Anna Sergi, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Wed, 20 May 2020 07:16:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Die erste Zeit als Intrapreneur bei SAP /germany/2020/06/intrapreneur-startup/ Fri, 05 Jun 2020 07:00:54 +0000 /germany/?p=149725 Ein Start-up in einem großen Unternehmen zu leiten erfordert Leidenschaft und Ausdauer – vor allem in unsicheren Zeiten wie diesen. Zwei SAP-interne Start-ups berichten, wie...

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Ein Start-up in einem großen Unternehmen zu leiten erfordert Leidenschaft und Ausdauer – vor allem in unsicheren Zeiten wie diesen. Zwei SAP-interne Start-ups berichten, wie sie die ersten Wochen als Intrapreneure erlebt haben.

Die Corona-Pandemie wirkt sich stark auf die weltweite Wirtschaft sowie das Arbeits- und Privatleben aus. In den letzten Wochen haben sich die Anforderungen an die Geschäftsprozesse rasch geändert. Insbesondere kleine Unternehmen und Start-ups verspüren den Druck, zu müssen.

Letztes Jahr, bevor es zum Ausbruch von COVID-19 kam, waren die Aussichten für neu gegründete Unternehmen und Start-ups recht unterschiedlich. Damals sicherten sich zwei von SAP-Mitarbeitern gegründete Start-ups – GreenToken und OwnID – die Finanzierung durch ihren Arbeitgeber und traten dem Geschäftsbereich New Ventures and Technologies (NVT) bei.

Angesichts der raschen Ausbreitung der Pandemie müssen sich die Gründer dieser jungen Technologie-Start-ups nun neuen geschäftlichen Herausforderungen stellen, die sie nicht vorhersehen konnten, als sie die ersten Fördergelder erhielten.

„Ich hatte Meetings in Deutschland, USA, Großbritannien, Singapur und Indonesien, die alle abgesagt werden mussten“, sagt James Veale, Mitgründer von GreenToken. „Die Meetings wurden durch Video-Telefonate ersetzt. Aber Aktivitäten wie Installationen zur Fehlerbehebung oder Schulungen nicht vor Ort beim Kunden durchzuführen, das war schon schwierig.“

Neue Möglichkeiten im Geschäftsbereich New Ventures & Technologies

Trotz dieser neuen Herausforderungen schätzen beide Teams die Unterstützung des . Der SAP-eigene Start-up-Inkubator ist Teil der NVT Organisation und investiert in kleine, von Unternehmergeist geprägte SAP-Teams, die innovative Produkte entwickeln und einführen. Das Intrapreneurship-Programm ist eine von verschiedenen Initiativen der SAP, künftige Möglichkeiten auszuloten und Ideen von Mitarbeitern zu fördern. Es bietet den Mitarbeitern eine zentrale Anlaufstelle für alle Informationen und Tools, die sie benötigen. Dazu zählen auch exklusiver Zugang zu einem Netzwerk von Beratern, praxisbezogene Schulungen und ein erstklassiges Accelerator-Programm, das ihnen hilft, ihr eigenes Geschäft innerhalb der 51·çÁ÷aufzubauen.

Im Folgenden lassen beide Gründerteams ihre ersten 100ÌýTage als Intrapreneure Revue passieren und berichten von ihren Erfahrungen, Herausforderungen sowie wichtigsten Erkenntnissen.

Der erste Schritt: ein neues Unternehmen gründen

Dor Shany und Rooly Eliezerov sind die Mitgründer von , einer Web-Anwendung, die es Nutzern ermöglicht, eine einzige digitale Identität zu erstellen, mit der sie sich problemlos auf Websites und Apps einloggen können. Ihr Ziel ist es, personenbezogene Daten auf verschiedenen Plattformen zu schützen. Beide verfügen über Erfahrung in der Gründerszene durch ihre Arbeit beim Identity-Management-, das 2017 von 51·çÁ÷übernommen wurde.

Da sie nun zu 51·çÁ÷gehören, haben Shany und Eliezerov sich für das interne Accelerator-Programm von 51·çÁ÷beworben, anstatt sich externe Geldgeber zu suchen. „Es ist ein Mehrwert für die 51·çÁ÷und ein großes Plus für uns“, betont Shany. „Andere Unternehmen haben bereits großes Vertrauen in die 51·çÁ÷und wir können davon profitieren, wenn wir Neukunden ansprechen.“

Doch der Entschluss, sich zu bewerben, war auch eine persönliche Entscheidung. „Wir beide entfalten in einer Start-up-Umgebung unser volles Potenzial. Und genau dies bietet der Geschäftsbereich New Ventures & Technologies“, fügt Eliezerov hinzu.

