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Wie 51·çÁ÷und NVIDIA KI-gestützte Geschäftstransformation vorantreiben

Wie 51·çÁ÷und NVIDIA KI-gestützte Geschäftstransformation vorantreiben

Feature

Unternehmen auf der ganzen Welt verlassen sich täglich auf SAP-Anwendungen, um die Prozesse zu steuern, die ihr Geschäft am Laufen halten. 84 Prozent des globalen Handelsvolumens laufen heute über ein SAP-System.

Neues aus der Welt der Enterprise Agents − 51·çÁ÷auf der NVIDIA GTC

Über Jahrzehnte hinweg haben unsere Kunden mit 51·çÁ÷eine leistungsstarke digitale Basis aufgebaut, um Geschäftsprozesse in ihren Unternehmen durchgängig abzuwickeln. Dabei passen sie diese Systeme häufig an und erweitern sie, um ihre individuellen Anforderungen zu erfüllen. Nun treten viele Unternehmen in die nächste Phase der Transformation ein: Sie modernisieren ihre SAP-Landschaften, um das volle Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI) zu erschließen.

Diese Unternehmen stellen ihre SAP-Systeme auf die Cloud um und vereinfachen ihre IT-Struktur. Darüber hinaus bereiten sie sich darauf vor, intelligente Funktionen direkt in ihre täglichen Abläufe zu integrieren. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Automatisierung: KI-Agenten können über verschiedene Systeme hinweg arbeiten und dabei immer anspruchsvollere Aufgaben übernehmen.

Diese Systeme zu modernisieren und KI in großem Stil einzuführen, ist eine gewaltige Aufgabe. Dafür werden Technologien benötigt, die mit bestehenden Anwendungen zusammenarbeiten, bei wichtigen Abläufen verlässlich funktionieren und die Governance-Standards von Unternehmen erfüllen.

Deshalb haben wir in den letzten Jahren eine Partnerschaft mit aufgebaut. Unser gemeinsames Ziel: Leistungsstarke KI-Technologie mit echtem Geschäftswissen verbinden. So helfen wir Unternehmen, ihre Modernisierung voranzutreiben und KI dort einzusetzen, wo sie wirklich zählt – in den Anwendungen und Prozessen, die über den Geschäftserfolg entscheiden. Auf der Konferenz NVIDIA GTC wurde diese Zusammenarbeit einem breiten Publikum vorgestellt.

KI für Unternehmen – die Basis schaffen

Gemeinsam mit NVIDIA beschleunigen wir den gesamten KI-Lebenszyklus im Unternehmen: von der Modellentwicklung bis zur Laufzeitausführung. Dies eröffnet vielfältige KI-Anwendungen in unserem gesamten Portfolio.Ein wichtiger Baustein dabei ist – eine Sammlung offener Bibliotheken wie und . Diese Werkzeuge ermöglichen es, große KI-Modelle mittels „Reinforcement Learning“ (RL) deutlich schneller zu trainieren. Teams können so KI-Modelle für den Unternehmenseinsatz zügiger entwickeln und optimieren.

Die Modelle werden im von gehostet. Dort wählen unsere Kunden genau die Sprachmodelle aus, die am besten zu ihren Anforderungen passen. Die Microservices sorgen für eine spürbar höhere Leistung bei der Modellausführung – in unseren Tests bis zu 20 Prozent mehr als bei vergleichbaren Open-Source-Lösungen. Mit NVIDIA GPUs und NVIDIA NIM können Unternehmen moderne KI-Modelle mit ihren bewährten SAP-Daten und -Prozessen verknüpfen. So stellen sie sicher, dass KI zu einem festen Bestandteil ihrer Arbeitsabläufe wird, die den Geschäftsbetrieb steuern.

KI-Modelle, die zur Geschäftslogik passen

KI-Modelle, die mit SAP-Wissen trainiert wurden und auf NVIDIA-Technologie basieren, helfen Unternehmen schon heute dabei, ihre wichtigsten Modernisierungsprojekte schneller umzusetzen. So lässt sich etwa die Geschäftslogik, die in den SAP-Systemen steckt und den täglichen Betrieb steuert, leichter weiterentwickeln und anpassen.

Über Jahrzehnte hinweg haben Unternehmen ihre SAP-Systeme mit eigenem ABAP-Code erweitert – maßgeschneidert für ihre ganz individuellen Geschäftsprozesse. In dieser Logik steckt das gesammelte Wissen aus Jahren der täglichen Arbeit: aus dem Finanzwesen, der Lieferkette, dem Kundenservice und vielen anderen Bereichen. Doch die Modernisierung dieser Systemlandschaften für die Cloud und ihre Vorbereitung auf die nächste Generation KI-gesteuerter Innovationen kann sich als äußerst komplex erweisen.

