Angelika Merz, Autor bei 51·çÁ÷News Center Unternehmensberichte & Presseportal Mon, 09 Aug 2021 07:52:58 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Das ERP-System als smarte Basis, um eigene Geschäftsmodelle zu erweitern /germany/2021/08/erp-cloud-industrie-optimierung/ Wed, 18 Aug 2021 06:00:14 +0000 /germany/?p=156843 Industrieprozesse bestmöglich automatisieren: Damit kennt sich ID: Industrial Dynamics aus. Außerhalb des Shopfloors sorgt bei dem Chemnitzer Start-up seit kurzem ein cloudbasiertes ERP-System für effizientere...

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Industrieprozesse bestmöglich automatisieren: Damit kennt sich ID: Industrial Dynamics aus. Außerhalb des Shopfloors sorgt bei dem Chemnitzer Start-up seit kurzem ein cloudbasiertes für effizientere Abläufe.

Rund 2.000 Baugruppen verarbeitet ein Hersteller von Drucklufttanks pro Schicht. Nicht nur der steigende Durchsatz pro Schicht ist eine Herausforderung, sondern auch die immer höhere Variantenvielfalt in Kombination mit diffizilen Arbeitsschritten. Ein solcher Arbeitsschritt ist das Aufbringen von Produktinformationen in Form von einem oder mehreren Etiketten. Bisher brachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Etiketten manuell an. Doch aufgrund steigender Kundenanforderungen an die Genauigkeit und des geplanten Produktionsanstiegs soll dieser Arbeitsschritt nun automatisiert abgebildet werden.

„Eine hohe Variantenvielfalt und ungleiche Prozessabfolgen schließen eine Automatisierung bei weitem nicht aus“, sagt Danny Schmiedel, Geschäftsführer von Industerial Dynamics Beim Gang durch die Produktionsstätten seiner Kunden entdeckt Schmiedel immer wieder Prozesse wie die Etikettierung von Tanks, die sich automatisieren lassen. Ist das Optimierungspotenzial erkannt und definiert, erstellt das Team des 2019 gegründete Start-ups Lösungskonzepte und visualisiert die ersten Ansätze mithilfe von Augmented Reality, um dem Kunden die Konzepte bildlich darzustellen und so von Beginn an verständlich zu machen. Sind alle Parteien von den Ansätzen überzeugt und macht sich die Lösung bezahlt, integriert der Automatisierungsspezialist die Lösung anschließend bei den Kunden. Neben Robotik nutzt Industrial Dynamics auch 3D-Druck, Kamerasysteme und intelligente Software, um Abläufe im Shopfloor zu verbessern.

Von unflexiblen Excel-Tabellen zum skalierbaren ERP

Innovationen gehören zum Geschäftsmodell von Industrial Dynamics. Nur folgerichtig, dass das Unternehmen auch an die eigenen Prozesse hohe Ansprüche hat. Und nach seiner Gründung 2019 schnell eine Alternative zu den bisher genutzten Excel-Listen suchte. Das Ziel der beiden Gründer und Geschäftsführer Danny Schmiedel und Björn Schüller: sämtliche Geschäftsbereiche und Prozesse über ein ERP-Standardsystem digital abbilden.

Die Gründer wollten die eigenen Prozesse auf das ERP zuschneiden – und nicht umgekehrt. Denn standardisierte Prozesse lassen sich kostengünstiger und einfacher verwalten und bei Unternehmenswachstum flexibel skalieren. Außerdem sollte sich das ERP-System schnell einführen und unkompliziert nutzen lassen, sodass Industrial Dynamics selbst innerhalb kurzer Zeit alle Nutzer schulen kann. Um neue Standorte und Tochtergesellschaften beispielsweise in Südamerika problemlos integrieren zu können, sollte das neue ERP-System nicht nur mehrsprachig und mehrmandantenfähig sein, sondern auch weltweiten Zugriff auf alle relevanten Daten erlauben.