Die Ideen, die im Rahmen des Accelerator-Programms umgesetzt werden, kommen aus allen SAP-Geschäftsbereichen. GreenToken by SAP, das zweite von Mitarbeitern geleitete Start-up, das neben OwnID ausgewählt wurde, zählte zu den Gewinnerteams des . 1BL ist die Vorzeige-Initiative der 51·çÁ÷für soziales Unternehmertum mit dem Ziel, soziale Innovation zu fördern. Die Mitarbeiter erhalten entsprechende Freiräume, Tools und Betreuung, damit sie ihre nachhaltigen Vorhaben in die Tat umsetzen können. Im Mittelpunkt steht der gesellschaftliche Auftrag und das Ziel, das Leben von einer Milliarde Menschen weltweit zu verbessern.

Die Mitgründer von GreenToken, Veale und Jain, waren überrascht als sie erfuhren, dass sie für die Finanzierung ausgewählt worden waren.

„Wir haben an 1BL teilgenommen, um etwas Fördergeld zu erhalten, mit dem wir unser Projekt zum Abschluss bringen können. Und letztendlich haben wir die Möglichkeit erhalten, einen neuen Geschäftsbereich innerhalb der 51·çÁ÷zu gründen“, berichtet Veale, der ebenso wie Jain seine aktuelle Rolle aufgeben musste, um sich ganz auf das Vorhaben zu konzentrieren. „Erfolg oder Misserfolg. Es liegt an uns.“

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Herausforderungen eines Intrapreneurs

Bevor sie sich die Finanzierung gesichert hatten, nahmen die vier Gründer an einem dreiwöchigen Workshop teil, den der Bereich New Ventures and Technology (NVT) organisiert hatte. Das Feedback von den Mentoren und Intrapreneur-Kollegen war gewiss kein Zuckerschlecken. Nitin Jain von GreenToken berichtet, dass jeder einzelne Aspekt ihres Geschäftsplans von den anderen Workshop-Teilnehmern genauestens geprüft und auf die Probe gestellt wurde.

Laut Dor Shany von OwnID half diese umfassende Untersuchung und Überprüfung den vier Mitgründern, ihre jeweiligen Vorhaben aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. „Unsere wichtigste Erkenntnis war, dass es nicht darum geht, unsere Probleme von anderen lösen zu lassen, sondern dass wir anderen zuhören und erfahren, wie wir uns verbessern können“, fügt Shany hinzu.

 

Aufgrund ihrer Erfahrungen aus dem Business-Development-Bereich sind Veale und Jain eher untypische Gründer bei NVT, da die anderen Gründerteams eher über technisches Know-how verfügen. Gerade wegen der Unterschiede ergänzen sich die Teams aber sehr gut. Sie sind in der Lage, Probleme und Fragen aus der Sicht des Anderen zu sehen und anzugehen – auch wenn das bedeutet, herausgefordert zu werden und andere offen herauszufordern.

„Wir hielten uns nicht zurück, wenn wir das NVT-Team herausforderten. Es war für beide Seiten eine wertvolle Lernerfahrung“, betont Veale. „Innovation lebt von Leidenschaft und Veränderung. Und wenn wir unseren Prozess nicht verändern können, können wir keine Innovationen hervorbringen. Das NVT-Team hat dies verstanden und uns ausreichend Spielraum und Flexibilität gegeben.“

Ein Blick in die Zukunft

In ihren ersten 100ÌýTagen als Intrapreneure bei 51·çÁ÷haben sich das Leben und die Rollen dieser vier Unternehmensgründer grundsätzlich geändert. Einerseits haben sie Verträge mit renommierten Unternehmen unterschrieben und freuen sich darauf, ihr Portfolio und ihr Geschäft auszubauen. Andererseits sind sie sich bewusst, dass sie sich nicht nur mit den typischen Herausforderungen eines Start-ups auseinandersetzen müssen. Die Coronavirus-Pandemie hat viele weitere Hindernisse mit sich gebracht – an die man vor einiger Zeit noch nicht einmal dachte.

