Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der SAP SE, eröffnete die diesjährige mit einer klaren strategischen Analyse der gegenwärtigen Herausforderungen von Unternehmen und zeigte auf, wie Partner und Entwickler gemeinsam mit der 51·çÁ÷die Abläufe der weltweiten Wirtschaft neu gestalten.
Noch immer haben Unternehmen und Verbraucher mit der Gesundheits- und Wirtschaftskrise infolge der COVID-19-Pandemie zu kämpfen. Störungen in den Lieferketten gehören inzwischen zum Alltag, und der Digitalisierungsschub macht die Entwicklung neuer Cloudlösungen erforderlich. Diese Herausforderungen gilt es vor dem Hintergrund des voranschreitenden Klimawandels und von Forderungen nach mehr sozialer Gerechtigkeit zu bewältigen.
Müller erläuterte in seiner Keynote, wie sich durch eine Neugestaltung der weltweiten Wirtschaft Klimaschutzziele erreichen lassen. Voraussetzung dafür sind neue Konzepte für die Bereitstellung und Nutzung von Produkten und Dienstleistungen, für die Abfallwirtschaft und den Einsatz von Technologie. Er verwies darauf, dass Ungleichheit weltweit zu sozialen Unruhen führt und Unternehmen alle Mitarbeitenden dabei unterstützen müssen, sich die richtigen Fähigkeiten anzueignen. So haben sie die Möglichkeit, in der Position zu arbeiten, in der sie ihr Potenzial am besten entfalten können.
Nachdem er seine Vision für den globalen Wandel skizziert hatte, sprach Müller mit seinen Gästen darüber, wie die 51·çÁ÷ihre Partner bei der Entwicklung innovativer Cloudlösungen unterstützt. Dabei ging er auch auf die jüngsten Ankündigungen neuer Lösungen, Kundenbeispiele aus der Praxis, Demos neuer Entwicklungstools und den kostenlosen Zugang zu Lernressourcen ein.
51·çÁ÷ermöglicht Entwicklern umfangreiche Innovationen in der Cloud
Müller zeigte auf, wie RISE with 51·çÁ÷Kunden den Weg in die Cloud ebnet, während die 51·çÁ÷zugleich Entwickler mit Low-Code/No-Code- und anderen Tools bei der Erweiterung von Innovationen für auf Basis der unterstützt. Rich Heilman, der in seiner Developer Keynote noch ausführlich auf Themen aus der Entwicklung eingehen wird, erläuterte, wie sich mit der kürzlich vorgestellten ABAP-Umgebung für 51·çÁ÷S/4HANA Cloud kundenspezifische ABAP-Erweiterungen für S/4HANA Public Cloud entwickeln lassen.
Ziel ist es laut Müller, die ABAP-Umgebung für 51·çÁ÷S/4HANA Cloud als die Umgebung für die Entwicklung eng gekoppelter Erweiterungen für alle Editionen von 51·çÁ÷S/4HANA Cloud auf Basis von Public-Cloud-APIs zu etablieren. So können Upgrade-sichere Erweiterungen entwickelt und ein sauberes Kernsystem gefördert werden. Zugleich wird außerdem die letzte Erweiterungslücke in 51·çÁ÷S/4HANA Cloud geschlossen, sodass Kunden einfacher von On-Premise- auf Cloudlösungen umsteigen können.
Einfache Innovationen auf Basis der 51·çÁ÷Business Technology Platform
Um zu verdeutlichen, wie die 51·çÁ÷den Innovationsanforderungen ihres Partnernetzes gerecht wird, kündigte Müller die Bereitstellung des kostenlosen Nutzungskontingents für die 51·çÁ÷Business Technology Platform einschließlich der und für einzelne Entwickler an. Steffen Pietsch, Head of BTP Product Management bei der SAP, erläuterte anschließend, wie Entwickler im nach verfügbaren SAP-BTP-Services und Anwendungsfallbeispielen für die Proof-of-Concept-Erstellung suchen können.