ERP-Einführung zum Festpreis

Nach dem Auswahlverfahren entschieden sich die Geschäftsführer für und führten die cloudbasierte Software innerhalb von drei Monaten ein – gemeinsam mit der Firma . Das Start-up nutzte dafür das Ready2Go-Paket von UNIORG, das alle wichtigen Standardfunktionen und Best Practices beinhaltet – zum Festpreis. Der klar definierte Budgetrahmen sorgt für Planungssicherheit. Ausufernde Kosten, wie mitunter bei IT-Projekten üblich, waren so ausgeschlossen. Aufgrund der Coronakrise stimmten sich Industrial Dynamics und der SAP-Partner vornehmlich virtuell über eine Kollaborationsplattform ab.

Mobiler Zugriff jederzeit möglich

Seit September 2020 wickeln die Mitarbeiter alle Aufträge, Bestellungen und Rechnungen mit 51·çÁ÷Business One ab. Alle relevanten Geschäftsprozesse lassen sich in einem zentralen System abbilden und per Klick für die Mitarbeiter, aber auch für Steuerberater, Finanzamt oder Zollbehörden bereitstellen. Mit dem ERP bündelt das Start-up seine Abläufe – vom Angebot bis zur Ausgangsrechnung – in einem Workflow und ordnet Bestellungen oder Lagerbewegungen den entsprechenden Kundenprojekten zu.

Des Weiteren lassen sich über eine mobile App die ERP-Grundfunktionen nutzen und aktuelle Projekte verwalten. Schon heute ist der Zugriff auf das ERP-System jederzeit und von überall möglich. Gemeinsam mit UNIORG will Industrial Dynamics den Funktionsumfang der App noch weiter ausbauen.

Vom Consulting zum Anlagenbauer

Obwohl erst kürzlich gegründet, hat sich das Geschäftsmodell von Industry Dynamics bereits gewollt weiterentwickelt. Anfänglich optimierte das Start-up die Fertigungsprozesse oft nur theoretisch. Immer häufiger fragten die Kunden jedoch, woher sie die Industrieanlagen beziehen könnten, um ihre Prozesse auch tatsächlich wie von Industrial Dynamics empfohlen optimieren zu können. „Wir wollten von Beginn an Anlagen selbst in die Tat umsetzen. Als uns dann auch erste Kunden darauf ansprachen, haben wir angefangen diese Anlagen einfach selbst zu bauen“, sagt Geschäftsführer Schmiedel. „Das Gute daran: Unser ERP-System zog bei allen Schritten problemlos mit.“

Deckte die ERP-Software bei Industrial Dynamics zunächst vor allem die Finanzbuchhaltung und das Servicegeschäft ab, kamen jetzt Produktionsplanung und -steuerung ins Spiel. Um neue Anlagen zu bauen, benötigt Industrial Dynamics passende Hardware-Komponenten. Zügig gründete das Start-up eine eigene Einkaufsabteilung, setzte neue Beschaffungsprozesse und einen Lieferanten-Pool auf. Neben den klassischen Finanzprozessen bildet die ERP-Software seitdem auch Wareneingang und -ausgang, Stücklisten, Chargenrückverfolgung, Materialplanung und Lagerverwaltung ab – und zwar projektbezogen. „Damit ist das Aufgabengebiet unserer ERP-Software mehr oder weniger über Nacht explodiert“, sagt Schmiedel.

Stücklisten und Liefertermine im Blick behalten

Wie schnell das ERP mit den Prozessen von Industry Dynamics mitwachsen und neue Anforderungen abbilden kann, zeigen die Stücklisten für die Fertigung. Für die Kunden entwickeln die Chemnitzer individuelle Maschinen mit Hardware-Modulen wie Kameras für die Bildverarbeitung oder Robotik. „Dabei passen wir zum Beispiel Standardroboter von Kuka an die Kundenanforderungen an und ergänzen sie um Greifersysteme, die Teile mit äußerst komplexen Konturen verarbeiten können“, sagt Schmiedel.