Doch auch angesichts dieser neuen Herausforderungen bleiben sie optimistisch. „Anfangs kamen wir nicht so schnell voran, wie wir gehofft hatten. Aber wir haben uns der Situation angepasst und halten zum Beispiel persönliche Meetings per Videokonferenz ab. So nehmen wir jetzt wieder an Fahrt auf“, sagt Veale.

Würden die Gründer es weiterempfehlen, den Sprung zu wagen und Intrapreneur zu werden? Jains Antwort ist ein eindeutiges Ja. „Dieser Übergang vom Angestellten in einer großen Firma dahin, etwas Eigenes zu schaffen und voranzutreiben, ist eine Herausforderung, die ein Umdenken erfordert. Aber es lohnt sich auf jeden Fall“, unterstreicht er.

Informationen zu New Ventures and TechnologiesÌý

Um die 51·çÁ÷und ihre Kunden fit für die Zukunft zu machen, fördert der Bereich New Ventures and Technologies (NVT) gezielt die Entwicklung zukunftsweisender Innovationen und Produkte. NVT ermittelt Geschäftschancen im SAP-Partner- und -Kundennetz, untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien, leistet Pionierarbeit auf diesem Gebiet und stellt die entsprechenden Unternehmenslösungen bereit.ÌýWeitere Informationen finden Sie unter .

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Chancengleichheit für Unternehmensgründer /germany/2020/01/csr-inklusives-unternehmertum/ Wed, 22 Jan 2020 08:00:43 +0000 /germany/?p=147299 Im Wettrennen um die nächste große App übergibt eine SAP-Initiative den Staffelstab an Gründer aus unterrepräsentierten Gruppen, um inklusives Unternehmertum zu fördern. „Wenn es um...

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Im Wettrennen um die nächste große App übergibt eine SAP-Initiative den Staffelstab an Gründer aus unterrepräsentierten Gruppen, um inklusives Unternehmertum zu fördern.

„Wenn es um die Gründung neuer Unternehmen und Investitionen in der Anfangsphase geht, ist die Wagniskapitalbranche sehr einseitig ausgerichtet“, erklärt Vanessa Liu, Vice President von SAP.iO Foundries North America. Bislang gehen nur der Risikokapitalfinanzierungen in den USA an Start-ups, die von mindestens einer Frau gegründet wurden. Seit 2009 gingen von jeder Million Dollar, die als Risikokapital in Technologie-Start-ups geflossen ist, nur sechs Dollar an schwarze Gründerinnen. Ganz ähnlich sind die Zahlen bei Hispanoamerikanern, LGBTQ-Gruppen und anderen Minderheiten.“ Hinzu kommt, dass den Mangel an verfügbaren Mentoren als großes Hindernis sieht. Jedes unternehmerische Vorhaben beginnt mit einer innovativen Idee. Genauso vielfältig wie ihre Ideen sind auch die Unternehmensgründer. Aber bei Frauen und ethnischen Minderheiten zeigen die . Trotz ihres hohen Anteils an der Gesamtbevölkerung sind diese Gründer und Gründerinnen in der Technologiebranche unterrepräsentiert, denn sie erhalten nur selten finanzielle und sonstige Unterstützung in der Frühphase.

Das Team von ÌýFund & Foundries entwickelte eine Idee, wie sich diese Lücke schließen lässt.

Im Januar 2019 starteten sie die Initiative . Als erste Initiative dieser Art richtet sie sich an Unternehmensgründer im Bereich Unternehmenssoftware, die unterrepräsentierten Gruppen angehören. Mit Wagniskapital und Know-how werden ihre Ideen gefördert.

SAP.iO No Boundaries gehört damit zu den acht Finalisten des Hasso Plattner Founders’ AwardÌý2019.

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Leveling the Playing Field for Entrepreneurs

Ideenreichtum fördern

Gute Ideen gibt es laut Liu zu Genüge. Was fehle seien der Zugang zu Finanzierungsquellen und Unterstützung. „Da draußen gibt es so viele Genies, die nur darauf warten, drängende Probleme zu lösen. Wir müssen sie nur finden.“

Ein Beispiel wo das geklappt hat, ist das Start-up . Bryan Dai, der Vorstandssprecher des Unternehmens, hatte einst seiner Mutter als sie im Sterben lag versprochen, dass er sich um seinen jüngeren autistischen Bruder kümmern würde.

Aus diesem Versprechen entstand später das Start-up Daivergent, welches Menschen aus dem Autismus-Spektrum hilft, einen Job zu finden, da sie oft sind. Wie viele andere Unternehmer, mit denen SAP.iO arbeitet, kam den Daivergent-Gründern Byran Dai und Rahul Mahida die Idee aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen. Da sie beide südostasiatscher Herkunft sind zählen sie zufällig eben auch als unterrepräsentiert.

