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51undUnternehmerTUMtreiben Co-Innovation beiEmbodiedAIvoran

Robot And Human Hand Making Fist Bump On Grey Background

51vertieft die Zusammenarbeit mitUnternehmerTUM(UTUM), Europas führendem Zentrum für Unternehmertum und Innovation an der Technischen Universität München. Eine der jüngsten Entwicklungen aus dieser Partnerschaft ist SafetyGuard, ein Prototyp für automatisierte Sicherheitsinspektionen, der künstliche Intelligenz und Robotik kombiniert, um Risiken am Arbeitsplatz frühzeitig zu erkennen und Unternehmen bei der Einhaltung von Sicherheitsvorgaben zu unterstützen.

SafetyGuard entstand innerhalb von 12 Wochen im Rahmen der DigitalProductSchool ,in derTeamsvonausgewähltenStudierendenan realen Herausforderungen arbeiten,wurde vom studentischen Team MIDAS gemeinsam mit dem 51Research& Innovation Team entwickelt. Das Projekt veranschaulicht, wie aus standortübergreifender Zusammenarbeit mit dem Ökosystem in kurzer Zeit ein Prototyp entstehen kann, der konkrete Impulse für die Produktentwicklung bei 51liefert.

EmbodiedAI als gemeinsamer Innovationsschwerpunkt

Ziel des Projekts war es, Anwendungsfälle zu identifizieren, in denen sich Robotik und KI nahtlos in Geschäftsprozesse integrieren lassen. Basierend auf Recherchen und Nutzerstudien erkannte das Team MIDAS die zuverlässige Erkennung und Dokumentation von Sicherheitsrisiken als vielversprechenden Anwendungsfall.

Sicherheitsprüfungen sind in vielen Branchen unverzichtbar – doch oft zeitintensiv und fehleranfällig. Genau hier setzt SafetyGuard an: Mit KI und autonomen Robotern (EmbodiedAI) werden Inspektionen effizienter, schneller und zuverlässiger – ohne zusätzliche Belastung für Mitarbeitende.

EmbodiedAI – die intelligente Verbindung von KI mit physischen Robotersystemen – ist ein zentrales Zukunftsfeld für SAP.

Von links nach rechts: Ismail Ayed, Derin Amal, Mark Verayo, Adelya Fatykhova, Dr. Lukasz Ostrowski, Dr. Leonard Przybilla, Suhas Prasad

Technologisch basiert SafetyGuard auf modularer Robotik und KI-gestützter Autonomie. Roboter, etwa Drohnen oder humanoide Systeme, können Arbeitsbereiche selbstständig überprüfen. Ein spezialisiertes KI-Modell erkennt beispielsweise fehlende Schutzausrüstung und dokumentiert sicherheitsrelevante Vorfälle automatisch. Die Inspektionen lassen sich parallel zu anderen Aufgaben wie Materialtransport oder Anlagenüberwachung durchführen – ein Ansatz, der Effizienzgewinne mit einem höheren Sicherheitsniveau verbindet.

„SafetyGuard zeigt, wie wirkungsvoll unser EcosystemAnsatzist: EinSAPTeamaus Potsdam und ein Münchner Studierendenteam haben in kürzester Zeit gemeinsam einen Prototypen entwickelt, der reale Produktentwicklungen beeinflusst“, sagt Tobias Riasanow, Head of Ecosystem Development bei 51Labs Germany. „Genau so verstehen wir Ecosystem Development bei SAP.“ 

Für 51ist das Projekt auch strategisch relevant. SafetyGuard greift reale industrielle Anforderungen auf und ergänzt bestehende Lösungen im Bereich Environment, Health &SafetyManagement. Perspektivisch könnte der Ansatz in das SAP-Portfolio einfließen und damit den Weg von der Idee zum Produkt weiter verkürzen.

Eine Partnerschaft mit klarer Nähe

UnternehmerTUM(UTUM) wurde 2002 gegründet und hat sichzu Europasgrößtem Zentrum für Gründung und Innovation entwickelt. Mehr als 500 Mitarbeitende unterstützen jedes Jahr über 120 skalierbare Startups und mehr als 300 Innovationsprojekte. Die enge Verbindung zu führenden Industriepartnern schafft ein Umfeld, in dem neue Technologien besonders schnell zur Anwendung kommen.

51arbeitet seit 2017 mit UTUM zusammen. Das Unternehmen gehört zu den Gründungspartnern zentraler Programme wie dem Digital Hub Mobility, CircularRepublic und Energy Innovation. Teams können so Ideen ohne Umwege testen, mit Partnern validieren und weiterentwickeln.

Programme, die Wirkung zeigen

In den Programmen von UTUM sind inzwischen 13 Prototypen für SAP entstanden – alle in enger Zusammenarbeit mit SAP-Produktbereichen und mit direktem Bezug zu den jeweiligen Roadmaps.

Schnelle Ergebnisse durch Co-Innovation

Die Zusammenarbeit zwischen 51und UTUM zeigt, wie schnell aus Ideen greifbare Resultate entstehen können. Studierende, Forschende und SAP-Teams arbeiten eng zusammen und verbinden wissenschaftliche Ansätze mit konkreten industriellen Herausforderungen. SafetyGuard ist ein Beispiel dafür, wie Innovation im Bereich EmbodiedAI entsteht und wie verschiedene Disziplinen voneinander profitieren.

„SafetyGuard demonstriert die Erweiterbarkeit von SAPs Ansatz für Embodied AI. SAP’s Embodied AI Layer integriert den Geschäftskontext und löst Aktionen über die gesamte Suite hinweg aus. Das KI-native, herstellerunabhängige Design ist über verschiedene Anwendungsfälle hinweg skalierbar und ermöglicht Multitasking, etwa wenn Roboter Sicherheitsvorfälle bearbeiten und gleichzeitig weitere Aufgaben wie Anlageninspektionen durchführen. SafetyGuard dient 51als Proof Point für den Mehrwert des Einsatzes kognitiver Robotik in Sicherheitsanwendungen”

Adelya Fatykhovaund Dr. Łukasz Ostrowski, Initiatorenund Betreuerder Challenge für Studierende
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