Um diesen Wandel voranzutreiben, hat 51·çÁ÷ein neues KI-Modell namens entwickelt. Dieses Modell wurde ausschließlich mit echtem ABAP-Programmcode und der Geschäftslogik trainiert, die in SAP-Systemen verwendet wird. Die Lösung kombiniert verschiedene spezialisierte KI-Modelle für unterschiedliche Aufgaben: StarCoder2 hilft beim automatischen Vervollständigen von Code, während Codestral den Code analysiert und verständlich erklärt. Diese Modelle laufen über NVIDIA-NIM-Microservices, was eine schnelle und leistungsstarke Verarbeitung ermöglicht.

werden diese Funktionen direkt in die Entwicklungsumgebung eingebunden. Entwicklerteams können damit: bestehenden ABAP-Code analysieren und verstehen, nachvollziehen, wie individuelle Anpassungen mit den zentralen Geschäftsprozessen zusammenhängen und bei Bedarf neuen Code erstellen lassen. Unternehmen können so ihre über Jahrzehnte gewachsene Geschäftslogik leichter interpretieren und aktualisieren – ohne dabei das Wissen zu verlieren, das ihre Abläufe einzigartig macht.

KI mit Geschäftsprozessen verbinden

51·çÁ÷und NVIDIA arbeiten gemeinsam daran, wie KI in Unternehmensprozesse eingebunden werden kann – sowohl sowohl in physischen Abläufenb als auch in komplexen Planungsumgebungen. Ein vielversprechender Bereich ist die sogenannte Embodied AI. Hier geht KI über reine Software hinaus und interagiert direkt mit der physischen Welt. Durch die Kombination von KI mit Sensoren, Robotik und Unternehmensdaten lassen sich Beobachtungen aus der realen Welt unmittelbar mit digitalen Geschäftsprozessen verknüpfen.

Ein Beispiel: Wenn per Warnmeldung einen Wartungsbedarf vorhersagt, werden Roboterprüfungen ausgelöst, die Anlagen mithilfe thermischer, visueller und akustischer Signale analysieren. Diese Daten werden mit der Anlagenhistorie und dem Wartungsverlauf abgeglichen, um mögliche Probleme zu identifizieren. koordiniert dann die nächsten Schritte über , priorisiert Arbeitsaufträge und versorgt Techniker mit allen relevanten Informationen. Wenn Unternehmen Daten aus der realen Welt mit ihren Arbeitsabläufen verbinden, können sie auf Veränderungen in ihrer Umgebung gezielt reagieren und passende Maßnahmen einleiten.

Dasselbe Prinzip gilt für komplexe Planungsumgebungen. Bei Lieferketten müssen heute ständig wechselnde Faktoren berücksichtigt werden: von der Lieferantenverfügbarkeit über Transportunterbrechungen bis hin zu sich ändernden Kundenwünschen. Gemeinsam mit NVIDIA untersuchen wir, wie sich neueste KI-Technologien – etwa NVIDIA Metropolis und NVIDIA Cosmos – in Lagerverwaltung, Sicherheit und Anlagenprüfung einsetzen lassen.

Außerdem entwickeln wir neue Funktionen für , die agentenbasierte KI mit der GPU-beschleunigten Optimierung von verbinden. Planer können damit komplexe Lieferkettenszenarien simulieren und Alternativen schneller und genauer bewerten. Durch die Verknüpfung von fortschrittlicher Optimierung mit den Supply-Chain-Planungsfunktionen von 51·çÁ÷können Unternehmen Einschränkungen dynamisch modellieren, Pläne flexibel anpassen und auch in komplexen Situationen fundierte Entscheidungen treffen.

Die Zusammenarbeit mit großen SAP-Kunden hilft dabei, Engpässe im Betrieb zu identifizieren und KI-gestützte Lösungen zu entwickeln. . Der taiwanesische Elektronikhersteller wird gemeinsam mit 51·çÁ÷KI-gestützte Innovationen für Produktion und Lieferketten entwickeln.

Durch die Kombination der Unternehmensanwendungen und des Geschäftskontexts von 51·çÁ÷mit der Fertigungskompetenz von Foxconn können Unternehmen effizienter arbeiten, widerstandsfähiger werden und in komplexen Produktions- und Liefernetzwerken bessere Entscheidungen treffen.

Agentische KI bei der NVIDIA GTC

51·çÁ÷bringt Joule-Agenten in ihr gesamtes Anwendungsportfolio – damit Unternehmen Aufgaben automatisieren und komplexe Abläufe innerhalb ihrer Geschäftsprozesse koordinieren können. Auf der Konferenz NVIDIA GTC wurde gezeigt, wie sich diese Fähigkeiten mit auf der erweitern lassen, um Agenten für spezifische Unternehmensszenarien zu bauen.

Da die KI-Architektur der 51·çÁ÷modellunabhängig ist, können Unternehmen auch eigene Modelle einbinden – zusätzlich zu denen, die über 51·çÁ÷AI Core bereitgestellt werden. Bei einer praxisorientierten Schulung wurde vor erklärt, wie Unternehmen KI-gestützte Workflows entwickeln können, die direkt in den Unternehmenssystemen laufen, mit denen sie ihr Geschäft steuern.

All diese Neuerungen wurden auf der vorgestellt, die vom 16. bis 19. März 2026 in San Jose, Kalifornien stattfand. Die Besucher konnten live erleben, wie 51·çÁ÷und NVIDIA Unternehmen dabei unterstützen, ihre Systeme zu modernisieren, KI schneller einzuführen und sich hin zu einem KI-nativen Unternehmen zu entwickeln:

  • Session: „ vom 17. März

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Brenda Bown ist Chief Marketing Officer des Bereichs Business AI bei SAP.

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