SAP.iO No Boundaries sucht gezielt nach Start-ups wie diesem und hilft ihnen zu wachsen. Die Idee: Als erstes Unternehmen im Markt für Unternehmenssoftware verpflichtet sich die 51·çÁ÷dazu, bis zu 40ÌýProzent des investierbaren Kapitals aus seinem in unterrepräsentierte Gruppen zu investieren und inklusives Unternehmertum zum Schwerpunktthema der zu machen.

Mehrwert für Kunden, Unternehmer und SAP

Mit dem SAP.iO Fund investiert die 51·çÁ÷jedes Jahr in 12 bis 15 Unternehmen, während SAP.iO Foundries an jedes Jahr mit 100 bis 150 Start-ups zusammenarbeitet. Zweimal im Jahr führt SAP.iO Foundries 12- bis 14-wöchige Programme mit Gruppen von sieben bis zehn Start-ups durch. Sie erhalten intensive Betreuung durch Mentoren und Workshops zu Themen wie Preisgestaltung, Vertrieb, Marketing und Design. „Die Jungunternehmer müssen keine Firmenanteile an den Akzelerator abgeben“, erklärt Anke Otto-Jungkind, Vice President Marketing und Communications bei SAP.iO. „Deshalb werden wir von den Start-ups und unseren Kunden als ehrliche Vermittler geschätzt.“

Fragt man Liu und Otto-Jungkind, was sie an SAP.iO No Boundaries begeistert, nennen sie beide die Zusammenarbeit innerhalb des Teams als einen der wichtigsten Treiber. „Es ist nicht nur etwas, das uns ein gutes Gefühl gibt. Es ist eine Initiative, die Mehrwert schafft – für unsere Kunden, die Start-ups und die SAP. Wir nennen es das Win-Win-Win-Modell.“

Das SAP.iO-Team hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Chancengleichheit für Unternehmensgründer zu ermöglichen.

Ein vielfältiges Netzwerk schaffen

ÌýSeitdem Daivergent mit SAP.iO zusammenarbeitet, hat sich die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt. Die Daivergent-App steht nun in und im zur Verfügung. Damit haben Kunden die Möglichkeit, besondere Talente zu finden. „Wir sind stolz auf unser vielfältiges und auf das, was wir als Team erreicht haben“, sagt Liu. „Aber es gibt nach wie vor viel zu tun, zum Beispiel, die Initiative intern noch bekannter zu machen.“

Beflügelt vom Unternehmergeist der , freut sich das SAP.iO-Team darauf, noch mehr Gründern dabei zu helfen, Unternehmenssoftware der Zukunft zu entwickeln. „Das ist eine dieser seltenen Gelegenheiten, in denen man einen so großen Schritt nach vorn machen kann, wenn man die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet“, betont Otto-Jungkind. „Wir haben die Entscheidung getroffen, dass wir als 51·çÁ÷die Richtung vorgeben müssen.“

Das Finalisten-Team auf einen Blick

Beitrag: SAP.iO No Boundaries: Driving Inclusive Entrepreneurship to Deliver Valuable Customer Outcomes

Team: Joan Coury, Dima Durah, Alexandra Gorman, Ram Jambunathan, Sallie Jian, Max Kahn,ÌýVanessa Liu, Anke Otto-Jungkind, Shuchi Rana

Vorstandsbereich: Office of the CEO

Leistung:Ìý SAP.iO No Boundaries hat sich dem Ziel verpflichtet, aufstrebende Unternehmen der Start-up-Szene zu fördern und voranzubringen, um die Weichen für das Partnernetz der nächsten Generation zu stellen. Mit der Initiative werden B2B-Start-ups unterstützt, deren Gründer Gruppen angehören, die unterrepräsentiert sind und die deshalb in der Vergangenheit deutlich weniger Unterstützung als andere Gruppen erhielten. Die jungen Unternehmen erhalten maßgeschneidertes Mentoring, Workshops zu Themen wie Preisgestaltung, Vertrieb, Marketing und Design, die Möglichkeit zum Austausch mit SAP-Führungskräften und -Kunden sowie Zugang zu SAP-Technologien, einschließlich APIs. Das Team arbeitet eng mit externen und internen Stakeholdern zusammen, um Wachstum sicherzustellen, bei dem Wert- statt Volumenorientierung im Vordergrund steht. Das Ziel ist es, bis 2023 weltweit mit 200ÌýStart-ups zusammenzuarbeiten.

