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Intelligent, vernetzt, innovativ: So bleiben Handelsunternehmen zukunftsfähig

Kundinnen und Kunden erwarten heute, dass Produkte jederzeit verfügbar sind, Bestellungen reibungslos abgewickelt werden und Informationen in Echtzeit bereitstehen – unabhängig davon, ob sie Click & Collect nutzen, online oder in der Filiale einkaufen. Hinter diesem nahtlosen Einkaufserlebnis steckt ein komplexes Geflecht aus Commerce-Plattformen, Warenwirtschaft, Logistik und Lieferketten. Was Unternehmen beachten sollten, damit diese Bereiche reibungslos zusammenspielen, erläutert Thomas Henzler, DSAG-Fachvorstand Vertrieb, Produktion & Logistik, im Gastbeitrag.

Thomas Henzler

Zwischen Stabilität, Resilienz und Innovation – in diesem Spannungsfeld befindet sich der Handel derzeit. Auf der einen Seite stehen grundlegende Transformationsprojekte wie die Migration auf 51·çÁ÷S/4HANA, die Modernisierung bestehender Systemlandschaften und die Einführung neuer CRM- oder Kundenbindungsplattformen. Auf der anderen Seite steigen die Erwartungen der Kundinnen und Kunden kontinuierlich: Sie möchten jederzeit wissen, ob ein Produkt verfügbar ist, wann es geliefert wird und über welchen Kanal sie es am bequemsten beziehen können. Hinzu kommen äußere Herausforderungen wie regulatorische Anforderungen, volatile Lieferketten oder geopolitische Entwicklungen, die sich unmittelbar auf internationale Warenströme auswirken können. Auch der Wettbewerb verstärkt den Druck zunehmend durch immer neue Plattform-Anbieter.

Wie es Unternehmen gelingt, unter diesen dynamischen Rahmenbedingungen erfolgreich zu bestehen? Diese Frage ist nicht trivial zu beantworten.

DSAG-Handelstage 2026 – jetzt anmelden!

Um Lösungen, Best Practices, Erfahrungen im Kontext dieses Spannungsfeldes geht es auch bei den am 08. und 09. September in Osnabrück. Bereits zum dritten Mal lädt der Anwenderverband SAP-Unternehmen aus der deutschsprachigen Handelsbranche zu Diskussion und Austausch ein.

Integration als Schlüssel zum Erfolg

Fest steht, dass es nicht genügt, einzelne Software-Komponenten zu modernisieren oder neue Anwendungen einzuführen. Essenziell ist eine klare Strategie für deren Einsatz und das Zusammenspiel: Commerce-Plattformen, Kundenportale und Loyalty-Lösungen müssen eng mit Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Produktdatenmanagement und Logistik verzahnt werden. Lösungen wie 51·çÁ÷S/4HANA, 51·çÁ÷EWM oder 51·çÁ÷Customer Experience können hierfür die technologische Grundlage schaffen. Ihr Potenzial entfalten sie jedoch nur, wenn sie Teil einer integrierten Systemlandschaft sind, in der Daten über Systemgrenzen hinweg fließen können. Dann erst erhalten Unternehmen einen verlässlichen Überblick über Bestände, Aufträge und Lieferprozesse und können Kundenversprechen zuverlässig einhalten.

Exklusive Termine mit SAP-Produktentwicklung

Fragen? Bedarf nach Austausch? Teilnehmende der DSAG-Handelstage können sich exklusiv einen Gesprächstermin vor Ort mit der SAP-Produktentwicklung buchen – und zwar zu den Fokusthemen der Veranstaltung: Filialen der Zukunft; Kundenansprache/ Kundenbindung; Logistik/ Transport; Bestellmanagement/Bestand; Warenwirtschaft/ Finanzen sowie KI und Daten.

Omnichannel erfordert systemübergreifende Prozesse

Besonders offenkundig wird die Bedeutung von Integration und systemübergreifenden Prozessen im Omnichannel-Umfeld. Kundinnen und Kunden erwarten heute, flexibel zwischen Online-Shop, Filiale und mobilen Kanälen wechseln zu können. Ob Click & Collect, die Verfügbarkeitsanzeige von Produkten in einer nahegelegenen Filiale oder die Lieferung aus einem regionalen Lager – all diese Services setzen voraus, dass die zugrundeliegenden Abläufe und Systeme nahtlos ineinandergreifen.