Ein solches Greifersystem kann aus mehreren Tausend Einzelteilen bestehen wie Schrauben, Federn oder Zylinder. Alle benötigten Teile fasst das Konstruktionsteam in einer Stückliste im ERP-System zusammen. Anschließend überprüft das System, für welche Standardkomponenten Artikelnummern vorliegen und, ob diese im Lager vorrätig sind. Ist das nicht der Fall, vergibt das ERP bei Bedarf neue Artikelnummern und bestellt alle fehlenden Teile. So schlägt das Start-up eine Brücke zwischen Produktion und ERP, wie Schmiedel betont. „51·çÁ÷Business One hält unsere gesamten Bauteile zusammen und vereinfacht das Projektmanagement immens.“

Die Rückmeldungen zu möglichen Lieferterminen einzelner Komponente erleichtern es dem Konstruktionsteam, das Projekt konkret zu planen: Auf Knopfdruck sieht das Team beispielsweise, dass die längste Lieferzeit acht Wochen beträgt. Erst danach kann es das Greifersystem zusammenbauen und rund vier Wochen später beim Kunden installieren. Ohne ERP-System wären diese Abläufe nicht zu stemmen.

Nächster Schritt: Ein Dokumentenarchiv

Bald möchte das Start-up sein ERP-System um das Dokumentenmanagement erweitern und arbeitet dafür erneut mit UNIORG zusammen. Dann soll 51·çÁ÷Business One Dokumente wie Bestellungen oder Rechnungen nicht nur erstellen, sondern auch archivieren. Per OCR-Erkennung kann Industrial Dynamics künftig außerdem Belege automatisch erfassen, indizieren und in einen zuvor definierten Workflow übergeben. So lassen sich eingehende Lieferscheine oder Rechnungen direkt einem Kunden, Projekt oder Lieferanten zuordnen und revisionssicher ablegen. Ein wichtiger Schritt, um weitere Prozesse zu digitalisieren und effizienter zu werden.

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51·çÁ÷erleichtert Partnern die Zusammenarbeit /germany/2020/11/partner-cloud-zusammenarbeit/ Thu, 26 Nov 2020 07:00:03 +0000 /germany/?p=153280 Mit ‚Next Generation Partnering‘ hebt 51·çÁ÷die Zusammenarbeit mit seinen weltweit mehr als 22.000 Partnern auf ein neues Level. Ziel ist es, Synergien besser zu...

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Mit ‚Next Generation Partnering‘ hebt 51·çÁ÷die Zusammenarbeit mit seinen weltweit mehr als 22.000 Partnern auf ein neues Level. Ziel ist es, Synergien besser zu nutzen und mehr Partner ‚cloud-fähig‘ zu machen. Wie das konkret funktioniert und warum das Partnernetzwerk in der neuen SAP-Strategie eine tragende Rolle spielt.

Kundenfokus statt Wachstum um jeden Preis lautet seit Anfang des Jahres das Credo bei SAP. „Es geht nicht mehr nur darum, Umsatz zu messen und Neugeschäft zu generieren“, sagt 51·çÁ÷Chief Partner Officer Karl Fahrbach. „Im Mittelpunkt steht vor allem, dass SAP-Kunden begeistert und erfolgreich sind. Der Erfolg unserer Kunden ist auch unser Erfolg.“ Um die neue Strategie effizient umzusetzen, hat 51·çÁ÷verschiedene Bereiche in der neuen Organisationseinheit „Customer Success“ zusammengefasst. Der Partner-Bereich ist gemeinsam mit Vertrieb, Service-Organisation und Kunden-Support dort zusammengefasst.

