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In diesem Jahr trafen sich erneut führende Expertinnen und Experten der Energiebranche auf der 51for Energy & Utilities Conference- diesmal in Toulouse im Süden Frankreichs. Während der drei Konferenztage mit Keynotes und Case Studies war das Thema KI allgegenwärtig.

Treiben Sie die Energiewende voran – mit Lösungen von SAP

KI funktioniert, wenn das Fundament stimmt &Բ;

Der Energy & Utilities Sektor investiert massiv in KI. Führungskräfte weltweit setzen auf künstliche Intelligenz, um Effizienz zu steigern, neue Geschäftsmodelle zu erschließen und sich für die Energiewende zu rüsten. Ein erfolgreiches Proof of Concept ist  oft der erste Meilenstein,  markiert aber nur den Anfang. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, Pilotprojekte auf das gesamte Unternehmen zu skalieren. &Բ;

Dabei werden die Faktoren Zeit und Aufwand einer vollständigen Implementierung häufig unterschätzt. Rund sechs Monate sind nötig, um ein belastbares Datenfundament aufzubauen. Weitere zwölf Monate vergehen, bis sich erste Ergebnisse in Form eines messbaren Return on Investment niederschlagen. Eine großflächige Skalierung kann darüber hinaus weitere drei Jahre in Anspruch nehmen. Die Gründe dafür sind vielfältig: &Բ;

  • Überhöhte Erwartungen. Viele Menschen nutzen KI im Alltag für einfache Aufgaben und erwarten ähnlich reibungslose Effekte auch in komplexen Unternehmensumgebungen. &Բ;
  • Legacy-Infrastruktur. Historisch gewachsene Systemlandschaften lassen sich nicht von heute auf morgen transformieren. &Բ;
  • Regulatorische Komplexität. In regulierten Branchen wie der Strom-, Gas- und Wasserversorgung sind Compliance-Anforderungen besonders hoch. Sie müssen bei jeder Architekturentscheidung von Anfang an mitgedacht werden. &Բ;
  • Fehlendes KI-spezifisches Talent. Gefragt sind Menschen, die sowohl das Business als auch KI wirklich verstehen. Diese Brücke zwischen IT und Fachbereich wird künftig immer wichtiger werden. &Բ;
  • Organisatorisches Change Management. Technologie allein reicht nicht aus. Die organisatorische Transformation ist und bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor. &Բ;

Vom KI-Hype zum echten Mehrwert &Բ;

Eine neue Applikation zu bauen, ist nur der erste Schritt. Auf dem Weg zur Skalierung müssen Lifecycle Management, Identity & Access Management, Security, Compliance und Governance konsequent mitgedacht werden. Hinzu kommen Release Management, Testing und kontinuierliche Verbesserungsprozesse. &Բ;“Wer heute in das richtige Fundament investiert, wird morgen von KI im vollen Umfang profitieren.”, sagt Andre Bechtold, President und Leiter des Bereichs 51Industries & Experiences. 

Für Unternehmen bedeutet das konkret, fragmentierte Datensilos zu überwinden und eine integrierte Datenstrategie zu entwickeln. Legacy-Systeme müssen in eine moderne Daten- und KI-Plattform eingebunden werden, auf der KI-Modelle tatsächlich Mehrwert schaffen. Torsten Welte, Head of Energy & Natural Resources Industries,  fasst es so zusammen: „KI verändert die Energiebranche grundlegend. Das Business muss verstehen, was technologisch möglich ist. Und die IT muss verstehen, was das Business braucht.“  &Բ;

Die kann hierfür den entscheidenden Grundstein liefern. KI ist bereits nativ in Form von Joule in die Suite eingebettet. Für die Energiebranche eröffnen sich dadurch konkrete Einsatzfelder: Im Bereich Asset Management & Predictive Maintenance sind Versorgungsunternehmen in der Lage, Anlagen und Netze proaktiv zu managen, bevor Störungen entstehen. Der Utilities Customer Self-Service Agent wiederum ermöglicht einen 24/7-Self-Service für Kunden und kann die Servicekosten dabei um bis zu 90 Prozent senken. &Բ;

Dezentrale Energie braucht intelligente Vernetzung &Բ;

Das Thema  bleibt von zentraler Bedeutung. Früher floss Energie nur in eine Richtung:  vom Kraftwerk zu den Verbrauchern. Künftig wird es bidirektional. Verbraucher, die selbst Energie erzeugen, speisen aktiv ins Netz ein. &Բ;

DER beschreibt genau dieses Prinzip: die Stromerzeugung durch Millionen dezentraler Ressourcen wie Solaranlagen, EV-Lader, Wärmepumpen und Batteriespeicher bei Verbrauchern und sogenannten Prosumern. Diese Assets erzeugen riesige Datenmengen. Ihre Orchestrierung stellt eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende dar.  &Բ;

Die SAP-Lösung für Distributed Energy Resources bietet hierfür eine Plattform als Single Source of Truth: Technische Assets, kommerzielle Verträge und Kundendaten werden in einem kohärenten Datenmodell zusammengeführt. Das schafft die Grundlage für neue Geschäftsmodelle wie Smart Tariffs, dynamische Preisgestaltung, Energy Sharing und Demand Response. 51setzt dabei konsequent auf ein wachsendes Partnernetzwerk rund um die eigene Datenplattform. Markus Bechmann, Global VP and Co-Head Industry Business Unit Utilities, beschreibt es so: „Dynamische Preisgestaltung und Smart Tariffs sind keine fernen Konzepte mehr. Sie sind die Geschäftsmodelle von morgen. Mit 51haben Energieversorger heute schon die technologische Grundlage, um diese Chancen zu nutzen.“ &Բ;

Experience Centers: KI erleben, nicht nur diskutieren &Բ;

Um KI greifbar zu machen, stellt 51eine Reihe von Experience Center bereit, in denen sich KI in realen Szenarien jenseits klassischer Demo-Umgebungen erleben lässt. Ein zentrales Beispiel ist der 51Energy Park in Walldorf. Anhand echter Infrastruktur auf dem Campus zeigt SAP, wie das Unternehmen die Energiewende selbst umsetzt. Dazu gehören E-Mobility, Intelligent Asset Management oder Energy Communities. &Բ;

Ein neues Kapitel für die Energiebranche &Բ;

Die SAP for Energy & Utilities Conference in Toulouse hat einmal mehr gezeigt, dass KI in der Energiebranche längst kein Zukunftsthema mehr ist. Doch der Weg vom Pilotprojekt zur unternehmensweiten Transformation erfordert mehr als technologischen Enthusiasmus. Um die Herausforderungen der Energiewende zu bewältigen, braucht es neben technologischer Innovation vor allem ein solides Fundament aus Daten, Prozessen und Organisation. &Բ;


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