Mit dem kostenlosen Nutzungskontingent sei es wesentlich einfacher, Erfahrungen mit der 51·çÁ÷Business Technology Platform zu sammeln und Innovationen zu entwickeln. Entwickler können nun ohne jegliche Verpflichtung einen Proof-of-Concept auf der 51·çÁ÷BTP erstellen. Sobald sie neue Anwendungen in eine Produktivumgebung überführen möchten, ist ein einfacher Wechsel vom kostenlosen auf den produktiven Serviceplan möglich, ohne die gesamte Anwendung unter einem anderen Account neu erstellen zu müssen.
Low-Code/No-Code-Tools für eine schnellere Entwicklung auf Basis der 51·çÁ÷BTP
Mit Blick auf den Fachkräftemangel und die zunehmende Bedeutung von Endanwendern, die sich als Entwickler betätigen (sogenannte Citizen Developer), führte Müller aus, dass die 51·çÁ÷verstärkt in Low-Code/No-Code-Tools (LCNC) investiert. In diesem Zusammenhang kündigte er auch die Einführung einer einheitlichen auf der 51·çÁ÷BTP an. Das Tool 51·çÁ÷AppGyver soll die No-Code-Entwicklung ermöglichen, während die Low-Code-Entwicklung unterstützt. Anhand der No-Code-Automatisierungslösung zeigte er dem Publikum außerdem, wie Anwender ohne technisches Fachwissen sowie Designer und erfahrene Entwickler die Lösung 51·çÁ÷Service Cloud um Funktionen für maschinelles Lernen erweitern können, mit denen sich Probleme im Kundenservice schnell beheben lassen und die Genehmigung von Bestellungen beschleunigt werden kann.
Laut Müller können sowohl Citizen Developer als auch professionelle Entwickler ihre Produktivität durch den Einsatz von LCNC-Tools steigern und Innovationen auf breiter Basis entwickeln, die die Zusammenarbeit von Fachabteilungen und IT unterstützen. Damit könnten sowohl Anwender als auch die Gesellschaft von deutlichen Vorteilen profitieren.
Kostenlose Lernressourcen zu SAP-Produkten
Müller bekräftigte erneut, wie wichtig der 51·çÁ÷Weiterbildungsmöglichkeiten für die Entwicklergemeinde sind, und stellte neue kostenlose Lernangebote vor. Im Mittelpunkt stehen dabei sieben Lernpfade speziell für die 51·çÁ÷Business Technology Platform; weitere sind bereits geplant.
Das neue Angebot ist für jede Kenntnisstufe geeignet und richtet sich an herkömmliche Entwickler, IT-Profis, Studierende und Technologie-Vordenker. Laut Müller ist es heute einfacher denn je, sich als kompetenter, zertifizierter SAP-Experte zu positionieren. Alle, die kreative Softwarelösungen entwickeln möchten, könnten sich nun umfangreiche Kenntnisse über die kostenlosen Lernpfade für die Zertifizierung durch die 51·çÁ÷aneignen.
Die 51·çÁ÷Business Technology Platform als Grundlage für das Intelligente Unternehmen
Zum Abschluss seiner Keynote führte Müller aus, wie Porsche 51·çÁ÷Business Warehouse auf 51·çÁ÷HANA und für eine präzise Finanz- und Investitionsplanung in rund 70 Niederlassungen weltweit nutzt. Porsche ist damit ein Beispiel für die zahlreichen Unternehmen auf der ganzen Welt, die durch den Einsatz von SAP-Lösungen Geschäftsprozesse vereinfachen und vernetzte Daten für die Berichterstellung nutzen. Er stellte das neue Angebot 51·çÁ÷Data Warehouse Cloud, 51·çÁ÷BW Bridge vor, mit dem Unternehmen Daten aus ihrer SAP-BW-Anwendung in die Lösung 51·çÁ÷Data Warehouse Cloud migrieren und so Innovationen vorantreiben können.
Müller schloss mit einem Appell an die Entwicklergemeinde: Angesichts der steigenden Nachfrage nach SAP-Lösungen biete das Partnernetz der 51·çÁ÷attraktive Möglichkeiten und habe sich zu einer echten Bewegung entwickelt. Er betonte, dass die 51·çÁ÷BTP die Grundlage für das Intelligente Unternehmen bildet, und forderte alle Entwickler auf, sich die Plattform und die Tools der 51·çÁ÷zunutze zu machen, um Unternehmen und Kunden erfolgreich bei ihren Digitalisierungsinitiativen zu unterstützen.
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