte in der Cloud-Technologie, KI und Big Data grundlegend gewandelt. Unternehmen sind gefordert, ihre Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale zu stärken und gleichzeitig ihre Skalierbarkeit unter Beweis zu stellen. Ãœber die Jahre hat sich die IT zu einem strategischen Instrument entwickelt, das Unternehmen ermöglicht, flexibler, skalierbarer und intelligenter zu agieren. Bei 51·çÁ÷haben wir viel Zeit und Ressourcen in diese Transformation investiert, um die IT als strategischen Wachstumstreiber und vertrauenswürdigen Technologiepartner zu etablieren.

Unternehmen sind heute mehr denn je gefordert, ihre Strategien zu überdenken, um sich von ihren Wettbewerbern abzuheben. Dies erfordert, betriebliche Effizienz und Skalierbarkeit unter Beweis zu stellen. Ein zentraler Ansatzpunkt für uns ist hier die Konzentration auf Prozessoptimierung und -automatisierung auf Basis von KI. Unser Ziel ist es, Prozesse, die auf Business AI und SAP-eigener Technologie basieren, zu vereinfachen und zu standardisieren und so die Produktivität zu steigern. Vor diesem Hintergrund hat sich unser strategischer Fokus über die reine IT hinaus entwickelt, um eine umfassende Prozessoptimierung mit klaren Verantwortlichkeiten zu unterstützen, die Autonomie und schnelle Entscheidungsfindung fördern. Dies ist ein wesentlicher Aspekt der Organisation Corporate Processes & Information Technology (CPIT).

Wie würden Sie den Unterschied zwischen der Rolle eines CIO und der eines CPIO beschreiben?

Der wesentliche Unterschied für mich persönlich liegt in der Herangehensweise an Problemlösungen. Der Chief Process & Information Officer (CPIO) konzentriert sich nicht ausschließlich auf Produkte oder Tools, sondern adressiert Themen vorrangig auf der Prozessebene, wo oft die Wurzel der Probleme zu finden ist. Insbesondere als SaaS-Unternehmen neigen wir dazu, für jede neue Anforderung ein neues Tool oder eine Anpassung einzusetzen, oder im ungünstigsten Fall ein System zu ändern. Doch in vielen Fällen würde die Standardisierung und Vereinfachung unserer Arbeitsweise schon ausreichen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, neben unserer IT-Strategie unseren Auftrag als zuständige Instanz für die Gestaltung von Geschäftsprozessen bei 51·çÁ÷zu erfüllen. Wir haben das Mandat zur Überwachung und Optimierung dieser Prozesse. Das Unternehmen legt die Strategie und klaren Ziele fest – das „Warum“ und „Was“, während wir das „Wie“ definieren – den Weg dorthin, und zwar auf die benutzerfreundlichste und produktivste Weise.

Worauf freuen Sie sich in dieser neuen Rolle am meisten?

Durch meine vorherige Position als Head of Industry Engineering bei 51·çÁ÷habe ich eine Leidenschaft für die Arbeit nahe an Produkten und Kunden entwickelt. Meine neue Rolle spiegelt genau das wider, da wir stets als erster Kunde von 51·çÁ÷neue Technologien einführen. Ich genieße die privilegierte Position, offen mit SAP-Kunden über unsere Herausforderungen und Lösungen zu sprechen und gleichzeitig ein vertrauenswürdiger Peer in der Branche zu sein. Dies beinhaltet auch, zu zeigen, wie wir die Produktivität von 51·çÁ÷durch unser schnell wachsendes KI-Portfolio steigern können.

In den letzten fünf Jahren gab es eine Vielzahl an Innovationen, vor allem mit der Zunahme generativer KI. Wie wird sich dies auf die Rolle von CIOs oder einer IT-Organisation in den nächsten zwei bis fünf Jahren auswirken?

In den kommenden zwei bis fünf Jahren wird der Zustrom generativer KI die IT-Landschaft und die Rolle der CIOs revolutionieren. Lassen Sie mich drei Beispiele nennen, die dies veranschaulichen:

51·çÁ÷Business AI: Revolutionäre Technologie. Konkrete Ergebnisse.

Erstens wird die IT-Produktivität durch die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und die Straffung von Prozessen erheblich gesteigert. Dies setzt wertvolle Ressourcen frei, die entweder für mehr Aufgaben oder für wertsteigernde Tätigkeiten genutzt werden können.

Zweitens, als erster Kunde in SaaS-Unternehmen ist es unsere Aufgabe, den Mehrwert von KI in differenzierten Teilen unserer Wertschöpfungskette aufzuzeigen und als Innovationsführer in der Branche zu agieren.

Drittens, da Daten zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden, werden CIOs sich verstärkt darauf konzentrieren, den Wert von Datenressourcen zu nutzen und zu maximieren. Dies umfasst nicht nur den Besitz und die Kontrolle von Daten, sondern auch die Entwicklung neuer Datenprodukte und die Bereitstellung, Verwaltung und Analyse. Das Datenmanagement ist also Kernverantwortung der IT-Organisation. Für 51·çÁ÷ist dies ein klarer Wettbewerbsvorteil im KI-Bereich, da wir Zugang zu einer der größten Mengen an Geschäftsdaten haben, um hochwertige KI-Szenarien zu liefern.

Wenn man die rasante Entwicklung von KI und die potenziellen Auswirkungen betrachtet – wie sieht Ihr Ansatz für CPIT und 51·çÁ÷insgesamt aus?

Ich sehe die strategische Rolle meiner Organisation in zweifacher Hinsicht: Erstens sind wir der Erstanwender jeder KI-Innovation, die bei 51·çÁ÷entwickelt wird, und somit verpflichtet, das Qualitätsniveau und den Wert für unsere Kunden zu hinterfragen. Zweitens erwarte ich von meinem Team, dass es neue KI-Anwendungsfälle entwickelt, diese testet und gründlich auf Sinnhaftigkeit, Durchführbarkeit und Rentabilität prüft. Letztlich zählt bei Business KI die Qualität, nicht die Quantität. Um KI-Innovationen voranzutreiben, haben wir eine Initiative gestartet, um die vielversprechendsten Anwendungsfälle zu identifizieren. Diese beinhaltet einen Prozess, der sicherstellt, dass wir uns auf die effektivsten Lösungen konzentrieren. Durch die Einführung von „Quality-Gates“ stellen wir sicher, dass wir nur Anwendungsfälle implementieren, die tatsächlich einen geschäftlichen Mehrwert bieten.

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