Bedeutung:Ìý Das Team fördert inklusives Unternehmertum, um bestmögliche Ergebnisse für die Start-ups, Kunden und 51·çÁ÷zu erzielen. Inzwischen sind über 24 Start-ups im 51·çÁ÷App Center vertreten und rund 60 Prozent der durch den SAP.iO Fund geförderten Start-ups sind Firmen, die von Unternehmerinnen und Unternehmern aus unterrepräsentierten Gruppen gegründet wurden oder geführt werden. Aktuell suchen SAP.iO Fund und Foundries Teilnehmer für ihre nächsten Programme, die im ersten Quartal starten werden. Kundenerlebnis, Industrie 4.0, Personalwesen, Einzelhandel und Reisebranche werden dabei die zentralen Themen sein.

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SAP-Kunstausstellung: Nicht nur scheitern, sondern auch darüber sprechen /germany/2019/06/design-thinking-kunstausstellung/ Fri, 07 Jun 2019 06:00:47 +0000 /germany/?p=140783 Die neue SAP-Kunstausstellung zeigt neue Experimentierfelder in der Fotografie rund um das Thema „Fail Early and Often“. Überall blinkt und brummt es. Viele Schränke, Türen,...

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Die neue SAP-Kunstausstellung zeigt neue Experimentierfelder in der Fotografie rund um das Thema „Fail Early and Often“.

Überall blinkt und brummt es. Viele Schränke, Türen, Kabel und Lichter. Es ist laut und warm. Inmitten der Szene: eine Lochkamera. So beschreibt der Künstler Paul Pape die Eindrücke seines Besuchs im SAP-Rechenzentrum in Walldorf. Hier, im Herzen der SAP, durfte er in den letzten Monaten mit seiner selbstgebauten Lochkamera einzigartige Bilder schießen.

Die dabei entstandenen Fotografien sind nun zusammen mit den fotografischen Werken von fünfzehn Kommilitoninnen und Kommilitonen der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main in der neuen SAP-Kunstaustellung in Walldorf zu sehen. Am 24. Mai wurde die Ausstellung mit dem Titel „Fail Early and Often – Martin Liebscher & Students“ im Internationalen Trainingszentrum feierlich eröffnet.

Die Werke zeigen eindrucksvoll, dass das Medium der Fotografie die Wirklichkeit auf vielfältige Weise darstellen und neu interpretieren kann. Dachte man früher noch, der Fotoapparat sorge für die originalgetreue Abbildung der Realität, so wird hier schnell klar, dass sich der Betrachter auch durchaus täuschen lassen kann. „Jeder von uns kennt den Augenblick, in dem man schmerzlich erkennt, dass man sich getäuscht, sich geirrt hat, dass man gescheitert ist“, sagte Alexandra Cozgarea, SAP-Kunstkuratorin, in ihrer Eröffnungsrede. „Diese Erfahrungen sind der Motor für neue Wege im Denken und Handeln. Sie machen widerstandsfähiger, resilienter und führen in Richtung Erfolg und Innovationen.“ Eben „Fail early and often“.

Die Nadel im Heuhaufen

Für Paul Pape liegen die Parallelen zwischen seiner Kunst und einem Softwareunternehmen wie der 51·çÁ÷auf der Hand – und das nicht nur, weil seine Fotografien bei 51·çÁ÷entstanden sind. Vielmehr geht es darum, dass er auf der ständigen Suche nach dem für ihn optimalen Ergebnis ist. Am Anfang stand nur eine Idee: eine eigene Lochkamera zu bauen. Die ersten Prototypen funktionierten nicht. „Ähnlich läuft es in der Softwareentwicklung, denke ich. Wenn da ein Fehler ist, weiß man vielleicht erst einmal gar nicht, wo er ist“, erklärt Paul. „Das ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es ist unheimlich komplex, aber auch spannend.“

Paul Papes Lochkamera nimmt Bilder nicht nur direkt analog auf, sondern ist auch mit einer weiteren Funktion ausgestattet, die die Lichtzeichnungen entstehen lässt: einem Stück Glasfaserkabel, an dem ein Segel befestigt ist, das bereits auf leichte Luftströme reagiert. Das Glasfaserkabel zeichnet dann ähnlich wie ein Pinsel das einfallende Licht auf das Papier. Bild: Wind spürbar im Gesicht

Neuer Ansatz mit Design Thinking

Früh und oft zu scheitern ist nicht nur ein Leitgedanke des , den 51·çÁ÷in der Softwareentwicklung verfolgt, sondern auch in der Kunst ein wichtiger und produktiver Prozess. Kleine Fehler sind oft durchaus gewollt und verleihen den Kunstwerken erst einen gewissen Charme. Dadurch werden sie einzigartig.