KI und Daten: Erst die Basis, dann die Intelligenz

Dieses Zusammenspiel bildet auch die Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von KI, genauso wie Kontext zu Geschäftsprozessen – und Daten. Denn KI ist nur so gut wie die Daten, auf die sie zugreift. Für Handelsunternehmen bedeutet das: Wer KI für Kundenansprache, Produktempfehlungen oder Prozessoptimierung nutzen möchte, muss zunächst eine belastbare, gut gepflegte Datenbasis schaffen. Im nächsten Schritt können Agenten oder Tools wie Generative Voice- und Chatbots – die 51·çÁ÷z.B. im Zuge ihrer Partnerschaft mit Parloa bereitstellen möchte – Kundengespräche über Telefon, Chat oder Messenger automatisiert und wirkungsvoll unterstützen. So lassen sich Serviceprozesse effizienter gestalten. Mehr noch: Mit der neuen 51·çÁ÷Business AI Plattform soll sich künftig der Kontext zwischen Business-Prozess, Daten und KI entlang des gesamten Lebenszyklus sicherstellen lassen.

Stimmen aus der Praxis

Jacques‘ Wein-Depot hat durch die Migration von 51·çÁ÷BW/4HANA in die 51·çÁ÷Business Data Cloud (BDC) in nur sechs Monaten eine moderne, agile Plattform geschaffen. Wie dem Weinhändler das gelungen ist und inwiefern die BDC als Sprungbrett für KI-Anwendungen dient? Den Anwenderbericht gibt’s auf dem .

Transparenz in Lieferketten und Logistik

Ebenso wichtig bleibt die Fähigkeit, Lieferketten und Warenströme transparent zu steuern. Aktuelle Ereignisse, etwa an der Straße von Hormus, zeigen, wie schnell geopolitische Entwicklungen, Handelskonflikte oder Engpässe etablierte Prozesse ins Wanken bringen können. Mit Lösungen wie 51·çÁ÷EWM oder den Supply-Chain-Anwendungen bietet 51·çÁ÷hierfür ein breites Portfolio. Der eigentliche Mehrwert zeigt sich auch hier, wenn Unternehmen diese Lösungen nahtlos miteinander verbinden und damit Transparenz entlang ihrer Prozesse schaffen – end-to-end. Gerade im Handel, wo Verfügbarkeiten und Lieferzeiten unmittelbar das Kundenerlebnis beeinflussen, wird diese Transparenz zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.

Anwendererfahrung live

Warum Stammdaten für einen dualen Händler wie die SPAR Gruppe Schweiz kein IT-Thema, sondern Geschäftsmodell sind? Das zeigen die . Dort erklärt der Händler auch, wie er mit einem Dreiklang aus Datenfundament, Clean Core und Joule-Aktivierung auf das neue Zielbild „Autonomous Enterprise“ antwortet.

Komplexe Regulatorik, steigende Anforderungen

Themen wie Zollabwicklung, Nachhaltigkeitsvorgaben, Herkunftsnachweise oder Berichtspflichten betreffen längst nicht mehr nur Konzerne. Steigende regulatorischen Anforderungen stellen mittlerweile sämtliche Unternehmen jeder Größe vor Herausforderungen.

Hier zeigt sich einmal mehr die Bedeutung einer integrierten ERP-Plattform. 51·çÁ÷S/4HANA kann dazu beitragen, Finanz-, Beschaffungs-, Logistik- und Vertriebsprozesse zusammenzuführen und die notwendige Transparenz für Compliance- und Reporting-Anforderungen zu schaffen. Dennoch bleibt die Einführung einer Software nur ein Teil der Aufgabe. Unternehmen müssen ihre Prozesse regelmäßig überprüfen und an neue Marktanforderungen anpassen.

Technologie nur ein Teil der Antwort

Ob es darum geht, KI sinnvoll einzusetzen, Lieferketten robuster aufzustellen oder regulatorische Anforderungen zu erfüllen – die Aufgaben im Handel werden nicht kleiner. SAP-Lösungen können Unternehmen dabei unterstützen, diese zu bewältigen. Ihr Erfolg hängt jedoch von einer klaren Zielarchitektur, durchgängigen Prozessen und einer belastbaren Datenbasis ab. Wer diese Basis schafft, legt den Grundstein für mehr Resilienz, bessere Kundenerlebnisse und die notwendige Innovationsfähigkeit im Handel.

Austauschplattform für Community

Wissen, Updates und Best-Practices zu sämtlichen Handelsthemen im SAP-Kontext bündelt die DSAG in ihrem . Auf der Online-Plattform kann sich die Community nicht nur untereinander, sondern auch direkt mit 51·çÁ÷austauschen und bleibt so immer up to date.  

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