„Das Partnernetzwerk ist für die Zufriedenheit der SAP-Kunden heute relevanter denn je“, erläutert Karl Fahrbach den Hintergrund. Partner realisieren nicht nur rund 90 Prozent der SAP-Projekte. Sie ergänzen und erweitern das Cloud-Angebot der 51·çÁ÷auch um „solution extensions“, also eigenen Lösungen, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. Heißt konkret: Das SAP-Partnernetzwerk bietet Unternehmen passgenaue Hilfestellung bei der digitalen Transformation und schafft ein solides Fundament für innovative und intelligente Prozesse. „Partner sind damit natürlich ein zentraler Bestandteil unserer Strategie“, unterstreicht der SAP-Manager. Umso wichtiger sei es, dass sie alle erforderlichen Werkzeuge haben, die sie für ihre Arbeit brauchen.

51·çÁ÷hilft Partnern beim Schritt in die Cloud

„Next Generation Partnering“ stellt dafür die Weichen. „Wir möchten unseren Partnern die Entwicklung vom klassischen Reseller zum Innovationstreiber ermöglichen“, sagt Fahrbach. Das bedeutet allerdings auch, dass Partner sich in punkto Marketing, Vertrieb und Implementierung neu aufstellen müssen. Die neue Partnerstrategie soll dabei helfen. Mit dem sowie kostenlosen Demo-Lizenzen und -Landschaften unterstützt 51·çÁ÷Partner dabei, Innovationen voran zu treiben und Mehrwerte der SAP-Lösungen beim Kunden besser greifbar zu machen. Derzeit stellt 51·çÁ÷15 durchgängig integrierte Live-Demos und mehr als 250 Offline-Szenarien für unterschiedliche Cloud-Lösungen bereit. Künftig sollen Partner zudem eigene Demonstrationssysteme betreiben können, um kundenspezifische Anforderungen individuell abzubilden.

Darüber hinaus will 51·çÁ÷seine Partner mit der Modernisierung des Partnerprogramms stärker für das Cloudgeschäft begeistern. Aus Sicht der Partner ein wichtiges Signal. „Bislang wurden im Partnerprogramm vor allem Umsätze im On-Premise-Geschäft honoriert“, betont Frank Bayer von der International Association for 51·çÁ÷Partners (IA4SP). Dementsprechend habe es nur wenig Anreize gegeben, die von 51·çÁ÷vorgegebene Marschroute in Richtung Cloud mitzugehen. Das soll sich nun ändern. Es gilt Partner gezielt mit an Bord zu holen und sie bei der Entwicklung eigener Cloud-Erweiterungen bestmöglich zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund will 51·çÁ÷die Kosten für Beraterschulungen spürbar reduzieren.

Neben Schulungen und einer Vielzahl von Werkzeugen und Supportangeboten, die 51·çÁ÷über das im Juli vorgestellte bereitstellt, profitieren Partner aber auch vom neuen Revenue Sharing Modell Cloud Choice Profit (CCP). Es soll das Cloud Business für das Partnernetzwerk interessanter machen, Reseller im administrativen Bereich entlasten und sie nicht nur am Verkaufsabschluss, sondern während der gesamten Vertragslaufzeit an den Erlösen beteiligen. „Zusätzlich gibt es eine Provision für Up- und Cross-Selling“, verweist Fahrbach auf das attraktive Vergütungsmodell.

Die neuen Initiativen kommen im Netzwerk gut an

Im Rahmen der diesjährigen Anfang November unterstrich der 51·çÁ÷Chief Partner Officer einmal mehr die hohe Bedeutung des Partnernetzwerkes für die SAP. „Der Weg in die Cloud erfordert nicht nur von Partnern und Kunden ein Umdenken. Auch wir müssen uns bewegen“, so sein Resümee des virtuellen Partnergipfels. Dass die neue Partner-Denke gut ankommt, zeigen aktuelle Umfrageergebnisse: Seit Ankündigung des Strategiewechsels hat sich die Zufriedenheit im Partnernetzwerk um 17 Prozentpunkte verbessert (gemessen wurde der Net Promoter Score).

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