Die Werke der Kunstausstellung laden die Betrachter dazu ein, Perspektiven zu hinterfragen und sich an neuen Herangehensweisen zu versuchen. So finden sich beispielsweise erst nach näherer Betrachtung in Martin Liebschers Großformatbild Steffi Graf Stadion zwei vermeintliche Fehler. Auch in dem Katalog, den die Studierenden Janine Bächle, Patrick David Brockmann und Svetlana Mijic begleitend zur Ausstellung gestaltet haben, findet man 22 solcher „zauberhafter kleiner Fehler“, wie Autor und Künstler Andreas Schlaegel sie nennt.

„Die Forderung „Fail Early and Often“ entdeckten wir an einer Glastür im SAP-Gebäude 5 und machten sie zum Ausstellungstitel, zur Selbstverpflichtung“, erklärt Professor Martin Liebscher, der 1998 den Guinness-Weltrekord für „Das längste Gruppenfoto mit einer Person“ erzielte. Bild: „Steffi Graf Stadion“

Nicht nur scheitern, sondern auch darüber sprechen

Auf den ersten Blick wirken die Bilder der Künstlerin Asli Özdemir chaotisch, bunt und vielleicht sogar erheiternd. Kleidungsstücke und Lebensmittel finden sich neben Geschirr und elektronischen Geräten. In der Badewanne sind Haare. Die autobiografisch geprägte Arbeit alles wird nach oben geschickt befasst sich mit dem traditionellen türkischen Trauerritual „taziye“. In der ersten Woche nach einem Todesfall empfängt die trauernde Familie eine große Trauergemeinschaft, was zu einer Ansammlung diverser Objekte in der Wohnung führt, die Asli in ihrer Arbeit inszeniert. Im Schaffungsprozess hat sie sich auch von kleineren „Fehlern“ und spontanen Ideen leiten lassen. „Plötzlich ist etwas da, hier zum Beispiel die Haare im Wasser, und es entsteht etwas, was ich selbst nicht erklären kann“, so Asli. Ihre Arbeit, so meint sie, sei erst durch Zufälle im Entstehungsprozess entstanden. „Fehler erzählen auch Geschichten“, erklärt sie.

Asli Özdemir, alles wird nach oben geschickt

Auch Günter Pecht, Global Vice President, Future of Work, erklärte in seiner Eröffnungsrede, wie wichtig der Prozess des frühen Scheiterns sowohl bei der 51·çÁ÷als auch im Alltag ist. „Ein Kind fällt 2000 mal hin, bevor es laufen kann. Scheitern und Fehler machen ist Teil unseres Lernprozesses.“ Und prompt sorgte der kleinste Besucher der Vernissage, Günters Sohn Emil, für den wohl schönsten Moment des Abends. Ganz so, als wolle er seinen Vater kurz aus dem Konzept bringen, lief er zum Rednerpult, klopfte dagegen, und stahl seinem Vater für einen Moment die Show. Doch gerade die unvorhergesehenen Dinge wie diese führen oft zu einem noch besseren Ergebnis als erwartet. Am wichtigsten, so Günter, sei es, Fehler anzunehmen und sich mit anderen darüber auszutauschen und darüber zu sprechen. „Wer niemals scheitert, läuft Gefahr, nicht genug Risiko einzugehen und nichts wirklich Neues zu schaffen,“ schloss Günter seine Rede … und seinen Sohn in die Arme.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September 2019 im Internationalen Schulungszentrum (SAP-Gebäude 5) in Walldorf zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10:00 bis 18:30 Uhr.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler:

Joschua Yesni Arnaut, Janine Bächle, Jana Bissdorf, Laura Brichta, Patrick David Brockmann, Annika Grabold, Dennis Haustein, Zoé Hopf, Lea Kulens, Martin Liebscher, Svetlana Mijic, Asli Özdemir, Paul Pape, Yama Rahimi, Robert Schittko, Tatiana Vdovenko

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